Abflugtag in der Schweiz
7 octobre 2023, Suisse ⋅ ⛅ 21 °C
Ein aufregender letzter Tag vor allem für die Jungs. Schon beim Aufstehen sind sie total aufgedreht und fragen sicherlich 50 mal, wie lange es noch dauert. Wir haben es aber recht entspannt mit unserem Abendflug und so können wir zuerst mit unseren Housesittern Matze und Luisa gemütlich frühstücken und anschliessend noch einen Spaziergang mit den Hunden machen.
Am Nachmittag geht es los, wir verabschieden uns hin Tiza (Willow lässt sich nicht blicken) und lassen uns zum Flughafen fahren. Wir reisen mit so viel Gepäck wie noch nie zuvor: ganze 6 Gepäckstücke mit insgesamt rund 95 Kg Gewicht haben wir dabei, wobei eine Tasche nur Kitezeug beinhaltet, ein Autokindersitz dabei ist und eine ganze Tasche randvoll gefüllt ist mit Spielsachen der Kinder, die wir an ein Waisenhaus übergeben möchten.
Nach dem Check-in geniessen wir noch eine sonnige Stunde auf der Aussichtsterrasse des Flughafens und nach Security, Passkontrolle und Zugfahrt steigen wir in unser Flugzeug mit dem nächsten Ziel: Istanbul.
Dort kommen wir nach einem entspannten Flug an, bei dem wir alle das Onboard Entertainment genossen haben. Es ist fast Mitternacht und vor allem Henri macht langsam schlapp. Zum Glück ist der Stopp hier kurz, aber nicht hektisch. Weiter geht’s Richtung Johannesburg!En savoir plus
Ankunft in Südafrika
8 octobre 2023, Afrique du Sud ⋅ ⛅ 31 °C
Der zweite Flug ist sehr angenehm - so entspannt sind wir schon lange nicht mehr gereist. Am Vormittag landen wir in Johannesburg, werden zur Vermietstation gefahren und erhalten bei knapp 30°C die Einweisung in unser Wohnmobil. Von aussen sieht es top aus, innen begrüsst uns ein eher liebloser Innenausbau - den hätten wir selber vermutlich deutlich schöner hinbekommen. Aber egal, alles funktioniert und so geht’s direkt weiter zum nahe gelegenen Pick‘n Pay, wo wir zum Grosseinkauf ansetzen.
Die erste Ernüchterung folgt nach nur ca. 2
Minuten. Beim Hereinlaufen in die Mall werden wir von einem weissen Südafrikaner angesprochen, dass wir Henri an die Hand nehmen sollten, damit er nicht so einfach entführt werden kann. Das schockiert uns doch etwas - er ist zwar süss, aber dass die Gefahr von Kindesentführung sooo real ist, hätten wir dann doch nicht gedacht. Stand glaube ich auch nicht auf den rund 15 Seiten Reisehinweise für Südafrika… Wir danken für den Rat und setzen die Kinder direkt in die Einkaufswagen.
Nach einer Stunde Schnellgrosseinkauf fahren wir ab, das Wohnmobil sieht aus, als wäre eine Bombe eingeschlagen und die Kinder schlafen mit ihren Schlafmasken aus dem Flieger sofort ein. Nach 1.5 h am Ende über Wellblechpiste erreichen wir endlich unser Endziel: die Olifants River Lodge und freuen uns über den schönen Platz inkl. Pools und Spielplätzen. Wir räumen noch fleissig alles ein, essen Nudeln und dann geht’s müde ins Bett.En savoir plus
Zum Waisenhaus und hoch ins Escarpment
9 octobre 2023, Afrique du Sud ⋅ ⛅ 21 °C
Nachdem wir früh im Bett waren, stehen wir auch schon früh auf und erfreuen uns an Traumwetter und diesem idyllischen Ort. Wir frühstücken in der Sonne und müssen dreimal den Tisch umstellen, da wir nicht bedacht hatten, dass die Sonne hier andersherum wandert. Die Jungs spielen auf dem Spielplatz und nach einigen entspannten Stunden geht’s weiter. Ich jogge die Wellblechpiste zurück, denn die Jungs sind mit dem Wohnmobil kaum schneller.
Nächster Stopp: ein Waisenhaus in Emahlaleni. Dort werden wir herzlich empfangen und verteilen eine ganze Tasche Spielzeug an die 22 Kinder. Sie freuen sich sehr und wir verbringen einige Zeit dort, die Jungs spielen auch mit und sprechen auch etwas englisch.
Mittags fahren wir los Richtung Escarpment. Die Fahrt ist lang und die Jungs erstmal sauer, dass sie nichts schauen dürfen - die iPads sind zu Hause geblieben. Aber schnell werden wir kreativ, spielen auf dem
Tisch Spiele und machen die erste Home Schooling Session.
Die Landschaft ändert sich und je höher wir kommen, desto nebliger wird es, bis die Sichtweite auf 50 m sinkt. Auch unser Panorama Rest Camp liegt im tiefen Nebel, also kein Panorama und bei 14°C auch kein Infinity Pool. Wir entscheiden uns spontan für einen Restaurantbesuch bei wärmendem Kaminfeuer und fallen danach wieder früh ins Bett.En savoir plus
Panorama Route
10 octobre 2023, Afrique du Sud ⋅ ⛅ 24 °C
Als ich am Morgen aufwache, sehe ich meine Chance auf einen nebelfreien Sonnenaufgang. Also laufe ich um 5.20 Uhr wieder zum Rand des Canyons, um ihn bei beeindruckender Kulisse ganz alleine beobachten zu dürfen. Im Canyon unten liegt der Nebel, zieht aber innerhalb von 8 Minuten wieder komplett hoch und hüllt mich ein. Also krieche ich schnell noch mal ins Bett.
Wir frühstücken drinnen, weil der Nebel sich nicht lichten will und fahren danach schnellstmöglich los. Und tatsächlich haben wir es nach kurzer Zeit und mit etwas Entfernung zum Canyon wieder sonnig. Wir besuchen zwei Wasserfälle und stellen fest, dass uns am Flughafen Zürich tatsächlich unsere drei Drohnen-Akkus aus dem Gepäck genommen wurden - sie gelten wohl als Gefahrengut. Wieder was gelernt. Also nichts mit spektakulären Drohnenaufnahmen. Dafür ist Luis fleissig am Bilder machen und über den Tag stellen wir fest, dass Drohnen sowieso meist verboten sind.
Den Aussichtspunkt God‘s Window müssen wir aufgrund des Nebels leider auslassen und fahren direkt zu Bourke‘s Luck Potholes, wo wir einen schönen kleinen Spaziergang machen. Luis macht Bilder, Henri kämpft gegen imaginäre Ninjas und auch wir kommen immer mehr runter und blödeln alle herum. Die Landschaft ist dazu sehr eindrucksvoll und wir geniessen es.
Nächster Stopp ist bereits der Campingplatz, den wir mittags erreichen. Auch hier ist es fast wie ausgestorben, wir gehören zu ein paar wenigen Campern. Dirk entscheidet sich schnell, einige Trails zu joggen und die Jungs und ich bleiben am Camp. Nach kurzer Zeit das erste Highlight: eine Gruppe Meerkatzen kommt auf wenige Meter heran und checkt die Lage. Die Jungs sind aus dem Häuschen und ich etwas in Hab-Acht-Stellung - denn wir wurden in Botswana schon mal von den niedlichen Biestern überfallen. Wir winken ihnen einmal vorsichtshalber mit unseren Steinschleudern und sie gehen sofort auf etwas mehr Abstand.
