• Wacholder2Go
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Weltreise 2016 bis 2017

1 Jahr durch die Welt, das ist unser Ziel. Baca selengkapnya
  • Black River Gorge NP

    22 April 2017, Mauritius ⋅ ☁️ 28 °C

    Von einem Aussichtspunkt können wir auf die herrlich bewaldete Schlucht und die dazugehörigen Berge dieses Nationalparks schauen. Der mit 828 m höchste Berg Mauritius (Black River Peak) lockt zum Aufstieg. Von dort oben soll man die ganze Insel überblicken können. Wir merken langsam - Mauritius ist einen zweiten Urlaub wert!
    Ein Hinweisschild an der Straße lockt uns zu einem weiteren Ausblick auf den Nationalpark. Ein schickes Café auf einem Hügel und ein wunderschön angelegter Garten erwarten uns. Wir gucken alles an und genießen die wirklich schöne Aussicht, doch leider überfallen uns hier die Mücken und ich hab schnell keine Lust mehr 🙁!
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  • Tamarin Beach und Flic en Flac

    22 April 2017, Mauritius ⋅ ⛅ 28 °C

    Nun wird es aber Zeit für ein Bad im Meer!
    Wir schlängeln uns die Berge runter Richtung Westküste, machen einen kurzen Fotostopp an den Tamarin Les Salines (Salzpfannen) und gelangen zum Tamarin Strand und Tamarin Surf Strand. Surfer sind keine da - keine Wellen!
    Beide Strände sind geteilt durch einen Fluss, den wir durchqueren müssen, denn der erste Strand ist voll Korallen und somit nicht gut für unsere Füsse! Und so lernen wir schnell: Immer schön da baden, wo die Einheimischen sind, die kennen offensichtlich ihr Meer! (Wir haben es etwas abseits probiert - Steine und alles voll mit Pflanzen!) Und so tummeln wir uns lustig zwischen den kichernden dunkelhäutigen Menschen, die das sicher genauso komisch finden wie wir 😃.
    Zum Sonnenuntergang fahren wir ein Stück weiter zum kilometerlangen Flic en Flac Strand, wo schon fleißig die Grille 😀 angeschmissen werden - auch hier trifft man sich in großer Runde!
    Der Sonnenuntergang geschieht heimlich hinter Wolken und so machen wir uns auf den Weg nach Hause. Auch wenn Mauritius klein ist, haben wir noch über eine Stunde Weg vor uns. Ein schöner abwechslungsreicher Tag liegt hinter uns. Wanderziele gibt es viele und die Strände haben uns auch nicht enttäuscht - und wir haben noch längst nicht alles gesehen!
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  • "Ruhetag"

    23 April 2017, Mauritius ⋅ ⛅ 27 °C

    Das bedeutet Wäsche waschen, Kontenklärung, irgendwas buchen und natürlich Blogarbeit. Das alles machen wir heute mit kleinen Pausen für Pool, einkaufen, Nudeln kochen und essen, im Meer schwimmen, Geburtstag feiern 🎉.
    Herzlichen Glückwunsch, Vati 🍾😀!
    Highlight des Tages: Wir telefonieren dreimal mit zu Hause!
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  • Katamaran Tour

    24 April 2017, Mauritius ⋅ ☀️ 29 °C

    Die Sonne strahlt, keine Wolke am Himmel. Das Wetter ist perfekt für unseren heutigen Ausflug, der die Überschrift "Baden, Schnorcheln, Relaxen" trägt! Und genauso läuft es ab 😃. Mit dem Katamaran fahren (leider nicht segeln - kein Wind) wir ca. 1,5 Stunden zu Gabriel Island. Dort werden wir ausgesetzt und können im kristallklaren Wasser plantschen, schnorcheln, ein bisschen rumgucken, nichts machen. Zum Mittagessen werden wir abgeholt und zur gegenübergelegenen Flat Island gebracht. Hier gibt es leckeres BBQ, Salate und eine Bar, aus der der Rumpunsch fließt 😉! Wir unterhalten uns angeregt, in unserer Gruppe sind viele Deutsche, das sind wir garnicht mehr gewöhnt.
    Wir sind satt und machen, was man nicht tun soll: Wir gehen gleich ins Wasser, das hier auf dieser Seite sogar noch durchsichtiger ist! Und so wunderbar warm! Wir werden sofort an die Karibik erinnert und kommen bis zur Abfahrt nicht mehr raus aus der tollen Badewanne. Sehr praktisch, dass ein Riff zum Schnorcheln gleich vor unserer Nase liegt.
    Irgendwann ist die schöne Zeit vorbei, wir steigen wieder aufs Boot und haben eine wunderbar entspannte Fahrt zum Heimathafen.
    Nach diesem Traumtag gibts an unserem Mon Choisy Beach noch den ultimativen Sonnenuntergang! Was für ein perfekter Tag ☀️😆!
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  • L'Aventure du Sucre

