Staunend reisen mit Edith
Wir sind Reisende. Nachdem wir bis vor ein paar Jahren die Welt bereist und erwandert haben, wollen wir jetzt unseren Reisefokus auf Europa von Ost nach West und von Nord nach Süd legen. Balù, unser Wohnmobil, begleitet uns dabei. Leer más🇦🇹Innsbruck
  • Von Ruklawi nach Rydzewo

    2 de mayo de 2024, Polonia ⋅ ☁️ 20 °C

    Gefahrene Strecke: Schon wieder genau 163 km

    Im Restaurant neben unserem Übernachtungsplatz haben wir gefrühstückt und sind dann weitergefahren nach Lötzen/Gizycko. Lötzen deshalb, weil wir unbedingt für 2-3 Tage ein Hausboot mieten wollten und wir im Internet scheinbar fündig wurden. Mit Google Maps ließen wir uns zur Adresse von "Masuren Hausboot" lotsen. An dieser Adresse gab es ein Einfamilienhaus, dessen Besitzer zufällig im Garten war und erstens verwundert und zweitens sehr hilfsbereit war. Mit dem Ergebnis, dass es dieses Masuren Hausboot gar nicht gibt, oder zumindest hier nicht gibt. Also machten wir uns auf zum Hafen von Lötzen, um festzustellen, dass es viele Bootsvermietungen gibt Wir bekamen sogar ein Hausboot angeboten, allerdings viel zu groß und daher auch zu teuer für uns. Das wäre was für 4 Personen.
    Also wird das wohl nichts, mit dem Hausboot. Schade. Der Hafen von Lötzen scheint übrigens der Haupthafen hier in den Masuren zu sein. Da stehen Boote und Yachten wirklich jeglicher Größe.
    Unser Plan ist jetzt, dass wir zwei, drei Tage auf einem Campingplatz an einem See verbringen. Einfach um nur zu wandern, ohne großes Ziel, uns um uns und den Balù kümmern, in der Sonne liegen und genießen. In P4N finden wir einen Campingplatz, der sehr gut aussieht, in einem Kiefernwald direkt am See. Den steuern wir an, checken ein, stellen Tisch und Stühle und Teppich raus und stellen dann fest: Dusche gibt es nicht, warmes Wasser auch nicht, Toiletten sind Dixie-Klos. Nein hier wollen wir nicht bleiben. Um keinen Service zu haben, muss ich mich nicht auf einen Campingplatz stellen. Also alles wieder einpacken. Nächstes Mal informieren wir uns genauer, bevor wir uns wohnlich einrichten.
    Nur ein paar km weiter gibt es den Campingplatz, auf dem wir jetzt stehen. So muss! Ist recht voll, bietet alles, liegt am See. Hier bleiben wir.
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  • Von Elblag nach Ruklawi

    1 de mayo de 2024, Polonia ⋅ ☀️ 24 °C

    Gefahrene Strecke: 163 km
    Heute Vormittag haben wir noch in Elblag eine lange Wanderung gemacht. Hier gibt es diese lichten, luftigen Laubwälder, in denen so ein wunderschönes Licht herrscht. Durch solche Wälder , an Flüssen und kleinen Seen entlang sind wir 14 km gewandert. Als wir zurück kamen, war der Platz wieder ganz schön gefüllt und die Menschen freuten sich im großen Park ihres Lebens.
    Wir fuhren dann weiter nach Olsztyn. Jetzt sind wir mitten in Masuren. Olsztyn ist der Hauptort dieses Gebietes, das wegen seiner unzähligen Seen berühmt ist. Daher heißt diese Gegend die "Masurische Seenplatte". Ausgedehnte, noch sehr ursprüngliche Wälder und viele größere und kleinere Seen - angeblich um die 1800-, die durch Flüsse und Kanäle miteinander verbunden sind, bestimmen das Landschaftsbild. Ein großer Teil dieses Gebietes ist Naturschutzgebiet, der andere Teil ist touristisch sehr erschlossen. Auf den Seen, Flüssen und Kanälen tummeln sich jede Menge Schiffe, Boote und Wasserfahrzeuge jeglicher Art. In diesen Tagen ist sowieso viel los, weil erstens wirklich sommerliches Wetter ist und zweitens in Polen sowohl der 1. als auch der 3. Mai ( Staatsfeiertag) frei sind und daher gefühlt halb Polen auf den Beinen ist. Mit Wohnmobilen, Motorbooten, Fahrrädern.
    Wir spazierten also durch Olsztyn, fanden ein feines Lokal, in dem wir es uns bei einer Kleinigkeit zum Essen gemütlich machten.
    In der Nähe von Olsztyn haben wir uns einen schönen Übernachtungsplatz in P4N an einem der Seen herausgesucht, den wir gegen 16.30 ansteuerten. Aber: Da war nicht 1 qm Platz frei und so quetschten wir uns wieder raus aus dem Parkplatz und fuhren weiter nach Ruklawi, auch an einen See, nutzen Restaurants und Chalets und Bootsanlegestelle. Aber mittlerweile war dort schon der Trubel vorbei und wir hatten ein ruhigen, gemütlichen Übernachtungsplatz.
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  • Malbork / Marienburg und Elblag

