• Adiós Ecuador - Hola Perú

    16 мая 2022 г., Эквадор ⋅ ☁️ 21 °C

    Adios Ecuador - wir werden wieder kommen!
    Ecuador hat unsere Erwartungen in jeglicher Hinsicht übertroffen. Wir haben uns in das verhältnismäßig kleine Land total verliebt. Die Freundlichkeit der Menschen, die Traditionen der indigenen Bevölkerung, die wahnsinnig beeindruckende Natur, das interessante lokale Essen - alles im Zusammenspiel löst bei uns beiden ein intensives Gefühl aus: wir sind mit dem Land noch nicht fertig! Unser nächster Besuch hier wird in der Trockenzeit sein und wir freuen uns schon jetzt darauf noch mehr Kontakt zu den Einheimischen zu bekommen, neue Wanderwege zu entdecken und dann auch den ein oder anderen Vulkan bis zum Gipfel zu besteigen.

    Unsere Zeit in Ecuador endet mit einem Abenteuer. Als wir am frühen Morgen in Zumba aufwachen ist das kleine Bergdorf in mystischen Nebel gehüllt. Wir machen uns auf den Weg zum Terminal, wo unsere Reise zur Grenze um 8 Uhr mit dem Ranchera starten soll (Transport Nr. 1). Um kurz vor 8 Uhr trudelt das Gefährt am Terminal ein, wird beladen und los geht die wilde Fahrt. Von geteerten Straßen haben wir uns sowieso schon lange verabschiedet, deshalb sind wir auf eine ruckelige Fahrt eingestellt. Die Strecke zur Grenze führt uns durch einen relativ unberührten und wunderschönen Teil der Anden, immer wieder wundern wir uns, wo hier noch Häuser stehen und Menschen leben - fernab der Zivilisation und so ganz anders als alles, was wir kennen und als komfortabel empfinden. Für uns ist die abenteuerliche Fahrt genau das Richtige. Mandana neben mir bekommt das Grinsen ebenso wie ich nicht mehr aus dem Gesicht.

    Die Grenze ist dann tatsächlich so abgelegen und klein, wie wir uns das vorgestellt hatten. In so etwas wie einer Garage sitzt auf ecuadorianischer Seite ein Frau an einem PC, die unsere Ausreise registriert, dann geht's über eine Brücke hinüber nach Peru. Und siehe da - wir hatten es nicht für möglich gehalten - aber direkt treffen wir auf ein paar Touristen. Zwei Holländer und zwei Franzosen sind schon eifrig ins Geschehen eingebunden. Alles wirkt recht umständlich und kompliziert, vor allem die undurchsichtigen Impfbestimmungen scheinen Probleme zu machen. Die Anderen erzählen uns, dass sie bereits am Samstag über die Grenze wollten, aber übers Wochenende wurde hier einfach mal nicht gearbeitet, weshalb sie zwei Tage lang fest saßen - ein Glück, dass wir uns für den Montag entschieden haben.

    Die Einreise für uns geht dann aber überraschend schnell. Mit der Impfung passt alles und die Registrierung ist unkompliziert. Also noch schnell die übrigen Dollar in Peruanische Soles getauscht und schon sitzen wir in einem Motortaxi nach Namballe (Transport Nr. 2). Dort treffen wir die zwei französischen Jungs von der Grenze wieder, die an einem nahezu zerfallenen Auto auf Mitfahrer warten. Die privaten Transporte zum nächsten Ort starten nämlich erst mit vier Personen. Zum Glück können wir die Gruppe vervollständigen und damit geht die Fahrt mit Transport Nr. 3 weiter nach San Ignacio. Unser Fahrer will für uns noch bei einer Bank anhalten, damit wir Bargeld abgeben können, da merken wir aber schnell, dass in Perú so einiges anders läuft. Da die Sonne seit einiger Zeit nicht schien, hat San Ignacio nämlich wohl derzeit keinen Strom, wie man uns klar macht. Das heißt in kurz: nix geht! Irgendwie finden wir dann aber doch einen Geldautomaten, der noch funktioniert und uns ein paar Soles ausspuckt. Dann geht's weiter zum Terminal.

    Am Terminal steigen wir in einen Minivan um - Transport Nr. 4 -, der uns nach Jaen bringt. In rasantem Tempo und schätzungsweise Rekordzeit kommen wir dort etwa 1 1/2 Stunden später schon an. Hier heißt es wieder in ein Motortaxi (Transport Nr. 5) umsteigen und zu einem anderen Terminal fahren. Die laute, chaotische und dreckige Stadt Jaen hat es wirklich in sich und wir sind froh, dass wir die etwa 2km gut überstehen.

    Am Terminal in Jaen haben wir wieder Glück und bekommen noch den Minivan nach Chachapoyas um 15 Uhr - der nächste wäre erst um 16:30 Uhr gefahren. Und dann wirds zäh. Mit dem maximal beladenen und extrem stickigen Minivan (Transport Nr. 6) gurken wir durch Perus Norden. Die Straße durch die Anden ist wie schon in Ecuador von diversen Erdrutschen böse in Mitleidenschaft gezogen worden. An manchen Stellen fehlt einfach die halbe Straße, woanders ist alles weg und ein provisorischer Umweg wurde errichtet. Oft geht es nur im Schritttempo voran. Nach fünf schir endlos wirkenden Stunden erreichen wir Chachapoyas um kurz nach 20 Uhr und damit mehr als 12 Stunden nach dem Start in Zumba. Wir sind wahnsinnig erschöpft aber froh, dass wir es in einem Rutsch bis zu unserem Idealziel geschafft haben. Jetzt heißt es: Vorfreude pur auf Peru!
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  • Auf dem Weg zur Grenze

    15 мая 2022 г., Эквадор ⋅ ☁️ 21 °C

    Auf unserem Weg zur Grenze nach Perú legen wir zunächst einen kurzen Stopp in Vilcabamba ein. Eigentlich wollten wir hier auch noch eine kleine Wanderung machen, bevor wir weiter nach Süden fahren, aber das Wetter spielt heute leider nicht mit. Deshalb schlendern wir etwas durch den kleinen Ort und warten dann direkt auf den nächsten Bus nach Zumba.

