New Zealand
Taranaki

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173 travelers at this place:

  • Day77

    Glühwürmchen Adventure

    October 10 in New Zealand

    Auch das Höhlen-Adventure hab ich erfolgreich gemeistert und es war wiedermal super schwer 6 Bilder für den Bericht auszusuchen!
    Heute morgen bin ich super aufgeregt aufgewacht. Ich hatte ja eine dreistündige Höhlen-Glühwürmchen-Tour gebucht. Ich wusste überhaupt nicht was mich erwartet, nur dass es wahrscheinlich nass und dunkel wird. Zwei Dinge die mir ja wirklich nicht so gut gefallen.

    Pünktlich um viertel vor 10 kam ich im Büro der Glowing Adventures Agentur an, meldete mich an und erzählte der Empfangsdame direkt, dass ich ja ein bisschen Angst im Dunkeln habe. Der Guide saß daneben und meinte, dass er das zur Kenntnis genommen habe.
    Erst schauten wir uns ein Sicherheitsvideo an: Die Touren seien privat von der Familie, der die Farm (auf denen sich die Höhlen befinden) schon seit über 100 Jahren gehöre. Man solle immer auf den Guide hören, dahin treten, wo er hintrat und nicht die Höhlenformationen berühren. Alles sei so gelassen, wie es sich seit Unmengen von Jahren gebildet hat, keine Pfade, kein elektrisches Licht. Ich fragte die anderen drei, die ebenfalls in meiner Adventure Gruppe waren, ob sie auch schon so aufgeregt seien wie ich... und versicherte mich nochmal bei der Empfangsdame, ob wir immer mit dem Guide und nie irgendwo alleine rumlaufen. Richtige Nervensäge.

    Danach bekamen wir unsere Höhlenkleidung ausgeteilt: gestreifte Leggings und Sweatshirts, einen Fleecepullover und eine kurze Hose, dicke Socken, Gummistiefel und einen Helm mit Lampe. Ich sah aus wie eine Fünfjährige, die gerade aufgestanden war.
    Der nette Guide mit beruhigender Stimme, um die 50 Jahre, stellte sich vor und erzählte, dass er auf der Farm aufgewachsen sei und schon seit seinem 5. Lebensjahr in den Höhlen rumturnte. Die Höhlen waren seit sie im Besitz der Familie waren unberührt und in ihrer natürlichen Form gelassen.

    Wir gingen durch einen kleinen Bush Treppen abwärts zu einem kleinen Fluss und standen zwischen hohen Felswänden und vor einem dunklen Loch, dem Eingang in die Höhle. Um sich an das Gefühl zu gewöhnen wateten wir erstmal bei Tageslicht ein bisschen durch den Fluss und schauten uns die mit Fossilien durchzogenen Steingebilde an und tranken klares, von Moos gefiltertes Flusswasser. Ich ging durch die Strömung des Flusses und ich ging durch kalte Wasser in den dadurch schweren Gummistiefeln, was schon längst in die Stiefel gelaufen war, etwas wackelig durch den Fluss und hatte ein bisschen Angst hinzufallen. Bin ich zum Glück nicht.

    Dann ging es in die dunkle Höhle. Wir machten unsere Lampen an und wateten durch den Eingang. Am Eingang begrüßte uns natürlich erstmal ein Aal im Wasser. Ich bekam Panik und klammerte mich an den Arm meiner Vorderfrau und fragte hysterisch ob die in den Stiefel schwimmen können. Die Arme! Zum Glück fand sie es nicht schlimm...
    Also waren wir nun in der Höhle und kletterten über große Steine. Plötzlich standen wir in einer großen Halle. Das war heftig! Als wäre man in einer ganz anderen Welt. Überall hingen Spitzen von der Decke und irgendwelche Ablagerungen. 1 cm dieser Spitzen die von der Decke Hängen, brauchen 100 Jahre um sich durch Ablagerungen von Wassertropfen zu bilden.
    Wir kletterten durch super enge Spalten, durch die man nur kriechend und robbend durchkam und durch Löcher nach unten und oben. Man verlor völlig die Orientierung. Die Lampen machten zum Glück tageslichtähnliches Licht, weshalb es garnicht so gruselig, sondern einfach nur beeindruckend war. Der Guide gab einem auch immer genug Zeit und wartete, bis alle da waren.
    Bei einer Spalte sagte der Guide plötzlich, dass ich vorgehen soll und im nächsten Raum warten. Direkt bekam ich wieder Schiss und tappte durchs Wasser. Um mich zu vergewissern, dass jemand hinter mir war quatsche ich mit der hinter mir :D In dem nächste Raum sagte der Guide, dass alle die Lampen ausmachen sollten. Es war stockdunkel! Hier erlebten wir totale Finsternis. Die Augen gewöhnten sich nicht an die Dunkelheit und es war einfach nur schwarz. Ich dürfte mich zum Glück am Arm des Guides festhalten, sonst hätte ich glaub ich richtig Panik bekommen. Und so lange er etwas erzählte war es auch ok. Als er dann aber anfing von den Jungs in Thailand zu erzählen, die an einer solchen Stelle in einer Höhle eingesperrt waren und er fragte, ob wir uns vorstellen können hier 12 Tage zu verbringen, wurde mir doch ein bisschen mulmig. Zum Glück machten wir das Licht schnell wieder an und weiter ging die Erkundungstour.

