Tanzania
Hai District Council

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11 travelers at this place:

  • Day12

    Bei den Maasai

    September 23 in Tanzania

    „Was zieht man denn da heute an?“- „Also ich hab schon meine Lederhose bereit gelegt.“

    Das wird was. Bayer trifft Maasai.

    Wir sind wieder mal extreme Glückspilze. Die Gründer und Leiter des „More than a drop“ Nicola und Gianluigi nehmen uns mit in ein Maasai-Dorf, aus dem Mädchen stammen, die bei ihnen die Gastronomie-Ausbildung gemacht haben. Die Maasai sind die bekannteste der insgesamt 130 Ethnien in Tansania.

    Mit Nicolas Allrad-Jeep kämpfen wir uns auf extrem holprigen Wegen durch den Busch. Da Trockenzeit ist, schwappt in jeder Kurve ein Schwung rötlicher Erde durch die Fenster rein. Alina, Felix und ich schwitzen uns auf der recht engen Sitzbank gegenseitig voll und das Auto kläppert so sehr, dass wir uns nur schreiend unterhalten können (kleiner Vorgeschmack für Daniel und Charly, mit denen wir drei Wochen in einem Jeep verbringen werden. Das wird super!).

    Sobald man das Enge, Schwitzige, Staubige mal akzeptiert hat, ist es gar nicht mehr so schlimm. Es gehört einfach dazu.

    Begrüßt werden wir von Lesse, einem Maasai-Freund von Nicola und Gianluigi, mit einem Willkommens-Drink. Aus einer Kalabasse schenkt er frisches Ziegen-Blut ein. Dickflüssig und tiefrot. Mir stellt es die Nackenhaare auf. Ich lehne dankend ab. Gianluigi ermahnt mich. Es gehört zur Tradition, ich MUSS das trinken. Mein Herz fängt an zu rasen. Ich bin mir sicher, dass ich das Zeug nicht runter kriege. Die Maasai, die gerade noch für uns gesungen haben und nun um uns stehen schauen uns erwartungsvoll an. Pressure is on! Langsam setze ich den Becher an, versuche den Würgereiz zu ignorieren und trinke das Zeug. Ich hab das Gefühl, ich werde gleich ohnmächtig. Noch ehe ich checke, was ich da trinke, fangen die Maasai zu lachen an. Es ist Hibiskussaft. Sie wissen bereits, dass mzungus (=Hellhäutige oder wörtlich übersetzt: Herumstreunende) kein warmes Blut verkraften.

    Alina (die sogar Vegan ist) und ich brauchen ein paar Momente, um über den Schock hinwegzukommen.
    Die Maasai findens lustig.

    Einer von ihnen, Joshua, nimmt uns anschließend mit auf einen Spaziergang durch sein Dorf.
    Wunderschön gelegen zwischen dem Kilimanjaro und dem Mount Meru befinden sich in dieser steppenartigen Landschaft vereinzelte Lehmhütten (=Bomas), die in mit Steinen abgegrenzten Grundstücken positioniert sind. Wieviele Frauen ein Mann hat, erkennt man an der Anzahl der Lehmhütten auf dem Grundstück. Das Ansehen eines Mannes steigt mit der Anzahl seiner Frauen.

    Da stehen wir vor den Lehmhütten einer befreundeten Familie von Joshua. Überall neugierig schauende Kinder (gefühlt von jedem Alter mindestens eins). Frauen in ihren roten und blauen Gewändern, mit ihrem traditionellen Schmuck. Kein fließend Wasser, kein Strom, keine Infrastruktur.
    Wir wissen nicht so recht, was wir sagen sollen. Kulturell unterschiedlicher könnten wir kaum sein.

    „These are traditional trousers of my tribe.” Felix ist mächtig stolz und macht mal wieder Werbung für seine Lederhose. Die Maasai begutachten anerkennend die Lederqualität seiner Hose.

    Das Eis ist gebrochen.

