Portugal
Leiria

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200 travelers at this place:

  • Day11

    Weiter geht es Richtung Süden

    August 14 in Portugal ⋅ ⛅ 22 °C

    Obwohl uns der Platz sehr gut gefallen hat, trieb es uns am Nachmittag doch wieder weiter.

    Nach einem kurzen Strandgang am Nachmittag, fuhren wir dann um 16 Uhr los.

    Das Ziel war erst mal ein Stellplatz ca. 50 Km entfernt, ebenfalls direkt am Strand, allerdings ist das nur ein Parkplatz und von daher sehr unsicher ob da noch was frei ist.

    Angekommen in São Pedro de Moel, bestätigte genau das was wir fast vermutet haben. Alles voll - allerdings mit PKWs - hier fahren wohl viele zum Baden her! OK, wir machen am Parkplatz eine kurze Pause und fahren dann weiter Richtung Süden.

    Als Alternative hatten wir uns den Caravan-Park in Foz do Arelho ca. nochmal 50 Km weiter ausgesucht. Der Platz ist wohl nicht schön, aber funktionell - fast komplett voll, aber wir bekommen noch einen Stellplatz.

    Hier werden wir eine Nacht bleiben und dann geht es an Lissabon vorbei weiter Richtung Algarve.

    Die nächsten ausgesuchten Stellplätze werden dann wieder etwas wilder in der Natur ohne Ver- und Entsorgung sein.
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  • Oct18

    "Supertubos"

    Yesterday in Portugal ⋅ ☁️ 18 °C

    „Peniche“ ist bekannt als einer der größten Fischereihäfen Portugals und als „Hochburg der Klöppelspitze“. Aber eben auch bekannt wegen der Wellen.

    Der Strand „Supertubos“ wurde in einem nationalen Wettbewerb zu einem der „7 Wunder Portugals“ erkoren.

    Wir saßen zu viert beim Frühstück: Ein rothaariger, sommersprossiger Brite, ein Brasilianer, der in Holland lebt, eine sehr müde Französin und ich. Und wir alle hatten eines gemeinsam: Wir waren wegen der Weltmeisterschaft im Wellenreiten hier. Doch was uns unterschied: Die drei waren Profis und wussten, wovon sie redeten. Ich hörte zu und lernte etwas über die Regeln und Techniken, die Stars und Idole.

    Der „Rip Curl Pro Portugal“ ist eine Veranstaltung der WSL World Surf League Tour, an der die besten Surfer der Welt teilnehmen. Die dafür in Europa ausgewählten Strände wie Carcavelos, Guincho und insbesondere Supertubos, wo ich gerade bin, sind unter Surfern für ihre großen, röhrenförmigen Wellen bestens bekannt.
    Auf dem langen Spaziergang dorthin komme ich an den vielen Plakaten vorbei, auf denen die Stars abgebildet sind. Gemeinsam mit vielen anderen Interessierten wandere ich über den schier endlosen Strand und genieße die Wettkampfatmosphäre: Lautsprecherdurchsagen geben die Ergebnisse der Kampfrichter bekannt und am Strand feuern die Menschen die Sportler an, die sich jeweils 30 Min im eiskalten Wasser abmühen, die perfekte Welle zu reiten. Große Teleobjektive sind ebenso auf das Wasser gerichtet, wie die Kameras der über dem Wasser fliegenden Drohnen, und von Jetskis aus werden die Surfer beobachtet, um sie zu retten, falls etwas passiert. Es herrscht eine lockere „Jahrmarkt-Atmosphäre“ und ich verbringe hier einige Stunden. Nachmittags verändert sich dann die Stimmung in eine ausgelassene Partyatmosphäre. Die Musik wird lauter, das Bier fließt in Strömen und ich möchte wieder 30 sein. Und immer wenn sich die Sonne kurz blicken lässt, „springt“ die Temperatur von 20 auf 32 Grad und lädt eigentlich zum Baden ein. Doch das tun nicht einmal die Hunde. Selbst denen ist das Wasser zu kalt!
    Ich höre alle Sprachen dieser Welt, aus allen Kontinenten....und alle können sich auch in Englisch verständigen. Großartig! So komme ich in Kontakt mit vielen Nationalitäten.

