• 5 Hechte on Tour
  • 5 Hechte on Tour

Slowakei, Ungarn und Rumänien

Dies wird eine Reise mit hoffentlich vielen Abenteuern. Denn zum ersten Mal heißt es nicht 5 Hechte on tour sondern diesmal sind es nur zwei von uns. Die nächsten zweieinhalb Monate werde ich mit meinem Hund alleine durch Europa reisen. Leia mais
  • Der Nationalfeiertag Ungarns

    20 de agosto de 2024, Hungria ⋅ ⛅ 22 °C

    Wow was war das mal wieder für ein mega Tag. Heute morgen wurde ich von den Kampfjets der ungarischen Streitkräfte geweckt und bei der Gassirunde erklommen Ilvy und ich einfach mal den höchsten Berg von Budapest. Die Seilbahn nehmen kann ja jeder aber unfreiwillig bis auf 528 Meter ohne Trinken oder Wanderausrüstung zu steigen, nur weil einen der Ehrgeiz gepackt hat, so super schlau (dumm) kann nur ich sein. Bis 14 Uhr war bei Ilvy und mir dann chillen angesagt. Um 15 Uhr waren Brandl, Bodnár und ich dann verabredet. Also hieß es um 14 Uhr für mich ab zum Bus und in die Stadt. Gegen 14:53 kam meine Tram. Da durch den Nationalfeiertag aber die Straße wegen der ganzen Stände geschlossen war, fuhr ich ausversehen wieder mit der Bahn zurück. Also nochmal umsteigen und wieder zu dem Punkt fahren. Danach musste ich 2 km laufen und endlich sah ich Brandl zwischen der Menschenmenge. Ihre Schwiegermutter lernte ich heute auch kennen. Wir gingen zuerst zum Parlament, dort war die Warteschlange aber so lang, dass wir lange Zeit spazieren gingen um dann dazu entschieden uns in ein Café zu setzen. Gegen 18 Uhr fuhr ich dann zurück zu Ilvy um sie zu versorgen. Um neun sollte schon das Feuerwerk losgehen, weswegen ich mich ein bisschen beeilen musste. Wieder im Centrum angekommen suchte ich mir einen Platz am Wasser. Zu Brandl und Bodnár wollte ich nicht mehr, weil sie erstens 10 km weg waren und zweitens wurde ein Gewitter angesagt und es war noch nicht klar, ob das Feuerwerk stattfinden würde. Immer wieder kamen Durchsagen mit neuen Infos, doch niemand wusste wirklich etwas und am Himmel zuckten die Blitze wie sonst was. Kurz vor neun Uhr wurde dann durchgesagt, dass das Feuerwerk auf 22 Uhr verschoben wird. Ich nutzte die Chance und suchte mir einen noch besseren Platz. Dann hieß es warten. Als die Show dann endlich anfing wurde es still überall und alle schauten gebannt zu. Denn das Feuerwerk war Teil einer Geschichte. Die Geschichte der Entstehung von Hunnen und Magyaren. Diese wurde an der Außenfassade vom Parlament gezeigt. Die ganze Show war spektakulär und ein absoluter Gänsehautmoment. Das Feuerwerk erstreckte sich über drei Brücken und auf der Donau direkt. Dafür wurden umgerechnet ungefähr 5 Millionen Euro und 2 Milliarden Forint ausgegeben und das nur für das Feuerwerk. Nach der grandiosen Show musste ich irgendwie wieder zum Campingplatz kommen doch meine direkte Verbindung fuhr seit zwei Stunden nicht mehr. Ich versuchte mir ein Taxi zu bestellen aber auch da hatte ich keine Chance. Also suchte ich mir eine andere Verbindung zum Campingplatz raus und nachdem Bus Nummer eins die anderen Passagiere und mich stehen gelassen hatte war ich nach einem mal umsteigen in der Nähe des Campingplatzes angekommen. Jetzt musste ich nur noch ein paar Minuten laufen, doch durch die vielen Erkundungstouren mit Ilvy wusste ich sofort wo ich war. Ich schaltet das Navi aus und als ich dann das vertraute Luxusauto am Straßenrand und den plätschernden Abfluss hörte wusste ich, jetzt sind es nur noch ein paar Schritte und schwups habe ich wieder eine Situation gemeistert. Nun gibt es erstmal einen Mitternachtssnack und dann geht es ins Bett, damit ich für morgen wieder fit bin.Leia mais

  • Wo sind die Biber?

    21 de agosto de 2024, Hungria ⋅ ⛅ 26 °C

    Tja heute hieß es wieder einmal Abschied nehmen. Ich habe den Campingplatzbesitzer schon ein wenig in mein Herz geschlossen. Aber wer wird da nicht schwach, wenn jemand sich so toll um den eigenen Hund kümmert. Jeden Tag kam er um mit Ilvy zu spielen und gab ihr Leckerlis. Selbst heute morgen, als ich gerade auf dem Weg zum Geldautomaten war, hielt er mitten auf der Straße an und gab Ilvy ihr Leckerli. Sie liebt ihn dafür über alles. Als dann alles eingepackt war ging es los. Vielleicht werde ich irgendwann einmal zurück kommen. Mein heutiges Ziel war die Stadt Visegrád. Außer der Lage direkt an der Donau beeindruckte mich diese aber nicht besonders. Ich schaute mir eine Ruine an und lief am Donauufer entlang. Meine Füßen schmerzten extrem, da sich mittlerweile große Blasen gebildet hatten. Als ich mit meiner Tour fertig war ging ich zum Mittag in ein Restaurant und ruhte mich aus. Danach fuhr ich hoch zu der Burg von Visegrád. Diese war aber leider total überlaufen und da hatte ich nicht besonders Lust drauf. Deswegen suchte ich mir etwas versteckt einen Parkplatz und ließ die Drohne steigen. So langsam wurde es spät und ich fing an mir einen Schlafplatz zu suchen. Alle Campingplätze in der Nähe sagten mir absolut nicht zu oder waren geschlossen und somit stehe ich jetzt direkt an der Donau bzw. an einem Seitenarm der Donau. Laut einer Tafel soll es hier sowohl Otter als auch Biber geben aber auf meiner Runde mit Ilvy konnte ich keine der genannten Tiere sehen und auch keine Indizien, dass es sie hier überhaupt gibt. Ein mulmiges Gefühl habe ich auf jeden Fall. Ich fühle mich schutzlos aber ich gehe heute früh schlafen, damit die Nacht so schnell wie möglich ein Ende hat.Leia mais

  • Immer an der Donau entlang

    22 de agosto de 2024, Hungria ⋅ ☁️ 26 °C

    Auch heute morgen habe ich keine Biber oder Otter gesehen. Es ging für mich also weiter nach Esztergom. Direkt an der größten Kirche Ungarns parkte ich dann und schaute mir die Kirche an. Ich kam sogar kostenlos in die Schatzkammer, da gerade niemand da war, der die Tickets kontrollierte und ich ehrlich gesagt auch nicht wusste, dass der Eintritt etwas kostete. Danach buchte ich eine Tour auf die Kuppel der Kirche. Nach ungefähr 435 Stufen konnte ich dann einen wunderschönen Ausblick auf die Donau und die Stadt genießen. Als ich gerade fragen wollte, ob ich die Drohne steigen lassen dürft, lernte ich Ana und Kai kennen. Ana arbeitete an der Information der Kirche und Kai leitet ein Unternehmen mit über 100 Angestellten in der Pfalz. Wir unterhielten uns lange und beide empfahlen mir noch in die Gruft der Kirche zu gehen. Dort unten liegen Bischöfe und Päpste aus mehreren Jahrunderten aber auch Zivilisten mit dem nötigen Kleingeld sind hier begraben. Genaugenommen wurden sie in den Beton eingemauert. Nach der Besichtigung der Kirche holte ich Ilvy aus dem Auto und wir spazierten gemeinsam durch die Stadt und einmal in die Slowakei rüber und wieder zurück, da die Donau genau die Landesgrenze ist. Im Anschluss ging es dann zu einem alten Fabrikgebäude, welches auf riesigen Stelzen mitten in der Donau steht. Das Gebäude ist schon lange nicht mehr in Betrieb. So langsam wurde es spät und ich fing an mir einen Platz für die Nacht zu suchen. In der Nähe meines morgigen Ziel's wurde ich fündig. Mit Blick auf die Donau genoss ich noch einen wunderschönen Sonnenuntergang und las weiter mein Buch.Leia mais

