Kyōto III
Ayer, Japón ⋅ ☁️ 19 °C
Guten Morgen,
Der Tag startete gelinde gesagt beschissen. Ich wollte fruher aufstehen bin aber erst spät eingeschlafen, hab nachts nicht durchschlafen können und bin somit erst gegen 11 ausm Bett. Dann gabs Brunch und nach etwas Recherche wurde mir ne Tornado Warnung für den heutigen Tag angezeigt. Wunderbar sag ich da nur - ich nehm auch alles mit, was es kostenlos gibt.
Trotzdem die sieben Sachen gepackt und zum Bahnhof marschiert, meine Karte aufgelanden und los gings. Mit dem Zug 30min Stadtauswärts zum berühmten Bambuswald....ja dort war natürlich die Höhle los und schön war er jetzt auch grad nicht. Bin dann etwas außenrum gelaufen zu nem Fluß und wollte zu nem Affenpark um ein Foto von mehrern Affen zu machen und meinen Geschwistern mit dem Untertitel: "Ich habe euch vermisst, deshalb bin ich extra zu euch gefahren um euch zu sehen" zu schicken. Leider war der Park zu - also kann ich euch leider nicht besuchen🥲.
Anyway gings zurück im komplett vollen Zug zum Hbf und von dort weiter zum Fushimi Inari-Taisha Shrine. Der berühmte mit den Bögen. Dort dann mit den nächsten 100.000 Menschen diese Sehenswürdigkeit besucht und festgestellt....da kann man richtig wandern.
Also gings 45min nach oben um einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt zu haben. Und dann wieder runter und mit der Bahn wieder in die Stadt, einkaufen und ins AirBnB. Witzige Sache: Ich hab 900¥ für ~ 1,5h zugfahrsn gezahlt, das sind 4,89€. Was ein schnapper.
Abendessen, Duschen und ins Bettfhen.Leer más
Kyōto II
30 de abril, Japón ⋅ 🌧 15 °C
Irgendwie bin ich aktuell immernoch etwas ausgelaugt. Das merke ich daran, dass ich schwer ausm Bett komm. Gegen 9 gings raus - etwas gefrühstück und rumgelungert. Dann online verabredet mit einem netten US-Bürger aus LosAngeles. Zusammen Sushi genossen was mit 10€/pP sehr günstig aber super lecker war. Danach hat er mich noch zu Uniqlo begleitet, wo ich souvenirs gekauft habe bevor ich weiter geguckt hab nach Wanderschuhen (meine lösen sich auf) und er mit anderen zum Saufen gegangen ist. Grund: Regen. Es war 14Uhr. Kein weiterer Kommentar. Ich bin dann noch durch 7 Geschäfte auf der suche nach passenden uns vor allem nicht allzuteueren Schuhe, bin aber leider nicht fündig geworden. Es ging zurück und ich bin an meinem Postoffice vorbeigekommen. Ich hab mich getraut reinzugehen und wg Paketversandt nach Dtl zu fragen. Sie konnte zwar kein Englisch war aber super bemüht und mit gegenseitigen Übersetzerapps hab ich die nötigen unterlagen bekommen und eine Box gekauft. Zurück ins AirBnB (40m entfernt), hab ich sofort meinen Koffer aussortiert und ihn 3kg erleichtern können. Das Onlineformular ausgefüllt und zurück im Office ausdrucken lassen. Und für nur knapp 40€ das Paket aufgegeben, was hammer ist. In Australien hab ich für Luftfracht für 900g schon 40€ gezahlt. Mal gucken obs diesmal ankommt😂.
Dann ins AirBnB und Abendessen "gekocht", und anscheinend die falschen fertignudeln genommen. Mit denen konnte man ein Loch in den Bodem brennen😂. Bissl rumgelegen und serien geguckt, gegen 21 Uhr noch nen Snack im 7/11 geholt und dann gings auch noch nicht ins Bett. Die Serie war zu spannend. Gegen Mitternacht hab ich dann mal das Bett aufgesucht.Leer más
Kyōto
29 abr.–3 may., Japón ⋅ ☁️ 17 °C
Heute morgen etwas gerädert aufgewacht, da ich nachts schlecht geschlafen habe. Frühstück. Heut habe ich mich aufgrund der Aussage die mir am Vortag erzählt wurde: "Das Leben ist zu kurz für langweiliges Essen", mich etwas durch das japanische Frühstück probiert und festgestellt: Ich bleib doch beim europäischen. Nachdem ich alles fertig gepackt hab war noch etwas Zeit und ich hab nen Powernap eingelegt. Um 10:30 gings zum Busbahnhof wos nach einiger Wartezeit mitm Bus Richtung Shinkansenbahnhof Mishima. Die Strecke war vglw. kurz, aber die Höchstgeschwindigkeit auf Japanischen Expressways (Autobahn) ist ziemlich interessant. 70km/h. Nach einiger Zeit wurde es dann sogar kurz mal 100km/h aber ja. Kein vergleich bei einer wie jn Dtl ausgebauten Autobahn nur 70 zu fahren.
Am Shinkansenbahnhof 1h Wartezeit für Mittagssnack und Zugbeobachtung gehabt. Schon spannend dieser Zug. Auf die Sekunde pünktlich kam mein Zug, eingestiegen und hingesetzt und auch recht schnell den unterschied zum ICE festgestellt. Weil beide Züge fahren zwar 300km/h aber während der ICE 3-5 Werktage braucht um auf den wenigen Strecken 300km/h zu erreichen, hat der Shinkansen nach weniger als 2min seine Reisegeschwindigkeit erreicht und hält diese auch durchgehend. In diesem Zuge (haha) auch im Rabbit Hole der Wikipediaseite versunft. Japan hat dieses Netz ein paar Visionären der Transportwirtschaft zu verdanken, die bereits in den 1950er Jahren erkannt haben, dass so ein Netz dem Flugverkehr Konkurrenz machen kann was heute auch noch stimmt: Man ist bei innerjapanjschen Transfer wesentlich schneller mit Zug als mitm Flugzeug.
In Kyoto ausgestiegen und zum AirBnB gewandert. Dort eingecheckt, Zimmer bezogen, Einkaufen gegangen und das Viertel erkundet (wo aber aufgrund des Feiertags so gut wie nix los war).
Dusche, Bett, Nacht.Leer más
富士河口湖町 II
28 de abril, Japón ⋅ ☀️ 19 °C
Liebes Tagebuch, heute wollte ich eigentlich den Sonnenaufgang über dem Mt Fuji sehen - dann ist mir nach einer Recherche ins Auge gestochen: Sonnenaufgang ist um 5:05, ich brauche 1h dorthin. Heißt aufstehen um 3:30. Ja ich hab weitergeschlafen. Um 7:30 gings raus zum japanischen Frühstück im Hotel: Fazit: Gewöhnungsbedürftig. Hier gibt es einfach klassisch Japanische Küche auch zum Frühstück. Das ist eher nichts für meinen morgendlichen Magen. Gottseidank gab es eine kleime europäische/internationale Ecke. Nach dem Essen ging es recht flott zum wandern. Der Weg war zunächst recht steil, wurde aber im Verlauf nicht weniger steil😂.
Nach knappen 50min war ich oben angekommen. Pünktlich mit der ersten Gondel. Es war noch recht ruhig. Ich bin nach ner kurzen Sonnenpause (der Wanderweg war 90% durch Wald) weiter nach oben hab die Aussicht genossen und auf ner Bank in der Sonne Mittag gegessen (oder eher 2. Frühstück). Es wurde immer voller. Deshalb bin ich vorbei an so ner Touristenschaukel den Wanderweg weiter gelaufen für ~ 45min und dann wieder zurück. Dort war außer einem franz. Paar niemand - Ruhe. Wie schön. Dann gings wieder zurück und den Wanderweg nach unten. Ich hab dann noch nen Abstecher in die Stadt gemacht, mir bej 7-11 ne Smoothie gemacht, die Influencern zugsehen, wir sie sich für ihr berühmtes Mt Fuji/Lawson Supermarktfoto angestellt haben. Noch fix einkaufen gewesen, ehe es dann wieder zurück zum Hotel ging. Ins Zimmer gesetzt, geduscht und dann erstmal eingeschlafen. Nach 45min Powernap gings in die Lobby (ich wollte mit bisschen Aussicht arbeiten - und nicht nur aus meinem Hotelzimmer in den dunklen Wald sehen).
Dann wurde ich durch ein dann doch Abendfüllendes Telefonat unterbrochen und ja. Am Ende hab ich dann nur noch Abendgegessen und bin auf meinem Holzbrett-Bett schlafen gegangen.Leer más
富士河口湖町
27–29 abr., Japón ⋅ 🌧 14 °C
Reeeeeeeisetag!
