Uruguay
Departamento de Rocha

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Top 10 Travel Destinations Departamento de Rocha

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61 travelers at this place

  • Day317

    Mission to Florianopolis

    March 7, 2019 in Uruguay ⋅ ☀️ 25 °C

    I need to get from Punta del Diablo, in Uruguay, to Florianópolis in Brazil. Here we go! Up at 7:30, waiting for a bus at 9am, realised by 9:45 I could have got on an earlier mini-bus to get me to the bus station, but arrived just in time to get the big bus to Chuy. Then, cross the boarder and find the next bus station in Brazil!
    Found the bus station, got the last ticket! An hour to wait, so I thought I get some money. I’ve been queuing now for 20 minutes. Theres 20m queues at both cash points. I’m hungry!! Time check, 11:32. No money. So...
    I’ve bought two bananas and a can of coke (emergency) to last me for the next 7 hours. This could be interesting!
    Not as unfortunate as the Israeli guy in front of me putting my bag on he bus. He didn’t know to get a leaving Uruguay stamp, so he has to go back to the boarder and get one. Hopefully he can get in he next bus!! 😬
    I’ve been having seat 33 a lot, and by coincidence! My two tickets today so far 32 and 34! I’m on the bus! 12:22. Just need a stamp into Brazil.
    12:40, over the boarder! I didn’t even need to use my fake flight confirmation. The GB passport is good!
    16:40, for some reason, we’ve swapped buses, same seats, more people, but they do have free water, which tastes like arse. It does make up a little for the second banana i bought turning out to be a plantain 😖 bitter!
    18:10 and stopped for some food, finally! Ive eaten two bananas all day, I just hope they take cards, I have no cash!
    20:50, I got to he bus station, found a place t buy a ticket, card didn’t work. I have no cash and the atm won’t give me any! 😞 Luckily I have a second card, it worked, I have cash and a bus ticket
    21:20, time for some lunch! Had this weird chicken with veg, salad and tropical fruit?! Was good! The most vegetables I’ve had in ages, and was in a bus station?!
    00:03 Finally sat on bus number 4. This should only be about 6 hours until the next one, too short for a proper night bus.
    I’ve arrived at the big bus station! Wheeeeey! 6:10am, only two more buses to go, but are they running yet?
    6:55 and bus number 5! A short walk to the other bus station, another travel card, and I’m heading to the next bus station. Nearly to the beach, nearly, good job too cos it’s humid!
    07:45 only one more bus to go! The last one went through the city and up over the hill. Florianópolis is almost an island with the city between it and the land. It’s not an island, but you get the idea
    8:25 and I’m here! What a crap place! 😆
    And a rubbish view...
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  • Day44

    Punta del Diablo - Atlantik und Strände

    February 8 in Uruguay ⋅ 🌧 23 °C

    Unser erster richtiger Stopp am Atlantik war in Punta del Diablo. Zu dem Ort wurde uns vorher gesagt, dass dort etwa 500-800 Menschen leben. In den Urlaubsmonaten sollen sich dort aber zum Teil mehrere Tausend Touristen gleichzeitig aufhalten. Wir hatten uns also auf Strände wie in Europa eingestellt mit Menschen, die wie Sardinen nebeneinander liegen und sich braten lassen.
    Was wir vor Ort erlebt haben? Das genaue Gegenteil! Wir sind die ersten zwei Tage mehrere Kilometer am Strand entlang gelaufen und sind vereinzelt mal jemanden begegnet oder haben jemanden beim Sonnen gesehen. Auch in der Stadt war es sehr ruhig und entspannt. Lediglich gegen Ende der Woche wurde es wieder etwas voller, aber auch da konnte von Überfüllung oder ähnlichem nicht die Rede sein. Wir haben das hier wohl gut abgepasst und sind nach dem riesigen Touristenaufkommen in dem Ort gewesen.
    Am letzten vollen Tag in Punta del Diablo haben wir uns Fahrräder ausgeliehen und sind zum etwa 20km entfernten La Coronilla gefahren. Dort gibt es eine Schildkrötenstation, die sich mit dem Schutz der einheimischen Schildkröten, der Aufklärung der Bevölkerung und sogar der Bekämpfung von Plastik im Atlantik beschäftigt. Das war für mich das erste Mal, dass ich das Gefühl hatte, in Südamerika ist das doch ein Thema. Die kleine Station wirkt insgesamt sehr behelfsmäßig, die Mitarbeiter (oder Freiwillige) sind aber sehr hilfsbereit und auskunftsfreudig. Wir erhalten sogar eine Führung auf englisch und dürfen dabei zuschauen, wie eine Schildkröte geduscht wird. Die Station ist ohne Eintritt zu besuchen, einzig eine Spendenbox steht bereit. In diese werfen wir zum Ende unseres Besuchs auch einige Pesos, da wir finden, dass das ein echt tolles Projekt ist.
    Auf der Rückfahrt unserer Fahrradtour besuchen wir noch das Fortaleza de Santa Teresa. Das alte Fort ist eine tolle Sehenswürdigkeit und bietet einen kleinen Einblick in die Geschichte des Landes.
    Punta del Diablo war ein schöner Aufenthalt, bei dem wir viel Ruhe hatten und erstmals auf unserer Reise nicht in einer Stadt unterwegs waren, sonder viel Natur genießen konnten
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  • Day48

