New Zealand
Whangarei

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189 travelers at this place

  • Day9

    Driving on the wrong side

    August 13, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 13 °C

    Auch der Dienstag startet für mich wieder um 6:30. Kurz nachdem ich meine morgendliche heiße Zitrone hatte wachen beide Mädels auf. Wir spielen 'Unicorn', puzzeln und malen ein paar Bilder. Gegen 10 Uhr geht es dann los zu meiner ersten 'Driving Lesson'. Wir fahren in die Stadt und besuchen David bei seiner Arbeit. Abgesehen davon, dass ich erstmal bei jedem Abbiegen die Scheibenwischer statt dem Blinker anmache, funktioniert die Umgewöhnung recht schnell. Ich schaue bei jeder Kreuzung dreimal nach rechts und links und überlege doppelt welchen Fahrstreifen ich nehmen muss.
    Neuseeländer lieben übrigens Kreisverkehre (in welche man übrigens falschherum hinein fährt). Viele Kreisverkehre sind mehrspurig, was anfangs echt verwirrend ist! Außerdem muss man bereits beim Einfahren in den Kreisverkehr anzeigen in welche Richtung man gehen möchte - was darin endet, dass ich beim Einfahren in den Kreisverkehr den Scheibenwischer anmache.
    In der Stadt machen wir noch Stopp bei der Bank und ich aktiviere meine Kreditkarte und damit mein eigenes neuseeländisches Konto.
    Wieder Zuhause angekommen, übernimmt Katrina die zwei Mädels und ich habe für den Rest des Nachmittags frei. Diesen soll ich nutzen um noch etwas mehr Fahrerfahrung zu bekommen. Also mache ich mich zum zweiten Mal an diesem Tag auf den Weg in die Stadt. Diesmal bekomme ich es sogar teilweise hin direkt zu blinken anstatt die Scheiben zu putzen.
    Ich nutze die Gelegenheit und fahre zu einem großen Fitnesscenter in der Stadt. Lene und ich würden gerne irgendeine sportliche Routine für das nächste Jahr entwickeln. Ich lasse mich von einem jungen Neuseeländer beraten, staube noch einen 'Free Pass' zum Ausprobieren einer der Kurse ab und mache mich dann auf den Weg zum 'Warehaus' um noch ein paar Dinge für meine Einrichtung zu besorgen. Auf dem Weg mach ich noch Stopp bei einer Tankstelle, fahre dann aber wieder ohne getankt zu haben hinaus, da mir das mit der Selbstbedienung und dem Zahlen mit Kreditkarte fürs erste Mal tanken dann doch zu kompliziert ist.
    Auf dem Rückweg zur Farm mache ich noch Halt bei einer etwas seriöser wirkenden Tankstelle. Trotzdem bin ich komplett überfordert. Auch in Deutschland habe ich noch die alleine getankt. Also frage ich erst einmal den Mann hinter mir, wie ich denn den Tankdeckel öffne. Anschließend bekomme ich noch Anschiss vom Tankstellenboy weil ich direkt außen zahlen wollte, das aber vor dem Tanken hätte angeben müssen. Also zahle ich innen und fahre schließlich erfolgreich und mit vollem Tank zurück zur Farm.
    Hier probiere ich mich auch das erste Mal daran meine eigene Wäsche zu waschen und lege außerdem die Wäsche der Kiddies zusammen.
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  • Day49

    Ghost town

    December 25, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 23 °C

    We arrived at 5 in the morning. We were lucky to be from two of the dozen or so countries that were allowed through the quick 'self service' passport scan. Unfortunately though, neither of our passports worked and we still ended up queueing, albeit in a much smaller line than the other peasants. Next stop and a first for us: bio security. A rather rude old dude hastily pushed us through a questionnaire about our gear and food. We thought people in New Zealand were friendly, but this guy seemed keen on leaving a different impression early on. We were sent behind a fenced area where we had to show our hiking boots and tent. The tent was then taken from us for inspection in their 'lab'. We were released and in the airport arrival area. After a desperate expensive basic grocery shopping (because we were afraid to starve knowing almost everything outside the airport is closed on Christmas Day) , we received our tent back. The next step was to get our rental car. Using a free number on an airport phone we ordered a free shuttle to get to the pickup place. There, they let us watch a short movie on how to drive in New Zealand and then we were allowed to leave with our Morris Garages car. While it wasn't a first for either of us to drive on the left hand side, we certainly needed some time to get used to it.

