Peru
Punchana

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17 travelers at this place
  • Day316

    Mariposario Pilpintowasi

    September 29, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 31 °C

    Diese Farm die sich der Aufzucht von Schmetterlingen und der Aufnahme misshandelten Tieren widmet, ist ein schöner und auch trauriger Ort.
    Auch die Zucht ist hochinteressant und die Schmetterlinge einfach nur bezaubernd.
    Die Schmetterlinge haben ein Flughaus in dem sie sich frei bewegen und paaren können. 2mal am Tag läuft ein Angestellter durch das Haus und sucht gelegte Eier. Diese werden im Zuchthaus bis zum fertigen Schmetterling gepflegt und die Hälfte kommt ins Flughaus und die andere Hälfte in die freie Natur. Der eine sieht aus wie eine Eule und das mit soviel Details, das es aussieht, als wäre er gemalt.
    Es ist toll auch die ganzen freiwilligen zu sehen die sich so stark für das Wohl der Tiere engagieren.
    Die Affen sind dort den ganzen Tag frei im Dschungel unterwegs und kommen abends um 4 pünktlich in ihr Gehege zurück. Man läuft also die ganze Zeit im Käfig umher. Sprich, wir waren im Käfig und die Affen frei. Die meisten zumindest, manche sind zu aggressiv und haben versucht Menschen anzugreifen. Nach jahrelanger Misshandlung auch durchaus nachvollziehbar.
    Wenn man sich die Geschichten der anderen Tiere anhört, denen es jetzt wieder besser geht, ist es schon entsetzlich.
    Ein Tocan wurde nur mit Hundefutter gefüttert. Durch den Mineralmangel bekam sein Schnabel ein weit offenes Loch. Nach Aufnahme hier im Center und Artgerechter Ernährung ist sein Schnabel wieder komplett zu gewachsen.
    Leider können sie nicht frei gelassen werden. In Peru gibt es ein Gesetz das besagt, dass die Tiere dort frei gelassen werden müssen, wo sie eingefangen wurden. Es gibt Leute die, die Bestände überprüfen, so das es ja kein Tier einfach so in die Wildnis kommt. Bürokratie auf dem dümmsten Level, das ich bisher kennengelernt habe. 2 Affen wurden auf dem Flughafen in Lima gefangen. Also müssten sie jetzt auch dort wieder frei gelassen werden. Also bitte... Die sollten lieben die Wilderer so stark kontrollieren. Aber gut so ist es. In Bolivien wurden vor kurzem 4000 Jaguar Schneidezähne gefunden. Das bedeutet das mindestens 2000 Jaguare dafür sterben mussten. Diese Zähne werden meist nach China exportiert, was ich weiß werden die dort zu medizinischen bzw. Aberglauben benutzt. Stärke, Sexualität, usw.
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  • Day3

    Pilpintuwasi

    September 13, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 31 °C

    Après deux jours passés à Iquitos, nous sommes partis en bateau dans le petit village de Padre Cocha à la découverte de Pilpintuwasi, une ferme à papillons (élevage d'espèces en danger dans leur milieu naturel) qui est aussi un refuge pour animaux. Ces derniers ont été récupérés chez des particuliers qui en avaient fait des bêtes de compagnie. Le jaguar en photo servait ainsi d'attraction dans un restaurant.
    Du singe araignée, le plus petit au monde (photo 5) au toucan, tous ces animaux ont été capturés bébés et élevés en captivité. Ils seraient donc incapables de se débrouiller dans la nature si on les relachait.
    Quand aux papillons, il y en a des milliers d'espèces en Amazonie. Comme le panda qui ne se nourrit que d'une sorte de bambou, certains d'entre eux dépendent d'une seule essence d'arbre. Ce qui en pleine période de déforestation est un bon ticket pour l'extinction...
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    Rose-line

    👏👏👏👏👏👏😍

    9/20/19Reply
    Fabienne Vermorel

    👍

    9/25/19Reply
     
  • Day332

    Iquitos

    November 26, 2020 in Peru ⋅ ☁️ 27 °C

    A speed boat brought me to Iquitos. At 4 o’clock in the morning the boat stoped at a boarder control base. An army member checked my passport and told me to follow him outside into the darkness. I walked through slippery mud uphill to a house. The guy waited until I gave him some money. He even waited longer to squeeze more money out of me. After like 5 minutes I started to get nervous because I knew the speed boat wouldn’t wait for me. I gave him 100 Reais additionally to the 60 Peruvian soles he already received. In the end I spent 30 euros to get into Peru. Clearly I still didn’t have an entry stamp so on the way out I might have to play the same farce again.

    I’ve chosen an amazing hostel. The owner a sun with his mother and the guests, a Canadian retired dice instructor/language teacher and a Belgian guy who left on my second day. He was replaced with a Greek guy Nomade. Vadim from Canada (Russian background) and Prometheus were absolutely enjoyable. Even we were lazy as a sloth we always went for lunch and dinner together.
    On the first day I arrived late in the night.
    On the second day I bought a SIM card.
    On the third day I went to Isla de Los Monos.
    On the third/fourth day Vadim and I went to the jungle for a Ayahuasca ceremony. Overnight.
    On the fifth day I visited Barrio Florido together with Vadim. In the evening we celebrated the hostels first anniversary.
    On the sixth day I went to the city center and took some photos. I also fried to visit Belen. The flooded neighborhood during high tide in. We were in the end of the dry season hence Belen had no water. I was not welcome in Belen, people who live there are supposed to be the poorest in Iquitos. They showed me to go back upstairs and leave their neighborhood. In the Night Vadim and I went to a high class restaurant where I ordered a nice Ceviche and an Anticuchos.
    On the seventh day I puked and tried to recover from food poisoning.
    On the eight day I went back to Leticia.
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  • Day171