    Aguas Dulces und Cabo Polonia

    February 12 in Uruguay ⋅ ☀️ 23 °C

    Wir wollten nicht einfach so nach ein paar Tagen schon wieder vom Atlantik verschwinden und sind ein paar Kilometer Richtung Süden nach Aguas Dulces gefahren. Hier haben wir uns schon vorher das nahegelegene Naturschutzgebiet Cabo Polonia als eines unserer Tagesziele überlegt. Motiviert durch unsere Fahrradtour nach La Coronillia und dem Schildkrötenzentrum Karumbé am Sonntag haben wir uns erkundigt, wo wir wieder Fahrräder ausleihen können. Leider ist das auch hier nicht so einfach, da es im Gegensatz zu Punta del Diablo gar keinen Verleih gibt. Uns wurde aber gesagt, dass es im nächsten Ort, Barra de Valizas, in einem Hostel Fahrräder gibt, die wir uns ausleihen können.
    Wir haben uns am Mittwoch auf den etwa 7km Fußweg am Strand gemacht, um die Fahrräder auszuleihen. Am Hostel angekommen, waren diese leider schon vergriffen. Aber der Inhaber hat uns empfohlen doch lieber zu Fuß nach Cabo Polonia zu laufen, „da sieht man viel mehr: Die Düne, den Aussichtspunkt Buena Vista (Schöne Aussicht), die Strände“.
    Also haben wir uns doch auf den Fußweg gemacht. Wir sind zunächst mit einem kleinen Boot über den Fluss übergesetzt, durch den wir bei Lust und Laune bei einer Tiefe bis zum Bauch auch hätten durch waten können. Dann wanderten wir über gefühlt endlose Strände, an denen kaum Personen waren, und Felsen zwischen den einzelnen Stränden zunächst einmal um die Dünen herum, bis wir uns entschieden haben, diese doch noch hochzuklettern. Wir haben die ganze Zeit überlegt, ob der Ausblick wirklich so schön ist, wie es der Name des Punktes und die Erzählungen mehrerer Leute und auch der Inhaber des Hostels uns erzählt haben. Und, ja.... ok.... der Ausblick ist wirklich schön! Ein nahezu kompletter Rundumblick über die Region und ein für uns erster Blick auf Cabo Polonio waren der Lohn für etwa 10 Minuten Düne hochklettern. Von der Düne ging es knapp 1,5km Richtung Strand und an diesem noch 5km bis nach Cabo Polonio.
    In der Ansammlung von Hütten, die nur zu Fuß oder mit einem Shuttle vom Eingang des Naturparks, in dem die „Stadt“ liegt erreicht werden kann, gibt es kaum Elektrizität. Hier versorgen sich die meisten Haushalte über Solarzellen selbst oder sind halt nach Einbruch der Nacht dunkel. Das hat zur Folge, dass es hier einen der besten Blicke auf den Nachthimmel gebn soll, wenn nicht gerade der Leuchtturm in die Richtung des Betrachters strahlt. Ansonsten wirkte der Ort irgendwie nichts für mich, aber dafür gab es zu viele Gründe um sie hier zu nennen.
    A propos Leuchtturm: auf diesen sind wir hochgestiegen, um erneut eine tolle Aussicht genießen zu können, und um die Seelöwen-Kolonie, die sich unterhalb davon auf den Felsen sonnte zu beobachten. Sehr beeindruckende Tiere!
    Den Rückweg haben wir uns mit einem Shuttle und dem Bus nach Aguas Dulces chauffieren lassen, was unseren Füßen und unseren müden Körpern sehr gefallen hat. Zurück im Ort haben wir den Abend bei leckerem Essen (Fish&Chips, Pizza und Eis) ausklingen lassen.
    Die weiteren Tage in Aguas Dulces haben wir mit Wanderungen am Strand und viiiel Entspannen verbracht. So langsam fühlt sich unser Trip wie Urlaub am Meer an.
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  • Day56

    La Paloma - Ruhe

    February 20 in Uruguay ⋅ ⛅ 23 °C

    Unser vorerst letzter Stopp am Atlantik war in La Paloma. Wir haben uns den Ort ausgesucht, weil wir aus verschiedenen Gründen nicht nach Punta del Este fahren, uns aber auch nicht so schnell vom Meer wieder verabschieden wollten.
    Unsere Unterkunft lag dieses Mal weit entfernt von dem Stadtzentrum und den Einkaufsmöglichkeiten, für unsere bisherigen Verhältnisse schon mitten im Nichts. Wir waren am Tag unserer Ankunft also schon mal sehr froh darüber, dass uns unsere Gastgeber vom Busbahnhof abholten und uns die 5km Fußmarsch mit Gepäck ersparten. Als wir dann noch kurz vor einem Supermarkt hielten und sie uns anboten, dass wir noch was einkaufen können, dachten wir noch „ach, hier in Uruguay gibts doch überall einen Kiosk für Notfälle“. Weit gefehlt: es war der letzte Supermarkt und auch der war etwa 4km von der Unterkunft weg... Wir hatten trotzdem noch genügend Verpflegung für das Abendessen und das Frühstück, also musste niemand hungern.
    Die Unterkunft an sich war auch ein Highlight: Eine Lehmhütte auf Pfählen und Brettern mit Flaschen, die als Glaselemente in die Wände eingearbeitet wurden, überall Grün, wohin man schaut, süße Katzen und ein Hund und ein Brettersteg als Zugang des Grundstücks. An das Schlafen unter dem Moskitonetz müssen wir uns zwar für die Zukunft noch gewöhnen (ich höre die Biester zum Beispiel auch, wenn sie draußen herumfliegen), aber Spaß gemacht hat uns der Aufenthalt hier.
    In den Tagen hier in La Paloma haben wir schließlich gefühlt nochmal einen Gang herunterschalten können und die Reise fühlt sich für mich gerade sehr entspannt an. Wir haben Tagesausflüge zu Fuß in die Innenstadt unternommen, haben Strandspaziergänge gemacht, Sonnenuntergänge genossen, einen Tag in dem Hauptstädtchen der Region Rocha verbracht und eine kleine Radtour entlang der Küste gemacht. Langweilig wurde uns hier jedenfalls in den 5 Tagen hier nicht, vor allem, als am letzten Abend zwei Straßenhunde mich einfach nicht in Ruhe vorbeigehen lassen wollten und bellend und knurrend hinter mir herkamen. Gemeinsam konnten wir sie dann letztendlich vertreiben.
    Heute haben uns unsere Gastgeber wieder zum Busbahnhof gefahren, von dem unsere Reise für das Wochenende wieder nach Montevideo führt, bevor wir über den Westen wieder in den Norden Uruguays reisen.
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  • Day13

