Gunnison Vibes–Trails&Begegnungen 🌵🚵🏻♀️
2025年8月13日〜16日, アメリカ ⋅ ☁️ 28 °C
Mitten in der Wüste und trotzdem ein Trailparadies – so fühlt sich Gunnison an. Die Trails hier haben von allem etwas: Flow, technische Passagen und gute Cross-Country-Abschnitte. Wir stehen mit dem Camper direkt mittendrin – raus aus der Tür, rauf aufs Bike, los geht’s.
Eines Morgens, noch mitten auf dem Trail, spricht uns plötzlich jemand an. Die Frage wie so oft: „Where are you from?“ – unsere Antwort: „Germany.“ Aber diesmal kommt direkt eine perfekte Antwort zurück – auf Deutsch! 😍 Damit rechnet man hier nicht. So lernen wir Ken kennen. Er hat mal 15 Jahre in Füssen gewohnt, kennt die Bike-Community rund um Garmisch bestens und hat uns kurzerhand seine Lieblingstrails hier gezeigt. Eine gemeinsame Runde, viele spannende Geschichten – und mal wieder dieses Gefühl: unterwegs triffst du die spannendsten Menschen.
Und dann passiert’s: unser erster Regen dieser Reise. 🌧️
Ich war vorher noch schnell eine Runde drehen – und habe es gerade so im Vollgas zurück geschafft, bevor die Tropfen runterkamen. Kurz, heftig, fast unreal. Nach all der Hitze endlich Wasser von oben – für uns aufregend, für die Natur längst überfällig. Ein Moment, der sich sofort ins Gedächtnis eingebrannt hat.
Ansonsten war Gunnison auch wieder eine gute Zeit für kleine Routinen: leckeres Kochen, Smoothies am Morgen, Sport auf der Matte – das tut so gut, wenn man sonst so viel unterwegs ist.
Und doch merken wir: Unsere Zeit ist knapp, die Tipps stapeln sich und die Liste der Orte, die wir noch sehen wollen, wird nicht kürzer. Also nach drei Tagen heißt es schweren Herzens: weiterziehen. Auch wenn’s schön war. 🚐✨もっと詳しく
Crested Butte ❤️🌲🏔️ Citylife & Natur
2025年8月16日〜27日, アメリカ ⋅ ☀️ 18 °C
Ganze 12 Tage haben wir in Crested Butte verbracht – und was soll ich sagen: Wir lieben diesen Ort! Schon im Winter hatten wir uns in den Spirit hier verliebt, und im Sommer hat er uns genauso begeistert. Citylife trifft auf Natur, kreativ und liebevoll bis ins Detail – selbst die Mülleimer sind hübsch gestaltet. ✨
Wir haben fast alle Berge rund um Crested Butte erkundet, natürlich mit den besten Local-Tipps von unseren Freunden. 🚴♀️ Von staubigen Flowtrails bis zu technischen Passagen – alles war dabei. Die Trails sind hoch und rundherum gut machbar mit den E-Bikes: viel Flow, zwischendurch knifflige Herausforderungen. Unterwegs treffen wir nur wenige Biker – meist Bio-Bikes, E-Bikes sind hier noch eine echte Seltenheit.
Dazu Stellplätze wie im Bilderbuch: Sonnenuntergänge, Bergseen zum Baden, Rehe direkt neben dem Camper (viel weniger scheu als in Deutschland) und unsere ständigen Nachbarn, die Streifenhörnchen. 🐿️🔥🚫 Leider: wegen der hohen Waldbrandgefahr keine Feuerstellen beim Campen.
Besonders schön waren die gemeinsamen Tage mit unseren Freunden: gemeinsame Radtouren, Sonnenuntergänge zusammen genießen, leckere Abende im Camper und viele Gespräche über alles Mögliche – von deutscher über amerikanische bis hin zu französischer Kultur. 🌍🍷🚴♂️
Zwischendurch Marktbesuche, Restaurant-Feeling, Relax-Time in der Hängematte, Camperdusche (ein Traum! 😍), Wäscheberge im Waschsalon und sogar ein kleiner Marathon im Geschirr spülen – auch das gehört eben dazu.
Am Ende kam dann endlich der lang ersehnte Regen – dringend nötig für die Natur und für uns eine willkommene Abkühlung. Bedeutete auch: mehr Zeit für Orga, einkaufen, putzen und trotzdem noch mal Citylife genießen. 🌧️🛒
Alles in allem: 12 Tage voller Erlebnisse, Freundschaften, Traumplätzen und jeder Menge Bike-Abenteuer. Crested Butte bleibt für uns ein ganz besonderer Ort. ❤️もっと詳しく
Doctor Park–Spaß bis der Doc kommt 😅🚵♂️
2025年8月27日〜28日, アメリカ ⋅ ☁️ 17 °C
Manchmal lohnt es sich, auf die Locals zu hören – und dieser Trail wurde uns wirklich von allen empfohlen: Doctor Park. Klar, dass wir den ausprobieren müssen.
Direkt am Trailende liegt ein kleiner Campingplatz mitten im Wald – ruhig, idyllisch, genau unser Ding. Die Nacht: traumhaft still, nur das Zirpen der Grillen und frische Waldluft. 🌌✨
Am nächsten Morgen starten wir entspannt – Kaffee, Bikes, los. Die Auffahrt zieht sich ordentlich, aber mit E-Bikes lässt sich’s super hochkurbeln. Der Weg schlängelt sich durch den Wald, immer am plätschernden Bach entlang. Irgendwann heißt es Schuhe aus und barfuß durchs kalte Wasser – fast knietief, aber eine willkommene Abkühlung. 😅 Danach folgen die letzten Höhenmeter: knackig steil, aber hey – irgendwo müssen die ja herkommen.
Oben angekommen: Aussicht deluxe. Und dann die Abfahrt. Ein Traum – schnelle Flow-Passagen, wurzelige Stellen, ein bisschen technisch, aber nie gefährlich. Genau die richtige Mischung. 😍 Zwischendurch öffnet sich der Blick und die Berge liegen wie eine Bühne vor dir – einfach nur wow.
Der Doctor-Park-Trail liegt mitten im Gunnison National Forest – und irgendwie haben wir das Gefühl, dass wir hier schon ewig unterwegs sind. Crested Butte, Gunnison, all die Spots rundherum – alles gehört zu diesem riesigen Gebiet, das einfach unglaublich viel zu bieten hat. Wälder, Berge, Flüsse, Trails ohne Ende. Doctor Park ist dabei so ein bisschen die „Kirsche auf der Sahne“: technisch, flowig, landschaftlich ein Traum – aber ohne je wirklich gefährlich zu werden. Ein Trail, der Spaß verschreibt, so lange, bis der „Doctor“ kommt. 😅🚵♀️🌲もっと詳しく
Salida – Trails, Rehe & Regenbogen 🌈 🌈
2025年8月28日〜9月2日, アメリカ ⋅ ☀️ 24 °C
Über den Monarch Pass geht’s für uns nach Salida – allein die Fahrt dorthin ist schon ein kleines Abenteuer, mit endlosen Ausblicken auf Berge und Täler. In der Stadt angekommen merken wir sofort: hier dreht sich alles ums Biken. Trails ohne Ende, perfekt ausgeschildert, und das Beste – wir campen direkt mittendrin. 🚐✨
Unser Stellplatz liegt idyllisch am Trail, mitten im Grünen. Rehe spazieren regelmäßig vorbei, als wären sie hier die wahren Platzherren. 🦌 Abends wird’s frisch, Colorado zeigt langsam den Herbst und die Temperaturen fallen. 🍂
Die Trails selbst sind abwechslungsreich, überwiegend flowig und leicht – technisch eher weniger. Zweimal starten wir motiviert zu längeren Touren, doch schon nach wenigen Minuten ziehen schwarze Wolken auf – also kehren wir lieber um. Zum Glück schaffen wir es jedes Mal rechtzeitig zurück zum Camper. Timing passt. 😉
Als Belohnung schenkt uns die Natur gleich doppelt was fürs Herz: ein Regenbogen über den Bergen – und kurz darauf noch einer. 🌈🌈 Ein Moment zum Staunen, den wir so schnell nicht vergessen.