Nachdem ich am Vorabend durch ein längeres Telefonat vom Schlafen abgehalten wurde gings nach nem Snack und dem fertig aufräume / packen zum Bahnhof. Gepäck: Vorne ~ 10kg, hinten sinf wir aktuell bei leichte 22,5kg. Zugfahrt dauerte 45min bis ich am Bahnhof in Shinjuku war. Und nochmal 30min bis ich Gleis und Ticket hatte. Dann konnte ich endlich meinen Rucksack runter nehmen. Was eine Wohltat. Nach einiger Zeit kam die Einfahransage des Zuges aber kein Zug. Irgendwann sind dann viele Leute schnellen Schrittes nach vorne ans Gleis gelaufen. Turns Out - der Zug ist viel kürzer und hält da nicht wo ich stand und wo am Boden groß "Car 3" stand. Also nach vorne und rein in die Zug. Das war ein typischet Touristen Zug. Woran erkennt man das? Das einsteigen verlief nicht typisch japanisch in einer schönen Reihe, sondern in der europäischen Klumpentechnik mit einem Fable für aktives Anstehen. Im Zug hörte ich schon meine Lieblingssprache und das Mädl ungefähr mein Alter war, ist auf meinen Sitzplatz ausgewichen um mir Platz zu machen. Man hat richtig gemerkt wie ihr Gehirn arbeitet als ich sie mit "Hey, ich muss dahin wo du stehst" angesprochen habe.
Witzig: Wie alle Deutschen (inkl mir) war ihre erste Reaktion. "Oh - kommst du ähmmmm oder Sie auch ausm Saarland?". Schön immer schön siezen😂. Hab mich dann selbstverständlich persönlich angegriffen gefühlt, dass ich als Saarländer bezeichnet wurde, und ihr nicht das Du angeboten. Spaß ... aber sie war mit ihrem Papa unterwegs und beide eher wenger auf Unterhaltung aus.
Die Zugfahrt war ne klassische Bockelbahn die sich langsam durch die erstaunlich schöne gebirgige Landschaft kämpfte. Beim Aussteigen war dann Fahrkartenkontrolle. Anscheinend hab ich das flasche Ticket gekauft und musste nochmal 10€ Nachzahlen. Ich muss aber auch sagen, dass das Zugticketsystem hier in Japan weder intuitiv noch leicht zu verstehen ist.
Dann gings weiter. Da ich zu geizig für ein Taxi war, gings 30mon zur Fuß zum Hotel. Zum Glück bergab. Eingecheckt, kurz entspannt, wieder in die Stadt einkaufen, und aufm Rückweg festgestellt das Mt Fuji wolkenlos wird zum Sonnenuntergang (ich hab mal kurz recherchiert: zu dieser Jahreszeit liegt die Chance dafür bei 20% 💪).
Sachen ins Hotel, und dann einfach vors Hotel an den Strand gesetzt um den Sonnenuntergang zu betrachten. Wunderschön und wird hier Aka-Fuji genannt. Roter Fuji. Anscheinend ne auch für dje hier lebenden selten, zumindest hat auch der Opa hinter mir Fotos gemacht.
Ins Zimmer, Abendessen, Duschen und dann noch weiterplanen. Bus, Shinkansen, Hotel und dann wars schon wieder Zekt für die HeiaLeer más
Tokio VI
26 de abril, Japón ⋅ ☁️ 21 °C
Heute nachm Frühstück gings an die Plaung vor der ich mich wieder etwas gedrückt hatte die letzten Tage. Nach 2h hatte ich dann endlich raus, wie ich hier (die richtigen) Zugtickets kaufe und hab mir die dann gleich besorgt. Im Anschluss dann noch eine Unterkunft für die nächsten Tage gebucht und weiter gings. Mit der Ubahn in die Stadt. Ich wollte in Ginza nochmal nach Schuhen schauen bzw. die restliche Shopping Meile begutachten. Dort auf und ab gelaufdn aber keine passenden Schuhe gefunden.
Nach ein paar Stunden gings wieder zurück zum AirBnB und ich hab mir neben nem Burger vom Goldenem M auch reichlich Snacks und men Shake von 7-11 besorgt. Abend gegessen. Koffer gepackt und dann gings auch schon schlafen. Morgen ist wieder Reisetag. (Anscheinend hab ich heut kein Foto geamcht. Deshalb gibts den Ubahnplan hier)Leer más
Tokio V
25 de abril, Japón ⋅ ☁️ 18 °C
Nach einer ehr ruhigen Nacht bin ich nach dem Frühstück und etwas längerem herumlungern auf in die Stadt. Das Stadtviertel Ginza angucken mit seinen Shoppingzentren usw. Auf und ab gelaufen. Verschiedene Geschäfte mit ihren teilweise 12 Stockwerken von innen angeuckt und mit entsetzen festgestellt, dass ich zu wenig Platz im Koffer hab😂. Wild war, dass ich inmitten der Tausenden Menschen das erste Mal wirklich das Gefühl hatte in Japan anzukommen.
Naja, dann mit Karl getroffen, mit dem ich mich online zum Skytree bei Sonnenuntergang verabredet hab. UBahn hin und nach längerem Suchen vor Ort endlich zusammengefunden. Die 450m hohe Aussichtplattform erricht und dort den Sonnenuntergang genossen. Wieder runter und mit der Bahn weiter ins Electric Viertel gecruised, weil er dort zwei drei Sachen besorgen musste. Ich hatte meinen Reisepass dabei, er ned. Deshalb durfte ich ihm seinen Tax-free Rabatt auslegen.
Weiter gings nen Happen essen, da ich mittlerweile sehr Hangry war. Nach gebratenen Nudeln gings wieder besser und wir sind noch ein bissche rumgelaufen ehe es wieder zurück zum AirBnB ging, wo ich mich natürlich wieder in der Ubahn verlaufen hab und fast in die falsche Richtung gefahren wäre. Die Bahn war auch echt voll (voller als zu Stoßenzeiten die ich bisher erlebt hatte) aber mit der passenden Musik am Ohr war das dann kein Problem, sondern eher eine wirklich authenische Erfahrung.
Noch nen Viralen Shake im 7-11 geholt und im AirBnB den Abend genossen.Leer más
Tokio IV
24 de abril, Japón ⋅ ☁️ 18 °C
Also die Nacht war mit Abstand ... mir fällt kein passendes Wort ein. Um 23:53 hat die Erde begonnen zu beben. Nicht lang - nur 3-4 Sekunden aber das ganze Haus inkl aller sich darin befinden Gegenstände haben sich bewegt. Begonnen mit einem schwer zu beschreibenden Rumoren gings vor und zurück und nochmal ein paar Sekunden nachschwingen. Danach wars wieder ruhig. Anscheinend wars nur ein Beben der Stärke 4,1 - trotzdem wilde Erfahrung.
Gegen 9 aufgestanden, gefrühstück aber nicht wirklicj in Fahrt gekommen. Aktuell is wieder so ein Motivationstief, wo ich mich nur schwer ausm AirBnB rausmotivieren kann. Naja dann nochmal nen Nap bei Serien gemacht ehe es gegen 14Uhr raus ging. Zur Station und ich bin ja schon 4x richtig Stadt losgefahren - heißt ich kenne den Weg ohne Navi. Ha - falsch. Erstmal zielsicher in die falsche Richtung gefahren😂.
Also wieder zurück und nach einmal Umsteigen am Uneo Park angekommen, der während der Kirschblüte für seine wunderbaren Farben bekannt ist. Ja bei mir war alles nur grün.
Bissl durch den Park gewandert und mich neben einem Brunnen auf ne Bank gesetzt und das Treiben beobachtet....es war anscheinend schulende/beginn oder so, weil ~ 5000 Schüler auf diesem Platz waren, Klassenfotos gemacht haben und einfach eine schöne Zeit hatten. Das hat dann gleich angesteckt und war schön zu sehen.
Dann gings weiter zu Fuß zum Ameyayokocho Markt. Dort fast 1,5h rumgeschlendert und die unzähligen Läden angeguckt...vor allem Schuhe und "hochwertige Designertaschen" konnte man dort finden.
Wieder in die Ubahn und ins Elektronik Viertel wo sich alles um Computerspiele und deren Merch drehte - schön zu sehen, aber da bin ich ja komplett raus. Wieder in die Bahn (die jetzt dann wirklich vollkommen voll war (Feierabendverkehr) und zurück zum AirBnB. Bevor ich einkaifen bin, hab ich noch ne Runde durchs Viertel gedreht und mir alles angeguckt: Und eines is mir aufgefallen, was ich nicht weiß ob ichs hier schon erwähnt hab: Es sind keinerlei andere Ausländisch Aussehende Leute hier unterwegs. Was ich mega finde. So kann ich nochmal mehr den Japanischen Alltag erleben. Was ich schonmal gehört hab, was sixh auch hier wiederspiegelt: Spielhallen. Überall Spielhallen. Sehr interessant.
Einkaufen, Abendessen, planen und ins Bett.
Hoffentlich bib ich morgen produktiverLeer más
Tokio III
23 de abril, Japón ⋅ 🌧 16 °C
Heute morgen bin ich etwas früher audm Bett und hab erstmsl gut gefrühstückt. Dann hab ich meinr Wäsche gemacht und die in der Dusche, die gleichzeitig ne Wäschetrocknerfunktion hat aufgehängt. Danach gings für mich mit der Ubahn zum Meji Shrein. Dort einen kleinen Wunsch aufgegenen (mich aber geweigert Geld dazu zu stecken wies verlangt ist -> ist ja fsdt wie der Ablasshandel der Kirche bei uns). Von dort zu Fuß weiter zum Jugend-Viertel und der Hippen Einkaufstraße und zur Berühmten Kreuzung, bei der so viele Leute auf einmal auf die Straße laufen (alles ganz schön, aber der strömende Regen hat viel kaputt gemacht). Achja und was schön war: Ich hab mir die Entfernung zwuschen den Punkten angesehen und war noch ganz im Australien Vibe: Oh Gott, dass simd bestimmt 2h zu Fuß... Nö. 20min. So schön. Endlich wieder alles zu Fuß erreichbar.
