Peru
Ocosuyo

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Travelers at this place
    • Day182

      Auf dem Titicacasee

      March 24 in Peru ⋅ ⛅ 8 °C

      Direkt nach unserem Macu Picchu Abenteuer haben wir uns am nächsten Morgen um 7 Uhr in einen Bus mit dem Ziel Titicacasee gesetzt. Nach 9 langen Stunden in dem etwas siffigen lokalen Bus kamen wir schließlich in Puno an. Für uns das zweite Mal, für Sarah, Gabby und Anna das erste Mal an diesem Ort am größten schiffbaren See der Welt. Wir haben im gleichen Hostel wie bei unserem ersten Halt übernachtet und haben hier auch unsere 2-Tages-Tour inklusive Übernachtung bei einer Familie auf dem Titicacasee gebucht.

      Am nächsten Morgen in der Früh wurden wir abgeholt und zum Hafen zu unserem Boot gebracht. Zusammen mit 15 anderen Leuten aus Frankreich, den USA und Israel sind wir dann erstmal eine halbe Stunde zu den (ziemlich touristischen) Uros-Inseln geschippert. Hier waren wir ja schonmal bei unserer Kajaktour. Spannender wurde es für uns als wir 2,5 Stunden weiter zur Insel Amantaní gefahren sind, auf der wir auch bei unseren Gastfamilien übernachtet haben. Auf dieser riesigen, grünen Insel mitten auf dem See gibt es 10 Gemeinden und insgesamt 5.000 Bewohner:innen. Sie unterscheiden sich sowohl vom Aussehen ihrer traditionellen Kleidung als auch von ihrer Muttersprache Quechua von den Menschen auf den Uros-Inseln (wo man Aymara spricht).

      Bei unserer Ankunft wurden wir von Silia und ihrer süßen kleinen Tochter Diana begrüßt, die uns in einem anstrengenden, steilen Fußmarsch (wir befanden uns ja auf über 4.000 Meter Höhe) zu ihrem Haus brachten. Dort wartete schon der Rest der Familie (Opa Ignacio, Oma Olga, Sohn Joni und Schwiegertochter Nelly) mit dem Mittagessen auf uns. Auf der Insel wird größtenteils das gegessen, was selbst angebaut oder im See gefangen wird. Für uns gab es leckere Quinoasuppe und verschiedenes gekochtes Gemüse mit Käse.

      Nach einer kurzen Pause sind wir zu einer Wanderung auf den höchsten Gipfel der Insel, dem Pachamama, aufgebrochen. Vor dem Aufstieg haben wir jeder einen Stein mitgenommen, mit dem wir uns oben am Heiligtum etwas wünschen konnten. Das ist ein Ritual auf dieser Insel. Auch an jedem der vier steinernen Torbögen, die wir auf unserem Weg nach oben passiert haben, war ein Wunsch frei. An der höchsten Stelle des Berges stand ein kleiner ummauerter Altar, den wir einmal gegen den Uhrzeigersinn umrundet haben, um die Wünsche in Erfüllung gehen zu lassen. Der Altar der Mutter Erde selbst ist nur einmal im Jahr zugänglich, wenn sich alle Bewohner zu einem großen Fest versammeln. Vom Gipfel aus hatten wir einen atemberaubenden Rundumblick auf den Titicacasee und die dahinterliegenden Andengipfel wie z.B. die Cordillera Real in Bolivien. Mit Einsetzen des Windes wurde uns ziemlich kühl und wir haben uns an den Abstieg gemacht.

