• GG72
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Into the outof Africa - 1996

Teil meiner Abschlussfahrt. Zwei Wochen Israel mit meinem Vater, dann diese Tour durch die südlichen Afrikanischen Länder mit "Into the Outof Africa" und dann noch 4 Wochen mit Tamara in Südafrika. Les mer
  • Bushman Camp

    30. august 1996, Botswana ⋅ 15 °C

    Mussten uns heute in Richtung Namibia aufmachen. Roger und Mike hatten in den zweit Tagen keinen neuen Fan besorgt. Natürlich nicht das Original. Einen viel zu kleinen, so mussten wir mit 60 km/h den langen Weg nach Windhoek machen. Machten noch einen kurzen Stop in Maun, konnte sogar Tamara zu Hause erreichen. Hatte einen Tag frei. Genehmigte mir mit Daniel noch einen Coconut Stripe. Delicious!
    Irgendwann nach Maun wechselte die gute Straße in eine Sandpiste. War aber nicht so schlecht. Wie wir später erfuhren, machte ein Minister einen Besuch in diese Gegend. Darum hatten sie die Straße ausgebessert. Die Landschaft änderte sich auch ein wenig. Es gibt hier nur noch wenige Büsche und mehr Sand. Kalahari halt.
    Am Nachmittag machten wir Stop einem Bushman (San) Dorf. Sie hatten auch einen Andenken-shop. Alles mögliche aus Straußeneiern und Stachelschweinstacheln. Einige ganz schöne Sachen dabei. Kaufte 3 Ketten. Wird schon irgendjemanden gefallen. Das Dorf wird von Holländern betreut. Versuchen die Sans, in das 21. Jahrhundert zu bringen. Einige der Bushmänner versuchen sich als Künstler, Versuchen, Motive aus ihrer Geschichte (Höhlenmalerei) auf Leinwand zu bringen. Ein Holländer versucht dann, die Bilder zu verkaufen. Nicht gerade billig! Versuchten sich auch an diversen Drucktechniken. Die Häuser sind zudem aus Holz von Cape Town gefertigt.
    Am Abend kamen dann ein paar San-Mädchen und Kinder um unser Auto herum. Roger legte irgendein Band von einer afrikanischen Band ein. Daniel flippte voll aus. Panische Angst vor Mädchen.
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  • Windhoek, Mikes Kitchen

    31. august 1996, Namibia

    Machten uns dann früh am Morgen zur Grenze auf. Wollten den kühlen Morgen nutzen, damit der Motor nicht zu heiß wird. Die Grenze nach Namibia haben wir dann kurz vor Mittag erreicht. Ohne Probleme haben wir den Übergang gemacht.
    Der Unterschied war jedoch enorm. Die Sandpiste wechselte in eine mit dem Faden gezogene geteerte Straße. Es war eher wie ein Flug nach Deutschland! Alles ordentlich und die Städte sauber bis kitschig.
    Roger zog dann auch bis Windhoek durch. War noch eine ganz schön lange Fahrt mit dem Truck. Kamen erste nach Sonnenuntergang am Zeltplatz an. An unserem letzten Abend mit den Davis und John wollten wir dann auch noch mal Essen gehen. "Mikes Kitchen" war angesagt. Ein typisches Amerikanisches Restaurant. Mike hatte hier ein Jahr in der Bar gearbeitet. Das Essen war fantastisch. Konnte gar nicht genug bekommen. Aß bis zum Platzen . Mussten dann aber bald zurück (10:00). Die Kinder machten nicht länger mit.

    Ausgaben:
    4 N$ Trinken
    40 N$ Abendessen
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  • Fahrradtrip (Daan Viljoen) + Abschied

    1. september 1996, Namibia

    Mike, Rohan und ich wollten eine Tagestour mit dem Fahrrad nach Daan Viljoen machen. Trafen so am Morgen die notwendigen Vorbereitungen: Fahrräder in Schuß bringen, Essen und Trinken herrichten usw. Lloyd und Francis waren schwer beim Packen. Mußten um 10:00 zum Flughafen, ihren Flug nach Cape Town erwischen. Die 3. Pinguin Konferenz war angesagt. John natürlich auch. Vergaß auch nicht, die Adressen auszutauschen. Lloyd lud mich auch wirklich ernsthaft nach New Zealand ein. Sie hätten ein großes Haus und ein Segelboot. Ein verlockendes Angebot. John stellte sich als Head of Science eines Museums heraus. Verabschiedeten uns dann auch schweren Herzens voneinander. War schon eine schöne Zeit miteinander.
    Wir machten uns dann auf den Weg. 26km durch Hügel von Windhoek. Am Tor des Zeltplatzes angelangt, mussten wir schon umkehren. Mikes Rad hatte den ersten Defekt. Die Fahrt durch die Hügel stellte sich gar nicht so anstrengend heraus. Jedenfalls für mich. Rohan hatte vom Anfang an zum Kämpfen. Machte wirklich einen unfitten Eindruck. Mit seinem Helm, dem Sattel zu niedrig und sowieso ein bisschen mollig kamen wir dann auch schon bald im Game Reserve Daan Viljaoen an. Eine schöne Gegend: trocken, mit einigen Arkazien, hügelig, alles gelb, fast schon trostlose Gegend, aber ansprechend zum Park angelegt. Im Park angelangt machen wir dann auch noch einen Ritt durch den Park. Diese 6km waren Rohans Verderben. Schob die ganzen Steigungen. Den echten guten Downhill traute er sich nicht fahren. Machten dann am Damm Mittag. Danach mussten wir zwei Löcher bei meinem Fahrrad stopfen. Hatte auch schon zwei unterwegs gefahren. Die Rückfahrt stellte sich als grausam heraus. Mein Po war total wundgescheuert. Es ging zwar die ersten paar Kilometer immer bergab. Dann wurde es aber doch ganz hügelig. Rohan war fix und fertig. Schafften es gerade noch ins Camp zurück.

    Der Daan-Viljoen-Wildpark (englisch Daan Viljoen Game Park) ist ein 39,53 Quadratkilometer großes Naturschutzgebiet in Namibia an der Hauptstraße C28 etwa 24 Kilometer westlich von Windhoek. Das Gebiet wird von der IUCN als Nationalpark geführt.[1] In ihm liegt der Augeigas-Damm.

