Tanzania
Hai District Council

Here you’ll find travel reports about Hai District Council. Discover travel destinations in Tanzania of travelers writing a travel blog on FindPenguins.

21 travelers at this place:

  • Day12

    Day 8: Abwärts...

    August 14 in Tanzania ⋅ ⛅ 26 °C

    Heute startete der Tag wieder um 5.30Uhr und es war ungewohnt warm, da wir nur noch auf 3.100m waren 😊

    Schon beim Frühstück war das Hauptthema bei uns die lang ersehnte Dusche 😍😍🤗
    Aber es war auch etwas Wehmut dabei, da es unser letztes Frühstück in der gewohnten Runde mit Richard, Jackson, Mr. Moe und Dr. Steve war... 😥

    Man gewöhnt sich schon sehr schnell an seine Gruppe... und dazu muss man sagen, dass wir eine richtig tolle und coole Gruppe hatten 😎👍

    Danach ging es 3h durch den Regenwald... in dem, wie man es vermuten könnte, etwas geregnet hat 😅

    Vom Base Camp ging es dann mit dem Bus zurück zur Stella Morris Lodge, wo wir unser Zertifikat erhalten haben 👏🥳

    Der Abschied war schon etwas sentimental, aber Revue schauend ist es schon krass, was wir die letzten 8 Tage erleben durften 🤗🤗 und wir haben es soo genossen und gefeiert!

    DANKE Extrek Afrika!!!! 🥰🥰

    Nach der jahrtausend Dusche 😍 bereiten wir uns mental auf die morgige Safari vor... und zwar, wie sollte es anders sein, mit einem Besuch beim Kardinal 😴🤣🤣

    Fazit: Wir waren auf dem Kilimjaro - wie verrückt ist dass denn bitte?!?!?! 🤗🤗
    Read more

  • Day3

    Minderheitenquartett in Moshi

    August 5 in Tanzania ⋅ ⛅ 21 °C

    Heute war unser „Rest-Day“, bei dem wir ganz gemütlich 12km durch Moshi gewandert sind 😅👏

    Zuerst sind wir mit dem Bus Richtung Moshi, um dort den lokalen Markt zu besuchen mit Früchten, Gemüse, (nicht lange) lebenden Hühner, Fleisch, Fischen, Schuhen und und.. und als waschechte Kartoffeln sind wir hier auch nur kaum aufgefallen... 😂😂

    Danach konnten wir den Kilimanjaro zum ersten Mal aus der Nähe betrachten 😍

    Die Einwohner sind mega freundlich und die Mamas hier drücken gerne mal Fremden ihre Kinder in die Hand und freuen sich mit einem lachenden „Jambo Jambo“..

    Nachdem wir dann die wesentlichen Attraktionen gesehen hatten durften wir noch das lokale Bananenbier aus einem Plastikeimer trinken.. yammi... niiiiiaacht. 🤢🤢

    Fazit: Hello Sonnenbrand... der Klassiker ☀️😂😂
    Read more

  • Day276

    Ferien,endlich passiert mal etwas

    June 4 in Tanzania ⋅ ⛅ 23 °C

    "Die Welt geht eh unter da fragt man sich ob es sich überhaupt noch lohnt Kinder in diese Welt zu setzen" mit diesem Zitat meiner stets optimistischen Mitbewohnerin fange ich meinen heutigen Beitrag an.
    Natürlich fallen uns hier die folgen des Klimawandeles schon stärker auf aber darum soll es heute nicht gehen.

    Heute geht es um Hunde und warum die Sommerferien mit zu dem ereignissreichsten Monat werden kann den ich bisher hatte(neben dem April/anfang Mai).

    Da wir Zurzeit 5 Hunde bei uns haben
    (Bosco,Chipsie,Lucy,Liliths Kito und der letzte lebende Welpe von Lucy "räudo" Tom).
    Ist mir aufgefallen wie leicht sie dazu fähig sind Meinungen zu ändern.
    Dazu zwei Beispiele:
    1: die Welpen bei uns werden solange von meinen Mitfreiwilligen als süß angesehen bis sich ihre Ohren so langsam aufstellen. Ich bin so frei und interpretiere dieses Verhalten hier als Zeichen für die Oberflächigkeit die unsere Geselschaft prägt.

