• Basti und Lena
  • Lena Krüger
Şimdiki
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Eine Reise um die Welt 🗺️ 🌎

WO auch immer du bist, ist genau da, WO du sein sollst. 📖 🧳 🫶 Okumaya devam et
  • Stadt & Umgebung 🏰 ⛪️ 📸

    4 Aralık 2025, Peru ⋅ 🌨 15 °C

    Nach dem gestrigen Aufstehen im Dunkeln 🌒 , haben wir heute wieder dem Tageslicht den Vortritt gelassen. 😌 Wobei richtig hell war es auch nicht, da es mal wieder regnete. 🌧️

    Ausgerechnet heute stand unsere Sightseeingtour in Form einer Stadtrundfahrt 🚌 auf dem Programm. 🙄

    Diesmal haben wir uns für eine geführte Tour mit Guide 🥸 entschieden. Die Geschichte, die vielfachen historischen Gebäude ⛪️ und archäologischen Parks in und rund um die Stadt 🏙️ bedürfen einer fachlich kompetenten Person. 🤓 👨‍🏫 Außerdem ist es viel zu weit (und zu anstrengend) alles zu erlaufen. 😜🤣

    Die Tickets 🎟️ hatten wir für 12:40 Uhr, wir waren auch am Treffpunkt. 🪧 Dort haben wir uns aber auf Empfehlung des Guides 👨🏻‍🏫bezüglich des immer noch anhaltenden Regens ☔️ dazu entschieden, die 14:00 Uhr Tour zu versuchen.

    Leider meinte der Wettergott es nicht gut mit uns. 😕 Nach kurzem Smalltalk mit dem Guide „Paolo“ ging es ein paar Schritte 🦶 zum Bus. Standesgemäß haben wir uns oben nach ganz vorn gesetzt. 🤭 Die Regenponchos 🧥 haben das gröbste abgehalten und so ging es über 2,5 Stunden durch das kalte Hochland ⛰️ von Cusco. 🥶

    Wir haben uns verschiedene Spots angeschaut 👀, jeweils angehalten um Fotos 📸 zu machen und zahlreiche Informationen von Paolo erhalten. 🗣️

    Zu den den Highlights 🤩 gehörten die Inkafestung „Sacsayhuaman“, die Ausgrabungsstätte und höchster Punkt Cuscos (3.800m) „Puka Pukara Archaeological Complex“ sowie der
    „Q'enco Archaeological Complex“. Lenas persönliches Highlight war der vorletzte Halt an einer kleinen Wiese, mit eine Alpaka - Familie. 🦙

    Da wir nur vier Personen 👬👬 waren, hatten wir überall extra viel Zeit um alles genau anzuschauen und unzählige Bilder zu machen - vor allem bei den Alpakas. 😅 Der letzte Stopp galt dem „Mirador desde el Cristo Blanco“. Die Jesusstatue tront auf 3.620m über Cusco, wird abends beleuchtet und bietet außerdem einen super schönen Blick über die Stadt. 🌆

    Der Regen ☔️ hatte mittlerweile auch nachgelassen und so ging es im trockenen Richtung Stadt zurück. ⏮️ Auf dem Weg wurden noch ein paar wichtige und historische Gebäude/ Plätze ⛪️🏯🏟️ der Stadt besichtigt 👀 und erklärt.

    Der Bus 🚌 setzte uns in der Nähe des Hauptplatzes ab und Paolo verabschiedete uns. 👋🏼 Kein Stress, viele Informationen zu interessanten Orten und Gebäuden- für 9€ pro Person, absolut empfehlenswert. 🔝

    Am Abend haben wir noch Wäsche 🧺weggebracht (1€ für 1kg), waren einkaufen 🛒
    und haben die Müllabfuhr 🗑️ beobachtet.

    Der Müll wird hier grundsätzlich nicht getrennt und in riesigen Bergen an den Straßenseiten abgestellt. Der LKW 🚛 rollt um die Ecke und sperrt vorerst die Straße. 🚧In unserem Fall, mit einem Karton 📦 über dem eine rote Tüte gestülpt wird (vom Müllberg). 💡

    Anschließend wird live am LKW 🚛 der Müll getrennt und in verschiedene Säcke bzw. dem Müllwagen 🚮 befördert. Wahnsinn, was die Menschen im Ganzkörperanzug 🥋 zwischen der dünnen Luft 🫁 und dem Gestank leisten. 👍🏼

    Für uns gab es noch Abendessen 🥘 und später eine Runde Schach ♟️, bevor wieder eine toller Tag zu Ende ging. 😴
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  • Machu Picchu ⛰️🦙

    3 Aralık 2025, Peru ⋅ ☁️ 21 °C

    Der Tag begann heute schon 03:00 Uhr mit dem schrillen Ton des Weckers. 🤨⏰ Eine Stunde haben wir zum wach werden, frühstücken und ein paar Sachen zusammen packen. 🎒 Gegen 4️⃣ Uhr ging es bei 7 Grad zu Fuß in Richtung Treffpunkt. 🥶

    Die Organisation zu unseren heutigen Ziel 🏁 dem „Machu Picchu“, haben wir erst gestern Abend abgeschlossen. Zum einen wussten wir bisher nicht, wann Lena wieder fit 💪🏻 ist und zum anderen bräuchte man dafür eigentlich ein abgeschlossenes Masterstudium in Logistik, peruanischer Bürokratie und seelischer Belastbarkeit. 🫣🤭

    Vor Ort gibt es 3 verschiedenen Routen die man buchen kann. Route 1 beinhaltet nur die obere Terrasse (das weltberühmte Bild), Route 2, die obere Terrasse und einen Rundweg um das Gelände und Route 3, die mittlere Terrasse und einen Rundweg durch das Gelände.

    Route 2️⃣ ist am beliebtesten, aber Monate im Voraus ausgebucht. 🙄 Nach Recherchen haben wir rausbekommen, das immer täglich 1000 Karten für alle Routen zur Verfügung stehen, die in 3️⃣ bestimmten Büros gekauft werden können. Vielleicht doch noch unsere Chance für die besten Tickets. 🤩

    Natürlich haben wir zwei Büros in Cusco besucht, allerdings ohne Erfolg. 🙄 Man kann dort zwar Tickets kaufen, aber eben nicht für Route 2, das geht nur in dem dritten Büro in „Aguas Calientes“ (am Fuße von Machu Picchu) und dann auch nur für den nächsten Tag. 🤨😤

    Für uns nicht nachvollziehbar, wir vermuten, das dadurch der Tourismus in dem Ort 🏙️ angekurbelt werden soll. Im Normalfall müsste man ja dort auch eine Nacht verbringen, da die Tickets 🎫 nur für den nächsten Tag gelten. 🫥😵‍💫🤦🏻‍♂️

    Es blieb also dabei, Route 2 war ausgebucht. Uns blieb somit noch die 1 oder 3. Wir entschieden uns gegen das weltbekannte Fotomotiv – der Preis 💰 für genau diesen Blick wäre absurd gewesen. Dann doch lieber die Ruinen hautnah. 🔎💪🏻

    Am einfachsten ist es natürlich über eine Agentur z.B. „Incarail“ eine komplette Tour mit Abholung, Bus, Zug, Guide und Eintrittskarte (Route 3) zu buchen (475€), aber eben auch am teuersten. 🤷🏼‍♂️ Wir haben also den Ablauf der Touren 📋auseinander genommen und versucht die einzelnen Abschnitte separat zu buchen, was schlussendlich auch geklappt hat. 🤭🫸🏻🫷🏻💰

    Unser Van 🚐 fuhr pünktlich 4:20Uhr los und setzte uns 2️⃣ Stunden später am Bahnhof in „Ollantaytambo“ ab. Der Weg führte durch das „Sacred Valley“, das Heilige Tal der Inka. Pferde, Esel, Alpakas – überall…. Ein Anden-Bilderbuch in XXL. 🏞️

    Ab hier haben wir einen Zug 🚂 für die Hin- und Rückfahrt ⏪ über „Incarail“ gebucht (war für den reinen Zug am günstigsten). Die 1-stündige Wartezeit haben wir mit Kaffee, Tee und lesen 📖 überbrückt.

    Anschließend wurden wir von dem kostümierten 🐲 Personal zum richtigen Wagon begleitet. Die zugewiesenen Plätze auf den sehr bequemen Sitzen 🪑 waren schnell gefunden. Durch die zusätzlichen Fenster 🪟 im Dach, hat man einen super schönen Blick in alle Richtungen. 🧭

    Knapp 2️⃣ Stunden fährt der Zug in Richtung „Aguas Calientes“. Die Fahrt ist ein Traum: Berge, Wasserfälle, Reisterrassen – Peru in seiner schönsten Form. 😍

    Angekommen, wurden wir von blauem Himmel, Sonne ☀️ und 19 Grad überrascht. Ab hier waren wieder auf uns allein gestellt und fragten uns zum Bus 🚌 nach Machu Picchu durch. Schon nach dem verlassen des Bahnhofs war es allerdings offensichtlich, wo der Bus losfährt. 🫢 Hunderte Menschen standen aneinander gereiht die Straße hinauf. 🚏

    Die Eintrittskarten 🎫 sind mit einem vorher ausgewähltem Zeitslot hinterlegt (bei uns 11:00 Uhr). Für die entsprechend gebuchte Zeit, gibt es dann die jeweilige Schlange zum anstellen. Das war uns bis dato auch nicht bewusst. 🤔

    Wir haben uns etwas Puffer gelassen, da wir nicht wussten ob bis hierher alles klappt. Somit durften wir uns für die 11:00 Uhr Schlange als erstes anstellen. Gegen 10:30 Uhr begann der Transfer. Der Bus 🚌 überwindet während der 30 Minuten Fahrzeit, 8️⃣ Kilometer und 400 Höhenmeter. ⬆️

    Oben angekommen, sehen wir die erschöpften, aber glückseligen Wanderer 🥾 die gerade ihren mehrtägigen Trek beendet haben – und ja, es tut ein bisschen weh, dass wir nicht dazugehören. 😕

    Punkt 11:00 Uhr betreten wir unsere Route 3, welche gut ausgeschildert ist 🪧, verlaufen ist praktisch unmöglich. 🤓

    Nach wenigen Metern 🏃🏻‍♀️stellten wir erstaunt fest, auch wir haben plötzlich eine kleine Terrasse mit perfektem Fotospot vor uns. 🤩 Wir spazieren über die verschiedenen Terrassen, durch die Ruinen 🏚️ zu den Highlights wie der Tempel der Sonne, das Haus der Inca und dem Tempel des Kondors.

    Um uns alles ausgiebig anzuschauen 👀 und zu fotografieren 📸 haben wir ca. 2,5h benötigt. Genau richtig, denn dann fing es an zu regnen. 🌧️

    Der Komplex auf 2.430m Höhe ⬆️ ist wirklich sehr imposant, die umliegenden Berge 🏔️ sind atemberaubend und beängstigend zu gleich. 😲 Alpakas 🦙 haben wir im Übrigen nur genau zwei gesehen und die waren leider sehr weit entfernt. 😕

    ——— 💡

    Machu Picchu (2.430 Metern) ist eine gut erhaltene Ruinenstadt auf einem Bergrücken zwischen den Gipfeln des Huayna Picchu und des Berges gleichen Namens (Machu Picchu) in den Anden über dem Urubambatal.

    Da der ursprünglicher Name unbekannt ist, wurde sie nach einem der nahe gelegenen Berggipfel benannt, zwischen denen die Ruinenstadt liegt.

    Erbaut wurde die Stadt einer Theorie zufolge um 1450 auf Befehl des Inka-Herrschers Pachacútec Yupanqui, der von 1438 bis 1471 regierte. Er schuf die Grundlagen für die Ausdehnung des mächtigen Inkareiches und führte den Kult um den Sonnengott Inti ein.
    Die Stadt umfasste 216 steinerne Bauten, die auf Terrassen gelegen und mit einem System von Treppen verbunden waren.

    Die Forschung geht heute davon aus, dass die Stadt in ihrer Hochblüte bis zu 1000 Menschen beherbergen und versorgen konnte.

    Machu Picchu ist eine der größten Touristenattraktionen in Südamerika. 2017 besuchten über 1.411.000 Personen die Sehenswürdigkeit, dies entspricht einem täglichen Durchschnitt von knapp 3.900 Personen.

    2011 verkündete das peruanische Tourismusministerium das Ergebnis einer Studie, die eine maximale Belastbarkeit von Machu Picchu von zwei Millionen Besuchern jährlich ergeben habe, dementsprechend wurde ab dem 1. Juli 2017 die maximale Anzahl je Tag auf knapp 6.000 festgesetzt.

    Seit 2019 wird der Einlass nur stundenweise zwischen 6:00 und 14:00 Uhr mit einer Besucherzahlbegrenzung und einer Höchstaufenthaltsdauer zwischen vier und sieben Stunden gewährt.

    ——— 💡

    Unser Rückweg erfolgte in umgekehrter Reihenfolge. ⏮️ Im Zug 🚂 gab es noch eine Show des Personals, die wir aber absolut albern fanden. 🫩🥱 Gegen 20:15 Uhr trudelten wir wieder in Cusco ein.

    Obwohl wir heute mehr saßen, als das wir uns bewegt haben, sind wir ziemlich geschafft. Es gab noch Abendessen in unserem Stammtestaurant und dann ging es ins Bett. 🥱 😴

    Ein wunderschöner Tag geht zu Ende und wir setzten erfolgreich einen Haken ✔️ hinter Weltwunder 4 von 7. 🤭

    -> Anstatt den Kosten der Touranbieter von 475€ für uns beide, haben wir mit unseren separaten Buchungen „nur“ 360€ bezahlt. Lediglich noch ein Guide wäre über die Agentur enthalten gewesen, den man aber auch vor Ort für 10€ p. Person bekommt kann. 😏😉
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  • Land 1️⃣6️⃣ - Die Hochebene Cusco 🏔️🥾🇵🇪

    29 Kas–2 Ara 2025, Peru ⋅ ☁️ 18 °C

    Gut gelandet sind wir bereits, aber die starken Turbulenzen und die letzten Meter zwischen meterhohen Bergen, möchte ich nicht unerwähnt lassen. 🌪️⛰️ 😱

    Schon nach dem verlassen des Flughafens haben wir den drastischen Höhenunterschied
    von 570m (Santiago) auf 3.400m in Cusco ⬆️ gemerkt. 🫁😮‍💨

    Ein Uber Fahrer brachte uns zur Unterkunft im historischen Zentrum. 🏡 Hier bezahlen wir für ein Doppelzimmer mit eigenem Bad, Gemeinschaftsküche, Kaffee und Tee zur freien Verfügung, pro Nacht 24,60€. ☺️

    Zur Begrüßung gab es einen, hier üblichen, Coca-Tee“ 🍵, den Lena auch brauchte, denn Ihr geht es immer schlechter. ☹️🤒

    ——— 💡

    Coca-Tee, auch Mate de Coca genannt, ist ein Kräutertee, der aus den rohen oder getrockneten Blättern der kokainhaltigen Kokapflanze hergestellt wird, die in Südamerika beheimatet ist.

    Es wird entweder durch Eintauchen des Kokablatts oder durch Einweichen eines Teebeutels in heißes Wasser hergestellt.

    Der Tee wird am häufigsten in den Anden konsumiert, insbesondere in Argentinien, Bolivien, Kolumbien, Ecuador und insbesondere in Peru, wo er im ganzen Land konsumiert wird.

    Es ist grünlich-gelb gefärbt und hat einen milden bitteren Geschmack, ähnlich wie grüner Tee mit einer organischeren Süße.

    Die Blätter der Kokapflanze enthalten Alkaloide, die stimulierend wirken.

    ——— 💡

    Wir haben unser Zimmer bezogen und waren ein paar Kleinigkeiten einkaufen. 🛒 Jeder Schritt, jede Stufe 🪜 und sonstige jegliche Bewegungen fallen aufgrund der Höhe extrem schwer. 😮‍💨 Wir haben noch Kontakt 📲 mit einer deutschen Ärztin aufgenommen und Lena ein paar unserer thailändischen Medikamente 💊verabreicht, dann ging es ins Bett. 🛌

    Mit dem nächsten Morgen, begann für uns eigentlich ein ganz besonderer Tag. 🥳 📆

    Das Feiern 👯 mussten wir aber vorerst verschieben, denn es stellte sich heraus, das die Medikamente leider nicht angeschlagen haben und Lena mittlerweile glüht, wie ein Stück Kohle. 🔥 Zu den stechenden Kopfschmerzen und Schüttelfrost, kam nun noch Fieber. 🤒 Die Ärztin hatte sich auch gemeldet und uns eine erste Ferndiagnose mitgeteilt. 🩺👩‍⚕️ Gleichzeitig hat sie uns direkt im Krankenhaus 🏥 angemeldet.

    Das Frühstück 🥞 haben wir also ausgelassen, stattdessen alle Unterlagen 📋zusammengesucht und sind per Uber 🚕 in die empfohlene Klinik gefahren.

    Nach ein paar Formalitäten 📋, ging es direkt zur Ärztin. 👩‍⚕️ Per Übersetzer wurden die Problem geschildert und Fragen gestellt bzw. beantwortet. Ein paar kleine Test 🔦 🩺 und die mehrmalige Befragung von ChatGPT führte dazu, das wir es uns vorerst in einem Zimmer in der 6. Etage bequem machen durften. 😬😱

    Entgegen aller Befürchtungen, war das Zimmer 🏨 super ausgestattet. Sogar ein richtiges Bett für die Begleitpersonen und ein Lesesessel 🛋️ waren vorhanden. Das Badezimmer war außerdem bedeutend größer, als die letzten 20, in denen wir der Körperpflege nachgegangen sind. 😅

    Darauf folgten mehrere Besuche von verschiedenen Ärzten 👩‍⚕️ im Zimmer. Der eine mit seinem Handylicht 💡 um nochmal den Rachen auszuleuchten und die nächste um Blut 🩸 und Urin zu nehmen. Zwischendrin wurde neues Wasser 💧 und Decken gebracht. 🥶☺️

    Nach einer gefühlten Ewigkeit kam eine Dame mit breitem Grinsen 😁 ins Zimmer und jagte Lena eine überdimensionalen Spritze 💉 in den Steißbereich. Darauf folge ein Arzt mit den Laborergebnissen 👨‍🔬🧪, der entsprechende Diagnose und einem Beutel voll Medikamente.

    Diagnose: Typhus
    -> Das ist eine Infektionskrankheit, ausgelöst durch bestimmte Salmonellen-Arten. Anstecken kann man sich über verunreinigtes Trinkwasser und den Verzehr verunreinigter Nahrungsmittel. 🫥🤷🏼‍♂️

    Das Zimmer haben wir tatsächlich etwas wehleidig verlassen 😅, die notwendigen Papiere 📝 abgeholt, die Rechnung von 350€ bezahlt 💰 und sind per Uber 🚕 wieder zurück zur Unterkunft. 🏨

    Nachdem Lena den ganzen Nachmittag über geschlafen hat, ging es am frühen Abend nochmal an die frische Luft. Wir waren auf der Bank 🏦 und sind über einen kleinen Foodmarkt geschlendert, wo wir das erste Mal die Bekannte peruanische Delikatesse „Cuy“ live gesehen haben. 🇵🇪 🐹🤨

    ——— 💡

    „Cuy chactado“ ist ein traditionelles Fleischgericht der peruanischen Küche. Es besteht aus Meerschweinchen, die allgemein in Südamerika als „Cuy“ bezeichnet werden.

    In der Andenregion werden die dort weit verbreiteten und teils als Haustiere gehaltenen Meerschweinchen nachweislich seit etwa 900 v. Chr. gegessen und stellen eine wichtige Proteinquelle dar.

    „Cuy chactado“ ist ein Rezept für eine spezielle Zubereitungsart, die typisch ist für die südperuanische Stadt und Region Arequipa.

    Das Meerschweinchen wird ausgenommen und im Ganzen zubereitet, ähnlich wie ein Huhn. Das Fleisch wird zunächst mit Gewürzen eingerieben, wobei Cayennepfeffer eine wichtige Rolle spielt.

    Man lässt es einige Stunden Geschmack annehmen, dann wird es in der Pfanne angebraten, wobei es während des Bratens mit einem flachen Stein beschwert wird.

    Das Cuy wird häufig mit Kartoffeln und einer Sauce namens Salsa criolla serviert. Es ist üblich, das ganze Tier auf dem Teller anzurichten inklusive Kopf

    ——— 💡

    Ohne uns den Appetit verderben zu lassen, ging es auf kürzesten Weg in ein nahegelegenes 🌂- Restaurant. Schließlich haben wir heute noch eine Kleinigkeit zu feiern. Nach mehrmaligen Fragen ❓❓ , fühlt sich auch Lena in der Lage, das wir uns heute
    trotzdem einen schönen Abend machen.

    ——— 🥳

    Genau heute, vor einem Jahr 📆 wurden wir in Deutschland von unseren Familien herzlichst verabschiedet 🙏🏽🫶 und haben uns zu zweit 👩‍❤️‍👨, auf den Weg in das Ungewisse gemacht.

    Große Unsicherheit, Angst und ein Menge offener Fragen ❓ an uns selbst, haben uns die ersten Tage/ Wochen begleitet. Es dauerte ein wenig, bis wir das Gefühl der Freiheit 🕊️ spüren konnten, aber die Gewissheit, das zu Hause 🏡 auch ohne uns alles gut „funktioniert“, brachte uns das notwendige Selbstvertrauen. 🙏🏽 🙏🏽 🙏🏽

    Mittlerweile können wir uns gar kein anderes Leben mehr vorstellen… (wer hätte es gedacht… 😅😮‍💨) und sind uns nun nach einem ganzen Jahr mit guten & schlechten Erfahrungen, mit richtigen & falschen Entscheidungen, geplanten & ungeplanten Stopps, ziemlich SICHER, dass es genau der richtige Weg war. 😊🤝💪🏻

    ——— 🥳

    Wir haben den Abend entspannt mit sehr leckerem Essen 🥘 und einem Glas Wein 🍷 im Restaurant begonnen und mit tiefgründigen Gesprächen 🗣️🗯️ über die vergangene Zeit, auf der unserer Terrasse beendet. 🫶 ❤️🫶

    Der nächste Morgen begann für Lena schon mal ohne Kopfschmerzen. 💪🏻 Seit vier Tagen das erste Mal! 😄 Eigentlich schon wieder ein Grund zu feiern. 🥳 Wir haben den Tag ganz ruhig angehen lassen. Schließlich müssen wir uns zusätzlich noch an die Höhe gewöhnen, die uns auch nach 2️⃣ Tagen immer noch beeinträchtigt. ☝🏼

    Für unsere Situation gerade richtig, regnet 🌧️ es fast den ganzen Tag über. Lena kann schlafen 😴 und sich auskurieren 🤧 und ich versuche derweil ein paar Dinge für die nächsten Tage zu klären. 🧑‍💻

    Am frühen Abend machen wir uns, ohne Nass zu werden, auf den Weg zum Abendessen. 🥘 Wir schlendern noch ein wenig durch die geschmückten Gassen und genießen die weihnachtliche Stimmung🎄🧑‍🎄, bevor es schon wieder in die waagerechte geht. 🛌

    Wir werden von der Sonne ☀️ (und den bellenden Hunden 🐕 ) geweckt. Die obligatorische Frage „Wie geht es dir?“ wurde heute endlich mit „Ich bin Topfit!“ beantwortet. 🤩🤩 Ob die Tabletten oder die Spritze 💉 die Erlösung waren, wissen wir nicht, aber Lena gleicht auf einmal einem Duracell-Hasen. 💪🏻🏋🏻

    Den Tag haben wir in der Stadt verbracht. Lena hat ihr erstes Alpaka 🦙 gesehen, leider nur an der Leine )🤨🙄), dennoch wurde es lange Zeit begutachtet. 😉📸

    Seit Monaten gab es für uns mal wieder eine Kugel Eis, wir haben Postkarten geschrieben, waren ein bisschen shoppen 🛍️ (es gab für Lena ein Poncho für 15€) und haben, ohne Krankheitssymptome, den Flair der Stadt genossen. 🤩

    Auf dem Heimweg 🏃🏽 wurden noch über die Schlange am Bankautomat 🏧 geschmunzelt und an einem kleinen Stand bei einer zuckersüßen Oma 👵 4 kleine Brote 🥯 und eine Tüte Weihnachtskekse 🍪 für 75 Cent geschoppt. 😋 🤤

    Da es Lena nun besser geht, konnten wir auch die nächsten Tage bzw. die Ausflüge planen 🧑‍💻 und buchen. Unsere Unterkunft 🏨 haben wir um eine Nacht verlängert, sodass wir auch alles entspannt schaffen sollten. 💪🏻 Die geplante 3-tägige Salkantay Wanderung 🥾 müssen wir dennoch canceln. ☹️

    Vorab können wir auch schon sagen, das wir uns gegen 🙅‍♂️ eine Tour zu den bekannten „Rainbow Mountains“ entschieden haben. 🤷🏼‍♂️ Die bunten Berge ⛰️ befinden sich auf einer Höhe von 5.200 Metern. ⬆️ Das trauen wir uns aktuell einfach nicht zu und das Risiko jetzt auch noch Höhenkrank zu werden ist uns zu groß. 😬☝🏼

    Da der morgige Tag für uns sehr sehr früh startet, ging es früh ins Bett. 🛌 😴
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  • Der Abschied fällt schwer 🗿🙁👋🏼

    28–29 Kas 2025, Şili ⋅ ☀️ 25 °C

    Die letzte Nacht auf „Rapa Nui“ ist vorbei. 😣
    Lena durfte wieder etwas länger schlafen, während ich bereits den Roller 🛵 zurück gebracht habe.

