Staunend reisen mit Edith
Wir sind Reisende. Nachdem wir bis vor ein paar Jahren die Welt bereist und erwandert haben, wollen wir jetzt unseren Reisefokus auf Europa von Ost nach West und von Nord nach Süd legen. Balù, unser Wohnmobil, begleitet uns dabei. Baca selengkapnya🇦🇹Innsbruck
  • Tag 36: Wir sind in Portugal

    9 Mei 2022, Portugal ⋅ ☀️ 23 °C

    Gefahrene Strecke: 147 km

    So, heute ging es also nach Portugal.
    Zunächst haben wir in Huelva noch Diesel und Adblue getankt und unsere Gasflaschen aufgefüllt und dann fuhren wir zügig an nach Portugal. Die Einreise nach Portugal erfolgt über eine große Brücke.
    Kaum im Land, müssen wir uns mit Autobahnmodalitäten herumschlagen. Auf der ersten Auffahrt zur Autobahn gibt es eine Spur für inländische Autos und eine für ausländische Autos. Dort registriert man sich mit Kreditkarte und Autokennzeichen und ab dann fährst du ungehindert auf portugiesischen Autobahnen. Die Maut wir dir dann einfach abgebucht.

    Wir sind über Castro Marim gefahren, wollten die Burg besichtigen. Aber Achtung montags: Da sind nahezu alle Sehenswürdigkeiten, aber auch Museen und Kulturstätten, geschlossen. Cerrado in Spanien, fechado in Portugal.

    Sonst muss man Castro Marim nicht gesehen haben. Wir haben mit einem deutschen Paar mit Wohnmobil in der Bar Cafe getrunken und sind dann weiter gefahren nach Tavira.

    Tavira ist ein recht angenehmes Städtchen mit einer Burgruine, von der aus man einen fantastischen Blick über die Stadt und Umgebung hat. Innerhalb der Burgmauern ist ein wunderschöner Garten angelegt.

    Auf der Weiterfahrt machen wir noch einen Abstecher nach Moncarpacho, einem kleinen Ort etwas im Landesinneren, der ganz typisch portugiesisch sein soll, was das auch immer heißen mag.
    Der Abstecher hätte nicht sein müssen, der Ort war eine Enttäuschung.
    Aber nun haben wir nur mehr wenige km bis Olhão, wo wir heute übernachten wollen.

    Wir stellen uns auf einen Parkplatz nahe am Yachthafen, an dem schon einige Wohnmobile stehen und wo wir auch übernachten können.

    Und jetzt kommt Freude auf. Olhão ist eine ausnehmend nette Stadt an der Algarve mit ca. 15.000 Einwohnern.
    Das Wahrzeichen der Stadt sind 2 große rote Markthallen; in der einen wir nur frischer Fisch verkauft, in der anderen frisches Obst und Gemüse.

    Wir sehen uns ein bisschen in der Stadt um.
    Abendessen gibt's heute wieder einmal im Restaurant, natürlich Spezialitäten aus Bacalaõ.

    Morgen wollen wir uns die Stadt genauer ansehen und eventuell ein Bootsfahrt unternehmen. Dazu morgen mehr.
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  • Tag 33/34/35: Am Strand von Marzagòn

    6 Mei 2022, Nordatlantik ⋅ ⛅ 20 °C

    Gefahrene Strecke am 6.5. 208 km
    Jetzt haben wir tatsächlich 3 Tage stationär verbracht am Campingplatz Doñana bei Marzagòn, ganz in der Nähe von Huelva.
    Schöner, sehr großer Campingplatz am Meer für 20€ pro Nacht.
    Generalüberholung mit Putzen, waschen, intensiver Körperpflege, Strandspaziergängen und das erste kurze Bad im Meer in diesem Jahr. Der Atlantik ist noch nicht ausreichend warm, aber geht schon.
    Der Strand hier ist wunderschön und voller Muscheln.

    Unser Campingplatz liegt im Naturpark von Doñana.

    Der Coto de Doñana befindet sich im im Mündungsgebiet des Guadalquivir an der andalusischen Atlantikküste. Er wurde bereits 1969 zum Nationalpark erklärt und besitzt eine Fläche von mehr als 54.000 Hektar und zusätzlich über eine 68.000 Hektar große, als Naturpark geschützte Fläche, die als eine Art Pufferzone dient.
    Wir stehen also in dieser Pufferzone.
    Und jetzt ist wieder Schluss mit gemütlich. Morgen fahren wir weiter nach Portugal.
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  • Tag 32: Caminito del Rey- Bornos

    5 Mei 2022, Spanyol ⋅ ☀️ 19 °C

    Gefahrene Strecke: 152 km
    Gesamt: 3952

    Das war heute ein Super-Tag.
    Um 8.00 Uhr in der Früh machten wir uns auf den Weg zum Eingang vom Caminito del Rey, was soviel heißt wie Königspfad.

    Der war bis 2015 ein drei Kilometer langer Klettersteig und ist heute ein bequemer Wanderweg zwischen Ardales und Alòra in der Provinz Malaga.. Er führt in etwa 100 Meter Höhe entlang steiler Wände durch zwei bis zu 200 Meter tiefe, schmale Schluchten. Er war lange Zeit verfallen und gesperrt und wurde in dieser Zeit in den Medien als der gefährlichste Weg der Welt bezeichnet. 2015 wurde er wieder für die Öffentlichkeit freigegeben.

    Den Anlass für den Bau gab das durch den Ingenieur Rafael Benjumea y Burín (1876–1952) entworfene Projekt zur Nutzung des Potentials des Winterregens und der Wasserkraft mittels Talsperren, Rohrleitungen und Wasserkraftwerken. Dazu gehörte ein Kanal, in den ein Teil des Wassers des Guadalhorce durch eine Schlucht, die Garganta del Chorro, abgeleitet wird und der zwei Talsperren der Sociedad Hidroeléctrica del Chorro, nämlich den Salto del Gaitanejo und den Salto del Chorro, miteinander verbindet. Der Caminito wurde gebaut, um in dem äußerst unwegsamen Gelände entlang der Desfiladero de los Gaitanes (Hohlweg der Bartgeier) genannten Kluft das Baumaterial zu transportieren und die Anlage zu unterhalten

