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Weltreise-4 Füße und 4 Pfoten

Zusammen mit Manuela und Pepe auf Weltreise 😀 Czytaj więcej
  • Keine Nacht-weisser Sand-Karibik-Bleik

    4 lipca 2023, Norwegia ⋅ ☀️ 11 °C

    6 Inseln bilden die Vesterålen. Noch immer sind wir über dem nördlichen Polarkreis (ca. 300km). Auf der nördlichsten Vesterålen-Insel, Andøyan, in der Ortschaft Andenes, geht die Sonne vom 22.05 bis 21.07. nicht unter.
    Die ersten beiden Fotos zeigen die Lichtverhältnisse zu unterschiedlichen Zeiten. Einmal morgens um 10:00Uhr, ein anderes Mal um kurz nach Mitternacht, um 00:05Uhr. Es ist kein Unterschied zu erkennen.

    Wir haben uns angewöhnt, so wie viele andere Touristen auch in ihren Wohnmobilen, abends frühzeitig alles abzudunkeln und das Licht anzumachen. Meistens hilft es 😉.

    Der Biorhythmus ist durch die ausbleibende Dunkelheit gestört und es fällt schwer in die gewohnte Nachtruhe zu finden.

    Dank ihrer weißen Sandstrände müssen einige Ortschaften auf den Vesterålen Vergleiche mit der Karibik standhalten. In Bleik auf der Insel Andøyan können wir uns selber ein Bild davon machen.

    Die Karibik kennen wir schließlich auch.

    Ja, der Sand ist weiß.

    Aber die Temperaturen und die relativ kleinen Strandabschnitte und der viele Seetang mindern bei uns die Karibikgefühle. Auch ist der Sand definitiv nicht so fein körnig, wie der Karibiksand.

    Am Rande bemerkt:
    Laut Wikipedia betrug die höchste bisher gemessene Temperatur auf den Vesterålen 31°C. Davon sind wir mehr als 20°C nach unten entfernt. Noch nie zuvor haben wir im Juli Wintersachen getragen.

    Wie heißt es so schön "Irgendwann ist immer das erste Mal" 🤔
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  • Andenes - Walsafari - Lofoten wir kommen

    5 lipca 2023, Norwegia ⋅ ☁️ 10 °C

    Heute Morgen geht es weiter an das nördlichste Ende der Insel Andøya, in den Fischerort Andenes. Die Menschen hier leben vom Fischfang und zunehmend vom Tourismus. Ganzjährig werden in Andenes Wal-Safaris angeboten und die Touristen zahlen viel Geld um möglicherweise einen
    Orca, Grindwal, Zwergwal, Buckelwal oder Pottwal und / oder Delphine zu sehen.

    Wir haben uns gegen die 3 bis 4 stündige Safari entschieden. Zum einen gibt es keine Garantie einen Wal zu sehen und zum anderen haben wir grundsätzliche Bedenken gegenüber dieser Art von Safaris.

    Ein architektonisch, sehr futuristisch anmutendes Museum "The Whale" sollte hier im Juni 2023 öffnen. Vom Meer betrachtet soll es als Schwanzflosse eines Wals zu erkennen sein. In dem Museum ist alles Wissenswertes über die Säugetiere dargestellt. Auf meine Nachfrage wo denn das Museum sei teilt man mir mit, es wurde noch gar gebaut und darum auch nicht eröffnet. Evtl. erst im nächsten Jahr. Aber, man sei sich noch nicht sicher.
    Das erinnert an BER und Stuttgart 21.🙈

    Von der nördlichsten Stadt der Inselgruppe Vesterålen geht es dann über zahlreiche Brücken in die südlichste Stadt, nach Melbu. Die Landschaft auf dieser Inselgruppe variiert stark von schroffen felsigen Gebieten bis hin zu breiten, flachen Küstenstreifen. Dazwischen sehen wir schöne Fjorde und Täler, romantische Buchten, klare Flüsse, viele Seen und weite Moorebene.

    Von Melbu fahren wir mit der Fähre nach Fiskebol und kommen auf den Lofoten an.
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  • Svolvaer - Einzigartiges Fußballstadion

    6 lipca 2023, Norwegia ⋅ ☁️ 13 °C

    Svolvaer ist die größte Stadt der Lofoten. Viel zu bieten hat die Stadt unserer Meinung nicht. Das Kriegsmuseum ist das größte seiner Art in Norwegen. Die Fotos draußen am Gebäude und im Eingangsbereich machen uns deutlich, hier haben wir nichts "verloren".

    Magie Ice, ist eine Eisbar, welche ganzjährig geöffnet ist. Es handelt sich um einen Raum, in dem die Gäste mit Winterkleidung ausgestattet werden und selbst die Gläser aus Eis sind. Für uns definitiv zu kalt.
    Wir hätten uns auch nie vorstellen können im Juli noch Wintersachen zu tragen. 😀

    Im Svolvaer beschränken wir uns somit auf das nötigste, Einkauf und Stadtrundgang.

    Nachmittags geht es nach Henningsvaer. Hier findet man ein ganz besonderes Fußballstadion, welches weit über die Landesgrenzen bekannt ist. Der Fußballplatz ist umgeben von zahllosen Holzgestellen. Diesen dienen zur Trocknung der Stockfische. Eine Tribüne und fest zugewiesene Steh- oder Sitzplätze sucht man vergebens. Die Spielfäche besteht aus Kunstrasen. Darüber hinaus ist das Spielfeld in die felsige Landschaft, mit dem dahinterliegendem Meer, integriert. Die Besonderheit des Fußballstadions lässt sich durch Luftaufnahmen am eindrucksvollsten nachempfinden.
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  • Traumhafte Sandstrände- schönster Ort

    7 lipca 2023, Norwegia ⋅ ☀️ 13 °C

    Auf den Lofoten kann man sich nicht verfahren. Die E10 verbindet den Norden mit dem Süden. Für uns heißt es die E10 entlang in Richtung Süden.

