Peru
El Ingenio

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38 travelers at this place

  • Day163

    Nazca-Linien

    November 5, 2019 in Peru ⋅ ☀️ 23 °C

    Wir sind gerade in Nazca - eine kleine Stadt, dessen Name durch die riiiiesigen Linien in der umliegenden Wüste bekannt ist: Die Nazca Linien. Mega beeindruckend.

    Gestern Abend sind wir zum Observation Tower gefahren, um 3 der Unesco Weltkulturerbe Linien von oben sehen zu können. Die fette Panamericana Straße, die sich mit Ausnahme kleiner Unterbrechungen durch den gesamten amerikanischen Kontinent von Nord- nach Süd erstreckt, liegt praktisch- oder frecherweise nämlich direkt zwischen den Linien. Genauergesagt fährt sie sogar über eine Zeichnung, und schneidet dadurch einem Tier den Schwanz ab. 🙈 Zum Ausblick auf die Linien gabs noch nen traumhaften Sonnenuntergang dazu. Hat mir mega gefallen.

    Bevor wir hier waren kannte ich zwar den Namen und vage die Zeichnungen, wusste allerdings nichts über die Linien. Seit wir hierher gefahren sind habe ich allerdings das starke Bedürfnis, den ganzen Tag über die Linien zu lesen. Mega spannend! Micha sieht das minimal anders, für ihn sehen die Dinger so aus, als ob das Tourismusministerium die vor zwei Jahrzehnten selbst mit der Hacke in den Dreck gezogen hat. 😂

    Aus diversen Artikeln und Buchausschnitten geht hervor, dass die Nazca Bodenbilder („Geoglyphen“) zu den eindrucksvollsten Hinterlassenschaften gehören, die je eine Zivilisation fertiggebracht hat. Mehr als 1.500 Linien sind im Süden von Peru auf einer Fläche von 500 km2 in den Wüstenboden geritzt! Und die finden sogar noch heute immer weitere! Die Linien und Bilder wurden zwischen 800 vor bis 600 nach Christus von der Paracas- und Nazca-Kultur gemacht, sind also bis 2.800 Jahre alt! 😳 Die Figuren sind bis 300m lang, die (geraden) Linien sogar bis zu 9km! Die Leute damals hatten nur rudimentäre Methoden, wie haben die so exakte Linien malen können, und zu welchem Zweck?

    Um das rauszufinden hat Maria Reiche, eine in Peru lebende, deutsche Mathematikerin, ihr Leben gewidmet. Als man Anfang des 20. Jahrhunderts die Linien während der ersten Passagierflüge über Nazca zufällig entdeckte wurde sie durch einen Mann namens Kosok angeheuert und hat ziemlich schnell die Arbeiten im Alleingang übernommen. Sie wurde damals hart belächelt, als sie per Hand und ganz alleine die Figuren vermessen, mit einfachem Besen die Figuren freigefegt, und im Alleingang ihr gesamtes Leben dafür gekämpft hat, dass die Linien unter Denkmalschutz gestellt werden. Die Regierung wollte die Flächen nämlich als Agrarfläche nutzen. Die ist von Amt zu Amt gerannt und hat Veröffentlichungen geschrieben und Vorträge gehalten, alles im Alleingang, als Frau, in einer Macho-Gesellschaft. Während ihren Arbeiten hat sie so viele Besen verheizt, dass die Peruaner ihr den belächelnden Spitznamen „Die Frau, die die Wüste fegt“ gaben. Kurz vor ihrem Tod wurden die Linien dann als Unesco Weltkulturerbe aufgenommen und sind mittlerweile ein Touristenmagnet, der den Peruanern eine neue Einnahmequelle beschert hat.