    Abends mache ich mir Gedanken, wie ich das Problem der weiteren Navigation in den Griff bekomme: Mit Handy ist doof, weil bestimmte Einstellungen fehlen und außerdem das Handy nicht wasserdicht ist. Und um die „Openstreetmaps“ vom BMW-Navi herunter und andere Karten wieder drauf zu bekommen, brauche ich Werkzeug und einen PC. Doch wo nehme ich einen PC her?
    Dann die Lösung: Ich bitte einfach Barbara, mir meinen Laptop zu bringen! 😉 Ein Flugticket nach Lissabon ist für sie schnell gebucht. Und so freue ich mich, mit ihr gemeinsam ab Sonntag drei Tage lang Lissabon zu erkunden. Dann kann sich in dieser Zeit auch mein Po erholen.

    Erkenntnis des Tages:

    Erfreue Dich an den kleinen Dingen, denn irgendwann wirst Du feststellen, dass die kleinen Dinge eigentlich die Großen sind.
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  • Oct17

    Dunkles Brötchen zum Frühstück

    October 17 in Portugal ⋅ ⛅ 20 °C

    Eine sehr gute Unterkunft hatte ich in „Aveiro“ gefunden. Die Stadt, die in verschiedenen Reiseführern als das „Venedig Portugals“ bezeichnet wird. Aber diese Bezeichnung halte ich dann doch für stark übertrieben: Es gibt 3 Kanäle mit insg. 8 bunten Booten (ich habe gezählt).
    Es ist ein alter Fischerort, der sich diesen Charakter in der kleinen Altstadt auch noch bewahrt hat. Nett.
    Nach einem ausgiebigen Spaziergang landete ich dann in einem dem kleinen Fischmarkt angeschlossenen Restaurant. Was soll ich sagen? Es war hervorragend!

    In den südeuropäischen Ländern, und auch bereits in Frankreich, ist das Frühstück immer von Weißbrot geprägt. Mal weich, mal kross (Baguette), aber immer weiß. Da sind wir in Deutschland, dem „Brotweltmeister“ mit über 3.100 Brotsorten, wirklich verwöhnt. Doch heute Morgen, nach zwei Wochen Abstinenz vom dunklen Mehl, die Überraschung: Dunkle Brötchen zum Frühstück! Das wird ein guter Tag!

    Ich bestieg die Maschine, startete das sofort dröhnende Triebwerk, drehte den Song „The Road to Hell“ voll auf und schob den ersten Gang mit einem lauten „Klack“ rein. Dann fuhr ich hinein in die Morgendämmerung.............

    Ich erreichte „Óbidos“, eine der schönsten Städte Portugals. Seit König D. Dinis sie seiner Frau D. Isabel im 13. Jahrhundert schenkte, gehörte sie zum „Casa das Rainhas“ (Vermögen der Königinnen). Davon profitierte die Stadt, die auch mal römisch war. Innerhalb der Stadtmauern gibt es eine sehr gut erhaltene Burg und ein Labyrinth aus engen Straßen und weißen Häusern, die mich sofort bezaubern. Die hübschen Vorbauten, blumengeschmückten Fenster und kleinen Plätze stammen aus dem goldenen Zeitalter der Stadt.
    Natürlich musste auch ich darin herum klettern, die Stimmung genießen und den Straßenmusikern lauschen.

    Später fuhr ich dann auf die „Estrada Atlantica“, eine nur 13 km lange Straße durch Dünen und Pinienwälder. Eigentlich ein Traum, doch hatte ein Waldbrand vor wenigen Jahren das gesamte Gebiet zerstört, und die Natur wird wohl noch ein paar Jahrzehnte brauchen, um sich zu erholen. Trotzdem schwer beeindruckend!

    Auf dem Parkplatz spricht mich ein „Schwarzer“ in astreinem Hamburger Slang an, ob ich wirklich aus Berlin käme. Deutsche Worte hier, am Ende Europas? Wie sich herausstellte, ist er Portugiese, der eine Hamburgerin heiratete und nach dort umsiedelte. Jetzt besucht er seine Familie. Von ihm erfahre ich, dass es mit Portugal seit der Krise 2008 nur langsam bergauf ginge. Der Staat sei pleite, das Gesundheitswesen am Boden, Lehrer bekommen kein Gehalt, etc. etc. Deutschland sei VIEL besser!
    Wir quatschten noch ein wenig, dann fuhr ich weiter und dachte erneut so bei mir: Wir haben es in Deutschland gut!