    Die Strecke nach Zumba führt durch einen wunderschönen Teil der Anden im Süden Ecuadors. Die Straße schlängelt sich durchs Gebirge und eröffnet nach praktisch jeder Kurve einen neuen tollen Ausblick. Wir merken schnell, dass wir den am wenig populärsten Grenzübergang gewählt haben, denn nach etwa der Hälfte der Strecke ist Schluss mit der geteerten Straße. Stattdessen holpert der Bus über einen einspurigen Erdweg weiter. Immer wieder geht es nur um Schritttempo voran, denn in der Gegend sind Erdrutsche in der Regenzeit häufig und die Straße dadurch ganz schön in Mitleidenschaft gezogen. An einigen Stellen wird es richtig eng zum Abgrund, da schaut man schon mal lieber weg und hofft aufs Beste.

    Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichen wir am Nachmittag den kleinen Ort Zumba. Weiter kommen wir heute nicht mehr, denn der "Ranchera" zur Grenze fährt nur zwei Mal am Tag. Deshalb suchen wir uns eine gemütliche Unterkunft, essen noch eine Kleinigkeit und lassen den Tag ganz in Ruhe ausklingen. Morgen wartet dann das nächste Abenteuer auf uns und (hoffentlich) der Grenzübertritt nach Perú.
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  • Nationalpark Podocarpus

    14 мая 2022 г., Эквадор ⋅ ⛅ 15 °C

    Endlich steht mal wieder Wandern auf dem Programm. Dazu fahren wir heute von Loja aus die kurze Strecke zum Parque Nacional Podocarpus etwas südlich der Stadt. In dem Nationalpark sind verschiedene Vegetationszonen vertreten von Urwald über Nebelwald bis zum Dschungel ist alles dabei. Wir sind hauptsächlich im Nebelwald unterwegs und wie das nunmal so ist, werden wir dabei von mal mehr mal weniger heftigem Regen begleitet.

    Auf dem ersten Abschnitt zum Refugio haben wir eine tolle Sicht in die Berge und auf Loja. Die Vegetation verändert sich zunehmend, der Wald wird dichter und es hängen immer mehr Wolken in den Bergen. Am Refugio legen wir eine etwa zweistündige Zwangspause wegen heftigen Regens ein, danach geht es weiter berauf. Inzwischen hat der Regen etwas nachgelassen und wir tauchen weiter in den Nebelwald ab. Die Umgebung erinnert uns ein wenig an unsere Zeit in Monteverde, Costa Rica. Unser heutiges Ziel ist ein Aussichtspunkt auf etwa 3.000m Höhe, den wir am frühen Nachmittag erreichen. Kurz darauf verziehen sich die Wolken und der Regen immer mehr, sodass wir einen tollen Blick auf die Umgebung genießen können.

    Auf dem Weg zurück zum Parkeingang wird das Wetter dann immer besser. Die Wolkendecke reißt auf und die Sonne kommt sogar heraus, weshalb wir nochmal richtig ins Schwitzen kommen. Gleichzeitig ist die Sicht natürlich phenomenal! Unten angekommen müssen wir nicht lange auf den Bus warten, der uns zurück nach Loja bringt und so endet ein toller Wandertag.
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  • Unterwegs in Cuenca

    11 мая 2022 г., Эквадор ⋅ ⛅ 16 °C

    Nachdem wir gestern nach vier Wochen am Meer mit dem Bus wieder auf über 2.500m in die Berge gefahren sind, erkunden wir heute erstmal in aller Ruhe Cuenca. Dazu haben wir ins einen tollen Mix aus Sightseeing und Schlemmen ausgedacht.

    Los geht's mit der Besichtigung der Kathedrale inklusive Aussicht über die Stadt vom Kirchturm. Danach geht es kulinarisch weiter. Auf unserem Weg durch die Stadt verspeisen wir Huevos Chilenos, gebackene Empanada, Eis mit Käse, einen Bolon mit Käse, Morocho und eine kleine Portion Horneado. Gestern hatten wir schon das Getränk Aqua de Pitimas probiert, das wohl aus Blumen hergestellt wird.

    Vollgefressen kugeln wir uns dann zuerst durch das Museo del Sombrero, in dem wir alles über die Herstellung der Panama Hüte erfahren. Im Anschluss setzen wir uns genauer mit der ecuadorianischen Vergangenheit und Kultur im Museo Pumagungo auseinander.

    Cuenca gefällt uns vor allem wegen der Architektur und der Atmosphäre wirklich gut, weshalb wir unseren Aufenthalt direkt mal um eine weitere Nacht verlängert haben.
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  • Abschied aus Galapagos

    9 мая 2022 г., Эквадор ⋅ ⛅ 25 °C

    Noch einmal genießen wir das tierische Treiben an unserem Lieblingsspot auf San Cristóbal und dann war sie das, unsere Reise auf die Galapagos-Inseln. Die anfängliche Skepsis hat sich spätestens mit dem Besuch der Isla Isabela gelegt und die letzten drei Wochen haben sich zu einem absoluten Highlight unserer Reise bisher entwickelt. Galapagos war magisch und oftmals atemberaubend! Viele Erlebnisse und Tierbegegnungen werden unvergessen bleiben. Wir sind dankbar für die wundervollen Erlebnisse hier und schätzen diese besondere Zeit "in einer anderen Welt" sehr.