  • Streunerleben

    23 de agosto de 2024, Hungria ⋅ ☀️ 32 °C

    Meine Tour startete heute mit einem Rundgang durch "Tata". Zuerst ging es zum Glockenturm, wo ich mir das Glockenspiel anhörte. Danach schaute ich mir das Schloss und die Burg an. Weiter ging es zu einem See, wo ich mit Ilvy einen schönen Spaziergang machte und die Drohne steigen ließ. Ich trainierte auch ein bisschen mit ihr, nach meinen neuesten Erkenntnissen durch einen Hundepodcast. Weiter ging es dann zu einem anderen See. Und dieser ist etwas ganz besonderes. An diesem See sind die Häuser nicht nah am Wasser gebaut sondern auf dem Wasser. Durch lange Stege sind sie mit dem Festland verbunden. Das war ein wirklich schönes Bild. Auch hier ließ ich meine Drohne steigen. Auf dem Weg zurück erlebte ich dann etwas trauriges.An einer Sandstraße lief ein Straßenhund entlang. Diese Hunde gehören zwar auch meistens jemandem aber sie werden sich selbst überlassen und nur ab und an gefüttert. Dort stand ein Futternapf und dieser war voller Maden, da die letzten Reste des Feuchtfutters nicht angerührt wurden. Ich befreite den Napf von den Maden und füllte neues Futter nach, welches ich extra für Streuner im Auto dabei habe. Der Hund selber war wirklich lieb und ich schenkte ihm ein paar Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit. Seine Pfote muss einmal komplett gebrochen gewesen sein und ist total falsch wieder zusammengewachsen. Auf jeden Fall hatte die Pfote keine natürliche Stellung. Neben dem Hund waren dort auch noch eine Baby Katze und eine große Katze. Diese drei brachen mir das Herz, denn mehr als das kleine bisschen an Aufmerksamkeit, Futter und Liebe konnte ich ihnen nicht geben. Schweren Herzens fuhr ich weiter. Gut eine Stunde später kam ich an meinem Schlafplatz an. Ich bezahlte gerade mal sechs Euro inkl. Strom. Ich fing direkt an dort meine Wäsche zu waschen. Ich kochte mir noch Abendessen und setzte mich nach draußen vor die Tür. Gegen 22 Uhr kam dann eine Katze zu mir und ich kann mit Glück sagen, dass Ilvy sie nicht bemerkt hat. Ich glaube so nah war noch nie eine Katze an Ilvy dran. Als die Kleine bemerkte, dass da in der Dunkelheit ein Hund lag, haute sie schnell ab.Leia mais

  • Auf die Plätze fertig putzen!

    24 de agosto de 2024, Hungria ⋅ ☀️ 34 °C

    Heute morgen nahm ich noch schnell meine fertige Wäsche von der Leine, legte sie ordentlich zusammen und dann ging es ab zu Beethoven. Eher gesagt zu einem Schloss, wo er damals ein paar Lieder komponiert hat. Das Schloss selber war wirklich schön aber leider konnte man es (zumindest heute) nicht betreten. Da ich Ilvy im Auto lassen musste blieb ich auch nicht all zu lange im Schlosspark sondern ging schnell wieder zu meinem Liebling. Da der gestrige Campingplatz sehr günstig war und auch nicht gerade schlecht, entschied ich mich dazu, auch heute Nacht wieder an der Sportanlage zu stehen. Wieder dort angekommen sollte ich plötzlich 9,90€ bezahlen anstatt wie gestern 6,36€. Es war zwar ein anderer Mann als gestern da aber den plötzlichen Preisanstieg verstand ich dennoch nicht. Ich wollte gerade mehr Geld aus dem Auto holen da meinte der freundliche Herr schon, dass ich den gleichen Preis wie gestern bekommen würde. Ich freute mich sehr darüber und als ich dann auf neinem Platz stand hieß es an die Putzgeräte und los. Mein Auto bekam eine komplette Innenreinigung und wurde wieder richtig hübsch gemacht. Immerhin bin ich schon einen Monat unterwegs. Den Rest des Tages nahm ich mir dann zum erholen und Wäsche waschen. Abends ging ich dann noch eine schöne Runde mit Ilvy und sie lernte vernünftig an Joggern vorbei zu gehen ohne angeleint zu sein und Selbstbeherrschung bei anderen Hunden zu zeigen. Als Belohnung spielten wir dann noch ,,Rum!!!" Dabei wird ihr ein Gegenstand gezeigt um den sie rumlaufen soll und sie liebt diese Art von Beschäftigung einfach. Als ich dann am Abend noch draußen saß und auf mein Essen wartete kam sogar ein Igel vorbei. Ich freute mich über mein sauberes Auto und meine frisch gewaschene Kleidung. An dieser Freude halte ich aufjedenfall bis morgen fest.Leia mais

  • Ornamente wo das Auge hinschaut

    25 de agosto de 2024, Eslováquia ⋅ ☀️ 33 °C

    Auch heute war mein Ziel wieder eine Stadt. Diesmal ging es nach Györ. Leider hatten hier Sonntags alle Geschäfte geschlossen. Da das nicht in allen Städten in Ungarn so ist, war ich darauf nicht vorbereitet. Dennoch ließ ich mir die Stadtbesichtigung nicht entgehen. Ich hatte für das Womo einen schönen schattigen Platz gefunden und ließ Ilvy mal im Auto. Das war auch eine gute Entscheidung denn die Termperatur stieg auf über 36 Grad. Die Stadt war wirklich schön. An jeder Wand waren tolle Ornamente und auch die Stimmung war wirklich entspannt. Eines der Ornamente zeigte das Auge in einem Dreieck. Eigentlich kannte ich dieses Zeichen nur aus dem Iluminati Orden. Nach einer kleinen Recherche aber konnte ich feststellen, dass dieses Auge das Auge Gottes darstellt. Dennoch verwendete auch der Iluminati Orden um 1776 dieses Sympbol, was ich davon herleite, dass der Gründer ein Kirchenrechtler war. Nach ein paar Stunden ging ich wieder zurück zu Ilvy und wir fuhren weiter. Es ging zu einer Tankstelle und dann weiter zu einem Bauernhof, wo ich die Nacht über stehe. Dieser liegt genau hinter der slowakischen Grenze, da ich keinen guten Schlafplatz auf der ungarischen Seite gefunden hatte. Auf dem Hof fühlte ich mich sofort wohl. Mein Auto steht jetzt vor vier Traktoren auf einer Wiese. In der Gegend drum herum sind noch weitere Höfe und auf dem abendlichen Spaziergang mit Ilvy sah ich Störche, Pferde, ein Pony, Katzen, Hühner und sogar zwei Zackelschafe. Es gab auch wieder einen schönen Sonnenuntergang, auch wenn Ilvy und ich dabei von allem möglichen Viechzeug befallen wurden. Später kochte ich noch Abendessen und lieh einem deutschen Pärchen einen Teil meines Stromkabels, damit auch sie kurz ihr Womo aufladen konnten. Mit einem Buch in der Hand ließ ich den Abend ausklingen.Leia mais

  • Das bedeutendste Kloster Ungarns

    26 de agosto de 2024, Hungria ⋅ ☁️ 28 °C

    Heute ging es zu dem bedeutendsten Kloster Ungarns. Nachdem ich auch heute morgen keine Biber, trotz Hinweisschild gesehen habe, glaube ich langsam das es diese Tiere an der Donau gar nicht gibt. Das ist bestimmt nur um Touristen anzulocken. Oder braucht man göttliche Hilfe? Von weitem konnte ich das Kloster schon sehen, wie es hoch oben auf einem Berg trohnt. Gegen 13 Uhr war ich da und bekam zu erfahren, dass erst ab 14:30 wieder alles zu besichtigen sei, da vorher gebetet wird. Ich ging also zuerst in den Botanischen Garten und zu den Wiesen, wo die Benediktiner Lavendel und andere Dinge anbauen, um daraus dann später verschiedene Dinge herstellen. Auf dem Parkplatz auf dem ich mein Womo geparkt hatte, sollte man eigentlich Geld zahlen. Ehrlich gesagt hatte ich das erst ein bisschen ignoriert aber als ich von der Gassirunde mit Ilvy wiederkam wollte ich wirklich bezahlen. Auf einmal war da ein ,, Defekt" Schild an dem Automaten, einen weiteren gab es nirgends. Göttliche Fügung? Kurz vor 14:30 Uhr stand ich dann wieder an der Kasse und holte mir ein Ticket für eine ungarische Führung, da keine anderssprachigen Führungen angeboten wurden. Um 15 Uhr sollte die Führung starten aber ich saß am Treffpunkt ganz allein. Plötzlich kam dann die Ticketverkäuferin zu mir und meinte, dass ich die Einzige wäre und das sie mir eine private Führung geben würde, sogar auf Deutsch, weil sie die Sprache beherrschte. Erst der Parkautomat, dann eine private Führung auf deutsch, dass Leben meinte es heute gut mit mir. Die Dame nahm sich unglaublich viel Zeit für mich und erklärte mir alles ganz genau. An dem Kloster dran ist ein Jungeninternat, angeblich dass Beste in ganz Europa. Die Jungen die hier lernen bekommen später die besten Jobs, erklärte sie mir. Besichtigt haben wir die Basilika, die Unterkirche, den Kreuzgang, die Schatzkammer, die Bibliothek und ich alleine schaute mir dann noch eine Ausstellung an. Die Basilika faszinierte mich wirklich sehr, aber eher wegen der so durchdachten Bauweise. Sie ist so gebaut, dass einzelne Treppen die Lebensabschnitte eines Menschen zeigen sollen. Ganz unten stand das Taufbecken, darauf folgte das Jugendalter, das Erwachsenenalter und ganz oben war dann die längste Treppe und eine komplett freie Fläche ohne Möbel und sonstiges. Diese Ebene soll den Tod darstellen, in der man den Platz hat, bei Gott zu sein. In der Unterkirche liegen übrigens drei Menschen begraben. Eine Prinzessin, ihr letzter Ehemann und ein weiterer Mann. Gegenüber den Gräbern gibt es eine Einwölbung, aus Mamor gefertigt. Dort sollte ich mich hineinsetzten und mich ganz hinten anlehnen. Hätten meine Füße dann noch den Boden berührt, wäre ich, laut einem Mythos, die nächste Königin Ungarns geworden. So ein Mist, ich habe zu kurze Beine. Eine weitere Legende besagt, dass hinter dieser Einwölbung ein Teil des ersten Mönchs dieses Klosters einbetoniert sein soll und das, wenn man sich auf diesem Platz etwas ganz fest wünscht, es dann auf jeden Fall in Erfüllung geht. Also wünschte ich mir etwas und dann ging es weiter zum Kreuzgang und zur Schatzkammer. In dieser werden echtes Gold und echte Edelsteine aufbewahrt. Der letzte Abschnitt meiner privaten Führung endete in einer wundervollen Bibliothek. In dieser gibt es sogar einen geheimen Raum, welchen ich suchen durfte. Ich lag nur knapp daneben. Die Bibliothek umfasst in etwa 250000 Bände. Die Bücher im unteren Bereich sind auf Latein und Deutsch. Bei den meisten Büchern handelt es sich um Wissenschaftsbücher. Über einem der Durchgänge war ein Kunstwerk mit einem Fehler geschaffen worden. Darauf wird Archimedes mit dem Satz des Pythagoras gezeigt. Er war zwar auch Mathematiker aber er wurde nie damit in Verbindung gebracht. Nachdem ich mit allem durch war ging ich noch in den Klostershop. Hier wurde alles verkauft, was die Mönche selbst herstellen. Ich kaufte Apfelsaft, Halsbalsam mit Eukalyptus, Lavendelhonig, Minzhonig und Apfel- Lavendel Marmelade. Danach ging es zu einem Campingplatz, in der Nähe meines nächsten Zieles. Der Platz ist leider viel zu überfüllt und unpersönlich. Doch ich will ja nicht meckern. Auf dem Spaziergang mit Ilvy spielten wir ein bisschen und es gab ein knallhartes Training. Nun ruhe ich mich ein bisschen für den morgigen Tag aus.Leia mais