    Während der Fahrt müssen wir immer wieder anhalten und die einladenden, traumhaften Sandstrände und Buchten aufsuchen.

    Ganz besonders der Skagsanden Beach lädt zum Verweilen ein. Das Weiß des Sandes blendet in der Sonne und im hinteren Abschnitt liegt deutlich weniger Seetang am Strand. Hier lassen sich die Surfer auf ihrem Ritt über die Wellen beobachten und einige wenige zieht es tatsächlich mit Badehose und Bikini ins Wasser. Für uns definitiv, viel zu kalt.
    Wir nutzen stattdessen die Gelegenheit und den aktuellen Sonnenschein für einen ausgiebigen Spaziergang und können uns am Ende des ersten Strandabschnitts über den herrlichen Duft einer großen Wildblumenwiese erfreuen.

    Das nach unserem Spaziergang die ersten Wolken aufziehen stört nicht weitet. Gut ist es, wenn man rechtzeitig im trockenen Bimobil sitzt 😄.

    Zum Abschluss des Tages konzentrieren wir uns auf die kleinen Fischerdörfchen Hamnøy und Reine. Beide Dörfer bieten unendlich viele Fotomotive und verschiedene lohnenswerte Fotoperspektiven. Für Hamnøy halten wir unsere Eindrücke per Aufnahmen während der langsamen Durchfahrt fest.

    In Reine übernachten wir und können mit einem gemütlichen Spaziergang uns ein schönes Bild von dem Dorf machen.
    Reine könnte direkt aus einem Bilderbuch stammen. Viele der kleinen roten Häuschen ( sogenannte Rorbuer ) liegen hier verstreut auf mehreren kleinen Inseln und stellen Postkartenmotive dar. Die meisten der Hütten sind auf Stelzen gebaut, umgeben vor einer beeindruckenden Bergkulisse.

    Reine gehört für viele zum schönsten Ort der Welt und ebenso zum schönsten Ort auf den Lofoten.

    Der kleine Ort gilt als das typische Aushängeschild des Archipels der Lofoten. Hier trifft unberührte Natur auf ein pittoreskes Fischerdörfchen mit tiefblauen Fjord.
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  • Stockfisch-Fähre voll-nächster Versuch

    8 lipca 2023, Norwegia ⋅ ☁️ 10 °C

    Im Süden der Lofoten liegt das kleine Dorf Å i Lofoten, oder kurz auch Å genannt.

    Die ca. 100 Einwohner leben heute hauptsächlich vom Tourismus in den Sommermonaten.

    Die beiden Museen in Å, das Norwegische Fischereimuseum und das Stockfischmuseum geben Einblicke in die tausendjährige Geschichte der Handelsware Stockfisch.

    Kurze Erläuterung gefällig?
    Die richtige Trocknung des Stockfisches ist außerordentlich wichtig. Bis Ende Juni sind die Trocknungsgestelle für den Stockfisch – die Tørrfiskgestelle – voll gepackt. Das Freilufttrocknen ist für die Produktion von qualitativ hochwertigem Trockenfisch Voraussetzung. Die einzigartige Kombination aus Wind, Salz, Sonne, Schnee und Regen stellen die perfekten Bedingungen für die Herstellung von Trockenfisch dar. Der Skrei ( altnorwegische Bezeichnung für Kabeljau ) wird von seinen Innereien und seinem Kopf getrennt, paarweise an etwa gleich langen Schwanzflossen zusammengebunden und anschließend zum Trocknen auf die Holzgestelle aufgehängt. Auch die Fischköpfe trocknen auf den Holzgestellen. Diese werden nach Nigeria als Eisweißlieferant für Suppen geliefert. In Italien, Spanien, Portugal, Kroatien und Brasilien gilt Stockfisch als Delikatesse.
    Kilopreis im Handel: 25 Euro

    Zurück nach Å:
    Den Möwen in Å gefällt es auch. Stimmgewaltig sind sie nicht zu überhören und der Nachwuchs wird gleich lautstark in die Gemeinschaft eingeführt. Das laute Geschrei erinnert an den Film "Die Vögel".

    Mittags verlassen wir Å und fahren nach Moskenes zum Hafen, um mit der Fähre nach Bodø zu fahren. Wir wollen die Lofoten verlassen.

    Wir sind ca. 1.5h vor der Abfahrtszeit am Anleger in Moskenes und reihen uns in Reihe 12, hinter das 7. Fahrzeug ein.
    Wir wundern uns, dass schon so viele Fahrzeuge vor uns dort sind und noch immer einge nach uns kommen.

    Um 14:45Uhr soll dann die Fähre ablegen. Das macht die Fähre auch.

    Jedoch ohne uns und den vielen anderen.

    Wie wir erst nachträglich in den sozialen Medien erfahren haben sind in den Sommermonaten die Fähren immer völlig überlastet, bzw. viel zu klein, um die Vielzahl der Fahrzeuge aufzunehmen. Darüber hinaus kann man kein Ticket vorab per Internet buchen. Ebenso ist es nicht möglich zuvor die Preise per Internetrecherche in Erfahrung zu bringen.

    Da wir uns nicht sicher waren, aufgrund der vielen zurückgebliebenen Fahrzeuge ( deutlich mehr als 50% wurden nicht mitgenommen ), auf die nächste Fähre um 18:00 zu kommen, entschieden wir uns wieder zurück in Richtung Norden zu fahren.

    Die Fähre in Svolvaer erschien uns noch als sinnvolle Alternative. Dort im Hafen angekommen mussten wir jedoch feststellen, dass erst am nächsten Tag, um 09:30Uhr, wieder eine Fähre abfährt.

    Jetzt war es 17:00Uhr und vor uns standen lediglich vier Fahrzeuge.

