New Zealand
Dawson Falls

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Travelers at this place
    • Day71

      Die Besteigung des Mt Taranaki (2.518m)

      March 6, 2020 in New Zealand ⋅ ☀️ 15 °C

      Der Berg ruft... Oder besser: Der Vulkan.
      Nachdem wir unser Fitnesslevel an der Mueller Hütte unter Beweis stellen konnten, ging es heute höher hinaus.
      Zuerst gibt es eine angenehme Fahrt durch den Busch, der an einem Parkplatz endet. Ab hier wechseln wir Reifen gegen Wanderschuhe. Was auf 936m als leichte Übung beginnt, wird schnell zu einer sportlichen Herausforderung. Einen Weg durch die Geröllmassen gibt es nicht. Ein Schritt nach oben laufen heißt auch, einen Halben nach unten zu rutschen. Ein kalter Wind pustet hier über den Wolken und die Sonne knallt Dank des Ozonlochs ohne Erbarmen. Ablenkung bietet der grandiose Ausblick auf das Umland und der Ozean, aber auch die völlig verschiedenen Gesteine, die hier rumliegen. Porphyr, Konglomerate, bester Granit.
      Nach 4 Stunden Aufstieg erreichen wir den schneebedeckten Krater. Es ist still. Links und rechts gehts nochmal ein paar Meter auf die beiden Gipfel hoch, die bei den Maoris heilig sind. Also bleiben unsere badischen Füße schön unten beim Krater, immerhin stolze 2.450m der insgesamt 2.518m.
      Nach einer halbstündigen Suche nach einer Gondel oder einer Bergbahn, mussten wir doch Zufuß runter. Hier hat sich mal wieder gezeigt, dass Herr Newton Recht hatte: Die Schwerkraft hilft uns, im Geröllfeld einen Schritt zu laufen und Zwei hinunterzurutschen. Ein kraftraubender Spaß, der uns nach weiteren 3 Stunden wieder auf den Boden der Tatsachen bringt.
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      Wunderschön 😘

      3/6/20Reply

      Sieht mega schön aus, könnt ihr eure

      3/6/20Reply

      *Eure Nichte wäre gerne dabei!❤️😂

      3/6/20Reply
      2 more comments
       
    • Day155

      Aufstieg zum Mount Taranaki - 1 Kraftakt

      January 11, 2020 in New Zealand ⋅ ⛅ 16 °C

      wir fuhren also den Surfhighway entlang auf der erfolglosen Suche nach Wellen...und immer sieht man diesen Berg im Inland! Es war Marens Idee doch einfach mal in diese Bergregion zu fahren und sich da mal umzuschauen und bissl zu wandern. Das taten wir am Freitag (siehe anderer Footprint), allerdings war schnell klar, dass ich da hoch wollte! Und nach Rücksprache mit einem Ranger beim Wasserfall war klar, dass der Aufstieg am Samstag passieren sollte!
      Wir fuhren also Freitagnachmittag bei bestem Wetter zum "Basecamp"-Parkplatz und erwarteten die Rückkehr derer die an diesem Tag den Aufstieg gewagt hatten. Als wir (früh) zu Bett gingen waren also folgende Dinge klar:
      - Es würde anstrengend werden, vor allem in Turnschuhen.
      - Maren würde sich ob ihrer Knie diese Tortur sparen
      - Thomas, ein wandererfahrener Belgier würde dieses Abenteuer mit mir beghen.