  • Schloss Versailles neu verföhnt

    27 de agosto de 2024, Hungria ⋅ ☀️ 29 °C

    Sziasztok kedveseim oder auf deutsch Hallo ihr Lieben. Heute ging es für mich zum ungarischen Versailles. Hier nennen die das nur Esterhaz. Ilvy musste leider im Auto bleiben aber das Wetter ließ dies ohne Bedenken zu. Der Vorgarten des Schlosses ist schon wunderschön. An beiden Seiten gibt es jeh einen Springbrunnen und in der Mitte lenkt ein großer Springbrunnen den Blick auf sich. Dahinter dann das prachtvolle Schloss, welches einen von allen Seiten umgibt. In den einzelnen Gebäudeteilen gab es mehrere Ausstellung, von chinesischem Porzellan bis hin zu Gemälden. Auch einige Räumlichkeiten der damaligen Fürstenfamilie sind mit originalen Möbelstücken ausgestattet. Diesmal erkundete ich das Schloss auf eigene Faust, es waren kaum Leute da und so konnte ich mir Zeit lassen und mir ganz entspannt alles anschauen. Ein paar 100 Meter weiter schaute ich mir dann auch noch den Rosengarten an, dieser blühte aber nicht mehr so prachtvoll. Als ich mit der Besichtigung durch war ging es erstmal zu Fressnapf. Der Podcast den ich höre hat mich darauf gebracht Ilvy das Apportieren beizubringen. Also holte ich einen Futterbeutel und danach dann bei Lidl Fleischwurst. Dort wurde ich dann auch gleich mal alle meine Pfandflaschen los. Etwas später machte ich mich dann auf die Suche nach einem geeigneten Platz für die Nacht. In meiner näheren Umgebung war das garnicht so einfach. Dennoch wurde ich fündig und sagte dem Betreiber telefonisch, dass ich gleich anreisen würde. Dort angekommen war das Tor geschlossen und auf mehrfaches klingeln kam auch keiner. Auch bei meinen weiteren Anrufen hob niemand mehr ab. Wenn die kein Geld verdienen wollen haben sie halt Pech und somit fuhr ich dann noch eine gute Stunde, bis ich herzlich auf einem privaten Campingplatz in Empfang genommen wurde. Ich suchte mir den schattigsten Platz und fing an mein neues Buch zu lesen, da ich das andere durch habe. Irgendwann begann ich dann mit Ilvy langsam das Apportiertraining aufzubauen. Das klappte schon wirklich gut. Ilvy war noch kurz im See des Campingplatzes baden und dann gingen wir eine schöne Gassirunde entlang vieler Felder. Auch wenn es schon dunkel ist sitze ich noch immer mit ihr draußen. Im Gebüsch knackt und raschelt es überall und in der Ferne bellen Hunde. Es ist ein schöner Abend und ich hoffe das noch viele weitere folgen werden.Leia mais

  • Pápa???

    28 de agosto de 2024, Hungria ⋅ ⛅ 30 °C

    Ja richtig gelesen heute ging es in die kleine Stadt Pápa. Ich fand den Namen so super, dass ich da einfach hin musste. Wirklich viel gab es allerdings nicht zu sehen. Es gibt eine schöne Kirche, diese war jedoch wegen Bauarbeiten gesperrt. Ein Schloss gibt es auch aber nicht in dem Prunk den ich mir gestern angeschaut habe. Es ging dann noch für mich in einen super Discounter und danach mit Ilvy in den Park. Heute gab es für sie die Lektion ,, Ruheübung". Dabei gehen wir erst spazieren und ich setzte mich dann zufällig auf eine Bank und beachte Ilvy nicht mehr. Ich habe in der Zeit ein Buch gelesen. Das Ziel besteht darin, dass der Hund lernt Langeweile auszuhalten und eine gute Kontrolle über den aufkommenden Frust zu erlangen. Es hat schon gut geklappt aber ein paar mehr Durchgänge braucht es dabei schon noch. Zum Sonnenuntergang bestieg ich dann den höchsten Berg den ich finden konnte und schaute mir den Sonnenuntergang zusammen mit Ilvy an und da das noch nicht perfekt genug war, entdeckte ich auch noch einen Heißluftballon am Himmel. Am Abend kümmerte ich mich dann noch ein bisschen um die Planung meiner Rumänienroute und ließ mich dabei wiedereinmal von dem Gezirpe der Grillen begleiten.Leia mais

  • Die letzte große Etappe in Ungarn

    29 de agosto de 2024, Hungria ⋅ ☀️ 30 °C

    Tja heute morgen fand ich mein Auto nicht gerade sauber vor. Ich dachte schon Ilvy hätte in der Nacht einen Hasen gekillt aber nein sie ist endlich mal läufig. Nachdem ich alles sauber gemacht hatte, verabschiedete ich mich nach einem sehr ausgiebigen Gespräch von den Campingplatzbesitzern. Der Vater vom jetzigen Besitzer nahm mich nochmal ganz fest in den Arm und sagte ich solle immer gut auf mich aufpassen. Ich mochte die beiden wirklich sehr gerne. Dennoch ging es für mich weiter. Eigentlich sollte es zu einem See gehen, welcher alle 72 Stunden sein Wasser auf natürliche Weise auswechselte. Dieser war aber unglaublich überfüllt, sodass ich nicht mal einen Parkplatz fand. Ich fuhr also weiter und stellte mich in der Stadt Keszthely auf einen privaten Stellplatz. Nun war ich also am Balaton angekommen. Dies ist das letzte große Ziel von meiner Tour durch Ungarn. Danach kommen nur noch ein paar kleine Ziele und dann geht es nach Rumänien. Auf dem Stellplatz standen nur Deutsche und somit wurde ich erstmal von vielen Leuten hier ins Verhör genommen. Bist du wirklich alleine unterwegs? Wie lange geht deine Reise noch? Und noch weitere Fragen die ich gerne beantwortete. Die Menschen hier sind wirklich lieb und wir tauschten viele Tipps und Abenteuer aus. Gegen 13 Uhr ging ich mir dann die Stadt angucken. Zuerst ging ich zum Schloss. Dort angekommen schaute ich mir den Palmengarten und den Vogelgarten an. In beiden Gärten konnte man sehr interessante Arten entdecken. Bei einem Bummel im Centrum holte ich mir noch ein paar Zutaten für mein Abendessen welches ich kochen wollte. Auf dem Weg zurück kam ich an einer Buchhandlung vorbei und da konnte ich einfach nicht wiederstehen. Obwohl es auch deutsche Bücher zur Auswahl gab wollte ich mal ein englisches Buch probieren. Als ich dann später mit Ilvy Gassi ging sah ich zum ersten Mal den Balaton. Dieser liegt gut 100 Meter von meinem Stellplatz entfernt hinter einer Baumwand. Der See war wunderschön und so friedlich. Mit Ilvy ging ich dann als Übung durch große Menschenmengen und als Belohnung durfte sie dann im Hundefreilauf ein bisschen ohne Leine laufen. Mein anschließendes Abendessen war wirklich lecker, es gab gebackenen Feta mit Tomaten.Leia mais

  • Einfach mal runterkommen

    30 de agosto de 2024, Hungria ⋅ ☀️ 33 °C

    Nachdem ich die letzten Tage und Wochen eigentlich immer unterwegs war, schaltete ich heute mal einen Gang runter. Es war Entspannung angesagt. Das klappt bei mir aber immer nicht so gut und deswegen schlenderte ich trotzdem durch die Straßen von Keszthely. Ich schaute in ein paar Souvenirläden und entschied mich dann später anstatt für Souvinirs für mein ungarisches Lieblingsgericht Lángos und einen Baumstriezel, da diese hier an jeder Ecke verkauft werden. Den Rest des Tages wurde ich dann wieder zur Leseratte und schaute wo ich nach Rumänien rüberfahren würde. Den Abend verbrachte ich dann mit Ilvy auf einer Bank direkt mit Blick auf den Balaton. Auch heute war dieser seidig glatt. Ich beobachtete einen Angler neben mir, der jede Menge Fische aus dem Wasser holte und machte mit Ilvy wieder eine Ruheübung. Über dem Wasser flog ein Hängegleiter. Seit dem Start meiner Reise finde ich jeden Tag ein Stück weiter zu mir selbst. Es ist erstaunlich wie viel sollte, könnte, müsste von einem abfällt, wenn man sich für längere Zeit nur mit den Basics wie kochen, essen und Körperpflege beschäftigt. Wenn man nicht permanent von der lauten Welt da draußen abgelenkt und reizüberflutet wird. Wenn man stattdessen endlich mal so richtig zu sich kommen kann.Leia mais