Unterwegs sieht man noch Spuren der Waldbrände – verkohlte Hänge erinnern daran, dass es hier vor Kurzem gebrannt hat. Feuerstellen bleiben deshalb tabu. Trotzdem wirkt die Landschaft lebendig und kräftig grün, ein starkes Zeichen, wie schnell die Natur sich hier wieder erholt.
Salida war definitiv eine Reise wert – ein schöner Stopp mit entspannten Tagen, tollen Begegnungen und Naturkino inklusive. ✨もっと詳しく
Heiße Quellen&kalte Nächte i Breck ♨️❄️
2025年9月2日〜4日, アメリカ ⋅ ⛅ 17 °C
Auf dem Weg nach Breckenridge legen wir noch einen Stopp bei den Mount Princeton Hot Springs in Buena Vista ein. Heiße Quellen direkt am Bach – das Wasser ist tatsächlich warm, weil der Boden so heiß ist. Ab und zu mischt sich kaltes Wasser dazu, was die perfekte Abwechslung macht. Ein herrliches Thermalbad, Natur-Style. ♨️💦
Danach geht’s weiter direkt nach Breckenridge. Lustig: Im Winter waren wir hier nie wirklich in der City unterwegs. Jetzt merken wir – schade eigentlich! Die Stadt ist super charmant, die Bauweise erinnert ein bisschen an Crested Butte, aber der Vibe ist ein anderer.
Angekommen in der Nacht wollten wir eigentlich auf einen Campingplatz etwas außerhalb. Doch die Straße dorthin? Gesperrt. Also improvisieren wir: oben auf einem Bergparkplatz. Am Morgen merken wir, dass wir nicht die einzigen sind – Baustelle, Wanderer, Biker, alle früh unterwegs. Aber die Aussicht? Ein Traum. 🌄
Tagsüber erkunden wir die Trails rund um Breckenridge. Flowig, aussichtsreich, einfach schön. Unterwegs treffen wir nur wenige Biker, aber wenn, dann entstehen sofort nette Gespräche – inklusive Tipps für die besten Trails. Natürlich sind wir die dann auch gefahren.
Am frühen Abend geht’s noch in die City. Highlight: ein Treffen mit einem Bekannten, den wir im Winter in Vail auf einem Parkplatz kennengelernt haben😅 Wir landen in einer coolen MTB-Bar mit Live-Musik: Jeder kann einfach auf die Bühne, Instrumente nehmen und spielen. Lockeres Konzept, wenige Leute, aber eine super Atmosphäre.
Was wir völlig unterschätzt haben: die Kälte. Mit dünnen Jacken frieren wir ordentlich – Colorado macht klar, dass der Herbst da ist. ❄️ Am Rückweg im Dunkeln sind wir froh über die Bike-Lichter. Der Plan, doch noch zum Campingplatz zu fahren? Gescheitert – auch von der anderen Seite ist die Straße gesperrt. Also: wieder Parkplatz-Übernachtung, auch wenn „No Camping“ dransteht. Zu müde, zu kalt – Augen zu, wird schon passen. 😉もっと詳しく
Good Morning, Keystone! 🚓🚵♀️🌲
2025年9月4日〜5日, アメリカ ⋅ ⛅ 20 °C
Nach einer ruhigen Nacht im Camper, mit der Hoffnung „wird schon gutgehen“, klopft es am Morgen – die Polizei steht vor der Tür. Aber was soll ich sagen: Ich habe noch nie eine so freundliche Polizistin erlebt! Sie begrüßt uns mit einem herzlichen „Good Morning“, wir schildern ihr die Situation – dass der Campingplatz von beiden Seiten gesperrt war und wir einfach zu müde waren, um weiterzufahren. Sie nickt verständnisvoll und meinte nur: „Kein Problem, ich wollte Sie nur darauf hinweisen, dass Übernachten hier eigentlich nicht erlaubt ist.“
Als wir fragten, ob wir etwas zahlen müssten, schaute sie fast erschrocken und winkte ab: „Oh nein, keine Sorge!“ Sie entschuldigte sich fast noch bei uns und erklärte, dass wir tagsüber gern hier stehen dürfen, aber nachts auf die offiziellen Plätze ausweichen sollten. Was für eine Begegnung – unser erstes Mal mit der Polizei auf diesem Roadtrip, und gleich so sympathisch. 🙌
Bevor es weitergeht, noch eine kleine Übungseinheit am See – und dann ab nach Keystone. Schon verrückt: Genau hier waren wir im Winter! Jetzt ist die Stadt fast leer, der Bikepark offiziell zu, aber wir dürfen die Trails fahren, solange wir selbst hochtreten. Mit den E-Bikes kein Problem. 🚵♂️💨
Die Auffahrt ist moderat, immer wieder mit tollen Ausblicken. Oben angekommen, heißt es: Protektoren an, Fullface-Helm auf – ready! Die Trails sind überraschend anspruchsvoll und machen richtig Spaß. Die erste Abfahrt ist wie immer etwas vorsichtig – man weiß ja nie, was kommt – aber dann reiht sich ein Trail an den nächsten ins Tal.
Fast unten angekommen, plötzlich Bewegung im Wald direkt neben uns: Zwei Elche! Einer mit riesigem Geweih rennt sofort weg, der andere schaut uns nur verdutzt an. Was für ein Moment – Herzklopfen pur. 🫎✨
Motiviert treten wir noch einmal hoch. Akku-Check: sollte gerade so reichen. Alles ausziehen, Montur verstauen, los geht’s. Doch nach fünf Minuten fängt es an zu tröpfeln, ein Blick nach oben – schwarze Front. Also umkehren, und gerade noch rechtzeitig im Camper, da geht der Regen richtig los. 🌧️
Wir warten noch etwas, checken die Apps, aber schnell wird klar: Das war’s für heute. Also Plan B – Schlafplatzsuche. Nicht so easy rund um Keystone, also hoch auf den Pass. Dort finden wir einen Parkplatz, zwar mit „No Camping“-Schild, aber hey – wir sind nicht allein, ein paar andere Vans stehen auch schon da.