    Mit dem Dampfer über‘n Amazonas

    July 1 in Peru ⋅ ⛅ 25 °C

    Es ist zwar nur eine Fahrt von 10min zurück zu Marita und Daniel, aber es ist für uns gerade eine andere Welt nach der Ayahuasca-Zeremonie 🪐 Wir sind extra zeitig aufgestanden, um noch unsere Sachen zu packen und in Ruhe frühstücken zu können 🥣 Das zahlt sich jetzt aus 💪🏻 Die Sonne scheint und es geht los zum Flughafen ✈️ 7 Minuten später navigieren wir schon über den Kleinstadtflughafen und sind auch in Windeseile durch. Der Flug geht über Lima. Hier genehmigen wir uns frisch geschnittene Kartoffelecken 🍟 Das Land der Kartoffel in Europa grüßt das Land der Kartoffel in Südamerika! 😅
    Wir kommen wenige Stunden später in der Dschungel-Metropole Iquitos an 🛬 Ein Dorfflughafen mit einem Gepäckband, dafür aber einhundert rufenden, pfeifenden und mit den Armen wild gestikulierenden Moto-Taxi-Fahrern 🤯 Wir nehmen von der Aufdringlichkeit die goldene Mitte und entscheiden uns für einen Moto-Taxi-Fahrer, der uns für ca. 1 Euro zu unserer Couchsurfing-Unterkunft fährt 🛺 Das Klima ist tropisch, was uns nach der Kälte und Trockenheit gerade recht kommt. Die Hektik jedoch nicht mit dem durch Ayahuasca geöffneten Geist und Nervenkostüm 😪
    Wir treffen unsere Couchsurfing-Gastgeberin Deicy in ihrer Wohnung 🙋🏽‍♀️ Die Straße ist nicht asphaltiert, das Haus und die Wohnung keineswegs sauber und sehr spärlich eingerichtet. Sie hatte uns gewarnt, dass sie aktuell umzieht. Im Endeffekt schlafen wir auf einem mehr als klapprigen und viel zu kleinen Klapp-Sofa 🛋 Es steigert auch nicht die Laune, dass das Klapp-Sofa unter dem weit offenen Fenster steht, was nicht geschlossen werden kann, da dort von der Sonne verbrannten Pflanzentöpfe stehen 🥀Deicy selbst schläft in einem Zimmer ohne Möbel, aber mit Fenster ins Wohnzimmer, auf einer Yogamatte auf dem Boden 😑

    Deicy ist jung und nervös, aber freundlich, wirkt sportlich und möchte ihr Englisch mit uns verbessern 🗣 Wir gehen zusammen Essen an der Promenade am Fluss, einem Seitenarm eines Zustroms des Amazonas. Reges Treiben auch hier, überall flanierende Leute, spielende Kinder und einige Touris. Wir essen in einem Touri-Laden, was uns nicht sehr passt, aber auf der Karte sind vegetarische/vegane Speisen, sowie auch Gluten ausgewiesen 🍛 Guter Kompromiss 😊 Achso und in jedem Restaurant gibt es hier sogenannte Ayahuasca-Gerichte, denn Iquitos ist eine der drei Hochburgen in Peru um Zeremonien abzuhalten. Hier reden wir dann jedoch von 7-14 tägigen Retreats die 120$ pro Tag kosten 💲
    Ein Opi mit Kokosnüssen fährt vorbei, und kurz darauf haben wir je eine geöffnete Kokosnuss mit Strohhalm drin🧉
    Wir gehen dann noch ein wenig spazieren, aber zeitig nach Hause, weil Deicy im Krankenhaus früh arbeiten muss 🏥

    Nach einer der durchwachsensten Nächte der letzten Monate machen wir die schlechte Laune teilweise wieder beim Yoga wett 🧘🏼‍♂️ 🧘🏼‍♀️ Jessy hat spürbare Nachwirkungen von Ayahuasca und es rollen einige Tränen die Wangen runter 😭
    Beim Frühstück-Essen beschließen wir den nächstbesten Frachter flussaufwärts zu nehmen ⛴ Das ist auch das eigentliche Anliegen für uns hier. Die Stadt hat für uns nicht wirklich viel zu bieten. Touren in die Wildnis und der Aufenthalt in einer Lodge stehen jetzt noch nicht an. Wir holen auf dem Weg zum Hafen noch einige Bestellungen für unseren Schamanen Juanma in einem versteckten und anscheinend nicht ganz so legalen “Naturheil”-Laden ab 🥸 Hier gibt es alles mögliche für die Naturmedizin und Rituale und Zeremonien. Dann geht es ab zum Frachthafen, um ein Ticket zu holen. Der Anblick des Frachthafens und die Anfahrt erinnert uns mit teilweisem Schrecken an die Grenze von der Dominikanischen Republik nach Haiti, ein unasphaltiertes, sehr vermülltes Loch, viel Gewusel, viele komische Gestalten und eine Aura der Gesetzlosigkeit 😳