    Und wir? Wir waren um halb neun am Eingang zum Caminito. Nur ein einziges Pärchen war noch vor uns da. Aber nach uns kamen noch viele Leute, die sich um ein Ticket anstellen Im Endeffekt war es gar kein Problem. Wir hatten dann unser Ticket und gingen gleich los.
    Was soll ich sagen? Einfach nur super. Der Weg ist perfekt hergerichtet und für jeden Menschen, der selbständig gehen kann und keine Höhenangst hat, gut zu bewältigen und in meinen Augen für jede/n AndalusienbesucherIn ein absolutes Muss.
    Vom Parkplatz bei El Kiosko geht man 1,5 km bis zum Eingang zum Caminito. Der Caminito selbst ist 5,5 km lang. Danach geht's noch ca. 1 km bis zur Busstation, von wo alle 30 Minuten ein Shuttlebus (1,55€) zum El Kiosko fährt. Wir dachten uns ja, wir gehen zu Fuß zurück, aber über den Caminito darf man nicht in die andere Richtung und auf dem Weg durch den Naturpark wären es nochmals 21 km.
    Also waren wir um 11.30 fertig. Noch Tostadas im El Kiosko und dann fuhren wir weiter. Zunächst zum Mirador de los 3 Embalses (Aussicht auf 3 Stauseen), liegt ca. 3km nördlich von Ardales. War heute wunderschön, da wir strahlendes Wetter hatten.
    Danach fuhren wir über einige der berühmten andalusischen Pueblitos blancos (Weiße Dörfer) Richtung Atlantik: Setenil, Grazalema, Zahara. ... Die Straße ist wunderschön und kaum befahren und schlängelt sich bergauf bis zum höchsten Punkt Puerto de Las Palomas auf 1360 m.
    Olivenhaine, Eichenwälder und viele bunte Wiesen wechseln einander ab. Andalusien zeigt sich in den schönsten Farben.
    Ebenso steil geht es wieder bergab, bis wir schließlich am Embalse de Bornos zu unseren heutigen Übernachtungsplatz kommen. Vorher haben wir aber noch das Abenteuer der Durchfahrt durch das Dorf Bornos zu bewältigen. Enge Gassen, links und rechts mehr oder weniger legal geparkten Autos und im Prinzip gibt es kein Durchkommen. Wir müssen aber .. Und schließlich gelingt es auch mit Hilfe zweier Deutscher, die uns zu Fuß begegnen und die 2 Stunden vorher das selbe Theater hatten.

    Heute am See übernachten und morgen geht's an den Atlantik
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  • Tag 31: Malaga-Ardales/Caminito del Rey

    4 Mei 2022, Spanyol ⋅ 🌧 16 °C

    Gefahrene Strecke: 71 km
    Gesamte Strecke: 3800 km

    Heute Schlechwetterprogramm in Malaga. Altstadtbummel, Picasso-Museum (Picasso wurde ja in Malaga geboren und wird also entsprechend gewürdigt), Hafen..
    Vorweg: Malaga hat bzw. hätte einiges an Sehenswertem und Liebenswertem zu bieten. Aber: Die Stadt ist voller KreuzfahrttouristInnen. Heute z.B. lagen 4 Kreuzfahrtschiffe im Hafen, aus denen sich mindestens 15.000 Menschen zur selben Zeit über die Stadt ergossen. Ein besonderes Schauspiel lieferten die Busse schon am frühen Morgen, als sie die Menschen aus den Schiffen zum Castillo schaufelten. Wir konnten von unserem Wohnmobil aus die Wende- und Parkdramen erste Reihe fußfrei beobachten. Und in der Stadt ergossen sich die Menschenmassen über Sehenswertem und in Museen. Wir ergriffen also so schnell wie möglich wieder die Flucht.
    Fazit: Malaga kann man besuchen, muss man aber nicht... Und vor allem soll man nicht an Tagen, an denen Kreuzfahrtschiffe anlegen.

    Am frühen Nachmittag fuhren wir also weiter zum Startpunkt vom Caminito del Rey bei Ardales.
    Die Parkplatz- und Übernachtungsplatzsuche hat sich etwas schwierig gestaltet, da trotz Regen einiges los ist. Wir haben ca. 200 m nach dem Restaurante El Kiosko einen Platz gefunden, wahrscheinlich nicht ganz legal, aber mittlerweile haben sich auch zwei französische Camper zu uns gesellt. Mal schauen..
    Morgen müssen wir sehr früh am Eingang (Nordeingang) zum Caminito sein, in der Hoffnung, dass wir noch Tickets kriegen, weil eigentlich gibt es die nur online.

    Abendessen gab's heute wieder Mal im Restaurant. Während des Essens und dann auf dem Weg zum Wohnmobil hat es wie aus Kübeln geschüttet, sodass wir auf den 200m Heimweg bis auf die Haut durchnässt waren. Gut, das es im Wohnmobil eine Heizung gibt.
    Morgen soll's ja wieder strahlend schön sein.
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  • Tag 30: Antequera-Malaga

    3 Mei 2022, Spanyol ⋅ 🌧 14 °C

    Gefahrene Strecke: 74 km
    Gesamtstrecke: 3733 km
    Heute starten wir relativ früh auf unseren Parkplatz in El Torcal. Das ist gut, weil um diese Zeit kommen noch kaum BesucherInnen und daher gibt es auf der engen Straße auch keinen Gegenverkehr.

    Wir fahren also nochmal nach Antequera, weil wir ver- und entsorgen müssen. Das geht auf dem erwähnten überfüllten Stellplatz, der weiterhin überfüllt ist. Die Entsorgungsstation ist viel zu mickrig. Aber wir haben dann doch geschafft, ohne recht lange warten zu müssen.
    Danach wollen wir unbedingt noch zu den Dolmengräbern. Ach ja, die gibt es bei Antequera auch.
    Es gibt deren 3: Die Dolmen von Menga, von Viera und von El Romero.
    Es handelt sich dabei um neolithische Grabstätten, die in einer ganz bestimmten Richtung zur Sonne liegen. Wie genau, hab ich auch nicht verstanden, aber auf jeden Fall haben mehrere Astronomen unabhängig voneinander diesen Schluss gezogen.

    Kann man anschauen, muss man aber nicht Wir waren jedenfalls dort, haben auch das Museum angeschaut, alles kostenlos Aber wie gesagt, ist eher was für wirkliche ExpertInnen

    Dann noch in einem Dia Markt etwas einkaufen und weiter geht's nach Malaga. Die Autobahn führt wieder durch recht gebirgige Gegenden, erst kurz vor Malaga geht es steil bergab.

    Im Malaga dann fahren wir zum Parkplatz beim Castillo de Gibralfaro, der zwar sehr voll ist, aber wir finden noch eine Lücke, in die wir uns hineinzwängen.
    Da wir schon da sind, gehen wir auch gleich auf die Festung, die einen spektakulären Blick über die Stadt und den Hafen bietet.

    Da ich mich gestern beim Wandern im El Torcal ein bisschen verletzt habe, habe ich heute ziemlich starke Schmerzen im rechten Fuß und kann nicht allzu sehr herumrennen.
    Daher mache ich ganz gemütlich eine Informationsstadtrundfahrt mit dem Sightseeing-Bus, während Thomas auf eigene Faust besichtigen geht.

    Es gäbe soviel zu erzählen über die Geschichte und Entwicklung der Stadt, aber das sprengt den Rahmen dieses Blogs und dafür gibt es gute Reiseführer oder Internetseiten.

    Wir übernachten heute auf diesem Parkplatz und haben morgen noch hier zu tun. Daher morgen noch Einiges zu Malaga
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  • Tag 29: Desierto de Tabernas-Antequera

    2 Mei 2022, Spanyol ⋅ ☀️ 19 °C

    Gefahrene Strecke: 247 km
    Gesamtstrecke: 3659 km

    Wenn man nach Andalusien reist, sind Städte wie Granada, Cordoba und Sevilla so quasi Pflichtprogramm. Wir lassen diesmal diese 3 Städte aus, weil wir sie eh schon gut kennen und fahren stattdessen nach Antequera. Wer kennt Antequera? Wir jedenfalls hatten vor der Planung dieser Reise noch nie davon gehört.

