Am Südchinesischen Meer
6 de marzo, Malasia ⋅ ☁️ 29 °C
Wir möchten während unseren letzten Reisetagen noch das klare Meer von Malaysia geniessen. Von Kota Kinabalu nehmen wir am Donnerstag spätabends ein Taxi, das uns in zwei Stunden zur Dragon Pearl Beach bringt. Dort warten wir im Dunkeln auf das Boot, mit dem wir abgeholt werden zum Bigfin Ressort. Wir müssen nicht allzu lange warten - schon nähert sich ein kleines Motorboot und fährt auf den Sandstrand. Der Einstieg zum Boot ist nur durchs Wasser möglich - wir ziehen unsere Schuhe aus und waten zum erstenmal durch dieses wunderbar warme Meer.
Das Bigfin Ressort liegt auf der anderen Seite der kleinen Bucht und ist nur via Wasserweg erreichbar. Wir werden herzlich begrüsst vom „Big Boss“, der uns gleich alle Regeln in kürzester Zeit und mit einem sehr eigenen Akzent erklärt. Wir dürfen uns noch verköstigen am Abendbüffet in der offenen Halle, und schon können wir eines der acht Häuschen am Hang beziehen. Hinter üppig blühenden Sträuchern liegt ein kleiner Balkon, das ist der EIngang zum Zimmer mit anschliessendem einfachen Badezimmer. Es gibt nur kaltes Wasser, wobei dieses immer ein wenig aufgewärmt wird in der Wasserleitung. Strom gibt es nur während einigen Abendstunden, wenn der Generator läuft. Sonst reichen die Solarpanels für die Versorgung der Deckenventilatoren während der Nacht - und diese sind wirklich Gold wert!
Hier schlafen wir ein mit dem Meeresrauschen in den Ohren und erwachen vom wunderbar melodiösen Gesang der Vögel - ein richtiges Paradies. Die Mahlzeiten werden jeweils frisch gekocht vor Ort, der „Big Boss“ ist ein guter Koch, und er hat tatkräftige Unterstützung. Im Ressort arbeiten ziemlich viele Personen, jüngere und ältere. Das Gelände wird peinlichst sauber gehalten, herabfallende Blätter werden täglich entfernt. Für uns ist es nicht ganz klar, ob hier alle zu einem Familienclan gehören oder ob sie tatsächlich angestellt sind. Der „Big Boss“ jedenfalls ist jeden Tag anwesend, er brauche keine freien Tage, meint er. Eine kleine Truppe ist verantwortlich für das Tauch-Angebot (Bigfin-Divers).
Am Freitag erkunden wir den Strand, schwimmen im flachen Wasser und beobachten die anderen Gäste bei ihren Aktivitäten. Fast alle, die ins Wasser gehen, tragen lange Kleider, denn es besteht die Gefahr von giftigen Quallen, die hier auftreten können. Auch wir tragen immer ein T-Shirt, das hat uns der „Big Boss“ dringend empfohlen. Trotzdem komme ich am Freitagnachmittag in Kontakt mit einer solchen Qualle - zum Glück nur ein Tentakel am Unterschenkel. Wir behandeln die Stelle mit Essig, und schon bald ist das schmerzhafte Brennen erträglich.
Die häufigen Wechsel vom sehr heissen Wetter draussen zu den stark gekühlten Innenräumen in den vergangenen Tagen haben Auswirkungen auf die Gesundheit von Toni. Am Freitag und Samstag ist er sehr schlapp, eine Erkältung macht sich bemerkbar. Der Ausflug, den wir am Freitagnachmittag mit dem Kajak zur kleinen Insel machen, ist für ihn kein Genuss. Mit genügend Ruhe erholt er sich dann aber rasch, so dass wir am Sonntag erneut zur Insel rudern und dort ausgiebig schnorcheln.
Am Montag geht es zurück mit dem Boot und nach Kota Kinabalu zum Flughafen. Wir fliegen mit der Air Asia nach Singapur, um uns auf den Rückflug am Dienstag vorzubereiten.Leer más
Die grossen Fünf in Borneo
4 de marzo, Malasia ⋅ ☁️ 30 °C
Wir fahren in den drei Tagen mehrmals mit den offenen Booten durch den River Kinabatangan und durch einen Seitenarm. Wir erfahren, dass es in dieser Region „the big five of Borneo“ in der Wildnis zu beobachten gibt - wenn man Glück hat! Es sind die 5 für Borneo typischen Tiere, die alle unter einem hohen Schutz stehen: Der Orang-Utan, der Proboscis Affe (Nasenaffe), der Borneo Elefant, der Vogel „Rhinozeros Hornschnabel“ und das Salzwasser Krokodil. Unser Führer ist während unseren Ausfahrten immer am Beobachten und am Abschätzen, welche Orte zu welcher Zeit günstig sein könnten für die Beobachtung einzelner Arten. Die Vögel sehen wir vor allem am Abend. Neben dem Rhinozeros Hornschnabel gibt es noch andere eindrückliche grosse Vögel, die hoch über dem Regenwald sitzen, beobachten und dann plötzlich davon schweben. Den Orang-Utan sehen wir zufällig, er ist weit entfernt am Turnen auf einem hohen Baum.
Dem Krokodil begegnen wir am späteren Abend, es ruht am Ufer - fast unbemerkt. Und schon taucht das mächtige Tier ins Wasser und verschwindet. Den Proboscis Affen begegnen wir mehrmals, sie leben in grossen Gruppen, sie wirken verspielt und unternehmungslustig.
Für die Elefanten fahren wir extra früh am Nachmittag los, weil man die Erfahrung gemacht hat, dass die Herde flussabwärts zieht, und dass sie am Nachmittag am Fluss zu sehen sind. Wir kommen genau zur richtigen Zeit, und wir sind sehr beeindruckt von der Grösse der Tiere, die sich hier durch den dichten Wald vorwärts bewegen. Die Borneo Elefanten werden auch „Pygmy Elefants“ genannt, weil sie die kleinsten Elefanten sind, die es überhaupt gibt. In einem Seitenarm treffen wir dann unvermutet auf den Elefantenbullen, der gerade durch den Fluss schwimmt. Das ist der Leitbulle, der jeweils vor der Herde das Revier erkundet.
Nach drei Tagen haben wir tatsächlich die grossen Fünf in der Natur beobachten können - wir hatten Glück, meinen die Sachverständigen.
Wir fahren auf dem gleichen Wasserweg zurück nach Sandakan und dann zum Rainforest Discovery Center. Dort kann man von einem „Baumwipfelpfad“ aus die Tiere direkt in den Bäumen beobachten. Als wir dort ankommen, regnet es so richtig „regenwaldmässig“, und wir können lediglich die wunderbaren alten und hohen Bäume bewundern. Von weitem sehen wir noch zwei verschiedene Eichhörnchenarten und am Boden begegnen wir einer Viper, die zu den sehr giftigen Schlangen gehört.
Damit ist unsere Zeit im Regenwald abgeschlossen, eine einmalige und sehr stimmige Erfahrung von einem uns eigentlich unvorstellbaren Naturphänomen.Leer más
Tiere im Regenwald rund um die Lodge
4 de marzo, Malasia ⋅ ☁️ 30 °C
Bereits am ersten Abend erfahren und sehen wir unheimlich viel. Wir haben ein dichtes Programm. In den frühen Abendstunden fahren wir ab zur ersten Ausfahrt mit den offenen Booten und lassen uns die besonderen Tiere erklären. Die meisten Namen können wir uns natürlich nicht merken - auch deshalb, weil die malayischen Leute hier mit einem sehr speziellen Akzent Englisch sprechen.