    In einer anderen Halle sahen wir dann die Glühwürmchen erstmal bei Licht und der Guide erklärte uns viel zu ihnen: Glühwürmchen sind grüne Würmer, sie leben an Wänden, die in der Nähe eines Flusses sind und sie brauchen ein bisschen Licht. Sie sondern ein Sekret ab, welches in klebrigen Fäden von der Decke runterhängt. Durch eine chemische Reaktion leuchtet das Sekret im Dunkeln und lockt so kleine Tiere, die mit dem Fluss in die Höhlen transportiert werden an. Diese bleiben in den Fäden kleben und werden von den Glühwürmchen verspeist. Nach einer Zeit verpuppen sie sich und werden zu Mückenähnlichen Fliegen, die neue Larven legen. Wusste ich alles nicht.
    Er erklärte auch, warum der Bereich Neuseelands Waitomo-District heißt: „Wai“ heißt Wasser und „Tomo“ heißt Erdloch. Also Wassererdloch und davon gibt es sehr viele in diesem Gebiet Neuseelands und es ist somit der perfekte Lebensraum für Glühwürmchen. In den Höhlen ist die Temperatur im Sommer und Winter relativ konstant und die perfekte Temperatur für Glühwürmchen.
    Danach setzten wir uns auf einen großen Stein, machten das Licht aus und saßen einfach 10 Minuten da und schauten die Lichter der Glühwürmchen an. Richtig schön! Wie ganz viele kleine funkelnde Sterne! Je länger wir in der Dunkelheit saßen desto mehr gewöhnten sich unsere Augen daran und die Lichter wurden deutlicher. Ich dachte wieder wie verrückt das ist und was die Natur alles zu bieten hat! Echt richtig schön!

    So, das war ein kleiner Exkurs in die Welt der Glühwürmchen. Zum Abschluss der Tour gabs ne warme Dusche, Kaffee und Kekse und dann fuhr ich nach New Plymouth.

    Eine richtig schöne „Herr der Ringe“-Straße. Je näher ich an New Plymouth kam, desto mehr erkannte ich wieder, z.B. die Three Sisters und die super kurvige Straße, die ich schon bei meiner ersten Busfahrt so beeindruckend fand.
    Ich brachte meine Sachen ins Hostel, das Auto zurück auf den Krankenhausparkplatz, wo ich es vor ca. 2,5 Monaten abgeholt hatte (Probs gehen raus an Helen:)) und trampte mit einer netten Frau, die im Krankenhaus arbeitete, wieder zurück in die Stadt. Dort ging ich einen Kaffee trinken im Frederic‘s :) und schaute mir an der Küste den Sonnenuntergang an.
    Nach ein paar Heimwehtagen war das mal wieder ein sehr aufregender und schöner!
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  • Day29

    Egmont National Park, Neuseeland

    November 25 in New Zealand

    So zwar ist Tete schon wieder Zuhause und ich bin in Australien, aber unsere Reise will ich trotzdem noch zuende dokumentieren :D

    An dem Tag sind wir den Surf-Highway entlang gefahren und haben einen Abstecher zu Dawson Falls (Mt. Taranaki) gemacht. Aber natürlich musste es wie immer bei einem Wasserfall regnen 😂😅 leider konnten wir dadurch auch nicht Mount Taranaki sehen...Read more

  • Day29

    Cape Egmont, Neuseeland

    November 25 in New Zealand

    Danach ging es für uns zurück an den Surf-Highway. Wir haben dann dem Leuchtturm bei Cape Egmont einen Besuch abgestattet und sind dann noch zu New Plymouth gefahren. Etwas außerhalb haben wir dann auf einem Freedom Camp am Meer geschlafen.
    Leider hat es den ganzen Tag geregnet und wir konnten keinen Blick auf Mount Taranaki erhaschen.Read more