    Wir hauen uns am frühen Vormittag auf die Autobahn und fahren nördlich der Sierra Nevada über Guadix Richtung Antequera.
    Die Strecke ist beeindruckend. Die Autobahn schlängelt sich quasi durchs Gebirge, links türmen sich die verschneiten Gipfel der Sierra Nevada, rechts ist die Landschaft so ähnlich, wie in der Wüste von Tabernas.

    Kurz vor Guadix fahren wir von der Autobahn ab, um ein Frühstückslokal zu suchen und zu tanken. Hier in Spanien gibt es nämlich auf Autobahnen nur selten Tankstellen.
    Wie finden eine Churreria, die alles bietet, was das Herz begehrt. Und es geht rund dort. Wir wundern uns. Montag? Familien mit Kindern? Die Leute schön angezogen? Durch fragen komme ich dem Geheimnis auf die Spur. Da am 1. Mai Sonntag war, dürfen sie den Feiertag am Tag danach nachholen.

    Danach geht's zügig weiter bis Antequera.
    Die Stadt im Norden der Provinz Málaga liegt in einer fruchtbaren Ebene und ist umgeben von karstigen Bergketten und Hügeln. Die alte Landstadt liegt an den historischen Verbindungswegen zwischen den großen andalusischen Städten Málaga und Córdoba sowie Sevilla und Granada.
    Besonders sehenswert in der Stadt sind das Castillo und die Alcazaba.

    Aber auch in der Stadt ist einiges los. Feine schattige Plätze, viele Cafés und kleine Restaurants.

    Nach einer ausführlichen Runde durch die Stadt fahren wir aber heute weiter zum Parque Nacional de Torcal, gerade mal eine halbe Stunde von Antequera entfernt. Dort findet sich sofort ein wunderschöner, gerader Platz und wir beschließen spontan, die Nacht hier zu verbringen und nicht zurück nach Antequera auf den überfüllten Stellplatz zu fahren.

    Es ist gerade 17.00 Uhr als wir dort ankommen und so können wir noch gut eine zweistündige Wanderung durch den Park machen. Dieser Naturpark ist ein Wahnsinn
    Er zählt zu den herausragenden landschaftlichen Sehenswürdigkeiten in der Provinz Málaga. Wind und Regen haben das bis zu 1.370 Meter hohe Kalksteinmassiv bearbeitet und geformt. Felsentürme ragen in den Himmel, Höhlen und schmale Schluchten fallen fast senkrecht in Tiefe.
    Längere Wanderungen, also Tageswanderungen sind möglich, dürfen aber nur mit Führer unternommen werden.

    Nach der Wanderung wird es hier oben ziemlich kühl und es bläst ein eisiger Wind, sodass wir und gerne in unser Wohnmobil zurückziehen.
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  • Tag 28: Villaricos-Desierto de Tabernas

    1 Mei 2022, Spanyol ⋅ ⛅ 21 °C

    Gefahrene Strecke: 174 km
    Gesamtstrecke: 3.414 km

    Wir verlassen relativ früh den wunderschönen Küstenplatz. Unser heutiges Ziel ist der Nationalpark Desierto de Tabernas.

    Wir bleiben auf der Küstenstraße. Schon einige km nach unserem heutigen Übernachtungsplatz wird es wieder sehr touristisch und die Satellitenorte, geschaffen ausschließlich für den Tourismus, werden wieder mehr.
    Kurz vor der Autobahn kehren wir noch in einer nach außen abgefuckten, aber dann überraschend netten Bar ein, um zu frühstücken.

    Weiter geht's dann auf der Autobahn nach Nijar, das erste der andalusischen weißen Dörfer. Wir fahren aber nur durch und machen ein paar Foto.

    Aber jetzt kommen wir wirklich in die Gegend der Plastikfolienanbaugebiete von Almeria. Folientunnels so weit das Auge reicht und dazwischen versteckt die Wohnbaracken der Menschen, die in diesen Folientunnels unter sehr fragwürdigen Umständen arbeiten.

    Auf dem Weg nach Cabo de Gata, also zum Leuchtturm von Cabo de Gata, fahren wir eine kurze Strecke direkt im Plastiktunnelmeer.

    Der weitere Weg zum Leuchtturm geht quasi direkt am Strand, wo sich heute sehr viele Menschen tummeln. Überall stehen auch Wohnmobile herum. Aber uns ist hier einfach zu viel Wirbel.
    Der Leuchtturm und der dazugehörige Felsen sind schon beeindruckend.

    Ein kurzer Spaziergang, ein paar Fotos und dann fahren wir wieder etwas mehr ins Landesinnere, nach bzw. Little Hollywood, dort wo offiziell die Wüste von Tabernas beginnt.

    Ok, die Wüste: Das hier ist die einzige Wüste Europas mit durchschnittlichen Jahresregenmengen von 250 ml.
    Der Charakter dieser Wüste hat diverse Filmregisseure beeindruckt, sodass neben zahlreichen Italo- und anderen Western ( Spiel mir das Lied vom Tod) auch Filme wie Lawrence von Arabien dort gedreht wurden. Drehorte wie Oasys und Fort Bravo werden heute erstens noch ab und zu genutzt und zweitens den BesucherInnen zugänglich gemacht.

    Aber die Wüste ist keineswegs das, was man sich gemeinhin unter einer Wüste vorstellt. Karge, unwirtliche Landschaft, durchzogen von vielen Ramblas (ausgetrocknete Flussbette), derzeit noch ziemlich viel grün, aber die Trockenheit und Hitze des Sommers liegt schon in der Luft.

    Wir wollten ja unbedingt eine Wanderung in der Wüste machen, aber nachdem wir uns einige Trails angesehen haben und die Unwirtlichkeit der Landschaft gesehen haben, stand uns nicht mehr der Sinn nach Wüstenwanderung.

    Wir fanden dann einen echt originellen Stellplatz fast neben der Autobahn, mitten im Naturpark. Haben wir nur entdeckt, weil wir von der Autobahn aus so dieser recht ungewöhnlichen Stelle ein Wohnmobil gesehen haben.
    Trotz Autobahn war es sehr ruhig, weil auf dieser Autobahn kaum jemals ein Auto fährt.
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  • Tag 27: Murcia - Villaricos

    30 April 2022, Spanyol ⋅ ⛅ 21 °C

    Gefahrene Strecke: 141 km
    Gesamstrecke: 3240 km

    Premiere heute: Gasflaschen auffüllen an einer Tankstelle.
    Ein bisschen aufgeregt waren wir schon,erstmals Gasflaschen auffüllen. Das geht an Tankstellen mit Autogas, aber eigentlich ist es verboten, Gasflaschen in Wohnmobilen damit aufzufüllen. Aber Klaus und Sonja, zwei ganz tolle Menschen, die wir im Herbst auf unserer Frankreichreise kennengelernt haben, haben uns diesbezüglich wertvolle Tipps gegeben.
    Und dann ging alles ganz problemlos. Wir hatten den richtigen Adapter und schon konnten wir die Flasche auffüllen.

    Dann noch ein Abstecher zu Lidl und dann gings Richtung Meer.

    Tolle, wenig befahrene Autobahn Richtung Almeria und dann auf der Küstenstraße Richtung Westen. Und da stehen wir nun auf einem ganz tollen Platz am Mittelmeer. Ja,es gibt sie noch, die nahezu unberührten Gegenden am Mittelmeer in Andalusien. Wunderbare Urlaubsgefühle.
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  • Tag 26: Murcia

    29 April 2022, Spanyol ⋅ ☀️ 19 °C

    Murcia bei strahlendem Wetter. Vom Area Camper Murcia Rio sind es ziemlich genau 3 km zur Kathedrale bzw. zur Plaza Cardenal Belluga. Zu Fuß immer am Fluss entlang ein super Spaziergang.