      Am Dorfplatz haben wir noch einigen Frauen in traditioneller Tracht beim Volleyball spielen zugeschaut. Wieder am Haus angekommen, gab es auch bald Abendessen - erst eine Suppe aus Mais und Gemüse und anschließend selbst gemachte Pommes mit Reis. Die dreijährige Diana hatte zu dem Zeitpunkt bereits einen Narren an Gabby gefressen und wollte unentwegt mit ihr spielen 😁

      Abends stand als Highlight dann eine Fiesta auf dem Programm. Wie alle anderen Tourist:innen, die bei anderen Familien untergebracht waren, wurden wir in typische lokale Gewänder gekleidet - Männer in Ponchos und Andenmützen, Frauen in weiße Blusen und enge bunte Röcke. Olga hat uns dann in die Dorfhalle gebracht, wo eine Band aus Gitarren-, Flöten- und Trommelspielern gespielt hat. Schnell entwickelte sich ein Kuddelmuddel aus Touris und Einheimischen, die im Kreis zusammen zur traditionellen Musik tanzten. Da der Tag für die Inselbewohner:innen früh beginnt und auch früh wieder endet, war auch die Feier um kurz vor zehn beendet. Wir sind dann auch heimgegangen und ziemlich bald todmüde eingeschlafen.

      Der nächste Tag begann auch wieder früh. Um kurz vor halb sieben klopfte Ignacio an unsere Türen, um uns zum Frühstück (Pancakes mit Marmelade) zu rufen. Kurze Zeit später hieß es bereits Abschied nehmen, den Berg wieder runtersteigen und mit dem Boot weiterzutuckern. Drittes Ziel unseres Ausflugs war nämlich Insel Taquile. Diese ist kleiner und niedriger als Amantaní und es leben hier auch nur knapp 2.000 Menschen. Elektrizität hat es erst vor ein paar Jahren hierher geschafft und es gibt strenge Traditionen. Nach einem halbstündigen Aufstieg in das Dorfzentrum haben wir vor dem Mittagessen bei einer traditionellen Tanzaufführung zugeschaut. Am frühen Nachmittag ging es dann mit dem Boot auch schon wieder zurück nach Puno, wo uns direkt ein Taxi zum Flughafen gebracht hat.

      In Lima haben wir jetzt noch 4 Tage, bevor es auch für uns nach Deutschland zurück geht😵‍💫
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      Traveler

      diese Farben!!! toll !

      3/27/22Reply
      Traveler

      farbrausch für die Damen! schön! aber auch hier dürfen sich die Männer nur gedeckt farbig kleiden... schade

      3/27/22Reply
      Traveler

      Ja, die Ponchos sind alle sehr schlicht - entweder grau oder braun.

      3/27/22Reply

      Eva und ich sind auch hoch zum Pachamama - da spürte ich die dünne Luft doch und mußte langsamer gehen. [Peter Walcher]

      3/31/22Reply
       
    • Day63

      Journée en enfer pour arriver au Paradis

      May 1 in Peru ⋅ ⛅ 8 °C

      L'arrivée au Pérou ne fut pas de tout repos... En effet nous avons prévu d'aller chez un hôte sur l'île Amantani, une des 2 plus grosses îles du lac Titicaca côté Pérou, aux alentours de midi.
      Arrivées à la frontière à 7h30, celle ci est fermée et nous devons attendre 1h qu'elle ouvre...
      Une fois ouverte, c'est très facile et rapide mais nous ne sommes pas au bout de nos peines.
      Après c'est direction Puno en minibus, seulement on est le 1er mai journée des travailleurs, tous les chauffeurs "jouent" et aucun ne veut conduire jusqu'à Puno... Heureusement les mamas péruviennes commencent à se rebeller et un chauffeur nous amène à Puno.
      Ensuite nous devons nous rendre au port de Capachica pour prendre un bateau mais avant ça nous devons retirer de l'argent et acheter une carte sim. Sachant qu'il n'y a rien pour faire tout ça à côté du terminal et que nous sommes loin du centre, ça commence à se compliquer...
      Un monsieur sur un tricycle nous prend pour 5 soles et nous amène au centre pour faire ce que ce que nous avons à faire puis nous dépose au terminal pour Capachica. Très drôle sur le moment jusqu'à qu'il nous dise que c'était beaucoup plus cher que prévu... Ne comprenant pas et devant prendre notre bus, on finit par lui donner l'argent. Mais à cause de ce monsieur vraiment pas honnête, nous n'avons plus assez d'argent pour payer la suite ... Nous réussissons finalement à trouver de quoi échanger des euros à Capachica et c'est parti dans le bateau (plus lent c'est pas possible) pour Amantani, enfin !
      Sur l'île on a juste le nom d'une communauté et des hôtes pour trouver la maison 😅 on commence à marcher et heureusement une dame, Luisa, nous indique le chemin, puis un monsieur et un autre jusqu'à arriver chez Isaac et Maruja, sa femme !
      Cette journée fut longue et éprouvante et nous n'avions pas mangé depuis la veille (Pauline aurait pu défaillir sur le chemin...) !
      Heureusement Isaac est super gentil et on mange super bien !
      Il n'y a aucun bruit sur Amantani et 0 touristes, c'est super paisible et nous allons passer une super nuit !
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      Traveler