Als Dirk zurückkommt und von der tollen Runde berichtet, ziehe ich spontan auch noch auf die gleiche Tour und bewundere den Blyde Canyon und die berühmten Three Rondavels. Unterwegs begegnen mir auch eine Gruppe Paviane, die glücklicherweise auf Abstand geht, und eine niedliche Gang Klippschliefer.
Dirk und die Jungs kümmern sich währenddessen um das Camp und den Grill und so essen wir noch gemütlich und fallen danach schnell ins Bett.En savoir plus
Ab in den Kruger NP
11 octobre 2023, Afrique du Sud ⋅ 🌙 27 °C
Während ich das hier tippe, sitze ich mit einem Radler in unserem Camp, über uns die Sterne, die Wildnis direkt vor meinen Füssen. Zweimal kam bereits eine Hyäne am Zaun vorbei, jetzt hört man die Geräusche des afrikanische Buschs. Wer das schon mal erleben durfte, weiss, was das für ein tolles Gefühl ist.
Heute Morgen umrunden wir den Blyde River Canyon auf nördlicher Seite und kommen auf den letzten Drücker beim Bootsanbieter am Blydepoort Dam an. Da heisst es erst: ausgebucht, aber sie machen schnell etwas klar und setzen uns nicht auf das prall gefüllte Touristenboot, sondern geben uns einen Privatcharter. Mit den Kindern natürlich perfekt. Sie erklimmen auch gleich das zweite Deck und beobachten begeistert jedes Tier, das uns begegnet. Die Hippos sind natürlich das Highlight, aber auch Paviane begeistern und der Krokodilschwanz im Schilf wird am Ende auch ordentlich gefeiert. Luis tritt dabei würdig in meine Fussstapfen und macht fleissig Fotos. Wir Erwachsenen geniessen aber vor allem die wunderschöne Szenerie hier unten im Canyon.
Die Fahrt bringt uns weiter nach Acornhoek, ein umstrittener Ort, angeblich nicht ganz sicher. Wir beschliessen, unser Bauchgefühl vor Ort entscheiden zu lassen, denn wir müssen noch einkaufen, bevor es für eine Woche in den Kruger geht. Weit und breit sind wir zwar die einzigen Weissen, aber es gibt viel Polizei und Security und alle wirken sehr freundlich. Erst tanken wir und die Jungs quatschen mal wieder fröhlich auf englisch mit dem Tankwart. Danach gehen wir abwechselnd in Liquor Store und Supermarkt, während der andere mit den Kindern im Wohnmobil wartet. Die finden es da drin sowieso viel lustiger. Wir sind in den Geschäften wirklich ein regelrechter Hingucker, alle sind aber extrem freundlich und hilfsbereit. Und langsam, also laaaaaangsam… wenn man 20 Minuten an der Kasse warten muss, ist das wie Meditation.
Danach geht es endlich los: ab in den Kruger NP und zu unserer einfachen Maroela Campsite mitten im Nichts. Hier sperrt man sich als Mensch in einen Campingplatz-Käfig, um den die Tiere herumspazieren. Der Hyänenbesuch ist natürlich ein Highlight, später sehen wir aber auf unserem ersten Game Drive noch diverse weitere Steppentiere inklusive Elefant und Giraffe, die Kinder sind also selig.
Das Abendessen fällt kurz aus und gerade bringt Dirk die Kinder ins Bett, während ich die „Ruhe“ draussen geniessen darf. Es raschelt immer wieder neben dem Zaun… Bald geht’s aber auch für uns ins Bett, denn morgen müssen wir früh raus…En savoir plus

Voyageur
Wie verkraftet man eigentlich vom Gefühl her sooooooooo viel Wunderbares und Aussergewöhnliches, was ihr ständig vor Augen habt ? Ich habe bei Natur-Dokus im Fernsehen schon oft Probleme. Bleibt alle gesund und passt weiterhin auf euch auf !!!!

Voyageur
Es ist schon wirklich etwas Besonderes und dank der Kinder erleben wir es noch viel bewusster, weil für sie auch Kleinigkeiten total aufregend sind. 🥰 Es ist immer wieder beeindruckend, was die Natur hier geschaffen hat.

Voyageur
Die Fotos sind einfach alle wunderschön, dann denkt man manchmal, eins ist immer schöner als das andere. Es geht also doch ohne die große KAMERA, nicht wahr Ann-Kathrin? Oder hast du es schon sehr oft bereut? Macht weiter so und schnell wieder ganz gesund werden! LG
Erste Safari-Eindrücke in der Hitze
12 octobre 2023, Afrique du Sud ⋅ ☀️ 36 °C
Wir wachen in der Nacht mehrfach von Löwengebrüll auf. Das ist einfach immer wieder beeindruckend. Wir stehen früh morgens auf und sind pünktlich zur Gate Öffnung um 5.30 auf der Piste. Die Sonne geht auf, wir haben einen Kaffee in der Hand und die Kinder liegen noch bei Schrittgeschwindigkeit im Bett. Henri wacht allerdings innerhalb von 5 min auf, ist aber ganz friedlich und beobachtet mit uns die ersten Tiere des Morgens.
Luis wacht nach einer Weile ebenfalls auf und kommt zu uns. Er ist natürlich deutlich interessierter an der Tierwelt. Wir sehen relativ viele verschiedene Arten: die gängigen Antilopenarten, Zebras, Gnus, Elefanten, Büffel, Nilpferde, Krokodile und und und. Luis hält laufend sein Reisetagebuch aktuell und dokumentiert alle Begegnungen.
Ein Highlight für Luis: Dirk lässt ihn mal lenken und er hat sofort Spass dabei und lenkt viele Kilometer hochkonzentriert das Wohnmobil.
Schon um 10 Uhr erreichen wir das Satara Rest Camp und beziehen unseren Stellplatz. Wir haben Glück und ergattern noch den letzten direkt am Zaun. Nach einem kurzen Snack ist klar: wir müssen in den Pool, denn bereits jetzt haben wir über 30° C.
Wir verbringen einige Stunden am Pool, wobei ich mich unter ein schattiges Strohhüttchen lege, allerdings nur kurz, denn als ich die Augen öffne, schaut mich eine Augenpaar direkt über mir an - ein Flughund macht dort sein Tagesschläfchen. Auch zwei tolle Blaukopf-Agamen beobachten wir.
Am Nachmittag legen wir noch mal los und fahren als erstes an eine Stelle nahe des Camps, wo Löwen gesichtet wurden. Wir sehen die Faulpelze, aber was sollen sie bei 35° C auch sonst machen. Wir fahren eine Weile weiter, sehen aber nicht viel mehr als die üblichen Verdächtigen. Am Ende fahren wir für unseren Sundowner-Apéro noch mal zu den Löwen und danach geht’s ins Camp. Während wir draussen leckere Wraps essen und noch eine Runde kniffeln, kommt mehrmals eine Hyäne vorbei und auch eine Wildkatze stattet uns einen Besuch ab. Danach fallen wir fix und fertig ins Bett.En savoir plus
Game Drives rund um Satara
13 octobre 2023, Afrique du Sud ⋅ ☁️ 32 °C
Nach einer ruhigen Nacht stehen wir wieder mit der Sonne auf und beschliessen, die als wildreich geltende S100 zu befahren. Da es eine sehr wellige Gravel Road ist, fahren wir nur Schritttempo. Die Kinder schlafen noch eine Stunde weiter, während wir in herrlicher Morgenstimmung unseren Kaffee und die Aussicht geniessen. Wildreich ist es jedoch leider gar nicht, bis auf ein paar Antilopen und Zebras ist kaum etwas zu sehen.