    Gemeinsam wurden die Sachen 🧳 wieder gepackt, die letzte Scheibe Brot 🍞 vertilgt, alle Tiere mit dem übrigen Futter und einer letzten Spieleinheit 🧶 versorgt und dann ging es gegen 12:00 Uhr zum Flughafen. ⏮️ ✈️

    Der einzigste Schalter 👩‍💻 war schnell gefunden, die Rucksäcke abgegeben und dann standen wir in der Schlange zum „Boarding Room“. 😅 Da durften immer nur genau 9 Leute rein, weshalb es ewig dauerte. 🤨 In dem besagten Raum wurden die Pässe 🪪 und das Handgepäck kontrolliert.

    Während wir noch hastig versuchten unsere Wasserflaschen 💧 alle zu bekommen, kam schon eine Beamtin auf uns zu. „Das ist nicht notwendig, Getränke können mitgenommen werden, schließlich ist es warm.“ waren ihre Worte. 😅☺️

    Nach der netten Kontrolle 🛂 im Boarding Room, folgte der Wartebereich. Der befand sich direkt neben der Landebahn und bestand hauptsächlich aus einer grünen Wiese mit Bäumen🌳, auf der die Leute in kleinen Gruppen saßen, als wären sie im Park.
    🧘‍♂️😅

    Dann hieß es Abschied nehmen… 👋🏼 Der Vibe, die Landschaft, die Moai’s und die freundlichen Leute werden uns noch ewig in Erinnerung bleiben - Ein Erlebnis fürs Leben ‼️ 🫶🥹🫶

    Über die kommenden 5️⃣ Stunden Flug wurden wir wieder mit Filmen 🎥 , Essen 🥘 und Getränken 🥤 versorgt. Diesmal gab es Pasta 🍝 und Chicken Teriyaky. 🍗

    Wieder gut auf dem Festland 🏙️ angekommen, wurden die Uhren 2️⃣ Stunden zurück gestellt, bzw. zeigten sie nun endlich auch wieder die richtige Uhrzeit zum richtigen Ort an. 😅😅

    Zum Abendessen 🥪 haben wir uns im Supermarkt am Flughafen Brötchen und eine Packung Schinken gekauft. Der günstigste Flughafeneinkauf, den wir je getätigt haben. Ein riesiges frisches Brötchen 0,25€, eine 200g Packung Schinken 2,50€ und 1,6 Liter Wasser für 1,70€.🫸🏻🫷🏻💰

    Anschließend ging es zum Treffpunkt des Hotel-Shuttles. Da wir nur eine Nacht 🌓 bleiben, heute spät ankommen und morgen Mittag wieder los müssen, haben wir uns für ein Hotel 🏨 in Flughafennähe ✈️ entschieden. Zu unserer Überraschung 🎁 sogar mit kostenlosem Shuttle 🚌 und dem morgigen Frühstück (Doppelzimmer 93€).

    Nach dem Check In wurden die Brötchen vernascht und direkt geschlafen 😴 Zumindest Lena, Ihr geht’s leider nicht besser. 😕 Ich habe mich vorm schlafen gehen noch ein wenig dem Laptop gewidmet. 🧑‍💻

    Das Leben meinte es heute gut mit uns und bescherte uns zum Frühstück 🍳 im Hotel viele leckere Dinge, die wir seit Monaten nicht mehr gegessen haben, entsprechend reichlich wurde heute zu gelangt. 🤤🫃🤰🏼

    Der selbe nette Fahrer 🚌 wie gestern Abend, brachte uns heute auch zurück zum Flughafen. Gepäck-, Pass- und Sicherheitskontrolle 🪪 🛂👮 verliefen reibungslos und so standen wir kurze Zeit später schon in der Parfümabteilung im Duty Free. 🆓 Das ist mittlerweile schon zum Ritual geworden und immer unsere erste Anlaufstelle nach den Kontrollen -> frisch machen für den Flug. 😜🤭🤫😅

    Nach 3️⃣ Stunden und ein paar schönen Blicken 📸 aus dem Fenster 🪟, sind wir wieder gelandet. 🛬 #Spoiler - Leider nicht innerhalb von Chile. ☹️😣🇨🇱

    Die Tatsache gerade das Land zu verlassen, ohne es ausgiebig bereist zu haben, zerfrisst uns richtig. 🤯😖😢 Wir sind uns nicht sicher, ob es diesmal die richtige Entscheidung war, aber was will man gegen fehlende Zeit machen..?!? 🤷🏼‍♂️🤦🏻‍♂️

    Die wenigen Sachen die wir in so kurzer Zeit gesehen haben, ob vom Flugzeug ✈️ aus oder vor Ort, haben uns einfach sooo abgeholt, dass an diesem Land zukünftig KEIN Weg mehr vorbei führen wird. 🤩😊
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  • Noch einmal um die Insel ☀️🌊🛵

    27 Kasım 2025, Şili ⋅ ☁️ 23 °C

    Der heutige Tag startete zwar mit sehr sehr gutem Wetter ☀️, allerdings mit einer kranken Lena. 🤧🤕

    Während ich das morgendliche Mahl 🍳 und den Kaffee ☕️ vorbereitet habe, durfte Lena noch ein bisschen weiter schlafen. 😴 Leider half das nicht so sehr, wie erhofft und sie quälte sich aus dem Bett. 🛏️

    Wir hatten für heute noch den Roller 🛵 und wollten diesen beide natürlich auch nutzen. Ich war zwar dagegen, aber alleine losfahren ließ sie mich auch nicht. 🫨🙄 So hieß es alle möglichen Taschentücher, Servietten und sonstige derartige Dinge suchen und einpacken. 🤧

    Bevor es los ging, sorgte der Kräuter-Riechstift 👃 aus China 🇨🇳 noch für einen zusätzlichen Schub in Richtung freie Nase. 💨
    Nachdem wir gestern die historischen & archäologischen Highlights gesehen haben, wollten wir uns heute noch ein Bild 📸 der entspannten und kostenlosen Punkte, rundum die Insel 🗾 machen.

    Begonnen haben wir mit dem Aussichtspunkt „Mirador de la Costa“, welche sich nordwestlich vom Flughafen ✈️ befindet. Hier hatten wir einen tollen Blick auf die steile Westküste und das raue Meer. 🌊

    Nicht weit entfernt steht die Skulptur „Ahu Riata“🗿zum bestaunen bereit. 👀 Direkt nebenan entdeckten wir zufällig eine weitere Schildkröten-Wohlfühlecke. 🐢 Abseits von dem bekannten Punkt in der Stadtmitte und somit auch den Touristen, hatten wir die 5-7 Exemplare ganz für uns allein. 📸 🤩

    Fünf weitere Fahrminuten mit dem Roller befindet sich der Aussichtspunkt „Mirador de las Olas“. Hier hat man ebenfalls einen tollen Blick auf die umliegende Küste in beide Richtungen 🧭 sowie abends einen schönen Sonnenuntergang. 🌅

    Anschließend ging es einmal quer über die Insel 🗾 Richtung Norden zum kostenlosem Strand „Anakena“. Der traumhafte, weiße Sandstrand 🏖️ mit türkisfarbenen Wasser, ist umgeben von einem Palmenhain 🌴 und zwei Plattformen (u.a. „Ahu Nau Nau“) mit Moai-Steinfiguren.

    Wir haben hier einige Zeit ⏱️ verbracht, den Sand ⌛️ zwischen unseren Zehen genossen, ein wenig Sonne ☀️ getankt und uns im Meer 🌊 abgekühlt.

    Zurück ⏮️ ging es für uns entlang der Ost- und Südküste. Vorbei an den gestern besuchten, historischen Stätten 🏛️ und auch Wildpferde 🐎 waren wieder unzählige zu sehen. 🤩 Die Landschaft mit Bergen und Vulkanen 🌋, das raue Meer 🌊 mit seinen riesigen Wellen, überall sind wilde Tiere… Hier entlang zu cruisen 🛵 ist einfach atemberaubend und magisch zu gleich. 🏞️

    Am Airbnb auf unserem Bauernhof 🏨 angekommen gab es ein typisches „Rapa Nui“ Bier. Die Dosen sind optisch ein richtiger Hingucker, geschmacklich gab es nur ein okay. 🤝🤷🏼‍♂️

    Gegen Abend wurde es kühler 🥶 und wir merkten sofort wie aufgeheizt und gerötet wir waren. Eigentlich wissen wir es besser, aber heute wurde ohne lange Sachen 🧥 Roller gefahren. 🙄 Natürlich haben wir uns an Armen, Beinen und im Gesicht einen ordentlichen Sonnenbrand 🥵 geholt. 🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️

    Obwohl wir uns nicht sonderlich verausgabt haben, sind wir beide irgendwie ganz schön geschafft. Die (eventuelle) Erkältung setzt Lena natürlich noch zusätzlich zu. 😖 Wir waren noch bei „Wok Kai“ Abend 🍛🥢 essen, ein kurzer Abstecher zum Sonnenuntergang 🌅 und dann ging es sehr zeitig ins Bett. 🛌
    Okumaya devam et

  • Erkundung der schönsten Orte 🗿🌅🌋🤩

    26 Kasım 2025, Şili ⋅ ⛅ 27 °C

    Für heute steht endlich die Erkundung 🤩 der Insel, vor allem der archäologischen Stätten und deren geschichtlichen Hintergründe, an.

    Nach dem Frühstück 🥞 ging es aber vorerst zum Rollerverleih um unsere gebuchte Maschine 🛵 abzuholen. Nachdem wir vorab noch per WhatsApp 📲 diskutiert hatten, das die Abholzeit erst 12:00 Uhr wäre, ich aber für 08:00 Uhr gebucht habe, konnten wir uns auf 09:00 Uhr einigen. 🙄

    Über den Vormittag drehen wir schon mal allein eine kleine Runde, ab Nachmittag haben wir dann eine Begleitung. 🤝😉

    Wir haben mit einer kleinen Stadtrundfahrt durch „Hanga Roa“ begonnen. Immer wieder wurde geparkt 🅿️ und die kleinen Gassen zu Fuß 🦶 erkundet.

    Überall gibt es schöne Mitbringsel, oft werden die sogar direkt vor deinen Augen 👀 angefertigt/ geschnitzt. Die Handwerkskunst des Schnitzen 🪵 🔪 ist hier im allgemeinen sehr beliebt und kann an jeder Ecke bestaunt werden. 😊

    Anschließend ging es zum kostenlosen und bekanntesten Sonnenuntergangs Spot „Ahu Vai Ure“ der ganzen Insel. Die 5️⃣ Riesen-Statuen wollten wir uns natürlich auch mal bei Tageslicht ☀️ anschauen.

    Auf dem Tahai-Zeremoniekomplex 🗿 befindet sich außerdem eine Skulptur mit Augen „Ahu Ko Te Riku“ und eine Skulptur ohne Augen „Ahu Tahai“. Der ganze Komplex ist sehr ruhig, es wirkt alles total mystisch 🧙‍♀️ und packt uns direkt in Gedanken 💭 zu schwellen. Wir verbringen hier einige Zeit und genießen den Moment, das erleben zu dürfen. ☺️ 🙏🏽

    Anschließend ging es zurück ⏮️ uns etwas frisch machen. Pünktlich 15:00 Uhr bekamen wir Besuch von unserer heutigen Begleitung Andrea mit ihrem Mann und dem 1-jährigen Baby. 👶

    Da die Osterinsel komplett als Nationalpark 🏞️ gilt, benötigt man für die interessantesten und wichtigsten Orte einen qualifizierten Guide 👩‍💼sowie eine Eintrittskarte 🎫 , die für die gesamte Insel gilt. Ohne diese beiden Dinge kann man sich außerhalb der kostenlosen Punkte nichts 🚫 anschauen.

    Die Nationalparktickets (für beide 176,81€) haben wir vorab online 📲 gebucht. Für die qualifizierten Guides gibt es eine offizielle Liste 📋, aus der man sich jemanden aussuchen kann und diesen dann anschreibt. 🧑‍💻 Auch das haben wir bereits vorab erledigt, da es ggf. passieren kann, das kurzfristig keiner mehr zur Verfügung steht.

    Wir persönlich halten es für etwas übertrieben, beides bezahlen zu müssen. 🫣Das könnte man mit einer geringen Inselgebühr 💰 und einem Guide (einschließlich Zugang) nur bei Bedarf, sicherlich anders regeln. 🤷🏼‍♂️

    Unserer Tagestour, welche übrigens auf deutsch 🇩🇪 ist, kostete uns 88,40€ p. Person und beinhaltet den Guide und den Transport.
    Uns wurden Vorschläge zu den verschiedenen Möglichkeiten einer Route gemacht, man kann sich aber auch selbst eine zusammenstellen.

    Zum ersten Stop „Ahu Akivi“ fuhren wir ca. 20 Minuten. 🚙 Schon auf dem Weg erfuhren wir, das jede Figur ihr eigenes Gesicht und ihre eigene Geschichte hat. Dabei lernen wir viel über die Kultur und Geschichte der Rapa Nui, die faszinierend und tragisch zu gleich ist.

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    „Ahu Akivi“:
    Der Ort hat sieben Moai, alle sind gleich groß und haben die selbe Form. Der Ort ist auch als Himmelsobservatorium bekannt, das um das 16. Jahrhundert herum eingerichtet wurde. Der Standort befindet sich im Landesinneren und nicht entlang der Küste. Die Moais wurden errichtet, um ihren Clan und ihr Dorf zu schützen und Wohlstand zu bringen.

    Ein besonderes Merkmal der sieben identischen Moai-Statuen ist, dass sie während der Frühlings-Tagundnachtgleiche genau dem Sonnenuntergang zustehen und während der Herbst-Tagundnachtgleiche mit dem Rücken zum Sonnenaufgang stehen. Ein solches astronomisch präzises Merkmal ist nur an diesem Ort auf der Insel zu sehen.

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    Nachdem alles durchlaufen 🥾 war, ging es per Auto zum nächsten Stopp, unserem persönlichen Highlight 🤩, dem Steinbruch „Rano Raraku“, dessen Lavaströme einst die Insel formten.

    Auch hierzu bekamen wir wieder zahlreiche sehr interessante 💡 Informationen vorab. Am Eingangshäuschen wurden wieder die Pässe, das Ticket und die Qualifizierung vom Guide geprüft 🛂, bevor es auf zum Rundgang über das Gelände ging.

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    „Rano Raraku“:
    Der Rano Raraku ist ein erloschener Vulkan, genauer ein Schlackenkegel, mit einer Höhe von bis zu 126 Metern im Südosten der Osterinsel. In dem ovalen Krater befindet sich ein Süßwassersee, der, einschließlich eines Sumpfgebiets an seinen Rändern, ca. 11 ha bedeckt.

    Besonders bekannt ist der Rano Raraku als Steinbruch für die Fertigung der weltbekannten Moai-Figuren. Über 90 Prozent stammen von dort. An den Hängen des Berges – insbesondere am Südhang – sind immer noch die Steinbrüche zu sehen, aus denen fast alle Steinfiguren der Osterinsel kommen.

    Heute stehen 396 mehr oder weniger fertiggestellte Statuen in halber Höhe rund um den Kraterrand. Sie sind bis zur Schulter bzw. der Brustpartie ins Erdreich eingegraben. Auch an den inneren Hängen der Caldera stehen 21 Moai.

    Die unvollendeten Statuen im Steinbruch sind bemerkenswert wegen ihrer Anzahl, wegen der Unzugänglichkeit einiger hoch oben an der äußeren Kraterwand und wegen der Größe. Die größte Figur ist 21,6 m hoch und damit fast doppelt so hoch, wie jeder jemals fertiggestellte Moai. Ihr Gewicht beträgt schätzungsweise 270 Tonnen.

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    Der Rundgang am Hang entlang, war unfassbar faszinierend und ist kaum in Worte zu fassen. 🥹🫢 Die geschichtlichen Hintergründe ließen unseren Kopf und die zahlreichen Fotomotive, die Kamera 📸 glühen.

    Zu gern hätten wir hier auch den Helikopter 🚁 steigen lassen, das ist allerdings aufgrund der Einstufung zum Nationalparks auf der ganzen Insel verboten. 🚫 😕☹️

    Zwischen den Stopps gab es frisches Obst 🍉 und immer mal wieder eine Spieleinheit für den kleinen Zwerg. 👶 Das war übrigens auch mit uns abgesprochen, da sie kurzfristig keinen Babysitter bekommen hat. 😬Während wir in den jeweiligen Anlagen unterwegs waren, hat sich immer ihr Mann um den Knirps gekümmert. 👏🏻

    Auf dem Weg zum vorletzten Halt dem „Ahu Tongariki“ unserer Tour, konnten wir einige der unfassbar vielen Wildpferde 🐎 beobachten. 👀 Die sind auf der ganzen Insel verstreut, haben aber irgendwie alle einen Besitzer. 🤷🏼‍♂️ Sie sind jeweils gekennzeichnet und wenn ein Pferd benötigt wird, wird es vom Besitzer gesucht. 😅🤦🏻‍♂️

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    „Ahu Tongariki“
    Die größte Ahu der Insel mit 15 Moai. Die Moai wurden während der Bürgerkriege umgestürzt und 1960 durch einen Tsunami schwer beschädigt, der sie hunderte Meter weit ins Landesinnere spülte.

    Zwischen 1994 und 1996 wurden die Statuen mit Hilfe von japanischen Kränen wieder aufgerichtet und restauriert, was den Ort zu einem der beeindruckendsten archäologischen Stätten der Osterinsel macht. Einige Moai haben auch traditionelle rote "Hüte" (Pukaos).

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    Nach erneuten geschichtlichen Highlights und einigen Bilder, ging es entlang der Ostküste bis in den Südwesten 🧭 der Insel zum Vulkan 🌋 „Rano Kau“. Der Blick in den Krater war gigantisch und das das Licht ☀️ stand perfekt um auch hier ein paar schöne Eindrücke fotografisch festzuhalten. 🤩📷

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    „Rano Kau“:
    Der Rano Kao ist ein bis zu 320 m hoher, erloschener Schildvulkan im Südwesten der Osterinsel, dessen Gestein auf ein Alter von etwa 1 Million Jahren datiert wurde. Der 200 m tiefe Gipfelkrater ist eine durch den Einsturz des Vulkangipfels entstandene Caldera. Er ist mit einem Durchmesser von 1,6 km der größte Vulkankrater auf der Osterinsel.

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    Nach den Informationen zum Vulkan 🌋 und den umliegenden Steinformationen haben wir noch ein paar private Einblicke in das Leben von Andrea, Ihrem Mann und dem Baby erhalten. Andrea ist auf den Osterinseln geboren 👶 und war später viele Jahre in Österreich, wodurch sie gut deutsch 🇩🇪spricht. Sie erzählte uns, das Ihr Mann halb Santiago und halb Osterinsel ist 😅😅, sie hier ein Familienhotel führen und nebenbei „Unterwasserangeln“ betreiben. 🎣🐠

    Wir hatten einen wunderschönen, spannenden und informativen Tag 📆 an dem wir sehr viel über die Geschichte der Insel 🗾und der Moai 🗿 gelernt haben. Wer also ebenfalls mal hier sein sollte und einen Guide benötigt, Andrea können wir wärmstens empfehlen. 👍🏼

    Nachdem wir gegen 19:30 Uhr wieder am Bauernhof abgesetzt wurden, ging es für uns zum Abendessen 🥘 mit Blick auf mein erstes Fußballspiel im Ausland. 🤩 Für mich ein kleines Highlight und entsprechend genau wurden die Ballstafetten beobachtet. 🔎

    Den Tag haben wir entspannt am Sonnenuntergangs Spot ausklingen lassen. 🌅

    Entgegen zu heute Morgen, glich der Platz nun eher einem Clueso Konzert unter freiem Himmel. 🌌 Dennoch war es eine unfassbare Stille. 🤫

    Im Hintergrund der Moai, versank die Sonne ☀️ langsam im Pazifik 🌊, während sich der Himmel in warme Rottöne färbte. Wäre das nicht alles schon schön genug, ertönte aus dem Handy 📱 eines Verkäufers das Lied „Somewhere over the Rainbow“. 🥹🫶

    In solchen Momenten wird uns bewusst, wie besonders es ist, genau hier 🗿 zu sein. Wir sind am Ende der Welt, umgeben von unfassbaren Geschichte und dieser spirituellen Schönheit. ❤️❤️❤️

    Südhang am Steinbruch/ Vulkan „Rano Raraku“
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  • Next Stop - Easter Island 🐣🗾🗿

    24–25 Kas 2025, Şili ⋅ ☀️ 28 °C

    Der Tag begann um 05:00 Uhr mit dem Aufstehen, Kaffee ☕️, packen, Check Out und um 06:00 Uhr saßen wir schon wieder im Uber 🚕 zum Flughafen. Hier gab es die geschmierten Brötchen mit frischer Salami vom Fleischer 🤤🤤🤤, bevor es zur Gepäckabgabe ging.