    30 de abril de 2024, Polonia ⋅ ☀️ 27 °C

    Gefahrene Strecke: 108 km

    In Danzig haben wir gestern Früh noch eingekauft (Lidl), getankt, Wasser aufgefüllt und Grauwasser entsorgt. Für die Entsorgung der Toilette gibt es auf jeder Autobahnraststätte entsprechende Stationen.
    Mit allem Notwendigen ausgestattet, sind wir dann direkt nach Malbork/Marienburg gefahren.
    Malbork als Ort ist wenig interessant. Aber die große Attraktion ist die Marienburg. Hier werden mittelalterliche Träume wahr. Die Burg wurde ab dem 13. Jahrhundert am Ufer der Nogat errichtet. Im Prinzip ist sie eine Machtdemonstration der Brüder des deutschen Ordens, in deren Besitz die Burg lange Zeit war. Marienburg ist die größte Backsteinfestung Europas und wurde 1997 zum Weltkulturerbe erklärt. Heute beherbergt sie mehrere Museen, unter anderem ein sehr umfangreiches Bernsteinmuseum. Ein Besuch der Burg lohnt sich auf jeden Fall. Wir haben keine Führung gebucht, sondern uns mit dem Audioguide selbständig auf den Weg gemacht, was sehr informativ und interessant gestaltet ist. Alles in allem waren wir dann doch 5 Stunden in der Burg- mit einem kurzen Aufenthalt im empfehlenswerten Burgrestaurant.
    Ausführlichere Infos gibt es hier:
    http://www.na-kaszuby.pl/interessante_orte/orde…

    Anschließend fuhren wir dann nach Elblag /Elbling, wo wir in einem schönen Park einen feinen Übernachtungsplatz hatten.
    Da das Wetter herrlich und morgen Feiertag ist, finden sich gegen Abend in dem Park viele, viele Menschen zum Grillen, Spielen, Wandern, Radfahren usw. ein.
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  • 2 Tage in Danzig

    29 de abril de 2024, Polonia ⋅ ☁️ 20 °C

    Gefahrene Strecke: 108 km
    Gestern Früh brachen wir dann auf von unserem schönen Übernachtungsplatz mit viel Entengeschnatter und den Lauten der verschiedensten Vögel und fuhren hierher nach Danzig.
    Um es gleich vorweg zu nehmen: In unseren Augen ist Danzig ein absolutes Highlight.
    Wir haben einen guten, kostenlosen Park- und Übernachtungsplatz gefunden, ganz in der Nähe der Hafenpolizei, direkt am Fluss Mtlawa. Hier gibt es sogar Duschen ( 5 Zloty) und saubere Toiletten.
    Zurecht wird Danzig (Gdansk) die Königin der Ostsee genannt.
    Geschichtlich ist die Stadt hochinteressant So hat sich Danzig immer als freie Stadt verstanden, nach dem ersten Weltkrieg unter dem Schutz des Völkerbundes. Damals war die Mehrheit der Danziger Bevölkerung deutsch. Diese forderte Ende der 1930er Jahre den Anschluss ans Deutsche Reich, was Hitler einen willkommener Anlass bot, um Polen den Krieg zu erklären.
    Sechs Jahre später war alles, was jemals Danzigs Großartigkeit ausgemacht hatte, zerstört: Die polnische Bevölkerung war vertrieben, die Juden ermordet und die deutschen Einwohner*innen auf der Flucht vor den anrückenden Sowjettruppen. In der Folge wurde Danzig polnisch.
    Ein weiterer geschichtlicher Meilenstein ist der Streik der Werftarbeiter und der Gründung der Gewerkschaftsbewegung Solidarnosc unter Lech Walesa. Dieses Ereignis mit seinen Folgen für ganz Europa ist anschaulich im "Europäischen Zentrum der Solidarität" dargestellt. Ein Besuch dieses Zentrums ist absolut empfehlenswert.

    Wir sind gestern einfach durch die Stadt gestreift. Von unserem Parkplatz sind wir eigentlich in 10 Minuten im geschichtsträchtigen Stadtkern. Eine Fußgängerbrücke führt direkt über die Mtlawa. Aber: Die wird alle 30 Minuten für 30 Minuten hochgefahren, damit die Schiffe passieren können. Also: 30 Minuten für Schiffe, 30 Minuten für Fußgänger*innen. Rund um die Brücke finden sich viele Sitz- und Liegegelegenheiten, die das Warten sehr gemütlich machen.
    Es gibt soviel Schönes in der Stadt zwischen Weichsel, Mtlawa und Ostsee, aber ganz besonders ist das Flair dieser Stadt. Erinnert an Hamburg und an Rotterdam... Luftig, leicht, lebendig, fröhlich.
    Gestern Abend haben wir dann noch eine Hafenrundfahrt gemacht, die uns vorbei an den Werften, an Schiffscontainern u ä. an die Ostsee brachte. Eigentlich sollten wir den Sonnenuntergang erleben. War leider nichts...Die Bewölkung ließ sich einfach nicht erweichen. War aber trotzdem sehr schön und interessant.
    Heute wollten wir zunächst das Museum des 2. Weltkrieges besuchen. Hat aber leider montags geschlossen. Trotzdem konnten wir vor dem Museum die beeindruckende Geschichte von Witold Pilecki erfahren. Der Mann ließ sich im 2. Weltkrieg freiwillig in Auschwitz einsperren, um von innen heraus den Widerstand zu organisieren. 1943 gelang ihm mit einigen Mithäftlingen die Flucht. Gleich nach Kriegsende wurde er als Held gefeiert, um dann 1948 von den Sowjets wegen Spionage ermordet zu werden.