    Einmal mehr zeigte sich uns die Natur und Tierwelt von einer ganz anderen, wunderschönen Seite. Eine Seite, die gleichzeitig auch Verletzlichkeit offenbart. Verletzlichkeit durch das gefährlichste aller Tiere - den Mensch. Wir hoffen, dass Galapagos in seiner Art noch lange so erhalten bleibt und nicht noch "touristischer" hergerichtet wird.

    Für uns bleibt es ein Privileg, dass wir diesen wundervollen Ort besuchen durften.
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  • Abschieds-Schnorcheln "Las Tijeretas"

    8 мая 2022 г., Эквадор ⋅ ⛅ 23 °C

    Noch ein letztes Mal nehmen wir unsere Schnorchel und gehen zusammen mit Sophia zur Bucht Tijeretas. Dort treffen wir auch Katja und Nico wieder. Wir freuen uns auf das letzte Mal Schnorcheln in Galapagos. Tatsächlich ist heute auch wieder einiges los bei unserem Lieblings-Schnorchel-Spot. Die jungen Seelöwen sind auch heute wieder total verspielt und knabbern alles an, was ihnen vor die Nase kommt. Besonders gut gefällt es ihnen, wenn Robin abtaucht. Dann haben sie einen neuen Spielkameraden gefunden und sausen wie wild um ihn herum. Ganz im Gegensatz dazu sind die Schildkröten heute eher faul und weniger aktiv. Dafür entdecken wir neue Tischarten, die wir hier bisher noch nicht gesehen hatten.

    Nach dem wunderbaren letzten Schnorchelgang machen wir uns kruz frisch und lassen uns natürlich auch den letzten Sonnenuntergang nicht nehmen. Zusammen mit Sophia geht's nochmal zum Punta Carola. Danach wird noch schnell eine Kleinigkeit gegessen, bevor wir den letzten Abend mit einem leckeren Cocktail ausklingen lassen.
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  • Highland Tour San Cristóbal

    7 мая 2022 г., Эквадор ⋅ ⛅ 22 °C

    Auch das Landesinnere von San Cristóbal wollen wir nicht unentdeckt lassen. Deshalb haben wir für heute eine Highland Tour geplant. Dazu haben wir zusammen mit Sophia sowie Katja und Nico - die beiden hatten wir über Instagram und beim Schnorcheln in den letzten Tagen kennengelernt - ein Taxi angemietet. Der Fahrer bringt uns innerhalb von 4 1/2 Stunden zu 3 Zielen auf der Insel. Los geht's mit einem Stopp beim Schildkröten-Schutzzentrum Galapaguera. Hier werden die bedrohten Landschildkröten aufgezogen und geschützt. Die Landschildkröten auf San Cristóbal unterscheiden sich von denen auf den anderen Inseln durch einen längeren Hals und längere Beine. Diese durch die Evolution bedingte Unterscheidung liegt daran, dass die verfügbare Nahrung hier vergleichsweise weiter oben zu finden ist. Von kleinsten Babyschildkröten bis zu riesigen Exemplaren ist hier alles dabei.

    Der zweite Stopp ist am Strand Puerto Chino. Hier können wir uns im Meer etwas Abkühlung verschaffen, bevor es weiter zum zweithöchsten Punkt der Insel geht. Dieser dritte und letzte Stopp führt uns dann zur Lagune El Junco auf etwas über 700m Höhe. Die Lagune ist das einzige Süßwasser auf allen Galapagosinseln und somit eine Besonderheit. Mehrere Prachtfregattvögel kommen hier her, um sich das Salzwasser aus den Federn zu waschen. Wir umrunden die Lagune zu Fuß und genießen den Ausblick. Von hier oben kann man fast über die gesamte Insel blicken.

    Nach dem gelungenen letzten Ausflug auf Galapagos runden wir den Tag auch heute wieder mit dem Sonnenuntergang ab.
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  • Copa Sails of Change Galapagos

    6 мая 2022 г., Эквадор ⋅ ⛅ 24 °C

    Inzwischen haben wir erfahren, dass auf San Cristóbal übers Wochenende ein internationaler Surf-Wettbewerb stattfindet. Deshalb machen wir heute einen Abstecher dorthin, um einen Teil des Viertelfinales zu sehen. Nach einer kleinen Wanderung kommen wir am Tongo Reef an, wo der Wettkampf schon in vollem Gange ist. Da wir uns vorher noch nie mit Wettkämpfen im Surfen beschäftigt hatten, wirkt alles erstmal ein wenig konfus auf uns. Nach einiger Zeit macht dann aber doch alles Sinn und wir blicken beim Verlauf, der Bewertung und dem Ranking durch. Es ist wirklich interessant die Surfer in Aktion zu sehen.

    Später am Tag haben wir noch Zeit für einen Ausflug zur Bucht Tijeretas, wo wir - wie sollte es anders sein - wieder mit Schnorcheln unterwegs sind. Hier gefällt es uns einfach so gut, dass wir jede Gelegenheit zum Schnorcheln nutzen. Und wie die Natur so ist, gleicht kein Tag dem anderen. Heute sind die Seelöwen noch etwas verspielter als sonst, sausen um uns herum und knapsen dabei in die GoPro, Arme und Flossen. Es ist ein einzigartiges Gefühl, bei diesem Spektakel mittendrin zu sein.
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  • 360° Tour

    5 мая 2022 г., Эквадор ⋅ ☁️ 24 °C

    Bisher haben wir noch keine Tour auf oder um San Cristóbal unternommen, was sich heute ändert. Noch einmal geht's mit dem Boot raus aufs Meer. Dieses Mal haben wir die 360 Grad Tour gebucht. Mit dieser umrunden wir die Insel einmal komplett. Weil aber das reine Umrunden natürlich viel zu langweilig wäre, stehen einige Stopps während der Tagestour auf dem Programm.

