Anreise
2025年11月4日, オーストラリア ⋅ ☁️ 17 °C
Reibungslose Anreise
Einzig der Landeanflug nach Singapur war turbulent: 20min warten, dann beim Landeanflug durchstarten, wieder 20min warten, erfolgreiche Landung -> 30min bis zum Ende unseres Boardings, wir sprinten schon los, dann ist das Gate gleich gegenüber von unserem 😆
Sind gut angekommen 🇦🇺🌏もっと詳しく
Cape Peron & Umgebung
2025年11月5日, オーストラリア ⋅ ⛅ 20 °C
Nach der ersten Übernachtung (inklusive der ersten erlegten Riesenkakerlake) ging es mit Grundbesorgungen weiter. Mietwagen abholen, Lebensmittel kaufen und e-Sim besorgen brauchten seine Zeit. Dennoch sahen wir mit dem Omea Wreck Beach schon den ersten traumhaften Strand. Auch für die ausgiebige Erkundung von Cape Peron blieb noch genügend Zeit. So konnten wir weitere schöne Strände, aber auch blühende Wildblumen und große Echsen sehen. Dann ging es noch kurz in ein Naturschutzgebiet mit zahlreichen Mücken und Fliegen. Von den Stromoliten sahen wir aufgrund der Flut leider nix.
Anschließend fuhren wir zum nächsten Quartier nach Bunbury weiter, wo schon die Delfine auf uns warten.
Da das Wetter noch sehr frühlingshaft war, hat das Meer heute nur unsere Füße gesehen.もっと詳しく
Bunbury nach Margaret River
2025年11月6日, オーストラリア ⋅ ⛅ 19 °C
Um 6 Uhr Ortszeit begann unser Tag. Wir fuhren zum Bunbury Dolphins Discovery Center, wo wir im Beisein penetranter Fliegen auf den Start unserer Delfintour warteten.
Dann machten wir uns mit dem Boot, der Gruppe und den Guides auf die Suche nach den Delfinen. Wir wurden schnell fündig, jedoch wollten die Delfine nicht bei Ihrer Jagd gestört werden. Nach weiterem Suchen war es endlich soweit. Während Arthur bei kaltem Wetter lieber im kühlen Boot blieb stieg Nina unerschrocken mit Neoprenanzug ins kalte Wasser um mit den Delfinen zu schwimmen. Leider zeigten diese nur wenig Interesse an den Schwimmern und auch die Sicht im Wasser war nicht gut. Auch der zweite Versuch war nur von wenig Erfolg gekrönt, dafür war die Kälte umso spührbarer. Jedoch konnten wir viele Blicke vom Boot und aus der Entfernung erhaschen.
Zu Mittag ging es weiter nach Busselton, zum Busselton Jetty, mit über 1800m dem längsten Steg der Südhalbkugel, auf dem auch eine kleine Bahn fährt. Da diese sehr teuer und auch sehr langsam (Schritttempo) war, entschieden wir uns zu Fuß zu gehen. Kurz vor dem Ende des Steges wartete, das Underwater Observatory auf uns. Vom Steg steigt man in einem trockenen zylinderförmigen Gebäude unter den Meeresspiegel und sieht durch Glasscheiben Korallen auf den Pfeilern des Steges wachsen. Auch viele Fische verweilen direkt vor den Fenstern und betrachten die vielen neugierigen Besucher. Zweifellos das bisherige Highlight unserer Reise.
Doch mit Highlights ging es weiter. Auf dem Weg zum Cape Naturaliste, sahen wir das erste Känguru unserer Reise, als es uns vors Auto sprang. Jedoch blieben sowohl Tier als auch Mietauto unbeschadet und wir vermieden eine nähere Begegnung. Kurzer Zwischenstopp bei einem Strand mit tollen Muscheln. Am Ziel angekommen ließen wir die Touristenfalle beim Leuchtturm links liegen und gingen ca 20 min zur whale watching platform. Dabei wies uns eine Australierin auf eine Schlange am Weg hin, die als wir näher kamen langsam vom Weg glitt. Bei der Platform angekommen, starrten wir lange aufs Wasser und erkannten nichts. Erst als ein deutsches Paar uns zeigte, worauf wir achten müssen, entdeckten auch wir zwei Fontänen von Walen. Wir hatten aber leider unseren Feldstecher im Auto vergessen. In der Hoffnung auf spätere Walsichtungen fuhren wir weiter zum nächsten Aussichtspunkt, wo wir leider keine Wale sahen.
In den letzten Stunden mit Tageslicht sahen wir noch zwei wunderschöne Gesteinsformationen am Meer, nämlich die Canal Rocks, sowie das Injidup Natural Spa.
Beide Orte waren in der Abendsonne magisch.
Bei den Canal Rocks umtoste Wasser begehbare Felsen und brandete mit Wucht durch Lücken in der Gesteinsformation.
Beim Natural Spa donnern die Wellen durch eine Steinscharte und werden dabei über einen Felsen geworfen. Das in ein Becken fließenden Wasser erinnert an Thermenlandschaften, allerdings war uns das Meer sowie die Temperatur an Land mit den letzten Sonnenstrahlen zu kalt, um hier im Wasser zu entspannen.
Mit diesen wunderschönen Eindrücken fuhren wir noch zu unserer Unterkunft nach Margret River und fielen müde in unser Bett.もっと詳しく
Magaret River nach Walpole
2025年11月7日, オーストラリア ⋅ ☀️ 17 °C
Der Tag startete einem Spaziergang durch den Ort Margeret River und den etwas außerhalb gelegenen Gnarabup Beach. Daraufhin ging es zur Lake Cave, deren beeindruckendster Teil ihr Eingang ist. Ein ehemals großer Höhlenraum stürzte in vergangen Zeiten ein und aus einem großen Loch mit Tropfsteingebilden an den Seiten wachsen heute hohe Bäume und sonstige Pflanzen. Auch die Höhle war spannend, mit dem größten sogenannten "Table" (siehe Bilder) der Welt, der mit über 5t Gewicht nicht so einfach zu verstellen ist.
Die Gegend um Margaret River ist für ihre (teils preisgekrönten) Weine bekannt. Bei einer kurzen Weinverkostung durch Nina (Arthur war Fahrer) fanden wir den besten Wein für einen anständigen Preis, der die nächsten Tage genossen werden wird.
Nach einem kurzem Abstecher zum Redgate Beach und Beobachtung der Surfer, machten wir einen kurzen Spaziergang im Boranup Forest.
Bei der Hamelin Bay hofften wir Rochen vom Strand aus zu sehen, jedoch war das Wasser durch den starken Wind und den Wellengang zu aufgewühlt um überhaupt etwas zu erkennen. Der Ausblick vom dortigen Aussichtspunkt machte den Besuch aber trotzdem lohnenswert.
Ein Highlight des Tages war der Strand Cosy Corner, wo wir uns die Füße (und auch die Hosenbeine) im Meer nass machten.
Weiter ging es nach Pemberton, dem Zentrum der Holzwirtschaft und dem Dave Evans Tree, einem ca 60m hohen Baum, in den im letzten Jahrhundert Eisenstangen gehauen wurden, um als Aufstiegshilfe zu fungieren. In früherer Zeit wurden so entstehende Waldbrände beobachtet. Nina stieg unerschrocken den ungesicherten Steig hinauf. Bei der mittleren Plattform war dann aber Schluss, weil der obere Teil wegen Wartung gesperrt war.
Zum Abschluss des Tages besuchten wir noch den D'Entrescasteaux National Park mit dem Salmon Beach, mit dem bis jetzt schönsten Aussichtspunkt der Reise. Ein paar Minuten mit dem Auto entfernt, liegt "The Window", eine Lücke in der Felsenküste, durch die man das Meer sehen kann. Neben uns war nur noch ein einziges weiteres Pärchen aus Österreich dort. Auf dem Weg dorthin, sahen wir eine Kängurumutter mit Jungem im Beutel. Auf der Rückreise kreuzten zwei Kängurus mehrmals die Straße vor unserem langsam fahrendem Auto und ermöglichten uns so tolle Bilder.
Ein ereignisreicher aber gleichzeitig toller Tag! 😇もっと詳しく
Walpole nach Albany
2025年11月8日, オーストラリア ⋅ ⛅ 18 °C
Nach dem beeindruckenden Dave Evans Tree ging es heute mit hohen Bäumen weiter.
Von Walpole starteten wir über eine gut gewartete Schotterstraße, die zum Glück als Einbahn angelegt ist, in den Nornaluop Nationalpark. Unser erster kurzer Zwischenstopp war der Hilltop Lookout mit hervorragenden Blick über das Meer und die Gewässer um Walpole. Nach kurzer Weiterfahrt kamen wir zum Giant Tingle Tree Rundweg, der rund 30min in Anspruch nimmt. Dabei geht man neben und sogar teilweise durch beeindruckende Baumriesen die bis zu 70m Höhe erreichen können. Dabei handelt es sich um drei verschiedene Arten von Eukalyptusbäumen, die nur in dieser Gegend in Australien auf rund 600 Quadratkilometern wachsen. Diese Bäume bilden oft große Höhlen aus, die durch Buschbrände verkohlt und so vor weiterer Verwitterung geschützt werden.
Nach ein paar weiteren Kilometern auf wieder befestigten Straßen erreichten wir den Giant Tree Top Walk. Dabei handelt es sich um ein kommerzialisierteres Baumerlebnis. Wir waren über die große Zahl an Touristen erstaunt, da bei den meisten Sehenswürdigkeiten bisher nur 3-4 Autos standen oder wir überhaupt alleine waren. Nichtsdestotrotz gefiel uns der Gehweg in 40m Höhe auf beeindruckenden Stahlkonstruktionen, zwischen den Bäumen sehr gut und eröffnete neue Perspektiven auf die Wälder. Der "Steg" nahe der Baumkronen gefiel uns sehr gut. Der ebenerdige Weg, der ebenfalls angeboten wurde, eröffnete keine neuen Eindrücke, da wir uns ja bereits den halben Tag mit den Bäumen auseinandergesetzt hatten.