  • Day11

    Hobbiton

    December 11 in New Zealand

    Ich habe zwar die Filme von den „Hobbits“ gesehen. Und sie gefielen mir auch. Aber ich hatte nicht unbedingt den Drang, den Drehort aufsuchen zu müssen. Nun lag aber Hobbinton genau auf den Weg zwischen zwei Orten, die ich auf jeden Fall erleben wollte. Wir nutzen deshalb die Gelegenheit und machten am Drehort stopp. Er liegt im Herzen der Region Waikato. Wir streiften über die üppigen Weiden des Auenlandes, der Herr-der-Ringe- und Hobbit-Trilogien.

    Wir verliebten uns genau wie der gefeierte Regisseur Sir Peter Jackson in die Schaffarm der Familie Alexander.
    Auf dem Weg dorthin sahen wir schon in der Ferne die mächtige Gebirgskette Kaimai Range. Also auch ohne den Besuch von Hobbiton fesselte mich die Landschaft mit ihrem besonderen Flair.
    Wenn man dann zum Drehort kommt, ist erst einmal alle Romantik dahin. Mittlerweile ist er eine große Touristenattraktion geworden und die Eintrittspreise sind sehr gepfeffert. Man wird mit dem Bus zum Set gefahren. Der Reiseleiter begleitet eine große Gruppe durch das Gebiet und zeigt alle Einzelheiten sowie die berühmtesten Orte. Dabei erfahren wir auch, wie die Magie der Filme zustande kam. Vorausgesetzt, man versteht gut genug Englisch. Die geführte Tour führt über das knapp 5 ha große Gelände: Vorbei an den Hobbit Höhlen, der Mühle und zur weltberühmten Green Dragon Inn, wo wir kostenlos einen exklusiven Hobbit Drink serviert bekamen. Es rundete unser Abenteuer in „Middle-Earth“ ab. Ein interessanter Abstecher. Es ist nur besser, die Karten vorzubestellen. Wir mussten 2 Stunden warten, bis wir in den Bus einsteigen durften. In der Ferienzeit dürfte es noch länger dauern.
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  • Day27