Danach gungs auch schon wieder zurück zum AirBnB mit der Ubahn. 1h.
Ach da kann ich noch anmerken: Ich und das Ubahnsystem werden langsam warm. Ich hab mich nur noch 1x verlaufen und bin nur 1x auf gut glück in ne Ubahn gestiegen (die tats. die Richtige war) bis zum Ende des Urlaubs steige ich dann auch komplett durch.
Einkaufen war ich dann noch und auf dem Rückweh hab ich noch beim Barbershop um die Ecke angehalten. Keiner kann Englisch. Aber der Friseur meinte: Ja kannsg glei dableiben. Ich also schnell den Einkauf in die Whg und zurück. Per Übersetzerapp gesgat was ich will und los gings. Waschen, Schneiden, Stylen, wieder waschen, Kopfmassage, und erneut stylen. Warum 2x stylen? Keine Ahnung. Auf jeden Fall hat er trotz Sprachbarriere mein LinkinPark Tshirt gefeiert, Tipps zun Essen und zur Reise gegeben, mir erzählt, dass er Neuschwanstein besuchen wird und nebenbei mir einen gar nicht mal so schlechten Haarschnitt verpasst.
Am Ende ganz freundlich bedankt und nur 25€ gezahlt. Das is ja fast ein schnapper.
Zurück ins AirBnB, Essen, versucht die Effizinz meiner Waschetrocknerdusche zu steigern (ich sehe in diesem Konzept keinr Zukunft), Serie geguckt, bissl geplant und mich gefreut das ich bei dem starken Regen nicht raus muss. Jao....NachtLeer más

Michael PEs fühlt sich fast wie eine Uniform an, oder? Sobald es in Tokio oder Osaka anfängt zu tröpfeln, sprießen diese durchsichtigen Plastikschirme (in Japan "Conveni-Kasa" genannt) wie Pilze aus dem Boden. Dahinter steckt kein Gesetz, sondern eine Mischung aus extremer Praktikabilität, Höflichkeit und dem allgegenwärtigen Konsumkomfort. Hier sind die Hauptgründe: 1. Die Sicht (Sicherheit geht vor) In japanischen Großstädten ist es voll. Wenn tausende Menschen gleichzeitig über die berühmte Shibuya-Kreuzung strömen, ist ein blickdichter Schirm wie ein Blindflug. Durchblick: Man sieht, wohin man läuft und kollidiert nicht mit entgegenkommenden Passanten. Sicherheit: Man erkennt Ampeln, Autos und Fahrräder besser, selbst wenn man den Schirm tief gegen den Wind hält. 2. Die "Konbini"-Kultur Die Verfügbarkeit ist der größte Faktor. In Japan ist man nie mehr als fünf Gehminuten von einem Convenience Store (7-Eleven, Lawson, FamilyMart) entfernt. Spontankauf: Wenn es regnet, kauft man sich für etwa 500 bis 800 Yen (ca. 3–5 €) schnell einen Schirm. Diese sind fast immer durchsichtig. Wegwerf-Mentalität (leider): Viele lassen diese günstigen Schirme einfach in Ständern vor Läden stehen oder vergessen sie im Zug. Da sie alle gleich aussehen, ist die Hemmschwelle gering, sie als "Gemeinschaftsgut" zu betrachten. 3. Japanische Etikette und Ästhetik Mode-Neutralität: Ein durchsichtiger Schirm passt zu jedem Outfit – vom Business-Anzug bis zum bunten Harajuku-Style. Er drängt sich nicht auf. Platz sparen: Da die Schirme transparent sind, wirken die ohnehin schon engen Gehwege optisch weniger "verstopft". 4. Soziale Akzeptanz
Tokio II
22 de abril, Japón ⋅ ☁️ 20 °C
Ich wollte Ausschlafen. Als ich wach geworden bin und dachte es ist schon 11Uhr war es erst 7:45. Naja dann bissl am Handy rumgedaddelt und gefrühstückt. Bissl geplant und dann gings Einkaufen. Das bisher wildeste Erlebnis. Selbstverständlich ist alles auf Japanisch, aber nicht nur das: Die Regale reden mit dir, im Radio läuft auf voller lautstärke Anime und Produkte erraten anhand von Bildern ist auch ne wilde Sache. Der Kassenscanner klingt wie eine Pistole aus Starwars. Dann gings zurück zum AirBnB. Nach 1,5h. Für 8 Trümmer. Ich glaub ich war noch nie so lang einkaufen. In der Wohnung dann Mittag gegessen und festgestellt, dass mein Pfirsich Eistee keiner war, sondern ein Eistee mit Kaffee-Gerstenkorn Geschmack. Ihr fragt euch sicher: Schmeckt der so gut wie es klingt. Flasch gedacht. Er schmeckt noch ekelhafter😂
Darauf hab ich mich erstmal hinlegen müssen und nen PowerNap gemacht. Gegen 4 bin ich dann nochmal raus und mit der Ubahn zum Asakusa shrein gefahren, hab mir den angeguckt, bin durch die Straßen und die naheliegenden Einkaufsgassen geschlendert ehe ich mich wieder auf den Rückweg gemacht hab. Ich bin ja immernocj von der Ubahn begeistert, und das du dort drinnen ne Stecknadel auf den Boden fallen hören kannst.
Zurück gabs damm Abendessen und ein paar Serien, zudem habe ich meine nächszen Tage in Tokio geplant. Ins Bett bin ich dank meines PowerNaps erst gegen 1, weil ich überhaupt nicut müde war...Leer más
Tokio
21–27 abr., Japón ⋅ ☀️ 25 °C
Die Nacht war richtig angenehm in meinem Bett. Das war super bequem und soft. Wie ein Wolkenteppich. Nachdem ich 2x Snozze gedrückt hab, gings um 8 ausm Bett. Bananen gefrühstückt und ab gings zum Flughafen mit nem Uber. Angekommen Gepäck aufgegeben und dann war ich bereit fur Ausreise und Sicherheit. Beides zusammen haz unendlich lange 7min gedauert. Ja...dann hieß es warten am Flughafen. 2,5h. Bissl gelesen, Videos geguckt und ja. Irgendwann ging es in den Flieger. Nach einiger Zeit merkte man, dass weniger Leute nachkommen und der Flieger halb leer ist. So kam es: 7h Flug: Eine ganze Reihe für mich. Traumhaft, was will man mehr. Nach einer fulminaten Linkskurve direkt nachm Start gings ohne weitere große Holperer nach Tokio. Unterwegs gabs lasagne und viel wasser, das dann am Ende schon knapp wurde. Gelandet bei wunderbarem Sonnenuntergang und nach einer problemlosen Einreise ging das große suchen los. Erstmal mitm schnellzuhg in die Stadt. Da war schon das problem, das ich das falsche Ziel ausgesucht hatte und eine falsches Ticket gekauft hab. Dann gings hald etwas schwarzfahren zur richtigen Station. Danach die richtige Ubahn finden und vor allem das richtige Ticket: Die Automaten nehmen nur Bargeld, was ich nicht wussze, also erstmal geld abheben. Dann ticket kaufen und die richtige linie finden. Die Bahn war ok voll und ja. Man merkt aber schon den unterschied: neben akkuraten Anstellen ist es in der Ubahn muxmäuschen Still. Keiner sagz was und du hört die Leute nur Atmen.
Danm gings ans Umsteigen: wieder wild: ich bin schon am richtigen Gleis für die Weiterfahrt angekommen - hab aber noch ne Ehrenrunde durxh Bahnhof gedreht😂.
Dann aussteigen, zum AirBnB, einchecken (schöm schnuggelig), einkaufen und eigentlich was zu essen holem( es war 21uhr und mein letztes Essen war die Lasagne um 12Uhr), aber alles zu. Dann (ein hoch auf Uber Eats) was zu essen bestellt, gegessen und totmüde ins Bett. Morgen erstmal akklimatisieren hier.Leer más
Cairns IV
20 de abril, Australia ⋅ 🌧 24 °C
Nach einer eher wenig erholsamen Nacht, in der ich öfters aufgewacht bin, weil meine Türe nicht abschließbar war bin ich gegen 8:30 gerädert ausm Bett und entspannt gegen 10 erstmal zum Supermarkt einkaufen gefahren.
Von dort ging es dann zurück nach Cairns. Eigentlich wollte ich unterwegs öfter anhalten und ein paar Sights angucken - aber es hat zu regnen begonnen. Deshalb gabs nur einen Mittagsessenstop in Palm Cove ehe es wieder auf dem durch den Taifun zerstörten Highway zurück weiter ging. Überall Baustellen. So hat die Fahrt statt 1h fast 2h ohne Pause gedauert. Ich hab mich dann auch dazu entschieden mein Auto gleich am Flughafen zurückzugeben - was wieder leichter gesagt als getan war: Der Regen wurde natürlich genau dann stärker als ich ankam. Hilft nix. Also raus, Auto zurück und mitm Uber in die Stadt ins Hotel. Dort dann erstmal was zum Snacken besorgt und die Koffer mal von allem möglichen Müll befreit und ordentlich gepackt. Dann wollt ich mir noch nen orginal Bommerang als Andenken nach Hause schicken lassen - aber wollte es nach dem Chaos beim letzten mal nicht selbst versenden. Naja die bieten entgegen ihrer Website keinen versandt nach Dtl an und wenn ich doch selbst organisieten würde (nicht über die Australische Post) würde es ~ 50€ kosten). So kam es, dass es doch keinen Boomerrang gab🥲. Naja anschließend gings a bissl ans organisieren und ich bin an meinem letzten Abend in Australien nochmal raus und hab die Esplanada genossen. Im Hotel duschen und ab ins Bett. Achja... ich hab mir nocj Videos fürn Flug morgen heruntergeladen.