    Gesagt getan.

    Während wir uns für eine Übernachtung in der Reihe stehend im Hafen vorbereiten, treffen wir zwei Pärchen aus Aschaffenburg. Sie berichten, dass Ihnen nachmittags auch die Fähre von der Nase weggefahren ist, allerdings hier in Svolvaer.
    Jedoch hätten Sie und auch wir jetzt die besten Plätze und würden morgen als erstes auf die Fähre fahren können.

    Dann sind wir doch mal gespannt, was uns morgen erwartet und ob wir von den Lofoten kommen. 😀
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  • Leinen los - Stärkster Gezeitenstrom

    9 lipca 2023, Norwegia ⋅ ☁️ 12 °C

    Heute um 09:30Uhr heißt es "Leinen los" und wir verlassen, wie geplant, die Lofoten.

    Auch diesmal blieben ca. 50% der Fahrzeuge, aus Platzmangel auf der Fähre, zurück im Hafen. Eigentlich nicht zu verstehen, warum man so etwas nicht vermeiden. Es müsste doch möglich sein in der Hauptsaison ausreichend Kapazitäten bereitzustellen oder anders herum es vermeiden können, dass zahlreiche Fahrzeuge vergeblich ihre Zeit mit warten verbracht haben. 🤔

    Mit einem kleinen Zwischenstopp an der kleinen Insel Skrova geht es von Svolvaer nach Skutvik. Nach 2h15min kommen wir an. Trotz der bedeckten Wolkendecke ist die Fahrt durch die Fjorde landschaftlich immer wieder etwas Besonderes.

    Danach geht es weiter und auch auf dem Festland sehen wir immer wieder zahlreiche Wasserfälle und Flußläufe.

    Am Abend haben wir dann die Gelegenheit eine der spektakulärsten natürlichen Sehenswürdigkeiten von Norwegen kennenzulernen, den Saltstraumen ( übersetzt Salzstrom ).

    Hierbei handelt es sich um den stärksten Gezeitenstrom der Welt. Von durchschnittlich 10km/h auf bis zu 40km/h beschleunigt das Wasser des Stroms, wenn es durch den 2,5 Kilometer langen und 150 Meter breiten Sund gepresst bzw. herausgezogen wird. Am stärksten ist die Strömung ca. 3h nach Flut. Wir waren um ca. 20h, zum Scheitelpunkt der Flut vor Ort.

    Der Wechsel der Gezeiten, von Ebbe zu Flut, ruft entsprechende Strudel in Wasser hervor. Von der Brücke über den Saltstraumen kann man erkennen, dass die Strudel schwarze Löcher im Wasser bilden. Die Strudel selber können einen Durchmesser bis zu 10m erreichen und bis zu 4m in die Tiefe gehen.

    Sehr beeindruckend!
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  • Wild Camp - Wasserfall Kjemåfossen

    10 lipca 2023, Norwegia ⋅ ☀️ 23 °C

    Unsere Weiterfahrt führt auch auf dem norwegischen Festland immer wieder an schönen Landstrichen vorbei.

    Wir erleben Natur pur aus nächster Nähe.

    Kleine Abwechslung bieten dann z.B. Kunstwerke, welche wir, eher durch Zufall, entdecken. Ein portugiesischer Künstler hat Kunstwerke aus Müll/Abfall/Wertstoffen erstellt. Neben einer Tankstelle und gegenüber von einem Supermarkt entdecken ein anschauliches Beispiel.

    In der Nähe von Storjord, wenige 100m von der E6 entfernt, finden wir ein Wild Camp und entscheiden uns hier zu übernachten. Ein schönes Camp was weitere Camper bereits angezogen hat und wir darum nicht alleine vor Ort sind.

    Ca. 2km von dem Camp entfernt hören wir, wie mit großem Getöse die Wassermassen am Wasserfall Kjemåfossen ihren Weg nach unten suchen. Sehr beeindruckend, insbesondere dadurch, dass wir sehr nah an den Wasserfall herantreten können.
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  • Ein Elch - Nördlicher Polarkreis

    11 lipca 2023, Norwegia ⋅ ☁️ 20 °C

    Auch in Norwegen ist der Nördliche Polarkreis eine Sehenswürdigkeit. Auch hier steht Kommerzialisierung im Vordergrund verbunden mit Wissensvermittlung und Gastronomie.

    Im Artic Circle Center stehen zahlreiche ausgestopfte Tiere, um pot. Kunden anzuziehen.

    Darunter auch ein Elch.

    Die Gelegenheit lassen wir uns nicht entgehen, um einen Elch aus nächster Nähe zu betrachten.

    Wer weiß schon, wann und wo wir den nächsten Elch in der freien Natur sehen. 😉
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  • Tiefstgelegener Gletscher Europas

    12 lipca 2023, Norwegia ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute geht es auf Norwegens zweitgrößten Gletscher, den Svartisen.

    Es handelt sich um den Gletscher auf dem europäischen Kontinent, welcher am tiefsten liegt. Der Svartisen ist dennoch umgeben von mehreren Bergen mit einer Höhe von über 1.500 Metern.
    Die Klimaveränderungen der letzten Jahre haben dazu geführt, dass sich der Gletscher immer weiter zurückzieht.

    Um eine der Gletscherzungen aus nächster Nähe zu betrachten, überqueren wir mit einem kleinen Boot morgens den See Svartisvatnet.
    Selbstverständlich ist Pepe auch dabei. Allerdings hat ihm die Überfahrt gar nicht gefallen, wie leicht auf den Bildern zu erkennen ist.

    Die Wanderung war mittelschwer. In erster Linie bedingt durch den Regen war es teilweise sehr rutschig.
    Aber wir haben es geschafft und sind heile wieder angekommen. Pepe hat den 3km Hin- und Rückweg sehr gut gemeistert und keinerlei Ermüdung gezeigt.