    2:(das eigentlich wichtige):
    Hunde werden hier traditionel nur als Wachhunde gehalten und dementsprechend groß ist auch die Angst vor ihnen.
    Wenn ich mit Liliths Welpen Kito,der inzwischen größer ist als die meisten Hunde hier wurde ich am Anfang häufig mit Furcht und Konfusision betrachtet.
    Doch mit der Zeit fingen die Leute an selber zu probieren den Hund dazu zu bringen Sitz zu machen oder ähnliche sachen,kirz gesagt sie verlieren ihre Angst vor dem Hund.
    Ich habe sogar kauf Angebote für Kito bekommen da Erzogene Hunde hier selten sind(wenn man sich nicht mit ihnen beschäftigt sollte das nicht überraschen).
    Das selbe Schema lief ab als Tom als letzter überlebender von den Kindern unseres Hauses Adoptiert wurde,wärend sie früher möglichst weitläufig allen Vierbeinigen mit scharfen Zähnen aus dem weg gingen .
    Sind sie seit dem sie sich um Tom kümmern sogar bereit Bosco zu streicheln.

    Mein Fazit des Tages dazu Hunde sind toll,besser als Katzen und auf jedenfall besser als Anwälte.

    Nun zu den Sommerferien:
    Seit dieser Woche sind Ferien und es scheint das ich mal mehr machen werde als nur zu Kochen.

    Unser Gastvater plant in der Mitte der Ferien mit uns einen kurzen Ausflug in die Pare Berge zu machen.
    Diese wohl wunderschönen und touristisch kaum erschlossenen Gebirgsketten(Nördlich,Südlich und die Usambara Berge) sind nur eine Stunden von uns entfernt und trotzdem bin ich bisher immer nur an ihnen vorbei gefahren.
    Unsere Reise würde am Lake Jipé starten und dann rauf in die Dichtbewaldeten Berge zu Freunden Gillys führen.

    Im Rest der Ferien planen wir die Wände der Samaritan zu streichen und an den Schulen kaputte Pulte zu reparieren damit erstmal keine neuen gekauft werden müssen.

    Oh und ich gehe auf den Uhuru Peak,die Spitze des Kibo(früher Kaiser Wilhelm Spitze) dem höchsten Gipfel des Kilimandscharo.
    Diesen werden 3 Mitfreiwillige,Bruder und Vater einer Mitfreiwilligen und ich besteigen,Zusammen mit 12 Trägern und einem Guide.
    Wir haben uns für die 7 Tägige Lemosho Route entschieden bei der wir alle 5 Klimazonen durchqueren werden und im Durchschnitt 95% aller begeher den Gipfel erreichen.
    Zu dem sind wesentlich weniger Touristen unyer wegs als auf der Marangu und Machamwe Route.

    Ich bin deshalb vom Morgen des 8.6 bis zum Abend des 15.6 vermutlich nicht erreichbar.

    Zu den Bildern:
    1:bei 5-10 Grad Nachts und 15 Grad tagsübers genießen meine Mitfreiwilligen während einer Pause die Sonne
    2:Braiton(so schreibt man ihn scheinbar wirklich) präsentiert stolz Tom
    3:Tom begleitet mich und Kito beim Spaziergang
    4: ein Stachelrochen
    5:eine Antilope(Elen vielleicht)
    6:ein Affe mit der geklauten Ration eines Tourists
    Read more

  • Day6

    Day 2: Pole Pole...

    August 8 in Tanzania ⋅ ⛅ 8 °C

    Unser Tag startete heute um 5.30 Uhr bei unter 0 Grad 🥶 mit einer Tasse Tee und nach „Waschi Waschi“ mit einem ausgiebigen Frühstück 😍 Öffentliches Internet-Café heftig nice 🤔

    Ab 7.00 Uhr ging es dann ganz Pole Pole vom Regenwald ins Moorland 🌱 kurzzeitig erinnerte hier die Landschaft an die Totensümpfe von Herr der Ringe 😃

    Gegen Mittag kamen wir dann am nächsten Base Camp an, bei 3.600m Höhe und tollen Ausblick 🗻, dies machte sich leider teilweise beim Lunch bemerkbar, da mein Magen (Michi) das Essen nicht mehr ganz so genießen konnte wie davor.