    Unsere Vorfreude stieg immer mehr, als wir im Flughafen die separaten Schilder 🪧 und Sicherheitskontrollen, speziell für die Osterinseln gesehen haben. 👀 🥰

    Wir haben vorher gelesen, dass man am besten links sitzen sollte, um bei dem Anflug auf Rapa Nui die besten Bilder 📸 machen zu können. 🤩 Plätze auswählen konnten wir beim Online Check In aber nicht. Wie sich dann im Flugzeug herausstellte, befanden sich unsere zugewiesenen Plätze natürlich auf der rechten Seite. 😅🙄🤦🏻‍♂️

    Leider nicht änderbar, aber wenigstens hatten wir ein Fenster. 🪟😅 Der Flug dauerte knapp 5 Stunden und verging wortwörtlich „wie im Flug“. Es gab endlich mal wieder reichlich Auswahl an Filmen 🍿 🎦 und sogar Verpflegung + Getränke. 🥤 „Karate Kid“ & „Final Destination“ (beide aus 2025) waren gerade beendet, da ging es schon wieder nach unten. 🛬

    Kurz vor der Ladung hatten wir schon einen atemberaubenden Blick 📸 auf das kommende Reiseziel. 😍😍😍 Anscheinend wurde die Anflugs-Richtung geändert, nun hat man nämlich rechts sitzend den besten Blick. 😜😜

    Unten ⬇️ angekommen und abgeschnallt, ging es zu Fuß 🦶 über die Landebahn zum „Terminal“ 😅, was übrigens eher einer gemütlichen Hütte 🛖 auf dem Berg gleicht.

    Der kurze Weg wurde währenddessen mit polynesischer Musik 🎸 und Tanzeinlagen 💃🏻 begleitet. 🥳

    Herzlich Willkommen auf Isla de Pascua, den Osterinseln oder wie man hier sagt „Rapa Nui“. 🗿👋🏼

    Wie oft haben wir die Bilder im Internet 🛜 gesehen und davon geschwärmt, irgendwann mal hier hin zu kommen…. Nun konnten wir uns den Traum endlich erfüllen und wir freuen uns riesig, hier ein paar Tage zu verbringen. 🥹🥹🥹

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    Die Osterinsel ist eine abgelegene vulkanische Insel, die geographisch zu Polynesien, politisch jedoch zu Chile gehört.
    In der Sprache der Einheimischen lautet der Name der Insel Rapa Nui. Ihren Namen trägt die Insel, da sie am Ostersonntag vor 303 Jahren, im Jahr 1722, entdeckte wurde.

    Die Zeitverschiebung zum Festland beträgt -2 Stunden. Berühmt sind die archäologischen Stätten, in erster Linie die fast 900 Moai. Wobei ursprünglich wahrscheinlich über 1000 existierten. Etwa 400 Statuen in verschiedenen Stadien der Fertigung, befinden sich noch im Steinbruch von „Rano Raraku“, dem Entstehungsort der Figuren.

    Die monumentalen Statuen wurden zwischen dem 9. und 17. Jahrhundert gehauen, um ihre Vorfahren darzustellen. Viele der Statuen stehen auf steinernen Plattformen, sogenannten "Ahus", in denen teilweise die Knochen der Verstorbenen Person verborgen sind.

    Die Insel hat eine Länge von 24 km, eine Breite von 13 km und eine Gesamtfläche von 163,7 km². Die Einwohnerzahl liegt nach
    Schätzungen bei etwa 7.750 Menschen.

    Allein der Flughafen hat eine unendlich lange, sehr interessante Geschichte, was eure Leselust aber wahrscheinlich mindern würde.

    Allerdings möchte ich euch nicht vorenthalten, dass der Flughafen seit 1980 von der NASA als Notlandebahn für das Space Shuttle, bei Starts von Kalifornien, genutzt wird, zu denen es allerdings bisher nie kam.

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    Nach dem wir das „Terminal“ in 20 Sekunden durchquert hatten, 🏃🏽 wurden wir von unserer Vermieterin Kathy, traditionell mit Blumenketten 🌸 empfangen. 🙋‍♀️ Es folgte eine kleine Stadtrundfahrt 🚗 mit Erläuterung der wichtigsten Punkte, bis wir am Airbnb (55,60€ pro Nacht) auf Ihrem Hof ankamen.

    Wir nennen es liebevoll Bauernhof, da hier unzählige Tiere (🐄🐈🐕🐓🐇) frei herumlaufen und unsere Bleibe… naja… auch nicht sehr modern ist. 😉🤪

    Kurz frisch 🧼 machen und dann ging es zurück in die „Innenstadt“ von „Hanga Roa“. Wir haben uns ein bisschen umgeschaut 👀, waren ein paar Dinge für die nächsten Tage einkaufen 🛒 und haben den den Punkt „Playa Pea“ besucht, an dem sich im glasklaren Wasser, mehrere Schildkröten 🐢 tummeln - bereit mit dir zu schwimmen oder sich fotografieren zu lassen. 🏊 📸

    Nebendran konnten wir direkt unseren ersten Moai 🗿 bestaunen, für uns ein total magischer Moment! 🥹☺️

    Zum Abendessen gab es Fisch 🐟 für mich und Hähnchen🍗 für Lena. Geschmacklich völlig in Ordnung, aber wer dachte, das Costa Rica teuer ist, der war noch nicht hier. 🫰😉

    Bevor es ins Bett 🛌 ging, wurde nochmal irgendwie versucht die richtige Uhrzeit zu checken. Unsere Uhren & Handys 🕰️📱 zeigen +2h Festlandzeit an, Google sagt 2 Stunden früher und die Kreditkartengeräte leben genau dazwischen. 🙄🤷🏼‍♂️ Wir haben uns am Ende für zwei verschiedene Weckzeiten ⏰ entschieden. 😅🤦🏻‍♂️

    Den Wecker hätten wir heute eigentlich gar nicht stellen brauchen, denn es schüttet wie aus Eimern. 🪣 Leider kein guter Start in den ersten vollen Tag 📆, aber eben auch nicht zu beeinflussen. 🤷🏼‍♂️

    Das, in vielen Berichten, erwähnte Kakerlake 🪳 Problem, können wir nach der ersten Nacht/ Abend glücklicherweise nicht bestätigen. 💪🏻 Es gab Frühstück 🍳 auf der Terrasse, wir haben ein bisschen geplant 👨‍💻, mit den Katzen + Babys 🐈 👶 gespielt und den ein oder anderen Vermietservice angeschrieben. 📲

    Die Preise 💰 um etwas fahrbares zu mieten, variieren soo stark, das es sich lohnt, mehrere Leute anzufragen. 😏 Die Durchschnittspreise für einen Tag liegen beim Auto 55 € / Quad 40 € / Roller 30 € / Fahrrad 25 €… 🙄🤦🏻‍♂️

    Ein privater Flyer 🪧 an einer Laterne, bescherte uns am Ende den besten Preis. 🏆 Für 23 € pro Tag, haben wir den Scooter 🛵 ab morgen, direkt für 2️⃣ Tage gebucht. 💪🏻

    Gegen Nachmittag wurde es endlich sonnig ☀️ und wir konnten unsere Terrasse wieder ohne nass ☔️ zu werden, verlassen. Auf dem Weg in Richtung Ortsmitte 🧭 konnten wir zufälligerweise eine Zeremonie zum Abschluss des Bachelorstudium (Bereich Medizin) besuchen. 😇 Wieder einmal ein sehr interessantes Erlebnis unter Einheimischen. 🍀🙌🏻

    Anschließend ging es zum wunderschönen Sonnenuntergang 🌅 an die Küste. 🤩 Zurück zum „Bauernhof“ ging es diesmal per Anhalter 👍🏼 auf der Ladefläche eines Pickups. 🛻

    Ein paar Sachen wie Wurst, Brot, Nudeln und Soßen haben wir günstig vom Festland mitgebracht und so haben wir heute unser Abendessen selbst zubereitet. 🍜 😌

    Nach zwei Kniffeleinheiten 🎲 , einem Kaltgetränk und unser Vorfreude auf morgen, ging es schon wieder ins Bettchen. 💤🌙
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  • Reiseland 1️⃣5️⃣ - Santiago de Chile 🌃🇨🇱

    23 Kasım 2025, Şili ⋅ ☀️ 27 °C

    Guten Morgen ☀️ aus dem sonnigen Santiago. 🙋🏼‍♂️ Geschlafen haben wir beide wie Steine. 🪨 Hier hätte die Welt unter gehen können, wir hätten es nicht mitbekommen 😅🫣

    Nachdem wir gestern Abend noch unser Gepäck abgeholt haben, fuhr leider kein Bus 🚎 mehr in die Stadt, sodass kurzerhand ein Uber Fahrer 🚕 einspringen musste. 📲 Gut am Airbnb angekommen (40,60€ pro Nacht), haben wir eingecheckt, und im Späti noch ein Kaltgetränk 🍺 besorgt und das nächtliche Treiben vom Balkon aus beobachtet. 👀

    Heute klingelte der Wecker erst gegen 09:00 Uhr. ⏰ Frühstücken und fertig machen ☕️, dann ging es vor die Tür. 🚪 Geplant war heute ein bisschen Sightseeing, Geld besorgen und ein Besuch der nächst größeren Mall 🛍️, um ein paar Kleinigkeiten zu kaufen.

    Kaum sind wir zwei Blocks in Richtung 🧭 U-Bahn/ Bushaltestelle 🚏 gelaufen, wurden wir von 1.000enden Menschen und überdimensionalen Luftbalons 🎈überrascht. Wir erinnerten uns sofort an die „Thanksgiving-Parade“ 🥳, welche wir 2018 in New York besucht hatten. 🥰🤩

    Auch heute standen die Menschen mit Stühlen 🪑 und Hockern an einer 4-spurigen Straße, auf der verschiedenen Tanzgruppen 👯‍♀️ 🪩 ihr können bewiesen und mittendrin, riesige an Seilen befestige Figuren, die durch die Luft „schwebten“. 🤗 Wir fanden später heraus, dass es sich wohl um die „Paris Parade 2025“ (Einleitung der Weihnachtszeit) gehandelt haben muss. 🎅🏻

    Hier verbrachten wir einige Stunden, bis es mit einem Uber Fahrer (Bus 🚌 fuhr nicht und die U-Bahn 🚇 haben wir zwischen den ganzen Menschen nicht gefunden 😅) zum „Costanera Center“ ging. 🛍️ 🛒 Nach 20 Minuten Fahrt standen wir vor der Mall und dem dort integrierten „Gran Torre Costanera“.

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    Der Gebäudekomplex mit einer Gesamtfläche von 710.000 m² verfügt über ein sechsstöckiges Einkaufszentrum, zwei Fünf- und Vier-Sterne-Hotels sowie Büroflächen. Es sind über 300 Geschäfte, Food Courts, 14 Kinos und Tiefgaragen über -5 Etagen integriert. Die Baukosten wurden über 1.000 Millionen US-Dollar geschätzt.

    Das zentrales Gebäude, der „Gran Torre Costanera“ hat eine Fläche von 128.000 m², ist 297 Meter hoch, einschließlich der Spirale 300 m bis zum letzten seiner 62 Stockwerke und ist mit 24 Hochgeschwindigkeitsaufzügen ausgestattet, die maximal 6,6 Meter pro Sekunde erreichen können. Mit diesen Eigenschaften ist der „Gran Torre Costanera“ der höchste Wolkenkratzer Südamerikas und besitzt im oberen Bereich eine Aussichtsplattform.

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    Nachdem der Komplex von außen bestaunt wurde ging es natürlich auch hinein. 😜 Wir waren für die nächsten Tage Lebensmittel kaufen, den obligatorischen Pin 📌 im Hard Rock Cafe besorgen und auch die benötigten Schuheinlagen wurden gefunden. 💰 Wir waren überrascht, wie günstig man hier wieder ALLES einkaufen kann. 🤩

    Wir haben uns noch ein bisschen umgeschaut, bevor es 1,45 € p.Person mit der U-Bahn 🚇 zurück ⏮️ in Richtung Airbnb ging. Nicht weit entfernt, haben wir uns noch die riiiiesige Flagge „Bandera Bicentenario“ 🏴‍☠️ und den dort befindlichen „Plaza de La Constitución“ 🏰 angeschaut. 📸

    Unser abgehobenes Geld mussten wir noch in Münzen 🪙 tauschen, damit wir heute Abend noch Waschen + Trocknen können. Das erwies sich allerdings als schwierig, da hier anscheinend lieber Münzen, als Scheine genommen werden. 😅

    Fündig geworden sind wir in einem chinesischen Einkaufsladen. 🏪 Nachdem wir die Kassiererin👩‍💼mit einem freundlichen „Ni Hau“ (Hallo) begrüßt hatten, konnte sie uns gar nicht schnell genug die benötigten Münzen aushändigen. Wir lieben einfach China. 🇨🇳❤️

    Die Waschmaschine 🧺 lief und wir waren währenddessen noch etwas auf der Promenade "Paseo Bulnes“ schlendern und Abendbrot essen. 🥘

    Der Abend wurde wieder auf dem Balkon mit Blick auf die umliegenden, schneebedeckten ❄️ Berge 🏔️ beendet. 🌙

    Auch wenn es nur ein kurzer Besuch der 7,5 Millionen Metropolregion war, hat uns die
    Stadt total beeindruckt. 🤩 So modern, flippig und freundlich haben wir uns das hier gar nicht vorgestellt. Wir sind positiv überrascht und traurig zugleich, das die Zeit mal wieder nicht ausreichend ist. 😕

    Gerne wären wir natürlich auch durch komplett Chile, bis in den Süden 🧭 nach Patagonien gereist, das bedarf aber mehr Zeit, als wir auf dieser Seite der Welt 🌎 noch haben. Das steht aber definitiv ganz weit oben ⬆️ als Ziel für die nächsten Reisen.

    Morgen früh geht es nämlich schon weiter -> den nächsten Haken ✔️ auf unserer Traumliste setzen. 😏🤪
    Okumaya devam et

  • Der Weg ist das Ziel… 🚌 ✈️ 🏁

    21–22 Kas 2025, Kolombiya ⋅ ☁️ 16 °C

    Pünktlich zur Abreise, war das Wetter ☀️ wieder perfekt und kitzelte mit gefühlt 70 Grad 🥵 nochmal jeden Schweißtropfen 💦 aus uns heraus. 🫠🫣

    Gegen 11:00 Uhr mussten wir unseren geliebten Container verlassen 😥, konnten aber noch den Pool, Liegen, Dusche etc. bis zur Abreise nutzen. 🙏🏽

    Gegen 14:30 Uhr (21.11.2025) ging es für uns los, Richtung Bushaltestelle. 🚏 Mit 2️⃣0️⃣ Minuten Verspätung, saßen wir 15:20 Uhr im Bus 🚍 und hatten auch schon die erste positive Information im Gepäck - Yes, wir halten am Flughafen San José .💪🏻

    Somit müssen wir also nicht, wie gedacht, in die Innenstadt 🏙️ fahren und dann mit Taxi/ Bus/ Bahn zum Flughafen. -> Zeit und Geld gespart. 👏🏻 Für 11,65 € pro Person 🧍‍♀️ sogar ein richtiger Schnapper! 🫢

    Nach 6️⃣ Stunden und einer Pause zum Abendessen, erreichten wir gegen 21:45 Uhr den Flughafen San José. ✈️

    Der Flughafen ist nicht erwähnenswert. 🫣Unfassbar klein und alle Geschäfte 🏬 einschließlich dem Duty Free hatten bereits geschlossen. Die Gepäckabgabe + Sicherheitskontrolle 🛂 waren auch in 15 Minuten erledigt. Die unerwartete Zeit bis zum Boarding haben wir mit Schachspielen ♟️ und Leute beobachten 👀 verbracht.

    Der erste Flug für heute ging nach Bogota. 🇨🇴
    Wir haben kostenlos Sitzplätze 💺 mit „mehr Beinfreiheit“ bekommen. Naja… Geld ausgeben würden wir dafür zukünftig nicht. 😅 Verpflegung und Getränke gab es erwartungsgemäß nicht, dafür wieder ein paar Meilen. Nach ein paar kleineren Turbulenzen ⛈️ , sind wir nach etwas mehr als 2️⃣ Stunden gelandet. 1/3 ✅

    Unser Gepäck 🎒mussten wir glücklicherweise nicht abholen. Laut den Trackern 🔎 ist es auch mit uns gelandet. Während den 2,5 Stunden Aufenthalt waren wir eine wenig schlendern und haben einen „leckeren“ Burger 🍔 bei dem gelben 🟡 M vernascht.

    Anschließend ging es wieder zum Boarding, diesmal in der Holzklasse 🪑, die aber nicht weniger Platz bieteten. 😅 Dafür hatten wir nicht mal ein Fenster. 🪟🤷🏼‍♂️ Hatten wir so auch noch nicht und ist auch irgendwie gruselig, wenn man so gar nichts von draußen mitbekommt. Der Anflug 🛬 auf Lima 🇵🇪 begann 3️⃣ Stunden später und dauerte eine gefühlte Ewigkeit.

    Grund dafür war, das durchstarten. Die Räder 🛞 hatten schon die Landebahn berührt, allerdings erfolgte keine Bremsung. Ohne eine Sicht nach draußen konnten wir nur erahnen, das es nochmal nach oben ⬆️ ging. Kurz darauf folgte auch der Schub und wir sind wider abgehoben. 😲🤯

    Das erste Mal in unserer Flugkarriere waren wir nun auch etwas nervös… 😵‍💫 Der Kapitän 👨‍✈️ meldete sich kurze Zeit später und teilte mit, das das wohl hier normal wäre. 🤨🧐 Ganz geglaubt haben wir das nicht, ändern konnten wir es aber auch nicht. 🤷🏼‍♂️ Nach einer extra Runde 🔂 über der Stadt, ging es zum zweiten Landeversuch, der dann auch geglückt ist. 😮‍💨 2/3 ✅

    Da sich unsere Pläne 📋 kurzfristig geändert haben, bleiben wir nicht hier, sondern haben noch einen Anschlussflug gebucht. ✈️ Die aktuellen Möglichkeiten lassen es zu, einen weiteren Haken ✔️ auf unserer Traum-To-Do-Liste zu setzen. 😉🤩

    Uhren umstellen (+ 1️⃣ Stunde zu Costa Rica) und Gepäck abholen stand als erstes auf dem Programm. Frische Luft 🫁 schnappen, Beine vertreten, erneut einchecken und die Beamten 🛂 an der Kontrolle begrüßen. 🫡 👋🏼 Der Gesamtaufenthalt von knapp 6️⃣ Stunden verging unerwartet schnell💨, wahrscheinlich auch, weil wir Stunden bei den Plüsch-Alpakas 🦙 verbracht haben. 🫣🤔😅

    Der letzte Flug ✈️ verlief ohne Komplikationen, ohne Verflegung, dafür aber wieder mit Fenster. 🪟 Die äußeren Einflüsse meinten es gut mit uns und so sind wir anstatt nach geplanten 5️⃣ Stunden bereits nach 3,5 Stunden in Santiago de Chile 🇨🇱 gelandet. 3/3 ✅ 💪🏻

    Hier leben wir jetzt nochmal + 3h gegenüber Costa Rica. 🫥🫨 Die Reise begann am 21.11.2025 um 15:20 Uhr mit dem Bus in Costa Rica und endete am 22.11.2025 um 22:30 Uhr mit dem Flugzeug in Chile. Das Brauch man tatsächlich nicht jeden Tag… 🫠🥱😅
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  • Back in Tamarindo 🚙 ⏮️🏝️

    17–20 Kas 2025, Kosta Rika ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute lag ein langer Reisetag vor uns. Von der Karibikküste einmal quer durchs Land, zurück ⏮️ nach Tamarindo an der Pazifikseite, wo unser Roadtrip 🚗 begann.

    Gestärkt von dem leckeren Frühstück 🍳 in unserer Unterkunft, ging es 9️⃣ Stunden von Ost nach West. „Schwellen-Lena“ und „Krater-Sebastian“ waren stehts bei der Sache und so konnten wir, bis auf ein Loch 🕳️ allen Hinternissen 🚧 ausweichen. 💪🏻

    Die letzten Kilometern wurden wir mehrfach von den Reifendrucksensoren 🛞 gewarnt, was uns für die morgige Abgabe von Costa ein mulmiges Gefühl verschaffte. 😬🤨

    Angekommen sind wir ohne Probleme und bis auf einkaufen und Abendessen 🥘 ist nichts mehr passiert. Nächtigen tun wir übrigens wieder in unserem Container, wie am Anfang der Reise. 🥰🧳

    Der 18.11.2025 wurde für Lena mit ausschlafen „begonnen“, während ich schon unterwegs war, um eine Kleinigkeit zu besorgen.🎈🎁

    Sicherlich erhofft man sich zum 30. Geburtstag 🎂 riesige und tolle Geschenke, aber ich denke, das schönste Geschenk zu so einem Anlass, erleben wir gerade zusammen. 🫶 💞 🫶 Es ist also kein Ring oder ein Auto geworden - Aber ein kleiner Kuchen, frisches Baguette 🥖 und FETAKÄSE bedeuten Ihr gerade mehr, als alles andere auf der Welt. 🌍

    Ich habe ihr also ein leckeres Frühstück, mit genau diesen Sachen vorbereitet, worüber wir uns beide sehr gefreut haben. 😁😜😅 Mag komisch klingen, aber ein guter eingelegter Fetakäse kostet einen höheren zweistelligen Eurobetrag. Nicht das es mir das für ein „Geschenk“ nicht Wert wäre, aber für Fetakäse….!? 🤨🤨

    Anschließend hieß es erstmal Abschied nehmen von Costa. 🚙 😢 Die blaue Waffe hat uns 21 Tage über 1.430 Kilometer treu begleitet. Er war nicht der best motorisierteste, hatte gefühlt keine Stoßdämpfer mehr und auch nur noch ein funktionierendes Licht 💡, hat uns aber immer treue Dienste bewiesen. 🫶

    Die Abgabe 📋 verlief ohne Problem und/ oder zusätzliche Kosten, was für uns ein klares Spar-Highfive war.🫸🏻🫷🏻💰

    Den restlichen Schlüpftag 🐣 waren Lena eigentlich keine Grenzen gesetzt, sie hat sich aber für einen ganz entspannten Tag 😎 am Strand/ Pool entschieden, dem ich bei 35 Grad ☀️ natürlich nichts entgegen zusetzen hatte. ☺️

    Zum wunderschönen Sonnenuntergang 🌅 waren wir wieder am Strand und haben unser erstes Resümee von Costa Rica 🇨🇷 gezogen und festgestellt, dass sich das Land einen Platz ganz weit oben, in unserem Ranging (und Herzen) sichern wird. 🏆

    Der letzte Tag im Paradies 🏝️ war wettertechnisch nicht so „passend“, das wir auch diese Zeit ☔️ für Recherchen und ausfüllen von Einreiseformularen 📋 genutzt haben. Am Nachmittag wurde es besser, ☀️ sodass wir noch einen letzten Spaziergang am Strand machen konnten. 🏃🏽

    Wir haben nochmal unsere Lieblingspizzeria 🍕 besucht und unseren Container Nachbarn (Filmemacher aus Paris 😌) besser kennen gelernt. Den Sonnenuntergang 🌅 anschauen und genießen ist mittlerweile, wie der Kaffee ☕️ am Morgen. 😜 Heute gab es sogar noch eine Feuershow gratis. 🔥

    Morgen verlassen wir mit (gaaaanz) schwerem Herzen 💕 Costa Rica. 🇨🇷 Ein weiteres Land, welches ursprünglich nicht auf unserer Liste 🗃️ stand, uns aber völlig umgehauen hat und wir hier definitiv NICHT das letzte mal waren.🤭
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  • NP Cahuita & Plaza Tucanito 🐍🦜🏨🥩

    16 Kasım 2025, Kosta Rika ⋅ 🌧 27 °C

    Der vorletzte Tag 📆 bescherte uns wieder bestes Wetter. Genau richtig für den heut geplanten Ausflug zum „Parque Nacional Cahuita“. 🏞️ Wir haben uns für den Eingang direkt in Cahuita entschieden, welcher von uns aus in 1️⃣5️⃣ zu erreichen war. Nach den Erfahrungen unserer letzten Nachbarn, soll das wohl der bessere Weg im Park sein. 😇

    Das Parken ist jedenfalls einfach geregelt, denn es gibt keine Regeln. 😅🤷🏼‍♂️ Es gibt quasi immer irgendwo einen Parkplatz. 🅿️ Der Eintritt besteht aus einer freiwilligen Spende, 5€ pro Person, sind aber gerne gesehen. 😉

    Nach unseren Erfahrungen in den letzten Nationalparks, haben wir auch hier die Guides wieder dankend abgelehnt. 🫰 Ausgestattet mit Binokular 🔭 Badesachen 🩳 und ausreichend Wasser 💧 ging es über einen Pfad durch den Dschungel immer entlang der Küste.