    Joshua frägt uns ob wir ein Boma von innen sehen wollen. Na Logo! Wir steigen durch das kleine Loch und sehen erstmal gar nichts. Es ist stockdunkel - kein einziges Fenster(loch). „Sorry it’s dark here. But I provide light!” Joshua zieht sein Smartphone aus seinem kunterbunten Gewand (Fortschritt trifft auf Tradition) und leuchtet in den Raum, wo wir plötzlich zwei Frauen in der Hocke sitzen sehen, die gerade das Essen vorbereiten und nun schüchtern kichern. Eine davon hält ein Baby im Arm. Frisch gebackene Mütter müssen die ersten 5 Monate in dieser engen, dunklen Lehmhütte verweilen.

    Felix, der alte Grundschulonkel hat mittlerweile eine Schar Fans um sich (fehlt nur noch, dass sie ihn anfeuern wie seine Ailinger Schüler: HERR HÄRTER! HERR HÄRTER!).
    Die Kids werden immer forscher, wollen Fotos mit der Spiegelreflexkamera schießen und können gar nicht genug von Selfies kriegen. Als wir ihnen die Fotos zeigen, lachen sie sich kaputt. Viele von ihnen sehen sich scheinbar selten selbst.

    Joshua führt uns weiter.
    Wir steppen ein paar Minuten quer durch die Prärie. Vorbei an Eseln und Ziegenherden. Joshua ist extrem schnell. Vielleicht liegt es an seiner beachtlichen Statur (Maasai sind bekannt für ihre großgewachsene, stolze Figur). Vielleicht liegt es aber auch an seinen Schlappen aus Autoreifen. Man weiß es nicht.

    Wir hecheln ihm hinterher und kommen schließlich bei einer Lehmhütte an, in der eine ehemalige Schülerin des „More than a drop“ wohnt.
    Felix wird direkt in die Hütte zu den Männern gezogen. Vermutlich handelt er gerade aus, wieviele Kühe er für mich und Alina will. Oder er bahnt ein neues Lederhosn-Business an.

    Alina und ich sind vor der Hütte beschäftigt mit der Herde an Kindern, die uns plötzlich umzingelt. Es folgt ein Fotoshooting der besonderen Art. Alle wollen fotografieren und fotografiert werden. Am liebsten mit meiner verspiegelten Sonnenbrille auf dem Gesicht. Sie kriegen sich nicht mehr ein vor Lachen. Mir geht das Herz auf.

    Wir gehen zurück zu Lesse. Er hat inmitten dieser Prärie eine Massai-Lodge gebaut, die von Pool über Sauna bis hin zu edelsten Weinen alles zu bieten hat, was der Luxustourist begehrt. Das Gute daran ist, dass dort ausschließlich Maasai arbeiten dürfen, unter anderem eben auch Mädchen, die zuvor die Gastronomie-Ausbildung im „More than a Drop“ gemacht haben. Dies ist eine Möglichkeit für sie, einer Zwangsheirat beziehungsweise einer äußerst schmerzhaften bis sogar tödlich endenden Beschneidung zu entkommen.

    Dann ist es soweit. Wir verabschieden uns von Nicola, Gianluigi und Alina, vor deren Arbeit und sozialem Einsatz wir wirklich den Hut ziehen. Mit ihnen hatten wir einige anregende Gespräche über gemeinnützige Vereine und den Sinn und Zweck von Projekten wie ihrem und unserem. Es ist immer wieder aufs Neue inspirierend, Menschen wie sie zu treffen.

    Unser Weg führt uns nun weg von Moshi, vom Kilimanjaro und vom „More than a Drop“, wo wir uns schon fast „hoimelig“ fühlen, wie meine Oma sagen würde.
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  • Day4

    Day 3: Kilimanjaro Begins!

    March 8, 2011 in Tanzania

    Machame Gate, 1490m ASL
    Up early to collect our hire gear and check out. On the bus by 8:30am before the 1.5 hour drive to Machame Gate.

    Signed the registration book, took a few photos and headed off into the morning. We were paired with a couple our age - Tom (UK) and his girlfriend Sarka (Czech), plus a late 50s Canadian man named John.

    The early stages were steep but smooth, definitely a vehicle track. Mostly rainforest and jungle terrain - very hot and humid, but thankfully no rain! Couldn't see much scenery due to tall trees and haze. Ate our massive packed lunches in a small clearing while marvelling at the porters going past with heavy backpacks and massive sacks on their heads.