    Auf der Plaza vor der Kathedrale ist heute schon sehr viel los. Vor dem Haupteingang zur Kathedrale ist eine Bühne aufgebaut. Auf der Bühne gibt es heute, zum internationalen Tag des Tanzes, von den SchülerInnen der 3. bis 6. Klasse des in Murcia ansässigen Tanzkonservatoriums wirklich professionelle Tanzdarbietungen. Die Tänze reichen von klassischem Ballett über Flamenco bis zeitgenössischen Tanz und Thementanz. Begleitet werden die Tänze von einem genialen Musikensemble, Vokal und spanische Gitarre.

    Wir sehen uns ein paar Tänze an und bummeln dann weiter durch die Stadt, nicht ohne vorher in die Kathedrale zu schauen.

    Besonders sehenswert ist auch das königliche Casino von Murcia, eines der markantesten Gebäude in Murcia. Eigentlich handelt es sich um ein Klubhaus, mit dessen Bau 1847 begonnen wurde. Von den reichen Ornamenten, Verzierungen aus Blattgold und den arabischen Schriftzeichen her, ist das Casino der Alhambra nachempfunden, wenn auch nur als ganz kleine Schwester.
    Nach einem Bummel durch diese fröhliche, lebendige Stadt, setzen wir uns in eines der vielen Openair - Cafés auf der Plaza del Cardenal Belluga und schauen weiter den immer noch tanzenden Menschen zu.
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  • Tag 25: El Fondo - Murcia

    28 April 2022, Spanyol ⋅ 🌧 15 °C

    Gefahrene Strecke: 56km
    Gesamtstrecke: 3017 km

    Heute mal wieder ein Regentag. Dennoch machten wir in der Früh einen kurzen Spaziergang in der Lagune.

    Gegen 11 Weiterfahrt nach Murcia.
    Area Camper Murcia Rio, ganz neuer Stellplatz, noch nicht ganz fertig, der alle Stücke spielt. Sogar Trockner und Waschmaschine, tolle Duschen und extrem freundlicher Empfang. Kostet 10 €.
    Der Platz wird bis am Abend voll.

    Bis in die Stadt wären es 2 km, heute aber bleiben wir hier: Wäsche waschen, weitere Reise planen und Ähnliches steht auf dem Plan.

    Am Abend gehen wir wieder mal essen. Tapas und Wein und Käse und Dessert und Kaffee um 90 €, ganz in der Nähe.
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  • Tag 24: Cocentaina-Parc Natural El Fondo

    27 April 2022, Spanyol ⋅ 🌧 18 °C

    Gefahrene Strecke heute: 113 km
    Gesamtstrecke: 2961 km

    Genau muss es heißen: Parc Natural El Fondo d'Elche - Crevillent. Bis daher sind wir heute gefahren.

    Heute war von in der Früh weg Regen angesagt, daher hatten wir zwar den Plan, hierher zu fahren, aber alles weitere überließen wir der Wettergöttin.

    Das mit dem Regen in der Früh stimmte nicht und so konnte ich noch vor dem Start meine Morgengymnastik absolvieren. Weil das geht im Auto natürlich nicht.

    Wir fuhren nicht über die Autobahn, sondern über Castalla und Petrer.

    Castalla vor allem deswegen, weil es dort bei den Sportanlagen eine Ver- und Entsorgungsstation gibt.
    Wir nutzten dann auch gleich die Gelegenheit, den üblichen Brunch in einem kleinen Cafè einzunehmen.
    Und natürlich muss das Castell de Castalla besucht werden.
    Da es aber inzwischen zu regnen begonnen hat, kann man zwar zum Castell hinaufsteigen, aber nicht hineingehen. Wegen Rutschgefahr, meinte die wenig ausgelastetete Dame in der informaciòn turistica. Also man merke: Öffnungszeiten Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 13.45, aber nur, wenn es nicht regnet.

    Castalla ist eine kleine Stadt in der Provinz Alicante mit ca. 11.000 Einwohnern. Es ist eine klassische Industriestadt mit dem entsprechenden Charme, wie es im Hinterland Südspaniens einige gibt.

    Zwischen Castalla und Petrer sind wir auf einer schönen kleinen, verkehrfreien Straße gefahren. (CV 817 und 837) Gesäumt von Granatapfelplantagen und Olivenhainen. Zitrusfrüchte gibt es hier keine.
    Die Stadt Petrer haben wir umfahren, um danach über die Autobahn A7 bis Torrevieja zu fahren. Von dort zu unserem heutigen Ziel sind es nur mehr ein paar km.

    Jetzt stehen wir auf einem Parkplatz am Eingang zum Parc National El Fondo.
    Der Naturpark El Fondo befindet sich innerhalb der Gemeindegrenzen von Elche und Crevillent. Beide befinden sich in der Comarca Baix Vinalopó im Süden der valencianischen Gemeinschaft im Osten Spaniens. Sowohl die Flüsse Vinalopó als auch Segura münden in die Lagunen, die diesen Park bilden.
    Außerdem ist dieser Parc ein Vogelparadies.

    Heute haben wir nur eine kleine Runde gemacht. Morgen wollen wir uns dem Parc intensiver widmen.

    Und am Abend gab es Chorizo- Paprika-Risotto mit gemischtem Salat.
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  • Tag 23: Bergtour auf den Montcabrer

    26 April 2022, Spanyol ⋅ ☁️ 19 °C

    Heute war also Bergtour angesagt.
    Ziel war der 1390m hohe Montcabrer in der Sierra de Mariola zwischen Valencia und Murcia.
    Wir können direkt bei unserem heutigen Übernachtungsplatz starten, immer der Markierung PR CV 37 folgend. Der Weg ist super markiert und man kann eigentlich gar nichts falsch machen. Außer wir zwei. Wir haben die extreme Begabung IMMER irgendwo eine falsche Abzweigung zu nehmen. War in diesem Fall nicht weiter schlimm, hat uns ein Plus von 2 km gekostet.

    Von San Cristofol zum Gipfel sind es ( ohne Abwege) ca. 6,5 km. Dafür sollte man wirklich mindestens 2,5 Std. kalkulieren.
    Im Gegensatz zu den Zeitangaben bei österreichischen oder italienischen Wanderwegen, sind diese hier äußerst sportlich und nur für ganz junge, sehr sportliche und sehr bergerfahrene Leute zu erreichen. Zum ersten Mal in unserem Leben haben wir die angegebenen Gehzeiten deutlich überschritten.

    Wir sind also nach kurzen Eskapaden wieder auf den offiziellen Weg zurückgekommen und haben dann auch in knapp drei Stunden den Gipfel erreicht. Kurz vor dem Gipfel trifft unser Weg auf den Weitwanderweg GR 7. Ab dort gibt es dann doppelt Markierungen Rot Weiß Gelb.

    Wir gehen dann nicht mehr den empfohlenen gleichen Weg zurück, sondern wählen den Rundweg über Col de Sabbata zurück, immer der gleichen Markierung PR CV 37 folgend. Klüger wäre es gewesen, nach dem Gipfel dem Weitwanderweg GR 7 zu folgen, weil weniger Hatscherei.