NachtLeer más
Port Douglas II
19–20 abr., Australia ⋅ ⛅ 27 °C
Heute morgen gings im 6 ausm Bett um pünktlich und einigermaßen fit zu sein für meine Great Barrier Reef Tour. Pickup um 7:20 war pünktlich da und los gings zum Hafen. Von dort aufs Boot und ich war etwas enttäuscht, da nur Pärchen und Familien hier dabei waren - niemamd anders alleinreisend. Naja die Fahrt ging los erstmal ausm Hafen dann entlang der Küste zum Mackey Reef. An sich wars zwar ziemlich windig und wellig, aber der Segel Katamaran hat das gut weggesteckt. Segel waren aucg gehisst, haben aber wenig geholfen bei seitlichem Wind. Angekommen gabs ne kurze Einweisung und dann gings auch schon in die Stingersuits und ab ins Wasser. Ich war mega aufgeregt, da es a) mein erstes Mal schnorcheln war und b) ich panische Angst vor tiefen Wasser hab. Naja am Ende war das Wasser nur ~ 5-8m tief was zwar sau tief is im vgl dazu, dass ich mich im Schwimmerbecken bei 2m schon unwohl fühle. Aber die Aussicht hat das ganze wieder wett gemacht. Mal zur Einschätzung: Es ist wie im Film. Du schwimmsg durch Fischschwärme, sieht 1000 verschiedene bunte große und kleine Fische, bunte Korallen in allen Farben und Formen. Von extremen violet bis zu knall grün. Von tiefblau bis gelbstechend. Und wie ich so da durcbschwimm kann ichs gar nicht richtig realisieren, was genau ich da überhaupt sehe. Weil es sich durch die Taucherbrille wie ein Film anfühlt. Das ist so surreal, dass mans gar nicht richtig wahrhaben will, wo man grad ist/was man da so sieht. Ja und auf einmal denke ich mir: Ach jezzt habem die Filmemacher ne Meereschildkröte eingefügt, die direkt auf micj zukommt. Ja. Dann is die hald 30cm neben mir vorbeigeschwommen. Hammer. Wärs nicht verboten/würde ich die Tierwelt nicht respektieren, hätt ich se streicheln können. Naja. Dann kamen wir zum eher unschönen Part des Tages. Es war ja wellig. Du schwimmst auf den Wellen/ über die Wellen.
Ums kurz zu machen. Mir wurde schlecht. Richtig übel. Bin nach 45min ausm Wasser, hab mich an Board akklimatisiert und es wurde sehr langsam besser. Wobei jeder größere Schaukler immernoch meinen Magen umgedreht hat. Dann gings auf ein kleines Boot mit Glasboden. Das war mega schön, hat aber auch mega geschaukelt. Sind auf ne kleine Sandinsel mitten im Riff gefahren. Und dann wieder aufs Schiffs. Passend zu meiner Magenstimmung, die sich auf dem kleinen Schiff nichr unbedingt verbesser hat, gabs Mittagessen. Ich musste was essen, ich hatte Hunger. Also hab ichs mir reingeprügelt. Nach dem Essen bin ich am die frische Luft und es wurde besser ind besser. Dann kam aber der 2. Schnorchelgang. Den ich dann taktisch vorausschauend ausgesetzt habe. Man muss ja nix riskieren. Während die andern unterwegs im Wasser waren hab ich am Schiff das Riff und die Seeschildkröten beobachtet. Eine weitere Gruppe von zurückgebliebenen is mit dem kleinen Boot nochmal auf Erkundung gegangen - aber auch das war mir zu risky. Als dann nach und nach alle zurück waren gings 2,5h zurück nach PortDouglas. Ich hab mich aufs Vorderdeck gesetzt und die Aussicht genossen. Wunderschön. Irgendwann wurden dann die Segel gehisst aber det Motor blieb an. Die Wellen waren zwar hoch und es ging bestimmt 2m auf und ab, aber das hat mir komischerweise nix ausgemacht. Vor LowIsland hat der Capain dann den Motor ausgemacht und es ging 15min nur mit Windkraft vorwärts....das war ein wahnsinnig schönes Gefühl.
Zurück in Port Douglas dann mitm Transfershuttel ins Hotel, angekommen bissl entspannt. Gemerkt das es vll doch etwas zu viel Sonne heute war (trotz Sonnencreme) und zudem festgestellt, dass ich nix zum Abendessen da hab. Meine Notfall Fertignudeln gemacht, geduscht und einfach viel Wasser geteunken und entspannt nach diesem schönem Tag.
Zwei Anmerkungen:
1) 100% genießen konnte ich es leider nicht (wg Seegang) und auch wegen so ner Erwartungshaltung. Durch Erzählungen, Podcast etc. hab ich mich auf ne 10/10 Erfahrung gefreut. Es war aber "nur" ne 8/10. Die 2/10 unterschied haben mich leider so enttäuscht, dass ich die 8/10 nicht genießen konnte. Warum? Ja es war schon/vielseitig/Artenreich: Aber ich hatte hald so Millionen Fisxhe und Korallen vor Augen. Realität ist hakd das durcb Umweltschäden viele Grau / tot ist und ja. Etwas Schade. Auch deshalb hab ich mich für einen teuren Anbieter entschieden, der 100% Umweltzertifiziert ist, bei dem Meeresbiologen mit an Bord waren um Studien durchzuführen, wo die Besatzing selbsz das Riff schon mit wiederaufgeforstet hat und v.a. kleine Boot/Segelboot eben umweltfreundliche Tourismus betreiben. Es gäbe auch sonderangebote mit 300er Schiffen und einer fest installierten Badeplattform im Riff mit Rutschen, Party und alles was dazugehört. Das hat aber meiner Ansicht nach dort nichts verloren.
2) Während ich 1 geschrieben habe und micj reingesteigert hab, habe ich Nummer 2 vergessen😂
Reich ich nachLeer más
Port Douglas
18–19 abr., Australia ⋅ ☁️ 27 °C
Die Nacht war schon besser als die vorherige. Nach nem Frühstück gings per Uber zum Flughafen. Mein Fahrer Andy war die Smalltalk-Kanone schlechthin. Wir haben von E-Autos, Zyklonen, der Landschaft auch über seinen Hund und seine Schwester in Melbourne gequatscht. Was ich nicht wusste, das Zyklone hier jedes Jahr vorkommen und sie neben Schutzräumen aufgefordert werden, zuhause in der Vollgelaufenen Badewanne zu "überleben". Weiter gings zum Mietwagen abholen, wo das nächste Gespräch mit der Dame am Schalter die auch aus Deutschland kam und seit 16Jahren hier arbeitet, auf mich wartete. Mit meinem sexy Toyota Corolla bin ich dann erstmal zur Skyrail (auch Seilbahn genannt) gecruised und hab mich nicht dazu hinreißen lassen 60€ für eine Fahrt zu zahlen. Dafür kann ich ja nen ganzen Tag in Österreich Seilbahn fahren. Bin dann mitm Auto ins Hinterlamd gefahren, hab mir die Barron Falls angeguckt (kostenlos statt 60€ #sparfuchs). Dann gings weiter durch die dann doch etwas langweilige Gegend. Vorbei an Kaffeeplantagen und anderen Landwirtschaftlich genutzten Flächen. Einr Sache, die Straße war ziemlich kurvig, was dann aber doch viel Spaß gemacht hat dort mit meinem kleinem Hybridflitzer rumzusaußen (im vergleich zu den Panzer-Campingmobilen davor). Anyway kam ich dann in Port Douglas an in meinem Hotel. Nach anfänglichem Schwierigkeiten hab ich dann docj allee gefunden. Kurz in meinem Appartment gechillt ehe ich zum 4 Mile Beach und dessem Lookout gewandert bin. Dann weiter zum Einkaufen und wieder zurück ins Hotel. Währenddessem schon mit daheim telefoniert und vieles besprochen. Am Ende dann zwar früh aber später als gewollt gegen 22:30 ins Bett. Morgen muss ich früh raus.Leer más
Cairns III
17–18 abr., Australia ⋅ ⛅ 29 °C
Dich Nacht war schon ruhiger und ich hab besser geschlafen als die Nacht davor. Ich hab mir auch mal wieder gegönnt auszuschlafen bis 9 Uhr. Frühstück, bissl Sachen organisieren, Serien angucken, bissl natzen. Zum Mittagessen hab ich mich dann mit Jonas ausm Outbackcamp getroffen. Nach nem kleinen Snack ham wir die Stadt erkundet (also das was es da hald zu sehen gab😂). Rusty Market, Promenade, mexikanisch gegessen, dann den Sonnenuntergang beobachtet, noch den Nightmarket besucht und dann gings zurück zum Hotel gegen 18:30. Dann bis 21:30 mal Zeit genommen und die nächsten Tage geplant. Danach duschen, Rezessionen schreiben und die letzten Tage hier zumindest schnell als Stichpunkte festhalten -nicht das ich was vergesse. Ja das wars schon. TschüssLeer más
Cairns II
16–17 abr., Australia ⋅ 🌧 27 °C
Die Nacht war mega unruhig, irgendwie war ich noch im Outback Modus. Das hat sich auch daran gezeigt, dass ich um 5 wach war und von dort an alle 30min wach geworden bin, aber dachte ich hab 2h geschlafen. Bin dann irgendwann im 8 gerädert aufgestanden, angezogen, frühstücken (1x Banane) und dann mitm Auto zum Harbour Center. Dort dann das gemacht, weswegen ich die ganze Strapazen auf mich genommen hab: Das Packet mit Souveniers für meine Familie das es 2x nicht aus Australien rausgeschafft hat abgeholt, da ich es nicht wegschmeißen lassen wollte. Noch schnell etwas zu essen und zu trinken gekauft und dann gings schon wieder zurück zum Flughafen Brisbane. Die Straße war voll, Musik war gut, trz bin ich nach nem Tankstopp pünktlich am Terminal angekommen, Koffer abgegeben, Sicherheitskontrolle. Dort war die Dame sehr an meirnt Powerbank interessiert, die sie dann rausgeholt hat aus meinem Rucksack (sowieso immer witzig die Inspekteure beim Scannen zu beobachten. Die Sachen vor mir immer ganz schnell bearbeitet. Dann kommt mein Rucksack: Elektronik, Tablet, Essen, Trinken, Zeitschriften, Ladekabel, Süßkram, Deo, Sonnencreme, Stifte, etc. Das wildeste Chaos.) Auf ne Bank gesetzt, bissl rumgedaddelt am Handy, 10min vor Abflug das Hotel in Cairns gebucht. Dann ins Flugzeug, Flug war a bissl wackelig aber nix schlimmes. Ich hatte aber nen freien Mittelplatz 🥳.
