Peru
Ancash

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Top 10 Travel Destinations Ancash:

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150 travelers at this place:

  • Day106

    Laguna 69

    July 5, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 7 °C

    Nach einer Katzenwäsche machten wir uns Richtung Laguna 69, die wir am nächsten Tag besichtigen wollten, auf. Der Weg dorthin führte uns zunächst durch die Ausläufer der Anden. Wir fuhren durch wunderschöne Täler mit Bächen und Flüßen und hatten endlich wieder, nach der sandigen und lehmigen Nordküste, eine grüne und saftige Umgebung. In einer Ortschaft mit dem Namen Nueva Esperenza konnten wir tanken. Die beiden uralten Zapfsäulen befanden sich hinter einem Maschendrahtzaun in einem Haus. 😂 Der Weg führte uns dann tiefer in die Anden, über zahlreiche Kehren und vor allem durch unzählige Tunnels (mindestens 50), die nur einspurig ausgebaut waren und wo möglicher Gegenverkehr durch Hupen aufmerksam gemacht werden sollte. Wir waren auf dem Cañón del Pato angekommen. Traumhafte Täler und Schluchten gepaart mit Flüssen und Wasserfällen und am Ende ein wahnsinniger Ausblick auf die Weißen Kordilleren mit ihren schneebedeckten Bergspitzen, die bis auf 6.500 Meter in die Höhe ragten. Unser Julio musste bei diesen Bedingungen Höchstleistung liefern, vor allem gegen dem Ende, als es 13 km lang über steinige Feldwege auf 3.500 Meter Höhe hoch ging. Ein kurzes Drehen an der Luftzufuhr des Vergasers versorgte ihn mit ausreichend Sauerstoff.👍

    Wir kamen dann gegen 17.00 Uhr am heutigen Etappenziel an: ein Ausschank einer lokalen Brauerei, der in einen Container gebaut war und mitten in den Bergen stand. Der 360° Ausblick war überwältigend, das Bier auch. Wir wurden von Augusto, dem Wirt, kurz in die 10 Biersorten eingeführt und los ging es. Am Ende sprach Sophia ihr bestes Spanisch und Antonio, der mit trank, hingegen konnte sich nicht mehr hinter dem Tresen halten. Na ja, mit Franken in dieser Disziplin wetteifern zu wollen ist schwierig.😀 Wir verschlossen dann den Container für ihn (er war nicht mehr dazu in der Lage) und brachten ihn ins Bett. Wir selbst schliefen im Bulli neben dem Container mitten in den Bergen auf 3.500 Metern ohne Wasser und Strom. Bulli-Feeling pur!!

    Am nächsten Morgen beendete der Wecker jäh die Nachtruhe und wir machten uns auf den Weg zur Laguna 69. Das ist ein See auf 4.600 Metern Höhe, der seinen Namen schlichtweg von der Durchnummerierung sämtlicher Seen in dieser Gegend hat. Zunächst mussten wir noch 11 km mit dem Van zum Ausgangspunkt fahren. Von dort ging es dann zu Fuß weiter. Der Weg führte uns zunächst an einem Fluss mit Wiesen vorbei, auf denen freilaufende Kühe und Esel grasten. Die waren so entspannt, das wir sie sogar streicheln konnten. Dann kam der erste Anstieg und wir spürten beim Atmen die Höhe. Die Akklimatisierungsphase war diesmal wohl zu kurz. Zum Glück hatten wir Kaiserwetter mit Sonnenschein und blauen Himmel mit einer herrlichen Aussicht auf die schneebedeckten 6.000er Berge. Im zweiten Anstieg jedoch merkten wir heute die Anstrengung und Höhe deutlich und wir waren froh, als wir endlich nach 3 Stunden bei der Laguna 69 ankamen. Wir wurden dann aber auch mit einem wunderschönen, türkisblauen See, umgeben von Bergen, belohnt. Auch wenn es vielleicht kitschig klingt, aber sowas Schönes hatten wir bislang ganz selten gesehen. Die peruanischen Anden hatten uns nun völlig in ihren Bann gerissen.

