New Zealand
Northland

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Travelers at this place
    • Day43

      Northland & alles davor

      September 11 in New Zealand ⋅ ☁️ 16 °C

      Hey Leute! Liebe Grüße vom Bay of Islands, genauer gesagt Urupukapuka Island 😅. Ich bin heute früh aufgestanden um eine Bootstour zu machen und es ist wirklich sehr schön hier 😍heute morgen war es noch schön sonnig, es ist jetzt aber bewölkt und ab dem Nachmittag soll es regnen. Morgen leider auch also muss ich mir noch überlegen was ich machen kann.

      Was habe ich in den letzten Tagen zwischen Wellington und hier gemacht? Also von Wellington aus bin ich nach Whanganui gefahren, eine kleine Stadt am Whanganui River und bekannt für seine vielen Künstler. Ehrlich gesagt sah die Stadt sehr ähnlich aus zu all den kleinen Städten in denen ich hier vorher war 🙈 aber vielleicht bin ich auch ein Kulturbanause 😅. Also bin ich nur zum Sonnenuntergang zum Meer gefahren und hab auf dem Rückweg ganz laut Musik gehört.

      Am nächsten Tag bin ich nach Hamilton gefahren eine Studentenstadt eher mittig auf der Nordinsel. Die Fahrt dahin war recht lang und auch sehr schön! Ich hab den Mount Tongariro in der Ferne gesehen und war in den Waitomo Glühwürmchenhöhlen 😍das war faszinierend! Ich glaube ich war seit über 10 Jahren nicht mehr in einer Tropfsteinhöhle und dann hat uns ein sehr lustiger Maori herumgeführt und durch die dunkle Höhle mit den Glühwürmchen manövriert. Von Hamilton habe ich nicht viel gesehen aber ich war noch am frühen Abend im Kino und hab eine Schmonzette geschaut. Bisschen Romantik schadet ja nie 😅.

      Am Freitag bin ich dann von Hamilton ins 3-4 Stunden entfernte Whangarei gefahren. Und bin dort angekommen zum Wasserfall gefahren und bin dort spazieren gegangen 😍 abends war ich noch am Hafen der Stadt und hab mir Cider im Supermarkt gekauft.

      Gestern (Samstag) war ganz ehrlich ein komischer Tag. Ich hab schlecht geschlafen und mies geträumt und war ein bisschen platt. Leider ist es so wenn man alleine reist, dass man dann niemanden hat, der einen aufmuntern kann aber andererseits muss auch niemand meine Laune aushalten 😂. Ich bin dann ein bisschen entlang kleinerer Buchten gefahren weil ich mal nicht so viel fahren wollte. Dafür war die Strecke nach Sandy Bay Beach umso anstrengender zu fahren und ich war froh als ich dort angekommen bin. Ich hab dann nämlich Surfer beobachtet. Ich will das auch unbedingt nochmal ausprobieren. An einer Bucht weiter habe ich zufälliger Weise das Mädchen aus Kiel wieder gesehen. Sie reist mit einem anderen Mädchens und zwei Jungs jeweils in einem umgebauten Familienauto #vanlife. Aber wir haben dann nichts weiter gemacht. An dem Strand habe ich mich dann eine Weile in die Dünen gelegt und die Sonne und das Meeresrauschen genossen. Ich war dann noch an zwei weiteren Buchten und habe abends noch gekocht und nix mehr gemacht.

      HEUTE sieht die Welt schon wieder ganz anders aus und mir geht's gut. Ich bin ausgeschlafen und weniger verkopft ☺️ ich fahre gleich mit dem Boot zurück nach Paihia und erkunde die Stadt und vielleicht noch ein paar Sehenswürdigkeiten drumherum wenn es das Wetter zulässt. Auf der Bootsfahrt haben wir Delfine 🐬, Pinguine 🐧, Seehunde 🦭 und andere Tiere gesehen. Natürlich auch die ganzen vielen Inseln und wir sind durch das berühmte "Hole in the Rocks" gefahren und haben den Leuchtturm an der Cape Brett Halbinsel bestaunt. Auf der Insel aktuell haben wir jetzt kurz gerastet und ich hab mir den Weg mit Schafen geteilt und die NZ heimischen Vögel Pukeku gesehen. Fühlt euch gedrückt ❤️ leider ist es bald vorbei 🥲 aber ich freue mich auf euch weil ihr seid nicht hier
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      Traveler