    Neben den zahllosen und auch oft zahnlosen, herumlungernden Kerlen bahnen wir uns den matschigen Weg zu den großen, aber arg in die Jahre gekommenen Amazonas-Dampfern. Rost scheint der beste Kleber zu sein 😂 Ausgeblichene Schilder zeigen die Abfahrtszeiten an. Schmale Holzbretter führen einige Meter hoch auf die Ladefläche der Frachter. Der Aufstieg ist nicht leicht für Ungeübte, die Helferlinge bringen aber alles mögliche an Material, Moto-Taxis und sogar Autos über diese Bretter auf die Kähne 🪵
    Wir suchen den am geringsten zwielichtigen 3-Zahn aus und lassen uns auf einen Frachter führen 🙋🏽‍♂️ Einer der korpulenten faulen Ticketverkäufer sichert uns die Abfahrt für 12 spätestens 14 Uhr zu. Sehr gut! Aber auch nicht mehr viel Zeit 🕰

    Also geht es noch schnell zum Belem-Markt, der wirklich ein Abenteuer und sehr sehenswert ist 🛍 Wir kaufen hier Obst, unser Mittagessen, frisch gedrehte Zigaretten mit Dschungel-Tabak und einen Fächer gegen die Mücken auf dem Boot. Dann fahren wir zurück zu Deicys Unterkunft, packen und ziehen schon wieder los 👋 Deicy ist traurig, dass wir nicht länger bleiben, wir ganz im Gegenteil 🙅🏼‍♀️

    Der Zeitdruck, die tropische Hitze, das Gewusel auf den staubigen Straßen, die Lautstärke der Moto-Taxis und Musikanlagen überall macht den Ayahuasca-Hangover nicht angenehm 😩 Noch mal durch das Gelände der Outlaws durch und auf den Frachter balanciert. Wir kaufen bei dem Herren mit dem Shirt: “Captain” die Tickets und lassen uns jeweils eine Hängematte inkl. Anbringung verkaufen 🤑 Die 5 Kabinen auf dem Frachter sind für das Personal und sehen auch nicht sonderlich gemütlich aus. Alle anderen Gäste, über 50 an der Zahl, schlafen in Hängematten, die frei auf 2 verschiedenen Decks schwingen. Wir richten uns langsam ein, machen Fotos, genießen die Entspannung in unserer Ecke, wo wir fast allein sind 💆🏼‍♀️💆🏼‍♂️ Auf der anderen Etage hängen die Matten dicht an dicht, Kinder rennen und schreien, Teenies schauen sich laut Handy-Videos an und Erwachsene spucken und werfen Müll abwechselnd ins Wasser. Das ist mal eine andere Kreuzfahrt 🚢 😆

    Die Zeit vergeht, Stunde um Stunde. Es wird dunkel und die Abfahrt wird immer wieder kurzfristig in Aussicht gestellt ⏳Wir erfreuen uns an der Ruhe, spielen mit einem Babyhund, arbeiten am Computer, lesen und töten die unzähligen Spinnen direkt über und an unseren Hängematten 🕷 Nach mehrmaligen Versuchen abzulegen, bekommen wir mit, dass es ein Problem mit dem Motor gibt und wir heute nicht mehr losfahren werden. 1-2 Stunden später ist dann klar, das Boot wird auch morgen nicht repariert sein und das ganze Boot inkl. Fracht wird abenteuerlich auf den bau- und rostgleichen Frachter genau daneben umgeladen ⛴ Spätabends erfragen wir dann, dass es gleich morgens losgehen soll. “Gleich morgens” ist dann kurz vor 13 Uhr, aber wir haben die erste Nacht in der Hängematte ganz gut überstanden (besser als bei Deicy) 😴 Philipp hatte noch bis spät den Reiseblog geschrieben und schläft noch ein wenig länger. Jessy, die neuerdings von der Eule zur Lerche mutierte, ist früh wach und organisiert uns eine Plastikschüssel 🥣 Wir bekommen nämlich auch Essen auf dem Frachter. Morgens, mittags und abends klappert der Kochlöffel am Metallgeländer und es stellt sich ein jeder an mit seiner Plastikschüssel 🙂 Dann gibt es eine Kelle aus dem großen Topf. Keine 5-Sterne-Küche und nur teilweise glutenfrei, aber eine gute und warme Ergänzung zu unseren eingekauften Lebensmitteln 😋 Unsere Wassermelonen, Avocados, Tomaten und Mohrrüben dürfen wir mit in den Kühlschrank packen. Die anderen Gästen holen sich schon ab dem zweiten Tag reihenweise Chipstüten und Kekspackungen, die natürlich, alle leer im Fluss landen 😤

    Jessy ist ein wenig nervös, da die Stellen an ihrem Oberarm, wo das Froschgift aufgetragen wurde, sich leicht entzündet haben. In den folgenden Tagen klingt das aber wieder ab 🤗 Wir genießen es, endlich zu fahren und in der Hängematte schaukelnd den vorbeiziehenden Regenwald zu beobachten 🌴 Kurz darauf gesellt sich eine 5-köpfige Familie neben uns und spannt ihre Hängematten auf. Na klar: das Kleinkind schreit und die Teenies schauen laut Videos auf Facebook und Tiktok 📲 Dass die Leute keine Kopfhörer nutzen, ist in Peru eine wahre Seuche, egal ob in Bussen, Unterkünften, Restaurants, in der Straße, überall. Und alle Alters- wie auch Gesellschaftsschichten sind davon betroffen 😕