Nach einem kurzen Abstecher zum Peaceful Bay Beach und dem Erkunden der dortigen Gesteinsformationen und Tierwelt (vor allem Krabben) ging es weiter zu den Greens Pool, einem Strand, der von vorgelagerten Riffen und Felsen vor der Brandung geschützt ist. Nach einer kurzen Kletterei zum kleinem, aber sehr feinem Elephants Beach (benannt nach den Gesteinsformationen) und noch einem Abstecher zum Mazolletti Beach (inklusive kurzen Schreck durch Schlange am Weg dorthin) beschlossen wir, nochmals zu den Greens Pool zurückzukehren, um zu Schnorcheln. Also überwanden wir uns und sprangen ins recht kalte Wasser (18-19 Grad und gleich warmer Außentemperatur bei relativ starken Wind). Das lohnte sich durchaus. Wir sahen viele verschieden Fische, mit teils interessantem Muster. Nach dieser (doch Recht intensiven) Erfrischung stiegen wir halb erfroren wieder ins Auto und fuhren weiter nach Denmark.
Wie alle australischen Ortschaften, bietet auch Denmark architektonisch wenig, jedoch ist eine kleine Fußgängerbrücke über einen Fluss, kurz vorm Meer sehenswert. Dort tummeln sich viele verschieden Vögel, unsere ungeschulten Augen erkannten grüne und rosa Papageien sowie Pelikane, aber auch andere Vogelarten. Ein kleiner grüner Papagei hatte anscheinend Gefallen an Nina gefunden und suchte ihre Nähe - perfektes Fotomotiv.
Anschließend fuhren wir weiter nach Albany und schauten noch auf einen Aussichtsberg. Leider verdeckten ein paar Wolken die untergehende Sonne, der Ausblick und die Gestaltung des Aussichtpunktes waren aber trotzdem sehenswert. Der höchste Punkt ist den Soldaten aus Australien und Neuseeland aus dem 1. WK durch ein Denkmal gewidmet.
Abschließend ging es in unsere heutige Unterkunft. Nach kurzen Problemen mit der Dusche (Brrrr) fielen wir müde ins Bett.もっと詳しく
Albany nach Bremer Bay
2025年11月9日, オーストラリア ⋅ ⛅ 19 °C
In der Früh verließen wir die Küste und fuhren ein Stück nach Norden ins Landesinnere zum Porongurrup Nationalpark. Dieser ist für seine Hügel und seine charakteristischen Feldformationen (Castle Rock) bekannt. Nach ca einstündigem Aufstieg erreichten wir den "Balancing Rock", ein großer Fels mit kleiner Standfläche. Danach bestiegen wir noch den Castle Rock auf Metallstegen. Auch wenn das eine tolle Erfahrung ist und wir wunderbare Aussichten genossen, wunderten wir uns doch über die direkt am Felsen angebrachte Stahlkonstruktion, die den natürlichen Eindruck beeinträchtigte.
Nach dem Abstieg ging es zum nächsten Nationalpark mit interessantem Namen, dem Torndirrup Nationalpark. Dieser liegt wiederum an der Küste in der Nähe von Albany und ist bekannt für die Gesteinsformationen der Küste. Zuerst sahen wir "The Gap", einen Einschnitt in der Küstenlinie, in den das Wasser lautstark donnert. In Fußweite davon liegt die "Natural Bridge", ein gewaltiger Feldbogen.
Nach diesen gewaltigen Eindrücken fuhren wir ein paar Minuten weiter zu einem Blow Hole, einem Loch, durch das das Meerwasser manchmal hinaufspritzt und dabei viel Lärm erzeugt. Wir hörten schon von Einheimischen, dass es sich bei diesem Blow Hole um einen unspektakuläreren Vertreter seiner Art handelt, der nur Geräusche erzeugt, aber kein Wasser spritzt. Nach einer kurzen Gehweg erreichten wir unseren Zielort und hörten gleich zweimal ein lautes Donnern. Danach zeigte es sich von seiner schüchteren Seite und schwieg auch noch nach längerem Warten. So waren wir doch ganz zufrieden, dass wir es zumindest zweimal gehört haben, während andere Schaulustige gar nichts mitbekommen haben.
Ein weiterer Stopp war der Salmon Beach (an der Südküste gibt es mehrere Strände mit diesem Namen) der für seine Lachsschulen bekannt ist, die dort manchmal Schwärme bilden, die wie schwarze Teppiche aussehen. Weil der Zugang wegen Schäden beim Steg, über den der Abstieg verläuft, gesperrt war, suchten wir die Fische nur von einem Aussichtspunkt. Nach dem wir sehr lange mit einem Gucker Ausschau hielten, kamen wir zu dem Schluss, dass es sich bei dem vermeintlichen Schwarm im Wasser nur um Steine handelte.
Daraufhin machten wir noch einen Abstecher zum Misery Beach. Ein toller Strand, unser Strandhighlight heute. Hier schwammen auch viele Leute im kalten Wasser. Zum Abschluss der Strände um Albany blieben wir noch kurz beim Goode Beach stehen. Hier stank es jedoch so sehr (Seegras), dass wir gleich wieder weiterfuhren. Bevor wir weiterfuhren, blieben wir noch beim Frenchman Beach stehen, der ganz nett, aber nicht außergewöhnlich war. Allgemein sind aber die guten Sanitäranlagen in Westaustraliens hervorzuheben, die man bei fast jedem Strand bzw. bei jeder Sehenswürdigkeit findet
Auf dem Weg zu unserer nächsten Unterkunft nach Bremer Bay fuhren wir lange durch ein Gebiet, dass für seine vielen Vögel bekannt war. Dabei sahen wir rund 50-100 Papageien (grün und rosa) und vermieden zum Glück Zusammenstöße. Auch viele andere Vögel tummelten sich am Straßenrand.
Nach längerer Fahrt kamen wir zum Sonnenuntergang in Bremer Bay an, wo wir noch rund 20 Kängurus auf einer Wiese im Ort sahen. Auch die Unterkunft war ein echtes Highlight - topmodern und zum Glück mal zur Abwechslung mit einer Handbrause ausgestattet ;)もっと詳しく
Bremer Bay nach Esperance
2025年11月10日, オーストラリア ⋅ 🌬 19 °C
Heute stand eine weitere 4-stündige Autofahrt bevor, es ging weiter nach Esperance, unseren Endziel auf der Südwest Route. Doch bevor wir losfuhren, wollten wir noch Bremer Bay besichtigen.
Leider war es vom Wetter heute nicht so ideal: sehr bewölkt und sogar ganz wenig Regen. Wir ließen uns nicht davon abhalten und besuchten zuerst zwei Aussichtsplattformen und dann unseren ersten Strand: den Bremer Beach.
Weiter ging es zum Short Beach wo es erstaunlicherweise violette Muscheln gab, wir gingen den Strand ab und waren ganz fasziniert! Wenn man das Meerwasser in der Muschel rausgab tropfte es auch violett auf den Strand.
Weiter ging es zum Little Harbour Beach, der uns am besten gefiel. Hier kam auch wieder die Sonne raus ☀️ Wenn es nicht so kalt gewesen wäre, hätte sich der Strand auch fürs Schnorcheln gut geeignet, schade. Dort entdeckten wir eine violette Krabbe (siehe Foto).
Abschließend sahen wir uns noch den Native Dog Beach an, wo es ein paar nette Aussichtspunkte inkl. Aussichtsbank gab.
Dann begaben wir uns auf die 4-stündige Fahrt, die sich als relativ unspektakulär gestaltete. So viele Vögel wie gestern sahen wir nicht mehr. Dieses Mal sahen wir viel mehr Kühe & Schafe.
Kurz vor Esperance bogen wir auf den Ocean Drive ab. Erster Stopp: Pink Lake, der seit Jahrzenten nicht mehr pink ist, aber seinen Namen beibehalten hat. Dann spazierten wir noch den 11 Mile Beach ab. Weiter ging es zum Observatory Point, wo wir vergeblich nach Walen Ausschau hielten. Das Ende des Tages ließen wir bei schönen Sonnernuntergang am Twilight Beach ausklingen.もっと詳しく
Esperance Tag 2
2025年11月11日, オーストラリア ⋅ 🌬 20 °C
Der Tag startete mit Arthurs erster Vegemite Erfahrung: es hat ihm überraschenderweise (Achtung: Sarkasmus) nicht geschmeckt ;)
Heute hatten wir die Erkundung des Cape Le Grand National Park geplant. Der Nationalpark ist vor allem wegen seinen Stränden berühmt. Aus diesem Grund besuchten wir auch hauptsächlich ebendiese.
Nach ca 45 Minuten Fahrt und einen ersten Aussichtspunkt im Nationalpark fuhren wir direkt zum berühmtesten Strand: Lucky Bay
Als einer der schönsten Strände weltweit gewählt, ist er vor allem berühmt für seine Kangoroos, die den Strand regelmäßig wegen des Seegras besuchen sollen. Wir gingen den relativ langen Strand zu einem tollen Aussichspunkt ab (ca 1,5 Stunden), leider war kein einziges Kangoroo weit und breit zu sehen. Dafür ein echt wunderschöner Strand in allen Blautönen, mit klarem Wasser und ein weißer Sandstrand 🥰 auch der Aussichtspunkt mit Blick auf drei weitere Strände war atemberaubend.
Einzig befremdlich: Allradfahrzeuge dürfen auf den Strand fahren. Die strahlend weiße Farbe des Sandes geht auf sein Hauptmineral (Quarz) zurück. Dadurch ist er allerdings auch sehr hart, was das Gehen erleichtert aber das Liegen erschwert. Die meisten Sandstrande bestehen hauptsächlich aus Kalk. Und sehr sehr nervig auf Dauer: Im ganzen Nationalpark gibt es extrem viele Fliegen. Durch den starken Wind hatten wir immerhin am Strand unsere Ruhe, ansonsten halfen nur noch die Fliegennetze fürs Gesicht.
Weiter ging es zur Thistle Cove wo es den Whisteling Rock gibt. Trotz starken Windes war leider nichts zu hören. Der Strand war dennoch auch sehr schön.
Dann fuhren wir zur Hellfire Bay, ein größerer auch sehr schöner Strand. Eigentliches Ziel war aber die Little Hellfire Bay. Wir wanderten ca 20 Minuten bei heftiger Fliegenbelagerung (siehe Bild vom Rucksack) hin und entspannten dort. Zum Glück war es durch die kleine Größe & die Felsen in der Umgebung windgeschützter als an den anderen Stränden. Auch die dortige Fliegenbelastung war aushaltbar.
Nachdem wir die zentralen Stellen des Nationalparks gesehen hatten, fuhren wir noch etwas weiter zum Wharton Beach und die Duke of Orleans Bay. Da die Sonne schon am Untergehen war, gab es hier ein schönes Ambiente.
