Nepal
Bhaktapur

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56 travelers at this place
  • Day4

    Besuch in Bhaktapur

    December 7, 2019 in Nepal ⋅ ⛅ 19 °C

    Heute ging es nach Bhaktapur.
    Der bis ins 15te Jahrhundert ehemaligen Hauptstadt Nepals.
    In einem der ältesten Stadtteile, den man gut als Museum betrachten kann, gibt es wunderschöne Tempel, Häuser und Staturen.
    Ein wunderschönes Aushängeschild für Holz-, Messing- und Bronzekunst!

    In dem Stadtteil wird auch heute noch nach alter Tradition getöpfert.

    Auf dem Weg dahin bot sich ein schöner Ausblick auf den Himalaya.
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    Petra Wälter

    Freut mich für dich ,sieht ja so aus als hättest du heute einen schönen Tag gehabt.

    12/7/19Reply
     
  • Day15

    Indra Jatra

    September 13, 2019 in Nepal ⋅ 🌧 24 °C

    Indra Jatra ist das größte religiöse Fest in Kathmandu. Das Fest ist zu Ehren des Gottes Indra, der Gott des Himmels und der König des Regens. Das 8 tägige Fest beginnt mit der Errichtung eines großen Pfahls. Am Haupttag geht eine riesige Prozession mit Musikern und Tänzern durch die Altstadt in Kathmandu. Hauptatraktion ist, daß die Kumari (eine Mädchen, welches als Verkörperung einer Göttin angesehen wird) in einem großen, goldenen Prozessionswagen durch die Straßen gefahren wird. Sie darf den Palast nur an diesem Tag verlassen und außerdem mit ihren Füßen den Boden nicht berühren. Es sind circa 50.000 Menschen da um diese Attraktion zu sehen, die Straßen, Häuser und Dächer sind völlig überfüllt. Als die Kumari an uns vorbei getragen wird wird es noch enger, die Leute kreischen und man wird fast erdrückt. Aber hey, das war wirklich ein einmaliges Erlebnis und so ein Glück wirklich da zu stehen wo sie auch vorbei kommt.
    Die Kumari darf übrigens nur so lange Göttin sein bis sie ihrer 1.Periode hat. Dann wird sie aus dem Tempel geworfen und die nächste kommt.
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    ...konnte einmal eine kumari in ihrem tempel sehen,das war eine besondere ehre gewesen

    9/14/19Reply
    Simone Gelinek

    Mit der ersten Periode in die Freiheit ! 😅

    9/21/19Reply
     
  • Day17

    Kathmandu Valley – Bhaktapur

    November 3, 2019 in Nepal ⋅ ⛅ 24 °C

    Along with Kathmandu and Patan, Bhaktapur was one of the three medieval city states that originally occupied the Kathmandu Valley. Bhaktapur was on the old India to Tibet trade route, but really grew during the reign of King Yakshe Malla (15th century) with another growth spurt in the 18th century. The city was damaged in the 2015 earthquake and is characterised by three major squares:

    Durbar Square
    Just like those of both Kathmandu and Patan, the Durbar Square has many temples, as well as a King Malla column, Taleju Bell and a Royal Palace area; the latter is accessed by a magnificent Golden Gate (which has the 55 Window Palace to its right) and in its Mul Chowk is a Hindu only temple.

    Taumadi Tole
    Nearby, the second major square has the tallest temple in Nepal, the five storey Nyatapola Temple wits stairway flanked by stone figures, and the Bhairabnath Temple.

    Tachupal Tole
    The third major square was the original central square of Bhaktapur and the seat of royalty until the 16th century. The Dattatreya Temple is the main building on the square and along from this is a street of ornate houses, one of which houses the Woodcarving Museum with its 15th century Peacock Window facing out on view.

    We also enjoyed visiting the Potter's Square and walking the backstreets. Bhaktapur is an excellent day trip to make from Kathmandu.
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    Helen Dadd

    Lovely way to spend a day. Not as busy or hectic as Kathmandu and accessible by bus (takes one hour and costs 25 rupees each way!).

    11/4/19Reply
    Wolfgang und Heidi

    I remember all those places, even though at that time I did much less records than I do nowadays with FindPenguins.