    Im Endeffekt sind wir 6,5 Std. bei 19 km unterwegs.

    Es war eine wirklich wunderschöne Tour und sehr zufrieden widmen wir uns im Wohnmobil dem Abendessen: Pellkartoffeln mit allem, was dazugehört.
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  • Tag 22: Oliva - Cocentaina

    25 April 2022, Spanyol ⋅ ⛅ 20 °C

    Gefahrene Strecke heute: 59 km
    Gesamtstrecke: 2848 km

    In der Früh machen wir noch eine Strandwanderung und bei der Gelegenheit frühstücken wir in der Bar - Bäckerei Pan Beach Oliva. Die Bar ist vom Camping Azul gerade mal 2,5 km entfernt. Kann man problemlos am Strand gehen.

    Danach Aufbruch: Zuerst Lidl, und für 3 Tage versorgen, weil es
    wahrscheinlich in der Gegend, in der wir uns herumtreiben wollen, kaum Infrastruktur geben wird.

    Heute geht's also ein bisschen weg vom Meer, ein Stück ins Landesinnere. Ziel ist Cocentaina, das über mehrere Straßen erreichbar ist. Wir nehmen eine Straße über Villalonga und L'Orxa. Das Navi schickt uns über die Carretera de las tres Valls. Diese Straße hat im Endeffekt Google Maps für uns ausgewählt. Die Landschaft, durch die wir fuhren: Ein Traum! Und jede Menge Wanderwege. Aber die Straße: Zwischen Villalonga und L'Orxa: Eine echte Challenge und eigentlich für Wohnmobile nicht befahrbar. Eng, extrem steile Kehren und Kurven, herabhängende Äste, kleine Erdrutsche und wehe, es kommt ein Fahrzeug entgegen. Dankenswerterweise ist schönes Wetter, andernfalls kommt man auf dieser Straße auch mit einem normalen Auto in große Schwierigkeiten. Nein, die Straße führt zwar durch eine atemberaubende Landschaft, aber ist für Wohnmobile auf gar keinen Fall zu empfehlen.
    Nach L'Orxa wird's dann gemütlich. Es geht weiter auf der CV 701, 705 und zum Schluss N340.

    Schließlich erreichen wir Cocentaina, San Cristofol. Sehr schöner Platz. Ein Riesenwohnmobil steht schon dort.
    Wunderschöne Umgebung mit ganz tollen Picknickplätzen, liebevoll angelegt. Hier bleiben wir.
    Am Abend kochen wir uns Linguine mit Gamberi und Muscheln und gemischten Salat. Morgen gehen wir auf den Montcabrer.
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  • Tag 20/21: Camping Azul in Oliva

    24 April 2022, Spanyol ⋅ ☀️ 17 °C

    Also 2 volle Tage Campingplatz. Lange Strandwanderungen, am ersten Tag bei wolkenlosem Himmel, aber saukaltem und stürmischem Wind, am zweiten Tag richtig angenehm.

    Nahezu der ganze Strand bzw. die Düne ist Vogelschutzgebiet. Hier gibt es keine Hotelburgen, sehr wohl aber Satellitenorte mit ausschließlich Ferienhäusern, Ferienwohnungen, Bars und Restaurants und vielen Campingplätzen.

    Und dieser Duft: Die Luft ist erfüllt vom Duft der Orangenblüten.

    Wir haben ein tolles Lokal entdeckt: Café und Restaurant Mandala, direkt am Meer, tolles Frühstück, tolles Abendessen.

    Es gibt aber mehrere wirklich sympathische Lokale, die zum Verweilen einladen.

    Heute gab es zum Abschluss Tortilla de Patata mit Gamberi.

    Jetzt ist wieder genug mit Campingplatz. Morgen fahren wir weiter
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  • Tag 19: Valencia - Oliva

    22 April 2022, Spanyol ⋅ ⛅ 19 °C

    Gefahrene Strecke heute: 90 km
    Gesamtstrecke: 2789 km

    Es ist wieder Zeit für einen Campingplatz. Wir wollten zunächst an der Küste Richtung Süden fahren: Wegen Meer und Landschaft und so. Kann man getrost vergessen und sich auf die Autobahn hauen. Von Valencia bis Oliva ist die Küste mit Hotelhochhäusern zugepflastert.

    Wir nehmen also die Autobahn und kommen schon gegen Mittag im Camping Azul im Oliva an. Schöner Platz direkt am Meer.
    Der Platz ist ziemlich voll, bevölkert von vielen Deutschen, die schon seit Monaten hier sind und eine eingeschworene Community sind.

    Wir wollen aber nur 2-3 Tage relaxen und das uns und das Wohnmobil wieder auf Vordermann bringen.

    Der Platz kostet 27,20 pro Tag. Wenn man W-Lan braucht, kostet das extra und funktioniert eh nicht gscheit.

    Am Abend kochen wir uns Linsen mit Chorizo.
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  • Tag 18: Requena-Valencia

    21 April 2022, Spanyol ⋅ ⛅ 15 °C

    Gefahrene Strecke heute: 73 km
    Gesamtstrecke: 2699 km

    Gleich in der Früh haben wir mit Lisl und Heiko telefoniert wegen Stellplatz in Valencia. Die haben rund um Valencia weder Stellplätze noch Campingplätze gefunden, alles ausgebucht 😱. Sie mussten also mit einem Parkplatz 30 km außerhalb, aber mit guter Zugverbindung nach Valencia, vorlieb nehmen.

    Wir sind also nach Valencia gefahren und haben einen Parkplatz am Yachthafen gefunden, genau zwischen Cruz roja und Guardia Civil. Super Platz. Auf dem sind wir dann auch über Nacht geblieben.

    Dennoch sind es von dort ca 10 km in die Stadt. Sind geradelt. Lisl und Heiko haben wir am Brunnen der Plaza de Ajuntamento getroffen. War dann ein ganz feiner Tag mit Schwester und Schwager. Sind durch Valencia gestreift:
    Mercator Central
    Plaza Redonda
    Kathedrale
    Torres de Serranos
    Kleine Gassen mit netten Bars und Cafés, bei denen wir musikalisch beglückt wurden mit BELLA CIAO und Opernarien

    Dann noch gemeinsames Abendessen in einem argentinischen Restaurant. War ok, aber zu Hause ist es besser.
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  • Tag 17: Fuente Royo - Requeña

    20 April 2022, Spanyol ⋅ 🌧 10 °C

    Gefahrene Strecke heute: 166 km
    Gesamtstrecke: 2624 km

    Die Nacht an diesem lauschigen Ort war total angenehm und ruhig. Ich hab mir schon vorgenommen, in der Früh vor dem Kaffee draußen mein Morgentraining zu machen. Aber es war einfach nur saukalt und keine 10 Pferde hätten mich länger als nötig in die freie Natur gebracht.

    Relativ zügig haben wir dann diesen Ort verlassen. Weg von dieser Höhenlage, war die Devise, weil das mit dem Wintereinbruch doch noch passieren kann.

