Uruguay
Departamento de Rocha

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Top 10 Travel Destinations Departamento de Rocha
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Travelers at this place
  • Day100

    Punta del Diablo: 7 Tage Lagerfeuer

    July 5 in Uruguay ⋅ ⛅ 14 °C

    Zum Abschluss unserer Reise durch Uruguay, wollten wir noch einmal ein paar Tage komplett abschalten und relaxen, bevor das große Reisen durch den Süden Brasilien beginnt. Also mieteten wir uns ein wunderschönes Holzhäuschen mit Kamin und Blick auf's Meer, in dem um diese Jahreszeit quasi menschenleeren Punta del Diablo.
    Dieser Ort besteht quasi zu 80-90% aus Ferienhäusern, die im Sommer restlos ausgebucht sein sollen. Wir hatten trotz tiefster Nebensaison Probleme eine Unterkunft zu finden, weil die meisten Besitzer im Winter nicht für eine Schlüsselübergabe in der Nähe sind oder die Häuser für die Hauptsaison auf Vordermann gebracht werden und deshalb nicht zu Verfügung stehen.
    Nach stundenlanger Suche fanden wir dann glücklicherweise genau das, was wir suchten. Ein schönes Häuschen, in dem wir es uns die nächsten 6 Nächte bei Kamin-Feuer und Meeresblick gemütlich machen konnten.
    Wir schlenderten abends oft am Strand entlang, der aufgrund seiner weitläufigen Dünen und der kalten Briese vom Meer ein bisschen an Nordseeurlaub im Herbst erinnerte.
    Wir bemerkten direkt am ersten Tag ebenfalls, dass unter unserem auf Holzstelzen stehenden Ferienhaus ein kleiner, älterer Mischlingshund lebte, der sich dort mit gesammelten Müllsäcken und Stoffresten einen kleinen Unterschlupf gegen die nächtliche Kälte gebaut hat. Er war zu süß und lieb, um ihn nicht die nächsten Tage bei uns im Haus schlafen zu lassen☺️
    Unsere Tage bestanden darin ausgedehnte Spaziergänge zu machen, Feuerholz zu suchen, ausgibig zu kochen und ansonsten das "sein" zu genießen😍 Nach der Woche hat sich unser Wunsch irgendwann mal ein Haus mit Kamin zu bewohnen noch einmal tausendfach verstärkt. Am Kamin zu sitzen und zu reden oder auch nur in die Flammen zu blicken gab uns so viel mehr, als auf dem direkt darüber hängendem Fernseher Filme oder Serien zu schauen.
    Wir lernten bei einem Spaziergang zufällig Irene kennen, die hier in einem ebenfalls fast leerstehenden Boutique-Hotel direkt am Strand arbeitet. Da keine Gäste da waren, lud sie uns spontan zum Essen ein und wir verbrachten einen sehr schönen Abend zusammen. Das Hotel hat ein ernsthaftes Problem mit den wandernden Sanddünen vor Ort, die schon mehrere Feriendomizile direkt am Wasser komplett unter sich begraben haben.
    Irene erzählte uns an dem Abend von einer kleinen Veranstaltung am Samstag in einer Bistro-Bar, mit Livemusik und Cocktails. Dort gingen wir dann auch zusammen mit ihr und ein paar ihrer Freunde hin. Der Abend war lang und wirklich sehr schön, da wir die einzigen Touristen hier waren und so Kontakte mit coolen Locals schließen konnten😊
    Alles in allem genossen wir die entspannten Tage hier sehr und haben jetzt genug Energie getankt, um die nächsten Wochen im Süden Brasiliens wieder eine größe Schlagzahl an Aktivitäten und Erlebnissen zu haben🙏
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    Birgitt Volkmann

    Ohne Brandwunden 😅

    7/6/22Reply
    Dominik Weber

    Natürlich 😉

    7/6/22Reply
    Christian Weber

    Haben es die Eier unbeschadet nach Hause geschafft? 😂😜 Ich stelle mir Sophia gerade so beim Einkauf in Hamburg vor 😂🤘🏻

    7/6/22Reply
    9 more comments
     
  • Day95

    Der Countdown läuft!