    Uwe schrieb, dass ich wegen extra hoher Wellen nach Nazaré fahren soll. Gute Idee, lässt sich aber vielleicht noch toppen in „Peniche“. Dort fahre ich jetzt hin und werde dort auch morgen noch bleiben. Das hat einen Grund, doch dazu morgen mehr...

    Erkenntnis des Tages:

    3.000 km Luftlinie von Deutschland entfernt begegne ich einer unserer sehr ähnlichen Kultur und super freundlichen Menschen. Wir sind in Europa zusammengewachsen und gehören mittlerweile zusammen. Ich fühle mich als Europäer und möchte niemanden unterstützen, der den „D-Exit“ möchte. Die Briten machen einen riesigen Fehler .... in meinen Augen.
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  • Day12

    Die Grotten von Mira de Aire

    August 2 in Portugal ⋅ ⛅ 22 °C

    Portugals größte Grotte hat uns mit 683 Stufen 110m in die Tiefe geführt. Die Höhlen waren wahnsinnig groß und besonders durch das Licht toll in Szene gesetzt. Lotta hat aus der Trage alles bewundert, auch wenn es ihr am Schluss etwas zu lang gedauert hat.

    Übernachtet wird heute auf einem Stellplatz ganz in der Nähe der Grotten.Read more

  • Day4

    Nazaré

    July 20 in Portugal ⋅ ⛅ 22 °C

    Wir verlassen Porto, unsere erste Station auf unserer Reise Richtung Süden. Die Autos sind beladen und nach Ulis obligatorischen Anweisung, doch mit etwas mehr Geschick hinter ihm zu bleiben, fahren wir los. Vincent als Navigator bemüht sich redlich um genaue Anweisungen "immer gerade aus Mum". Und alle paar km vergewissere ich mich, ob es tatsächlich noch immer gerade aus geht. Das Leben eines Navigators ist hart. Das Schlafen im Auto unter Höchststrafe verboten ;-) Ich folge Uli, ich verfolge Uli. Der fährt konstant 30 km zu schnell und aus Sorge um meinen Schleudersitz Führerschein versuche ich mich etwas mehr der Höchstgeschwindigkeit anzupassen. Somit gestaltet sich die Verfolgung immer schwerer. Doch plötzlich, aus unerfindlichen, rücksichtsvollen Gründen erscheint Ulis Auto direkt vor mir, hält vorbildlich die Höchstgeschwindigkeit und genießt offensichtlich die portugiesische Landschaft. Ich staune über so viel Rücksicht! Nach ca 20 min stelle ich diese Rücksicht mehr und mehr in Frage - Uli 50 km langsam auf der Autobahn, aus dem Rückfenster winkt kein freudiges Kind? 🙄 Ich frage den Navigator, ob der sich diesen Umstand erklären kann! "Hä,mum - weder die Farbe noch die Automarke stimmen mit Ulis Auto überein, wem zur Hölle folgst du da? "
    Oje, verloren auf portugiesischer Autobahn!
    Allen Bemühungen zum Trotz, wir werden unser Ziel, den Leuchtturm von Nazaré selbst finden müssen! Der Navigator muss sich beweisen! Hätte ja auch ein bisschen früher dieses falsche Auto vor meiner Nase erkennen können! 😂
    Der Navigator Vincent und seine Google Assistentin lotsen uns geschickt nach Nazare, durch Nazare, am Strand entlang, über einen felsigen Weg, durch erstaunte Menschen direkt vor den Leuchtturm! Trotz Schleichtempo auf der Autobahn sind wir die ersten! Unser Navigationsteam findet den verbotenen Weg zum Leuchtturm. Uli muss sein Auto auf dem offiziellen Parkplatz abstellen und ca 800 m zum Leuchtturm laufen, wir sind Sieger der Leuchtturm Challenge;-) Der kleine Fiat transportiert nach unserem kurzen Besuch alle 7 Menschen zum Parkplatz und anschließen wagen die 5 jüngsten unserer Reisegruppe den ersten Sprung in den Atlantik - Premiere! Nach einem großen grandiosen Burger Tag fahren wir gegen 17 Uhr in Sintra ein, unser zuhause für die nächsten 7 Tage. Ein wunderschönes, fast englisches Cottage auf den fast tropischen Hügeln Sintras, vor uns in sichtbarer Ferne der Atlantik. Tropisch trifft es auf den Punkt, denn das Wetter ist tropisch hier. Üppiges Grün, Temperaturen mittelprächtig und wolkenverhangen;-( wir hoffen auf Besserung!
    Die Übelkeit von vor 2 Tagen findet heute Nacht ihre Fortsetzung. Kleine Füße tappen zur nächtlichen Stunde in unsrer Zimmer. Meine ahnende Frage "Wer?" wurde mit einem leidenden "Carl..." beantwortet. Für Lotta fehlt Zeit und Luft. In großem Bogen und deutlichem K.... Geräusch tritt ein krankes Kind in unser Zimmer. Die nächste Kotzeritis! Lag die Lebensmittelvergiftung bei Vincent noch sehr nah, befürchte ich jetzt eine Kotzeritis Epidemie. Nachdem auch das letzte Salatblatt erfolgreich seinen schnellen Weg nach draußen gefunden hat, findet Carlotta endlich in ihren Schlaf. Vor ihr die obligatorische Schüssel und Topf mit Rührlöffel - als Signalgeber für weitere Übelleien und Kübelleien.
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  • Day38