    25 April 2017, Mauritius ⋅ ⛅ 28 °C

    Schon wieder strahlend blauer Himmel 👍🏼! Also erstens ab ins 😉 Pool und dann Frühstück im Garten (wie übrigens jede Mahlzeit 😀). So schön!
    Da Zuckerrohranbau und somit die Produktion von Zucker hier der wichtigste Industriezweig ist, wollen wir mehr darüber erfahren und besuchen heute Vormittag ein Zuckermuseum. Das ist sehr interessant, zumal es eine eigene App gibt und wir wie mit einem Audio Guide alles Wissenswerte hören und lesen können! So werden wir mit Infos über die Geschichte Mauritius, der Entwicklung der Zuckerrohrplantagen und der Herstellung von Zucker inklusive aller Nebenprodukte inklusive Rum gefüttert.
    In der angeschlossenen Boutique kosten wir mindestens 12 Zuckersorten - beim Rum gibt man uns nur drei 😳!
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  • Cap Malheureux

    25 April 2017, Mauritius ⋅ 🌧 27 °C

    Den Nachmittag verbringen wir zu Hause, machen uns aber gegen Abend nochmal auf den Weg ganz in den Norden der Insel, was von uns nur ca. 15 Autominuten entfernt ist 😉.
    Hier am Kap steht ein hübsches Kirchlein und wir haben einen schönen Blick auf die Inseln vor unserer Bucht.
    Wir machen Stopp am Pereybere Strand, doch unser Abschlussbad im Meer fällt leider ins Wasser, denn es gießt nun in Strömen und ein Ende ist so schnell nicht in Sicht 🙁.
    Als wir zu Hause sind, hat es natürlich aufgehört. Aber nun ist es stockdunkel, denn die Sonne geht hier schon vor sechs Uhr unter. Also kein Bad mehr im indischen Ozean, denn morgen früh fliegen wir nach Johannesburg.
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  • Klitzekleines Mauritius Fazit

    25 April 2017, Mauritius ⋅ 🌙 24 °C

    Das ist schnell gesagt:
    Mauritius ist richtig schön, sehr entspannt, fast schon karibische Mentalität! Das Wasser ist herrlich und schöne Strände haben wir auch gefunden. Die Landschaft lädt zum Wandern ein. Auf alle Fälle einen Urlaub wert!Baca selengkapnya

  • Johannesburg

    26 April 2017, Afrika Selatan ⋅ ⛅ 18 °C

    Schon im Dunkeln fahren wir los zum Flughafen, geben unser quietschendes Auto ab und verbringen mal wieder Zeit mit Warten auf den Abflug. Heute wird sie uns allerdings verkürzt durch eine richtig lange Schlange an der Sicherheitskontrolle - das ist uns schon ewig nicht mehr passiert!
    Irgendwann sind wir durch, kratzen unser letztes Geld zusammen und teilen uns einen Kaffee. Und dann gehts auch schon los mit Fliegen ins "richtige" Afrika 😉. Johannesburg ist zwar nicht die schönste (haben wir gehört und gelesen), dafür aber die (flächenmäßig) größte Stadt Afrikas. Und wenn sie auch nicht mit Singapur und co mithalten kann, so gehört sie doch irgendwie zu einer Südafrika Rundreise dazu. Auch wenn es nur ein Drei-Tage-Zwischenstopp ist, wollen wir uns hier in Ruhe umschauen.
    In einem "sicheren" Vorort haben wir ein schönes BnB gefunden, also brauchen wir ein Auto, um dort hinzugelangen. Diesmal ist es himmelblau und hat leider keine Automatik. Wir sortieren uns ein, probieren Schalter und Hebel, programmieren Navi und zur Sicherheit auch noch maps.me und los gehts! Und wie: Noch im Parkhaus der Autovermietung machen wir Bekanntschaft mit der afrikanischen Polizei. Der "Freund und Helfer" hat sich direkt hinter einem versteckten Stoppschild postiert und nur darauf gelauert, das wir dort nicht anhalten, was auch glatt passiert ist. Nun verlangt er von uns 62,50 € - das ist nochmal soviel Geld wie wir für das Auto für alle Tage bezahlt haben! Wir sind richtig sauer - aber natürlich kriegt er sein Geld und lässt uns ziehen. Toller Empfang in Johannesburg 🙁!
    Melville ist ein Siedlungsgebiet und es sieht genauso aus, wie wir immer wieder gehört haben. Alle Grundstücke sind eingemauert und alle Fenster vergittert - da kommt gleich richtig viel Vertrauen auf!
    Wir werden also alle Sicherheitshinweise berücksichtigen und uns doppelt vorsehen!
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  • E'Goli - Ort des Goldes

    27 April 2017, Afrika Selatan ⋅ ⛅ 17 °C

    Denn mit Gold fing alles an. Noch vor 130 Jahren befand sich an der Stelle des heutigen Johannesburg nur Savanne. Der Australier George Harrison erkannte im Jahre 1886 den Goldgehalt der Steine und damit begann der größte Goldrausch aller Zeiten. Und genau das war der Grund, hier eine Stadt entstehen zu lassen, und das an einer Stelle, an der man eigentlich keine Stadt baut: In 1.700 m Höhe, ohne natürliche Wasserquelle und kein Hafen weit und breit. So gab es anfangs auch nur eine Zeltstadt, mit Einzug der großen Minengesellschaften wurde dann tatsächlich eine Stadt daraus. Davon zeugen noch einige der großen und auch sehenswerten Gebäude. Gleichzeitig entstanden die sogenannten Townships drumherum, die Wohnorte der farbigen und armen Bevölkerung. Soweto ist die bekannteste davon, doch dazu später mehr.
    Mit einer Hop On-Hop Off-Tour wollen wir uns einen ersten Überblick verschaffen. Es braucht nicht viele Haltestellen, um festzustellen, eine schöne Stadt ist Joburg nicht - weder die Lage (viele Abraumberge links und rechts, die Stadt ist sozusagen unterhöhlt), noch der Großteil der Gebäude. Auch wirkt alles recht ausgestorben, was natürlich auch an dem heutigen Feiertag liegen kann.
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  • Constitution Hill