Also: ein kurzer Spaziergang, die Aussicht genießen und dann beschließen wir, einfach zu bleiben. So hoch oben, mitten in der Natur, ohne viel Trubel – genau unser Ding. Morgen heißt’s: früh raus und weiter. 🌄🚐もっと詳しく
Trainingstag in Grand Junction 🚐💨
2025年9月5日〜6日, アメリカ ⋅ ☀️ 28 °C
Am nächsten Morgen sind wir früh wach. Ob’s an der Höhe liegt oder daran, dass wir im Hinterkopf hatten, dass wieder jemand an die Tür klopfen könnte („No Camping“ und so 😉) – keine Ahnung. Vielleicht einfach eine Mischung. Ein Kaffee, ein Blick auf die Wetter-Apps – und die Entscheidung steht: Wir lassen Colorado hinter uns und fahren Richtung Utah, Moab.
Zum einen läuft die Zeit langsam runter, zum anderen wird es hier in den Bergen spürbar herbstlich und kalt. Dafür sind wir irgendwie noch nicht bereit. Also nutzen wir den Regentag heute als Fahrtag. 🚐💨
Auf dem Weg nehmen wir noch ein paar Lieblingsstopps mit: In Beaver Creek – unserer Winter-Homebase – geht’s zu „unserem“ Bäcker. Endlich wieder richtiges Brot! 🥖 Danach der Klassiker: Costco. Vorräte auffüllen für die nächsten Tage, und wie immer XXL-Packungen. Nebenbei stellen wir fest: Hier ist schon Weihnachten im Regal – Anfang September. 🤯🎄
Kurz vor Moab machen wir noch einen Abstecher nach Grand Junction. Die Locals hatten uns den Spot empfohlen – und da das Wetter passt, nehmen wir die Gelegenheit mit. Die Landschaft verändert sich hier sichtbar: Von dichtem Wald und kühlen Bergen geht’s über in rote Felsen, weitläufige Täler und offene Weite. Ein kleiner Vorgeschmack auf Moab, aber eben ruhiger und weniger touristisch.
Unser Schlafplatz liegt mitten im Gebiet – wild, weit und wunderbar natürlich. Nach einer ruhigen Nacht starten wir direkt morgens auf die Trails. Schon am Parkplatz merken wir: wieder alles „Bio-Biker“, E-Bikes sind hier eher Exoten.
Die ersten Minuten fahren sich locker, dann wird klar: Das ist mehr Cross-Country als alles andere. Viel auf und ab, tendenziell eher flach. Klingt nett – ist für mich aber eher Cross-Frust als Cross-Fun. 😅 Steil und direkt liegt mir einfach mehr. Also wurde es mehr ein Technik-Trainingstag. Zwischendurch auch mal schieben – manches war schlicht nicht fahrbar.
Am Ende der großen Runde finden wir aber noch ein paar Felsen zum Rumspielen – wenigstens ein Highlight. Zurück am Camper ziehen wir Fazit: „Ganz nett, aber nochmal müssen wir das nicht.“
Also: ab nach Moab – und ich bin schon jetzt gespannt wie ein Flitzebogen. 😍もっと詳しく
Moab–Biken, Land der roten Felsen 🚵♀️🔥🌄
2025年9月6日〜10日, アメリカ ⋅ ☀️ 32 °C
Moab, die zweite. Und was soll ich sagen: Für mich ist dieser Ort etwas ganz Besonderes. Dieses Land der roten Felsen ist ein einziger Outdoor-Spielplatz – Biken, Wandern, Quads, Wildcampen, Lagerfeuer, Angeln, Rafting… hier ist alles möglich. Und doch: Worte und Bilder reichen kaum, um zu beschreiben, was diese Landschaft mit dir macht. Rote Erde, bizarre Felsen, der Colorado River – einfach nur Wow, Wow, Wow.
Wir rollen die berühmte Straße am Colorado River entlang und verbringen die erste Nacht direkt am Wasser. Und da war es wieder – dieses unbeschreibliche Gefühl von Moab. Felsen, Flüsse, Schluchten – und hinter jeder Kurve ein neues Staunen.
Campen ist hier super easy: Überall um Moab gibt’s Stellplätze für wenig Geld, dazu Trails ohne Ende. Temperaturen? Mit bis zu 30 Grad immer noch warm, aber kein Vergleich zu den 40+ im August. Abends bleibt es lange mild, perfekt für Sonnenuntergänge deluxe. 🌅
Zum Start probieren wir einen blauen Trail direkt vom Camper weg – perfekt zum Eingewöhnen. Anfangs traue ich den Felsen nicht so recht, aber Alex zeigt mir, wie unfassbar viel Grip sie haben. Ab da wird’s immer besser und am Ende einfach nur noch Spaß.
Am nächsten Tag geht es auf den berühmten Slickrock Trail – ehrlich gesagt ohne wirkliche Vorstellung, was uns erwartet. Ein ganzer Trail komplett über Felsen, die Richtung zeigen weiße Striche am Boden. Klingt simpel, ist es aber nicht. Steile Rampen hoch, runter, wieder hoch – mein persönlicher Endgegner. 😅 Aber auch eine der beeindruckendsten Erfahrungen, die ich je auf dem Bike hatte. Am Ende total kaputt, aber auch total geflasht.
Weiter geht’s mit dem legendären Enchilada – eigentlich über 40 km lang, für uns nur ein Teilstück, weil die Shuttles keine E-Bikes transportieren. Früh am Morgen kurbeln wir hoch, die letzten 300 Höhenmeter werden geschoben, getragen und geflucht – alles dabei. Oben gibt’s Aussicht deluxe und eine wohlverdiente Pause, bevor die Abfahrt startet: technisch, spaßig, mit einer Kulisse wie aus dem Bilderbuch. Unten spuckt uns der Trail direkt am Colorado River aus – Postkartenmotiv pur! 😍 Die Wärme zum Ende hin ist fast unerträglich, und wir sind froh, dass wir so früh los sind.
Vor und weil wir nicht genug bekommen, wechseln wir noch einmal das Tal. Wir finden einen traumhaften Stellplatz direkt am Fluss – Naturkino pur. Ein Abend mit Lagerfeuer-Feeling, Sternenhimmel und dem Rauschen des Wassers direkt vor der Campertür.
Und weil wir es wirklich wissen wollten, probieren wir am nächsten Tag noch den Moab Rim Trail. Am Abend zuvor hatten wir gesehen, wie zwei Buggies mit Licht den Berg hinuntergerast sind, also dachten wir: „So schlimm wird’s schon nicht sein.“ Falsch gedacht. Der Trail geht nur schwarz rauf und wieder runter – und schon die ersten Meter sind echt heftig. Schieben, tragen, wieder schieben kurz fahren – wirklich fahren? Ehrlich gesagt, wenig. Unterwegs treffen wir zwei Motocross-Fahrer, die auch ordentlich kämpfen mussten. Irgendwann brechen wir ab – zu viel Hitze, zu viel Schlepperei. Aber die Aussicht von oben? Gigantisch! Runter gibt’s dann immerhin noch ein paar spaßige Passagen.