    Eventually the rainforest gave way to regular forest as we ascended, and we reached Machame Camp at 4pm. Had a bucket wash and some tea & popcorn before socialising with the others. Dinner was massive - soup, fried potato, fried fish, vegetable stew and boiled cabbage. At sunset, the haze suddenly blew away and we had a spectacular view of Uhuru Peak, 3km above us.

    Once the sun was gone the temperature dropped sharply so we retreated to the warmth of our tent. Feeling tired from the day's exertions and not daring to brave the frigid temps outside, we went to bed around 9pm.
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  • Day8

    Angezählt...

    November 21, 2015 in Tanzania

    Bin im richtigen Hotel anfekommen, hier treffe ich heute Abend meine Wandergruppe. Habe erstmal ein Zimmer für mich, für die Verhältnisse sehr luxuriös, mit TV und Spitzenmoskitonetz. Die Fensterfront mit Balkon ist Richtung Kili, man ahnt ihn hinter den Wolken, hoffe er zeigt sich noch komplett im Laufe des Tages. Eben kam auch eine Gruppe vom Berg zurück, nur Männer und sie sahen auch aus wie 6 Tage nicht geduscht...Read more

  • Day14

    There and back again II oder Kili kills

    November 27, 2015 in Tanzania

    Was gibt es zu sagen ... Got it!
    Aufstieg bis zum Basecamp komplikationslos. Mit dem Wetter hatten wir ziemlich Glück, tolle Flora und Fauna, tolle Truppe, super Team mit 1 Headguide, 5 Assistantguides, 2 Köchen, 24 Porter/G-fighters. Mein Zelt war immer kuschelig, das Essen sehr lecker, die Wege teilweise zum Klettern, Geröll oder gut zu gehen. Bis dahin für mich, Berg-erfahren sag ich mal, kein Problem. Den Gedundheitscheck abends habe ich immer gewonnen.
    Dann kam der 25.11. tagsüber 7h Aufstieg zum Basecamp auf 4600m, 3h schlafen, um 23h aufstehen, 0h loslaufen. Ziel 5895m Uhuru-Peak. Das unsere Route Machame/whiskey-Route heisst, wussten wir, viel schwerer als die CocaCola-Route, aber das man sich auch fühlt wie nach einer Flasche Whiskey auf ex hat uns keiner gesagt. Bis 5300m ist das mit pole pole ja noch machbar, aber dann bis zum Stella Point... Da stirbt man mehrmals, Geröllweg erscheint unendlich, fragen wie lange es noch dauert dürfen wir nicht ( war abgemacht ) keiner von uns ist mehr richtig zurechnungsfähig und ohne unsere Guides und ohne unser Motivationsgeschrei am Berg hätte es keiner geschafft! Ab Stella Point war der Schalter umgesprungen, die ersten Sonnenstrahlen, der Weg noch 45 min einfaches Gehen in sagenhafter Schneelandschaft! Mountain-Sickness wie weggeblasen! Kili gekillt!
    Weitererzählen wie schwer es wirklich war dürfen wir nicht, aber bei aller Liebe, das ist kein Berg zum hochspazieren!!!
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  • Day4

    Kilimanjaro - Pre Meeting

    February 8, 2017 in Tanzania

    Today we set off to the Stella Maris hotel which was our meeting point with the rest of the G Adventures group. When our taxi arrived we were greeted by two women that each gave us a very warm embracing hug. At the time we had no idea who they were. They either worked here or were very friendly hotel guests. When we entered the hotel we were given a fresh glass of Mango juice that was so flavoursome and exactly what was needed after sitting in a stuffy taxi.

    Once settled we met up with the other members of our group for an induction meeting. We sat in what looked like a board room and I scanned the room to see who I would be sharing this adventure with. Earlier in the day the four of us were discussing what our group would be like. I think we were hoping that there would be eight girls but the reality was we would be sharing this adventure with six other guys and someone’s girlfriend. Oh well.

    After some introductions and meeting our guides we headed off for dinner. This was going to be our last good meal for a week! Livingstone was our waiter for the day. He was a proper cheeky chappy. I had spoken to him earlier in the day and he was telling me that climbing Kilimanjaro was easy even though he had never climbed it himself.

    Speaking to the rest of the group over dinner it was apparent no one knew what to expect over the next coming days. But we seemed to have a solid group and everyone was quite social which we all needed to be if we was going to get through this.
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You might also know this place by the following names:

Hai, Hai District Council

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