    27 April 2017, Afrika Selatan ⋅ ⛅ 18 °C

    Hier steigen wir aus, denn der Constitution Hill ist ein lebendiges Museum, das in verschiedensten Ausstellungen den Weg Südafrikas von der Apartheid zur Demokratie zeigt. Hier brennt die ewige Flamme der Demokratie und wir sind hierher gekommen, um uns im ehemaligen Gefängniskomplex Old Fort und Prison Number 4 umzusehen.
    Wegen des Feiertags ist der Eintritt heute frei und auch gleich noch die Führung dazu! Weil es so interessant ist, verbringen wir hier fast zwei Stunden. Wir erfahren, das die Apartheid auch im Gefängnis vorherrschte und es riesige Unterschiede bei der Unterbringung und Versorgung zwischen Schwarzen, Farbigen und Weißen gab. Old Fort diente ausschließlich der Unterbringung weißer Häftlinge. Nr. 4 und Nr. 5 wurden für die Unterbringung von Farbigen und Schwarzen gebaut. Die Zellen, geplant für 30 Insassen, waren mit über 60 Menschen belegt. Notgedrungen war das Schlafen eine Frage der Organisation: Die Gefangenen schliefen Kopf-Fuß-Kopf-Fuß und nach drei Stunden musste gewechselt werden, denn der Schlafplatz reichte nur für eine Hälfte der Insassen. Gangs führten die Herrschaft und wurden von den Wärtern in Ruhe gelassen bzw. genutzt. Hygiene war ein Fremdwort und Krankheiten und Brutalität (durch die Gangs oder durch Auspeitschungen) an der Tagesordnung. Noch ein Beispiel: Für die über 2000 Gefangenen gab es acht Duschen (draußen natürlich). Einmal in der Woche wurde für 30 Minuten das (kalte) Wasser angestellt. Die gesamte Duschzeit wurde von den Gangbossen aufgebraucht, so dass die meisten Häftlinge über Monate keine Waschgelegengeit hatten. Viele haben sich bei Regen eingeseift und in den Hof gestellt. Nahrung wurde entsprechend ethnischer Zugehörigkeit rationiert. Viele haben dieses System nicht überlebt. Da es keine korrekte Dokumentation darüber gibt, weiß man heute nicht genau, wieviele tatsächlich in den Gefängnissen gestorben sind. Berühmte Insassen waren u.a. Mahatma Ghandi und Nelson Mandela. Unser Guide erzählt sehr anschaulich über die furchtbaren, brutalen Zustände und das Leben im Gefängnis. Erst 1983 wurde der Komplex geschlossen und später teilweise abgerissen, der Rest ist seit ein paar Jahren Museum. Darüberhinaus beheimatet der Constitution Hill das neue Verfassungsgericht, daher auch der Name des Platzes: Constitution Hill=Verfassungshügel.
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  • The Constitutional Court

    27 April 2017, Afrika Selatan ⋅ ⛅ 19 °C

    Gleich nebenan steht Südafrikas Verfassungsgericht. Der Standort wurde gewählt, um eine Verbindung zwischen der tragischen Vergangenheit und einer demokratischen Zukunft herzustellen. Das Gebäude ist offen und für jedermann zu jeder Zeit zugänglich. Die gesamte Architektur steckt voller Symbolik: In die hölzerne Tür sind die 27 Artikel der Verfassung in den 11 Landessprachen und in Zeichensprache geschnitzt; der Vorraum stellt einen Baum dar, unter dessen Krone traditionell in Afrika Gericht gehalten wurde; rundherum Glas für Transparenz; die Richter sitzen auf gleicher Höhe mit dem öffentlichen Publikum; die Medien oben drüber, die Nation im Blick; Steine des abgebrochenen Gefängnisses sind im Bau als Auseinandersetzung mit der Vergangenheit verwendet; und, und, und ...
    Wir könnten noch viel mehr dazu sagen, aber das sprengt den Rahmen. Letztlich soll mit alledem gezeigt werden, alle Menschen sind gleich, die Apartheid ist überwunden und die Zukunft wird demokratisch gestaltet, ohne die Vergangenheit aus den Augen zu verlieren.
    Uns hat das sehr beeindruckt und unser Guide konnte das sehr informativ rüberbringen.
    Zwischen dem Gerichtsgebäude und Nummer 4 soll die Afrikanische Treppe, ebenfalls gebaut aus Abbruchsteinen, den Aufstieg in eine bessere Zukunft darstellen. Wir wünschen den Südafrikanern von Herzen, das ihnen das gelingt.
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  • Top of Afrika