    December 6, 2021 in Uruguay ⋅ ☀️ 22 °C

    Der nächste Halt ist Punta del Diablo – ein kleines Dorf etwa 100km nordöstlich von La Pedrera und 40km von der brasilianischen Grenze entfernt. Das Dorf hat im Winter so um die 1000 Einwohner und könnte man sicher als „Aussteigerort“ bezeichnen. Im Sommer wächst die Bevölkerungsanzahl dann massiv an (wir haben von 20-30‘000 Personen gelesen), da es einer der beliebtesten und bekanntesten Orte in Uruguay ist. Bis auf eine Strasse sind alle ungeteert und die Häuser sind der Traum eines jeden Tiny-House-Aficionados (oder in unserem Fall aficionada).
    Das Wetter ist etwas besser als die letzten Tage, sodass wir die breiten, menschenleeren Strände geniessen können und Isa auch noch einmal ins kalte Meer hüpfen kann.

    Am Freitag laufen wir zum Santa Teresa Nationalpark, der sich sozusagen um die Ecke befindet. Dort sehen wir zum ersten Mal Capybaras (Wasserschweine oder riesige Meerschweinchen 😁) und machen im Refugio Silvestre noch die Bekanntschaft mit einem Hängebauchschwein🐷und einem Wildschwein🐗.

    Am Samstag geht es dann schon ganz früh mit dem Bus nach Montevideo. Nach dem Einchecken im Hostel machen wir uns sogleich auf zum weit-entfernten Stadion Campeón del Siglo 🏟️, wo heute die Fussballmannschaft Peñarol um die Meisterschaft spielt. Rund 30‘000 Fans füllen die Busse und strömen ins Stadion, die Stimmung ist ausgelassen. In der Nachspielzeit schiesst sich Peñarol zum campeón🏆 und auf der Tribüne gibt es kein Halten mehr – alle liegen sich in den Armen schreien ihre Freude in den Abendhimmel. Eigentlich hätte Manu als Andenken gerne noch einen Fanartikel gekauft – die Klubfarben 🟨⬛ erinnern ihn aber dann doch zu stark an eine Mannschaft in der Schweiz...

    Die nächsten Tage erkunden wir Montevideo. Liebe auf den ersten Blick ist es nicht: die Altstadt ist (zumindest am Wochenende) fast leer, ziemlich schmutzig (das Motto ist: IMMER auf den Boden schauen 💩), die Gebäude baufällig und es hat viele Obdachlose/Bettelnde. Im bewölkten Wetter (und v.a. auch im Vergleich zu Buenos Aires) wirkte alles etwas trist. Als wir dann auch andere Teile der Stadt sehen, müssen wir unseren ersten Eindruck etwas revidieren und auch die Altstadt gefällt uns im geschäftigen Treiben unter der Woche besser. Wir finden auch ein paar coole Bars und Cafés, z.B. eine Cervicería, wo es 40 verschiedene (lokale), gezapfte Biere gibt - genau unser Ding 🍺.

    Wir verfolgen weiterhin gespannt jede Bewegung «unseres» Schiffes und freuen uns wahnsinnig, als es am 6. Dezember endlich im Hafen einläuft.🎉
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    Nicole Maranta

    Richtig relaxt ☺️

    12/11/21Reply
    Isa Lotter

    Komplett im Ferienmodus 😅

    12/11/21Reply
    Myriam Rodriguez

    Die si ja ou Gäub- Schwarz! Liebi Grüessli

    12/11/21Reply
    Isa Lotter

    .. drom heds kes Fan-Shirt gäh.. die Farbe send notürlech schwerig för üs 😉

    12/11/21Reply
    Regina Fischer-Stampfli

    😅😅😅🚐🤍🤍🤍

    12/17/21Reply
     
  • Day89

    Uruguays wilde Küste

    November 30, 2021 in Uruguay ⋅ ⛅ 20 °C

    In Colonia del Sacramento, dem ältesten Städchen in Uruguay, bleiben wir 2 Nächte. Die Altstadt ist ein UNESCO-Weltkulturerbe und wirklich sehr hübsch. Wir sind aber froh, in der Nebensaison hier zu sein – es scheint doch sehr touristisch zu sein.
    Den Freitag verbringen wir im Städchen und anschliessend Hotelpool, bevor wir einen Anruf vom der Hotelreception erhalten: Wir hätten ein Abendessen gewonnen. Wie bitte? Wir haben doch nirgends mitgemacht. Aber scheinbar machen sie das jeweils am Wochenende und losen ein Gewinnerpaar aus den Hotelgästen aus; und dieses Mal hätten wir gewonnen. Da sagen wir natürlich nicht nein 😊 und erhalten tatsächlich ein leckeres Znacht in einer coolen Bar mit Livemusik.