      ¡Cumpleaños feliz, Pauline !! Gros bisous

      5/3/22Reply
      Traveler

      Bon anniversaire ma grande fille ! Bisous.

      5/3/22Reply
      Traveler

      joyeux anniversaire Pauline et bon séjour au Pérou 🥰

      5/3/22Reply
      Traveler

      Merciiii ❤️

      5/3/22Reply
      8 more comments
       
    • Day18

      Uros Islands og Amantani

      July 22 in Peru ⋅ ⛅ 8 °C

      Fredag og lørdag har Anders og Mathilde overnattet hos en lokal familie på øen Amantani, mens de andre blot havde en heldagstur, hvorefter de er taget i forvejen til Cusco, hvor vi mødes søndag ❤️
      Fredagen startede ud med et besøg på de flydende siv-øer Uros Islands inden vi tog videre til Amantani.
      Vi fik en meget kulturel oplevelse med solnedgang fra toppen af øen og var med til de lokales fredagsfest i de lokale klæder 💃🏽
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      Traveler

      I ligner jo ægte Peruvianere.

      7/24/22Reply
      Traveler

      Sødt par

      7/25/22Reply
      Traveler

      ❤️❤️❤️

      7/25/22Reply
       
    • Day8

      Inselhopping auf dem Titicacasee - 🚤🌾

      September 28 in Peru ⋅ ☀️ 11 °C

      Das Frühstück im Hotel Balsa Inn war etwas speziell heute morgen. Verschlafen betraten wir um 06.25 Uhr den Speisesaal, ein freundlicher Herr hiess uns willkommen, fragte nach unserer Zimmernummer und überreichte uns mit den Worten "wegen dem Festtag" zwei Schoko-Cupcakes mit Fähnchen. 😅 Etwas irritiert aber dankbar nahmen wir das Gebäck entgegen. Welcher Festtag gemeint ist, fanden wir nicht raus. Anschliessend deckten wir uns am Buffet mit Brot, Tee, Kaffee, Früchten und Pancakes ein - während ein anderer Herr mit einer ziemlich grossen Kamera Fotos vom Buffet (und uns) schoss. Wir drehten uns gekonnt von der Kamera weg und hoffen nun, dass wir nicht ungefragt auf der Hotelwebseite auftauchen. 😅🥴 Unsere Fotobeliebtheit riss nicht ab, eine Hotelangestellte wollte mit dem Handy noch ein Foto von uns und den Cupcakes. Wieso auch immer. Gestärkt (und oft fotografiert) zogen wir uns ins Zimmer zurück.

      Die Pünktlichkeit in Südamerika wird uns langsam ein bisschen suspekt. Der Fahrer sollte uns um 07:20 Uhr beim Hotel abholen, doch bereits um 07:03 Uhr klingelte das Zimmertelefon - unser Fahrer stehe vor der Tür, meinte der Hotelangestellte. Lucas stand nur in der Unterhose im Gang, Livia cremte sich ein. Wir forderten 10 Minuten, damit wir die wichtigsten Erledigungen noch abschliessen konnten. Wir stressten in die Lobby, wo wir erstmals - warteten. Der Bus kam nach 5 Minuten und wir stiegen ein. Auf dem Weg zum Hafen gabelten wir noch fünf Tschechen auf, warteten bei einem anderen Hotel 15 Minuten und fuhren dann weiter (ohne zusätzliche Touris). Um 08:00 Uhr waren wir dann am Hafen, wo wir das Boot bestiegen. 🚤
      Funfact: Der Fussweg hätte 20 Minuten gedauert. 🏃🏼