Beim Aussteigen ausm Flugzeug, hat die Flugbegleiterin den Personen hinter mir mit einer Handgeste den Ausgang zeigen wollen. Dabei hat sie aber meine Arschritze ziemlich deutlich getroffen. Ich fands witzig, sie wurde knallrot und hat sich 1000x entschuldigt.
Bei der Gepäckausgabe war mir nach dem Choas beim letzten Mal in Cairns klar, dass du dich nicht auf den Flughafen verlassen kannst. Und so war es auch, während am Band "Brisbane" keine Koffer kamen, war am Band 'Sydney' zwar keine Person, aber viele Koffer. Und auch meiner. So konnte ich als erster das Gepäck nehmen und dann ein Uber für noch günstigr 20$ bekommem, anstatt wie später für 35$. Im Hotel angekommen, gleich die Wäsche geschnappt und so gut wie alles gewaschen (alles voller rotem Sand). Währned des Waschens war ich Einkaufen, zurück zum Salon, alles in Trockner, dann zum Hotel das gekühlte wegbringen, zurück zum Salon alles holen, wieder zum Hotel und schon gemerkt, dass ich doch ziemlich ausgelaugt bin (nach Outback und dem Highspeedtrip zur Goldcoast). Deshalb hab ich ne Nacht verlängert (2 statt 1). Ins Zimmer gegessen und um 19:20 quer aufm Bett liegend eingeschlafen, gegen 21 wieder wach geworden - umgezogen und dirket wieder schlafen gelegt. Und sofort weg gewesen.
Achja....ich hänge hier etwas hinterher. Musste viel organisieren die Tage. Sollte ez aber wieder besser werden ^^Leer más
Gold Coast III
15–16 abr., Australia ⋅ ☀️ 27 °C
Der letzte Morgen bricht an. Was eine Nacht. Aufgewacht bin ich Nachts wegen meinen beiden Schlafnachbarn. Links schnarcht. Kein Stress - Ohropax waren sowieso drinnen. Aber der rechts von mir hat so laut und komisch geschnarcht, dass am nächsten Morgen selbst die auf der anderen Campseite gefragt haben, was das war. Kurze Beschreibung: einatmen wie ein Presslufthammer, ausatmen wie ein lauter Schrei ohne Stimmbamdeinsatz.
Aber ich wollte nicht mehr einschlafen. Das Lagerfeuer war aus. Keine künstliche Lichtquelle mehr. Die Sterne. Hammer. Aber wie schom gestern Abend bin ich doch immer wieder eingeschlafen und am Ende wieder 5min vor 6 (weckzeit) aufgewacht. Heute gings etwas schwerer ausm Bett. Es war Arschkalt. Hab alles zamgesammelt und mich gar nicht erst umgezogen sondern direkt mit den warmen Sachen erstmal vor aufgehender Sonne einen Bush-Wee und danach den Morgen-Grauen beobachtet. Unfassbar schön.
Einschub: Ich schreib das grad im Flugzeug von AyersRock nach Brisbane und hab sowohl hier grad als auch beim gestrigen Post Tränen in den Augen. So schön war das.
Danach gabs Frühstück. Alles packen und einladen. Wer hats gemacht? 👍.
Abfahrt. Nochmal 1:45 zum ersten Camp um dort zu duschen und umzuziehen. Angekommen gabs die beste Dusche der letzten Monate (metaphorisch - sie war dreckig und kalt😂). Danach wie neugeboren gings schweren Herzens zum verabschieden. An nem Hotel gegen 9 raus wos später nem Shuttelbus zum Flughafen gibt. Tschüss gesagt aber noch in unserer Kleingruppe für nen Kaffee in die Siedlung. Dann sind Alina und Jonas los zu ihrem Flug. Charlie, Noah und ich sind ins Kino. Eigentlich um zu schlafen. Aber es lief ein Kinderfilm: xxxx xxxx. Ein animierter Koala der auf Abenteuer geht. Das war so spannened das keiner Schlafen konnte. Tats. hat sich Charlie danach sogar den nächsten Teil auf Netflix gespeichert - und auf meiner Liste steht er auch😂. Es ging weiter uns Restaurant Mjttagessen. Pizza. Und dann zu Chrlies Hostel. Dort kurz gechillt ehe es gegen 14 zurück zum Hotel ging um mitm Shuttel zum Flughafen zu kommen. Koffer abgebem, Sicherheitskontrolle (vor mir eine Spanische Rentnergruppe....das war ein langer Weg). Ja dann mit Noah gequatscht der in meinem Flug ist. Boarding, ins Flugzeug und ja...da bin ich grad traurig, dass es wieder an die Küste geht, weil die Zeit im Ladesinneren doch schöner war als ich dachte. Trotzdem: Auf mein Bett in einem Hotel freu ich mich heute am allermeisten😂.
Was wild ist: Wir fliegen 3h um von der Mitte bis zum Rand Australiens. Das ist nicht mal die Strecke <--> Nürnberg/Lissabon.
Brisbane mit nem Hopser gelandet und dann gings nachm Koffer aufgabeln zum Mietwagen. Nich mal ein Foto hab ich dagon gemacht. Reingesetzt und losgedüst nach Golf Coast. Müde war ich auch aber hab mit seehr guter Musik und telefonieten die Zeit gut überbrückt. Hotel angekommen, einhecheckt, Essen bei Uber bestellt, um 22:30 gegessem und dann nicht mal mehr duschen können, da ich vor müdigkeit fast vom Stuhl gefallen wär. Ab ins Bett und eingeschlafenLeer más
Bush-Camp ohne Namen nirdendwo
14–15 abr., Australia ⋅ ☀️ 26 °C
Die Nacht war erstaunlich gut. Zusätzlich zum schnellen einschlafen, bin ich auch nur 2x wach geworden. Vom Schnarchen der Nachbarn neben mir. Ich muss auch sagen, dass die physische Nähe zu meinem Nebenmann mit 30cm links und 70cm rechts näher war als in manch einem Shared Kingsize oder Queensize Bed. Aber bei jedem Aufwachen waren aufgrund des ausbrennenden Feuers die Sterne besser und besser zu sehen. Ein Trostpflaster. Wieder 5min vor Wakeup Call um 5:10 aufgewacht. Schlafsäcke einrollen umziehen und Fruhstücken. Das ist heut aber besonders schwer gefallen, da es die letzte Stunde im Schlafsack wirklich forstig wurde und es draußen noch frostiger war.
Naja aufbrauch um 6:15 zur Wanderung. Fahrzeit 20min, dort hat Jonas erstmal die Wasservorräte für einen ganzen Tag umgeworfen. Es gab aber zum Glück dort einen Wasserspender. Nach Klogang ging die 4h Wanderung los zum Kings Canyon. Zuerst gings 500 Treppen nach oben und auch hier merkte man wieder wie sich die Spreu von Weizen trennt. Wohin einige nach oben zugelaufen sind, haben andere jede Stufe langsam und gleichmäßig erklummen. Ja...oben angekommen hat man dann gemerkt wer tot und wers nich war. Die Wanderung an sich war super easy. Bissl hoch und runter, Klippen, Das Australische Jodeln und ein Spiel, bei dem der Karaoke singen muss, der am Ende ne Wäscheklammer am Körper hat haben diese Wanderung zum wahrscheinlich schönesten Trip dieser Reise gemacht. Die Stimmung war super, während die andere Untergruppe viele, sehr viele Fotoshoutings gemacht haben, hat meinr Gruppe viel gequatscht, Blödsinn gemacht und einfach die Stundem genossen.