    Wo wir unbedingt noch hin wollten, war der Embalse de Contreras, ein schön gelegener Stausee auf einer Meereshöhe von 700 m im Nationalpark Hoces de Cabriel. Der Plan war, dort auf einem schönen Stellplatz zu übernachten, einige Tage dort zu verbringen und viel zu wandern. Ging natürlich nicht. Aber hingefahren sind wir trotzdem, um festzustellen, dass es sich bei richtigem Wetter um eine wunderschöne Wandergegend handelt. Dennoch scheint das Gebiet mit seiner ehemaligen Infrastruktur weder von TouristInnen noch von einheimischen Ausflügen richtig angenommen zu werden. Verfallene Hotels, unbewohnte, verwahrloste Häuser zeugen davon, dass den Betreibern hier buchstäblich die Luft ausgegangen ist. Wir fahren dann noch die spektakuläre alte Straße unter der Staumauer und begegnen vielen jungen Steinböcken, die am Straßenrand spielen und sich nicht ablenken lassen.

    Da wandern nicht infrage kommt und das Wetter auch keine Anstalten macht, besser zu werden, beschließen wir, Richtung Valencia zu fahren. Das vor allem auch deswegen, weil Lisl und Heiko auch auf dem Weg nach Valencia sind und wir sie eventuell morgen treffen könnten.

    70 km vor Valencia, in einem kleinen Ort namens Requena findet Thomas einen Stellplatz. Dort übernachten wir, es schüttet in Strömen und am Abend gibt es Spargelquiche.
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  • Tag 16: Albarracìn- Fuente Royo

    19 April 2022, Spanyol ⋅ 🌧 13 °C

    Gefahrene Strecke heute: 166km
    Strecke gesamt: 2458 km

    Ok, das mit dem fürchterlichen Wetter hat sich heute nicht bewahrheitet. Keine Rede von strahlend schön, aber im Vergleich zu Wettervorhersage eine wahre Wonne.

    Heutiges Ziel war Cuenca, die Stadt mit den hängenden Häusern (Casas colgadas).
    Der Weg dahin führt spektakulär über mehrere Pässe durch die Sierra de Albarracìn z. B. den Puerto Las Banderas auf 1592 m

    Gefrühstückt haben wir in einem kleinen Kaff namens Royula. Bar -Restaurante Royula mit angeschlossenem Geschäft/Tienda. Es gab tostadas mit Tomaten, Jamon und Butter und Marmelade

    Ganz spannend: Wir kommen zu Quelle des Tajo oder Tejo, wie er in Portugal genannt wird. Der Tajo ist der längste Fluss der Iberischen Halbinsel und mündet bei Lissabon in den Atlantik.
    An den Ursprung sind wir nur zufällig gestoßen, weil wir von der Straße aus das Schild "nacimiento del Tajo" und eine überdimensionale Skulptur gesehen haben.

    Cuenca ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Die Stadt macht einen sehr lebendigen, fröhlichen Eindruck und die Front mit den Casas colgadas ist echt beeindruckend.

    Von Cuenca fuhren wie dann weiter nach Fuente de Royo, ein winzig kleiner See im Gebirge auf 1200 m. Da wäre es wirklich schön und man könnte tolle Wanderungen machen. Aber das Wetter! 6 Grad und immer wieder Regengüsse

    Also bleiben wir in unserem Wohnmobil und kochen Gemüsegratin mit Hühnerbrust.
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  • Tag 15: Gallocanta- Albarracin

    18 April 2022, Spanyol ⋅ ☀️ 17 °C

    Gefahrene Strecke heute: 146 km
    Strecke insgesamt: 2292 km

    Heute früh war die Lagune in ein so schönes Licht getaucht, dass ich unbedingt eine Runde laufen musste, ein paar Fotos machen und meine Gymnastikübungen konnte ich direkt am See absolvieren.

    Danach, nach dem Morgenkaffee im Wohnmobil und einem weiteren Kaffee mit Maddalenas in der Bar, fuhren wir mit dem Auto auf die andere Seite der Lagune, wo wir eine 11 km lange Wanderung an der Lagune entlang machten, bei der wir aus der Entfernung auch Flamingos sehen konnten.

    Auf dem Weg kamen wir durch das Dorf Bellos, der absolute Inbegriff absoluter Trostlosigkeit. Aber man höre und staune: Es gibt eine Bar...Kaffee, Saft und Riesenbocadillo. Alles: Die Landschaft, die Trostlosigkeit, die Bar erinnern an unsere mühsamsten Etappen auf diversen Jakobswegen und dennoch fühlen wir uns zu Hause.
    Heute wollen wir noch ganz gemütlich weiter nach Teruel, un dann in den nächsten Tagen noch ungefähr in dieser Gegend Teruel, Albarracin, Cuenca usw. zu bleiben.
    Aber der Wetterbericht!!! 🙊😱😱
    Wir treiben uns ja auf einer Meereshöhe von über 1000m herum und es soll morgen stark regnen und übermorgen soll es Schneeregen bei Temperaturen um ca. 1 Grad geben. Da heißt es, rechtzeitig flüchten. Heute hat es übrigens 25 Grad.

    Also fahren wir nach Teruel, der Stadt der Liebenden. Da gab es so ein Liebespaar wie Romeo und Julia, Diego und Isabel. Die Story ist mit der von Romeo und Julia identisch.
    Teruel ist aber vor allem auch bekannt wegen des Mudejar- Ensembles. Das sind die Türme der Kathedrale, sowie die von San Salvador, San Martìn und San Pedro, die in klassisch maurischen Stil erbaut sind und zum Weltkulturerbe zählen.

    Aufgrund der Wetterdrohungen haben wir das Städtchen leider relativ kurz besichtigt, um dann weiter nach Albarracìn zu fahren.

    Albarracín hat mehr versprochen, als es gehalten hat. Sicher, man ist dabei, der Landflucht Einhalt zu gebieten, indem man sehr viel EU Geld in Regionalentwicklungsprogramme steckt. Hauptsächlich soll das Städtchen Revitalisierung werden und zwar weniger für TouristInnen. Es soll für Einheimische attraktiv gemacht werden. Wie sie das machen wollen, ist mir ein Rätsel.

    Apropos TouristInnen: Ja es waren welche da, unerwartet viele für die Jahreszeit. Aber sorry: Im ganzen Ort hat keine Bar zwischen 15.00 Uhr und Nimmerleinstag geöffnet. Wir wären wirklich bereit gewesen, fein Essen zu gehen. Der ganze Ort ist voll von schönen Restaurants. Aber essen? Fehlanzeige
    Also kochen wir "Zuhause". Gemüsenudeln. Schmeckt super.

    Der Platz, auf dem wir heute übernachten, ist total fein. Ganz ein normaler Parkplatz, kostet 4 Euro für 24 Std.
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  • Tag 14: Zaragoza - Gallocanta

    17 April 2022, Spanyol ⋅ ☀️ 16 °C

    Gefahrene Strecke heute: 106 km
    Strecke insgesamt: 2146 km

    Nach zwei intensiven Stadttagen und 3 Nächten am Campingplatz geht es heute voll in die Pampa.