      Wir tuckerten über den Titicaca-See, genossen die Morgensonne und konnten beobachten, wie das Schilf für die Uros-Inseln gewonnen wird. Nach 1h15min erreichten wir unseren ersten Stopp, eine der 150 Inseln, welche von der Bevölkerung der Uros bewohnt wird. Die schwimmenden Inseln werden aus Schilf hergestellt, das im und am Titicaca-See wächst, und sind mit grossen Holzpflöcken am Ufergrund festgemacht. Diese können bei Bedarf gelöst werden, z.B. wenn zwei Gemeinschaften eine Hochzeit feiern. Auf einer Insel wohnt jeweils eine Familie, welche aus 20-40 Mitgliedern besteht. 👨‍👩‍👧 Ursprünglich waren die Inseln "Fluchtboote": Wenn Feinde in die Nähe kamen, begab sich das Dorf auf den See. 💡

      Bevor unser Boot anlegen konnte, sahen wir die traditionell gekleideten Frauen am Ufer stehen. Wir fürchteten, dass diese uns nun einen Tanz vorführen, wie wir es vorgängig in einem Reiseblog gelesen hatten und anschliessend die Hand öffnen und Geld fordern. Dem war aber nicht der Fall - sie schütteltem jedem die Hand und luden uns auf ihre Insel ein. Nach einer kurzen Einführung über den Bau der Inseln und deren Wartung, bugsierte uns ein Herr in seine kleine Hütte, zeigte uns die handgemachten Teppiche, Kissenbezüge, Spielzeugboote aus Schilf und Stirnbänder. Kurzerhand entschlossen wir uns, ein Stirnband für Livia zu kaufen und da er zu wenig Wechselgeld für die 100 Soles Note hatte, gab es ein Armband für Livia dazu. 😄😉 Im Vornherein hatten wir gelesen, dass die Besuche auf den Uros-Inseln oft einer Verkaufsshow ähneln. Bis zu diesem Zeitpunkt fanden wir es nicht schlimm, da die Bewohner an ihren Ständen lediglich ihre Waren anboten - was ja auf dem "Festland" nicht anders ist. Der nächste Programmpunkt war eine Fahrt auf einem traditionellen Schilfboot. Während wir warteten, kam ein Mädchen auf Livia zu, fasste ihre Haare an und begann diese zu flechten. Was ja grundsätzlich sehr nett und süss ist, endete, wie zu erwarten war, in einer geöffneten Hand. 💸 Andere Touristen hatten da weniger Hemmungen und versorgten die Kids mit mitgebrachten Süssigkeiten. Wir hatten nichts Süsses dabei, da wir mit dem Süssigkeitenkonsum hier in Südamerika sowieso etwas Mühe haben. 🦷-👹 Zusammen mit der ganzen Kinderschar nahmen wir im Boot Platz und dümpelten gemächlich über den See. Die Kinder begannen sich fast etwas "anzubiedern", wollten Sonnenbrillen tragen oder versuchten Hosentaschen zu durchsuchen. Wir fühlten uns etwas unwohl, denn es ist klar, dass dieses Verhalten von den Erwachsenen so gewünscht ist. Spannend hingegen war, dass die Kinder Schilf aufs Boot zogen, schälten und uns den unteren Teil zum Probieren gaben. Das Schilf schmeckte wässrig und geschmacklos, aber nicht schlecht. 🌾 Als dann alle Kinder aufstanden und uns zwei Lieder vorträllerten, war uns der ganze Touri-Spass zu viel. Am Ende der kurzen Vorstellung sammelte eines der Mädchen mit ihrem Hut wieder Geld ein, also am Ende alles wieder eine Show für uns Touristen. Natürlich können die Kinder nichts dafür, sie werden in dieses Leben hineingeboren. Dass die Eltern aber die Kinder so ausnützen, macht uns etwas traurig. 😢

