• Christiane und Uwe Hörnig
November 2024

22 Tage Südostasien

Vietnams Highlights und Angkor in Kambodscha Read more
  • Trip start
    November 1, 2024

    Tag 1 - Anreise DD / PRG / DXB / HAN

    November 2, 2024 in Germany ⋅ ☁️ 10 °C

    Der Wecker klingelt 6:00 Uhr. Kaffee, Rucksack zu, durch alle Räume, immer wieder die Frage - nichts vergessen ... nein wir haben alles!!! Warten auf unsere Freunde Silvia & Matthias. Pünktlich starten wir gen Prager Airport. Nach 5 Runden, aufgrund von Bauarbeiten, fanden wir den Zugang zum Parkhaus. Zeitiges Kommen hat auch Vorteile. Das Gepäck aufgeben, gemütlich das AbschiedsFläschen trinken, Besuch im BurgerLaden, vorbei an den Parfümläden &Co., Passkontrolle, Sicherheitscheck 1 u. 2 endlich wieder sitzen und am Handy spielen. Warten auf den Urlaubsflieger .... und ab geht's 14:45 Uhr.
    Eine Boeing 777 von den Emirates bringt uns Richtung Dubai. Auf dem Flug erhielten wir kleine kulinarische Leckereien. Die 6 Stunden vergingen wie im Flug. In Dubai haben wir uns die 4 Std. Wartezeit bis zum Weiterflug nach Hanoi im HardRockCafe mit Wein und Bier verkürzt, allerdings war die Rechnung ordentlich....Bier 13 €/Wein 16€ :-).
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  • Tag 2 - Ankunft in Hanoi

    Nov 4–10, 2024 in Vietnam ⋅ ⛅ 21 °C

    Schlafender Weise ging es entspannt bis Hanoi. Das Gepäck kam ebenso mit uns an, wir waren glücklich. Unser Reiseleiter Vuong empfing uns mit einem Lächeln und dem Gruppenmitglied Frank. Mit einem kleinen Minibus ging es nach Hanoi Altstadt in das Hotel. Mit Vuong sind wir auf einem kleinen Bummel durch die Stadt in das Leben der Stadt eingetaucht. Er hat uns gezeigt, wie wir sicher über die Straße kommen bei den unzähligen Mopeds und Autos und wie wir beim Einkauf verhandeln. Das haben wir gleich beim Rucksackkauf ausprobiert. Nach dem Geldtausch waren wir alle Dong-Millionäre, das gilt es die nächsten Tage auszugeben. In einem kleinen Ecklokal gab es das 1. Hanoi Bier...wir waren angekommen. Später im Hotel trafen wir den Rest der 12-Mann-Reise-Gruppe. Schnell lernten wir uns in der kleinen Runde kennen. Gemeinsam ging es zum ersten landestypischen Essen. Wasserspinat, OktopusShips, Krabben Bohnen mit Knobi, gebratenes Fleisch und eine super leckere Suppe mit Beef und viel Gemüse, Nudeln und natürlich Reis ... nur eine kleine Auswahl unseres Menüs. Wir lernten auch die Köstlichkeiten mit Reispapier einzuwickeln. Die Geschicklichkeiit ließ noch zu wünschen übrig. Völlig geschafft von dem Erlebten des Tages fielen wir in unser Bett.Read more

  • Tag 3 - Fahrt das Bergland von Ha Giang

    Nov 5–10, 2024 in Vietnam ⋅ ☁️ 21 °C

    7 Uhr klingelte der Wecker. Es hieß Sachen packen, frühstücken und Platz nehmen im kleinen Minibus. Jeder von uns hatte zwei gemütliche Plätze, den der Plan für heute war eine 6 ständige Fahrt in das Bergland. Zunächst ging es durch das quirlige Hanoi. Unser Fahrer gab stets ordentlich Gas. Zwei-, dreimal gehupt und vorbei waren wir. Es ging durch kleine Städte und Ortschaften. Das Leben spielt sich an der Straße ab. In kleinen schmalen Häusern wird oben gewohnt und unten gearbeitet oder verkauft. Die etwas wohlhaben Leute haben ihr Auto in einer kleinen käfigartigen Garage unter dem Wohndomizil. Aber bei uns allen vielen schnell die Augen zu durch das viele Geschukel. Uns allen fehlte noch etwas Schlaf. Vuong hatte in einem Lokal an der Straße wieder leckeres, frisch für uns zubereitetes Mittagessen bestellt. Wir waren fasziniert von der Einfachheit des Kochens und des Lebens hinter den Kulissen. Gestärkt ging es in den Bus, die Straßen wurden zunehmend schlechter - wir waren in den Bergen. Vorbei an einfachen Berghütten, kleinen Tee- u. Reisterrassen ging es in die Lodge Pan Hou. Das Gelände, landschaftlich sehr imposant, wie ein großer Park an einem Hang gelegen, mit vielen kleinen Teichen und vielen Bäumen und Sträuchern - alles herrlich grün. Die Bungalows waren so liebevoll eingerichtet, wir waren begeistert. Mit Silke genossen Silvia und ich als erstes ein warmes Kräuterbad mit Blick auf die faszinierende Landschaft und danach ging es zu einer GanzkörperMassage - wir waren nur am schwärmen. Mittlerweile war es schon wieder Zeit für unser Abendessen und geselliges, lustiges Zusammensein. Wir sind sehr froh, über die Zusamensetzung unserer Reisegruppe, die größtenteils aus unserer Altersgruppe Jahrgang 63, einer etwas älteren (72) und jüngeren (24) besteht - alles liebenswerte, umgängliche und lustige aufgeschlossene Menschen. Den Absacker gab es an der Bar und der süße Abendgruß stand in unserem Bungalow. Mit tropischen Geräuschen und geschafft vom Tag fanden wir schnell den Schlaf.Read more

  • Tag 4 - Trekkingtour zu den Red Dao

    November 5, 2024 in Vietnam ⋅ ☁️ 19 °C

    7 Uhr der Wecker klingelt, Vuong hat uns zur QiGong Stunde eingeladen - wir sind gut gelaunt und voll motiviert. Tief einatmen und hoch und runter, es war das morgendliche Highlight. Nach dem wir unsere Tagesrucksäcke für die nächsten 4 Tage in den Bergen gepackt hatten, ging es los zu Fuß in die traumhafte Landschaft. Unser schweres Gepäck wurde zusammen mit den Matratzen durch die Mopedjungs ins Homestay der Red Dao transportiert . Auf unserer Tour wurden wir von 2 Einheimischen durch die Berge und Wälder geführt. Die Handys liefen durch die vielen Fotos heiß, die Blicke auf die Berge mit den Reisterrassen - einfach fantastisch. Unterwegs machten wir Rast bei einer sehr gastfreundlichen Familie. Bei ihnen gab es Tee, Kaffee und natürlich wieder frisches selbst gekochtes Essen, vom feinsten! Wir verständigten uns mit den Händen und Füßen und lernten die ersten Trinksprüche. Die Zeit verging wie im Flug. Wir mussten weiter zu unserer Unterkunft. Gegen 16 Uhr waren wir am Ziel. Tja, ganz anders wie wir es bisher gewöhnt waren. Der Schlafraum für 12 Personen. Die Dusche, die Toilette...aber wir wollten es ja so. Es gab wieder frisch gekochtes Essen, heute gab es Scholle, frisches Gemüse ....und ganz viel ReisSchnaps, Bier - es wurde lustig. Gegen 21:30 Uhr hieß es schon Nachtruhe und jeder verzog sich in sein kleines Reich. Es war wie auf Klassenfahrt, nur bei uns und den Hausherren, die unter uns schliefen war gleich Ruhe :-).Read more