      🤗😘

       
    • Day7

      Audienz mit der Premier Ministerin

      August 11, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 18 °C

      Am Sonntag schlafe ich erstmal aus. Nachdem ich noch ein bisschen nach Deutschland telefoniert habe, begebe ich mich dann um kurz vor 10 zum Frühstücken ins Haupthaus. Hier warten nicht nur Katrina, Emily und Charlet auf mich, sondern auch Felix und Stefan, die zwei deutschen Farmworker. Auf die Frage, wann wir denn losgehen erhalte ich die Antwort: "Now" - das wars dann wohl mit Frühstück. Also schnappe ich mir nur einen Apfel (die neuseeländischen Äpfel sind übrigens richtig lecker, es ist also in Ordnung, dass ich die deutsche Apfelsaison verpasse), mache mich fertig und dann fahren wir auch schon zu den Großeltern. In der Einfahrt werden wir von einem jungen Polizisten empfangen, was vor allem Katrina und David wundert.In Deutschland wäre das Polizeiaufgebot allerdings deutlich höher!

      Das ganze findet tatsächlich im Garten der Großeltern statt. Diese lerne ich dann auch zwischen Tür und Angel noch kennen. Beide sind aber sehr beschäftigt mit den letzten Vorbereitungen.
      Ungefähr 200 Menschen, hauptsächlich Farmer, inklusive vieler Kinder, sind zu dem Event gekommen. Die meisten in Gummistiefeln und Shorts. Das ganze scheint eher wie eine große Barbecueparty als der Empfang der Premierministerin.
      Diese kommt schließlich - ebenfalls in Gummistiefeln - begleitet von Maorigesang und der Presse. Security kann ich nirgendwo entdecken.
      Nachdem einige der Farmer eine Rede über ihre Geschichte und die Gesundheit des Flusses halten - teilweise auf Maori - hält schließlich auch die Premierministerin noch eine Rede. Sie bedankt sich bei den Farmern für ihr Engagment für das Farming und die Umwelt (alles habe ich leider nicht verstanden).
      Anschließend gibt es ein paar Snacks und - wie ich es jetzt schon mehrfach in Neuseeland erlebt habe - das Wetter wechselt innerhalb weniger Minuten von Sonnenschein zu Regen.
      Trotzdem machen sich die Kinder mit ihren Eltern auf den Weg zum Fluss, wo diese noch ein paar Bäume pflanzen. Ein Bild von Emily mit der Premierministerin hat es bis in die 19Uhr Nachrichten geschafft!
      Ich fahre mit David nach Hause, gestalte dort etwas mein Apartment und mache mich schließlich mit Lene auf den Weg nach Whangarei. Auf dem Weg machen wir noch Halt beim Wahrzeichen von Whangarei: den Whangarei Falls.
      Sie zeigt mir die wichtigsten Spots der Innenstadt, wir essen eine Kleinigkeit in einem der kleinen Cafés und gehen einkaufen. Im Supermarkt decke ich mich ersteinmal mit Grillkäse (für die vielen Barbecue-Abende), Feta und Zucchini ein!
      Zum Abendessen gibt es für mich heute Toast mit Gemüse und Feta :)
      Montag wird dann mein erster richtiger Arbeitstag sein.
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    • Day8