    Wir konnten wieder eine Menge an neuen und bekannten Tieren wie Schlangen🐍, Schildkröten 🐢, Fledermäuse 🦇, Affen 🐒 entdecken - teils selber, teils aufgrund der freundlichen Guides. 😁😉 Der tollste Neuzugang heute war aber, endlich einen Tukan 🦜zu sehen. 🤩🤩🤩

    Es gibt auch immer wieder kleine Verbindungswege zwischen dem Pfad und dem karibischen Meer 🌊, was lediglich einen Steinwurf entfernt liegt. 😅 Die Aussichten sind außerdem wieder sehr sehr schön. 😍

    Nachdem wir alle „neuen“ Tiere auf der Liste notiert hatten, ging es auch für uns nach 1,5 h Weg zur „Abkühlung“ endlich ins Meer. 🏊 Da die Guidetouren ebenfalls hier enden, 🚫dachten wir uns, dass es weiter hinten nichts mehr groß zu sehen gibt und sind später ebenfalls umgedreht 🔁 und zurück zum Parkplatz gelaufen.

    Am letzten Tag haben wir den Vormittag 🕛 noch zum Buchen unserer fehlenden Flüge ✈️ genutzt. „Freunde laden Freunde ein“ und das gegenseitige Guthaben verwenden, hat uns noch einige Euros sparen lassen. 🫸🏻🫷🏻💰

    Am Nachmittag haben wir uns in das 20 Minuten entfernte Airbnb „Plaza Tucanito“ 🏨 aufgemacht. Nicht um dort zu schlafen (was uns mehrfach angeboten wurde) 🙏🏽, aber um es uns anzuschauen und vor allem die deutschen Besitzer 🇩🇪🇨🇴 (Fabiola & Markus) kennen zu lernen. Die sind nämlich vor 5 Jahren hierher ausgewandert.

    Dort gibt es neue moderne Bungalows 🛖 mitten im Grünen, die man mieten kann, ein Pool 🏊 mit Getränkeversorgung 🍹 ist auch vorhanden und eben auch regelmäßige Themen-Abende. Und genau dazu sind wir heute eingeladen - Thema: Ein deutscher Grillabend. 🤩🤩🤩🤩🤩

    Schon bei der Ankunft wurden wir herzlichst empfangen und sofort in den „Kreis“ 🛟aufgenommen. Zu unserer Überraschung 🎁 waren noch mehrere deutsche Auswanderer „zu Gast“, mit denen wir uns stundenlang unterhalten haben. 🗣️

    Das beste war, neben der guten Gesellschaft, natürlich das Essen… -> Es gab Nudelsalat, Grillgemüse, Grillkäse, Kotelett, Hähnchen, Ofenkartoffel und vieles mehr. 🤤🤤 Pro Person wurden 5.000 Colon (8,70€) berechnet 💰, was für Costa Rica mehr als unfassbar günstig ist. Der Geschmack und das Ambiente, waren wie zu Hause, bei einer Grillparty mit guten Freunden im Garten. 😍😍😍

    Auf dem Grundstück leben neben den Besitzern auch Schildkröten 🐢, ein kleines Krokodil 🐊 und mehrere Tukane. 🦜 Die beiden dort lebenden Kinder besuchen die Schule/ Uni, gehen nebenbei „gut bezahlten“ Jobs nach (4 Dollar/ Stunde 🥺) und haben auch den Traum, irgendwann eine lange Reise zu machen. 🧳 Wir konnten entsprechend viele Fragen beantworten. 😌☺️

    Wir hatten einen super schönen gemeinsamen Abend, der nie hätte enden sollen. 🥹🥹 Zum Abschied flossen tatsächlich auch Tränchen und als wir schon auf dem Weg zum Ausgang waren, kam Fabiola noch hinterher gerannt und schenkte uns als Erinnerung einen kleinen „Tucanito“. 🙏🏽 Wir reisen also ab sofort wieder zu dritt. 🤭☺️

    Wir könnten noch stundenlang weiter schwärmen… 🤩 Schon wieder so ein Moment, für den wir unfassbar dankbar sind. 🫶 🫶 🫶

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    Wer in der Region unterwegs ist und Interesse an einer liebevollen Unterkunft + Besitzern + günstigem & leckeren Essen hat, kann sich gerne melden. 😉📲

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    Zu Hause angekommen, sind wir nur noch ins Bett gefallen, morgen wird noch gepackt und dann steht für uns und Costa 🚙 die längste Fahrt im Land an. Gute Nacht 💤🌙
    Okumaya devam et

  • Karibikküste Puerto Viejo 🏝️🦥🦎

    9–15 Kas 2025, Kosta Rika ⋅ ☁️ 28 °C

    Guten Abend liebe Leser und Leserinnen. 😅🤪 -> Viele Tage = langer Bericht! Nehmt euch also Zeit zum lesen! 😉😬

    Wie angekündigt, melden wir uns zurück, von der „anderen Seite“. 💭👻

    Nein, uns hat kein Waschbär 🦝 gebissen und wir haben auch keine Faultier-Haare 🦥 geraucht, mit der „anderen Seite“ meinen wir einzig und allein die Karibikküste. 😉

    Nach 6, anstatt 4 Stunden Fahrt sind wir gut in „Puerto Viejo“ angekommen. 🚙 Die Straßenverhältnisse waren mittelmäßig bis sogar mal gut. 😅 Bis auf die üblichen Krater 🕳️ und die 30cm hohen Schwellen, gab es keine besonderen Hinternisse. 🚧

    Die Löcher erkenne ich mittlerweile Kilometer im Voraus, 🔎 im Gegenzug zu den Schwellen, die ich gerne übersehe. 🤣 Meistens sind die dann aber auch so hoch, das beim drüber brettern 〰️ nicht nur ein „bubb bubb“ ertönt, sondern Lena mit ihrem Helm ⛑️ am Dach kratzt. Entgegen meiner Beifahrerin, finde ich das immer ganz amüsant. 🤪 🪇

    Seit neuestem geht sie auf Schwellen-Jagt 🕵️‍♀️ und ich bin weiterhin, für die Kratersuche zuständig. 🕳️

    Der Tag begann allerdings zuerst mit dem Frühstück, auf das ich mich besonders freute. Die Verkostung der 5cm langen Fleischwurst stand an. 😍 Ich kann es kurz und knapp machen, wir werden KEIN größeres Stück kaufen. 🤨 Geruch, Konsistenz und Geschmack -> 3️⃣ mal mangelhaft!! 😖☹️

    Bevor es nach dem spülen 🧼 und Rucksäcke 🎒 packen endgültig los ging, wurden bis zum Check Out noch die letzten Minuten im WLAN 🛜 genutzt, um den neuen Bewohner Emilian, in der Heimat kennen zu lernen. 👶

    Nach der Ankunft ging es in Richtung Zentrum zum einkaufen, wo wir auch direkt von einem wunderschönen Sonnenuntergang 🌇 überrascht wurden.

    Wieder in der Unterkunft 🏨 begrüßte uns direkt im gegenüberliegenden Baum ein Faultier 🦥. Zum krönenden Abschluss des Tages, gab es noch eine frische Kokosnuss von unserem Host. 🥥 🤤

    Nachdem am nächsten Tag ausschlafen (bis 09:00 Uhr) auf dem Programm stand, wurde die restliche Zeit am Pool verbracht. 😬 Zum Abendessen waren wir mal wieder in einem der unzähligen „Sodas“ - das sind kleine Restaurants, die von Einheimischen betrieben werden und meistens gutes Local-Food zu angemessenen Preisen bieten. 😋

    Auf dem Heimweg hatten wir eine Begegnung der ganz besonderen Art. 🤩 Direkt vor uns über dem Weg, hangelte sich ein riesiges haariges Faultier 🦥 entlang der Stromleitung. Natürlich folgten wir ihm bis zum nächsten Baum 🌳, was auf Grund seiner „Schnelligkeit“ nicht sonderlich schwierig war.😅

    Wobei die Tiere gar nicht so langsam sind, sie bewegen sich einfach unfassbar geschmeidig 🐌 an ihren kleinen Fingern. Wir hatten jedenfalls riesiges Glück, dass das niedliche Tierchen zum Fressen 🍃 nach unten gekommen ist. Auf Augenhöhe hing es nun kopfüber vor uns und schmatzte seine Blätter.

    Wir hätten es streicheln können, so nah war es… Für uns, einer der schönsten Momente in Codta Rica. 🇨🇷 🦥 😍

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    Die Faultiere (Folivora, auch Tardigrada oder Phyllophaga) bilden eine Unterordnung der zahnarmen Säugetiere (Pilosa) und sind mit den Ameisenbären und den Gürteltieren verwandt (Nebengelenktiere).

    Die heutigen baumbewohnenden Faultiere werden durch die Zweifinger- und die Dreifinger-Faultiere repräsentiert. Sie erreichen eine Gesamtlänge von 42 bis 80 cm und werden zwischen 2 und 11 kg schwer.

    Bekannt sind die Faultiere vor allem durch ihre – mit dem Rücken nach unten – im Geäst hängende Lebensweise, ihre sehr langsamen Bewegungen und die langen Ruhephasen.

    Die beiden letztgenannten Eigenschaften werden durch einen extrem niedrigen Stoffwechsel hervorgerufen, der aus der energiearmen Blattnahrung resultiert.

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    Die nächsten Tage haben wir uns die Küstenabschnitte in beide Richtungen 🧭 angeschaut. Es gibt super schöne wilde und verlassene Strände 🏝️, kleine verschlafene Örtchen, alles ist saftig grün 🌴 und alle paar Minuten sieht man ein anderes Tier -> This is Costa Rica Life‼️‼️🤩🤩

    Natürlich gehören die Strände mit Bars/ Restaurants und Volleyballplätzen 🏐 wie z.b. der Playa „Cocles“ genauso zu den Touristenmagneten, wie beispielsweise das bekannte Schiffswrack „Naufragio del Yicel“. 🚢

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    Am 8. Dezember 2017 segelte das 135 Fuß lange Schiff „Yicel“ entlang der Karibikküste nach Norden. Das 1961 gebaute Schiff, war auf dem Weg zum Hafen von Limón, um Fracht abzuholen, aber ein Rumpfversagen ließ Wasser eindringen.

    Anstatt mitten im Meer zu sinken, traf der Kapitän die Entscheidung, das Riff zu überqueren und so mit dem Schiff absichtlich auf Grund zu laufen. Das geschah am „Playa Grande“‘, am Rande des verschlafenen Fischerdorfes „Manzanillo“, 40 Seemeilen südlich seines beabsichtigten Ziels.

    Der Kapitän und die Besatzungsmitglieder konnten das Schiff ohne Verletzungen verlassen, aber am Strand stand nun eine tickende Zeitbombe.

    Während das Schiff leer von Fracht war, transportierte es immer noch 1.600 Gallonen Dieselkraftstoff sowie einen vollen Tank mit Hydrauliköl. Ein Leck wäre verheerend für den Meeres- und Dschungellebensraum.

    Das Ministerium überprüfte alle Leitungen und Risse und konnte nach 11 Tagen alle Gefahrenstoffe mit geeigneten Pumpen sicher entladen.

    Ursprünglich plante die costaricanische Regierung, auch das Wasser aus dem Boot zu pumpen und es zum schwimmen zu bringen, damit es zum Hafen abgeschleppt werden kann, aber dieser Plan kam nie zustande.

    Heute bleibt das Schiff am Strand. Teilweise im Sand vergraben, ist es jetzt eine Leinwand für Kunst und ein Ziel für Stadtforscher.

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    Am späten Nachmittag waren wir auch meist mitten im Trubel am Playa „Cocles“. Man kann hier super die Surfer 🏄‍♀️ beobachten, an zahlreichen Sportaktivitäten 🏐 teilnehmen, den Sonnenuntergang 🌅 genießen und Abends natürlich auch einen Drink 🍹 zu sich nehmen.

    Die folgenden 2-3 Tage bestanden leider größtenteils aus sehr viel Regen ☔️ , sodass wir gezwungen waren die meiste Zeit in unserem Airbnb 🏨 zu verbringen. Wir konnten dadurch aber für die nächste Zeit wieder einiges klären und buchen, was für diese Seite der Welt, auch wichtig und notwendig ist. 🧐🤨🤷🏼‍♂️

    Zum Mittag waren wir oft im selben Sushiladen. 🙏🏽 Ich hab mich in das Gericht „Korokkes“ (Kroketten nach japanischer Art, gefüllt mit Thunfisch, Reis, Frischkäse, Chili und Gemüse + Unagui-Sauce) verliebt und Lena isst auf einmal mehr „FishFingers“ als Kartoffeln. 😅😅🥳🥳

    Ansonsten waren wir ein bisschen schlendern (ich brauchte neue 🩴), haben unsere Pool-Unterkunft (58,40€ p. Nacht) gegen einen günstigeren Schicki-Micki 🌂 Container (53,50€ p. Nacht mit Frühstück) getauscht 🔁 und die regelmäßigen Spaziergänge am schwarzen Strand Play „Negra“ vor unserer Haustür genossen. ☺️☺️
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  • NP „Mirador el Silencio“ & „Mistico Park

    7–8 Kas 2025, Kosta Rika ⋅ 🌧 25 °C

    Die Zeit vergeht hier so unfassbar schnell und schon stand der vorletzte Tag an. 😕 Es gibt hier in „La Fortuna“ und Umgebung so viele Möglichkeiten etwas zu unternehmen, das wir noch Wochen 📆 hier bleiben könnten. 🤩

    An unserem dritten Tag wurden wir mit besten Wetter geweckt. Angestrahlt von der Sonne, zeigte sich der Vulkan 🌋 das erste Mal, seit unserer Ankunft, in seiner vollen Pracht. 🤩😍 Glücklicherweise hatten wir auch genau heute, den Ausflug dort hin geplant. 📋

    Voller Tatendrang und Energie, machten wir uns nach dem reichhaltigen Frühstück 🍞🍳 auf den Weg. „Costa“ 🚙 hatte gestern frei und brachte uns heute ohne Problem in 2️⃣0️⃣ Minuten zum Eingang des Nationalparks „Mirador el Silencio“. 🏞️

    Das Ticket 🎟️ gab es für verhältnismäßig günstige 8,60 € p. Person. 😏🫢 Auch hier gab es wieder die Möglichkeit, verschieden lange Trail‘s zu laufen. 🏃🏽‍♂️🏃🏻‍♀️ Wir sind den längsten Rundweg 🔄 (+ ein paar kurze Abstecher entlang anderen Wege) gelaufen.

    Wir waren nahezu allein unterwegs und konnten auch hier die Natur und vor allem deren Geräusche total genießen - zumindest haben wir mehr Tiere als Menschen gesehen. 😅 Von Affen 🐒, Kühen 🐄, Nasenbären, Geckos 🦎 und Truthähnen war alles dabei. Wir sind jeden Tag auf’s Neue überrascht, was uns Costa Rica 🇨🇷 täglich bietet. 🤩😍

    Neben den Wegen durch den dichten Dschungel 🌴, gab es auch einige Wiesen und Weiden 🐄, sowie einen Viewpoint auf den „Arenal-See“ und immer mal wieder einen atemberaubenden Blick 👀 auf den Vulkan. Nachdem das Gebiet durchwandert 🥾 und ausgiebig fotografiert 📸 wurde, kamen wir nun auch endlich dem Vulkan „Arenal“ 🌋 immer näher. ☺️

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    Der „Arenal“ ist der aktivste und jüngste Vulkan von Costa Rica und einer der aktivsten Vulkane der Welt. Er ist 1.670 m hoch und seine Erstbesteigung war 1937. Der letzte Ausbruch war im Juni 1968, bei dem 87 Menschen starben. Die letzte schlimmere Eruption war im Mai 2010. Trotzdem wächst der Vulkan jährlich um mehrere Meter, da regelmäßig Lava an den Hängen herunter fließt und sich um den Krater aufhäuft.

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    Die letzten Höhenmeter ⬆️ wurden über, die ins Geröll 🪨 gemeißelten, Treppenstufen 🪜 gemeistert. Bestiegen 🧗 werden, kann der Vulkan nicht mehr, also musste wir nur noch das letzte Lavagestein überwinden, bis wir dann endlich auf dem höchsten 🔝 Punkt 🏴‍☠️, am Fuße unseres vierten aktiven Vulkans standen. 🤩🌋 Die Aussicht war bombastisch, faszinierend und beängstigend zugleich.

    Wir hatten so unfassbar Glück, das „Er“ sich auch jetzt nochmal komplett gezeigt hat. Wir waren gefühlt eine Ewigkeit da oben und haben einfach nur den Moment genossen. 🥹🤗🤭

    Natürlich war auch das Binokular 🔭 mehrmals im Einsatz, um den aufsteigenden Rauch 💨 und die umkreisenden Flug-Dinosaurier 🦇🦕 genauer zu inspizieren. 👀

    Zurück ging es über einen schmalen Pfad steil hinab, vorbei am „Largo Verde“ und durch ein paar letzte Dschungelpassagen 🌴.
    Nach etwa 6️⃣ km Weg und vier Stunden Stunden bei 95% Luftfeuchtigkeit 💧, sind wir entsprechend „verschwitzt“ 🥵 wieder am Ausgang angekommen. 💪🏻

    Am Appartement angekommen, stand schon der neu bestellte Tisch (mit Deckchen 😅) bereit. Das haben wir direkt genutzt, um ihn bei einer Runde Kniffel 🎲 einzuweihen.

    Am letzten Tag haben wir, nach langem überlegen 🤔, doch noch den „Puentes Colgantes Arenal, Mistico Park“ besucht. Der Park ist neben der Tierwelt u.a. bekannt für seine Hängebrücken 🌉 über die Täler im Dschungel. Die längste ist 97m ➡️ und die höchste 55m ⬆️.

    Schon der Weg dorthin ließ uns erahnen, das es ein Touristenmagnet ist. Geteerte Straßen, Schranken und ausgebaute Parkplätze 🅿️, Restaurants und Souvenirläden… 🙄😬 Die Menschenmassen haben sich im Park aber gut verteilt, sodass es uns nicht gestört hat.

    Bevor es das Ticket 🎟️ gab, wurden 35 Dollar pro Person für den Eintritt verlangt. Durch die Einlasskontrolle ging es auf den Rundweg. 🔄

    Schon an der ersten Brücke angekommen, war schnell klar, das dieser Park nichts für Lena ist. 🫥🫨 Sie hat es probiert, ist aber nach wenigen Metern umgedreht. -> Das Problem, die Hängebrücken hängen nur an Seilen 🪢 und wackeln natürlich entsprechend. 🎢

    Zum Glück 🍀 gab es aber immer Abkürzungen, um die Brücken zu umgehen. ☺️Ich bin also mehrmals alleine hinüber um auch die andere Seite fotografisch 📸festzuhalten und entweder wieder zurück ⏮️ oder wir haben uns auf der anderen Seite getroffen.

    Nach 4,5 km waren wir zurück kurz vor dem Ausgang. 🏁 Hier hieß es nochmal die letzte Entscheidung treffen, Abkürzung oder über die letzten Brücke zum Ziel. 😇🧐 Mit zittrigen Knien und geschlossenen Augen, hat sich Lena führen lassen und so zumindest die längste Brücke doch gemeistert. 🏆💪🏻

    Bis auf zwei Brücken, sind wir (ich) über alle drüber gegangen. 🏃🏻‍♀️ Wir haben unterwegs noch einen Wasserfall gesehen, viele Vögel und unzählige Äffchen🐒.

    Unabhängig ob man die Brücken mag oder nicht, uns persönlich war es das Geld 💰 nicht wert. 🙅🏼 Die wilden Tiere und die Natur kann man in unmittelbarer Umgebung bedeutend besser und ruhiger erleben. - vor allem nicht auf geteerten Wegen. 😬 😉 Wir haben vorab aber auch schon sehr sehr viel gesehen, was sicherlich die Meinung auch ein Stück beeinflusst. 🤪

    Zurück im Ort, hieß es heute endlich mal Wurst einkaufen. 🛍️ 😍 Wir haben uns überlegt, direkt beim örtlichen Fleischer nur ein Ministück Wurst zu holen, sie zu probieren und ggf. Im Supermarkt günstiger nachzukaufen. 😜😏 -> gesagt, getan…. Neben der der marinierte Hänchenbrust (hatten wir bereits probiert 😋) ist ein 5cm großes, Fleischwurst ähnliches Stück, in der Tüte gelandet. 🔍

    Der notwendige Rest wurde im Supermarkt 🏪 geholt, wo wir übrigens (ENDLICH) festgestellt haben, weshalb es am Ende meistens mehr kostet, als die Schilder 🪧 es sagen. 🤨🤔

    Diesmal haben wir es aber rechtzeitig mitbekommen und es folgte nach der Preisüberprüfung an der Kasse, eine kurze Diskussion auf 3️⃣ verschiedenen Sprachen.

    Währenddessen erbarmte sich eine nette ältere Dame 👵 uns ihre „Nummer“ zu geben, mit der auf einmal auch alle Angebotspreise (wie ausgewiesen) auf dem Bon auftauchten. Sie erklärte uns dann, dass es in manchen Läden „Unterschiede“ zwischen Einwohnern und Touristen gäbe. 😏🫰

    Zum Abendessen 🥘 gab es Hänchenbrust mit Kartoffeln, bevor es zum Treffpunkt mit Sandra und Michi ging. Die beiden haben spontan für eine Nacht 🌓 verlängert und so haben wir heute alle unseren letzten Abend in „La Fortuna“ - natürlich ging es zu „Jason“ in unsere Stammkneipe vom ersten Abend. 🥳

    Wir hatten wieder einen super schönen Abend, haben viel gequatscht, uns über die heutigen Ausflüge 🥾🏊🏻‍♀️🤿 ausgetauscht und uns zum Fisch essen in Deutschland verabredet. ☺️☺️ Währenddessen stellten wir (warum auch immer) fest, das Lena z.b im chinesischen „Jahr des Holzschweines“ 🐷 geboren ist und ich im Jahr des Drachen“. 🐉 Das sorgte natürlich im Laufe des Abends für viele sehr lustige Momente. 😅😅😅

    Nach der herzlichen Verabschiedung 🫂 an der bekannten Kreuzung, trennten sich unsere Wege. 👋🏼😕

    Auf den letzten Meter zur Unterkunft 🏨 ist Lena noch ausgerutscht und gestürzt. 😖😬 Nichts schlimmes, nur ein paar Schürfwunden am Knie. 🤕 Sie als Indianerin kennt ja keinen Schmerz, stattdessen haben wir beide darüber gelacht. 😅🤪

    Mutti’s, keine Angst -> Zwar ohne Panzertape aber mit Tesafilm und Socke, 🧦 haben wir es später natürlich trotzdem fachmännisch verarztet. 😉🤭

    Morgen geht es wieder früh 🥱 raus, wir werden einige Kilometer ↔️ hinter uns bringen. Gute Nacht, wir hören uns „auf der anderen Seite“. 👋🏼✌🏼
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  • Auf Faultiersuche am „Bogarin Trail“ 🔍🦥

    4–6 Kas 2025, Kosta Rika ⋅ ⛅ 27 °C

    Zusammengepackt 🎒 hatten wir ja bereits gestern, also ging es ohne weitere große Verzögerungen direkt nach dem Frühstück 🍳
    in Richtung „La Fortuna“. 🧭

    Nach 110 km und drei Stunden Fahrt sind wir wohlbehalten angekommen. Die Landschaft unterwegs war wiedermal atemberaubend. Es ist alles soooo saftig grün 🌳🌲🌴 & überall hört und sieht man wilde Tiere jeglicher Art. 🤩🥰

    Das Navi📱führte uns über Feldwege 🕳️ durch abgelegene kleine Örtchen 🏠, bis zur gut ausgebauten Straße 🏘️ entlang des „Arenal-Sees“. 🌊 Leider war das Wetter 🌧️ mal wieder nicht auf unserer Seite, sodass der See sich hauptsächlich in Nebelschwarten zeigte. 🌫️

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    Der „Arenal-See“ ist ein Stausee in Costa Rica und mit seiner Fläche von 80 km² der größte Binnensee des Landes. Er liegt am Fuße des Vulkans „Arenal“ und nahe dem Monteverde Wolkenwald. Der See wurde in den 1970er Jahren künstlich aufgestaut. Die durch die Aufstauung gewonnene Energie, deckt beinahe 60 % des Landesbedarfs an elektrischer Energie.