    Egal, tolle Natur! Noch toller, die Natur aus der Hängematte zu beobachten, mit Snacks versorgt zu sein und langsam Ayahuasca zu reflektieren und sich Zeit nehmen zu können 👌 das ist ne Kreuzfahrt nach unserem Geschmack 👅
    Die meisten Leute auf dem Frachter machen die kompletten 4 Tage, also nunmehr 5. Die anderen Gäste wirken alle nett, und lächeln und sprechen uns an. Wir sind hier die einzigen Gringos an Bord 🙋🏼‍♀️🙋🏼‍♂️ Ganz oben hinter der Kommandobrücke, was eigentlich nur ein spärlicher Raum mit Ruder ist, ist noch ein fast freies Deck, dass wir in den Tagen für Yoga, Meditation und Ruhe benutzen 🧘🏼‍♀️ Die Besatzung kommt hier auch manchmal für ein Nickerchen her, oder zum Gras-Rauchen 🚬 😛

    In den Abendstunden werden die Moskitos bissig 🦟 Schlechtes Karma, da wir so viele Spinnen an unseren Hängematten getötet haben 🙆🏼‍♂️ Trotz 28 Grad gibt es also eine dicke Jacke zum Schutz. In der Nacht können wir diese gut gebrauchen, denn es wird feucht-kalt 🥶 Es ist komisch im Dunklen auf dem Amazonas, aber gleichzeitig abenteuerlich und schön. Der Wald erwacht förmlich bei Einbruch der Dunkelheit und die nachtaktiven Tiere werden laut 🐒 Der Kapitän leuchtet mit seinem Scheinwerfer ab und zu, um zu sehen, dass wir nirgendwo gegenfahren. Sonst ist es ziemlich duster, auf und rings um den Frachter. Dicke schwarze Käfer finden am Abend öfters das Licht der Neon-Röhren und werden vom Baby-Hund als Spielzeug missbraucht 🐶🪲 Es fliegen Glühwürmchen auf den Decks zwischen den Hängematten und draußen strahlt der Sternenhimmel (inkl. Sternschnuppen 🌠) Wir machen mal tagsüber, mal nachts Stopps entlang der Strecke und laden Passagiere und Fracht auf oder ab. Das Anlegemanöver erfordert dabei schon einige Erfahrung, weil nirgendwo Anlegestege oder Metall-Poller oder ähnliches sind. In der Nacht machen die Leute an Land mit Taschenlampe auf sich aufmerksam 🔦 Langweilig wird es auf der Fahrt nicht!

    Der Kahn an sich besteht fast ausschließlich aus Stahl und wie gesagt überall Rost, so auch die Toiletten bzw. Duschen. Die Duschen funktionieren jedoch erstaunlich gut 🚿 Eine Porzellanschüssel, ohne Brille und an der Decke ein dünnes Wasserrohr, ohne Brausekopf 🚽 Klopapier musste man sich selber mitbringen 🧻 Toilette wie auch Duschwasser gehen direkt in den hellbraun gefärbten Fluss 💩 Würden man eine Sichttiefe von mehr als 5cm haben, würde man neben den Fischen auch den beträchtlichen Müll entdecken 🤢 Wir gewöhnen uns schnell an die Klos und Duschen, an das Rotzen und Müll-in-den-Fluss-Schmeißen allerdings nicht 🚯

    An dem grünen, ewigen Band können wir uns kaum satt sehen, auch wenn die Bewegungsmöglichkeiten auf dem Frachter eingeschränkt sind und wir bald nicht mehr in der Hängematte liegen oder sitzen können. Eine wildromantische Kulisse zieht vorbei und wir studieren weiter unsere Texte aus den jeweiligen Weiterbildungen 👩🏼‍💻 Kleine Kinder fragen nach unseren Laptops und laufen mit Fußball-Trikots deutscher Vereine oder der Nationalmannschaft herum. Keiner trägt eine Maske 😷

    Wir wissen noch nicht so recht, wann wir ankommen, aber das wissen anscheinend auch die Kapitäne bzw. das Personal nicht so recht 🤷🏼‍♂️ Wir haben an sich keinen Zeitdruck, aber Jessy bemerkt zu spät, dass sie noch ein Arbeitsmeeting hat, dass sie absagen muss. Internetempfang gibt es aber seit Iquitos und bis zum Ankunftshafen Zumbagua nicht 📶 Einen Tag vor Ankunft gibt es kurzzeitig Internetempfang und die Nachricht geht noch rechtzeitig raus 💪🏻 Ohne Empfang gibt es auch keine nervigen Facebook- und Tiktok-Videos, die die Ruhe stören könnten. Die Kinder scheinen auch glücklich und spielen ohne wild rumzukreischen 😛

    Wir sind echt froh so viel Essen mitgenommen zu haben. Philipp dachte, es wäre viel zu viel, aber durch die verspätete Abfahrt und die 4 anstatt 3 Tage Fahrt, sind wir genau hingekommen, auch dank der Mahlzeiten aus der Galeeren-Küche 😁
    Morgens gibt es Milchreis mit extra viel Zucker… wir geben eine ordentliche Menge Zimt und bittere Kakaostücken dazu - lecker auch wenn wir die Tage weniger vegan unterwegs sind 🌱
    Wir sind beide noch gefühlsmäßig nicht ganz auf dem Dampfer (Wortspiel 😆), sind neben der Entspannung und Ruhe noch leicht reizbar und reflektieren viel…