    Vom Hafen aus fahren wir gegen den Uhrzeigersinn los. Das erste Ziel ist die kleine Bucht Rosa Blanca. Hier gehen wir per Wasserlandung an Land und laufen zu einem tollen Schnorchelplatz. Kurze Zeit später finden wir uns inmitten von Seelöwen und Meeresschildkröten wieder. Nach diesem spannenden Start laufen wir noch etwas durch die Natur, sehen Mangroven, Blaufußtölpel, weitere Meeresschildkröten und Haie, dann geht es zurück aufs Boot.

    Für den zweiten Stopp - Punta Pitt - ganz im Norden von San Cristóbal verlassen wir das Boot nicht. Wir beobachten die einzigartige Natur des Schutzgebietes aus einiger Entfernung. Danach ist Vogelbeobachtung angesagt, und tatsächlich finden wir den sehr raren Rotfußtölpel - ein ganz besonderes Highlight der Tour. Während wir dann auf dem Meer unterwegs sind, schließt sich ins ein Schwarm Delfine an. Die spielfreudigen Meeresbewohner springen sagenhaft hoch aus dem Wasser heraus, um ihre Freude über unsere Anwesenheit zum Ausdruck zu bringen.

    Dann ist Mittagszeit und wir verputzen leckeren Thunfisch mit Beilagen auf dem Boot nahe eines traumhaften Strandes. Den besuchen wir natürlich im Anschluss und auch hier dürfen die Schnorcheln natürlich wieder nicht fehlen. An Land sehen wir wunderschöne Natur und im Wasser sind tausende Fische in riesigen Schwärmen unterwegs.

    Nach ausgiebiger Erkundung brechen wir zum letzten Stopp der Tour auf - dem berühmten Kicker Rock. Auf dem Weg gibt's tolle Fotostopps und dann heißt es ein weiteres Mal Schnorcheln. Der Unterschied hier ist, dass wir in der rauen Tiefsee unterwegs sind, und das merken wir direkt, sobald wir im Wasser sind. Heftige Strömungen ziehen an uns herum, der Boden ist außerhalb unserer Sicht und das Wasser ist deutlich kälter als zuvor. Das alles ist schon recht beeindruckend und irgendwie auch beängstigend. Mit mäßig guter Sicht mühen wir uns halb um den Felsen herum, sehen größere Fische, einen Weißspitzenhai und Schildkröten. Leider finden wir aber keine Hammerhaie, die hier recht typisch sind und häufig gesichtet werden - man kann ja auch nicht immer Glück haben.

    Ziemlich erschöpft vom anstrengenden letzten Schnorchelgang machen wir noch einen letzten Fotostopp und dann endet die wunderbare letzte Tour. Insgesamt sind wir beide froh, dass wir in nächster Zeit erstmal nicht zurück auf ein Boot müssen.
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  • Playa Baquerizo und Bahía Tijeretas

    4 мая 2022 г., Эквадор ⋅ ⛅ 25 °C

    Weiter geht die Erkundungstour im Norden der Stadt. Hier machen wir zuerst eine kleine Wanderung zum Playa Baquerizo. Schon unterwegs genießen wir eine wunderbare Aussicht über die Küste und die Bucht, in der wir später Schnorcheln wollen. Über Lavagestein führt uns der anstrengende Weg bis zu einem einsamen Strand, an dem kaum jemand unterwegs ist. Hier sind Leguane, Pelikane, Einsiedlerkrebse und andere Tiere zu finden. Wir nehmen uns die Zeit und genießen die Ruhe am Strand.

    Im Anschluss geht zurück bis zur Bucht Tijeretas. Wir haben unsere Schnorchel im Gepäck und freuen uns nach der Wanderung in der heißen Sonne auf eine Abkühlung im glasklaren Wasser. Also hinein ins kühle Nass und schauen, was die Natur für uns hergibt. Wir entdecken einige bunte Fische, kleine bis große Schildkröten und schwimmen mit den Seelöwen, die hier sehr verspielt sind. Weil das Wasser allerdings wieder recht kühl ist, müssen wir uns nach einiger Zeit erstmal aufwärmen. Danach lassen wir es uns aber nicht nehmen auch noch ein zweites Mal die Schnorchel zu schnappen und die Unterwasserwelten zu erkunden.
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  • La Lobería und Las Negritas

    3 мая 2022 г., Эквадор ⋅ ⛅ 24 °C

    Leider hängt Mandana mit der Erkältung noch etwas in den Seilen, weshalb wir den Tag ganz gemächlich starten. Gegen Mittag machen wir uns dann auf den Weg zum Playa La Loberia und zum Aussichtspunkt Las Negritas. Nach einer kleinen Wanderung kommen wir am Seelöwen-Strand an und der macht seinem Namen alle Ehre. Von Groß bis Klein sind hier alle Exemplare unterwegs, manche faulenzen in der Sonne, andere spielen im Meer. Das Schnorcheln hier heben wir uns fürs Wochenende auf, heute soll es mehr ums Auskundschaften gehen.

    Wir laufen am Strand entlang weiter bis zum Aussichtspunkt. Dabei müssen wir das ein oder andere Mal darauf achten, dass wir nicht aus Versehen auf eine der zahlreichen kleinen oder großen Echsen treten, die sich hier zu Hauf tummeln. Am "Las Negritas" angekommen nehmen wir uns ausgiebig Zeit für die Vogelbeobachtung. Außerdem sind Unmengen an Schildkröten im Meer unterwegs, die wir von hier oben ebenfalls super beobachten können. Das Highlight heute fliegt uns vor die Linse, als wir schon wieder aufbrechen wollen. Ein Rotschnabel-Tropikvogel zieht ein paar Runden übers Meer und vorbei an der Felswand. Für den Anblick dieses interessanten Vogels bleiben wir natürlich gerne noch etwas länger.