Bei der Rückfahrt nach Esperance stoppten wir noch bei der überaus hässlichen, weil mit Seegras beladenen Wylie Bay inkl gefühlten Orkanböen. Highlight war hier eher noch das Kangorooschild im Sonnenuntergang 😅
Alles in allem dennoch ein toller Tag mit wunderschönen Stränden 🥰もっと詳しく
Esperance Tag 3
2025年11月12日, オーストラリア ⋅ 🌬 16 °C
Heute hatten wir eine Bootstour gebucht in der Hoffnung endlich Wale von der Nähe zu sehen. Die Suche nach dem Treffpunkt für die Tour gestaltete sich als etwas kompliziert. Wir bekamen telefonisch eine verwirrende Auskunft hinsichtlich des Abfahrtsstegs und mussten dann im Stress zum Treffpunkt hinlaufen. Wie sich später heraus stellte waren wir bereits am richtigen Weg, nur die Infos am Telefon hatten uns etwas fehl geleitet.
Zu der Bootstour: wir fuhren rund um diverse vorgelagerte Insel in der Nähe von Esperance. Dort leben verschiedenste Tiere. Leider stellte sich bei der Fahrt heraus, dass die Hauptwalsaison Juni/Juli/August ist und die Wale schon längst weitergezogen waren. Das war etwas enttäuschend, da wir auf unserer Strecke auch eine andere Bootstour machen hätten können, wo man jetzt sicher noch Wale gesehen hätte. Leider war es hierfür jetzt schon zu spät. Auch Delfine, die sich sonst oft blicken lassen, wollten sich uns nicht zeigen.
Dafür sahen wir einige Seelöwen (einige australische und einen neuseeländischen), Komorane, wilde Ziegen, wilde Gänse. Außerdem sahen wir noch weiße Seeadler, die (leider) künstlich mit toten Fischen angelockt wurden. Diese wurden zuerst im die Höhe geschwenkt und dann ins Meer geworfen. Die Seeadler schnappten sie sich dann von der Meerwasseroberfläche.
Am Ende der Tour konnte man beim Blue Haven Beach noch schnorcheln gehen. Arthur wagte sich ins kalte Wasser, Nina blieb lieber mit einem Tee im Trockenen am Boot. Auch wenn das Meerwasser kristallklar war, konnte man leider sehr wenig Fische & andere Meeresbewohner erspähen.
Auf der Rückfahrt fuhren wir dann noch die Küste entlang und es gab noch Erklärungen zum Hafen von Esperance.
Nach der Bootstour machten wir noch einige Erledigungen & aßen zu Mittag. Anschließend fuhren wir weiter den Esperance Great Ocean Drive ab. Am Ankunftstag ging es sich nicht mehr ganz aus. Zuerst stoppten wir beim Rotary Lookout, wo man einen Blick auf Esperance und auch etwas aufs Meer hatte. Dann spazierten wir bei einem kleinen Wanderweg oberhalb des wunderschönen West Beach entlang. Dann folgten weitere Aussichtspunkte & Strandbesuche: Chapmans Point, Salmon Beach, Twilight Bay. Wir sahen sogar einen Videodreh mit Jugendlichen & Surfbrettern am Strand. Insgesamt waren auch diese Strände & Aussichten sehr schön. Lediglich zogen am Nachmittag wieder Wolken auf und es wurde zunehmend wieder sehr windig. Das war natürlich sehr schade, weil wir dann nicht wirklich lange bei den tollen Stränden bleiben & entspannen konnten. Wir erhielten von einheimischen danach die Info, dass es in Esperance am Vormittag immer windstill und am Nachmittag sehr windig ist. Spannend war auch, dass auf den Stränden ein Haiwarnsystem installiert ist, es gibt Bojen im Wasser, die das beobachten und am Strand gibt es Warnsysteme (siehe Foto).
Da wir dann am Nachmittag noch etwas Zeit hatten, fuhren wir noch einmal zum Cape Le Grand National Park. Hier sahen wir uns zunächst noch den Hauptstrand Le Grand Beach an. Durch das Seegras war dieser zwar nicht so schön wie andere Strände, dafür sahen wir bei der Weiterfahrt eine Kangoroomama mit Kind und konnten diese lange, aus nächster Nähe beobachten.
Dann fuhren wir wieder zur Lucky Bay in der Hoffnung dieses Mal Kangoroos am Strand zu sehen. Aufgrund des Windes lasen wir im Auto und beobachteten den Strand gemütlich von oben. Leider sahen wir wieder keine Kangoroos. Am Abend redeten wir dann mit der Besitzer der Unterkunft, wo wir schliefen und die berichtete uns dann, dass seit ca 1 Jahr (!) schon keine Kangoroos an den Strand kommen. Das enttäuschte uns dann doch sehr. Trotz intensiver Internetrecherche am Tag davor hatte Nina auch nichts davon gelesen.もっと詳しく
Esperance-Perth
2025年11月13日, オーストラリア ⋅ ☀️ 22 °C
Heute stand uns eine 8-stündige Rückfahrt über das Landesinnere bevor. Die Landschaft ist relativ trocken, ab und zu sieht man Kühe, vereinzelt Schafe und/oder riesige Felder.
Auffällig in Westaustralien ist, dass es so viele Insekten in der Luft gibt, dass wenn man mit dem Auto auf einer Schnellstraße fährt diese dann auf der Scheibe zerplatzen und picken bleiben. Leider war unser Scheibenputzmittel beim Auto so schlecht, dass wir es nur händisch mit einem Putzstab von der Tankstelle mit viel Druck wegbekamen. Grauslich und auch nervig beim fahren.
Unser einzig richtiger Stopp war auf ca. halben Weg in Hyden beim Wave Rock. Hierbei handelt es sich um eine natürlich gewellte Form eines Steines dessen geologische zufallensetzung ein schönes Muster bildet. Man konnte den Wave Rock dann auch besteigen und hatte eine schöne Aussicht auf die doch recht karge Umgebung.
In Perth am Abend angekommen ging sich vor Sonnenuntergang nur mehr der Besuch von Heirisson Island aus. Die Insel ist ein Park in Perth in dem man Kangoroos beobachten kann. Gleich beim Parkeingang stand ein Kangoroo, die Anderen ließen sich zunächst nicht blicken. Dafür sahen wir wieder einige rosa Papageien und der Sonnenuntergang hinter Skyline von Perth war auch ganz nett. Am Ende der Runde trafen wir dann doch noch auf die Kangaroos, die überraschend scheu waren. Im Outback in der freien Wildbahn hatten wir deutlich weniger scheue Kangaroos getroffen
Dann ging es bereits Richtung Flughafen, wo wir das Auto noch grob außen und innen etwas putzten. Danach holten wir uns noch ein Abendessen bei Hungry Jacks, den australischen Mci.
Nach der Autoübergabe mussten wir dann eh schon für den Flug einchecken. Der Flughafen war bereits überraschen weihnachtlich geschmückt (siehe Fotos).
Wie es dann hier weitergegangen ist, erfährt ihr im nächsten Eintrag. Also bleibt gespannt 😉もっと詳しく
Melbourne: Great Ocean Road Tag 1
2025年11月14日, オーストラリア ⋅ ☀️ 13 °C
Nachdem unser Flug über die Nacht extrem pünktlich mit dem Boarding und Abflug war, war auch unsere Ankunft zu früh. Wir nutzten die gewonnene Zeit bis die Mietwsgenfirma um 6 Uhr in der Früh öffnete mit der Planung der nächsten beiden Tage. Wir wollten die Great Ocean Road erkunden.
Nachdem wir unser Mietauto abgeholt hatten, mussten wir erstmals an Melbourne vorbei, um zur Great Ocean Road zu gelangen. Jedoch erwischte uns der Frühverkehr und wir schafften es leider nicht mehr auf der riesigen Autobahn uns richtig einzuordnen und fuhren Richtung Melbounre City. Zum Glück konnten wir relativ schnell wieder umkehren und wieder in die richtige Richtung fahren.
Nach rund 1h gelangten wir nach Geelong, der Stadt, in der die Great Ocean Road startete. Wir beschlossen vor dem Botanical Garden zu frühstücken, allerdings scheuchten uns eine Vielzahl an aggressiven und großen Gelsen zurück ins Auto. Nichtsdestotrotz gingen wir trotzdem noch in den Botanical Garden, wo auch die Gelsenbelastung geringer war und der auch wirklich sehr schön war.
Als wir zu unserem Auto zurück kamen, fanden wir einen Zettel mit einer knappen Entschildigung und Kontaktdaten und eine große Delle mit Kratzern auf unserem Mietwagen. Jemand hatte einen Parkschaden an unserem Auto verursacht während wir nicht da waren. Wir riefen zuerst die Mietwagenfirma an. Zeitgleich versuchte ein anderes Auto neben uns einzuparken und fuhr uns an genau der gleichen Stelle(!) hinein. Die Fahrerin war zunächst uneinsichtig und behauptete sie sei nicht in uns reingefahren. Nach kurzer Diskussion sah sie es dann doch ein. An ihrem weißen Auto sah man auch den Lack von unserem roten Auto. Da die Stelle aber schon beschädigt war, und der neue Schaden an unserem Auto nicht ersichtbar war, beschlossen wir den zweiten Unfall nicht weiter zu verfolgen. Nachdem wir mit der Mietwagenfirma telefoniert haben, fuhren wir zur örtlichen Polizei, weil wir für unsere Mietwagenfirma eine polizeiliche Bestätigung des Unfalls brauchten und bei der örtlichen Polizeinummer (nicht die Notfallnummer) (trotz 15 Minuten Wartezeit) niemand abhob. Bei der Polizeistation hatten wir Glück und kamen relativ schnell dran. Die Polizeitbeamten war zwar dehr nett aber das gesamte Prozedere dauerte recht lange. Allgemein kann man sagen, dass die Polizei sehr bemüht aber nur schwach besetzt ist. Sie kontrollierte dann auch noch einmal die Kontaktdaten der Unfallfahrerin und füllte für uns den Bericht aus. Hinter uns hatte sich in der Zwischenzeit eine längere Schlange gebildet und es gab nur einen Schalter für den Journaldienst. Mit dem Bericht der Polizei sollte auch der Schaden am nächsten Tag bei der Autorückgabe kein Problem mehr sein.