  • Tag 5 - Weiter durch die Reisfelder

    Nov 6–9, 2024 in Vietnam ⋅ ☁️ 22 °C

    Uwe und ich haben gut geschlafen. Es war auch sehr ruhig in unserem Schlafsaal die Nacht über. 6:30 Uhr klingelte bei Sabine das Handy. Der Run auf die zwei Waschplätze ging los. Silvia und ich haben die Katzenwäsche gewählt. 7 Uhr gab es wieder unser morgentliches Qigongeinheit. Mein lieber Uwi hat sich auch wieder getraut. Unser strenger Lehrer hat unsere Bewegungen oft korrigieren müssen. Danach war der Frühstückstisch mit Toast, Äpfeln, frischen Spiegeleiern und Kaffee und Tee gedeckt. Dann hieß schon wieder Sachen packen und Abschied nehmen. Die großen Rucksäcke gingen wieder auf das Moped und die kleinen auf den Rücken. 9:00 Uhr war Abmarsch in die Berge. Das erste Highlight war die Überquerung eines kleinen Flusses. Vuong erklärte uns viel über die vielfältigen Pflanzen am Wegesrand und das Leben der Menschen. Unsere vietnamesischen Guides luden uns unterwegs zu getrockneten Bananen und Quitten ein. Vorbei an unterschiedlichen kleinen Hütten, freundlichen Menschen, Reisfeldern und etlichen Mopedfahrern. Sie transportieren die verschiedensten Sachen. Ein jungen Mann hatte ein kleines Baby auf dem Rücken. Alle Menschen, die wir trafen hatten immer ein zufriedenes freundliches Lächeln. Aber auch die Gespräche in unserer Gruppe sind interessant und zu lachen gibt es immer etwas. Mittags kamen wir an einem etwas größerem Homestay an. Zuerst gibt es immer Tee und Kaffee. Unsere Guides mit den Motorradfahrern sind sofort in der Küche und schnippeln unser Mittagessen. Ich genieße derzeit mit Frank aus Dresden auf dem Balkon die Ruhe und den Blick auf die Landschaft - traumhaft! Der Hausherr war sehr freundlich und wir wurden alle wieder auf einen Reisschnaps eingeladen. Wir lernen typische Trinksprüche der Vietnamesen und der Red Dao. Auf die Gesundheit "Griegenwirhin" und 1,2,3 rein damit "Mot hai ba so". Es ging ganz schön was rein :-). Weiter ging es durch Bambuswälder mit riesigen Farnen und Teeplantagen. In einer Ortschaft war gerade eine Versammlung des Dorfes. Die Partei hatte eingeladen. Wir beobachten das Geschehen und durften einen Blick in den "Saal" mit dem entsprechenden Parteispruch werfen. Zwei Frauen waren fleißig am sticken. Immer wieder kamen neue Leute auf den Mopeds. Der Foto lief heiß. Die Leute beim Richtfest waren sehr erfreut und kamen auf uns zu und wollten Fotos. Die Kinder erhielten süße Kleinigkeiten. Später auf dem Weg zur Teeplantage war eine Familie auf dem Feld schwer am Arbeiten . Sie hatten einen kleinen Sohn bei sich, er hat sich so gefreut über unsere kleinen Geschenke. Vuong führte uns auf eine alte Teeplantage. Die Chefin mit ihren 80 Jahren begleitete uns. Wir waren alle über ihre Fitness und das Aussehen fasziniert. Vuong meinte, wir sollten uns ein Beispiel nehmen :-) ... ihr Gesicht hatte noch keine Creme gesehen. Unseren Vuong hatte sie jedoch um eine kleine Geldspende gebeten. Er war schon entsetzt, da die Familie zu den "Bonzen" gehört und wohlhabend sind. Nach 3 km erreichten wir unser Tagesziel ein Homestay. Die Familie empfing uns mit Handschlag. Schnell wurde das Nachtlager bezogen. Dieses Mal war es etwas enger und zugiger. Unsere Guides waren gleich wieder in der Küche. Es sollte Büffel geben. Nach 1, 2 Schnaps und Bier ging es zum Frühlingsrollen rollen. Es war wieder eine leckeres Abendbrot und die Stimmung stieg sehr schnell mit unseren Guides. Sie haben sich auch total lieb bei unserer Gruppe bedankt und sich über die kleinen Whiskyflaschen gefreut. Schnell waren die Zungen durch die Schäpse locker und wir prosteten mit den Gastgebern uns versuchten uns über die Sprachapp mehr oder weniger zu verständigen es war lustig. Die Oma des Hauses, die augenscheinlich sehr alt war und den ganzen Tag im Bett zubrachte, störte es nicht. Unser Durchhaltevermögen war jedoch durch die vielen Erlebnisse am Tag nicht groß und es ging beizeiten in unsere kleinen offenen Separes.Read more

  • Tag 6 - Abschied von den Bergen

    Nov 7–10, 2024 in Vietnam ⋅ 🌙 21 °C

    Wir haben alle wieder ziemlich gut geschlafen. Ines war die Handy Verantwortliche und ließ den Wecker 6:30 Uhr klingeln. Unsere Guides waren schon wieder am Frühstück vorbereiten. Nach Toast, Ei ...und Tee hieß es Abschied nehmen von der Gastfamilie. Sie zogen ihre traditionellen Kleider an und es gab noch ein herzliches "Cam on" / DANKE. Es ging wieder hoch und runter durch die Bambuswälder mit den Riesenfarnen, vorbei an kleinen Hütten und einem Kindergarten. Hier schenkten wir den Kindern wieder Süßigkeiten und Seifenblasen...es war wieder eine große Freude! Danach ging es an Wasserfällen vorbei bergab. Angekommen auf einer Straße hatte Vuong bereits den Minibus bestellt und es ging zu einer Teefabrik. Hier konnten wir sehen, wie der Tee zum Tee wird und im Anschluss einen Tigerkrallen-, rose- und weißen Tee verkosten. Es war alles sehr modern eingerichtet und wir konnten den Tee auch kaufen. Unser nächstes Ziel war wieder die Lodge von Pan Hou. Bevor wir dort leckeren Heilbutt, frischen Salat mit Koriander ... und Äpfel aßen, konnten wir uns fix frisch machen. Gut gestärkt und etwas müde ging es 12:30 Uhr mit dem Minibus wieder auf den abenteuerlichen Straßen durch die Berge in Richtung Hanoi. Oft saßen wir mit der Stoßstange auf dem Schlagloch. Einmal hieß es auch aussteigen. Kaffee- und Pullerpause gab es in einem kleinen touristischen Einkaufsmarkt. Gegen 20 Uhr erreichten wir Hanoi. Hier hatte Vuong für uns in einem modernen Restaurant eine typisch vietnamesische Suppe bestellt. Wir waren dann alle glücklich als wir nach der langen Fahrt im Hotel Golden Lotus angekommen waren. Die Taschen fix in den Zimmern abgeworfen, beendeten wir den Tag in der Skybar vom Hotel mit einem TigerBier. Für mich wartete nach 3 Tagen endlich die Dusche. Und nach dem Schreiben vom Reisebericht das schöne weiche Hotelbett.Read more

  • Tag 7 - Hanoi

    Nov 9–12, 2024 in Vietnam ⋅ ☀️ 22 °C

    Unser Tag startete entspannt 10 Uhr. Mit Silvia war ich zum Schwimmen auf der Dachterrasse verabredet. Herrlich, diese Aussicht auf die Stadt. Leider ging es trotz der tollen Anlage nicht, den die Wasserhöhe war gering. Wir entschieden uns für QiGong. Lachender Weise fielen uns so nach und nach alle neu gelernten Übungen ein, aber ob es auch so aussah :-)? Im Frühstücksraum sah das Büfett sehr übersichtlich aus. Pünktlich starteten wir mit dem Bus zur Stadttour zuerst auf den Spuren der Franzosen - Opernhaus und das kleine Notredame. Im Literaturtempel, gelegen in einer schönen Parkanlage mit vielen Bonsais und alten Bäumen, erzählte uns Vuong viel über die Geschichte, so z. B. das immer eine ungleiche Anzahl von Stufen gebaut werden, es gibt drei Eingänge - in der Mitte läuft das Familienoberhaupt, rechts die Männer und links der Rest (Frauen, Hunde....). Wir lernten die Geschichte über den Phönix, der auf der Schildkröte steht, kennen. Die heiligen 4 Tiere: 1. Drachen, 2. Halbtiger, 3. Schildkröte, 4. Phönix. Unser nächster Stop war die Long Bien Brücke mit dem Bahnhof und die 4,5 km lange KeramikMauer, die von 54 Künstlern gestaltet wurde. Aufregend und neu war allerdings die Überquerung einer riesigen stark befahrenen Hauptstraße - Arm und Hand ausstrecken, Blickkontakt und schwupps hast du 12 Personen über eine dicht befahrene Straße gebracht - in Deutschland ein Unding. Eine Behindertenwerkstatt, wo gestickt wurde und es sehr hochwertige handwerkliche Kunst gab war der nächste Halt. Mittags hatte Vuong eine PhoSuppe für uns in einem kleinen Bistro organisiert. Er musste aber auch die jungen Angestellten wie ein Ausbilder anleiten - sie hatten keine richtige Organisation. Der Besuch der 11-stöckigen Pagode war beeindruckend. Hier konnten wir den Buddhisten beim Beten mittels Sprechgesang Gebet beobachten. Unzählige Touristen wuselten sich durch das Areal. Bei den Souvenirverkäufern konnte man auch Vögel und kleine Fische kaufen. Diese werden wieder frei gelassen - dem Käufer soll es Glück bringen. Das Kontrastprogramm gab es danach - das Ho Chi Min Mausoleum. Nach einer strengen Kontrolle, bei der Ines sogar ihre OutdoorTaschenlampe abgegeben musste, ging es auf den riesig kahlen betonierten Platz mit dem Mausoleum und gegenüber das Parlament. Es kamen Erinnerungen an die DDR-Zeit auf. Wir hatten Glück und konnten die Wachablösung beobachten. Ein Highlight war der Besuch der CoffeeStraße mit vielen kleinen Cafés. Alle haben eine Außenbestuhlung entlang eines Zuggleises. Er fährt mehrmals am Tag. Überall glitzerte und leuchtete es. Unsere Fotoapparate glühten. Unsere Reisegruppe fand schnell ein Plätzchen und wir genossen die unterschiedlichsten Kaffees heiß und kalt. Ich entschied mich für einen Kokoskaffee, mhmmm. Silvia kaufte von einer Straßenverkäuferin kleine süße Bällchen, ähnlich unseren Quarkbällchen - ebenso mhmmm. Durch das Straßengewirr führte uns Vuong gezielt zum Hotel. Fix frisch gemacht trafen wir uns 18 Uhr vor dem Hotel. Ohne Voung lief unsere Travelgang zum Wasserpuppentheater (das Original) - Weltkulturerbe - am Schwertrückgabesee gelegen. Wir 12 saßen alle zusammen in Reihe 5. Was wir die 1 Stunde gesehen und gehört haben, lässt sich schwer in Worte fassen. Es wurden mehrere kleine Geschichten mit Holzpuppen, die im Wasser agierten erzählt. Eine Gruppe von Musikern, die auf alten Instrumenten spielten und sangen, bekleideten die Aufführung. Für mich war es ein Highlight....diese farbenfrohen Puppen und so lustig... unvergesslich. Unsere Reisegang mit Matthias als Guide wollte im Anschluss noch einen Absacker trinken und etwas Kleines essen. Er navigierte uns durch die trublige Bierstraße. Platz genommen haben wir, Matthias-like, natürlich dort, wo die Musik am lautesten war :-) - ein schöner Abschluss des wunderbaren Tages. Im Hotel hieß es wieder Koffer packen und den Wecker auf 6:15 Uhr stellen.Read more