Es ist erstaunlich, welche Tiere und Pflanzen uns bereits in der Umgebung der Lodge begegnen. Die beiden Schlangen, denen wir begegnet sind, sind zum Glück harmlos.Leer más
Von Sepilok nach Sukau
3 de marzo, Malasia ⋅ ☁️ 30 °C
Am Dienstag starten wir eine dreitägige Tour in den Regenwald. Wir werden im Hotel abgeholt und dann zum Sepilok Orang-Utan Rehabilitations Center gefahren. Dort werden verletzte Tiere oder allein gelassene Jungtiere aufgepäppelt und zurück in die Wildnis integriert. Von einer Halle aus und später an einem anderen Ort im Freien finden Fütterungen statt. Die Orang-Utan sind frei und können entscheiden, ob sie vom Angebot profitieren wollen. Sepilok befindet sich mitten in einem Stück Primär-Regenwald, d.h. Hier wurde noch nie systematisch Holz geschlagen, die höchsten Bäume sind mehrere hundert Jahre alt. Dieser Urwald hat Ähnlichkeit mit dem Regenwald in Neuseeland, hier ist einfach alles noch ein bisschen üppiger - mehr Schmarotzerpflanzen an den Bäumen und viele Pflanzen, die hoch oben an den Bäumen kleben und mit Luftwurzeln gedeihen.
Wir beobachten die eindrücklichen Orang-Utan, deren Gebaren und die Machtspielchen mit den frechen Makaken. Wir erfahren, dass Orang-Utan einzeln unterwegs sind, meistens ein Weibchen mit einem Jungen und eventuell einem zweiten älteren, d.h. Früher geborenen Kind. Die Männchen leben etwas unabhängiger. In der Wldnis ist es äussert schwierig, Orang-Utan zu beobachten, da sie hoch oben in den Bäumen leben und ständig unterwegs sind. Sie machen jeden Tag ein neues Nest zum Übernachten, jedes Tier einzeln, wobei sich das Nest der Jungtiere in der Nähe der Mutter befindet.
Nach diesem eindrücklichen Start werden wir mit einem Schnellboot zur Sukau Rainforest Lodge gebracht, einem Luxushotel am Kinabatangan Fluss mitten im Regenwald. Hier wird alles mit dem Schiff transportiert, es gibt keinen Zugang via Strasse.
Wir werden vom gesamten Team begrüsst und umfassend informiert, schliesslich können wir unser Häuschen mitten im Regenwald anschauen und uns einrichten.Leer más
Ankommen auf der Insel Borneo
1 de marzo, Malasia ⋅ ☁️ 29 °C
Früh am Sonntagvormittag machen wir uns auf zum Flughafen Changi, Singapur. Mit der Air Asia fliegen wir in den Norden der Insel Borneo, also müssen wir nun in Malaysia einreisen. Zum Land Malaysia gehört ein Teil der Halbinsel am Golf von Thailand nördlich von Singapur und dann noch ein grosser Teil der Insel Borneo. Wir werden auf unserer Reise nur letztgenannten Teil kennenlernen.
Nach gut zwei Stunden Flug kommen wir an in Kota Kinabalu. Bereits am Flughafen fällt auf, dass hier alles ein bisschen einfacher und bescheidener organisiert wird. Innert Kürze sitzen wir im Taxi zu unserem Hotel in der Stadt. Die zwanzigminütige Fahrt kostet 30 Malaiische Ringgit, das sind etwa 6 CHF. Wir werden in gebrochenem Englisch herzlich empfangen. Das Hotel strahlt die Eleganz der britischen Vergangenheit aus - einfach ein bisschen abgenutzt, dafür mit rotgoldenen Plastikdekorationen aufgemotzt.
Kota Kinabalu ist die Hauptstadt vom Bezirk Sabah, sie ist bekannt für die grossen Märkte mit Fischen, Gemüse und Strassenküchen. Auf unserem Stadtbummel werden wir richtiggehend überrannt mit Angeboten. Es wird in grossen Töpfen gekocht und dann nach Wunsch abgemessen und ins gewünschte Gefäss abgefüllt. Wir kennen die Speisen natürlich alle nicht, aber es sieht farbig und vielfältig aus, was da gekocht wird. Viele Händler in der Nähe des Hafens bieten Fisch und Meerestiere an, zum Teil könnte man diese auch gleich kochen lassen. Für unser Hygienegefühl ist diese Fülle an verderblichen Frischwaren direkt vor den vorbeiziehenden Passanten und nahe vom Strassenverkehr doch etwas bedenklich. Wir verköstigen uns deshalb später in einem Restaurant mit einheimischen Speisen (Fisch und Schwein mit Reis und Ceylonspinat). Der Lebensstandard hier ist deutlich tiefer als in Singapur, vereinzelt sehen wir bettelnde Kinder und Menschen auf der Strasse.
Ein grosser Teil der Bevölkerung sind Muslime, ganz viele Frauen tragen den Hidschab.
Am Montagmorgen fliegen wir bereits weiter nach Sandakan, das ist der Ausgangspunkt zur Region, wo der urspüngliche Regenwald noch vorhanden ist, und wo wir die einzigartigen Tiere beobachten möchten.
Hier haben wir für eine Nacht ein sehr luxuriöses Hotel gebucht. Wir geniessen dort das Leben am Schwimmbad und das vorzügliche Essen. Das hoteleigene Restaurant bietet während des Ramadans am Abend ein grosses Buffet an, bereits am Vormittag beginnen sie mit dem Grillieren von zwei Lämmern. Wir profitieren natürlich von diesem Angebot, das rund fünfzig unterschiedliche Speisen umfasst, und wir können die typische Küche ausgiebig ausprobieren. Wir erhalten auch einen guten Eindruck davon, wie sich die Muslime hier kleiden für einen besonderen Anlass. Wunderschöne lange Röcke und elegante Hidschabs tragen die Frauen, lange oder halblange Kittel aus feinem leichtem Stoff die Männer.
Am Nachmittag wandern wir vom Hotel in die Stadt Sandakan, die zweitgrösste Stadt im Bezirk Sabah. Erneut treffen wir auf unzählige kleine Läden und Markstände, hier sind es eher Kleiderläden. Typisch für Sandakan sind die vielen Wandmalereien - alle bereits ein wenig verblasst. An mehreren Orten stehen Gedenktafeln oder Mahnmale, welche an den „Todesmarsch von Sandakan“ 1945 erinnern, als die Japaner ihre Kriegsgefangenen zwangen, quer durch den Dschungel zu marschieren. Nur vier Australier überlebten den Marsch - dank der Hilfe von Einheimischen.Leer más
Singapur - Kultur, Natur, Spektakel
27 de febrero, Singapur ⋅ ☁️ 31 °C
Am Freitag und am Samstag sind wir erneut unterwegs in Singapur. Es ist sehr einfach, zu Fuss und mit Untergrundbahn oder Bus an die gewünschten Orte zu gelangen. Der Verkehr ist bestens organisiert, es ist einfach etwas ungewohnt, über 6 Autospuren hinweg eine Strasse zu überqueren. Im Peranakan Museum erfahren wir mehr über die für Singapur typische Art der künstlerischen Gestaltung. Es ist eine Verschmelzung von chinesischen, malayischen und europäischen Einflüssen, eine eigenständige Kultur.
Die Exponate zeigen, wie sehr detailversessen Ornamente geschaffen worden sind.
Als wir durch die Ausstellung streifen, begegnet uns eine Gruppe Kinder, wahrscheinlich ein Kindergarten. Die Kinder wirken sehr brav und wohlerzogen. Sie verstehen wahrscheinlich wenig von dem Gezeigten, aber sie verhalten sich alle anständig und ruhig. Bezüglich der Kindererziehung hat der Staat anscheinend ziemlich mitzureden, uns ist ein Plakat aufgefallen in der Untergrundbahn, das die Eltern anweist, mindestens 3 Mal im Tag mit den Kindern laufen zu gehen.
