Spain
Cáceres

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14 travelers at this place:

  • Day19

    Last night I stayed in Câceres in a nicely situated but rather dingy old hotel, tonight I’m in a spacious and bright modern apartment in Casar de Cáceres. With a washing machine, oh joy! I have on swimmers while every other bit of clothing goes through the wash.

    Cáceres was heaving with people as the city prepared for a 4 day Womad (world music) festival. Technical vehicles everywhere putting up stages and lights and hooking up amplifiers (and testing them). The contrast with the medieval buildings makes an interesting juxtaposition- particularly when one long van got stuck in a narrow street corner. The city centre is another world heritage site. Fabulous lunch at LaMinerva restaurant.

    Leaving Càceres this morning was a truly frightening experience as it meant walking for 3km along a very busy road with a narrow shoulder. Cars and trucks going full pelt. It won’t be long before some poor pilgrim has a sticky end. I was really glad to get off onto a side path and across the fields. First time I’ve felt truly frightened on this Camino.
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  • Day25

    Zunächst einmal bringe ich eben meinen Kilometerstand in Ordnung. Habe mit spitzer Feder nachgerechnet und komme nach dem Tag heute mit 26 km auf insgesamt 502 km. 6 km blieben bei dem ganzen Abrunden mittlerweile auf der Strecke. Haben sie ja auch nicht verdient.

    Verdient hätten wir eigentlich auch besseres Wetter. Nun dachte ich, die Wetterlage entspannt sich und Sonnenmilch wird wieder Pflichtprogramm. Von wegen. Heute morgen bin ich erstmals mit meiner Jacke komplett über losgetrabt, den Reißverschluss bis unter die Futterluke hochgezogen. War einfach zu frisch. Gut; daß das nur eine begrenzte Zeit funktionieren konnte, war klar, denn SO wird einem auf jeden Fall ziemlich zügig bullewarm.

    Lisa und ich waren heute die Letzten, die sich aus der Klosterherberge verabschiedeten. Lag an Lisa, sie hat keinen Wecker gehört, wie sie reumütig eingestand 😁 Haben dann ordentlich drauf gedrückt, das Zwischenziel lag in Aldea del Cano, ca. 16 km entfernt. Dort wollten wir eine längere Pause einlegen, um dann möglichst geschmeidig in die letzten 10 km zu starten.

    Mit einer kurzen Rast nach etwa 11 km erreichten wir Aldea del Cano auch, suchten im Ort aber vergeblich eine geöffnete Bar für ein legger Käffchen. Also futterten wir auf dem Marktplatz auf einer Bank von unseren Vorräten. Einer der hiesigen Hunde bekam das spitz und schlich mit treuem Blick an, um Leckereien abzustauben. Lisa trennte sich von drei Frankfurter Würstchen, ich ließ ihn an meinen Knobi-Brotchips teilhaben. Mästen wollten wir ihn nicht, so trollte er sich auch bald wieder, nachdem es nichts mehr gab. So treu er auch schaute.

    Dann zogen wir weiter, allerdings Richtung Herberge des Ortes, da mein Wanderführer dort eine Bar verortete. Und siehe da: es stimmte! 😎 Dort einen Cafe Americano geschlürft und dann ging es endgültig wieder auf die Bahn. Mit leichtem Nieselregen. Schon war mein Wanderschirm am Rucksack installiert und wir zogen los. Dieser Cafe hatte Wunderkräfte 💪 die nächsten 6 Kilometer gingen im Expresstempo vonstatten. Unterwegs überholten wir aber niemanden. Eigenartig. Hier im Ort angekommen entschieden wir uns für die öffentliche Herberge direkt am Ortseingang. Supergepflegt alles, auch ziemlich neu. Nur ein spanischer Pilger war da. Und nun wir. Von den anderen weit und breit keine Spur.