    11/4/19Reply

    good to see photos of the world during lock-down [Liz T]

    6/4/20Reply
     
  • Day4

    Ausflug nach Bakthapur

    February 29, 2020 in Nepal ⋅ ☀️ 19 °C

    Nachdem wir früh aufgestanden sind und um 7 gefrühstückt haben, haben Tobi und ich noch ein Workout eingelegt.

    Nachdem wir ausgecheckt hatten gab es noch ein wenig Billiard und schon ging es mit dem Kleinbus durch die Stadt.

    In Bakthapur angekommen haben wir uns den historischen Königspalast angeschaut und etwas über die Geschichte des Landes und den Bürgerkrieg gehört.

    Auch über hinduistische Bräuche bei der Geburt wurden wir aufgeklärt.

    Anschließend gab es leckere Tornadofries mit einem Jogurt der hier eine lokale Spazialität ist.
    Im Anschluss gab es einen kleinen Töpferkurs bei einem sehr alten Mann, der seit Jahren in dem ort Töpfert und einer der wenigen ist, der noch mit einer traditionellen Scheibe ohne elektrische Kraft töpfert.

    Danach gab es in einem schönen ruhigen Cafe noch die lokale Spezialität (zu sehen auf den letzten Bild).
    Allgemein war es sehr ruhig, wegen dem Coronavirus sind nur sehr wenige Touristen hier und wir sind froh uns nicht durch Massen schieben zu müssen.
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    lolli81

    Das sieht aus, als könnte es schmecken 😀

    2/29/20Reply
    lolli81

    Gibt es nicht genug zu essen? Tobi hat schon abgenommen 😯 Aber dein Töpferergebnis kann sich sehen lassen 👍

    2/29/20Reply
    Athenas Reisen

    Also Tobi verneint das vehement und meint er wiegt noch 81 ;) das ist nur der Winkel soll ich ausrichten

    2/29/20Reply
    lolli81

    😂 na dann ist ja gut

    2/29/20Reply
     
  • Day16

    Bhaktapur - Nepal's Cultural Gem

    November 6, 2019 in Nepal ⋅ ☀️ 16 °C

    Bhaktapur was once the capital. Because of this fact when you walk the streets you are treated to sights of temples and ancient streets. A traditional way of life exists here. The Nepal earthquake of 2015 has also taken a toll here. Most of the temples are still in the process of being restored, with some already finished. The work is still large scale, but I wouldn’t say that Bhaktapur has lost any of its charm. It is a pleasant walk through the streets.Read more

  • Day293

    Kleiner Abstecher nach Bhaktapur

    March 14, 2020 in Nepal ⋅ 🌧 14 °C

    Da wir so früh von unserer Wanderung zurück sind haben wir nun noch 7 Tage in Kathmandu totzuschlagen, bevor der Flieger nach Südafrika geht. Wir sind durch mit Kathmandu und gar nicht mehr offen für Kultur oder Religion. Ich packs aber nicht, hier einfach so 7 Tage vor mich hin zu vegetieren, also sind wir für 2 Nächte nach Bhaktapur gefahren. Ist ne Stunde mit dem Auto von Kathmandu entfernt und war früher neben Kathmandu und Patan eines der 3 Königreiche in Nepal.

    Das Erdbeben hat auch hier gewütet, man kann noch in viele Häuser reingucken, deren Frontfassade fehlen, und an vielen Stellen liegt noch Bauschutt. In der Mini-Innenstadt ist es angenehm ruhig (es fehlen die Touristen wegen Corona 🥴) und wir genießen die Abwechslung zum lärmenden Kathmandu. So richtig was unternehmen tun wir nicht. Schön entspannen lässt sich hier aber auch nicht, dafür ist der Komfort zu niedrig, es gibt kaum schöne Sitzmöglichkeiten, und kalt ist es abends auch immer. Es fühlt sich mehr so an wie Zeit totschlagen. Wird Zeit, dass wir das Land für ein sonniges Urlaubsland wechseln! Mega Bock auf morgens schön sporten und dann, was sehr ungewöhnlich für mich ist, in der Sonne am Pool rumflätzen. 😂
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  • Day8

    Nagarkot

    October 7, 2018 in Nepal ⋅ ⛅ 23 °C

    You have to see the sunrise from Nagarkot. Beautiful view of the mountains, while the sun is rising!🏔

    Okay, okay! Na gut! Also, Wecker auf 4 Uhr morgens gestellt, Taxi den Tag zuvor über das Hostel für 4:30 Uhr geordert und bei Dunkelheit, ordentlich warm eingepackt, ab in die Berge, um den Sonnenaufgang zu sehen. Für 12km ca. 40 min gebraucht. Die Straße war eine Holperpiste mit asphaltierten Abschnitten. Aber es gibt Schlimmeres.