      Zurück auf der Insel verabschiedeten wir uns von den Bewohnern und stiegen wieder in unseren Kahn. Gemütlich ging es weiter nach Llachon, unserem Mittagshalt. Für 20 Soles pro Person gab es Quinoasuppe, Minztee und Forelle mit Reis, Kartoffeln und Salat. 😋 Gut gefüttert und gewässert hüpften wir ins Boot und nahmen die 45 Minuten Fahrt bis zur Insel Amantaní unter den Kiel. Beim Spaziergang über die Insel genossen wir die schöne Aussicht und holten uns zum Abschluss der "Wanderung" ein Glace im örtlichen Minimarkt. Nach diesem eindrücklichen Tag geht es nun mit dem Schiff in 2.30h zurück nach Puno. Nach einer verdienten Dusche und dem Nachtessen werden wir heute Abend wohl nicht allzu alt - die Höhe (3800 m.ü.M.) sorgt für eine solide Grundmüdigkeit. 😅🥱
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      Traveler

      🤗

      9/28/22Reply
      Traveler

      verrückt! 🙃

      9/28/22Reply
       
    • Day591

      Amantani

      July 18 in Peru ⋅ ⛅ 8 °C

      Weiter geht es für uns auf die Insel Amantaní auf dem Titicacasee. Hier dürfen wir für eine Nacht bei einer einheimischen Familie übernachten. Angelino holt uns vom Boot ab und bringt uns zu sich nach Hause, wo seine Frau Angélica bereits mit dem Mittagessen auf uns wartet. Beide sind für ihr Alter - Angelino 67 und Angélica 65 Jahre - überaus fit.

      Nach dem doch recht späten Mittagessen erkunden wir noch ein bisschen die Insel. Reizvoll sind vor allem die beiden Inka-Tempel Pachatata (Vater Erde) und Pachamama (Mutter Erde), die auf den beiden Hügeln der Insel gebaut wurden. Von hier oben hat man einen atemberaubenden Blick über den Titicacasee. In der Ferne sehen wir die schneebedeckten Berge Perus und Boliviens, die in der untergehenden Sonne immer dunkler werden. Nach dem Sonnenuntergang geht's zurück in die Unterkunft, wo wir uns aufs Abendessen freuen.

      Nach dem Abendessen lernen wir noch etwas über indigene Trachten, Musik und Tänze, dann ist es Zeit, selbst das Tanzbein zu schwingen.
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      Traveler

      Titicacasee? Woher kenne ich diesen Namen? Hmmm 🤔

      8/14/22Reply
       
    • Day137

      Inseln im Lago Titicaca

      November 14, 2021 in Peru ⋅ ⛅ 11 °C

      Wir starten heute mit einer Tour auf die Inseln im Titicacasee. Zunächst besuchen wir das Volk der Uro, Bewohner von Schwimmenden Inseln. Die Uro haben früher am Seeufer gewohnt, sind dann aber als die Spanier kamen auf den See geflüchtet. Nach 400 Jahren leben auf dem Boot hat eine große Dürre das Volk dazu gebracht Auf die Inseln umzusiedeln. Die Inseln wurden selbst aus Schilf und Schilfwurzeln gebaut und schwimmen nun auf dem See. Alle paar Wochen muss das Schilf erneuert werden, damit die Inseln nicht absinken. Es gibt insgesamt 120 Inseln und 1.200 Bewohner. Die Menschen leben zum Großteil vom Tourismus, betreiben aber auch einen Tauschhandel mit den Landbewohnern (Fisch gegen andere Agrarprodukte). Tatsächlich werden auch Kartoffeln, Okra und Quinoa auf den Inseln angebaut in kleineren Mengen.