    Lisa und ich meldeten uns dann erstmal im Ort in einer Bar für diese Herberge an und zischten einen frisch gepressten Orangensaft. Dann noch eine Brause. Mit dem Schlüssel im Gepäck trollten wir uns anschliessend wieder in die Herberge, Wäsche waschen. Und siehe da: York war plötzlich da. Als Lisa und ich den Cafe Americano schlürften, ballerte er sich im Restaurant nebenan einen Hamburger rein. Knapp verpasst. Und plötzlich standen auch Ben und Nicky im Raum. Ben etwas lädiert, Probleme mit der Schienbeinsehne. Kommt meistens nicht von der Belastung, sondern von zu wenig trinken. Sagte ich ihm, da meinte er, Nicky hätte ihm das auch schon gesagt 😎

    Jetzt geht es gleich nochmal mit Lisa und York in den Ort, ordentlich Spachteln und was leckeres schlürfen. Und den Tag hochladen, WiFi hat unsere Klause nämlich nicht 😎
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  • Day26

    Der Camino fordert seine Opfer. Ich sitze mit Lisa hier in einem Restaurant in Casar de Caceres. Zum letzten Mal. Bei ihr hat heute ein Fuß unmissverständlich mitgeteilt, daß ihr Camino für dieses Jahr beendet ist. Manchmal geht es sehr schnell.

    Im Grunde war es heute eine auf dem Papier einfach zu gehende Etappe. Wir starteten den Tag gut ausgeschlafen mit einem Frühstück in Valdesalor und ab ging die wilde Fahrt. Die aber völlig unspektakulär war, es waren kaum Höhenunterschiede zu meistern, der Untergrund bot kein Anlass zur Klage, aber manchmal spielt auch das keine Rolle.

    Zum Ende der Etappe hin bemerkte ich schon mehrfach, dass Lisa etwas zu kämpfen hatte, auch wenn sie das Gegenteil beteuerte. Aber was wollte sie auch sagen, klagen hilft nichts, ankommen musste sie so oder so. Als wir dann ankamen, nach 23 km laut Wanderführer, war aber schnell klar, dass Weiterlaufen für sie nicht wirklich empfehlenswert ist. Sie wollte dieses Jahr eh nur bis Salamanca und nächstes Jahr ihre Via de la Plata dort fortsetzen, nun endet sie dieses Jahr eben in Casar de Caceres und setzt nächstes Jahr hier wieder ein. Dass ich ausgerechnet hier an dem ersten Busbahnhof auf dem Weg seit Sevilla vorbei gelaufen bin, ist eine der merkwürdigen Zufälligkeiten auf dem Camino. Lisa wird dort morgen früh einen Bus nach Caceres nehmen und von dort nach Salamanca weiterfahren. Die völlig richtige Entscheidung.

    Die Etappe heute war, zumindest für mich, richtig schön zu gehen. Bis Caceres ging es unaufgeregt nach vorne. In Caceres direkt auf einen Dia-Supermarkt gestoßen, in dem wir uns beide gut für die nächsten Tage eingedeckt haben. Dann wollten wir eine ausgedehnte Mittagspause dazu nutzen, uns ein wenig in der Altstadt umzuschauen. Caceres zählt zum Weltkulturerbe, da sollte es das ein oder andere zu sehen geben.

    Der Weg in die Altstadt zum Plaza Mayor wurde uns einfach gemacht. Ein Einheimischer führte uns aus freien Stücken bis zu diesem Platz, als Lisa ihn spontan ansprach. Er war bereits im Rentenalter und läuft jeden Tag 20 km, wie er berichtete. Das war dann heute sicher auch ein Teil seines Fitnessprogramms, da es auf dem Weg in die Altstadt auch einmal sportlich bergan ging. Oben angelangt, wollten wir ihn noch auf einen Kaffee oder ähnliches einladen, er lehnte aber auch auf Nachfrage höflich ab. Ein wirklich sehr netter Mann!

    Nach einer längeren Pause bei Cola mit Eis und Cafe Americano gingen wir dann die zweiten 10 km am. Es ging zuerst unverdächtig über 3 km Landstraße. Dort hat sich Lisa wohl den finalen Riss geholt. Die letzten 7 km waren für sie dann nur noch zum Vergessen.

    Jetzt spachteln wir noch zusammen etwas, dann war es das für sie auf der Via de la Plata in diesem Jahr. Ich trabe morgen wieder an, das Wetter deutet stark darauf hin, dass ich meinen Regenschirm nicht allzu lange in der Seitentasche meines Rucksacks stecken lassen werde 😎 und die anderen? Ben hat seine Schienbeinsehne geschrottet, und York ging heute nur bis Caceres. Morgen werde ich also alleine wieder durchstarten.