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    Kurz vor „La Fortuna“ sahen wir am Straßenrand ein Auto 🚗 mit Warnblinkern. Zuerst dachten wir, es gab eine Defekt 🤕 am Auto. Als wir aber näher kamen, standen die beiden Insassen mit dem Fernglas 🔭bewaffnet vor dem Auto und schauten beide in einen Baum. 🌳 Langeweile während des Wartens auf den Abschleppdienst oder eine Tiersichtung…!? 🤔

    Unserer Erfahrung nach aus Kanada, muss es eine Tiersichtung sein. 😉🤭 Wir taten also das gleiche, rechts ranfahren, Warnblinker an 🚨 und in den Baum schauen 👀. Tatsächlich hing da unser erstes Faultier. 🦥 Auch ohne Fernglas ersichtlich, war der Kollege recht müde 😴, aber trotzdem gut zu sehen. 😍🥰

    Total geflasht 🤩 von diesem unerwarteten Moment, ging es vorerst zum Airbnb 🏡 und anschließend im gegenüberliegenden Supermarkt einkaufen. 🛒

    Nach diesem Tag voller schöner Landschaften 🏞️, süßen Örtchen, dem See und dann auch noch unserem ersten 🥇 Faultier, entschieden wir uns, heute mal wieder auswärts zu essen. 🥘

    Duschen 🚿, umziehen und 5 Minuten Fußweg später, waren wir bereits mitten im Geschehen. 🥳 👯 Wir suchten uns ein Restaurant/ Bar am Ende der Hauptstraße raus, um uns neben der Lautstärke 🔊🔊 auch noch unterhalten 🗣️ zu können und eventuell noch 1-2€ zu sparen. 😜

    Das Essen 🐠 🥩 war super, die Preise verhältnismäßig „okay“ und als i-Tüpfelchen, lernten wir noch Sandra & Michael aus Bremen 🚢 kennen, mit denen wir einen sehr sehr schönen Abend 🌆 hatten. ☺️

    Zurück ⏪ am Apartment, wurde noch mit der Hauskatze 🐈 gespielt, bis alle beteiligten Spielerinnen müde 😴 waren und wir (ohne) Katze ins Bett gehüpft sind. 🛏️

    Am nächste Morgen ☀️ wurden wir von unserer Terrasse aus, mit einem schönen Blick auf den Vulkan „Arenal“ 🌋
    überrascht. 😊 Die dortige Wanderung 🥾 ist allerdings für später geplant, heute geht es erstmal zum „Sloths & Wildlife Paradise - Bogarin Trail“. 🤩 Hierzu haben wir viel gelesen und von anderen Reisenden einiges erfahren, sodass wir uns darauf riesig freuen.

    „Costa“ 🚙 wollte sich von den letzten bergigen ⛰️ Strapazen erholen und so sind wir die 1,5 Kilometer zum Eingang gelaufen. 🏃🏽 Wir haben uns gegen einen Guide 👲entschieden und „nur“ 20 Dollar 💲 anstatt 45 💲 pro Person gezahlt. Auch hier gibt es mehrere farbig gekennzeichnete Wege, welche gelaufen werden können.

    Wir haben uns für den längsten - einmal ringsherum - entschieden und wurden schon nach den ersten Metern von mehreren Faultieren 🦥 begrüßt. 😍😍😍 Entlang des Weges waren relativ viele Leute MIT Guide unterwegs, sodass wir eigentlich immer angehalten waren, in die Richtung zu schauen 👀 , in die das Teleskop 🔭ausgerichtet war. 🤭

    Die jeweiligen Guides 👲waren aber so unfassbar freundlich und haben den vorbeikommenden Leute (auch ohne Guide) trotzdem immer mit ihrem Laserpointer 🔦 die Tiere gezeigt. 🫵 Ehrlicherweise haben wir uns dann genau so, durch den restlichen Trail „geschmuggelt“… 😬 🫣

    Wir haben uns den „Kapok Tree“ 🌳 angeschaut und konnten unfassbare viele Tiere wie Schlangen 🐍 , Ameisenbären, Faultiere 🦥, Kolibris 🐦 und sogar ein Opossum 🐀 sehen (leider aber nicht alles fotografieren 📸 😕) Die zweite Runde liefen wir „allein“ und konnten dann wiederum dem ein oder anderen Guide sogar die Tiere zeigen, welche wir vorab gezeigt bekommen haben. Somit war es eigentlich für alle, eine Win-Win Situation. 🤷🏼‍♂️😅😜

    Nach knapp 3️⃣ Stunden, 5️⃣ km laufen, einer Genickstarre und der Ärgerniss, dass wir kein Binokular 🔭 besitzen, haben wir uns total begeistert zum Ausgang 🏁 begeben und können den Park (mit oder ohne Guide) wärmstens empfehlen. 🔝👍🏼

    Das Abendessen 🥘 wurde anschließend wieder selbst gekocht und so ging ein weiterer, aufregender Tag zu Ende. 🌃🌙

    Tag 2️⃣ startete mit viel Regen ☔️ und wir waren schnell beide der selben Meinung, uns nochmal hinzulegen und den Tag „mit ausschlafen zu beginnen“. 😅🤪

    Das zweite Aufstehen begann nicht mit Frühstück 🍳, sondern mit Mittag. 🕛🍜 Nach dem der Abwasch erledigt war, wurde Wäsche gewaschen 🧼, ein paar Bilder- & Videoarbeiten erledigt und endlich der spätere Weiterflug ✈️ nach …❓… in Angriff genommen. 🧑‍💻💳

    Am Nachmittag haben wir eine kleine Stadterkundung 🔍 unternommen 🏃🏽, schließlich brauchte ich ein Binokular 🔭 und der geschmückte Weihnachtsbaum 🎄 musste auch noch begutachtet werden.

    Am Abend 🌓 haben wir uns wieder mit Sandra & Michi getroffen, um uns über die letzten Tage zu unterhalten 🗣️ und ein Feierabends-Kaltgetränk 🍻 zu trinken.

    Da wir die ähnlichen Aktivitäten, aber an unterschiedlichen Tagen 📆 geplant hatten, konnten wir uns so immer gut austauschen und jeder für sich entscheiden, ob es sich lohnt. Quasi schon wieder eine Win-Win Situation. 🤷🏼‍♂️😅

    Den Heimweg 🏡 haben wieder bis zu Hälfte zusammen gemeistert, bis die letzten 500 Meter jeweils in die entgegengesetzte Richtung führten. 🧭 😴👋🏼
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  • Schoko- & Kaffeetour + Night Walk 🍫☕️🕷️🦂

    3 Kasım 2025, Kosta Rika ⋅ 🌧 18 °C

    Der Tag begann mit einem freundlichen Besuch des Nachbarhundes. -> wir nannten Ihn „Oskar“, da er totale Ähnlichkeit mit Tante’s/ Onkel’s Hund 🐕 hat. 🥰

    Nach einer ausgiebigen Spieleinheit gab es für uns Frühstück 🍳 und Kaffee. ☕️
    Anschließend sollte es zum Wasserfall im „Valle Escondido Nature Reserve“ gehen. Das Wetter 🌧️ war allerdings so unbeständig, das wir uns gegen das hinlaufen 🥾 und für das hinfliegen entschieden haben.

    Während eines kurzen sonnigen Zeitslots ☀️ wurde der Helikopter 🚁 losgeschickt. Der Wasserfall wurde gefunden und wir konnten auch ein paar schöne Bilder machen und haben uns so auch den Eintritt gespart. 😜

    Als Nächstes stand Wäsche trocknen auf dem Programm. 📋 Die hohe Luftfeuchtigkeit 💧 macht es unmöglich, die Wäsche außerhalb der vier Wände trocken zu bekommen. 🤨 Also wurde kurzerhand der Ventilator 💨 und die Klimaanlage 🥶 als „Trocknungsstation“ umfunktioniert. Das hat tatsächlich auch funktioniert. 💡😏

    Der nächste Punkt auf unserer Liste, war ein paar Unterkünfte 🏨 im nächsten Ort zu checken und möglichst auch gleich zu buchen 💳, was sich als schwierig herausstellte. Zum einen war das WLAN 🛜 nahezu nicht vorhanden und zum anderen konnten wir unsere Entscheidungsfähigkeit bisher auch noch nicht verbessern. 😵‍💫🤷🏼‍♂️🙄

    Gehen 17:00 Uhr ⏰ sind wir dann zur heutigen Tour gestartet. Von unserer Vermieterin 👵 wurde uns „San Juan Tours“ empfohlen. Nach kurzen WhatsApp Kontakt, um unsere Fragen zu klären, haben wir dort eine 3-1 Tour gebucht. 📱

    Die kostet uns 45 Dollar p. Person und beinhaltet eine Schokoladen- und Kaffeetour 🍫 ☕️ sowie eine anschließende Nachtwanderung 🌓 durch den Dschungel. Für den letzten Teil, musste ich zwar höchste Überredungsarbeit leisten 🤭, aber auch Lena freut sich nun ein bisschen drauf. 😂

    Nach der Ankunft haben wir fix bezahlt 💰 und dann nahm uns auch schon unser Guide „Rollo“ in Empfang. 🧍‍♂️Nach der Frage ob irgendwelche Ängste oder Phobien bestehen, ging es, mit Regenjacken 🧥 und Taschenlampe 🔦 ausgestattet, los. Lena hat sich im letzten Moment (nachdem sie 3️⃣ mal meinen Ellenbogen in der Seite hatte) noch gemeldet 🙋‍♀️ um über Ihr Spinnen- „Problem“ zu sprechen. 🗣️ 👏🏻

    Der erste Stopp 🚏war nicht, wie erwartet, die Schoko- oder Kaffeestation, sondern eine riesige Spinne. 🕷️😬 Freundlicherweise wurde Lena immer vorab darauf hingewiesen, das sie bitte ein Stück weg parken soll. Anschließend folgten blau 🔷 leuchtende Skorpione 🦂, bis wir an den Kakaopflanzen 🫘 und danach in der „Küche“ ankamen.

    Im Laufe des Abends 🌓 , wurde uns ausgiebig und auf eine total witzige Art und Weise erklärt und gezeigt, wie die Schokoladen- und Kaffee Herstellung / Anbau funktioniert. ⚒️ Wir konnten vom Schokokern (frisch aus der Frucht) bis zur fertigen Schokolade und von der rohen Kaffeebohne 🫘 (schmeckt übrigens wie Paprika 🫑) bis zur fertigen „schwarzen Brühe“ ☕️ alles probieren - natürlich auch in verschiedenen Geschmacksrichtungen. 😉🍯

    Da sich Lena am Anfang schon mit ihrem Spinnenproblem 🕷️ geoutet hat, wurde ihrerseits natürlich nichts mehr zum bestehenden „Schokoladenproblem“ gesagt. 🫥 🤢 Ich stand leider auch zu weit weg, um erneut meinen Ellenbogen 💪🏻 unauffällig in ihre Seite zu rammen. Sie war sich also sicher, die 100% Schokolade 🍫 ebenfalls zu probieren, was nach wenigen Minuten in schlimmen Magenschmerzen endete. 🙄🤦🏻‍♂️ -> aber keine Angst, sie hat auch das überlebt. 😜😅

    Nach 1,5- 2 Stunden war dieser Teil der Tour beendet 🏁 und es ging in den angrenzenden Dschungel. 🌳🤩 Zu den Bauchschmerzen kam nun auch noch die Angst dazu, aber das hat sie super gemeistert. 😏💪🏻

    Wir haben unzählige Tierchen gezeigt und erklärt bekommen. 👉🗣️ Darunter Vogelspinnen, Frösche, Schrecken, Skorpione, Riesen-Grashüpfer, einen Baumstachler (🤷🏼‍♂️) und andere kleinere Insekten. 🕷️🐸🦋🦎🐛🦟 Ich hatte nach der Stunde im Wald sicherlich mehr Spaß als Lena, aber es hat sich dennoch definitiv gelohnt. 👍🏼😊

    Besonderst mochte ich die „brasilianische Weißknie-Vogelspinne“. Sie zählt zu einer der größten Ihrer Art, kann bis zu 9cm groß werden und kann bei Gefahr ⚠️ Brennhaare abschleudern. 🤩🤩

    Nachdem wir zurück in dem Appartement 🏨waren, musste ich zu allererst sämtliche Spinnenbilder 🕷️ von ihrem Handy 📲 an mich senden und dann SOFORT löschen. Wir waren super begeistert von dem Anbieter und der Tour und haben uns noch einige Zeit darüber unterhalten. 🔝🔝🔝

    Dann wurde noch grob zusammen gepackt 🎒, denn Morgen verabschieden 👋🏼 wir uns aus der Bergregion, es geht dann weiter ins Landesinnere. 🚙
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  • Hoch in den Bergen ⛰️🥾🌳

    1–2 Kas 2025, Kosta Rika ⋅ 🌧 16 °C

    Früh ins Bett, heißt auch früh aufstehen. 🙋 Wir sind gestern recht schnell eingeschlafen 😴 und können nichts weiter zu unseren Waschbär Freunden 🦝 berichten. Heute Morgen waren sie jedenfalls weg und alles noch draußen befindliche war noch da. 😊

    Heute hieß es wieder Sachen 🎒 packen und weiter zum nächsten Ziel 🏁 nach „Santa Elena“ in die Bergregion „Monteverde“. Die 4️⃣ -stündige Fahrt 🚙 verlief ohne größere Probleme. Es hat dauerhaft geregnet ☔️ , der Nasenbär, welcher die Straße querte, ist nur knapp mit seinem Leben davon gekommen und wir haben bei unserer Mittagspause 🥯einen riesigen Nagel im Reifen 🛞 entdeckt. 😅🤷🏼‍♂️

    Die Straßenverhältnisse waren auch wieder entsprechend „Costarikanisch“ 🕳️, aber man hat sich schon daran gewöhnt, für 50 km über 1️⃣ Stunden zu brauchen. 🤭

    Hoch in den Bergen ⛰️ angekommen, haben wir nach dem ersten Fotostopp 📸 die Klimaanlage vom kühlen 🥶 auf heizen 🥵 umstellen müssen. Der Wetterumschwung von über 30 Grad und Sonne ☀️ auf 15 Grad und Regen 🌧️ hat auch uns überrascht. 🤨🤨

    Die ersten Blicke 👁️ über die umliegende Landschaft 🏞️ waren schon atemberaubend.😍 Die Schilder mit den jeweiligen Tierarten, welche man antreffen könnte, setzten schon mal hohe Erwartungen. 🤪🤩

    Nach der ersten OKF (Orts-Kontroll-Fahrt) haben wir unsere Wohnung 🏡 bezogen und waren einkaufen. 🛒 Wieder einmal standen wir vor dem Thunfischregal 🍣 und waren überwältigt und überfordert zugleich, von der riiiiiesigen Auswahl. 😍

    Unerwartet, aber zum richtigen Zeitpunkt 🔝, gesellte sich eine Verkäuferin 👩‍💼 zu uns und gab uns eine wirklich sehr ausführliche Auskunft 🗣️🗣️ über den Inhalt und den Geschmack der 500.000 verschiedenen Dosen. Das haben wir so auch noch nicht erlebt… 😅😅

    Mit der entsprechenden Rabattierung, gab es am Ende 3️⃣ Dosen für knapp 2€ und eine überglückliche Lena. (Sie mag keinen Fisch, aber LIEBT Thunfisch 🤫🤷🏼‍♂️) Obwohl der Vortrag 📋 auf Englisch war, konnten wir zwischendrin immer mal wieder mit unserem Spanisch glänzen. 😝 Der „Smalltalk“ klappt schon super, wir können uns auch schon vorstellen und dem Gegenüber nach dessen Namen und Herkunft fragen. 📖💪🏻

    Nach dem Einkaufen, sind wir nochmal ins Dorf gelaufen, haben unsere erste Happy Hour 🍻 in Costa Rica 🇨🇷 mitgenommen 👏🏻, eine „Kleinigkeit“ zum Abendbrot gegessen und sind anschließend müde ins Bett gefallen. 🛌 🥱

    Der nächste Tag 📅 startete mit Kaffee ☕️ und leckerem Frühstück 🍳 beim Blick auf die umliegenden Berge. 🤩 Nach dem Abwasch wurden die Flipflops 🩴 gegen feste Schuhe getauscht, ausreichend Wasser 💧 eingepackt und über den nächsten Feldweg zum Nationalpark „La Reserva Bosque Nuboso“ gefahren. 🚙 Wir haben uns für genau diesen „Nebelwald“ 🌫️🌳 entschieden, da er günstiger und etwas untouristischer sein soll.

    Angekommen am Park, wurden uns 15,70€ p.Person Eintritt abgeknöpft, wir mussten uns in ein Buch 📖 eintragen (damit wir auch wieder raus kommen) und dann ging es in Richtung 🧭 der Rundwege. Es gibt 5️⃣ verschiedene Wege, die jeweils unterschiedlich lang und mit Farben 🟡🔴🟢 gekennzeichnet sind. Wir haben eine Mischung aus mehreren Wegen gemacht und waren nach 3 Stunden und knapp 5 km wieder am Ausgang. 🥾

    Wir haben im „Cloud Forest Reserve“ u.a. den höchsten Punkt (1.725m) ⬆️ und einen Aussichtsturm erklommen, sind über unzählige kleine Brücken 🌉 und Flüsse balanciert, haben versucht Tiere 👀 zu finden und haben uns auf dem „Del Bajo“ Pfad besonders inspirieren lassen. 😅😉

    Entlang des Weges stehen Schilder 🪧 mit Aufgaben, um während des Wanderns „zu sich selbst“ zu finden. Das ist ja genau das richtige für uns. 😅😅 Natürlich haben wir jede Aufgabe sehr ernst genommen ☝🏼und versucht zu meistern. 🏆

    Unsere Gedanken 💭 und Ängste an einen mittragenden Stein 🪨 übergeben… Uns bei den verschiedenen Bäumen vorstellen und mit ihnen sprechen 🗣️… Den Geruch der unzähligen Pflanzen aufsaugen… -> das alles war kein Problem, aber als es um das umarmen und lecken 👅 am Stamm „deines besten (Baum) Freundes“ ging war es vorbei ❗️😂😂

    Bis auf ein paar Vögel 🦅 und Käfer 🪲 haben wir zwar keine weiteren Tiere gesehen, aber auf dem „riechen-schmecken-sehen-Weg“ hatten wir den Spaß unseres Lebens. 🤪🥳🤩 Der Park ist auf jedenfall empfehlenswert! Es macht riesen Spaß über die Pfade mitten durch den vernebelten 🌫️ Dschungel zu laufen 🏃🏻‍♀️und nichts, als die Natur, zu hören.👂

    Auf dem Rückweg wurde noch ein Baguette 🥖 für morgen Früh gekauft und den restlichen Nachmittag haben wir etwas entspannt. Zum Abend gab es Kartoffelbrei 🥔 mit Hähnchen 🍗 aus der eigenen Küche, bevor es nach dem Karten spielen 🎴 ins Bett ging. 🌓
    Okumaya devam et

  • Die etwas andere Unterkunft…🌳🛖

    30–31 Eki 2025, Kosta Rika ⋅ ☀️ 30 °C

    Für „Costa“ 🚙 stand heute nur eine kurze Fahrt, in den nächst „größeren“ Küstenort „Sámara“ an. Hier leben nur ca. 3.500 Einwohner 👬👬👬 und der Ort ist u.a. für das Surfen 🏄🏻‍♂️ und der vielen Strände 🏝️ bekannt.

    Erstaunlicherweise sind wir, trotz der vielen Löcher 🕳️ und Hindernisse 🪵, recht flott über die Buckelpiste aus „Pelada“, zurück auf den Asphalt gekommen. 🏘️ Knapp 1,5 Stunden später waren wir bereits da. 💪🏻

    Zum späten Frühstück/ frühen Mittag, oder wie es heute heißt zum „Lunch“ 🤨🌂 ging es für uns zum Bäcker. 👩‍🍳 Es gab ein paar süße und herzhafte gefüllte Teilchen, was eine tolle Abwechslung war. 🤤🤤

    Zum Check-In war noch etwas Zeit 🕰️, sodass wir uns schon mal den östlichen Teil des Strandes Playa „Sámara“ angeschaut haben. Außerdem konnten wir dort unser Boot 🚤 „zwischenlagern“. 😁😜

    Anschließend ging es zum gebuchten Airbnb. Hierauf freuten wir (ich) uns (mich) besonders. Das Baum- oder besser Stelzenhaus 🛖 🪵 befindet sich etwas abseits im Dschungel und soll auch von entsprechenden „Tierchen“ umgeben sein. 😬 Die Hütte ist mit allem notwendigen ausgestattet, der Gemeinschaftsbereich mit Außenküche und Pool befinden sich ein paar Meter entfernt.

    Gefunden 🕵️ haben wir es schnell, der Weg hoch ⬆️ auf den Hügel war allerdings eher was für „Willy“ 🛻 als für unseren „Costa“. 🚙 Nach anfänglichen Schwierigkeiten und ein paar Aufsetzern haben wir es aber auch ohne Allrad geschafft. 😵‍💫😎

    Nach dem checken 🔎 der Kochutensilien 🍴 ging es zum einkaufen ins Dorf. 🏘️ Hierfür ständen eigentlich auch Fahrräder 🚲 zur Verfügung. Die weiterentwickelte „Fahrradphobie“ 🙅🏻‍♀️ von Lena bewahrte uns vor der körperlichen Anstrengung und so ging es mit dem Auto wieder den Hügel runter. 🙄⬇️

    Erste Handlung war der Preisvergleich 💰 in den beiden größeren Supermärkten, was mittlerweile schon zur Routine geworden ist. 🫢 Schlussendlich gab es das Gemüse 🥒 🍅 , Fleisch 🥩 und Brot 🥖 aus dem Supermarkt und das Obst 🍉🍍🥭 bei Omi an der Straße. 👵

    Nachdem wir auch endlich (seit Guatemala) eine Post 🏤 gefunden hatten, die Briefmarken ausstellt und Karten versendet, ging es zurück ⏪ um am Pool zu entspannen und das Abendessen zu kochen. 🥘 🧑🏼‍🍳

    Den Abend 🌓 haben wir auf unserem kleinen Balkon verbracht um ggf. Tiere zu beobachten 👀 und unsere Vermieter zu kontaktieren. Diese besitzen nämlich eine Surfschule und wir hatten bezüglich eines Kurses 🏄‍♀️ angefragt. 🤩🤩 Lena war nun endlich auch bereit es zu probieren und es (wäre) sogar auf deutsch 🇩🇪 gewesen.