    Oakuara, Taranaki NP, Whanganui

    November 17 in New Zealand

    Tag 11:
    Die Sonnenstrahlen kitzelten uns durch die Vorhänge wach. Es war ein wunderschöner Morgen. Beinahe bereuten wir, dass wir die Wanderung schon am Vortag gemacht haben und nicht Heute. Aber da sich das Wetter um die Berge so schnell und drastisch ändern kann, wurde uns bei der Abfahrt wieder vor Augen geführt. In diesen 30 Minuten in denen wir aufgebrochen, wenige Kilometer hinter uns liessen und noch ein paar Fotos von den Bergen knipsen wollten, wandelte sich der stahlblaue wolkenlose Himmel in eine träge graue Wolkendecke. Nun ja, das mit den Fotos wurde nichts mehr. Somit liessen wir die drei eindrücklichen Vulkane hinter uns. Doch auf der Nordinsel gibt es nochmals einen riesigen Vulkan. Mount Taranaki. Dieser ist unser nächstes Ziel.
    Eine kurze neuseeländische Geografielektion für folgende Geschichte. Der Mount Taranaki oder auch Mount Egmont liegt alleine an der Westküste. Und die drei anderen grossen Vulkane der Nordinsel liegen in einer Süd/Nord-Ausrichtung dicht hintereinander. Quasi eine Bergkette. Dies wären der Mount Ruapehu (südlichster), der Ngauruhoe (auch Schicksalsberg in der Mitte) und der Tongariro (nördlichster).
    Achtung Zwischeninfo: die Maori haben eine sehr verbundene "Religion" mit der Natur, und alle Flüsse, Wälder, Berge und Höhlen haben eine Bedeutung oder einen Zusammenhang mit einer Geschichte. So auch diese Vulkane und diese Legende geht so:
    'Die junge Magd Ruapehu war mit Taranaki verheiratet. Einst, als Taranaki auf der Jagd war, wurde sie von Tongariro umschwärmt und in seine Arme gelockt. Als Taranaki von seiner Jagd zurückkam und dies sah, kam es zu einer Schlägerei, in der Taranaki unterlag. Niedergeschlagen zog er Richtung Westen und hinterliess auf seinem Weg tiefe Furchen im Boden, in dem der heutige Fluss Whanganui fliesst. Am westlichen Ende angekommen, setzte er sich an der Küste nieder. Hier sitzt er immer noch und blickt in Richtung seiner Frau und seinen Rivalen. Trotz ihrer Untreue liebt Ruapehu ihren Mann noch immer und seufzt bei dem Gedanken an ihn. Das ärgert Tongariro, der vor Ärger pufft und raucht...'
    Jetzt wisst ihr auch, dass diese Vulkane noch aktiv sind. Es gibt aber noch eine kleine Anmerkung zu dieser Geschichte! Zwischen Ruapehu und Tongariro ist noch der Ngauruhoe. Was ist denn das für ein Typ und was hat er zwischen den anderen Zweien verloren? Aber dazu gibt es sicher auch eine Legende.
    Wir liessen darüber unserer Fantasie freien Lauf und gingen schliesslich 'noch' seelenruhig in Tauramunui unser leergegessenes Wohnvehikel auffüllen. Wir hatten noch keine Ahnung, was das für ein Tag werden wird und welchen Strapazen wir noch trotzen müssen. Tankanzeige auf ca. zweifünftel. Sicher nicht voll, aber auch noch nicht leer. Zu früh um zu Tanken. Was wir noch bitter bereuen werden! Aufgesessen und angeschnallt ging es los. Um Kilometer und Zeit zu sparen, hatte ich eine 'Abkürzung' auserwählt, die mir von der heutigen Pilotin abgesegnet wurde. Die Überfahrt nach New Plymouth begann über den Forgotten World Highway. Vonwegen Highway. Den kann man sich so vorstellen: gleichviele Schlaglöcher wie Kurven. Und es war eine sehr kurvenreiche Angelegenheit. Aber die Landschaft unberührt, mit grünen Hügeln durchzogen, darauf weisse Wollknäuel die grasten und blökten. Das ist Neuseeland!
    Wir bogen ab, runter vom Forgotten World Highway auf eine Zubringerstrasse in irgend ein Kaff am Ende der Welt. Von da an sollte es nicht mehr weit an die Küste sein (luftlinienmässig). Nachdem wir einige Kilometer ins grüne Dickicht gefahren sind, wechselte der Untergrund von schlechter Strasse zu schmalem Schotterweg. Dieser Weg schlängelte sich durch verwachsenes hügeliges Dschungelgebiet. Es nahm einfach kein Ende und der Tankzeiger kam dem E für Empty immer näher. Endlich wieder Strasse, aber da leuchtet schon das Tanken-Signal der Reserveanzeige auf. Eieiei und es war weit und breit noch kein Tankstellensymbol auf unserem Tablet sichtbar (wir brauchen zur Navigation und Campingplatzsuche das App Campermate (ein bisschen Werbung darf man in dem Fall schon mal platzieren)). Also aus der Wildnis in ein Nebental fahrend, rücken wir dem Westküsten-Highway langsam näher. Immer wieder Bergauf. Bergab liessen wir nur noch rollen, um Sprit zu sparen. Unsere Nerven lagen blank. Was, wenn hier im Gaggo das Benzin ausgeht? Wie weit müssen wir gehen? Immerhin hat es hier wieder ab und zu, geschätzt alle fünf Kilometer, ein verlottertes Haus. Abzweiger auf die Hauptstrasse. Yes! Aber wir müssen noch weiter bis ins übernächste Städtchen. Wir hefteten uns an die Fersen eines Trucks und der zog uns quasi in seinem Windschatten hinter sich her. Mit dem ersten Stottern des Motors erreichten wir endlich die lang ersehnte Tanke. Glaubt uns, wir waren am Ende!
    Wir fanden nach New Plymouth einen hübschen Platz neben einem Surfstrand und erholten uns dort von dem Erlebten. Am Abend jagten wir dem Sonnenuntergang nach und fielen dann müde ins Bett.