Nachdem wir noch Einkaufen mussten, war es schließlich schon 13 Uhr als wir endlich mit unserem Tagesprogramm starten konnten. Somit hatten wir 3 Stunden unserws Tages für den Blödsinn, den wir nicht verursacht hatten, verloren.
Danach sahen wir uns den Split Point Lookout sowie einige Strände (inklusive Begegnung mit kleiner Schlange, siehe Foto) an. Am Weg nahmen wir noch spontan einige Aussichtspunkte mit, beispielsweise Mt Defiance Lookout und Cape Patton Lookout (inklusive Leuchtturm und Spaziergänge rund um das Gelände).
Daraufhin ging es zum Kenneth River Nature Walk, der für seine zahlreichen diversen Tierbegegnungen bekannt ist und keinen Eintritt kostet. Leider war die Suche nach Koalas erfolglos, dafür sahen wir viele Baby Kaninchen, Babyenten, Sumpfenten sowie ein Kangoroo aus der Ferne. Auch ein sehr schöner, kleiner, blauer Vogel war dabei. Das ganze liegt an einem netten kleinem Fluss.
Bei einer kleinen Wanderung rund um Teddys Lookout suchten wir weiter nach Koalas, sahen aber „nur“ schöne, rote Papageien zum ersten Mal auf unserer Reise. Auch ein paar weiße Papagiene waren dabei.
Bevor wir zu unserer Unterkunft in Apollo Bay fuhren, besuchten wir noch Mariners Bay Lookout, mit der schönsten Aussicht des Tages kurz vor Sonnenuntergang. Am Rückweg sahen wir noch ein Wallaby vor unserem Auto (wir konnten zum Glück wieder rechtzeitig stehen bleiben).
Nach dem schlechten Vormittag entschädigte uns der hervorragende Nachmittag für vieles. So gingen wir doch noch zufrieden in Apollo Bay schlafen.もっと詳しく
Great Ocean Road Tag 2
2025年11月15日, オーストラリア ⋅ ☁️ 16 °C
Der Tag startete mit einer Wanderung und der Suche nach Koalas. Leider leben diese weder auf der Westküste noch auf Tasmanien. Aus diesem Grund war die Ostküste unsere einzige Chance sie in freier Wildbahn zu sehen. Wir wanderten am Elliott River entlang und konnten letztendlich einen finden. Weitere Versuche während der Autofahrt Koalas zu erspähen und auf der Fahrt Richtung Cape Otway, scheiterten leider. Auf dem Video unten sieht man nur ein Fellknäuel im Baum, wir konnten das Gesicht durch unserem mitgebrachten Feldstecher zumindest sehr gut sehen.
Dann machten wir noch den kurzen Maits Rest Rainforest Walk, einen kurzen Spaziergang durch den Regenwald mit vielen Farnen.
Langsam kamen wir der Haupattraktion der Great Ocean Road immer näher: den 12 Aposteln die nur mehr 9 sind. Zuerst noch Castle Cove Lookout, dann Secret Apostles Lookout (unser absoluter Favorit, trotz des Google Namens war keiner dort und es gab tolle Blicke).
Dann ging es schon zu den Twelve Apostles: dort waren dann die Touristenmassen inkl. Bussen. Zumindest sind im Bundesstaat Victoria alle Nationalparks gratis, sodass wir keinen Eintritt zahlen mussten. Die verschiedenen Aussichtspunkte von den Stegen auf die Felsen war sehr schön!
Wir fuhren dann noch weiter zur Loch Arch Gorge und verschiedenen Lookouts, die wir dann noch erwanderten. Das Gleiche bei der Thunder Cave: dort konnten wir neben den Gesteinsformationen auch ein Kangoroo beobachten. Arthurs Highlight war ein Ameisenigel (auch als Schnabeligel oder Echidna bekannt), der vor uns den Weg kreuzte. Anders als die Igel in Europa legt dieser Eier und ist dazu such deutlich größer.
Fast am Ende der Great Ocean Road gibt es noch den Ort Port Campbell, wor wir im einzigen Supermarkt noch Souvenire shoppten. Leider hatten wir dies an der Südwestküste, insbesondere in Esperance vergessen. Hier wurden wir jedoch fündig.
Die Great Ocean Road endet eigentlich in Warrnambol, wir ließen sie nach der London Bridge (hier haben wir sehr viele Pinguinspuren gesehen), The Grotto (toller Aussichtspunkt) & Bay of Islands, die in ihrer Schönheit den Twelve Apostels in nichts nachsteht, enden. Der letzte Teil der Strecke verlässt das Meer und hat keine Highlights mehr. Aufgrund dessen und der Zeit, fuhren
Wir von der Bays of Island zurück nach Melbourne.
Hoffentlich sehen wir noch Pinguine auf unserer Reise und nicht nur ihre Spuren, aber wer weiß ;)
Nachdem wir übers Landesinnere zurückgefahren waren, gaben wir unseren Mietwagen zurück. Alles verlief trotz des Schadens komplikationsfrei. Wir riefen das Shuttle des Airport Hotels und checkten dann noch ein, um zumindest noch ein paar wenige Stunden vor unserem nächsten Flug zu schlafen.もっと詳しく
Tasmanien: Launceston-Stanley
2025年11月16日, オーストラリア ⋅ 🌬 14 °C
Unser Wecker läutete heute schon zu früh: um 4.30 Uhr. Wir hatten heute einen frühen Flug von Melbourne nach Launceston. Der Abfertigungsprozess am Flughafen war so extrem schnell & reibungslos (beim Aufgeben des Gepäcks geht alles fast nur mehr vollautomatisch), dass wir viel schneller als gedacht waren. Da hätten wir noch eine Stunde länger schlafen können, schade. Dazu kam auch noch, dass der Flug Verspätung hatte, von Jetstar kann ich weiterhin leider nur jedem abraten.
Endlich in Lauceston angekommen, bekamen wir einen relativ neuen Hybrid-Mietwagen. Uns fiel auf, dass alles neben Englisch auch auf einer asiatischen Sprache angeschrieben war: Mietwagenregelungen, Parkplatzausfahrten, ‚in Australien fahren wir links‘….
Das nächste was uns auffiel: neben der Straße lagen extrem viele tote Tiere. An diesem Tag haben wir sicher ca 20-30 tote Tiere gesehen, erschreckend. Wir haben dann gegoogelt: vor allem Possums und Kangoroos bzw. Subarten werden überfahren und in Tasmanien gibt es auch eine sehr hohe Quote an überfahrenen Tieren pro Tag.
Vom Wetter: wie erwartet eher frisch mit ca 13* und immer wieder Regen. Fühlt sich an wie April in Österreich.
Nach einem ersten Lebensmitteleinkauf fuhren wir in Lauceston zur Cataract Gorge. Eine Schlucht an der wir bis zum
Duck Point entlang wanderten. Beim Duck Point handelt es um keine Ententeffpunkt, sondern ein altes Wasserkraftwerk.
Es hätte auch einen sehr langsamen Sessellift gegeben, der noch in Betrieb ist, der aber keinen Vorteil brachte und zu teuer war. Wir haben auch noch eine Triathlon von Schülern miterlebt, da mitten vor der Gorge ein großes Schwimmbecken hingebaut wurde.
Über Grindelwald (ein teilweise nachgebautes Schweizer Dorf mit Vergnügungsaktivitäten) fuhren wir dann bei starken Regen weiter zur Seahorse World. Es handelt sich hierbei um keinen Zoo, sondern um eine Aufzuchtstation von Seepferdchen. Es waren von winzigkleinen, bis relativ dicken oder speziellen Arten alles zu sehen. Am Ende durften wir sogar eines angreifen (Begründung: Seepferchen macht das gar nichts aus, wenn man sie an der richtigen Stelle, nämlich dem gepanzerten Bauch, berührt,…). Weiters haben wir dort die seltene Art ‚Sea Dragon‘, die sich im Seetang tarnt) gesehen. Auch den vom Aussterben bedrohte ‚handfish‘, der nur in einer gewissen Region in Tasmanien in einer Flussmündung lebt. Es gab auch kleinere Haie, Clownfische und andere Fische. Also etwas Zoo war es schon, auch wenn sie es anders verkaufen wollten. Dennoch ein tolles Erlebnis!
Das Platypus House haben wir aus Zeitgründe ausgelassen.
Dann fuhren wir über Unwege zum Narawantapu-Nationalpark mit sehr viele Kangoroos und kaum Menschen. Wir spazierten dann noch zum Bakers Beach und sahen auf dem Weg zwei Kangoroos mit Babys.
Auf dem Weg nach Stanley machten wir noch halt beim Mersey Bluff Lighthouse in Devonport. Der Leuchtturm war ganz nett, die Aussicht jedoch nicht besonders herausragend.
Ein weiteres Highlight war dann noch der Walk im Fern Glade Platypus Reserve: gleich nach dem Aussteigen sahen wir ein Schnabeltier! Leider schwamm es relativ zügig in seine Höhle am anderen Flussufer. Dementsprechend kurz konnten wir es nur beobachten und auch den Moment festhalten. Wir gingen dann noch weiter und suchten alles mit den Augen ab, nur leider zeigte sich kein weiteres Schnabeltier. Dennoch echt toll, dass wir heute trotz Auslassen des Platypus Hauses die Tiere in freier Natur gesehen haben!
Dann mussten wir uns sputen, um rechtzeitig in Stanley bei der Godfreys Beach Penguin Viewing Platform zu sein. Denn gegen 21 Uhr kommen die Fairy Penguins von ihrem langen Tag am Meer wieder an Land. Und Stanley bietet gratis eine Aussichtsplattform an. Von der Unterkunft holten wir uns noch rote Folien für unsere Handtaschenlampen, um die Pinguine nicht zu stören. Am Steg im Stanley war es aber auch relativ gut rötlich ausgeleuchtet. Was sich dann abspielte war ein echtes Highlight: schrittweise bahnten sich die Pinguine ihren Weg hüpfend über die Felsen des Strandes mit immer wieder langen Verschnaufpausen zu ihren Nestern. Die Küken hörte man im Hintergrund schon nach ihren Eltern schreien. Ein anderes Pärchen zupfte mit ihren Schnäbeln gerade frisches Gras für das Nest. Die Pinguine brauchten echt lange, um zum Nest zu gehen. In den langen Pausen schauten sie viel herum und putzten sich. Nach und nach kamen immer wieder Pinguine an Land, während andere zu ihren Nestern gingen. Insgesamt schätzen wir, dass wir um die 50 Pinguine in 1,5 Stunden gesehen haben. Wir waren dann auch die letzten am mittlerweile eiskalten Steg. Es hatte ca 6*/7* mit Wind. Zumindest sahen wir einige Sterne.