Der Botanische Garten ist sehr sauber, fast ein wenig steril gestaltet - eine grosse grüne Oase. Die Bäume sind alle mit einem Schild versehen, und wir können lesen, dass der gesamte Garten digitalisiert worden sei - jedes Bäumli hat also einen Platz im Computer gefunden….
Rund um die grossen Bäume wurde eine Schicht mit Bodendecker gelegt, und dann wird dieser Kreis sogar noch eingezäunt. Der Orchideen-Garten ist mit den unterschiedlichsten Arten gestaltet, viele wurden wahrscheinlich vor Kurzem eingesetzt, denn sie blühen alle gleichzeitig, es gibt kaum dürre Blätter oder überlange Luftwurzeln. Es ist höchst beeindruckend, welcher Aufwand hier geleistet wird. Der gesamte botanische Garten wirkt sehr grün und gesund - es fehlen einfach die Vögel, so wie wir es von Neuseeland und Australien gewohnt sind. Wir fragen uns, ob hier die Nahrungsgrundlage fehlt. „Die wenden zu viel Unkrautvertilger an“, meint Toni. Schliesslich begegnen wir doch noch einigen wilden Tieren.
Am Freitagabend fahren wir für einen kurzen Augenschein zum „Garden of the Bay“. Die Beleuchtung der Anlage zusammen mit dem Hotel Marina Bay Sands ist sehr opulent, aber auch zauberhaft und inspirierend. Plötzlich sehen wir auf der anderen Seite der Bay ein Feuerwerk steigen - ist dies vielleicht extra für uns? Mitnichten! Wir erfahren, dass an diesem Ort jeden Abend ein Feuerwerk gezündet wird. Hier ist einfach alles möglich, und es wird kein Aufwand gescheut. Am Samstag fahren wir zur Siedlung „Pinnacles@Duxton“, das ist ein Bauwerk bestehend aus 7 Hochhäusern, die in der Mitte und übers Dach miteinander verbunden sind (im 26. und im 50. Stockwerk). Diese Hochhäuser wurden durch den Staat geplant und verwirklicht und stehen seit 2010 der Bevölkerung zur Verfügung. Anscheinend wurden die fast 2000 Wohnungen verkauft, aber zu einem kontrollierten Preis. Die periodisch nötigen Renovationen übernimmt der Staat. In Singapur leben mehr als 70% der Bevölkerung in staatlichen Wohnungen, ein erstaunlich hoher Anteil. Nach längerem Suchen und Herumfragen finden wir den Eingang, den Besucher nehmen können, um in den 50. Stock zu gelangen. Wir lassen die imposante Aussicht von allen Dächern der Gebäude auf uns wirken und stellen fest, dass es in der Nachbarschaft noch höhere Gebäude gibt.
Am Abend besuchen wir die älteste Siedlung, welche durch die staatliche Initiative errichtet wurde: Das Wohnquartier „Tiong Bahru“ mit einer Markthalle und einer Halle, in der die Strassenküchen untergebracht sind - ein lebendiges und quirliges Quartier.Leer más
Singapur, erste Eindrücke
26 de febrero, Singapur ⋅ ⛅ 30 °C
Wir kommen sehr früh am Donnerstagmorgen an in Singapur, und wir haben viel zu organisieren bei der Ankunft. Zum erstenmal reisen wir auf eigene Faust in einem asiatischen Land, aber zum Glück sprechen hier die meisten Leute englisch. Mit etwas Internetrecherche finden wir einen Ort am Flughafen, wo wir die unförmigen Koffer für 13 Tage aufbewahren lassen können. Danach lösen wir die ÖV Karte für die kommenden drei Tage und schon sind wir auf dem Weg in die Stadt. Wir deponieren unser Gepäck im Hotel und suchen vorerst einen schönen Ort, wo wir uns hinsetzen und einen Kaffee oder Tee trinken können. Im Aussenbereich eines Restaurants am Singapore River erhalten wir das Gewünschte. Wir entschliessen uns, weiter dem Fluss entlang zu laufen und kommen vorbei an vielen Hotels, Bars und Restaurants. Die meisten sind am Vormittag noch nicht offen, aber bereits sehen wir die Meerestiere in den Aquarien, die wohl im Laufe des Tages gekocht werden.
Schliesslich landen wir bei einer der grössten Touristenattraktionen, beim „Merlion“, dem Symbol von Singapur. Es ist eine Figur, die sich zusammensetzt aus dem Schwanz einer Meerjungfrau (Mermaid) und dem Kopf eines Löwens - eine etwas sehr künstliche Figur, unserer Meinung nach, aber ein begehrtes Fotosujet.
Gegen Mittag wird es wirklich sehr heiss, und wir erleben nun die für Singapur bekannte Temperatur hautnah. Trotzdem wandern wir weiter Richtung Meer und besuchen weitere bekannte Orte, die sich auf dem aufgeschütteten Land ausserhalb der ursprünglichen Bucht befinden. Einerseits das Marina Bay Sands Hotel - ein Hochhaus, das aussieht wie ein Schiff über den Wellen und andererseits den „Garden of the Bay“, künstlich angelegte Gärten mit hohen Skulpturen, die aussehen wie grosse Blüten.
Wir sind völlig überwältigt von der Perfektion der verschiedenen Anlagen, hier wird Natur von Menschenhand geschaffen, die sehr verspielt und zum Teil auch kitschig wirkt.
Am Abend kehren wir zurück zum Hotel und tauchen dann ein in die nahe gelegene Chinatown, eine sehr farbige und lebendige Gegend - noch fast ohne Hochhäuser. Dort treffen sich die Einheimischen, und hier sehen wir auch viele ältere Menschen. Auf einem Platz sind sie versammelt, zum Teil im Rollstuhl, und sie geniessen die Karaoke-Vorträge - sie klatschen, tanzen oder schlagen den Rhythmus.Leer más
Phillip Island
23 de febrero, Australia ⋅ ☀️ 19 °C
Wir fahren weiter Richtung Melbourne und machen einen Zwischenhalt am Cape Liptrap, um uns von der wilden Küste des Wilsons Promontory zu verabschieden. Ein richtig fotogener Leuchtturm erwartet uns an diesem einsamen Ort. Für unseren obligaten Kaffeehalt fahren wir danach nach Meeniyan zu einer anscheinend sehr bekannten Bäckerei, wo wir geschützt vom Regen unter einem Vordach die feinen Süssigkeiten geniessen können.
In Inverloch wandern wir dem Strand entlang bis es dann auch dort zu regnen beginnt und wir weiterfahren bis Phillip Island. In Woolamai treffen wir schliesslich Marg wieder, hier wohnt ihre Tochter in einem kleinen Haus mit grosser Terasse. Marg hat für uns eine Übernachtungsmöglichkeit im Ferienhaus einer Freundin organisiert für die kommenden vier Nächte. Wir richten uns gemütlich ein in diesem komfortablen Haus in Wimbledon Heights.
Die kommenden Tage geben uns einen umfassenden Eindruck von der Insel - obschon wir die Pinguine, die hier jeden Abend an Land kommen, nicht sehen können. Die Eintritte zur Pinguinparade, wie das Naturphänomen genannt wird, seien schon seit Wochen ausverkauft, meint Marg, der Grund sei das chinesische Neujahr und die zusätzlichen Touristen, die damit auf die Insel kommen.