    Irgendwo im Nirgendwo...

    December 12, 2017 in Uruguay ⋅ ☀️ 21 °C

    ... die letzten Meter zu unserem neuen Zuhause in Uruguay waren nochmals eine ordentliche Odyssee.
    Es sah alles so einfach aus, doch es stellte sich als echte Herausforderung heraus. Während einer 14 Stündigen Fahrt und siebenmaligen Umsteigen, sind wir durch die tollsten Ortschaften an der Küste von Uruguay entlang gefahren. Überall coole alte, auch leicht verrostete Karren, bunte Häuser, Pferdekutschen zum Transport von Waren, die wie ein Pick Ups benutzt werden, singende Busfahrer und unzählige freilebenden Tiere. Unheimlich hilfsbereite und sympathische Leute überall. Sogar eine wildfremde Frau kam vorbei und küsste mich einfach so am Arm, während Simone auf dem Klo war. Weiß nicht was das sollte, aber es war irgendwie sympathisch.
    Alle fragten, ob sie uns mit den Weg helfen können, weil wir etwas verirrt aussehen und überall hatte man Geduld für einen. Die Landschaft ist traumhauft, erinnert sehr an den 17 miles drive in Kalifornien, wer mal da war. Strand, blaues Meer, Robben, Palmen, Wald und die Tiere haben einfach Platz für freies Leben.
    Das Wetter ist bislang super, immer blauer Himmel und Sonnenschein, doch durch den Wind lässt es sich gut ohne Klima aushalten.

    Die Fernbusse hier sind übrigens sehr geräumig und bequem, was die Reise nicht so schwer machte.
    Jeden falls sind wir in La Pedrera angekommen, wo Mariana uns abgeholt hat. Sofort wurden wir mit Küsschen begrüßt.
    Sowieso werden hier alle, egal ob fremd oder nicht, ob alt oder jung, mit einem einseitigen Küsschen begrüßt. Macht es gleich viel vertrauter und gemütlicher hier.

    Die Ortschaft von La Pedrera ist winzig, ein paar einsame Strandbars, auf einer leicht sandigen Straße, wenige Hostels und einige Hunde gibt es hier. Es ist wunderschön und liegt direkt am Meer.
    Mariana zeigte uns kurz noch das Örtchen und wir fuhren dann gemeinsam zu ihrem Haus, welches quasi am Ende vom Strand liegt.
    Das Haus hat sie übrigens komplett selbst aus Holz und Lehm gebaut. Es liegt an einem Feld und Waldstück, in der Nähe des Strandes und ist echt urig.
    Wir wurden direkt von zwei Hunden begrüßt. Semicha und Carosso. Eine Katze gibt es auch noch...Isolde. trickreicher Vierbeiner sag ich euch.
    Mariana führte uns ein paar Meter durch den Wald, zu unserer Caballa oder so ähnlich ^^
    Eine kleine Holzhütte, in der wir alles haben was man braucht. Und das Bad befindet sich direkt um die Ecke. Der Blick aus dem Fenster ist pure Natur.Alles ist aus Holz oder Pflanzen gemacht.
    Doch mit Tieren sollte man besser keine Probleme haben, denn sie sind ALLE hier......

    Jedenfalls hat Mariana uns noch was zum Essen gemacht und ihren Mann vorgestellt.
    Er ist übrigens aus Konstanz, was die Kommunikation etwas erleichterte.

    Nach einem Mate Tee und etwas Kennenlernen, erklärt er uns wie das hier alles so abläuft und was es zu beachten gibt.
    So klärte er uns über die Beschaffenheit seiner Tiere auf. Carosso zum Beispiel wurde von einem Fremden mit einer Machete auf der Schnauze und in den Nacken geschlagen. Es ist sieht fürchterlich grausam aus. Das arme Tier. Aber hier peppelt man ihn gut wieder auf. Die Menschen hier geben leider nicht alle so viel auf Tiere. Hunde zum Beispiel gibt es sehr viele hier und wenn einer nicht funktioniert, wird ihm eben mal manchmal auch ein kurzer Prozess gemacht.