  • Tag 8 - Fahrt nach Cat Ba

    Nov 9–11, 2024 in Vietnam ⋅ ☀️ 28 °C

    8:00 Uhr waren wir mit Vuong verabredet. Das Frühstücksangebot war heute umfangreicher. Wir zahlten die Skybar und den LaundryService. Mit dem Minibus ging 3 Stunden zur Fähre. Beim Puller-/KaffeeStop kauften Silvia und ich die ersten Souveniers. Die Zeit im Bus verging sehr schnell. Silvia, Uwi im hinteren Teil des Buses, nutzen die Zeit für das Tagebuch schreiben und daddeln. Mit einer Fähre ging es auf Cat Ba. Die Insel am Rande der Ha Long Bucht. Unser Bus brachte uns dann in den Hafen, wo ein Tender schon auf uns wartete. Wir waren alle sehr gespannt und freuten uns als wir die Dschunke Sunlight Cruise sahen. Auf der Dschunke angekommen, gab es gleich die Ansage von Vuong - das Schiff ist jetzt euch, fühlt euch wie zu Hause. Die Fahrt ging los und wir genossen die traumhafte Landschaft mit den begrünten Felsformationen und das smaragdfarbene Wasser. In der Ferne konnte man Falken beobachten. Die Drinks an der Bar waren schnell geordert. Das Relaxen auf den Liegen auf dem Oberdeck war einmalig. Wir alle waren schnell angekommen. Zwischenzeitlich gab es noch einen typisch vietnamesischen Kaffee. Danach mussten wir uns fit machen zur Kanufahrt. Der Tender fuhr uns zum Strand, wo die Boote verteilt wurden. Das Abenteuer ging los. Es hat großen Spaß gemacht. Nur Frank, fühlte sich nicht wohl und fiel zurück. Die Zeit verging wie im Flug. Silvia, Sabine, Silke, Uwe und Matthias schwammen zurück zur Dschunke. Ich bevorzugte den Tender und ging am Schiff schwimmen. Aber so im offenen Gewässer, auch wenn es schön warm war - ich fühlte mich nicht ganz wohl, trotzdem ein cooles Erlebnis. Unsere Kabinen waren liebevoll eingerichtet und mit einem großen Badezimmer. In einem kleinen Kurs konnten wir mit Vuong Frühlingsrollen mit Reispapier selber wickeln. In einer Fischsauce ähnlich der Sojasauce getunkt - köstlich. Unser Abendessen war wieder ein Genuss. Frische Salate, Kürbissuppe, gebratener Thunfisch, gefüllte Krabben ... und es gab Weißwein ... was für ein Essen. Voung wollte uns unbedingt noch zeigen, wie schnell man hier Tintenfische angelte, nur bei uns funktionierte es leider nicht. Der Kapitän kam mit der Angel und nach 3 min. hatte er einen Fisch am Haken, eben ein Profi. Zum Abschluss des Abends ging es auf das Oberdeck an die Bar. Happy Hour an der Bar (unsere Rechnung: 1,6 Mio. VND = 60 €) ließ die Stimmung schnell steigen, wir genossen den Sonnenuntergang und tanzten in die Nacht. Gegen 22:30 Uhr war dann Nachtruhe.Read more

  • Tag 9 - Nationalpark Cat Ba

    Nov 10–13, 2024 in Vietnam ⋅ 🌙 24 °C

    Wir haben richtig gut geschlafen. Unser Blick am Morgen aus den kleinen Fensterchen in dieses Naturparadis, einfach traumhaft. Die Müdigkeit war schnell vertrieben nach den Qi Gong Übungen auf dem Oberdeck. Nach dem Frühstück hieß es leider schon wieder Sachen packen. Mit dem Tender fuhren wir in einen kleinen Hafen. Hier waren für uns Fahrräder bestellt. Es war lustig, da die Räder keine Gangschaltung hatten. Unser Rucksack hatte im Körbchen Platz. Auf ging es auf einer Asphaltstraße 7 km entlang Berg hoch und -runter entlang der Bucht. In einer kleinen Ortschaft gaben wir die Räder ab und es wurden die Bambuswanderstöcke und die Picknicktüten ausgeteilt. Es ging 10 km durch den Nationalpark - UNESCO Welterbe. Leider wurde die Insel im Sept. von einem Taifun heimgesucht worden, der auch großen Schaden im Waldgebiet angerichtet hat. Am Eingang zahlt man pro Person 8 €. Wir wanderten/kraxelten hoch und runter durch die bewaldete Lavahügel. Dankbar waren wie über unsere Wanderstöcke, auch wenn uns die jungen Leute, denen wir begegneten belächelten. Rast machten wir am Froschteich ohne Frösche. Hungrig aßen wir unsere gepackte Picknicktüte mit Brot, Ei, Gurke, Würstchen und Manderine. Nur mit unseren Getränkevorräten mussten wir etwas haushalten. Geschafft kamen alle am Ziel an. Auch Christina lächelte. Mit ihren 72 Jahren eine TOP Leistung, sie kniff die Zähne zusammen und lief sogar noch schneller, als Vuong ihr ein Moped rufen wollte. Für mich war es die schwierigste Wanderung, die ich je gelaufen bin. Die Belohnung waren Cola, Bier und Eis. Den Besuch des Höllenkrankenhauses wählten wir einstimmig ab. Keiner hatte mehr Lust auf Treppen steigen. Wir fuhren in das Hotel Sea Pearl in Cat Ba City. Es war herrlich, endlich duschen und kurz in das Bett zu fallen. Wir besuchten den kleinen Textilmarkt neben dem Hotel und kauften Uwe 2 T-Shirts für 400 Tausend VND= 14 €. Das Hotel war schon weihnachtlich geschmückt, aber gefühlt in die Jahre genommen. Wir wohnten in der 10. Etage. In der 12. befand sich der Pool mit einem Megablick auf das Geschehen. Vor dem Hotel wurde ein neues Viertel gebaut. Dazu wurde das Meer zugeschüttet. Ansonsten waren überall an den Gebäuden und auf den Straßen die Taifun-Schäden zu sehen. An vielen Stellen wurde gebaut, allerdings auf vietnamesische Art. Unser Abendessen gab es in einem riesigen Restaurant in der 11. Etage. Die einzigen Gäste waren wir. Der Tisch war wieder reichlich gedeckt, so u.a. mit Langusten, Muscheln, den vietnamesischen Minizuchini sauer eingelegt (das essen die Vietnamesen unglaublich gern). Zum Abschluss bummelten wir noch etwas durch die Stadt und gingen gegen 22 Uhr in das Hotel.Read more