    Die Preisverhandlung allerdings, gestaltete sich etwas „schwierig“… 50 Dollar 💲 p. Person für 1,5 Stunden sind hier sicherlich üblich, für uns aber zu teuer. 🫰🤷🏼‍♂️

    So sahen wir an dem Abend zwar keine Tiere und haben morgen auch keinen Surfkurs. Dafür aber eine schöne Unterkunft und morgen einen freien Tag. 😅☀️🏖️

    Nach dem Frühstück 🍳 wurden die organischen Abfälle ordnungsgemäß über den Zaun geworfen 🫡😅 (das wurde tatsächlich so vorgeschrieben), die Küche gewienert 🧽 und dann ging es ab zum Strand, dem westliche Teil vom Playa „Sámara“. 🤩🥰

    Während wir am Nachmittag durch die Straßen geschlendert sind, konnten wir noch ein paar Tiere wie u.a. ein „Weißkehl-Elsternhäher“ 🦅 und ein „Bunthörnchen“. 🐿️ beobachten. Die örtliche Halloween Parade 👻 🎃 mit musikalischer Untermalung und vielen verkleideten 🥸 Menschen, war auch schon im vollen Gange. 🥳🥳

    Zurück am Baumhaus wurden wir von einem wunderschönen Sonnenuntergang 🌅 überrascht. 📸 Dann ging es für Lena unter die Dusche, den Sand und die Sonnencreme 🧴 abwaschen 🚿 und anschließend gemeinsam das Abendessen kochen. 🧑🏼‍🍳

    Noch während des Essens wurden wir von unseren mittlerweile Lieblingstieren - einem Stinktier 🦨 und einem riesigen Waschbären 🦝 besucht. 😵‍💫😵‍💫 Niedlich sind sie ja, aber ein halber Herzinfarkt ist trotzdem garantiert, wenn sie plötzlich hinter einem stehen. 😱

    Verscheuchen lassen sie sich übrigens auch nicht - Im Gegenteil, sie fauchen einen an und man(n) hat Sekunden um seine herumliegenden Utensilien 🔑📱 einzusammeln, bevor sie es dir mobsen.

    Das Konzept - mit dem Abfall über den Zaun werfen, damit die Tiere dem Grundstück fernbleiben - funktioniert wohl nicht so richtig. 👎🏻😬

    Unsere Teller 🍽️ leerten sich schneller als üblich und auch der Abwasch 🧽 erfolgte heute in Rekordzeit. ⏱️🏆 Wir saßen wieder beide auf unserem Balkon und waren uns nicht so sicher, ob das heute der richtige Platz zum entspannen ist. 😲 🤔 Überall waren leuchtende Augen zu sehen, es knarzte und knackte in jeder Ecke und ringsherum waren heute unzählige & nicht definierbare Tiergeräusche zu hören. 🫥🫨

    Ich beschloss duschen 🚿 zu gehen und Lena
    hielt draußen die Stellung. Das Wasser war noch nicht richtig heiß, da schrie es draußen. 🗣️🗯️

    Ohne Handtuch, mit Shampoo auf dem Kopf und bewaffnet mit einem Flip-Flop 🩴 ging es auf kürzestem Wege nach draußen. Vom Mut gepackt, endlich die Waschbären 🦝 zu vertreiben 💪🏻, war es „nur“ ein Skorpion 🦂, der um Lenas Stuhl 🪑 umherirrte. Costa Rica hat nun leider einen Skorpion weniger, aber Lena konnte wieder aufrecht sitzen und ich in Ruhe duschen. 🧼

    Nun kamen noch die Brüllaffen 🐒 hinzu und Lena entdeckte erneut ein kleines Stinktier 🦨, was Ihr Grund genug gab, es sich doch lieber drinnen bequem zu machen. 🤷🏼‍♂️

    Die Ruhe war nicht von langer Dauer… Ich hatte draußen gerade wieder die Füße 👣 hochgelegt, da kamen die „Bestien“ 🦝 😅 wieder aus dem Nichts. ◾️⚫️ Neben mir, hinter mir und einer auf Augenhöhe im Baum vor mir. Ich sprang auf, versuchte sie zu verscheuchen, aber keine Chance. 🙅‍♂️ Vielleicht sind die hier auch Gehörlos!? 🤔

    Mir blieb also nichts anderes übrig, als unseren ganzen Kram 👕💡🥫durch einen kleinen Spalt in das Zimmer zu werfen. Lena war mittlerweile auch wieder auf den Beinen und unterstütze mich von innen. Nachdem alles gesichert war, huschte ich ebenfalls hinein. 😵‍💫🫥

    Es dauerte nicht lang, da saß eine ganze Waschbären-Kolonie vor unserem Fenster und schaute hinein. 👀 Unbeschreiblich, das war wie in einem schlechten Horrorfilm. 🎥 Wir waren noch nie soo froh, eine Scheibe 🪟 zwischen uns und den Tieren zu haben. Für uns war spätestens jetzt klar - raus gehen wir heute beide nicht mehr. 🛑⏹️🙅‍♂️

    Die Vorhänge wurden geschlossen, nochmals alle Fenster und Türen kontrolliert 🔐 und wir entschieden uns dann, einfach eher ins Bett zu gehen, morgen steht ja auch eine längere Fahrt an. 😅😝😅 Gute Nacht und bis bald. 👋🏼 🌙
    Okumaya devam et

  • Entlang der Pazifikküste 🚙 🌊 🌴

    28–29 Eki 2025, Kosta Rika ⋅ 🌧 27 °C

    Nach einer schlaflosen Nacht, gab es heute einen extra starken Kaffee. 💪🏻☕️☕️

    Wir konnten nahezu gar nicht schlafen, da die ganze Nacht ein unfassbar starkes Gewitter mit heftigen Windböen 💨 über uns weilte. ⚡️ Für uns, bis dato der schlimmste Sturm, den wir je erlebt haben. Es hat wie aus Eimern 🪣 geschüttet und während der regelmäßigen Blitzeinschläge ringsherum, hat der ganze Container vibriert. 😵‍💫🤯

    Am Morgen hingen im Hotel Zettel 📋aus, dass die Mitarbeiter nicht zur Arbeit kommen können und wir uns aktuell im „Emergency Mode“ befinden. 🚨 Für uns war das irgendwie gruselig, vor allem weil wir heute auch weiterreisen. 😱

    Frühstück 🍳 gab es trotzdem und nach dem auschecken 🎒 (Schlüssel an der Tür hängen lassen), ging es direkt zur Auto-Vermietstation im Ort. Die Übergabe von unserer blauen Höllenmaschiene 🚙 🏎️ war schnell erledigt.

    Über seinen Namen waren wir uns auch schnell einig -> Er heißt „Costa“ (Costa fast gar nix), der unser Budget, einschließlich Versicherung, täglich nur um 13,25 € mindert. 😂 Das erste unerwartete Spar-Highfive hier im Land! 🫸🏻🫷🏻💰

    Natürlich wurde wieder versucht, uns eine weitere Versicherung aufzuschwatzen 🤥, aber diesmal waren wir gewappnet und haben die Buchungspapiere vorab in Spanisch übersetzen lassen. 🫡🖕🏻Der platte Reifen 🛞 benötigte lediglich Luft und so konnten wir nach einem ersten ungeplanten Stopp an der Tankstelle ⛽️ mit dem Roadtrip beginnen.

    Entlang an der Küste über „Ostional“ in Richtung 🧭 der Region „Nosara“ sollte es gehen. Allerdings war schon nach wenigen Kilometern, das ganze Ausmaß des gestrigen Unwetters 🌧️ zu sehen. 😵‍💫

    Überall umgestürzte Bäume 🌴, überflutete Felder und Straßen, sämtliche Flüsse sind übergetreten und in kleineren Ortschaften standen die Hütten 🛖 in meterhohem Wasser. 💧 Kein schöner Anblick, wie die Menschen ratlos vor ihrem Hab und Gut standen. ☹️😔

    Auch uns betraf es, wenn auch weniger schlimm, denn die Hauptstraße war gesperrt 🔒 🚧 wegen eines umgestürzten Baumes 🌲 und die Ausweichroute wegen übergelaufener Flüsse. 💧

    Nachdem wir bei der physischen Sim Karte 📱 ein zweites Mal übers Ohr 👂 gezogen wurden, verzichten wir mittlerweile, außerhalb der Unterkünfte, auf das Internet. 🛜

    Wir waren erstmal heilfroh doch nochmal eine E-SIM zum navigieren gebucht 📲 zu haben, sodass wir mithilfe des Internets (über Umwege durch das Landesinnere) doch noch zu unserem Ziel 🏁 kamen.

    Aus der entspannten Fahrt entlang der Küste wurde dennoch leider nichts mehr. 😕 Nach 90 statt 40 Kilometern und 5,5 Stunden ⌚️ anstatt 1,5 Stunden haben wir am späten Nachmittag die „Zuwegung“ zum Ort „Pelada“ erreicht. 😴

    Die letzten 🔟 Kilometer bestanden aus Schlaglöchern 🕳️🕳️🕳️ mit etwas Schotterpiste zwischendrin. -> Ja das ist hier die Hauptstraße. 🤦🏻‍♂️🤷🏼‍♂️ Obwohl „Costa“ nicht der höchste ist ⬆️ hat er das Slalomfahren ⛷️und ausweichen unzähliger Tiere überragend gemeistert. 💪🏻

    Als wir im Ort ankamen, zeigte sich der Himmel 🌌 in einer wahnsinnig schönen Färbung, was uns die letzten schweiß-treibenden Kilomteter vergessen ließ. 🤩🤩

    Der Abend begann mit Nudeln & Pesto 🍜 und endete mit Karten spielen 🃏 auf der Terrasse. 🌓 🥱

    Für den kommenden Tag stand zu erst die Fahrt zum „Refugio de Vida Silvestre Ostional“ (Sector Ostional) auf dem Plan. 📋 Hier kann man die Arridaba - einen Massenankunft der Schildkröten - beobachten. (Das Bild ist von Google) Hunderte von den ausgewachsenen Tierchen kommen an den Strand um ihre Eier 🥚 im Sand abzulegen. 🥰

    Die Vorfreude als wir ins Auto 🚙 stiegen, war bereits nach wenigen Kilometer 🧭 dahin. Ein erneut übergetretener Fluss, machte den Weg für uns unpassierbar. ⏹️🙅‍♂️

    Zwar haben wir uns die Stelle ganz genau angeschaut 👀 und sind sie auch halb durchgelaufen👢, aber ein KLARES NEIN der koordinierenden Beifahrerein muss man(n) akzeptieren. 😅🤪😉

    Es ging also direkt zum zweiten Ziel 🏁 des heutigen Tages, dem „Sibu Wildlife Sanctuary“. Hier wird sich um Wildtiere 🐒 gekümmert, die aufgrund von psychischen oder körperlichen Verletzungen 🤕🩼nicht mehr ausgewildert werden können. 🔝

    Leider hatten wir auch mit diesem Plan kein Erfolg, denn ausgerechnet heute ist das Sanctuary geschlossen. 🔒🙄🤦🏻‍♂️

    Es ging also zurück zum Fluss „Rio Nosara“, den wir (per Brücke) eh überqueren mussten, um dort ausgiebig nach Krokodilen 🐊 Ausschau zu halten. 🔍 Bis auf ein paar Leguane 🦎 haben wir leider nichts entdeckt. 😔

    Den restlichen Tag hat sich Lena am Strand Playa „Guiones“ im Fährtenlesen 🫆 🔎 geübt.
    Laut Ihrer biologischen Einschätzung, handelt es sich um eine ganz seltene Spezies der Waschbären. ☝🏼🦝 Die Spur verlor sich ärgerlicherweise im dichten Palmenwald. 🌴 😁

    Außerdem haben wir noch das „Refugio de Vida Silvestre Ostional“ (Sector Pelada) 🏖️besucht, leider ohne Schildkröten 🐢, und den Hausstrand Playa „Pelada“ auf Wassertemperatur 🌡️sowie ordnungsgemäßer Sandkörnung ⌛️ getestet. Das Urteil endete positiv, sodass wir gleich noch den Sonnenuntergang 🌅 genau unter die Lupe genommen haben. 😊

    Nach dem 10-minütigen Spaziergang 🥾 nach Hause 🏡, gab es zum Abendessen die Rester von gestern. 🍜 😋 Darauf folgte das zusammenpacken unseren 7️⃣ Sachen und anschließend sind wir mit vielen neuen Eindrücken, eine Etage nach oben ⬆️, ins Bett gefallen. 🌙 😴
    Okumaya devam et

  • Reiseland 1️⃣4️⃣ - Welcome to Costa Rica

    21–27 Eki 2025, Kosta Rika ⋅ ⛅ 34 °C

    Endlich zurück in der freundlichen Zivilisation. 🙋🏼‍♂️🫶🧑‍🧑‍🧒‍🧒

    Nach der 1️⃣ stündigen Fahrt standen wir an der Grenze „Peñas Blancas“ zu unserem 14 (bereisten) Land. Der Fahrer brachte uns noch bis zu den Beamten, die zuerst unsere Pässe 🪪 kontrollieren müssen. Leider hatten wir zeitlich etwas Unglück, da direkt vor uns, eine 30-köpfige Sportmannschaft ankam.

    Die Kontrolle dauerte 1,5 Stunden. Unser Fahrer machte ein Bild 📸 von uns und schickte 📲 es zu dem späteren Fahrer auf der anderen Seite. Er teilte uns noch mit, das sein Name „Daniell“ ist, zeigt auf die lange asphaltierte Straße 🛣️ und verabschiedete sich. 🤷🏼‍♂️👋🏼

    Wir liefen entlang des gezeigten 🫵 Weges, zwischen unzähligen LKW 🚛 durch und mussten unseren Pass noch 2️⃣ weitere male zeigen.

    Nach knapp 10 Minuten konnten wir das Schild 🪧 „Costa Rica“ erkennen und waren erleichtert, richtig gelaufen 🏃🏽 zu sein. „Daniell“ gab es wirklich und Empfang uns an der letzten Passkontrolle 🛂. Die üblichen Fragen „erste Unterkunft?“ / „wie lange bleibt ihr?“ / „welchen Job übt ihr aus?“… waren (auch auf Spanisch) 😜💪🏻schnell beantwortet und so saßen wir auch schon im Bus 🚌 in Richtung unserem ersten Stopp „Tamarindo“.

    Somit Herzlich Willkommen in Costa Rica! 🇨🇷
    Wir freuen uns total und haben richtig Bock auf dieses grüne 🌴 Land, die unfassbar vielfältige Tierwelt 🕷️🦎 🦥 und endlich mal wieder was zu erleben. 🤿 🏖️🥾

    Auf der 1-stündigen Fahrt über die bekannte „Panamericana“ mussten wir leider unterwegs
    einen ungewollten Halt einlegen. Ein vor uns fahrendes Fahrzeug 🚗 hatte einen Kojoten 🐕 angefahren. ☹️🥺 Da wir durch einen Nationalpark gefahren sind, ist es nicht unüblich auf Tiere zu treffen, allerdings ist es (laut unserem Fahrer) sehr sehr selten auf einen Kojoten zu treffen. 😱

    Es haben jedenfalls alle angehalten und gemeinsam 🧑‍🧑‍🧒‍🧒 versucht, das schwer verletzte Tier 🩸 von der Straße zu bekommen. Leider ohne Erfolg… Die Feuerwehr 🚒 wurde informiert, das beschädigte Fahrzeug an die Seite geschoben und so konnte zumindest der Verkehr wieder etwas weiter rollen. 🫶😬

    Für die letzte Stunde ⏰ haben wir (mitten auf der Schnellstraße) nochmals den Van 🚐 gewechselt und sind wohlbehalten am „Tamarindo Beach“ angekommen. Bezahlt haben wir für die ca. 5 Stunden Transfer 65,20€ p. Person. 💰💰💰

    Nicht günstig, aber eben auch der einzigste Anbieter, den wir finden konnten. Dafür waren die Fahrer sehr freundlich 👮‍♂️und es hat alles reibungslos geklappt. 🪪 Der letzte Van 🚐 war sogar mit Liegesitzen und „Tisch“ in der Mitte ausgestattet - nach den vorherigen Ländern, richtiger Luxus! 😍🏅

    Am Hotel (House of Nomad) angekommen, wurden wir herzlichst empfangen und uns wurde direkt „das Paket“ 📦 überreicht. Die Drohne 🚁 hat es unversehrt überstanden. 🥰🥰 Nach einer kleinen Führung durch die Anlage ging es zum „Zimmer“.

    Wohnen werden wir die nächsten Tage in einem ausgebauten Überseecontainer. 🏨 Ausgestattet mit kleiner Küche, Bad 🛁 und einem riiiiiesigen Bett. 🛏️ Zum Außenbereich gehören u.a. mehrere Sitz- und Liegemöglichkeiten 💺 und ein gefühlt 100 Meter langer und 20 Meter tiefer Pool. 🏊 😍

    Im aktuellen Preis (Nebensaison 😏) von 39,70€ pro Nacht ist Wasser, Kaffee und Tee inklusive. 💵 Die Unterkunft ist nur für Erwachsene, super gelegen, ruhig und sehr privat. 😎 Neben den Angestellten wurden wir auch direkt von einer Scharr Papageien 🦜 empfangen, die über uns flogen. Sicherlich nichts ungewöhnliches hier, aber für uns schon wieder der erste tolle Moment!!! 🤩🤩

    Die üblichen Erledigungen wie einkaufen 🛍️, Geld wechseln/ abheben 🏦 sind fußläufig erreichbar und waren schnell erledigt. Zum Abendessen 🍜 haben wir selbst gekocht und uns Nudeln mit Pesto „gegönnt“. 🤤🤤

    Der Preisunterschied 🫰zu den beiden vorhergehenden Ländern 🇬🇹🇳🇮 ist natürlich sehr extrem. Die Lebensmittel kosten zwar „nur“ durchschnittlich 0,5-1 € mehr, als in Deutschland, aber „außer Haus“ essen und trinken sprengt jegliches Budget. 🙄🤦🏻‍♂️

    In unseren 6 Tagen hier waren wir 2️⃣ mal Essen, ansonsten haben wir selbst gekocht. Eine (wirklich gute und leckere) Pizza 🍕 / Burger 🍔 beginnt, etwas abseits der Mainstreet ☝🏼, mit 9.500 Costa-Rica-Colón (CRC) 16,30€, asiatische Reis- und Nudelgerichte 🍝 ab 6.000 CRC (10,30€) und ein gutes Steak 🥩 ab 18.000 CRC (31€). Das günstigste 0,33er Bier, welches wir gefunden haben, lag bei 2.000 CRC (3,44€).

    Für eine normalen Jahresurlaub sicherlich 🆗, für unser Budget täglich zu viel. 🫰🤷🏼‍♂️😬

    Wir haben die Tage 📆 hier ganz entspannt genossen. Das selbstgemachte Frühstück 🍳 in der Sonne verzehrt, bis Mittag zwischen Pool und einer schattigen Liege 🪑 wandern und am Nachmittag wurden die kleinen Gassen und die zahlreichen Lädchen besucht. 😌 Die Kreditkarte 💳 wurde hier natürlich ordnungsgemäß IN der Tasche gelassen. 😜🫰

    Im Pool haben wir mehrfach Bekanntschaften mit „Unterwassermücken“ 💦 🦟 gemacht. Lena ist der Meinung die gibt es nicht, ich war jedesmal zerstochen, wenn wir aus dem Wasser kamen. 🤷🏼‍♂️ Nach den Poolgängen gab es jedenfalls immer sehr sehr witzige Diskussionen & Philosophien. 😅😅😅

    Ich musste auch leider mal wieder feststellen, dass ich immer älter werde. Nach dem schwimmen schmerzen die Beine 🦵 und seit neustem bekomme ich beim tauchen sogar Wasser in die Nase👃, was mir zuvor noch nie passiert ist. 😅🤦🏻‍♂️🤦🏻‍♂️

    Die Abende haben wir am Strand 🏝️ zum Sonnenuntergang 🌅 verbracht und auf dem Rückweg regelmäßig den Jungs beim Breakedance 🪩 👯‍♀️ im angrenzenden Skatepark zugeschaut. 👀

    Der Laptop 🖥️ lief auch regelmäßig heiß, da wir zusätzlich noch unsere Reise durch Costa Rica 🇨🇷 geplant haben 🧑‍💻 und auch so langsam festlegen müssen, wo es anschließend hingeht. ⁉️

    Ursprünglich war geplant, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln 🚌 🚆 durch das Land hier zu reisen. Allerdings gibt es keine wirklichen Abfahrtspläne 📋 und viele Verbindungen beruhen nur auf Erfahrungsberichten von anderen Reisenden oder Facebook Gruppen. 😬

    Da wir auch ein paar Orte abseits der größeren Städte 🌆 sehen wollen, haben wir uns doch für einen Mietwagen 🚙 entschieden und den auch gleich online reserviert. 💪🏻🤷🏼‍♂️

    So vergingen auch diese Tage wieder unfassbar schnell. 🥺 Wir konnten aber einiges erledigen, haben der Haut endlich mal wieder einen bräunlichen Touch 👦🏽☀️ verliehen und noch das ein oder andere Tier gespottet. 🤩

    Neben den erwähnten Papageien 🦜, leben in der Umgebung vom Hotel 🏨 auch eine Waschbären Familie 🦝, viele Kolibri‘s, Leguane 🦎 und Stinktiere. 🦨

    Die Waschbären überraschten uns übrigens eines Nachmittags an unseren Liegen. Lena hörte es rascheln, drehte sich um und flüsterte zu mir „Achtung, hinter dir sitzt so ein Kollege“. ⚠️ Warum sie geflüstert hat, ist mir immernoch ein Rätsel (😅🤷🏼‍♂️), wir sind jedenfalls aufgesprungen und haben unsere Habseligkeiten eingesammelt. 📱🔑 🍱

    Aus einem wurden schnell 3️⃣ Tierchen, die nicht sonderlich schüchtern waren. 😵‍💫 Nachdem sie aber alles inspiziert hatten und für unsere Kamera 📸 noch posierten, waren sie genauso schnell weg, wie sie gekommen sind. Irgendwie haben wir seit der USA ein Waschbär-Trauma… 🤯🤣

    Am letzten Tag haben wir beim morgendlichen toasten 🍞noch Lukas und Lena aus Jena kennengelernt. 🗣️ Wir haben uns so festgequatscht, das die Brotscheiben schon wieder labrig waren und die Ameisen 🐜 sich über unser Spiegelei 🍳 hergemachte haben. 🙄

    Trotzdem war es wieder super cool, soweit weg von zu Hause, Leute aus der Heimat zu treffen. 🏡 Den Abend haben wir noch gemeinsam am Strand verbracht und uns viel über unsere jeweiligen Reisen unterhalten. ✈️ 🧳

    Morgen früh ☀️geht es für uns weiter. Nach ein paar Tagen Entspannung, beginnt endlich die Reise durch das grüne Costa Rica. 🇨🇷 🤩
    Okumaya devam et

  • Lost in San Juan del Sur 🏝️ 🌊 ⛱️

    18–20 Eki 2025, Nikaragua ⋅ 🌧 28 °C

    Die Zeit in der hippen und quirligen Stadt „Granada“ ist vorbei. 🫡 Alle klassischen Routen würden jetzt eigentlich Richtung „Ometepe“ gehen. 🥸

    ——— 💡

    Ometepe ist eine Insel auf dem „Nicaraguasee“ und besteht aus zwei Vulkanen, dem Vulkan „Concepción“ mit 1.610 m und dem Vulkan „Maderas“ mit 1.340 m Höhe. Ausbrüche beider Vulkane haben dazu geführt, dass die ursprünglich zwei Inseln durch die Lavaströme zu einer einzigen Insel zusammengewachsen sind.