    27 April 2017, Afrika Selatan ⋅ ⛅ 19 °C

    Mit dem Bus fahren wir wieder in die City. Unser nächstes Ziel ist der Carlton Tower. Das Carlton Hotel daneben, war einst das erste Haus am Platz und viele bekannte Persönlichkeiten haben hier schon übernachtet (Mick Jagger, Margret Thatcher, ...). Nun ist es geschlossen und steht leer (so wie viele andere Gebäude in der Stadt auch - aber dazu morgen mehr!).
    Mit 223 m ist der Carlton Tower das höchste Gebäude Afrikas, auch Top of Afrika genannt. Im Erdgeschoss gibt es eine unübersichtliche Shoppingmall und angeblich sollen sich Büros der Steuerbehörde im Haus befinden. Auf uns macht das Ganze einen geisterhaften und ungepflegten Eindruck. Ein Guide holt uns vom Bus ab, denn alleine lässt man uns hier nicht hin - so wie uns auch schon von einigen anderen Ecken der Stadt dringend abgeraten wurde. Er bringt uns in den 50. Stock des Hauses, von wo wir einen wirklich guten Blick auf Johannesburg und Umgebung haben - was die Stadt allerdings auch nicht schöner macht. Nach 15 Minuten rumgucken werden wir schnurstracks zum nächsten Bus gebracht. Auch eine Erfahrung wert!
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  • Soweto

    27 April 2017, Afrika Selatan ⋅ ⛅ 18 °C

    Den Nachmittag verbringen wir in Soweto und wieder haben wir eine äußerst interessante Tour. Unser Guide redet wie aufgezogen, anstrengend - aber spannend.
    Soweto ist die Abkürzung für South Western Township. Es ist aus etwa 50 kleineren Siedlungen zu einer riesigen Vorstadt zusammengewachsen. Heute leben hier ca. vier Millionen Menschen, fast ausschließlich Schwarze und Farbige. Soweto ist das größte Township Südafrikas. Es ist ein endloses Meer aus Schachtelhäusern oder Matchboxen, wie die Bewohner es nennen. Bestehend aus 2-3 Zimmern, Küche und Bad, wobei das oft außerhalb ist und oft auch nur aus der Toilette besteht. Weniger privilegiert wohnen viele in einfachen Wellblechhütten, meistens ohne Toilette, Trinkwasser und manchmal ohne Strom. Wir sehen viele sehr, sehr einfache Behausungen!
    Veränderungen können wir vielerorts sehen. Schulen und Kindergärten wurden gebaut. Die Regierung stellt einfache Häuser zur Verfügung. Es gibt asphaltierte Straßen, das mit 4.000 Betten größte Krankenhaus der Welt steht hier und ein Viertel mit Restaurants, Bars und Hotels steigert die Wohnqualität. Wir sehen auch gepflegte Straßenzüge mit hübschen Häusern, denn viele Einwohner gehören inzwischen der Mittelschicht an.
    Das alles kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die große Mehrheit in ärmlichen Verhältnissen lebt und kein festes Einkommen hat!
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  • Orlando Towers und Mandelas Haus

    27 April 2017, Afrika Selatan ⋅ ⛅ 18 °C

    Auf unserer Tour kommen wir am neuen, für die Weltmeisterschaft 2010 gebauten, Fußballstadion und am Orlando Stadion vorbei. Die Orlando Towers sind heute Wahrzeichen von Soweto und werden für verschiedene Extremsportarten genutzt (Bungee Jumping, ...). Am Hector Pieterson Memorial machen wir einen längeren Halt und erfahren von einem lokal Guide: Das ist ein Denkmal zur Erinnerung an die studentischen Aufstände im Jahr 1976. Die Studenten kämpften gehen die Einführung von Afrikaans als Unterrichtssprache. Diese Unruhen wurden mit blanker Gewalt bekämpft.
    Wir haben viel über die Geschichte und die Lebensweise in Soweto erfahren. Unsere letzten Stopps in Soweto sind das ehemalige Wohnhaus von Nelson Mandela, heute ein Museum und das Wohnhaus Desmond Tutus. Auf der Rückfahrt durchqueren wir ein quirliges Kneipenviertel.
    Gegen Abend sind wir zurück und lassen uns erschöpft aufs Sofa fallen - ganz schön anstrengend, so ein politischer Tag!
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  • City Center Walking Tour