      Wir bekommen eine kleine Einführung in die spannende Kultur der Uro und besuchen anschließend noch eines der Häuser. Danach wird es dann sehr touristisch und die Bewohner wollen uns unbedingt Souvenirs andrehen, was uns dann doch zu viel wird. Wir machen dann noch eine optionale Fahrt auf dem Schilfboot bevor es weiter auf den See hinaus geht.

      Nach weiteren guten 2h auf dem Boot erreichen wir die Insel Amantani. Das ist eine "richtige" Insel und wir werden wir den Tag bei einer Familie im Homestay verbringen. Unsere Hosts heißen Emiliana und Roberto und sind total herzig. Wir sind zusammen mit Amy, einer Kanadierin dort untergebracht. Emiliana holt uns am Hafen ab und wir spazieren die Strecke von einer knappen halben Stunde zum Haus, Autos gibt es auf der Insel natürlich nicht). Katrin und ich teilen uns dort ein einfaches aber gemütkiches Zimmer, das Badezimmer ohne Wasserspülung befindet sich außerhalb auf dem Hof. Das Haus sieht sehr gemütlich aus mit vielen Blumen und Früchten. Wir fühlen uns direkt wohl.

      Kurz nach unserer Ankunft gibt es ein leckeres Mittagessen - wir haben zum Glück eine Vegetarische Familie erwischt und so gibt es Quinoa-Suppe und anschließend Grillkäse.mit Reis und Salat. Ich bin froh, dass wir uns einigermaßen auf Spanisch unterhalten können, denn Englisch wird auf der Insel nicht gesprochen. Die 4.000 Einwohner sprechen Quechua, lernen in der Schule aber auch ein wenig Spanisch. Fast alle Einwohner sind in hübsche traditionelle Kleidung gehüllt, die von Dorf zu Dorf unterschiedliche Farben hat. Es fühlt sich an, als würde hier die Zeit still stehen.

      Nach dem Essen treffen wir uns mit dem Rest der Gruppe und machen eine schöne kleine Wanderung auf Pachamama, den höchsten Punkt auf der höchsten Insel der Welt auf 4.100m. Von dort aus haben wir eine schöne Aussicht auf die schneebedeckten Berge Boliviens sowie umliegende Inseln. Echt super schön 😍.

      Nach der Wanderung chillen wir ein wenig und dann gibt es auch schon bald Abendessen. Wieder eine leckere Gemüsesuppe und dazu Reis mit einer Gemüsepfanne und Grillkäse. Echt lecker, leider habe ich nicht so viel Hunger. Beim Essen unterhalten wir uns nett mit Emiliana und Roberto und die beiden sind echt super nett. Wir haben echt auch was zu lachen zwischendurch.

      Nach dem Essen steht dann noch eine Party an. Da haben Katrin und ich nicht so viel Lust im Vorfeld, sind dann aber doch Recht begeistert. Emiliana hat traditionelle Kleidung für uns und damit geht es dann zu einem Veranstaltungsraum wo sich jung und alt, Einheimische und Touristen treffen. Es spielt Live-Musik und es wird getanzt. Wir trinken einen Coka/Muña-Tee mit Pisco, der wirklich sehr lecker schmeckt und haben einen richtig schönen Abend, an dem die Zeit nur so verfliegt. Nach der Begegnung mit den Uros am morgen hätte ich echt nicht erwartet, dass wir noch so ein schönes authentisches Erlebnis haben werden.
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    • Day165

      Sur le lac Titicaca

      February 21, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 12 °C

      Apres ces quelques jours à Arequipa nous partons pour le lac Titicaca, immense lac à 3800m d'altitude, berceau de la civilisation Inca et frontière naturelle entre la Bolivie et le Pérou.

      Il y a quelques années, j'étais déjà venu sur ce lac mais côté Bolivien et en avais un super souvenir, j'étais donc très curieux de voir le côté péruvien et j'avoue qu'on n'a pas avoir été déçus, c'était canon !