    Nach einem Besuch vom Kardinal (= ergo Razinger = ergo Powernap) 😴 gab es noch einen Akklimatisierungsspaziergang bevor wir unsere 18 köpfige Crew bei einer ausgiebigen Tanzsession kennen lernen durften 🎵🎶😎

    Der Abend klang dann gemütlich aus mit einem Tamu Sana Abendessen und der spannenden Lebensgeschichte unseres Guides ☝️😊 und Gott sei Dank einer Wärmflasche (=Trinkflasche) im Schlafsack 🥳🥳

    Fazit: Cheerio... auf eine schlaflose Nacht und Rückenschmerzen 🤣🤣
    Read more

  • Day3

    Day 3: Is day 2 for the Kili adventure

    February 4 in Tanzania ⋅ ⛅ 17 °C

    Habari za asubuhi!
    (Swahili, means “good morning”)

    I have survived my first night at Kilimandscharo in a tent 💪🏕🏔. It’s a challenge, believe me: Cold, hard floor and loud people who apparently want to make this hike without any sleep 🤷‍♀️. But all in all I’m still grateful for 5 hours of sleep 🙏.

    The hardest part is the night at this stage and the thin air. I woke up several times coughing, feeling that I can’t breathe. To be honest, I was actually anxious and wanted to quit...But this morning it was all gone. And I’m not a quitter ... not yet 💪🏃‍♀️!

    So after a fabulous breakfast with Nutella, porridge and omelette, we start our journey to the next camp: Shira Cave Camp!
    Read more

  • Day2

    Day 2: Is day 1 for the Kili adventure

    February 3 in Tanzania ⋅ ⛅ 26 °C

    We took off at noon (Machame Gate 1,800m) and arrived at the first camp (Machame Camp 2,835m) right before 6pm - 6 hours of walking through the jungle 🌿🌱🍃. Now all the walks to work and my Alster training with all of my friends really pay off 💪🏃‍♀️ I did well until 5pm... then I got really tired and could feel pain in my legs and feet.

    But I made it! And I’m proud, because so far I’m doing great. And this body of mine really deserves a big applause - 7 vaccine shots and lots of training in January plus lots of stress, but not the slightest sign of feeling weak, falling down the stairs at Tchibo one day before take-off leaving nothing but a bruise, and now climbing this mountain with no problem adjusting to heights (so far), at a good pace and with nothing but aching feet (which is normal) 💪🏃‍♀️.

    Today’s lesson: Love and appreciate your body for what it is (i.e., healthy, strong, beautiful) and don’t shame it for what it’s not (i.e., Victoria’s Secret model 😉)

    PS: My team prepared the most delicious food tonight 🥑🥒🥔 and I have been lucky to see the most amazing sky full of stars (really, I have never seen anything like this before 💫✨⭐️).

    All in all a perfect day to be grateful for 🙏

    Asante sana!
    (Swahili, means “thanks very much”)
    Read more

  • Day4

    Day 4: Is day 3 for the Kili adventure

    February 5 in Tanzania ⋅ 🌬 23 °C

    Luckily today started off much easier as yesterday - no climbing, proper hiking 🗻🏃‍♀️. Today is THE day showing how my body handles the altitude: Climb high (Lava Tower Camp 4,600m), sleep low (Baranco Camp 3,900m).

    I’m actually feeling quite alright. A little bit of a headache and a sore neck from carrying the daypack. But once we have passed Lava Tower, I feel much better... and I am wondering whether I could actually do this in 6 rather than 7 days 🧐💪

    Gaston keeps saying: Pole, pole (Swahili, means “slow down”) and asks me why I’m always in a rush. Some food for thought.
    So today’s learning: Slow down, live in the moment 🙏

    In the evening I had my first doubts that I will actually make it to the top: Nightmares keeping me awake (90% had to do with me dying 😱), serious headache, low appetite and a bit dizziness 🤪🥺🤕

    But let’s see ...
    Read more

  • Day5

    Day 5: Is day 4 for the Kili adventure

    February 6 in Tanzania ⋅ ⛅ 23 °C

    Again, why do people say Kilimandscharo does not involve any climbing? Today started off with climbing (!) Baranco wall 🗻🦸🏼‍♀️🥾. This was hard, especially if you are afraid of heights 😱 But due to Gaston I made it (he is very good at motivating people).