    28 April 2017, Afrika Selatan ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute wird es wieder politisch, denn wir haben eine Fußtour durch Joburgs Zentrum und den Besuch des Apartheid Museums geplant. Unser zweiter Tag mit dem Hop-On Hop-Off Bus. Wir fahren mit dem Mietwagen zum Constitution Hill und parken direkt vor dem Verfassungsgericht. Wir sind zunächst ein bisschen unsicher, ob das eine gute Idee ist, denn Hillbow ist einer der schwierigsten Stadtbezirke (Kriminalität) und gleich auf der anderen Straßenseite gelegen. Doch der Sicherheitsmann an der Schranke zum Gericht beruhigt uns damit, dass er den ganzen Tag hier steht und auf unser einsames Auto 🚙 ein Auge hat. Na gut, wir haben nichts weiter drin und so ziehen wir los zum Bus. Er bringt uns eine Station weiter zur Parkstation, das Drehkreuz des Nah- und Fernverkehrs Joburgs von und zu den Vororten und anderen Städten Südafrikas. Hier fährt der moderne Hochgeschwindigkeitszug 'Gautrain' gleich neben den einfachen Arbeiterzügen in die Townships, sowie scheinbar sämtliche Buslinien. Es ist ein quirliger und immer betriebsamer Bahnhof. Hier angekommen treffen wir auf unsere Guide von Nielson Tours, die hier auf Trinkgeldbasis kostenlose Stadtführungen anbieten, leicht zu erkennen am großen grünen Regenschirm ☔️.
    Und gleich zu Beginn wieder der Hinweis, keine exklusiven Dinge mit uns zu führen, nur eine einfache Kamera oder Smartphone, den Rucksack sollen wir im Büro der Busfirma in Verwahrung geben, oha 😳. Heike hat mal nichts außer ihrem iPhone zu tragen, und ich nur die kleine (Janins) Kompaktkamera (eigentlich für Aufnahmen im Regen oder Wasser gedacht), ein fast ungewohntes Bild. Wenn ihr mal auf die Bilder der letzten Monate schaut, sind irgendwie immer die Gurte eines Rucksacks oder der Fototasche zu sehen. Heute nicht, und das aus gutem Grund, wie sich noch zeigen wird.
    Los gehts und sogleich sehen wir die Vielzahl leerstehender Gebäude. Wir erfahren, das war ehemals ein rein weißes Viertel. Hier waren die Banken und die Minengesellschaften ansässig. Drumherum das sogenannten Small Business. Nach Ende der Apartheid verliessen die Firmen wegen der stetig angestiegenen Kriminalität den Bezirk und zogen in die nördlichen Vororte. Ungesicherte Gebäude wurden teilweise von Obdachlosen oder armen Farbigen vereinnahmt. Vieles wird nur notdürftig instand gesetzt oder erneuert. Das dient nicht wirklich zur Erhaltung der Anlagen und so ist der CBD zu einer Geisterstadt verkommen. Seit ein paar Jahren versuchen ein paar wenige Investoren das Zentrum wiederzubeleben und manche Firmen kehren zurück. Wie unsere Guide erklärt, wird das sicher noch einige Jahrzehnte benötigen, bis es so aussieht wie im Bankenbezirk, wo das durch die Investitionen der FNB bereits gelungen ist. Wir erreichen die Gauteng City Hall (leerstehend), die alte Post (abgebrannt), die Bibliothek (5 Etagen unter der Erde und in Betrieb) und das dortige Mahnmal des Frauenmarsches. 20.000 Frauen sind gegen die Apartheidregierung von Joburg nach Pretoria marschiert, um gegen die Passregelungen für Schwarze zu demonstrieren. Damals war es Schwarzen und Farbigen nur mit einem bestimmten Dokument (Dompass) gestattet, sich in Vierteln der Weißen aufzuhalten. Dieser Pass bestimmte ihr gesamtes Leben und wurden sie ohne ihn angetroffen, wurden sie eingesperrt (Gefängnis Nr. 4).
    Wir schlendern einen lokalen Markt entlang und da passiert es direkt neben uns. Ein Handtaschendieb hat einem anderen Passanten den Rucksack entrissen und rennt davon. Großer Tumult under den Standbetreibern und restlichen Passanten, aber nur eine Person rennt ihm hinterher. Den Ausgang der Verfolgung erleben wir nicht, denn wir gehen zügig weiter in ein altes Handelsviertel. Dort besuchen wir ein Geschäft für traditionelle afrikanische Medizin, das gut ausgestattet und besucht ist. Noch immer vertrauen ca. 80 % der Afrikaner auf diese Medizin und ein Medizinmann ist immer vor Ort. Wir verzichten jedoch auf eine angebotene Konsultation 🤢und schicken lieber einige Fotos an meine Schwester. Vielleicht möchte sie ein paar der Dinge in ihr Apothekensortiment aufnehmen 😉.
    Während der gesamten Tour treffen wir auf unglaubliche Zustände, Obdachlose in hoher Zahl und Konzentration und Bettler überall. Dazu noch ein kleiner Einschub: Wann immer wir mit dem Auto durch die Stadt fahren, werden wir an jeder Ampel angebettelt, und davon gibt es sehr viele. Das hatten wir selbst in den ärmlichsten Gegenden in Asien nicht erlebt. Die Tour war extrem spannend, aber auch überaus schockierend. Damit schließt sich unsere Rundwanderung und wir sind wieder an der Parkstation, wo wir den nächsten Bus zum Apartheid Museum besteigen.
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  • Auf dem Weg zum Museum

    28 April 2017, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 20 °C

    Wieder im Bus, hören wir dem Audioguide ein wenig skeptischer zu. Dessen Wortwahl über die "Schönheiten" der Stadt ist an vielen Stellen eine, sagen wir mal, Beschönigung der aktuellen Situation. Sicher, 23 Jahre nach Ende der Apartheid reichen nicht, um alles wieder ins Lot zu bringen. Viele Menschen leben weiter wie vorher und die Spaltung zwischen Farbig und Weiß ist illegal, findet dennoch weiterhin statt. Es wird wenigstens eine weitere Generation benötigen, um die Feindseligkeiten zu überwinden. Leider geben viele Verantwortliche und Politiker hier kein gutes Bild ab. Korruption ist an der Tagesordnung und so sichern sie eher ihr eigenes, denn das Gemeinwohl. Das hilft leider auch nicht, die Probleme in Joburg schnell und nachhaltig zu lösen.
    Während der Fahrt durch die unterschiedlichen Stadtteile sehen wir immer wieder die krassen Gegensätze zwischen arm und hippen Bereichen (Braamfontein). Wir hoffen sehr für die Joburger, dass es eine deutlich schönere Zukunft für ihre Stadt gibt.
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  • Apartheid Museum