    Laut ihren Zeichnungen und Forschungen bilden die Nazca Linien einen riesigen Astrokalender, mit denen die frühen Kulturen Geschehenisse vorhersagen konnten - wie zum Beispiel die Sonnenwende. Das Bild ihres anfänglichen Kollegen Kosok zeigt, wie die Sonne zur Zeit der Sonnenwende exakt mit einer der Linien übereinstimmt. Laut ihren Arbeiten seien die Linien zu exakt und mit detaillierter Perfektion ausgearbeitet, als dass sie lediglich der primitiven Götteranbetung gedient hätten. Letzteres, also die Anbetung der Götter, ist allerdings die heute vorherrschende Meinung. Die heutige Archäologie geht davon aus, dass die Nazca-Linien Flächen für Anbetungsrituale gewesen sind, bei denen die Völker ihre Götter um Wasser und Fruchtbarkeit angebetet haben. Auf den Linien haben demnach große, festliche Prozessionen stattgefunden, wie sie heute noch in den Anden vorkommen. Die Peruaner marschierten, tanzten, boten Opfer dar und flehten so die Götter um Regen an. Dazu liefen sie in den Linien, daher sind diese fest im Gegensatz zum drumherum liegenden Steinsand. Das ist auch einer der Gründe, warum die Linien über Jahrtausende bis heute erhalten geblieben sind. Es bläst hier zwar ein starker Wind, aber der Sand bleibt nicht in den Zeichnungen, sondern wird aus den Zeichnungen herausgeblasen. Regen konnte die Linien ebenfalls nicht zerstören, denn die Ebene von Nasca ist eine der trockensten Plätze der Welt, trockener als die Sahara, in der es nur eine halbe Stunde alle 2 Jahre regnet.
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  • Day72

    Nazca Linien

    October 27, 2019 in Peru ⋅ ☁️ 27 °C

    Ich folge weiter meinem Reiseplan und bewege mich immer weiter südlich. Schon bevor ich Nazca besuche höre ich mich etwas um wie so die Meinungen sind. Der Ort bzw. die Linien und Figuren in der Wüste gelten als kleines Weltwunder. Der Ort liegt auf meinem Weg...also überstimme ich mein schlechtes Bauchgefühl,mache in Nazca für 2 Nächte halt und wage den berühmten Flug über die Linien und Figuren in der Wüste.

    Die Entstehung der Linien werden auf ca. vor 2000 Jahren datiert. Über die Bedeutung ist man sich unklar. Offensichtlich gibt es keine schriftlichen Aufzeichnungen über den Grund der Figuren. Es wird so etwas wie ein Kalender vermutet oder der Versuch der alten Völker mit den riesigen, in Stein geritzten Figuren, bei den Göttern um Wasser zu bitten.

    Die Linien selbst kann man entweder über den Highway von 2 Aussichtstürme sehen, allerdings nur ein kleiner Teil und die Perspektive ist nicht die beste oder man bucht einen der kleinen Flugzeuge um die Linien aus der Vogelperspektive sehen zu können.

    Ich sitze also mit 5 anderen Gästen in der kleinen Maschine und wir steuern die Wüste an. 30 Minuten geht so ein Flug, es wackelt ganz schön und für jeden steht eine Tüte bereit falls das Mittagessen doch wieder ans Tageslicht will.

    Über den Figuren und Linien werden große Schleifen geflogen, damit jeder optimale Sicht darauf hat. In jeden Fall sind die Linien interessant und man fragt sich wirklich was die Ureinwohner dazu bewegt hat, auf einer Fläche von 525 Quadratkilometer solche Kunstwerke zu vollbringen. Von den 500 Figuren sehen wir nur die 11 größten...

    Nach 30 Minuten wird mir von dem Gerumpel im Flieger etwas mulmig im Magen und ich bin recht froh das wir wieder umkehren

    Bis Heute bin ich mir nicht so sicher ob ich das Gesehene als Weltwunder sehen würde.
    Eher NEIN...und vermutlich würde es mir nicht weiter leid tun wenn ich die Linien nicht selbst gesehen hätte. So ein Flug ist dann doch nicht das rechte Mittel um sich die Linien genau anzusehen und sich von ihnen nachhaltig beeindrucken lassen zu können.
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  • Day16

    Nazca, Pérou

    May 20, 2017 in Peru ⋅ ☀️ 26 °C

    Les lignes de Nazca sont des lignes de plusieurs centaines de mètres qui ont été tracées sur le sol en déplaçant des pierres et qui représentent des formes d'animaux ou d'autres choses comme un arbre, des figures géométriques... Qui les a construites ? Pourquoi ? Comment ? (Ils n'avaient sûrement pas d'avions il y a 2 000 ans pour pouvoir les regarder en hauteur... et du sol on ne voit rien). Les lignes de Nazca sont un des plus grands mystères archéologiques du monde.