  • Hoch über dem Balaton

    31 de agosto de 2024, Hungria ⋅ ☀️ 32 °C

    Als ich heute morgen den Campingplatz bezahlen wollte wurde ich noch kurzfristig zu den Besitzern ins Haus eingeladen. Wir unterhielten uns über meinen Studienplatz und über Ungarn und Deutschland. Es war sehr interessant mal ein ungarisches Wohnhaus von innen zu sehen. Als wir fertig waren verabschiedete ich mich noch schnell von ein paar Leuten, mit denen ich mich gut verstanden hatte. Beim abwaschen schnackte ich noch mit einer Dame aus Nordrhein-Westfalen. Mein erstes Ziel heute war ein Aussichtsturm. Google Maps sagte ich könne da mit dem Auto hoch. Google Maps lag leider falsch und somit befand ich mich mal wieder auf einer viel zu schmalen Straße, wo ich die ganze Zeit betete das niemand von vorne kommt. Das Gute dabei war, dass ich die ganze Zeit einen mega Ausblick hatte. An den besten Stellen konnte ich nur leider nichteinmal die Tür öffnen, da es zu eng war. Nachdem ich von wohl jede Hecke und jeden Strauch gestreift habe, landeten mein Camper und ich wieder sicher und heil auf einer normalen Straße. Das war mal ein schöner Adrenalinkick für den Start in den Tag. Weiter ging es dann zu einer Farm, wo es die Hausrassen Ungarns zu sehen geben sollte. Leider hat mein Navi mich aber komplett veräppelt und somit brach ich das ganze dann irgendwann ab. Es ging also zu Tesco, wo ich mir große Vorräte an Getränken kaufte. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass ich noch genügend Zeit für eine Burgruinenbesichtigung hatte, bevor ich auf meinen reservierten Platz auf einem Campingplatz musste. Die Burgruine war sehr interessant und ich hatte einen wundervollen Blick auf den Balaton und auf das Innenland. Auf dem Weg zum Auto schaute ich mir dann noch eine kleine Kirche an. Nach einem kurzen Stopp zum tanken ging es dann aber zum Campingplatz. Obwohl ich keine Parzelle mit Blick auf den Balaton reserviert hatte kann ich den See trotzdem vom Auto aus sehen. Nachdem ich dann meine Reiseroute für Rumänien auf einer Landkarte eingezeichnet hatte ging ich mit Ilvy zum See. Der See glich am Einstieg eher einem Schlammloch. Ilvy steckte sehr tief im Schlamn und ich war später auch bis zu den Knien weg. Als wir dann beide aussahen wie Schweine rannte sie wie eine Verrückte zum Hundeauslauf, wo sie zwei winzige Hunde als Katzen vermutet hatte. Enttäuscht merkte sie dann dass es keine Katzen waren. Schon mit rot angelaufenem Kopf zog ich sie dann in die Damendusche, um sie sauber zu machen. Das Resultat war, dass ich klitsch nass war und der Hund noch genauso dreckig wie vorher. Da sie sich in der Duschkabine und auch im Vorraum mehrmals schüttelte, sah das ganze Duschhaus aus, als hätte da jemand Schlammcatchen veranstaltet. Das Gute war, es gab keine Zeugen. Da der Hund aber immer noch dreckig war benutzte ich ein paar Handtücher, die ich jetzt wohl verbrennen kann. Ich versuchte mich einfach noch ein bisschen zu entspannen und genoss die Aussicht auf einen Berg und Ilvy war glücklich. Denn nur ein dreckiger Hund ist ein glücklicher Hund. 😤Leia mais

  • Drohnenbuddies

    1 de setembro de 2024, Hungria ⋅ ☀️ 32 °C

    Mein Tag begann heute im anliegenden Restaurant, mit einem leckeren Frühstück, welches alle Campingplatzbesucher kostenlos bekommen. Es gab ein große Buffet, mit allen möglichen Speisen. Und ich bekam schon ein richtiges Hotelfeeling. Nach dem Frühstück ging es dann direkt los, zu meinem ersten Ziel. Dies sollte ein Friedhof sein, doch natürlich kein gewöhnlicher. Tja am Ziel angekommen stand ich dann plötzlich in einer Sackgasse am Feldrand. Da das nicht richtig sein konnte suchte ich einfach die nächste Kirche und parkte dort. Auch wenn ich keinen Friedhof sah eilte ich eifrig die Kirchtreppen hinauf und war plötzlich Teil eines Gottesdienstes. Das war so nicht geplant aber was habe ich schon zu verlieren? Ich machte den Gottesdienst einfach mit und hörte mir die schönen Gesänge der Leute an. Wenn sie Amen sagten sagte ich es auch. Als ich nach dem Gottesdienst hinter der Kirche Luft schnappen wollte sah ich ein Stück weiter dann auch endlich den Friedhof. Dieser Friedhof steht unter Denkmalschutz. Als Zeichen seiner ewigen Liebe meißelte, vor langer Zeit, ein Steinmetz einen Grabstein in Herzform. Seine Verlobte war tragischerweise im Plattensee ertrunken. Und weil Romantik ansteckend ist, taten es ihm viele andere Trauernde gleich.Auf dem Weg zu meinem nächsten Ziel kam ich an einem Schild mit der Aufschrift ,, Tank drive" vorbei. Ich googelte die Website und sah, dass eine Fahrt am Steuer des Panzers mich 151,38 € kosten sollte. Das war für mich viel zu viel für ein paar Minuten Fahrt und somit vergaß ich diese Idee ganz schnell. Auf einem Parkplatz stellte ich dann mein Auto ab und krakzelte mit Ilvy einen Berg mit rund 60 Grad Steigung hoch. Immer wieder rutschten wir ab, da der Boden nur aus Sand bestand. Es war echt gefährlich. Oben angekommen sahen wir dann plötzlich einen normalen Weg ohne Steigung und ohne Sand. Danke Google Maps. Doch wir hatten unser Ziel gefunden, die Höhlenwohnungen, von Einsiedlern gebaut. Insgesamt vier Stück haben Ilvy und ich uns angeschaut. Dabei begleitete uns immer wieder ein Wahnsinnsausblick. Nachdem ich mich mit einer kleine Gruppe, die ich traf, noch ein bisschen über die Höhlen und den Weg ausgetauscht hatte, gingen wir diesmal einen vernünftigen Weg wieder hinunter vom Berg. Ich fuhr noch ein bisschen über die Halbinsel Tihany aber fand nichts weiter, was mich interessiert hätte also machte ich mich wieder auf den Rückweg zum Campingplatz. Und auf einmal war es da wieder, das Schild von der Panzerfahrt. Ich überlegte nicht lange, setzte den Blinker und fuhr auf einem Sandweg in Richtung einer Lichtung. Da stand er, ein echter, funktionstüchtiger Panzer. Ich ging zu den beiden Männern, die ich schon von weitem sah und fragte einfach mal, was sie mir anbieten würden, wenn ich nicht selber fahren möchte. Zu meiner großen Freude und Überraschung sagte einer der Männer, dass ich für 7€ als Passagier mitfahren könnte. Das ließ ich mir auf keinen Fall entgehen. Ich durfte mich in dem ganzen Panzer umsehen und mich sogar reinsetzen. Nach einer Wartezeit von einer Stunde, wo ich mich mit den beiden Männern unterhielt und mit ihrem Hund fremd kuschelte, kam dann eine Gruppe von vier ungarischen Männern und die Tour konnte losgehen. Die Männer waren unglaubliche Gentelmans und so ließen sie mir bei allem den Vortritt und ich durfte genau hinter dem Fahrer sitzen. Dieses Gefühl auf einem Panzer mitzufahren war unbeschreiblich. Dieses Erlebnis kann man einfach nicht in Worte fassen. Das Ding war irre laut und hat gequalmt wie sonst was aber es hat so viel Spaß gemacht. Einer aus der Männertruppe hatte eine selbstgebaute Drohne dabei und ich fing an mit ihm zu reden. Auch ich holte meine Drohne und wir flogen zusammen ein paar Runden während ich die Chance nutzte um den Panzer ein bisschen in Action zu filmen. Die Blicke der anderen Männer waren unbezahlbar, als ich meine Drohne startete. Damit hatten sie wohl bei einem Mädchen nicht gerechnet. Nach einer Weile waren wir fertig und verabschiedeten uns. Die Männer waren echt super und die Zeit mit ihnen zusammen hat Spaß gemacht. Und ich bin zum ersten Mal in meinem Leben Panzer gefahren. Irgendwann war ich dann wieder auf dem Campingplatz angekommen und las noch etwas. Mit Ilvy ging ich dann wieder ganz spontan irgendeine Strecke, mit dem Ziel so hoch wie möglich auf einen Berg zu kommen. Es ist schon fast ein tägliches Ritual, mir einen möglichst hohen Punkt zu suchen, um mir dann den Sonnenuntergang anzuschauen. Und auch diesmal meinte man es gut mit mir. Ich nahm zufällig die richtigen Straßen und hatte einen wunderschönen Ausblick auf die Burgruine von gestern, auf den Sonnenuntergang, das Tal und den Balaton. Besser hätte der Tag nicht enden können.Leia mais