    Der Daan-Viljoen-Wildpark besteht seit 1962 und erstreckt sich über einen Teil des Khomashochlandes mit zahlreichen steilen Bergen, Tälern, Hochland-Savannen und Dornbüschen. Der Park ist reich an einer diversen Avifauna und an Wirbeltieren kommen u. a. Großer Kudu, Oryx, Streifengnu und Bergzebra vor.

    Es bestehen mehrere Wanderwege und ein Rundfahrweg für Fahrzeuge. Der Park ist touristisch erschlossen.

    Ausgaben
    20 N$ Mittagessen
    5 N$ Eintritt Park
    10 N$ Landry
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  • Windhoek Total

    2. september 1996, Namibia ⋅ 28 °C

    Rohan und ich wurden um 9:00 in der Stadt abgesetzt. Mike und Roger wollten einen neuen Fan für den Truck besorgen. Wollten uns um 12:30 wieder treffen. Neue Pläne machen. Mußte zuerst Geld tauschen. Die restlichte Rate für meinen Trip war fällig. Danach versuchte ich etwas über eine Busfahrt von Cape Town nach Johannesburg herausbekommen. War eher nicht sehr erfolgreich. Bus dauert anscheinend doch länger, ca. 20 Stunden. Buchte mir dann doch einen Flug. 577 Rand! Ein guter Preis für einen 2-Stunden Flug.
    Roger + Mike konnten natürlich keinen originalen Fan auftreiben. Einzige Chance war ein größerer, so mussten wir den noch modifizieren, dass er passt. Das wollten sie dann auch machen. Wir sollten einstweilen mit einem Leihwagen nach Swakopmund fahren. Mike und ich gingen den Fish-River Treck umbuchen. Roger und Rohan wollten einen Leihwagen besorgen. Konnte auch noch Tamara anrufen. Anruf war erstaunlich billig. Beim nächsten Treffen dann wieder lange Gesichter. In ganz Windhoek war kein Leihwagen aufzutreiben. Alle waren verliehen oder reserviert. Unglaublich! Nächster Plan war dann den Nachmittag noch in Windhoek zu bleiben und Nachts so weit wie möglich nach Swakopmund zu fahren. Rohan und ich machten uns also auf den Weg, Windhoek zu erkunden. Als erstes liefen wir zu dem Aussichtspunkt. Eine herrliche Sicht bot sich dort über Windhoek. Kirchen, alte Häuser, Hochhäuser inmitten von Bergen. Eine wunderbare Stadt. Ich könnte mit gut vorstellen, hier zu leben. Vielleicht sollte ich gleich hier bleiben!
    War auch das erste mal, dass ich mich mit Rohan gut unterhalten habe. Erzählte über meine Pläne. Er auch viel über sich. Als nächstes standen ein paar Burgen auf dem Plan. "Eine Stadt auf der Suche nach Identität" war Rohan's Spruch zu dem Sprachenwirrwarr: Castle Street, Burgstraße, Kastlestraat, Rue de Chateau ...
    Kamen dann noch an einem eher langweiligen Museum vorbei. Kleine Geschichte von Namibia und Windhoek.
    Rief dann Tamara noch einmal im Fitness Studio an.
    Am Abend war der Fan dann behoben und wir wollten in Richtung Swakopmund. Um 23:00 hielten wir irgendwo zum Campen.

    Ausgaben
    100 N$ Phone Cards
    12 N$ Postkarten
    3 N$ Briefmarken
    10 N$ Trinken
    15 N$ Lunch
    577 N$ Flug

    Windhoek ['vɪnthʊk] ( anhören?/i), in amtlichem Deutsch und von 1903 bis 1918 Windhuk, ist die Hauptstadt Namibias sowie das wirtschaftliche und politische Zentrum des Landes.

    Die Stadt liegt im Windhoeker Becken, dem annähernd geographischen Mittelpunkt des Landes, eingefasst zwischen den Erosbergen im Osten, den Auasbergen im Süden und dem Khomashochland im Westen und Norden. 1840 wurde Windhoek erstmals urkundlich erwähnt und 1890 als moderne Stadt gegründet. 2011 hatte es 322.500 Einwohner, bei einem jährlichen Bevölkerungszuwachs von etwa 4,5 Prozent.
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  • Seals & Flamingos

    3. september 1996, Namibia

    Machten uns nach einem 1/2 stündigen Frühstück in der Wüste Richtung Cape Cross auf. Wollten dort die große Robbenkolonie anschauen. Die Fahrt von Swakopmund zog sich dann aber ganz schön hin. Der Truck fährt auch eher 60 Km/h statt 70 Km/h. Kamen nach einer kleinen Shopping-Pause gegen 11:00 in Cape Cross an.
    Erwarteten schon ein paar Seals. Aber dass es so viele werden habe ich nicht geglaubt. Seals ohne Ende! Es war wirklich atemberaubend. Wortwörtlich! Es roch etwas streng. Tausend von Robben. Alte, junge, männliche, weibliche, tote ... Schakale spazierten zwischen den Robben herum. Übergroße Möwen versuchten sich ihr Mittagessen zu ergattern. Soweit man sehen konnte waren am Strand immer wieder schwarze Flecken: Robben, Robben im Meer, Robben am Land, Robben im Shop. Dort gab es dann Robbenlederschuhe und ausgestopfte Robben. Mike und Roger hatten dann noch Streit. Es schien, dass Roger etwas mehr von Mike erwartet. Mike riß sich bestimmt kein Bein aus bisher. Waren ganz schön stinkig aufeinander. Am Abend war aber dann alles wieder vergessen. Mike strengte sich aber bedeutend mehr an.
    Verließen dann irgendwann die Robben und fuhren Richtung Swakopmund zurück. Dort angekommen war ich erst mal schwimmen! Jeder wettete, dass ich nicht hineingehe. Leicht verdientes Geld. Das einzige war, dass ich meine Zehen blutig geschlagen hatte. Nach ein paar Metern begannen Steine am Strand zu liegen. Unter Wasser gab es nichts mehr zu erkennen. Das Wasser war zwar kalt, aber nicht so kalt wieder Pool in Windhoek. Nach einer heißen Dusche, nachder ich eigentlich mehr frohr als zuvor, machte ich noch einen Spaziergang am Strand entlang.
    Hoffte noch ein paar Vögel zu sehen. Möwen waren dann auch überall. Rein zufällig kam ich auch noch zu einem See von den Salzwerken. Vögel überall: Möwen, Kormorane und Flamingos. Flamingos mit der untergehenden Sonne im Hintergrund. Fantastische Farben. Machte dann auch noch ein paar sehr gute Shots mit Flamingos im Vordergrund und späte Abendsonne als Hintergrund.