    Mit dem Wetter hatten wir noch Glück. Gerade im Bimobil angekommen regnete es ab 15:00Uhr unaufhörlich durch. Am Abend, um 22:00Uhr, entscheiden wir uns den Platz in der ersten Reihe am See aufzugeben und das Camp zu verlassen.

    Sicher ist sicher 😀
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  • Sauna-Whirlpool-Schwedisches Haus

    15 lipca 2023, Szwecja ⋅ ⛅ 18 °C

    Die nächsten Tage haben wir ein "festes Dach" über den Kopf.

    Das muss auch mal sein.

    Ein typisches schwedisches Wohnhaus irgendwo im Niemandsland. Wie es in Schweden üblich, hat auch unser Haus eine Sauna und einen Kamin. Außerdem verfügt das Haus über ein Whirlpool.

    Da können die kalten verregneten Tage doch kommen. 🙈
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  • In der Mitte angekommen - Östersund

    20 lipca 2023, Szwecja ⋅ ☁️ 16 °C

    Nachmittags erreichen wir Östersund. Die Stadt gilt als geografischer Mittelpunkt Schwedens und regionale Hauptstadt der Provinz Jämtland. Für Biathleten ist Östersund eine feste Adresse. Aber auch viele andere Wintersportarten kommen in Östersund nicht zu kurz.

    Da der Sport im Freien, egal ob Winter oder Sommer, eine wichtige Rolle spielt, ist es fast unausweichlich, dass wir unser heutigen Halt in der Nähe einer der zahlreichen Sportstätten finden.

    In der Nähe mehrerer Skiabfahrtspisten, Mountainbiker-Routen und Langläuferstrecken übernachten wir heute auf einem Parkplatz. Der angrenzende Wald hat eine schöne Wanderstrecke.

    Eigentlich gehen wir davon aus, wenn sich Menschen im Wald aufhalten, dann sucht man vergeblich nach irgendwelchen Wildtiere. Hier jedoch anders, um ca. 19:00h sehen wir ein Reh welches ca. 50m von uns entfernt unseren Weg mit einem großen Sprung überquert.

    Wer hätte das gedacht. 😀

    Nein, für ein mögliches Foto ging alles viel zu schnell.
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  • Hirsch-Rentiere-Elch-was für ein Tag

    20 lipca 2023, Szwecja ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute Morgen geht es wieder in den angrenzenden Wald, um die morgendliche Gassirunde mit Pepe zu gehen. Nur wenige Meter von unserem Parkplatz entfernt sieht Manuela einen jungen Hirsch. Mit großem Augen blick er in die Kamera, um anschließend das Weite zu suchen. Das Foto ist jedenfalls gelungen 😉.

    Erstaunlich was man alles in diesem Waldstück entdeckt. U.a. eine Elchfalle. Mit den Erläuterungen wird schnell verständlich, wie man früher Elche gefangen hat.

    Elche ... da war doch was 🤔.

    Erst am Nachmittag fahren wir weiter. Heute wollen wir nochmals die Dämmerung nutzen, um evtl. Elche zu sehen. Da wir jetzt schon einige km südlich vom Polarkreis sind, wird es nachts auch schon wieder deutlich dunkler.

    Weiter auf dem Weg nach Süden, zwischen Ytterhogdahl und Sveg, direkt an der E 45, fallen uns wenige Meter von der Straße einige Tiere mit großem Geweih auf.

    Wir mussten auf der E 45 wenden, da ich nicht so schnell bremsen konnte. Aber, es sollte sich lohnen.
    Vier große Rentiere konnten wir mehrere Minuten bei Abendmahl beobachten. Die Geweihe waren sehr groß. Solche großen Geweihe hatten wir bei den anderen Rentieren zuvor nicht gesehen.

    Nach ca. 15min entschieden die Rentiere den Platz verlassen zu wollen. Für uns also der richtige Zeitpunkt unsere Fahrt fortzusetzen.

    Nach ca. 10min dann ist es soweit. Wir sehen zum ersten Mal einen Elch in freier Natur.
    Der Elch, für uns ein junger Elch ohne Geweih, überquert die E 45. Vom linken Straßenrand läuft er schnell über die Straße auf die andere Straßenseite. Wir sind einige Meter entfernt. Geschätzt, ca. 200m. Ich bremse sofort und da ich nicht so schnell gefahren bin, kann ich auf Höhe des Elchs stoppen. Hinter Bäumen und Sträucher ist der Elch nur schwer zu erkennen. Auch unsere Fotos sind nur bedingt aussagefähig. Aber, jeder weitere Moment, indem wir einen kurze klare Sicht auf das Tier haben macht deutlich, es handelt sich um einen Elch.

    Yes, we can!

    Wer hätte das gedacht. Kurz hintereinander zwei Tierbeobachtungen.

    Bis kurz vor Mitternacht fahren wir langsam weiter auf der E 45 und suchen uns dann abseits der Straße eine Stelle zum Übernachten.

    Ein schöner Tag heute 😉.

    Und Pepe überraschte und während eines Tankstellenstopps mit einigen Lauten, die wir so auch nur selten hören. Schön, wenn man dann die Kamera schnell zu Hand hat.

    Reinhören lohnt sich 😄
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  • Loppis - wenn das nicht nachhaltig ist

    21 lipca 2023, Szwecja ⋅ ☁️ 16 °C

    In Scheden sieht man immer wieder an den Straßen selbstgemachte Hinweisschilder mit dem Wort "Loppis".
    Loppis bedeutet Flohmarkt. Heute nutzen wir die Gelegenheit gleich zweimal.