    Am Samstag geht’s für uns schon weiter. Wir stoppen in Montevideo, um den Bus zu wechseln. Der Terminal ist voll mit brasilianischen Fussballfans, die sich lautstark auf den Final der Copa Libertadores (südamerikanische Champions League) einstimmen, der gleichentags in Montevideo stattfindet. Manu wäre natürlich gerne auch an diesen Match, die Ticketpreise von rund 600 USD (!!) waren ihm aber dann doch etwas gar teuer (Isa war darüber nicht sooo traurig 😅).

    Weiter geht's nach La Pedrera – ein verschlafenes Stranddörfli (im Sommer scheinbar ein Surfer-Hotspot) am Atlantik. Wir haben uns für 4 Nächte eine kleine Wohnung gemietet und wollen eigentlich etwas Strandferien machen. Leider spielt das Wetter überhaupt nicht mit – es regnet und windet und plötzlich sind’s nicht mehr 30°C, sondern nur noch 18°C. Naja, wir geniessen das Nichtstun trotzdem; nutzen die Tage zum Recherchieren, machen lange Strandspaziergänge (wenn es denn mal nicht regnet), sammeln Muscheln, streicheln alle (Strassen-)Hunde, raffen uns zweimal zum Spörteln auf und verfolgen v.a. gespannt Carlitos' Position online (und freuen uns, als das Schiff endlich an der brasilianischen Küste ankommt – nur noch 1 Woche!🤩).
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    Ursi Lotter

    ein Traum. wunderschön.

    12/7/21Reply
    Brigitte Rapatz

    Hoi zäme. Habe Oma eure Fotos und Beiträge gezeigt 😁 sie ist begeistert und wir wünschen euch einen tollen Aufenthalt in Uruguay und unkomplizierten Start mit Carlito. 😘

    12/8/21Reply
     
  • Day75

    Punta del Diablo

    March 14, 2020 in Uruguay ⋅ ⛅ 24 °C

    Off we go. Marina and I decided to discover Uruguay together. In our hostel there was only one topic. You don’t remember what the word almost stopped from rotating?
    No worries you can read it in our history books.Read more

  • Day56

    La Paloma - Ruhe

    February 20, 2020 in Uruguay ⋅ ⛅ 23 °C

    Unser vorerst letzter Stopp am Atlantik war in La Paloma. Wir haben uns den Ort ausgesucht, weil wir aus verschiedenen Gründen nicht nach Punta del Este fahren, uns aber auch nicht so schnell vom Meer wieder verabschieden wollten.
    Unsere Unterkunft lag dieses Mal weit entfernt von dem Stadtzentrum und den Einkaufsmöglichkeiten, für unsere bisherigen Verhältnisse schon mitten im Nichts. Wir waren am Tag unserer Ankunft also schon mal sehr froh darüber, dass uns unsere Gastgeber vom Busbahnhof abholten und uns die 5km Fußmarsch mit Gepäck ersparten. Als wir dann noch kurz vor einem Supermarkt hielten und sie uns anboten, dass wir noch was einkaufen können, dachten wir noch „ach, hier in Uruguay gibts doch überall einen Kiosk für Notfälle“. Weit gefehlt: es war der letzte Supermarkt und auch der war etwa 4km von der Unterkunft weg... Wir hatten trotzdem noch genügend Verpflegung für das Abendessen und das Frühstück, also musste niemand hungern.
    Die Unterkunft an sich war auch ein Highlight: Eine Lehmhütte auf Pfählen und Brettern mit Flaschen, die als Glaselemente in die Wände eingearbeitet wurden, überall Grün, wohin man schaut, süße Katzen und ein Hund und ein Brettersteg als Zugang des Grundstücks. An das Schlafen unter dem Moskitonetz müssen wir uns zwar für die Zukunft noch gewöhnen (ich höre die Biester zum Beispiel auch, wenn sie draußen herumfliegen), aber Spaß gemacht hat uns der Aufenthalt hier.
    In den Tagen hier in La Paloma haben wir schließlich gefühlt nochmal einen Gang herunterschalten können und die Reise fühlt sich für mich gerade sehr entspannt an. Wir haben Tagesausflüge zu Fuß in die Innenstadt unternommen, haben Strandspaziergänge gemacht, Sonnenuntergänge genossen, einen Tag in dem Hauptstädtchen der Region Rocha verbracht und eine kleine Radtour entlang der Küste gemacht. Langweilig wurde uns hier jedenfalls in den 5 Tagen hier nicht, vor allem, als am letzten Abend zwei Straßenhunde mich einfach nicht in Ruhe vorbeigehen lassen wollten und bellend und knurrend hinter mir herkamen. Gemeinsam konnten wir sie dann letztendlich vertreiben.
    Heute haben uns unsere Gastgeber wieder zum Busbahnhof gefahren, von dem unsere Reise für das Wochenende wieder nach Montevideo führt, bevor wir über den Westen wieder in den Norden Uruguays reisen.
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  • Day48