Zum krönenden Abschluss probieren wir noch einen weiteren Trail in der Nähe – aber auch hier zwingt uns die Mittagshitze schnell zum Umkehren. Viele schwarze Trails hier sind eben nicht nur „hochfahren & runterballern“, sondern richtige Schiebe- und Tragestrecken. Da sind selbst mit E-Bikes die Grenzen schnell erreicht. Und ich frag mich ständig: Wie machen das die ganzen Bio-Biker hier?! Respekt. 🙌
Fazit Moab: Mehrere Tage voller Staunen, Schweiß, Sonne und unvergesslicher Momente. Für mich ein absolutes Highlight – landschaftlich, sportlich, emotional. ❤️ Morgen geht’s weiter Richtung Salt Lake City, wo unsere Skisachen im Storage warten. Der Camper ist jetzt schon voll – mit Ski dazu wird’s ein Tetris-Marathon. Aber hey: Ohne Chaos wäre es ja kein echtes Abenteuer. 😅もっと詳しく
Salt Lake City: Grill, Chaos & Öl 🔥🧺🚐
2025年9月10日〜12日, アメリカ ⋅ ☁️ 31 °C
Auf dem Weg nach Salt Lake City gönnen wir uns noch einen Stopp auf einem Campingplatz mitten im Grünen. Einmal durchatmen, grillen, Feuer machen und die warme Abendluft genießen – bevor der Sommer endgültig vorbei ist und die Nächte kälter werden. 🔥🥩☀️ Außerdem: das restliche Holz muss weg, schließlich brauchen wir jeden Zentimeter Platz für die Wintersachen aus dem Storage.
Am nächsten Morgen geht’s ins City-Programm. Erstes Ziel: Waschsalon. 🧺 Alles einmal komplett durchwaschen – so können wir besser sortieren, was bleibt im Camper, was kommt heim, was brauchen wir in den nächsten Wochen. Danach ein Abstecher nach Chinatown: All-you-can-eat-grill. Lustig, viel Qualm, viel Essen – aber ehrlich gesagt auch irgendwie zu viel für uns. Wir bleiben dann doch lieber beim Genießen statt beim „futtern bis nichts mehr geht“. 😅🥢
Für die Nacht finden wir einen Stellplatz direkt am Uni-Gelände – erstaunlich ruhig und perfekt für eine entspannte Nacht. Am nächsten Morgen geht’s dann direkt zum Storage. Tür auf… und sofort klar: Das wird eng. Also Plan B – alles rein, egal wie, später sortieren. Nach einer halben Stunde ist Hugo vollgestopft bis unters Dach: Bett blockiert von Skitasche, Bad voller Ski, der Rest in jede noch so kleine Ecke gestopft. 🚪😂
Bevor wir Salt Lake verlassen, noch schnell ein Boxenstopp: Ölwechsel „to go“. Kein Scherz – hier fährst du wie bei McDrive rein, wartest ( je nach Warteschlange- bei und 45 Minuten) , und Hugo ist wieder frisch geschmiert, Reifendruck geprüft, alles tiptop. ⛽🛠️
Und jetzt? Statt Vorfreude erstmal pures Chaos. Im Camper ist kein Platz zum Bewegen, alles vollgestopft. Also raus aus der Stadt, Campingplatz suchen, Augen zu und schlafen. Das große Sortieren muss warten – irgendwie kriegen wir das schon hin. 😉もっと詳しく
Regenchaos im Wald und Herbstgefühle 🍂🌲
2025年9月12日〜14日, アメリカ ⋅ ☁️ 18 °C
Unser Lager und Basecamp für die nächsten Tage ist der Allred Flat Campground – mitten im Wald, ruhig und abgelegen, kurz vor den Nationalparks Teton und Yellowstone. Perfekt, um das Chaos anzugehen und zu hoffen, dass alles passt.
Nachdem wir ein nettes Plätzchen gefunden haben und es schon dunkel ist, heißt es heute nur noch das Nötigste: Bett freiräumen, Toilette zugänglich machen – sprich, Dinge von rechts nach links stapeln, Augen zu und „morgen dann“.
Am nächsten Morgen: erstmal ☕ Kaffee, Sonne und Energie. ☕🚀 Plan ist: einmal alles raus aus dem Camper – und siehe da, plötzlich liegt unser halber Hausstand auf dem Boden. Unglaublich, dass das alles jemals in Hugo gepasst hat! Danach großes Reinemachen: Moab-Sand, Staub und Krümel fliegen raus, Hugo glänzt. Sortieren läuft: Sommer, Winter, nach DE oder bleibt. Klingt gut, oder?
Bis… der erste Tropfen fällt. „Ach, das geht gleich vorbei.“ Haha, denkste. 😅 Kurz darauf regnet es in Strömen – und unser halber Camperinhalt liegt draußen! Panik-Modus: alles reinwerfen, Plane drüber, fertig. Und Zack: wieder Chaos. Eben noch frisch geputzt, jetzt alles vollgestopft – meine Nerven!
Der Regen zieht vorbei, doch nun ist natürlich alles klatschnass. Also heißt es improvisieren: ein bisschen abwaschen, hier und da vorsortieren, den Rest einfach auf morgen verschieben. Am Abend belohnen wir uns mit Lagerfeuer und leckerem Essen – endlich ein Hauch von Idylle. 🔥🍲 Nur… verdammt kalt ist es. Sommer ade, hallo Herbst. 🥶 Aber mit Feuer und guter Stimmung lässt es sich aushalten.
Der nächste Morgen dann zurück ins Chaos. Erst Kaffee für die Nerven ☕, dann wieder ran: sortieren, falten, verstauen, stapeln. Und irgendwann – nach viel Hin und Her – ist es tatsächlich geschafft: alles hat seinen Platz. 🎉 Unglaublich, aber wahr – wir sind (wieder) Herr des Camperchaos.
Nun geht die Fahrt weiter in Richtung Nationalparks – unsere letzte große Etappe auf dieser Reise. Danach geht’s direkt nach Vancouver, wo unser Flug nächsten Sonntag nach Hause geht. ✈️🗺️💫もっと詳しく
Zwischen Regen, Bären & Routenplänen 🐻🌲🚐
2025年9月14日〜17日, アメリカ ⋅ ☀️ 20 °C
Nach den Chaostagen wollen wir endlich wieder Bewegung an der frischen Luft und das am liebsten mit den Rädern. Also Trailforks gecheckt, und unser erster Stopp heißt Alpine am Snake River. Der Campingplatz mitten im Wald ist herrlich ruhig, man merkt schon deutlich: Nebensaison. Die Plätze sind eigentlich schon abgedeckt, aber kostenlos nutzbar – Glück für uns.
Nur das Wetter spielt nicht so mit. Eigentlich sollte hier der Snake River als großer Strom durchrauschen – jetzt nur ein Rinnsal, dazu Dauerregen die ganze Nacht. 🙈 Am Morgen die nächsten dicken Wolken, also Planänderung und weiter Richtung Jackson.
Dort ein kurzer Abstecher in den Grand-Teton-Nationalpark – einfach beeindruckend! 🏞️ Wir schlagen unser Lager auf einem idyllischen Campingplatz im Wald auf (diesmal 20 Dollar die Nacht) und hoffen auf eine Bikerunde am nächsten Morgen.
Doch am Trailhead dann das Schild: Achtung, Bärengebiet! 🐻 Und dazu der Hinweis, dass der Trail ab Anfang September für Biker gesperrt ist. Vermutlich, weil die Tiere zu dieser Zeit weiter ins Tal ziehen, da oben schon der erste Schnee liegt. Klingt logisch. Also statt Biken ein langer Spaziergang. Kaum losgelaufen, stehen auch schon die ersten Rehe vor uns – keine zehn Meter vom Auto entfernt. Ein schöner Moment, und ehrlich gesagt: mir war’s auch lieber, dass es Rehe und keine Bären waren. 😅 Dazu die bunten Blätter – überall zeigt sich jetzt, dass der Herbst angekommen ist. 🍂🦌
Am Nachmittag dann ein gemütlicher Kaffee und ein langes zusammensitzen, Pläne für die nächsten Tage schmieden. Die müssen nämlich genauer durchdacht sein: In den Nationalparks ist Wildcampen verboten, viele Trails sind gesperrt und die Campgrounds oft ausgebucht. Nach langem Suchen haben wir Glück – die letzten Plätze, gerade noch rechtzeitig gebucht. In der Hauptsaison im Sommer unmöglich, jetzt am Ende der Saison machbar.