    We drove off to the north. Avoiding a toll road brought us to the small beach town of Orewa Beach. An excellent opportunity to have Christmas breakfast at the beach while watching some surfers. Driving further we could already admire the variety in New Zealands fauna just by looking outside the car windows. At a not so special viewpoint we found a nice snack shop selling us a sandwich and milkshake to stay in our happy but very tired Christmas mood.

    We were slowly running out of drinking water. Trusting the CamperMate app, we pulled into a campsite. We didn't find drinking water but the very nice Uretiti beach in Waipu bay. Later we read someone drowned there that morning.

    Knowing that we needed to buy groceries, towels, flip-flops etc for our beach trip to the very north, we thought it was a good idea to spend the night in the city of Whangarei. We found a campsite nearby, which was a bit expensive for our standards but we soon found out that's just how it is here. You can easily pay 10 euros per person to occupy a single tent spot. We wanted to enjoy our Christmas dinner by going out, mainly because we were super tired as our bodies were thinking it was 16 hours later and we also just didn't have anything we could cook except for oats. Walking into the center, it felt like a ghost town. We only saw a handful of other (desperate) people walking around, and despite of knowing all shops were going to be closed, we had hoped for more than a single restaurant to be open. The choice for dinner tonight was an easy one.
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  • Day5

    Orientation Days Tag 2 und 3

    August 9, 2019 in New Zealand ⋅ 🌧 14 °C

    Unser Donnerstag beginnt mit einem Erste Hilfe Kurs, welcher vor allem auf die Erste Hilfe beim Kind ausgerichtet ist. Wir lernen z.B. was bei 'choking' zu tun ist oder welche Nummern wir wann anrufen müssen. 
    Wir mussten sogar eine Art Test ausfüllen, um diesen Erste Hilfe Kurs zu bestehen.
    Nachmittags wurden wir noch in den neuseeländischen Fahrregeln unterricht. Nicht nur fahren die Neuseeländer auf der anderen Seite der Straße, es gilt auch überall das Speedlimit von 100km/h - nichts mit unbegrenzter Geschwindigkeit auf den Autobahnen. Außerdem lieben die Neuseeländer Kreisel! 
    Hier müssen wir glücklicherweise keinen Test ausfüllen, es reicht unser deutscher Internationaler Führerschein. 
    Anschließend lernen wir noch einige Do's and Don't im Umgang mit Kindern und wie wir unsere Learning Stories schreiben müssen. Der ganze Tag war sehr theoretisch, weshalb wir schließlich froh sind, als unsere Betreuerin uns endlich entlässt.

    Damit wir noch etwas Bewegung bekommen an diesem Tag machen wir uns anschließend zu dritt auf zu einer kleinen Erkundungstour durch die Nachbarschaft. Ein paar andere machen sich sogar zu Fuß auf den Weg zum 1 1/2h entfernten Mount Eden. Ich habe die Fotos gesehen - deren Ausflug hat sich definitiv auch gelohnt! 
    Wir hatten leider nicht eine ganz so tolle Aussicht über Auckland bei Nacht aber unser Ausflug hat sich trotzdem definitiv auch gelohnt!
    Abends setzen wir uns dann alle noch ein bisschen zusammen, quatschen über Gott und die Welt und genießen unseren letzten gemeinsamen Abend. Verrückt wie schnell die Zeit dann doch wieder vergangen ist. Eigentlich kennen wir uns alle seit nicht mehr als 3 Tagen und trotzdem hat man schon das Gefühl, sich bereits ewig zu kennen.