    Tag 12:
    Es ist Samstag. Ein Tag für Shopping und Abwechslung. Bei der gestrigen Durchfahrt hat New Plymouth auf uns einen lässigen Eindruck hinterlassen. Also zurück in die Stadt und umschauen was es dort alles gibt. Wir verplämperten unsere Zeit ein wenig im Shopping-Center des Ortes. Nachmittags fuhren wir rund um den Taranaki auf dem Surf Highway 45 der Küste entlang. Der heisst so, weil man überall an den Strand gelangen kann und es anscheinend gute Spots zum Surfen hat. Das sagt uns nichts und interessiert uns nicht. Wir wollen zum Vulkan. Also ab in die Höhe. Im National Park (im Titel NP) fanden wir einen Parkplatz auf dem wir bleiben wollten und am folgenden Tag eine längere Wanderung unternehmen wollten. Trotzdem liessen wir unseren Abendspaziergang zu den nahen Wasserfällen nicht aus. Beim Abendessen zeigte sich der mächtige Vulkan mal ganz ohne Wolken, wie er es selten tut. Was für ein Anblick!!

    Tag 13:
    Boah hier oben ist es kalt. Es braucht Überwindung, am Morgen die Decke aufzuschlagen und sich bei den Platzverhältnissen alle greifbaren Kleidungsstücke schnellstmöglich überzustreifen. Das bringt den Kreislauf in Schwung und spätestens bei einer warmen Tasse Tee oder Kaffe ist die Welt wieder in Ordnung. Naja beinahe. Denn der heutige Plan mit der Wanderung fällt gerade ins Wasser. Wortwörtlich. Denn es regnet. Zweiter Regentag. Aah, Plan B haben wir auch keinen. So fuhren wir ins nächste Städtlein Stratford. Das hat einen Glockenturm mit Glockenspiel. Wow, Sensation. Es ist fünf vor Zehn und um Zehn Uhr beginnt es. Weil wir ja Schweizer sind, fahren wir pünktlich auf den Anfang gegenüber auf den Parkplatz und horchten der nachgespielten Shakespear-Romanze Romeo und Julia durch die heruntergelassenen Fensterscheiben zu. Denn Stratford wurde nach dem Geburtsort von Shakespear ernannt und auch alle Strassennamen sind nach Charakteren in Shakespears Geschichten getauft. Nach dem ganzen Zauber fuhren wir los nach Whanganui. Dort gönnten wir uns das erste Essen ausserhalb unseres Campers im dazugehörenden Campingplatz-Diner.
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  • Day87

    Egmont NP & New Plymouth

    November 30, 2017 in New Zealand

    De 'Forgotten World Highway' bracht ons naar onze volgende bestemming. Het is moeilijk te begrijpen dat dit een highway is aangezien je er nauwelijks 50 km/u kan rijden door de duizenden bochten en een kudde schapen zowat de enige tegenliggers waren die we tegenkwamen. De Egmont vulkaan en het omliggende nationale park staan er voor gekend een eigen microklimaat te hebben, en dat was ons helaas niet goed gezind. Door hevige regen/hagel konden we onze tweedaagse trektocht naar de top vergeten. We maakten een kleine wandeling door bemoste wouden en langs oude lavakanalen ter compensatie en bezochten het nabijgelegen artistieke New Plymouth, zowaar een charmante stad in NZ!Read more

  • Day13

    Three Sisters

    August 7 in New Zealand

    Ich hab heute die drei Schwestern getroffen, eine Steinformation im Meer. Die „Three Sisters“ kann man nur bei Ebbe sehen. Darum machte ich mich heute morgen früh auf den Weg, um die Ebbe nicht zu verpassen. Der Weg mit dem Auto führte mich über eine sehr kurvige Bergstraße an der Küste entlang. Ich denke hier jedes Mal beim Fahren, dass ich froh bin der Fahrer zu sein. Als Beifahrer würde mir jedes Mal schlecht werden bei den ganzen Kurven und Hügeln.
    Vom Parkplatz aus lief ich über den schwarzen glitzernden Sand, einmal um die Felsen herum, um die drei Schwestern sehen zu können. Auf dem Weg traf ich ein älteres Pärchen, die mir sagten ich solle mich lieber beeilen, weil sonst die Flut wiederkommt. Ich war ein bisschen verwirrt, weil ich mit Ralph die Ebbe-Zeiten nachgeschaut hatte und ich ja eigentlich früh dran war. Ich bin natürlich direkt unruhig geworden und bin schneller gegangen. (Als ich nach 2 Stunden wieder an der Stelle vorbeifuhr war immernoch Ebbe) Wiedermal umsonst verunsichern lassen... Die drei Schwestern sahen wirklich cool aus, sie ragten einfach so aus dem Meer. Auf dem Rückweg zum Parkplatz lief ich an einigen Höhlen vorbei und überall lagen diese dicken runden Steine. Ich saß ein bisschen auf einem und genoss die Aussicht.
    Später hab ich dann noch eine schöne Bucht gefunden, nachdem ich im nächsten Ort ein Eis gegessen und einen Kaffee getrunken habe. In der Bucht ging ich ein bisschen am Strand spazieren (weil ja immernoch Ebbe war) und saß in der Sonne. Das war schön. Leider musste ich mich bald auf den Rückweg machen, um die Kinder von der Schule abzuholen..