  • Seehöhle Tapolca

    2 de setembro de 2024, Hungria ⋅ ⛅ 29 °C

    Für die Seehöhle von Tapolca habe ich schon vor zwei Tagen online ein Ticket gekauft. Das war auch gut so, denn somit hatte ich meinen Platz sicher und musste nicht in der langen Schlange vor dem Eingang stehen, wo die Hälfte der Besucher weggeschickt wurde. Zuerst schaute ich mir das Museum über die Entstehung der Höhle und die Geschichte des Ortes an. Nach ca. 15 Minuten wurden wir dann in die Höhle reingelassen. Bewusst stellte ich mich ans Ende der Schlange, damit ich mir ganz viel Zeit mit meinem Boot nehmen konnte. Die Tour durch das geflutete unterirdische Höhlensystem machte man nämlich alleine im Boot. Da es nur in eine Richtung ging, konnte auch nicht viel schiefgehen. Leider hatte ich, durch meinen Plan ganz hinten zu sein, ein chinesisches Pärchen vor mir und während wir auf das nächste freie Boot warteten machte der Herr wirklich unendliche viele Fotos von seiner Partnerin. Da sie die ganze Zeit im Bild stand, konnte kein anderer Mensch mehr ein Bild machen. Irgendwann sprach ich die beiden an und nach einem weiteren Viedeo konnte ich dann auch endlich ein Foto machen. Die Höhle ist auf jeden Fall zu empfehlen. Leider war der ganze Spaß schneller vorbei als ich erwartet hatte und somit stand ich plötzlich ohne Plan für den Rest des Tages da. Auch nach der Internetsuche nach weiteren Zielen war ich noch immer planlos. Wohl oder übel fuhr ich einen Winzer an, bei dem es zwei Wohnmobilstellplätze gab. Auf dem Weg dorthin entdeckte ich einen Straßenstand mit verschiedenen Fellen und Tierschädeln. Und nun ja, andere kaufen sich als Souvenir Gewürze und ich bin jetzt stolze Besitzerin einer Zackelschaf Schädelplatte mit Hörnern. Irgendwann war ich dann bei dem Winzer angekommen. Er war wirklich freundlich und zur Begrüßung bekam ich erstmal einen selbstgemachten Holundersirup. Für Wein war es definitiv zu warm. Als es kühler wurde machte ich mit Ilvy einen Spaziergang auf einem Weinlehrpfad. Auf verschiedenen Schildern wurden hier die Anbautechniken und alles weitere erklärt. Einen Blick auf den Balaton gab es auch dazu. Am Himmel konnte ich in der Ferne eine schwarze Wand erkennen. Bei genauerem hinschauen konnte man erkennen, dass diese Wand aus tausenden von Vögeln bestand. Es war faszinierend zu sehen, wie sie immer wieder neue Formationen bildeten und in einem totalen Einklang miteinander waren. Nach dem Abendbrot musste ich ersteinmal auf Mückenjagd gehen, da ich vergessen hatte meine Fenster zu schließen. Ich hoffe ich habe sie jetzt alle.Leia mais

  • Flügelkirche

    3 de setembro de 2024, Hungria ⋅ ☀️ 34 °C

    Bevor ich gestern Abend schlafen ging genoss ich noch ein bisschen den Abend am Pool. Alles war ruhig und der Pool war mit ein paar Lichterketten wunderschön beleuchtet. Heute morgen sah ich den Winzer nicht mehr, denn er war schon wieder auf einem seiner Weinberge unterwegs. Nach einer Stunde Fahrt war ich in Siófok angekommen. Eine sehr beliebte Stadt bei Urlaubern. Das Wahrzeichen ist der große Wasserturm. Außerdem fand man an jeder Ecke mindestens eine Statue. Mein Highlight war aber eine Kirche, welche vorne am Eingang zwei große Flügel aus Holz hatte. Sie sah vom Stil her irgendwie nach Norwegen aus. Aber die Flügel beeindruckten mich wirklich sehr. Nach mehreren Stunden der Stadtbesichtigung waren Ilvy und mir echt warm und wir gingen zurück zum Auto. Während ich mein tägliches Telefonat mit meiner Mutter hatte, meinte Ilvy wir müssten jetzt unbedingt in eine Bäckerei. Diesen Gedanken trieb ich ihr schnell wieder aus, denn etwas anderes sollte es heute geben. Zum ersten Mal ging ich in einen ungarischen McDonalds. Dieser hat erstaunlicherweise wirklich andere Dinge im Angebot als der in Deutschland. Ilvy freute sich sehr über ihre ChickenMc Nuggets. Spontan rief ich dann einen Winzer an, dieser ging aber leider nicht ans Telefon. Ungefähr 30 Sekunden später bekam ich eine SMS von ihm. Ich fragte ihn, ob ich für die heutige Nacht bei ihm auf dem Hof stehen könnte und ziemlich kurz danach schrieb er mir auf englisch: ,, Hey, wir sind momentan leider nicht zu Hause, trotzdem kannst du gerne bei uns stehen. Fühl dich wie zu Hause, im Kühlschrank vor dem Haus findest du Wein." Ich war wirklich total überrascht von dieser Antwort, freute mich aber riesig. Nach zweieinhalb Stunden Fahrt stand ich auf dem Weinberg, komplett umgeben von Weinreben. Vor mir war der Weg mit einer Kette versperrt. Auf meine Anfrage hin durfte ich die Kette öffnen und durchfahren. Ich fand einen schönen Platz im Schatten neben ein paar Obstbäumen. Nach einer Runde mit Ilvy wusste ich, dass kein einziges weiteres Haus auf diesem Berg stand. Ich war komplett alleine und hatte wiedereinmal eine wunderschöne Aussicht. Ich stehe übrigens in der südlichsten Weinregion Ungarns, nahe der kroatischen Grenze. Der Gedanke, dass ich hier alleine bin pflanzt mir wieder ein flaues Gefühl in den Magen. Die Winzer sind noch nicht wieder da und Ilvy bellte gerade in die Dunkelheit. Das Gute ist, dass man hier kilometerweit gucken kann und schon Tage im Vorraus sieht, wenn jemand zu Besuch kommt.Leia mais

  • Eine Gleichgesinnte

    4 de setembro de 2024, Hungria ⋅ ⛅ 32 °C

    Auch heute morgen gab es keine Spur vom Winzer, ich war noch immer alleine auf dem Berg. Obwohl ich Toilette und Wasser nutzte, musste ich nichts zahlen. Heute ging es für mich nach Pècs. Nach ungefähr 45 Minuten Fahrt stand ich dann nahe des Zentrums auf einem bewachten Parkplatz im Schatten. Pècs ist wirklich eine wunderschöne Stadt. Viele der Dächer sind sehr farbenfroh, mit Mustern, gestaltet und auch die Häuser sind genau nach meinem Geschmack. Auf dem Weg zu einer Kirche, die früher eine Mosche war, entdeckte ich ein kleines Türmchen von 1908. Darin befand sich ein Seismograph und ein Thermograph. Das Türmchen sah aber ein bisschen so aus wie der schiefe Turm von Pisa, zumindest was das schief stehen angeht. Des weiteren schaute ich mir noch die ehemalige Mosche an und die Kathedrale St. Peter und Paul. Ich glaube diese Kirche war mit Abstand die schönste, die ich je gesehen habe. Sie ist aus dem 10. Jahrhundert und unglaublich prunkvoll. Das Innere sieht eher aus wie ein Palast und auch von außen ist die Kirche mit ihren vier Türmen etwas ganz besonderes. Auf einen der Türme durfte ich sogar rauf. Unten vor der Kirche waren die 12 Apostel in lebensgroßen Plastiken dargestellt. Auf dem Weg zurück zum Auto entdeckte ich ein Gitter voller Schlösser von Paaren, die sich so verewigten. Es waren so viele, dass man das Gitter gar nicht mehr sehen konnte. Der Parkplatz kostete mich dann allerdings für drei Stunden fünf Euro. Nachdem ich nochmal einkaufen und tanken war ging es heute zu einem privaten Campingplatz. Nachdem ich in Ruhe angekommen war, gab mir der Besitzer erst einmal etwas zu trinken. Da er gebürtiger Niederländer ist, konnte er auch deutsch. Ich bekam sogar eine zweistündige Geschichtsstunde über Ungarn. Die Ungarn kamen früher aus Sibirien über die Ukraine nach Ungarn. Damals war Ungarn mehr als dreimal so groß wie heute. Teile von Rumänien, Serbien, Kroatien, Österreich und der Slowakei gehörten früher Ungarn. Durch die Türken wurden ihnen die meisten Teile jedoch weggenommen. Im zweiten Weltkrieg verbündeten sich die Ungarn dann mit den Deutschen, um ihr Land wiederzubekommen. Dies gefiel den Rumänen aber gar nicht und sie taten das gleiche mit Deutschland. Auch auf die Zigeuner hier im Land kamen wir zu sprechen. Diese lebten damals im Wald in kleinen Lehmhütten. Der Name Zigeunerschnitzel kommt daher, dass die Bauern früher tote Rinder in ein Loch geworfen haben. Da die Zigeuner große Familien hatten und kein Geld, zog der Vater los und schnitt den toten Tieren in der Grube vom Bauern das Fleisch weg. Diese lagen da stellenweise aber schon mehrere Wochen in der Wärme und das Fleisch stank dementsprechend. Die Zigeuner panierten dieses und packten gegen den Geruch viel Knoblauch dran, dann verzerten sie das Fleisch. Andrè, erzählte mir auch dass wenn jemand unbefugt auf ein Grundstück geht, der Besitzer des Grundstücks handgreiflich werden darf. Selbst die Polizei darf das Grundstück nicht ohne richterlichen Bescheid betreten. Die ganzen Infos musste ich ersteinmal verdauen und so ging ich mit Ilvy spazieren. Hier in dem Dorf wo ich jetzt bin leben rund 50% Sinti und Roma, die meisten von ihnen sind gut integriert und gehen arbeiten. Dennoch sieht man an den Häusern, dass sie nicht viel Geld haben. Ich lief an spielenden kleineren Jungs vorbei, die alle ihr Fußballspiel unterbrachen um mir zu winken. Das war so süß, bei uns können nicht mal die Kinder grüßen, die ich persönlich kenne. Um 19 Uhr gab es dann Essen. Die Frau von Andrè hatte für alle Camper einen riesigen Kessel Gulaschsuppe, traditionell über dem Feuer, gekocht. Und nein, die beiden haben kein Restaurant sondern sie kocht einfach nur für ihr Leben gern. Insgesamt waren wir dann 16 Camper an einem Tisch. Viele kamen aus den Niederlanden und ihr werdet es nicht glauben hier traf ich auch Lotte. Lotte ist 18 Jahre alt und ist genau wie ich alleine unterwegs. Sie kommt aus Dresden und fährt mit ihren Fahrrad durch Ungarn. In vier Tagen geht es für sie nach drei Wochen wieder nach Deutschland zurück. Sie saß am Tisch genau neben mir und wir unterhielten uns über das Abi, über unsere Erlebnisse und wir schauten uns gemeinsam ein Album von dem Bau des Campingplatzes an. Dieser war früher einmal ein Rinderstall und war zu Beginn des Baus total heruntergekommen und alles war extrem verwachsen. Der Abend war echt toll und das Gulasch war einfach unglaublich. Wäre ich nicht satt gewesen hätte ich wahrscheinlich den ganzen Kessel leer gegessen. Als Lotte in ihr Zelt gegangen war unterhielt ich mich noch mit dem Rest der Truppe. Sie alle fanden unsere Aktion alleine zu reisen sehr beeindruckend. Wenn es am schönsten ist soll man gehen und somit verließ ich gegen 22 Uhr den gemeinsamen Tisch, sagte allen gute Nacht und ging ins Bett.Leia mais