    Nach dem Abstieg entschieden wir, noch so weit wie möglich an diesem Tag zu fahren und Huaraz, eine Stadt in den Anden, sollte unser Ziel sein. Die Fahrt dauerte 3 Stunden und wir waren froh, als wir gegen 19.00 Uhr endlich in der Unterkunft ankamen. Nach 2 Tagen und Nächten ohne fliessend Wasser wollten wir mal wieder eine warme Dusche haben und so blieben wir diese Nacht auf einem Hotelzimmer. Wir kochten dann noch zu Abend: Gemüsepfanne mit Teriyakisoße und Chorizo, dazu Quinoa. Nach so einem Tag schmeckte es um so besser. Die jungen Katzen der Hotelbesitzer wichen uns dabei nicht von der Seite. 😀
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  • Day80

    Santa Cruz Trek Day 4

    October 4, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 13 °C

    Um 7Uhr, also fast ausschlafen, wurden wir ein letztes Mal von unserem Guide geweckt.
    Frühstück mit lecker Pfannkuchen. Und dann ein letzter kleiner Walk: halbe Stunde wandern zu den heißen Quellen, "Agua Termales".
    Heisst auch: nach vier Tagen Wasser für den ganzen Körper!! Wie wir es doch alle zu schätzen wussten.. :)
    Nach ca zwei Std gings zurück zum Camp, um zurück nach Huaraz zu fahren.
    In Huaraz angekommen, haben wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, im super schönen "Selina-Hostel" (fast ein Hostel) uns alle ewigang frisch zu machen, beim Abendessen zu eskalieren (nebst Pisco Maracuja gab's zahlreiche Vorspeichen, plus Hauptgang - was muss das muss :)) und den Abend dann gemeinsam bei Drinks und Musik in der Sweet (jap, er hat tatsächlich die Sweet gemietet - sowas gibt's im Hostel) den Trek ausklingen zu lassen.
    Also, definitiv neben Medellín in Kolumbien und den Galapagos Inseln ein riesen Highlight meiner Reise bisher!
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  • Day74

    From Máncora to Huaraz

    September 28, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 17 °C

    In Trujillo, ein Ort an der Küste Perus, und mein Ort in den zweiten Bus nach Huaraz umzusteigen, hatte ich ca. 2 Std Zeit. Es war acht Uhr morgens
    Und bin ein bisschen durch die Gegend getingelt - erster Eindruck von Peru, sehr gut :) nach 10-15min war ich auf einer belebten Straße. Und für gerade mal 2Sol (=50 Cent) habe ich den leckersten, frisch gepressten Osaft überhaupt getrunken. Loooove it 😍😍
    Auch dann die ersten Eindrücke in Huaraz: eine so so belebte, quirlige Stadt. Ich weiss gar nicht, wo ich zuerst hinschauen soll. Überall Leute, die was verkaufen. Überall Leute in traditioneller Kleidung. Überall was los. Genau mein Ding.. :)
    Hab nicht soo viele Bilder gemacht, unten ein paar Eindrücke.
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  • Day77