    Nicht nur der Dschungel, sondern auch unsere Reise geht schneller vorbei als uns lieb ist 😞 Noch sechs Wochen stehen vor uns. Bevor wir in Melancholie versinken, merken wir am letzten Abend, dass trotz Dunkelheit, kein Licht angeht 🕯Handys, Laptops, Kühlschränke etc. können sowieso tagsüber nicht geladen werden, erst abends wenn der Strom aus dem Motor eingespeist wird 🔋 Wir werden mehrere Male vertröstet bis sich herausstellt, dass es ein Problem mit dem Inverter gibt. Der komplette Frachter ist dunkel. Hat was, aber wir fahren noch in gewohnter Geschwindigkeit durch die Dunkelheit. Das hat was Beunruhigendes 🥺 Der Mond leuchtet ein wenig den Weg. Nach dem Zähneputzen gehen wir zur Kommandobrücke, wie auch einige andere, und beobachten unsere Fahrtroute im Dunkeln und erfreuen uns an den Sternen 🤩

    Dann kommen wir zurück und bemerken, dass unsere elektrische Zahnbürste weg ist 😳 Die gerade kiffenden Besatzungsmitglieder neben uns haben anscheinend nichts mitbekommen. Wir fangen an, die Kids zu verdächtigen, die auf dem Deck spielen. Jessy geht herum, fragt viele Leute und meldet es beim Kapitän. Nach diesen Tagen der gefühlten Zusammengehörigkeit und der Entspannung auf der Dschungel-Fahrt dann am letzten Abend bei Stromausfall so etwas 😓 Wir hatten vorher, wie auch sonst, gut auf unsere Sachen aufgepasst und nun klaut uns jemand eine elektrische Zahnbürste, die es sonst nirgends in Peru gibt? 🙄 Wahrscheinlich deswegen, vielleicht war es ein diebisches und neugieriges Kind. Mittlerweile vermuten wir, es waren die Kiffer neben uns, beide knapp 20 Jahre alt, viel dummes Zeug erzählt und viel Langeweile gehabt 🧐 Kein schöner Abschluss, kein schönes Gefühl und dann ist alles stockfinster und der Dieb könnte überall sein. Kurzzeitig fühlten wir uns wieder komplett ausgeschlossen, durch die vielen netten Leuten, die uns darauf helfen wollten, konnten wir dann aber doch Frieden damit schließen 😌

    Am nächsten Morgen genießen wir noch mal den Sonnenaufgang im Dschungel, verdächtigen noch Leute und streichen durch die Hängematten bis der Frachter in Zumbagua ankommt ⛴ Er braucht mehrere Anläufe und parkt schlussendlich hinter und an einem anderen Frachter über den wir dann klettern, um vom Boot zu kommen. Dabei beobachten wir den Müll, der hier herumschwimmt und durch die Einheimischen auch immer mehr wird als sie ihre Sachen „aufräumen“ bzw. über Bord kippen 🤬 Ein paar Delfine tauchen hindurch und ein Angler holt einen riesigen Wels aus den Fluten. Ob der auch ein wenig Plastik im Bauch hat? 😠

    Endlich wieder stabilen Boden unter den Füßen! Naja, Matsch, Schlamm und ziemlich unwegsam 🤪 TukTuks aka Moto-Taxis gibt es auch hier. Ein Fahrer, dem wir ein Minimal-Maß an Vertrauen schenken nimmt uns für umgerechnet einen Euro zur Busstation. Am Ziel angekommen sind es auf ein Mal: ein Euro pro Nase 👃 Der tippende Zeigefinger und ein ablehnendes Lächeln hinter der Maske verdeutlichen unserem Fahrer, dass er nur einen Euro bekommt 😆 Bis der Mini-Van nach Tarapoto losfährt, holen wir uns noch Frühstück ums Eck, kaufen zwei neue Zahnbürsten 🪥 und machen uns ein wenig frisch 🧼 Beim Warten schauen wir Fußball auf einem Fernseher aus den Achtzigern 📺 Unsere Abfahrt wird auch immer wieder verschoben bis wir irgendwann einen neuen Mini-Van zugewiesen bekommen und schon kurz darauf mit einem der schlechtesten und schlimmsten Fahrer dieser Reise bekannt gemacht werden 😩 Schon nach einer halben Stunde wird im Bus gekotzt, Passagiere (auch wir) regen uns auf, weil der Fahrer mehr auf der Spur des Gegenverkehrs verbringt als auf unserer 🤮

    Da wir in Tarapoto kein Glück haben mit Couchsurfing, buchen wir ein Airbnb-Zimmer, um kurz darauf die Nachricht zu bekommen, dass wir doch angenommen wurden 🤦🏼‍♀️ Wir wurden angenommen von einer Schamanin, bei der wir unsere Ayahuasca-Erfahrungen reflektieren wollten. Wir verabreden uns mit ihr, ein Treffen findet aber nicht statt, da sie unser Treffen immer wieder verschiebt bis es zu spät ist 😕 Das Zimmer ist aber auch ziemlich gut und wir haben Ruhe, ein Bett und erholen uns. Wäsche können wir hier auch waschen und kochen und Lebensmittel in den Kühlschrank legen. Die kleinen Freuden der Zivilisation 😃