  • Tag 10 - Durch die Ha Long Bucht

    November 11, 2024 in Vietnam ⋅ ☀️ 28 °C

    Der Morgen begann mit einer Runde QiGong. Gefrühstückt war schnell, denn es war sehr übersichtlich. Das erste Ziel war der Cat Ba Markt. Was wir hier sahen, übertraf alles was wir bisher an Frischemärkten gesehen haben. Tierschutz und Hygienevorschriften spielen hier keine Rolle, die Bilder sprechen für sich. Nach einem Obstcocktail und Kaffee mit Joghurt ging es 10 Uhr weiter mit dem Minibus. Unser Gepäck war fix verladen. Weiter ging es Richtung Fähre durch die Ha Long Bucht Richtung Ha Long City. Auf dem Weg machten wir noch Stopp an ein Tempel der Göttin des Wassers und der Berge. Der Weg führte uns über einen Steg durch das Wasser. Danach hielten wir noch an einer Drachenfruchtfarm und kauften in der Ortschaft in einem etwas schmuddlichen Straßenrestaurant kleine abgepackte Knabbereien. 13 Uhr fuhr die Fähre los. 80 Minuten ging es durch die traumhafte Landschaft. Oft waren sehr viele Schiffe zu sehen. Wir waren froh, das unser Vuong die Dschunke in der ruhigeren Nachbarbucht organisiert hatte. In Ha Long City besichtigen wir die Legend Pearl Fabrik. Wir erfuhren alles über die Perlenzucht. Als Mitbringsel kaufte mir Uwe ein Armband mit einer schwarzen Perle für 95 Dollar. Danach brachte der Minibus uns in 3 Stunden nach Hanoi. Nachdem wir wieder im Hotel Golden Lotus eingecheckt hatten, ging es zum Abendessen in die Stadt. Wir aßen in einem kleinen Lokal in der 2. Etage. Im Erdgeschoss wurde auf der Straße gekocht und gebraten. Vuong bestellte für uns ein Bun Cha - eine Suppe mit gebratenen Rindfleisch und Reis. Auf dem Tisch standen große Teller mit Kräutern (Koriander, rote u. grüne Brennnessel ...) Chili, gehackter Knoblauch - ein vortrefflicher Geschmack. Das Lokal hatte bereits mehrere Auszeichnungen, es war auch ein emsiges Kommen und Gehen. Die vielen Kellner hatten zu tun. Für uns ging es noch einmal in die Stadt Richtung Wasserpuppentheater. Hier kauften wir uns alle doch noch die kleinen lustigen Puppen-Akteure des Theaterstückes. Den Abschluss des Tages verbrachten wir auf der Dachterrasse eines schönen Hotels mit leckeren Cocktails, Ruhe und einem fantastischen Blick.Read more

  • Tag 11 - Reise nach Kambodscha

    Nov 12–17, 2024 in Vietnam ⋅ ☀️ 29 °C

    Schade, unsere letzten Stunden in Hanoi. Für uns eine unvergessliche turbulente Stadt. Nach einem richtig guten Frühstück ging es an rund um den SchwerterrückgabeSee. Wir beobachteten die Menschen beim Verkaufen, relaxen, Sport treiben uuuunnnd fotografieren. Mit der Reisegruppe ging es in einem kleinem Eckbistro vietnamesisch Essen. 14 Uhr ging es mit dem Bus in Richtung Flughafen. Die Zeit verging wie im Flug. 18 Uhr war Abflug. Unsere Reisegruppe navigierte sich gut durch den Flughafen von Hanoi. Stefanie musste allerdings 75 Dollar zusätzlich für den zu schweren Koffer / Übergewicht zahlen. Ansonsten waren wir alle sehr angetan von dem sauberen Flughafen. Die Maschine von Vietnam Airline 321 hob pünktlich ab. 1 1/2 Std. ging der Flug nach Siem Reap. Wir hatten einen sehr guten Service und wurden ordentlich versorgt. Es gab ein leckeres Hühnchen-Baquette und Getränke. Die Einreise ging mit Foto und Fingerabdruck vonstatten. Die kambodschanischen Ordenträger passten gut auf alles auf. Unsere Gepäck rollte sofort auf dem Band - wieder top Service! Der Reiseleiter Vanja begrüßte uns und es ging mit dem Bus zum Express Angkor Hotel. Das Betreten des palastähnlichen Hotels entlockte uns allen ein "WOW". Gemeinsam trafen wir uns an der Poolbar und ließen den Abend mit einem Bier ausklingen.Read more

  • Tag 12 - Angkor

    November 14, 2024 in Cambodia ⋅ 🌙 26 °C

    7:00 Uhr war Start Richtung Angkor Thun. Davor haben wir gut gefrühstückt. Es war eine kulinarische Überforderung für uns. Vom Indian food bis zur europäischen Wurst und Käse. Es dauerte, bis wir Vier das richtige für uns zu Essen gefunden hatten. Mit dem Bus fuhren wir zum Visitor Center und kauften die Tickets. Ein aufwendiges Procedere mit Fotos. Danach ging es zur Fahrrad-Leihstation. Bis alle das richtige Mountenbike gefunden hatten, dauerte etwas. Zunächst fuhren wir entlang eines Kanals mit Seerosen und kleinen goldenen Gondeln. Durch den tropischen Wald mit sehr hohen Bäumen ging es über Wurzeln und schmale Pfade. Der erste Tempel war schnell erreicht, zahlreiche weitere folgten. Die Fotoapparate liefen heiß. Oft ging es die Tempel hoch und runter. Unser Guide Panja erklärte uns viel über die Geschichte. Wir begegneten fotogenen Affen, die so geschickt waren und sogar Wasserflaschen mühelos öffnen konnten. In einigen Tempeln befanden sich goldene Buddhas, andere waren schon von den hohen Bäumen eng umschlungen. Gegen Mittag wurde es immer schweißtreibender die Hitze und wir wechselten vom Rad wieder zum Bus. In einem größeren Lokal mit langen Tischen aßen wir zum Mittag. Gut gestärkt ging es danach weiter auf unserer Tour zu den Tempeln und Pagoden. Geschafft und total verschwitzt kamen wir im Hotel zurück. Silvia und ich nutzen die Zeit am Pool und an der Bar. Frisch geduscht und gestylt trafen wir uns am Abend 19 Uhr vor dem Hotel. Wir fuhren ein Stück mit dem Bus zum Abendessen und zu einer traditionellen kambodschanischen Tanzveranstaltung. Die vielen anwesenden Servicekräfte waren alle sehr freundlich und aufmerksam, selbst die Türen wurden jedem geöffnet - man fühlt sich sehr hofiert. Das Essen war wieder sehr liebevoll angerichtet und schmeckte hervorragend. Auf der Bühne wurden von einer Tanzgruppe verschiedene Tänze aufgeführt. Die Kostüme und der Kopfschmuck waren prunkvoll. Eine kleine Musikgruppe bekleidete die Tänzer. Wir waren alle sehr begeistert. Die Zeit verging wieder einmal viel zu schnell. An der Poolbar gab es noch einen Absacker, danach fielen wir müde in unser Bett.Read more

  • Tag 13 - Sonnenaufgang in Angkor

    Nov 15–18, 2024 in Cambodia ⋅ ☀️ 31 °C

    Heute klingelte der Wecker 4:30 Uhr. 5:00 Uhr war Treff am Bus. Es ging zum Sonnenaufgang nach Angkor mit unzähligen Menschen mit Handys und Fotoapparaten - lustig anzusehen. Durch die Wolken am Himmel war es nicht ganz so spektakulär. Trotzdem sind viele schöne Bilder entstanden. Zurück im Hotel wurde erst einmal ausgiebig gefrühstückt. Gegen Mittag ging es zum Königspalast und danach zu den Minen-Ratten. Im VisitorCenter erfuhr man bereits viel über die besonderen Tiere und ihre Leistungen bei der Entschärfung von Minen in verschiedenen Ländern, vor allem in Kambodscha. Ein englisch- sprachiger Guide demonstrierte mit seinem Team das Vorgehen der Ratten. Ein Höhepunkt war, dass man diese niedlichen, posierlichen Ratten auch in den Arm nehmen konnte. Im Tropical Angkor Restaurant bei einer Familie der Khmer gab es Mittagessen. Wie immer toller Service und eine viel zu kalt eingestellte Klimaanlage. Draußen war es wieder schwül heiß und es ging zu den letzten beiden Tempel...unser Bedarf an der Besichtigung der Tempel war gedeckt :-). Wir fuhren auf einen traditionellen Frischemarkt, was wir hier sahen und rochen, war alles andere als frisch und sauber für uns Europäer - zumindest beim Fleisch und Fisch. Weiter ging die Fahrt noch zu einem Ort, an dem wir Steinmetzen und einer Weberin bei der Arbeit über die Schultern schauen konnten. Im Showroom kauften einige aus unserer Gruppe kleine Souveniers. Kurz frischgemacht im Hotel und die Koffer gepackt, fuhr uns der Bus 19 Uhr in ein typisches Kneipenviertel. Ein für uns alle passendes Lokal war schnell gefunden. Wieder freundliches Personal und Preise, die wir uns in Deutschland wünschen würden, ...1 Dollar Gin Tonic, Suppen und Reisgerichte mit Geflügel und Fleisch ca. 3-4 Dollar, wir genossen es. Zwei kleine Jungs verkauften uns auch noch die fehlenden Kühlschrank-Magneten. Zurück im Hotel gab es den Gute-Nacht-Trunk am letzten Abend in Kambodscha und die Augen vielen schnell zu.Read more