    Die meiste Zeit aber verbrachten wir heute im Europäischen Zentrum der Solidarität.
    Danach besuchten wir noch ein paar Highlights in der Stadt. Am frühen Abend noch Abendessen on einem Restaurant mit echt polnischer Küche.
    Morgen werden wir Danzig verlassen und weiterfahren Richtung Masurischer Seenplatte.
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  • So, endlich Richtung Danzig

    27 de abril de 2024, Polonia ⋅ ☀️ 12 °C

    Gefahrene Strecke heute: 257 km
    Eigentlich ist das unsere Reise in die baltischen Staaten. Jetzt sind wir aber schon den 6. Tag unterwegs und immer noch auf der Anreise.😆
    Aber gerade stellen wir fest, dass es hier an der polnischen Ostseeküste doch einiges zu sehen, zu tun und zu bestaunen gibt.
    Heute z.B. wollten wir zügig nach Danzig fahren. Aber da informieren wir uns genauer und stellen fest, dass es auf der Strecke den Slowinzischen Nationalpark gibt, mit den größten Sanddünen Europas und zwischen Küstenseen mit üppiger Fauna und Flora.
    Also, nichts wie hin.
    250 km von unserem heutigen Stellplatz bis zum Parkplatz, von dem aus die Riesendüne am besten erreichbar ist , sind teilweise eine wirkliche Herausforderung. Autobahnabschnitte wechseln sich mit Sträßchen mit fürchterlichem Belag ab, sodass ich nach 250 km ganz schön erschöpft bin von der blöden Fahrerei. Aber was soll ich sagen: Es hat sich wirklich gelohnt.
    Zunächst sind wir also bis zum Parkplatz Rabka gefahren, der liegt ca. 2 km westlich vom Touristenort Łeba. Von dort sind es ca. 5 km zu Fuß zu Düne, was unserem Bewegungsdrang sehr entgegenkommt.
    Der Weg zur Düne ist gemütlich Dort angekommen beginnt ein relativ kurzer Aufstieg auf die etwa 50 m hohe Düne. Oben wird man mit einem fantastischen Ausblick belohnt. Sandberge und -Hügel, soweit das Auge reicht, umrahmt von der Ostsee im Norden und vom Łebsko-See landeinwärts. Hier könnte man tagelang Wanderungen machen, was allerdings in diesem feinen Sand äußerst mühsam sein dürfte. Die Gegend hier sieht aus wie eine Wüste und wir bezeichnenderweise die Sahara Polens genannt.
    Wir waren nach ca. 4Stunden wieder zurück am Parkplatz, von wo wir nach Leba weiterfuhren und von dort zu unserem heutigen Übernachtungsplatz direkt am Gardno See, am anderen Ende des Slowinzischen Nationalparks.
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  • Von Potsdam über Stettin nach Swinemünde

    25 de abril de 2024, Polonia ⋅ ☁️ 9 °C

    Gefahrene Strecke an 2 Tagen: 400 km

    Gestern Früh sind wir also in Potsdam los und bei Regenwetter ziemlich zügig nach Stettin gefahren. Die Autobahn nach Polen ist super, der Verkehr überschaubar. Stettin liegt schon in Polen, aber ganz nahe an der deutschen Grenze.
    Stettin war früher Hansestadt und Hafen von Berlin. Heute will sie sich durch ihre Lage zwischen Oder und Stettiner Haff als "Floating City" neu erfinden. Da gibt es mittlerweile schon einige ambitionierte Projekte, wie z.B. die Philharmonie mit ihren gläsernen Giebeln. Ein äußerst interessantes Bauwerk, das 2014 den EU-Preis für zeitgenössische Architektur erhielt.
    Auch direkt an der Oder scheint sich einiges zu entwickeln. Aber es gibt noch viel zu tun.
    Aufgrund des Wetters ( Regen und Kälte) haben wir unseren Besuch in der Stadt relativ kurz gehalten. Ich glaube, die Stadt ist ein Halbtagesbesuch wert, mehr muss nicht sein.
    Wir sind dann weitergefahren Richtung Norden, wo wir in einem Ort namens Stepnica am Stettiner Haff übernachtet haben.
    Und siehe da: Heute Früh war blauer Himmel. Zwar immer noch sehr kühl, aber blauer Himmel und Sonnenschein.
    Wir geraten immer mehr auf Abwege. Eigentlich wollten wir nach Danzig weiterfahren, aber dieses Stettiner Haff bis zur Ostsee hinauf interessiert uns, daher fahren ein heute kurzerhand weiter nach Swinemünde. Die Fahrt dorthin ist zwar kurz, aber derzeit relativ mühsam, da zwischen Stettin und Swinemünde eine Autobahn gebaut wird und daher der Verkehr recht originell weg-, ab- und umgeleitet wird.
    Zunächst machen wir Stopp im Ort Wolin, der auf der gleichnamigen Insel liegt, zwischen Stettiner Haff und Ostsee. Dass man hier auf einer Insel ist merkt man nicht, weil alle diese Inseln entweder über Brücken oder durch Tunnels erreichbar sind.
    Wolin muss man nicht, Swinemünde hingegen schon. Swinemünde liegt auf der Insel Usedom, die einen deutschen Teil mit den ehrwürdigen Kaiserbädern und einen polnischen Teil mit der quirligen Stadt Swinemünde hat. Wir sind mit dem Balù bis fast an den Strand von Swinemünde gefahren und haben dann eine lange, lange Strandwanderung nach Heringsdorf auf deutscher Seite gemacht. Der Strand ist wunderschön, einfach großartig für unendlich lange Strandläufe und -Wanderungen. Für diese Jahreszeit tummeln sich schon sehr viele Leute am Strand, nein, nicht zum Baden..Alle Strandbars haben geöffnet und es geht fröhlich und lebendig zu.
    Nach 15 km Wanderung sind wir dann weitergefahren nach Miedzywodzie, wo wir heute auf einem Parkplatz übernachten. Aber vorher waren wir noch in einem ganz tollen Restaurant (Proste Smaki), wo wir ausgezeichnet gespeist haben.
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  • Ein Tag in Potsdam

