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  • Día 123

    Blue Duck Station

    16 de enero de 2020, Nueva Zelanda ⋅ ⛅ 25 °C

    5 Tage Abgeschiedenheit.

    Die letzten Tage waren wieder einmal unglaublich. Wir haben diese an der Blue Duck Station verbracht. Diese liegt im tiefen Hinterland Neuseelands.

    Es gibt da nur die eine Farm, auf der wir diese Tage verbracht haben. Am Morgen haben wir jeweils ausgiebig gefrühstückt, Wanderungen gemacht, viel im Wasserfall gebadet, gemeinsam gekocht und grilliert (die Jungs gingen Jagen, das Fleisch wurde jeweils am Abend gegessen), Reitausflüge gemacht (ich habe mich in mein Pferd Courage verliebt) und am Abend einfach am Lagerfeuer gesessen; wir erzählten uns Geschichten und spielten viele Kartenspiele.

    Wir hatten eine so tolle Gruppe und eine wunderschöne Zeit.

    Gestern habe ich das Tangariro Crossing gemacht, davon seht ihr Fotos im nächsten Beitrag.
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  • Día 127

    Tongariro Crossing

    20 de enero de 2020, Nueva Zelanda ⋅ ⛅ 24 °C

    Am Montag habe ich die Tongariro Überquerung gemacht. Das Crossing ist ein Wanderweg durch einen wunderschönen Nationalpark und über den aktiven Tongariro Vulkan.

    Der Weg ist in eine Richtung 19,4 Kilometer lang. Gestartet sind wir auf 1100 Meter von da aus ging es über die Soda Springs und über die Devil's Staircase über den Krater auf 1900 Meter zurück über den Blue Lake nach Ketetahi welches auf 700 Meter über Meer liegt.

    Es war eine meiner bisher schönsten Wanderungen, auch deshalb weil es etwas völlig anderes war als alle Wanderungen die ich bisher gemacht hab. Es war anstrengend, der Weg hat sich zum Ende hingezogen, aber nach sechs Stunden sind wir wieder unten angekommen und waren überglücklich, dass wir dieses Erlebnis zusammen gemeistert haben.

    Am Abend gab es dann für alle Fish & Chips auf der Terrasse unserer Unterkunft in Raetihi und danach verbrachten wir den Abend an dem schon fast traditionellen Lagerfeuer.

    Gestern bin ich in Wellington angekommen, ein grosser Teil unserer Gruppe hat sich geteilt, da alle unterschiedlich lang hierbleiben. Es war also wieder einmal Zeit sich von unglaublich tollen Menschen zu verabschieden. Für mich geht es Morgen Früh mit der dreieinhalb-stündigen Fähre nach Picton auf die Südinsel.
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  • Día 131

    Von Nord nach Süd

    24 de enero de 2020, Nueva Zelanda ⋅ ⛅ 22 °C

    10 Tage später und 1000 Erinnerungen mehr.

    Mit der Fähre ging es weiter nach Picton.
    Die Überfahrt startete kalt und trüb im Nebel und endete mit 28 Grad in Picton. Beladen mit Rucksäcken und zwei Taschen Proviant stiegen wir von Bord.

    Die Tage im Norden waren entschleunigt, wir haben uns ein Wagen gemietet (ein Suzuki Swift :D) und erkundeten die Fjorde über vier Tage. Die Abende verbrachten wir auf einem Schweizer Weingut mit vier Franzosen und einem Kanadier, Wein, BBQ, französischer Musik und natürlich viel gutem Wein.

    Nach diesen wundervollen Tagen ging es mit ein bisschen Wehmut weiter nach Abel Tasman, einem unglaublich schönen Nationalpark. Leider habe ich in diesen zwei Tagen kein einziges Foto gemacht! Wir waren auf einem Campingplatz mitten in der Natur, direkt am Meer. Es gab nur einen einzigen Trailer, der die besten Burger hatte die ich je gegessen habe :). Es ist der Ort für Rafting, Canyoning und natürlich Wanderungen.

    Nach Abel Tasman hatten wir einen ganzen Tag Fahrt von 7 Uhr früh bis 6 Uhr abends. Ziel war der Franz Josef Gletscher.

