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Panamericana Thomas Claudia

Unsere Reise durch die USA und über die Panamericana - als Auftakt fahren wir die ersten sechs Monate quer durch die USA. Von dort aus geht es dann weiter über die Panamericana ... Leggi altro
  • Anreise - von Phoenix zum Burro Creek

    19 novembre 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 18 °C

    Es geht wieder weiter. Wir sind schon etwas nervös, aber der Flug ist ruhig und pünktlich. Der Zwischenstopp in Seattle ist unser Einreisepunkt in die USA und klappt super schnell und problemlos. So smooth hatten wir noch keine USA Einreise. Auch der Weiterflug nach Phoenix ist pünktlich. Wir nehmen den Shuttle zum Hotel und fallen müde ins Bett. Am nächsten morgen wachen wir erwartungsgemäß früh auf und genießen das ungesunde amerikanische Frühstück im Hotel. Danach nehmen wir uns einen Uber zum Storage. Da noch keiner im Büro ist, öffnen wir das Gate mit dem Zugangscode und da steht unser Buschen. Wir freuen uns sehr es so wieder anzutreffen. Da das Büro erst wieder um 10:30 besetzt ist, fahren wir schon mal einkaufen. Erst beim nahegelegenen Aldi und dann suchen wir noch eine Apotheke, welche meine Spezialsonnencreme hat, welche ich versehentlich zu Hause vergessen habe. Beim dritten Anlauf werden wir zum Glück fündig. Zurück am Storage checken wir aus und betanken unser Buschen noch mit Frischwasser. Dann geht es weiter Richtung Las Vegas. Die Strecke ist landschaftlich sehr schön. Wir sehen viele Saguaro Kakteen und auch Yoshua Trees. Der Charme Arizonas zieht uns wieder in den Bann. Es hat angenehme 20 bis 22 ⁰C und die Sonne blitzt vom blauen Himmel. Was ein Gegensatz zu Deutschland, welches wir verregnet und grau zurückgelassen haben. Nach etwa 3 Stunden Fahrt beschließen wir, dass es genug für heute ist und fahren einen Campingplatz am Burro Creek an. Der Stellplatz liegt malerisch in einer Schlucht die hoch oben von einer riesigen Stahlbrücke der Bundesstraße überspannt wird. Ein wirklich malerischer erster Stellplatz. Wir machen noch einen kurzen Spaziergang zum Fluß runter und beenden den Tag früh, da wir wirklich müde sind.Leggi altro

  • Rückflug und Reisepause in Deutschland

    7 set–8 nov 2024, Germania ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach einer super schwitzigen Nacht, es wird erst gegen 5 Uhr morgens so 35 Grad, frühstücken wir im Schatten unseres Buschen das letzte Mal auf diesem Reiseabschnitt. Es ist ein komisches Gefühl diese Reise zu unterbrechen und das treue Buschen in einem Storage unterzustellen. Wir sind so im Reiseflow. Das könnte so noch lange weiter gehen. Aber der Flug ist gebucht und unsere 180 Tage Aufenthalt in den USA sind auch zu Ende. Wir müssen heute nach Haus fliegen. Wir fahren also zu dem Storage, welchen wir uns im Google über gute Rezessionen herausgesucht haben. Die Dame empfängt uns freundlich und fährt uns in ihrem Caddy über den Platz und zeigt uns mögliche Stellplätze unter denen wir auswählen können. Wir entscheiden uns für einen überdachten Platz. Drei Plätze weiter steht ein riesiges Expedi mit Wiesbadener Kennzeichen. Was ein interessanter Zufall. Der erste Wiesbadener auf der ganzen 6-monatigen Reise. Wir machen also die Formalitäten für den Storage klar und fahren unser Buschen erst mal zur Waschanlage. Nun steht ein etwa dreistündiger, schweißtreibender Putzgang von innen und außen an. Wir schmeißen sämtliche Lebensmittel weg, da wir nichts im Buschen offen lagern wollen. Wir misten also so richtig aus und putzen alles gründlich. Auch die erste und einzige Außenwäsche nach der langen Reise bekommt unser Buschen verpasst. Nachdem alles Innen und Außen blitzeblank ist, stellen wir das Buschen auf den angemieteten Stellplatz, nehmen unsere Handgepäcktaschen raus und schließen alles ab. Ein wehmütiger Moment, aber wir kommen im November bestimmt wieder. Im klimatisierten Empfangszimmer warten wir auf unseren Uber, der uns zum Flughafen fahren soll. Nach nur 20 minütiger Fahrt sind wir dort am Nachmittag. Es ist viel zu früh, da der Flug erst Abends abgeht. Also nehmen wir die Zeit und gehen nochmal ordentlich Essen und bummeln über de überschaubaren Flughafen von Phoenix. Am Abend startet unser Direktflug nach Frankfurt mit etwa einer Stunde Verspätung, welche wir auf dem 13 stündigen Rückflug aber fast wieder reinholen. Auf Wiedersehen, Amerika! Wir kommen im November wieder und werden dann unseren Reiseabschnitt durch Mittelamerika fortführen, worauf wir uns schon sehr freuen.Leggi altro

  • Phoenix

    6 settembre 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 43 °C

    Nach einer letzten Nacht in der freien Wildnis, fahren wir los nach Phoenix. Nach etwa 2 Stunden Fahrt kommen wir an. Zunächst fahren wir zu einem Waschsalon. Wir wollen alles sauber hinterlassen, wenn wir morgen für einige Monate das Buschen in einem Storage unterstellen. Es ist schon merkwürdig einen Trockner zu benutzen, wenn es draußen fast 40 Grad hat, die Sonne scheint und ein Wind geht. Da wir jedoch weder eine so lange Wäscheleine haben, noch einen Platz alles aufzuhängen, landet die frischgewaschene Wäsche im Trockner. Dann ist alles sauber und duftet. Wir fahren zu einem RV Park auf dem wir uns für heute Nacht einmieten. Freies Stehen in einer amerikanischen Großstadt wie Phoenix scheint uns nicht ratsam. Wir sind die einzigsten Wohnmobilisten die hier eine Nacht stehen. Der ganze Platz ist voller Permanenthäuser und Trailer. Wir stellen uns auf einen schattenlosen Kiesplatz. Na das wird super heiß. Da es keinerlei öffentliche Verkehrsmittel am Stadtrand von Phoenix gibt, rufen wir uns einen Uber und lassen uns zum Kapitol bringen. Der Fahrer setzt uns an der Seite ab und prompt nehmen wir den falschen Eingang. Da es innen keine Verbindung gibt, müssen wir draußen durch die Hitze rund um das Gebäude zum alten Capitoleingang, welcher mehr zu musealen Zwecken genutzt wird. Es hat wieder die obligatorische Kuppel mit den Balkonen auf den einzelnen Zwischenebenen und dem Wappen des Staates Arizona auf dem Boden unter der Kuppel. Wir laufen noch etwas durch das gut klimatisierte Gebäude. Aber hier gibt es keine Senatssal, kein Governeursbüro und nichts was aktuell von den Politikern von Arizona genutzt wird. Es ist ausschließlich eine Ausstellung der Historie. Vom Kapitol geht es durch schöne Parkanlagen in denen ausschließlich Obdachlose rumhängen über eine palmenbestandene Allee in die Innenstadt. Die Straße ist wie leergefegt. KeinFußgänger und auch nur wenig Autoverkehr. Es ist super heiß. Bei 45 Grad im Schatten bewegt sich keiner draußen, außer wir dummen deutschen Touristen. Als wir am Rathaus ankommen, sind wir echt fertig, obwohl wir viel trinken. Das Rathaus und das danebenliegende Courthouse sind fotogen. Dann wollen wir noch in den Stadteil, welcher für seine Graffithis berühmt ist. Aber bis dahin sind es noch 2 Kilometer durch die Hitze. Wir beschließen mit der wohlklimatisierten Straßenbahn zu fahren. Das war gut. In dem Stadtteil werden gerade Straßenstände für einen abendlichen Markt aufgebaut. Die Graffiti auf den Wänden sind plakativ und schrill. Wir gehen in einem Caffee einen kühlen Eistee trinken. Hier fragen sie uns wie wir auf die Schnapsidee gekommen sind im September während der Hitze Phoenix zu besuchen. Wir wissen auch keine Antwort, außer das wir hier unseren USA Reiseabschnitt beenden werden. Nach dem Tee ist uns schon kühler und so schlendern wir durch den Stadtteil, machen Fotos und laufen zum japanischen Garten. Der liegt direkt hinter einer Hochauszeile und ist wirklich liebevoll angelegt. Ein gutes schattiges Plätzchen mit viel Wasser rund herum und fotogenen Motiven. Um 19 Uhr hat Thomas uns einen Tisch bei einem berühmten BBQ Restaurant reserviert, denn wir haben heute Hochzeitstag. So schwitzig haben wir den bisher noch nie verlebt. Wir rufen uns also wieder einen Uber zum Restaurant. Das Restaurant ist klimatisiert und es herrscht reger Betrieb. Gut dass Thomas reserviert hat. Wir bestellen einen Sekt zum anstoßen. Der wird hier wohl nicht so oft nachgefragt, denn die Dame braucht etwas, bis sie die Gläser und den Sekt herbeigebracht hat. Danach bestellen wir uns alle Brisket, welches sich als eine super Wahl herausstellt. Ganz kommt es an Lockhard nicht heranaber es steht kurz danach auf Platz zwei unserer Brisket Hitliste. Nach dem vorzüglichen Essen fährt uns ein Uber zu dem RV Platz, wo unser Buschen auf uns wartet. Es ist unerträglich heiß, also geht Thomas nochmal in dem klimatisierten Indoorpool schwimmen und Rebekka und ich suchen uns einen Billiardtisch, ebenfalls in einem klimatisierten Raum. Nach ungefähr 3 Runden mit mäßigem Erfolg kehren wir spät des Nachts zu unserem Buschen zurück und reißen alle Türen und Fenster auf. Die Luft steht und wir haben immer noch 40 Grad und keine Klimaanlage. Das wird die heißeste Nacht unserer bisherigen Reise. Rebekka ist völlig entnervt und trinkt des Nachts eiskaltes Wasser aus dem Kühlschrank. Das einzigste was kühl ist.Leggi altro