An der N‘wanetsi Picnic Site frühstücken wir und unterhalten uns mit einigen Touristen, die uns bestätigen, dass es hier oben derzeit auffällig wenig Wild gibt. Zumindest liegt es also nicht an unserer Unfähigkeit, die Tiere zu entdecken. Oben am Lookout sehen wir noch einen kleinen Waran oder Ähnliches, auf den wir beinahe treten, als wir um die Ecke kommen, der aber sicher 30 cm misst. Die Jungs sind begeistert!
Auf dem Rückweg über den Sweni Hide und dann entlang der H6 bis weiter zum Nsewani Dam haben wir mehr Sichtungsglück und freuen uns insbesondere über eine Giraffe aus nächster Nähe, viele Hippos, badende Elefanten und als Highlight ein Mama-Nashorn mit Baby im starken Trab.
Zurück im Camp am Mittag sind vor allem die Erwachsenen müde und wir wechseln uns etwas ab, sodass beide etwas Schlaf nachholen können. Ich mache auch etwas Yoga, wobei ich mich richtig erschrecke, als ich eine Übung mit Kopf am Boden mache - denn als ich die üblicherweise geschlossenen Augen öffne, grinst mich eine Eidechse 10 cm vor meinem Gesicht an. Für die Schlussentspannung wechsle ich also ins Wohnmobil...
Abends wollen wir nicht mehr lange fahren und biegen gen Norden ab. Nach ein paar Kilometern geht es auf die S90 und entgegengekommende Autos machen uns bereits auf die Löwen aufmerksam. Wir können sie aber auch nicht verpassen, denn rund 10 Autos beobachten sie bereits. Wir stellen uns dazu, aber die 6 Löwinnen bewegen sich maximal um die eigene Achse, um die Liegeposition zu wechseln. Nach einem kurzen Snack-Stopp fahren wir also weiter. Und dann sehen wir etwas laufen - keine Zebras, keine Gnus… Löwen! Zwei Löwenmännchen, die in Richtung der Weibchen laufen. Wir sind stolz, denn das ist wirklich UNSERE Sichtung und immerhin ein paar Minuten haben wir sie auch für uns, bis sich alle anderen Autos dazugesellen. Und dann geht es los: eine nahe Büffelherde mit ca. 200 Tieren hat es auf die zwei Männchen abgesehen und treibt sie vor sich her, bis sich die Löwen vereinen und einander begrüssen. Wie das Schauspiel letztendlich ausgeht, erfahren wir leider nicht mehr, da wir zurück zum Camp eilen müssen, um auf die Minute genau um 18 Uhr einzufahren, bevor das Gate schliesst.
Nach einem schnellen Abendessen und einer Kniffelrunde mit Hyänenbesuch fallen wir zufrieden ins Bett.En savoir plus
Game Drives Satara bis Lower Sabie
14 octobre 2023, Afrique du Sud ⋅ ☁️ 28 °C
Die Nacht ist durchwachsen und windig, Löwen hört man wie jede Nacht wieder brüllen. Wir stehen um 5.15 Uhr auf, packen zusammen, kochen Kaffee und Kakao und los geht’s - inzwischen sind wir sehr gut eingespielt.
Heute geht es weiter nach Lower Sabie und der Weg dorthin ist gleichzeitig unser Morning Game Drive. Es ist heute richtig frisch. Die Kinder schlafen noch eine Weile und wachen pünktlich auf, als sechs Giraffen regelrecht in ihr „Kinderzimmerfenster“ hineinschauen. Giraffen sind sowieso das absolute Highlight der Kinder und heute sehen wir ganze 24. Auf dieser Fahrt kommt auch das allerschönste Lob von Luis: „Mama, wenn ich einen Zauberstab hätte, würde ich zaubern, dass wir für immer in Südafrika bleiben.“ ❤️
Frühstück gibt es an der Tshokwane Picnic Site - für umgerechnet CHF 11.- erhalten wir 2 Cappuccino, 2 Kakao, 2 Portionen Toast mit Spiegelei und Speck und 2 Gipfeli mit Marmelade. Dafür kann man es kaum selber machen. Allerdings müssen wir es von Beginn an mutig vor Vögeln und Meerkatzen beschützen, die hier besonders unerschrocken sind. Wir sind hin- und hergerissen zwischen „oh wie niedlich“ und „verschwindet“. Als ich eine kleine Siesta im Wohnmobil mache (ich bin gerade nicht ganz fit), klaut ein Äffchen sogar noch eine Packung Marmelade von unserem Tisch…
Weiter geht die Fahrt gen Süden und die niedlichste Sichtung des Tages zeigt sich uns: zwei zuckersüsse Hyänenbabies, die direkt neben der Strasse an ihrer Höhle sitzen. Die Jungs interessieren sich nur kurz dafür, ich schmelze! Es folgt noch eine Schildkröte, insgesamt ist die Strecke aber sehr einsam. Kurz vor dem Camp endlich noch ein Highlight für die Jungs: ein ganz sichtbares Riesenkrokodil an Land!
In Lower Sabie beziehen wir unseren Stellplatz, spazieren durchs Camp, beobachten Hippos und Büffel, Agamen und Ameisen, baden im Pool, machen Siesta und wollen nur für einen kurzen Nachmittags Game Drive noch mal raus.
Wir wollen zum Abschluss eigentlich noch mal zum Damm mit den Krokodilen, Dirk verpasst aber zum Glück die Abfahrt und schon stehen wir in einer Autogruppe und dürfen einen wunderschönen Leoparden nicht weit entfernt bewundern. Er schläft auf einem Felsen, hebt aber wenigstens zwischendurch einmal brav den Kopf.
Nach dem Abendessen geht es für Luis und mich noch auf einen Night Game Drive. In dem dichten Busch sieht man nicht viel, dafür ist die Ausbeute dann doch ganz gut: Büffel, Elefanten, Antilopen, ein Chamäleon und eine Löwin, die direkt vor uns die Strasse quert und ganz nah bei uns ist. Zwei Minuten später ist Luis im Tiefschlaf. Ich sehe noch eine Ginsterkatze, dann geht es auch schon wieder zurück und sofort ins Bett.En savoir plus
Nicht viel los in Lower Sabie
15 octobre 2023, Afrique du Sud ⋅ ☁️ 26 °C
Nach dem Night Game Drive ist heute Ausschlafen angesagt, also zumindest ein bisschen, denn um 6.45 Uhr sind wir alle wach. Eigentlich wollen wir auf unserer Campsite frühstücken, aber das Restaurant mit seinem wundervollen Aussichtsdeck lächelt uns an und so gibt es ein Riesenfrühstück, während wir Hippos, Büffel, Krokodile und diverse Vögel in unmittelbarer Nähe haben - und das fast alleine, denn um diese Uhrzeit ist hier noch nichts los.
Wir checken das Sighting Board und machen uns um 10 Uhr bei kühlen Temperaturen auf die Suche nach Tieren nördlich des Flusses, bis auf wenige Giraffen, Antilopen, Elefanten und gleich 3 Schildkröten ist die Region aber regelrecht leergefegt. Mehrmals haben wir inzwischen von Südafrikanern gehört, dass sie den Park in all den Jahren noch nie so leer erlebt haben, was unser Gefühl bestätigt.