    Ziel ist die Laguna de Gallocanta, die wegen ihrer Vögel ein Traum für OrnitologInnen sein soll. Vor allem Kraniche unterbrechen hier ihre Flüge nach dem Süden, aufgrund der beschwerlichen Flüge über die Pyrenäen.
    Unser Interesse für Vögel hält sich in überschaubaren Grenzen, aber die Lagune wollen wir vor allem wegen ihrer Lage im Nichts und wegen der Ruhe besuchen

    Der Weg dorthin führt durch das dünnstbesiedelte Gebiet Spaniens (2 Menschen auf 1 qkm) und so desolat sieht es - trotz der weiten Landschaft- aus. Wir fahren durch kleine Dörfer, in denen Hunde und alte Leute leben. Die Häuser verfallen nach und nach und die jungen Leute leben in Zaragoza, Teruel oder Valencia.

    Wir fahren also zur Laguna de Gallocanta, die auf 1080m liegt und interessanterweise gut besucht ist. Das Dorf an der Lagune heißt Gallocanta und verfügt über eine Bar/Restaurant, die heute am Ostersonntag sehr gut besucht zu sein scheint. Hier könnte man auch mit dem Wohnmobil über Nacht bleiben. Wir fahren aber nur 200 m weiter Dort ist die offizielle Informationsstelle für die Laguna und man höre und staune: Sogar eine Ausstellung über all die Vögel, die die Laguna bevölkern. Und: Diese Ausstellung hat tatsächlich geöffnet. Nicht, dass mich das sonderlich interessieren würde, aber angesichts fehlender Alternativen . .. .
    Auf jeden Fall machen wir einen ausgiebigen Spaziergang an der Lagune und bleiben über Nacht am Informationszentrum stehen, wo sich noch 4 andere Camper dazu gesellen.
    Am Abend kommt wieder der Omnia zum Einsatz: Pizza calzone . .
    Schmeckt in jeder Pizzeria besser
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  • Tag 12 und 13 Zaragoza

    16 April 2022, Spanyol ⋅ ☀️ 20 °C

    Schön ist Zaragoza.
    Wir fahren vom Campingplatz mit dem Fahrrad in die Stadt, was gemütlich geht, weil eigentlich von Anfang bis Ende ein Radweg führt, mit ein paar unwesentlichen Unterbrechungen. Hier muss ich mich doch auf Konjunktiv beschränken, weil wir 2 mit unserer Orientierung ja doch irgendwie blöd herumradeln.

    Volles Kulturprogramm am ersten Tag, einschließlich der berühmt- berüchtigten spanischen Karfreitagzeremonien. Ist spannend einmal zu sehen, viel abgewinnen kann ich diesen Zeremonien nicht.
    Wunderschön ist, neben der obligaten Basilika und der Kathedrale Nuestra Señora de Pilar, die alte Römerbrücke, die über den Ebro führt.
    Und richtig fein wars im Tapasviertel El Tubo, wo wir uns auch ausgiebig aufgehalten haben.
    Heute, am Samstag, nochmal mit dem Fahrrad in die Stadt, Markthalle schauen. Sehr schönes Gebäude, aber leider haben heute nicht sehr viele Marktstände geöffnet, sodass das nötige Flair fehlt.
    Am Nachmittag haben wir online einen Besuch der Aljaferìa gebucht. Die Aljaferìa ist die kleine, unscheinbarere Schwester der Alhambra in Granada mit einer sehr ähnlichen Geschichte Allerdings kann sie der Alhambra nicht das Wasser reichen. Kostet auch nur 1€ Eintritt für uns und 6 € für normal Sterbliche.

    Zum Abendessen haben wir das Restaurant am Campingplatz ausprobiert. Wir sollten es besser wissen. 🧐

    Was uns an Zaragoza besonders beeindruckt. ist die Großzügigkeit der Stadt. Sehr viel grün, alles wirklich gut in Schuss und sehr, sehr sauber. Und die Leute haben gute Laune. Liegt vielleicht auch am sehr schönen Wetter. Heute hatte es 29 Grad.
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  • Tag 11: Penelles - Zaragoza

    14 April 2022, Spanyol ⋅ ⛅ 16 °C

    Gefahrene Strecke heute: 216 km
    Gesamtstrecke: 2040 km

    Der heutige Morgen war wettermäßig keineswegs so schön, wie angekündigt. Der Nebel hing bis vor die Autotür.
    Wir machten in Penelles noch eine kleine Runde und entdeckten weitere schöne Graffitis.

    Dann ging es weiter nach Zaragoza ( das ist die spanische Schreibweise, die ich ab jetzt konsequent verwenden werde), mit einem Zwischenstopp in Mollerussa, einer kleinen Stadt kurz vor Lleida. Kleines Frühstück und ein bisschen Lebensmittel einkaufen. Und dann: Wir finden den Parkplatz nicht mehr. 🤣🤣 Blöder geht's wohl nicht. 😱🧐
    Irgendwie funktioniert es dann doch.

    Lleida lassen wir aus. Ich muss nicht jede spanische Stadt besuchen 😉

    Den Camping Municipal de Zaragoza erreichen wir gegen 15.00 bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von 24 Grad. Ein schöner großer Campingplatz mit guter Infrastruktur. Waschmaschine und Trockner kommen uns heute sehr gelegen. Der Campingplatz kostet 26 € pro Nacht ohne Strom.

    Da wir jetzt 2 Tage lang viel gefahren sind und viel unternommen haben, bleiben wir hier am Campingplatz, planen unsere Tage bis Ostersonntag in Zaragoza und kochen Nudeln mit Pulpo.

    Die Gegend zwischen Lleida und Zaragoza ist das, was ich unter "typisch spanisch" verstehe. Unendlich weite Ebenen, ein paar Hügel dazwischen drin, muss im Sommer unendlich öde und heiß sein. Aber zu unserer Überraschung wachsen hier nicht etwa Olivenbäume, sondern Äpfel und Pfirsiche. Die Pfirsiche sind mittlerweile verblüht, die Äpfel noch nicht ganz
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  • 10 Tag: Lloret del Mar-Penelles

    13 April 2022, Spanyol ⋅ 🌧 12 °C

    Gefahrene Strecke heute: 207 km
    Gesamtstrecke: 1824 km

    Heute wieder Regentag.

    In Lloret del Mar hat es nur ein bisschen genieselt, also sind wir zu einer Strandwanderung aufgebrochen. Nicht sehr lang (11 km). Super schöner Weg über Strand und Klippen, dort wo die Costa Brava nicht durch Hotels verschandelt ist . Wir wanderten auf einem Teil des GR 92, dem Weitwanderweg Camì de Ronda, der in 10 Etappen von der französischen Grenze nach Barcelona führt.

    Auf dem Weg statteten wir den Jardins de Santa Clotilde einen Besuch ab, eine sehr schöne, beschaulich romantische Parkanlage. ( Für PensionistInnen 3€ Eintritt, für normal Sterbliche 6€).

    Da das Wetter zu wünschen übrig ließ, wollten wir noch ins Meeresmuseum. Das hatte allerdings Mittagspause, als wir von unserer Wanderung zurückkamen.

    So fuhren wir also Richtung Saragossa, heute bis Pernelles, einem kleinen Kaff auf Halbweg, ganz in der Nähe von Lleida. Pernelles deswegen, weil dort einmal im Jahr ein Street Art Festival stattfindet und ganz viele Häuser von oben bis unten tolle Graffitis haben. Siehe Fotos.
    Es gibt einen Stellplatz für Wohnmobile mit ca. 10 Plätzen. Bar und Schwimmbad sind gleich daneben. Bei Rotwein, Tapas und Pizza in der Bar stärkten wir uns, bevor wir noch eine Runde durchs Dorf machten, um die schönen Graffitis zu bewundern und zu fotografieren.