  • Wupatki Pueblo und Volcano, Sedona

    5 settembre 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 36 °C

    Nach einer super ruhigen Nacht genießen wir noch ein Frühstück in der einsamen Weite der Prärie und fahren wieder auf die Autostraße, welche uns nun zum Visitor Center des Wupatki Nationalparks führt. Hinter dem Center liegt das Hauptausgrabungsfeld mit eindrucksvollen mehrgeschossigen Pueblobauten. Hier gab es vor Ankunft der Weißen schon eine hochentwickelte sesshafte Indianerkultur, welche intensiven Ackerbau und Viehzucht betrieben hat. Unser Bild der Indianer ist ausschließlich von der nomadischen Indianerkultur geprägt. Aber in Wirklichkeit waren diese Kulturen sehr viel vielfältiger. Die Amerikaner investieren auch in den letzten beiden Jahrzehnten mehr in die Erforschung dieser Ursprungskulturen. Aus dem Nationalpark raus geht es weiter an einigen eindrucksvollen Vulkankegeln vorbei. Wir parken an einem Lavafeld und machen eine kleine Wanderung über und an dem Feld vorbei. Das Lokalfernsehen ist anwesend und übergibt einem indianischen Stammesältesten eine Geldspende. Wir fahren weiter, an gelb leuchtenden Blumenwiesen vorbei in ein Seitental in dem der berühmte Ort Sedona liegt. Das Tal durch das man bis zu dem kleinen Städtchen Sedona fährt ist eine eindrucksvolle rote Felskulisse. Sedona selber ist sehr moderne Kleinstadt. Alles ist super teuer. Wir gönnen uns ein gutes Steak in einem der dort ansässigen Biosupermärkte für heute Abend und beschließen ein Picknick in einem nahegelegenen Naherholungsgebiet an einem Flüsschen zu machen. Wir zahlen unseren Eintritt und machen ein Melonenpicknik unter einem schönen schattenspendenden Dach mit tollen Blick auf die roten Felsformationen rund um Sedona. Alle Leute laufen mit Badesachen und Schwimmreifen unter den Arm vorbei. Also schnappen wir uns auch die Schwimmsachen und laufen zu der Badestelle am Fluß. Wir müssen über eine glitschigen Fels, der nur wenige Zentimeter mit Wasser bedeckt ist auf eine Felsinsel in der Flußmitte auf der sich einige Leute sonnen. Wir legen uns auf den wunderbar warmen Stein und schauen in den blauen Himmel und die roten Felsen. Ein herrlicher Kontrast und fast paradiesisch. Ein kurzer Sprung ins Wasser. Nicht zu lange, denn das Wasser ist richtig kalt und ein ziemlicher Kontrast zu der Hitze. Wir beschließen auf der anderen Flußseite zurück zu gehen. Ich habe mir eingebildet eine Brücke hinter unserem Picknickplatz gesehen zu haben. Doch leider existiert die nicht und so müssen wir durch eine knietiefe Furt. Das ist nicht schlimm, denn der Untergrund ist griffig und man kommt gut rüber. Nicht so glatt und rutschig wie der Fels auf der anderen Seite. Wir fahren weiter und verlassen Sedona einer der teuersten Städte in Arizona Richtung Phoenix unser letztes Ziel auf diesem Reiseabschnitt. Auf etwa der Hälfte des Weges fängt es an Abend zu werden und wir fahren von dem Highway ab auf eine kleine ungeteerte Straße zu einem Stellplatz aus dem iOverlander. Doch die Straße ist heftiges Waschbrett. Bis sie zu einem Örtchen abzweigt wo es auch eine Schule gibt. Offensichtlich hat der Schulbus den Weg zum Waschbrett geformt. Danach ist die Straße steinig aber ohne Waschbrett recht gut befahrbar. Auf einer Anhöhe ist ein Stellplatz der von dem Pfad abgeht. Sehr einsam mit weiter Sicht bis hin nach Phoenix, dessen Lichter am Horizont blinken. Wir lassen den Abend mit einem super Steak und einem Glas Rotwein ausklingen. Unsre letzte freie Stellnacht.Leggi altro

  • Grand Canyon, Wupatki National Monument

    4 settembre 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 31 °C

    Heute wenden wir uns nach Osten und fahren zunächst die Bustour von gestern nach. Leider kann man mit Privatfahrzeug hier nicht stoppen, wo gestern der Bus hielt. Es ist nicht genug Parkplatz für die vielen Besucher. Daher muß man in diesen Abschnitten den Bus nehmen. Wir stoppen dahinter an einigen Aussichtspunkten. An einem führt ein Wanderfahrt zu einer alten verlassenen Mine auf dem Grund des Gran Canyons. In der Mine wurde Kupfer abgebaut. Aber in den 30er Jahren wurde der Transport des Kupfer aus den Gran Canyon zu teuer und kostenaufwendig, also stellte man die Mine ein. Der Weg runter existiert noch immer. Wir gehen ein kurzes Stück runter und kehren wieder um. Wir wollen heute noch weiter. Wir fahren mit unserem Buschen entlang der Rim bis zu westlichsten Punkt fahren. Dort steht ein alter Aussichtsturm, welcher seinem ursprünglich indianischem Turm nachempfunden ist. Da kein besonderer Andrang herrscht, kommen wir bald hoch. Von oben hat man eine phantastische Aussicht in den Canyon und über die unendliche Ebene dahinter. Wir gönne uns noch ein gutes amerikanisches Eis zu Abschluß und fahren weiter. Raus aus dem Gran Canyon Nationalpark. Das war unser zweiter Besuch in dieser USA Rundreise und mit Abstand das größte Naturwunder was definitiv mehr als einen Besuch wert ist. Wir fahren an jede Mengen Indianerständen mit Souvenirs vorbei und erhaschen immer wieder einen Blick auf die Seitenarme des Canyons. Wir beschließen heute noch das Wuphatki National Monument zu besichtigen. Hier gibt es Ausgrabungen des alten Pueblokulturen. Wir steuern die ersten drei Ausgrabungsstätten an und sind komplett alleine. Neben den Ausgrabungen hat man eine herrliche Aussicht über die grüne Prärie. Im Frühling war hier alles staubtrocken, doch die sommerlichen Monsunregen haben alles wieder begrünt. Es wird langsam Abend. Die Straße schlängelt sich wieder außerhalb des Nationalparkgeländes entlang. Dies ist Public Land und so fahren wir eine kleine Seitenstraße rein und haben einen phantastischen Stellplatz auf schwarzer Lava-Erde mitten in der Prärie. Am weiten Horizont sieht man noch eine Bergkette. Die Sonne geht unter, wir stehen komplett alleine auf der menschenleeren Prärie unter einem phantastischen Sternenhimmel. Das ist Freiheit pur.Leggi altro