  • Wüstenkirche

    5 de setembro de 2024, Hungria ⋅ ☀️ 31 °C

    Nach der morgendlichen Runde mit Ilvy ging es weiter. Ein paar der Camper winkten mir zum Abschied hinterher. Nach ein paar 100 Metern lenkte mich Google Maps mal wieder auf einen etwas festeren Sandweg. Ich hoffte auf eine richtige Straße aber Fehlanzeige. Der Sandweg ging zwischen irgendwelchen Feldern weiter und der Sand wurde immer mehr und immer weicher. Weil das noch nicht genug war, ging es auch noch die ganze Zeit Berg auf und Berg ab. Ihr müsst wissen mein Auto hat kein Allrad. Ich bretterte also die Sandwege lang in der Hoffnung das ich mich nicht fest fahre. Um mich herum waren kilometerweit nur Felder. Durch den Sand und mein rasantes Fahrverhalten staubte der Boden extrem und die Staubwolke wurde hinter mir immer größer. Irgendwann war da so viel Sand, dass ich noch gerade so die Kontrolle über meinen Wagen behalten habe. Er rutschte aber schon extrem. Direkt an einem Anstieg hatten sich durch den Regen sehr tiefe Bahnen gebildet, wo mein Reifen perfekt reingepasst hätte. Es galt also diesen Bahnen auszuweichen, um nicht stecken zu bleiben. An einem der Bäume stand ein Schild mit Tilos, dass ist das einzige ungarische Wort was ich kenne, es heißt verboten. Daneben war eine Überwachungskamera abgebildet. Ich konnte mir also erschließen, dass ich diesen Weg wahrscheinlich nicht mal fahren durfte, und das ich dabei sogar gefilmt werde aber andererseits war meine Staubwolke so groß, dass die jede Kamera unnütz gemacht hat. Und Google Maps hat gesagt ich darf da durch. Nach ungefähr 25 Kilometern Sandweg und Pampa kam ich mitten im Nirgendwo in einem Dorf an. Ich hielt an, und in dem Moment holte mich meine Staubwolke ein und die Straße vor mir war nicht mehr zu sehen vor lauter Staub. Nach ein paar Schotterwegen kam ich dann an meinem Ziel an. Eine Kirche mitten auf einem Feld. Drum herum waren nur noch weitere Felder. Deswegen wird sie die Wüstenkirche genannt. Sie ist eine der bedeutendsten mittelalterlichen Kirchruinen und bot den früheren Dorfbewohnern Schutz vor Angreifern. Der Kirchenturm hielt jedem der Angriffe stand. Das Dorf gibt es heute nicht mehr. Mitten im Nirgendwo war diese Kirchenruine wirklich sehr beeindruckend und auch mir bot sie einen Ruheort, wo ich mich von meiner Fahrt erholen konnte. Auch wenn ich auf den Sandwegen wirklich Spaß hatte, war da auch ein Gemisch aus verschiedenen Ängsten. Doch da ich wusste, dass es als nächstes zu meinem Lieblingsort in Ungarn ging, entspannte ich mich schnell wieder. Nach dreieinhalb Stunden Fahrt bin ich angekommen. Ich stand nun wieder vor meinem ehemaligen Schlafplatz in der Bugac Puszta. Erstaunlicherweise erkannte mich die Frau von der Kasse sogar wieder und fragte mich, was ich in der ganzen Zeit getrieben hatte. Wir schnackten noch etwas und ich stellte mich auf genau den Platz, wo ich vor ein paar Wochen auch schon gestanden hatte. Ich fand sogar meine Klebebandrolle hier wieder, die ich anscheinend hier verloren hatte. Neben mir standen noch zwei weitere Autos aus Deutschland. Ich hatte ihnen freundlich gewunken und das eine Paar der beiden Deutschen schaute mich einfach nur an. Auch als ich zum Stromkasten direkt an ihrem Auto vorbeiging kam absolut gar nichts. Ich ärgerte mich wirklich sehr darüber. Gerade erst heute morgen wurde ich von einem Wildfremden einfach so im vorbeifahren gegrüßt und meine eigenen Landsleute halten es nichtmal für nötig überhaupt nur die Hand zu heben. Dafür kam später noch ein junges niederländisches Paar mit Hund und einer Katze. Ilvy fand die Katze leider so interessant, dass sie ihr Geschirr kaputt riss und zur Katze rannte. Sie hat zum Glück nichts gemacht. Der Metallring vom Geschirr war jetzt halt an der Leine nur der Hund war nicht mehr dran. Bei der Abendrunde mit Ilvy genoss ich wieder die Idylle und Schönheit dieses Ortes. Sofort als ich hier ankam fühlte ich mich frei und entspannt und einfach super glücklich. Irgendwas löst dieser Ort einfach in mir aus. Ich versuche mir diesen Ort ganz tief in meinem Gedächtnis abzuspeichern und sollte es mir irgendwann mal schlecht gehen, komme ich in Gedanken an diesen Ort zurück.Leia mais

  • Ruhe vor dem Sturm

    6 de setembro de 2024, Hungria ⋅ ☁️ 30 °C

    Ruhe vor dem Sturm aber auf gute Weise. In ein paar Tagen treffe ich meine Eltern wieder und dann geht es gemeinsam nach Rumänien. Den Tag heute verbrachte ich in der Puszta. Ich laß ein weiteres Buch zu Ende und beschäftigte mich mit Ilvy. Am Abend schauten wir uns einen weiteren schönen Sonnenuntergang an. Diesmal sah die Sonne aus wie das Tor zur Hölle, so Blut rot und rund war sie.Leia mais

  • Hallo Rumänien

    7 de setembro de 2024, Romênia ⋅ 🌙 25 °C

    Heute Nacht hörte ich eine große Menge Schakale. Sie mussten irgendwo ganz in der nähe gewesen sein aber mit meinem Nqchtsichtgerät konnte ich sie nicht entdecken. Nach der Gassirunde mit Ilvy wollte ich mich noch kurz von der Kassiererin verabschieden, die immer so freundlich zu mir war. Sie kam extra noch mal aus ihrem Kassenhäuschen und nahm mich in den Arm mit einem Küsschen links und rechts. Danach füllte ich noch Wasser auf und für gute 4 Stunden fuhr ich dann mit meinem Womo zu dem Treffpunkt mit meinen Eltern. Alles was ich bisher über schlechte Straßenverhältnisse gesagt habe, wurde heute auf der Strecke getoppt. Mein Auto konnte durch die vielen Hügelchen im Teer schon fast fliegen. Auch eine Pferdekutsche mit einer Familie drauf habe ich heute wieder gesehen. Irgendwann war ich dann bei dem Treffpunkt angekommen und wie ich schon geahnt hatte, waren meine Eltern schon da. Ich freute mich sehr sie wiederzusehen und auch Ilvy war total happy. Nachdem wir die Neuigkeiten ausgetauscht hatten, wurde ich noch schnell meinen Pfand und mein Bargeld bei Lidl los und dann gingen wir essen. Meine Eltern waren von ihrem Essen nicht so begeistert, meins war lecker. Nach einer kurzen Fahrt standen wir dann schon vor der Grenze zu Rumänien. Unsere Pässe wurden kontrolliert und kurz hinter der Grenze kauften wir dann die Vignette, alles klappte reibungslos. Was anders war als in Ungarn, auf dem Weg zu unserem Schlafplatz sah ich alleine schon zwei Streuner und unglaublich viele Katzenbabys. Mal schauen wie sich das weiter entwickelt. Unser Schlafplatz ist direkt an einem See. Mit einer Stunde Zeitverschiebung gingen wir so auch früher schlafen.Leia mais