    Ausgaben
    14 N$
    3 N$

    Das Kreuzkap (englisch Cape Cross; auch deutsch Kap Cross bzw. historisch Kap Croß und portugiesisch Cabo Cruz bzw. Cabo Cross; afrikaans Kaap Kruis) ist eine Landspitze im Südatlantik an der Küste Namibias und liegt an der Küstenstraße C34 etwa 70 Kilometer nördlich von Henties Bay. Das Kap ist seit 1968 in das Naturreservat „Robbenreservat Kreuzkap“ einbezogen.
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  • Sand Dune Surfing

    4. september 1996, Namibia

    Sind um ca. 8:30 aufgebrochen um mit dem Fahrrad nach Swakopmund zu fahren. Wollten dort eine organisierte Tour zu den Sand-Dünen südliche von Swakopmund buchen und dort "Sand Dune Surfing" zu lernen. "The Independence", ein Backpacker war der Treffpunkt. Ein tolles Haus Architekten. Vieles ohne Dach. Sehr flippig. Den Typ mussten wir dann auch aus dem Bett holen. Total fertig. Hatte aber auch was drauf. Holte noch einen Amerikaner (oder Engländer?) aus der Stadt ab. Hatten also genug Zeit, sein Haus zu erkunden. In einem Raum waren lauter tolle Fotos. Aktbilder. Eins hat mir besonders gefallen. Eine Frau auf einer Sanddüne nur mit einem Stringtanga und dem Rücken zur Kamera. Schwarzweiss. Ein wirklich gutes Foto.
    Starteten dann etwas später mit einem alten VW-Bus zu den Dünen. Dort angekommen, erklärte er uns das Wichtigste. Brett, wie man es wachst, wie man hält, Ellenbogen, Knie auf dem Brett. Arme anziehen und rollen bei einem Unfall usw. Kletterten dann auf die erste Düne und schon ging es hinab. Es war erstaunlich wie schnell man wird. Und wie steil die Dünen sind! An einem Hügel sollten wir dann wirklich surfen, dh. auf dem Brett stehen. Sonst legten wir uns immer einfach drauf.
    Mike wollte dann unbedingt eine Tour noch mal machen nachdem er beim ersten mal so toll gesprungen war. Der zweite Sprung war phänomenal: "like a fucking areoplane" war sein Kommentar. Brett gebrochen. Sand in den Augen, blutige Nase und ein kleiner Schock war das Ergebnis. Raffte sich aber schnell wieder auf. Konnten so die letzte Fahrt angehen. Sehr steil und unten einen fast 90° Winkel. Er versprach uns, das wir 70-80Km/h erreichen. Schafften wir auch! War wirklich der Wahnsinn. Fast senkrecht hinunter.
    Nach diesem Abenteuer fuhren wir wieder in die Stadt. Machten Mittag in einer Konditorei: Schnitzel und Fleischsalat, danach Mohnkuchen. Die Besitzerin sprach auch fast nur Deutsch und alles Deutsch ausgezeichnet.
    Machten dann auch noch eine kleine Radtour am Strand entlang und schauten Swakopmund an. Nach dem Shoppen war dann der Tag auch schon fast gelaufen. Wollten eigentlich Abends noch in eine Kneipe. Jeder war aber zu müde.
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  • Was für eine Landschaft!

    5. september 1996, Namibia

    Wollten noch ein paar Besorgungen machen und dann Richtung Sesriem aufbrechen. Wüste war angesagt! Natürlich verzögerte sich alles. War aber nicht so schlimm. Wetter war wie immer mies morgens in Swakopmund.
    Fuhren dann die Küste entlang nach Walvis Bay. Ich hatte auf dem Weg auch ein paar Delfine gesehen. Aber war mir nicht ganz sicher. In Walvis Bay tankten wir den Truck neu auf. In der Tankstelle war ein alter Audi zum Verkauf ausgestellt. Roger meinte, ich sollte den gleich kaufen und nach Deutschland schicken lassen. War wirklich ein schönes Auto. Audi 1000s, Baujahr 1960, dunkelgrün wie unser Polo. Auf dem Weg hinaus aus Walvis Bay in den Namib Naukluft Park waren dann noch ein paar Tümpel mit Pelikanen, Flamingos und Kormoranen.
    Den nächsten halben Tag kam ich aus dem Staunen und Fotos machen nicht mehr heraus. Die Landschaften waren so faszinierend und verschieden. Springbock und Oryx Fotos blieben und aber noch verwehrt. Die Landschaft war aber so schön, dass wir gar nicht genug davon bekommen konnten. Die Farben waren genial.
    Am Abend machten wir dann in Sesrium halt. Hatten genug Zeit, eine kleine Fahrradtour zu machen. Kamen aber nicht so weit. Mussten einfach zu viele Fotos machen. Am schönsten ware hierbei ein paar Bäume mit Sozial-Weaver-Nestern. Mike und ich machten dann ein Rennen zurück. War hin und fertig.

    Der Sesriem-Canyon (englisch Sesriem Canyon) ist ein Canyon des Tsauchab-Riviers in Namibia.

    Im Zeitraum von zwei Millionen Jahren hat der Tsauchab 80 Kilometer westlich seines Ursprungs den etwa ein Kilometer langen und bis zu 30 Meter tiefen Sesriem-Canyon in das Sedimentgestein hineingefressen. Er ist etwa fünf Millionen Jahre alt.[1]

    Der Name Sesriem ist Afrikaans und heißt auf Deutsch Sechs Riemen, da die ersten Siedler der Dorslandtrekker sechs Riemen, die sie aus Fellen von Oryxantilopen schnitten, aneinanderknüpfen mussten, um hier Wasser schöpfen zu können.[1] Der Canyon führt unregelmäßig Wasser.

    Der Sesriem-Canyon ist an manchen Stellen nur zwei Meter breit. Im weiteren Verlauf wird er immer flacher und breiter, um danach ein flaches Flussbett mit Galeriewald zu formen, das auch von der Straße ins Sossusvlei gequert wird. Er ist heute ein beliebtes Touristenziel.
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  • Sand, Sand, Sand, Sand ...