Am Ende gabs dann noch einen kleinen Sprint zum Bus, weil keiner den Klip am Ende haben wollte. Dort angekommen gabs Früchte und wir machten uns wirklich allerbestens gelaunt zurück zum Camp.
Dort war dann mehr Pausenzeit. Manche ham geduscht, manche waren Bier trinken, andere im Pool, und ich wolltr eigentlich hier weiterschreiben aber dann wurde ich zu Kartenspielen eingeladen - da sagt man docu nicht nein. Bis zum Mittagessen wurde gespielt, dann gabs Bacon/Egg Wraps.
Danach hieß es wieder packen. Erst persönlich, dann den Rest. Und wer hat den Hänger beladen....richtig - Die Deutschen😂
Dann gings auch schon wieder los. 3h durchs Outback. Gute Laune aber auch viel Müdigkeit waren mit dabei. Nächster Stopp: Aussichtsplattform Schwesterstein des Urulu.
Weiter gings zum Feuerholz sammeln. Diesmal mehr und viel. Also alle Mann und Frau in den Busch zum Sammeln. Manche Leute rissen sogar Bäume aus...(Foto). Phoebe hat sich noch den Spaß gemacht, ne Fakeschlange aus dem Busch zu ziehen und auf die Mädels zu werfen. Herrlich gelacht.
Am Ende alles verladen, festgezurrt und da wir noch Zeit hatten gings in Pub/Roadhouse. Es gab für mich GingerBeer. Für andere härtere Sachen. Gequatscht, das erste Mal nen sprechenden Papagei gesehen und einfach Entspannt. Es ging dann weiter zum Bush-Camp mit dem Lied das Phoebe passend dazu ausgesucht hat: Highway to Hell. Noch den alten Aussteigen, Tor aufmachen und dann Wegfahren Gag gebracht. Dort angekommen genau das was ich erwartet hab. Nix. Ein Schiffscontainer für unsere Rucksäcke und das wars. Wir (diesmal auch die Jungs der Schottinen/Irinen) haben den Trailer und vor allem das Holz entladen, dann wurde uns die Toilette gezeigt. Eine offenes Blechgestell über einem Loch. Da hab ich schon schlimmer gehaust. Anyway nur kleines Geschäft dort und in den Busch.
Während Phoebe superleckere Bolognese gekocht hat habem die andern nochmal versucht mit uns Werwolf zu spielen. An sich ja kein Stress, wenns normal abläuft. Wenn aber 22 Leute spielen, 7 gleichzeitig reden und 50% der Gespräche von wichtig auf privat oder lachen wechseln wirds irgendwann unübersichtlich und wir (Gruppe) sind dann zumindest geistig ausgestiegen. Es gab Essen und einem letzten wunderbaren Sonnenuntergang. Dann noch mehr Spiel, Spaß und Tanz. Von Makarena über Australische und Irische Klassiker war alles dabei. Karaoke wurds ez ned, aber Phoebe meinte am Ende nur, dass sie noch nie hier im Bushcamp am Ende des Tages Stimmprobleme aufgrund Singem/Tanzen hatte. Und es hat aich wirklich super viel Spaß gemacht. Wie Klassenfahrt nur entspannter weil alle 18+ sind. Dann noch Spiele am Lagerfeuer gespielt die mal besser mal weniger gut waren bis wir gegen 10 dann langsam Richtung Bett gingen. Und eines muss ich sagen: Bei meinem Abendlichen Bush-Wee hab ich in kompletter Dunkelheit gestanden. Ich hab zeit Lebens noch nie so einen Sternenhimmel gesehen. So viele, helle Sterne und vor allem die komplette Milchstraße war zu sehen. Wahnsinn. Dieses Bild wird sich für immer einprägen - Sternenhimmel ohne Lichtverschmutzung. Nächster "Ort" ~ 150km entfernt.
Zurück In meinen Schlafsack und extra warm eingepackt, in weiser Voraussicht. Und to be honest: Ich wollte gar nicht einschlafen. Der Blick in die Sterne war so schön. Sternschnuppen on mas und das Lagerfeuer im Hintergrund. Ich will nicht mit Pathos anfangen - aber das wird ein Moment sein im Leben, an den ich mich immer erinnern werde. Allen anschein nach bin ich dann trotzdem eingeschlafen, was ganz gut war - die Schlafposition war auch wieder seeehr bequem. Aber dazu morgen mehr.Leer más
Kings Creek
13–14 abr., Australia ⋅ ☀️ 25 °C
Die Nacht war für mich als notorischer Seitenschläfer ein Horror. Der Boden war hart, die Hüfte und Schulter taten weh und es dauerte gefühlt Stunden bis ich eingschlafen bin. Die Aussage, dass Dingos hier rumlungern sollen, hat den Schlaf jetzt nicht sonderlich gefördert. Gegen 4 wurde es bei knapp über 10°C dann auch wirklich nicht gerade warm in meinem Schlafsackkonstrukt bei dem ich vergessen hatte, den inneren zu schließen. Außerdem ist meinr Washington Comanders Pudelmütze, die ich extra für diesen Zweck mitgenommem hatte, abhanden gekommen. Ich hoffe ja, sie taucht bei ordentlichem umsortieren wieder auf.
Weckzeit: 5:00Uhr. Und wie immer das wirklich schöne an meinem Körper: ich bin jeden morgen genau 10min vor Weckzeit wach gewesen. Kein Riss aus dem Tiefschlaf und dadurch ein eigentlich entspannter morgen. Anziehen frühstücken und um 5:15 waren die ersten Gruppenteilnehmer schon so gesprächsbereit, wie es andere nicht mal um 19Uhr Abends sind.
Einschub: Unsere Gruppe bestand sozusagen aus zwei Untergruppen: Einmal 7 Irische und 3 Schottische Mädels die sich selbstredent prächticht verstandem haben. Dann die Gruppe zu der ich gehörte: vor allem Alleinreisende aus England, Dänemark und weitere 3 Deutsche. Dann noch eim paar ohne Gruppenzugehörigkreit: paar (2) Australier, ein paar (4) sonstige (niederlande, Frankreich, und unknown). Einschuh Ende.
Und diese 7 Mädels ... 5min nachdem sie aus ihrem Schlafsäcken raus sind bis 5min nachdem sie Nachts wieder rein sind ham durchgehend gelabert, gekichert und gelacht. Manchmal ok, aber manchmal auch echt nevtötend...später mehr dazu.
Naja dann gings los. 45min zum Sonnenaufgangspunkt. Versucht etwas zu schlafen - vergebens.
Dort angekommen nach oben gestiefelt und tatsächlich den schönsten Sonnenaufgang meines Lebens erlebt. Wäre da nicht eine Sache gwesen: Es war sehr unruhig und ca. 1mim vor Sonnenaufgang wurde es wirklich still. Niemand hat was gesagt, alle haben auf die Sonne gewartet. Alle?. Nein ein paar Mädels aus Schottland und Irland haben die Ruhe genutzt um lauthals zu reden, schreien und lachen. Wie kann man nur bitte so wenig Awareness haben. Als dann der Aufgang da war, und ich genießen wollte, habe ich in 40 Handydisplays schauen können. Ich weiß ja nicht. Außer mir haben vll noch 4 weitere Leute (nicht zwangsläufig aus der Gruppe) den Aufgang wirklich beobachtet. Echt schade. Sowas einmaliges will ich nicht in meinen Handydisplay erleben. Ich han zwar auch Fotos gemacht - aber erst ~ 4min nach Aufgang oder so.
Dann gings weiter zur ersten Wanderung. Ins Tal der Winde. Phoebe hat taktisch klug auch vor den anderen 3 Reisebussen das einzigr Klo angesteuert, was sehr von Vorteil war. Die Wanderung war echt gut, sie hat viel erklärt über Kultur und Entstehung der Formationen (die obviously einzigen großen Steine weit und breit). Es war auch nicht erlaubt, dort Fotos zu machen, da es heiliges Land ist und die das verbieten - was man natürlich in unserer Reisegruppe respektiert (bei anderen war das eher nicht so).
Zurück am Bus gab es neben Fliegen auch geschnittene Früchte. Es ging zurück zum Camp. Dort gabs Kamelburger zum Essen (etwas zäh aber nicht schlecht), dann hieß es packen ujd auf zum nächsten Camp. Und hier war dann auch schon der erste Mal der Einsatz von 'arbeitenden' Personen gefordert. Hänger einladen. Ich sags mal so, hätten Alina und ich uns der Sache nicht angenommen, würden wir heut noch da sein. Gekehrt ham wir auch und ja. Während die anderen, sagen wir mal eine gute Figur gemacht haben. Schon etwas nervig. Aber otherwise wären wir hald nie rechtzeitig wegekommne.
Busfahrt zum entspannen genutzt, aber schlafen war nich drin. Immer wieder mal Pause und kurz vorm Camp dann ein Stop zum Campingholz sammeln. Und wieder: Die deutsche Fraktion hat das Unternehmen getragen. Gesammelt, gesägt, nach oben auf den Trailer gereicht während der Rest....ja. Kein Ahnung was die gemacht haben, ich habe mich aufs Sägen konzentrieren müssen.