      Mein erster Arbeitstag

      August 12, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 15 °C

      Mein erster Arbeitstag startet ganz früh um 6:30. Glücklicherweise bin ich am Abend vorher rechtzeitig ins Bett gegangen, daher bin ich absolut bereit für den Tag. Bei den Whangarei Falls habe ich mir aber leider eine leichte Erkältung geholt. Also starte ich mit einer selbstgemachten heißen Zitrone in den Tag - mit Zitronen aus dem eigenen Garten!
      David geht an diesem Tag etwas später zur Arbeit um mir die morgendliche Routine zu zeigen. Insgesamt werde ich diese Woche noch viel von Katrina oder David begleitet werden um mich einzugewöhnen und deren Alltag kennenzulernen. Gegen 8:30 kommt dann Katrina von der Farm zurück und wir fahren gemeinsam mit den Mädels zu den Großeltern auf deren Avocadoplantage!
      Katrina ist ganz erstaunt, als ich ihr erkläre, dass ich noch nie vorher einen Avocadobaum gesehen habe. Die Großeltern besitzen insgesamt 3000 Avocadobäume, welche zwischen August und März immer wieder geerntet werden können. Wir haben jetzt auch ein paar Avocados Zuhause liegen, ich bin sehr gespannt wie die schmecken!
      Die Bäume befinden sich alle in großen Bereichen, welche von Pinien abgegrenzt sind um die Früchte vorm Wind zu schützen.
      Zwischen den vielen Avocadobäumen entdecken wir dann auch noch einen Hasen.
      Anschließend fahren wir wieder nach Hause und da das Wetter mal wieder extrem wechselhaft ist verbringe ich den Nachmittag mit den Mädels zu Hause. Wir packen die 'Crafting Box' aus und mal ein paar schöne Bilder, puzzeln und spielen Fange. Außerdem wasche ich das erste Mal die Wäsche der Kinder, was ebenfalls zu meinen Aufgaben zählt. Emily hat noch ein kleines 'Tantrum' (auf Deutsch Wutanfall), weil sie ihre Hände nicht waschen möchte, ansonsten verläuft der Nachmittag aber recht ruhig.
      Zum Abendessen gibt es Süßkartoffelpüree mit Fleisch, einer Pilzsoße und Bohnen, was zwar gut schmeckt, jedoch sehr Sahnehaltig ist. Ich freue mich schon darauf, wenn ich dann selbst kochen kann.
      Nach dem Abendessen übergebe ich dann auch endlich noch die Gastgeschenke, welche alle sehr gut ankommen. David ist begeistert von den Winnender Giesser-Messern, Charlet und Emily puzzeln den ganzen Abend und tragen ganz stolz die neuen 'Peppa Wutz Cappies' und auch die deutsche Schokolade ist am Abend schon fast leer.
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    • Day14

      Deutsches Brot!!!

      August 18, 2019 in New Zealand ⋅ 🌧 12 °C

      Auch der Sonntag beginnt wieder relativ entspannt. Ich hänge alle meine Fotos auf, womit mein Häusschen jetzt wirklich vollständig eingerichtet ist!
      Gegen Mittag kommt dann Lene vorbei und wir machen uns gemeinsam daran die Brotmaschine meiner Gastmuttter zu verstehen. Wir haben uns ein Rezept für ein Roggen-Vollkorn Brot rausgesucht und freuen uns schon die ganze letzte Woche wie verrückt darauf.
      Die Bedienung ist wirklich easy. Wir geben die Zutaten in der richtigen Menge und Reihenfolge hinein, drücken auf Start und 4h später holen wir das fertige Brot heraus. Diese Kruste ^^. Das Brot ist wirklich das Beste was ich hier bisher gegessen habe und wir sind beide soo gespannt noch mehr Rezepte auszuprobieren.
      Zu dem Brot machen wir noch Falafel, Quinoa und Salat. Ja, unser Bedarf nach gesundem Essen ohne Fleisch ist sehr hoch! Es schmeckt aber auch wirklich so so lecker!!

      Abends verabreden wir uns dann noch mit Chloé, ein französisches Au Pair aus Whangarei, und gehen ins Kino: The King of the Lion
      Wir besuchen die 20:30 Vorstellung, doch außer uns ist keiner im Kino und wir haben den gesamten Saal für uns. Insgesamt haben wir das Gefühl, dass der Tag für Neuseeländer bereits sehr früh endet. Auch die Restaurants haben selten länger als 20:00 geöffnet.
      Außerdem gibt es hier nur salziges Popcorn - naja Eis tut es auch :)

      Eigentlich hatte ich vor meinen freien Montag entspannt zu Hause zu verbringen und möglicherweise etwas auf der Farm zu helfen. Im Kino stellen wir aber fest, dass auch Chloé morgen frei hat und so planen wir direkt den ersten Roadtrip an einen der vielen verlassen Strände des Northlands.
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    • Day19

      Wafie und Bodypump

      August 23, 2019 in New Zealand ⋅ 🌧 13 °C

      Die zweite Woche auf der Farm verging so schnell, dass ich absolut nicht dazukam etwas anderes zu machen als Bilder zu malen, Essen für die Kinder vorzubereiten, Kronen zu basteln und Hölen zu bauen.