  • Höhen und Tiefen

    8 de setembro de 2024, Romênia ⋅ ☀️ 17 °C

    Ja Höhen und Tiefen beschreibt den Tag echt gut. Heute morgen fing alles damit an, dass wir eine Runde im See schwimmen gingen und dann kam ein Vater mit seinem Sohn und zwei Jetskis., Damit war die Ruhe dann vorbei. Die beiden waren aber total nett und als wir eigentlich losfahren wollten ,fragte der Vater mich, ob ich nicht mit auf den Tube raufmöchte und ein paar Runden mitfahren möchte. Ein Tube ist so eine Art Sofa fürs Wasser, was eigentlich von einem Boot gezogen wird. Ich ließ mich darauf ein und kurze Zeit später fuhren wir dann schon rasant übers Wasser. Meine Klamotten waren danach klitschnass und ich musste mich nochmal umziehen aber dann ging es weiter. Auf dem Weg begegneten uns viele Schafe und Kühe aber leider auch viele Straßenhunde. Unser Ziel war eine Eishöhle und der Weg dahin war eine kleine Herausforderung. Dieser war nämlich so extrem eng, dass zwei Autos wirklich nicht aneinander vorbei passten. An der einen Seite viel es steil bergab und auf der anderen waren Felsen. Es kamen uns viele Autos entgegen und die hingen teilweise wirklich schon mit einem Reifen in der Luft, über dem Abgrund. Dennoch hat höchstens eine Hand zwischen unsere Autos und die entgegenkommenden Autos gepasst. Das ging knapp 50 km so und natürlich auch immer schöne Serpentinen mit Kurven, die man nicht einsehen konnte. Endlich bei der Höhle angekommen wollten die 5 Lei in bar für den Parkplatz haben und auch bei der Höhle konnte man nur in Bar zahlen, wir hatten aber leider nur Euro. Doch damit hat das auch geklappt. Nachdem ich noch zwei Straßenhunde gestreichelt habe, gingen wir die vielen Treppen hinunter in die Höhle. Stufe für Stufe wurde es immer kälter und am Ende konnten wir wirklich kleine Berge aus purem Eis bestaunen. Es gab sogar einen gefrorenen Wasserfall. Nachdem wir dann alle Treppen wieder hochgekrackselt waren ging es wieder zum Auto. Den Parkplatz mussten wir nicht bezahlen. Zurück nahmen wir einen anderen Weg aber auch der fiel tief an der Seite ab und war genauso eng und die Kurven stellenweise sogar noch schärfer. Immerhin begrenzte uns hier keine Felswand mehr, sondern nur noch der tiefe Regenwasserkanal. Unten angekommen fuhren wir erstmal ein Stück, um Internet zu bekommen. Dabei kamen wir durch ein richtiges Zigeunerdorf. Ich war wirklich froh, dass wir hier nicht halten mussten. Die Armut war den Leuten hier ins Gesicht geschrieben. Zu unserem Schlafplatz ging es dann nochmal so eine verdammt enge Straße hoch und diesmal begrenzte die Fahrbahn garnichts mehr. Am Straßenrand sah ich dann auch noch einen abgestürzten LKW, der schon total zugewachsen war. Nur noch das Fahrerhäuschen bewahrte den Rest vor dem totalen Abgrund. Als Sahnehäubchen kam uns dann auch noch ein Leichenwagen entgegen. Unser Schlafplatz hat eine wirklich tolle Aussicht auf ein kleines Dörfchen und die Berge. Plötzlich hörte man ein Glöckchen klingeln und mitten in der Kurve erschien ein herrenloses Pferd. Das kannten wir bisher nur von Kühen aber ein Pferd war auch nicht schlecht. Zum Abend hin ging ich zu meinen Eltern rüber und wir ließen den Abend gemeinsam ausklingen.Leia mais

  • Eine unerwartete Hürde

    9 de setembro de 2024, Romênia ⋅ ☁️ 26 °C

    Nach der Runde mit Ilvy besuchten uns noch zwei Streuner. Der Weg vom Berg runter war sehr viel angenehmer. Neben wunderschönen Ausblicken begegneten uns auch immer wieder Kühe auf der Straße. Unser erstes Ziel war die Stadt Cluj- Napoca. Dort war die Parkplatzsituation aber so miserabel, dass wir gezwungen waren weiter zu fahren. Nach einem kurzen Besuch im Baumarkt, ging es dann in das auf der Welt einzigartige Salzbergwerk in Turda. Darin gibt es nämlich einen Freizeitpark mit Riesenrad, Tischtennisplatten, einem Paddelbootverleih und vielem mehr. Mit einem Fahrstuhl ging es dann runter in die Tiefe. Dieses Bergwerk war einfach wundervoll, dass muss man einfach mal gesehen haben. Auf den Bildern kommt diese Pracht einfach nicht zur Geltung. Auf dem Weg nach oben habe ich dann die Treppen genommen. Wieder oben angekommen löste ich schonmal mein Parkticket und fuhr auf einen Parkplatz ein Stück weiter entfernt. Nachdem meine Eltern nach 10 Minuten immer noch vor der geschlossenen Schranke standen rief ich mal meine Mutter an. Der Motor vom Hymer ging anscheinend nicht mehr an. Ich fuhr also zurück und zog mit meinem Auto den Hymer vom Parkplatz runter. Nun stand dieser vor der Schranke aber versperrte noch immer den Weg. Also rief meine Mutter den ADAC Auslansdienst an und ich telefonierte dann mit der Werkstatt aus Rumänien, die uns zugewiesen wurde. Doch für die ganzen Fachbegriffe für Autos war auch mein Englisch nicht immer gut genug. Währenddessen lag mein Vater schon unter dem Auto, fand das Problem und reparierte den Schaden auf eigene Faust. Ich bewundere ihn wirklich sehr für sein Können. Nachdem dann endlich wieder alles lief suchten wir noch schnell einen Schlafplatz und ich streichelte noch ein paar Straßenhunde und gab ihnen getrocknete Fischhaut. Nach 5 Minuten kamen wir bei einem geeigneten Platz für die Nacht an. Hier lief eine Ziegenherde herum, wo auch ein Schaf mit dabei war. Wir unterhielten uns noch mit Deutschen, Tschechen und Italienern. Alle waren sehr nett. Ich laß noch ein bisschen was, kuschelte erneut mit einem Streuner und dann planten wir die Route für die nächsten Tage.Leia mais

  • Die Deutschen in Rumänien

    10 de setembro de 2024, Romênia ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute Nacht hat tatsächlich ein Mann auf einem der überdachten Tische geschlafen. Ich machte mein Auto noch schnell sauber und dann ging es nach Alba Iulia oder auch genannt Karlsburg. Nachden die Polizei extra bei uns gehalten hatte, um uns mit dem Parkautomaten zu helfen und wir schon Angst bekommen hatten, wir könnten eine Strafe bekommen, ging es dann in die Stadt. Ich fand die Stadt nicht so attraktiv aber die Statuen und die sternenförmige Festungsanlage waren trotzdem schön anzusehen und sehr interessant. In der Burgmauer gab es ein Restaurant wo man sehr lecker und günstig rumänisch essen konnte. Nach dem Essen ging es dann zurück zu den Autos und weiter nach Mediasch. Dort kamen wir aber genau zum Feierabendverkehr hin und da wir mehr im Stau standen als alles andere fuhren wir schnell weiter nach Sighişoara. Dieses kleine Städtchen war genau nach meinem Geschmack. Hier wurde der Fürst Vlad Draculea geboren, dieser war das Vorbild für den späteren Mythos um Dracula, da er während seiner Herrschaft um und bei 40.000 bis 100.000 Menschen getötet haben soll. Die meisten davon wurden unter seinem Kommando gepfählt und starben qualvoll. In den engen Gassen versteckten sich überall kleinere Läden und Restaurants. Wimpel über jedem Gässchen verstärkten den Charme nur noch mehr. Wir verbrachten ein paar schöne Stunden am Abend hier und aßen noch Lángos und Papanasi auch bekannt als rumänischer Donut. Da die Stadt von den Siebenbürger Sachsen bewohnt wird, stand auch vieles auf Deutsch auf den Schildern. Es gab auch einen Friedhof nur für Deutsche, wo manche Gräber aus dem 18. Jahrhundert stammen. Als es schon dunkel war fingen wir an einen Schlafplatz zu suchen. Da wir mitten in einem Bärengebiet sind ist das mit den Schlafplätzen nicht so einfach. Auf einer Lichtung mitten in einem Wald fanden wir schließlich einen geeigneten Platz. Als wir dann die Route für die nächsten Tage planten knurrte plötzlich etwas direkt vor unserer Tür. Ich schaute raus und zwei Hunde standen vor unserer Tür. Sie haben wohl Ilvy gerochen, die ja noch immer läufig ist. Die beiden sind super süß und wir lassen sie bei uns vor den Türen liegen, da sie uns vor Bären warnen könnten. Wenn die beiden morgen noch da sind bekommen sie eine schöne Portion Futter von mir.Leia mais