    24 de abril de 2024, Alemania ⋅ ☁️ 9 °C

    Heute also Potsdam. Nach einem gemütlichen Frühstück bei Birgit und Michael machten wir uns energiegeladen zu Fuß auf den Weg. Erstes Ziel Sanssouci.
    https://www.schloss-sanssouci.info/park-sanssouci/
    Die Parkanlage ist riesig und wirklich wunderschön. Für mich am faszinierendsten ist die totale Symmetrie bei allen Gebäuden und bei allen Anlagen. Die Weitläufigkeit animiert zum Laufen, Wandern, Flanieren, Entspannen.
    Leider war's heute wirklich wieder unverschämt kalt, sodass eigentlich nur zügiges Wandern Sinn machte.
    Da gibt's aber beim Drachenhaus ein wirklich tolles Cafè/Restaurant. Tolle heiße Schokolade und Apfelkuchen. Da konnten wir uns wirklich gut aufwärmen, bevor wir uns auf den Weg in die Stadt Potsdam machten.
    Brandenburger Tor, Fußgängerzone, die genauso unattraktiv ist, wie viele Fußgängerzonen, tolles Cafè mit Aperol und Flammkuchen. Für heute wars dann genug. Obwohl: In Potsdam gäbe es noch vieles zu tun und zu sehen.
    Zurück zu Birgit und Michael, etwas aufwärmen, etwas ausruhen, feines Essen, gemütlicher Abend.
    Morgen geht's dann nach Polen.
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  • Von Hohenmirsberg nach Potsdam.

    23 de abril de 2024, Alemania ⋅ ☁️ 7 °C

    Wer nicht weiß, wo Hohenmirsberg ist, hat nichts verpasst. Einer der vielen kleinen Orte irgendwo in Franken in der Nähe von Bayreuth. Wir haben eine ruhige Nacht verbracht und heute nach dem Kaffee (ohne Frühstück) eine lange Wanderung gemacht. Es war zwar eisig kalt, aber die Wanderung war super. Allerdings ging unser Plan nicht auf, nachdem wir in irgendeinem der kleinen Orte, durch die wir kamen, ein feines Frühstück zu uns nehmen. Denn in diesen Dörfchen gibt es nichts: Keine Geschäfte,keine Bäckerei, kein Café - nichts, niente, nada.
    Natürlich konnten wir im Camper frühstücken, aber es ist irgendwie schon Routine, dass wir im Camper Kaffee trinken und dann irgendwo gemütlich frühstücken.
    Also fuhren wir dann weiter Richtung Potsdam und haben irgendwo auf der Strecke Halt gemacht. Autohof. Nicht empfehlenswert...
    Gegen 17.00 Uhr kamen wir in Potsdam an. Für den Balú fanden wir einen super Parkplatz. Wir verbrachten dann einen gemütlichen Abend mit feinem Essen bei Thomas Bruder Michael und der Schwägerin Birgit, wo wir heute auch übernachten.
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  • Anreise 1.Teil

    22–23 abr. 2024, Alemania ⋅ ☁️ 6 °C

    Gefahrene Strecke: 386 km
    Endlich sind wir heute um halb elf zuhause losgefahren. ( Geplant war um 9.00 😆)
    Beim Start zuhause wars saukalt. (4 Grad)
    Unser erstes Ziel ist Potsdam, allerdings fahren wir heute nicht soweit , sondern bleiben auf einem Übernachtungsplatz in der Nähe von Bayreuth. Der Ort heißt Hohenmirsberg und wir stehen direkt an einem Aussichtsturm. Auch hier ist es saukalt und es hat gestern offensichtlich ergiebig geschneit. Schneehügel liegen überall mitten im Grünen.
    Im Wohnmobil haben wir mit Sekt den Reisestart begossen, gekocht, Heizung aufgedreht und es uns richtig gemütlich gemacht.
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  • Wir sind startklar

    21 de abril de 2024, Austria ⋅ ☁️ 6 °C

    So, unser Balù hat ein neues Kleid bekommen, ist innen und außen reisefertig. Morgen früh geht's los. Wie es derzeit allerdings ausschaut: Von der Kälte in die Kälte. Brrrr

  • Ein letzter Tag in Europas Hauptstadt

    20 de marzo de 2024, Austria ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute dann Zimmer räumen, auschecken Gepäck aufbewahren und dann zum Ausschuss der Regionen. Leider stellte ich erst beim Eingang in das hochgesicherte Gebäude fest, dass ich meinen Pass in der falschen Tasche habe, die gerade im Hotel liegt. Zu meinem Glück passierte Akos dasselbe und so radelt er, als erfahrener Pizzalieferant, zum Hotel, durchsuchte nach meinen Angaben meinen Rucksack und kehrte erfolgreich zurück. Dennoch Zu spät für den Ausschuss der Regionen. Also Café bis die restliche Gruppe wieder auftaucht.
    Danach noch eine Visite im Parlamentarium. Unter dem Namen „Parlamentarium“ wurde im Oktober 2011 in Brüssel das Besucherzentrum des Europäischen Parlaments eröffnet. Es ist das größte Besucherzentrum eines Parlaments in Europa und die erste Ausstellung überhaupt, die vollständig in 24 Sprachen gestaltet ist. Seit seiner Eröffnung hatte es bereits mehr als 1.500.000 Besuche. Besucherinnen und Besucher aller Altersklassen können das Europäische Parlament dort auf einzigartige Weise erfahren und erleben, über multimediale Darstellungen mit PolitikerInnen in Verbindung treten, sich über eine 3D-Karte auf eine virtuelle Europa-Tour begeben und herausfinden, welchen Beitrag die EU in den einzelnen Mitgliedstaaten leistet.
    Sehr lehrreiche Ausstellung, toll gemacht und für jede/n BesucherIn höchst interessant.