    Der erste Flohmarkt ist quasi eine Hsashaltsauflösung. Aufgrund eines Todesfalls wird alles verkauft was sich in zwei der Häuser abefindet. Alle Artikel sind mit Preisschildern versehen. Für eine erste Abschätzung kann man 1 Euro =1 0 Schwedische Kronen ansetzen.
    Gut das wir derzeit kein Platz haben für solche Dinge. Ansonsten hätte es durchaus sein können, dass das eine oder andere Teil in unseren Besitz übergegangen wäre.

    Auch beim zweiten Flohmarkt halten wir uns zurück. Hier gilt. Werfe das Geld, welches Dir der Artikel wert ist einfach in die Box. Das nennt man Vertrauen.

    So werden die Dinge wiederverwendet. Das ist Nachhaltigkeit in der Praxis.
    😄
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  • Netter Dorfplatz-typ. Schweden-Sörsjön

    22 lipca 2023, Szwecja ⋅ ☁️ 14 °C

    Zwischenstopp in dem kleinen Dorf, Sörsjön, auf dem Weg nach Norwegen.

    Typisch schwedisch möchte man sagen. Ein kleiner, schöner Parkplatz mitten im Dorf. Einladend für die Touristen von nah und fern.

    Im dem kleinen Holzhaus ist ein WC mit Wasserspülung untergebracht. Ein Infoschreiben hängt aus und informiert darüber, dass einige Dorfbewohner ehrenamtlich dafür Sorge tragen, daß alles funktioniert und in Ordnung ist.

    Und das ist es auch!

    Es stehen Holzbänke und -tische zur Verfügung und einige nutzen die Gelegenheit zum Picknick.

    Der kleine Weiher ist zum Schwimmen freigegeben und es steht ein Sprungbrett zur Verfügung. Uns ist bei 15°C Außentemperatur und bei einer anzunehmenden Wassertemperatur unter 10°C überhaupt nicht nach schwimmen.

    Gut, wir sind auch keine Skandinavier.

    Eine Mutter und ihre Tochter sehen das ganz anders. Beide maschieren im Bademantel zielstrebig auf den Weiher zu. Die Tochter springt ohne Abkühlung vom Steg ins Wasser, die Mutter lässt sich langsam von der Stegtreppe ins Wasser gleiten.

    Unglaublich, die Norweger haben definitiv ein anderes Tempersturempfimden.

    Für die Kinder stehen auf dem Parkplatz einige Spielgeräte zur Verfügung. Ein Bär dient immer wieder als Fotoobjekt.

    Für den Bär hat sich Pepe auch interessiert. Das mussten wir natürlich auf einem Foto festhalten.
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  • Stockfisch-Stabkirche-Museum-Elch

    23 lipca 2023, Norwegia ⋅ ⛅ 17 °C

    In Norwegen gibt es noch einige Stabkirchen. Diese fallen insbesondere durch ihr Aussehen auf und lassen Vergleiche mit Herrenhäusern zu. Das wollen wir uns näher ansehen. Das bedeutet, nochmals einen Abstecher nach Norwegen zu machen. 

    Unser Ziel ist Lillehammer. 

    Bevor wir unser eigentliches Ziel in Lillehammer ansteuern, meldet sich mein Magen. Die Stockfisch-Chips vom Vorabend haben meinen vollständigen Verdauungsprozess nicht durchlaufen. Für meinen Magen war es anscheinend zu viel oder der Stockfisch einfach nicht verwertbar. 

    Bevor wir also den ursprünglich geplanten Stellplatz in Lillehammer ansteuern, grummelt es in meinem Magen. Das Grummeln hört nicht auf, sondern es wird zunehmend mehr. Gerade sehr ungünstig, da wir uns auf der vielbefahrenen E6 befinden, entlang des größten norwegischen Sees, dem Mjøsa. In Gedanken überlege ich schon Plan B (Warnblinklicht an auf der einspurigen E6, Bimobil stoppen, raus aus dem Bimobil, ab an den Straßenrand, und den Stau und hupende Fzg. und wütende Verkehrsteilnehmer nicht beachten) und Plan C (Fenster auf, Warnblinklicht an, Bimobil stoppen, Kopf aus dem Fenster, alles andere hinter uns ausblenden, egal wie lange es auch dauert).

    Plan A greift. Die erste Möglichkeit zum Abbiegen nutze ich und nach wenigen Minuten finde ich einen Parkplatz in der Nähe von einem Discounter. Schnell aus dem Bimobil raus und es gerade rechtzeitig geschafft. Der Magen ist leer, aber mir geht es überhaupt nicht gut. 

    Wir entschieden uns, heute auf dem Campingplatz in Lillehammer zu relaxen und zu übernachten.

    Morgen geht es ins Freilichtmuseum Mailhaugen. 

    Am nächsten Morgen hat sich mein Magen beruhigt. Nach dem Frühstück geht es also los.

    Wenige Kilometer vom Olympiapark entfernt (die Lysgårdsbakkene Skisprungschanze, errichtet für die Olympischen Winterspiele 1994, ist aus weiter Entfernung zu sehen und das Wahrzeichen der Stadt) liegt das Freilichtmuseum Maihaugen. 

    Es handelt sich um ein kulturhistorisches Museum, in dem neben der Stabkirche Garmo aus dem 13. Jhdt. noch ca.200 weitere historische Gebäude aus drei Bereichen (Dorf, Stadt, Siedlung) zu sehen sind. 

    Die Stabkirche ist beachtenswert. Die Konstruktion der Kirchen ist es, welche den Namen erklärt. Die  senkrecht stehenden Holzpfähle, die sogenannten Stäbe, tragen die  Dachkonstruktion. Erstaunlich, dass  ein großer Anteil der Bausubstanz noch aus dem Mittelalter stammt. 

    Einige der anderen historischen Gebäude sind ebenfalls geöffnet und man sieht dort einige Menschen in historischer Kleidung. In den Häusern demonstrieren sie, wie z.B. ein Webstuhl bedient wird, aus Birkenwurzeln kleine Untersetzer geflochten werden oder der Schulunterricht im 19. Jhdt. abgehalten wurde. 