Als wir vom Pinguinstrand zurück zur Unterkunft fuhren, war mitten am Parkplatz zum Hotel ein Pinguin auf der Straße. Zum Glück waren wir nicht schnell unterwegs und der Pinguin ist dann weggelaufen. Eine überraschende Begegnung.
Der 1. Tag war voller Highlights und vielen Tierbegegnungen. Völlig erschöpft aber sehr glücklich schliefen wir dann ein. 😇もっと詳しく
Stanley-Queenstown
2025年11月17日, オーストラリア ⋅ ☁️ 9 °C
Wir starteten den Tag in dem wir uns Stanley ansahen. Die kleine Innenstadt hatte ein paar nette Häuser aus dem frühen bis mittlerem 19. Jahrhundert, der Zeit der Kolonialisierung Tasmaniens. Wir wollten eigentlich auf ‚The Nut’ mit einem Sessellift rauffahren oder raufwandern, nur war es leider trotz Sonne extrem windig. Es war zwar immer wieder windig auf der Reise, aber nie so stark, wie heute. Der Sessellift war auch aufgrund des Windes gesperrt und wir wollten uns dem Sturm auf der Spitze auch nicht aussetzen, auch wenn die Aussicht sicher phänomenal gewesen wäre. Wir beschlossen zu einem anderen Aussichtspunkt am Boden zu fahren, an dem es auch sehr windig war: den Highfield Lookout.
Darauf fuhren wir wieder ostwärts zum Boat Harbour Beach, sahen uns den Table Cape Lookout an und erkundeten den Fossil Bluff. Bei Letzterem sahen wir zwar ein paar Fossilien, aber prägender war definitiv die Steinschlaggefahr. Durch den Wind haute es Steine von der Klippe herunter und wir traten den Rückzug an, etwas enttäuschend.
Ab dann fuhren wir durchs Landesinnere in den Süden von Tasmanien runter. Auf dem Weg machten wir eine Wanderung zu den Montezuma Falls, den höchsten Wasserfällen Tasmaniens. Insgesamt benötigten wir für den Hin- und Rückweg 3 Stunden. Es war zwar nicht steil, aber ab uns zu matschig und ein relativ langer Weg. Der Wasserfall und der spannende kaltgemäßigte Regenwald waren den Aufwand aber auf jeden Fall wert.
Unser Tagesziel war Queenstown, wo wir in einer urigen Unterkunft, die von einem Deutschen geführt wird, übernachteten. Aufgrund des Denkmalschutzes waren Toiletten und Schlafzimmer durch einen Gang getrennt. Den Tag ließen wir in einem asiatisches Restaurant ausklingen, wo Arthur Bao Buns für sich entdeckte.もっと詳しく
Queenstown-Hobart
2025年11月18日, オーストラリア ⋅ ☁️ 16 °C
Nach einem fast perfektem Frühstücksbuffet (gutes Brot und Eier fehlten), dem ersten und wahrscheinlich letztem unserer Reise, gingen wir noch ein paar Schritte zum historischen Bahnhof von Queenstown. Heute ist Queenstown ein verschlafenes Nest, doch dieses Städtchen hat auch schon größere Zeiten gesehen. Im 19. und dem frühem 20. Jahrhundert wurden alle möglichen Erze hier abgebaut, darunter Kupfer, Zinn, Zink, Silber und Gold. Für die Logistik wurde damals eine Eisenbahnlinie zum 30km entfernten naheliegendsten Hafenort gebaut. Als wir beim Bahnhof ankamen, staunten wir nicht schlecht, angesichts der Menschenmassen. Ein historischer Ausflugszug mitsamt einer rauchenden Dampflok stand abfahrbereit im Bahnhof. Wir wussten gar nicht, dass noch heute Fahrten für Touristen angeboten wurden und freuten uns über den Anblick. Mit dem Zug fuhren wir aber trotzdem nicht.
Daraufhin fuhren wir mit dem Auto auf kurvigen Bergstraßen durch die vom Bergbau und der Holzgewinnung gezeichneten Landschaft zu unserem nächstem kurzem Stopp, dem 'Iron Blow Open Cut'. Dabei handelt es sich um ein Loch, wo im Tagebau zuerst Gold und dann Kupfer abgebaut wurde. Heute hat sich das Loch mit Wasser gefüllt und liefert mit den unterschiedlichen geologischen Schichten einen farbenprächtigen Anblick. Leider war heute das Licht und das Wetter schlecht und der Anblick nur halb so schön, dennoch war es durchaus imposant. Auf dem Weg dorthin sahen wir außerdem noch vom Auto die Horsetail Falls.
Daraufhin ging es zu den Nelson Falls, wir gingen 5 min vom Parkplatz bei leichtem Regen durch einen Regenwald und sahen hübschen Wasserfälle.
Nächster Halt war der Mount Field Nationalpark, wo wir leider aufgrund des schlechten Wetters am Hochplateau auf unsere geplante länger Wanderung verzichten mussten. Als Alternative sahen wir uns die wunderschönen Russel Falls im Nationalpark an, die aufgrund des Regens deutlich eindrucksvoller als auf den Bildern aussahen. Auch die eher enttäuschenden Horsehoe Falls sahen wir.
Daraufhin begaben wir uns in Westerway nochmals auf weitere Schnabeltiersuche, leider nicht erfolgreich. Auch davor schon hatten wir im Nationalpark und bei den Nelson Falls Ausschau gehalten, aber leider nichts entdeckt. Des Weiteren hatten wir in Westerway einen Besuch bei der Raspberry Farm geplant, vergleichbar mit unseren Erdbeerfeldern (nur für Himbeeren) zum selber pflücken, nur mit allen möglichen Arten von Beeren. Leider waren wir ein bisschen zu früh im Jahr dort und die Beeren waren noch nicht reif, daher war alles noch geschlossen.
Am frühen Abend sahen wir uns noch Hobart, die Hauptstadt von Tasmanien, das jedoch zu Australien gehört, zu Fuß an. Bis auf ein paar Gebäude aus der Kolonialzeit und den Hafen gab es aber leider gar nichts zu sehen. Es fiel uns auch auf, dass es relativ hügelig war. Dann ging es noch ans Wäsche waschen und kochen.もっと詳しく
Bruny Island
2025年11月19日, オーストラリア ⋅ 🌬 13 °C
Heute hatten wir einen Tagesausflug nach Bruny Island geplant. Zum Glück fährt die Fähre alle 20 Minuten von Kettering aus, man muss nichts vorbuchen. Wir konnten dann mit dem Auto übersetzen. Die Insel ist relativ groß, flächenmäßig so groß wie Singapur, die Einwohner:innenzahl ist dann aber doch geringer als in Singapur.
Bruny Island teilt sich in eine Nord- und Südinsel und ist mit einen schmalen Landstreifen verbunden. An diesem gibt es eines der bekanntestes Sight: den Truganini Lookout (Titelfoto). Außerdem ist dort ein schöner Strand und es gibt eine Plattform namens ‚Penguin View‘, wo man nach Sonnenuntergang die Pinguine aus dem Meer kommen sehen kann.
Dann fuhren wir ganz in den Süden der Insel, leider auf einer Gravel Road (Schotterstraße). Am Südzipfel steht das Cape Bruny Lighthouse, wo man tolle Ausblicke auf die Umgebung hatte. Wir hielten wieder mal Auschau nach Walen, leider erfolglos.
Dann wollten wir den Alonnah Sheepwashtrack gehen, wo es angeblich viele Kangoroos zu sehen gibt. Der Weg ging aber komplett durch ein Wohngebiet und wirkte nicht so als würden da so viele Kangoroos sitzen. Dementsprechend entschieden wir uns für einen Abbruch und die Weiterfahrt zur Adventure Bay.
Dort sahen wir uns den Two Tree Point, am Strand stehen 2 ältere Bäume, an. Dann beschlossen wir eine Wanderung zum Fluted Cape Walk und zum Lechy‘s Lookout zu machen. Leider war sehr viel Wind, es gab sehr viele Wolken, kurz mal Regen, alles in allem leider kein ideales Wetter. Da der Weg sehr lange sehr steil am Rande von Klippen bergauf geht, war es gar nicht so ungefährlich. Der hohe Blick von oben auf die Landschaft war schön, nur an der Spitze angelangt, gab es lediglich einem Blick aufs Meer, das war für den Gipfel doch etwas enttäuschend. Immerhin sahen wir ein kleineres Echidna (Ameisenigel) und ein Padamelon auf einen Fleck.
Nach der Wanderung fuhren wir zurück in den Ort Adventure Bay auf der Suche nach weißen Kangoroos. Da Bruny Island als Insel ein geschütztes Umfeld bietet, können sich hier weiße Kangoroos besser vermehren. Wir sahen dann weiße Kangoroos und sogar ein Baby Albino (weißes Bay) mit brauner Mutter.
Anschließend fuhren wir sicherheitshalber schon früher zur vorletzten Fähre, damit wir ja noch eine Fähre zurück erwischten. Rückblickend betrachtet wäre dies aber nicht nötig gewesen, da relativ wenige Autos anstanden. Dann ging es wieder zurück nach Hobart.
Insgesamt war Bruny Island ganz nett, aber unsere Erwartungen waren etwas höher. Vielleicht lag es auch am wechselhaften Wetter, dass wir nicht so begeistert waren.もっと詳しく
Tasman Peninsula
2025年11月20日, オーストラリア ⋅ ⛅ 12 °C
Bevor wir aus Hobart rausfuhren wollten wir uns den Aussichtsberg von Hobart Mt Wellington ansehen. Er liegt doch ein Stückchen außerhalb der Stadt, auf über 1000m Seehöhe. Auf dem Weg dorthin sahen wir immer wieder Straßenschilder wegen Bauarbeiten, die wir aber nicht weiter beachteten, bis wir drauf kamen, dass wir davon betroffen sind. 4km vor dem Gipfel mussten wir umdrehen, das war voll schade, weil heute perfektes Wetter für eine tolle Aussicht war.
Die Alternativen wo wir dann hinfuhren Mt Bekson Signal Station und Rosny Hill Lookout waren von der Sicht leider eher enttäuschend, weil die Aussichtspunkte nicht so hoch lagen.