      Nous sommes parti pour 2 jours sur le lac et avons dormi chez l'habitant sur une des îles du lac à plus de 3h de bateau (oui c'est un très grand lac). Nous avons été accueillis par Manuel chez lui avec sa femme, sa fille et ses deux petits enfants. Manuel est très gentil et très curieux, nous avons beaucoup parlé avec lui. Nous étions aussi dans la maison avec une finlandaise super sympa. 

      Il y a un super état d'esprit d'entraide sur l'île, par exemple dès que le tourisme s'est développé la communauté a mis en place un système de rotation pour accueillir les touristes, afin que chaque famille puisse bénéficier de cette rente. Cela fait que chaque famille reçoit des touristes une à deux fois par mois en fonction de la saison, et on pouvait donc vraiment sentir qu'ils faisaient cela avec plaisir ! 

      Notre famille s'est donc occupée de nous pendant presque 24h avec beaucoup d'attention! On a mangé des soupe de quinoa absolument délicieuse et le soir nous avons été invités à la fête du village! Manuel était très excité d'aller danser haha (en fait grâce à la rotation ils ne font pas ça tous les soirs et sont donc super contents quand c'est leur tour). Ils nous ont habillé en poncho et tenue traditionnelle, et manuel nous a montré comment danser !!! Même si très touristique, l'ambiance était super sympa! (voir video)

      La journée, on a fait une petite marche jusqu'au sommet de l'île où il y a des lieux sacrés de civilisations pré Colombienne en l'honneur de la Pachamama (la mère nature) et du Pachatata (l'univers), de là haut on avait une superbe vue sur le lac. On a eu beaucoup de chance avec le temps car on est dans le pire mois pour visiter le Pérou (on s'en est rendu compte dans avion, no comment...) et malgré tout on a eu un grand soleil pendant les 2 jours sur le lac.

      Après une nuit absolument horrible sur le pire matelas de ma vie (mais bon ça n'a pas empêché Marie de dormir comme un bébé, comme d'hab...) on est parti sur une autre île pour une jolie balade mais très éprouvante car à 4000m chaque pas est un gros effort. Enfin, on est allé sur des îles flottantes faites avec des plantes genre roseaux, ces îles sont peuplées par une ethnie qui après avoir été persécutée par les Incas a fui la terre ferme et vit depuis sur ces îles artificielles qui demande un sacrée entretien. Aujourd'hui c'est clairement un truc à touristes et n'est plus trop authentique mais ça reste intéressant à voir.

      Ces 2 jours auront été notre premier vrai enchantement au Pérou avec la rencontre de Manuel et son adorable famille Quechua.

      On part maintenant direction Cusco l'ancienne capitale Inca et carrefour des Andes.

      On vous embrasse!
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      Traveler

      Splendide hehe

      2/27/19Reply
      Traveler

      Comme un poisson dans leau marie! Superbe!

      2/28/19Reply
      Traveler

      Autant Marie a un petit style ...

      3/8/19Reply
       
    • Day12

      Titicacasee

      September 24 in Peru ⋅ ☁️ 12 °C

      Heute sind wir halb acht vom Hotel in Puno mit der peruanischen Variante von Fahrradrikschas zum Hafen gefahren. Dort ging es auf's Boot. Zuerst haben wir die Uros auf ihren schwimmenden Inseln besucht. Dort erklärte man uns, wie das mit den schwimmenden Inseln funktioniert, wie sie gebaut und gewartet werden und wie man darauf wohnt.
      Dann schloss sich eine dreistündige Bootsfahrt zur Insel Amantani an. Dort wurden wir von Einheimischen begrüßt, bei denen wir auch übernachten sollten. Es war eine Wanderung zum höchsten Punkt der Insel geplant, an der wir aber nicht teilgenommen haben. Erstens sah man von da oben nichts Spektakuläres und zweitens war der Aufstieg vom Hafen zum Hauptplatz des Dorfes schon anstrengend. Hier macht sich die Höhe (4100) doch bemerkbar. Und es war kalt. Ich glaube so gefroren wie in Amantani habe ich lange nicht.
      Nachdem wir noch eine kleine Runde durch das Dorf gemacht hatten, waren wir in ein Café am Hauptplatz gegangen. Der Kaffee schmeckte wie Wasser und warm war es auch nicht. Man muss wissen, dass es keinerlei Heizung gibt und die Türen der Kneipen immer offen stehen.
      Nachdem wir dann bei unserer Gastmutter gegessen haben, sind wir ins Bett. Ich habe alles angelassen, was ich dabei hatte (T-Shirt, Fleecepullover, Softshelljacke, Leggings, Softshellhose und zwei Paar Strümpfe). Trotzdem war mir kalt. Daran haben auch die drei dicken gewebten Decken nichts geändert.
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      Traveler