    Danach ging sich noch ein ausführlicher Stadtbummel u d ein gemütlicher Plausch am Grande Place aus. Um 19.00 Uhr trafen wir uns alle zum Abendessen in dem super Restaurant des ersten Abends. Und um 21 00 geht's dann los, im Bus Richtung Innsbruck, wo wir um 7.00 Uhr Früh ankommen.
    Nie wieder nehm ich Schlaftabletten. 🙈😆
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  • Ein Tag im Herzen Europas

    19 de marzo de 2024, Bélgica ⋅ ☁️ 15 °C

    Der heutige Tag war ganz im Zeichen der Europäischen Gemeinschaft.
    Kennen lernen des Europaviertels mit Gesprächen mit der MEP Theresa Bielowski, Besuch des Plenarsaales des Europäischen Parlaments und Führung durch die Räumlichkeiten der Sozialdemokratischen Parteien in Europa. Am Nachmittag dann Besuch des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA) mit sehr informativer Gesprächsrunde mit Sophia Reisecker, Mitglied des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses für die Gruppe der "ArbeitnehmerInnen".
    Der EWSA ist ein beratendes Organ der Europäischen Union, das in Wirtschafts- und Sozialfragen der Europäischen Union angehört werden muss. Die EWSA-Mitglieder werden in drei Gruppen ("ArbeitgeberInnen", "ArbeitnehmerInnen" und "Verschiedene Interessen") unterteilt und werden vom Rat der Europäischen Union auf Vorschlag der Regierungen der Mitgliedsstaaten für eine Funktionsperiode von 5 Jahren ernannt.
    Auf jeden Fall war dieser heutige Tag für mich total ergreifend. Mitten im Herzen der EU sein zu dürfen, das geht einfach unter die Haut.

    Am Abend gab es dann wieder ein gemeinsames Abendessen in einem sympathischen Restaurant. Und endlich gab es die berühmten belgischen Muscheln.
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  • Brüssel zu Fuß erkunden

    18 de marzo de 2024, Bélgica ⋅ ⛅ 15 °C

    Heute also Brüssel zu Fuß. Frühstück im Hotel, schlecht organisiert, zu wenig Personal, zu kleine Kaffeemaschine, aber, als es endlich funktionierte, qualitativ sehr gut.
    Dann gings zum Comic Strip Walk.
    Wer durch Brüssel läuft, kommt an den zahlreichen Comics, die die Häuserwände der Innenstadt zieren, nicht vorbei. Dabei handelt es sich bei den Comics nicht um Streetart, wie man sie beispielsweise in Städten wie Berlin sieht, sondern die großformatigen Wandmalereien in Brüssel sind eine Hommage an all die weltberühmten Comics, die von belgischen und französischen Cartoonisten, Zeichnern und Autoren entwickelt wurden. Lucky Luke, Die Schlümpfe, Tim und Struppi, Asterix und Obelix, Zorro usw. Während Comics im Rest Europas belächelt und höchstens als Medium für Kinder wahrgenommen wurden, entstand im frankobelgischen Raum schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts eine Comic-Tradition, die früh als eigenständige Kunstform anerkannt und gefördert wurde.
    Die Tour war dann doch etwas desorganisiert und so haben wir uns mit Manu und Leo selbständig gemacht und haben Brüssel - ohne das Europaviertel- auf eigene Faust erkundet.
    Was wir festgestellt haben: Brüssel ist eine einzige Baustelle und ziemlich desorganisiert, relativ schmutzig, es ist alles ein bisschen heruntergekommen und es gibt viel sichtbare Armut.
    Brüssel ist durch und durch multikulturell, quirlig und lebendig.
    Es gibt unendlich viele Waffelgeschäfte, Schokoladeläden und Frittenbuden. Die belgischen Pommes sind, wie die belgischen Waffeln, weltberühmt, weil sie anders geschnitten werden, als wir es normal kennen und ausschließlich in Rinderschmalz frittiert werden. Gibt es übrigens als Beilage zu jedem Essen.
    Brüssel ist zweisprachig, gehört weder zu Flandern noch zu Wallonien, sondern ist eine der 19 Gemeinden der Region Brüssel-Hauptstadt. Alles ist immer in zwei Sprachen geschrieben: Dutch (Niederländisch) und Französisch.
    Das alles haben wir am Nachmittag bei einer Walk and Taste Führung erfahren. Diese Führung war übrigens sehr interessant, vor allem auch, weil wir sehr viel über die Geschichte Belgiens im Allgemeinen und Brüssel im Besonderen erfahren haben. Und es gab Einiges zum Verkosten: Angefangen bei Schokolade über Waffeln und Pommes bis hin zu 5 Sorten Bier als Abschluss.
    War ein interessanter, aber durchaus anstrengender Tag.
    Am Abend dann Abendessen im L'ultime Atome, in der Rue Sainte Bonifacio 14. War ok, aber es geht sicher besser. Und außerdem haben einige aus unserer Gruppe das Essen nach sage und schreibe 2 Std. bekommen.
    Ausklang dann bei den letzten Tropfen Rotwein mit Uschi in der Hotellobby.
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  • Von Innsbruck nach Brüssel im Reisebus

    17 de marzo de 2024, Bélgica ⋅ ☁️ 12 °C

    Jetzt ist es uns doch noch gelungen, zwei Plätze für die Brüsselreise zu ergattern. Heute Früh um 6.00 Uhr (tödliche Zeit) gings los.
    Obwohl wir 11 Std. im Bus saßen, kamen wir sehr ausgeruht in Brüssel an. Das Verkehrschaos auf dem Weg zum Hotel war sagenhaft, aber als Mitreisende war es für uns egal.
    Wir nächtigen im Hotel "La Grande Cloche" ( Die große Glocke), ein sehr interessantes Hotel im Bezirk Stalingrad. 😆
    Nach feinem Essen im italienischen Restaurant Spago in der Nähe des Hotels ging es mit Uschi und Heinz noch auf einen Absacker. Und dann fallen wir erschöpft ins Bett.
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  • 1. Tag: Strahlendes London