Mit ein paar schürfwunden gings dann zum Camp, wo wieder die gleichen Leute den Trailer entladen und das Feuerholz runter und das Feuer angemacht haben. Die anderen haben derweile Fotos gemacht oder ein Bier getrunken.
Anyway Abendessen: Kängurusteak. Sehr gut tatsächlich. Danach dann wieder der Stress bis 9 alles gepackt und bereit für den morgen zu haben. Das war echt unnötig, aber verständlich das die Tourguidein auch mal in Bett wollte.
Dann saßen wir noch am Lagerfeuer gesessen und versucht spiele zu spielen. Unsere Gruppe wollte quatschen bzw die anderen haben uns überredrt mit ihnen ein spiel zu spielen. Aber das war schon wieder schwer: Eine wollte ein Spiel erklären, die anderen habe dazwischen gelabert, dann wurde gelacht. Nach 10mon haben sie herausgefunden das sie gar nicht wissen, wie das Spiel funktioniert und uns dann ein anderes vorgeschlagen, was sie uns aber auch nicht erklären konnten. Wir haben uns danm schließlich ausgeklingt und selber gequatscht bis es schlussendlivh schlafen ging.
Und was ich an der Stelle schonmal sagen kann: ich bin nach 5min unter einem wunderschönen Sternenhimmel eingeschlafen.Leer más
Yulara
12–13 abr., Australia ⋅ ☀️ 26 °C
Aufgestanden bin ich nach einer wirklich viel zu kurzen Nacht um 5 Uhr morgens um meinen Pickup nich zu verpassen. Bissl gefrühstückt und ab zur Rezeption. Dort gewartet bis der Bus augetaucht ist. Gleich etwas gesmalltalked und damm ging die wilde Fahrt los. 5,5h quer durchs Outback. Beim ersten Stopp hat dann gleich der erste erkannt, dass ich aus Deutschland bin - Süddeutsche Zeitung regelt. War ganz angenehm zu 5. bzw. zu viert, da eine nur zum Transit dabei war. Sind auch an einer der größten Rinderfarmen Australiens (vll der Welt) vorbeigekommen. 11.200km². Zum Vergleich, weil ich mir da auch nichts drunter vorstellen konnte: Das ist die Fläche des Quadrats von Nürnberg startend bis Augsburg und dann bis zur Tschechischen Grenze. Unvorstellbar. In Yulara angekommem wurden wir im Zentrum rausgelassen - Kaffee geholt während Phoebe die restlichen Leute abgeholt hat. Zurück im Bis waren 3/4 der Leute da - der Rest war wg verspätetem Flug noch nicht da. Also wurden wir zum Kulturzentrum der Aborigines gefahrem und konntem uns dort die Zeit totschlagen. Von dort ging es dann mit den restlichen Kollegen weiter ein paar Wanderungen um den Urulu zu machen und schlussendlich am Sonnenuntergangsspot anzukommen. Dort war die Hölle los. Tisch aufgebaut, und es gab für dje es wollte sekt und cracker. Det Untergang war schon sehr besonders muss ich sagen - sieht man ja nicht alle Tage.
Anyway zum Camp, dort durfte ich gleich kochen - Burritos. Ich war fürs Hackflrisch zuständig für unsere 22 + 1 köpfige Crew. Und schon da deutete sich, was sich die Reise über fortgesetzt hatte: Ohne Leute die anpacken wird das nichts, und selbstständig hinlangen ist nicht jedermanns stärke bzw. in unserer Gruppe waren genau 2 Leute dazu fähig. Von 22. Dann gabs noch ~ 5 Helfer die auf zuruf und Anleitung brauchbar waren. Und die anderen waren wie meine Schwester: Fürs gute Aussehen zuständig. Spaß .... der Zug ist abgefahren😂🖕😘.
Abendessen und Duschen dann taktisch Klug für den nächsten Morgen packen: Weckzeit: 5Uhr. Einschluss der Sachen 20:45. Also bissl hetzten und dann mit dem Schlafsack in das traditionelle Australische Buschschlafsackgerät. Und versiuchen zu schlalfen. Die Betonung liegt auf "versuchen".
Aber morgen mehr.
NachtLeer más
Alice Springs IV
11 de abril, Australia ⋅ ☀️ 26 °C
Ja, heut konnt ich mal ausschlafen bis 9.
Frühstück, bissl gepackt. Dann ne Serie gestartet. Einkaufen gegangen, Mittag gegessen, bissl draußen rumgelaufen, weiter Serie geguckt, Abendessen hier im Hotel bestellt (gar nich mal so gut). Für morgen früh alles bereitgelegt. Geduscht und früh ins Bett. Morgen wird ein langer Tag.
P.S.: Kein Foto aber ich hab doch eines von gestern gefunden.Leer más
Alice Springs III
10 de abril, Australia ⋅ ⛅ 32 °C
Ich wollte ausschlafen. Um 8 war ich wach. So ein Käse.
Naja Frühstück und dann bissl rumgelungert und mich gegen 11 entschieden ans Wäsche machen zu denkn. Also Waschmaschine, Trockner und natürlich wara nicht trocken. Meine Allzweckwaffe, die Wäscheleine rausgeholt und mit dem Entfeuchtungsmodus der Klima begonnen fertigzutrocknen.
Nebenbei dann Mittaggegessen und anschließend in die Stadt. A bissl rumschauen, Beine vertreten und shoppen.
Wieder zurück dann begonnen nach Flügen zu suchen. Und wie immer: Ein Zeichen Gottes kam herab im Form eines Anrufs. Die Postbeamtin vom der Gold Coast war dran. Mein Paket mit Geschenken für die Heimat kam wieder zurück. Ob ich noch in der Nähe sei es abzuholen. Sie können es nicht nochmal verschicken.
Na wunderbar. Ich also gesagt: Ich bin Alice Springs. Da is sie dann erstmal in gelächtet ausgebrochen und als ich ihr dann meine weiteren Reisepläne erzählt hab, meinte sie: Dann sind sie ja mit knapp 2000km Entfernung wirklich noch in der Nähe.
Also den ganzen Nachmittag nach dem perfekten Plan gesucht und schlussendlich nen Gabelflug nach Brisbane und weiter nach Cairns gebucht mit 17h Aufenthalt in ersteren um mit nem Mietwagen hinzufahren und die Geschenke zu holen. Ein Traum.
Buchung online hat auch nicht geklappt, also am Telefon gebucht (mittlerweile bin ich echt gut meinen Namen im Nato-Alphabet zu buchstabieren😂)
Nach dieset Nachmittagfüllenden Aufgabe hab ich mich in den Garten des Hotels gesetzt um noch etwas Abendsonne zu tanken. Ich hab übrigens mal nachgerechnet: Ich bin bisher 8.997km durch Australien gecruised🦘.
Dann gings Abendessen, Handy ausmisten, Duschen und schlafen.
Jap wenig passiert, aber trz viel geschafft.
Bussi - Nacht
P.S. wieder kein Foto heut gemacht -> ArchivfotoLeer más
Alice Springs II
9–12 abr., Australia ⋅ ⛅ 32 °C
Ja Moin, die Nacht war zwar etwae unruhig aber doch ganz angenehm. Wurde zwar gegen 5 geweckt, weil ein paar Camper weggefahren sind - aber konnte dann bis 8 "auschlafen".
Frühstück und dann gings ans Camper putzen und Sachem aufräumen. 10 war checkout am Campingplatz und der Store öffnete, det mir Gas nachfüllt. Dachte die machen dad nach Menge. Nö Pauschal 33$ für nen Refill von vll 10% der 5kg flasche. Das hat sich rentiert🫠
Nächster Stopp: Waschanlage und alles was sich die letzten 2900km angesammelt hat abzuwaschen. Hat besser geklappt als erwartet. Dann noch zum tanken, was sehr ärgerlich war, denn es gab 3 Tankstellen für 3,22$/l Diesel - aber die hatten nur HighFlow Diesel bei dem der Stutzen nich in meinen Tank passt. Deshalb musste ich für 3,49$ Tanken🥲.
Naja dann zur Abgabe und die war richtig easy und angenehm. Bissl mit dem Kerl geschnackt und der meinte dann auch gleich, dass es hier schon gefährlich is, aber nur wenn du Nachts die falschen Gassen nimmst. Oder dich hald dumm verhälst. Aber vieles oder das meiste is einfach mediales Aufbauschen und deshalb so schlimm. Und teilweise gibt es hald auch Orte in Sydney die gefährtlicher sind bzw. durch ne sehr starke Polizeipräsenz wird alles wieder besser. Das war beruhigend.
Fuel Refund und meine Kaution wiederbekommen.
Dann mitm Taxi ins Hotel. Checkin ab 15 aber der Kerl hat mich schon um 11:30 einchecken lassen, nachdem wir 15min über meine Reise und das er schon den gleichen weg gefahren is gequatscht hatten. Er hat mir Bilder gezeigt, ich ihm. Freundlichkeit bringt immer Vorteile😁.