  • Tag 14 - Auf nach Ho Chi Minh City

    November 15, 2024 in Cambodia ⋅ ☀️ 31 °C

    Bereits 6 Uhr ging es zum Frühstück und danach zum Flughafen Siem Reap. Die Formalitäten waren schnell erledigt. Ein paar aus der Gruppe mussten allerdings zur Kofferkontrolle. Für uns gab es noch einen Ice Cappuccino und 10:35 Uhr sollte der Flieger gehen, allerdings gab es dann eine Verspätung und es zog sich :-(. Gegen 12 Uhr hob unsere Maschine dann endlich ab und flog uns in reichlich 1 Std. nach Ho Chi Minh City - ein angenehmer Flug. Als Service gab es für jeden Passagier 1 Glas Wasser. Angekommen dauerte es nochmals über eine Stunde durch die Passkontrolle. Vuong wartete schon seit Stunden auf uns. Und auch Henning, ein deutscher Reiseführer, der uns durch die Stadt führen sollte. Er begleitete uns zu einem besonderen Stadtrundgang der Gegensätze durch die Stadt. Er selbst, 57 Jahre, lebt seit über 20 Jahren in der Stadt. Er hat mit Vietnamesen eine Privatschule gegründet. In dieser kann man ein deutsches Sprachzertifikat erhalten. Intensivkurs ca. 8 Monate - 6 Tage, die Woche f. ca. 8 T€. Es soll auch genutzt werden, um in Deutschland eine Ausbildung/Arbeit zu finden. Mit dem Bus ging es zunächst zu unserer Unterkunft, dem Hotel Saigon Green View. Nach dem Luxus Hotel in Siem Reap waren wir hier zentral an der Party-Meile in einem einfachen Stadthotel untergebracht. Unser Zimmer im 6. Stock war so klein, dass sich nur einer bewegen konnte :-). Kurz frisch gemacht, führte uns Vuong in ein kleines Lokal, es gab eine einfache vietnamesische Suppe. Wir erzählten Vuong u. Henning von unseren Erlebnissen in Kambodscha. Gut gestärkt ging es auf Tour, zuerst an den Saigonfluss zum Sonnenuntergang und Blick auf die Skybar. Im EmpireCity zeigte er uns anhand von Stadtmodellen die Planungen für das neue Finanzdistrikt. Überwiegend werden die Gebäude vom deutschen Architekten Ole Scherren geplant. Ihm wird es hier in der Stadt gestattet, seine städtebaulichen und Ideen umzusetzen. In einem kleinen Viertel mit vielen Gassen erhielten wir einen Einblick in das Leben der ärmeren Bevölkerung von Saigon. Hier spielt sich das familiäre Leben auf engstem Raum ab. Vor dem Wohn-/Schlafzimmer und der Küche wird verkauft, gekocht ... und dahinter wird geschlafen, mit dem Handy gespielt ... und alles überwiegend auf dem Fußboden. Wir kamen aus dem Staunen nicht heraus. Von Henning erfuhren wir viel interessantes über die Leute und das Leben derer. Die Überquerung einer mehrspurigen mit Mopeds, Autos und Bussen voll gestopften Straße war wieder ein Highlight. Danach waren wir in einer anderen Welt, der der gut situierten Bevölkerung von Saigon. Mit dem Fahrstuhl ging es im Hochhaus Landmark 81 in die Sky Lounge in der 71 Etage. Im Level 48 musste man sich dazu anmelden. Von den Servicekräften wurde der Fahrstuhl dann entsprechend weiter nach oben gesteuert. Der Blick auf die Stadt und den Fluss war gigantisch. Mit einem Cocktail genossen wir diese Aussicht auf die Stadt. Geschafft von den unzähligen Eindrücken beendeten wir den Tag mit einem vietnamesischen Menü, reichlich Bier und Cocktails. Unser Guide Henning erzählte uns noch viel über seinen etwas ungewöhnlichen Lebensweg, der ihn nach seinem Studium über viele Länder nach Vietnam führte. Schade, er musste sich nach dem Essen bereits von uns verabschieden.Read more

  • Tag 15 - Kommunistische Stadt Saigon

    November 17, 2024 in Vietnam ⋅ ☀️ 31 °C

    9 Uhr war Treffpunkt nach dem Frühstück. Das hat uns überrascht....International und mit einer großen Auswahl an Obst und Gemüse. Vuong begrüßte uns wie immer mit seinem freundlichen Lächeln, welches die gesamte Reisefamilie mitriss. Zu Fuß ging es zu allen größeren Sehenswürdigkeiten von Saigon/Ho Chi Minh City ... Postamt, Vereinigungspalast, Oper, dem Tower mit Hubschrauberlandeplatz (nur einmal landete einer in der Geschichte des Hauses), Rathaus mit Statue von Ho Chi Minh, der Kirche von Notredame (der Einfluss der Franzosen war an vielen Gebäuden erkennbar). Unterwegs machten wir noch Stopp in einem kleinen Café und aßen Eis. Mein MatchaEis war kein wirklicher Genuss. Vorbei an unzähligen Straßenhändlern und ständig essenden Asiaten ging es in einen riesigen Textilmarkt. Hier wurden die ersten Einkäufe getätigt. Ich kaufte mit Stefanie ein typisches vietnamesisches Kleid mit Hose. Vuong hatte Mühe alle Schäfchen zusammenzuhalten. Danach war Freizeit angesagt. Mit Voits tauchten wir in den nächsten Einkaufstempel ein. Bevor wir starten konnten, wurde jedoch erst einmal Mittag gegessen. Bis gegen 18 Uhr ging es durch den Markt und zum Schluss in den SaigonMarkt. Die Mitbringsel für unsere Lieben waren in den Einkaufstüten jipiii und unser Lustlevel war unten. Wir waren froh als wir die Hoteltür hinter uns schließen konnten und unsere Ruhe hatten. 19 Uhr ging es mit Vuong zum Abendessen - wie immer sehr unterhaltsam. Zum Tagesabschluss zog der Großteil unseres Reiseclans in das Vergnügungsviertel, 3 Straßen weiter. Überall Menschen, überall laute Musik, in dem Vergnügungstempeln tanzten junge Mädchen und Jungen, teilweise spielten Lifebands und die Animierdamen und -herren versuchten Gäste anzulocken. An einem kleinen Ecklokal beobachteten wir das Geschehen der voller Reklame schillernden, glitzernden Straße, tranken ein Bier und fielen nach dem Koffer packen müde in das Bett.Read more

  • Tag 16 - Mekongdelta Can Tho

    November 17, 2024 in Vietnam ⋅ ☀️ 32 °C

    Die Zeit vergeht wie im Flug. Nach dem Frühstück war das Gepäck schnell im Bus verstaut. 4 Stunden sollte unsere Fahrt in das Mekongdelta gehen. Nach 2 Stunden hielten wir auf einer Schlangenfarm. Das Gelände ähnelte unserem Zoo mit unterschiedlichen Tieren, Kinderspielplätzen und Verkaufsständen. Es wird vom 9. Batallion der Armee betrieben. Hauptsächlich werden hier aber Schlangen gehalten und gezüchtet. Die Schlangenprodukte werden u.a. für die Medizin benötigt. Mit dem hergestellten Antigift werden jährlich sehr viele Menschenleben gerettet. Es gibt Experten, die anhand der Bissstelle die Schlangenart erkennen. Zunächst sahen wir einen Film über die Arbeit mit den Schlangen, dann konnten wir sie hautnah berühren und fotografieren. In den Käfigen sahen wir die von den Schlangen abgeworfene Haut. Eine weitere Attraktion war die Fütterung der Krokodile mit Froschfleisch, hier konnten wir sogar gegen einen kleinen Obolus selbst tätig werden. Zum Mittagessen gab es dann als Höhepunkt - Schlange gebraten, getrocknet, geröstet und gekocht in der Suppe. Ich konnte allem nur mit großem Ekel zuschauen und aß geröstete Reisfladen mit Sesam, mir war übel bei dem Essensgeruch. Die Mehrzahl probierte genussvoll, vor allem Stefanie. Im Bus zurück, fielen bei allen schnell die Augen zu. Es ging über schlechte Straßen und viele ärmlich anmutende Ortschaften. Beim Überholvorgang wird immer gehupt. Zum Nachmittag erreichten wir Can Tho City. Wir wurden am Ufer eines Nebenarms im Kim Tho Hotel, in der 7. Etage, in einem geräumigen Zimmer untergebracht - mit Blick auf den Mekong. 16 Uhr trafen wir uns zum Kaffee auf der Dachterrasse mit unserer Reisefamilie. Vuong erzählte uns viel über das Delta und die 1,2 Mio. große Stadt Can Tho. Kurz frisch gemacht, schlenderten wir über die noch trockene Uferpromenade zum Frischemarkt der Stadt ... wieder neue Blicke auf die Leute und deren einfache Lebensweise. Wir genossen jedoch das Flair. 19 Uhr wurden wir mit 2 großen offenen Elektroautos abgeholt und fuhren 7 km durch die belebte Stadt. Überall war wieder Leben in den Restaurants und auf der Straße. Unser Ziel war die Familie, der Reiseveranstalterin für das Delta, leider haben wir den Namen vergessen. Mitten auf der Straße war eine lange Tafel für uns gedeckt. Frisches Gemüse, Frühlingsrollen und 2 Hot-Potts zum Kochen von Seafood und Rindfleisch standen auf dem Tisch. Natürlich gab es wieder reichlich Bier und Schnaps und unsere vietnamesischen Trinksprüche. Die Gastgeber bemühten sich liebevoll um uns, damit ja nichts fehlt. Wir genossen die Gastfreundschaft, fühlten uns alle sehr wohl. Es schmeckte und wir hatten unglaublich viel Spaß. Die zwei Autos holten uns gegen 21:30 Uhr und wir fuhren mit lautem deutschen und vietnamesischen Gesang zurück in das Hotel. Dort wir fielen müde vom aufregenden Tag ins Bett. Auf der Uferpromenade tobte das Partyleben, was deutlich bei uns im Zimmer zu hören war. Leider ohne uns, denn der Wecker am nächsten Tag sollte schon 4:30 Uhr klingeln.Read more