    Semicha dagegen ist ihnen zugelaufen. Eine sehr liebesbedürftige kleine Hündin. Simone ist allzeit bereit zum Kraulen. Ihr Glück.... Und mein Pech. Seit dem die Tiere hier sind, spiele ich nur noch die zweite Geige. Mich gibt es schließlich immer....
    Roger sprach weiter über das Essen im Haus. Die Küche dürfen wir mitbenutzen, mittags kocht sie für alle, sonst gilt Selbstverpflegubg. Der Haushalt ist hauptsächlich vegan oder vegetarisch. Mariana war mal Köchin und wir alle profitieren davon. :D
    Niemals hätte ich gedacht, dass es so gut schmecken kann. Heute gab's Rote Beete Burger mit Salat und selbstgemachten Brot. Ja ja... rote Beete, ich dacht es auch nie. Aber sie hat es echt gut hinbekommen. Und an alle Fleischesser, mit geschlossenen Augen kann man es fast raus schmecken das nicht vorhandene Fleisch.

    Mariana hat zwei Söhne, welche hin und wieder da sind. Ansonsten gibt es noch Elli, unsere rastaköpfige Nachbarin. Ein Engel von Mensch. Sie wiederum hat auch zwei Kinder, welche gelegentlich da sind.
    Sonst gibt es nur noch Roger und uns.
    Wenn man von Grundstück zu Grundstück will, besonders Abends, dann klatscht man vorher und ruft kurz. Erst bei einer Zustimmung darf sich der jenige näher. Altmodische Klingel sozusagen. Sonst geht man eben wieder.
    Betreten ohne Befugnis spricht sich wie ein Lauffeuer um. Alle klatschen und schreien, und die Hunde bellen. Kommt aber nicht oft vor.
    Moderne Alarmanlage eben.

    Ansonsten ist alles ruhig, bis auf das Ein oder anderen Tierchen, welches die Meisten wohl lieber meiden.
    Wir lassen uns von den Kröten, den Mosquitos, Bremsen, Schlangen, stechenden Raupen, Spinnen oder Skorpione nicht abschrecken. Ehrlich gesagt lebt man hier in solch einem Frieden mit der Natur, dass sogar die Mosquitos einen in Ruhe lassen.
    Nachts jedoch hört man den ganzen Wald, von Pferd und Kuh, über alle Vogelarten, alle Sträuchertiere und alle Summer und einiges mehr, alle sind sie dabei.

    Auf dem Weg zum Strand gibt es manchmal Hunde die hunger haben und gerne mal in kleinen Rudeln jagen.
    Also empfiehlt er uns einen Stock mitzunehmen, denn die Meisten wurden mit Wechen geschlagen und haben deshalb besonders Angst und lassen somit leichter nach.
    Der Strand ist nur 10-15 min weit weg. In Uruguay verkauft man uns das allerdings als zwei Minuten. Aber alle Leben hier ohne Uhr, also haben sie auch kein empfinden mehr für Zeit.
    Das Meer ist echt schön, aber etwas ruff und wir haben den Strand quasi für uns ganz alleine. Nur Einzelne verirren sich hier her.

    Der Rest vom Haus beziehungsweise von unserem Grundstück ist fabelhaft. Überall grün und Tiere, Hängematte, sonnige und schattige Plätzchen, das Meer, ein schöner Garten, entspannte Leute, Idylle wo man hinschaut, und sein eigenes kleines Häuschen. Und zu allem Übel müssen wir das gute Quellwasser trinken. Kommt direkt aus der Leitung und schmeckt erste Sahne. Zwischen unserem Zimmer und dem freien Nachbar Zimmer ist das Bad mit zwei Spiegeln und zwei Waschbecken. Jeden falls ist unser Vogelfreund Lui immer wieder hier und springt zwischen den beiden Spiegel hin und her und kämpft dort gegen sich selbst. Die andere Theorie ist, er betrachtet sich einfach nur selbst, weil er narzisstisch ist. Aber wirklich niedlich, er müsste es nur nicht auch nachts machen ^.^
    Aber nachts machen die Tiere hier die Musik. Entweder man liebt es oder man stört sich daran. Ich denke wir tendieren zum Ersten.

    Roger und Mariana sind zwei sehr liebe, aber eigene Menschen. Wir kommen jedoch sehr gut mit ihnen aus und freuen uns Über ihrer Gastfreundschaft und ihr Vertrauen.
    Mariana versucht deutsch zu lernen, also können wir ihr hier und da helfen. So wie sie mit uns auch mal Spanisch spricht.

    Die beiden leben hauptsächlich als Selbstversorger, so wie die Meisten hier in Uruguay.
    Nur das Nötigste wird im nächsten Dorf gekauft, das Meiste stellt man hier selbst her.
    So sind die beiden auch Experten für Kräuter und Öle. Wir werden sicherlich das Ein oder Andere testen. Rizinos Öl oder so ähnlich , soll beispielsweise sehr gut für vielerlei Hinsicht sein. Lassen wir uns überraschen.
    Oder auch mal eine Mandelmilch wird hier zum beispiel selbst gemacht. Es geht hier wirklich anders vor sich her als wir es kennen.

    Generell wird hier viel Zeit fürs Essen investiert und vor allem zur Vorbereitung. Sie steht gerne mal 2 Stunden in der Küche für ein Mittagessen. Aber es lohnt sich auch wirklich. Der Haushalt dagegen ist nicht so wichtig. So kommt es auch vor, dass man neben einem Werkzeugkasten isst oder etwas Schmutz mit ins Haus trägt.
    Doch das fällt hier nicht ins Gewicht bzw. Wird nicht so eng gesehen.