    Auf der Via de la Plata 2018 🚶🍀👍😎
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  • Day28

    Day 28: Cáceres

    March 15, 2017 in Spain

    Another day, another UNESCO World Heritage site! Today we woke up, got ready and hit the road around 11am, heading north to the town of Caceres. It's notable for the extremely well-preserved Old Town, surrounded by walls and towers which we were keen to check out.

    The drive was only about 40 minutes so not strenuous, and it's a small city so we were able to find parking without much difficulty. Walked over to the main plaza and into the old town to have a look around. I did some filming with the new selfie stick I'd bought, and then my phone popped out and crashed onto the stone floor, putting a crack directly across the sapphire lens covering. Supposedly those things are indestructible, but I guess not! I'm very lucky though, because the crack is just adjacent to the zoom lens, and the only negative effect seems to be slightly odd white balance and reflections when using the zoom lens. So most of my videos will be OK.

    The old town is actually quite nice, everything well preserved in stone and again very little evidence of modern life. Unlike other places we've visited it's not just a few buildings in various areas, it's the entire centre of town. Though the commercial centre these days seems to be elsewhere.

    There were a few restaurants fronting onto the main square and although they looked like tourist traps, we chose one and dived in. We both opted for the menu of the day (12 euros including 2 courses, bread, dessert and a drink) - I had chicken & seafood paella and Shandos had a jamon and cheese platter for first course, while we both opted for a pork loin with wedges for main. Dessert I had a brownie with ice cream while Shandos had chocolate mousse, and then afterwards they brought us out an extra free dessert for some reason! No idea why, and my broken Spanish isn't good enough to clarify!

    Bulging from our enormous meal, we headed back into the old town for another look around. We spent a good couple of hours here just wandering slowly, taking photos and filming, and letting Schnitzel enjoy himself as well. Only annoying thing was that, aside from very little English information, the few buildings you could go in (church, university etc) all charged a small amount separately. There wasn't one overall ticket you could buy to allow access to every building. Annoying!

    Eventually I relented and bought a ticket to the cathedral for 4 euros, mainly so I could climb the tower and have a good vantage point. 90 steps to the top was a climb of sorts, but a good view! The Islamic era of the city (800-ish to 1492) left a lot of short, boxy guard towers around the place, and 30 of those are still standing today. The cathedral tower was a good place to admire everything from!

    Back down where I recovered from the climb, just as the bells rang out - glad I wasn't up there when that happened! Feeling like we'd seen most of what Caceres had to offer, we headed back to the car and paid up our parking, before driving back to Merida. Stopped briefly on the way as we saw some ruined castles from the freeway, but on closer inspection turned out to be hotels.

    Brief trip to the park with Schnitzel followed by a visit to the supermarket to pick up a pizza for dinner. Another evening of video editing, blogging and football watching!
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  • Day29

    Enjoying Caceres

    May 6 in Spain

    First guy to leave the Albergue left at 5. The remaining 6 of us started moving around at 6:20 or so. By the time I left the Albergue it was pretty light, another beautiful day (though the forecast shows some rain in the next few days).

    The 24 km were almost all off asphalt. Even though the Camino essentially hugged the national highway, there were very few cars on it because of the autovía (divided highway) being so close. There were tons of cyclists, some on the road, some on the Camino. I think every single one I saw was male. This is the way it always seems to be here, not sure why.

    I got a room in a small hotel and after the obligatory post-walking routine had a couple of hours to wander the old city, which is just beautiful. Lots of 15 and 16 C buildings. I made it to the museum finally (this is probably my fourth or fifth time here) and saw the Moorish aljibe (cistern).

    I only have eight days left to walk and I think I will reach Salamanca.
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  • Day139

    Alcuéscar - Valsador

    April 11, 2017 in Spain

    Gestern Abend waren Dorothea, Kai und ich noch bei Paco. pack ist der Kompagnon von Dorothea und unterstützt sie bei ihrem Herbergsvorhaben. Dafür empfiehlt Dorotheas das Restaurant von Paco an Pilger. Eine WinWin-Lösung wie ich finde. Wir haben also bei bei Paco bis ca. 00:30 Uhr gesessen und Geredet. Was wir so alle beruflich manchen, was uns so antreibt und wo wir hin wollen. Erstaunt stellten wir viele Parallelen fest. Aber vor allem saugten wir Dorothea die Informationen rund um die Via de la Plata heraus. Insbesondere wegen den bevorstehenden Osterfeiertagen. Sie empfiehlt und viele Unterkünfte, soweit möglich, im Voraus zu reservieren. Sie zeigte sich nach unseren berichten erstaun, wie viele Pilger gerade auf der Via unterwegs sind.