  • Zum Schutz der Dorfbewohner

    11 de setembro de 2024, Romênia ⋅ ☁️ 17 °C

    Einer der Hunde hatte die ganze Nacht im strömenden Regen vor meinem Auto geschlafen. Heute morgen ging er die Hunderunde mit uns und war natürlich sehr interessiert an Ilvy. Obwohl er sehr schreckhaft war, ließ er sich von uns Frauen streicheln, vor Männern hatte er panische Angst. Wir ließen ihm noch Futter und eine Schale mit Wasser da und fuhren zur Wehrburg nach Biertan. Diese bot bei Gefahren früher Platz für alle Dorfbewohner. Auch eine Kirche gehörte mit zu dem Areal. Das Ehegefängnis fanden wir alle am besten. Dort wurden sich streitende Eheleute eingesperrt und erst wieder freigelassen, bis sie sich vertragen hatten. Bis dahin hatten sie nur einen Tisch, einen Stuhl, einen Teller, einen Löffel und ein Bett. Das älteste in der Kirche war die Kanzel, sie stammte von 1528. Die Tür zur Sakristei war am beeindruckendsten. Sie hatte insgesamt 18 Riegel, die alle mit nur einem Schlüssel bewegt werden konnten. War diese Tür ersteinmal zu, kam so schnell keiner mehr rein oder raus. 2018 wurde die Tür sogar bei der Weltausstellung in Paris ausgestellt. Unser nächstes Ziel für heute war Sibiu. Auch dies ist eine Stadt in Siebenbürgen. Wir kauften Bücher in einer deutschen Buchhandlung und hörten uns ein Orgelspiel in einer evangelischen Kirche an. Auch der Lügenbrücke statteten wir einen Besuch ab. Laut einer Sage stürzt die Brücke ein, wenn ein Lügner sie betritt. Na zum Glück blieb sie bei uns heil. Sibiu ist ein wirkliches schönes Städtchen aber versprühte nicht den gleichen Charme wie Sighişoara gestern. Dennoch kam man hier zur Ruhe. Es waren kaum Leute auf den Straßen unterwegs und überall war es schön ruhig. Wir gingen in ein Restaurant und als die Teller kamen mussten wir lachen. Ich bekam die größte Portion, meine Mutter eine mittelgroße und mein Vater zwei dünne Fleischscheiben ohne Beilagen. Es stellte sich heraus, dass die Kelnerin ihm das falsche Essen gebracht hatte aber bei so einer herzlichen und liebevollen Bedienung konnte man nicht nachtragend sein. Später gönnten wir uns dann noch ein Eis, hier war dann das Motto,, Wer lesen kann ist klar im Vorteil". Wir haben zum Beispiel nicht gelesen, dass das Eis hier nach der Grammzahl berechnet wird und freuten uns über die großen Kugeln. So waren wir dann mal ganz schnell 28 Euro los. Dafür schmeckte das Eis aber zugegebenermaßen wirklich fantastisch. Auf dem Weg zu unserem Schlafplatz fuhr meine Mutter bei mir mit. Während mein Vater schon weiterfuhr gingen wir nochmal schnell zu Kaufland. Naja gut, so schnell kamen wir dann da doch nicht mehr raus, wir mussten ja schauen was die Rumänen alles haben. Nachdem wir mit einem vollen Einkaufswagen wieder zum Auto kamen, wurde es schon dunkel. Nun ging es aber wirklich zum Schlafplatz. Nach einer guten Stunde bogen wir auf einen Schotterweg ab und mitten auf dem Weg, versteckt zwischen Bäumen fiel uns dann ein Auto auf. Der Wagen war nicht beleuchtet und stand mitten im Nirgendwo. Bei näherem hinsehen, sahen wir dann, dass es ein Polizeiwagen war. Die Ordnungshüter entspannten sich hier wahrscheinlich ein bisschen. Wir grüßten freundlich und dann kamen wir endlich an.Leia mais

  • Über den Wolken

    12 de setembro de 2024, Romênia ⋅ ⛅ 11 °C

    Mit Blick auf den wunderschönen See wachten Ilvy und ich auf. Nachdem wir noch ein bisschen mit offenen Türen den Ausblick genossen hatten, fuhren wir nach Eisenmarkt. Kurz vor der Stadt kamen wir in einem Ort vorbei, wo ein Haus schöner und prunkvoller als das nächste war. Das waren richtige Villen mit vergoldeten Zäunen davor. Nach einer kurzen Recherche wussten wir, diese Häuser gehörten Zigeunern. Unfassbar, dass Leute wo viele nicht einmal lesen und schreiben können oder geschweige denn arbeiten gehen, solche Häuser und Zäune haben. In Eisenmarkt angekommen besuchten wir das riesige Schloss und schauten uns ein Foltermuseum an. Bei einem älteren Herren kauften wir noch selbstgebrannten Blaubeerschnaps mit 50% Alkohol und eine Schneekugel für mich. Danach fuhren wir in die Stadt Mühlbach und von dort starteteten wir auf die berühmte Straße Transalpina. Sie ist bekannt für ihre schönen Panoramaausblicke und für die vielen Bären. Bären sahen wir leider nicht aber dafür viele Kühe, Schafe und sogar Schweine. Die Ausblicke waren am Ende wirklich wunderschön und unseren Platz für die Nacht fanden wir genau auf der Spitze eines über 2000 Meter hohen Berges. Leider kamen genau dann die Wolken als wir oben angekommen waren. Auf der Runde mit Ilvy und Basima begleiteten uns gleich drei Straßenhunde. Diese wollten unbedingt an Ilvy ran. Einer von ihnen war ein Kangal und als Ilvy wieder im Auto war kuschelte ich ihn ersteinmal durch. Er schmiegte sich richtig an mich und auch der mittlere von den drein ließ sich kraulen. Den Kangal habe ich jetzt schon in mein Herz geschlossen. Zum Abendessen mussten wir wirklich die Heizung anmachen, da wir in über 2000 Metern Höhe und über den Wolken nur um die 4 Grad haben. Die drei Hunde bewachen unsere Autos.Leia mais

  • Schöne Ausblicke und wachsende Steine

    13 de setembro de 2024, Romênia ⋅ ☁️ 18 °C

    Ein Klopfen an meiner Tür weckte mich, nach deutscher Zeit um 5:45 Uhr. Es war meine Mutter, die wollte das wir uns den Sonnenaufgang anschauen. Die Wolken des vorherigen Tages waren verschwunden, genauso wie die drei Streuner. Nach einem Drohnenflug ging ich diesmal mit Basima und ein neuer Streuner begleitete uns. Viele Fotos und ein Frühstück später fuhren wir dann weiter. Es dauerte ungefähr 7 Minuten, da standen wir schon wieder, da die Ausblicke einfach so wunderschön waren. An diesem Spot führten zwei Schäfer ihre Schafe über die Straße. Hier versorgte ich auch wieder ungefähr 5 Straßenhunde mit Futter und Streicheleinheiten. Auch nach einer kurzen Weiterfahrt hielten wir nocheinmal an und ich ließ die Drohne erneut steigen. Nach vielen Fotos lernten wir einen Tschechen, mit seinem Hund, kennen. Der Tscheche war Mathematikprofessor an einer Universität und lud mich sogar zu sich nach Tschechien ein. Auf dem Weg zurück zu meinem Auto begleiteten uns wieder ein Kangal und noch ein weiterer Hund. Auch ein dritter Stopp musste sein, da wir mitten auf einem der Berge mehrere Stände mit Souvenirs, Wurst und Käse entdeckten. Von allem kauften wir etwas. Wieder im Tal angekommen tankten wir für 1,38€. Meine Bremsen qualmten extrem und mein Auto sah aus als würde es jeden Moment explodieren. Das ganze bremsen in den Kurven der Serpentinen war meinem Auto ein bisschen zu viel gewesen. Als nächstes kamen wir dann am Nonnenkloster in Horezu an. Dieses war sehr schön und ein paar der Nonnen konnten wir sogar sehen. Als nächstes ging es zu ein paar Steinen. Früher dachten die Leute die Steine würden durch Berührung mit Wasser wachsen, da sie alle eine löchrige Form aufweisen. Heute ist es ein Aberglaube das die Steine Glück bringen, wenn man Wasser auf sie schüttet oder sie streichelt. Ich folgte diesem Aberglauben und streichelte was das Zeug hielt. Glück kann man schließlich immer gebrauchen. Nach den Steinen mussten wir dann noch einkaufen, wir brauchten dringend Brötchen. Erst jedoch ging es zu einem Tiershop, dann zu Penny und weil wir bei Penny keine Brötchen gefunden hatten ging es zu Annabelle, einem rumänischen Laden. So günstig haben wir das letzte mal in unseren Träumen eingekauft. Für 5 Brötchen 45 Cent.In der Nähe fanden wir einen Schlafplatz und nach einer sehr steilen Straße und engen Wegen stehen wir jetzt auf Höhe der Wolken. Mein Vater kam etwas später, da er sich verfahren hatte. Mit einem schönen Gewitter ließen wir uns in den Schlaf grummeln.Leia mais