Dann machten wir noch Erledigungen in Hobart. Hier gab es den letzten großen Supermarkt auf der Tasmanien Rundreise. An der ganzen Ostküste gibt es sonst keine großen Supermärkte mehr, sondern nur kleinere Geschäfte, die auch alles haben, aber deutlich teurer sein können.
Eine Attraktion, den Tasman Devil Unzoo, ließen wir nach langem Überlegen aus.
Deswegen fuhren wir direkt zu Port Arthur, einer ehemalige Strafkolonie Großbritanniens. Das Ganze war historisch toll aufbereitet, obwohl die noch vorhandenen Gebäuden weniger spannend waren. Die vielen persönliche Geschichten von Häftlingen, Wärtern, Pfarrern, Verwaltern, usw. machten das 19. Jahrhundert sehr greifbar und gaben uns eine gute Vorstellung der Zeit. Eine kleine Bootsfahrt war im Preis inbegriffen, dabei sahen wir die Friedhofsinsel „Island of the Dead“ aus der Entfernung und auch einen der ersten Jugendstrafanstalten, mit dem Ziel die Minderjährigen zu rehabilitiere, der Geschichte. Diese lag auch auf einer Insel im Hafen, um den schädlichen Einfluss der erwachsenen Sträflinge auf die Jugendlichen zu unterbinden.
Die Zeit ist auf dem weitläufigen Gelände sehr schnell vergangen. Obwohl man von den Gebäuden nichts außergewöhnliches sieht, haben wir dort 4 Stunden verbracht, was unseren Zeitplan ein bisschen in Bedrängnis gebracht hat.
Anschließend fuhren wir zur Remarkable Cave. Nach einem bisschen Stiegensteigen sahen wir die Gesteinsformation, eine verzweigten Tunnel, durch den man das Meer sehen kann. Bei Ebbe war nicht so viel los, ansonsten hätten wir die Wellen durch den Tunnel donnern gesehen.
Daraufhin ging es zum Tasmans Arch, einer Felsbrücke und zur Devils Kitchen, einer Felsspalte in der Klippe. Am Cliffs Lookout sahen wir auffällige Schaumgebilde in der Entfernung am Meer. Nach langem Beobachten, auch mit dem Feldstecher, waren wir uns einig, dass es sich möglicherweise um Wale gehandelt hat.
Auch ein kleines Blow Hole sahen wir danach noch. Ein Wallabie hüpfte uns dann auch noch einmal über den Gehweg, immer wieder eine Freude sie zu sehen.
Abschließend fuhren wir nur noch zu unserer heutigen Unterkunft. Diese war richtig schön, fast direkt am Strand, ein relativ großes Haus mit tollem Ausblick aufs Meer. Wir sahen uns noch den Strand an und sahen von dort schon unser Tagesziel für morgen: Maria Island. Arthur heizte noch den Kamin ein, Nina kochte währenddessen, planten unsere Route für morgen und hatten noch einen gemütlichen Abend.もっと詳しく
Maria Island
2025年11月21日, オーストラリア ⋅ ☀️ 13 °C
Heute starteten wir früh, um pünktlich bei der Fähre in Triabunna zu sein. Im Gegensatz zu den letzten Tagen hatten wir perfektes Wetter mit strahlendem Sonnenschein. Die Fähre fuhr nach Darlington, dem einzigen teilweise bewohntem Ort, wo es auch ein paar einfache Unterkünfte für Schulklassen gibt. Die komplette Insel ist ein Nationalpark und wird für viele bedrohte Arten als Schutzzone verwendet, da es auf der Insel keine eingeschleppten Landraubtiere gibt. Dementsprechend viel Hoffnung machten wir uns auf viele Tierbegegnungen.
Auf der Insel angekommen, machten wir uns auf zum Fahrradverleih. Bevor wir endlich losfahren durften, mussten wir uns eine halbstündige, lächerlicher Erklärung wie man ein Fahrrad richtig benutzt über uns ergehen lassen.
Als das geschafft war, ging unsere erste Tour zu den Fossil Cliffs. Von oben gab es einen tollen Ausblick, beim Meer sah man viele Muscheln im fossilisierten Zustand im Felsen.
Anschließend ging es mit dem Fahrrad in den Süden der Insel. Wir stoppten immer wieder mal wegen den schönen Ausblicken, Stränden oder der Tierwelt. Beim Four Mile Beach sahen wir einige (tote) Seeesterne und große Muscheln.
Unser Endziel war dann der Return Point, wo wir an einem tollen Strand Mittag aßen und die Aussichten genossen. Einzig nervte uns eine Möwe, die es auf unser Essen abgesehen hatte.
Maria Island ist bekannt für seine Wombatpopulation. Es hieß, dass sie insbesondere in der Früh oder am Nachmittag zu sehen seien. Bei guten Wetter kommen sie aber eher seltener raus. Nach der Mittagspause hatten wir Glück und sahen gleich zwei Wombats auf der Wiese vor uns grasen. Auf den Rückweg sahen wir noch einen weiteren. Und in Darlington sogar eine Mutter mit ihrem ca 6-8 Monate alten Baby. Dafür sahen wir dieses Mal kaum Kangoroos (umso mehr aber ihre Fäkalien auf der Wiese). Insgesamt hat es trotzdem gut gepasst, dennoch sahen wir nicht so viele wie im Vorhinein beschrieben.
Ein Echidna (Ameisenigel) konnten wir auch wieder beobachten. Auch Gänse, die dort leben, haben wir gesehen.
Am Rückweg haben wir uns auch noch die beeindruckenden Painted Cliffs bei Ebbe angesehen. Die Farben der Felsen waren sehr faszinierend. Beim Strand daneben sahen wir auch noch zwei Vögel nisten, sie zogen gerade zwei Babys groß, das war auch sehr süß.
Die Fährfahrt zurück verlief reibungslos. Anschließend fuhren wir zu unserer heutigen Unterkunft, die mitten im Nirgendwo auf Klippen am Meer stand und mit den großen Fenstern einen atemberaubenden Ausblick auf das Meer und den in weiter Ferne zu sehenden Freycinet Nationalpark bot. Wir hatten das Häuschen ganz für uns und konnten das Meeresrauschen stetig hören und sahen das Farbenspiel bei Sonnenuntergang, auch wenn die Sonne auf der anderen Seite unterging, echt toll!もっと詳しく
Freycinet Nationalpark
2025年11月22日, オーストラリア ⋅ 🌬 16 °C
Heute wollten wir den Freycinet Nationalpark besichtigten und hatten hierfür eine längere Wanderung geplant.
Auf dem Weg dorthin hielten wir noch an diversen Aussichtspunkten und den Kelvedon Beach (viele Muscheln) und passierten immer wieder Weingüter.
Hauptattraktion des Freycinet Nationalparks ist die Wineglass Bay, eine Bucht, die wie ein Weinglas geformt ist. Zum Glück war der Wettergott heute auf unserer Seite und es herrschte strahlender Sonnenschein. Somit konnten wir die anspruchsvolle Wanderung auf den Mt Amos machen. Wir gingen ca 1h 15min steil über große und teilweise rutschige Felsen bis an die Spitze. Es war oft mehr ein Klettern als ein Wandern, Arthur machte es Spaß, Nina war froh als sie heil oben waren. Oben bot sich dann ein atemberaubender Ausblick auf die Wineglass Bay und die nächstgelegene Bucht. Ein echtes Highlight! Wir machten eine lange Pause und genossen die Aussichten. Der Rückweg gestaltete sich teilweise sehr herausfordernd. Wenn die Steine zu rutschig erschienen, rutschten wir einfach am Po runter. Zum Glück schafften wir es verletzungsfrei wieder runter.
Anschließend sahen wir uns noch den restlichen Nationalpark an und besichtigten die Honeymoon Bay und die Sleepy Bay. Dann fuhren wir noch zum Cape Tourville Lighthouse von wo wir eine tolle Aussicht auf die Umgebung hatten und dann sogar eine Gruppe an Delfinen vorbeiziehen sahen. Als Arthur dann noch den Feldstecher holte und am Parkplatz noch ein Kangoroo entdeckte sahen wir plötzlich auch noch einen Wal mit seinem Kalb unmittelbar unter uns bei den Klippen! Alles ging wieder sehr schnell, als wir sie weiter beobachten wollten waren sie dann schon wieder weg. Trotz längeren Warten sahen wir dann nichts mehr. Aber immerhin haben wir sie jetzt definitiv gesehen und das auch noch sehr unerwartet. Dann fuhren wir noch zum Friendly Beach, der aber mittlerweile durch einen Wetterwechsel sehr stürmisch war.
Anschließend fuhren wir nach Bicheno und sahen uns hier noch ein paar Sachen an: das Bicheno Blowhole (hat leider nicht richtig geblowt) und den Whalers Lookout Scenic Reserve (konnte man über die ganze Stadt und das Meer sehen). Dann fuhren wir in unsere Unterkunft zum Diamond Island Ressort am Redgate Beach. Das war, wie sich heraus stellte, eine perfekte Wahl, denn sie boten gratis Touren nach Sonnenuntergang an, um Pinguine beobachten zu können. Der Strand war leider für eine exklusive kostenpflichtige Tour gesperrt, aber ein paar wenige Pinguine kamen trotzdem durch, da das Hotel ihnen kleine Hütten fürs Brüten gebaut hatte. Dieses Mal sahen wir ein ganz anderes Verhalten der Pinguine als in Stanley. Wir konnten diverse Gruppenverhalten beobachten und hatten auch selbst eine tolle Rotlichtlampe zur Verfügung. Auch die Interaktion zwischen Pinguinen und anderen Landsäugetieren (zB Padamelon, Possum) war sehr sehenswert. Wieder blieben wir am längsten dort, bis kein Pinguin mehr zu sehen war. Echt ein überraschender aber toller Abschluss des Tages!もっと詳しく
Bicheno-Launceston
2025年11月23日, オーストラリア ⋅ ☁️ 15 °C
Heute hatten wir leider sehr schlechtes Wetter erwischt, es war bewölkt, windig und teilweise regnete es auch. Aus diesem Grund beschlossen wir den Mt William Nationalpark, den wir eigentlich für heute eingeplant hatten, auszulassen. Hierfür hätten wir auch noch relativ lange fahren müssen. Vor allem wegen den großen Forester Kangoroos, die endemisch auf Tasmanien sind, wäre der Nationalpark interessant gewesen.