    Nazaré

    August 14 in Portugal ⋅ ⛅ 23 °C

    Nazaré! Im Ursprung ein idyllisches Fischerdorf, Surfspot und weltberühmt wegen der sogenannten „Big Waves“. Am 1. November 2011 schoss der Amerikaner Garett McNamara eine sage und schreibe 23 Meter hohe Big Wave hinab.
    Leider blieb uns ein solches Spektakel verwehrt. Viel mehr wurden wir Zeugen eines komplett überlaufenen Touri-Ortes, dessen Charakter eines idyllischen Fischerdorfes wohl schon einige Zeit zurück liegt.Read more

  • Day40

    Spektakuläres Peniche!

    August 16 in Portugal ⋅ ⛅ 19 °C

    Peniche ist eine am Atlantik gelegene portugiesische Stadt der historischen Provinz Estremadura und eine der westlichsten Regionen des europäischen Festlandes. Was uns hier erwartete war ein einzigartig-spektakuläres Naturschauspiel aus bizarren Felsformationen und der schier unendlichen Kraft des offenen Meeres!
    Mit unseren Fahrrädern erkundeten wir die gesamte Küste und ließen uns leckere regionale Gerichte schmecken!
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  • Day6

    Nazaré

    March 30 in Portugal ⋅ ☀️ 20 °C

    Nazaré, der Ort mit den höchsten Wellen der Welt, präsentiert sich uns eher von seiner ruhigeren Seite. Nachdem wir uns einen mühseligen Aufstieg nach Sitio durch die Seilbahn erspart haben, genießen wir den Ausblick vom Leuchtturm auf die wunderschöne Küste. In einem kleinen Museum können wir Bilder der unfassbaren Wellen bestaunen, die von November bis Januar mit bis zu 30 Metern Höhe wegen eines unterseeischen Canyons an die Küste prallen können. Auch die 2 - 3 Meter hohen Wellen lassen uns schon ihre Wucht erahnen. In Nazaré lassen wir einfach nur die Seele baumeln und genießen es am Meer zu sein.Read more

  • Day9

    Kleine Leckerlis

    September 29 in Portugal ⋅ ⛅ 18 °C

    Fast vergessen...

    In der letzten Unterkunft gab es ja nun die Bäckerei...
    Wir haben süße Happen bekommen und die sind super lecker. Wir lieben beide Mandeln und Marzipan.
    In der Bäckerei haben wir auch gefrühstückt und scheinbar ist das eine Institution dort.
    Zumindest hat sich das ganze Dorf da zum Frühstück getroffen. Es war gut Alarm.
    Aber vielleicht war auch einfach Sonntag.
    Es sah wie eine Bäckerei bei uns. Mit viel süßem natürlich (im Süden beliebt) und sogar Brot. Das sah lecker aus.
    Aber hier ist ja alles meist weiß...
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  • Day10

    No ☀ on Monday

    September 30 in Portugal ⋅ ⛅ 20 °C

    Heute mal bewölkt in den Tag gestartet. Macht nix. Haben eine tolle Unterkunft und müssen uns eh erstmal um die Autosache kümmern.

    Hatten lecker Frühstück mit dem Hausherren und nett geschwatzt. Er Pole, sie wissen wir noch nicht, beide leben in London und sind von Zeit zu Zeit hier in der Villa.

You might also know this place by the following names:

Distrito de Leiria, Leiria

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