    11 de febrero de 2024, Inglaterra ⋅ ☁️ 8 °C

    Gestern um 18.30 mit 2 Stunden Verspätung in Innsbruck angeflogen. Von London Gatwick sind wir dann mit dem Bus in die Stadt gefahren. Dafür kauften wir am Flughafen die praktische Oyster Card. Außer, dass wir für Lia dafür zuviel bezahlt haben, ging alles ganz easy. Um 21.30 waren wir im Hotel President in der Guilford Street, gerade rechtzeitig, dass wir noch eine Kleinigkeit zum Essen bekommen konnten.
    Heute Früh dann Frühstück im Hotel und dann ging's mit dem Hop&On Seightseeingbus auf Besichtigungstour. London bei kaltem, aber strahlendem Wetter
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  • Wir sind zuhause

    27 oct.–1 nov. 2023, Grecia ⋅ ⛅ 22 °C

    Am Freitag sind wir also nach Igoumenitsa gefahren. Es war zum ersten Mal wirklich schlechtes Wetter. Naja, der Himmel weint, wenn für uns so langsam der Alltag wieder beginnt. Aber wir freuen uns jetzt auf zu Hause. Auf unsere Familie, Kinder, Enkelkinder, Geschwister und auf unsere Freund*innen.
    Bis Igoumenitsa haben wir die Zeit noch ein bisschen totgeschlagen. Dort am Hafen ging dann alles ruckzuck und die Fähre legte fast pünktlich um 21.00 Uhr ab.
    Die Nacht auf der Fähre war gar nicht so schlimm, obwohl keine Kabine, sondern Standard-Sitzplatz. Konnten aber gut schlafen, weil viele freie Plätze und wir uns gut ausbreiten konnten zum Schlafen.
    Am Samstag kamen wir um 18.00 Uhr in Ancona an, fuhren dann weiter bis Cattolica, wo wir in der Nähe einer tollen Piadineria übernachteten, nach feinem Essen in eben dieser Piadineria.
    Und heute früh zeitig Heimfahrt.
    Um 15.00 Uhr waren wir zu Hause.
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  • Ein schöner Abschlussabend

    26 de octubre de 2023, Grecia ⋅ 🌙 19 °C

    Wir sind also an unserem letzten Abend nochmal in Loutraki bei Bardis Taverne.
    Am Nachmittag hier angekommen habe ich mich trotz Sauwetters nochmals ins Meer gewagt. Herrlich warmes Wasser während die Lufttemperatur herbstlich ist.
    Und am Abend dann fein essen in der Taverne. Vassiliki und Theo haben ihr Lokal und ihre Küche nur unseretwegen geöffnet und wir haben so gut gegessen Vassiliki hat sogar den Riesenfisch für und grätenfrei aufbereitet.
    Danach noch lange und interessante Gespräche mit den beiden über Möglichkeiten und Hindernisse im Griechenland, über solche und andere Gäste und über ihren persönlichen Werdegang.
    Schön war's, fein war's, köstlich war's. Efcharisto, danke, jassas und auf Wiedersehen.
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  • Noch 3 Tage Strand

    24–27 oct. 2023, Grecia ⋅ ☁️ 19 °C

    So, es geht dem Ende zu. Bevor wir am Freitag nach Igoumenitsa fahren und dort die Fähre nehmen, die uns nach Ancona bringt, wollen wir noch Strand genießen. Doch auch in Griechenland wird es langsam Herbst. In Platanitis haben wir am Dienstag noch das Meer genossen, gemeinsam mit einigen unverwüstlichen Griechinnen.
    Am Nachmittag sind wir dann auf Grund einer Empfehlung die Küstenstraße zwischen Astakos und Mytikas gefahren. In dieser Gegend wollten wir uns noch einen feinen Strand suchen, weil die Gegend so toll sein soll.
    Alles Blödsinn: Weder ist die Küste besonders schön, noch gibt es irgendwelche Strände, weil alles felsige Steilküste. Also weiter wieder zum Ambrakischen Golf in eine Traumbucht in der Nähe von Anaktorio, wo wir jetzt zwei Nächte verbracht haben. Gestern noch ein wunderschöner Badetag, heute Sturm und Gewitter und graues Meer. Auch schön. Und jetzt fahren wir dann weiter nochmal nach Loutraki zu Bardis, um in der Traumtaverne unsere Griechenland-Reise abzuschließen.
    Vorher aber noch: Diesel tanken, wir sind auf Reserve
    Wasser tanken: Wir sind komplett leer
    Außerdem schimpft unsere Auto seit ein paar Tagen, weil wir Öl wechseln sollten. Wir ignorieren und hoffen, dass wir noch gut heimkommen.
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  • Delphi

    23 de octubre de 2023, Grecia

    Heute also Mammutkulturprogramm -und das letzte auf dieser Reise.
    Wir besuchen die Ausgrabungsstätte des antiken Delphi. Ich bin für so Ausgrabungen nicht sonderlich zu begeistern, aber darauf habe ich mich wirklich gefreut.
    Die Mythen und Geschichten, die sich um diese Stätte ranken, sind so zahlreich und spannend, dass man sie in vielfältigsten Form überall nachlesen kann.
    Hier nur ganz kurz:
    Delphi war in der Antike eine der bedeutendsten Städte Griechenlands und galt als der Mittelpunkt der Erde. Im berühmten Orakel von Delphi sagte die Pythia - eine Priesterin - den Herrschern der griechischen Welt die Zukunft voraus. Die Ausgrabungsstätte, die nördlich des Golfes von Korinth am Fuße des Parnassgebirges liegt, ist heute Weltkulturerbe.
    Der Ort hat tatsächlich auch auf Grund seiner Lage etwas Magisches.
    Das neue Delphi liegt unmittelbar neben der archäologischen Stätte und wurde für die Bevölkerung von Castro errichtet, wo Ende des 19. Jhdts. mit den Ausgrabungen begonnen wurde und das alte Delphi mit Orakel freigelegt wurde. Durch die Entdeckung der riesengroßen antiken Stätte mussten die Menschen, die dort lebten, umgesiedelt werden.