    Die lange Fahrt am ersten Tag und der starke Kontrast hier.... unsere Körper sind angekommen, aber unsere Geister müssen noch folgen. Am zweiten und dritten Tag haben wir es schon mehr begriffen was es heißt soweit von allem weg zu sein und ein derartig anderes Leben kennenzulernen. Das Internet ist nur manchmal für kurze Zeit und schwach verfügbar. Also heißt es wirklich mal abschalten.
    Hilft hier, um Blödsinn aus dem Kopf zu bekommen.

    Hier wird morgens meditiert, mittags vegan oder zumindest vegetarisch gegessen, verschiedene Öle zu medizinischen Zwecken hergestellt und immer wieder viel Hand rund ums Haus angelegt.
    Die wenigstens Leute haben hier Berufe, wie die die wir üblicherweise in Deutschland ausführen. Außer in Montevideo, der Hauptstadt. Die Leute haben hier eher Land und Tier. Nur 3 Mio Einwohnern... Und so viel Land. Da sind die Menschen hier rund um die Uhr als Selbstversorger tätig. Scheint aber gut zu funktionieren. Man hilft einander gerne.
    Ja man könnte fast schon einen Schritt weiter gehen und sagen sie leben so autark, dass es schon an Anarchismus grenzt. Es wird weniger über Links und rechts in der Politik gesprochen, sondern über Kontrolle (oben) vs liberty(unten),
    Wirklich interessant mit anzusehen. vielleicht nimmt man ja ne Scheibe hiervon mit. Es scheint hier aber Allen gut zu gehen. Keiner jammert, alle haben was sie brauchen. So zumindest Roger zu uns.
    Land und Tier hier zu kaufen, ist für deutsche Verhältnisse nicht all zu teuer. Ca.3000 € der Häckter. Ich könnte, mir das für die Rente jedenfalls gut vorstellen. ^^
    Und wer ein Pferd will, kann sich das wohl auch leisten. Hier können also Träume wahr werden, für die die drauf stehen.

    Unsere Aufenthaltsberechtigung besteht darin, dass wir beim Rumwerkeln helfen. So haben wir beispielsweise an einer Stelle Bodenplatten entfernt, wo Neue reinkommen und aus Erde und Wasser Lehm hergestellt und mit Hilfe eines Gerätes, Flaschen, Tannenzapfen, Blättern und Stöckchen eine Lehmwand für eine kommende Küche hochgezogen. Zumindest die Hälfte. Der Rest folgt noch. Es ist nicht wirklich schwierig, man macht sich nur etwas dreckig und muss genug trinken. Ansonsten macht es sogar wirklich Spaß und es ist am nächsten Tag schön anzusehen, was man am Tag zu vor geleitstet hat. Etwas Gartenarbeit oder ähnliches könnte uns noch bevorstehen, aber wir machen's gerne.

    Unterm Strich haben wir etwas gebraucht, um mental hier anzukommen, doch wir sind uns sicher, wir werden hier bis Ende des Jahres aufhalten, denn es gefällt uns ganz gut hier.
    Es ist ein Leben hier, wie wir es bislang noch nicht kennen, aber von dem wir uns gerne was abschauen, denn es sieht wirklich idyllisch und zufriedenstellend aus.
    Bin gespannt was man uns noch alles beibringt und wie sich das auf unser Gemüt niederlässt. Könnte sehr der Erholung dienen.
    Danach könnte es nach Brasilien weiter gehen. Mal schauen.
    Um euch nicht noch mehr vollzuquatschen, machen wir mal Schluss für heute.

    Unter diesem freien und klaren Sternenhimmel sagen sich nicht nur Igel und Hase gute Nacht, sondern auch die Glühwürmchen und die Mosquitos.
    Buenas noche.
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  • Day29

    Re-onlined

    December 28, 2017 in Uruguay ⋅ ⛅ 1 °C

    So, nun ist wieder etwas Zeit vergangen hier in Uruguay und wir geben wieder ein Lebenszeichen von uns^^

    Uruguay hat wirklich etwas sehr gemütliches, die kleinen bunte Häuser, fast wie in Caminito so bunt bemalt und wie Bungalows gebaut, die weiten Felder, die vielen Tiere, das sehr schwankende aber meist gute Wetter, die vielen Tramper, die langen Strände, das lockere Leben, die ständig hilfsbereiten Menschen, schwer zu glauben, dass das hier alles so normal ist. Die nächste Ortschaft von uns hieß La Pedrera ca.4 km und besteht aus ein paar Häusern/Hostels, ein paar Bars die erst um 8p.m. aufmachen, 3 Supermärkten (warum 3 :D einer würde komplett ausreichen ) und sonst nur noch eine Eisdiele kurz vorm Strand. (Mein Glück :D )
    Es wirkt aber fast wie ausgestorben hier, wahrscheinlich weil die Saison noch nicht richtig losging.
    Bargeld abheben is hier leider nicht möglich. Es lohnt sich scheinbar nicht mal einen Bankautomaten zu platzieren, so leer ist es hier. Aber etwas Strom gibt's schon ^^
    Bargeld abheben geht erst in der nächst größeren Ortschaft, meines Erachtens immer noch ein Dorf, aber ein Süßes. Um dort hinzugelangen, muss man an der Küste entlang fahren, welche einen wirklich schönes Panorama hat.
    Dennoch, langsam wird es aber wirklich schwierig was Bargeld betrifft. In verschiedenen Orten, an verschiedenen Automaten, war es uns nicht möglich auch nur einen Dollar abzuheben. Also jeder der hier herkommen mag, sollte das im Hinterkopf behalten.