    Zurück in der Stadt machen wir es uns an unserem neuen Lieblingsplatz etwas abseits der Promenade gemütlich und beobachten Seelöwen, Blaufußtölpel und Krebse bei ihren Aktivitäten. Nach einer kurzen Verschnaufpause im Hotel, lassen wir uns natürlich den Sonnenuntergang auch heute wieder nicht entgehen.
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  • Zurück auf San Cristóbal

    2 мая 2022 г., Эквадор ⋅ 🌙 23 °C

    Nach wunderschönen Tagen in und um die anderen beiden Inseln sind wir wieder da, wo wir unser Galápagos-Abenteuer gestartet haben. Von San Cristóbal haben wir bisher noch nicht viel gesehen, hatten wir die Insel ja nach nicht mal 24 Stunden direkt wieder verlassen. Jetzt haben wir aber genügend Zeit, das Verpasste ausgiebig nachzuholen.

    Nachdem wir von Santa Cruz auf San Cristóbal angekommen sind, checken wir kurz in der Unterkunft ein und machen es uns erstmal gemütlich - schließlich haben wir noch eine ganze Woche Zeit hier. Danach steht die Buchung der 360 Grad Tour um die Insel im Fokus. Später bleibt dann noch Zeit für die Tierbeobachtung im Hafenbereich und die Erkundung des Playa Mann und des Playa Punta Carola. Besondere Freude macht uns die Beobachtung der Blaufußtölpel bei der Jagd nach Futter. Hier bleiben wir etwas länger und genießen auch noch den tollen Sonnenuntergang am Abend.
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  • Erholungstag und Abschied aus Santa Cruz

    1 мая 2022 г., Эквадор ⋅ ⛅ 22 °C

    Nicht an jedem Tag kann man Bäume ausreißen. Deshalb machen wir uns heute einen ruhigen Tag. Mandana hat sich wohl leicht bei Robin angesteckt und kränkelt etwas vor sich hin, also nutzen wir den Tag, um uns schon ein bisschen mit Perú auseinander zu setzen, Organisatorisches zu klären und uns um Bilder zu kümmern. Am Nachmittag geht's - wie könnte es anders sein - nochmal runter zum Pier und nach dem Abendessen treffen wir uns mit Minetta und Sophia auf eine leckere Nutella-Bananen-Empanada. Damit endet auch unsere Zeit auf Santa Cruz, denn morgen in der Früh nehmen wir die Fähre nach San Cristóbal.Читать далее

  • Santa Cruz 2.0 - Tortuga Bay

    30 апреля 2022 г., Эквадор ⋅ ⛅ 25 °C

    Wir sind wieder zurück auf Santa Cruz. Mit dem Boot haben wir Isabela schon um 6 Uhr morgens verlassen, sodass wir noch den ganzen Tag zur Verfügung haben. Nach dem Check-in im Hostel und einem Besuch auf dem Fischmarkt nutzen wir den Tag für einen Ausflug zur Tortuga Bay. Von der Stadt aus führt ein etwa 2,5km langer Wanderweg durch ein Naturschutzgebiet hin zu diesem wunderschönen weißen Sandstrand, an dem die Meeresschildkröten ihre Eier ablegen. Der Strand ist außerdem sehr beliebt bei Surfern. Wir schlendern entlang des traumhaften Strandes bis hin zu einer kleinen Bucht, in der unzählige schwarze Leguane unterwegs sind. Einige davon schwimmen durchs Meer, was wir interessiert beobachten.

    Um die Ecke liegt der Playa Mansa, der perfekt zum Baden, Kayaken oder Schnorcheln geeignet ist. Allerdings ist uns hier einfach viel zu viel los, weshalb wir uns dafür entscheiden, lieber den Leguanen noch ein bisschen zu zusehen. Anschließend geht's zurück in die Stadt und natürlich wieder an den Pier - der Ort, an dem wir einfach so gerne sind.
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  • Concha Perla

    29 апреля 2022 г., Эквадор ⋅ ⛅ 24 °C

    Leider ist heute schon unser letzter Tag auf Isabela angebrochen. Die Insel, die uns auf Anhieb am besten gefallen hat und mit der wir tolle Erlebnisse verknüpfen. Diesen letzten Tag starten wir in aller Ruhe mit einem späten Frühstück. Dann packen wir unsere Schnorchelausrüstung ein und laufen zusammen mit Sophia zur Concha Perla. In dieser kleinen Bucht nahe des Hafens wollen wir bei bestem Wetter etwas durchs Meer planschen und vielleicht treffen wir ja auch auf den ein oder anderen Meeresbewohner.

    Beim ersten Versuch sehen wir noch nicht ganz so viel. Ein paar Fische schwimmen umher und einige Seesterne sehen sehr schön aus. Danach müssen wir uns in der Sonne erstmal wieder aufwärmen, bevor wir einen zweiten Versuch wagen. Und tatsächlich wird dieser zweite Versuch zum vollen Erfolg. Wunderschöne Papageifische, eine hungrige Schildkröte und ein schwimmender Meeresleguan sind jetzt unterwegs. Auch vom Steg aus können wir im klaren Wasser einen Adlerrochen und einen Seelöwen sehen.

    Hungrig vom Schnorcheln besorgen wir uns eine Empanada und ein Corviche und ruhen uns noch etwas aus. Zum Abschluss genießen wir natürlich auch heute noch ein letztes Mal den Sonnenuntergang auf Isabela.
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  • Vulkantour "Sierra Negra"

    28 апреля 2022 г., Эквадор ⋅ ⛅ 22 °C

    Nicht alles auf Galapagos hat zwingend mit Wasser und Meeresbewohnern zu tun. Deshalb ist heute ein Vulkantag! Mit dem Chiva geht es ins Landesinnere bis auf eine Höhe von etwa 900 Metern. Hier startet unsere etwa 16km lange Wanderung entlang der Caldera des Vulkan Sierra Negra und weiter bis zu einem Aussichtspunkt beim Vulkan Chico. Mit mehr als 10km Durchmesser ist die Caldera des Sierra Negra die - je nach Interpretation - zweit- oder drittgrößte Caldera der Welt. Und als wir am Rande stehen und zum ersten Mal die gegenüberliegende Seite in der Ferne erblicken, wird uns die Größe erst richtig bewusst. Zudem haben wir großes Glück mit dem Wetter, was unser Guide auch mehrfach wiederholt. Auf der einen Seite können wir hinter der Caldera des Sierra Negra den Vulkan Cerro Azul sehen und auf der anderen Seite ist es möglich alle 4 nördlichen Vulkane der Isla Isabela zu erkennen.