Auch der Game Drive nach unserer Mittagspause ist nicht ergiebiger, obwohl wir die eigentlich sehr wildreiche Region Richtung Crocodile Bridge inklusive der S28 entlangfahren. Die Kinder haben aber meist trotzdem Spass im Wohnmobil und werden erstaunlich kreativ in ihren Spielen, von daher ist das nicht so schlimm. Neben Kniffel sind die derzeitigen Lieblingsspiele im Wohnmobil:
Stifte verstecken und raten, welche Farben fehlen, Gedächtnisspiele ähnlich „Ich packe meinen Koffer“, Verstecken, Höhle im Bett bauen, Tiere ausmalen, Fussball/Kissenschlacht und natürlich die Klassiker wie Lava, Dino, Ninja, Laser und Co. …
Nach einem entspannten Abend mit unspektakulärem Abendessen geht es wie immer früh ins Bett.En savoir plus
Quer durch den Park mit Raubtieren
16 octobre 2023, Afrique du Sud ⋅ ☁️ 21 °C
Nachts fängt es an zu regnen, zum Glück haben wir bereits zusammengepackt. Inzwischen sind wir schon ohne Wecker morgens um 5.15 Uhr wach und verlassen das Camp wie fast immer um ca. 5.45 Uhr. Es regnet anfangs zum Glück nur leicht, trotzdem sehen wir kaum Tiere.
Für erfolgreiche Game Drives muss man nicht immer nur den Busch, sondern manchmal auch die Mitmenschen beobachten. Als wir also einen Frühstücksstopp auf einer Brücke einlegen, werden wir recht schnell nervös, weil 6 Safarifahrzeuge mit maximaler Geschwindigkeit an uns vorbeifahren und alle in die gleiche Gravel Road einbiegen. Also essen wir schnell die Müslis auf und fahren hinterher, so schnell es das Wohnmobil zulässt. Als wir schon fast aufgeben und umdrehen wollen, weil weit und breit nichts und niemand mehr zu sehen ist, sehen wir einige Autos auf einem Haufen. Und dort liegen zwei Löwen, die sich in der Paarung befinden. Sie sind zwar gerade nicht dabei, aber er versucht es immer wieder, während sie ihn abblitzen lässt… Aber immerhin sind sie so aktiv, wie man Löwen selten sieht. Wir bleiben eine ganze Weile und erfreuen uns an der Sichtung, während die meisten Autos schnell wieder abdrehen. Die Jungs finden es auch nicht so spannend, spielen aber brav im Wohnmobil.
Als wir weiterfahren, folgen wir einem Safarifahrzeug, das nach wenigen Kilometern abrupt stehen bleibt. Und dann erleben wir ein weiteres Highlight: Wildhunde! Die haben wir bisher nur einmal 2012 in Nordnamibia gesehen und wir sind entsprechend begeistert. Das Rudel zählt sicher 20 - 30 Hunde und wir dürfen sie eine Weile beobachten, bevor sie weiterziehen. Die Jungs verstehen unsere Begeisterung nicht ganz, sind doch nur Hunde, nicht halb so cool wie Giraffen! 🙄😂
Weiter geht die Fahrt nach Skukuza, der „Hauptstadt“ des Kruger NP. Unterwegs fängt es an zu schütten und vor Ort entdecke ich Werbung für das AM Spa. Wir versuchen unser Glück und ich kann direkt eine Massage starten - genau das richtige für meinen etwas in Mitleidenschaft geratenen Rücken, der oft etwas schwierig tut bei minderwertigen Betten.
Während ich mich durchkneten lasse, gehen die Männer einkaufen und wir fahren danach direkt den langen Weg weiter gen Süden. Unterwegs dann noch weitere Highlights: eine Löwin, die die Strasse vor uns quert und mehrere Hyänenmamis mit winzigen Babies.
Nachmittags kommen wir an unserem letzten Kruger Camp Berg-en-Dal an und verbringen den Nachmittag hier im Restaurant und waschen endlich mal wieder. Abends machen wir noch ein Feuer, wobei die Jungs grossen Spass haben und gehen dann sehr früh ins Bett.En savoir plus
Fahrtag bis in die Drakensberge
17 octobre 2023, Afrique du Sud ⋅ ☁️ 17 °C
Für heute gibt es nur ein Programm: Fahren, fahren, fahren. Wir stehen nicht ganz so früh auf, packen zusammen und verlassen schweren Herzens den Kruger NP durch das Malelane Gate.
Die Fahrt geht zuerst durch wunderschöne grüne Hügel und später bei eisigen 7 bis 15° C durch karge Hochlandschaft gen Südwesten. Die Jungs machen auch hier brav mit, fragen nicht einmal, ob sie etwas schauen dürfen und erfreuen sich an ein paar kleinen Geschenken, die ich extra für diesen Tag besorgt hatte.
Wir gehen noch kurz einkaufen und um 17.30 Uhr erreichen wir unser Ziel: das Dragon Peaks Mountain Resort in der Nähe von Cathkin Park in den Drakensbergen, östlich von Lesotho. Hier bleiben wir die nächsten zwei Tage und wollen aktiv die Gegend erkunden. Bis dahin müssen wir aber erstmal gesund werden, denn auch Dirk hat jetzt (m)eine Erkältung voll erwischt. Notfalls machen wir es uns hier einfach gemütlich, die Kinder sind mit dem grossen Spielplatz und Pool auf jeden Fall erstmal versorgt. Um 18.45 Uhr liegen alle im Bett.En savoir plus
Chill out in den Drakensbergen
18 octobre 2023, Afrique du Sud ⋅ ☀️ 21 °C
Für heute ist nichts geplant, was ganz gut passt, da ich immer noch etwas erkältet bin und es nun Dirk auch voll erwischt hat. Also schlafen wir erstmal aus, frühstücken in der Sonne mit Blick auf die schönen Berge und die Kinder springen Trampolin und klettern auf dem Spielplatz.
Am Mittag machen wir eine kleine Wanderung, von wo wir die Aussicht auf die zentralen Drakensberge noch besser geniessen können. Dank reichlich Snacks machen die Jungs auch brav mit. Als wir wiederkommen, geht Dirk zuerst ins Wohnmobil und bekommt gar nicht mit, dass ihn eine Grünmeerkatze ausraubt. Der kleine Teufel springt leise hinein und schaut sich um, bis er sich einen Apfel schnappt und schon wieder raus ist, bevor wir angestürmt kommen und ihn verjagen.
Den Nachmittag verbringen wir mit mehr Trampolin, Hängematte, Pool, Fussball und dem Beobachten eines Pfaus, der ein wunderschönes Rad schlägt. Das beeindruckt die Kinder definitiv mehr als alle Löwen.
Wir gehen wieder früh ins Bett, um uns gesund zu schlafen.En savoir plus
Entlang der Drakensberge nach Norden
19 octobre 2023, Afrique du Sud ⋅ ☀️ 20 °C
Nach dem Frühstück, einer Runde Trampolin und Pool für die Kids verlassen wir diese kinderfreundliche Camp Site und fahren eine gute Stunde gen Norden in Richtung Royal Natal Nationalpark.
Kurz davor halten wir am Hlalanathi Resort, wo wir heute und vielleicht auch morgen bleiben wollen. Hier gibt es wieder zwei Pools, Spielplätze und eine schöne Aussicht von unserem Stellplatz. Morgen wollen wir dann den Nationalpark erkunden und erwandern und dann vielleicht dort eine Nacht verbringen, das entscheiden wir spontan. Vor allem Dirk muss aber erstmal wieder fit werden.
Wir verbringen den Nachmittag an unserem „Privat Pool“ mit Wildwasser Rutsche, denn wir sind mal wieder die einzigen Gäste dort und lesen bzw. kniffeln an der Camp Site. Tier des Tages ist eine gigantische Heuschrecke - und natürlich die Katzen des Camps.
Abendessen gibt es auf der Veranda der Restaurantterrasse und wir geben uns Mühe, nicht schon wieder vor 19 Uhr ins Bett zu fallen - der „Nachteil“, wenn man mit der Sonne aufsteht. Süsse Aktion von Henri nach dem Essen:
Ich: Henri, go in and tell them that we’d like to pay.