    Ansonst, Zeit spielt hier für die Menschen keine Rolle. Es lebt niemand mit einer Uhr. Busfahrpläne gibts es entsprechend auch nicht und sowas wie feste Arbeitszeiten kennt sowieso niemand. Das macht das Leben hier ganz entspannt. Wir genießen es. ^^
    Unsere Aufgaben bei Mariana reichen von Stühle und Tische bemalen, zu Unkraut rupfen, über Wände mit Lehm bauen und den Garten bepflanzen. Lediglich ein paar Stunden am Tag. Die Arbeit wirkt auf uns sehr meditierend und macht sogar Spaß. Mariana hat einige Tips und Tricks auf Lager, die sie uns hin und wieder weitergab. Sie ist so eine typische so it yourself Meisterin. Geht nicht gibt's nicht.
    Wir machen uns die ganze Zeit dabei dreckig , aber das macht hier nichts, kaum ist man sauber, kommt der Hund und man ist wieder dreckig. Also gewöhnen wir uns lieber dran.
    Ich genieße es auch seit Wochen keine Schminke mehr zu tragen.

    Mariana und Roger sind zwei liebenswerte Menschen , doch auch sehr eigen und daran muss man sich erstmal gewöhnen. Mariana ist z.b. eine phänomenale Köchin, es gibt nie das Gleiche und Alles ist außergewöhnlich, obwohl meist vegan oder zumindest vegetarisch. Luca mag es vor allem kein Industrie Food zu bekommen, tut ihm gut. Mariana ist auch eine sehr selbstständige und fleißige Frau, jedoch manchmal wirkt sie etwas kühl oder launisch. Das hat nichts mit uns zu tun. Sie hat zwei Kinder und kaum Geld und muss schauen, wie sie über die Runden kommt. Da gibt es halt nicht nur schöne Tage.Für sie ist es eher daily Business, wohin gegen es für uns eine Erfahrung ist.
    Roger ist häufiger etwas abwesend als Charakter. Aber im Grunde auch sehr lieb. Wir wundern uns nur oft, was er alles nicht weiß, obwohl er hier wohnt.
    Trotzdem mal eine interessante Erfahrung, mal ganz anders zu leben.
    Die Kinder begeistern mich, sie kommen nach Hause, nehmen sich ein Comic, einen Teller Obst und lesen erstmal, denn hier gibt es keinen Fernseher und auch keine Schokolade und die Kinder wirken dennoch so ausgeglichen und glücklich.
    Nur eins wundert mich an den Kindern schon. Hier spielen eher die Erwachsen mit Schlamm z.b, beim Bau einer Wand und die Kinder ekeln sich dabei vor dem Schlamm. Sehr naturverbundene Kinder sind es irgendwie doch nicht, obwohl um sie herum nichts anderes ist.
    Als ich Kind war fand ich Schlamm immer schön ;)) nicht wahr Mama ;)
    Viel mehr jedoch fasziniert es mich jeden Tag wieder, wie wunderschön die Natur um ums herum ist. Ich schlafe ein und höre alle Tiere aus dem Wald und ums herum, ebenso wenn ich morgens aufwache, sind es meist die kleinen Pieptmätze die mich wecken.
    Neulich saßen wir draußen auf unserem Sofa auf der Wiese und schauten in den Wald der uns umgibt und stellten fest, wie wunderschön dieser 4d UHD Dolby surround Fernseher ist. Das ist Entspannung pur. Man stellt plötzlich fest, was die Vögel da den ganzen Tag machen und zwitschern und wer welcher Vogel welchem weichen muss und wer wann was zu sagen hat.es klingt so träumerisch, aber es ist wirklich so, man nimmt es anders wahr. Bis auf die Riesenspinnen die uns ein paar mal von der Arbeit abgehalten haben. Daran muss man sich auch erstmal gewöhnen ^^
    Ansonsten vergisst man die Zeit und entdeckt, dass nie nichts los ist. Spannende Beobachtungen. Wie in Dokus, man muss halt selber kommentieren, dann wird es auch beliebig lustig. Und fördert die Kreativität.
    Und dann noch natürlich Semilla (semicha gesprochen /e.g. samen ) die süße Maus, einen wunderschöne kleine Hundedame hat mein Herz erobert. Sie ist zwar etwas quengelik und aufdringlich, aber sie hat einfach den Hundeblick drauf und da kann ich ihr nicht böse sein :))
    Luca fühlt sich deswegen etwas vernachlässigt, aber im inneren weiß er, daaa nur er die Nummer 1 ist in meinem Herzen ♡ ich liebe dich mein Schatz

    Seit ein paar Tagen haben wir nun auch ein neues Haustier gehabt, unsere Kuh Betty.
    Als wir morgens aufgestanden sind, stand sie etwa 10 Meter vor unserer Tür und frisst den ganzen Rasen weg.
    Wenn man nicht damit rechnet ist es schön etwas überraschend. Aber schön.

    Ab und zu nehmen uns Roger und Mariana mit in die Stadt, bzw. ins Dorf, wo wir unsere Einkäufe machen können.
    Marianas Auto hat zwar 4 Reifen und kommt vom Fleck, aber ob das so ungefährlich is bezweifel ich. Den TÜV gibt's hier nämlich nicht. Und das merkt man hier leider auch. Ihr Auto wackelt und kracht, und vorne als auch hinten hat es einen 8er in der Achse . Bin ich froh, wenn wir immer lebend ankommen :D. Aber vermutlich müssen sie es verkaufen. Es taugt nur nichts mehr.
    Autos scheinen hier jedoch unheimlich teuer zu sein. So bekommt man auch für so eine Schrottkarre immer noch was. In Deutschland legt man wohl eher was drauf, damit es abgeholt wird. Jedenfalls ist es scheinbarer Luxus überhaupt ein Auto zu haben. Wäre das nächste Dorf nicht immer so weit weg, dann ginge es auch gut ohne Auto hier. Mariana dagegen ist drauf angewiesen mit ihren Kindern.