    Am Aussichtsturm in Nagarkot um 5:15 Uhr angekommen, war ich die Erste. Das sollte aber nicht lange so bleiben. Habe mich nett mit einem Amerikaner unterhalten, während wir darauf warteten, dass sich die (doofen) Wolken verziehen, um den von allen angekündigten phänomenalen Blick auf den Sonnenaufgang über den Bergen genießen zu können.
    Nun - natürlich gab es den nicht, weil das Wetter sich natürlich wahrlich nicht um die Wünsche der Touristen schert! Nichtsdestotrotz konnten wir ganz in der Ferne einige schneebedeckte Bergspitzen erblicken, die von der Sonne angestrahlt wurden. Ich musste ein wenig mehr in die Trickkiste meiner Bildbearbeitungssoftware greifen, um diese besser sichtbar zu machen, was leider etwas zu Lasten der Qualität ging. Aber irgendwas ist ja bekanntlich immer... Jedenfalls ist zu erahnen, dass der Ausblick, ohne Wolken, von hier aus tatsächlich unglaublich toll sein muss. Dafür habe ich jedoch einmal mehr erfahren, dass mein nächstes Reiseziel, zu dem ich morgen aufbrechen werde, sehr schön sein soll. Ich bin gespannt!
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    Familie Zang auf Tour

    Wow... was n geiler Blick 😯 Hammer.

    10/7/18Reply

    Gibts auch ein Foto vom Amerikaner 😉

    10/7/18Reply
    ManuOnTour

    Nein! War schließlich verheiratet! 😉

    10/7/18Reply
    3 more comments
     
  • Day32

    A vélo ! Vers Dhulikhel via Bhaktapur

    April 11, 2019 in Nepal ⋅ ⛅ 25 °C

    Yohan, Fer et autres "motivateurs", vous aviez raison ! Les premiers coups de pédales sont les plus durs, puis ça va tout seul (Enfin on en reparlera dans quelques jours, avec le dénivelé... ).
    De bon matin, je me suis rendue à la poste, à quelques km au sud de mon hostel. Malgré la densité du trafic, il suffit d'aller et de regarder tout droit. Les usagers sont habitués à se contourner, en se klaxonnant juste au passage. A cet égard, circuler à velo est même presque plus facile qu'à Paris : comme personne n'avance vite, cela ne gêne par exemple personne que je sois au milieu de la route. Et comme tout le monde fait n'importe quoi, cela ne gêne personne si... moi aussi !

    Après un dernier épisode "maison des fous" à la poste (ces dames ne voulaient pas transiger sur 150 g en trop, on a donc dû enlever de micro objets et meme... du scotch, pour que le carton soit accepté !), je me suis lancée sur l'autoroute n°3, direction Bhaktapur. Elle s'appelle autoroute mais reste une route "normale", c.a.d. où chacun s'arrête quand il veut et où circulent aussi quelques vélos (quoique plutôt pour transporter des marchandises que pour rouler...).
    La route étant en bon état (cofinancée par l'aide japonaise au développement, indique une pancarte), j'ai pu faire les 15 km en une heure. Arrivée à Bhaktapur, je fais un peu de VTT sur les pavés en brique défoncés du centre-ville (co-financés cette fois par l'aide allemande au développement, mais dans les années 70 ! Les briques se sont comme... verticalisées depuis). Comme ce n'est pas évident de visiter avec le vélo, je le laisse dans une ruelle, sous la surveillance d'un vieux vendeur de souvenirs.
    Bhaktapur est classée au patrimoine de l'UNESCO et malgré les ravages du séisme, reste dense en bâtiments remarquables répartis en plusieurs places et placettes : palais et temples sculptés, statues et autres symboles religieux du temps des Malla (12eme siècle) et maintes fois reconstruits plus tard. Son musée vaut aussi le coup : pour une fois, les représentations des divinités hindoues et des dieux vénérés localement sont expliquées !