    28 April 2017, Afrika Selatan ⋅ ⛅ 20 °C

    Das 2001 eröffnete Museum ist das einzige, dass sich ausschließlich der Apartheid widmet. Der Ticketkauf ist schnell erledigt und mit dem Busticket bezahlen wir nur den Kinderpreis. Die Eintrittskarten bestimmen uns als Weiß oder Farbig und so gehen wir über getrennte Eingänge, die mit 'White' und 'Non-White' gekennzeichnet sind, ins Museum. Heutzutage ohne die damals daraus resultierenden Folgen. So sollen wir einen ersten Eindruck über die tägliche Praxis der Rassentrennung während der Apartheid bekommen. In einem Einführungsfilm verfolgen wir die Vorgeschichte der hier lebenden Menschen vor 2.500 Jahren, der Kolonialisierung bis hin zu den Anfängen der Apartheid mit dem Wahlsieg des Apartheidregimes im Jahre 1948. Dann geht es in der Ausstellungsfläche weiter bis zu den ersten freien Wahlen und dem lawinenartigen Wahlsieg des ANC und Nelson Mandelas als ersten frei gewählten Präsidenten in den 1990ern. Die Architektur ist wie ein Labyrinth des Schreckens aufgebaut und durch Ausstellungsstücke, Fotos und Videos anschaulich und sehr emotional erlebbar. Viele Details während der Zeit der Apartheid waren uns garnicht geläufig und erschrecken uns insbesondere deshalb, weil es noch garnicht solange her ist. D.h. wir befanden uns in einer modernen Zeit und Gesellschaft außerhalb Südafrikas und dort herrschte bis in die 90er Rassentrennung. Es gab viele Gesetze, die die Rassenvermischung verhindern sollten und diese wurden rigoros durchgesetzt, mit alle Mitteln - auch mit Gewalt. Wie sehr das damalige System der Weißen von Willkür und Absurdität bestimmt war, zeigen uns die sogenannten „Chamäleonfälle“. Wer mit seiner Rassenklassifizierung nicht zufrieden war, konnte Antrag auf Änderung stellen. In den 80ern wurden auf diese Weise drei Chinesen als weiß eingestuft, 30 Malaien als indisch und 249 Schwarze als farbig. Zentraler Bestandteil der Ausstellung sind die zwangsweise Auflösung des Johannesburger Stadtteils Sophiatown 1955-1963, der Schüleraufstand in Soweto am 16. Juni 1976, der viele Todesopfer forderte (haben wir auf der Soweto-Tour schon erfahren), der Frauenmarsch und auch der Widerstand Weißer gegen die Apartheid. Doch vor allem die unerträglichen Lebensbedingungen der Farbigen in dieser Zeit werden anschaulich dokumentiert. Erst als die Widerstände gegen das Regime Ende der Achtziger für die Regierung nicht mehr beherrschbar wurden (Sie stellten fest, dass sie Millionen Farbige einsperren oder töten müssten), begannen die Verhandlungen mit dem ANC zu einer Interimsverfassung. Das Ergebnis kennt ihr alle. Nach einigen Stunden verlassen wir das Museum wie gerädert. Es ist uns immer wieder unbegreiflich, was sich der Mensch gegenseitig antut, und das auch heute noch, immer und immer wieder, irgendwo auf der Welt.innen darf ich nicht fotografieren, deshalb nur ein paar Bilder vom Außenbereich.
    Uns reicht es für heute und wir fahren mit dem letzten Bus zurück zum Verfassungsgericht und finden unser Auto wohlbehalten unter den Augen des Sicherheitsmannes vom Morgen auf dem Parkplatz. Ein kleines Trinkgeld wechselt den Besitzer und wir fahren zurück ins Hotel. Wir sind geschafft und entscheiden uns für morgen für eine nicht politische Tour zur "Wiege der Menschheit".
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  • Die Wiege der Menschheit

    29 April 2017, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 19 °C

    Heute wollen wir uns mit unseren Urururgroßvätern beschäftigen und fahren zur Höhle von Sterkfontain, einer von Dutzenden Ausgrabungsstätten, verteilt auf fast 500 km2 Fläche. Hier wurden soviele fossile Hominiden ausgegraben wie nirgendwo sonst auf der Welt. In der Sterkfontain Höhle kam 1947 der Schädel des ersten überwiegend aufrecht gehenden menschlichen Vorfahren, der bereits seit über drei Millionen Jahren das südliche Afrika bevölkerte, zum Vorschein. Der Schädel wurde von den Wissenschaftlern Mrs. Plen getauft, das Alter wird auf 2,5 Millionen Jahre geschätzt. 1997 fand man das fast vollständige Skelett eines weiteren Urzeitmenschen, der vor 3,5 Millionen Jahren lebte.
    Funde wie diese bestätigen die schon von Darwin geäußerte Theorie, dass sich der Entwicklungsschritt vom Affen zum Menschen hier in Afrika vollzogen hat. So sind wir quasi alle kleine Afrikaner 😉, denn hier ist die Wiege der Menschheit.
    Passend dazu werden wir von unserem Guide zur Höhlenführung mit "Willkommen daheim" begrüßt 😃! In der Höhle werden uns die Fundorte der Knochen und weitere Ausgrabungsorte gezeigt, wie zum Beispiel das Fossil einer Babyantilope. Leider sind wir nicht Wissenschaftler genug, um hier was sinnvolles zu erkennen 🙁. Aber die Höhle ist wunderschön und auch allein wert, betrachtet zu werden 😉.
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  • Maropeng