      Gesagt, getan, wir wachten (ungeplant) zum Sonnenaufgang auf, der war aber nix. Kleiner Spannunngsbogen. Um 8 sollte es losgehen und um halb9 war der Belgier dann auch endlich fertig und los!
      Der erste Abschnitt führte relativ eben, allerdings nicht ohne Hindernisse zur Nordseite des Berges; von dort began der tatsächliche Aufstieg. Thomas wollte diese Etappe scheinbar im Laufschritt begehen, vielleicht nicht der beste Warm-Up, aber nach einer Stunde waren wir am Fuße des Aufstiegs: einer recht unspektakulären und unbewohnten Skihütte. Die Banane, die ich einschob, sollte wichtig werden, denn was kam, war pure Bein-Bestrafung in verschiedenen Facetten:
      Zunächst ging es durch Geröllrinnen nach oben. Danach kamen unzählige, verschieden steile Stufen (darauf hat mich mein Elternhaus vorbereitet).
      Was nun kam, traf mich ohne Vorbereitung: vulkanisches Gestein in Form von losem Kiesel in verschiedener Größe bei signifikanter Steigung - meine Nike Frees mochten das nicht! Zwei Schritte vor, einer zurück, immer wieder ausrutschend. Selbst bei konzentriertem Vorfußlaufen war das wirklich keine Freude! Auch die unzähligen Treppenstufen machten sich in den Oberschenkeln bemerkbar.
      Keine Ahnung wie lange diese Etappe daurte, aber was kam war kaum besser: Spitzes steiles (zumindest festes) Gestein. Halb gehend, halb klettern, aber vor allem steil nach oben ging es weiter. "Weg" gab es keinen, man musste sich irgendwie selbst einen Pfad bahnen. Hier hab ich richtig abgebaut (siehe Video!). Den stolzen Wanderbelgier schien das nicht zu stressen, ich musste allerdings schon ordentlich mit Zucker und Elektrolyten nachhelfen um bei Laune zu bleiben. Und war richtig genervt. Irgendwann war aber auch das geschafft, wir kamen in den Schnee-bedeckten Krater des Vulkans. Schnee in Boardshorts und T-Shirt war irgendwie cool, auch die Aussicht war bombastisch, aber ich weiß nicht ob ich das genießenb konnte....der Aufstieg zum Gipfel war noch nicht geschafft. Und dieses letzte Stück kombinierte denn nochmal rutschigen Kiesel mit Felsenkletterei - ein würdiges Finale!
      Ich gebe zu, dass der 360 Grad Ausblick auf dem Gipfel für einiges entlohnte....und die Spaghetti des Vorabends, die mir neue Energie einhauchten!
      Hier empfehle ich nun dringendst das Aufrufen des Videolinks weiter unten!
      Wir chillten also noch ein halbes Stündchen und meine Lebensgeister erwachten wieder...genau wie der Wind, der nun stärker wurde - und auf 2560m Höhe ist Wind auch echt kalt (hat ja einen Grund, dass da Schnee liegt)!
      Ich gebe zu, ich füchtete mich vor dem Abstieg, aber diese Furcht war zum Glück unbegründet. Das Runterklettern war mit konzentrierter Schrittsetzung im Tunnelblick möglich und der rollende Kiesel....mit etwas Geschwindigkeit konnte man diese Etappe mit Spass überbrücken!Es war fast wie Skifahren bzw Snowboarden, je nach dem in welche Richtung man gerade rutschte! Ich ließ zwar meine halbe Sohle auf dieser Etappe, aber immerhin hat es nicht wehgetan!
      Die Treppen und Geröllüberquerungen haben aber nochmal richtig weh getan. Auch die Traverse zurück zum Basecamp war nochmal richtig anstrengend (man rutscht ja doch mehr bei eingeschränkter Energie und Bänderrisse mag ja bekanntlich keiner).
      Um circa 16.15 war es dann soweit:
      Wir hatten den Mt Taranaki in gut 7 Stunden bestiegen und sind unversehrt zurückgekehrt!

      Laut einhelliger Meinung ist das der zweitanstrengenste DayHike im Wanderland Neuseeland und das will schon was heißen. Ich wollte eine Challenge für meinen Körper und habe sie auch bekommen. Ohne große Wandererfahrung und -equipment war das schon ein Brett.

      Mit strongem Muselkater gabs noch ein Bad im Meer. Maren hatte sich auch schon ums Abendessen gekümmert (perfekte Spielerfrau!). Es gab Süßkartoffeln, ein BIer und noch mehr Elektrolyte und dann war ich auch schon in der Senkrechte und konnte gar nix mehr. Gute Nacht!

      Link zum Video: https://gopro.com/v/7aZvgpXRL7OPP
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      Traveler

      Wenn ich das Video anschaue, kann ich richtig die Anstrengung und Erschöpfung mitfühlen. Und mit Turnschuhen 🙈🙈. Ich weiß, du hast keine Wanderschuhe mit und ist ja alles gut gegangen.😘😘

      1/15/20Reply

      Hi Mo, den Triumph hast du dir verdient. Über den Wolken muß die Freiheit wohl grenzenlos sein. LG Karina Meyer