Wir schauen uns die Bucht, in der die Pinguine landen, bei Tag an. In einigen Nestern am Hang kann man erkennen, dass sich hier ein Pinguin zurückgezogen hat. Es ist aktuell die Zeit der Mauser für die ausgewachsenen Pinguine. In dieser Zeit verlassen sie das Nest nicht, denn sie können nicht schwimmen. Es hätte also sowieso nicht so viele Pinguine gehabt, die am Abend am Strand landen - Pech für die chinesischen Touristen….
Wir erkunden fast jeden Arm der Insel, wobei die Tour rund ums Cape Woolamai die spektakulärste Wanderung ist. Die Wellen branden hier mit grosser Wucht an den Strand und an die Felsen, und oberhalb der Klippen sehen wir die Spuren von unzähligen Vögeln. Es sind die „Mutton Birds“ oder „Shear Water“, die hier ihre Jungen in kleinen Bodensenken ausbrüten. Während des Tages sieht man nur die Spuren und die Löcher, aber am Abend kommen die grossen Vögel vom Meer. Sie kreisen in rasantem Tempo über die Insel und bringen den Jungen Futter.
Am Montagnachmittag machen wir eine Schiffstour bis zu den Felsen etwas ausserhalb von den Pinguinfelsen, zu den „Nobbies“. Dort draussen befindet sich eine riesige Kolonie Seebären. So viele zusammen haben wir in Neuseeland nie gesehen. Die Jungtiere über das Schwimmen im Wasser, sie springen und tauchen wie wild im unruhigen Wasser, denn hier prallen mächtige Wellen auf die Felsen.
Mit einem Kaffee im Restaurant in Woolamai verabschieden wir uns von Marg und fahren nach Melbourne, wo wir dem Yarra River entlang flanieren und durch einige Gassen rund um den Queen Victoria Market. Melbourne wirkt auf uns ziemlich hektisch und kühl, die Strassen in der Innenstadt werden gesäumt von modernen, Hochhäusern, die wenigen kleineren und älteren Bauten werden fast verdrückt dazwischen.
Am Abend bringen wir unser Mietauto zurück und lassen uns zum Flughafen führen. Der Flug nach Singapore startet kurz nach Mitternacht.Leer más
Wilsons Promontory
21 de febrero, Australia ⋅ ☀️ 24 °C
Wir fahren Richtung Melbourne und machen einen längeren Halt in Port Albert. Dort soll es gute Fish und Chips geben, was wir gleich ausprobieren. Wir wandern ein wenig der Landzunge entlang und beobachten die vielen Bootsbesitzer beim Ein-und Auswassern. Beim General Store im Ort gibt es einfach alles, was man dringend braucht in Australien: Benzin, Lebensmittel, frischen Kaffee, Bier und Wein und die Post. Es ist erstaunlich, was hier auf kleinem Raum alles angeboten wird.
Dank unserer Freundin Marg aus Australien können wir mit ihr zusammen in einem Haus der Mitarbeitenden vom Nationalpark Wilsons Promontory in Yanakie übernachten. Es ist eine Übergangsbehausung etwas ausserhalb des Parks, die im Moment nur von einer Bekannten der Familie genutzt wird. Wir richten uns dort ein und schauen uns den Strand beim Eingang der Halbinsel auf der Ostseite an. Dort im geschützten Bereich des Bays ist das Wasser sehr ruhig und ein bisschen trüb.
Am Abend gehen wir noch auf die Suche nach nachtaktiven Tieren rund um das Haus, können aber keine beobachten. Dafür ist der Sonnenuntergang wunderschön!
Am Samstag fahren wir in den Nationalpark bis zum offiziellen Parkplatz am Tidal River. Von dort aus machen Toni und ich eine Wanderung, die vorbei führt an den schönen Buchten auf der Westseite (Squeky Beach, Picnic Bay und Whisky Bay) - ein Wanderweg, der erst in den letzten Jahren erstellt wurde. In der Whisky Bay treffen wir Marg und springen in die erfrischenden Wellen.
Am Nachmittag machen wir eine zweite Wanderung mit Marg zu Millers Landing, das ist ein Ort auf der Ostseite. Hier ist es viel trockener, es wachsen fast nur Banksia-Büsche und „Grass-Trees“. Draussen in der Bucht haben wir eine schöne Aussicht auf das mit Mangroven überwachsene Ufer, aber bis zum Wasser gibt es gar keinen Durchgang.Leer más
Raymond Island
18 de febrero, Australia ⋅ ☀️ 22 °C
Wir fahren in die Region der grossen Küstenseen, den „Gippsland Lakes“. Die Ablagerungen über Jahrtausende aus dem Meer bilden hier eine Barriere, die das Hinterland vom Ozean trennt. 1889 wurde ein künstlicher Zugang in die Dünen gegraben („Lakes Entrance“), so dass hier auch ein Hafen für die Schiffe entstehen konnte. Seither zirkuliert das Meerwasser und die Seen enthalten Salzwasser.
Wir übernachten auf Raymond Island, eine Insel vor Paynesville, am Lake King gelegen. Diese Insel ist nur mit einer Fähre erreichbar, und es bestehen gewisse Vorgaben bezüglich Tier- und Naturschutz. Es leben viele Koalas hier, und auch viele andere Tiere zeigen sich gerne den Passanten.
Bereits beim Frühstück kommen Känguruhs vorbei, und am Strand sind schwarze Schwäne und verschiedene kleinere Wasservögel Dauergäste. Die Vögel sind ebenfalls sehr zutraulich, auch deshalb, weil der Vermieter uns Vogelfutter bereit gestellt hat, und wir dies grosszügig verfüttern.
Am Abend wandern wir auf dem „Koalatrail“, das ist die grosse Attraktion hier auf der Insel. Wir spazieren vorbei an den Eukalyptusbäumen und halten Ausschau nach Koalas, die hier in den Bäumen sitzen. Vorerst entdecken wir nicht allzu viele, und diese sitzen weit oben und schlafen wahrscheinlich. Erst später wachen sie auf, und wir können immer wieder das typische laute Grunzen hören. So treffen wir auch auf muntere Tiere, die sich gerne filmen lassen.
Am nächsten Morgen sitzt plötzlich ein „Rosella“ auf dem Stuhl vor unserem Eingang und fordert lautstark Futter. Weil wir nur beobachten und keine Kerne bereitstellen, fliegt dieser Vogel sogar an unser Fliegengitter und wird noch eindringlicher. Schliesslich macht er sich davon, wir öffnen die Eingangstüre und stellen die gewünschten Samen bereit.
Am Donnerstag fahren wir dem Lake King entlang nach Metung und besuchen dort das Thermalbad. Das sind verschiedene Warmwasserbecken, schön angeordnet am Hang - alles ist draussen und zum Teil beschattet durch Bäume. Wir geniessen ein sehr entspannendes Badeerlebnis.Leer más
Orbost, Buchan und Buchan Höhle
17 de febrero, Australia ⋅ ☀️ 32 °C
Die nette Kellnerin im Marlo Hotel empfiehlt uns, einen Ausflug nach Buchan zu machen - zu den Buchan Höhlen. Das sei nicht so kommerziell, und dort gehe man hin, wenn man von der Region sei, z.B. mit der Schule.
Da es heute bereits am Vormittag sehr heiss ist, macht dieser Höhlenbesuch umso mehr Sinn für uns. Wir fahren über Land nach Orbost, wo wir uns ein wenig umschauen und natürlich unseren obligaten Kaffee trinken. Danach geht es entlang einer Regionalstrasse nach Buchan - mitten durch den australischen Busch. Hier ist es sehr einsam, uns begegnen nur etwa zwei Autos - dafür sehen wir grosse Warane, die gemütlich auf der Strasse spazieren. In Buchan machen wir vor der Tour eine Pause im Caves Hotel, um abzukühlen, denn draussen ist die Hitze kaum mehr zu ertragen.