  • Grand Canyon South Kaibab Trail

    3 settembre 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 31 °C

    Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir wieder in den Nationalpark. Ver- und Entsorgen am Campingplatz und wenden uns diesmal Richtung Süden. Wir parken wieder auf dem zentralen Parkplatz und fahren mit dem Bus Richtung Kaibab Trail. Vorher steigen wir noch an zwei Aussichtspunkten aus. Der Gran Canyon ist hier besonders breit und beeindruckend. Am Ausgangspunkt des Kaibab Trails steigen wir aus und wandern Los. Der obere Teil ist besonders steil. Dann geht es in unzähligen Serpentinen nach unten. Wir gehen den Trail bis ungefähr zur Hälfte runter. Die Aussichten sind hier wirklich atemberaubend, da der Weg plateuartig nach unten geht und man immer wieder auf diesen Plateaus eine atemberaubende Sicht in den Canyon hat und ie ein Adler auf den Felsnasen darüber schwebt. Dieser Trail ist tatsächlich der landschaftlich noch eindrucksvollere von der South Rim, als der Bright Angle Trail, welchen wir im Mai hoch gegangen sind. Wir hatten uns damals für den Trail entschieden, da er direkt an der Lodge rauskam wo auch der Bus zur North Rim abfuhr. Wir wollten nicht noch mit dem Bus die South Rim entlang dahin fahren, da wir damals zeitlich recht knapp daran waren. Aber das nächste Mal würde ich definitiv den Kaibab Trail nehmen. Wir steigen wieder hoch, aber zum Glück ist der große Teil des Tails schon im Schatten der Felswände. Wir haben September, da werden die Schatten früh am Tag schon länger. Oben angekommen, fahren wir noch zum Ende dieser Bustour nach Westen und dann wieder zurück zum Parkplatz. Da wir noch etwas Zeit übrig haben, schlendern wir den touristischen Teil der South Rim vom Parkplatz zur Lodge entlang. Von hier hat man in dem abendlichen Streiflich geniale Sichten in den Gran Camyon bis rüber zur North Rim. Wir können hier super unser Wanderung vom Mai von oben nachvollziehen. Das war schon eine geniale Tour. Wir fahren wieder aus den Nationalpark und su dem Stellplatz im Wald von gestern Abend. Dort finden wir wieder ein schönes Plätzchen, diesmal in Alleinlage.Leggi altro

  • Grand Canyon South Rim - West

    2 settembre 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 31 °C

    Nach einer ruhigen Nacht und einem guten Frühstück machen wir uns auf zum Gran Canyon diesmal zur South Rim. Wir haben noch etwa 2 Stunden Fahrt vor uns und kommen gegen Mittag im Grand Canyon am Parkplatz an. Wir haben Glück einen Platz von einem bereits wegfahrenden Auto zu ergattern. Wir parken und beschließen mit dem Bus des Nationalparka bis an das Ende der South Rim zu fahren, nach Hermits Rest Richtung Osten. Von dort wollen wir am Canyonrand zurückwandern. Wir müssen auch nicht lange warten und fahren los. Die Busfahrt selber ist sehr langsam und gemächlich. Aber wir erhaschen schon einige spektakuläre Blicke auf den Canyon. In Hermits Rest angekommen genehmigen wir uns ein Eis und genießen die herrliche Aussicht. Der Gran Canyon ist eines der größten Naturwunder, welche der liebe Gott geschaffen hat und es verschlägt einen immer wieder die Sprache bei diesem gigantischen Ausmaßen. Wir wandern also die Rim entlang bis zum Ausgangspunkt. Wir lassen uns viel Zeit und bestaunen jeden einzelnen Aussichtspunkt. So ist es dann auch schon später Abend, als wir wieder am Parkplatz bei unserm Buschen ankommen. Wir fahren wenige Kilometer aus dem Nationalpark raus und finden einen schönen Stellplatz mitten im Wald. Zum Glück noch bei Tageslicht. Wenig später, es ist bereits dunkel, will ein Amerikaner mit kleinem Wohnwagen die Straße zum Stellplatz abbiegen, bleibt aber zwischen zwei Bäumen stecken. Das gibt eine dicke Delle und er bleibt einfach stehen, weil es so dunkel ist.Leggi altro

  • Little Desert Church, Fahrtag

    1 settembre 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 38 °C

    Nach einer ruhigen Nacht und einem guten Frühstück mit ungesundem Speck und Eier, verlassen wir den den so faszinierenden Joshua Tree Nationalpark. In der Little Desert Church nehmen wir am Gottesdienst teil. Die Gemeinde ist klein und besteht vorwiegend aus älteren weißen Amerikanern. Sie kommen alle freundlichh auf uns zu und laden uns hinterher zum Kafffe ein. Sehr nett, aber schon etwas aus der Zeit gefallen. Wir fahren weiter Richtung Gran Canyon und wollen so nah wie möglich ran, solange wir Lust haben zu fahren. Doch schon etwa 1,5 Stunden später stehen wir in einer langen Schlange an einem beschrankten Bahnübergang. Keiner weiß, wann die Schranke wieder auf geht. Ich spreche andere Fahrer an, welche mir erzählen, dass sie schon mehr als eine halbe Stunde warten. Also beschließen wir einen etwa 40 km langen Umweg auf uns zu nehmen. Besser als stundenlang ungewiss zu warten. Auf dem Weg halten wir noch zum tanken und Eis essen. Die Gegend wird immer grüner und am Horizont zeigen sich auch Gewitterwolken. Zum Glück regnet es nicht bei uns. Am späten Nachmittag beschließen wir die Fahrt für heute zu beenden, verlassen die Autobahn und fahren noch einige Kilometer auf unbefestigten Straßen auf offenem Weideland an Kuhherden vorbei bis wir an dem im iOverlander beschriebenen freien Stellplatz sind. Zwei ältere Damen mit Hund stehen schon da, aber es gibt noch unzählige andere Plätze und so stellen wir uns auf die Bergkuppe und lassen den Blick über das grüne hügelige Steppenland schweifen. Eine grüne Wohltat nach den vielen Tagen Wüstenlandschaft.Leggi altro

  • Joshua Tree / Cap Rock, Mt San Jacinto

    31 agosto 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 23 °C

    Morgens kommt die Rangerin um die Stellgebühr einzutreiben. Das ist die komfortabelste Variante. Keine Reservierung, wir suchen uns den Stellplatz aus und dann kommt einer vorbei bei dem man bezahlt. So sollte das überall funktionieren. Wir beschließen heute der Hitze der Mojave Wüste zu entfliehen und mit der legendären Seilbahn hinter Palm Springs auf den Mount Jacinto zu fahren. Nach etwa 2,5 stündiger Fahrt kommen wir am Fuße der Seilbahn an. Wir werden vom Parkplatz mit dem Bus hingefahren und bekommen ein Ticket für eine Seilbahnabfahrt in etwa einer Stunde. Also heißt es warten in der überfüllten Seilbahnstation. Groß draußen bewegen bei der Hitze ist auch nicht gut. Aber zum Glück ist eine Stunde dann doch nicht so lang und die Seilbahn katapultiert uns in etwa 20 Minuten auf fast 3000 Meter Höhe. Oben ist es angenehme 22 Grad warm und wir machen eine Wanderung durch die plötzlich sehr grüne Bergwelt, welche von der Flora und Fauna an den Yosimite Park erinnert. Die Aussicht auf Palm Springs und die Mojave Wüste ist fantastisch. Was ein riesiges unverbautes Land. Nach diesem tollen Bergerlebnis fahren wir abends wieder nach unten und schaffen es so gerade vor dem dunkel werden wieder in den Joshua Tree Park zu einem Campingplatz der relativ nahe am Eingang liegt aber auch eine fantastische Steinkulisse bietet. Noch ein gutes Abendessen und eine warme Nacht und dann schlafen alle wie Stein.Leggi altro

  • Joshua Tree Nationalpark

    30 agosto 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 37 °C

    Nach einer ruhigen Nacht fahren wir morgens in den Joshua Tree Park ein. Wir brauchen nur eine halbe Stunde. Wir waren wirklich nahe dran. Im Park lassen wir uns die üblichen Infos geben und fahren zum Campingplatz, der erstaunlicher Weise komplett leer ist. Das hätten wir nicht gedacht nach unseren Erfahrungen, aber das Wetter ist wohl zu heiß. Wir entsorgen und versorgen uns wieder mit frischem Wasser und fahren dann in den Park. Zunächst halten wir an Kakteenfelder, welche sehr bizarr aus dem felsigen Boden wachsen. Im Hintergrund die Bergkette des Nationalparks. Das gibt tolle Fotomotive. Weiter geht es zu bizarr geformten Felsformationen. Es gibt wieder die verbreiteten Felsbögen, welche die Natur aus den Felsen gewaschen hat, aber auch Herzen und Elefanten hat die Natur erschaffen. Mit etwas Fantasie lassen sich viele Figuren in den Felsformationen erkennen. Der nächste Stopp ist ein erloschener Vulkankrater und wieder unzählige Felsformationen. Jetzt sehen wir die ersten Joshua Trees, welche ausschließlich in dieser Wüstengegend der USA leben. Der Joshua Tree ist eine Palmenart. Der Stamm ist etwa 2 bis 3 Meter hoch und gleicht der Yucca Palme. Der Stamm verzweigt sich dann etwa 5 bis 10 Mal. An der jeweiligen Spitze des Zweiges ist eine Palme ausgebildet. Es sieht aus als ob es Finger wären an deren Enden Palmen rauswachsen. Ein wirklich sehenswerter Baum und charakteristisch für die Mojave Wüste um Süden der USA. Die Bäume werden sehr alt. Der älteste Baum in Nationalpark soll etwa 300 Jahre alt sein. Wir fahren bis in die Ebene der Mojave Wüste, wo Joshua Tree Wälder stehen. Wir bestaunen diese einzigartigen Bäume und fahren an einem Campingplatz vorbei, welcher mitten in einem solchen Wald steht. Wir versuchen zu reservieren, aber leider gibt es im Nationalpark keinen Empfang. Wir fahren zum Aussichtspunkt am Rande des Gebirges, wo wir bis nach Palm Springs und zum Salton See schauen können. Hie haben wir schwachen Empfang und Thomas versucht hartnäckig den Campingplatz zu buchen. Leider ohne Erfolg. Wir fahren wieder in die Ebene der Mojave Wüste und zu einem anderen Campingplatz, welcher zum Glück First come First served ist und nicht zu reservieren. Wir suchen uns einen schönen Stellplatz und genießen das Abendessen in der Traumkulisse der Johua Trees und der bizarren Felsformationen. Was für ein Tag und auch heute gibt es wieder eine warme Wüstennacht mit tollem Sternenhimmel.Leggi altro