    Wir wandern weiter durch atemberaubende Landschaft. Immer wieder lernen wir Neues über die Galapagos-Vulkane, Lava und die Entstehung der Inseln - es ist wirklich sehr spannend. Der letzte Kilometer hin zu einem Aussichtspunkt führt uns über ein noch nicht so altes, schroffes Lavafeld, auf dem wir dann die Unterschiede in der Lava und dem Gestein auch sehen können. Und dann erreichen wir das Ziel: den Aussichtspunkt über den Norden der Insel, eine riesige Bucht und die Nachbarinsel Fernandina. Nach dem Mittagssnack treten wir in der prallen Sonne den schweißtreibenden Rückweg an. Aber darüber wollen wir uns nicht beschweren, immerhin haben wir heute einen weiteren perfekten Tag auf Galapagos gehabt!
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  • Los Túneles

    27 апреля 2022 г., Эквадор ⋅ ⛅ 24 °C

    Beim Touranbieter suchen wir uns zuerst noch die passenden Wetsuits und Schnorchel aus, dann starten wir in die heutige Tour "Los Túneles". Unser erstes Ziel ist der Union Rock mitten im Meer. Dieser karge Stein wird von Blaufußtölpeln, Pelikanen und Seelöwen bewohnt. Wir umkreisen das Gebilde mehrfach und beobachten die Tiere darauf in aller Ruhe, bis wir weiter Richtung Südwesen an der Küste von Isabela fahren. Hier finden wir die Los Túneles, eine Naturschutzgebiet, das der Tour ihren Namen gibt. Es handelt sich um einen alten Lavastrom, der ins Meer geflossen und nach dem Erkalten eingestürzt ist. Dadurch ist eine einzigartige Landschaft entstanden, denn die erhalten gebliebenen Tunnel und Wände des Lavasteins bilden ein Labyrinth im glasklaren Meerwasser, in dem sich viele Meeresbewohner tummeln. Wir gehen kurz an Land um die Schönheit der Natur zu genießen und uns einige Blaufußtölpel aus der Nähe anzuschauen. Außerdem ist auch im Wasser wieder einiges los - Schildkröten, Seelöwen und diverse Fischarten streifen durchs Labyrinth. Das macht Lust aufs Schnorcheln, also gehen wir zurück aufs Boot, ziehen uns die Schnorchelsachen über und gehen etwas weiter ins kühle Meer. Hier sind wir auf der Suche nach Seepferdchen und werden tatsächlich auch fündig. Allzu lange bleiben wir aber nicht im Wasser, denn an dieser Stelle ist die Temperatur wirklich niedrig.

    Weiter geht es zum nächsten Schnorchelgang etwas entfernt. Hier holen wir die fehlende Zeit im Wasser ausgiebig nach. Vor allem können wir hier mit Schildkröten und Haien schwimmen, aber auch Adlerrochen, Seelöwen und allerlei andere Fische treffen wir an. Völlig geplättet von der Menge und Schönheit der Wasserschildkröten in diesem Gebiet beenden wir den Schnorchelgang nach etwas über einer Stunde. An Bord gibt es einen leckeren Snack pünktlich zum Mittag und dann fahren wir zurück Richtung Hafen. Allerdings ist die Tour nie ganz vorbei, bis man das Schiff wieder verlassen hat. So entdecken wir auf dem Weg noch einige Schildkröten und ganz unverhofft auch einen Riesen-Mantarochen, der an der Wasseroberfläche durchs Meer zieht. Das kleine - wahrscheinlich noch junge - Exemplar bringt es auf etwa 1,5 bis 2m Spannweite und ist doch schon recht beeindruckenden. Und dann entdecken wir noch - zwar nur weit entfernt und ganz klein - einen Pinguin im Hafenbereich. So endet die wahnsinnig schöne Tour mit einem unerwarteten Highlight.

    Während sich Robin noch etwas von seiner leichten Erkältung erholt, genießt Mandana zusammen mit Minetta am Abend noch den wahrscheinlich schönsten Sonnenuntergang der letzten Tage am Strand. Das rundet den perfekten Tag ab.
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  • Wanderung zur Mauer der Tränen

    26 апреля 2022 г., Эквадор ⋅ ⛅ 26 °C

    Bevor wir die organisierten Touren starten, wollen wir heute erstmal eine etwa 20km lange Wanderung zur Mauer der Tränen unternehmen. Mit unserer Vierergruppe von gestern treffen wir uns am Plaza und machen uns auf den Weg. Dieser führt uns zunächst bis zum Ende des langen Sandstrandes, wo sich der eigentliche Eingang zum Wanderweg befindet. Bevor wir diesen beginnen, stolpern wir aber über ziemlich große Exemplare der schwarzen Galapagos-Leguane, weshalb wir einen etwas längeren Fotostopp einlegen. Dann ist es aber soweit und wir begeben uns in Richtung Mauer der Tränen. Der Weg ist lang und wegen vieler Abzweigung und Fotostopps kommen wir ziemlich langsam voran. Zum Glück haben wir uns einen ganzen Tag Zeit für diesen Ausflug genommen, denn so können wir die Flora und Fauna voll und ganz wertschätzen. Auf halber Strecke reist dann die Wolkendecke auf und die Sonne knallt auf uns herab. Ohne regelmäßiges nachcremen mit Sonnencreme wären wir wahrscheinlich komplett gebraten worden.