Henri rennt rein und ruft: Wir zahlen!En savoir plus
Traumtag im Royal Natal Nationalpark
20 octobre 2023, Afrique du Sud ⋅ ☀️ 27 °C
Wir wachen mit Panorama auf die Drakensberge aus dem Bett auf. Es ist ein herrlicher Tag, den wir mit Kaffee, Kakao und Pancakes beginnen. Danach packen wir zusammen und fahren die kurze Strecke zum Royal Natal Nationalpark.
Wir bauen unser Camp auf der Mahai Campsite unterhalb der majestätischen Bergformationen auf. Nach einer kleinen Pause wandern wir los in Richtung Cascades. Es ist ziemlich heiss, das Wetter wunderschön. Die Abzweigung zu der bekannten Badestelle übersehen wir zuerst und geniessen dadurch noch eine wunderschöne Landschaft mit grossen Felsen und saftiger Landschaft.
Als wir unseren Fehler bemerken, laufen wir zurück zu der idyllischen Badestelle, die wir fast für uns haben und wo wir ausgiebig picknicken, lesen, klettern und planschen.
Wir sind am frühen Nachmittag zurück am Camp, spielen Fussball, lesen, faulenzen, machen Remote Schooling und die Kinder spielen auf dem kleinen Spielplatz.
Nach der Pastarunde am Abend helfen die Kinder mal wieder voller Begeisterung beim Abwasch. Wir spielen noch etwas und gehen dann ins Bett.En savoir plus

Voyageur
Hallo ihr „Wildforscher", bin gerade wieder bei euch, denn ich habe Fotos entdeckt , die ich noch nicht gesehen habe. Das wundert mich ja nun schon fast, da ich annahm, auf dem Laufenden zu sein. Mein Problem ist, dass ich mich immer so schwer loseisen kann. Es ist so wunderbar, eure

Voyageur
Pardon, ich wollte sagen, dass es so toll ist, an euren Erlebnissen teilhaben zu dürfen und dafür danke ich euch sehr herzlich. LG und eine super Wochenende !
Royal Natal bis Golden Gate Highlands NP
21 octobre 2023, Afrique du Sud ⋅ ☁️ 25 °C
Es ist wieder ein wunderschöner Morgen. Ich stehe als erste auf und mache mich fertig, während die anderen noch schlafen. Als ich draussen ein schnelles Müsli esse, sehe ich im Schatten hinter dem Wohnmobil einen grossen Affen und gehe lieber schnell rein. Der Pavian sitzt auf unserer Motorhaube und ist ein ordentliches Kerlchen. Später erschreckt er Luis noch zu Tränen, als er fast ins Wohnmobil reinkommt und nur noch rund einen Meter entfernt von ihm ist. Im Gegensatz zu den kleineren Meerkatzen sind die Paviane schon wirklich unheimlich, wenn sie so nah kommen. Witzigerweise kennen aber alle Affen die Steinschleudern ganz genau und winkt man ihnen nur einmal damit zu, suchen sie sofort das Weite.
Als ich fertig bin, fahre ich mit einer anderen Wandergruppe zum Startpunkt des berühmten Trails in die Tugela Gorge. Um 7.30 Uhr laufe ich los. Meinen Plan, die Strecke als Trail Run zu absolvieren, muss ich schnell begraben, dafür bin ich noch nicht wieder fit genug und es ist bereits ziemlich heiss und geht stetig bergauf. Ich gehe also einfach sehr forsch vorwärts und bin trotzdem recht schnell nach 2 h innerhalb der Gorge, wo ich dankbar für den Schatten bin. Die Aussichten unterwegs sind beeindruckend und ich begegne auf dem Hinweg bis in die Schlucht hinein niemandem.
Ich mache kaum Pause, da die Männer ja auf mich warten und begebe mich direkt auf den Rückweg. Dabei begegnen mir alle Wanderer, die mit mir gestartet waren. Leicht bergab kann ich auch etwas joggen, was ich am Ende vor allem tue, um der brennenden Mittagssonne zu entkommen. Nach insgesamt 3.5 h und 15 km bin ich zurück am Gorge Car Park, wo ich mich kurz mit den Jungs am Wasser abkühle und von wo wir dann weiterfahren.
Die Fahrt geht heute weiter nach Norden und Westen, um Lesotho zu umrunden. Die Landschaft unterwegs ist wunderschön, vor allem, als wir durch den Golden Gate Highlands National Park fahren. Es erinnert immer wieder an die Region um Monument Valley in den USA mit einzelnen schroffen Sandsteinformationen.
Hungrig halten wir nachmittags im kleinen hübschen Ort Clarens und essen etwas, schlendern über den Marktplatz und fahren dann bereits weiter bis Fouriesburg. Der letzte Abschnitt ist unglaublich beeindruckend, da ein Gewitter in der Ferne aufzieht, das für eine unglaublich tolle Kulisse sorgt.
In Fouriesburg verwirrt uns Google erstmals etwas, aber nach einer Weile finden wir noch einen einsamen Campingplatz etwas ausserhalb direkt an der Grenze zu Lesotho. Wir kniffeln noch, während das Gewitter mit vielen Blitzen näher kommt und es kräftig bis in die Nacht hinein regnet.En savoir plus
Letzter langer Fahrtag
22 octobre 2023, Afrique du Sud ⋅ ⛅ 23 °C
Heute steht uns unser letzter Fahrtag dieser Reise bevor. Fünf Stunden müssen wir noch mal fahren bis zu unserem nächsten Ziel. Wir frühstücken also nur kurz draussen - das Wetter ist glücklicherweise wieder gut - und fahren dann wieder los.
Die Strecke ist anfangs landschaftlich noch sehr schön, allerdings ist die Strasse in einem miserablen Zustand mit unzähligen Schlaglöchern. Das ändert sich nach einer Stunde und wir fahren der grossen Stadt Bloemfontein auf einer Schnellstrasse entgegen, dafür wird die Landschaft flach und eintönig.
In Bloemfontein bummeln wir zwei Stunden durch eine Mall und füllen unsere Vorräte auf. Die restlichen zwei Stunden Fahrt beschäftigen wir uns mit Rätselheften und Liedern und bringen auch so die Zeit noch hinter uns.
Die Landschaft wird immer einsamer und weiter mit steppenartigen Weideflächen, auf denen neben Schafen und Rindern auch Springböcke grasen. Bei Ortsdurchfahrten zeigt sich jedes Mal die grosse arm-reich-Schere, die hier in Südafrika so stark ausgeprägt ist, wie vermutlich in wenigen anderen Ländern der Welt.
In Philippolis ist die einzige Campsite leider ausgebucht, weswegen wir es auf gut Glück bei einer Pension probieren, wo wir im Hinterhof parken und übernachten dürfen. Da es morgen Früh super früh rausgeht, macht uns das nichts aus. Wir stossen erleichtert auf diesen letzten Fahrtag an und gehen zeitig ins Bett.En savoir plus
Ein Highlight jagt das andere
23 octobre 2023, Afrique du Sud ⋅ ⛅ 25 °C
So früh wie heute war es bisher noch nie … um 4.30 Uhr klingelt der Wecker und in der ersten Dämmerung um 5 Uhr fahren wir los. Es geht 50 Minuten über eine furchtbare Wellblechpiste ins totale Nichts. Dafür entschädigt eine wunderschöne Morgenstimmung während die Sonne über der Steppe aufgeht. Die Kinder verschlafen das Geklapper bei niedriger Geschwindigkeit im Bett.