    Dann gingen wir zurück und gingen zu Bett. Mein Geburtstag war zu Ende. Ein schöner Tag war es.

    Am nächsten Morgen ging ich erst kurz nach sieben los. Denn ich brauchte mich ja nicht beeilen, da wir reserviert hatten. Entspannt ging ich in den Morgengrauen. Vorbei an landwirtschaftlichen Betrieben und freilaufenden Schafen und Rindern. Die waren sehr glücklich - das sah man ihnen an. Die wiesen waren wieder voller tau gewesen und glitzerten in der aufgehenden Sonnen. Die Pflanzen blühten im Gegensatz zu gestern wenigen und irgendwie scheint sich jetzt auch die Vegetation in der Landschaft zu ändern. Hin und wieder, sehr vereinzelt, mal eine Steineiche. Meist höher ausgeblühter Ginster und weite, sehr weite Landschaften.

    An der ersten Ortschaft mancher ich an der alten Römerbrücke meine Frühstückspause und beobachtet einen Storch auf dem nahegelegenen Neststand. Der klapperte immer so toll und da viel mir ein, dass ich schon lange keine Störche mehr gesehen hatte und erst recht nich so viele besetzte Nester wie hier auf der Via. Dann kam Kai des Wegs daher. Er brauchte einen Kaffee und so suchten wir in dem Ort nach einer Bar. Es gab jedoch keine, was uns ein Einheimischer irgendwie zu verstehen gab. So tröstete sich Kai mit dem Gedanken, eventuell in einem anderen Ort eine Bar zu finden. Wir folgten der Bezeichnung der Via. Manchmal gingen wir auf der Lasten Römerstraße und manchmal auf dem "neuen Weg". Im Prinzip aber meist auf dem alten Weg - der Römerstraße. Dann kam ein anzeigen nach Aldeo del camo und Kai witterte Kaffee in diesem Ort. So ging er dorthin und ich war wieder alleine auf dem Weg. Die Landschaft schien weniger abwechslungsreich zu werden. Man überquerte kleine Rinnsale über Steine und es gab sogar zwei Rastplätze. Somit summieren sich die bisher von mir gezählten Rastplätze an der Via auf 4. keine große Zahl.

    Ein Kuriosum gab es noch auf dem Weg. Die Via führte quer über einen kleinen, zu Zeit nicht benutzten Sportflughafen und genau über die Landebahn. Trotzdem begleitet einem ein Milligramm Gefühle und die Szenerie war irgendwie surreal. Vor dem "Tower" grasten die Schafe, beim "Check-in" verrostete die Bank und zwischen den "Abfertigungshallen" liegen Ziegen. Dem Weg folgend ging ich weiter und es wurde heißer und heißer. Erneut musste ich eine Pause einlegen. Später überquerte ich erneut eine Römerbrücke und näherte mich schon dem Ziel - Valsador. Gleich am Ortsanfang war die öffentliche Herberge. Da wir aber gestern, dank Dorothea, bei der Pension Concha reserviert haben, ging mit erhobener Brust an der öffentlichen Herberge vorbei und suchte die Pension. Nach einigem Hin und her fand ich diese auch. Keine Kennzeichnung, dass es sich um eine Pension handelte. Von außen sah aus, wie ein normales Haus In der Straße. Ich fragte ein gerade vorbeigehende Frau, ob das die Pension Concha sei. Sie bestätigte dies mit den Hinweis, dass man anrufen müsste. Also rief ich an, aber wir verstanden uns nicht. Da fiel mir Dorothea ein und ich schickte ihr mit der Bitte Kontakt zur Pension aufzunehmen eine Nachricht. Die liebe Dorothea tat es auch und wenig später kam eine Spanierin vorbei und schloss mir die Wohnung auf. Es handelte sich dabei wirklich um eine Wohnung mit 3 DZ, Bad und Küche und Waschmaschine war im Preis inbegriffen. Ganze verstanden haben ich nicht, woher wir nun noch den Stempel für unseren Credential bekommen. Sie zeigte mit ausfahrenden Bewegungen und ganz vielen "R", wo sich, so verstand ich es oder auch nicht, eine Bar befindet. Denn in jeder Bar kann man sich abstempeln lassen. Ich ruhte ein wenig aus und dann erschien auch schon Kai. Er ging dann nochmals in den Ort um Ausschau zu halten, ob es irgendwo eine Möglichkeit gibt Nudeln oder ähnliches zu kaufen. Ich bin gespannt.