  • Anza Borrego Desert, Little Box Canyon

    29 agosto 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 39 °C

    Wir genießen das Frühstück in den Weinbergen und schauen den sich lichtenden Nebel über der kalifornischen Küste zu. Ein schöner Anblick und ein toller Stellplatz. Wir verabschieden uns bei unseren netten Gastgebern und fahren weiter Richtung Joshua Tree Nationalpark. Zunächst fahren wir dir hügeligen Berge entlang. Es gibt Weinanbau und grüne Wälder. Doch dann fahren wir über eine Passstraße und die Landschaft ändert sich abrupt. Wir kommen in eine wüstenähnliche Vegetation mit Kakteen und Stachelpalmen. D
    Wir durchqueren das Anza Borrego Dessert. Stellenweise sieht die Landschaft vegetationslos, wie auf dem Mond aus. Nur rauhe schwarze und graue Steine. Diese Gegend ist völlig unbesiedelt und menschenfeindlich. Nach etwa 2 Stunden Fahr durch diese wüstenartige Gegend gelangen wir nach nach Borrego Springs. Ein kleines grünes Örtchen mitten in der Wüste, welches gerne Palm Springs nacheifert und versucht betuchte Rentner anzuziehen. Die Straßen sind breit und gepflegt, es gibt grüne Parkanlagen mit Palmen und natürlich Golfplätze. Aber wer möchte bei 45 Grad im Schatten Golf spielen? Wir wollen zu der Palm Canyon Oasis laufen und fahren auf den Wanderparkplatz am Ende des Nationalparks. Er ist menschenleer. Nur eine Rangerin setzt Fische in einen kleinen Tümpel aus. Sie arbeitet konzentriert und ignoriert uns einfach. Die Wanderung sind etwa 2 km den Canyon entlang. Aber die Hitze ist unerträglich und wir beschließen, dass diese 2 km hin und wieder zurück zu viel für uns bei den Temperaturen um die Mittagszeit sind. Also fahren wir weiter. Wir kommen am Rande der Wüste zu dem Salton See. Ein riesiger See, fast so groß wie der Bodensee, mitten in der Wüste. Der Seespiegel hat sich um mehrere Meter zurückgezogen und so liegen die Bootsstege der Häuser auf dem trockenen. Die Orte sehen aus wie ausgestorben. Die meisten Häuser unbewohnt und man kommt nicht an das Ufer des Sees. Sehr skurril. Am Ende des Sees sind riesige Dattelplantagen und andres Gemüse. Alles von unzähligen Wasserkanälen durchzogen. Bestimmt sitzen hier die Hauptverbraucher des Wassers aus dem See. So kann man natürlich des See leer pumpen, wenn man die Wüste zum blühen bringt. Tatsächlich gibt es auch riesige Weinanbaugebiete. Weinstöcke so weit das Auge reicht, bei noch immer 45 Grad im Schatten. Da braucht man natürlich riesige Wassermengen. Wir fahren weiter in den Little Box Canyon, welcher vor dem Joshua Tree Park liegt. Es ist schon Abend und wir haben keine Vorreservierung für einen Campingplatz im Joshua Tree Park. Also beschließen wir uns eine schöne Stelle in dem tollen Canyon für die Nacht zu suchen. Das gestaltet sich nicht so einfach, da abseits der Straße der Untergrund sehr sandig und weich ist, also die Gefahr besteht mit dem Buschen im Sand stecken zu bleiben. Also fahren wir den Canyon hoch und wieder runter und finden einen Platz der fest genug ist zum hineinfahren und etwas Felsenschatten bietet. Den Schatten brauchen wir, da es noch immer unerträglich heiß ist. Zum Glück zieht ein Wind durch den Canyon, welcher das Ganze erträglicher macht. In der herrlichen Canyon-Kulisse essen wir zu Abend und genießen den unglaublichen Sternenhimmel in einer warmen Wüstennacht.
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  • San Diego / Strände und Wein

    28 agosto 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 23 °C

    Morgens gehen wir zur französischen Bäckerei und genießen unseren Cappuccino und Croissants mit Blick auf die Skyline von San Diego unter Palmen. Eine wirklich tolle Stadt. Heute stehen die Stadtstrände und Lagunen von San Diego auf dem Programm. Zunächst einmal besuchen wir Mission Beach. Allein die Anfahrt durch die Lagunenlandschaft ist ein echtes Highlight. Mission Beach selber ist ein breiter sandiger kalifornischer Strand. Sehr schön, wie so viele aber nicht überragend. Weiter geht es an der Küste entlang. Die langen Strände sind gesäumt von Küstenabschnitten mit Steilküste und kleineren Buchten, welche auch sehr hübsch sind. Im Stadtteil La Jolla suchen wir etwas länger nach einen geeigneten Platz für unser Wohnmobil. Doch wir finden einen Platz eine Parallelstraße von der Küste entfernt. Von dort aus laufen wir los, immer die Promenade entlang, Richtung Kap. Doch schon nach etwa 100 Metern sehen wir die ersten Seelöwen und Seehunde auf den Steinen und in kleinen Sandabschnitten liegen. Hier liegen die Menschen dicht neben den Seelöwen und sonnen sich. Viele Leute gehen im Wasser mit den Seelöwen schwimmen und kommen ihnen wirklich nahe. Das ist eine faszinierende Mischung aus wilden Tieren, Natur und neugierigen Menschen. So nahe nebeneinander haben wir das noch nie gesehen. Doch von uns will keiner ins Wasser. Rebekka und mir ist das Wasser an sich zu kalt und Thomas sind die Seelöwen nicht so nah im Wasser zu stinkend, denn sie miefen wirklich unglaublich nach Fisch. Wir wandern noch an das Ende der Bucht und verlassen dann die schöne Pazifikküste Californias. Heute Abend steuern wir das südlichste Weinanbaugebiet der USA an. Wir wühlen uns also durch den Stadtverkehr San Diegos bis nach Ramona. Dort suchen wir im Google eine Weinkellerei die noch auf hat. So landen wir in der Rancho de los Chuparrosas. Ein junger Mann schafft vor dem Hauptgebäude. Wir parken und fragen ihn ob wir eine Weinprobe machen können. Er holt eilig seine Oma, welche hier offensichtlich das Sagen hat. Diese begrüßt uns freundlich und sagt ihrem Mann bescheid, der den Abend sehr gerne mit uns unter einem großen Baum im Schatten mit seinen Weinen ausklingen lässt. Er hat einen süßen Weißwein im Angebot, der Rebekka gut schmeckt und einen ausgezeichneten trockenen Rotwein. Er ist auch Hobbywinzer und den Weinberg nach seinem Ausscheiden aus der Armee erworben. Er ist indigenen Ursprungs und im Süden Arizonas aufgewachsen. Seine Frau stammt aus Mexiko, daher der Name des Weinbergs.Sie führen uns stolz über den Weinberg und stellen uns ihre Reben vor. Sie haben auch ein Tiny Haus auf dem Weinberg, welches sie auf AirB&B vermieten. Wir haben jedoch unser eigenes rollendes Zuhause dabei und benötigen es nicht, obwohl es liebevoll eingerichtet und gestaltet ist. Sie bieten uns an mit unserem Wohnmobil neben dem Tiny House auf der Spitze des Weinbergs zu übernachten. Wir nehmen das Angebot gerne wahr und kaufen noch eine Flasche Rotwein fürs Abendessen. Nicht kaufen, denn eigentlich haben sie keine Weinverkaufslizenz. Wir können für den Wein spenden, wenn er uns schmeckt. Wir beenden den Abend mit einem tollen Blick über die Weinberge, bis fast an die Küste von San Diego.Leggi altro