      1/22/20Reply
       
    • Day78

      Merry Christmas

      December 24, 2019 in New Zealand ⋅ 🌙 11 °C

      C'est avec 12h d'avance sur la France que nous fêtons le réveillon de Noël 🥂🎄

      • Le plan était plutôt simple, un freecamp en bas du mont Taranaki pour tchiner et déguster du saumon devant un des plus beaux paysages de Nouvelle Zélande 🗻
      • L'exécution du plan, un peu moins simple. 😆 Les nuages aussi ont le droit de fêter Noël !!
      • Résultats : Noël la tête dans les nuages 🌫️
      Ça ne nous a pas empêché de passer un très bon réveillon, de se faire péter le bide, de boire du vin (et du mousseux !!) Et de s'offrir quelques petits cadeaux 🎁💝

      Joyeux Noël à tous, joyeuses fêtes et plein de bisous ❤️ On pense très fort à vous, et c'est vrai que la France nous manque.
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    • Nov17

      Dawson Falls and Wilkies Pools

      November 17, 2020 in New Zealand ⋅ ⛅ 15 °C

      After New Plymouth we drove into the Egmont National Park. As it was such a nice day we decided to go straight to the 18m high Dawson Falls. After spending the night close to the falls with a great view of Mount Taranaki (see next post) we went for a hike to see the Wilkies Pools.Read more

    • Day177

      Der schlummernde Vulkan

      March 11, 2018 in New Zealand ⋅ ⛅ 12 °C

      Man sieht den einsamen Vulkan der Westküste, Mt. Taranaki, schon aus großer Distanz! Ein perfekter Kegel in der Mitte, umgeben von einem perfekten Wald-Kreis mit 10km Radius: das ist der Egmont National Park. Wir haben das schöne Wetter genutzt und die Gegend erwandert, zuletzt auch noch den mächtigen Mt. Taranaki.
      PS: ...unsere letzten zwei Wochen am anderen Ende der Welt sind angebrochen! 😰
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      Traveler

      Wow! Hammer Pic! 😍👏

      3/13/18Reply

      Ihr seid zwei fleißige

      3/13/18Reply

      Bergsteiger. Ich wünsche euch noch zwei schöne Wochen. Lg Mama 😀👍

      3/13/18Reply
      2 more comments
       
    • Day277

      Der schlafende Vulkan Taranaki (2518m)

      May 14, 2018 in New Zealand ⋅ ☀️ 5 °C

      Der Maori Mythos besagt, dass der Vulkan einst zentral im Land mit Ruapehu, Tongariro und Ngauruhoe (Berge) stand. Taranaki hat sich unsterblich in die schöne Pihanga verliebt und musste sich mit Tongariro um Ihr Herz duellieren. Er verlor und wurde an die Westküste verbannt…

      Was für uns Geschichten sind, ist für die Maori Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die Berge und Natur sind ihre heiligen Stätten und somit teilweise für Touristen gesperrt.
      Wir haben Taranaki nicht komplett bezwingen können, aber die Aussicht von 2314m genießen können: „Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein…“
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      Traveler

      Der Hammer

      5/29/18Reply
      Traveler

      Über den Wolken :-)

      6/1/18Reply
       
    • Day22

      New Plymouth to Mt. Taranaki

      November 11, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 11 °C

      While Matilda enjoyed her cuddly home, which she built in the bed Greta and I went to the beach. Black sand again and fascinating as always! Just the wind was quite strong, but could therefore witness seagulls which just glide right above us.

      After the easy morning our next goal‘s Egmont Nationalpark and Mount Taranaki. Another volcano! Some tramping‘s on today‘s to do list. We started at the Dawson Falls Visitor Center and headed first to Wilkies Falls then further on the loop, took a turn to Ridge Loop and continued on the Kapuni Loop via the Dawson Falls back to the car park. We crossed numerous streams, walked through goblin forests, climbed lots of steps and saw a couple of smaller warerfalls. It was a beautiful tramp and Matilda almost walked all on her own, only a couple meters we offered to carry her. Well done big girl!