    Durchgeschwitzt und angestrengt kommen wir an der Mauer der Tränen an und fast schon denken wir, dass sie den Namen wegen des Weges hierher trägt. Allerdings kommt der Name von der tragischen Vergangenheit des Ortes, denn die Mauer ist der Überreste eines Gefangenenlagers. Unser Weg endet hier auch noch nicht, denn von der Mauer aus führt der Weg hinauf auf eine Erhebung, von der aus wir einen tollen Ausblick auf die Gegend genießen können.

    Im Anschluss machen wir uns auf den Rückweg nach Puerto Villamil. Dort legen wir einen kurzen Stopp am Flamingoteich. Heute ist hier einiges los, denn in der Lagune sind 10 Flamingos auf Futtersuche und beeindrucken uns dabei mit sowas wie einer Ballettübung.

    Nach all den Anstrengungen heute legen wir am frühen Abend eine Verschnaufpause ein, nur um dann am Strand auf den Sonnenuntergang zu warten und mit etwas Glück frisch geschlüpfte Schildkröten auf dem Weg zum Meer zu beobachten. Leider werden wir heute nicht fündig, allerdings blicken wir glücklich auf einen wahnsinnig schönen Tag zurück.
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  • Nächster Stopp: Isla Isabela

    25 апреля 2022 г., Эквадор ⋅ ⛅ 25 °C

    Die letzten Tage auf Santa Cruz haben uns richtig gut gefallen und unsere anfängliche Skepsis gegenüber Galapagos ist inzwischen wie weggeblasen. Robin ist durch das kalte Pazifikwasser zwar leicht angeschlagen, das hindert uns aber nicht daran auf die Fähre nach Isabela zu steigen. Früh am Morgen fahren wir los und erreichen die größte Insel von Galapagos bereits um 9 Uhr. Kurz noch im Hotel eingecheckt und dann starten wir mit Minetta und Sophia - die wir auf der Pinzón Tour kennengelernt hatten - unsere erste Entdeckungstour. Isabela versprüht als einzige der drei großen Galapagosinseln diesen gediegenen Inselcharme. Staubige Sandstraßen, ein weiter weißer Sandstrand mit gechillten Bars, ein Paar Touranbieter, Restaurants und kleine Läden. Wir fühlen uns auf Anhieb pudelwohl und das Wetter spielt auch mit. Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch den Ort und entlang des Strandes halten wir bei "Pahoehoe", einem Touranbieter, den uns Niklas und Julia empfohlen hatten. Die zwei passenden Touren "Los Túneles" und "Volcános" sind schnell gefunden und der Preis stimmt auch.

    Gegen Mittag begeben wir uns dann auf die Suche nach Flamingos und siehe da, die pinken Vögel mit ihren seltsamen Verhaltensweisen sind schnell gefunden. In der Lagune im Ort schlafen zwei Exemplare in der Mittagssonne. Ganz zufrieden gestellt sind wir allerdings noch nicht, deshalb führen wir die Suche noch ein wenig fort und finden weitere Flamingos in anderen Lagunen etwas weiter entfernt.
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  • Tour de Bahia

    24 апреля 2022 г., Эквадор ⋅ ⛅ 24 °C

    Damit es uns nicht langweilig wird, geht's heute direkt mit der nächsten Tour weiter - und die führt uns zu einigen Zielen im Hafengebiet von Santa Cruz. Gestern Abend kam noch die Nachricht rein, dass wegen eines Ölteppichs aufgrund eines gesunkenen Schiffs im Hafen nicht alle Ziele angefahren werden können, weshalb wir sehr skeptisch in die Tour starten. Der erste Stopp ist dann auch tatsächlich wenig spektakulär: auf einer kleinen Insel im Hafen liegen zwei Seelöwen und schlafen vor sich hin. Dann allerdings geht es steil bergauf. Der nächste Stopp an einer Felswand ermöglicht uns einen hervorragenden Blick auf die dort lebenden Blaufußtölpel, die wir dort einige Zeit in Ruhe beobachten können. Diese einzigartigen Vögel sind einfach der Hammer!

    Nach diesem Erlebnis legen wir an Land an und führen die Tour zu Fuß weiter. Auf dem Weg zum Playa de los Perros laufen wir durch die für Galapagos typische Natur. Die Kombination aus Lavastein, Kakteen und Gestrüpp haben wir so vorher tatsächlich noch nie gesehen. Auch hier ist natürlich wieder tierisch was los, in der Luft sind allerlei verschiedene Vögel unterwegs und am Boden muss man aufpassen, nicht auf die perfekt getarnten Leguane zu trampeln.

    Zurück auf dem Boot tuckern wir durch einen Hafenteil vor uns hin. Mit frischer Melone und Bananen versorgt, sehen wir Adlerrochen und Schildkröten am Boot vorbei schwimmen. Etwas weiter faulenzen Seelöwen auf einem Steg. Inzwischen wirds uns in der Sonne auch ganz schön heiß, deshalb sind wir froh, dass wir beim nächste Stopp wieder an Land gehen. Zu Fuß geht es zu den Las Grietas - sowas wie ein Swimmingpool aus einer Mischung von Salz- und Süßwasser. Damit endet dann auch unsere Tour durch den Hafen von Santa Cruz. Der Tag ist allerdings erst halb vorbei. Darum sind wir natürlich wieder an unserem Lieblingsplatz am Pier unterwegs und sichten Meeresbewohner.
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  • Isla Pinzón

    23 апреля 2022 г., Эквадор ⋅ ⛅ 24 °C

    Für heute haben wir unseren ersten organisierten Ausflug geplant. Das Ziel ist die Insel Pinzón, die westlich von Santa Cruz liegt. Mit dem Rad geht's zum Hafen und dort suchen wir uns bei der Agentur noch die passenden Wetsuits und Schnorchel raus, bevor es aufs Boot geht. Mit unserer kleinen Gruppe fahren wir zuerst zu einem Strand im Westen von Santa Cruz. Hier ist es traumhaft schön! Das Boot hält in der Bucht, wir springen in den kühlen Pazifik und schwimmen an Land. Dort schauen wir uns ein wenig um, entdecken unendlich viele Krebse, Pelikane und Fische. Dann geht's zurück zum Boot und weiter nach Pinzón.