      Am Wochenende hatten die Kinder einen kleinen Babyhase neben der Straße aufgesammelt. Nach langen Überlegungen nannten wir ihn schließlich "Wafie". Die ganze Woche über waren wir damit beschäftigt Wafie Häuser zu bauen, Spielzeuge zu basteln oder Bilder zu malen. Auch füttern mussten wir Wafie immer wieder. Mit einer kleinen Spritze fütterten wir ihn mit Milch alle drei Stunden.
      Am Samstag haben wir Wafie schließlich wieder in die Freiheit entlassen. Hoffentlich findet er seine Familie wieder.

      Mittwochs sind beide Mädels ab jetzt von 8:45 bis 14:45 im Kindergarten. Somit hab ich hier ziemlich viel frei. Auch Lene hat Mittwoch Mittag etwas Freizeit, was natürlich darin resultiert, dass wir etwas gemeinsam unternehmen.
      Heute gehen wir erst einmal gemeinsam einkaufen (sowohl für uns selbst als auch unsere Gastfamilie) und anschließend statten wir den Quarry Gardens, ein botanischer Garten in Whangarei, einen kleinen Besuch ab. Diesen haben wir uns zwar etwas eindrucksvoller vorgestellt, ist aber trotzdem defintiv einen Besuch wert! Hier werden wir noch von einem 5minütigem Regenschauer überrascht - man muss eben doch immer seine Regenjacke dabei haben!
      Am Mittwoch Abend probierten Lene und ich außerdem das erste Mal unser Sportprogramm im Fitnesscenter von Whangarei aus: Bodypump
      Wir waren beide etwas überfordert, wann wir wieviel Gewicht nehmen sollten und wie genau die Übungen aussehen müssen. Offenbar hat man uns unsere Ahnungslosigkeit angesehen, denn schon bald unterstützten uns die freundlichen Mitsportler und versorgten uns mit den richtigen Gewichten.
      Schwitzen mussten wir aber leider kaum, da die Ventilatoren über uns so stark aufgedreht wurden... - Muskelkater hatten wir natürlich trotzdem.
      Das ganze wurde von Musik begleitet, wodurch es noch mehr Spaß gemacht hat.

      Am Freitag backten wir außerdem Pfannkuchen nach Omas Rezept. Emi verdrückte gleich 3 Stück hintereinander!
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    • Day20