    Motto des Tages: Trittsteine sind toll
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  • Day140

    Valsador - Casar de Cacéres

    April 12, 2017 in Spain

    Gestern Nachmittag sind Kai und ich in dem Dorf auf der Suche nach Futter gewesen. Kai hatte Heißhunger auf Kohlenhydrate und MUSSTEN Nudeln sein. Einfach und vor allem schnell zubereitet. Wir fanden eine (die einzige) Bar in dem Dorf und fragten nach einem Supermercado. "Uno momento" sprach der Barkeeper und kam mit und auf die Straße. Er rief etwas und nach wieder ganz vielen "R", kam eine ältere Frau und wies und an mit ihr zu kommen. Wir folgten brav. Sie deutete und an, bei einem Haus zu warten und betrat das Gebäude durch eine Seitenstraße. Dann öffnete sie und von innen und uns tat sich tatsächlich ein Paradies auf. Ein echter Supermarkt. Zwar hauptsächlich Konserven und langlebige , aber auch frische Lebensmittel. Wir kauften die hause ersehnten Nudel, frittierte Tomatensoße, grüne Paprika, Knoblauch, eine kleine Flasche Olivenöl, Zwiebel und Zucchini. Sowie 2 Liter Bier - hehe. Wir bedankten uns tausendfach bei der älteren Frau und gingen schnellen Schrittes zurück zur Unterkunft. Dort waren wir kurze Zeit noch allein, aber Beats bei Aufbruch zum Shoppen kamen noch 4 Franzosen und die kleine Pensionen war voll.

    Weil wir jetzt nicht mehr alleine waren, wollten Kai und ich uns mit dem kochen und viel Knoblauch bei den neuen Gästen "bedanken". Wir bereiten das beste Mahl auf der ganzen Welt zusammen und genossen es mit dem Bier. Danach ging ich zur Bar, weil es dort kostenloses WLAN gab - hehe. Kai legte sich hin. Wenig später rief Dorothea an. Sie sei mit Gerd (ein 65 jähriger deutscher Pilger den ich auch einige Etappen zuvor kennengelernt habe) in Cacéres. Der Gerd habe einen "schlimmen Zeh" und er müsse zum Arzt und neue Schuhe kaufen. Also Dorothea wird mir immer lieber. Wie sie sich um "ihre Pilger" kümmert. Einfach toll. Dann kamen sie wie versprochen noch in dem kleinen Dorf an der Bar mit dem Auto vorbei. Gerd berichtet, dass der kleine rechte Zeh sich durch eine Blase (und er hatte extrem viele davon, wie ich schon zuvor einmal geschrieben hatte) entzündet hatte. Sie waren im Krankenhaus bei einem Arzt und dort erklärte man ihm, einen Tag länger und sie hätten den kleinen Zeh amputieren müssen. Er bekam Antibiotika und sollte sich am nächsten Tag noch einmal im Krankenhaus vorstellen.

    Nach ca. einer Stunde verabschiedeten wir uns (möglicherweise diesmal tatsächlich 😬) und ich ging zurück zur Pension. Kai schlief schon was mich in eine schwierige Situation brachte. Ich konnte meinen Rucksack nicht für morgen früh ohne ihn zu stören vorbereiten. Dann ließ ich es dabei und ging ebenfalls zu Bett.