    Santa Cruz Trek Day 1

    October 1, 2019 in Peru ⋅ ☁️ 12 °C

    Um 4:30Uhr ging der Wecker. Startschuss für den Santa Cruz Trek: 4 Tage wandern durch den "Huarascan Nationalpark" in der Cordillera Blanca. Bis hoch auf 4.750m, umgeben von vielen 6.000ern. Woaaaah..mega aufregend.. :)
    Meine Tasche (für den Esel 😁) hatte ich schon am Vorabend gepackt: warme Klamöttchen, und warme Klamöttchen, und vor allem warme Klamöttchen.
    Also schnell Wanderkleidung angeschmissen, und schon wurde ich abgeholt von Charly (42,Peruaner), unserem Guide höchst persönlich.
    Vor mir stehen direkt zwei Jungs, Jan (29, Deutschland) und Tom (24,USA). Mal ganz kurz - es ist immernoch 5 Uhr morgens. Wer mich kennt, weiss, da ist noch nicht so viel Aktion bei mir angesagt 😅 naja.. Tom hat das nicht so war genommen, und schon mal alle entertaint:)
    In der nächsten viertel Std ist der Rest eingetroffen: Parker (38, USA), Dobri (34,Bulgarien) und ein älterer Brasilianer (55, Name vergessen 🙈). Ausserdem Helmet (29, Peruaner) unser Koch.
    Truppe vollständig. Wer aufgepasst hat: jap, 7 Männer, und meine Wenigkeit. Alle nach dem ersten Eindruck natürlich super nett, aber ich muss sagen, ein bisschen weiblicher Support bei einer 4 Tageswanderung wäre schon ganz nett. Naja - Augen zu und durch..🤷‍♀️
    Erstmal schlafen, ist ja immernoch früh.
    Nach gefühlt ewig langer Autofahrt der erste Stop irgendwo am Wegesrand: an einem wunderbaren, türkisen Bergsee. Nach einem kurzen Fotoshoot geht es im Auto weiter durch die Berge, und über die Berge. Durch Schneeregen. Upsi, das kann wirklich kalt werden..
    Gegen ca 11Uhr haben wir dann endlich unser Startpunkt für die Wanderung erreicht, ein kleines Örtchen namens Vaquería.
    Esel gesattelt (wie geil ist es, dass man seinen eigenen Kram nicht schleppen muss?) und los gings. Runter ins Tal, an gemächlichen Flüssen vorbei, viele Tiere um uns rum (bitte guckt euch das Video vom Schaf an), purer Sonnenschein.
    Ein erster langer, aber moderater Anstieg bis hin zum Eingangstor zum Nationalpark. Erste kleine Etappe geschafft, erste Männergespräche (es ging viel um den täglichen Gang zum Klo..) überstanden, erste Snackpause.
    Hier treffen wir zwei Mädels (yeah yeah yeah!!!!), Alyssa und Marina aus den USA, die die Wanderung alleine machen. Und den gleichen Weg im gleichen Tempo wie wir gehen.. 😁 Meine weibliche Verstärkung.. :) die Jungs haben sich glaube ich auch gefreut. Unsere Gruppe hätte auch so super funktioniert, aber ein bisschen Ausgeglichenheit ist ja nicht schlecht...😁😁
    Nach ca zwei weiteren Stunden wandern kommen wir dann an unserem Camp an. Zelte stehen schon, die Esel sind da, Koch ist bereits fleißig. Lagerfeuer für uns ist schon an, Tee und Snacks stehen bereit. Begrüßt werden wir zusätzlich von sehr sehr vielen kleinen Sandfliegen - UNANGENEHM - die tatsächlich noch auf 3.800 m überleben können. Keiner von uns hatte natürlich Mosquito Spray dabei - bis auf Charly unser Guide. Jeden Zentimeter Haut mit Klamotten bedeckt, und gut eingesprüht. Dann wars einigermaßen erträglich. Aber schon ganz schön nervige Viecher, zum Glück mussten wir die nur an Tag 1 ertragen...
    Lecker Abendessen (Nudelsuppe, Reis, Gemüse, Chicken), Tee mit nem Schuss Pisco (die Jungs haben gut mitgemacht und Schnaps mit eingepackt), und gegen 10Uhr sind dann auch alle Tod ins Bett bzw in die Zelte gefallen.
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  • Day79