    6. september 1996, Namibia

    Auf dem restlichen Weg nach Sesriem bekamen wir dann die erwarteten Bilder von Springböcken und Oryx. Licht war fantastisch. Nur war es sehr staubig, da alle so schnell wie möglich auf den Sandpisten fuhren. In Sesrien angekommen, machten wir uns dann gleich weiter nach Sossusvlei auf. Jetzt begann die wirkliche Sandwüste Namib. Die Sanddüne 45 war dann auch unser erster Stop. Natürlich waren schon andere durch dieses berühmte Postkartenfoto gelaufen.
    In Sossusvlei nach einer 10 minütigen 4x4 Fahrt angekommen, machte ich mich mit Rohan gleich auf, die Wüstendünen zu besteigen. Das war vielleicht hart! 2 Schritte vor, einen zurück. Auf den Kanten ging dann auch so ein starker Wind, dass man kaum stehen konnte. Aber die Aussicht, die Farben und die Bilder waren es einfach verblüffend. Versuchten die höchste Düne zu erklettern, gaben aber dann irgendwann auf. Den Rückweg versuchten wir dann in den Tälern zu laufen. Das war dann viel leichter. Der Sand war hart und man bracht nicht ständig ein. Es ist aber Leben im Sand: Käfer, Geckos, Sträucher. Schlichen uns dann noch an ein paar Oryx heran. Postkartenfotos a más.
    Nach dem Mittagessen brauchten wir erst mal noch ein Pause. Waren fix und fertig vom Laufen. Hatten uns noch ein paar Bretter in Swakopmund gekauft. Ein paar Sanddünen mussten noch gesurft werden!
    Auf dem Rückweg war dann das Licht noch viel besser. Sanddünen mit Schatten. In Sesrien angekommen machten wir dann noch eine kleine Radtour zum Sesrien-Canyon. War ein 15km langer Canyon. Ganz nett, es war aber schon sehr dunkel.
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  • Auf zum Fish River Canyon!

    7. september 1996, Namibia

    Hatten heute eine große Fahrt vor uns. Ca. 450km auf Sandpisten nach Hobes., dem Camp am Fish River Canyon. Die Fahrt wurde von Kilometer zu Kilometer uninteressanter. Zuerst war es noch wie die Fahrt nach Sesrien. Abwechslungsreiche Landschaft, schöne Farben und Orys und Springbocks "überall". Es wurde dann zunehmender eintöniger. Alles braun und außer ein paar Hügeln ziemlich flach.
    Machten Mittig in irgendeinem Kaff auf dem Weg. Alle Schwarzen waren betrunken und machten uns an. Wollten Geld. Eine unmögliche Stadt! Essen war aber in Ordnung. Chickenpie und Chips.
    Kamen dann irgendwann in Hobes an. Ein schöner Campingplatz mit Pool (eiskalt!). Am Abend machten wir unsere Vorbereitungen für den großen Walk. Essen wurde in drei Teile aufgeteilt. Jeder hatte as in seinem Rucksack zu nehmen. Ich hatte den leichtesten: Schafsack, Matte, Hosenverlängerung, Zahnbürste. Das war es schon. Nach einem feudalen Dinner mit Nudeln, Käse und Carbonara gingen wir früh ins Bett, d.h. früher als sonst. Normal war immer 9:30-10:00.

    Der Fischfluss-Canyon (englisch Fish River Canyon, afrikaans Visrivier Afgronde) liegt im südlichen Namibia. Er ist mit etwa 160 Kilometer Länge, bis zu 27 Kilometer Breite und bis zu 550 Meter Tiefe vom Fischfluss ausgewaschenen Flussbett der größte Canyon Afrikas und gilt nach dem Grand Canyon als zweitgrößter Canyon der Erde. Laut dem namibischen Wetteramt MeteoNA wurden hier Rekordtemperaturen von mehr als 50 °C gemessen.

    Der Fischfluss ist mit einer Länge von über 650 Kilometer der längste Fluss Namibias. Er entspringt im östlichen Naukluftgebirge, führt aber ausschließlich in sehr regenstarken Zeiten unterhalb seiner Stauung am Hardap-Damm Wasser. Der Fischfluss-Canyon durchfließt im Wesentlichen die Hunsberge und beginnt bei Seeheim im Norden und endet im Süden bei Ai-Ais, während der Fluss erst einige Kilometer danach in den Oranje mündet, den Grenzfluss zu Südafrika. Aufgrund der reduzierten Wasserführung unterhalb des Hardap-Damms ist nicht nur die zukünftige Auswaschung des Flussbettes minimiert, sondern es wird sich im Laufe der Zeit auch die Vegetation am Flusslauf verändern. Trotzdem lassen sich im Flussbett selbst in regenarmen Zeiten einzelne Tümpel finden, die das ganze Jahr wahrscheinlich von Grundwasser gespeist werden. Die Wasserstellen werden sowohl von einigen Antilopenarten als auch von Leoparden genutzt.
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  • Fish River Canyon Walk, 1. Tag

    8. september 1996, Namibia

    Roger fuhr uns eigentlich ziemlich spät (ca. 8:00) zum Fish River Canyon Einstieg. Die Aussicht war atemberaubend! 550m tief, zig Kilometer lang und breit. Konnte gar nicht genug Bilder machen. Wollten dann aber endlich losgehen. Wußte wirklich nicht, ob ich soweit laufen kann.
    Als erstes musste man hinabsteigen. Das dauerte schon seine 11/2 Stunden! Unten angekommen: Girls, girls und girls. Eine andere Overlander-Gruppe war schon unten. Die Mädels sonnten sich alle in Bikinis am Wasser. Wir mussten aber nach ein paar Minuten Pause weiterlaufen. Sie gingen wieder zurück.
    Der Canyon war von innen immer noch atemberaubend. Es war auch viel Wasser vorhanden. Zwar kein wirklicher Fluss, aber doch fast durchgehend Wasser. Dementsprechend war auch alles grün und blühend. Mike schlug dann im Flachen ein mörderisches Tempo an. Alles andere ist schon rennen. Machten dann aber auch viel Pausen. 3x zum Wasser holen, Mittag und dann war es dann ganz schön. Am Abend glaubte ich, noch ewig laufen zu können. Rohan glaubte es eigentlich gar nicht mehr, dass wir es schaffen können. Lief die ganze Zeit mit der Karte und zählte jeden Kilometer. Das Nachtcamp war dann bei Km 16 in der Nähe von Palmsprings. Schön gelegen hinter Schilf. Windgeschützt und nicht weit vom Wasser entfernt. "Show Time" war dann angesagt. Ein Sternenhimmel wie ich ihn noch nie gesehen hatte. So klar und hell. Schon nach ca. 5 Minuten war ein Satellite über uns hinweggeflogen.
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  • Fish River Canyon Walk, 2. Tag