Stattdessen fuhren wir zur von Bicheno nicht weit entfernten East Coast Natureworld, eine Art Zoo, wo man Kangoroos streicheln & füttern kann. Hier gab es auch ein paar Forester Kangoroos, also haben wir sie zumindest so gesehen. Hauptgrund für den Besuch waren aber vor allem die tasmanischen Teufel, die nachtaktiv und durch eine Art Krebs vom Aussterben bedroht sind. Sie leben nur in Tasmanien, dementsprechend auch der Name. Hier wurden regelmäßige Fütterungen angeboten und das war ein Spektakel an sich: so schauen sie ja ganz niedlich aus, aber sobald es etwas zu Fressen gibt, werden sie total wild, machen lustige Geräusche und raufen sich untereinander um das Fressen. Das Kangoroo Bein wurde vollständig (!) mitsamt Knochen und Fell aufgefressen. Während der Fütterung erzählte der Tierpfleger spannende Fakts zu den Tieren. Neben den zahlreichen Kangoroos gab es auch Vögel, ein Echidna, Schlangen, Quolls und ein paar weitere Tiere zu sehen. Auch wenn das Gelände nicht riesig war und es auch nicht so viele Tiere zu sehen gab, verbrachten wir dennoch viel Zeit dort. Vor allem mit der Kangoroo Fütterung bei den großen Forester Kangoroos und die weißen Wallabies mit tlw. Babys, verbrachten wir dennoch viel Zeit dort.
Anschließend fuhren wir noch zum Shelly Point, ein Strand mit sehr sehr vielen Muscheln. Teilweise wirkte es so als würde der Strand nur aus Muscheln bestehen.
Dann fuhren wir noch ein Stück in die Gegend zur Bay of Fires zum Binalong Bay Beach. Aufgrund des Wetters war es aber leider nicht so schön dort. Bekannt ist die Bay of Fires durch seine rötlichen Steine und die schönen Farben des Meeres. Die Steine waren da, aber mehr auch nicht.
Dann mussten wir sehr lange nach Launceston fahren und vor dem Abflug noch ein paar organisatorische Dinge erledigen: Tanken, Auto grob putzen und noch ein Abendessen organisieren.
Dann ging es zum Flughafen, wo wir mit Virgin Australia überpünktlich direkt nach Perth flogen. Da wir am nächsten Tag bereits um 5 Uhr in der Früh einen der ersten Flüge von Perth-Exmouth hatten, beschlossen wir die 5 Stunden am Flughafen zu verbringen und nicht noch eine Unterkunft zu nehmen. Wir mussten dann noch den Terminal wechseln, da wir dieses Mal mit Qantas flogen. Das war dann eine echt zache Nacht, weil wir keinen gescheiten Schlafplatz fanden und dann ja schon wieder um 3 Uhr für unseren Flug das Gepäck einchecken mussten.
Alles in allem ein sehr langer Tag und eine noch längere Nacht.もっと詳しく
Exmouth & Umgebung - Teil 1
2025年11月24日, オーストラリア ⋅ ☀️ 31 °C
Nach der anstrengenden Nacht am Flughafen, verlief unser Flug in der Früh nach Exmouth reibungslos. Wieder einmal waren wir begeistert von Quantas, unserer Fluglinie. In einem kleinem Flugzeug erhielten wir den besten Service und gute Speisen.
Am sehr kleinen Flughafen (einziger Flug des Tages) in Learmonth, eine halbe Stunde von Exmouth entfernt, erhielten wir einen Vorgeschmack auf die nächsten Tage: Endlich hochsommerliche Temperaturen aber auch Wind und anhängliche Fliegen. Nur das Meer sahen wir nicht sofort.
Nachdem wir unseren Mietwagen abgeholt hatten, machten wir uns auf den Weg nach Exmouth. Ein kleiner Abstecher in den Cape Range Nationalpark mit seinen Canyons durfte aber nicht fehlen. Bei der Charles Knife Gorge boten sich uns tolle Aussichten von ein paar Aussichtspunkten bei der Straße. Ganz bis ans Ende konnten wir leider ohne Allradantrieb des Fahrzeuges nicht fahren.
Leider waren wir von der Nacht noch sehr müde und konnten erst um 14 Uhr in unserer Unterkunft einchecken. Deswegen schauten wir beim Ningaloo Center, dem Informationscenter in Exmouth, vorbei. Hier erhielten wir sehr guten Service und viele Informationen zu Aktivitäten in der Umgebung. Die Zeit bis zum Einchecken in der Unterkunft überbrückten wir mit kurzen Ausflügen zum Aussichtspunkt am Strand beim SS Mildura Wreck, einem Schiff, dass hier in der Nähe des Strandes gesunken ist und später als Ziel für Schießübungen von U-Booten und Militärflugzeugen im 2. Weltkrieg herhalten musste. Der Untergang dieses Schiffes war auch der Grund für den Bau des Vlamingh Head Lighthouse, dem wir auch noch einen Besuch abstatteten.
Anschließend besuchten wir noch zwei Strände: den Mauritius Beach und den Strand der mit dem Jurabi Turtle Centre verbunden ist. Hier informierten wir uns über die Meeresschildkröten und deren Eiablage, die wir in den nächsten Tagen noch aus nächster Nähe beobachten wollten. Die Fliegen und der Wind waren leider unsere ständigen Begleiter.
Dann ging es zurück ins Stadtzentrum für Einkäufe für die Woche und Arthur kaufte sich noch Flossen. Daraufhin konnten wir endlich in die Unterkunft und ruhten uns den restlichen Tag von den Reisestrapazen aus. Die Zeitverschiebung zwischen Tasmanien und Westaustralien (3h) ließ uns früh ins Bett gehen.
Nun ging der Urlaub los: Ausschlafen und Palatschinken mit Nutella zum Frühstück waren nach dem dichten Programm der letzten Wochen nötig. Außerdem wollten wir die nächsten Tage die Küche in unserer Wohnung viel nützen.
Unser erster Stopp war das Mylering Discovery Centre, mitten im Cape Range Nationalpark. Hier holten wir uns nochmals Infos, zu den besten Stränden zum Baden und Schnorcheln. Unser erster Strand war der Lakeside Beach. Hier mussten wir eine Zeit lang gegen den Wind gehen, bis wir die interessanten Schnorchelstellen erreichten. Nachdem wir unsere Sachen hinter einer Düne ausgebreitet hatten, gingen wir sofort ins Wasser. Es gab gleich viel zu sehen (Fische, Korallen und auch die erste Schildkröte). Die Strömung und der Wellengang machten das Schnorcheln hier aber mühsam. Daraufhin legten wir uns hinter die Dünen und entspannten überraschend windgeschützt. Dabei übersahen wir die Zeit und aus dem geplanten kurzen Aufenthalt wurde doch ein längerer.
Ein kurzer Aufenthalt bei der Turquoise Bay ging sich noch aus. Hier ging aber nur noch Arthur kurz in der geschützten Bucht Schnorcheln. An diesem Strand gibt es auch das Drift Schnorcheln, wo man mehr sieht, aber auch mit der Strömung mehr aufpassen muss. Das hoben wir uns aber noch auf, wenn wir an einem anderen Tag mehr Zeit haben werden würden. Dennoch sah Arthur noch einen Stachelrochen in der Bucht. Auch hier war unser Liegeplatz gut windgeschützt, allerdings plagten uns die Ameisen und machten den Aufenthalt unangenehmer als beim Lakeside Beach.
Zum Tagesabschluss sahen wir uns noch den Sonnenuntergang beim Leuchtturm an.
Am nächsten Tag wartete schon das nächste Abenteuer auf uns, aber das ist eine eigene Geschichte ;)もっと詳しく
Bootsschnorcheltour Coral Bay
2025年11月26日, オーストラリア ⋅ 🌬 22 °C
Heute hatten wir etwas Besonderes geplant. Wir fuhren relativ früh von Exmouth nach Coral Bay, um an einer geführten Schnorcheltour auf einem Boot teilzunehmen.
Um 9 Uhr gingen wir an Bord und unser Kapitän führte uns zwischen den Riffen zu unserem ersten Schnorchelspot. Direkt wenn man eintauchte sah man schon sehr viele schöne Korallen. Nach kurzem Schwimmen gelangten wir zu einer großen Koralle, zu der die Riffhaie kommen, um sich von anderen Fischen und Parasiten zu säubern. Wir warteten kurz und betrachteten die wunderschöne Unterwasserwelt, als drei (ungefährliche) Riffhaie unter uns auftauchten und ihre Kreise zogen. Wir schnorchelten anschließend noch so durch das Riff, es war wunderschön.
Daraufhin stiegen wir wieder auf das Boot, um zur Hauptattraktion der Tour zu fahren: den Mantarochen. Wir sahen auch alsbald Einen und gingen schnell ins Wasser. Am Anfang schwammen wir den Rochen noch hinterher, da diese aber sehr schnell sind, hat man kaum eine Chance. Besonders der erste Mantarochen machte unberechenbare Bewegungen. Wir fanden dann aber eine kleine Gruppe, die berechenbarer waren. Die Mantarochen ziehen nahezu immer die gleichen Bahnen auf ihrer Suche nach Plankton und so brauchten wir nur an der richtigen Stelle zu warten, um ihnen zu begegnen. Die Mantarochen schwebten nur ein paar Meter unter unseren Füßen an uns vorbei, wirklich tolle Momente. Teilweise waren sogar 3 auf einmal zu sehen, weil gerade Paarungszeit ist. Hierbei schwimmen bis zu 15 Männchen 1 Weibchen über Tage nach. Das Männchen, das am Schluss übrig bleibt, darf sich dann mit dem Weibchen paaren.
Daraufhin gingen wir wieder an Bord und sprangen bei der Fahrt immer wieder ins Wasser, wenn es etwas zu sehen gab, darunter Schildkröten, Stachelrochen, weitere Mantarochen und natürlich viele bunte Fische und Korallen. Wir schnorchelten wirklich viel!