    Santa Cruz Trek Day 3

    October 3, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 14 °C

    Am dritten Tag haben wir uns dazu entschieden, bereits die gesamte restliche Strecke bis ins Tal nach Cashapampa zurück zu legen. D.h. 6-7 Std bergab. Vorteile: Thermalbäder an Tag 4 (anstatt Wandern, klingt ziemlich gut), kein Wandern mehr an Tag 4, und zu guter Letzt - das Camp in Cashapampa ist ans Dorf angebunden = heisst es gibt Bier.
    Der Weg war wirklich extrem lang und ging schon ganz schön auf die Kniee - aber wir würden belohnt mit Sonnenschein, schönen Pausen an Lagunen, und einfach einer konstant sehr schönen Aussicht ins Tal.
    In Cashapampa angekommen, konnten wir sehen, dass unsere Zelte auf einer Wiese von einem Haus aufgeschlagen waren: zumindestens gab es fließend Wasser, eine Art Plumpsklo, und einen Überdachung mit riesem Tisch, an dem wir alle Platz nehmen konnten. Und dann gab's die schönste Belohnung: endlich ein wohlverdientes, kühles Bier und vll auch ein paar mehr. Ein weiteres Highlight: ein Kollege der Hausbesitzer kam am Abend vorbei - und habt auf der Harfe klassische, peruanische Musik für uns gespielt. Faszinierend! Schöner Abend, schöner Abschluss!
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  • Day73

    Worst trek of my life - altitude sick!

    December 14, 2019 in Peru ⋅ ☁️ 12 °C

    I never felt such a long time so bad during any sport activity like yesterday 😵: Went on a 14km trek up to Laguna 69 on around 4600m altitude. Thought I am already acclimatized as I have been on a short trek >5000m one day before. Big mistake!

    I felt already a bit sick before and on the trek from km 4 on it all became worse 😲: Headache, nausea, no coordination (like drunk), very hard breath....thought I would never make it to the laguna 😞!

    But I pushed through, which resulted in the end in 10km (or 5h) suffering. And as top of the cake, when I arrived @ the laguna, heavy rain hit in and stayed for the whole way back to the bus, got so soacking wet 😥.

    But to put it positive: Learned to overcome my body by will, but though need to listen more to my body before next treks and take more care about proper acclimatization 😃.
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  • Day60

    Cañon del pato

    September 21, 2019 in Peru ⋅ ☁️ 16 °C

    Today we left the coast of Peru to head to the Cordillera Blanca, the world’s highest tropical mountain range. The challenge is to make it through Cañon del pato. Up, up, up we go, the road is mostly single lane with areas to pass each other for oncoming traffic. The 54 tunnels are pitch dark, single lane and I did a lot of praying that no truck or bus will face us in the dark. Michael and Esmeralda made it through the 40 km stretch, while I am holding on to whatever I can when I see the cliffs plummeting down 1000 meters. But we arrived safe and sound in the cute mountain town of Caraz.
    We both need a drink while the daughters of our camp host check out the camper.
    Tomorrow we will get to check out some pretty amazing lagoons.
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  • Day146

    Höhe Tag 2: Kopfschmerz + Erbrechen

    October 19, 2019 in Peru ⋅ ☁️ 9 °C

    Was für ein Tag. Und dabei ist doch heute Joeys Geburtstag!

    Heute gehts zur Laguna 69 auf 4.600m. Komischer Name für den schönen See, vor allem wo doch all die anderen Seen hier in der Gegend einen Namen in Quechua haben! Kommt daher, dass als die Kartenmacher die Einheimischen eingeladen haben um die von denen durchnummerierten Seen zu benennen, keiner den Namen für den See 69 wusste. Er blieb also See 69. 😅