Um kurz vor 6 Uhr erreichen wir das Gate des Tiger Canyon, werden von unserem Guide begrüsst und wechseln in seinen Landcruiser. Er erklärt uns viel über Tiger Canyon und den Wildschutzgedanken für die in Indien vom Aussterben bedrohten bengalischen Tiger. 13 Tiger befinden sich auf einem Areal von 6‘500 Hektar Land und wir begeben uns direkt auf die Suche.
Es dauert eine Weile, aber dann finden wir ein erstes stattliches Männchen, zu dem er direkt nah dran fährt. Ein grosser Unterschied zu unseren bisherigen Game Drives, da hier tatsächlich Offroad gefahren wird. Und Offroad ist hier ernst gemeint, denn das felsige Flussbett sieht für uns unmachbar aus. Aber ganz getreu dem Slogan „Nichts ist unmöglich“ bringt und dieser Toyota nah dran. Die Kinder freuen sich über die Fahrt mindestens genauso wie über den Tiger.
Wir sehen noch drei weitere Tiger inklusive der weissen Tibo, die ihre Jungen aber vor uns versteckt hält, wir hören sie nur nach ihr rufen.
Am Ende gibt es ein weiteres, völlig unerwartetes Highlight: wir gehen in ein kleines separates Gehege, in dem drei junge Geparden aufgezogen werden. Die Kleinen sind eigentlich nicht Plan des üblichen Projekts dort, mussten aber aufgenommen werden, weil die Mutter gestorben ist. Sie werden nun noch ein Jahr gefüttert und dann vor Ort im Gepardenareal ausgewildert, bevor sie an andere Nationalparks gegeben werden. Wir dürfen sehr nahe heran und sie sind scheu aber neugierig und vor allem recht interessiert an Henri, der für sie bereits eine machbare Beutegrösse hätte. Diese Erfahrung so nah ist für uns alle ein absolutes Highlight.
Nach diesem einmaligen Erlebnis verabschieden wir uns von unserem tollen Guide, seinem grandiosen Fahrzeug und dem einzigartigen Reserve und fahren zufrieden die lange holprige Strasse zurück.
Weiter geht’s gen Süden und da die müden Kids einschlafen, fahren wir sogar länger als geplant bis in den wunderschönen Mountain Zebra National Park. Karg und hügelig gefällt er uns gleich sehr gut, wir sehen ein paar Zebras, Antilopen, Strausse und Warzenschweine. Wir relaxen an unserer Campsite, die Kinder springen tapfer noch in den eisigen Pool und dann gibt’s einen gemütlichen Grillabend.En savoir plus

VoyageurAnn- Kathrin du schreibst und beschreibst das, was ihr seht und erlebt immer so anschaulich, dass man sich in eurer Mitte fühlt. Das ist manchmal recht eigenartig, einerseits trennen uns ja wirklich einige Kilometer , aber andererseits fühlt man sich euch oft sehr sehr nahe. Ich denke, das macht das Begleiten eurer Abenteuerreise besonders interessant und reizvoll. Man fiebert schon dem nächsten Tag mit seinen Aussergewöhnlichkeiten entgegen. Also macht weiter so und passt trotzdem auf euch alle auf !!!
Gemütlicher Tag im Mountain Zebra NP
24 octobre 2023, Afrique du Sud ⋅ ☀️ 18 °C
Für mich geht es heute nahtlos mit meinen Lieblingskatzen weiter, denn ich habe mich für das Cheetah Tracking angemeldet. Morgens um 7.30 Uhr geht es bei schönstem Wetter aber noch frischen Temperaturen los. Wir sind eine kleine Gruppe, nur zwei weitere Touristen, zwei Guides und ich. Die Kinder sind leider noch zu jung für diesen Trip, weswegen Dirk mit ihnen im Camp bleibt.
Nach einer kurzen Fahrt halten wir bereits und wir haben Glück: der Guide empfängt sofort ein Signal eines Geparden ganz in der Nähe. Wir fahren nur ein Stückchen weiter, steigen aus und die Guides nehmen ihre Waffen an sich - die vor allem als Schutz vor Büffeln dienen. Wir laufen ca. 300 m im
Gänsemarsch bergauf und dann steht sie dort: eine wunderschöne Gepardin nur rund 30 m von uns entfernt. Sie läuft noch ein kurzes Stück weiter und dann legt sie sich entspannt hin. Sie erkennt die Guides bereits an deren Stimmen und wirkt völlig unbeeindruckt, obwohl wir uns auf rund 10 m nähern. Wir sind begeistert, ich liebe diese Katzen einfach.
Die Guides erklären uns viel über dieses Projekt und den Schutz von Geparden allgemein, was sehr interessant ist. Nach rund 20 Minuten verabschieden wir uns von diesem tollen Tier und fahren noch eine schöne Runde durch den Park, weil diese Sichtung überdurchschnittlich schnell war.
Wieder im Camp gehen wir an den Pool, den wir mal wieder für uns alleine haben. Dirk läuft etwas auf den umliegenden Trails und ansonsten hängen wir in der Sonne ab, spielen und die Jungs baden etwas - mir ist das zu kalt.
Nachmittags gehen wir noch auf einen Game Drive und versuchen, die Gepardin zu finden. Darin sind wir erfolglos, sichten dafür aber zwei Nashörner, die wir eine ganze Weile beobachten können. Die Jungs finden das total langweilig… wir freuen uns sehr.
Wir nehmen eine falsche Abbiegung und fahren dadurch noch eine riesige Schleife auf einer Hochebene, die landschaftlich wieder ganz anders ist. Die Savanne ist in wunderschönes Abendlicht getaucht und die Silhouetten von den vielen Bergzebras, Springböcken, Blessböcken, Straussen und Hardebeest, die hier oben grasen, sehen einfach nur traumhaft aus. Auch einen Schakal sehen wir noch. So geniessen wir diesen viel längeren Game Drive sehr, auch wenn die Jungs etwas chaotisch drauf sind.
Zurück im Camp gibt es ein schnelles Abendessen und dann gehen die Jungs noch in die Badewanne, bevor sie erschöpft einschlafen.En savoir plus

Voyageur
Ja war auch nicht sonderlich wahrscheinlich bei 6 Löwen auf zig tausend Hektar Nationalpark. 😂 Aber natürlich stand da trotzdem das Schild: Beware of lions! 😂
Ab an die Küste
25 octobre 2023, Afrique du Sud ⋅ ☀️ 23 °C
Die sternklare Nacht hier in der Halbwüste ist eisig und wir bleiben morgens lange im Bett liegen, bis die Sonne alles aufwärmt. Dann gehen wir raus und frühstücken ganz ohne Stress in der Morgensonne. Während wir dort sitzen übernimmt eine Horde Meerkatzen mal wieder das Kommando und plündert eine Mülltonne, die nicht gut gesichert war. Die Jungs verjagen die Diebe und Henri ist extrem stolz, dass er sie mit seinem Schwert (Stock) in die Flucht geschlagen hat.
Wir machen noch einen gemütlichen Game Drive Richtung Ausfahrt und erfreuen uns an vielen kleinen Highlights: neben den stets quirligen und etwas verpeilten Perlhühnern sehen wir zuckersüsse und neugierige Erdhörnchen, Zebrafohlen und am Ende ein Highlight für mich: Erdmännchen! Das erste Mal, dass auch Dirk und ich sie in freier Wildbahn sehen.
Wir verabschieden uns von diesem landschaftlich reizvollen und gemütlichen kleinen Nationalpark und entscheiden uns spontan für eine Planänderung: statt den nahen Addo Elephant Park zu besuchen, wollen wir zwei Tage am Meer verbringen, denn am Wochenende soll das Wetter ungemütlich und kalt werden. Den Addo wollen wir dann in der Zeit nachholen.