    Am nächsten morgen berichtet Kai mir, dass ich sehr geschnarcht hätte. Das lag wohl eher am gestrigen vielen Bier 😜

    Ich wollte wieder früh los, da am heutigen Tag bis zu 31 Grad werden sollten und das in flacher Landschaft ohne Bäume. Furchtbar. Denn ich hatte vor einer Woche meine Kappe verloren und somit, bis auf meine Kapuzenjacke, keinen Kopfschutz. Gegen 06:20 Uhr brach ich auf und natürlich war es noch dunkel. Das Dorf war in 2 Minuten durchquert (😜) und es ging an der Straße weiter. Die gesamte Etappe war dadurch gekennzeichnet, dass diese immer an einer Straße entlang oder später sogar direkt an der Straße verlief. In der dunklen Ferne sah ich pendelnde Lichter. Das deutete darauf hin, dass vor mir ebenfalls Pilger mit einer Stirnlampe waren. Und so war es auch. Ich überholte Franzosen (nicht die aus der Pension) und den Australier. Mal überquerte man die Straße, dann unterquerte man die Autobahn. So ging es bis nach Cacéres weiter. Der Vorort von Cacéres ist keine Schönheit, aber ok. Ich folgte nicht der Via, sondern eine andere, im Wanderführer beschriebene Variante durch die Altstadt.

    Und in der Tat war diese wirklich ganz nett anzuschauen. Durchaus könnte ich mir eine, aber maximal zwei Nächte hier vorstellen zu übernachten. Es ging jedoch weiter, denn die Etappe war noch nicht beendet. Es sollten noch 10km bis zum Ziel sein. Der Weg aus Cacéres raus war besser, als das herein kommen. Aber dafür ein Stück, ca. 5 km, direkt am Rand der Straße. Man muss schon mit seinem Rucksack erwähnt aufpassen, wenn große LKW vorbeifahren. Denn der nachfolgende Wind kann ganz schön stark sein. Später ging der Weg zunächst etwas an der Straße und wieder etwas später verließ er die strassennähe und ging ins Landesinnere. Auch hier keine Bäume und die Sonne stieg höher und höher. In der Ferne sah man schon Casar de Cacéres. Unterwegs habe ich einige spanische "Pilger" überholt, welche offensichtlich (nur) die 10km gehen wollten. In diesen Momenten steigt immer etwas Wut in mir hoch wenn ich daran denke, dass diese "Kurzläufer" den "Langläufern" die Betten weg nehmen. Und so war es dann später auch. Jedoch war ich zunächst der Erste, auch "Primero" genannt - vom Hospitaliero und Barkeeper. Dann kamen auch schon die "Kurzläufer" und nach dem Stempeln im Credencial führte er uns zur Albergue. Sie war recht einfache, kostete 5€, kostenlose Waschmaschine, Trockner und WLAN. Was will man mehr - Lach. Dann begann das Warten auf Kai. Er kam dann 3 Stunden (!) später an und da man in einer öffentlichen Herberge nich reservieren kann, befürchtete ich, dass er womöglich keinen Platz mehr bekäme. Aber es klappte noch und er erhielt noch eines der letzten Betten. Dann ging es kurz zum shoppen und in eine Bar etwas trinken und essen.

    Eines weiß ich aber jetzt schon. Da die morgige Etappe insgesamt 36 km weit ist, werde ich wieder früh aufstehen. Ach ja und einen schicken Strohhut habe ich mir auch gekauft.

    Motto des Tages: Es lohnt sich auch einmal der Erste zu sein
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  • Day2

    Justin's flat in Caceres

    July 25, 2016 in Spain

    40 degrees outside but a combination of air con and fans are keeping us cool. Flat is great with a good balcony to sit outside amd take in the views. We are heading into the old town soon for a little explore. Will get some pics while i'm out.

  • Day3

    Caceres old town 1st night

    July 26, 2016 in Spain

    Justin took us down to the old town last night and we had a nice drink in the 'La Plaza Mayor' before wandering around the old town itself, beautiful buildings from many different cultures. There was a really nice beer garden in the middle called 'Corral De Las Ciguenas' which often has blues bands playing on a little stage, shame it was only a Monday really it would have been great to see a band there. We then went to meet Justins friend Stuart for a nice burger on the way home.

    Night was really hot and sleeping was a real struggle. My cold shower in the morning was fantastic though.
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You might also know this place by the following names:

Cáceres, Caceres

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