    Und gleich in der Schule erfahren wir, dass wir schlichtweg viel zu spät sind. Die Lehrerin ermahnt uns, wir sollten morgen Früh bloß pünktlich um 07:00 Uhr erscheinen 🤔.

    Zur Erklärung, die Lehrerin, eine junge Schülerin war, gerade ihr Abi abgelegt und kurz vor dem Militärdienst (in Norwegen müssen alle Geschlechter zum Militärdienst für 12 Monate) in die Rolle der Lehrerin geschlüpft. Durch ihre deutsche Wurzel (Vater aus Regensburg) sprach sie sehr gut Deutsch und hatte offenbar sehr viel Spaß daran, ihre Sprachkenntnisse unter Beweis zu stellen. So erfuhren wir z.B., dass die Schüler in Norwegen erst ab der 8. Klasse Noten bekommen im Zeugnis und die Wahl für weiterführende Schule erst ab der 10. Klasse erfolgt. Die Schülerin war sehr vom norwegischen Schulsystem überzeugt. Das deutsche Schulsystem findet sie schlecht, da die Schüler schon nach der 4. Klasse sich entscheiden müssen, welchen Weg sie einschlagen wollen und schon sehr früh durch die Noten u.U. unter Druck gesetzt werden.

    Die Meinung kann man nachvollziehen 😉.

    Am Nachmittag verlassen wir Lillehammer und es geht wieder zurück nach Schweden. 

    Auf der E16 im Richtung Torsby sehen wir dann zum zweiten Mal einen Elch. Leider war es schon relativ dunkel und die Elche sind sehr scheu. Was uns bleibt, die Erinnerung und zwei nicht so überzeugende Fotos auf den der Elch zu sehen ist.

    Aber immerhin, Elch Nr. 2
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  • Ronja Drehort - Sörknatten Naturreservat

    25 lipca 2023, Szwecja ⋅ ☀️ 19 °C

    Astrid Lindgren holt uns heute wieder ein. Ein Drehort, in dem der Film "Ronja Räubertochter" 1984 entstand, ist der Berg Sörknatten im gleichnamigen Naturreservat.

    Ein Hinweisschild im Naturreservat zeigt uns, wo die Höllenschlund- und Bärenhöhlen-Szenen aufgenommen wurden. Leider sind die Wege zu den Drehorten nicht weiter ausgeschildert.  D.h., wir müssen uns mit der Erkenntnis zufrieden geben, dass hier irgendwo die Szenen gedreht wurden.

    In dem Naturreservat kann man sein Wohnmobil abstellen und übernachten. Es gibt einige schöne  ausgewiesene Wanderwege. Die Wege führen über felsiges Gestein  und durch teilweise sehr dicht gewachsen Wald. Gerade bei Regen sind die Felsen sehr rutschig. Und Regen gab es in den letzten Tagen sehr viel.

    Dennoch, es bieten sich teilweise faszinierende Aussichten und die Schönheit von alten unberührten Wäldern ist mit eigenen Augen vielfältig wahrnehmbar. Dazu gehören die kleinen leckeren Blaubeeren ebenso, wie die bizarren Felsformationen als auch das kräftige Grün der verschiedenen Pflanzen, Blumen und Bäume. 

    Eben Natur pur.

    Pepe ist natürlich immer mitten drin und voll dabei 😄
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  • Regen, Regen, Regen-Dem Elch ganz nah

    26 lipca 2023, Szwecja ⋅ ⛅ 15 °C

    Die letzten Tage mussten wir immer wieder erleben, wie schnell das Wetter in Skandinavien wechseln kann. Von jetzt auf gleich wechselt es von strahlendem Sonnenschein zu sintflutartigen Regenfällen.

    Auch auf dem Halleberg ist dies nicht anders. Ärgerlich, wenn die Zeit nicht mehr reicht, um trocken ins Bimobil zu kommen.

    Aber, wer Natur und Elche sehen möchte, der muss dies wohl oder übel in Kauf nehmen.

    Warum sind wir auf dem Halleberg?
    Dem Berg wird nachgesagt, dass es hier viele Elche gibt und man die Elche teilweise auch aus nächster Nähe beobachten kann.
    Die Gelegenheit lassen wir uns nicht entgehen.

    Am ersten Tag, unserer Ankunft, entdecken wir in zwei Waldwegen, dass mehrere Äpfel (>50 Stk) ausgelegt wurden. Insider wissen, Elche fressen gerne Äpfel. Für uns also ein Hinweis dafür, dass es hier Elche geben muss 😀.

    Die Frage ist nur, wo?

    Abends fahren wir, zwischen 21:00 und 22:30h, den Hauptweg des Hanneberg zweimal mit geringer Geschwindigkeit (ca. 20 bis 30km/h) ab.

    Ergebnis: kein Elch gesehen 😡

    Am nächsten Tag starten wir mit einer kleinen Wanderung. Dabei werden wir von einem sehr starken Regenschauer überrascht und kommen durchnässt im Bimobil an. Am Nachmittag lockert es ein wenig auf und die Chancen auf 1,5 bis 2h ohne Regen sind groß. Das nutzen wir und haben Glück. Kurz nach unserer Ankunft geht es gleich wieder los mit Regen. 🤗

    Dann kommt man schon ins Grübeln und fragt sich ernsthaft, wohin man jetzt ausweichen könnte.

    Eine Option erscheint uns noch sinnvoll, da kurzfristig umsetzbar und wir neugierig sind, was uns dort erwartet.

    Wenige km vom Halleberg entfernt liegt der Hunneberg. Auch hier soll es Elche geben.

    Abends um 20:00h machen wir uns auf den Weg.
    Dann passiert es tatsächlich doch auf dem Halleberg.