  • San Diego / Mt Soledad, Old Town, Balboa

    27 agosto 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach einer ruhigen Nacht geht es heute nach San Diego. Hier hat es uns gut gefallen. Vielleicht kommen wir wieder zurück. Wir fahren so etwa 2,5 Stunden bis an den Stadtrand von San Diego. Zunächst fahren wir hoch auf einen Aussichtspunkt hoch über der Stadt. Die Stadt breitet sich an einem riesigen Sandstrand und unzähligen vorgelagerten Lagunen aus. Vom Mount Soledad, welcher eigentlich ein Denkmal für die Veteranen ist hat man eine herrliche Sicht. Von Da fahren wir zur Altstadt von San Diego. Hier hat man in einem Art Freiluftpark die ersten Gebäude der Stadtgründer erhalten. Diese gruppieren sich rund um einen großen freien Platz. Ein paar kleine Gassen sind erhalten und die alte Missionskirche. Wir schlendern da durch. Damals bei Gründung war dieser Zipfel der Welt völlig entlegen und auch sehr abgeschnitten. Heute ist San Diego eine boomende Großstadt. Von der Old Town San Diego fahren wir über die am Rande vorbeiführende Autobahn über die Coronado Bridge zum Stadtteil Coronado. Von dort hat man eine tolle Sicht auf die Skyline von San Diego und kann mit der Stadtfähre über den Lagunenfluss nach Downtown fahren. Wir parken unser Buschen in diesem wohlhabend wirkenden Viertel und fahren mit der Fähre rüber, zunächst zum Balboa Park am Fluß. Die Überfahrt ist sehr schön und an sich schon ein Highlight. am Balboa Park angekommen laufen wir an der Promenade entlang und bestaunen die tollen Schiffe der Marine und das historische Segelboot der Crown of India. Ein wirklich eindrucksvolles Holzsegelboot mit 3 Masten und Rah Takelage. Von dort laufen wir am Rathaus vorbei in das Gaslamp Quarter, welches die abendliche Ausgehszene von San Diego ist. Die Stadt wirkt sehr aufgeräumt und sauber. Von dem üblichen Obdachlosen sieht man hier in Downtown nichts. Auch gibt es keine offene Drogenszene, was die Stadt wirklich sympathisch macht. Wir suchen uns ein mexikanisches Restaurant raus und gehen lecker zu Abend Essen. Danach schlendern wir durch das nächtliche Gaslamp Quarter. Wir besuchen noch eine Bar, aber so gegen 10 Uhr werden hier die Bürgersteige hochgeklappt. Trotz Großstadt typisch amerikanisch. Wir bestellen einen Uber, da wir die letzte Fähre verpasst haben und lassen uns wieder nach Coronado zu unserem Buschen bringen. Wir stellen es nochmal in einer Sackgasse in einem ruhigen Wohngebiet um und verbringen eine ruhige Nacht.Leggi altro

  • Strandtag am Dana Point Beach

    26 agosto 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 26 °C

    Die Nacht war ruhig und am morgen können wir auf dem Picknick Platz direkt auf den Klippen oberhalb des Meeres frühstücken. Einige Jogger und Hundeausführer kommen vorbei und alle alle grüßen freundlich. Weiter geht es zum Dana Point Beach. Wir suchen uns immer die schönsten Strände im Google raus. Und auch dieser hier ist wirklich toll. hohe Klippen säumen die weitläufigen Sandbuchten mit goldgelben Sand. Wir machen einen ausgedehnten Strandspaziergang zwei hintereinander liegende Buchten. Die zweite Bucht wird wieder von einem Ritz Carlton Hotel dominiert. Im vorderen Strandbereich stehen ein paar Strandstühle des Nobelhotels. Nach hinten ist der ganze Strand menschenleer. Nur eine Joggerin kommt an uns vorbei. Wir laufen wieder zurück und beschließen den Nachmittag am Strand zu verbringen. Wir laufen hoch zum Parkplatz auf den Klippen und holen unsere Strandsachen. Wir gehen alle ins Wasser. Aber der Pazifik ist wirklich sehr wellig und die Brandung ist echt heftig. Es ist mehr ein Kampf mit den Wellen. Was auch Spaß macht. Aber so richtiges schwimmen ist da nicht möglich. Nachdem wir genug am Strand gebrutzelt haben, fahren wir ein paar Kilometer ins Landesinnere und beziehen einen schönen Campingplatz ist ein County Park. Der Ranger ist sehr nett, der Platz sehr leer und wir beziehen einen schönen Stellplatz unter einem riesigen schattenspendenden Baum. Mit einem gemütlichen Abendessen beenden wir den Strandtag.Leggi altro

  • Long Beach/Huntington Beach/Laguna Beach

    25 agosto 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 26 °C

    Am nächsten morgen fahren wir zunächst wieder zu der Parkanlage von gestern Abend. Wir machen Frühstück im Picknick Area unter Palmen mit Blick auf das türkisfarbene Meer. Was ein gesegnetes Land. Nach dem Frühstück fahren wir in eine baptistische Kirche. Die Leute empfangen uns herzlich und die Predigerin hält eine mitreißende, sehr persönliche und engagierte Predigt. Danach kommen wir noch mit einigen Gemeindemitgliedern ins Gespräch. Ein älterer Herr, welcher aktiv für die Nato in den baltischen Staaten den Aufbau des Militärs mitorganisiert hat. Sehr interessant und ein wirklich tiefgehendes Interesse an Europa, was man hier nur selten findet. Aber wir sind ja auch in Kalifornien. Hier sind die Menschen deutlich weltoffener und informierter. Natürlich treffen wir hier auch eine ausgewanderte Deutsche, welche vor etwa 30 Jahren hier hin gezogen ist. Kalifornien zeiht die Deutschen magisch an. Weiter geht es noch immer im Stadtgebiet von LA. Ein Strand nach den anderen Wir besuchen drei Strände, welche alle auf ihre Art schön und interessant sind. Zunächst Long Beach, neben dem großen Überseehafen von LA, dann Huntington Beach mit toller Promenade und Peer und zuletzt Laguna Beach, was uns mit seinen Klippen und den dazwischen gelegenen Stränden und der mondänen tropischen Promenade an Monaco am Mittelmeer erinnert. Wir gehen alle eine Runde schwimmen, da hier in der Bucht die Brandung nicht ganz so hoch ist. Danach duschen wir im Buschen, was ein Luxus und essen zu Abend. Dafür setzen wir uns auf einer der Balkone hoch über dem Meer. Ein wunderschöner Tag geht zu Ende. Wir schlendern bei Sonnenuntergang die Promenade entlang und genießen die Musik der Straßenmusiker. Dann gönnen wir uns noch ein Glas Wein auf einer schönen Balkonterrasse eines italienischen Restaurants und bleiben an bleiben über Nacht stehen.Leggi altro

  • Venice Beach, San Vicente

    24 agosto 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 22 °C

    Wir verbringen wieder eine ruhige Nacht mitten in LA an den US. Diesmal weckt uns kein wild kreisender Helikopter. Wir steuern zunächst Venice Beach an. Das ist ein Stadtteil von LA und der Strand liegt im Anschluß an dem Strand von Santa Monica. Der Strand ist wieder sehr breit und puderweiß. Die Bebauung ist sehr niedrig, meist Privathäuser. Am Ende des Strandes mündet ein Fluß ins Meer. An der Mündung sieht man wieder Seehunde. Die Natur lässt sich trotz dieser Millionenstadt nicht vertreiben. Nach einem kilometerlangen Strandspaziergang geht es weiter Richtung Süden. Hier reiht sich ein Traumstrand an den anderen. Man könnte hier Wochen verbringen und jeden einzelnen Strand abklappern. Wir haben jedoch nicht so viel Zeit. Wir fahren bis zum San Vincent Interpretative Center. Dort gibt es einen Leuchtturm, eine schönen Park mit Palmen auf hohen Klippen über dem Meer. Hier kann man von einer Plattform aus die Wale beobachten. Wir sehen leider keine. Dafür essen wir schön zu Abend unter Palmen in der Parkanlage. Das ist ein wirklich schönes Ambiente. Ein Campingbus parkt neben uns und so kommen wir mit den Ehepaar ins Gespräch. Sie sind Deutsche und vor etwa 10 Jahren nach Kalifornien ausgewandert. Ihre zwei ältesten Kinder leben in Deutschland. Die jüngste ist in LA zur Schule gegangen und studiert dort auch. Sie lieben in Kalifornien vor allem das Wetter, aber auch die wunderschöne Küste und die Menschen. Für sie wäre eine Rückkehr nach Deutschland unvorstellbar. Wir gehen noch einige Kilometer den Klippenweg entlang und genießen den Sonnenuntergang. Ein wunderschöner Tag in LA geht zu Ende. In der Parkanlage dürfen wir nicht über Nacht stehen bleiben, also verlassen wir nach Sonnenuntergang das Gelände. Doch da ist bereits die Schranke geschlossen. Wir kommen nicht raus. Vor und hinter uns sind unzählige amerikanische Autos. Nach etwa 20 Minuten wird die Schranke geöffnet und wir können das Gelände verlassen. Die Deutschen haben uns empfohlen am Wochenende vor Schulen zu nächtigen. Dort sei besonders hohe Sicherheitsstandards und am Wochenende ist keiner in der Schule. Wir suchen uns also die nächste Schule und verbringen eine ruhige und sichere Nacht.Leggi altro