      Oh man, wenn du schon friert, dann muss es wirklich kalt sein!!! 🥶 Ich wäre vermutlich vor Zähneklappern gar nicht im den Schlaf gekommen.

      9/26/22Reply
       
    • Day392

      Amantani Island Homestead

      May 20 in Peru ⋅ ⛅ 16 °C

      Next stop is the island Amantani. If I remember correctly there are living around ten communities. In one of them I’m going to stay for the night. The host family was super nice and the food was also very delicious.

      In the evening we hiked up to the highest place of the island to see the Pachamama temple and to watch the sunset. At night the local community arranged a little dance party for us 😀
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    • Day77

      Amantani, au milieu de Titicaca

      June 29 in Peru ⋅ ☀️ 10 °C

      Nous quittons notre hôtel de bon matin, direction le port pour trouver une embarcation 🛳️ pour rejoindre les îles péruviennes de Titicaca. Nous avons choisi de visiter les îles Uros (îles artificielles flottantes qui se comptent par centaines) et l'île Amantani, deuxième plus grande du lac.
      Nous trouvons une agence qui nous propose un départ imminent, avec une visite d'Uros, Amantani, mais aussi Taquile. Logement et repas chez l'habitant compris. Retour prévu demain. Nous acceptons !

      Bon, on comprendra vite que l'organisation est la même qu'en Bolivie : finalement, d'une personne à l'autre, l'info n'est jamais la même...

      Le bateau nous dépose à Uros, avec la possibilité de visiter rapidement l'île. Finalement, une fois sur place, le bateau qui nous amène à Amantani repart immédiatement et nous n'avons pas le temps de faire le tour d'une des îles d'Uros ... Tant pis ! On entendra plus tard que la visite des îles flottantes est hyper touristique, ça atténue un peu notre regret.

      Après 3 heures de traversée, nous arrivons à Amantani. Sur la route, nous avons décidé (sur les sollicitations du guide) de rester à Amantani demain, sans aller à Taquile. Au lieu des trois îles, nous prendrons le temps de n'en voir qu'une !
      Le groupe auquel nous nous sommes greffé-e-s mange chez Olger, chef d'une des communautés de l'île. C'est chez lui que nous dormirons 🏠. Nous sommes d'ailleurs les seul-e-s à rester sur l'île pour la nuit.

      Après le déjeuner 🍛, le groupe reprend la route, et nous restons. Nous partons à la découverte de l'île et de ses deux temples. Seulement 45min de marche, mais la montée est rude et en plein soleil ☀️.
      En haut, nous découvrons le temple Pachatata (Terre-Père) et le temple Pachamama (Terre-Mère). La Pachamama est beaucoup vénérée dans les cultures indigènes, c'est la première fois que nous entendons parler de Pachatata. On profite également d'une superbe vue sur l'île et sur le lac 🌅.

      De retour au village, nous mangeons avec Olger et Rosalia, après une petite tâche épluchure de patates). Ici, les familles se relaient équitablement pour accueillir les touristes, ce qui participe à leur économie et semble être leur seul lien avec le continent. Nous apprenons quelques mots de Quechua (la langue principale) 🗣️ et échangeons à propos de nos cultures et pays respectifs.
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    You might also know this place by the following names:

    Ocosuyo

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