    Am nächsten Morgen heißt es dann auch schon wieder packen. Die Aufregung steigt! Heute werden die meisten von uns das erste Mal ihre Gastfamilie kennenlernen.
    Vorher machen wir noch eine kleine Sightseeing Tour durch Auckland. Diejenigen, die nicht in Auckland von ihrer Gastfamilie abgeholt werden nehmen auch bereits ihr ganzes Hab und Gut mit in den Bus.
    Wir besteigen den Mount Eden, welcher aus einem erloschenen Vulkankrater besteht, und genießen eine wunderschöne Aussicht über die Skyline von Auckland. Für das nächste Jahr nehme ich mir vor, diese Aussicht auch mindestens einmal noch bei Nacht zu sehen!
    Anschließend klappern wir noch einige Sehenswürdigkeiten ab, es bleibt allerdings leider keine Zeit diese genauer anzusehen, daher erzählt unser Busfahrer uns die wichtigsten Fakten. Wenn ich dann das nächste Mal nach Auckland komme, werde ich viele Dinge definitiv noch genauer anschauen müssen.
    An einem verlassen Strand mitten in der Innenstadt Aucklands machen wir schließlich eine Lunchbrake. Wir nutzen die Chance und probieren die, uns jetzt schon mehrmals empfohlenen; Burger der bekannten Kette 'Burgerfuel'. Besonders die vegetarischen und veganen Burger sollen hier sehr gut sein.
    Ich probiere den veganen V8 Burger, mit einem Pumpkin, Carrot- patty. Dieser schmeckt zwar lecker, kommt aber leider nicht an die deutschen Burger von Hans im Glück ran. Außerdem probieren wir noch die typisch neuseeländischen Süßkartoffelpommes 'Kurkumas', welche allerdings auch kaum Ähnlichkeiten mit unseren deutschen Süßkartoffeln aufweisen.

    Anschließend geht es dann auch direkt zurück zum Hostel, wo wir knapp die Hälfte unserer Mitreisenden abladen - diese werden alle in Auckland bleiben. Wir nehmen uns aber fest vor einander gegenseitig besuchen!
    Für den Rest geht es dann weiter zum Flughafen. Von dort aus verteilen wir uns dann nach Christchurch, Wellington, New Plymouth, Te Ahora,…
    Unser Busfahrer setzt mich anschließend netterweise an der Busstation ab. Ich werde als einzige mit dem Bus weiterreisen.
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  • Day33

    Trampolinpark, Charlottes Geburtstag,...

    September 6, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 15 °C

    Für diese Woche war das Wetter wieder sehr schlecht angesagt. Ständige Regenschauer und teilweise Temperaturen unter 10°C. Das hat sich auch ziemlich bewahrheitet. Es ist unglaublich, wie schnell das Wetter in Neuseeland wechselt. Im einen Moment scheint noch die Sonne und der Himmel ist komplett blau, im nächsten Moment fängt es an zu regnen, obwohl kaum eine Wolke in Sicht ist und 5min später schüttet es. Der Regenschauer hält dann vielleicht 10min an und 20min später scheint dann wieder die Sonne. Zwischendurch entdeckt man noch einen Regenbogen, welcher das schlechte Wetter dann schnell verzeihen lässt.
    Mittwochs hat es nachts dann auch richtig angefangen zu stürmen. Unsere Schotterstraße ist voll mit Blättern und Ästen.

    Dienstags besuchte ich mit meinen Mädels, gemeinsam mit Lene und William, das "Flipout", ein Trampolinpark in Whangarei. Das hat den Mädels natürlich einen riesen Spaß gemacht und auch klein-William gefiel das Rumhüpfen!
    Dienstag Abends waren Lene und ich wieder gemeinsam dran mit Kochen. Diesmal entschieden wir uns dazu, eine Lasagne zu machen. Für uns kochten wir außerdem noch eine vegetarische Lasagne, welche uns wirklich sehr gelang. Insgesamt hatten wir allerdings etwas zu wenig Bechamelsoße gemacht ;)
    Auch für nächste Woche ist bereits wieder ein gemeinsames Abendessen geplant.