    Mariana hat uns neulich davon erzählt, dass sie ihr altes Auto an ihren Nachbarn verkauft hat.
    Einen Teil hat er bar bezahlt, einen Teil hat er mit Kuhmilch bezahlt. Die Leute handeln hier mit allem möglichen, so fern es sinnvoll für sie ist, wirklich cool.

    Neulich jedoch war es toll ein Auto zu haben.
    Roger und Mariana haben uns spontan zu einer Lagune mitgenommen, pünktlich zum Sonnenuntergang.
    Der Himmel hatte alle Farben und es war wunderschön. Wir waren den beiden sehr dankbar für den spontanen Ausflug.

    Wir haben auch ein paar weitere Ausflüge schon gemacht. Auf dem Weg zum Meer z.b. gibt es das "Valle de La luna" das Tal des Mondes, welches ein tiefer Krater mit einer sehr schöne Vegetation . Sieht etwas aus wie man sich den Mond vorstellt, nur mit ein paar mehr Pflanzen. Luca dachte an Star Wars als wir es betraten. Mariana meinte, dies sei durch Erosionen entstanden und dass es in Afrika genau das Pendant hierzu gibt.... Wir werden es prüfen 😊

    Ebenso ein wunderschönes Ausflugsziel ist Cabo Polonio.
    Es ist eine Pininsula, mit Leuchtturm, Seerobben, zwei Stränden und einigen verteilten kleinen Häuschen. Die meisten sind Hostels oder zu vermieten. Es gibt nur 60 Einwohner und ein paar kleine Geschäfte.
    Es ist sehr windig dort, ansonsten wirklich sehr schön. Man erreicht diese Halbinsel nicht durch öffentliche Verkehrsmittel. Entweder man wandert 7 km in den national Park oder nimmt das Pferde oder ein riesen Reisetruck. Wir haben uns für letzteres entschieden. Mega wacklig, aber Sau cooles Erlebnis. Der ort lockt eher junge leute und vor allem backpacker an. Jedenfalls ist es ein Ort der eine gewisse Magie mit sich bringt und den man so nicht jeden Tag sieht.

    Und neulich sind wir zum Einkaufen getrampt. Es war Lucas erstes Mal. Große Aufregung ^^ er hat sogar ein Schild gebastelt. Hin ging es sehr gut, zurück haben uns viele abgewunken.
    Wir machten die Beobachtung beim Einkaufen, dass die Leute hier immer nur so viel kaufen, wie sie grade brauchen. So kommen Sie vermutlich nicht in die Gefahr mehr zu kaufen, als sie sich leisten können.
    Auch ein Weg zum sparen.
    Außerdem rennt hier jeder mit seiner Teekanne Mate rum, Wahnsinn, die Leute sind echt süchtig nach dem Zeug. Uns ist es etwas zu bitter. Man gab uns den Rat, entweder ganz oder gar nicht mit Mate anzufangen. Weil es macht scheinbar wirklich abhängig.

    Alles in allem ist es hier sehr schön, nur auch manchmal ein wenig schwierig, inmobil zu sein und dann noch die Sprache... aber Wir arbeiten dran.
    Dazu sind wir halt auch die Generation in der Handys normal sind und hier haben wir quasi kein Internet. Aber das tut uns auch mal gut. ^^
    Also macht euch keine Sorgen, wenn ihr mal ein paar Tage nichts von uns hört .

    Wir sind heute weiter getrampt nach Punta del Diablo.
    Wirklich schönes Örtchen. Hier ist auch etwas mehr los als in La Pedrera.
    Wir machten und mittag aufn weg zur strasse, mal schauen wie weit wir kommen, die semilla natürlich immer mit dabei. Wir hatten bedenken die meinsten denk der hund gehört zu uns, und soll mit. Doch
    wir haben keine 5 min an der Straße gewartet und schon kam ein cooles, freundliches und lebenslustige argentisches Pärchen. Semillcha wustte gar nicht was los ist, und wollte natürlich mit einsteigen. Wir fuhren los und sie fängt an dem Auto her zulaufen direkt auf der strasse zwischen Auto s o.O und sie lief weiter und weiter bis wir sie immer kleiner war und dann auf einmal weg :( .
    Zum Glück hat sich Mariana gemeldet das semilla gesund und munter nun Zuhause ist.
    Die fahrt war schnell rum, und das Pärchen machte sich auch noch die mühe uns von hostel zu hostel zu gfahrn. Schneller und günstiger hier her ?! No way! Und dann noch so nette Leute. Also das kann man hier gut machen.
    Ansonsten geht es wahrscheinlich bald weiter nach Brasilien. Porto ablegte schwebt uns vor...