Jackson selbst nutzen wir für einen Zwischenstopp: Camper entleeren, Wasser auffüllen, Vorräte bunkern und alles „ready“ machen für die nächsten Tage im Nationalpark. 🛒🚐💦 Beim Planen wird klar: Wir werden nicht alles schaffen, aber viele Highlights mitnehmen – einmal quer durch, ohne Stress. Und auch wenn diesmal weniger Bike und mehr Wanderschuhe angesagt sind: Wir freuen uns riesig drauf. 🌲⛰️
Apropos Camper: Hier in den USA ist „Camper“ gleich „Bus“ – und weil der zum Brötchenholen dann doch etwas unhandlich ist, hängt man einfach noch den Jeep hinten dran. 🚐➕🚙 Andere Dimensionen eben… BIG, bigger, USA! 😅🇺🇸 (siehe Bild in der Galerie 📸)もっと詳しく
Zwischenstopp - Jackson Hole 🚵♀️⛰️☀️
2025年9月17日, アメリカ ⋅ ☀️ 23 °C
Bevor es für uns in die großen Nationalparks – Grand Teton und Yellowstone – geht, machen wir noch einen kurzen Halt in Jackson Hole. Der Bikepark ist zwar offiziell schon geschlossen, aber nachdem er uns so oft empfohlen wurde, wollten wir es zumindest versuchen und selbst hochtreten.
An der Gondel angekommen, läuft die große Bahn noch – allerdings nur für Fußgänger. Also fragen wir an der Station nach, ob wir die Trails nutzen dürfen, wenn wir selbst hochkurbeln. Die Dame meinte zwar „ja, bestimmt kein Problem“, aber so ganz sicher war sie sich nicht. Also Plan B: den Uphill-Trail direkt neben den Bikeparkstrecken nehmen und schauen, wie weit wir kommen.
Die Auffahrt: schmaler Singletrail, konstant bergauf. Für Alex ein Klacks, für mich eher ein mentales Training. 😅 Puh, hochfahren auf so engem Trail – das kostet mich immer Nerven. Aber die Aussicht entschädigt sofort: weitläufig, sonnig, einfach traumhaft. Heute ist perfektes Wetter, und uns wird schon beim Hochkurbeln klar: Das könnte einer der letzten echten Sommertage auf dem Bike werden.
Oben angekommen dann leider die Ernüchterung: alle Park-Trails sind gesperrt. Die Crew schaufelt und werkelt schon fleißig für den Winter. Also bleibt uns nichts anderes übrig, als den Uphill-Trail auch wieder runterzufahren. Für mich perfekt – bergab macht er richtig Spaß. Flowig, angenehm, mit super Ausblicken auf die Berge ringsum. Genau mein Ding.
Unten angekommen sind wir beide happy: noch einmal richtig im Sattel gesessen, die Sonne genossen und Jackson Hole erlebt – auch wenn’s nur halb so geplant war. Wer weiß, vielleicht ergibt sich ja noch irgendwo eine spontane Runde.
Danach heißt es zusammenpacken und auf in den nächsten Abschnitt unserer Reise: Grand Teton, wir kommen! 🚐🌲🏞️もっと詳しく
Grand Teton Nationalpark 🐻🏞️🔥
2025年9月17日〜19日, アメリカ ⋅ ☀️ 22 °C
Am Abend rollen wir in unseren ersten Nationalpark: den Grand Teton. Am Eingang reicht ein kurzer Blick auf unsere America the Beautiful-Karte – ein Nicken, ein freundliches „Have a good trip!“ 🚐✨ und schon dürfen wir durchfahren. Kein Papierkram, kein Anhalten – herrlich unkompliziert.
Unser Ziel: ein kleiner Wanderparkplatz, an dem laut Schild „Overnight Parking“ erlaubt ist. Über Jackson Hole nehmen wir eine Seitenstraße – und verstehen schnell, warum hier überall „Anhalten und Aussteigen verboten“-Schilder stehen. Bärengebiet pur. Und tatsächlich: kaum zehn Minuten drin, läuft ein Schwarzbär seelenruhig über die Straße. Das Handy natürlich viel zu langsam. Wenig später steht der nächste am Straßenrand. Wow – willkommen im Teton! 🐻
Am Abend erreichen wir den Parkplatz. Anfangs noch voll, aber als es dunkler wird, leert sich alles – und am Ende sind wir allein. Laut Schild erlaubt, vielleicht weiß das einfach niemand. Die Nacht ist ruhig, und am nächsten Morgen starten wir direkt vom Camper zu unserer Wanderung. 🚶♀️👟
MTB ist in den Nationalparks streng reguliert, Singletrails tabu – also Wanderschuhe raus. Der Weg führt uns hoch zu traumhaften Seen mitten im Wald. Taggart Lake, Bradley Lake und eine kleine Extra-Runde drumherum – am Ende sind es 5 Stunden Laufzeit, und die Beine brennen ordentlich. So ungewohnt für uns: auf zwei Füßen statt auf zwei Rädern.
Nur eines bleibt die ganze Zeit im Hinterkopf (vor allem bei mir): überall können Bären auftauchen. Das Spray im Rucksack beruhigt ein bisschen, aber ganz ehrlich – sicher fühlt es sich trotzdem nicht an. Also mein Trick: quatschen, was das Zeug hält. Über alles und nix, am Stück, ohne Pause. Alex lacht irgendwann und meint: „Red ruhig weiter – die Bären wissen definitiv Bescheid.“ 😂
Für die Nacht haben wir diesmal einen Campingplatz direkt am See gebucht, da wildcampen hier streng verboten ist und mit hohen Strafen verbunden. Angekommen heißt es: Camper abstellen, Bier schnappen und ab ans Ufer. Was für ein Mega Wetter, glasklares Wasser und ein Traumblick – wieder so ein Postkartenmotiv. Wir sitzen da, schlürfen unser Bier, lassen Steine übers Wasser springen und genießen den Moment. 🍺☀️
Am Abend Kochen wir unter freiem Himmel, machen ein Lagerfeuer an – perfekte Stimmung. Und plötzlich passiert’s: Ein Fuchs läuft völlig gelassen, erst direkt auf uns zu und dann an uns vorbei – so nah, dass wir den Atem anhalten. Wildtiere hier live zu erleben, so nah und so gelassen – das ist schon besonders.