    Es ist 03:40Uhr morgens, der Wecker klingelt. Zwischen 04:30-05:00 (wie unmenschlich, um diese Uhrzeit ne Spanne anzugeben!) werden wir vom Bus abgeholt (er kommt um 05:03Uhr 😑) um den zweiten Akklimatisierungshike zu machen.
    Da wir gute 4 Stunden dorthin brauchen muss man leider schon so früh aufbrechen. Begleitet von zu lauter asiatischer Musik (why?) werden wir über peruanische, mit Schlaglöchern und bestimmt 150 Bremsschwellen versehene “Straßen” befördert. Der Busfahrer scheint seinen Führerschein im Kaugummiautomaten erworben zu haben, er fährt jedes Mal mit volle Karacho auf die Bremsschwelle zu, bremst dann scharf ab, segelt über die Schwelle drüber, wir prallen auf, er findet den Gang nicht, das Getriebe kratzt laut auf, uuund weiter gehts. Nach der Bremsschwelle ist vor der Bremsschwelle. Und das ab 5Uhr morgens ca. einmal pro Kilometer 🥴 Uooor, entspannender Schlaf geht anders.

    Um 7Uhr halten wir an, es gibt Frühstück. Joey und ich beißen beide in unsere Brötchen rein, und während Joey ein zufriedenes „hmmm, lecker!“ verlauten lässt denke ich: ‘Steinhart die Teile. Und muffig.’ Joey ist so lieb und bietet mir an, ihr 2. Leckeres gegen meinen zweiten Stein zu tauschen. Beim Hochheben fällt mir auf, dass die ganze Unterseite des Brötchens mit grünem Schimmel versehen ist. Uooor. Zum Glück hatte ich bislang nur in das weniger schimmelige gebissen.🤭

    Auf dem Hinweg zur Laguna scheint ein bisschen die Sonne. Herrlich, scheint doch noch gutes Wetter zu geben hier. Der Aufstieg fällt mir leicht, es sind nur 700Höhenmeter. Mittlerweile regnet es allerdings, wir tragen Regenjacke, -hose, und über alles drübber nochmal Regenponcho. Oben angekommen trifft mich jedoch direkt der Schlag. Ich bin wackelig auf den Beinen, mir ist unglaublich schlecht und mein Kopf hämmert. Die blaue Laguna ist mir komplett egal, ich mach kein einziges Foto, ich guck nur einmal hin, meine volle Energie ist meinem Körper gewidmet. Wir haben kein Wasser mehr, einer muss Micha helfen Wasser aus der Laguna zu reinigen. Joey gehts auch nur mittel, also wackele ich mit zum Wasser. Micha gibt mir andauernd Anweisungen, ich muss die Flasche tiefer halten, er kann so nicht pumpen, mir ist zum heulen zumute. Gehts nur mir so schlecht? Die ganzen 20jährigen um mich herum posen, machen Fotos und lachen, und ich bin hart am abkacken. Wieder zurück zum Felsen setzte ich mich hin, mitten in den Regen, Joey und Micha essen ihre Lunchbox, ich kann nur Kopf in die Arme stemmen, atmen, und mich bemitleiden. Ich muss mehr atmen, denn die Kopfschmerzen liegen daran, dass ich zu wenig Sauerstoff kriege hier oben. Also tief ein- und ausatmen. Tiiief einatmen, tiiief..., warte mal, ich krieg gar keine Luft hier oben! Ich krieg Panik, fange an zu weinen, dann krieg ich kein Luft und mach komische Japsgeräusche. Ich muss hier runter. Ich wackele über die Steine, Micha und Joey packen alles hinter mir ein, und mach mich auf den Weg runter.