    Amélie
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  • Day85

    Nazca-Linien

    February 23, 2020 in Peru ⋅ ☁️ 25 °C

    Bei den Nazca-Linien gab es einen kleinen Zwischenstopp und wir konnten uns vom Aussichtsturm aus die Gebilde anschauen. Es waren zwar nur 3 Stück und sicherlich aus dem Flugzeig besser zu sehen. Uns hat es jedoch gereicht, da wir uns vorher schon die Palpa-Linien angeschaut hatten.Read more

  • Day149

    Mystik in der Wüste: Nasca Linien

    November 24, 2019 in Peru ⋅ ☀️ 24 °C

    Unser nächstes Ziel war das kleine Städtchen Nasca, das durch die naheliegenden Nasca Linien Bekanntheit erlangte. Eigentlich wollten wir von Nasca aus noch einen Wüstencanyon besuchen, doch es stellte sich heraus, dass die Zufahrt zum Canyon in der Nähe von Ica lag (wo wir herkamen 🤨) und es nun wenig Sinn gemacht hätte wieder zurück zu fahren. Läuft nicht immer alles perfekt nach Plan auf Reisen - was aber wohl genauso dazu gehört wie die zahlreichen wunderbaren Erlebnisse. Ein Vorteil unserer Fehlplanung war, dass wir zwei entspannte Tage im kleinen beschaulichen Nasca verbringen konnten. Da uns ein Rundflug über die Linien zu teuer war, organisierte uns der B&B Besitzer eine Tour zum Museum und den Nasca Linien am nächsten Morgen. Die Nasca-Linien sind über 1500 riesige Scharrbilder (Geoglyphen) in der Wüste bei Nasca, deren Erschaffer aus der Paracas und Nasca-Kultur stammen. Die in den Boden gescharrten Linien, Dreiecke und trapezförmige Flächen, sowie Figuren von Menschen, Tieren und weiteren Symbolen sind meist nur von umliegenden Hügeln oder aus der Luft sichtbar.
    Über die Entstehung der Linien gibt es viele Theorien, doch die wahrscheinlichste ist, dass es sich um Fruchtbarkeitsrituale handelt, die zwischen 800 v. Chr. und 600 n. Chr. angelegt wurden. Es sollen Aktionsflächen für Rituale in Hinblick auf Wasser und Fruchtbarkeit gewesen sein.
    In Nasca wird besonders die Deutsche Maria Reiche verehrt, die maßgeblich ihr Leben der Vermessung und Erforschung der Nasca Linien gewidmet hat. Unseren Ausflug starteten wir mit dem Besuch des kleinen Museums, der sich im ehemaligen Haus von Maria Reiche befindet. Vom Aussichtsturm, der direkt an der Panamericana liegt und einem kleinen Aussichtshügel konnten wir den "Baum", die "Hände" sowie die, durch die Panamericana durchquerte, "Eidechse" bestaunen. Die Linien bleiben für uns weiterhin ein Mysterium.
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  • Day27

    Nazca Linien

    November 4, 2016 in Peru ⋅ ☀️ 29 °C

    Da wir uns hier statt für den Flug über das riesige Linienfeld, für die gratis Variante, also für die Blick vom Aussichtsturm entschieden, haben konnten wir leider nur 3 der Nazca Linien erkennen. Da wäre die Aussicht aus dem Flugzeug wohl doch deutlich spektakulärer gewesen. Aber naja, gesehen haben wir sie. 😅Read more

  • Day6

    Nasca Lines

    February 6, 2016 in Peru ⋅ 🌙 6 °C

    Nasca Linien von oben: √

  • Day9

    Naskas līnijas un nakts autobusā

    March 12, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 28 °C

    Atvadījāmies no tuksneša oāzes un pirms došanās lūkot Naskas līnijas, piestājām vietējā vīna darītava nogaršot 3 veidu vīnus, pisco (vīna šņabis, principā tas pats, kas čača un grappa) un 2 veida pisco piena liķierus (principā tas pats, kas Baileys). Vīni bija stipri saldi, ne pa manai gaumei, bet tas laikam raksturīgi dikti siltās vietās, jo vīnogas saulē nogatavojas ļoti saldas. Vīndari teica, ka šitajiem vīniem papildus cukurs netiek pievienots, bet fermantācija notiek un rezultātā dabū 12% vīnu. Piestājām uzmest aci uz Naskas līnijām, diži neko neredzējām - tīri ķeksīša pēc. Lidot negribējām, bet autobusā satiktie čomiņi, kas lidoja, saka ka esot baigi kruta. Tagad piestās vakariņās un tad nakts brauciens uz Arequipa, kur nonāksim 5:30 no rīta.Read more

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