    I was so relieved when I reached the top and enjoyed a wonderful view.

    Next stop: Karanga Camp (3,995m) for lunch, then Barafu Camp (4,673m) for rest.
    Read more

  • Day2

    Day 2: Is day 1 for the Kili adventure

    February 3 in Tanzania ⋅ ⛅ 14 °C

    Mambo! (Swahili, means “Hi”)

    This is the big day I have been waiting for, for a very long time: I start hiking up Kilimandscharo 🗻🏃‍♀️💪. See for yourself how beautiful it is.

    You cannot believe how excited I am ... and the funny thing is: I will be all by myself - with nine local men, I feel beyond special✌️☺️👸🏼

    We are going to climb via Machame Route starting at around noon 🏃‍♀️🗻💪.

    PS: No internet on Kilimandscharo, that’s why I share this with you just now. But stay tuned and see whether I made it to the top...
    Read more

  • Day12

    Bei den Maasai

    September 23, 2018 in Tanzania ⋅ 🌙 20 °C

    „Was zieht man denn da heute an?“- „Also ich hab schon meine Lederhose bereit gelegt.“

    Das wird was. Bayer trifft Maasai.

    Wir sind wieder mal extreme Glückspilze. Die Gründer und Leiter des „More than a drop“ Nicola und Gianluigi nehmen uns mit in ein Maasai-Dorf, aus dem Mädchen stammen, die bei ihnen die Gastronomie-Ausbildung gemacht haben. Die Maasai sind die bekannteste der insgesamt 130 Ethnien in Tansania.

    Mit Nicolas Allrad-Jeep kämpfen wir uns auf extrem holprigen Wegen durch den Busch. Da Trockenzeit ist, schwappt in jeder Kurve ein Schwung rötlicher Erde durch die Fenster rein. Alina, Felix und ich schwitzen uns auf der recht engen Sitzbank gegenseitig voll und das Auto kläppert so sehr, dass wir uns nur schreiend unterhalten können (kleiner Vorgeschmack für Daniel und Charly, mit denen wir drei Wochen in einem Jeep verbringen werden. Das wird super!).

    Sobald man das Enge, Schwitzige, Staubige mal akzeptiert hat, ist es gar nicht mehr so schlimm. Es gehört einfach dazu.

    Begrüßt werden wir von Lesse, einem Maasai-Freund von Nicola und Gianluigi, mit einem Willkommens-Drink. Aus einer Kalabasse schenkt er frisches Ziegen-Blut ein. Dickflüssig und tiefrot. Mir stellt es die Nackenhaare auf. Ich lehne dankend ab. Gianluigi ermahnt mich. Es gehört zur Tradition, ich MUSS das trinken. Mein Herz fängt an zu rasen. Ich bin mir sicher, dass ich das Zeug nicht runter kriege. Die Maasai, die gerade noch für uns gesungen haben und nun um uns stehen schauen uns erwartungsvoll an. Pressure is on! Langsam setze ich den Becher an, versuche den Würgereiz zu ignorieren und trinke das Zeug. Ich hab das Gefühl, ich werde gleich ohnmächtig. Noch ehe ich checke, was ich da trinke, fangen die Maasai zu lachen an. Es ist Hibiskussaft. Sie wissen bereits, dass mzungus (=Hellhäutige oder wörtlich übersetzt: Herumstreunende) kein warmes Blut verkraften.

    Alina (die sogar Vegan ist) und ich brauchen ein paar Momente, um über den Schock hinwegzukommen.
    Die Maasai findens lustig.

    Einer von ihnen, Joshua, nimmt uns anschließend mit auf einen Spaziergang durch sein Dorf.
    Wunderschön gelegen zwischen dem Kilimanjaro und dem Mount Meru befinden sich in dieser steppenartigen Landschaft vereinzelte Lehmhütten (=Bomas), die in mit Steinen abgegrenzten Grundstücken positioniert sind. Wieviele Frauen ein Mann hat, erkennt man an der Anzahl der Lehmhütten auf dem Grundstück. Das Ansehen eines Mannes steigt mit der Anzahl seiner Frauen.