    Mittwochs war es dann soweit: Charlottes dritter Geburtstag. Gemeinsam sangen wir morgens ein kleines Geburtstagslied, ich brachte die beiden in den Kindergarten und damit war mein Arbeitstag auch schon beendet. Katrina würde die Kinder mittags vom Kindergarten abholen und direkt zu den Großeltern fahren. Charlottes Oma hat am selben Tag wie Charlotte Geburtstag und daher waren wir Abends zum gemeinsamen Abendessen bei der Oma eingeladen.
    David konnte mir leider nicht sagen, wie alt seine Mutter heute wird aber die Kerzen haben mir dann verraten, dass heute ihr 60. Geburtstag ist :)
    Charlotte bekam eine neue rote Shootinggun, Bücher, Klamotten, Stifte,… auch Emily wurde reich beschenkt :)
    Zum Essen gab es Pizza, aber das Highlight war die süße Pizza am Ende mit Bananen, Blaubeeren, Schokosauce und Marshmallows - soo soo geil!!!
    Donnerstags waren wieder beide Mädels im Kindi und ich nutzte meine freien Stunden um endlich mal den ganzen Papierkram von meiner Organisation zu erledigen. Außerdem funktioniert nun auch mein Onlinebanking endlich und ich habe das erste selbstverdiente Geld auf meinem Konto.
    Auch der Freitag war relativ unspektakulär. Aufgrund des nicht einschätzbaren Wetters konnten wir einfach nicht rausgehen und verbrachten die meiste Zeit im Haus mit Memory spielen, zeichnen, Supermarkt spielen,…
    Abends statte ich Lene noch einen Besuch ab und wir verbringen einen gemütlichen Filme Abend im Bett.
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  • Day7

    Audienz mit der Premier Ministerin

    August 11, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 18 °C

    Am Sonntag schlafe ich erstmal aus. Nachdem ich noch ein bisschen nach Deutschland telefoniert habe, begebe ich mich dann um kurz vor 10 zum Frühstücken ins Haupthaus. Hier warten nicht nur Katrina, Emily und Charlet auf mich, sondern auch Felix und Stefan, die zwei deutschen Farmworker. Auf die Frage, wann wir denn losgehen erhalte ich die Antwort: "Now" - das wars dann wohl mit Frühstück. Also schnappe ich mir nur einen Apfel (die neuseeländischen Äpfel sind übrigens richtig lecker, es ist also in Ordnung, dass ich die deutsche Apfelsaison verpasse), mache mich fertig und dann fahren wir auch schon zu den Großeltern. In der Einfahrt werden wir von einem jungen Polizisten empfangen, was vor allem Katrina und David wundert.In Deutschland wäre das Polizeiaufgebot allerdings deutlich höher!

    Das ganze findet tatsächlich im Garten der Großeltern statt. Diese lerne ich dann auch zwischen Tür und Angel noch kennen. Beide sind aber sehr beschäftigt mit den letzten Vorbereitungen.
    Ungefähr 200 Menschen, hauptsächlich Farmer, inklusive vieler Kinder, sind zu dem Event gekommen. Die meisten in Gummistiefeln und Shorts. Das ganze scheint eher wie eine große Barbecueparty als der Empfang der Premierministerin.
    Diese kommt schließlich - ebenfalls in Gummistiefeln - begleitet von Maorigesang und der Presse. Security kann ich nirgendwo entdecken.
    Nachdem einige der Farmer eine Rede über ihre Geschichte und die Gesundheit des Flusses halten - teilweise auf Maori - hält schließlich auch die Premierministerin noch eine Rede. Sie bedankt sich bei den Farmern für ihr Engagment für das Farming und die Umwelt (alles habe ich leider nicht verstanden).
    Anschließend gibt es ein paar Snacks und - wie ich es jetzt schon mehrfach in Neuseeland erlebt habe - das Wetter wechselt innerhalb weniger Minuten von Sonnenschein zu Regen.
    Trotzdem machen sich die Kinder mit ihren Eltern auf den Weg zum Fluss, wo diese noch ein paar Bäume pflanzen. Ein Bild von Emily mit der Premierministerin hat es bis in die 19Uhr Nachrichten geschafft!
    Ich fahre mit David nach Hause, gestalte dort etwas mein Apartment und mache mich schließlich mit Lene auf den Weg nach Whangarei. Auf dem Weg machen wir noch Halt beim Wahrzeichen von Whangarei: den Whangarei Falls.
    Sie zeigt mir die wichtigsten Spots der Innenstadt, wir essen eine Kleinigkeit in einem der kleinen Cafés und gehen einkaufen. Im Supermarkt decke ich mich ersteinmal mit Grillkäse (für die vielen Barbecue-Abende), Feta und Zucchini ein!
    Zum Abendessen gibt es für mich heute Toast mit Gemüse und Feta :)
    Montag wird dann mein erster richtiger Arbeitstag sein.
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  • Day195