Die Höhlen in Buchan sind typische Kalkstein-Karsthöhlen. Wir besuchen nur die eine der beiden begehbaren Höhlen, eine enge Höhle mit wunderbar hell glänzenden Stalaktiten und Stalagmiten, alles ein bisschen märchenhaft. Deshalb heisst sie „Fairy Cove°. Die Höhle wurde anfangs 20. Jahrhundert entdeckt durch einen Höhlenspezialisten, der vom viktorianischen Staat angestellt worden war. Viktoria wollte unbedingt auch eine Höhle als Touristenattraktion haben, gleich wie die beiden „Konkurrenten“ Queensland und New South Wales. Die Staaten South Australia, Western Australia und Northern Territory waren zu dieser Zeit wohl noch nicht so weit entwickelt…..
Ob sich der Aufwand von damals gelohnt hat, können wir grad nicht beurteilen. Die ganze Anlage wirkt etwas verstaubt, und es kommen nur wenige Besucher auf unsere Tour. Uns hat es in der „Feenhöhle“ jedenfalls sehr gut gefallen.Leer más
Marlo und Cape Conran
16 de febrero, Australia ⋅ ☀️ 24 °C
Wir fahren weiter nach Eden, einem gemütlichen Ort südlich von Tathra und machen Halt am langgezogenen Strand der Aslings Beach. Der Sprung ins Wasser und in die rauschenden Wellen erfrischt uns durch und durch. Nun sind wir bereit für die etwas längere Fahrt nach Marlo. Wir überqueren die Grenze zwischen New South Wales und Victoria und kommen zunehmend in einsamere Gegenden. Der Pacific Highway führt hier ausschliesslich durch den „Busch“, also entlang von Eukalyptusbäumen, Föhren, Wattlebüschen und weiteren Nadelbaumarten. Im Sommer 2019-2020 brannte dieser Wald an verschiedenen Orten und während ungefähr drei Monaten. Häuser verbrannten und es gab auch Todesopfer, und es mussten Menschen evakuiert werden via Küste, weil der Pacific Highway nicht mehr befahrbar war Die Auswirkungen sind noch deutlich zu sehen - viele Bäume sind zwar wieder belaubt, aber der Stamm ist schwarz, und immer wieder ragen Baumgerippe aus dem grünen Unterholz.
Marlo ist ein kleiner Ort mit Post, Lebensmittelladen, Café, Hotel und Campingplatz. Uns gefällt die erhöhte Lage mit Blick auf die verschiedenen Ausflussarme des Snowy Rivers, und wir bleiben im Marlo Hotel für zwei Nächte. Hier im Ort helfen alle einander, die Frau im Hotel empfiehlt den Campingplatz zum Übernachten und das Café vis-à-vis fürs Frühstück.
Am Montag machen wir eine Wanderung entlang des Flussarmes und dann zurück entlang der Meeresküste. In den flachen Gewässern innerhalb von der Düne ist das Wasser angenehm warm, und wir finden am Ufer allerlei eigenartige Meeresbewohner, welche während der Ebbe nun plötzlich auf dem Trockenen liegen.
Am Nachmittag fahren wir nach Cape Conran, dort besichtigen wir die wilden Felsformationen mit angrenzendem Sandstrand und geniessen die warme Sonne.Leer más
Sapphire Coast und wilde Tiere
13 de febrero, Australia ⋅ ☀️ 20 °C
Wir bleiben noch ein wenig an der Sapphire Coast, denn wir haben eine Empfehlung erhalten, dass es in Tathra, einem Küstenort nördlich von Merimbula, sehr schön sei. Vorerst aber wandern wir von Merimbula zum Strand von Pambula, das ist ein kurzer Weg über die Brücke zur anderen Seite des Inlets. Bei der Schiffsanlegestelle von Merimbula entdecken wir grosse Stachelrochen (Manta Ray) unterhalb von der Werft, und auch ein Seebär zeigt sich hin und wieder. Kein Wunder, denn hier wimmelt es nur so von kleinen Fischen.
An der Spitze der Pambula Beach legt ein kleines Schiff an, das vom Fischen kommt. Sofort herrscht ein reges Treiben von heranfliegenden Pelikanen, die hier überall anzutreffen sind. Und sie kommen nicht ohne Grund, denn die Fischer filetieren die gefangenen Fische gleich auf dem Boot und werfen den Abfall über Bord. Sogleich schnappen alle Pelikane nach der Beute, und der schnellste erwischt den Fisch. Sofort verschwindet der Fang im Beutel unterhalb des Schnabels und wird danach mit hochgezogenem Kopf in den Rachen befördert.
Wir fahren eine gute halbe Stunde nach Tathra, denn dort haben wir eine „Cabin“ in einem Camping am Meer gemietet, der sehr naturnah geführt wird. Wir übernachten dort unter grossen Eukalyptusbäumen, und wir sind sehr überrascht, als wir am frühen Abend überall Känguruhs beim Grasen beobachten können.
Wieder einmal haben wir Velos gemietet, und wir fahren zum Abendessen zum historischen Hotel ins Dörfchen Tathra.
Auf der Heimkehr zum Campingplatz fahren wir noch beim Golfplatz vorbei und können dort sicher 30 - 40 Känguruhs sichten - ein sehr überraschender Anblick.
Am Samstag fahren wir mit unseren Fahrrädern der Küste entlang durch den Nationalpark zu verschiedenen Aussichtspunkten wie z.B. der Moon Bay. Im Busch lärmen wieder einmal die Zikaden, die hier nicht ganz gleich aussehen wie diejenigen in Neuseeland. Auch Termitenhügel sieht man hier immer wieder.
Im Dorf Tathra können wir bei einem Kricket-Trainingsspiel auf einem grossen Feld zuschauen. Das ist wirklich kein hektisches Spiel - fast ein wenig wie Hornussen (viele Personen stehen im Feld, wenige müssen tatsächlich etwas tun, wie z.B. Ball werfen / Ball wegschlagen / Ball fangen, usw.)Leer más
Ulladulla und Merimbula
11 de febrero, Australia ⋅ ☁️ 21 °C
Auf der Reise in den Süden durchqueren wir eine hüglige grüne Landschaft mit grossen Eukalyptusbäumen, welche dem Vieh Schatten spenden. In Ulladulla machen wir einen Zwischenhalt und unternehmen eine kurze Rundwanderung am Delphinpoint. Im Landesinnern besuchen wir eine Grotte, die ursprünglich durch die Aboriginies genutzt wurde. Hier wirkt alles ein wenig karg und unheimlich.
Weiter südlich machen wir Halt im kleinen Ort Bodalla, hier treffen wir nun auf die traditionelle Landwirtschaft, wie sie wahrscheinlich von den Siedlern eingeführt wurde. In der grossen Käserei, die auch zu Schauzwecken dient, gibt es Milkshakes wie vor 40 Jahren, und man kann Cheddar Käse mit unterschiedlichsten Aromen kaufen - und natürlich auch Yoghurt.
Bald kommen wir zur „Sapphire Coast“, das ist der südlichste Teil von New South Wales - schon fast an der Grenze zum Staat Victoria. Wir fahren durch grosse ursprünglich wirkende Eukalyptuswälder und gelangen nach Merimbula. Der Ort liegt an einem engen Inlet, den sie „Merimbula Lake“ nennen. In diesem ruhigen Gewässer werden grossflächig Austern gezüchtet. Weiter draussen kommt man zum offenen Meer, wo wir auf einen langen hellen Sandstrand treffen.
Am Donnerstagmorgen herrscht regnerisches Wetter. Wir fahren zu einem kleinen Zoo, wo wir einheimische Tiere betrachten können. Durch eine Öffnung kann man die Emus füttern.