  • Universal Studios, Hollywood Boulevard

    23 agosto 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 27 °C

    Die Nacht war erstaunlich ruhig für LA Stadtzentrum. Nur am frühen morgen werden wir von einem Helikopter geweckt, welcher sehr niedrig über uns fliegt und offensichtlich die nahe angrenzenden Highways überfliegt. Na gut, wenn das alles ist. Wir frühstücken und laufen knapp 10 Minuten zum Eingang des US Geländes. Wir sind etwa 20 Minuten zu früh, aber man lässt uns bereits rein und so stehen wir in einer großen Menschentraube und warten auf den Startschuß. Pünktlich um 9:00 lassen die Ordner uns rein. Wir laufen Sturmesschrittes zur Universal Studios Tour. Aber erstaunlicherweise sind dort gar nicht viel Besucher und wir bekommen den ersten Bus des Tages. Wir fahren über das weitläufige Gelände, vorbei an Filmkulissen, welche man aus diversen Filmen kennt. Wir sehen Westernstädte, Straßenzüge von New York, italienische Paläste, nachgebaute europäische Straßenzüge und das Gelände in dem der weiße Hai gedreht worden. Man zeigt uns Filmattrappen und auch ein Flugzeug, welches völlig zerstört nach einem Absturz am Boden liegt. Alles sieht naturgetreu aus. Sie zeigen uns, wie eine Straße von Wasserfluten überschwemmt wird und vieles mehr. Die Welt der Filme ist schon eindrucksvoll. Nach dieser etwa 45 minütigen Tour, welche für uns das Highlight der US war, geht es weiter zu den unterschiedlichen Fahrten durch 3D Welten der Filme. Wir fahren durch die Mumie, durch die Wasserlandschaft von Jurrassic Park, vorbei an animierten Dinosauriern und machen noch den Transformer Ride mit. Danach sind wir platt. Man muß erst mal diese visuellen und soundtechnische Eindrücke verarbeiten. Bei mir dreht sich alles förmlich im Kopf. Wir setzen uns in ein französisches Cafe und Rebekka macht noch eine Mario Cart fahrt mit. Der neueste Ride auf dem Gelände. Als Einzelperson kommt sie sehr schnell dran, weil immer noch einzelne Sitzplätze frei sind und die Wagen immer möglichst vollbesetzt fahren. Wir sehen ein interessantes Essen auf dem Nachbartisch. Rebekka kennt es von ihren Aufenthalt bei den Flynns. Funnel Cakes, frittierte Teigstreifen, darüber dick Sahne, getoppt von Erdbeersauce und einer riesigen Kugel Vanilleeis. Das sind Kalorien pur. Wir teilen uns zu dritt eine Portion und bekommen es kaum auf. Wahnsinn. Danach besuchen wir noch die Harry Potter Achterbahn und verlassen das trubelige US Gelände. Wir fahren mit der Metro eine Station zum Walk of Fame in Hollywood. Es ist heiß und der Walk of Fame gut besucht. Man sieht Sterne von allen amerikanischen Schauspielgrößen, aber auch von Donald Trump. Das ist bezeichnend. Deutsche sieht man weniger. Aber Humperdinck hat einen Stern. Interessant. Da wir kein schönes Restaurant finden und Hollywood auch einen insgesamt etwas heruntergekommenen Eindruck macht, fahren wir die Metrostation zurück zum US und gehen in einem netten mexikanischen Restaurant mit Biergarten essen. Wir beschließen heute Nacht wieder am Park und Ride Parkplatz stehen zu bleiben und gehen Abends ins Kino. Wenn man schon die US besucht, sollte man sich auch dort einen Film ansehen. Wir suche uns The Forge aus. Das Kino ist riesig, die Akustik und das Bild wirklich eindrucksvoll. Das Kino selber ist nur sehr wenig besucht. Wie bei uns. Die Zeit der Kinos scheint vorbei. Dabei ist der Film echt gut.Leggi altro

  • Pt Dume, Malibu, Santa Monica, Universal

    22 agosto 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 24 °C

    Weiter geht es am traumhaften Strand von Malibu vorbei, welcher einfach so der Öffentlichkeit zugänglich ist. Dazu die Beachboys und Surfer. Man kommt sich vor wie in Bay Watch. Hinter dem Strand von Malibu erhebt sich eine Felsspitze, der Point Dume. Wir fahren dorthin und bekommen mit etwas Glück einen der raren Parkplätze. Daher wandern wir die Klippen entlang und sehen den Seehunden zu, den Delphinen, den Pelikanen und unzähligen anderen Meeresvögeln. Die Natur ist hier wirklich unglaublich, trotz der menschlichen Besiedlung. Weiter geht es nach Santa Monica, welches bereits ein Stadtteil von LA ist. Der Strand erstreckt sich kilometerlang mit puderweißem Sand und einer eindrucksvollen Strandtiefe. Auf der anderen Seite erhebt sich die Klippe fast hundert Meter hoch. Wir fahren hinauf und finden in einem ruhigen Wohngebiet einen Parkplatz. Von dort laufen wir runter an den Strand und den Strand entlang bis zum Peer von Santa Monica. Dort ist viel los. Es gibt Musiker, Komiker und Karusselle zur Unterhaltung. Viele Restaurants, Burgerbuden und Eisgeschäfte. Alles also was einen Amerikaner unterhält. Hier endet auch die Route 66. Wir genießen die frische Meeresbrise und die Musik. Danach laufen wir noch durch die Fußgängerzone von Santa Barbara und machen uns auf zu den Universal Studios. Wir buchen uns eine Zweitageskarte und fahren auf den Parkplatz der Universal Studios. Einlass ist bis 17:30 und so schaffen wir es gerade. Das Gelände hat bis 19:00 geöffnet und so verschaffen wir uns erst mal einen Überblick, was wir morgen machen wollen. Die Tour mit dem Bus durch die Studios erscheint uns am interessantesten und so beschließen wir diese morgen früh anzusteuern. Wir wollen uns noch die Harry Potter Tour geben und stellen uns in die Schlange, welche relativ überschaubar ist. Nach etwa 20 Minuten können wir in einem Wagen Platz nehmen, in welchem einem Bügel über die Schulter gelegt werden, wie bei einer Karussellfahrt. Und ab geht die Fahrt durch die 3D Welt von Harry Potter. Man reitet also quasi auf einem Hexenbesen mit Harry Potter, umkreist die Zinnen des Schlosses und weicht verschiedenen Objekten aus. Es ist wirklich eine eindrucksvolle Fahrt, welche lediglich auf visuellen Eindrücken und Bewegungen des Wagens beruht. Das ist echt klasse gemacht. Wir sind beeindruckt und lassen den Abend in einem der unzähligen Fastfoodlokalen außerhalb des Studiogeländes ausklingen. Am Fuße der US gibt es eine Metrostation und dabei einen Park und Ride Parkplatz. Dieser ist gut überwacht und so kaufen wir das Parkticket und bleiben über Nacht stehen.Leggi altro

  • Highway 1 Strände - Leo Carrillo, Mugu

    21 agosto 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 24 °C

    Weiter geht es den Highway 1 entlang nach Süden. Wir machen einige Zwischenstopps. Unter anderem am Mugu Rock, wo sich ein Filmset von den Universal Studios niedergelassen hat und der Strand für die Öffentlichkeit geschlossen ist. Die Kulisse ist eben auch filmreif. Wir machen einige kleiner Strandspaziergänge und fahren am Nachmittag zu unserem Campingplatz im Leo Carillo State Park. Der Platz liegt hinter dem Highway. Zum Strand muß man durch eine Unterführung. Wir machen einen abendlichen Strandspaziergang und schauen den Wellenreitern in der abendlichen Brandung zu. Der Campingplatz ist ruhig und wir kommen mit unseren Stellnachbarn im Gespräch, welche, wie kann es anders sein, bei den Universal Studios arbeiten.Leggi altro

