Spain
La Portela de Valcarce

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5 travelers at this place:

  • Day22

    Look, there's a castle. ..

    October 1, 2017 in Spain

    I love castles.

    Yesterday in Ponferrada we walked the castle walls of the former bastion of the Knights Templar. Great medieval castle with a secret tunnel, turrets and pageantry. I could imagine knights on their mounted steeds, their horseshoes ringing out on the cobblestones, riding off out of the castle gates to fight in the Crusades.

    A boy's dream realized.

  • Day33

    Paths Less Taken

    October 1, 2017 in Spain

    If offered an alternate route, we take it. They tend to be less traveled, more scenic, and remote ... albeit longer. Today's took us up an extra 600 meters, out of the vineyards and into the chestnut groves with their magestic ambience softened by the fuzzy seed case! Less than 200 km left to Santiago - we climb O'Cebrerio tomorrow. Hoping for clear skies.

  • Day36

    Tag 33 // Auf der Achterbahn

    September 21, 2016 in Spain

    So haben wir uns gefühlt heute bei der Abfahrt vom "Cruz de Ferro", nur das jeder Vergnügungspark einpacken kann im Vergleich. Von 1500HM runter auf 500HM innerhalb von einer halben Stunde sorgten nicht nur für Spass sondern auch für eine neue Höchstgeschwindigkeit auf dem Tacho mit 68km/h.

    Bis dahin ging es mit Übertreten der Türschwelle der Herberge nach oben. Landschaftlich sehr schön und vorallem ohne jeden Verkehr. Immer wieder kreuzte der Fussweg die Straße und bei herrlichem Sonnenschein hatten wir so einen wunderschönen Morgen. Da wir fast durchgängig in der Sonne fuhren waren auch die frischen Temperaturen die morgens immer herrschen kein Problem.

    Nach zwei kleineren Ortschaften auf der Abfahrt war die nächste grössere Stadt Ponferrada. Auch wenn wir uns bemühten, war kein wirkliches Stadtzentrum und keine Sehenswürdigkeiten zu entdecken, so dass wir außer einem kurzen Einkaufsstopp keine weitere Zeit in Ponferrada verbrachten.

    Die Ausfahrt aus Ponferrada war wieder mal ein gutes Beispiel für die zwei Gesichter des "Caminos". Über 6km ging es geradeaus an einer Hauptverkehrsstraße entlang. Während wir mit dem Rad in recht kurzer durchfahren konnten, bedeutet dieses Teilstück für jeden Fusspilger eine Stunde laufen neben starkem Verkehr durch Vorstadtsiedlungen und Industriebauten. Das wird zwar kompensiert durch mehr als genug schöne Teilstücke, doch muss man die sich zu Fuss auch manchmal erst verdienen.

    Einige Kilometer nach Ponferrada ist Villafranca die nächste größere Siedlung. Da wir leider in der Mittagspause eintrafen und beide Supermärkte geschloßen waren, blieb uns nicht viel mehr als auf die etwas größere Nationalstrasse 6 zu wechseln und dort planmäßig weiter zu fahren. Da parallel eine Autobahn verläuft ist die Nationalstrasse jedoch kaum befahren und beinah ideal als Radweg.

    Auf dieser Strasse werden wir morgen auch den letzten größeren Anstieg in Angriff nehmen. Es geht nochmal hoch auf 1300m bevor es dann auf den letzten 150km zwar immer noch genug auf und ab geht aber nicht mehr in diese Höhen.

    Unsere heutige Herberge ist klein aber fein. Unser Gastgeber ist äußerst sympatisch und erzählt für sein Leben gerne Geschichten. Gut dass wir beide Spanisch sprechen, so können wir uns doch ein wenig mit ihm unterhalten. Das macht ihm eine Freude und ist für uns sowohl lustig als auch interessant. Wie es scheint sind wir die einzigen Gäste, zumidest saßen wir alleine beim Abendessen (gut dass wir reserviert hatten auf Empfehlung des Wirts). Das erste Mal seit wir in Spanien sind, sonst war eigentlich immer ausgebucht, egal wo wir waren. Vermutlich einfach ein Zufall.

    Beim Checken der Übernachtungsmöglichkeiten für morgen mussten wir eine "Herbergslücke" von knapp 25km feststellen. Just dort, wo wir eine brauchen würden. Da wir es lieber am letzten Tag etwas einfacher haben wollen, gibt es morgen nochmal richtig volles Programm. Wenn Google recht hat, wird der Tag morgen vergleichbar mit der Etappe zum Mt. Ventoux in Bezug auf Länge und Höhendifferenz. Bald dürfen die Beine ja wieder regenerieren.
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  • Day24

    Ambasmestas, 21.10.2017, 21:00

    October 21, 2017 in Spain

    Als ich aufwache, ist das Bett gegenüber leer. Komisch, der Typ muss früh aufgestanden sein, habe gar nichts mitbekommen. Stelle fest, dass ALLE Pilger weg sind. Es ist kurz vor 9 Uhr!
    Muss gegen Morgen nochmal ganz schön fest eingeschlafen sein. Und die Kollegen sind so kollegial und lassen mich schlafen. Oder sie denken sich: Den asozialen Deutschen lassen wir mal schön in Ruhe. Hab mich nämlich gestern Abend ein wenig abgekapselt. Einige internationale Pilger und Pilgerinnen haben beim Abendessen einen großen Tisch gebildet, ich habe eine Einladung aber abgelehnt. Will lieber allein sein, das ist meistens auch voll okay für die anderen. Außerdem geht es mir nach einiger Zeit auf die Nerven, ständig auf Englisch zu reden. Also entweder spreche ich deutsch oder gar nicht. Gestern dann halt gar nicht.