Am Nachmittag wandern wir durch Ufergebüsch und Sandstrand zum Tura Head und zurück.
Am Abend in der Unterkunft schauen wir noch ein wenig Winterolympiade und können fast live miterleben, wie Cooper Woods-Topalovic in der Disziplin „Freeski Buckelpiste“ die Goldmedaille gewinnt. Er kommt aus dem Nachbarort von Merimbula, aus Pambula. Am Fernsehen sehen wir eine begeisterte Fangemeinde, welche dort am mitfiebern ist.Leer más
Huskisson am Jervis Bay
9 de febrero, Australia ⋅ 🌙 22 °C
Am Montagmorgen regnet es sehr ergiebig in Sydney, das ist genau das richtige Wetter, um auf Einkaufsbummel zu gehen, denn ich brauche ein neues Badekleid. Wir verabschieden uns von Nikki und Nigel und fahren in den Stadtteil Chatswood zum Westfield Center. In diesem riesigen Einkaufspark verlieren wir uns fast ein wenig. Schliesslich finde ich ein schönes blau-schwarzes Badekleid, das perfekt sitzt. Immer noch im Regen fahren wir weiter südwärts, wo uns schönes und sehr warmes Wetter erwartet. Huskisson ist unser nächstes Ziel. Nach dem Dinner beim Chinesen erkunden wir den Strand mit dem ultraweissen Sand, den schwarzen Felsen und dem türkisfarbenen Wasser. Aus der Vogelperspektive sieht dieser Bay aus wie eine riesige runde Pfütze mit ruhigem Wasser. Dies sind ideale Bedingungen für Delphine, und deshalb werden hier Bootstouren angeboten mit „Dolphinwatch“.
Am Dienstag wandern wir ein Stück der Küste entlang und schwimmen im klaren Wasser, damit sind wir dann erholt und gut gerüstet für die Schifffahrt zum Delphine beobachten. Die Fahrt hinaus in den Bay ist sehr entspannend, allerdings sind wir aufgefordert, das Meer zu beobachten, damit wir die Delphine nicht verpassen. Auch das Bootspersonal beobachtet mit dem Feldstecher, währenddem wir die grosse Bucht umrunden. Bei 90% der Fahrten würden sie Delphine entdecken, meint der Kapitän - wir gehören leider zu den 10%, die keine sehen😟. Draussen auf der anderen Seite der Bucht gibt es noch eine zusätzliche Attraktion, die wir nicht gebucht haben: Man kann hinter dem Schiff in ein Netz sitzen und das Sprudeln des Wasser geniessen, wenn das Boot langsam fährt („Boom-Netting“).
Etwas enttäuscht kehren wir zurück an den Strand, wo sich ziemlich rasch ein Gewitter zusammenbraut. Erst als wir in unserer Unterkunft ankommen, beginnt es ausgiebig zu regnen.Leer más
Es gibt so viel zu sehen in Sydney
7 de febrero, Australia ⋅ ☁️ 29 °C
Am Samstag fahren wir zurück nach Sydney - direkt zur Barmoral Bay. Die Fahrt durch die Stadt scheint sich endlos in die Länge zu ziehen, und dann müssen wir auch noch einen Parkplatz finden…. Wir erfahren die Grösse und Dichte der 5-Millionen Stadt unmittelbar.
Am Strand selber ist es aber dann ganz gemütlich. Wir kühlen uns ab im klaren Wasser und geniessen die angenehme Temperatur beim Sonnenbaden. Dann geht es zurück zu Nikki und Nigel nach North-Turramurra.
Am Sonntag nehmen wir an einer Tour durchs Innere der Sydney Opera teil. Obschon dieses architektonische Kunstwerk bereits vor fünfzig Jahren eingeweiht wurde, wirkt der Bau immer noch sehr futuristisch und einmalig.
Am späteren Nachmittag fahren wir mit der Fähre nach Barangaroo, das ist der neuste Stadtteil, der erst vor einem Jahr fertig gestellt wurde. Hier musste eine Grünfläche mit Spielfeldern für verschiedene Sportarten weichen für die Stadtentwicklung. Nun ist nur sehr wenig Grün zwischen den Häusern zu sehen, es überwiegen die kalten und unpersönlichen Materialien wie Glas und Beton.Leer más

ViajeroJa die Kulisse Opernhaus mit Harbour Bridge ist schon einmalig. Geniesst die Stadt und auch das warme Wetter.
Blue Mountains
5 de febrero, Australia ⋅ ☁️ 32 °C
Bei bestem Wetter und wirklich warmen Temperaturen fahren wir von Sydney nach Westen in die Blue Mountains. Wir übernachten zweimal in Katoomba und unternehmen zwei spektakuläre Wanderungen. Am Donnerstag fahren wir zum Wentworth Falls Picknick Platz und wandern entlang von hervor stehenden Felsbändern, entweder oberhalb der Felsen oder unterhalb. Unterwegs kommen wir immer wieder an Aussichtspunkten vorbei und entdecken weitläufige Täler - ganz überwachsen mit der typischen australischen Buschlandschaft (Eukalyptusbäume und viele andere Arten wie Golden Wattle oder Old Man Banksia). Wir tauchen ein in diesen besonderen Wald und entdecken einige einheimische Tiere.
Am Freitag steigen wir ein in den „Grand Canyon“, in eine enge und steile Schlucht. Wir steigen über viele Steinstufen in die Tiefe und wandern vorbei an vielen Wasserfällen, Tümpeln und verwunschenen kleinen Bächen.
Am Abend erleben wir im RSL Club in Katoomba eine ganz besondere Art der Freizeitgestaltung, die anscheinend in Australien weit verbreitet ist. Der RSL Club ist eine in ganz Australien verbreitete Vereinigung, die sich um Kriegsveteranen kümmert. In Katoomba führt dieser Club ein grosses Restaurant - in erster Linie für seine Mitglieder, die dort günstig essen können. Neben der Verpflegung bietet der Club auch noch viele Spielmöglichkeiten an wie z.B. Bingo oder andere günstige Glücksspiele. Als Nichtmitglieder können auch wir dort Znacht essen, aber wir zahlen etwas mehr als die Mitglieder. Nach dem Essen gehen wir in die Lounge, wo Live-Musik geboten wird. Zum gemütlichen Rock‘n‘Roll wird sogar getanzt.
Vor dem Eindunkeln spazieren wir noch zum wohl berühmtesten Punkt der Blue Mountains, zum Aussichtspunkt mit den „drei Schwestern“ und lassen die Abendstimmung auf uns wirken. Die markanten drei Felsspitzen leuchten im Abendrot und die weissen Kakadus krächzen in den Bäumen, bevor sie sich schliesslich in grossen Bögen in die Tiefe fallen lassen und im Wald verschwinden.Leer más
Sydney
4 de febrero, Australia ⋅ ☀️ 26 °C
Es wird schon fast dunkel, als wir am 3. Februar in Sydney landen. Wir können die Formalitäten ziemlich rasch erledigen und dann mit dem Shuttlebus zum Autovermieter fahren. Die erste Fahrt im kleinen MG durch Sydney nach North Turramurra fordert uns heraus. Der Verkehr, die Signalisation, die vielen Fahrspuren - es ist alles viel komplizierter und hektischer.
Spät am Abend werden wir herzlich empfangen von NIkki und Nigel und verwöhnt mit einem wunderbaren Dinner. Wir geniessen die ruhige Umgebung und lauschen zum erstenmal den Geräuschen im australischen Busch von Turramurra - Frösche, Grillen, Zikaden und dazwischen das laute Gezeter der Kakadus oder der kleinen Papageien.