    Six60 Konzert

    February 15 in New Zealand ⋅ ☁️ 23 °C

    Mein Valentinesdate dieses Jahr waren Lene und Johanna :) Freitagabends verbrachten wir zu dritt einen entspannten Kochabend, mit etwas Wein und einem anschließenden Film.
    Wir versuchten uns an Tofu mit Reis, Gemüse und einer Süßsauersoße. Fazit: Soooo lecker!!

    Bereits im November hatten Lene und ich Tickets für das Six60 Konzert in Whangarei erworben. Damals kam uns dieses Wochenende noch ewig weit entfernt vor, aber die Zeit hier verfliegt so schnell. Kaum zu glauben, dass bereits Mitte Februar ist. Die Hälfte meiner Zeit in Neuseeland ist bereits schon rum!

    Das Konzert beginnt bereits um 17:00 und ab 18:00 spielen noch Vorbands, unteranderem auch Sons of Zion, welche wir bereits auf dem Festival spielen hören durften. Außerdem sorgt L.A.B. noch für Stimmung und dann natürlich Six60!!

    Die Musiker sind übrigens alle Neuseeländer, weshalb auf dem Konzertgelände auch fast ganz Whangarei vorzufinden ist. Bestimmt die Hälfte davon sind Maoris. Diese freuen sich besonders, als plötzlich maorische Tänzer auf der Bühne erscheinen und der ganze Song noch auf Maori gesungen wird. Die Stimmung ist einfach unbeschreiblich.
    Ein richtig neuseeländisches Event also :)
    Die Neuseeländer gehen übrigens sogar auf Konzerte in ihren Gummistiefeln, wie ihr auf dem Beweisfoto sehen könnt.

    Ein sehr gutes Konzert!!
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  • Day9

    Whangarei bei Nacht

    August 13, 2019 in New Zealand ⋅ 🌙 10 °C

    Ziemlich kurzfristig fahre ich dann gegen 7 mit Lene zum dritten Mal an diesem Tag nach Whangarei. Wir treffen hier eine Freundin von Lene, welche als Backpacker unterwegs ist und mit einem Kumpel gerade den Norden der Nordinsel erkundet. Unser Ziel ist ein kurzer Wanderweg, auf welchem man bei Nacht Glühwürmchen beobachten kann und welcher auf einer Aussichtsplattform endet. Erst als wir unsere Taschenlampen ausmachen entdecken wir die vielen leuchtende Punkte welchen unseren Weg schmücken. Wir sind uns allerdings nicht sicher ob das wirklich Glühwürmchen sind oder irgendwelche leuchtenden Pflanzen… fliegen tut auf jeden Fall keins der vielen Lichtpunkte. Auch die Farbe ist anders als die der uns bekannten Glühwürmchen - irgendwie grünlicher.
    Wir können nur erraten, was sich rechts und links von uns befindet. Wir haben uns vorgenommen, diesen Weg auf jeden Fall noch bei Tag zu begehen.
    Oben angekommen ergibt sich uns eine wunderschöne Aussicht über die Lichter von Whangarei. Der Aufstieg hat sich auf jeden fall gelohnt!
    Auf dem Rückweg machen wir noch Halt bei Domino's Pizza, was gemeinsam mit Mc Donalds das einzig offene 'Restaurant' ist.
    Als mich Lene dann Zuhause absetzt vergesse ich noch mein Handy in ihrem Auto. Ich liege bereits im Bett als ich ihr Auto doch nochmal höre, schnell aufstehe, mein Handy hole um dann schließlich direkt totmüde einzuschlafen ohne auch nur einen Blick auf das wiedererlangte Handy zu ergattern.
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  • Day13

    Putzen, Einkaufen, Reifenpanne

    August 17, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 16 °C

    Der Freitag verläuft relativ unspektakulär. Ich nutze meinen ersten freien Tag zum Ausschlafen und putzen. Ich räume alle Schränke aus, spüle das Geschirr, welches gefühlt seit einer Ewigkeit nicht mehr gespült wurde, wische im Badezimmer, sauge, wasche meine Wäsche und die der Kiddies und räume endlich meinen Koffer fertig aus (außer die Sommerklamotten, die haben noch keinen Platz gefunden). Eigentlich wollte ich auch meine Fenster putzen, aber soweit ging die Motivation dann doch nicht.
    Gegen Abend kommt Lene dann noch vorbei und wir verbringen einen gemeinsamen Abend in meiner frisch geputzten Wohnung.