Dann Zimmer erstmal entspannt, bissl serien geguckt und dann nen kurzen ZwiNa gemacht. Einkaufen gegangen und ja viel Polizei gesehen. Alles Zurückgeschleppt, weik ich natürlich wieder zu viel eingekauft hab und zu wenig Stauraum dabei hatte. Ja und dann nachm Abendessen noch serien geguckt, weiter entspannt, geduscht, mich endlich mal wieder Rasiert (nachdem der Bart mich schon seit Tagen nervt) und jetzt versuch ich die Reise weiterzuplanen.
Naja.... NachtLeer más
Alice Springs
8 de abril, Australia ⋅ ☀️ 32 °C
Der Tag begann ungewollt früh, nachdem meine Nachbar mit dem kleinen lauten Van um 7 den Platz verlassen haben. Für mich gings dann um 7:30 ausm Bett und im Rasenden Tempo war ich bereit für einen Aufbruch um 8Uhr.
Los gings - hatte ziemlich viel vor.
Die Landschaft war wie auch die Tage davor schön und schön langweilig. Tacktisch Klug hab ich mir bei meiner appx. Fahrtzeit von 7h das Ziel immer Ettappen weise gesetzt. Von Roadhouse zu Roadhouse. Nach 1,75h war der erste Tankstopp dran - noch zu günstigen 3,39$/Liter. Dann gings nochmal 1h wo nochmal für den gleichen Preis getankt wurde. Dann warens 2h bis ich beim nächsten House ankam, wo ich nochmal ein bisschen für 3,79$/Liter getankt hab. Beim nächste House 1h entfernt hab ich mir ein Eis gegönnt um die letzten 2,5h noch bis Alice Springs durchziehen zu können, was wundebar geklappt hat wo ich dann so gegen 4 (kurz vor Ende der Rezeptionszeit) eingetrudelt bin.
Unterwegs:
- Hab ich mitten im Nirgendwo nen anruf bekommen, bzgl meiner Panne gestern. Weniger der Inhalt der Unterhaltung als die Tatsache, dass ich knapp 100km in jede Richtung zur nächsten Zivilisation hatte und ich trotzdem guten Empfang hatte hat mich verblüfft (sry falls der Satz keinen Sinm gibt, ich bin totmüde und zu faul zum korrigieren😂)
- Ich werde das Roadtrippen vermissen. Die letzten 200km hatte ich so gute Laune, ein Song nach dem andern wurde geschmettert und als dann mein Flugzeugstart-Song kam sind alle Dämme gebrochen
- Im Northern Terretory darf man 130 aufm Highway fahren. Leider darf ich mitm Van vertragsmäßig und überwacht nur 110km/h lt GPS fahren. Deshalb "nur" Tempomat auf 115. Aber bissl Autobahn Vibes
- Leider durfte ich heut das erste Mal im Leben erfahren, was es heißt wenn Menschen Angst vor Menschen aufgrund derer Herkunft/Aussehen/Hautfarbe haben. Aufgrund der ganzen Sachen die ich gelesen hab über den Ort hier und der Tatsache, dass all die Sachen von Aboritginal People begangen werden, hat mich anscheinend geprägt. An einer Tankstelle ist ein Bus mit 7-9 Ureinwohnern angekommem als ich grad getankt hab. Die ham nix böses gemacht, mich nur gemustert. Ujd ich hab tats. Angst bekommen und bin ziemlich zügig wieder in meinen Bus. Vollkommen neue Erfahrung, die ich nie wieder haben will. Ich will eig. jedem (der nicht grad sichtlich volldedröhnt oder besoffen is) offen begegnen. Das hat bisher immer geklappt. Ich hoff ich bekomm das wieder raus. Das ist echt unangenehm rassistisch und nebenbei auch ein scheiß gefühl Leute am Ende des Tages wegen ihrer Hautfarbe nach Freund/Feind einzuordnen. Das will ich nicht.
- Spotify hat unterwegs immer wieder mal gedacht: Ich bin offline. Ich kann kein Podcast abspielen obwohl ich ihn gedownloaded hab. Man hat mich das aufgeregt das ich immer nur einen Podcast bei Empfang starten konnte und dann nur noch Musik lief (die Offline abspielbar war)
Campingplatz is groß und mit spitzem Zaun und großem Tor gesichert.
Bissl unsicher fühl ich mich trotzdem obwohk um mich rum leute sijd die wesentlich unsicherer schlafen (zelten, dachzelten und anderen konstrukten).
Ach Abendessen, geplant, etwas aufgeräumt, duschem, neue Folge Scrubs geguckt und jetzz gehts schlafen. Nacht
Achja...Fliegennetz am Kopf 10/10Leer más
Coober Pedy
7 de abril, Australia ⋅ ☁️ 33 °C
Ja die Nacht war trotz der bösen Gedanken vom Vorabend doch ganz angenehm. War früh wach und habs geschafft gegen 8:30 Abfahrbereit zu sein🥳
Musik in der Playlist, Podcasts rausgesucht und ich hab mich wirklich gefreut, dass es ins Outback geht.
Losgedüst und die Stadt verlassen - schon den ersten Roadtrain gesehen. Ja aber dann is es mir aufgefallen: Mein Van wurde nicht schneller als 80km/h. Angehalten - kurzer Check, weitergefahren. Wurde nicht besser. Also umgedreht und zurück in die Stadt (zum Glück nur 10km). Dort Mietwagenfirma angerufen und die schicken den Pannendienst vorbei. Wann? Keine Ahnung. Also sitz ich jetzt am Parkplatz und wart das hoffentlich bald der Pannendienst auftaucht, das ich meine Tagesziel erreich. Und just als ich das schreibe taucht er auf🥳
Hat sich den Van angesehen und ausgelesen. Während er aufs Ergebnis gewartet haz noch schnell den Van eines franz. Pärchens repariert, die nebenan angeparkt hatten und ganz lieb fragten.
Meinen Fehler konnte er nicht finden, meinte aber das "irgendwas durchgepustet werden sollte". Als er dann aber alles Resetet hat, gabs keinen Fehlercode mehr.
Auf meine Frage: Kann ich damit jetzt 1000km durchs Outback bis Alice Springs fahren beantworte er mit der aufbauen Phrase: "You can try". Wunderbar. Aufs Klo und dann bin ich los. Er fuhr wieder normal und somit Tempomat auf 110km/h. Hab sowieso 2h verloren die ich nicht mehr reinbekomm.
Die Landschadft war atemberaubend- manchmal atemberaubend langweilig / manchmal aber auch wunderbar.
Sanfte grüne Hügel, dann hohe Plattaus mit Aussicht auf die weite langschaft. Riesige Salzseen, 50km lange Geraden, die wie aus Filmen wirkten, weil du von oben drauf schaun konntest, aber hald auch ödes Buschland...
Viel ödes Buschland.
Nach 2,5h gabs die erste Pause/ Fuelstop. Noch ein schnapper mit 3,16$/Liter. Uhrzeit 13:40. Also wieder auf den Bock und weiter gings. Zwischendrin hat dann noch mein Podcast Probleme bereitet - teilweise wars 20min still, was dann echt langweilig wurde. Irgendwann ging dann zumindest wieder Musik. (Achja: Ich nehme Podcastempfehlungen gerne an. Hab noch mind. 7,5h Fahrt vor mir😂)
Allg. hat man im Outback zwar oft keinen Empfamg aber dann doch erstaunlich oft Empfang (mitten im Nirgendwo).
Die letzte Stunde war dann schon hart bis ich endlich in der Opal City Cobber Pedy angekommen bin. Achja: Aber Spritverbauch Hammer: Dank Rückenwind Durchsch 8l/100km bei nem Sprinter is echt super
Eingecheckt, schnell Einkaufen, und dann entspannen. Planen, duschen und: Das wichtigste: Telefonieren. Weil: Ich mich ganz schön in ne Sache hier reingesteigert hab. Alice Springs ist am Papier ja die gefährlichste Stadt Australiens und ich hab mich da in nem Rabbit Hole selbst gefangen. Mit Geschicjten von Raub und Einbruch, Überfall usw.
Hab mein Hotel von Standart "Normal" auf "etwas luxus" geupgradet, da das erste Hotel viele Bewertungen mit "Einbruch, Autoeinbruch usw" hatte. Das war mir zu unsicher. Und ja...immer weiter reingesteigert unf auch heut wieder das gleiche während der Fahrt gemacht. Da war es dann wirklich sehr sehr sehr sehr hilfreich ne Meinung von außerhalb zu bekommen, ne kritische Einordung (wer verfasst Kommentare/Rezessionen und wann, meisten positiven nie erfasst, usw.) Danach und aucg jetzt gehts mir wesentlich besser und ich bin echt entspannter. Und ich blick zwar immer noch mit etwas Bauchgrummeln aber nicht mehr so schlimm wie es schon war auf die nächsten Tage. Aber ez erstmal schlafen. Morgen heißts nochmal AutofahrenLeer más



























































































































































































