Am Mittwoch fahren wir zum Bahnhof Turramurra und nehmen von dort den Zug bis zum Hafen von Sydney - das kennen wir ja schon von unserer letzten Reise. Weiter gehts zu Fuss am Opernhaus vorbei und durch den Botanischen Garten zur Woolloomooloo Bay. Die vielen Hochhäuser, die moderne und kompakte Architektur, und dann gleich um die Ecke die ausgedehnten Grünflächen mit alten und weit ausladenden Bäumen direkt am Meer, das sind unsere ersten Eindrücke von diesem Teil des Sydney-Hafens. Die Rundwanderung führt uns vorbei an der Art Gallery und bis zur Wynyard Station, wo wir in den Zug steigen, um wieder eine halbe Stunde nach Norden zu fahren.
In North Turramurra besuchen wir die „Australian Sphynx“, es ist eine Nachbildung der ägyptischen Spynx, welche von einem Kriegsveteran nach dem ersten Weltkrieg erstellt wurde. Damit versuchte er, die belastenden Erlebnisse aus dem Krieg zu verarbeiten.Leer más
Holzbau in Neuseeland
2 de febrero, Nueva Zelanda ⋅ ☁️ 25 °C
So vielfältig haben wir den Holzbau in Neusseeland angetroffen.
Typisch Neuseeland….
2 de febrero, Nueva Zelanda ⋅ 🌧 17 °C
Während den zehn Wochen in Neuseeland haben wir immer wieder Dinge gesehen oder erlebt, die uns besonders aufgefallen sind. Was ist hier so anders - so typisch?
🇳🇿Kaffee trinken: das kann man in jedem kleinen Dorf, es gibt immer Kolbenkaffee, aber es dauert eine Weile bis das Werk gelungen ist. Und es gibt immer ganz viele verschiedene gebackene Köstlichkeiten dazu. Man bezahlt die Bestellung, danach erhält man ein Nümmerli und wartet eine Weile…
Zuerst kommt das Süsse, später der Kaffee. Toni trinkt „Flat white“ mit einem schönen Muster im Milchschaum, ich trinke „Long black“.
🇳🇿 Enge Brücken: Entlang von mittelgrossen Strassen sind die Brücken meist nur einspurig gebaut. Immer wieder kommt die Anweisung „One Lane Bridge“ und danach noch die Präzisierung, ob man Vortritt hat - oder nicht.
🇳🇿 Campervan und Auto: Damit man in den Ferien völlige motorisierte Bewegungsfreiheit hat, hängt man das Auto gleich hinten an den Campervan.
🇳🇿 Gummistiefel: Wir sind beeindruckt von den soliden Modellen, die man in den Hardware-Stores kaufen kann (das kann die Landi noch nicht bieten). Und dann merken wir: Stiefel gehören hier zur Standardausrüstung - auch wenn kein Regenwetter angesagt ist und kein Sumpf in der Nähe.
🇳🇿 Leggins mit Seitentaschen: Auf der Südinsel fällt uns auf, dass fast alle Frauen Leggins tragen, und zwar in unterschiedlichen Längen. Die Frauen versorgen ihr Handy lässig in einer Seitentasche und haben immer alles dabei - wirklich praktisch. Ich kaufe mir gleich ein Exemplar auf dem Markt in Nelson: „Designed in New Zealand“
🇳🇿 Bier: Obschon in Neuseeland viel Wein produziert, wird häufig Bier getrunken - auch zum Essen. Das am meisten verbreitete Bier ist „Speight’s“, produziert in Dunedin. Allerdings am meisten international bekannt ist „Steinlager“, ein Bier aus Auckland. Diese Biermarke ist auch gleich der Hauptsponsor der „Allblacks“, der Rugby-Mannschaft von Neuseeland. Im Liquor-Store wird das Bier immer in einem gekühlten Raum angeboten, auch die grossen Packungen. Für uns war es am Anfang eine kleine Herausforderung, bei frostigen Temperaturen dasjenige zu finden, was wir suchten (einheimisches Bier, nicht zu grosse Packungen, lieber Dosen als Flaschen).
🇳🇿 Öffentliche Toiletten: In jedem kleinen Ort gibt es mindestens eine öffentliche Toilette. Sei es am Strand, in der Stadt oder in der Wildnis - die Anlage ist immer gut gewartet und eigentlich nie grob verschmutzt oder vernachlässigt.
🇳🇿 Supermarkt: Beim Einscannen der Waren nimmt sich das Verkaufspersonal viel Zeit. Sie fragen schon mal, wie es so geht („how is your day going“), und wenn ich dann irgendetwas Sinnvolles antworte, dann geht das Gespräch gleich weiter. Woher kommen wir - wo sind wir schon gewesen in Neuseeland - wohin wollen wir heute - aha, da wollten sie auch schon lange mal hin - usw.
Bei gewissen Warenposten (z.B. Alkohol) muss eine zweite Person bestätigen. Also gibt die Verkäuferin ein Zeichen, dass sie jemand zweites braucht - und wartet geduldig. Manchmal packt sie auch gleich die gescannten Waren in die Taschen der KundInnen.
Fast alle Lebensmittelläden sind während 7 Tagen geöffnet und bis spät in den Abend, hier kann man wirklich nicht verhungern.Leer más
Miranda
1 de febrero, Nueva Zelanda ⋅ ☀️ 26 °C
Die letzte Nacht im Camper verbringen wir auf einem Campingplatz mit Thermalquelle. Südlich von Auckland ist die Landschaft hügelig und grün, und auch hier gibt es heisse Quellen. Erneut geniessen wir das Badewannenfeeling und kochen dann ein feines Znacht aus den letzten übrig gebliebenen Lebensmitteln: Nudeln, Eier, Speck und Milch ergeben gebratene Eier-Teigwaren und dazu Tomatensalat.
Unser Campingnachbar ist ein schräger Vogel. Er hat kurz vor dem Pensionsalter sein Haus verkauft und lebt seit neun Monaten nur noch im Camper. Er ist unterwegs mit einem jüngeren Freund, und beide laden uns zu einem Bier ein (oder auch mehrere). Er berichtet gerne über sich und über sein Leben, das viele unterschiedliche Wendungen genommen hat. Auf uns macht er den Eindruck eines ziemlich herunter gekommenen Alkoholikers.
Wir treffen letzte Vorbereitungen, damit wir am kommenden Morgen alles zusammenpacken können, die allerletzten Lebensmittel können wir zum Glück unserem Nachbar verschenken.Leer más
Strandleben an der Hotwater Beach
29 de enero, Nueva Zelanda ⋅ ☀️ 24 °C
Leider sind noch viele Strassen und auch Campingplätze im Norden der Coromandel Peninsula gesperrt. Wir wählen deshalb einen der bekanntesten Strände auf der Ostseite und fahren zur Hotwater Beach. Dort möchten wir für drei Tage so richtig Strandferien machen - jetzt wo das Wetter endlich so richtig warm und sonnig ist.
An der Hotwater Beach gibt es eine Stelle, wo heisses Thermalwasser durch den Sand herausrinnt. Diese Stelle ist aber nur bei Ebbe sicht- und erreichbar, man muss also den Gezeitenkalender genau anschauen. Wir sind am Abend beim Eindunkeln am Strand und können beobachten, wie die Leute Löcher buddeln, um darin das austretende warme Wasser zu sammeln und ein Thermalbad zu nehmen.
Wir merken bald, dass man auch einfach an bestimmten Stellen die Füsse in den Sand bohren muss - und schon hat man es angenehm warm, manchmal wird es auch unangenehm heiss. Dann kann man sich die Füsse sofort im heranschwappenden Meerwasser abkühlen - eine einmalige Erfahrung, und dies erst noch bei Mondschein.