    Am Samstag stehe ich verhältnismäßig früh auf. Gegen 8:20 Uhr holt mich Lene mit dem Auto ab und wir machen uns auf den Weg in die Stadt. Unser Ziel ist der Growers Market. Ein großer Samstagsmarkt, wo es vor allem Gemüse und Obst zu kaufen gibt. Hier soll es auch einen deutschen Brotstand geben. Bereits jetzt, nach 1 Woche kann ich das neuseeländische Toastbrot nicht mehr sehen und sehne mich bereits nach einer deutschen Brezel oder einem leckeren Roggenbrot. Auf dem Markt werden wir aber leider nicht fündig. Vielleicht waren wir auch zu spät dran aber diesen haben wir uns definitiv größer vorgestellt!
    Unser nächstes Ziel ist ein Second-Hand-Shop ganz in der Nähe. In Neuseeland gibt es davon deutlich mehr als in Deutschland und Second-Hand zu kaufen ist "much more common". Da dieser allerdings noch geschlossen hat machen wir noch einen Abstecher in die lokale Bücherei. Diese besitzt sogar eine geringe Auswahl an deutschen Büchern. Am Ende leihen wir uns aber beide Kochbücher aus. Wir haben beide eine Schwäche für leckeres, vegetarisches, gesundes Essen mit gaaaaanz viel frischem Gemüse und wollen möglichst viele neue Rezepte ausprobieren!
    Dann geht es weiter in den Second-Hand-Shop, wo ich einen warmen Pullover finde: Mir ist immer noch kalt die meiste Zeit!
    Unser nächster Stopp ist ein Laden namens 'Binn In'. Wir haben jetzt bereits in mehreren Supermärkten nach Roggen oder Dinkelmehl Ausschau gehalten, doch bisher wurden wir noch nicht fündig. Wir würden gerne unser eigenes Brot backen. Mein Gastvater meinte hier würden wir solche Zutaten finden. Und tatsächlich: der Laden ist ein Paradies! Man kann sich jede nur denkbare Art von Mehl oder Getreide nach Belieben abfüllen. Ich finde sogar meinen deutschen Lieblingstee hier:)
    Direkt daneben finden wir einen süßen Laden mit organischen Kosmetik- und Drogerieprodukten. Hier kaufen wir uns festes Duschgel und Shampoo, wir sind schon seeeehr gespannt das auszuprobieren!
    Anschließend machen wir noch einen Abstecher ins Warehaus. Hier findet man eigentlich sogut wie alles. Wir besorgen einige Dinge für unsere Einrichtung. Außerdem entdecke ich hier eine Standard Klobrille für 10dollar. Auf Gut Glück packe ich auch diese ein, da meine echt nicht appetitlich aussieht…
    Kurzfristig machen wir dann noch einen kleinen Ausflug zu dem nahegelegenen Berg Parahaki, welchen wir letzte Woche bei Nacht bestiegen haben. Diesmal besteigen wir ihn beim Tag und entscheiden, als wir oben ankommen, dafür noch eine weitere kleine Runde zu drehen. Auf dem Rückweg zum Auto pflücken wir uns noch zwei Orangen von einem Orangenbaum, diese waren aber leider noch nicht ganz reif und schmeckten noch etwas bitter.
    Nach einem weiteren Stopp im Supermarkt, wo wir Zutaten für Falafel und Salat besorgen, geht es dann schließlich wieder nach Hause.
    Wir schaffen es aber leider nicht ohne noch einen weiteren Zwischenstopp einlegen zu müssen:
    Lenes Reifen platzt als sie etwas zu weit links in die Kuhle neben der Fahrbahn gerät. Es ist bereits ihre zweite Panne innerhalb weniger Wochen. Wir wollten gerade unser Glück beim nächsten Nachbarn versuchen und fragen, ob diese uns beim Reifenwechseln helfen könnten, als ein Auto neben uns anhält und Lenes Gastvater aussteigt. Was ein Glück wir doch haben!
    Er hilft uns beim Reifenwechseln und wir schauen aufmerksam zu, damit wir es beim nächsten Mal (hoffentlich wird es kein nächstes Mal geben) alleine hinbekommen.