      On the way down we ordered online a pizza in the next village and we were able to pick those up as soon we arrived 😅
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    • Day27

      Oakuara, Taranaki NP, Whanganui

      November 17, 2018 in New Zealand ⋅ ☁️ 9 °C

      Tag 11:
      Die Sonnenstrahlen kitzelten uns durch die Vorhänge wach. Es war ein wunderschöner Morgen. Beinahe bereuten wir, dass wir die Wanderung schon am Vortag gemacht haben und nicht Heute. Aber da sich das Wetter um die Berge so schnell und drastisch ändern kann, wurde uns bei der Abfahrt wieder vor Augen geführt. In diesen 30 Minuten in denen wir aufgebrochen, wenige Kilometer hinter uns liessen und noch ein paar Fotos von den Bergen knipsen wollten, wandelte sich der stahlblaue wolkenlose Himmel in eine träge graue Wolkendecke. Nun ja, das mit den Fotos wurde nichts mehr. Somit liessen wir die drei eindrücklichen Vulkane hinter uns. Doch auf der Nordinsel gibt es nochmals einen riesigen Vulkan. Mount Taranaki. Dieser ist unser nächstes Ziel.
      Eine kurze neuseeländische Geografielektion für folgende Geschichte. Der Mount Taranaki oder auch Mount Egmont liegt alleine an der Westküste. Und die drei anderen grossen Vulkane der Nordinsel liegen in einer Süd/Nord-Ausrichtung dicht hintereinander. Quasi eine Bergkette. Dies wären der Mount Ruapehu (südlichster), der Ngauruhoe (auch Schicksalsberg in der Mitte) und der Tongariro (nördlichster).
      Achtung Zwischeninfo: die Maori haben eine sehr verbundene "Religion" mit der Natur, und alle Flüsse, Wälder, Berge und Höhlen haben eine Bedeutung oder einen Zusammenhang mit einer Geschichte. So auch diese Vulkane und diese Legende geht so:
      'Die junge Magd Ruapehu war mit Taranaki verheiratet. Einst, als Taranaki auf der Jagd war, wurde sie von Tongariro umschwärmt und in seine Arme gelockt. Als Taranaki von seiner Jagd zurückkam und dies sah, kam es zu einer Schlägerei, in der Taranaki unterlag. Niedergeschlagen zog er Richtung Westen und hinterliess auf seinem Weg tiefe Furchen im Boden, in dem der heutige Fluss Whanganui fliesst. Am westlichen Ende angekommen, setzte er sich an der Küste nieder. Hier sitzt er immer noch und blickt in Richtung seiner Frau und seinen Rivalen. Trotz ihrer Untreue liebt Ruapehu ihren Mann noch immer und seufzt bei dem Gedanken an ihn. Das ärgert Tongariro, der vor Ärger pufft und raucht...'
      Jetzt wisst ihr auch, dass diese Vulkane noch aktiv sind. Es gibt aber noch eine kleine Anmerkung zu dieser Geschichte! Zwischen Ruapehu und Tongariro ist noch der Ngauruhoe. Was ist denn das für ein Typ und was hat er zwischen den anderen Zweien verloren? Aber dazu gibt es sicher auch eine Legende.
      Wir liessen darüber unserer Fantasie freien Lauf und gingen schliesslich 'noch' seelenruhig in Tauramunui unser leergegessenes Wohnvehikel auffüllen. Wir hatten noch keine Ahnung, was das für ein Tag werden wird und welchen Strapazen wir noch trotzen müssen. Tankanzeige auf ca. zweifünftel. Sicher nicht voll, aber auch noch nicht leer. Zu früh um zu Tanken. Was wir noch bitter bereuen werden! Aufgesessen und angeschnallt ging es los. Um Kilometer und Zeit zu sparen, hatte ich eine 'Abkürzung' auserwählt, die mir von der heutigen Pilotin abgesegnet wurde. Die Überfahrt nach New Plymouth begann über den Forgotten World Highway. Vonwegen Highway. Den kann man sich so vorstellen: gleichviele Schlaglöcher wie Kurven. Und es war eine sehr kurvenreiche Angelegenheit. Aber die Landschaft unberührt, mit grünen Hügeln durchzogen, darauf weisse Wollknäuel die grasten und blökten. Das ist Neuseeland!
      Wir bogen ab, runter vom Forgotten World Highway auf eine Zubringerstrasse in irgend ein Kaff am Ende der Welt. Von da an sollte es nicht mehr weit an die Küste sein (luftlinienmässig). Nachdem wir einige Kilometer ins grüne Dickicht gefahren sind, wechselte der Untergrund von schlechter Strasse zu schmalem Schotterweg. Dieser Weg schlängelte sich durch verwachsenes hügeliges Dschungelgebiet. Es nahm einfach kein Ende und der Tankzeiger kam dem E für Empty immer näher. Endlich wieder Strasse, aber da leuchtet schon das Tanken-Signal der Reserveanzeige auf. Eieiei und es war weit und breit noch kein Tankstellensymbol auf unserem Tablet sichtbar (wir brauchen zur Navigation und Campingplatzsuche das App Campermate (ein bisschen Werbung darf man in dem Fall schon mal platzieren)). Also aus der Wildnis in ein Nebental fahrend, rücken wir dem Westküsten-Highway langsam näher. Immer wieder Bergauf. Bergab liessen wir nur noch rollen, um Sprit zu sparen. Unsere Nerven lagen blank. Was, wenn hier im Gaggo das Benzin ausgeht? Wie weit müssen wir gehen? Immerhin hat es hier wieder ab und zu, geschätzt alle fünf Kilometer, ein verlottertes Haus. Abzweiger auf die Hauptstrasse. Yes! Aber wir müssen noch weiter bis ins übernächste Städtchen. Wir hefteten uns an die Fersen eines Trucks und der zog uns quasi in seinem Windschatten hinter sich her. Mit dem ersten Stottern des Motors erreichten wir endlich die lang ersehnte Tanke. Glaubt uns, wir waren am Ende!
      Wir fanden nach New Plymouth einen hübschen Platz neben einem Surfstrand und erholten uns dort von dem Erlebten. Am Abend jagten wir dem Sonnenuntergang nach und fielen dann müde ins Bett.