    ——— 💡

    Bei der anfänglichen Suche 🔍 nach Unterkünften, lag kaum etwas in unserem Budget. 😬 Hinzu kommt, dass die besseren Unterkünfte weit entfernt von dem Fähranleger sind. ⛴️ Die Fortbewegung ist schwierig, da es wohl keine TukTuks 🛺 oder ähnliches gibt. Einige Unterkünfte 🏨 bieten zwar die Abholung an, aber für unverschämt hohe Preise. 🫰Eine weitere Möglichkeit wäre sich einen Roller zu leihen, da beginnen die Preise aber bei 35 Dollar pro Tag. 🤨🙄🚫

    Auf den dort befindlichen Vulkan wären wir eh nicht „geklettert“ 🧗 und so war uns der Preis und Aufwand um nur „rumzuliegen“ einfach zu hoch. 🤷🏼‍♂️

    Ehrlich gesagt, haben wir aktuell auch genug
    von Nicaragua. 😬 Ja, die Städte waren ganz schön und die getätigten Ausflüge 🌋 auch soweit in Ordnung, aber uns holt dieser „Méxicoflair“ einfach nicht 🆎.

    Außerdem mögen wir es nicht, nicht selber reisen 🛵 zu können und immer auf Fahrer 🚐 und Touranbieter 🪧 angewiesen zu sein. Natürlich gibt es auch öffentliche Verkehrsmittel 🚌, aber auch die stehen uns gerade nicht an. Wir haben bei zu vielen „öffentlichen Einrichtungen“ (Hotel, Restaurants, Einkaufsläden etc.) einfach das Gefühl, nicht willkommen zu sein. 🚫 Wer nicht spanisch spricht, stellt sich bitte hinten an und wird eben auch so behandelt. 😶‍🌫️

    Natürlich sind bei weitem nicht alle Menschen so ☝🏼, aber während unserem bisherigen Aufenthaltes, hat leider das Negative überwogen. Für uns kann dann die herrliche Landschaft 🏞️ auch nichts mehr retten.

    Wir sind also (fast) direkt zu unserem letzten Stopp 🙅‍♂️ in Nicaragua - nach „San Juan Del Sur“ an die Pazifikküste 🌊 gefahren. Das Absetzten anderer Mitreisenden 🎒 am Fährhafen in „San Jorge“, bescherte uns sogar noch einen Blick auf „Ometepe“ und deren Vulkane. 🌋 📸

    Für die 3 stündige Fahrt haben wir zusammen 36 Dollar bezahlt. Am Hotel 🏨 angekommen, gab es Probleme unsere Reservierung zu finden. „Booking, Airbnb??“ - „Nein, wir haben bei Ihnen direkt gebucht!“ Nach längerem Suchen (wo auch immer), gab es unsere Reservierung wohl doch. 👏🏻🥱

    Bis auf die Übergabe der Schlüssel 🔑 und den Finger auf die Treppe gerichtet, war das Thema für den Rezeptionisten 🛎️ erledigt. 😢
    Auf Nachfrage, war er später aber noch so freundlich, uns einen Transfer 🚐 zum nächsten Ziel 🏁 anzubieten. (Fortsetzung hierzu folgt.. )

    Wir haben uns „eingerichtet“ 🎒 und waren völlig überteuert Mittag 🍔 essen. Klar wussten wir, dass es hier teuerer wird, aber das es solche Ausmaße nimmt… 🥴🙄 Überall drönt die Musik 🎶 auf Anschlag und jeder zweite Laden wedelt dir mit einer Menükarte 📋 ins Gesicht.

    Unsere Mission hier war lediglich den Strand 🏖️ zu besuchen und zur Statue „Cristo de la Misericordia“ zu laufen. 🥾 Ansonsten dient der Ort hauptsächlich als Sprungbrett nach Costa Rica oder von dort nach Nicaragua zu reisen. 🧭 🧳

    Beim abendlichen Leute beobachten 👀 haben wir 2️⃣ super nette Franzosen kennengelernt. 🫶 Gerade per Taxi aus Costa Rica angereist, haben sie uns direkt angesprochen. 🗣️ Beide sind Mitte 20 und reisen einen Monat 📆 durch Süd- und Mittelamerika. So haben wir spontan den Abend gemeinsam verbracht.

    Da die beiden noch keine Unterkunft hatten, wurde die noch fix per Handy 📲 gebucht. Von unserem heutigen Spaziergang durch den Ort, kannte Lena das Hotel 🏨 und konnte sie sogar direkt hinführen. Ein paar umliegenden 🧭 Einkaufsläden, den Strand 🏖️, sowie ein Restaurant für den späten Snack, hat Lena ebenfalls direkt präsentiert. 👏🏻 Zur Freewalking Tour mit Lena, hat eigentlich nur noch der Stab mit Fahne 🏴‍☠️ gefehlt. 🤪😅

    Am nächsten Tag wollten wir eigentlich gemeinsam 🧑‍🧑‍🧒‍🧒 zur Statue „Cristo de la Misericordia“ 🧎 laufen, allerdings hatten wir immernoch etwas mit dem Burrito 🌯 aus „Granada“ zu kämpfen 🚻. Die beiden lagen ebenfalls flach, allerdings aus anderen Gründen. 🍻🍹😅

    Zwischen den abwechselnden Gängen zur Toilette, haben uns die kurzen Wege zum Frühstück 🍳 und zum Supermarkt 🛒 nochmal alles abverlangt. 🙄Aus für uns unerklärlicher Ursache, gab es auf der Hauptstraße eine Bühne, vor der sich abwechselnd Fahrzeuge aus der „Tunerszene“ 🚗 battelten, wer die lauteste Musikanlage im Auto hat. 🔊🔊🔊 Das ganze wurde „professionell“ per Mikrofon 🎙️ gemessen und aufgezeichnet. 🫨🤯🤦🏻

    Für uns war es nichts und wir waren froh gleich wieder zurück im einigermaßen ruhigen 🤐 Zimmer zu sein. Auf dem Weg haben wir noch in der letzten möglichen Agentur 👨‍💻versucht, eine Shuttle nach Costa Rica zu buchen. Leider ließ uns auch dieser (aufgrund der geschlossenen Türen) im Stich. 😵‍💫🤨 So blieb uns nur noch die WhatsApp Rückfrage bei unserem Hotel…

    Für den Abend hatten wir uns mit den beiden Neuankömmlingen zum Sonnenuntergang 🌅 am Strand verabredet und waren gemeinsam essen. 🍱 Für einen letzten Absacker 🥃 ging es in unsere „Kernlernbar“ wo sogar Hunde an der Bar sitzen. 🐶🪑🥹

    Der Laden machte allerdings früher zu als (von allen Besuchern) erwartet. Selbst der Hund 🐕 war überrascht und wollte nicht gehen. Nachdem aber der Helm ⛑️ und die Schutzbrille 🥽 angezogen waren, ging es mit Herrchen auf das Quad und (vermutlich) ab nach Hause. 🏡

    Wir haben den Abend noch zusammen am Strand 🏝️ verbracht. Bis auf ein paar akrobatische Meisterleistungen 🤸🏽‍♀️ und den wiederholt, aufdringlich bettelnden Menschen, war es ein letzter entspannter und chilliger Abend. 🪑😎

    Währenddessen erreichte uns auch noch eine Nachricht vom Hotel. 📲 Endlich die langersehnte Antwort zum Shuttle… ? 🤩 - Nein, die war es leider nicht… „Es gäbe wohl keine Möglichkeit, von hier zum gewünschten Ziel zu kommen“. 🤷🏼‍♂️🤦🏻‍♂️ Hähhhh…??? Auf unsere Nachfrage, weshalb er es uns bei der Ankunft angeboten hatte, haben wir bis heute keine Antwort. Seitdem sprach im Hotel 🏨 auch plötzlich GAR KEINER mehr Englisch. 🙄🤮

    Wir haben noch zusammen den Heimweg bestritten und uns herzlich verabschiedet. 👋🏼 Ab morgen trennen sich unsere Wege wieder, da die beiden Richtung 🧭 Granada weiterreisen. Für uns sehr schade, da es eine super schöne Bekanntschaft 🧑‍🧑‍🧒‍🧒 war und uns die beiden Tage/ Abende hier sooooo bereichert haben. 🫶

    Den letzten Tag 📆 sind wir nach dem (natürlich) überteuerten Frühstück, nochmal ein wenig durch die Straßen 🏘️ geschlendert. Wir haben uns nach einer kleinen Wanderung 🥾 nun endlich auch noch die Statue „Cristo de la Misericordia“ und die Aussicht auf die Bucht sowie den Ort 🏙️angeschaut. 📸

    Auf dem Weg 🏘️ zurück ins Dorf haben wir mehr oder weniger zufällig, von einem weiteren Büro erfahren, welches wohl unseren gewünschten Shuttle anbietet.
    Per Navigationsgerät 📲 🧭 ging es direkt zur Adresse - es war das selbe Büro, welches gestern geschlossen hatte - allerdings standen heute die Türen offen. 🔓 💪🏻

    Und tatsächlich konnten wir das Letzte, was wir in Nicaragua 🇳🇮 zu erledigen hatten, genau jetzt erledigen. Der Van holt uns morgen früh am Hotel ab. 🍀🙌🏻

    Unser Plan -> Rucksäcke 🎒 packen, Abendessen, schlafen und in den Bus 🚐 steigen. ☺️ Leider wurde aber auch der letzte Abend mit einem faden Beigeschmack beendet. 🥴 Als hätten die Menschen gewusst, dass wir morgen abreisen…

    Wir wurden abwechselnd förmlich belagert von verschiedenen Menschen mit verschiedenen „schlechten“ Lebensgeschichten, Verkäufern mit Kleinkindern 👶 auf dem Arm oder völlig betrunkenen Genossen. 🍺 Man unterhält sich schön miteinander und währenddessen wird einem plötzlich ungewollt ein Gespräch ans Knie genagelt.

    Die Gespräche beginnen ALLE gleich…. Wie geht’s dir? Gefällt es dir hier? Wo kommst du her? Toll das du hier bist! - Und enden ALLE gleich… Hast du Geld für mich? Kannst du mir ein Bier kaufen? Kann ich eine Zigarette haben? 🙄🙄🙄

    Ohne am Ende irgendwas abzugeben, sind wir immer mehr froh, morgen weiter zu reisen. 🧳 🧭 Die Leute werden übrigens nicht aggressiv oder ähnliches, man braucht auch keinesfalls Angst zu haben hier zu reisen - aber uns nervt es einfach nur noch permanent und überall angequatscht zu werden. 🥱🤷🏼‍♂️

    Leider kein so schöner Abschluss, aber wir freuen uns um so mehr, auf das nächste Land auf unserer Reise. 😊🌳🦥 🦜
    Okumaya devam et

  • Granada 🌆 🌊 🌋

    13–17 Eki 2025, Nikaragua ⋅ 🌧 28 °C

    Den 5-stündigen Transfer 🚐 hat uns unser Hotel 🏨 in „León“ organisiert. Für 18 € pro Person wurden wir kurz nach 09:00 Uhr abgeholt und sind gegen 14:00 Uhr in „Granada“ angekommen. 🔝

    Die Stadt 🏙️ liegt am „Lago Cocibolca“ und hat ca. 106.000 Einwohner. Der Ort ist bekannt
    für seine umliegenden Vulkane, dem angrenzenden, größten 📐 Binnensee in Mittelamerika und dem in der Nähe befindlichen Kratersee „Laguna de Apoyo“. 😲🫡

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    Der Nicaraguasee (spanisch „Lago de Nicaragua“ oder auch „Lago Cocibolca“), ist hat eine Maximaltiefe von 45 m und ist der größte Binnensee in Mittelamerika und liegt im Südwesten von Nicaragua nahe der Staatsgrenze zu Costa Rica.

    Mit einer Fläche von 8.157 Quadratkilometern ist der „Nicaraguasee“ nach dem „Maracaibo-See“ und dem „Titicacasee“ der drittgrößte See in ganz Lateinamerikas.

    Im See gibt es mehr als 400 Inseln, die größten sind „Zapatera“ im Norden und „Ometepe“ in der Mitte des Sees.

    Im „Nicaraguasee“ leben sogar Haie, genauer gesagt Bullenhaie, die über den „Río San Juan“ aus dem Atlantik dorthin gelangen können. Diese Haie sind bekannt dafür, sowohl in Salz- als auch in Süßwasser leben zu können. Der See ist einer der wenigen Orte, an denen Meereslebewesen in einem Süßwassersee überleben können.

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    Unsere Unterkunft befindet sich sehr zentral und besteht aus einem Hostel-Hostel und einem Hostel ohne Hostel. 😉😅

    Unserer Hostel ohne Hostel - Bereich befindet sich auf der anderen Straßenseite 🏘️ und beinhaltet eine Außenküche 👩‍🍳, Pool, Chillarea 🪑 und Unterhaltungsmöglichkeiten wie Billard, Tischtennis 🏓 und Tischkicker ⚽️. Für unser Zimmer mit riesigem Bad, begehbarem Kleiderschrank, Klimaanlage und Frühstück bezahlen wir 34,70€ pro Nacht.

    Die Tage hier haben wir mit entspannen am Pool 🏊🏻‍♀️ verbracht und uns durch die nigerianische Küche 🥘 probiert. Viele Gerichte basieren auf Grundnahrungsmitteln wie Mais 🌽, Bohnen, Reis, Kochbananen 🍌 , Maniok und Fleisch.

    Beliebte Gerichte sind z.b. das Nationalgericht 🇳🇮 Gallo Pinto (Reis und Bohnen), Nacatamales (Mais-Tamales mit Füllung) und Vigorón (Yucca mit Schweinehaut und Salat). Außerdem gibt es Unmengen an typischen spanischen Gerichten, wie Burrito, Taco 🌮 und Nachos.

    Bis auf kleine Ausnahmen, für uns ehrlich gesagt, nicht das leckerste Essen und ziemlich eintönig. 🤨😬 Umso mehr freuten wir uns auf die Pasta Night 🍝 im Hostel, die sogar umsonst war. 🫸🏻🫷🏻💰

    Neben dem ganzen Essen und chillen, haben wir uns natürlich auch ausgiebig die Stadt angeschaut. 🔍 Da es regelmäßig ab Nachmittag bis spät Abends regnet 🌧️, sind wir an 2️⃣ Tagen jeweils Vormittag losgestiefelt. 🏃🏽

    Das ist allerdings auch völlig ausreichend, denn zu den Sightseeingspots 📸 gehören ein paar Gebäude im kolonialen Baustil u.a. auch ein ehemaliges Krankenhaus, das 1972 bei einem Erdbeben zerstört wurde 🏚️ („Antiguo Hospital San Juan de Dios Granada“), einige Museen und Kirchen ⛪️ sowie der Promenade am See 🤷🏼. Abgesehen von dem Ferkelverkauf 🐖 aus dem Bollerwagen. 🛒 😵‍💫

    Wer nicht laufen will, kann natürlich auch eine der zahlreichen vorhandenen Kutschen 🐴🛒, Taxis oder Fahrräder 🚲 nehmen. Die Kutsche fanden wir irgendwie zu kitschig und auch nicht ganz so gut für die Tiere 🐎, Taxis Warten an den Fotospots 📸 nicht und Fahrräder standen aufgrund Lenas unbegreiflicher „Fahrradphobie“ gar nicht erst zur Auswahl. 😅😅

    Die Abende 🌆 haben wir oft in unsere Lieblingsbar verbracht. Eine überdachter Innenhof, der umgeben von verschieden Bars 🎶 und sehr beliebt bei Einheimischen ist. Der ein oder andere grüßte 🙋‍♀️ uns auch schon, saß bei uns 🪑 oder kommt zum bereits zweiten Mal betteln. 🙄🫰

    Geld 💰 gibt es von uns keines, aber gemeinsam mit der Familie etwas Reis, Öl und Eier 🥚 im Supermarkt einkaufen, ist okay. 🛍️ So kommt es zumindest bei den Richtigen an, und wir wissen für was das Geld ausgegeben wird.

    Das für uns mit Abstand spannendste in „Granada“ war aber unser Ausflug auf den Vulkan „Masaya“. 🌋 Eigentlich in Eigenregie geplant 🛵, wurde uns davon abgeraten, nach Sonnenuntergang 🌅 allein am Vulkan zu sein. (Für uns im Nachhinein völlig unbegründet)

    Wir haben also eine Tour für 25 Dollar p. Person, direkt im Hostel gebucht. Der Fahrer 🚐 holte uns und noch 2️⃣ weitere Personen aus unserem Hostel ab. Nach 45 Minuten 🕖Fahrt sind wir gegen 16:30 Uhr am ersten Stopp, dem Viewpoint „Mirador de Catarina“ angekommen.

    Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick Augen 👀 auf die „Laguna de Apoyo“ und den 1.344 m hohen ⬆️ Schichtvulkan Vulkan „Mombacho“. Dieser ist zwar noch aktiv, aber seit 1570 nicht mehr ausgebrochen. 🍀😶‍🌫️

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    Die „Laguna de Apoyo“ ist ein Vulkan-Kratersee inmitten eines „Calderagebietes“ von 36,32 km². Der See hat einen Durchmesser von 4 km und misst an der tiefsten Stelle 178 m. Die „Caldera“ entstand durch eine Serie von Vulkanausbrüchen, deren letzter vor 23.000 Jahren stattfand. Der Wasserspiegel des Sees liegt 70 Meter über dem Meeresspiegel.

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    Nachdem alles fotografisch 📸 🎥 festgehalten wurde, ging es ein paar Kilometer weiter zu einer kleinen Wanderung 🥾 auf den 330 m hohen Viewpoint „Mirador Comalito“ am Fuße des „Masaya“ Vulkans.

    Der Viewpoint bietet eine spektakuläre Aussicht auf die thermischen „Fumarolen“, die aus dem Boden 🪨 unter uns entwichen. Wir konnten die Hitze sogar durch unsere dicken 🥾 Schuhe spüren. 🤩🤩

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    Unter thermischen „Fumarolen“, versteht man das Austreten von heißem Wasserdampf und vulkanischen Gasen aus Erdspalten. Sie entstehen in vulkanisch aktiven Gebieten, weil heißes Magma unter der Oberfläche Grundwasser erhitzt.

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    Zurück am Auto, ging es zum eigentlichen Grund der gebuchten Tour, dem Kraterrand des 665 hohen „Masaya“ Vulkans. 🌋 Unser dritter 🥉 aktiver Vulkan, den wir von oben bestaunen dürfen. 🤩 Im Inneren des Kraters brodelt die grelle orangefarbene Lava, welche natürlich besonders bei Dunkelheit gut zu sehen ist. Wir hatten mal wider etwas Unglück mit Wetter, sodass es kurz vor Ankunft geregnet hat und der Blick in den Vulkan von aufsteigendem Dampf 💨 etwas getrübt wurde.

    Dennoch war es ein weiteres wunderschönes Naturerlebnis 🏞️, was uns ebenfalls für immer in Erinnerung bleiben wird. 🎗️Aufgrund der austretenden Gase darf man übrigens nicht sehr lange oben ⬆️ bleiben. Nach 15 Minuten ging es zurück in Richtung Hostel und anschließend zum letzten Abendessen in „Granada“. 💪🏻 Es gab Burrito 🌯 in einem sehr sehr gut bewerteten Restaurant. Geschmeckt hat es auch, allerdings war unser Körper nicht ganz damit einverstanden. 😵‍💫🚽

    Die Nacht war entsprechend kurz… Am Morgen ⏰ hieß es nur noch eine Winzigkeit frühstücken, Sachen packen und in den Van steigen der uns wie geplant um 11:00 Uhr abgeholt hat. 👋🏼
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  • Vulcano Boarding 🌋🛷🏂

    12 Ekim 2025, Nikaragua ⋅ 🌧 25 °C

    Der bereits letzte Tag 📆 in „León“ stand an und für heute hatten wir uns eine Tour zum 728 m hohen Vulkan 🌋 „Cerro Negro“ gebucht. Der zweite Vulkan auf unserer Reise ist ebenfalls aktiv. Er kann aber bestiegen werden, da sich die Eruptionszeiten (letzte 1999) auf Grund seiner besonderen Beschaffenheit sehr genau Voraussagen lassen. 📋

    Allerdings waren wir nicht nur wegen der 45-minütigen Wanderung 🥾 auf den Vulkan hier, sondern wegen der ungewöhnlichen Methode wieder runter zu kommen. Das geschieht nämlich nicht per Fuß 🦶, sondern mit einem Holzbrett. 😵‍💫🫣 Die für uns weltweit einzigste Möglichkeit das genau so zu tun, ist hier auf dem „Cerro Negro“. 🌎

    Wir haben uns für die spätere Tour am frühen Nachmittag entschieden (das war im Nachhinein die komplett falsche Entscheidung 🫣) und sind zuerst 2️⃣0️⃣ Minuten zur Agentur von „Volcano Day“ gelaufen. 🏃🏽

    Der Schreibkram 📑 und die Bezahlung 💰 (35💲p.Person) waren schnell erledigt. Man konnte sich noch ein Nici 🎽 aussuchen, allerdings nur noch ab Größe L aufwärts. 🤨 Mir viel zu groß, fing die erste Diskussion schon an. Schließlich kostet das Shirt 10 Dollar, was aber in unserem Preis inbegriffen sein soll. Wir wurden beruhigt mit der Aussage, wenn wir wieder kämen, gäbe es wieder alle Größen. 🙆🏻‍♂️

    Dann hieß es warten. Schon leicht genervt, das wir grundlos 30 Minuten gewartet haben, ging es endlich los. 🤩

    Die Vorfreude hielt genau 20 Sekunden, das war der Weg vom Wartebereich auf die Straße. 🏘️ Denn unser Transportmittel war kein Jeep, Van oder Truck, sondern ein umgebauter, ausgemusterter gelber Schulbus. 🚌 Wer hier schon einmal unterwegs war, weiß, dass diese Busse, genau so bunt blinkend wie dieser, eher für Partys 🥳 als für eine interessante Tour bekannt sind.

    Kaum eingestiegen, wurde unsere Vorahnung bestätigt. Die Musik 🎶 dröhnte, das man sein eigenes Wort nicht mehr verstand und die restlichen Teilnehmer führten sich wie 12 jährige auf, die gemeinsam auf Klassenfahrt fahren. 🫨🙄

    Wir waren also nicht mehr nur leicht genervt, sondern hatten jetzt schon keine Lust mehr auf diese Tour. Nach 45 rasanten 🏎️ Minuten quer durch den Wald, über Stock und Stein
    (immernoch mit dem Bus) 🤦🏻 haben wir den Nationalpark Eingang 🏞️ erreicht. Es musste wieder ewig gewartet werden, bis jeder ein Bändchen bekam. 🎟️

    Drei der vier Guides nutzen die Zeit, um sich kräftig über ein paar andere Teilnehmer lustig zu machen. Tja blöd, wenn man mittlerweile etwas von ihrer Sprache versteht. 🤮

    Nachdem wir endlich am Zielort 🏁angekommen waren, bekam jeder seine (total abgenutzte) Ausrüstung. Dazu zählen das Holzbrett (scharfe Kanten, Seile kaputt) eine völlig zerkratzte Schutzbrille 🥽 und einen gelben Overall an dem jegliche Knöpfe fehlten. 🧥 Notwendige Handschuhe waren gar nicht erst vorhanden.