    Als wir durch die Stadt schlendern, fällt uns wieder auf, dass es jeweils Straßenzüge nach Themen gibt: Baumärkte in der einen Straße, Handyläden in der nächsten, Friseure in einer anderen, Kleidung in einer anderen 🏪 Shopping und Preisvergleichen wird hier einfacher gemacht, nicht nur weil die Läden zu 90% die gleichen Waren und Preise haben 💰 Es scheint auch Märkte mit dutzenden Läden zu geben, die nur existieren, weil es so viele billige Ware gibt. Es ist ja auch nicht so, als wäre die Nachfrage so groß. Arbeitskraft ist günstig und die Leute sind froh, wenn sie überhaupt einen Job haben vor wie auch während der Pandemie 😷 Wir gönnen uns hier und da mal einen Snack für den weg, solange es unsere ausgesuchte bzw. nicht ausgesuchte Intoleranz zulässt 😛 Geköpfte Kokosnüsse gehen immer, dann noch das Kokosfleisch rausgeholt, gebratene Kochbananen (ja, klingt komisch, aber sehr lecker), Mais-Teigbälle mit verschiedenen Füllungen, Reis mit Gemüse im Bananenblatt etc. Quasi eine kulinarische Kneipentour 🍲

    Peruanische Städte sind absolut nicht Fußgänger- geschweige denn Fahrradfahrer-freundlich 🚷🚳 Die Karawanen an Tuktuks, Motorrädern und Autos sind unendlich 🛺 🚙 Der Lärm davon auch 🔉 Die Fußgängerwege schmal bzw. nicht existent und Fahrradwege kann man je Stadt an einer Hand abzählen, Fahrradfahrer übrigens auch. Wer war zuerst da: Huhn oder Ei? Wir kommen auf den Schluss, dass der Sprit zu billig ist. Die Leute stöhnen über hohe Benzinpreise, aber das tun die Amis ja auch mit ihren SUV´s. Die Armen! 🤨 Die Märkte für Obst, Fleisch, Gemüse etc. sind umlagert von Straßen voll mit weiteren Ständen, die das gleiche verkaufen 🍉🍌🥭 Leute halten auch Hühner in der Hand, die es für 1,5 Euro gibt 🐓 Wir stellen uns unsere zukünftige Reise mit Huhn im Handgepäck vor 🧳🐔

    Tarapoto gefällt uns und wir schauen uns einen Wasserfall in der Nähe an. Da kommt Neuseeland-Feeling auf 🇳🇿♥️ Allerdings, war es da schöner, weniger von Selfie-süchtigen Latinos belagert und kostenlos 😬 Abends kaufen wir Tickets für den Bus nach Chachapoyas, der den nächsten Tag durch beeindruckende Landschaften fährt und abends in “Chacha” ankommt 🚌 Wir sind ziemlich entnervt, da die anderen Gäste nervtötend waren. Wie immer, laute, schrille Handys, kotzende Passagiere, rücksichtslose und den Bus mit Lebensmittelresten und Müll verdreckende Reise 😡 Was wir normalerweise so wichtig finden auf der Reise: die Menschen, kriegt hier ganz viele Minuspunkte 👎🏻 Wir haben weder eine Unterkunft, noch Internet. Es wird daher eine einfache Bleibe, die wir auf dem Weg zum Hauptplatz finden. Im dritten Claro-Laden schaffen wir es auch unsere Prepaid-SIM-Karte aufzuladen 📱

    Chacha gefällt uns gut, tolle Architektur und recht wohlhabend. Wir finden sogar ein vegetarisches Restaurant 🌱 Für den nächsten Tag nehmen wir uns keine Tour, sondern machen uns auf eigene Faust mit Mini-Vans und Moto-Taxis zum höchsten bzw. zweithöchsten Wasserfall Perus auf 💦 Echt schön, inklusive Wanderung und tollen Bildern, die ein peruanisches Pärchen mit chinesischem Smartphone mit Weitwinkel-Objektiv auch von uns macht. Dieser Wasserfall ist mit über 700 m aber auch hoch 👆

    Danach geht es mit Gepäck nach Tingo, wo wir eine Nacht in einem ausgestorbenen Touri-Ort schlafen und morgens als Erste an der Seilbahn stehen 🚡 Es geht hoch hinaus auf ein Plateau mit den Ruinen von Kuelap, die aus der Zeit vor den Inkas stammen 🛕 Die Ruinen, wie auch die Gondelfahrt über eine riesige Schlucht sind atemberaubend 😍 Das bekannte Eingangstor in die Festung wird gerade restauriert und ist daher mit Baugerüsten gesichert 🚧😒

    Mit dem nächsten Bus geht es nach Leymebama. Ein weiterer heißer Tipp von Daniel, unserem lieben Couchsurfing-Host in Cusco, und deutschen Reiseführer 🙋🏼‍♂️ Auf dem Weg dorthin gibt es auf der kurvigen Straße wieder einige Fast-Zusammenstöße mit Gegenverkehr 🛣 Wir kommen am Museum an, das uns Daniel empfohlen hat, stiefeln guter Dinge rein, werden aber kurz danach zurückgewunken 🙅🏽‍♂️ Es ist geschlossen 🚫 Super! Als wir sagen, dass wir nur deswegen hergekommen sind und eine Spende von 100 Soles (ca. 20€) für das Museum dalassen, führt uns die Museumsdirektorin höchstpersönlich gut eine Stunde durch die Ausstellung 👩🏼‍💼 Der Höhepunkt der Tour sind die gut 200 mumifizierten Leichen, ausgestellt in einem klimatisierten Glaskasten 🪦 Ganz schön gespenstisch, vor allem die Kindermumien, die einen direkt anschauen 🧟‍♂️