    9. september 1996, Namibia

    Machten uns ziemlich früh auf die Socken. Heute war Kilometerbolzen angesagt. Mussten aber mehr als 30 machen, um ein Chance zu haben, den Walk unter 3 Tagen zu absolvieren. Die Landschaft war genau schön wie am ersten Tag. Kurz vor Mittag sahen wir dann das erste mal wilde Pferde. Kam auch ganz nah heran. Bin fast 5 m an einen jungen Hengst herangekommen. Machte dann ein paar phänomenale Fotos von zwei kämpfenden Pferden mit der Fish River Canyon Kulisse. Konnten uns auch nur eine kurze Mittagspause erlauben. Ein kurzes Bad. Strümpfe waschen und essen. 5 Min ausruhen und dann ging es auch schon wieder weiter. Nach ein paar Metern bemerkte ich eine riesige Blase an meinem Zeh. Brauchte fast eine Stunde, bis ich zu den anderen wieder aufschloß. Hatten schon ein höllisches Tempo. Am Abend sahen wir dann auch noch ein paar Duiker über die Felsen ziehen. Erstaunlich mit welcher Geschwindigkeit sie fähig sind. Die "Show" wurde wegen Wolken abgesagt. Nur eine Sternschnuppe wurde uns vorgeführt, dafür diese um so besser, durch den halben Sternenhimmel war der Schweif zu sehen.Les mer

  • Fish River Canyon Walk, 3. Tag

    10. september 1996, Namibia

    Heute wollten wir abend in Ai Ais sein. Ein warmes Bad, Bier und Mädchen war uns lieber als noch einen Tag das brackiges Wasser zu trinken. Dementsprechend war auch unser Tempo. Morgens noch eine kleine Pause, Das war aber auch schon alles. Die Landschaft wechselte an diesem Tag dramatisch. Der Canyon wurde mehr zu einem Gebirge. Die Felsen fast von Blumen bedeckt. Es war immer noch wunderschön, aber ganz anders als die ersten Tage.
    Ein Grab eines Deutschen Soldaten fanden wir auf dem Weg. Der Shop war leider geschlossen. Hätte mich auch gewundert, wenn sich jemand hier herausetzt. Hatten 2 Tage schon keine andere Gruppen mehr gesehen. Es war das erste mal der September noch offen. Das halbe Jahr ist der Canyon geschlossen. Nachmittag legte ich dann das Tempo vor. Wollte so schnell wie möglich in Ai Ais sein. Um 3:45 hatten wir es dann auch zur großen Überraschung für Roger geschafft. 80km in 23/4 Tagen. Eine gute Leistung. Belohnung war angesagt. Ich schaffte meine 7 Bier gerade so. Der heiße Pool war herrlich. Zum Abendessen gingen wir uns Restaurant. Erstaunlicherweise konnte ich immer noch nicht gut schlafen. 35k Laufen, 7 Bier, 1 Stunde heißer Pool. Das müsste eigentlich genug um gut schlafen zu können.

    Ausgaben
    20 N$ Bier
    30 N$ Abendessen

    ǀAi-ǀAis[Khi 1] (Khoekhoegowab für sehr heiß; auch häufig Ai-Ais geschrieben) ist ein Thermalbad im Süden Namibias. Es ist Teil des ǀAi-ǀAis Richtersveld Transfrontier Parks.

    Das Thermalwasser ist rund 60 °C heiß und reich an Sulfaten, Chloriden und Fluoriden. Die Außentemperaturen steigen bis auf 45 °C, nicht selten sogar noch höher.

    Das staatliche Thermalbad gleich neben der Quelle ist im Winter ein beliebtes Erholungszentrum. Das Wasser ist besonders für Rheumakranke heilsam. Es gibt ein Hallenbad mit unterschiedlich temperierten Becken sowie ein Freibad. Nach umfangreichem Umbau und notwendigen Renovierungsarbeiten wurde die Anlage am 27. August 2009 feierlich wieder eröffnet.

    Von Mai bis August ist ǀAi-ǀAis ein beliebter Ausgangspunkt für die 5-Tage-Wanderung im Fish-River-Canyon (Fischfluss) oder in die Hunsberge. Hierbei können zahlreiche Wildtierarten und Vögel beobachtet werden.
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  • South Africa

    11. september 1996, Sør-Afrika

    Nach einer Nacht mit nicht viel Schlaf bekamen wir mal wieder ein gutes Frühstück. Eier mit Wurst und Toast. Mal was anderes als die Cornflakes. Habe dann Tamara angerufen. Wollte sichergehen, dass die Flüge gleich geblieben sind. Den Foto sollte sei auch nicht vergessen. Klang richtig urlaubsreif.
    Nach einem 1-stundigen Bad im Whirlpool machten wir uns auf den Weg nach RSA. War so müde, dass ich die meiste Zeit schlief. Die Gegend war aber gar nicht so schlecht. Alles blühte und war grün. Am Abend machten wir dann irgendwo ein "wild camp". Ein langweiliger Hügel mauserte sich zu einem wunderbaren Spaziergang. Sunbirds, Hasen, zig verschiedene blühende Pflanzen, rote Felsen (Flechten). Wunderbare Bilder!

    30 N$ Telefonkarte
    15 N$ Trinken
    2 N$ Eintritt
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  • Regen, Regen, Sturm

    12. september 1996, Sør-Afrika

    Nachts fing es dann zum Regnen an. Und es wollte einfach nicht mehr aufhören. Machten uns ziemlich unmotiviert Richtung Cedarberge auf. Die Aussichten auf ein paar schöne Tage verringerten sich von Kilometer zu Kilometer. Am Rand der Berge mussten wir uns dann entscheiden. Cedarberge oder nicht.
    Nachdem uns ein paar Leute erzählten, dass es schon zwei Monate regnet machten wir uns zur Küste auf. Die Aussichten auf besseres Wetter waren einfach besser. In Elands Bay angekommen, fing es auch zum Regnen an. Rohan und ich machten uns trotzdem zu einem Spaziergang auf. Die Höhle mit Rock-Arts war nichts besonderes. Die Blumen waren das beste. Alle Farben und Großen. Nur nicht ganz flächendeckend. Am Stand wie üblich Möwen. Fanden eine tote Robbe. Abends wurde es richtig ungemütlich. Regen und Sturm. Machten uns Glühwein! Versuchte es 10x vergeblich Tamara noch zu erwischen. Es gelang mir dann irgendwann um 10-Uhr abends. Sie are mit ihrer Mutter noch Essen. Chateten bestimmt 20 Minuten. Freue mich wirklich, sie bald wieder zu sehen.