Schwarzbär ✔️
Fuchs ✔️
Und wer weiß, was noch kommt…もっと詳しく

Hallo Ihr Zwei, das ist ja lieb von Euch, dass ich wieder dabei sein kann! Hier regnerisch, daher der Plan, endlich mal das Haus auf Vordermann zu bringen..., stattdessen fange ich an zu lesen und kann nicht mehr aufhören! Die Geschichte mit den Bikes..., Island, Moab, viele Erinnerungen werden wach!!! Und jetzt hab ich keine Lust mehr zu putzen und Ihr seid schuld!!! Herzliche Grüße aus Kiefersfelden, Carmen [Carmen]

旅行者Liebe Carmen, wie schön, dass du wieder mit dabei bist! 🤗 Regenwetter und Reisegeschichten passen einfach perfekt zusammen – da darf das Putzen ruhig mal warten. 😅 Dass unsere Stories dich so fesseln und Erinnerungen an Island, Moab & Co. wecken, freut uns riesig. Und wenn wir nebenbei noch als „Putz-Verhinderer“ herhalten dürfen – sehr gern! 😉 Ganz liebe Grüße nach Kiefersfelden 👋
Yellowstone Teil 1 – Feuer & Wasser 🌋💦
2025年9月19日〜20日, アメリカ ⋅ ☁️ 22 °C
Drei Tage Yellowstone – und was soll ich sagen? Naturkino pur, Farben, Geysire und Eindrücke, die man kaum verarbeiten kann. Dein Kopf, deine Augen, dein Herz – alles kommt kaum hinterher.
Nach einer entspannten Nacht im Grand Teton rollen wir weiter – bye bye Teton, hello Yellowstone! 🚐✨ Am Eingang wieder das gleiche Ritual: Karte hochhalten, ein freundliches „Have a great trip!“ – und schon sind wir mittendrin.
Der erste Tag steht ganz im Zeichen der Geysire. Thumb, Old Faithful & Co. – und natürlich DAS Spektakel am berühmtesten aller Geysire: Old Faithful. Der bricht alle 90 Minuten aus und mit der App vom Park kannst du sogar checken, wann genau es so weit ist. Wir standen mit unzähligen anderen Menschen dort, alle gespannt wie kleine Kinder – und dann plötzlich: Wasser, Dampf, Fontäne in den Himmel. Gänsehaut pur.
Zwischendurch immer wieder Stops an Aussichtspunkten, die einem fast den Atem rauben – diese Landschaft prägt sich ein.
Unser erster Campground: Lewis Lake. Direkt am See gelegen – einfach traumhaft. Heute gibt es kein großes Programm mehr, einfach nur gemütliches Essen im Camper und früh ins Bett. So viele Eindrücke machen müde.
Am nächsten Morgen springe ich erstmal kurz in den See. 🥶 Eisbad deluxe, kalt wie die Hölle, aber nach 30 Sekunden gewöhnt sich der Körper und danach fühlt es sich einfach unbeschreiblich gut an. Frisch und lebendig!
Danach geht es weiter Richtung Grand Canyon of Yellowstone. Frühstück gibt es heute am See, kurzer Stopp an der Fisher Bridge – und dann diese unglaublichen Farben und Wasserfälle im Canyon. Ich glaub, Bilder und Videos sagen mehr als 1000 Worte – einfach wow. 😍
Übernachtet haben wir diesmal direkt am Canyon Campground. Ein größerer Campingplatz, kurz vor Saisonende – aber perfekt für uns. Abends kaufen wir noch schnell Holz im Store, machen Lagerfeuer, kochen draußen und sitzen unterm Sternenhimmel. Mit der Wärme vom Feuer und die Dunkelheit drumherum einfach herrlich. 🔥 🪵 🌟 💫 🌳もっと詳しく
Yellowstone Teil 2 – Wildlife pur 🦬🐻🦌
2025年9月20日〜21日, アメリカ ⋅ ☁️ 18 °C
Der dritte Tag stand dann voll im Zeichen der Tierwelt – und wir hatten unfassbares Glück.🍀🙏🏻🍀
Schon am Tag zuvor zwei Bison, einer stand wie im Bilderbuch vor einer Traumkulisse – das Foto des Tages. 📸 Dann an der Fisher Bridge: Menschenmassen – und ja, da muss was sein. Und tatsächlich: Zwei Grizzlys, aus sicherer Entfernung. Zum Glück standen wir neben ein paar top ausgestatteten Fotografen, die uns durchs Fernglas schauen ließen. Ein Moment, den wir nie vergessen werden.
Und es ging weiter: Bison direkt an der Straße, ein Coyote, der seelenruhig vorbeizog, und in Mammoth ein Hirsch, so majestätisch, als hätte er nur für uns posiert.
Dazu die Landschaft drumherum – dampfende Quellen, bunte Gesteine, Flüsse, die durch Täler ziehen. Einfach ein Gesamterlebnis, bei dem man kaum weiß, wo man zuerst hinschauen soll.
Nach drei Tagen Yellowstone sind wir platt, aber glücklich. Beeindruckt von dieser Natur, der Tierwelt, den Farben, den Momenten. Ein Park, der uns ganz sicher noch lange im Kopf bleibt. ❤️🔥🌳🦌🦬🐻⛰️💦🍀☀️💫🔥❤️🔥もっと詳しく
On the Road – km sammeln & Orga 🚐🛣️
2025年9月21日〜22日, アメリカ ⋅ ☀️ 25 °C
Nach den intensiven Tagen in Yellowstone rollen wir am Nachmittag direkt weiter – der Kopf noch voll mit Eindrücken, die Speicherkarte voll mit Fotos. Viel passiert an diesem ersten „Reisetag“ nicht mehr: ein paar Stunden fahren, kurzer Stopp für das Abendessen und dann ein Stellplatz nahe der Autobahn. Praktisch, aber nicht gerade idyllisch – einfach nur schlafen und weiter. 💫
Der zweite Tag ist ein klassischer Fahrtag. Früh los, Kilometer machen, kurze Pausen zum Tanken, Kaffee, Beine vertreten – und wieder rauf auf die Straße. Kein gemütliches Draußensitzen, kein Lagerfeuer, nur Highway, Musik und Gedanken, die mitrollen. Gleichzeitig nutzen wir die Zeit, um uns etwas zu sortieren: Bilder durchgehen, Eindrücke verarbeiten, To-dos fürs Heimkommen notieren. 📝💻 und organisatorische Dinge für die nächsten Tage. Verrückt, wie viel wir erlebt haben – und dass wir langsam aufs Ende zusteuern.
Zusätzlich nutzen wir auch die Zeit und lassen die letzten Wochen Revue passieren. Wir staunen, wie viele Staaten wir schon durchquert haben. Von den Stränden Kaliforniens 🏖️☀️ über die trockenen Wüsten Nevadas 🌵, die roten Felsen Utahs ❤️🪨, die Berge Colorados ⛰️, die wilden Ebenen Wyomings 🦬, die grünen Täler Idahos 🌲💦 bis hin zur weiten Natur Montanas 🐻🌄. Jeder Bundesstaat hatte seine ganz eigene Geschichte, seine Besonderheiten.
Und jetzt: Washington. 🌧️🍂 Grün, feucht, dichter, herbstlicher. Ein Kontrast, der größer kaum sein könnte – und genau richtig, um den Roadtrip mit ein paar letzten Bike Abenteuern abzuschließen. Irgendwie wollen wir die Reise mit Trails in der Natur abschließen und noch etwas Sommerfeeling mitnehmen, bevor es nach Hause geht in den Herbst/ Winter. 🚴♀️🌲
Doch im Hintergrund läuft die Uhr: Spätestens Freitag müssen wir über die Grenze nach Kanada, unser US-Visum läuft ab. Vancouver wird dann unsere letzte Station und am Sonntag heißt es: Heimflug nach Deutschland. ✈️🇩🇪もっと詳しく
Biken im Dschungel von Washington 🌴🚴♀️
2025年9月23日〜25日, アメリカ ⋅ ☁️ 25 °C
Nach den letzten Tagen „on the road“ geht es endlich wieder zurück auf zwei Räder – ab in den Wald! Unser Stopp in Washington führt uns nach Snoqualmie, wo wir die letzten Tage nochmal richtig Biken wollen.