    Aguas Dulces und Cabo Polonia

    February 12, 2020 in Uruguay ⋅ ☀️ 23 °C

    Wir wollten nicht einfach so nach ein paar Tagen schon wieder vom Atlantik verschwinden und sind ein paar Kilometer Richtung Süden nach Aguas Dulces gefahren. Hier haben wir uns schon vorher das nahegelegene Naturschutzgebiet Cabo Polonia als eines unserer Tagesziele überlegt. Motiviert durch unsere Fahrradtour nach La Coronillia und dem Schildkrötenzentrum Karumbé am Sonntag haben wir uns erkundigt, wo wir wieder Fahrräder ausleihen können. Leider ist das auch hier nicht so einfach, da es im Gegensatz zu Punta del Diablo gar keinen Verleih gibt. Uns wurde aber gesagt, dass es im nächsten Ort, Barra de Valizas, in einem Hostel Fahrräder gibt, die wir uns ausleihen können.
    Wir haben uns am Mittwoch auf den etwa 7km Fußweg am Strand gemacht, um die Fahrräder auszuleihen. Am Hostel angekommen, waren diese leider schon vergriffen. Aber der Inhaber hat uns empfohlen doch lieber zu Fuß nach Cabo Polonia zu laufen, „da sieht man viel mehr: Die Düne, den Aussichtspunkt Buena Vista (Schöne Aussicht), die Strände“.
    Also haben wir uns doch auf den Fußweg gemacht. Wir sind zunächst mit einem kleinen Boot über den Fluss übergesetzt, durch den wir bei Lust und Laune bei einer Tiefe bis zum Bauch auch hätten durch waten können. Dann wanderten wir über gefühlt endlose Strände, an denen kaum Personen waren, und Felsen zwischen den einzelnen Stränden zunächst einmal um die Dünen herum, bis wir uns entschieden haben, diese doch noch hochzuklettern. Wir haben die ganze Zeit überlegt, ob der Ausblick wirklich so schön ist, wie es der Name des Punktes und die Erzählungen mehrerer Leute und auch der Inhaber des Hostels uns erzählt haben. Und, ja.... ok.... der Ausblick ist wirklich schön! Ein nahezu kompletter Rundumblick über die Region und ein für uns erster Blick auf Cabo Polonio waren der Lohn für etwa 10 Minuten Düne hochklettern. Von der Düne ging es knapp 1,5km Richtung Strand und an diesem noch 5km bis nach Cabo Polonio.
    In der Ansammlung von Hütten, die nur zu Fuß oder mit einem Shuttle vom Eingang des Naturparks, in dem die „Stadt“ liegt erreicht werden kann, gibt es kaum Elektrizität. Hier versorgen sich die meisten Haushalte über Solarzellen selbst oder sind halt nach Einbruch der Nacht dunkel. Das hat zur Folge, dass es hier einen der besten Blicke auf den Nachthimmel gebn soll, wenn nicht gerade der Leuchtturm in die Richtung des Betrachters strahlt. Ansonsten wirkte der Ort irgendwie nichts für mich, aber dafür gab es zu viele Gründe um sie hier zu nennen.
    A propos Leuchtturm: auf diesen sind wir hochgestiegen, um erneut eine tolle Aussicht genießen zu können, und um die Seelöwen-Kolonie, die sich unterhalb davon auf den Felsen sonnte zu beobachten. Sehr beeindruckende Tiere!
    Den Rückweg haben wir uns mit einem Shuttle und dem Bus nach Aguas Dulces chauffieren lassen, was unseren Füßen und unseren müden Körpern sehr gefallen hat. Zurück im Ort haben wir den Abend bei leckerem Essen (Fish&Chips, Pizza und Eis) ausklingen lassen.
    Die weiteren Tage in Aguas Dulces haben wir mit Wanderungen am Strand und viiiel Entspannen verbracht. So langsam fühlt sich unser Trip wie Urlaub am Meer an.
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  • Day44