    Zurück im Ort schauen wir das Finale der Copa America und essen zu Abend 🍲 Neben uns sind große Kartoffelsäcke, die sich bewegen 😳 5-6 Hähne sind in den Säcken und werden zeitnah in der Küche verarbeitet 🍴 Brathähnchen ist in Peru an jeder Ecke zu finden 🍗 Überall gibt es “Pollo a la brasa” mit Pommes 🍟 Von der viel gerühmten peruanischen Küche haben wir noch nicht so viel mitbekommen, aber davon, dass es den Peruanern offensichtlich ganz gut schmeckt 🤤 Weit über die Hälfte der Bevölkerung ist übergewichtig bzw. stark übergewichtig.
    Um Zeit und Kosten zu sparen, nehmen wir wieder einen Nachtbus nach Cajamarca, den wir gerade so mit den letzten Dollar und Soles bezahlt bekommen 🚌 Diese Aktion hat mit der freundlichen Ticketverkäuferin über eine Stunde gedauert, weil das Telefonat mit der Zentrale hin und her ging 📞 Wenn es nicht viel Arbeit gibt, kann man sich hier ganz gut auch mit wenig lange beschäftigen 😅 Wir sind aber sehr froh, dass es geklappt hat und mit nur 30 Minuten Verspätung kommt unser Bus an 👏 Auf dem Marktplatz spielen bis zu unserer Abfahrt Kinder, Leute hängen zusammen ab und ein paar Männer singen ins Telefon 🎶 Eine Kleinstadt-Idylle 😊 Uns wird mehrere Male gesagt, dass wir die schönste Natur auf dem nächsten Stück verpassen, da wir durch die Nacht fahren. Einen Tod muss man sterben, wenn wir so viele Dinge in kurzer Zeit sehen wollen 😐 Wir unternehmen in Peru, auch dank Daniels tollen Tipps so viele Dinge, wovon wir sonst nicht mal die Hälfte gemacht hätten. 💓 Der Nachtbus ist unbequem, sehr unbequem 😓

    Mit voller Blase und schlechter Laune stapfen wir durch Cajamarca, wo es natürlich auch nicht das Hostel gibt, das wir uns ausgeschaut hatten 🏨 Wir finden trotzdem eins, laden die Sachen ab, kaufen Frühstück ein und schauen das Deutschland-Spiel bei der EM ⚽️
    Später gehen wir noch Laufen und wandern zum Busterminal, wo wir uns kurzerhand für einen Bus am Abend entscheiden und demnach ohne zu Schlafen aus dem Hostel wieder losziehen 😂 Auch in Cajamarca gibt es diese Themenstraßen, wo immer das gleiche verkauft wird. Es gibt unzählige Apotheken, die aber auch alle einen Kühlschrank mit Energy-Drinks und Coca-Cola drin haben. Da haben wir keine Fragen mehr 🙄 Unsere Fragen bei mehreren Restaurants nach fleischlosen Gerichten werden so häufig mit Kopfschütteln und unverständlichen Nachfragen beantwortet, dass wir froh sind, wenn wir einen chinesischen Imbiss finden mit gebratenem Reis und Gemüse 🍚 Diesmal finden wir doch einen versteckten kleinen Laden der voll mit Einheimischen ist. Die nette Dame sagt, dass es gar kein Problem ist und wir setzen uns. Im Handumdrehen kommen Vorspeise und Hauptspeise 🍲 Beides sehr lecker und pro Nase für 1€! Philipp testet seit langem mal wieder Gluten aus (doppelte Portion, weil Jessy natürlich passen muss). Lief gut 👍🏻

    Der Nachtbus nach Trujillo ist groß, fährt aber wieder wie ein Besenkter und wir kriegen kaum Schlaf 💤 Ein Hostel finden wir in Trujillo schnell. Die Recherche war besser und es gibt deutlich mehr Angebot. Hier am Pazifik ist es nicht mehr so kalt. Denn vorher ging nichts ohne Schal und dicke Jacke in den Bergen🧣 Wir schauen uns am nächsten Tag die Ruinen in der Wüste am Stadtrand an. Auch wenn geschlossen kriegen wir genug Eindrücke 😊 Fast die komplette Küste Perus ist Wüste bzw. von Ausläufern der Atacama-Wüste geprägt 🏜 Die Städte, wie Lima und Trujillo sind da lebhafte Lichtblicke. Wir laufen durch die Stadt, sind uns nicht grün und schieben es auf die durchwachsene Nacht und die Nachwirkungen von Ayahuasca 😡 Wir schauen uns unfassbar volle Märkte an und Essen hier und da an Garküchen in der Straße 🍲

    Am nächsten Morgen geht es schon wieder zurück nach Cusco, wo uns schon Daniel und Marita erwarten, die eifrig am Packen und Planen sind 😃 Es geht nämlich die nächsten Tage in die Berge zum Wandern 🥾 🏔
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  • Day35

    Ab in die Wildnis

    December 28, 2019 in Peru ⋅ 🌧 28 °C

    Bevor ich für eine Woche zum Ayahuasca Trip los ging wollte ich schonmal Dschungel Luft schnuppern. Am Abend davor bin ich dazu am Boulevard entlang gelaufen und hab mir von den Agenturen die vertrauenswürdigste rausgesucht (nachdem ich vorher drei Mal von leicht komischen Leuten auf der Straße angequatscht wurde, die mit mir eine Tour machen wollten). Die wollten mir dann auch gleich ne 4-Tages Exkursion mit Camping und Wanderung im tiefsten Amazonas andrehen, inklusive 30 seitiger Powerpoint Präsentation was man da alles tolles machen kann und mit Bildern von sämtlichen Tieren. Sehr skurril das ganze, aber mir reichte ja ne Tagestour. Kein Problem meinte der Typ kostet 180 Soles, aber weil weil ich sein amigo sei nur 160. Am Ende konnte ich ihn auf 130 runterhandeln und glaube damit nen halbwegs fairen Preis bekommen zu haben (das israelische Pärchen und die peruanerin hatten 150 Soles gezahlt fand ich am nächsten Tag heraus, hier nimmt mans wirklich nicht so genau mit den Preisen).