Am Freitag fahren wir in den nächsten grösseren Ort, nach Whitiangi und fahren von dort aus mit einem Glasbodenboot der Küste entlang. Wir können viele interessante Felsformationen vom Meer aus anschauen, kleine Buchten, eine Wasserhöhle und als berühmtesten Ort die „Cathedral Cave“, ein Torbogen aus Fels. Wir fahren auch vorbei an Seegrasbänken und Felsennasen, wo sich Fischschwärme aufhalten. Dank dem Glasboden im Boot können wir diese ausgiebig bewundern. Ganz kurz haben wir die Gelegenheit, zu Schnorcheln und die Fische unmittelbar zu beobachten.
Am Samstag wollen wir die Cathedral Cave noch vom Land her anschauen. Wir fahren zur Hahei Beach und wandern von dort aus der Küste entlang auf einem gut ausgebauten Wanderweg. Auch dieser Weg wurde vom Unwetter verschüttet. Die Stellen, wo es Erdrutsche gab, sind noch deutlich zu sehen. Zum Glück wurde der Weg bereits wieder geräumt!
Die Felsformationen rund um Cathedral Cave sind sehr beeindruckend und weltberühmt - so erinnere ich mich zum Beispiel an das Startbild von Windows 95….
Wir lassen uns ein wenig von den Wellen treiben am Strand neben der Cathedral Cove und fahren dann mit dem Wassertaxi zurück nach Hahei Beach, wo wir „bädele und sünnele“.
Am Sonntagvormittag gehen wir noch einmal zur Hotwater Beach und können nun bei Tag auch deutlich sehen, wie das heisse Wasser dampfend aus dem Sand austritt.Leer más
Coromandel Town
28 de enero, Nueva Zelanda ⋅ ☀️ 22 °C
Der Ort Coromandel liegt auf der Westseite der Halbinsel, es ist der Ausgangspunkt, um zur nördlichen Spitze zu gelangen oder auch zur Ostseite, die direkt am offenen Meer liegt. Aufgrund der grossen Regenfälle sind einige Orte im Osten nicht zugänglich, und wir müssen zuerst abklären, wohin es noch weitergehen könnte. Wir übernachten auf einem Campingplatz mit wunderbarem Rasen mit exotischen Pflanzen und bleiben grad noch einen Tag, um die Gegend zu erkunden.
Endlich hat nun die Schönwetterphase begonnen und wir können das milde Klima und die malerische Inselwelt so richtig geniessen. Wir wandern der Küste entlang zur nächsten grösseren Bucht, der Long Bay zum Sonnenbaden und Schwimmen. Das Wasser ist hier sehr ruhig, man könnte meinen wir wären am Ufer eines Sees. Hier wachsen auch Mangroven in vielen Buchten mit flachem Wasser und etwas weiter draussen im Meer sehen wir eine Austernkultur.
Auf dem Rückweg durchqueren wir das kleine Reservat „Kauri Block“. Erneut müssen wir unsere Schuhe desinfizieren beim Ein- und beim Ausgang. Wir können einige bereits grössere Kauribäume bewundern, man erkennt sie sofort an ihren geraden leicht gesprenkelten Stämmen. Und dann kommen wir noch an einem sehr alten Riesenbaum vorbei, der wahrscheinlich stehen gelassen wurde vor zweihundert Jahren, weil er ausnahmsweise nicht ganz gerade gewachsen ist. Vor ungefähr zwanzig Jahren wurden in diesem Reservat viele junge Kauri gepflanzt. Diese Bäume zeigen ein ganz anderes Bild - sie ähneln eher grossen Weihnachtsbäumen.Leer más
Wanderung zu den Pinnacles
28 de enero, Nueva Zelanda ⋅ ⛅ 20 °C
Der Trestle View Campingplatz ist der Ausgangspunkt zur Besteigung der „Pinnacles, das ist eine der bekannten Wanderrouten hier auf der Coromandel Peninsula. Auf einem steinigen Weg mit vielen Stufen wandern zieht sich die Wanderung hin. Wir überqueren mehrere Hängebrücken bis es dann hoch geht zur Pinnacles Hütte. Auf der Coromandel Peninsula war der Holzschlag für viele Jahre ein wichtiger Wirtschaftszweig. Damals wurden dort nicht ganze Wälder abgeholzt, sondern nur die guten Bäume gefällt und dann auf dem Wasserweg nach Whitianga befördert, wo sie weiterverarbeitet und verschifft wurden. Man kann noch Überreste finden von den damals angelegten Vorrichtungen („Kauri Dams“). Die Pinnacles Hütte ist bewartet, es können mehr als 50 Personen übernachten. Allerdings muss man Verpflegung und möglichst viel Wasser selber mitnehmen. Es ist ein angenehmer Ort, und die Übernachtungsmöglichkeit wird anscheinend auch gut genutzt. Nach der Hütte ist dann der Aufstieg zu den Pinnacles nicht mehr lang, aber umso steiler und ziemlich ausgesetzt. Oben angelangt wird man mit einer wunderbaren Aussicht belohnt - bis ans Meer kann man hier sehen.Leer más
Martha Mine und Coromandel Peninsula
25 de enero, Nueva Zelanda ⋅ 🌬 19 °C
Im Regenwetter ist es nicht so gemütlich am Strand, deshalb fahren wir landeinwärts zur Stadt Waihi, wo wir rund um die riesige Goldgrube „Martha Mine“ wandern. Hier wurde bis 2017 im Tagabbau nach Gold geschürft, ein grosser Erdrutsch beendete die Tätigkeit. Es ist besonders eindrücklich, wie nah die Stadt neben diesem etwas unheimlichen Loch gebaut ist, und wie hier wahrscheinlich grosse Risiken in Kauf genommen wurden. Auf unserer Wanderung kommen wir auch vorbei an neu gepflanzten Kauribäumen, damit hat die Minenkooperation einen Anfang gemacht zur Wiederherstellung der Umgebung. Allerdings gibt es bereits ein Projekt zur Eröffnung einer neuen Grube, das können wir bei den Informationstafeln lesen.
Die Strasse Richtung Thames führt entlang vom Ohinemuri River durch ein malerisches Tal, das beim grossen Regen vor ein paar Tagen überflutet wurde. Man kann die Stellen deutlich sehen, wo der Fluss über die Ufer trat, und die Strasse geräumt werden musste, Auch in der Kahangarake Gorge, wo wir einen Zwischenhalt machen, sind noch die Folgen der Überschwemmung zu sehen. Der Wanderweg, der durch einen ehemaligen Eisenbahntunnel führt, ist gesperrt. Das Trasse wurde überflutet und nun ist hier alles matschig. Wir fahren weiter bis nach Thames, wo wir Vorräte und Wasser einkaufen und fahren dann in den Coromandel Forest Park, wo wir auf einem einfachen Nationalpark-Camping übernachten.Leer más
















































































































































































































































































































































ViajeroHerzlichen Dank für eure tollen und umfassenden Reiseberichten. Ich wünsche euch einen guten Heimflug und gutes ankommen.