    Punta del Diablo - Atlantik und Strände

    February 8, 2020 in Uruguay ⋅ 🌧 23 °C

    Unser erster richtiger Stopp am Atlantik war in Punta del Diablo. Zu dem Ort wurde uns vorher gesagt, dass dort etwa 500-800 Menschen leben. In den Urlaubsmonaten sollen sich dort aber zum Teil mehrere Tausend Touristen gleichzeitig aufhalten. Wir hatten uns also auf Strände wie in Europa eingestellt mit Menschen, die wie Sardinen nebeneinander liegen und sich braten lassen.
    Was wir vor Ort erlebt haben? Das genaue Gegenteil! Wir sind die ersten zwei Tage mehrere Kilometer am Strand entlang gelaufen und sind vereinzelt mal jemanden begegnet oder haben jemanden beim Sonnen gesehen. Auch in der Stadt war es sehr ruhig und entspannt. Lediglich gegen Ende der Woche wurde es wieder etwas voller, aber auch da konnte von Überfüllung oder ähnlichem nicht die Rede sein. Wir haben das hier wohl gut abgepasst und sind nach dem riesigen Touristenaufkommen in dem Ort gewesen.
    Am letzten vollen Tag in Punta del Diablo haben wir uns Fahrräder ausgeliehen und sind zum etwa 20km entfernten La Coronilla gefahren. Dort gibt es eine Schildkrötenstation, die sich mit dem Schutz der einheimischen Schildkröten, der Aufklärung der Bevölkerung und sogar der Bekämpfung von Plastik im Atlantik beschäftigt. Das war für mich das erste Mal, dass ich das Gefühl hatte, in Südamerika ist das doch ein Thema. Die kleine Station wirkt insgesamt sehr behelfsmäßig, die Mitarbeiter (oder Freiwillige) sind aber sehr hilfsbereit und auskunftsfreudig. Wir erhalten sogar eine Führung auf englisch und dürfen dabei zuschauen, wie eine Schildkröte geduscht wird. Die Station ist ohne Eintritt zu besuchen, einzig eine Spendenbox steht bereit. In diese werfen wir zum Ende unseres Besuchs auch einige Pesos, da wir finden, dass das ein echt tolles Projekt ist.
    Auf der Rückfahrt unserer Fahrradtour besuchen wir noch das Fortaleza de Santa Teresa. Das alte Fort ist eine tolle Sehenswürdigkeit und bietet einen kleinen Einblick in die Geschichte des Landes.
    Punta del Diablo war ein schöner Aufenthalt, bei dem wir viel Ruhe hatten und erstmals auf unserer Reise nicht in einer Stadt unterwegs waren, sonder viel Natur genießen konnten
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  • Day48

    Cabo Polonio - Plan B :)

    February 12, 2020 in Uruguay ⋅ ☀️ 23 °C

    Oder irgendein anderer Plan ... zumindest nicht unserer. Denn wir hatten uns das total schön überlegt... unsere Gastgeberin hatte herumgefragt und herausgefunden, dass wir im Nachbarort im Hostel Fahrräder ausleihen können. Damit wollten wir die 10km bis Cabo Polonio radeln, uns dort gemütlich einen Tag in dem Dörfchen ohne Strom und Elektrizität (wie jeder Einheimische uns stolz erzählt) umschauen, am Leuchtturm die Seelöwen-Kolonie bestaunen und dann einfach irgendwann gemütlich zurückradeln. Soweit die Theorie... In der Praxis sah es dann so aus: Wir sind zeitig aufgestanden, haben uns fertig gemacht, schnell gefrühstückt und Proviant vorbereitet. Dann sind wir am Strand ca. 1 Stunde und 15 Minuten bis nach Barra de Valizas gelaufen, sind voller Vorfreude ins Hostel rein... und dann hieß es: "Fahrräder? Nö, die sind schon vermietet an ein anderes Pärchen. Da hab ich jetzt keine für euch!" Erster Gedanke: "Na toll - und jetzt?" Morgen früh nochmal den ganzen Fußweg um Fahrräder auszuleihen ... da hatte ich irgendwie keine Lust drauf ... der Typ im Hostel erzählte uns dann, dass man auch nach Cabo Polonio laufen kann. 5km bis dahin, vielleicht 10km aber man sieht mehr vom Strand, vom Atlantik und von den Wanderdünen, außerdem hat man vom höchsten Punkt der Dünen einen fantastischen Blick über alles! Okay überredet - wir laufen (und zurück nehmen wir den Bus)! Abgesehen von der geschätzten Zeit (2 Stunden für die ganze Strecke) war nichts gelogen, der Weg immer am Wasser entlang ist wirklich toll, von den Dünen hat man einen atemberaubend schönen Blick über den Atlantik und ein paar kleine Inseln auf der einen Seite, Cabo Polonio, das Naturschutzgebiet und die grüne Landschaft Uruguays auf der anderen Seite, sowie die ellenlange Küstenlinie mit den kleinen Städten. Nach etwas über 4 Stunden waren wir dann endlich angekommen - glücklich, aber mit schmerzenden Füßen. In Cabo Polonio selbst gibt es nicht viel zu sehen, zwei handvoll bunt hingewürfelte Häuschen und Hostels, flaches karges Land, einen Leuchtturm, die Seelöwen auf den Felsen sowie rechts und links der Landzunge einen Strand. Tagsüber bekommt man wenig davon mit, dass es keine Elektrizität und wenig Licht gibt... die Sonne scheint ja und überstrahlt auch den angeblich schönsten Sternenhimmel der Welt. Bis zur Dunkelheit wollten wir mit dem Rückweg allerdings nicht warten, also sind wir mit einem 4x4 Gelände-Truck aus dem Naturschutzgebiet herausgefahren worden (echt ein Erlebnis!) und dann per Bus zurück ... noch lecker Fish&Chips bzw. Pizza essen gewesen und dann ins Bett gefallen!Read more