    Wir wanderten also durch diese Stätte, besuchten auch das archäologische Museum, das zwar berühmt ist, mir aber viel zu altbacken und museumspädagogisch total überholt ist.

    Nach diesen vielen tollen Eindrücken fuhren wir weiter nach Platanitis (ca.100km) auf einen schönen Strand immer noch am Golf von Korinth, ganz in der Nähe von Antirio, von wo aus die Brücke und die Fähre auf den Peloponnes geht.
    Schöner Strand, feine Wassertemperaturen, gute Stranddusche und ein Mini-Market ganz in der Nähe.
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  • Vom Vouliagmeni-See nach Delphi

    22–23 oct. 2023, Grecia ⋅ ⛅ 22 °C

    Heute Früh haben wir doch beschlossen, noch einen Sprung zu den Ausgrabungen zu fahren, von denen wir gestern gelesen haben. Nur kurz und weil wir gerade im der Nähe sind. Erwartet haben wir einen Trümmerhaufen. Und was soll ich sagen? Wir scheinen doch ziemliche Banausen zu sein. Es handelt sich hier im das Heraion von Perachora, eines der besterhaltenen Hera- Heiligtümer Griechenlands. Es liegt in einer traumhaften Bucht, ist super restauriert und auch heute relativ gut besucht. Die verlangen hier weder Eintritt noch wird irgendwas kontrolliert oder beaufsichtigt.
    Nach dem für uns sehr positiv überraschenden Einstieg in den Tag fuhren wir weiter nach Delphi.
    Google Maps will uns unbedingt auf einen Mega-Umweg über Athen schicken, was uns wundert, weil es doch eine 100km kürzere Straße in Küstennähe gibt. Diese Straße nehmen wir und wissen sehr bald, warum Google den Umweg fahren wollte. Die Straße ist teilweise eigentlich nicht befahrbar. Wir versuchen den Balù langsam und behutsam durch die Schotterwege in der Wildnis zu steuern. Von den 185 km waren schließlich eh nur 20 katastrophal, aber diese 20 rechtfertigen jeglichen Umweg.
    Schließlich kamen wir dann doch unbeschadet und unbeschädigt in Delphi an. Heute übernachten wir auf einem wunderschönen Platz, den wir uns mit einer Fahrt durch die Stadt -3cm links, 2cm rechts- erarbeitet haben. Neben uns der Friedhof auf der einen Seite, der Apollotempel auf der anderen Seite ( allerdings hinterm Zaun). Gerade waren wir noch Abendessen in einem schicken Restaurant..Superb!
    Und morgen besuchen wir die archäologischen Stätten in Delphi und befragen das Orakel.
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  • Epidaurus und Vouliagmenisee

    21–22 oct. 2023, Grecia ⋅ ☀️ 25 °C

    Als erstes ging es heute Früh nach Epidaurus.
    Epidaurus ist eine antike, hellenistische Kultstätte auf dem östlichen Peleponnes, nur ca. 30 km von Nafplion entfernt. Die Stätte war dem griechischen Gott der Heilung Asklepios geweiht und entwickelte sich im Laufe des 5. und 4. Jahrhunderts vor Christus zu einem bedeutenden spirituellen Kurort, ehe die christianisierten Griechen Epidaurus stilllegten.
    Dieser Ort zur Heilung und Genesung umfasste während seiner Blütezeit ein Theater, Badehäuser, eine Vielzahl Tempel, Sportstätten als auch ein Gästehaus. Das Theater von Epidaurus erlangte im Laufe der Ausgrabungen im 19. und 20. Jahrhundert besonders große Aufmerksamkeit: In einen Berg eingebaut bot es bis zu 14000 Zuschauern Platz.
    Neben den vielen Gebäuden des Ortes erlangte das Theater spätestens seit der fertigen Ausgrabung als größtes Theater der Antike besonderes Augenmerk. Seit dem 4. Jahrhundert vor Christus errichtet, wurde es im Laufe der Zeit von einer Kapazität von 6000 auf 14000 Zuschauer erweitert. Die enorme Größe des übrigens sehr gut erhaltenen Theaters ist aber nicht das einzige Alleinstellungsmerkmal. Ebenso bewundern Archäologen noch heute die besondere Akustik: Auch auf den obersten Rängen sind die Worte der Schauspieler zu verstehen - angeblich hört man von dort sogar das Geräusch einer auf der Bühne fallenden Münze. Da das Theater von den frühen Christen vollends zugeschüttet wurde, überstanden Ränge und Treppen die Zeit bis zur Ausgrabung vergleichsweise unbeschadet von Erdbeben.
    Allein wegen dieses Theaters ist Epidaurus ein wirkliches Highlight.
    Wir verbrachten etwa 2 Stunden in Epidaurus und fuhren dann weiter Richtung Korinth. D. h., wir haben heute den Peloponnes verlassen.
    Von Epidaurus zum Isthmus von Korinth sind es etwa 50km.
    Der 1882 begonnene und 1896 fertiggestellte Durchbruch durch die Landverbindung des Peloponnes zum griechischen Festland verschaffte den Handelsschiffen eine Abkürzung ihrer Fahrstrecke, da der Peloponnes nicht mehr umfahren werden musste. Der Golf von Korinth bildet somit eine belebte Schifffahrtsroute nach Athen und in die Ägäis.
    Der mittlerweile etwas in die Jahre gekommene Isthmus von Korinth wird auch heute noch von vielen besucht.
    Mich jedenfalls beeindruckt der Kanal immer wieder und ich könnte stundenlang in die Tiefe starren. Heute habe ich zusätzlich noch fasziniert den Bungee Jumpern zugeschaut.
    Nach einem längeren Aufenthalt am Kanal ging es dann weiter zum Vouliagmenisee bei Loutraki, nochmal um die 50km Interessant an diesem See ist, dass es sich um einen Süßwassersee handelt, der durch einen natürlichen Kanal mit dem Meer verbunden ist.
    Hier an dem See herrscht noch reger Betrieb und die Tavernen rund um denselben haben noch zu 70% geöffnet, was für diese Jahreszeit erstaunlich ist.
    Wir finden einen feinen Übernachtungsplatz am See, machen dann noch einen Abendspaziergang, bei dem wir entdecken, dass es in der Nähe noch irgendwelche antiken Ausgrabungen geben soll. Mal sehen, vielleicht schauen wir sie morgen an.
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  • Nafplion