      Tag 12:
      Es ist Samstag. Ein Tag für Shopping und Abwechslung. Bei der gestrigen Durchfahrt hat New Plymouth auf uns einen lässigen Eindruck hinterlassen. Also zurück in die Stadt und umschauen was es dort alles gibt. Wir verplämperten unsere Zeit ein wenig im Shopping-Center des Ortes. Nachmittags fuhren wir rund um den Taranaki auf dem Surf Highway 45 der Küste entlang. Der heisst so, weil man überall an den Strand gelangen kann und es anscheinend gute Spots zum Surfen hat. Das sagt uns nichts und interessiert uns nicht. Wir wollen zum Vulkan. Also ab in die Höhe. Im National Park (im Titel NP) fanden wir einen Parkplatz auf dem wir bleiben wollten und am folgenden Tag eine längere Wanderung unternehmen wollten. Trotzdem liessen wir unseren Abendspaziergang zu den nahen Wasserfällen nicht aus. Beim Abendessen zeigte sich der mächtige Vulkan mal ganz ohne Wolken, wie er es selten tut. Was für ein Anblick!!

      Tag 13:
      Boah hier oben ist es kalt. Es braucht Überwindung, am Morgen die Decke aufzuschlagen und sich bei den Platzverhältnissen alle greifbaren Kleidungsstücke schnellstmöglich überzustreifen. Das bringt den Kreislauf in Schwung und spätestens bei einer warmen Tasse Tee oder Kaffe ist die Welt wieder in Ordnung. Naja beinahe. Denn der heutige Plan mit der Wanderung fällt gerade ins Wasser. Wortwörtlich. Denn es regnet. Zweiter Regentag. Aah, Plan B haben wir auch keinen. So fuhren wir ins nächste Städtlein Stratford. Das hat einen Glockenturm mit Glockenspiel. Wow, Sensation. Es ist fünf vor Zehn und um Zehn Uhr beginnt es. Weil wir ja Schweizer sind, fahren wir pünktlich auf den Anfang gegenüber auf den Parkplatz und horchten der nachgespielten Shakespear-Romanze Romeo und Julia durch die heruntergelassenen Fensterscheiben zu. Denn Stratford wurde nach dem Geburtsort von Shakespear ernannt und auch alle Strassennamen sind nach Charakteren in Shakespears Geschichten getauft. Nach dem ganzen Zauber fuhren wir los nach Whanganui. Dort gönnten wir uns das erste Essen ausserhalb unseres Campers im dazugehörenden Campingplatz-Diner.
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      Traveler