  • Tag 17 - Schwimmende Märkte

    November 17, 2024 in Vietnam ⋅ 🌙 25 °C

    Es war noch dunkel und gegen 5 Uhr hieß es Abfahrt in das Mekongdelta zu den Schwimmenden Märkten. Jeder erhielt einen Frühstücksbeutel mit Toastbrot warmen Spiegelei in einer Plastikbox u. süße Teilchen. Auf dem Weg, entlang des durch die Flut noch voll Wasser stehenden Parks, erreichten wir in wenigen Minuten den Steg. Unterwegs beobachteten wir eine ältere Frauengruppe beim Morgensport. Die vietnamesische Reiseleiterin wartete bereits auf uns. Los ging das Abenteuer mir dem Longtailboot. Alle mussten die Schwimmwesten im Hafen anziehen, da kontrolliert wurde. Über den breiten Mekong fuhren mit lauten Motorgeräuschen den Fluss entlang. Der Bootsführer saß vorn rechts und navigierte mit einem Steuerrad. Durch die Geräusche fielen bei dem einen oder anderen schnell die Augen zu. Schnell offen waren die Augen wieder als die kleinen Boote mit Kaffee und frisch gepressten O-Saft kamen. Bis alle ihre Getränke hatten und ihr Frühstück aus den Plastiktüten war ein hektisches Gewussel. Wir staunten, wie die Frauen mittleren Alters und den vietnamesischen Strohhüten den Kaffee und den O-Saft so fix zubereiteten und das auf den kleinen Booten. Später besuchten wir ein schwimmendes Boot auf dem 3 Generationen auf engstem Raum leben und arbeiten. Wir schauten der Frau über die Schulter und waren beeindruckt wie schnell man eine Ananas schälen kann und wie lecker sie dann erst schmeckt - köstlich! Die Fahrt führte uns weiter in eine kleine Bonbonfabrik am Ufer. Mit der Hand wurden die Bonbons hergestellt und in Papier eingewickelt. Die Bonbonmasse bestand aus einer braunen Kokosmasse und schmeckte ähnlich unseren Toffifees. Unsere Reisefamilie kaufte etliche süße Mitbringsel. Weiter ging es durch die Nebenarme mit ärmlichen Wellblechhütten und viel Müll im Wasser. Auf einer Strecke wurden die Wasserpflanzen im Fluss immer dichter das Boot hatte es schwer durchzukommen, es ging langsam und der Motor qualmte. Und begegneten unzählige kleine und große Boote, beladen u.a. mit Obst, Gemüse und Baustoffen. Der Uferrand war gesäumt mit Sträuchern und Palmen. Es ließ sich zwischendurch gut schlafen. Angekommen in einer kleinen Stadt ging es an Land auf einen Markt. Bei einer Händlerin kauften wir Kaffee. Unsere Männer waren aufgrund ihrer Größe eine Attraktion für die Marktfrauen - es wurde gelacht, getuschelt und es gab wieder Fotos. Mit Vuong kauften wir unbekannte Früchte ein, die sollte es später zur "Obstparty" auf dem Boot geben. Von Voung wurden sie für uns mit einem scharfen Spezialmesser mundgerecht zum verkosten geschnitten. Unvergessen die frische Mango, Schuppenanone, vietn. Kaki, Eierfrucht und Longan/Litschi - ein Genuss! Völlig geschafft von den vielen Erlebnissen schipperte das mit 12 schlafenden Langnasen beladene Boot zum Mittagessen bei einer vietnamesischen Familie. Über einen kleinen Steg hüpften wir an Land. Wir nahmen im Garten der Familie Platz und wurden mit Tee begrüßt. Der Tisch war schon gedeckt. Die Frauen des Hauses und die Reiseleiterin gingen gleich ans Kochen. Sie hatte alles frisch auf dem Markt eingekauft. Uns zeigte Vuong die riesige Fruchtplantage mit Pomelos, der Stinkfrucht und Bananen - ein Obstparadies. Balancierender Weise gelangten wir über schmale bis sehr schmale Balken über die kleinen Kanäle in die Plantage. Die Mittagshitze störte uns wenig im Schatten. Zusätzlich war sogar ein großer Ventilator aufgestellt. Oliver versuchte mit Hilfe von Vuongs Köder zu angeln und ein paar Jungs Jungs vom Dorf hatten Spaß mit Uwe. Auf dem Tisch kam gedünsteter Rotbarsch, Reis und eine Suppe mit Ei und Gemüse. Vuong hatte uns so mit Früchten verwöhnt, so dass der Melonen-Nachtisch gerade noch so reinging in den gefüllten Magen. Vuong hatte zuvor mit einem großen Messer noch eine riesige Stinkfrucht für uns zerkleinert . Diese muss man normalerweise 7 Tage nach der Ernte liegen lassen, damit sie nicht klebt . Wir hatten zwar etwas klebrige Hände, aber geschmeckt hat es trotzdem, wie auch das Mittagessen. Auf dem Boot angekommen, genossen wir die Rückfahrt und die Szenerie auf und neben dem Fluss. Klebrig und verschwitzt sind wir alle noch einmal gemeinsam auf die Dachterrasse auf einen Kaffee und danach zum chillen auf die Zimmer. 18:50 Uhr ging es zum Abschiedsessen des Reisebüros auf die Promenade. Unser Abschiedsgetränk gab es dann auf der Dachterrasse des Hotels.Read more

  • Tag 18 - Auf zur Insel Phu Quoc

    Nov 19–21, 2024 in Vietnam ⋅ ⛅ 31 °C

    Wieder ein Abschied ... es geht auf die Insel. Wir frühstücken bei einer großen Auswahl am Buffet. Zum Schluss gab es mit unseren beiden Kuscheltieren noch ein Foto am Fenster unseres Hotelzimmers - es war ein herrlicher Ausblick. Die Koffer und Taschen waren fix verstaut und es ging 3 Std. zum Fährhafen. Unterwegs fuhren wir an scheinbar endlosen Reisfeldern und kleinen Ortschaften vorbei. Es ruckelte und schuckelte über die ziemlich maroden Straßen und unser Bus hatte auch nicht den allerbesten Komfort ... was aber für uns alle kein Problem war. Angekommen am Hafen von Rach Gia (einige Stadtteile sind vor einigen Jahren noch Wasser gewesen) organisierte Vuong unsere Tickets. Fix gingen wir noch fix etwas essen und trinken. Gegen 13 Uhr startete das Schnellboot Superdong 9. Zunächst wurden unsere Pässe kontrolliert. Platz nehmen konnten wir auf dem verschlossenen Oberdeck auf Ledersitzen. Mit WLAN an Bord verging die Zeit schnell und das Reisetagebuch wurde aktuell :-). Der Ausstieg aus der Fähre war sehr speziell, d. h. stressig, da das Gepäck selbst von uns ausgeladen werden musste. Über die Brücke, nach 100 m stand unser 5-Sterne-Bus, der uns in einer 1/2 Std. zum Sea Star Resort Phu Quoc fuhr. Die Bungalows waren schnell aufgeteilt. Kurzzeitig waren wir etwas enttäuscht, da unsere Bungalows nicht direkt am Meer lagen - aber man kann eben nicht alles haben. Fix die Sachen im großzügigen Bungalow abgelegt, ging es an das Meer. Einfach nur traumhaft, Palmen, feiner gelber Sand und türkisfarbenes warmes Wasser - wir waren angekommen auf der Insel. Silvia und ich hatten die Idee, die Zeit bis 19 Uhr für eine Maniküre zu nutzen. Ein Hotelboy brachte uns zu einem Salon. Nachdem wir Platz genommen hatten und mit Tee und frischen Mangos versorgt wurden, mussten wir feststellen, dass der Boss erst Personal für uns ordern musste. Es kam nur eine, die Gerätschaften waren alt und eine große Auswahl der Nagellacke gab es nicht. Wir haben zwar nur 11 € bezahlt, aber das ganze sah bereits am nächsten Tag nicht mehr schön aus. Auf die letzte Minute schafften wir unseren Treffpunkt. Silvia fühlte sich schon im Nagelsalon zusehend schlechter und fiebrig. Vuong führte uns zu einem Lokal, wo er sich später für den Service entschuldigte. Weder mit dem Essen, noch mit dem Trinken und auch mit der Bezahlerei klappte es nicht - er war richtig wütend über das unfähige Personal. Dafür lief es an der Beachbar besser, nur Silvia verabschiedete sich eher, sie fühlte sich elend. Schade, sie hatte so liebevolle Worte für Vuongs Abschiedsbrief gefunden. Mit 2 kleinen WhiskeyFlaschen, 50 € von jedem von uns Vier und natürlich Tränchen in den Augen bedankten wir uns bei Vuong. Unsere Reisefamilie genoss die Cocktails, die Musik und eine Feuershow. Gegen 23 Uhr ging es zurück in den Bungalow hinein in die Betten. Die Moskitonetze wurden geschlossen und die Augen fielen sofort zu.Read more