    20 de octubre de 2023, Grecia ⋅ ☀️ 22 °C

    Heute galt es also, Nafplion zu besichtigen.
    Nafplion ist eine relativ kleine Hafenstadt am Argolischen Golf. Die Stadt war sogar einmal 5 Jahre lang die Hauptstadt Griechenlands (1829 bis 1834). Vielfach wird die Stadt als wunderschön, zauberhaft, einzigartig beschrieben. Auch kann man lesen, dass Nafplion vom Tourismus nicht beachtet wird. Diese Zeiten sind allerdings vorbei. Die Stadt ist touristisch hoch erschlossen. Restaurants, Tavernen, Bars, Souvenirgeschäfte prägen das Stadtbild und es wimmelt auch zu dieser Jahreszeit von Reisenden. Es fährt sogar ein Seightseeingbus durch die kleine Stadt.
    Beeindruckend aber sind die beiden Burgen über der Stadt, die Plamidifestung und Akronafplia. Wir haben nur die Palamidifestung besucht, weil die am besten erhalten ist und einen großartigen Blick über die Stadt, den Hafen und das karibikblaue Meer bietet. 999 Stufen führen vom Ausgangspunkt am Rande der Altstadt hinauf zur Burg die auf einem 216m hohen Hügel thront. Die Burg selber, bzw. das, was von ihr übrig ist, beeindruckt durch Lage und Größe. Es ist eine Festung im venezianischen Stil. Im Eiltempo soll sie zwischen 1711 und 1714 von den Venezianern errichtet worden sein. Ein Jahr nach Fertigstellung wurde die Festung allerdings von den Osmanen erobert und blieb in deren Besitz, bis 1822 die Burg von den Griechen übernommen wurde. Zwischenzeitlich wurde die Festung sogar als Gefängnis verwendet.
    Wir haben uns also die Burg sehr ausführlich angeschaut. Nachdem Abstieg machten wir noch eine kurze, aber wunderschöne Wanderung am Meer auf einem gut ausgebauten Weg. Dann noch ein Spaziergang durch die Stadt, die in unseren Augen keineswegs das hält, was in Reiseführern versprochen wird. Und dann fahren wir weiter Richtung Epidaurus, in dessen Nähe wir romantisch bei einem kleinen Kirchlein übernachten.

    Übrigens sind wir heute bei unserem Weg vom Hafen auf die Burg an einer äußerst interessanten Recyclingstelle für Plastikflaschen vorbeigekommen. Die Menschen sammeln jede Menge Plastikflachen und bringen sie fein säuberlich sortiert zu dieser Stelle. Ab hier funktioniert alles wie bei uns mit den Pfandflaschen. Aber hier stehen die Menschen mit vielen, vielen Flaschen stundenlang an, um mit dem Erlös einkaufen gehen zu können.
    Außerdem hat sich ein älterer, sehr gesprächig Grieche mit perfektem Englisch zu uns gesellt, hat uns viel über die Situation der griechischen Bevölkerung erzählt und seine rechtslastige Meinung zu EU, Arbeit, Wirtschaft und Politik kundgetan. War sehr aufschlussreich, wenn auch auf Grund unserer politischen Haltung äußerst fragwürdig.
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  • Mykene

    19 de octubre de 2023, Grecia ⋅ ☀️ 22 °C

    Ja, wie gesagt: Es geht jetzt langsam Richtung Norden. Diese letzte Woche wollen wir auch noch ein paar antike Stätten besuchen.
    Eigentlich wollten wir heute Nafplion besichtigen, aber dann kamen wir an Mykene vorbei. Es geht fast nicht, diese antike Stätte nicht zu besuchen.
    Mykene war seit der Bronzezeit bis etwa 1200 Jahre vor Christus eine der bedeutendsten Städte Griechenlands. Noch heute ist an der Ruinenstätte 25 Kilometer südlich von Korinth Geschichte lebendig wie nur an wenigen Orten der Welt. Eine ganze Kulturepoche wurde nach der antiken Stadt benannt, deren Gründung um 1900 vor Christus erfolgte. Zahlreiche Mythen ranken sich um die antike Stadt mit ihrem weltberühmten Löwentor. Im Jahr 1999 wurde Mykene gemeinsam mit der unweit gelegenen antiken Stadt Tiryns zum Weltkulturerbe erklärt.
    Wie gesagt, um Mykene ranken soviel Mythen und Sagen und bis heute weiß man nicht genau, wer dort wirklich gelebt, regiert, gekämpft hat.
    Ein Besuch der riesigen, beeindruckenden Anlage ist aber nahezu ein Muss. Die Geschichte, die Mythologie und deren Deutungen findet man in vielfachen verschiedensten Ausführungen sowohl im einschlägigen Fachhandel als auch im Internet.
    Was uns beim Besuch aufgefallen ist: Es gibt weder Info-Broschüren, noch Wegweiser, noch Audioguides. So wanderten wir einfach tief beeindruckt durch die Anlage und ließen die Jahrtausend alte Geschichte auf uns wirken.

    Nach ca. 3 Stunden hatten wir alles gesehen und so fuhren wir weiter nach Nafplio, wo wir heute in Hafennähe übernachten und morgen die Stadt besuchen.
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