    Wir hoffen ihr hattet alle schöne Weihnachten und ihr friert nicht zu sehr, feiert nun gut ins neue Jahr.
    Wir grüßen euch alle und wünschen euch eine schöne Feiertage und einen guten Rutsch;)

    P.s. hier feiert man scheinbar kein Weihnachten, obwohl alle katholisch sind..
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  • Day11

    Cabo Polonio - Seelöwen & Dünen

    November 17, 2018 in Uruguay

    Die Anreise nach Cabo Polonio ist spektakulär. Der Bus bringt einem zum Eingang des Nationalparks wo grosse Trucks mit riesigen Rädern die Toruisten durch die Sandstrassen in das ausgestorbene Cabo Polonio verfrachten. Der Ort zählt ca. 90 Einwohner und hat einen Supermarkt. Hierhin kommt man um Seelöwen zu beobachten, auf Dünen zu spazieren und die Seele baumeln zu lassen. Der Ort hat nur begrenzt Elektrizität, welche mit Generatoren, über Solar- und Windenergie erzeugt wird.
    Wir geniessen zwei sonnige, windige, gemütliche Tage hier.
    Raus aus dem Nationalpark geht es erneut mit dem Truck. Trotz dem Wind wollen wir uns das Abenteuer nicht entgehen lassen und setzen uns auf der oberen, offenen Ebene zuvorderst hin. Natürlich haben wir nicht damit gerechnet dass es regnen könnte. Gerade als wie angekommen sind, kam das Wasser von 0 auf 100 in Strömen herunter. Nur doof, dass wir als letztes aussteigen konnten und so der Regen uns prächtig erwischt hat.
    Leider gibt es auch noch eine sehr traurige Nachricht. Meine Flipflops (welche in Punta del Diablo ja schon abgehauen sind) wollten wohl in Cabo Polonio bleiben. Sie haben sich unter dem Bett versteckt als ich den Rucksack gepackt habe. Tja, jetzt geht's vorerst mal ohne Flipflops weiter.
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  • Day34

    La Paloma

    March 23, 2019 in Uruguay ⋅ ☀️ 22 °C

    Fast die komplette Küste Uruguays abgeGRAST😉 kann man sich schon mal über ein cooles Hostel mit tollen Gästen und über die Kilometer langen leeren Strände in La Paloma freuen.
    So Menschenleer die Strände, so leer auch der kleine Ort mit traumhaften Häusern die oft zum Verkauf stehen.

    Aber nach so viel freuen und entspannen kann man schon mal beim 1Liter Bierchen einschlafen.

    Ein kleines Paradies zum wohlfühlen.
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  • Day31

    Cabo Polonio

    March 20, 2019 in Uruguay ⋅ 🌬 19 °C

    Das Hippie- und Aussteigerdomiziel Capo Polonio mitten im Nationalpark.
    Letzte Volkszählung 2011 mit 95 Einwohnern.
    Ein Ort an dem die Zeit still steht.
    Der Tag hat plötzlich 30 Stunden und an der Zapfsäule wird man nicht gedrängelt, gibt schließlich keine.
    Auch keine Geldautomaten und Strom nur wenn der Hamster einen guten Tag hat.

    Der Leuchtturm teilt das Wetter, eine Seite Traumstrand, die andere stürmisch und hohe Wellen die gegen die Felsen peitschen auf denen die Robben um ihr Revier kämpfen.

    Ein Traumhaftes Stückchen Erde zum entspannen.
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  • Day9

    Punta del Diablo - Supermaaan

    November 15, 2018 in Uruguay

    Unser nächstes Ziel ist Punta del Diablo (5h und 20 Dollar Richtung Brasilien) wo im Diablo Tranquillo (ruhiger Teufel) Hostel zwei Betten in einem 8er Zimmer auf uns warten. Da es Nebensaison ist haben wir vielleicht ja Glück und sind die einzigen im Schlag. Beim Check In vernehmen wir jedoch gleich, dass wie noch die letzten beiden Betten haben. Freude herrscht. Doch es wird noch besser. Das Zimmer müffelt und Platz hat man auch kaum. Unsere Zimmergenossin macht uns Mut - nach einer kurzen Weile gewöhnt man sich an den Duft und riecht ihn gar nicht mehr. Das sind doch tolle News!
    Für je 10 Franken (Uruguay ist teuer!) gönnen wir uns das Abendesse im Hostel, inklusiv einem leckeren Gläschen Rotwein.
    Das Wetter hier meint es echt gut mit uns (der Sonnenbrand nicht so) und so spazieren wir bei Sonne und warmen Temperaturen am einsamen und verlassenen Strand entlang bis zum Nationalpark Santa Teresa. Scheint zunächst eher langweilig zu sein doch ein paar Echsen (Daniel liebt Echsen!) und einen abenteuerlichen dschungelmässigen Abstieg von einem Aussichtspunkt machen den Ausflug dann doch lohnenswert. Daniel ist schon ziemlich rot und bindet sich ein Tuch um den Hals. Ich muss lachen, er sieht aus wie Superman:-) Zu Fuss geht es wieder am laaaaangen Strand entlang zurück zum Hostel. Etwa 20km haben wir zurückgelegt und sind dementsprechend sehr froh, nun die Füsse hoch zu lagern. Würden da nicht plötzlich meine Flipflops am Rucksack fehlen!!! Verzweifelt schaue ich zurück - phu da ist ja der eine, dann ist der andere bestimmt nicht weit. Doch ich sehe in niergends. Dani sieht mir die Verzweiflung und die 0 Prozent Restenergie an und macht sich auf die Suche. Ich warte und warte und warte, ach der Arme. Doch es hat sich gelohnt, nach etwa 20 Minuten ist er inklusive Flipflop zurück. Superman eben:-)
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You might also know this place by the following names:

Departamento de Rocha

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