      Pataua Beach

      August 24, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 14 °C

      Irgendwann lassen wir Cara schließlich alleine, da sie an diesem Abend noch mit einem anderen Mädchen in Whangarei verabredet ist.
      Lene und ich machen uns noch auf den Weg in Richtung Oceans Beach. Da ich letztes Wochenende erst dorthin gefahren bin, traue ich nir eigentlich zu den Weg ohne Navi zu finden und erkläre Lene, dass sie eigentlich nur die ganze Zeit geradeaus fahren muss.
      Irgendwann endet dann die Straße, wir befinden uns allerdings nicht am Oceans Beach. Ein Blick auf GoogleMaps zeigt uns, dass wir uns ganz am anderen Ende von Whangarei Heads - soviel zu meinem Orientierungssinn.
      Die Gegend in der wir gelandet sind sieht aber auch ziemlich schön aus, also steigen wir einfach mal aus und schauen uns um.
      Wir drehen eine Runde und sind gerade auf dem Weg zurück zum Auto um vielleicht doch nochmal zum Oceans Beach zu fahren als wir bekannte Gesichter sehen: Die zwei Frauen mit ihren Kindern, welche sich bei unserem Autocrash als Zeuginnen bereiterklärt haben. Wir kommen noch einmal ins Gespräch mit den zwei, diese versichern uns abermals, dass der Unfall definitiv nicht unsere Schuld war und geben uns außerdem den Tipp noch den von hier zu Fuß erreichbaren Pataua Beach zu erkunden.
      Also machen wir uns wieder auf den Weg und entdecken den nächsten wunderschönen Strand! ( die Bilder sprechen für sich)
      Wir entscheiden uns kurzfristig dazu, unsere Schuhe auszuziehen und waten auch das erste Mal etwas in den Pazifik, welcher zwar kalt ist, aber trotzdem noch wärmer als erwartet. Wir freuen uns einfach so auf den Sommer!
      Wir spazieren eine Weile am Strand entlang und hoffen auf einen tollen Sonnenuntergang, wofür es aber leider zu bewölkt ist. Stattdessen bietet sich uns ein mindestens genauso schönes Naturschauspiel:
      Es ist zwar nicht unser erster Regenbogen in Neuseeland, aber definitiv der Schönste! Und das Beste dabei, wir wurden nicht einmal nass!
      Wieviele Zufälle einfach dazu geführt haben, dass wir tatsächlich hier gelandet sind:
      Unser Autocrash, die Zeuginnen, mein schlechter Orientierungssinn,...
      Dem Regenbogen entgegen laufend machen wir uns schließlich wieder auf den Heimweg.
      Auch die Heimfahrt verläuft diesmal glücklicherweise ohne weitere Autopanne.
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    • Day21

      Matapouri Bay

      August 25, 2019 in New Zealand ⋅ ☁️ 15 °C

      Am Sonntag treffen Lene und ich uns das erste Mal mit einen weiteren Au Pair aus unserer Gegend. Julie kam etwa zur selben Zeit wie ich in Neuseeland an und wohnt ebenfalls auf einer Farm ca. 20min von uns entfernt.
      Wir holen sie von Zuhause ab und fahren dann gemeinsam zur Matapouri Bay, um die nächsten einsamen schönen Strände zu entdecken.
      Angekommen am Matapouri Bay bestaunen wir mal wieder die wunderschöne Landschaft Neuseelands. Wir haben auch wieder Glück mit dem Wetter und das erste Mal traue ich mich ohne meine Regenjacke auf unsere kleine Wanderung.
      Am Strand ziehen wir direkt unsere Schuhe aus - wir müssen ja üben barfuß zu laufen um im Sommer auch als richtige Kiwis durchgehen zu können :) Auch einen Teil des Wanderwegs legen wir barfuß zurück, entscheiden uns dann aber doch wieder für unsere Schuhe.
      Der Walk bietet wieder einmal eine wunderschöne Rundumsicht in alle Richtungen. Teilweise erinnert die Landschaft an die grünen Hügel Österreichs, auf der anderen Seite leicht an die die Klippen aus dem Film 'die rote Zora'. Der Ozean wirkt einfach so unendlich groß!

      Irgendwann treffen wir dann wieder auf den nächsten einsamen Strand, the Whale Beach. Zwischendurch zeigt sich sogar die Sonne und der Strand wirkt wie aus einer Karibik Werbeanzeige. Wieder einmal sind wir sogut wie alleine.
      Wir nehmen uns vor, im Sommer hier am Strand zu übernachten!

      Wieder einmal haben wir extrem Glück mit dem Wetter, denn gerade als wir wieder ins Auto steigen fängt es an zu regnen, doch wir bleiben trocken.
      Wir machen uns auf den Rückweg nach Whangarei, mit dem Plan dort nach etwas zu Essen zu suchen. Das stellt sich schwieriger als geplant herraus, da die meisten Restaurants erst wieder um 5 Uhr öffnen. Schließlich finden wir aber ein israelisches Café, welches durchgängig warme Küche anbietet und mit dem Coffee Award von 2018 ausgezeichnet wurde: 'The Fat Camel'
      Da sich keiner von uns für ein Gericht entscheiden kann, bestellen wir einfach 3 verschiedene Gerichte und teilen alles miteinander. Die Falafel und der Hummus haben uns auf jeden Fall überzeugt und allein schon die Verzierung des Kaffees ebenfalls :)