    29 April 2017, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 20 °C

    Im Besucherzentrum in Maropeng, ein paar Kilometer entfernt, werden die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse zur Entwicklung der Welt anschaulich dargestellt. Es geht los mit der Entstehung der Erde (können wir auf einer kurzen Bootstour erleben), über die verschiedenen Entwicklungsstufen des Menschen, bis zur heutigen modernen Welt. Es ist schon spannend, wenn einem so vor Augen geführt wird, wie und wo genau wir herkommen und wo es hinführen kann! Dieses Museum zeigt uns, das wir Menschen zwar einmalig aber doch alle gleich sind und das jegliche Diskriminierung aufgrund von Rasse oder Hautfarbe völliger Blödsinn ist.Baca selengkapnya

  • Gold Reef City

    29 April 2017, Afrika Selatan ⋅ ☀️ 19 °C

    Am späten Nachmittag besuchen wir eine von Joburgs vielen Goldminen. Wegen dem Fall des Goldpreises wurde sie in den 90er Jahren geschlossen, obwohl noch Gold in ihr steckt (wir sehen es glitzern, haben aber leider kein geeignetes Werkzeug dabei 🤓). Die Mine ist 3.700 m tief, hat etliche Ebenen und hätte man keinen Fahrstuhl gebaut, müssten wir mehr als 59.000 Stufen steigen, um ganz nach unten zu gelangen! Die tiefste Goldmine ist übrigens fast fünf Kilometer tief (4.900 m), liegt auch in Südafrika und ist die tiefste Mine der Welt.
    Wir fahren nur in eine Tiefe von 75 m auf die zweite Ebene runter und es ist empfindlich kalt. Ansonsten unterscheidet sich eine Goldmine jedoch nicht großartig von einem Bergwerk im Erzgebirge 😉. Die Abbaumethoden und die Arbeitsgeräte waren die gleichen wie in Europa. Irgendwie hatte ich mir eine Goldmine spektakulärer vorgestellt!
    Anschließend sehen wir uns noch an, wie das Gold geschmolzen wird und daraus ein schöner großer Barren wird.
    Um die ehemalige Mine herum wurde witzigerweise ein Freizeitpark gebaut. Mit historischen Gebäuden aus den Zeiten des Goldrausches, aber auch mit Achterbahnen (The Tower of Terror: ), Karussells und etlichen Fressbuden. Hier verbummeln wir die Zeit bis zur Schließung und machen dann für heute Feierabend.
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  • Tagesziel: Namibia

    30 April 2017, Namibia ⋅ ☀️ 23 °C

    Es ist mal wieder Reisetag. Wir packen bzw. stopfen unseren Rucksack 🎒(wir mussten unsere Garderobe mit wärmeren Jacken aufstocken), frühstücken gemütlich mit netten Menschen und fahren mit unserem himmelblauen Datsun bei strahlendem Sonnenschein zum Flughafen.
    Wir wollen das südliche Afrika kennenlernen, auf Safari gehen und große Tiere sehen (auf die ganz kleinen sind wir nicht scharf!!!) und die viel gepriesene Natur erleben - und das möglichst hautnah. Um uns die umfangreiche Organisation von Camps inklusive Zelt, Allradfahrzeug, Safaris mit Tiersuche, Essen, Wasservorrat usw. zu ersparen und um möglichst viel Insiderwissen zu bekommen, werden wir uns in Windhoek einer kleinen Reisegruppe anschließen und uns übermorgen gemeinsam mit acht hoffentlich Gleichgesinnten ins Abenteuer stürzen. Die Tour geht durch Namibia, Botswana bis nach Simbabwe zu den Victoriafällen und über Namibia zurück. Wir sind gespannt, was uns erwartet!
    Aus diesem Grund fliegen wir nun heute nach Windhoek. Wir werden versuchen, unsere Sachen campingtauglich zu machen, an unserer anschließenden Etappe (Südafrika) feilen und mit der Heimat telefonieren 😀.
    Schon vor der Landung sehen wir - nichts 😉. Der Flughafen von Windhoek liegt wirklich mitten im Nirgendwo. Warum der internationale Flughafen der Hauptstadt Namibias soweit entfernt von allem liegt - keine Ahnung. Vielleicht soll hier ja mal eine Stadt entstehen und sie haben mit dem Flughafen angefangen, anders als bei uns: da gibt es eine Stadt - und der Flughafen 🤓?!
    Es gibt eine Straße durch die Steppe und sonst nichts, wobei uns die Landschaft gut gefällt und uns schon auf die kommenden Tage einstimmt: endlose Weite! Ich schau schon mal nach Giraffen und Antilopen, aber alles, was wir nach 10 Minuten Fahrt sehen, sind Kühe 😳!
    Ab und zu kommen wir an einer Farm oder an einem BnB vorbei und nach ca. 45 Minuten recht einsamer Fahrt haben wir Klein Windhoek erreicht, offensichtlich die kleine Vorstadt von Windhoek. Sofort fällt uns auf - viele Hinweisschilder und Straßennamen sind auf deutsch. Auch wenn die Geschichte dazu nicht die freundlichste ist, ich freu mich darüber und fühl mich gleich ein bisschen näher an zu Hause 😊.
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  • Klein Windhoek