Schon am Parkplatz sind wir baff: so viele Biker auf einem Haufen haben wir die ganzen letzten Monate nicht gesehen. Und ja – sogar einige mit E-Bikes. Da scheint also was zu gehen!
Rein in die Klamotten, Helm auf und los. Nach den ersten Metern im Wald bin ich einfach sprachlos: überall sattes Grün, Farn, Bäume, Moos – fast wie im Dschungel. 🌿🌳 Ich kann mich kaum sattsehen. Und dazu diese Trails! Rattlesnake und Tiger Mountain – zwei Berge, perfekt erschlossen mit einer Trailstruktur vom Feinsten. Alles super ausgeschildert, jede Menge Auswahl – man weiß fast nicht, welchen man zuerst fahren soll.
Das Berghochfahren auf Singletrails fühlt sich für mich wieder erst einmal ungewohnt an, aber mit jedem Tritt wird’s leichter. Und dann die Abfahrten: ein Traum! Von flowig und verspielt bis hin zu technisch und fordernd – hier ist wirklich alles dabei. Anspruchsvoll, abwechslungsreich und genau unser Ding. 🤘
Drei Tage erkunden wir die Trails an den beiden Bergen, fahren so viel wie möglich – doppelt geht leider nicht, dafür reicht die Zeit nicht. Aber wir holen alles raus, was geht. Am Ende jeden Tages ist der Akku vom Bike wirklich bis auf den letzten Strich leer – und wir auch, aber mit einem riesigen Grinsen im Gesicht.
Washington, hat uns mit seinen Trails echt überrascht und gleichzeitig merken wir: es geht Richtung Kanada. Genau diese Art von Wald und Trails kenne ich noch von früher aus Kanada. Fast wie ein kleiner Vorgeschmack auf das, was uns nächstes Jahr erwartet. 🇨🇦🌲🚴♀️もっと詳しく
Letzter Ride & ab nach Kanada 🚵♀️🇨🇦
2025年9月26日, アメリカ ⋅ ☁️ 18 °C
Heute ist es soweit: unser Roadtrip durch die USA geht zu Ende. Bevor wir aber endgültig über die Grenze nach Kanada rollen, legen wir noch einen Zwischenstopp in Bellingham ein – für einen letzten Ride auf US-Boden und in diesem Sommer.
Schon am Parkplatz merken wir schnell: auch hier ist einiges los. Viele Biker, viele Locals – und wir spüren sofort, dass der Spot ein guter Tipp war. Also rein in die Klamotten und rauf aufs Bike. Auf dem Weg zum Traileinstieg entdecken wir die ersten Halloween-Dekos – schade, dass wir dieses Spektakel nicht mehr miterleben werden, das wäre sicher richtig cool geworden. 🎃👻
Die Trails hier? Ähnlich wie bei Snoqualmie und Tiger Mountain, aber noch einen Tick kreativer. Neben den üblichen Schildern haben alle Trails kleine Symbole, liebevoll gebastelt aus Holz, Stein oder Metall – jedes ein kleines Kunstwerk. ✨ Die Abfahrten machen Laune: flowig, verspielt, mit genau der richtigen Portion Technik. Nur etwas rutschiger, da es hier anscheinend doch viel geregnet hat. Aber das Gebiete ist perfekt, um unsere US-Bike-Episode gebührend abzuschließen.
Nach ein paar Runden, müden Beinen und einem letzten Foto im Wald heißt es dann: zurück zum Camper. Noch einmal tief durchatmen – und ab Richtung Grenze. Wir wollen nicht zu spät drüben sein, denn man weiß ja nie, wie aufwendig so eine Überquerung wird.
Und dann die Überraschung: eine der entspanntesten Grenzerfahrungen überhaupt. Die Dame am Schalter war super freundlich, stellte ein paar Fragen, lächelte und hieß uns willkommen. Kein Aussteigen, kein Stress, kein Theater – einfach nur ein herzliches „Welcome to Canada“. 🇨🇦
Und so rollen wir weiter Richtung Vancouver – mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Bye bye USA, hello Kanada. ✨🚐もっと詳しく
Vancouver–Packen&Abschiedsstimmung 🇨🇦✈️
2025年9月26日〜28日, カナダ ⋅ ☁️ 16 °C
Drei Tage Vancouver – aber diesmal ohne Sightseeing, dafür mit vollem Fokus auf Organisation und Abschied. Wir haben uns auf dem Burnaby Cariboo RV Park eingebucht – perfekt, um alles für den Rückflug vorzubereiten. Hier gibt’s wirklich alles: Waschmaschinen, Duschen, Fitnessraum, Pool und sogar einen Hot Tub. 🧺💪🧖♀️
Nach den letzten Wochen „on the road“ fühlt sich das fast schon nach Luxusurlaub an – und irgendwie nach Ankommen.
Vancouver selbst? Heben wir uns fürs nächste Mal im Dezember auf. Diesmal reicht die Zeit einfach nicht, also hoffen wir auf gutes Wetter und genießen die entspannte Atmosphäre auf dem Platz.
Kaum angekommen, dauert es keine zwei Minuten, bis wir angesprochen werden – auf Deutsch! 🇩🇪 Ein ungewohntes Gefühl nach Monaten voller englischer Gespräche. Beim Check-in dann gleich das nächste Gespräch – wieder deutsch. Spätestens da wissen wir: Wir sind gelandet im „kleinen Deutschland von Kanada“. 😄
Kein Wunder: Der RV Park arbeitet mit Vermietungen zusammen, bei denen vor allem deutsche Reisende buchen. Also: Camper-Talk, Reisegeschichten, neugierige Blicke auf unser Kennzeichen – und natürlich der Klassiker: „Seid ihr wirklich aus Deutschland hierher gefahren?“ 😅
Bevor es entspannt werden konnte, mussten wir uns aber noch um einen Stellplatz für Hugo kümmern – unser treuer Reisebegleiter soll ja sicher parken, bis wir zurück sind. Gar nicht so einfach, denn viele Plätze nehmen keine Fahrzeuge mit ausländischem Kennzeichen. Nach einem Vormittag voller Telefonate haben wir schließlich Glück: Ein Platz in Flughafennähe – bezahlbar und perfekt für unseren Zeitplan. ✅
Danach heißt es endlich: runterkommen. Kein Regen (obwohl’s eigentlich schütten sollte!), Sonne, Zeit zum Aufräumen, Wäsche machen und Hugo für die Winterpause klarmachen. Alex nutzt die Gelegenheit für einen Friseurtermin 💇♂️, ich merke beim Packen: warme Sachen? Fehlanzeige. Also ab zum Costco um die Ecke – ein letztes Mal shoppen. Und was soll ich sagen: Weste gefunden, Alex gleich noch zwei Ski-Hoodies und einen Helm. Costco-Liebe halt – Preis-Leistung einfach unschlagbar. 🛍️💸
Am letzten Tag wird’s dann ernst. Räder verpacken, Hugo waschen, Camper leer räumen – das volle Programm. 🚐🧽 Und dann ab zum Stellplatz, Taxi bestellen, kurz durchatmen. Ich werde ja immer ein bisschen nervös, wenn’s zeitlich knapp wird vorm Abflug. Aber diesmal? Läuft alles wie am Schnürchen. Kein Stau, keine Schlange, kein Stress. Selbst der Security Check ging so schnell, dass wir noch Zeit hatten, unser letztes Bier vor dem Check-in zu trinken – ein kleiner Abschiedstoast auf diese unvergessliche Reise. 🍻💛
Der Flug? Mit XXL-Beinfreiheit und Disco-Partylicht im Flieger – genauso bunt wie unsere letzten Monate. 🎉
Morgen Mittag heißt es dann: Hallo Deutschland – we’re back! 🇩🇪❤️もっと詳しく
Und plötzlich in Deutschland 🇩🇪🙈
2025年9月29日, ドイツ ⋅ ☀️ 19 °C
Und da war er – der letzte Tag unserer Sommerreise 2025.