      tönt abentürlich, aber sehr toll bi oi🤗

      11/20/18Reply
       
    • Day291

      Bluebridge - Cook Strait Ferry

      May 5, 2018 in New Zealand ⋅ ☀️ 7 °C

      Traurig aber wahr, wir mussten die Südinsel leider schon verlassen! Unseren letzten Tag im Süden haben wir damit verbracht, den Queen Charlotte Drive entlang zu fahren und nochmal eine herrliche Aussicht in die Fjorde zu genießen und ein Stück des Queen Charlotte Walkways zu laufen. Am Mittwoch ging dann früh um 8 Uhr unsere Fähre von Picton nach Wellington. Diesmal haben wir uns für die Bluebridge Ferry entschieden, die im Vergleich zum Interislander, den wir damals von Wellington nach Picton gebucht hatten, sehr viel kleiner ist. 4 Stunden dauerte das Übersetzen auf die Nordinsel und wir hatten in Wellington noch genügend Zeit für Unternehmungen. Wir haben zum zweiten Mal das Te Papa Museum besucht und uns die Ausstellung 'Gallipoli: The scale of our war' angeschaut. Dabei ging es um den Kriegseinsatz neuseeländischer Soldaten im Ersten Weltkrieg in der Schlacht um Gallipoli, einer türkischen Halbinsel. Die Ausstellung war wahnsinnig gut und die überlebensgroßen Nachbildungen der Soldaten sahen täuschend echt aus. Zu unserem Glück hat uns eine einheimische Dame ihr noch gültiges Parkticket geschenkt und somit haben wir eine Menge Geld gespart. Das Parkticket haben wir dann auch nochmal weitergereicht und andere Backpacker glücklich gemacht.
      Jetzt fahren wir gerade die Westküste der Nordinsel ab und sind gerade im Taranaki Nationalpark, wo der 2500m hohe Mount Taranaki/Egmont, ein mittlerweile nicht mehr aktiver Vulkan, steht. Gestern hatten wir hier einen wunderschönen Sonnenuntergang und nachts schlichen auf unserem Campingplatz, die in Neuseelands allseits unbeliebten Possums, um Sweti herum und liefen uns genau vor die Linse. Morgen machen wir eine Wanderung auf Mount Taranaki und hoffen, das auch das Wetter mitspielt.
      Nächste Woche geht es für uns nach Opotiki, zu unserer damaligen Gastfamilie, zurück. Dort arbeiten wir dann nochmal für 4 bis 5 Wochen im Packhouse und verpacken Kiwis, die dann zu euch nach Deutschland geschifft werden! Unterkunft in der Gastfamilie ist gesichert und wir freuen uns, die drei wiederzusehen.
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      Traveler

      Das ist ha ein niedliches Tierchen 😁😁

      5/5/18Reply
      Traveler

      Unglaublich wie schnell die Zeit vergeht...habt noch ein paar tolle Wochen und genießt die Aussteigerzeit so gut es nur geht!

      5/6/18Reply
       
    • Day34

      Am Mount Taranaki

      March 6, 2018 in New Zealand ⋅ ☀️ 12 °C

      Bei Wolken verhangenem Himmel brachen wir heute um kurz vor 9 Uhr zur Wander Tour auf den Mt Taranaki bzw. dessen kleineren Gipfels Mt Fanthams (1966müNN) auf. Vom Visitor Center des Dawson Wasserfalls ging es zunächst durch dichten Urwald und über unzählige Stufen bis zur Baumgrenze an der Abzweigung zur Kapuni Lodge. Von hier an führte der Weg weiter über eine ca. 300m lange Holztreppe Berg an. Die hellgrünen Gräser und darüber streifenden Wolken waren ein bizarrer Anblick.
      Nach diesen vielen Stufen ging es aber erst richtig zur Sache! Bis kurz vor dem Gipfel des Mount Fanthams musste ein sehr steiles Geröllfeld aus zumeist porösen Lavagestein bezwungen werden. Dieses erstreckte sich über etwa 400Hm. Man ging einen Schritt nach vorn und rutschte einen halben wieder zurück 😅. Im dichten Nebel der Wolken war die Sicht sehr eingeschränkt und ein nasser Schleier legte sich auf uns.
      Die Mühe hat sich allerdings gelohnt! Am Plateau zwischen Mt Fanthams und Mt Taranaki angekommen riss die Wolkendecke aus und die Sonne ☀️ kamm raus. Es bot sich ein atemberaubender Ausblick über den Wolken zum Mt Taranaki. Dank meiner Wanderstöcke ging der Abstieg über das Geröllfeld relativ zügig und wir fuhren noch ein Stück bis nach New Plymouth, ganz im Westen der Nordinsel.
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    You might also know this place by the following names:

    Dawson Falls

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