    Frühs wurden wir dann zum Hafen gefahren von wo's aus mit dem Boot aus zum Flussdelta ging. An einer ruhigen Stelle hat der Tour Guide gepfiffen und wie auf Zuruf kamen graue und rosane Delfine. Ich konnte sogar mit ihnen schwimmen, bzw. In der Nähe.
    Generell sind die Wassermassen hier eine Nummer größer als in Deutschland. Der Amazonas bei Iquitos hat schon eine enorme breite von mehreren Kilometern (!) bei einer durchschnittlichen Tiefe von 20 Metern. Alle paar Kilometer mündet ein Nebenfluss der Größe des Mains, sodass er bei seiner Mündung in Brasilienin den Atlantik über 10km breit und über 80m tief ist!! Damit ist er der wasserreichste Fluss der Erde. Einfach gigantische Dimensionen!

    Im rescue center konnte man dann gerettete Tiere aus dem Regenwald sehen und anfassen. 100% sauber kam mir das ganze nicht vor, eher wie ein Zoo. Jedoch betonten sie mehrere Male, dass es gerettete Tiere wären und sie jeweils nach einigen Monaten wieder zurück in die Wildnis entlassen würden. Naja

    Zum Mittagessen ging's dann weiter flussabwärts zu einer Eco lodge in der auch andere Gäste waren. Bevors Essen gab stand allerdings noch eine kurze Wanderung durch den Dschungel an. Die kurze Zusammenfassung: viel Grün und mosquitostiche durch und durch. Die eine peruanerin hatte alleine 50 an einem Arm und musste ihn danach in der Lodge mit Eis kühlen. Wir haben noch eine kleine Kanutour in einer Lagune gemacht, so wirklich genießen konnte ich sie wegen der ganzen Fliegen aber nicht.

    Nachmittag ging's dann wieder zurück in die Stadt zurück und ich musste mich erstmal etwas erholen.
    Abends hab ich noch viel mit den anderen Leuten im Hostel unterhalten und sie haben mir viel Glück mit meiner Ayahuasca Erfahrung gewünscht.
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  • Day24

    Welcome To The Jungle I

    October 31, 2018 in Peru ⋅ ⛅ 30 °C

    At our second day, we were so excited für our jungle encounter to begin.

    We started by visiting a small local market before getting on the boat. There we could try some typical fruits from the Amazonas and brave hearts could try some „suri“ (maggots). We weren’t that brave, though. Haha.

    Our boat ride was so nice, the amazonas ist astonishingly big and we ended up in a rescue center for animals from the Belen market. Those animals were treated there (mostly because of mean skin rashes) with the goal to release them back into freedom. We had the chance to hold an incredibly cute sloth.
    Also, our guide told us a lot about the native medicine made out of the plants of the jungle and their use - very interesting.

    Afterwards, we had lunch and could discover our lodge a little - the lodge even had a small pool to refresh!

    In the evening, it started raining heavenly since we were on the edge to rain season. We therefore went to bed early to get up at 4.45 to spot some typical pink dolphins and to see the sunrise.
    The sunrise we did not see, because of a cloudy situation, but we could spot some dolphins after driving around for an hour and almost losing hope.

    We than visited a local tribe, which Beni and i did not enjoy that much, because we had the feeling that the indigenous felt forced to welcome us and really needed tourists to buy their products. Nonetheless, there were the cutest little kids, looking all like Mogli and having a sloth as a pet!

    In the afternoon we had a little jungle trek, where Beni and I learned again about many plants and animals and spotted some monkeys and insects.

    In the Halloween night, we went out again to see the nocturnal animals. Mostly spiders - a little nightmare for me! You can tell by the look on my face in the picture below. We learned how to walk in the jungle to not get bitten by snakes, spiders and scorpions.

    At our last day, wen went fishing for piranhas and swimming in the amazonas! This was really such a fun end to an amazing experience and we are very thankful for it. Not even 1.000.000 moskito bites and sweating like crazy because of 100% humidity could lower our excitement.
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    Miriam LE

    Läääck! Stolz auf dich!

    12/4/18Reply
    Anke BB

    Das hat Ultra Bock gemacht. Ich muss dir mal vorführen wie man die fischt. Da muss man nämlich einfach nur Quatsch machen und rumspritzen.

    12/4/18Reply
     
  • Day58

    Bateau Iquitos-Pucallpa, J1

    July 12, 2019 in Peru ⋅ ⛅ 27 °C

    Nous sommes dans les premiers occupants à monter sur le Henry 9 pour quitter Iquitos et rejoindre Pucallpa. Le bateau doit partir ce soir vers 19h "sin falta". Néanmoins vers 20h, nous apprenons par les autres passagers que son départ est reporter à demain pour pouvoir embarquer plus de passager...Read more

You might also know this place by the following names:

Punchana