    Als ich dann schließlich Zuhause bin probiere ich direkt meine neue Klobrille anzubringen. Ein nicht so schöner Job aber nach ca. 15min haben ich es tatsächlich geschafft alleine eine neue Klobrille anzubringen :) Ich weiß nur noch nicht genau wie ich die alte entsorgen werde, da ich meinen Gasteltern nichts von der neuen Klobrille erzählt habe…
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  • Day56

    Whangarei Falls and Hatea River Walk

    February 4 in New Zealand ⋅ ☁️ 23 °C

    We passed Whangarei on our way up to Takaraka and it seemed so interesting that we decided spend a day exploring it (even though it is a hour’s drive south of here).

    Almost every brochure that I read, mentioned the trails around a beautiful waterfall which hooked up to another trail to see the big Kauri trees in the AH Reed Memorial Park.

    The Whangarei (Fan-gar-ee) Waterfalls are curtain waterfalls that fall 26 m. You can take a 45 minute walk around the falls and even go swimming in the pond formed below.

    We parked the car and took a short path that cut through an open grassy area. It didn’t take long before the path quickly led us to a lookout where we could look over the edge of the waterfall and have a birds-eye view of the picnic area and pool below.

    The trail continued over the Hatea river and down and around to the pool below. It reminded us a bit, but on a bigger scale, of the basalt petroglyph area we visited near Chacala, Mexico. Very picturesque.

    We wanted to do the Sands Road Loop but somehow ended up on the Hatea River trail that led to the AH Reed Memorial Park. It was a beautiful shady trail though wild flowers and native forest. It wasn’t quiet though.There were lots of bird and buzzing and clicking insect sounds as well as the sound of the river water bubbling over rocks.

    This area is known as Otuihau to local Maori and was traditionally a good eeling (fishing) spot. The trail was marked with eel-like figures.

    We continued to the AH Reed park which has a canopy walk through a remnant of the original Northland Kauri forest. These trees are huge and several are over 500 years old.
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  • Day56

    A.H. Reed Memorial Kauri Park

    February 4 in New Zealand ⋅ ☁️ 26 °C

    This park is named after A H Reed, a well-known New Zealand author, publisher and long distance walker. His parents home is close to the park and he was a significant player in protecting the falls from quarrying and retaining the kauri trees in the forest.

    The Kauri is a conifer that is found at the top of the New Zealand's North Island. The tree has small narrow leaves and smooth bark. Kauri forests are some of the world's oldest trees and its ancestors date back to the Jurassic period, 190 million years ago. The timber is very strong and was used for boat-building and house constructions. The gum for the trees has also been dug up from swamps and exported for use in linoleum and varnishes. Kauri forests, now protected, were extensively logged from the mid-1800s onwards and by 1900 the majority of the forests had been cut down. D

    We have been to a few Kauri forests and have noticed signs that inform people about Kauri Dieback disease. Stations are set up so that people can clean the soil from their shoes before entering a kauri forest. The posters read -

    “Stop kauri dieback and protect kauri.
    Kauri dieback disease is spread through soil.
    Scrub soil off shoes and gear and check it's all removed before you go.
    Use a hygiene station when you enter and leave.
    Always stay on the track.”

    From the forest, we took a path upwards to the top of another 23 m high waterfall, Paranui. We were surprised that it had hardly any water in it.. It is the end of summer so maybe the water levels are low?

    We eventually backtracked through the forest to our car and went on to the Whangarei city centre for a coffee.
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You might also know this place by the following names:

Whangarei, WRE, Distretto di Whangarei, ファンガレイ, უანგარეი, 황아레이, Vangarėjus, Whangārei-terenga-paraoa, Вангареи, Фангареј, فانارئی, 旺阿雷

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