    Beim Gruppenfoto 📸 bitte schön die „Gelbe“ Seite des Boards und den Veranstalternamen in die Kamera halten - das war wichtig… Alles andere interessierte leider keinen. Dann hieß es loslaufen. Keiner wusste wohin, wie lange oder was auf uns zukommt.

    Die Gruppe trennte sich schnell zwischen denen, die sich auch mal umschauten und ein paar Bilder 📸 machten und denen die Steine 🪨 in den Vulkan warfen und schon das dritte Mal vom Bier 🍺 pinkeln mussten.

    Während des 45 minütigen Aufstieges 🥾 geht es über loses Geröll hinauf bis zum Krater des Vulkans ⛰️ und auf diesem entlang. Alles nicht schlimm, wenn die Guides sich für die Teilnehmer interessieren würden und eventuell vorab mal ein paar Sätze dazu verloren hätten. 🗣️ Ein falscher Schritt und man kullert die knapp 800 Meter hinunter…. 🤕

    Tatsächlich ist auch Lena gestürzt bzw. umgeknickt. Da kann keiner was für, das war eher Unachtsamkeit und Schuld des viel zu schweren Brettes. 🏋🏻 Aber es war eben auch keiner weit und breit zu sehen, um ggf. zu helfen.

    Schlussendlich sind wir alle oben angekommen, haben die Klamotten 🧥 angezogen und uns bereit für die Abfahrt gemacht. Auch hier waren wieder die Marketing Fotos 📸 und komplett kindisches Verhalten der drei Guides wichtiger, als etwas zur Abfahrt oder der Ausrüstung zu erklären.

    Einfach nur noch genervt ging es ab auf das Brett. Der Abhang und die darauf folgende Nebelwand vor einem ließen den Puls schon höher schlagen. 🤗 Wir sind in Gruppen gestartet, wenn die eine unten ankam, konnte die nächste los. Die Guides haben sich entlang der Abfahrt positioniert um Bilder/ Videos zu machen (oder mal wieder herrum zu albern).

    Wir waren an der Reihe und völlig aufgeregt. Wenn man gut ist, kann man die Abfahrt wohl in 15 Sekunden schaffen… 🤩 Wir haben gefühlt 5-10 Minuten gebraucht. 🙄 Ob wir uns zu blöd angestellt haben oder es an dem schlechten Equipment lag, keine Ahnung. ❓

    Aber ich behaupte mal, mit einem Brett auf klatschnassem Vulkansand/ Geröll 🪨 mit einer derart schlechten Einweisung, hätte es kaum jemanden hin bekommen.

    Unten angekommen, wartete schon der Bus. 🚌 Während des Sonnenuntergangs 🌄, welcher wirklich schön war, gab es noch ein Sandwich 🥪 und eine Banane, dann begann die Heimfahrt. 🤦🏻

    Übermäßig laute spanische Musik, blinkende Lichter, reichlich harten Alkohol 🍸 und kopfüber 🤯 hängende Menschen… mehr möchte ich dazu nicht sagen. Der kurze Stopp mit Lagerfeuer 🔥 und Marshmallows ist ebenfalls nicht erwähnenswert.

    Ohne überhaupt eine Information zum Vulkan und/ oder der umliegenden Landschaften erhalten zu haben, waren wir froh, als wir den den Bus 🚌 verlassen konnten. 🙅‍♂️

    Schnell noch das Shirt 🎽 abholen und ganz schnell weg. Aus dem Plan wurde leider nichts. Der Schrank 🗄️ mit den Shirts war nun komplett leer und der Oberhäuptling von dem Verein nicht mehr auffindbar. Boar war ich sauer… 😡😤 Mit meinem besten Englisch habe ICH versucht, dem albernen Guide klar zu machen, dass das so nicht funktioniert -> Ein Nici in meiner Größe oder ich möchte die 10 Dollar zurück. ⏪

    Leider war der Typ mehr als Beratungsresistent und die anderen beiden Hilfsarbeiter waren ebenfalls spurlos verschwunden. 🔎 👻

    Vielleicht ist euch aufgefallen, das ich den „vierten“ Guide kaum erwähnt habe. Das war ein junges Mädchen aus Frankreich, die dort Freiwilligenarbeit (Volunteer) leistet und sich verhältnismäßig „normal“ aufgeführt hat. Mit ihr hat sich Lena dann unterhalten 🗣️ und die Situation geschildert. Um überhaupt noch irgendetwas zu retten, hat sie mir dann ihr Shirt (in Größe S) gegeben und sich mehrmals entschuldigt. 😇

    Ohne Abendessen 🥘 ging es dann für uns zurück zur Unterkunft. Wir haben noch Sachen 🎒 gepackt und im Liegestuhl entspannt. 😎 Morgen gehts es weiter nach „Granada“. 👋🏼

    ——— ⚠️ ———

    Entschuldigt, dass der Beitrag bezüglich der Tour so (ungewollt) umfangreich geworden ist. Wir haben vorher viel gelesen, um den für uns, richtigen Anbieter zu finden, wurden aber maßlos enttäuscht. Das möchten wir einfach anderen ersparen und unsere persönliche Erfahrung völlig transparent wieder geben. Es war lediglich unsere eigene Erfahrung und jeder hat andere Vorlieben.

    Wir empfehlen jedoch jedem, der sich für die Tour und nicht fürs Feiern interessiert, zumindest die morgendliche Tour zu probieren - da ist wohl kein Partybus dabei. Bei der späteren Tour ist es unmöglich diesen zu umgehen.

    Ehrlich gesagt raten wir sogar komplett von dieser Agentur ab, es steht nach unserer Erfahrung, einfach mehr der Alkoholpegel und die Lautstärke der Musikanlage im Vordergrund, als das eigentliche Erlebnis des Vulkans und dem Vulcano-Boarding. ⚠️

    Mittlerweile haben uns auch die versprochenen Bilder und Videos erreicht, welche im Preis ebenfalls inbegriffen waren. Wenn ihr nicht lauter verschiedene Posen der Guides haben wollt, nehmt eure eigene Kamera mit (auch wenn euch erklärt wird, dass es verboten sei). 😉📸
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  • Reiseland Nr. 1️⃣3️⃣ - Nicaragua 🇳🇮

    9–12 Eki 2025, Nikaragua ⋅ ⛅ 31 °C

    Nach dem wir gestern Abend Gegen 23:00 Uhr vom Sicherheitspersonal 👮 in Empfang genommen wurden, haben wir unser kleines Zimmer für 35,20€ (mit Frühstück) bezogen und sind direkt ins Bett gefallen. 🛌

    Das Frühstück 🍳 am nächsten Tag haben wir ganz entspannt am Pool 🏊🏻‍♀️ genossen. Für Lena gab es Omelett 🥚 und für mich das erste „Nica-Frühstück“. Das besteht aus Ei, Reis mit Bohnenpaste 🫘 und gebratenen Bananen. 🍌

    Anschließend ging es in Richtung Innenstadt von „León“, um die üblichen Erledigungen in einem neuen Land zu tätigen -> Geld holen 🏦 einkaufen und Möglichkeiten zum Essen 🍱 aufspüren.

    Immer noch etwas geschafft von der gestrigen Fahrt 🚐, wurde am Nachmittag nur noch der Pool ausgiebig getestet und von einer Hängematte 🪑 zur nächsten gewechselt. 😎💆‍♂️🧘‍♀️

    Zum Abendessen gab es „Lechón Tradicional“. Das ist Spanferkel mit süßen Zwiebeln und marinierten Yuca-Wurzeln. Klingt wild, schmeckte aber fantastisch. 🤩

    Den nächsten Tag 📆 haben wir komplett genutzt um ausgiebig die Stadt 🌆 zu erkunden und uns währenddessen nach einer neuen Festplatte 💽 umzuschauen. Schon zum wiederholten mal auf unserer Reise, ist die vorhandene voll. 🙄 Die beliebten Versandanbieter könnten zwar auch liefern, allerdings nur mit erheblichen Zollgebühren. 🛃🫰

    Also haben wir zwischen unserer Sightseeingtour das ein oder anderen „Elektrofachgeschäft“ 🔌 besucht. Die Läden gleichten meist zwar eher einer unaufgeräumten Garage, gemischt mit dem Sortiment eines „Action“ Markt 🛍️, aber fündig sind wir trotzdem geworden. Die Barzahlung 💵 hat uns sogar noch einen erheblichen Rabatt beschert. 🤪🫸🏻🫷🏻💰

    Weiter ging es durch die Altstadt von „León“. Das Stadtkern ist nicht sonderlich groß, aber gesäumt von zahlreichen Kirchen ⛪️, Parks und niedlichen Gassen, die zum schlendern einladen. 🛒 Wir haben uns außerdem noch die Universität für Naturwissenschaften und Technik „Faculty of Science and Technology UNAN-León“ 🧑‍🎓angeschaut und waren auf dem Dach der „Kathedrale León“. 🔔

    Für umgerechnet 2,60€ pro Person ging es durch den Glockenturm über einige Stufen nach oben ⬆️. Das Dach muss ohne Schuhe betreten werden und ist u.a. für seine schneeweiße Farbe bekannt, die unfassbar blenden soll und natürlich den herrlichen Ausblick über die Stadt. 🌆

    Richtig weiß war leider nicht mehr viel, überall blättert die Farbe ⚪️ ab und alles ist stark verwittert. Hinzukommt, dass sich eben nicht alle Menschen an Regeln 🪧 halten und mit ihren verdreckten Schuhen da oben rumstolpern. 🙄🤨🤦🏻

    Nach dem „Abstieg“ wurde Lena kurzerhand zum Interview 🎤 mit Studierenden aus der örtlichen Universität 🧑‍🏫 eingeladen. Es ging um eine Befragung zum Land. Da dies auf Englisch stattfinden sollte, erklärte ich mich bereit, Bilder und Videos zu machen. 😜

    Das schlendern 🚶‍♀️ und fotografieren 📸 der wirklich sehenswerten Gebäude, macht ja bekanntlich hungrig und durstig. 😅 Wir haben uns für ein schönes Restaurant direkt am „Plaza Parque Central de León“ entschieden.

    Gegen 16:30 Uhr hielt ein kleiner LKW 🚛 direkt vor unserem Lokal. Wie Lemminge sprangen mehrere Männer 💁🏼‍♂️ von der Ladefläche und bauten innerhalb einer Stunde, eine kleine Bühne mit riesigen Boxen 🔊, Lichteffekten 💡und Mischpult 🎚️ auf.

    Alle 50 Plastikstühle 🪑 waren innerhalb kürzester Zeit ⏰ besetzt und es dröhnten spanische Lieder aus den viel zu großen Lautsprechern. 📢 Pünktlich um 18:00 Uhr begann das Spektakel -> eine Gesangs- und Tanzvorführung verschiedener Vereine und wir quasi in der ersten Reihe. 🪩 💃🏻 🥳

    Über das „Talent“ einiger Teilnehmer lässt sich sicher streiten 😂😜, trotzdem wurde bei jedem kräftig applaudiert. 👏🏻

    Gut 2️⃣ Stunden ging der Spaß, dann kamen die fleißigen Herren mit ihrem LKW 🚛 wieder, um alles abzubauen. 🏗️ Wir haben uns ebenfalls auf den Heimweg gemacht, weit sind wir allerdings nicht gekommen.

    Wir hörten 👂 mal wieder diese „Kanonenschläge“, ähnlich wie in Guatemala. 🙄 Schon genervt davon, dass es wohl eine unruhige Nacht wird, haben wir 2️⃣ Straßen weiter die vernebelten Übeltäter 😶‍🌫️ entdeckt.

    Natürlich wollten wir uns das endlich mal aus der Nähe anschauen 👀 und sind abgebogen. Am Ende der Straße stand eine bunt beleuchtete Kirche ⛪️ vor der sich hunderte Menschen bejubelten. 🥳

    Die Straße war von der Pyrotechnik 🧨 so zugenebelt 💨, dass wir kaum etwas erkennen konnten. Als wir endlich ankamen, waren leider die Kanonenschläge und Raketen 🚀 bereits aufgebraucht. 🤨

    Aaaaber…. völlig unerwartet, kam ein Partygast schreiend und mit einer Art Holzkiste auf dem Kopf/ Rücken 🤯 aus der Kirche gerannt. 🏃🏽An der Kiste waren ringsrum bereits brennende 🔥 Böller, Knallfrösche und Bengalos befestigt. 📦 💣

    Der gut angetrunkene Junge rannte die Straße hoch und runter, während die verschiedene Pyrotechnik 🧨 abbrannte, explodierte, sprühte und in die umherlaufenden Menschen einnebelte und gleichzeitig „beschoss“. 🔫 In Deutschland fände man das gar nicht lustig und es wäre sicher „viel zu gefährlich“ ☢️🙄, hier ist es eben ein Ritual und gehört zur lokalen Kultur. 🤷🏼‍♂️

    ⚠️ -> dennoch die Bitte an Jörg, NICHT im Keller nachbauen. 😅😜 Du weißt, du darfst nicht mit Pyrotechnik spielen!!

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    Der „Toro Encohetado“ ist eine traditionelle Feuerwerksshow, die meist bei kirchlichen oder städtischen Festen in Nicaragua (und auch in Teilen von Guatemala und El Salvador) stattfindet. Der „Stier“ ist eine Holzkonstruktion – oft in Form eines Stierkopfs oder einfach einer großen Holzkiste –, die mit Feuerwerkskörpern, Raketen und Knallern bestückt ist.

    ——— 💡

    Was genau gefeiert 🥳 wurde, konnten wir zwar leider nicht in Erfahrung bringen, aber es war wieder einmal ein Moment, den man so wohl nie wieder erleben wird. ☺️🙏🏽

    Auf dem restlichen Heimweg gab es noch einen Snack am Straßenstand 🍱 bevor wir im begrünten 🌴 Außenbereich des Hotels entspannt haben und uns noch pausenlos über dieses Feuerwerk Spektakel unterhalten haben. 🗯️🗣️😴
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  • Durchreise Honduras 🇭🇳

    9 Ekim 2025, Honduras ⋅ ☁️ 31 °C

    Lediglich eine Brücke 🌉 trennte uns zur Einreise in ein weiteres, für uns, neues Land.
    Leider war es nicht, wie in Kambodscha möglich, diese zu Fuß zu überqueren. 😕😕

    Allerdings gibt es auch schlimmeres, als bei gefühlt 45 Grad 🥵 in einem klimatisierten Van ❄️ zu sitzen und NICHT sein Gepäck 🧳 schleppen zu müssen. 😅🥳

    Ähnliches Prozedere, wie bei der ersten Grenze, nur das wir diesmal in ein Gebäude 🏚️ laufen und 3 Dollar bezahlen mussten - nennt sich wohl „Einreisegebühr“… 🫰

    Nach 15 Minuten hatten wir den nächsten Stempel - Honduras 🇭🇳 - im Reisepass. 💪🏻✅

    Alle wieder in den Van 🚐 und weitere 2️⃣ Stunden vergingen, bis wir (unerwartet) einen neuen Fahrer bekamen. Leider war der nicht annähernd so freundlich und hilfsbereit wie der vorherige. 🙄🤨 Wir vermuten auch das er aus Thailand kam, denn seine Fahrweise erinnerte uns stark daran. 🏎️🏎️

    Das was wir während der Fahrt durch Honduras gesehen haben, ließ uns diesmal nicht wehleidig werden, dass wir hier keinen längeren Aufenthalt haben. 😵‍💫🫨

    Das einzigst Sehenswerte, war der Sonnenuntergang 🌄, kurz bevor wir gegen 18:00 Uhr den vorletzten Teil unserer Tagesreise erreicht haben. 🥱

    Stempel für die Ausreise aus Honduras 🇭🇳 und weiter zur Einreise nach Nicaragua. 🇳🇮

    Auf dem kurzen Weg zwischen den beiden Grenzposten hielt der Fahrer an und fragte nach Drohnen, Kameras und Bücher. 📕 Die ersten beiden Sachen waren allen klar und wurden verneint, allerdings hatte noch keiner was von Problemen mit Büchern gehört. 🤨

    Er fuhr erst weiter, als das offensichtlich im Van 🚐 liegende Buch 📖 von einem Mitreisenden, weggeschmissen wurde. Auf Diskussion ließ sich der Fahrer gar nicht ein und sein Englisch war auch auf einmal ganz schlecht… 🙅‍♂️ Es handelte sich übrigens um ein spanisches Lernbuch. 🙄🤦🏻

    Das zweites Buch im Rucksack, ließ er allerdings nach Hinweisen von uns im Rucksack. 🎒 Er solle es lieber an der Grenze probieren, als es vorab wegzuschmeißen. 🙄

    Alle Gepäckstücke wurden ausgiebig und mehrmals gescannt. Kameras 📸 wurde keine gefunden (🤪), aber das besagte Buch entdeckt. Er musste sich lange rechtfertigen und anschließend in einen separaten Raum, wo er 2️⃣0️⃣ Minuten befragt wurde.❓

    Allerdings lag das wahrscheinlich eher an seiner Nationalität. 😬

    Während wir auf unseren Stempel 🛃 warteten, wurde auch der Bus 🚌 auf Herz und Nieren geprüft. 🔎 Keine Ecke wurde ausgelassen und wir waren uns nun eindeutig bewusst, die Drohne zu verstecken hätte Probleme gemacht. 😮‍💨

    Die Grenzbeamten 👮 stellten uns ebenfalls abwechselnd Fragen, während die Fingerabdrücke ✋ und die Gesichter 👨 abgeglichen wurden. Eine „Einreisegebühr“ von 20 💲wurde ebenfalls fällig.

    Nach knapp 2,5 Stunden, hatten wir alle den Stempel im Pass 🪪 und die unterschriebene Einreisekarte. Wir wussten, dass diese Grenze als „schwer“ einzustufen ist und waren alle sichtlich froh, endlich einreisen zu dürfen. 😊

    Von nun an regnete es in Strömen ☔️ und wir benötigen für die letzte Etappe zum Hotel 🏨 in „Leon“ nochmal 2,5 h.

    Der letztere Abschnitt hat uns fahrtechnisch an unsere Grenzen gebracht. Mit nahezu gar keiner Sicht 🧑🏻‍🦯🫣 , hat der Fahrer dennoch versucht neue Zeitrekorde aufzustellen. ⏱️ Das schlagartige Ausweichen vor Schlaglöchern und Tieren auf der Straße, war sicherlich richtig, grenzte aber eher an Autoscooter auf dem Jahrmarkt. 🎡

    Insgesamt waren wir ca. 1️⃣8️⃣ Stunden unterwegs, sind durch 2️⃣ Länder gedüst und und haben unseren Pass um 6️⃣ Stempel mehr bereichert. Bezahlt haben wir für den Shuttle 63,25 € p. Person und waren bis auf den letzten Fahrer auch sehr zufrieden. 😁

    Ein zusätzliches Visum oder Ähnliches haben wir übrigens nirgends benötigt. Es gibt ein sogenanntes CA4 Abkommen 📋 welches zwischen den Ländern Guatemala 🇬🇹, El Salvador 🇸🇻, Honduras 🇭🇳, Nicaragua 🇳🇮 und Costa Rica 🇨🇷 gilt und somit die Ein- und Ausreisen untereinander stark vereinfachen soll (sofern man einmal, in eines der Länder eingereist ist).

    Lediglich die länderabhängigen Ein- und Ausreisegebühren 💰 sollte man in bar dabei haben. 😉
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  • Durchreise El Salvador 🇸🇻

    9 Ekim 2025, El Salvador ⋅ ☁️ 26 °C

    Ganz nach dem Motto „Daumen raus, uns wird schon jemand mitnehmen“ 👍🏼 standen wir 4:40 Uhr vor unserer Wohnung. 😴 ⏰

    Den Kaffee gab es ToGo und Frühstück 🍳 fällt heute aus. 🙅‍♂️ Natürlich konnten wir wieder ewig nicht einschlafen, sodass die Nacht kürzer als kurz war. Wenigstens der Fahrer kam pünktlich. 🍀🔝

    Außer uns, fuhr noch ein älterer Herr 👴 mit, der aber schneller schlief, als wir die Rucksäcke 🎒 im Auto hatten. Eingemummelt in Pullover(n) und Jacke, kuschelten wir uns ebenfalls in die Sitze und beobachteten unseren letzten Sonnenaufgang 🌅 in Guatemala. 🇬🇹

    Natürlich war zur Abreise perfektes Wetter und so konnten wir sogar nochmal den „El Fuego“, den „Acatenango“ und den „Aqua“ klar und deutlich beobachten. 🌋 👀 📸
    Ein schöner Abschluss für uns und das Land. 😊 🫶

    Zwischen kurzen Schlafpausen, Schach spielen♟️und Smalltalk 🗣️ mit dem älteren Herr 👴 verging die Zeit bis zum ersten Ziel 🏁 unfassbar schnell. Nur 2,5 Stunden haben wir bis zum Ausreisefenster 🪟 benötigt. Pässe 🪪 rein geben, gegenseitiger Augenkontakt 👀 und klack!! -> Ausreisestempel ✅

    Ganze 5️⃣ Minuten später erreichten wir die Grenze nach „El Salvador“ 🇸🇻. Unser Fahrer war super freundlich und hat alles vorab per Handy 📲 organisiert. Wir mussten nicht mal aussteigen, die Dame vom Zoll 🛃 kam ans Auto 🚗, um unsere Pässe zu kontrollieren. Nach nur 🔟 Minuten war dieser mit einem Einreisestempel ✅ versehen und es konnte weiter gehen.

    Das nächste größere Ziel war „El Tunco“, ein kleiner Küstenort in „El Salvador“. Nach kurzen Stopps zum Tanken ⛽️ und Essen 🥘 waren wir auch hier nach 2,5 Stunden angekommen.
    Den älteren Herren verabschiedeten wir hier und hießen gleichzeitig 3️⃣ neue Personen willkommen. 🤗

    Wir persönlich, hatten „El Salvador“ nur als optionale Versandstelle 📦 für die Drohne 🚁 auf dem Schirm, falls es in Guatemala nicht geklappt hätte. 🤷🏼‍♂️ Wir haben uns aber während der Durchreise 🚌 schon etwas geärgert, da es optisch wirklich 🌴 🌊 🏔️ vielversprechend aussah. (Auf den Bildern keineswegs zu erkennen) 😬🙆🏻‍♂️

    Nun war es leider nicht mehr zu ändern. Die nächsten 5️⃣ Stunden haben wir aufmerksam die Landschaft beobachtet, uns mit den „Neuen“ ausgetauscht 🗣️🗯️ und endlich mal das „Mittagstief“ - „Mittagstief“ sein lassen. 😴😉

    Auch auf dieser Fahrt wurden wieder einige Pausen 🅿️ eingelegt, sodass wir gegen 16:00 Uhr die Ausreisestelle von „El Salvador“ erreichten. 🛃 Die Dame hier kam ebenfalls zum Van, gleichte unsere Gesichter 😎 mit denen der Pässe 🆎 und verpasste uns nach nicht einmal 24 Stunden den Ausreisestempel. 💮✅
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