    1 Mei 2017, Namibia ⋅ ☀️ 22 °C

    Unsere wichtigste Aufgabe heute: Schlafsäcke kaufen! Sollte eigentlich kein Problem sein, denn der Ort ist offensichtlich ein guter Ausgangspunkt und somit eine Sammelstelle für Safari Fahrer und Camp-Besucher. Schon in unserem Gasthaus treffen wir viele outdoorgekleidete Touristen, viele sprechen deutsch. Außerdem parken in der Gegend etliche safaritaugliche Fahrzeuge, die Zeichen sind also eindeutig.
    Einziges Problem: Auch hier ist der 1. Mai ein Feiertag ☹️! Aber wir haben Glück, die Namibier sind fleißiger als wir und daher sind die großen Malls bis mittags geöffnet. Wir werden fündig, decken uns auch gleich noch mit einem Batterievorrat (Taschenlampe und Bite away!) und Zutaten für einen leckeren Obstsalat ein! Nachdem wir das Smartphone mit weiteren Megabits und Telefonierminuten gefüttert haben, machen wir uns auf den Rückweg.
    Den Nachmittag verbringen wir im "Garten" vor unserer Hütte und machen eine Grobplanung für unsere Südafrika Tour, die dann wirklich unsere allerletzte Etappe wird. Wir buchen Autos und Flüge und so vergeht die Zeit. Nun noch schnell den Rucksack umpacken - alle unpraktischen Dinge bleiben hier. Dann den Blog auf den neuesten Stand bringen und Gute Nacht - wir müssen früh raus 😴.
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  • Das Abenteuer beginnt

    2 Mei 2017, Namibia ⋅ ☀️ 11 °C

    Schon 6.00 Uhr sind wir am Flughafen, um uns mit unseren neuen Mitreisenden zu treffen. Das nimmt einige Zeit in Anspruch, aber irgendwann ist alles organisiert und es geht los. Mit Ruth, unserer Reiseleiterin, Jabu, unserem Fahrer und Co-Reiseleiter und Tokolosh, unserem Safari-Gefährt fahren bzw. schaukeln wir über "gut ausgebaute Straßen" immer schnurgeradeaus bis nach Gobabis. In den zwei Stunden, die die Fahrt dauert, haben wir Zeit für ein erstes Kennenlernen und wir sind sehr angenehm überrascht!
    In Gobabis machen wir Mittagspause und Großeinkauf, damit wir die nächsten Tage nicht hungern müssen 😉. Wir stopfen alles in die Futterluke und fahren weiter durch die weite trockene Buschlandschaft Namibias. Irgendwann taucht links am Straßenrand ein Schild unserer Lodge auf und nach 1,5 km Sandpiste halten wir an einer kleinen Oase - Zelda Game und Guesthouse.
    Im Garten bauen wir in Windeseile unsere Zelte auf, denn wir haben einen "Termin" bei der Buschleuten 😜.
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  • Bei den San-Menschen

    2 Mei 2017, Namibia ⋅ ⛅ 12 °C

    Das Volk der San gilt als Ureinwohner des südlichen Afrika und nach kurzer Fahrt haben wir das Dorf erreicht. Hier werden wir sehr herzlich begrüßt und vor allem die älteren Dorfbewohner, die hier auch noch auf traditionelle Art wohnen, sind sehr offen und enthusiastisch.
    Bei einem Spaziergang lernen wir Tierspuren lesen (Dirk erkennt gleich die Kudu-Antilope 👍🏼) und mal wieder Wissenswertes über die heilende oder tötende (je nach Bedarf 😉) Wirkung der heimischen Pflanzenwelt. Auf dem Dorfplatz tanzen und singen die Buschmänner und -frauen für uns. Wir sehen und hören einen Regentanz, einen Tanz zum Vertreiben der wilden Tiere (wenn die Frauen und Kinder auf Beerensuche sind) und einen Heiltanz. Beim abschließenden Willkommens- und Dankeschöntanz dürfen (müssen) wir dann fleißig mittun: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roRO5EkYLhAXjR0yE
    Dann wird der "Shop" eröffnet - eine Wäscheleine mit Ketten, Pfeilen und Bögen u.ä. Beim Dorfrundgang erfahren wir, dass auch viele San Menschen inzwischen weniger traditionell leben, Arbeit haben und ihre Kinder in Gobabis zur Schule schicken, wo sie im Internat wohnen. Daher wundert es und nicht, dass die Kinder ins T-Shirt schlüpfen und wir einen der Tänzer später in unserer Lodge wieder treffen.
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