    Malgré l'intérêt du lieu, l'attention des occidentaux est divertie par...moi, mon vélo et mes sacoches. Regards en coin, messes basses, photos à la dérobée... Je trouve ces touristes assez impolis. Je préfère ceux qui me sourient directement ou viennent me parler, pour me demander où je vais et/ou souhaiter bonne route ! Je partage un délicieux repas de galettes traditionnelles newaris avec un Allemand et une Française. Elle, c'est un peu l'inverse de Jonasn termes de format. Jeune styliste lyonnaise aventureuse (premier job : à Hong Kong) elle me confesse peser... 38 kg et donc galérer pour porter son sac de rando et l'ensemble de ses affaires de voyage en général. Elle ne pourrait probablement pas faire avancer Hathi, qui chargé, doit peser autant qu'elle !

    L'après midi, je quitte la highway pour une route plus en hauteur, c'est plus difficile (montées/ descentes) mais très joli. Je suis contente de reconnaître la fin du chemin et de retrouver le confort de la guesthouse où nous étions il y a quelques semaines avec Marie. Mais je n'y vois ni nos copains norvégiens de Holi, en voyage, ni Sharmila, en déplacement à Katmandou. Ce sera avec d'autres étudiants en médecine -Norvegiens, Allemands, Autrichiens, comme la dernière fois !- que je passerai la soirée... Discussions, jeu de cartes norvégien (du nom de "Mathis", clin d'oeil à Poussin). Ils semblent un peu à bout de leur stage à l'hopital où les médecins nepalais ne leur traduisent rien et ont des fous rires un peu nerveux...

    Bilan de ce 1er jour : seulement 3h30 passées sur le vélo et 40 km, mais je suis déjà crevée. Le lendemain, je prévois une grande journée (sans visites), pour voir ce que ça donne en termes de kilométrage et d'effort. Ce sera aussi ma première nuit sous tente... Concernant les paysages et les apprentissages à vélo sur les routes népalaises, je les écrirai ailleurs car Bhaktapur vaut bien un jeu complet de photos il me semble !
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    Thomas Bonnemaison

    Magnifique en effet! Comment est la météo sur place?

    4/14/19Reply
    Yohan Unvoy

    Tu peut l'être!

    4/14/19Reply
    Aline en roue libre

    Chaud, très chaud ! Et un peu lourd/moite ...

    4/15/19Reply
    Elodie Cloatre

    Il faudra que tu m'apprennes à jouer à ce jeu norvégien :-)!!!

    5/12/19Reply
     
  • Day7

    Bhaktapur Teil 2

    October 6, 2018 in Nepal ⋅ ⛅ 24 °C

    Heute bin ich wieder erst gegen Mittag los. Die Dachterasse meines Hostels hatte mich zum Frühstück und anschließendem Verweilen eingeladen. 😅 Es liest sich gut dort oben mit Blick auf die Berge. (Wenn auch in Wolken gehüllt...)

    Heute wurde der Töpfermarkt in Bhaktapur besucht, den Bauarbeitern und -arbeiterinnen bei der schweren Arbeit zugesehen und etwas durch die Straßen und super engen Gassen gelaufen. Bemerkenswert, wie hier noch wirklich per Schwerstarbeit die Gebäude entstehen. Frauen als Lastenträger, Männer als Kletterkünstler... 😳

    Irgendwann meldete sich bei all diesen Eindrücken dann mein Magen zu Wort. Er hätte auch gern mal wieder etwas zu tun, sollte es wohl heißen. Also ab in ein kleines Café und typisch nepalesische Teigtaschen, auch Momo’s genannt, bestellt. Bekommt man hier fast an jeder Ecke. Meist gedämpft und mit unterschiedlicher Füllung. Ich habe mich für die vegetarische Variante entschieden. Meist schmecken die vegetarischen Gerichte besser als die nicht-vegetarischen, was ich noch aus meiner Zeit in Indien kenne. Zu den sowieso schon leicht scharfen Momo‘s wurde noch eine scharfe Paste gereicht. Sorgfältig dosiert ist beides zusammen sehr lecker und empfehlenswert! 🤗