Also fahren wir an die Küste und finden einen idyllischen Campingplatz, auf dem wir unsere Camp Site direkt am Ufer des Sunday River mit Blick auf riesige Sanddünen am anderen Ufer unweit des Meeres aufschlagen.
Dirk geht noch joggen, die Kinder spielen und klettern auf Spielplatz und Bäumen und Luis und ich bauen eine Angel, dank des Nachbarn mit professionellem Haken und Ködern. Wir angeln damit aber nur ein altes totes Fischskelett, das Luis jedoch sehr spannend findet.
Die Hühnersuppe, bei deren Zubereitung mir die Jungs fleissig helfen, wird von allen verschlungen und nach einigen Spielrunden und Remote Schooling geht’s ins Bett.En savoir plus
Sanddünen und Meer
26 octobre 2023, Afrique du Sud ⋅ ☁️ 28 °C
Aufwachen und aus dem Bett auf riesige Sanddünen schauen… es ist heute Morgen so herrlich, dass wir lange faul im Bett blieben und erst gegen 8.30 Uhr frühstücken.
Danach laufen wir direkt los. Unser Ziel: die Sanddünen auf unserer Flussseite vorne am Meer. Obwohl es 2 km in bereits knallender Sonne ist, machen die Jungs super mit und sind begeistert beim Anblick der gewaltigen Dünenlandschaft. Sie springen direkt umher und wir lassen uns die kräftige Meeresbrise um die Nase wehen.
Am Meer beobachten wir einige Fischer und verbringen eine Zeit mit lesen, während die Jungs voller Begeisterung Sandburgen bauen und mit den Wellen spielen. Nach einer Weile sind wir weit und breit die einzigen Menschen in dieser tollen Naturlandschaft. Als es etwas zuzieht und aufwindet, suchen wir uns ein windstilles Plätzchen in den Dünen, spielen dort noch eine Weile und gehen dann wieder zurück zum Camp - wieder ohne Beschwerden.
Am Camp ist es ziemlich heiss und wir relaxen und spielen im Schatten, machen später alle gemeinsam eine Einheit Krafttraining, essen und gehen nach diesem faulen Tag ganz entspannt ins Bett.En savoir plus
So ein Mist!
27 octobre 2023, Afrique du Sud ⋅ ☁️ 24 °C
Wir machen uns noch mal einen entspannten Morgen, das schlechtere Wetter zieht bereits auf, wobei es heute noch okay sein soll. Heiter bis wolkig und etwas kühler ist ja grundsätzlich nicht schlecht.
Ich gehe eine kleine Runde joggen, wir kaufen ein und dann fahren wir in den nahen Addo Elephant NP. Dieser präsentiert sich landschaftlich sehr schön in einem frischen Grün und mit vielen bunten Blüten, vor allem im Kontrast zur rötlichen Erde, jedoch gestaltet sich die Wildbeobachtung sehr schwierig, da man einen Grossteil der Zeit durch dichten Busch fährt und keinerlei Tiere zu Gesicht bekommt. Auf den wenigen weiten Ebenen grasen ein paar Elefanten, Zebras, Warzenschweine und Antilopen, es ist aber insgesamt recht ruhig.
Wir checken am Main Camp ein und fahren am späten Nachmittag noch mal los. Irgendwo müssen schliesslich diese grossen Elefantenherden sein. Wir sehen von ihnen aber hauptsächlich jede Menge Haufen auf der Strasse und - zur grossen Freude der Jungs - unzählige Mistkäfer. Wir zählen über 20 Stück auf der Fahrt, an denen wir immer im grossen Bogen vorbeifahren, denn sie sind eine bedrohte Tierart. Bei einem kleinen Spezialisten verweilen wir länger, weil er es immer und immer wieder versucht, eine Mistkugel von der Fahrbahn zu schaffen. Es will aufgrund einer kleinen Steigung aber nicht funktionieren und er rollt mitsamt Kugel immer wieder einen Meter zurück… die Jungs sind begeistert, es fasziniert sie mehr als jede Löwen-, Elefanten- oder Leopardensichtung. Zitate Henri: „Das ist jetzt mal spannend!“ und „Das war jetzt cool!“
Zuletzt halten wir für unseren Sundowner nah bei einem Wasserloch und beobachten zwei junge Elefantenbullen bei einer wahren Schlammschlacht, bei der sie ihre Kräfte messen. Das ist doch ziemlich eindrucksvoll, wenn auch nicht ganz so spannend wie der Mistkäfer... Auf der Rückfahrt sehen wir dann auch noch einen Schakal.
Wir machen noch einen Grill-Lagerfeuer-Abend, allerdings geht es mit dem Mist weiter, wenn auch nicht mehr so positiv. Ich stehe bis spät in die Nacht mit Nunu in regem Austausch, weil ihr Flug leider zig mal verschoben und letztendlich gecancelt wird. Sie übernachtet daraufhin in Hannover.En savoir plus

Voyageur
Ich erinnere mich, dass Abende am Lagerfeuer immer total beliebt waren und heute noch sind, wie man bei euch sehen kann. Wunderschöne Aufnahmen !
Im Dung Beetle National Park
28 octobre 2023, Afrique du Sud ⋅ ☁️ 18 °C
Schon nachts kommt der angekündigte Regen, weswegen wir morgens keinen Stress machen. Als es trocken ist, frühstücken wir draussen, wobei die Grünmeerkatzen mal wieder einen winzigen Moment der Unachtsamkeit ausnutzen und uns eine Scheibe Brot vom Tisch klauen, während ich daran sitze, aber kurz zu den Kindern schaue. Das Schimpfen und Verjagen danach ist auch nie von Erfolg gekrönt, aber ich zeige ihnen sehr deutlich die Steinschleuder. Die Jungs gehen danach auch direkt ins Schiesstraining beim Papa, wobei natürlich die klare Regel besteht, dass nichts und niemand Lebendiges abgeschossen werden darf - auch bei den Äffchen dürfte nur daneben geschossen werden, aber meistens fuchteln wir sowieso nur damit herum, weil die kleinen Biester so schnell sind. Jeder Erfolg für sie ist aber eigentlich schlecht, denn es macht sie dreister und bei Pavianen kann das sogar dazu führen, dass sie zum Abschuss freigegeben werden. Dann doch lieber mit der Steinschleuder auf Distanz halten, so süss sie auch sind.
Der Game Drive am Vormittag ist nicht sonderlich ergiebig, nur unzählige Mistkäfer, Tausendfüssler und vereinzelt mal ein Elefant oder Zebra. Wir sind der klaren Meinung, dass der Park eigentlich Dung Beetle National Park heissen müsste. Die Jungs freut es und unsere Slalomfahrt um das Kleinvieh herum erinnert ein bisschen an diese Computerspiele, bei denen man nicht gegen gewisse Gegenstände kommen darf.
Wir beschliessen, den Rest des Tages gemütlich anzugehen. Aufgrund von Nunus Verspätung haben wir eine Nacht hier verlängert und ich erkunde mit den Kids Spielplatz und Infocenter im Camp, Dirk springt Seil und geht mit ihnen in die Badewanne und ich geniesse eine gute Massage, während es draussen schüttet.
Wir essen sehr lecker im Cattle Baron Restaurant und sogar beiden Jungs schmeckt es - ein seltener Moment, wenn es nicht Nudeln mit Tomatensauce gibt. Wir schauen abends nicht das Rugbyfinale an, hören aber die Schreie der Campbewohner, während wir gemütlich lesen.En savoir plus
Nunu kommt in Port Elizabeth dazu
29 octobre 2023, Afrique du Sud ⋅ ⛅ 16 °C
Das Wetter ist auch heute noch frisch und wechselhaft und wir nutzen die morgendlichen Stunden für eine ordentliche Putzeinheit - immerhin sollten die meisten Gravel Roads nun hinter uns liegen. Ausserdem kochen wir für heute Abend vor und spielen Coiffeur. Die Jungs sind dabei mit den Äffchen beschäftigt und ein Elefant frisst gemütlich in Sichtweite.