    Nach meinen Trips alleine, gestern und heute, merke ich, dass ich nicht sooo gerne alleine unterwegs bin. Alles sieht so super schön aus und es ist traumhaft hier und meine Selfie-Skills werden besser und besser, aber es wäre schön das mit jemandem teilen zu können und sich darüber auszutauschen... Also meine nächste Aufgabe in Wellington: Eine/n ReisepartnerIn für die Südinsel zu finden. Drückt mir die Daumen :)
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  • Day67

    New Plymouth

    March 7 in New Zealand

    Heute sollte eigentlich ein großer Angelwettbewerb in der Stadt stattfinden, daher war der Campingplatz voll mit Booten in allen Größenordnung und jeder Menge durstiger Angler 😂 die hatten gefühlt die ganze Nacht durchgefeiert und waren morgens zeitig wach in Erwartung des Wettbewerbs, der leider aufgrund des schlechten Wetters (die ganze Nacht & am Morgen Dauerregen 🌧 und ordentlich Wind 💨) abgesagt wurde.
    Ich konnte aufgrund des Wetters mal ein Stündchen länger schlafen 😴. Da der Campingplatz mit einer toller Küche ausgestattet war, haben wir dort unser Frühstück zubereitet und hatten ein paar nette Unterhaltungen mit den gelangweilten Anglern.
    Anschließend ging’s in die Innenstadt. Als erstes hab ich mir die St. Andrews Kirche ⛪ angeschaut. Auch hier bin ich von 2 älteren Einheimischen angesprochen worden und wir haben einige Zeit geplaudert. Danach bin ich gemütlich durch die Innenstadt gebummelt. Am Nachmittag ging’s dann noch auf Grund des schlechten Wetters ins Museum Puke Ariki. Hier habe ich mir die Maori Ausstellung angeschaut.
    Anschließend sind wir mit dem Camper nach Stratford gefahren. Leider hat es den ganzen Abend weiter geschüttet und der Campingplatz steht ziemlich unter Wasser 💦.
    Hoffentlich wird’s morgen wieder besser!
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  • Day276

    Bei der Routenplanung sind wir wie immer sehr praktisch vorgegangen und haben nicht gewusst, dass wir den „Forgotten World Highway“ befahren werden – und überhaupt, was hat das zu bedeuten? Über 150 Km sind uns mehr Tiere als Menschen begegnet und es gibt auch nur eine kleine Stadt: Whangamomona, welche sich auch noch 1989 als unabhängige Republick (12 Einwohner!) erklären lassen hat – verrückt! Landschaftlich ist die Strecke aber wunderschön :-)

    Am Ende des Tages wartete auf uns eine „Jurassic-Park-Experience“ … unser Campingplatz war mitten in einem geschlossenen Park zum Schutz einheimischer Tiere (Vögel). Neuseeland war einst nur mit Vögeln und einer Rasse Fledermäuse besiedelt – bis zum Zeitpunkt der Maori und Europäer. Menschen und die eingebrachten Tiere (Opossums, Marder, Ratten usw.) veränderten das Ökosystem komplett.

    Das Freiwilligenprojekt in Rotokare ist einzigartig in Neuseeland. Das wir als Backpacker !kostenlos! hier campen können, zeigt ein wenig die Denkweise vieler Neuseeländer: Schönheit und Wissen der Natur zu teilen um diese zu schützen!
    Vögel in Bildern: Black Swan und Magpie (urspr. Australien), Pukeko (Purpurhuhn, NZ)
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  • Day277

    Der Maori Mythos besagt, dass der Vulkan einst zentral im Land mit Ruapehu, Tongariro und Ngauruhoe (Berge) stand. Taranaki hat sich unsterblich in die schöne Pihanga verliebt und musste sich mit Tongariro um Ihr Herz duellieren. Er verlor und wurde an die Westküste verbannt…

    Was für uns Geschichten sind, ist für die Maori Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Die Berge und Natur sind ihre heiligen Stätten und somit teilweise für Touristen gesperrt.
    Wir haben Taranaki nicht komplett bezwingen können, aber die Aussicht von 2314m genießen können: „Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein…“
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You might also know this place by the following names:

Taranaki

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