  • 19. Tag - Per Moped über Phu Quoc

    November 21, 2024 in Vietnam ⋅ ⛅ 31 °C

    Der Morgen begann relaxt mit einer Runde im Pool und einer guten Auswahl am Frühstücksbuffet. 10 Uhr war Treffpunkt an der Rezeption zur Moped Tour. Nicht alle waren am Start. Silvia hatte Tabletten gegen ihr Unwohlsein genommen und die Salbe von Vuong und setzte sich mit Matthias auf das Moped. Silke hatte starke Migräne, so dass Oliver allein startete. Für ihn und Frank war es das erste Mal auf dem Moped. Aber es ging bei beiden ganz gut, so dass unsere Gang zunächst vorsichtig zur Tankstelle fuhr. Mit gefüllten Tank ging es durch die Straßen der Insel. Unser erstes Ziel war ein Gefängnis. Welches von französischen Kolonisten gebaut und 1967 vom Saigon-Regime umgebaut wurde. 4000 Häftlinge wurden durch unvorstellbar grauenvoll Foltermethoden getötet, und ...zigtausend verstümmelt. Hier war auch der Vater Vuong inhaftiert, kam zwar in den 70er Jahren frei, verstarb jedoch an den Folgen der Foltermethoden. Ein Ort, der ihn verständlicher Weise sehr mitnahm, den er uns aber bewusst besichtigen ließ. All die Gräueltaten waren in den Gebäuden und "Käfigen" plastisch dargestellt und lassen uns den Ort so schnell nicht vergessen. Unsere Tour führte uns weiter in die Welt der wohlhabenden Gesellschaft. Unterwegs stoppte uns kurz noch einmal der Atem, als Frank in einer Kurve mit dem Moped stürzte, zum Glück war nichts passiert. Wir fuhren durch ein Viertel im italienischen Stil, überragt mit einem riesigen Campanile entlang des Meeres. Bei unserem Stopp hatten wir einen schönen Blick auf den gigantischen Bau der Seilbahn, die über 3 Inseln führt. Danach fuhr Vuong mit uns noch durch Gassen der ärmeren Leute der Gegend. Das nächste Ziel war das Meer auf der anderen Seite der Insel. Der Weg dahin führte uns über unwegsame kleine Straßen. Gegen Mittag brannte uns die Sonne mächtig auf die Haut. Am Ziel angekommen, erwartete uns ein kleines Paradis von Palmen, weißem Strand und das Meer war türkisfarben mit kleinen Wellen. Für das Fotoshooting aller Art waren Schaukeln und kleine Bänke aufgestellt. Wir nahmen in einem kleinen Strandrestaurant Platz und genossen den traumhaften Ausblick. Der Service mit den jungen Schwarzarbeitern trieb Vuong wieder einmal den Schweiß auf die Stirn, doch letztendlich erhielt jeder etwas zu Essen und Trinken. Über die belebten Straßen ging es dann wieder zurück ins Hotel. 67 km standen auf dem Tacho, für 2 Euro waren wir tanken und die Miete für das Moped kam 12 Euro. Uwe und Matthias sind dann noch eine MännerRunde gefahren und wir sind schnell unter die Dusche gehuscht. Bei Silvia ließen die Tabletten nach und es ging ihr wieder sehr schlecht. 19 Uhr war Treff an der Rezeption. Vuong führte uns in ein kleines familiengeführtes Restaurant. Unser letzter Abend mit ihm. Irgendwie war die Stimmung gedrückt. Silke hatte noch liebevolle, herzliche und rührende Worte zum Abschied für Vuong gedichtet - das eine oder andere Tränchen war zu sehen. Wir ließen die ganzen Reiseerlebnisse im Schnelldurchlauf gedanklich vorbeiziehen. Passend dazu, fing es draußen stark zu regnen an. Die Regenschirme aufgespannt und die -capes drübergezogen ging es zum Abschluss an die Beachbar. Mit leckeren Cocktails in der Hand und direkt am Strand sahen wir noch eine Feuershow von 2 Männern. Sie ließen sich zum Abschluss noch mit den Mädchen aus dem Publikum fotografieren und natürlich den Hut rumgehen. Der Tag endete wieder einmal viel zu schnell und wir gingen zurück in die Bungalow-Kühlzelle und es hieß GUTE NACHT!Read more

  • Tag 20 - Chillen am Strand

    November 22, 2024 in Vietnam ⋅ 🌬 29 °C

    Der Frühstücksraum war bereits weihnachtlich dekoriert und der Schriftzug Merry Christmas & HAPPY New Year mit großen roten Lettern am Eingang befestigt. Für uns ist diese Zeit irgendwie noch sehr fern. Silvia schmeckte das Frühstück leider nicht. Schwermütig waren wir dann auch noch, da wir endgültig Abschied nehmen mussten von Vuong. Mit liebevollen Worten verabschiedete er sich von der "duften Truppe" - es ging ihm schon sehr nah. Er flog nach Saigon, um eine andere Reisegruppe zu übernehmen. Aber wir haben ja die tollen Erinnerungen an ihn und die vielen, vielen Erlebnisse.
    Für uns ging es danach an dem Strand in den Schatten. Doch wir hatten noch nicht das richtige "Liegefleisch" und gingen nach dem ersten Bad im Meer zur Massage. Uwe gönnte sich eine halbstündige Rückenmassage und ich eine Bein- u. Kopfmassage. Es war so entspannend und dazu das Rauschen des Meeres und der leichte Wind der durch die Palmenblätter wehte. Etwas störend war lediglich das Notstromaggregat, welches im Nachbarhotel wegen einer Reparatur ziemlich laut bis zum Mittag lief. Beim Schreiben vom Reisebericht und Baden im klarem Wasser des Golf von Thailand machte das relaxen Spaß. Wir kauften von einer fliegenden Händlerin frische Mangos für umgerechnet 1 €. Mit einem Stab und links und rechts kleinen Körben transportierte sie die Früchte am Strand. Sie werden geschält und portioniert - das werden wir in Deutschland definitiv vermissen. Bei der nächsten Händlerin kauften wir einen frisch gegrillten Maiskolben. Sie hatte in einem Korb einen Grill und die heiße Grillkohle auf der anderen Seite die vorgegrillten, noch ungeschälten Maiskolben - was für eine schwere Arbeit. Es schmeckte vortrefflich. Der Tag war trotz allem nicht ganz perfekt, da es Silvia nicht gut ging und sie vom Fieber und Unwohlsein geplagt war. Man fühlt sich hilflos, wenn es der Freundin so mies geht. Mit nassen Tüchern auf dem Kopf und auf dem Gesicht versuchte sie ihr Fieber zu senken. Mittags gab es für uns noch ein leckeres Sandwich mit Hühnchen und Salat gefüllt, dazu Pommes und einen leckeren Joghurt Kaffee. Im Meer zu baden war wunderbar, dieses warme saubere Wasser. Immer war jemand aus unserer Gruppe zum quasseln da. Trotz der vielen Sonnencreme auf unseren Bodys passierte es beim Schwimmen, dass wir unseren Rücken leicht verbrannten. Alle warteten gegen 17:30 Uhr auf den perfekten Sonnenuntergang. Aufgrund der Wolken sahen wir ihn leider nicht, dafür ein ein schönes Farbenspiel von Sonne, Wolken, Strand und Meer. Kurz geduscht und frischgemacht trafen wir uns 19 Uhr an der Rezeption - nun ohne Voung und ohne unsere Kranken Sabine u. Silvia - zum Abendessen. Wir entschieden uns nochmals für das kleine Familienlokal. Ganz so gut wie mit Vuong hat die Verständigung nicht geklappt, aber alle erhielten dann doch das gewünschte Essen und Getränk. Zusätzlich erhielten wir 3 Teller mit frisch aufgeschnittenen Mangos. Nach dem Essen schlenderten wir noch durch ein paar Geschäfte und tranken am Beach jeder 2 Cocktails. Einige aus der Gruppe machten es sich mit einer Flasche Wein gemütlich und Silvia und Matthias sind ins Bett gegangen. Echt traurig, das wir den Urlaubsausklang ohne unsere Freunde verbringen mussten. Gegen 23:30 Uhr ging das Licht dann bei uns aus.
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  • Tag 21 - Abschied von Vietnam