    Am Nachmittag war ich dann nochmal mutig und habe, entgegen dem was mir so ziemlich jeder zu Hause raten würde, einen kleinen King Curd (spezieller Joghurt) aus einem Mini-Mini-Shop an der Straße gekauft. Natürlich habe ich vorher geschaut, welchen Eindruck er (für nepalesische Verhältnisse) macht. Außerdem wurde der Joghurt in einer Kühltruhe aufbewahrt und 2 einheimische Jugendliche hatten sich dort auch gerade einen gegönnt. Also - mehr als ordentlich Bauchweh kann’s ja nicht geben, dachte ich mir! Den Lassi in Kathmandu habe ich ja schließlich auch überlebt... 😅
    Im ersten Moment ist der sehr cremige Joghurt gewöhnungsbedürftig im Geschmack, da sehr säuerlich, dann aber ganz ok.
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    Ines und Reinhold

    Das sieht wirklich lecker aus 😋. Nur das Rohe Gemüse hätte ich aus Sicherheitsgründen 🤢 nicht gegessen. Aber ... top👍

    10/7/18Reply
     
  • Day259

    Ein Juwel newarischer Stadtarchitektur

    April 27, 2019 in Nepal ⋅ ⛅ 27 °C

    Namaste!

    "Wahnsinn! Schau' mal! So was hab ich ja noch nicht gesehen!" - Marco ist ganz euphorisch! Seine Begeisterung gilt den Häusern, die er sieht und vor allem der Handwerkskunst mit denen sie geschmückt sind! Während Marco in Mittel-und Südamerika täglich mehrfach an der Einfallslosigkeit und Tristesse architektonischer Handwerkskunst schier verzweifelt ist, blüht er hier so richtig auf - man merkt, dass er den richtigen Beruf gewählt hat :-)

    Hier - das ist die Stadt 'Bhaktapur' im Südosten von Kathmandu. Sie war neben Kathmandu und Patan einst Sitz des Königs, als Nepal in drei Königreiche aufgeteilt war und ist heute ein einziges Freilichtmuseum.

    Man zahlt einmal Eintritt für das Zentrum der Stadt und kann sich dann darin so viele Tage wie man möchte aufhalten uns sich die Gebäude, Plätze, Brunnen und das Leben dort ansehen. Es lohnt sich richtig!

    Die Brunnen sind kunstvoll meist einige Stufen tiefer in den Boden eingelassen. Wie die vielen großen Wasserbecken dienten die Brunnen früher in erster Linie als Trinkwasserlieferant. Es wurde sich und die Wäsche gewaschen, oder einfach ein Schwätzchen gehalten. Erschreckenderweise sehen wir, dass aus fast keinem der Brunnen mehr Wasser fließt, bei einigen tröpfelt es noch ein wenig vor sich hin. Die Einwohner sammeln jedes bisschen Wasser und haben stets ein Gefäß unter den noch tropfenden Hähnen stehen. Wir fragen nach und erfahren, dass der Wasserverbrauch seit 20 Jahren derart hoch geworden ist, dass der Grundwasserspiegel gesunken ist und viele Brunnen versiegt sind. Deswegen stehen überall - auch in Kathmandu und Pathan - diese riesigen schwarzen Tonnen, aus denen geliefertes Wasser (ich weiß nicht, woher es kommt) entnommen werden kann. Die Wasserversorgung ist einfach ein riesen Problem!

    Wir nehmen uns Zeit und gehen zickzack durch kleine enge Gassen. Überall kann man die alte Baukunst bewundern. Ein kleiner Schritt weiter und der Blick öffnet sich auf einen der großen Plätze mit den Tempeln zur Verehrung der verschiedenen Götter - sehr beeindruckend!

    Der höchste aller nepalesischen Tempel ist der 'Nyatapola' -Tempel, er ist der blutdürstigen Inkarnation der hinduistischen Gottheit Lakshmi
    gewidmet. Es heißt: "da ist ein so furchterregendes Kultbild der Göttin drin, dass nur die Tempelpriester das innerste Heiligste betreten dürfen." Ach du meine Güte!
    Auf anderen Tempeln findet man unglaubliche Pornoszenen ins Holz geschnitzt - die Erbauer und Handwerker müssen eine enorme Phantasie gehabt haben!