Mittags fahren wir los und müssen den Addo komplett im Osten umrunden, da die Route durch den Park aufgrund des vielen Regens für uns nicht mehr befahrbar ist und die Westroute entlang des Parks derzeit als unsicher gilt.
Am frühen Nachmittag erreichen wir PE und verbringen einige Zeit in einer schönen Mall in Summerstrand und beobachten die Wellen an der Waterfront, bevor wir zum Flughafen fahren, um Nunu mit mehr als 24 Stunden Verspätung abzuholen.
Da es schon recht spät ist, fahren wir nur 20 Minuten zu einem Campingplatz an der Südküste von PE. Die Fahrt geht plötzlich über sehr kleine Strassen direkt durch eine Armengegend, wie wir sie so bisher noch nicht hier gesehen hatten. Der Kontrast nach der heilen Summerstrand-Welt mit Vergnügungsecken und Food Courts hierzu ist dramatisch und verdeutlicht einmal mehr die riesige Schere zwischen arm und reich in diesem Land.
Wir finden eine Campsite am Meer, die nicht völlig verlassen ist, essen noch schnell und gehen früh ins Bett, da wir alle müde sind.En savoir plus

Voyageur
Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie glücklich Maria sein muss, nach so einer extremen Verspätung endlich am Ziel angekommen zu sein. Und diese Freude über ihre Ankunft und ein gesundes Wiedersehen erfasst gewiss euch alle. Auch weiterhin optimales Abenteuerglück !!!🦧🐘🐆🐅🦍🦓🦒🐘🦧
Entlang der stürmischen Küste
30 octobre 2023, Afrique du Sud ⋅ 🌬 20 °C
Mit wunderschöner Meersicht geniessen wir den morgendlichen Kaffee im Bett, frühstücken aufgrund relativ niedriger Temperaturen aber lieber drinnen.
Wir fahren noch am Morgen die kurze Strecke nach Jeffrey‘s Bay und da ein kräftiger auflandiger Wind weht, geht Dirk eine Runde kiten und weiht unser neues Splitboard ein. Die Kinder spielen währenddessen glücklich am Strand, bauen Burgen, sammeln Muscheln und toben an der Wasserkante.
Anschliessend geht es von einem Surfer Label Factory Outlet zum nächsten und wir decken uns mit allem ein, was wir und die Kinder brauchen. Ganz wie die Eltern wollen sie natürlich auch endlich Flip Flops haben und staksen damit den Rest des Tages durch die Gegend.
Wir essen sehr lecker und gesund in einem Bistro, während nebenan der Generator die schöne Stimmung etwas beeinträchtigt - es ist gerade Load Shedding, also muss das Diesel-Aggregat den zweistündigen Stromausfall überbrücken. Standard hier in Südafrika.
Beim Kaffee entscheiden wir, doch noch die Stunde bis in den Garden Route National Park zu fahren, anstatt in Jeffrey‘s Bay zu übernachten. Die Fahrt dorthin ist schön, allerdings sehr stark geprägt von Forstwirtschaft.
Am Storms River Mouth Rest Camp angekommen, sind wir begeistert. Wir nehmen einen traumhaften Stellplatz direkt am Meer ein, was aufgrund der wenigen Besucher nicht schwierig ist. Das Wohnmobil können wir so platzieren, dass es uns idealen Windschutz bietet und so geniessen wir beim Apéro den Panoramablick auf spektakuläre Wellenbrecher und einen traumhaften Sonnenuntergang.
Sobald die Sonne weg ist, verkriechen wir uns aber ins Wohnmobil, da es bei 15° C doch ziemlich schnell zu frisch draussen ist.En savoir plus
Hiking Tsitsikamma
1 novembre 2023, Afrique du Sud ⋅ ☀️ 16 °C
Aufwachen, Kaffee im Bett trinken und dabei auf‘s Meer schauen und Meeresluft schnuppern. Das ist schon etwas, woran wir uns gewöhnen könnten. Heute ist es schon deutlich wärmer, aber immer noch weht ein ein sehr frischer Wind.
Für mich und Dirk geht es einmal früh alleine los, während Nunu mit den Kindern am Camp bleibt. Wir laufen los auf dem Waterfall Trail. Angegeben ist er mit 3 - 4 Stunden, den ersten Kilometer kann man aber gut joggen und auch ansonsten kommen wir gut voran. Nach 35 Minuten sind wir am schönen Wasserfall, geniessen dort die Einsamkeit und dass wir mal wieder etwas zu zweit machen können und nach 1.5 Stunden sind wir wieder zurück am Camp.
Nach einem leckeren Frühstück und etwas Faulenzen laufen wir los zum Shop. Luis ist heute etwas quengelig, macht aber mit und dort ist er sofort begeistert, als er nach einem Überraschungsei am Strand spielen darf. Wellen sind für ihn einfach das Grösste! Wir bleiben eine Zeit lang an dem kleinen Strand, die Idylle wird allerdings leider von einer grossen Baustelle gestört - ein neues Panorama Restaurant wird hier gebaut.
Weiter geht es auf dem Mouth Trail bis zur Hängebrücke. Hier könnten die Kinder vermutlich stundenlang laufen, es geht hoch und runter auf einem Holzsteg durch den Wald, immer wieder mit wunderschöner Aussicht auf die Küste. Auch einige Dassies sehen wir.
An der tollen Hängebrücke entscheiden Nunu und ich uns, noch weiter den Lookout Trail zu laufen. Da es steil bergauf geht, läuft Dirk langsam mit den Kindern zurück. Wir kommen noch mal etwas ins Schwitzen und geniessen dann von dort oben die tolle Aussicht auf Berge, Küste und Meer.
Unten treffen wir die Jungs wieder und laufen zurück zum Camp, wobei die irre Nunu noch in den eisigen Pool springt. Am Camp wollen die Kids noch Halloween spielen, wofür Dirk sie kurzerhand als kleine Handtuch-Gespenster verkleidet und ihnen ihre Eimer in die Hände drückt. Sie klopfen ans Wohnmobil, „Süsses sonst gibt’s Saures!“ und bekommen von ihm ein paar Süssigkeiten. Alle glücklich.
Die Hühnersuppe schmeckt allen wieder köstlich und da wir fix und fertig sind, gehen wir heute besonders früh ins Bett.En savoir plus





































































































































































































































































































































































Voyageur
Noch schlimmer als wir 🤣🤣