      Anschließend gehen wir zu dritt mal wieder Lene's und meiner Lieblingsbeschäftigung nach: Einkaufen im Pac'n Save
      Diesmal vor allem für unsere Familien. Wir planen außerdem ein gemeinsames Gnocchi Festmahl für unsere beiden Familien.
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    • Day25

      Arbeitswoche Nummer 3

      August 29, 2019 in New Zealand ⋅ ☀️ 16 °C

      Meine dritte Arbeitswoche verging wie im Flug.
      Montags machten Lene und ich das erste Mal ein Playdate mit unseren Kiddies aus. Wir trafen uns in der Mitte zwischen ihrem und meinem Haus und machten uns gemeinsam mit den Mädels und dem kleinen William auf den Weg zur Farm von Lene's Gastfamilie. Diese besitzen sogar noch mehr Kühe als meine Familie: ca. 900 Kühe, welche jeden Tag zweimal gemolken werden müssen!! Übrigens sind Lene's Gasteltern auch noch sehr jung, 24 und 26. Vor 4 Jahren sind sie gemeinsam aus England nach Neuseeland ausgewandert um gemeinsam eine riesige Milchfarm zu führen. Inzwischen besitzen sie sogar zwei Farmen, also noch mehr Kühe, welche jeden Tag gemolken werden müssen!
      Ob in Pfützen springen, auf Zäune klettern oder einfach nur den Kälbern zuschauen. Die Kinder haben ihren Spaß auf der Farm. Der einjährige William freut sich immer wie verrückt wenn er Kühe sieht, soo süß!
      Abends melden Lene und ich dann uns auch endgültig im Fitnessstudio an - jetzt müssen wir unsere Mitgliedschaft dann auch nutzen!
      Auch Dienstags machen wir wieder ein Playdate aus, diesmal mit dem Ziel unsere Farm zu besichtigen. Da es zu dieser keinen direkten Weg gibt, nehmen wir einfach den Paddock. Schon bald muss ich Charlotte tragen und auch Emily fängt irgendwann an zu quängeln. Als es schließlich auch noch anfängt zu regnen, machen wir uns dann schließlich schnell auf den Rückweg.
      Mittags wartet dann eine Überraschung auf Emily und Charlotte.
      Gemeinsam mit Katrina fahren wir zu einer benachbarten Farm, wo in einem kleinen Raum die lebende, weiße, Wolle gebende Überraschung wartet.
      - Ja die Farm wird mit zwei Lämmern erweitert!
      Die Mutter der beiden Lämmer ist bei deren Geburt gestorben, weshalb die zwei Lämmchen (welche übrigens 2 Tage alt sind!) mit der Flasche aufgezogen werden müssen.
      Es gibt noch ein kurzes Theater, wer welches der beiden Lämmer bekommt, doch schließlich einigen sich die zwei Mädels und wir transportieren die Lämmer zurück zu unserer eigenen Farm. Während der Fahrt sitzen die Lämmer in meinem Fußraum - sooooooooo süüüß!!
      Zu Hause gibt es noch einmal etwas Theater, weil Emis Lamm männlich ist, sie sich aber auch ein weibliches Lämmchen wünscht, doch irgendwann akzeptiert sie auch das. Jeden Morgen und Mittag werden wir nun die Lämmchen mit der Flasche füttern.
      Mittwochs stehen dann auch die Namen der Lämmer fest: Rocky und Everest

      Für Dienstag Abend haben Lene und ich außerdem noch ein kleines Festmahl für unsere beiden Familien geplant. Diese verstehen sich sehr gut, was wir natürlich auch toll finden.
      Auf der Speisekarte für diesen Abend stehen Gnocchi mit einer Tomaten-Frischkäse-Soße und Fleisch (es gibt in unseren beiden Familien fast nie ein Abendessen ohne Fleisch).
      Da irgendjemand in der Gegend in einen Strommasten gefahren ist, stehen wir aber erst einmal ohne Strom da. Wir haben schon Sorgen, dass unser so sorgfältig geplantes Abendessen doch ins Wasser fällt, als der Strom dann unerwarteterweise doch früher zurück kommt und wir uns doch noch an die Arbeit machen können.
      Tatsächlich ist es sogar recht einfach Gnocchi selbst zu machen und bei unseren Gastfamilien kommt diese Art von Pasta sehr gut an, was uns natürlich umso mehr freut :) Der Abend verläuft insgesamt so gut, dass unsere Gasteltern direkt beschließen nächste Woche wieder gemeinsam zu essen, dann bei uns. Lene und ich sind bereits fleißig am Überlegen, was wir dort kochen werden.