    Ausgaben:
    10 SAR Phonecard
    7 SAR Softdrinks

    Die Zederberge (englisch Cederberg mountains, auch Cedarberg mountains) sind ein vornehmlich aus Tafelbergsandstein aufgebauter Gebirgszug 200 km nördlich von Kapstadt (Südafrika), im Städtedreieck Clanwilliam, Wupperthal und Citrusdal. Die Zederberge gehören zum Faltengebirgskomplex des Kap-Faltengürtels.

    Das Relief der Gebirgslandschaft bildet einen leichten Bogen von Süden nach Nord-Nord-West und lässt sich als vier nahezu parallel verlaufende Ketten erkennen. Die innerste (westliche) Kette im Bogen erscheint als ein weitgehend geschlossener Gebirgszug. Er bildet die östliche Abgrenzung der Swartland-Landschaft. Im Süden beginnt diese Gebirgslandschaft mit den Limiet-Bergen (1515 m) und den Elandskloof-Bergen (1130 m). Im Norden schließt sie durch die Olifants-River-Berge (1310 m) ab, die westlich von Klawer flach enden. Über den gesamten Verlauf weisen die Ketten den nach Westen steil abfallenden kliffartigen Hang auf, der für den Tafelbergsandstein ein charakteristisches geomorphologisches Merkmal darstellt. Das Vorland dieses Steilabfalls ist eine schmale Zone mit gefällestarken Flussläufen, die zum Swartland übergeht.
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  • West Coast National Park

    13. september 1996, Sør-Afrika

    Tortoise - Landschildkröte

    Der Morgen war nicht viel besser als der Abend: Regen.
    Roger wäre am liebsten gleich nach Capte Town gefahren. Er laschte mich auch gewaltig an. Er hat irgendwie keine Lust mehr. Ist nicht besonders fair. Mike erzählte mir im Fish River Canyon, dass er 1000 AUS$ pro Trip bekommt. Ist nicht besonders glücklich darüber. Wollte auch bald was anderes machen. Nur weil er so nett ist, macht er noch weiter.
    Fuhren die Küste entlang nach Süden. Kamen durch einige Städte. Hier ist es noch richtig Burisch. Alles in Afrikaans und die typischen Europäischen Häuser. Die ganze Gegend wirkt eh sehr Europäisch. In einer Stadt war mal wieder ein Salzwerk. In den Salzpfannen tummelten sich etliche Flamingos. Machten dann Mittag irgendwo am Strand. Fütterten die Möwen mit unseren Resten.
    Am Nachmittag fuhren wir dann in den West Coast Nationalpark. Schon nach einigen Metern hatten wir eine neu Spezies entdeckt. Eine Schildkröte. Fanden dann auch noch etliche. Der Park stellte sich als ein Schmuckstück heraus. Herlich an einer Bucht gelegen, alles grün und blühend. Auf dem Meer waren dann auch viele Flamingos. In einer Gegend war dann auch noch Game zu sehen; Eland (!), Steenbock, Oryx, Gnu, Zebras, Strauße.
    Roger laschte mich das erste mal richtig an. Machte sich über alles lustig und bretterte wie wild durch den Park. Hatte vielleicht auch etwas schlechte Laune. Machte mir irgendwie Sorgen um Tamara.

    Ausgaben:
    22.9 SAR Film
    15 SAR Film (24 Bilder)
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  • Table Mountain

    14. september 1996, Sør-Afrika ⋅ 10 °C

    Machten uns früh am Morgen nach Cape Town auf. Schon nach ca. 40km konnten wir den Table Mountain sehen. Von Kilometer zu Kilometer wurde er größer. Eigentlich hatte ich nichts besonderes erwartet. Der Berg türmte sich aber schon gewaltig hinter Kapstadt auf. Machten uns dann zum ersten berühmten Standabschnitt am Ende der Bucht auf. Die Sicht auf den Tafelberg und Kapstadt war einmalig. Machten einige Fotos. Musste natürlich ins Wasser. War eiskalt. Ca. 1 Minute konnte man es aushalten. Rohan musste dann auch noch rein. Mike are nicht zu überreden. Danach machte Mike dann noch das letzte Foto meines Films in meiner Kamera. Der Film war schon Ewigkeiten drin. Wollte ein Erinnerungsfoto von uns und den Truck vor dem Tafelberg. Danach wollten wir zum Shoppen an die Cape Town Waterfront. Musste mir neue Filme kaufen (3) Rohan wollte seine Post abholen. Tauschten beide Geld bei American Express. Seine Post war aber noch nicht da. Beim Truck zurück platzten wir ein eine tolle Party. Ein roter Doppeldeckerbus war zu einer Disco umfunktioniert worden. 50 junge Leute tummelten sich darin. Wollten gerade zum Nacktbaden ins Wasser. Polizei hatte aber etwas dagegen. Party setzte sich dann in unserem Truck fort. Hatte innerhalb weniger Minuten 2 Bier, 4 Tequilas und noch einen anderen Schnaps. War total betrunken. Wir waren dann auch weiter zur der Party eingeladen.
    Rohan wolle aber lieber auf den Table-Mountain steigen. War vielleicht auch besser so. Machten uns halt dann zu einem kleinen Walk auf. Konnte eigentlich noch ganz gut laufen. In 1:20 hatten wir den Berg erklommen. 700m Höhenunterschied auf 10km. Von dort hatten wir eine wunderbare Aussicht auf Cape Town und dem Kap der Guten Hoffnung. Hatten einige lustige Fotos gemacht. Wollten dann eigentlich mit den Cable Cars hinunter. Waren fast ne 1/2 Stunde in der Warteschlange bis es uns zu blöd wurde. Wollten besser laufen. Rannten dann hinunter. Rohan und Mike kamen aber schon vor mir an. Abend gingen wir dann noch in tolles Restaurant: verschiedene afrikanische Gerichte . Man konnte soviel Essen was man schaffte. Und wir schafften einiges.
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  • Cape of Good Hope