    Nach dem Packen gehe ich frühstücken und los geht es. Heute wieder eine längere Etappe. Mit der Sonne im Rücken geht es durch die Weinberge des Bierzos und durch ein paar Ortschaften bis nach Villafranca. Hier in der Kirche (Bild 3) bekamen früher Pilger, die krankheitsbedingt nicht mehr weiter konnten, in einem Akt der Gnade ihren Sündenerlass.
    Ich sehe Pilger mit Einkaufstüten und irre durch die Straßen, bis ich endlich den kleinen Supermarkt finde. Einkaufen ist eine gefährliche Sache bei mir, ich kaufe immer viel zu viel ein und muss es dann mitschleppen. Zum Mittag gibt es einen Kartoffelsalat mit Baguette. Fanta habe ich im Rucksack, hatte ich gestern spät noch gekauft. Als Wegzehrung habe ich jetzt aber noch Snickers (endlich…), einen kalten Capucchino und eine große Packung Doppelkekse dabei. Der Rucksack wiegt bestimmt wieder 12 Kilo :-(

    Hinter Villafranca geht es 10 Kilometer an der Straße entlang. Es gibt eine Alternative, die allerdings 2 Kilometer länger ist und „Camino duro“ (harter Weg) genannt wird, weil es erst 400 Höhenmeter steil rauf geht und nachher noch steiler wieder runter. Ich bin hin- und hergerissen. Gehe ich auf Asphalt, schmerzen meine Füße recht schnell. Aber mehr Kilometer und auch Höhenmeter werden sicher auch kein Spaziergang. Letztlich siegt die Aussicht, stundenlang allein und fernab der Zivilisation durch die Landschaft zu marschieren und ich wähle den oberen, harten, langen Weg. Der hat es auch in sich, aber ich bereue nichts. Die Aussicht ist wirklich super, zumindest bei gutem Wetter. Hier begegne ich keiner Menschenseele. Überhaupt kann ich die Pilger heute auf zwei Händen abzählen, die meisten sehe ich nur mal zwischendurch aus sicherer Entfernung.

    Der Abstieg ist hart und meine Knie brennen. Ich schleppe mich aber noch einige Kilometer weiter. Laut Pilgerführer sind es heute eigentlich 30,4 Kilometer, durch meinen Umweg allerdings 2 Kilometer mehr, und die spüre ich auch ganz deutlich. Bin kaputter als in den letzten Tagen.
    Gegen 5 Uhr erreiche ich Ambasmetas, wo ich bei Sabine und Ulrich einkehre, zwei Deutschen, die eine kleine Herberge eröffnet haben. Die Aufnahme ist sehr freundlich und natürlich sind hier noch ein paar andere Deutsche. Bin der einzige Kerl im Schlafsaal und habe daher eine eigene Dusche/Toilette :-).
    Buche schon mal ein Zimmer für Übermorgen in Sarria, um wieder eine Nacht in normaler Bettwäsche zu schlafen.

    Abendessen gibt es um 7 Uhr. Ich freue mich aufs Frühstück, es soll sogar dunkles Brot geben, das wäre absolut der Wahnsinn. Ein kontinentales Frühstück, besser kann der Wandertag nicht starten.
    Das Abendessen ist richtig lecker. Es gibt Gemüsecremesuppe, Danach Spaghetti und anschließend eine Zitronencreme. Ich krieg sogar zwei, weil Jill aus Kanada schon schlafen geht. Außerdem sind drei Spanier mit am Tisch, die morgen erst ihre Pilgerschaft starten werden. Sind also dementsprechend heute noch nicht ausgelastet, dafür aber aufgeregt und ein wenig angesäuselt, so dass Sabine schon ziemliche Bedenken hat. Ich kann die beiden Herbergswirte endlich ein paar Fragen zu den Gewohnheiten der Spanier fragen. Außerdem zeigt Uli mir seine Compostelas (Pilgerurkunden) und warnt mich vor, dass die Kathedrale komplett mit Gerüsten verbaut ist. Außerdem ist die Etappe morgen, die ich mir vorgenommen habe, eine Wahnsinns-Tour. Ich hatte 27 Kilometer für ok gehalten, aber jetzt sehe ich mir das Profil an, es geht 700 Höhenmeter rauf und durch mehrere Täler. Und das mit dem Camino duro in den Knochen, das wird hart, meint Uli. Und der ist den Camino immerhin schon ein paar Mal gelaufen.
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You might also know this place by the following names:

La Portela de Valcarce, 24524

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