      Den Mittwoch verbringen die Mädels hauptsächlich im Kindergarten. Lene und ich nutzen unsere freien Stunden zum Shoppen in Whangarei und sind überrascht, dass es hier tatsächlich ein paar echt gute Läden gibt. Ich werde auf jeden Fall fündig!

      Nachdem Emily Donnerstags ein riesen Theater macht, sich nicht anziehen will, nicht in Kindi will und schließlich die ganze Fahrt zum Kindergarten über schreit verläuft der restliche Tag ganz entspannt. Charlotte und ich schauen gemeinsam Kochbücher durch und sie entscheidet sich schließlich für einen Zitronenkuchen.

      Die ganze Familie fährt bereits Donnerstag Abends zu ihrem Beachhaus bei Helena Bay, daher habe ich den Freitag frei. Auch mich haben sie herzlich eingeladen und ich darf sogar jemanden mitbringen. Ich werde am Freitag gemeinsam mit Cara nachkommen.
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    • Day27

      Beachhaus Helena Bay

      August 31, 2019 in New Zealand ⋅ ⛅ 12 °C

      Am Freitag treffen Cara und ich uns gegen 11 Uhr auf einem Parkplatz in Whangarei. Nachdem wir im Supermarkt noch ein paar Snacks besorgt haben, machen wir uns schließlich auf den Weg zur Helena Bay. Das Beachhaus meiner Gastfamilie (eigentlich gehört es den Großeltern) ist etwa 45min Fahrt entfernt - die optimale Entfernung für ein Erholungswochenende.

      Als Cara und ich schließlich ankommen erkunden wir erst einmal das Haus. Es erinnert an ein kleines, schnuckeliges Bootshaus - hier muss man sich einfach wohlfühlen! Die Garage wurde umgebaut und frisch renoviert. Hier stehen weitere 9 Betten, was für Cara und mich zu zweit definitiv reichen sollte :)
      Bevor wir es uns gemütlich machen, entfernen wir aber erst einmal wenigstens die auffälligsten Spinnen - wir haben nicht genau mitgezählt aber es waren auf jeden Fall über 30 Spinnen, welche ich auf die Nachbarwiese geworfen habe. Nach dieser Rettungsaktion machen wir uns noch ein paar leckere Spinattortellini mit Tomatensoße und erkunden anschließend die Bucht. Der Strand ist maximal 50m vom Haus entfernt und wird im Sommer eigentlich nur von den Urlaubern mit Beachhäusern in dem kleinen Dorf genutzt. Hab ich schon einmal erwähnt, dass ich mich auf den Sommer freue?
      Der Strand und das Wasser sind schon im neuseeländischen Winter und auch ohne Sonne beeindruckend!
      Am Ende des Strandes legen wir eine kleine Fotosession ein und begeben uns dann auf den Weg zurück zum Beachhaus.
      David fragt uns Abends noch, ob wir am nächsten Morgen nicht um 8 Uhr (wenn die Flut am Höchsten ist) mit den Kayaks den kleinen Seitenarm entlang fahren wollen - natürlich sind wir sofort total begeistert.
      Also stellen wir uns den Wecker Samstags auf 7:00, um auch ja bis 8 Uhr 'wach' zu sein, und machen uns pünktlich auf den Weg zum Kayak fahren.
      Wir sind uns einig: Das frühe Aufstehen hat sich definitiv gelohnt! Die Sonne scheint und gegen unsere Erwartungen ist es absolut nicht kalt. Die Aussicht und die begleitenden Glücksgefühle sind einfach unglaublich! Wir fahren bis zu einer Brücke, welche den Beginn eines Naturschutzgebiets kennzeichnet, und lassen uns dann von der kommenden Ebbe zurücktreiben.
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      shiningletters