    15. september 1996, Sør-Afrika ⋅ 16 °C

    Heute hatten wir nochmal einen Tagesausflug gemacht. Wir wollten zum Kap. Auf den ersten 10km sah man erst wie groß Cape Town wirklich ist. Auch auf der anderen Seite des Tafelberges waren noch Häuser.
    Natürlich die Villen am Hang mit parkähnlichen Gären waren sehr schön. Der erste Stop war neben den bunten Standhäusern. Waren ganz nett. Viel interessanter war ein Typ am Strand mit einem Metalldetektor. Sucht schon seit 4 Monaten täglich zwei Stunden am Tag den Stand ab: Münzen, Gold, .. Glauben manchmal alte Sachen von versunkenen Schiffen auf. Was für ein Hobby. Den nächsten Stop machten wir bei den Pinguinen. Es war einfach ein kleiner Standabschnitt mit einigen Büschen im Hinterland inmitten eines Dorfes. Wirklich lustige Gesellen. Hinter jedem Busch war ein Paar. Am Stand waren dann noch einmal ca. 150.. Auf dem Meer flogen 1000ende Kormorane vorbei. Rohan wollte auch ein paar Wale gesehen haben. War aber ziemlich alleine damit. Dann sind wir die restliche Ostküste bis zum Kap gefahren. Das Wetter war wunderbar. Über dem Kap waren kleine Schäfchenwolken. Ich hoffe, dass ich sehr gute Fotos gemacht habe. Sind ein paar Stunden rumgelaufen. Eine faszinierende Gegend. Inmitten der Kliffe herrliche Strände. Hatten leider nicht so viel Zeit. Wollten den Rückweg mit dem Fahrrad absolvieren. Mein Fahrradschlauch hatte sich leider verabschiedet. Rohan war krank. So machte Mike und ich mich mit den Bikes auf. War wirklich keine leichte Übung. Mike wie immer volldampf. Hatte auch einige Probleme mit der Verdauung. Schaffte es einmal gerade noch in die Büsche. Haben uns dann auch noch verfahren. War ganz schön bergig. Ständig rauf und runter. Kurz vor dem Ziel, ein schöner Strand, holte uns der Truck ein. Roger sehr wütend. Das Kühlwasser kochte. Zudem war Stau. Die Autos stauten sich von Cape Town zurück. Fuhren dann mit dem Truck zurück. Abends legte ich mich 1 Stunde in ein heißes Bad. Wr fix und fertig.
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  • Regen + Weinprobe

    15. september 1996, Sør-Afrika ⋅ 16 °C

    Es regnete in Strömen. Nach einem ausgiebigen Frühstück machte sich Rohan alleine auf. Er hatte noch einiges zu erledigen. Er wollte jetzt mit uns die drei Wochen mitfahren. Mike wollte mir unbedingt einiges zeigen. Sollte Roger aber nichts davon erzählen. Ging also mit Mike in die Stadt. Als erstes war ein Friseur auf dem Programm. Ließ mir die Haare auf 2mm scheren. Auch den Bart. Mike ließ sich cool herrichten. Haare nur hinten. Bart wie Metallica-Sänger. Hatten total Spaß. Danach wollte er mir noch seine Arbeit zeigen. Arbeitetet 11/2 Jahre in einer Autowerkstatt. Rannten durch die halbe Stadt zu dem Autohaus. Auf dem Rückweg nahmen wir uns ein Taxi.
    Am Nachmittag schauten wir dann noch zusammen ein Weingut an. War ganz nett. Mike und ich machten dann auch noch eine Weinprobe mit. Das war der Anfang eines langen Abends. Hatten zwei Flaschen Wein und zwei Flaschen Port . Es sollte ein lustiger Abend werden. Zurück machte ich mich als erstes mein Zeug zu packen. Roger und Mike vergnügten sich einstweilen an der Bar. Gestellte mich dann später noch dazu. Bier + Tequila zum Abwinken. Mike und ich versuchten dann noch ein Abendessen auf die Füße zu stellen. Mike's Freundin war auch angekommen. Zum Kochen haben wir fast eine Flasche Port geleert. Die Steaks waren einmalig. Danach waren wir alle sehr schnell betrunken. Roger verabschiedete sich eine 1/2 Stunde aufs Klo, Mike wurde sehr ausfällig mit seiner Freundin. Sie ging dann auch irgendwann. Mike war dann sehr down. Redete ihm ins Gewissen, dass er sich so nicht benehmen kann. Sie kam dann zum Glück zurück und er war dann wie ausgewechselt. Ein wirklich sehr guter Freund.

    Mike Duffy
    2303 N. 60
    Seattle, WA 98103
    U.S.A
    (206) 5227473
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  • Flug nach Johannesburg - Tamara kommt!

    16. september 1996, Sør-Afrika ⋅ 🌙 16 °C

    Am Morgen ging es ganz früh zum Flughafen. Uns war so schlecht nach der Abschiedsparty am Abend zuvor!
    Und der Flug war so schlimm! Es gab durchgehend Turbulenzen, die haben alles nicht besser gemacht.
    Nach der langen Reise habe ich mich richtig auf Tamara gefreut. Sie kam dann auch schnell aus dem International Airport raus. Leicht verändert mit neuer Frisur und einem Nasenring.
    Wir haben dann unser Auto - einen weissen Golf abholt und haben uns Richtung SunCity aufgemacht. Dort wollten wir übernachten und dann in den Park fahren.
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  • Pilanesberg NP

    17. september 1996, Sør-Afrika ⋅ ☁️ 16 °C

    Am morgen ging es in den Nationalpart bei SunCity. Pilanesberg. Wir hatten einen wunderbarten ersten Tag zusammen und haben viel gesehen.

    Der Pilanesberg Nationalpark ist ein richtig cooler Ort in Südafrika, wo man viele wilde Tiere und wunderschöne Landschaften erleben kann. Der Park wurde in einem riesigen, alten Vulkan gebaut, was ihn echt einzigartig macht. Dort kannst du die berühmten "Big Five" sehen – das sind Löwen, Elefanten, Büffel, Leoparden und Nashörner. Aber das ist noch nicht alles, es gibt auch Zebras, Giraffen und verschiedene Arten von Antilopen, die dort herumlaufen. Bis auf einen Leoparden haben wir auch alles gesehen, dafür aus der Entfernung Geparden.
    Höhepunkt waren aber sicherlich die Gruppe Rohan-Antilopen.

    Was besonders cool ist: Viele bunte Vögel leben dort, also ist es auch ein Paradies für Leute, die gerne Vögel beobachten. Der Park ist nicht weit weg von großen Städten wie Johannesburg und Pretoria, es war also nach den Flügen einigermaßen einfach dort hinzukommen.