    Ach ja, und das Navi hat uns im Endspurt wieder mal unnötig auf unbefestigten Wegen durch die Pampa geschickt, was der Schönheit des Autos bei diesem Wetter gar nicht zuträglich ist.
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  • Tag 9: Ultramort - Lloret del Mar

    12 April 2022, Spanyol ⋅ ☁️ 15 °C

    Gefahrene Strecke heute: 93 km Gesamtstrecke: 1617 km

    Heute ist ein Schlechtwettertag. Obwohl der Regen erst am späteren Nachmittag eingesetzt hat, war es schon den ganzen Tag grau und trüb.

    Wir haben uns also am Campingplatz viel Zeit gelassen. Das Wohnmobil geputzt, weiteren Reiseverlauf geplant und sind dann erst gegen halb 12 losgefahren.

    Erste Station war Pals, ein kleines Museumsstädtchen im Hinterland der Costa Brava. Sofort am Ortseingang haben wir einen Parkplatz gefunden. Pals ist wirklich ein sehr hübscher Ort und war heute schon touristisch gut besucht. Unseren Brunch haben wir dort eingenommen und Patatas bravas für 9 € pro Person gekauft. Waren auch nicht besser, als die um 4€😉. Außerdem gab es in dem Lokal mittags keinen Kaffee, weil die schalten nach dem Frühstück die Kaffeemaschine aus. 🤔

    Wir wollten dann an der Küste weiterfahren und Palamòs anschauen. Aber alle diese Orte am der Costa Brava sind tourismusmäßig verhunzt. Lauter Hotelburgen und zu dieser Jahreszeit völlig trostlos. Ja, mag heute auch am Wetter gelegen haben.

    Der größte Reinfall war dann wohl Castell Playa d'Aro. Hier hat uns das Navi irgendwohin in die Pampa geleitet. Weit und breit nur Pampa und einzelne Nobelvillen, aber nirgendwo ein Castell. Bis wir feststellten, dass der Ort so heißt und dass es das Castell gar nicht gibt.🙈🙉🙊

    Also weiter nach Tossa del Mar. Wurde uns empfohlen als netter Ort, ist aber auch nur ein weiterer Strandort an der Costa Brava. Schließlich fahren wir also zu unserem heutigen Übernachtungsplatz in Lloret del Mar.
    Wir übernachten hier auf einem geschützt gelegenen ganz normalen kostenlosen Parkplatz. Nach der Ankunft haben wir noch das Bedürfnis, einen Strandspaziergang zu machen. Obwohl es leicht regnet, tut der Spaziergang total gut.
    Am Abend gibt es kalte Küche.
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  • Tag 8: Girona

    11 April 2022, Spanyol ⋅ ⛅ 16 °C

    Gefahrene Strecke heute: 33 km
    Gesamte Strecke: 1524 km
    Nach Frühstückskaffee und meiner Morgengymnastik fahren wir nach Girona
    Dort gibt es ganz am Stadtrand einen bewachten Parkplatz für Wohnmobile. Angeblich ist in Girona bewachter Parkplatz wichtig, weil auf anderen Parkplätzen sehr häufig Camper und Wohnmobile aufgebrochen werden. Der Parkplatz kostet 13€ in 24 Stunden.
    Vom Parkplatz zur Kathedrale sind es gerade mal 10 Minuten zu Fuß. Girona ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Neben Basilika und Kathedrale, die einfach ein Muss sind, hat die Stadt noch sehr viel mehr zu bieten. Die Stadtmauer, die man begehen kann - Stadtmauern faszinieren mich immer schon- , die arabischen Bäder, ein quirliges jüdisches Viertel, die Ramblas, die bunten Häuserreihen. Wir sind 7 Stunden durch die Stadt gestreift.
    Gegen 16 Uhr sind wir dann,auf der Suche nach einem Supermarkt, weitergefahren nach Ultramort zum Campingplatz Montori, weil heute wieder mal ein Campingplatz zwecks Dusche und Ent- und Versorgung fällig ist.
    Sehr schöner Campingplatz, wenig los. Kostet 31,50.
    Am Abend gab's Faschierten Braten aus dem Omnia.
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  • Tag 7: Besalù-S.Gregori bei Girona

    10 April 2022, Spanyol ⋅ ⛅ 16 °C

    Gefahrene Strecke heute: 88 km
    Km insgesamt: 1491

    Heute war Wandern am Plan. Unser Ziel: Die Zona Volcanica de Garrotxa.
    Der Einstieg zu dieser Wanderung liegt direkt an einem Kreisverkehr zwischen Orlot und Santa Pau. Ist nicht zu übersehen. Ein Kreisverkehr und von Orlot kommend auf der rechten Seite ein großer bewachter. gebührenpflichtiger Parkplatz.

    Aber der Reihe nach: Von Besalù kommend sind wir nach Orlot gefahren, wo wir unseren Brunch einnahmen.
    Irgendwann haben auch wir gecheckt, dass heute Palmsonntag ist. Viele Menschen mit irgendwelchen skurrilen Palmbuschen, wie wir sie überhaupt nicht kennen.
    Jedenfalls hat uns das Navi in die Stadt gebracht durch beängstigend enge Gassen. Und irgendwann, mitten in so einer Gasse befand das Navi "Sie haben ihr Ziel erreicht". Zu guter Letzt haben wir mit Hilfe eines Stadtbewohners doch noch einen tollen Parkplatz gefunden. Danach in einem schönen Café richtig gut gebruncht.

    Dann endlich zu unserer Wanderung: Wir sind also weitergefahren zu besagtem Ausgangspunkt. Unser Plan war, die Runde Sta. Margherita zu gehen. Es gibt den Vulkan Sta. Margherita, dort kann man bis in den Krater gehen. Ist eine echt tolle Wanderung. Weiter ging dann zum Vulcan de Croscat, der nicht besteigbar ist, der aber auch von unten sehr beeindruckend ist.
    Von dort geht es zurück zum Parkplatz. Alles in allem 13,5 stressfreie km, ganz gemütlich zum Wandern. War auch recht gut besucht.

    Die Herausforderung des Tages war dann, den Parkplatz wieder ordnungsgemäß verlassen zu können. Zunächst muss man wieder zurücklaufen zur Information, um die Gebühren zu entrichten. Das erfährt man allerdings erst am Schranken bei der Ausfahrt, die einem verwehrt wird. Also Auto stehen lassen, zurück laufen, zahlen. Der Schranken geht aber immer noch nicht auf. Panik macht sich breit, hinter uns mindestens 10 spanische Autos. Deren FahrerInnen unterstellen uns sicher grenzenlose TouristInnenblödheit. Wir uns auch. Aber der Schranken ist tatsächlich kaputt.

    Endlich löst ein Parkplatzwächter das Problem und wir können Richtung Girona fahren.
    8 km außerhalb von Girona gibt es einen Übernachtungsparkplatz für Wohnmobile. Dort richten wir uns für diese Nacht ein
    Außer uns stehen noch ein paar spanische, französische und belgische Camper dort. Man kann entsorgen, Frischwasser gibt es nicht.
    Wir gehen dann noch Tapas essen in sie nahegelegene Bar La Terrassa. Sehr angenehmer Tagesausklang.
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