    November 22, 2024 in Vietnam ⋅ ☁️ 28 °C

    Heute nun heißt es Abschied nehmen von der Insel und Vietnam. Der Wecker klingelte 7:15 Uhr und wir gingen noch einmal im Meer zum abbaden. Ines und Frank schwammen und quasselten durch das erfrischende Meereswasser. Mit unseren beiden Kuscheltieren gab es das Abschiedsfoto auf der Schaukel am Strand unter Palmen. Nach dem Frühstück wurden die letzten Sachen gepackt. Da wir erst 12 Uhr unsere Bungalows verlassen mussten, konnten wir noch auf den Liegen davor chillen. Uwe holte uns am Strand noch eine frische saftige Mango und Passionsfrucht. Der Kofferservice holte das Gepäck pünktlich ab und unsere Reisefamilie ging noch einmal auf ein Mittagessen zu dem kleinen Familienlokal. Für mich gab es eine Reisnudelsuppe mit Hühnchen und einen Melonenjuce. Vom Lokal erhielten wir wieder frische Mangos und eine aufgeschnittene Papaya. Gegen 13:30 Uhr sollte uns der Bus zum Flughafen abholen - angeblich hatte er eine Panne. Aber nicht verzagen Vuong fragen. Er schickte uns 1/2 Std. später den Bus. Die freundlichen Servicekräfte halfen rasch das Gepäck zu verstauen. Der Flughafen war in 20 min. erreicht. Es war wenig Betrieb, so war unsere Travelgroup schnell am Abfluggate. Allerdings verzögerte sich der Abflug um 45 min. Wir nutzen die Zeit, um die letzten VND auszugeben, kauften Pfeffer, Kaffee und noch einen Kühlschrankmagneten von Phu Chuoc. In reichlich 1 Std. erreichten wir Saigon. Wir hatten noch einmal einen Megablick auf die Stadt, da der Flieger keine Landeerlaubnis erhielt. Er flog so tief, so dass der Skytower mit seinen 81 Stockwerken zum greifen nah war. Das Thermometer zeigte 31 Grad in Saigon, es regnete allerdings in Strömen und in der Ferne blitzte es. Wieder einmal hieß es Abschied nehmen, dieses Mal von der Reisefamilie. 3 Wochen haben wir gemeinsam die Zeit und die Erlebnisse genossen. Es bleibt zu hoffen, dass man den einen oder anderen wieder sieht. Für uns Vier ging es gegen 23:30 Uhr gen Dubai. Nach den endlosen Reihen an der Passkontrolle und dem Sicherheitscheck hatten wir noch genügend Zeit. Im Food-Court gab es für uns Burger, Bier und Wein. Silvia saß frierend auf der Bank, ihr ging es zusehend schlechter. Das Boarding begann bereits 1 Stunde vorher und lief zügig. Kaum waren die Decken, Kissen u. Kopfhörer ausgeteilt, fielen uns die Augen zu. Aber die 6 Stunden Flug zogen sich, irgendwie fanden wir nicht in den Schlaf und Hunger auf Essen hatten wir zu dieser späten Zeit auch nicht.Read more

  • Tag 22 - Zurück in die Heimat

    November 22, 2024 in Vietnam ⋅ ☁️ 20 °C

    Die Zeit hat sich 3 Stunden zurück gedreht als wir in Dubai ankamen. Müde und gefühlt zerlumpert. Nach dem Gang durch die kurze Sicherheitskontrolle ging es zu den Klängen des Muezzins durch die Abflughalle. Gesäumt von schillernden Läden und Shops. Nach vielen mit Palmen gesäumten Rolltreppen, vorbei an einer riesigen goldenen Palme ging es zum Gate 13. Kurz Zähne geputzt und frisch gemacht, fanden wir Liege- und Sitzplätze. Während Silvia sich etwas schlafen legte auf einer Liege, gaben wir unsere letzten Dollars aus und tranken noch 2 Cappuccino für knapp 13 Euro. 7:55 Uhr ging es mit dem Boarding los. Der Start 8:40 Uhr verzögerte sich um eine Stunde, da es keine Starterlaubnis gab. Meiner Freundin, die neben mir saß, ging es mehr wie schlecht, sie derart leiden zu sehen, verschlägt auch mir den Appetit und trübt unsere Stimmung, da wir alle nicht genau wissen warum. Gegen 13:45 Uhr landeten wir in Prag. Die Sonne schien und es waren 6 Grad. Die Einreise ging schnell und automatisch - Pass auflegen, scannen und durch. Die Gepäckstücke geschnappt, die dicken Jacken angezogen und die Kapuze aufgesetzt und raus in die Kälte. Mit dem Auto waren wir gegen 15:45 Uhr zu Hause. Die Koffer waren schnell ausgepackt und die Wäscheberge sortiert. Fix ging auch der Kamin an, damit wir nach dem Temperatursturz nicht frieren. Damit endet unser 3-wöchiger Urlaub und der Alltag beginnt.Read more

  • Reise-Resümee

    November 23, 2024 in the United Arab Emirates ⋅ ⛅ 22 °C

    Für mich war es eine unvergessliche Reise. Mein Wunsch noch einmal nach Asien zu reisen, ging in Erfüllung. Noch schöner war es, wieder mit unseren Freunden Silvia und Matthias auf Reise zu gehen. Für uns war es das erste Mal gemeinsam mit einer Reisegruppe zu verreisen, eine völlig neue Erfahrung und wir wurden nicht enttäuscht. 12 unterschiedliche Charaktere, davon 4 Pärchen und 4 Single-Reisende haben sich schnell zu einer kleinen Travelfamily zusammengefügt. Wir haben uns alle von Anfang an verstanden. Wir haben uns untereinander geholfen, aufeinander aufgepasst und wir haben fast alles gemeinsam unternommen, anstehende Entscheidungen wurden schnell getroffen. Die wichtigste Person, die alles zusammengefügt und in Schwung gebracht hat, war jedoch unser Guide Vuong. Mit seinem Charme, seiner Menschenkenntnis und seinem Feingefühl hat er von Anfang alle mitgenommen. Ob er sich um unser Küken Stefanie gekümmert hat, damit sie sich wohl fühlt und das fremde Essen kennen und genießen lernt oder unsere Wünsche, u. a. eine Schlangenfarm zu besichtigen, erfüllte. Er brachte uns das Leben und die Geschichte Vietnams in kurzer Zeit näher. Gewährte uns dabei Einblicke in das Leben der reichen und armen Landsleute. Ließ uns die vielfältige Küche genießen und wir lernten neue Früchte, Kräuter und das frische Gemüse kennen. Er zeigte uns u.a., welches Bier schmeckt, wo man am besten Kaffee kauft und hatte oft einen selbst Gebrannten dabei oder ließ ihn servieren. Wenn es irgendwo Probleme mit den Servicekräften gab, brauchte man die Sprache nicht zu kennen ... Es hätte manch Trouble gegeben, wenn er die Bestellung, die Bezahlung der Restaurant Rechnung und Trinkgelder nicht für uns übernommen hätte. Aufgrund der inflationären Währung waren wir für kurze Zeit mehrfache vietnamesische Dong-Millonäre (ca. 38 Euro = 1 Mio. VND) - es fühlte sich gut an. Unsere Reise führte uns durch die Berge, kleine Ortschaften, Inseln, das Meer und die Millionenstädte Hanoi, Saigon und Can Tho. Unser Vuong ging über das Reiseprogramm hinaus und die "dufte Truppe" wuchs ihm an das Herz. Da der " alte Mann", wie er sich selbst bezeichnete, noch sehr sportlich war, stand er oft mit uns in der früh auf und versuchte mühsam uns ein paar Grundübungen vom QiGong beizubringen. Um sich selbst fit zu halten, ist es für ihn tägliche morgendliche Routine. Unsere Trinksprüche und Danksagungen mit Anstimmer Oliver brachten die Vietnamesen oft zum Lachen und es gab viele Fotos. Der führende Fotograf war jedoch FrankReich, immer der erste vor Ort. Fragen, wann starten wir, wo müssen wir hin, wie machen wir das, wie geht das mit dem Handy? wurden von unseren Männern übernommen. Wann immer es Bier und Rotwein gab, da war Fränki nicht weit. Immer vorn mit dabei war die stets hilfsbereite Silke, wurde etwas liegen gelassen, fiel zuerst der Name Stefanie ... Die Frage nach den Highlights der Reise ist schwer zu beantworten ... die Wanderung in den Bergen im Norden und die Übernachtung bei den Red Daos, das Wasserpuppentheater, die Ha Long Bucht und die Übernachtung auf der Dschunke, die Wanderung über das Lavagestein auf Cat Ba, das Mekongdelta, die Tempelanlagen von Angkor in Kambodscha oder die Überquerung der mit unzähligen Mopeds und Autos befahrenen bis zu 6-spurigen Straßen....ich weiß es nicht. Es waren auch die Guides in Kambodscha und im Mekongdelta, die uns das Land, die Leute und deren Kulturen näher brachten. Ich bin voller Dankbarkeit für alles Erlebte während der Reise und habe herzensgute Menschen kennengelernt. An alles werde ich mich gern erinnern und fest in meinen Gedanken behalten!Read more

  • Unsere Reisefamilie

    November 23, 2024 in Vietnam ⋅ ☁️ 29 °C

    Vuong unser Guide aus Hanoi, 1963
    Henning, unser Guide in Saigon
    Panja unser Guide in Kambodscha
    Silvia, Dresden, 1963
    Matthias, Dresden 1963
    Sabine Mayer, aus Dresden, 1963
    Christina Schuppe (Schwester), 1952
    Ines Reich, Saalfeld, 1962
    Frank Reich, Saalfeld, 1962
    Oliver Parthum, aus Neukirchen,
    Silke Parthum, aus Neukirchen
    Frank, aus Laubegast, 1963
    Stefanie Menzel, Dresden (das Küken), 2000
    WIR ZWEI 63iger
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    Trip end
    November 23, 2024