  • Santa Barbara

    20 agosto 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 28 °C

    Trotz der kleinen nächtlichen Störung war es eine ruhige Nacht und wir fahren zum Frühstück in den nahegelegenen Park, in dem wir schon gestern zu Abend gegessen haben. Es gibt ein Frühstück unter Palmen am Strand mit strahlend blauem Himmel. Was will man mehr. Heute wollen wir uns Santa Barbara ansehen, aber zuerst müssen wir noch in einen Waschsalon und Wäsche waschen. Das ist in 1,5 Stunden geschafft und Rebekka und ich konnten sogar noch parallel dazu einkaufen gehen. Also zwei Fliegen mit einer Klappe. Wir hatten uns extra einen Waschsalon in der Nähe der Missionskirche ausgesucht und so fahren wir nur 5 Minuten durch ein nettes Wohngebiet und sind da. Die Missionskirche ist frisch renoviert. Von Außen weiß mit roten Rahmungen. Wir Zahlen Eintritt und können zunächst den großen Missionshof mit den umliegenden Wirtschaftsgebäuden betreten. An der Ecke ist die Kirche, welche auch von Innen liebevoll restauriert ist. Dahinter liegt der Friedhof. Alles in Allem eine sehr schön hergerichtete Kirche die es lohnt zu besuchen. Wir fahren so ca. 15 Minuten in die Innenstadt, wo wir gegenüber einer Schule einen schönen Parkplatz bekommen. Leider nur für zwei Stunden. Dann müssen wir uns mit der Besichtigung sputen. Los geht es mit dem Rathaus. Der Bau ist im spanischen Stil gehalten, weiß und rot. Die Außenanlagen sind schön mit Palmen und tropischen Pflanzen angelegt. Wir fahren mit dem Aufzug hoch auf den Turm und haben wir eine tolle Aussicht über Santa Barbara bis zum Meer. Weiter geht es die Hauptstraße entlang, welche eine Fußgängerzone ist. Heute ist gerade Markt und es werden tolle Früchte und Gemüse aus der Region angeboten. Schade, dass wir gerade eben eingekauft haben. Ansonsten gefällt uns die Innenstadt sehr. Die Gebäude sind alle im spanischen Stil gehalten. Viele Gebäude haben liebevoll angelegte Innenhöfe und dazu kommen noch schöne Parkanlagen. Santa Barbara ist definitiv lebenswert. Wir fahren runter an den Strand und finden wieder eine zwei Stunden Parkplatz direkt an der Strandpromenade. Die bummel wir hoch und laufen auf das alte Pier. Hier essen wir lecker, mir Blick auf Santa Barbara. Es ist wirklich eindrucksvoll wie heiß die Luft über dem Land ist. Sobald man in Meeresnähe kommt, geht eine kühle Brise und auf dem Pier ist es als ob die Klimaanlage angestellt ist. Der Pazifik ist hier echt kühl. Wir laufen noch etwas die Promenade in die andere Richtung. Der Strand ist fein und weiß. Wirklich eine tolle Stadt. Weiter geht es. Wir haben einen Stellplatz etwa 30 km südlich von Santa Barbara direkt am Meer gebucht. Wir stehen an einer Seitenstraße direkt auf dem Seitenstreifen und direkt am Strand. Ohne jegliche Sanitäranlagen oder Strom. Die Plätze sind durch Striche auf dem Asphalt getrennt und mit einer aufgemalten Nummer Versehen. Für so etwas auch noch Dollar zu verlangen, ist eine Frechheit, welche nur in Kalifornien existiert. Wir genießen jedoch den Sonnenuntergang direkt vor dem Wohnmobil am Meer.Leggi altro

  • Highway-1 State Parks UCSB Santa Barbara

    19 agosto 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 25 °C

    Morgens beschließen wir am Parkplatz über dem Strand zu Frühstücken. Heute morgen ist alles ruhig. Keine Party mehr wie gestern Abend. Wir genießen das Frühstück mit Aussicht über den weiten Sandstrand und Blick auf den Pazifik. Weiter geht es den Highway 1 nach Süden. Wir machen kurze Zwischenstopps am Refugio State Park, El Capitan State Park und Ritz Carlton Public Beach Access. Wir machen an jedem Strand schöne Spaziergänge entlang der Wasserkante. Der Sand ist weiß und weich, das Meer warm, Thomas geht sogar schwimmen und die Strände mit vielen Palmen gesäumt. Ein Strand schöner als der andere. Eben der California Dream. Wir fahren noch bis an den Rand von Santa Barbara und beschließen auf dem Unicampus an einem Parkplatz direkt am Meer zu nächtigen. Der Campus ist riesig ausgedehnt, die Unigebäude modern und von Parkanlagen umgeben, die Studentenunterkünfte direkt am Strand und auch mit Pools. Hier lässt es sich super studieren und bestimmt auch feiern. Wir fahren noch zu einer Parkanlage hinter dem Campusgelände und essen direkt am Strand unter Palmen zu Abend. Dann stellen wir uns auf den ausgesuchten Parkplatz, ziehen ein Parkticket für die Nacht und legen es in die Windschutzscheibe. Dann mal gute Nacht. Aber gegen 1 Uhr morgens klopft es an unseren Bus. Wir reagieren nicht gleich und das Klopfen wird noch intensiver. Thomas macht also die Schiebetür auf und davor stehen zwei Polizisten die erklären, wir dürften hier nicht auf dem Uni Parkplatz stehen. Thomas erklärt ihnen, dass wir auf einem so ausgezeichneten Gästeparkplatz stehen und auch ein gültiges Parkticket für die Nacht gezogen und bezahlt haben, welches in unserer Windschutzscheibe liegt. Mmh, dann dürfen wir eben nicht im Bus schlafen. Das steht aber auch nicht am Parkplatz, was sonst explizit an Parkplätzen steht, wenn es verboten ist. Also tun die Polizisten mal großzügig und lassen uns stehen und Thomas meint dass dies keine Großzügigkeit ist sondern unser Recht. Egal, Hauptsache sie lassen uns schlafen.Leggi altro

  • Vineyard Church, Hearst Castle, Pismo

    18 agosto 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 29 °C

    Wir wachen morgens auf und haben einen fantastischen Blick auf das Meer. Unter uns legen sich ein paar Wolken wie dicke weiße Kissen über das Meer und Teile der Küste. Wir stehen darüber auf den Klippen der Küste. Es ist ein magisches Bild, wie die Nebel von Avalon über den Meer. Im laufe des Frühstücks lichten sich die Nebelkissen und der Pazifik erstrahlt türkisblau im gleißendem Sonnenschein. Wir fahren wieder zurück nach Cambria, aber machen nochmal einen kurzen Stopp bei den See Elefanten, welche heute früh nicht ganz so viele sind wie gestern Abend. Weiter geht es nach Cambria zur Vineyard Church. Wir werden freundlich empfangen und machen einen mitreißenden Gottesdienst mit. Die Musik ist sehr modern und rockig. Die Predigt ist emphatisch und voller Elan. Der junge Prediger ist bestimmt noch keine 30. Nach dem Gottesdienst und einem Kaffee geht es weiter Richtung Süden. Wir stoppen noch an einigen Stränden. Manchmal ist es kühl und bewölkt und gleich ein paar Kilometer weiter wieder strahlender Sonnenschein und Wärme. Die Küste Kaliforniens ist das wetterwendigste was ich je erlebt habe. Den Abend und die Nacht wollen wir in Pismo Beach verbringen. Tatsächlich kann man auf den Strand fahren, aber für heute Nacht sind alle Stellplätze ausgebucht. Wir können jedoch den Abend am Strand stehen, das Abendessen genießen, dazu ein Glas Rotwein und den Pelikanen zusehen wie sie im Sonnenuntergang über die Wellen gleite. Ein herrlicher Abend, welcher dann so gegen 9 Uhr ein abruptes Ende findet. Die Flut kommt gefährlich nah an unser Buschen und wir wollen vermeiden in den tieferen und weichen Sand zu fahren. Also fahren wir vom Strand runter und stellen uns auf einen Parkplatz direkt oberhalb mit tollem Blick. Das finden jedoch sehr viele und es heiß her mit lauter Musik und so richtig Strandparty. Wir beschließen dass dies nichts für unsere Nacht ist und verziehen uns in ein Wohngebiet dahinter. Bei einem kleinen Park finden wir ein schönes Plätzchen am Straßenrand. Wir liegen schon in den Betten, als eine laute Sirene an uns vorbeifährt und direkt vor uns stoppt. Wir schieben die Plissees etwas vor und sehen einen Krankenwagen, welcher direkt zwei Autos vor uns einen Mann aus seinem Wagen in den Krankenwagen holt und mit lautem Blaulicht wieder abfährt. Das ist ein Ding. Aber um uns hat sich keiner geschert und so verbringen wir dann doch noch eine ruhige Nacht.Leggi altro