    Wir hatten uns auf dem Campingplatz unser Zelt aufgebaut.
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  • Suncity

    19. september 1996, Sør-Afrika ⋅ 🌙 11 °C

    Suncity in Südafrika ist schon ein krasser Ort. Auf der einen Seite ist es total beeindruckend mit seinen luxuriösen Hotels, dem riesigen Wasserpark und den Top-Golfplätzen. Aber irgendwie ist es auch ein bisschen seltsam, wenn man darüber nachdenkt.

    Das "The Palace of the Lost City" Hotel sieht aus wie ein Königspalast aus einem Märchenbuch, komplett mit Gärten und Wasserfällen. Super schick, aber auch ziemlich übertrieben, vor allem wenn man bedenkt, wie es außerhalb des Resorts aussieht.

    Dann gibt es den Valley of Waves Wasserpark, der echt Spaß macht, aber auch irgendwie fehl am Platz wirkt. Ich meine, wir sind hier in Afrika, und da gibt es echte Probleme, die wichtiger sind als eine künstliche Welle.

    Die Golfplätze sind auch super, aber man fragt sich schon, ob das alles so richtig ist, wenn in der Nähe Leute leben, die viel weniger haben.

    Das Coole ist, dass der Pilanesberg Nationalpark nicht weit weg ist. Da kann man echte Tiere in der Wildnis sehen, was definitiv ein Highlight ist. Aber auch hier denkt man über den Einfluss von Tourismus auf die Natur nach.

    Insgesamt war Suncity schon ein krasses Erlebnis, aber es hat mich auch nachdenklich gemacht. Es ist wie eine andere Welt inmitten von Südafrika, und man fragt sich, ob das alles so seine Richtigkeit hat.
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  • Tzaneen - Kruger NP - Mitte

    20. september 1996, Sør-Afrika ⋅ 🌧 12 °C

    Während unserer Erkundungstour im Kruger-Nationalpark hatten wir das Glück, eine beeindruckende Vielfalt an Tieren zu beobachten. Wir sahen Zebras, die mit ihren markanten Streifenmuster die Landschaft durchstreiften, und Elefanten, die majestätisch durch die Mopane-Wälder zogen. Riesentrappen, die größten flugfähigen Vögel Afrikas, wanderten durch die Savanne, während Giraffen mit ihren langen Hälsen an den hohen Baumkronen knabberten.

    Wir entdeckten auch Gaukler, diese faszinierenden Greifvögel mit ihren farbenfrohen Federn, sowie den seltenen Tüpfelhyänen. Ein besonderer Moment war die Begegnung mit einer Herde Büffel, die gemächlich über die Ebene zog, und mit den imposanten Kudus, deren gedrehte Hörner und grazile Statur sie zu einem der beeindruckendsten Tiere des Parks machen.

    Als wir schließlich unser Camp erreichten, erlebten wir noch eine spannende Begegnung: Eine Hyäne schlich sich in die Nähe unseres Lagers. Es war ein aufregender Abschluss eines Tages, der uns die beeindruckende Vielfalt und Schönheit der afrikanischen Wildnis in ihrer ganzen Fülle vor Augen führte.
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  • Pilgrim's Rest

    21. september 1996, Sør-Afrika ⋅ ☁️ 19 °C

    Nach einer erlebnisreichen Nacht im Krüger-Nationalpark machten wir uns am Morgen auf den Weg nach Pilgrim's Rest. Die historische Goldgräberstadt ist wie eine Reise in die Vergangenheit – mit ihren alten, gut erhaltenen Gebäuden und den Kopfsteinpflasterstraßen fühlten wir uns sofort in die Zeit des Goldrauschs zurückversetzt.

    Wir erkundeten die Stadt, besuchten das Alanglade House Museum und stöberten in den Antiquitätengeschäften. Nach einem herzhaften Mittagessen machten wir uns auf, die Wasserfälle in der Umgebung zu entdecken.

    Unser erster Stopp waren die Mac Mac Falls, wo wir den beeindruckenden Anblick der Doppelkaskade genossen, die über 65 Meter in die Tiefe stürzt. Danach besuchten wir die Lisbon Falls, die mit einer Höhe von 94 Metern zu den höchsten in der Region gehören. Der letzte Halt führte uns zu den Berlin Falls, die durch ihre breite, schäumende Kaskade besonders beeindruckend sind.
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  • Drei Rondavels

    21. september 1996, Sør-Afrika ⋅ ☁️ 18 °C

    Nach unserem Besuch der Wasserfälle machten wir uns auf den Weg zu den Drei Rondavels, einem weiteren Highlight der Region. Die Drei Rondavels sind massive Felsformationen, die aufgrund ihrer runden, hutartigen Form an traditionelle afrikanische Rundhütten erinnern.

    Als wir am Aussichtspunkt ankamen, wurden wir von einem atemberaubenden Panorama begrüßt. Die Drei Rondavels erheben sich majestätisch über dem Blyde River Canyon, einem der größten Canyons der Welt. Die Aussicht von hier oben war einfach überwältigend – die tiefen Schluchten, das satte Grün der Vegetation und die mächtigen Felsen bildeten eine Kulisse, die wir so schnell nicht vergessen werden.

    Wir verbrachten einige Zeit damit, die Aussicht zu genießen und zahlreiche Fotos zu machen. Die Drei Rondavels sind nicht nur wegen ihrer spektakulären Form beeindruckend, sondern auch wegen der Geschichte und Legenden, die sich um sie ranken. Es war faszinierend, mehr über die Bedeutung dieser Felsformationen für die lokale Kultur zu erfahren.
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  • Bourke’s Luck Potholes

    21. september 1996, Sør-Afrika ⋅ ☁️ 20 °C

    Nach unserem Besuch bei den Drei Rondavels ging es weiter zu den Bourke’s Luck Potholes, einem weiteren Naturwunder in der Region. Diese faszinierenden Felsformationen wurden über Jahrtausende hinweg durch das Zusammentreffen zweier Flüsse, des Treur und des Blyde, geformt. Das Ergebnis sind tiefe, zylindrische Löcher im Gestein, die wie von Riesenhand in den Boden gebohrt wirken.

    Als wir ankamen, waren wir sofort von der surrealen Schönheit der Potholes beeindruckt. Die Aussichtspunkte und Brücken, die über die Felsen führen, bieten spektakuläre Blicke auf die verschiedenen Wasserbecken, die durch das glasklare Wasser leuchten. Die Farben der Steine, die durch Mineralablagerungen in unterschiedlichen Tönen schimmern, und das stetige Rauschen des Wassers, das sich seinen Weg durch die Felsen bahnt, machten diesen Ort zu einem besonderen Erlebnis.
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