    Auf dem Hauptweg stolpert ein unbeholfen aussehender junger Elch sehr nah vor unserem Auto her. Es ist schon witzig, wie der Elch die Beine schlackernd bewegt und nach hinten wirft.

    Der dritte Elch in Schweden, nur wenige Meter von unserem Bimobil entfernt.

    Yippie!

    Anschließend fahren wir zum Hunneberg. Dort gefällt es uns nicht und wir entscheiden, zum Halleberg zurückzufahren.

    Schlafen in "gewohnter Umgebung" und vielleicht doch noch einmal einen Elch zu sehen, überzeugt uns.
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  • Übernachten in einem kleinen Hafen

    28 lipca 2023, Szwecja ⋅ ☀️ 18 °C

    Das kleine Fischerdorf Galtabäck bzw. der dortige kleine beschauliche Hafen, in der Gemeinde Tvååker, dient uns heute zur Übernachtung.
    Wir kommen recht spät an. Wie heißt es so schön "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben".
    Alle fünf Stellplätze sind belegt. Schade, so zumindest unsere erste Reaktion.
    Langsam fahren wir zurück und wollen das Hafengelände verlassen. Gedanklich schon mit der Suche nach einer Alternative beschäftig weist uns, quasi wie aus dem Nichts, gestikulierend eine Person auf einen freien Stellplatz hin.
    Schön, dass es so nette und hilfsbereite Mitmenschen gibt und wir abschließend mit einem schönen Sonnenuntergang über das angrenzende Naturreservat belohnt werden.
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  • Sonnenschein-Seetang-Gestank-First Camp

    29 lipca 2023, Szwecja ⋅ ☁️ 20 °C

    Wir reisen der Sonne entgegen. 🌞Heute ist für Südschweden Sonnenschein vorhergesagt. Beste Voraussetzungen, für einen Strandspaziergang.

    Nach ständig wechselndem Wetter ist es mal wieder Zeit ein paar Sonnenstrahlen zu tanken und zu relaxen. Außerdem müssen wir mal wieder Wäsche waschen.
    Also, Campingplatz ist angesagt. 😉 Erfahrungen mit First Camp Campingplatz haben wir schon in Schweden gesammelt.
    Kurz gesagt, sehr gut und sehr teuer.

    Da unsere Route heute an einem First Camp Campingplatz vorbeiführt, entscheiden wir uns für einen Zwischenstopp dort.

    Das Wetter hält, was die Prognosen versprechen. Es regnet tatsächlich nicht.

    Der Campingplatz ist sehr groß und wir parken im der ersten Reihe, direkt hinter Düne.
    Auf der anderen Seite der Düne ist der Strand und die Nordsee.

    Leider ist der Strand überspült mit Seetang. Vom Sand ist nur wenig zu sehen. Der komplette Strand ist abgedeckt und es riecht sehr unangenehm. Je nachdem aus welcher Richtung der Wind kommt, riechen wir den Gestank, in der ersten Reihe stehend, in unserem Bimobil.

    Ja, die erste Reihe ist scheinbar nicht immer gut.

    Wir nehmen es mit Gelassenheit, lassen uns von der Sonne verwöhnen und die Wäsche ist wieder sauber und riecht gut 😉

    Pepe hatte definitiv seinen Spaß in der Nordsee und der Gestank hat uns nicht von einem Fußbad abgehalten.
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  • Bye Bye Schweden - Welcome Dänemark

    30 lipca 2023, Dania ⋅ ⛅ 18 °C

    Zwischen Göteborg und Helsingborg findet man den Östra Stranden. Der Strandabschnitt gehört zu den Top 10  der schönsten Strände in Schweden.

    Bei Sonnenschein und leichter Bewölkung machen wir uns selber ein Bild von dem Strand.

    Anders als noch einen Tag zuvor sieht man hier kein Seetang und es riecht nicht unangenehm. Yippie.

    Das dieser Strand in einem Ranking unter den Top 10 zu finden ist, verwundert nicht.

    Unter diesen Bedingungen macht der Strandspaziergang richtig Spaß 🌞.

    Nachmittags geht es weiter, mit einem kurzen Zwischenstopp in Malmö. Leider kursieren in den sozialen Medien auch über Malmö, ähnlich wie zu Göteborg, Berichte über Wohnmobil-Einbrüche. 

    Dabei werden angeblich Türen oder Fenster aufgebrochen und Wertsachen, Portemonnaie, Laptops, etc. gestohlen, obwohl die Eigentümer und teils auch Hunde in den Wohnmobilen sind. Die Betroffenen wachen am nächsten Morgen häufig mit Kopfschmerzen auf und fühlen sich schlecht.
    Was war passiert?
    Die Diebe haben Gas in das Wohnmobil gesprüht, damit die Personen und Hunde betäubt und dann das Wohnmobil ausgeraubt.

    Auch wenn diese Theorie noch so fragwürdig ist, wir möchten jegliche Form von Überfall so weit wie möglich ausschließen. 

    Darum entscheiden wir, unseren Aufenthalt in Malmö auf die Aussichtsplattform mit Blick auf die Öresundbrücke zu reduzieren. 

    Anschließend geht es weiter, wie auf dem Hinweg, über die Öresundbrücke. Diesmal nach Dänemark.  

    Bye bye Schweden - Welcome Dänemark.

    Ca. 25km südwestlich von Kopenhagen, in der Kommune Greve, an der Küste, liegt das Fort Mosede. Auf dem Parkplatz vor dem Fort übernachten wir.
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  • Fort Mosede-Stevns Klint-Fähre Rostock

    31 lipca 2023, Dania ⋅ ☁️ 17 °C

    Eine ruhige Nacht auf dem Parkplatz vor dem Fort Mosede liegt hinter uns.