    Nach ein paar Hundert Metern hat mich Micha eingeholt und trägt lieb meine Stöcker und mein Wasser, was noch oben lag. Gott, es geht mir sooo schlecht. 😫 Nach den ersten paar Höhenmetern runter gehts mir schon ein bisschen besser, ich trink ein paar Schlücke Wasser. Ab da an gings konstant bergab, irgendwan so schlimm dass ich mich übergeben musste. Da ich meine Lunchbox nicht gegessen hatte kam nur Wasser raus. Na toll, Wasser trinken ist also nicht drin. Die nächsten 2 Stunden folgt ein Wechselspiel aus mir schlecht, mir ist übel, ich breche Luft, ich breche Wasser in Form von weißem Schaum. Während ist das dritte oder vierte Mal ansetze kommt Joey, sagt “oh man Caro, mir gehts genauso”, stellt sich neben mich und wir brechen im Duo. Joey hat leider was gegessen, und das möchte alles raus, wir eiern also auf wackeligen Beinen zusammen runter und halten immer mal wieder kurz für Brechpausen an. Man. Und das an Joeys Geburtstag! Ich muss die ganze Zeit an diese grauenhafte Busfahrt denken. Wir müssen ja wieder zurück! Mir ist aber so schlecht und mein Kopf dröhnt so hart! 😭 Was fürn Kack! Und ab morgen starten wir die Wanderung, 9 Tage son Scheiß, wie grauenhaft, ich mach das nicht, wie komme ich aus der Nummer wieder raus? Wir haben schon ne Anzahlung von 850€ geleistet. Oh man, ich würd die Tour am liebsten absagen! Es wird laut Wetterbericht die ganze Zeit grau und regnerisch, das heißt man sieht keine Berge und läuft den ganzen Tag durch den klammen Regen. Es gibt keine Toiletten, keine Duschen, kein gar nichts. Wir schlafen in Zelten, die ab Tag 1 nass sind, können keine Sachen waschen, da die bei dem Wetter niemals trocknen, und da ich alles nur 1x besitze bis auf Unterwäsche werde ich die ganze Zeit die gleiche Kleidung tragen müssen. Das wird also auch noch voll das Gemiefe! 😭 Wieso dachte ich nochmal, dass das ne tolle Idee sei?

    Abends sind wir beim Tour Operator und verlegen den Start der Tour um einen Tag. Joey und ich sind nicht bereit so in die Tour zu starten. Esel, Esel “driver”, und Co sind zwar schon zu morgen bestellt, aber das ist uns egal. Die paar Euro wiegen Lebensglück nicht auf. Morgen wollen wir ausschlafen, lecker frühstücken, und dann den ganzen Tag chillen. Herrlich, genau das was ich brauche.
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  • Day68

    64. Peru - Towards Lima

    October 29, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 68 °F

    After 3 days of 6+ hours in the car, we reached Lima. Lima is a massive city of 8 million people, situated on the coast. We took coastal roads here, (PanAmerican Highway) which offered a juxtoposition of views - from the beauty of the ocean, of desert mountains, and of sunsets, to the disturbing plethora of impoverished communities that persisted throughout the drive. The towns we stopped in along the way (just to sleep) were unimpressive industrial towns that were dirty, full of graffiti, and a little sketchy from a safety perspective.Read more

  • Day62

    Huaraz

    September 23, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 16 °C

    Huaraz sits more than 3,000 meters above sea level, with the snow-capped peaks of the Cordillera Blanca range forming its dramatic eastern skyline. We spent time at blue lagoons, picturesque mountain pueblos and wide open spaces just below the glaciers south of the city. We needed an oil change and truck service as well ,and i am always sweating it to get the truck back in one piece. But with renewed fluids we relaxed and exlpored this city a bit more. Its hard to like any peruvian city, loud ,dirty and full of unfinished houses( for tax reasons? ) . But it does grow on you,in Huaraz, the colorfull markets, the exhausted mountaineers coming back from climbing peaks and the many quality restaurants catering to them .Read more

You might also know this place by the following names:

Ancash, منطقة أنكاش, Ankashu jach'a suyu, Рэгіён Анкаш, Анкаш, Regió d'Ancash, Région d'Ancash, Region Ancash, Regione di Ancash, アンカシュ県, ანკაში, Regio Ancatiensis, Ankašo departamentas, Wilayah Ancash, Ancax, Ancash-regionen, اینکاش, Anqash suyu, แคว้นอังกัช, 安卡什大区

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