    Da stehen wir vor den Lehmhütten einer befreundeten Familie von Joshua. Überall neugierig schauende Kinder (gefühlt von jedem Alter mindestens eins). Frauen in ihren roten und blauen Gewändern, mit ihrem traditionellen Schmuck. Kein fließend Wasser, kein Strom, keine Infrastruktur.
    Wir wissen nicht so recht, was wir sagen sollen. Kulturell unterschiedlicher könnten wir kaum sein.

    „These are traditional trousers of my tribe.” Felix ist mächtig stolz und macht mal wieder Werbung für seine Lederhose. Die Maasai begutachten anerkennend die Lederqualität seiner Hose.

    Das Eis ist gebrochen.

    Joshua frägt uns ob wir ein Boma von innen sehen wollen. Na Logo! Wir steigen durch das kleine Loch und sehen erstmal gar nichts. Es ist stockdunkel - kein einziges Fenster(loch). „Sorry it’s dark here. But I provide light!” Joshua zieht sein Smartphone aus seinem kunterbunten Gewand (Fortschritt trifft auf Tradition) und leuchtet in den Raum, wo wir plötzlich zwei Frauen in der Hocke sitzen sehen, die gerade das Essen vorbereiten und nun schüchtern kichern. Eine davon hält ein Baby im Arm. Frisch gebackene Mütter müssen die ersten 5 Monate in dieser engen, dunklen Lehmhütte verweilen.

    Felix, der alte Grundschulonkel hat mittlerweile eine Schar Fans um sich (fehlt nur noch, dass sie ihn anfeuern wie seine Ailinger Schüler: HERR HÄRTER! HERR HÄRTER!).
    Die Kids werden immer forscher, wollen Fotos mit der Spiegelreflexkamera schießen und können gar nicht genug von Selfies kriegen. Als wir ihnen die Fotos zeigen, lachen sie sich kaputt. Viele von ihnen sehen sich scheinbar selten selbst.

    Joshua führt uns weiter.
    Wir steppen ein paar Minuten quer durch die Prärie. Vorbei an Eseln und Ziegenherden. Joshua ist extrem schnell. Vielleicht liegt es an seiner beachtlichen Statur (Maasai sind bekannt für ihre großgewachsene, stolze Figur). Vielleicht liegt es aber auch an seinen Schlappen aus Autoreifen. Man weiß es nicht.

    Wir hecheln ihm hinterher und kommen schließlich bei einer Lehmhütte an, in der eine ehemalige Schülerin des „More than a drop“ wohnt.
    Felix wird direkt in die Hütte zu den Männern gezogen. Vermutlich handelt er gerade aus, wieviele Kühe er für mich und Alina will. Oder er bahnt ein neues Lederhosn-Business an.

    Alina und ich sind vor der Hütte beschäftigt mit der Herde an Kindern, die uns plötzlich umzingelt. Es folgt ein Fotoshooting der besonderen Art. Alle wollen fotografieren und fotografiert werden. Am liebsten mit meiner verspiegelten Sonnenbrille auf dem Gesicht. Sie kriegen sich nicht mehr ein vor Lachen. Mir geht das Herz auf.

    Wir gehen zurück zu Lesse. Er hat inmitten dieser Prärie eine Massai-Lodge gebaut, die von Pool über Sauna bis hin zu edelsten Weinen alles zu bieten hat, was der Luxustourist begehrt. Das Gute daran ist, dass dort ausschließlich Maasai arbeiten dürfen, unter anderem eben auch Mädchen, die zuvor die Gastronomie-Ausbildung im „More than a Drop“ gemacht haben. Dies ist eine Möglichkeit für sie, einer Zwangsheirat beziehungsweise einer äußerst schmerzhaften bis sogar tödlich endenden Beschneidung zu entkommen.

    Dann ist es soweit. Wir verabschieden uns von Nicola, Gianluigi und Alina, vor deren Arbeit und sozialem Einsatz wir wirklich den Hut ziehen. Mit ihnen hatten wir einige anregende Gespräche über gemeinnützige Vereine und den Sinn und Zweck von Projekten wie ihrem und unserem. Es ist immer wieder aufs Neue inspirierend, Menschen wie sie zu treffen.

    Unser Weg führt uns nun weg von Moshi, vom Kilimanjaro und vom „More than a Drop“, wo wir uns schon fast „hoimelig“ fühlen, wie meine Oma sagen würde.
    Read more

You might also know this place by the following names:

Hai, Hai District Council

Join us:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

Sign up now