  • Paso Robles, Highway No 1, See-Elefanten

    17 agosto 2024, Stati Uniti ⋅ ☀️ 21 °C

    Nach einem schönen Frühstück auf der Terrasse über dem Weinberg, wollen wir der Gastgeberin zu ihrem 60. Geburtstag gratulieren. Wir treffen ihren Mann und die ganzen Helfer an. Sie holen Clare herbei und wir gratulieren ihr und singen ihr auf Deutsch ein Geburtstagslied. Der Man ist so begeistert, dass wir das ganze nochmal für ein Video wiederholen. Clare freut sich total. Wir verabschieden uns und wollen unsere Rechnung für den Wein und die Übernachtung begleichen. Ihr Mann meint jedoch, heute würde Clares Geburtstag gefeiert und so seien wir Ihre Gäste. Wir wären auch zu der Party heute Abend eingeladen. Wir sind ganz gerührt von der herzlichen Gastfreundschaft und bedanken uns. Da wir heute jedoch noch ans Meer wollen, können wir nicht an der Party heute Abend teilnehmen. Dennoch wird die Gastfreundschaft dieses Winzerehepaar, ihr super guter Rotwein und die Nacht im Weinberg für immer einen besonderen Platz in unseren Reiseerlebnissen haben. Wir schauen uns noch Paso Robles an, einen hübschen kleinen Ort mit schönen Parkanlagen, netten Geschäften und schnuckeligen Restaurants. Nach einem leckeren Eis fahren wir runter an den Pazifik. Es ist ein schöner sonniger Nachmittag und so wandern wir am Sandstrand entlang und genießen die Brise, das Meer und den feinen Sandstrand. Wir fahren weiter, denn wir wollen noch Hearst Castle besichtigen. Es hat bis 17 Uhr auf. Wir kommen kurz vor 16 Uhr an und werden schon nicht mehr reingelassen. Der letzte Touristenbus ist vor 10 Minuten um 15:30 abgefahren. Wir müssen die Besichtigung auf morgen verschieben. Weiter geht die Fahrt nach Norden, das letzte Stück bis zu der Erdrutsch Absperrung die uns von Süden kommend schon den Highway 1 versperrt hat. Wir stoppen noch und beobachten eine Herde See-Elefanten, welche sich am Strand sonnen. Diese Tiere sehen durch ihre überlange Nase wirklich ulkig aus. Eben wie ein Seehund mit Rüssel und etwa doppelt so dick. Sehr interessant. Kurz vor der Erdrutsch Absperrung gehen wir schön in einem kleinen Restaurant essen. Auf der Terrasse haben wir Sicht auf das Meer und können die untergehende Sonne genießen. Kurz hinter dem Restaurant finden wir einen schönen Stellplatz für die Nacht mit atemberaubender Aussicht über das Meer und Big Sur.Leggi altro

  • Sequoia NP Mineral King - Paso Robles

    16 agosto 2024, Stati Uniti ⋅ ☁️ 13 °C

    Wir fahren die kleine Bergstraße hinauf zum Mineral King Valley. Wir hatten schon gestern von dem Aussichtsfelsen ein Wildfeuer gesehen. Heute fahren wir ziemlich nahe vorbei. Auf der anderen Seite des Tales brennt der Wald auf der Bergspitze. Wir fahren in das Tal durch große Sequoia Wälder. An einem Wanderparkplatz halten wir an und frühstücken. Zwei Mädels kommen mit dem Auto an und wollen loswandern. Dann breiten sie eine große Plastikplane neben uns aus. Was wollen die wohl damit? Dann fahren sie ihr Auto darauf und binden die Seiten hoch. Sie packen somit ihr Auto von unten ein. Was soll das? Wir fragen sie und bekommen die Antwort, dass sie mehrere Tage wandern wollen und so ihr Auto vor Murmeltieren schützen wollen, welche von unten in den Motor kommen und alles mögliche annagen. Wirklich skurril. Das haben wir noch nie gehört. Eine Rangerin kommt vorbei und fragt uns ob wir hier genächtigt haben. Als wir verneinen und ihr erklären, dass wir nur frühstücken ist sie zufrieden. Den Mädels erzählt sie, dass keine Murmeltiere unterwegs sind und die packen daraufhin tatsächlich ihr Auto wieder aus. Seltsam. Wir fahren weiter und genießen noch einen Kaffee in der schönen Lodge bis wir am Ende des Tals parken und zu einem See hochwandern wollen. Doch inzwischen hat der Wind gedreht und pustet den ganzen Qualm von dem Waldbrand das Tal hoch. Wir wandern los, aber die Sicht wird immer diesiger und die Luft riecht schwer nach Rauch. Wir laufen Berg hoch und atmen so den Rauch tief ein. Das ist bestimmt auf Dauer nicht gesund und wir beschließen, die Wanderung abzubrechen. Das ist sehr ärgerlich, denn wir sind so lang das abgelegene Tal heraufgefahren und jetzt das. Aber es ist nicht zu ändern. Wir fahren zurück und sehen Helikopter eifrig das Feuer löschen. Daher die enorme Rauchentwicklung – wenn das Wasser auf die Flammen fällt raucht es wie verrückt. Aber irgendwie müssen sie das Feuer ja eindämmen. Wir fahren das Tal wieder zurück und dann Richtung Meer. Heute wollen wir bis Paso Robles kommen und möglichst in einem Weingut übernachten. Ich schaue, welches Weingut noch am späten Nachmittag auf hat. Wir fahren das für uns nächstgelegene Weingut an. Als wir dort ankommen, kommt eine Frau an das Auto und fragt ob wir von Harvest Host hier sind. Wir verneinen und fragen ob wir eine Weinprobe machen können. Sie meint sie seien gerade bei der Vorbereitung ihrer 60sten Geburtstagsfeier morgen, aber wir könnten gerne ihren Wein probieren. Wir können uns hinstellen wo wir wollen und bekommen vorzüglichen Wein zu probieren. Der Wein schmeckt sehr französisch. Kein Wunder, denn die Besitzerin hat das Weinmachen in Frankreich gelernt. Sie ist eigentlich Australierin und hat einen indischen Man, dem sie das Weingut zum 60sten Geburtstag geschenkt hat. Das nenne ich mal ein Geschenk. Der Mann stößt auch zu der Probe dazu. Er ist wirklich sehr bewandert, was Weine anbetrifft und lädt uns ein hier, über Nacht stehen zu bleiben. Sie hätten zwar leider keine Zeit sich abends um uns zu kümmern, da sie ja die Party vorbereiten müssen, aber wir können trotzdem gerne bleiben. Wir nehmen uns noch eine Flasche Wein für das Abendessen mit und stellen uns vor eine große Panoramaterrasse mit Blick über die Weinberge. Mit einem guten Gläschen Wein in der Hand geht dieser schöne Tag zu Ende.Leggi altro

  • Sequoia NP - Tokopah Falls, Sherman Tree

    15 agosto 2024, Stati Uniti ⋅ ☁️ 24 °C

    Nach einer ruhigen Nacht geht es weiter zum anderen Teil des Sequoia Parks. Vorbei an klaren, türkisfarbenen Seen. Im Park machen wir eine Wanderung zu den Tokopah Falls und fahren danach zum Sherman Tree. Dieser ist der voluminöseste (1.486,9 m³) lebende Baum der Erde. Sein Alter wird auf 1900 bis 2500 Jahre geschätzt. Wir sind wieder schwer beeindruckt. Von dort geht es zum Morp Rock. Rebekka steigt kurz vorher aus um noch eine kleine Wanderung durch den eindrucksvollen Sequoia Wald zu machen. Wir wandern auf den Morp Rock, von wo aus wir einen tollen Blick über den gesamten Nationalpark und bis in die Ebene Richtung Meer haben. Hier oben warten wir auf Rebekka, die aber recht bald ankommt, sie muß einen richtig schnellen Schritt drauf gehabt haben. Zusammen fahren wir weiter an dem Baum vorbei, welcher vor etwa 50 Jahren umgefallen ist. Anstatt den riesigen Baum wegzuräumen, hat man einfach den Teil, der über der Straße lag ausgeschnitten, so dass ein Auto durchfahren kann. So ist ein Quertunnel durch den Sequoiabaum entstanden, welcher heute nun eine Touristenattraktion ist. Jeder fährt hier mit seinem Auto durch. Unser Buschen ist leider zu hoch und so müssen wir außen herum fahren. Rebekka klettert nur auf den umgestürzten Baumriesen und wir fotografieren sie auf dem Baum, während ein Auto hindurch fährt. Wir haben Hunger und beschließen, unter einem der gigantischen Bäume zu Abend zu essen. Das ist ein wirklich einmaliges Ambiente. Dann fahren wir eine tolle Panoramastraße aus den Park heraus und dann weiter, wieder in den Nationalpark hinein, Richtung Mineral King Valley. Die Anfahrt erstreckt sich auf 80 km über eine kleine kurvenreiche Bergstraße. Es wird schon dunkel und so suchen wir uns einen halbwegs ebenen Platz am Straßenrand. Des Nachts fährt kein Auto die Straße entlang und so verbringen wir eine ruhige Nacht.Leggi altro