    An der Küste der kleinen runden Vulkaninsel Pinzón warten zwei Schnorchelgänge auf uns. Beim ersten sind wir zu Beginn auf der Suche nach Hummern, danach wollen wir Schildkröten, Haie, Seelöwen und diverse Fische sehen. Mit allem sind wir erfolgreich, allerdings ist das Wasser trotz Wetsuit so kalt, dass wir froh sind, den ersten Schnorchelteil zu beenden. An Bord gibt's eine kleine Stärkung mit Obst und Joghurt, bevor wir zum zweiten Ausflug aufbrechen. Leider bleiben die Rochen, nach denen wir jetzt auf der Suche sind, im Verborgenen. Dafür sind wieder jede Menge Haie und andere Fische unterwegs. Außerdem sind die Seelöwen jetzt ein wenig spielfreudiger und sausen um uns herum durchs Wasser. So wird auch der zweite Teil zum absoluten Erfolg.

    Zurück auf dem Boot gibt's dann leckeren Fisch zum Mittagessen und wir können die Sonne noch eine Weile an Deck genießen. Dann müssen wir leider zurück nach Santa Cruz aufbrechen. Insgesamt ein gelungener Tag mit vielen tollen Tierbegegnungen.
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  • Puerto Ayora

    22 апреля 2022 г., Эквадор ⋅ ⛅ 24 °C

    Als wir heute Morgen aufwachen siehts draußen ziemlich düster aus. Eine dichte graue Wolkendecke hängt am Himmel und nimmt uns die Motivation, wie geplant direkt gegen 7 Uhr in den Tag zu starten. Stattdessen lassen wir es etwas ruhiger angehen, bis auf einmal die Wolken wie weggeblasen sind und die Sonne vom blauen Himmel herabstrahlt. Da lassen wir uns nicht zweimal bitten und schwingen uns auf die Räder in Richtung Puerto Ayora. Dort treffen wir schöner Weise Minetta wieder, die heute vom Festland nach Santa Cruz geflogen ist.

    Am Peer gehen wir - wie schon vor drei Tagen - auf die Suche nach Tieren. Und wie letztes Mal werden wir auch heute nicht enttäuscht! Im und am Wasser ist ordentlich was los. Neben den obligatorischen Seelöwen, Leguanen, Krebsen, Pelikanen und Prachtfregattvögeln bekommen wir heute Meeresschildkröten, diverse Rochen, große Fische und Babyhaie zu sehen. Aber das absolute Highlight sind dann die Blaufußtölpel, die sich in die Hafengegend verirrt haben und hier auf Fischjagd sind. Munter flattern die nur auf Galapagos lebenden Vögel um uns herum.

    Nach diesem tierischen Start in den Tag ist Arbeit angesagt. Wir ziehen von Touranbieter zu Touranbieter - davon gibt es hier gefühlt hunderte - und vergleichen Touren und Preise. Schließlich wollen wir auch andere Inseln und Orte sehen, an die man nicht ohne Tour kommt. Nach einer gefühlten Ewigkeit entscheiden wir uns für je eine Tour am Samstag und am Sonntag.

    Um den Tag nicht mit so viel Stress ausklingen zu lassen, besuchen wir noch die Charles Darwin Research Station und den Strand La Ratonera. Im Research Center lernen wir noch etwas mehr über Galapagos und seine Bewohner, bevor wir am Strand noch auf die Suche nach den typischen schwarzen Leguanen gehen. So gelingt ein toller Tagesabschluss mit Vorfreude auf die morgige Tour.
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  • Rancho El Chato

    21 апреля 2022 г., Эквадор ⋅ ⛅ 24 °C

    Unser zweiter voller Tag auf Santa Cruz steht wieder ganz im Zeichen der Schildkröten. Die letzten zwei Tage dachten wir schon, wir hätten viele der alten Landbewohner gesehen, aber heute werden wir eines Besseren belehrt. Aber ganz von vorne. Nachdem wir Wendy und Sharon vom Cotopaxi in Puerto Ayora wieder getroffen hatten, geht's mit dem Bus nach Santa Rosa und von dort noch etwas weiter mit dem Rad. Erstes Ziel ist ein großer Lavatunnel unter einer Ranch. Auf dem Weg dorthin stoßen wir schon auf Landschildkröten größer, als wir sie bisher gesehen haben. Dann geht's erstmal unter die Erde in einen dieser phänomenalen Lavatunnel. Die entstehen, wenn nach dem Erkalten der Wände und der Decke des frischen Lavastroms die heiße Lava im Inneren abfließt.

    Nach dem ersten Abenteuer fahren wir weiter zur Rancho El Chato. Auf dem Weg sind auch wieder unzählige Schildkröten unterwegs. Und dann entdecken wir sogar noch zwei dieser riesigen Exemplare bei der Fortpflanzung. Das sieht komisch aus und hört sich verrückt an, sogar die Kühe auf dem Feld nebenan waren sichtlich irritiert. Auf der Ranch warten dann die größten und ältesten Landschildkröten der Insel auf uns. Einige sind schon weit über hundert Jahre alt und wahnsinnig groß. Auch auf diesem Gelände gibt's noch einen Lavatunnel, der allerdings etwas kleiner ist und wegen der Schildkröten etwas hinten ansteht. Nach der ausgiebigen Erkundung der Gegend fahren wir gemütlich zurück zum Airbnb und entspannen uns noch ein wenig am Abend - immerhin sind wir schon wieder knapp 30km mit dem Radel unterwegs gewesen.
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