    Andrea Heitmann

    Hallo Julia, vielen Dank für deine Einladung! Ich habe die letzte Stunde begeistert damit zugebracht deinen bisherigen Reisebericht nachzuvollziehen. Wahnsinn, was ihr schon an tollen Erlebnissen und Eindrücken gesammelt habt. Und dann die vielen schönen Fotos! Ich wünsche euch weiterhin ganz viel Spass und offene Augen und Herzen beim Reisen! Liebe Grüsse von Andrea von der CVS

    2/16/20Reply
    Julia Eichler

    Hallo Andrea :) Es freut mich, dass du der Einladung zu meinem Blog gefolgt bist und so viel Freude beim Lesen hattest wie ich beim Schreiben und Fotographieren! :) wir sind froh und dankbar für alles was wir schon erlebt haben und hoffen auf viele weitere tolle Tage hier am anderen Ende der Welt! Ich werde auf jeden Fall über alles weiterhin hier berichten! Liebe Grüße nach Deutschland Julia :)

    2/16/20Reply
     
  • Day34

    La Paloma

    March 23, 2019 in Uruguay ⋅ ☀️ 22 °C

    Fast die komplette Küste Uruguays abgeGRAST😉 kann man sich schon mal über ein cooles Hostel mit tollen Gästen und über die Kilometer langen leeren Strände in La Paloma freuen.
    So Menschenleer die Strände, so leer auch der kleine Ort mit traumhaften Häusern die oft zum Verkauf stehen.

    Aber nach so viel freuen und entspannen kann man schon mal beim 1Liter Bierchen einschlafen.

    Ein kleines Paradies zum wohlfühlen.
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    Ania Schulz

    Traumhaft!

    3/27/19Reply
    Janett Stäps

    😍🥰 ich möchte auch dort hin🍹🌴

    3/27/19Reply
    Mu Va

    Ein traumhafter Moment.😍👍👍

    3/27/19Reply
    2 more comments
     
  • Day31

    Cabo Polonio

    March 20, 2019 in Uruguay ⋅ 🌬 19 °C

    Das Hippie- und Aussteigerdomiziel Capo Polonio mitten im Nationalpark.
    Letzte Volkszählung 2011 mit 95 Einwohnern.
    Ein Ort an dem die Zeit still steht.
    Der Tag hat plötzlich 30 Stunden und an der Zapfsäule wird man nicht gedrängelt, gibt schließlich keine.
    Auch keine Geldautomaten und Strom nur wenn der Hamster einen guten Tag hat.

    Der Leuchtturm teilt das Wetter, eine Seite Traumstrand, die andere stürmisch und hohe Wellen die gegen die Felsen peitschen auf denen die Robben um ihr Revier kämpfen.

    Ein Traumhaftes Stückchen Erde zum entspannen.
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    Mu Va

    Wunderschöne Geschichte, Bilder 👍cool geschrieben und Zeit zum träumen. 😍

    3/25/19Reply
    Mu Va

    Traumhafte Häuschen und so kreativ😂

    3/27/19Reply
     

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