      Du hattest ein gelbes kayak😍😍😍

      9/6/19Reply
       
    • Day28

      Steckbriefe

      September 1, 2019 in New Zealand ⋅ ☁️ 16 °C

      Damit keiner den Überblick verliert, hier mal ein kleiner Überblick über alle bisher genannten Personen:

      "Emily": Emily ist die ältere von meinen zwei Mädels. Sie ist 4 1/2 Jahre alt, wird im April 5 und liebt malen, basteln, Memory spielen und ihre Schwester. Emi hat rote Haare (zum unterscheiden auf den Fotos)

      "Charlotte": Charlotte wurde am 4. September 3 Jahre alt. Sie liebt ihre Schwester, Puzzel, backen und Tiere. Charlotte hat blonde Haare.

      "Lene": Ebenfalls Au Pair auf einer Milchfarm. Sie wohnt ca. 5min mit dem Auto von mir entfernt. Ihr Gastkind William wurde vor ca. 3 Wochen 1 Jahr alt. Lene kam ca. 6 Wochen vor mir an und wird ebenfalls ein ganzes Jahr hier bleiben. Lene ist 19.

      "William": Lene's Gastkind. Er ist gerade 1 geworden.

      "Katrina": Meine Gastmutter. Sie führt die Milchfarm und steht jeden Morgen um 4:00 auf um die Kühe zu melken. Sie wird nächstes Jahr 32

      "David": Mein Gastvater. David arbeitet als Elektriker in Whangarei und verlässt immer um 6:30 das Haus. Er besitzt außerdem einen alten Suzuki, welcher nur noch anläuft, wenn man ihn anschiebt. David wird nächstes Jahr 33

      "Cara": Au Pair bei Whangarei Heads, was ca. 50min von uns mit dem Auto entfernt ist. Ihre Mädels sind 7 und 9 Jahre alt. Ihre Gasteltern sind Ärzte und haben schon angeboten, dass wir im Sommer zu jeder der vielen Barbecue Partys herzlich eingeladen sind. Das Haus ist so toll! Cara kommt aus Düsseldorf.

      "Julie": Ebenfalls Au Pair auf einer Farm. Sie wohnt ca. 20min von uns mit dem Auto entfernt und wird für 7 Monate, bis Februar hier sein. Julie ist ebenfalls deutsch und 18 Jahre alt. Ihre Gastkinder sind 2 und 4 Jahre alt.

      "Chloé": Au Pair in Whangarei. Ihr Gastkind Oliver ist gerade 2 Jahre alt. Auch ihre Gasteltern arbeiten als Ärzte im Krankenhaus von Whangarei. Chloé kommt aus Frankreich und ist mit ihren 22 Jahren etwas älter als wir übrigen Au Pairs. Chloé ist bereits seit März hier und wir bis Dezember bleiben.

      "Ramona": Au Pair in Keri Keri, was ca. 2h nördlich von Whangarei liegt. Sie ist bereits seit Februar hier und wird ebenfalls nur bis Dezember bleiben. Ramona ist ebenfalls deutsch und kommt aus Bayern. Sie ist 19.

      "Franzi": Ehemaliges Au Pair. Sie wohnt jetzt mit ihrem Freund, welchen sie über Tinder kennengelernt hat in Keri Keri. Sie kam vor genau einem Jahr als Au Pair nach Neuseeland, wechselte nach 3 Monaten die Gastfamilie und brach schließlich ab. Jetzt wartet sie gerade auf ihr Visum um endgültig hier bleiben zu können. Auch Franzi ist deutsch und bereits 28 Jahre alt.

      "Felix und Stefan": Deutsche Farmarbeiter, welche bis Dezember auf unserer Farm arbeiten. Sie sind um die 25.
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    You might also know this place by the following names:

    Northland, Нортланд, Nordia Regiono, Northland eskualdea, Northland Region, נורתלנד, Region Northland, ノースランド地方, ნორთლენდის რეგიონი, 노스랜드 지방, Te Tai-tokerau, Нортленд, Wilayah Northland, Northland Tōa-khu, Northland på New Zealand, نارتھ لینڈ علاقہ, 北地大区

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