Eine große Überraschung und ein wirkliches Highlight folgte aber noch. Als wir mit dem Boot zu einer anderen Stelle fuhren, entdeckten unsere Guides einen Tigerhai im Wasser. Wir folgten ihm mit dem Boot. Als wir das Wasser mit schlechterer Sicht verließen und die Sicht besser wurde, fragte uns plötzlich unser Guide, wer sich den Hai aus dem Wasser ansehen wollen würde. Im klaren Wasser bestehe keine Gefahr und auch unsere Tourguides wären zwischen uns und dem Hai. Daraufhin entschieden wir uns ins Wasser zu steigen. Das mit ca 3 m noch nicht ganz ausgewachsene Weibchen hatte mehr Angst vor uns als wir vor ihr und sie entfernte sich mit großer Geschwindigkeit. Trotzdem konnten wir einen kurzen Blick auf sie erhaschen. Zweifellos ein Highlight unseres Urlaubs. Auf weitere Begegnungen mit Tigerhaien in den nächsten Tagen hofften wir aber trotzdem nicht.
Nach ca 7 h und vielen tollen Eindrücken endete unsere Tour. Wir hatten auch ein Mittagessen und viele Erklärungen bekommen, also auf jeden Fall ein lohnendes Erlebnis. Es wurden dann auf Fotos der Tour zur Verfügung gestellt. Nina hat zwar auch fotografiert, drum seht ihr eine Mischung, die professionellen Fotos erkennt man am Logo unten links.
In Coral Bay gingen wir noch zum Shark Sanctuary, einer geschützten Bucht, in der sich viele kleine Junghaie aufhalten sollen. Nach kurzem Spaziergang am Strand sahen wir leider nur wenige Haie und das auch nicht sehr gut, da gibt es bessere Uhrzeiten, zum Beobachten, als am Abend als wir dort waren. Allerdings sahen wir jede Menge kleine Stachelrochen, die sich in der Bucht im flachen Wasser aufhielten.
Ansonsten gibt es nicht viel in Coral Bay zu sehen. Leider konnten wir nicht mehr in Coral Bay schlafen und mussten uns mit Exmouth begnügen ;)
Am Nachhauseweg blieben wir wieder im Cape Range Nationalpark stehen, um uns den Sonnenuntergang über den Canyons anzusehen.
Ein richtig toller Tag mit unvergesslichen Eindrücken!もっと詳しく
Exmouth & Umgebung - Teil 2
2025年11月27日, オーストラリア ⋅ 🌬 29 °C
Nach unserem tollen Bootsausflug ging es heute wieder zu den Stränden.
Zuerst fuhren wir zur Osprey Bay. Hier wächst viel Seegras, das die Schildkröten gerne fressen. Als wir schnorchelten sahen wir gleich zwei Schildkröten (eine davon war echt riesig), allerdings war der Wellengang und die schlechte Sicht unangenehm, deswegen schauten wir gleich weiter.
Wir machten einen kurzen Abstecher zur Sandy Bay, die nicht fürs Schnorcheln geeignet ist, dafür aber sehr malerisch ist. Ein paar Wind- und Kitesurfer nutzten den Wind bestmöglich.
Daraufhin ging es zu den Oyster Stacks, einem guten Schnorchelstrand, der nur bei hoher Flut genutzt werden kann, da es recht seicht ist und man darauf achten muss, sich nicht an den Korallen zu verletzen. Wir hatten an dem Tag ein Zeitfenster von 1,5 Stunden, das wir nutzten. Es war dann auch ein bisschen unangenehm aber von den Korallen und Fischen gab es viel zu sehen, jedoch keine großen Meerestiere.
Nun ging es wieder zur Turquoise Bay, wo wir nun das Strömungsschnorcheln (Drift Snorkeling) ausprobierten. Dabei geht man am Strand hinauf und lässt sich von der Strömung über das Riff treiben. Man muss nur darauf achten rechtzeitig auszusteigen. Wir stiegen ins Wasser und sahen daraufhin gleich einen Riffhai unter einem Felsen, direkt neben einem großen Fisch (Barsch?). Auch beim zweiten Versuch sahen wir eine Schildkröte und sogar einen Oktopus zwischen den Felsen. Echt toll! Zum Abschluss schnorchelten wir dann noch auf der anderen Seite der Bucht, wo wir noch einen Fischschwarm sahen.
Zu Sonnenuntergang füuhren wir noch zum 5 Mile Beach, um die Schildkröten zu beobachten. Zu dieser Zeit im Jahr kommen die Schildkröten an Land, um ihre Eier zu legen. Wir beobachteten zwei Schildkröten bei ihrem beschwerlichen Weg auf den Strand und beim ausheben ihrer Löcher. Leider handelte es sich dabei nur um welche, in die keine Eier gelegt werden und die nur zur Irreführung von Raubtieren genutzt werden. Dennoch war es sehr spannend und auch der Sternenhimmel ohne Lichtverschmutzung war sehr schön. Insgesamt verbrachten wir mehr als 3 Stunden am Strand und krabbelten teilweise auf allen 4 herum, um die Schildkröten nicht zu stören. Es gibt auch einen Verhaltenskodex an den wir uns brav hielten. Leider war dies aber nicht von Erfolg gekrönt.
Am nächsten Tag fuhren zuerst zu einem Manhrovenwald, wo man aber leider schnell zerstochen wird. Dann fuhren wir wieder zur Turquoise Bay und stiegen noch dreimal in den Drift Snorkel ein. Dabei sahen wir wieder Schildkröten und Riffhaie. Danach verbrachten wir noch eine gemütliche Zeit am Strand. Zum Glück hatten wir von der Unterkunft Sonnenschirmen ausborgen können. Zum Schnorcheln & Entspannen war die Turquoise Bay eindeutig der schönste Strand und auch optisch machte er viel her.
Daraufhin probierten wir nochmal die Oyster Stacks bei der heutigen Flut. Jedoch war es heute trotz mehr Wasser unangenehmer, weil die Strömung stärker war. Deswegen musste man mehr aufpassen, nicht gegen die Koralle gedrückt zu werden. Wir meisterten alles und sahen noch eine Schildkröte halb in einer Höhle rasten, es sah aus wie ein Bett.
Vor Sonnenuntergang machten wir noch eine kurze Wanderung in der Mandu Mandu Gorge. Den tatsächlichen Sonnenuntergang genossen wir dann vom Strand aus.
Am letzten Tag fuhren wir noch zum Yardie Creek Trail. Dieser war deutlich schöner als die Wanderung am Tag davor. Außerdem sahen wir hier auch eine Kolonie an Fledermäusen (Fruit Bats) in Mangroven nisten, die teilweise auch Jungen hatten. Leider sahen wir nicht die grauen Wallabies, die sich normalerweise dort aufhalten.
Noch ein kurze Abstecher an den Strand, dann zurück nach Exmouth, wo wir das Auto vom Sand befreiten. Daraufhin fuhren wir zum Flughafen, gaben das Auto ab und flogen ohne Problem nach Perth.
Insgesamt hat es uns sehr gut gefallen, wir konnten glücklicherweise sehr viele unterschiedliche Meeresbewohner:innen unter Wasser sehen und die Wanderungen waren auch schön.もっと詳しく
Adventzeit in Australien
2025年11月29日, オーストラリア ⋅ ☀️ 25 °C
Seit wir angekommen sind, haben wir immer wieder weihnachtliche Dekoration oder Dinge zum Kaufen gesehen.
In den Supermärkten Hofer & Aldi gab es ein paar wenige Adventkalender (viel weniger Auswahl als bei uns), Schokolade & Dekoration zu kaufen. Und es wurde schon mit dem Weihnachtsfestessen und den benötigten Zutaten dafür geworben.
Am Flughafen in Perth war schon alles Mitte November weihnachtlich dekoriert und es gab Fotostationen.
In den Städten, wo wir durchgefahren sind, gab es immer wieder Dekorationen bei den Häusern (Lichter vor allem), aber auch in den Ortschaften gab es teilweise so Pappdekorationen oder sogar ein paar wenige Lichter. Dennoch viel weniger als bei uns.
Perth dagegen ist die Ausnahme. Hier gab es den Lichterpfad mit tollen Lichtershows und Leuchtobjekten. Das war noch einmal ein echtes Highlight.
Zuerst waren wir überhaupt nicht in Weihnachtsstimmung. Tolles Wetter & Weihnachten passt in unseren Köpfen nichz so zusammen. Aber als am Abend am 29.11. im Zuge einer Lichtershow All I want for Christmas is You gespielt wurde, hat es gepasst. Untertags bei ca 30*C fühlen sich Weihnachtslieder aber doch etwas komisch an. Wir freuen uns schon auf die Christkindlmärkte daheim und vor allem auf die Kekse 😋🎄もっと詳しく
Perth
2025年11月30日, オーストラリア ⋅ ☀️ 32 °C
Während Arthur brav lernte, beschloss Nina abends noch Perth (wieder) zu erkunden. Der Kern des Stadtzentrums ist zum Glück nicht so groß, sodass noch das Nachglühen der Sonne im Hafen zu sehen war.
Da Samstagabend war, war wirklich viel los. Vor allem die Australierinnen waren sehr gestylt. Die Stadt war weihnachtlich mit einem Lichterpfad dekoriert, den Nina dann auch abging. Weiters fand in einem Park ein Markt mit Essens- und Verkaufsständen statt. Zudem gab es Live Musik.
Am nächsten Tag nutzten wir die verbliebene Zeit vor dem Abflug und sahen uns den Kings Park an. Der Kings Park ist ein riesiger Park, der etwas höher als die restliche Stadt liegt. So hat man schöne Ausblicke auf die Stadt. Das tolle an Perth ist, dass zentrale Busrouten gratis sind. Aus diesem Grund konnten wir auch noch gratis hinfahren. Eine ältere Dame im Visitor Center zeigte uns dann einen Rundweg, auf den wir diverse Blumen/Pflanzen und sogar ein paar Baobab Bäume sahen.
Dann ging es mit dem Bus zurück in die Innenstadt, wo wir noch Mittag aßen und letzte Souvenire kauften.
Am frühen Nachmittag ging es dann bei ca 35* bei wolkenlosen Himmel und ausnahmsweise kaum Wind zum Zug zum Flughafen.
Ein schöner Abschluss der Reise 😇もっと詳しく







































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































































旅行者Gute Reise 🙌
旅行者Danke Vicky! 🤗
旅行者Ihr habt ja ein dichtes Programm mit vielen ungewöhnlichen Eindrücken! LG