Nach fast 100 Tagen, 4 Ländern, unzähligen Kilometern und noch mehr Erinnerungen hieß es: Tschüss Kanada, Tschüss Nordamerika – Hallo Deutschland. 💛
Der Flug war ruhig und entspannt, aber so richtig schlafen? Fehlanzeige. Jetlag lässt grüßen. 😴 Irgendwann zwischen Snack und Film dämmerte es uns: Das war’s wirklich. Unser Sommerabenteuer ist vorbei.
Und dann der Klassiker: Hunger! Ich hatte diesmal glutenfreies Essen bestellt – machen wir’s kurz: Das war das erste und letzte Mal. Geschmacklich so lala, optisch eher Krankenhaus-Feeling. 😅
Gegen Mittag landen wir in Deutschland – müde, leicht verpeilt, aber glücklich. Der Biorhythmus? Komplett im Eimer. Wir sind gespannt, wie lange wir brauchen, bis wir wieder auf deutsche Zeit ticken.
Wenn wir zurückblicken, war es ein Sommer, wie er intensiver kaum sein könnte – mit allem, was dazugehört: Abenteuer, Pannen, Sonne, Staub und Emotionen. Zwischen 41 °C in Utah und 8 °C in Island lagen Hitzeflimmern, Regenschauer, Staub auf der Haut, Gänsehautmomente und ein paar emotionale Stolpersteine – genau die Mischung, die diese Reise so besonders macht.
Begonnen hat alles spontan und ein wenig chaotisch auf Island: nass, kühl, rau – und trotzdem wunderschön. Kaum in den USA, stellte sich dieses „unreal“-Gefühl ein: der kalifornische Strand, die roten Felsen von Utah, die grünen Berge Colorados. Und dann der Tiefpunkt in Las Vegas: der Fahrraddiebstahl, der uns kurz den Boden weggezogen hat. 😔 Doch genau dort, wo es weh tat, begann die Wendung. Wir fanden neue Bikes, spürten neue Energie, rollten neue Trails und merkten, wie schnell aus Frust wieder Freude werden kann. 🚵♀️💪
Hier ein kleiner Blick zurück – in Zahlen, Momenten & Highlights:
🔹 Reisedauer: 98 Tage
🔹 Gefahrene Kilometer: ca. 6.000 km mit Hugo 🚐
🔹 Reiseroute: Island – Kalifornien – Nevada - Utah – Colorado – Wyoming – Idaho - Montana – Washington – Kanada
🔹 Temperaturen: von 41 °C bis 8 °C 🌡️
🔹 Städte: 20 ( u. a. Reykjavik, Denver, Moab, Telluride, Crested Butte, Los Angeles, Salt Lake City, Jackson, Bozeman, Vancouver )
🔹 Biketage: zu wenige 😉 – aber jede einzelne davon perfekt
🔹 Autopannen: keine direkt aber 🐀 geknabbert am Kabel und gestohlene Bike‘s 🚲💔
🔹 Begegnungen: unzählige – von hilfsbereiten Locals bis zu Freunden fürs Leben
🔹 Zollerfahrung: Kanada deutlich entspannter als USA 🇨🇦🙂
🔹 Lieblingsessen unterwegs: vietnamesisch & Sushi 🍜🍣
🔹 Camperküche: selbst kochen – frisch & gesund 🥦🍅
🔹 Morgenritual: liebevoller Kaffee von Alex ☕+ Übungen 💪
🔹 Food-Favoriten: Costco ❤️ 🛒
🔹 Spieleabende: Kniffel & IPA 🎲
🔹 Lieblingsplatz im Camper: unser großes Bett 🛏️
🔹 Besondere Highlights:
– Island: Green Natur, Wasserfälle & Hot Springs deluxe 🇮🇸
– Besuch Freunde in Denver – so herzlich & schön 🥰
– Kalifornien: Strandcamping & Start „On the Road“
– New Bike Day: Blacky & Browny–Osos auf Tour 🚵♀️🐻🖤🧡
– Moab: Biken im Land der roten Felsen ❤️
– Colorado: Crested Butte – pure Liebe 🚵♀️
– Yellowstone & Grand Teton: Naturkino pur 🦬🐻
– Washington: grüne Dschungeltrails & letzte Bikerunden 🌲
– Vancouver: Packen & Abschied mit Disco-Fluglicht 💡✈️
Danke an alle, die uns begleitet, mitgelesen und kommentiert haben. Eure Nachrichten und Likes haben die Reise für uns noch lebendiger gemacht. 💛
Und keine Sorge: Nach der Reise ist vor der Reise. 😉
Im Dezember geht’s weiter – diesmal wieder mit Hugo durch den Winter. ❄️🚐🇨🇦
Bis dahin: Danke fürs Mitreisen, Mitfiebern und Mitlachen.
Es war großartig. ❤️
📸 Hier folgen unsere Lieblingsmomente in Bildern – ein Sommer voller Trails, Abenteuer und Sonne. ☀️🌲🚴♀️もっと詳しく


























































































































































































































































































































































































































































旅行者Ziemlich geile Landschaft ❤️
旅行者Ja und völlig anders wie in Europa 😊
旅行者
Bester Ausblick für ein Käffchen 🏞️☕️
旅行者☕️🙃