    Nach der Gassirunde machen wir eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit und besichtigen die Festung.
    Mosede wurde 1916 fertiggestellt zum Schutz von Kopenhagen während des Ersten Weltkriegs. Seit 1970 ist das Fort zugänglich für die Öffentlichkeit. Auf zahlreichen Infotafeln sind die Geschehnisse festgehalten.

    Mittags fahren wir weiter zum UNESCO Weltkulturerbe Stevns Klint.

    Stevns Klint ist die Kreideküste im Südosten der dänischen Ostseeinsel Seeland (Länge ca. 15 Km, ca. 41 Meter über den Meeresspiegel).
    Seit 1978 liefert Stevns Klint den exakten Beweis, warum Dinosaurier ausgestorben sind. Grund ist eine Asteroideneinschlag. Durch den Absturz überzog eine Sedimentschicht (Fischlem, grüne Lehmschicht) die ganze Erde. Hier ist der einzige Ort auf der Erde, wo Fischlem nachgewiesen werden konnte.

    Alle Dinosaurier und über 50% aller Tierarten starben damals aus. Stevns Klint Experience erklärt, was vor über 65 Millionen Jahren passiert ist.

    Bis 1978 wurde bei Stevns Klint Kalkstein abgebaut und eine riesige Pyramide diente als Kalklager. Die Pyramide kann man betreten und es ist sehr beeindruckend die Kulisse auf sich wirken zu lassen.

    Nach dem Kulturprogramm geht es weiter in Richtung Süden. In Gedser wartet auf uns die Fähre nach Rostock. Abfahrt 22:30Uhr. Ankunft in Rostock um 00:30Uhr.

    Yippie, es geht zurück nach Deutschland.
    Aber, nur für einem kurzen Aufenthalt.
    Geplant ist als nächstes Ziel Ungarn.
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  • Zurück in der BRD - Bremen statt Ungarn

    10 sierpnia 2023, Niemcy ⋅ ☁️ 13 °C

    Die Fähre hat wie geplant um 00:30Uhr in Rostock angelegt. Außerhalb von Rostock finden wir einen Stellplatz auf einem öffentlichen Parkplatz.

    Gestern Abend um 22:15Uhr, kurz vor der Abfahrt aus Gedser, hatten wir ein Telefonat mit einem Makler aus Bremen. Er wollte uns ein Haus angebieten. Das Haus sollte eigentlich am vergangenen Samstag einen neuen Besitzer finden.

    Kurzer Rückblick:
    Vor zwei Wochen hatten wir uns aus Interesse bei dem Makler nach dem Objekt erkundigt. Seinerzeit machte uns der Makler wenig Hoffnungen. Es seien bereits drei sehr ernstzunehmende Interessen vor uns.
    Damit war das Thema für uns erledigt.

    Gestern Abend in dem Telefonat teilte uns der Makler mit, der potentielle Käufer hätte am Samstag gestehen müssen, dass die Finanzierung nicht geklappt hat. Die Bank wollte das benötigte Geld nicht zur Verfügung stellen. Jetzt hätten wir die Gelegenheit und könnten das Objekt kaufen.

    Rostock ist nicht weit von Bremen.

    Also, gesagt getan.

    Bremen wir kommen. 😀

    Eine gute Gelegenheit, um gleich einen Artztermin abzustimmen. Seit Mitte Mai schmerzt der Innenmeniskus im rechten Knie und ich kann nicht mehr joggen, bzw. nur mit Schmerzen.

    Siehe da, ich habe Glück.
    Ein Arzt von Werder Bremen will mich direkt morgen, Dienstag, den 02.08.23 um 09:00Uhr, in seiner Praxis im Weserstadion, untersuchen.

    Glück gehabt. Man bekommt nicht immer so schnell einen Termin 😉.

    Und sehr schön, dass es in direkter Nachbarschaft vom Weserstadion Stellplätze für unser Bimobil gibt.
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  • Knie-Rückruf-Immobilie-Helmstedt

    15 sierpnia 2023, Niemcy ⋅ ☁️ 26 °C

    Heute heißt es Abschied nehmen aus Bremen 😪

    Zeit für eine kurze Zusammenfassung:
    -Knie
    Mein rechts und linkes Knie wurden geröngt. Ergebnis: Alles okay, keine Arthrose oder andere Auffälligkeiten
    Zwei Tage später MRT rechtes Knie. Ergebnis: Wasser im Innenmeniskus, Manschaftarzt von Werder Bremen empfiehlt weiterlaufen mit Schmerzen, keine OP notwendig
    Erster Probelauf am Werdersee nach 1.5km abgebrochen aufgrund der Schmerzen. 🥵
    Die Baustelle bleibt offen.

    -Rückruf
    Mercedes ruft einige Fzg. in Ihre Werkstatt. Der Fahrer- und Beifahrerairbag vom Lieferant Takata müssen getauscht werden. Die Mitteilung zum Rückruf haben wir schon Ende Juni erhalten. Da trifft es sich gut, dass unser NOx-Sensor gerade jetzt einen Fehler meldet und der Bordcomputer uns ermahnt eine Mercedes-Werkstatt aufzusuchen. Durch etwas Hartnäckigkeit nimmt man sich gleich der beiden Themen. Den NOx-Sensor zahlt der Verkäufer des Bimobils, die Airbags übernimmt Mercedes. Das Ersatzfahrzeug, ein GLB 35 AMG, war inkludiert 😁

    -Immobilie
    Das Haus entsprach nicht unseren Vorstellungen. Der Wohnungsmarkt in Bremen hat einiges zu bieten. Darunter zahlreiche schöne Neubauprojekte im Kaffeequartier, Tabakquartier, etc.. Mal sehen was die Zukunft bringt.

    Wir hatten schöne Tage in Bremen mit der Familie und Freunde, aber die Fernweh ruft. Heute geht es weiter und wir übernachten in Helmstedt.
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