    Bhaktapur ist bekannt für die besondere Feier namens "Bisket", was 4 Tage vor dem nepalesischen Neujahrsfest beginnt. Den Auftakt bildet ein wildes Tauziehen, bei dem Bewohner des oberen gegen die des unteren Stadtteils gegeneinander antreten. In der Mitte befindet sich ein knarrender, dreistöckiger Wagen mit einem Götterbild "Bhairabs". Der Gewinner darf den Wagen durch die Stadt ziehen - es ist eine Ehre. Dann wird noch ein riesiger Mast aufgestellt, der am letzten Festtag wiederum als zu "eroberndes" Objekt gilt, was in einem erneuten, gefährlichen Tauzieh-Wettkampf bestritten wird: die Seite hat gewonnen, auf die der riesige Mast fällt. Der Sturz des Masters ist der offizielle Beginn des neuen Jahres! Es soll ein tolles Spektakel sein! Leider waren wir am Neujahrsfest in den Bergen.

    Zurück nach Kathmandu. Unser letzter Tag in Nepal ist angebrochen und wir möchten uns unbedingt noch 'Pashupathinath' ansehen.

    'Pashupathinath' ist nicht nur eine Leichenverbrennungsstätte, sondern Nepals heiligster hinduistischer Pilgerort und beherbergt einen der wichtigsten Shiva-Tempel für die Hindus weltweit. Ariane möchte sich die Zeremonien um die Verbrennungen nicht antun. Zumal dies ja auch nicht gerade geruchsneutral von statten geht. Also ziehe ich alleine los. Es ist ein überwältigendes Gewimmel aus unzähligen Tempeln, Statuen, Pilgern, halb nackten Männern, Sadhus (Das sind die Männer mit den scheinbar unendlich langen Dreadlocks) ...

    ...und eine ganz schön seltsame Stimmung! Überall beten einzelne Menschen, oder ganze Familien sind in Zeremonien mit Predigern vertieft, die auf kleinen gemauerten Vorsprüngen auf der südlichen Seite des Flusses stattfinden. Ja, und dann sind da noch die 'Ghats', die Verbrennungsstätten. Hier zu sterben und verbrannt zu werden, ist für Hindus das höchste aller religiösen Verdienste und garantiert praktisch die Befreiung aus dem Zyklus der Wiedergeburten. Ok?..! Ein etwas beklemmendes Gefühl überkommt mich, als ich sehe, dass in einem Haus direkt am Ufer des Flusses ein kleines Krankenhaus ist...! Wohl eher nicht zum Gesund werden gedacht! Um mich herum geschehen viele seltsame Dinge. Ich sehe, wie ein junger Mann kahl geschoren wird und denke mir, dass es vielleicht der Sohn eines derer Menschen im "Krankenhaus" ist. So ist es die Aufgabe des jeweils ältesten Sohnes eines Verstorbenen diesen anzuzünden und die Asche in den 'Bagmati' - Fluß, einem Zufluss des heiligen Ganges, zu schieben.

    An anderer Stelle ertränkt eine Frau einen Vogel im Wasser und legt ihn auf die Ufertreppe. Warum, bleibt mir ein Rätsel! Es schwimmen hübsche Schiffchen mit Kerzen zwischen Asche und Unmengen Müll im ansonsten recht wasserarmen 'Bagmati', in dem sich dann auch noch viele Menschen im 'heiligen' Wasser baden. Ich wusste gar nicht das solch Dreckwasser 'heilig' sein kann! Na gut, das Baden darin gilt übrigens als fast ebenso wichtig wie die Verbrennung!

    Pashupathinath ist ein höchst beeindruckender Ort hinduistischen Brauchtums. Für mich jedoch in der Kürze der Zeit kaum zu verarbeiten.

    Morgen geht unser Flug nach Azerbaijan und so 'feiern' wir unseren Abschied von Nepal in einem unserer Lieblings-Straßenrestaurants mit Kartoffel-Parata und Curry :-)

    Namaste

    Ariane & Marco
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You might also know this place by the following names:

Bhaktapur, Бхактапур, भक्तपुर, バクタプル, 박타푸르, Bhaktapuras, ख्वप नगरपालिका, ภักตปุระ, Бактапур, بھگتاپور, 巴克塔普爾