    Ich habe heute unglaublich Muskelkater nach der Wanderung gestern auf dem Gletscher. Ich berichte euch davon im nächsten Beitrag. Ich bin etwas verspätet mit meinen Beiträgen :).

    Jetzt bin ich mal wieder im Bus Richtung Wanaka und heute Nacht geht es um 1.30 Uhr los auf den Roy's Peak. 15.6 km und 1251 m Höhendifferenz später sollten wir pünktlich zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel sein.

    Ich freue mich soo fest!
    Hab euch so lieb und vermisse euch einfach so unglaublich fest.
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  • Día 137

    Franz Josef Glacier

    30 de enero de 2020, Nueva Zelanda ⋅ ⛅ 21 °C

    Ich komm nicht mehr nach mit Schreiben :D

    Dennoch möchte ich gerne noch meine Tage beim Franz Josef Gletscher mit euch teilen.

    Wir hatten ein superschönes Hostel im Blockhüttenstil mit einem gemütlichen Aufenthaltsbereich mit Feuerstelle.

    Die Tage verbrachten wir mit gemütlichem Beisammensein, Baden im Hottub und einer Wanderung auf den Gletscher. Es gibt verschiedene Wege auf den Gletscher zu kommen. Wir hatten uns für den 16 km langen Robert's Point Track entschieden. Er führte durch einen schönen Wald, vorbei an Wasserfällen und über vier Hängebrücken. Die Wanderung war mehr eine Bachwanderung, es ging über Flussbetten und wir mussten über viele steile Grantitplatten klettern.

    Nach der Wanderung gab es ein Nachtessen (Pizza :D) für die ganze Gruppe, danach bin ich müde ins Bett gefallen und sehr gut geschlafen. (ich habe mich mittlerweile ganz gut an die 6,8,10 oder 12 Betten Zimmer gewöhnt).

    Vor uns stand am nächsten Tag eine fünfstündige Bustour und der Aufstieg auf den Roy's Peak in Wanaka um 02.00 Uhr nachts.

    Von dieser Wanderung erzähle ich euch noch, ich bin jetzt in Queenstown und wie ihr vielleicht in den Medien gehört habt, regnet es hier ununterbrochen. Die Zufahrten in den Süden sind gesperrt und deshalb bleiben wir einfach noch ein bisschen in dieser verregneten aber megatollen Stadt/Städtli. Heute Abend geht's mit über 100 Reisenden aus aller Welt an einen Pub Crawl. Ich werde mich aber definitiv zurückhalten, denn Morgen früh gehe ich das erste Mal an einen grossen Felsen klettern.
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  • Día 148

    Wanaka

    10 de febrero de 2020, Nueva Zelanda ⋅ ☀️ 23 °C

    Wanaka ist eine kleine Stadt mit einem wunderschönen See und vielen Bergen.

    Vier Tage haben wir hier verbracht. Am ersten Tag, beziehungsweise in der ersten Nacht stand die Wanderung auf den Roy's Peak an.

    Um zwei Uhr nachts holte uns der Shuttle ab. Der Berg liegt auf 1581 Metern wir legten eine Höhendifferenz von 1251 Metern in nicht mal 2 1/2 Stunden zurück. Mit Stirnlampe und Verpflegung starteten Bryce aus Kanada und ich den Aufstieg.

    Als wir jedoch auf dem Gipfel ankamen war es 4.00 Uhr und der Sonnenaufgang war erst um 06.40!! Es war bitterkalt, es gab keinen Schutz vor dem eisig kalten Wind auf dem Gipfel und wir harrten einfach aus bis die Sonne hervorkam.
    Im Nachhinein unvorstellbar, keine Ahnung wie ich diese Stunden ohne ein Wort über mich brachte.
    Ich war noch nie in meinem Leben so glücklich über einen Sonnenstrahlen :D

    Trotz einer üblen Erkältung die ich davon trug, hatte es sich gelohnt und gehört zu einer meiner schönsten Erlebnissen. Die restlichen Tage haben wir noch einige kleinere Wanderungen gemacht. Hauptsächlich im strömenden Regen haha.

    Anschliessend ging es nach Queenstown, wo ich jetzt seit über eine Woche bin.
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  • Día 155

    Fortsetzung folgt

    17 de febrero de 2020, Nueva Zelanda ⋅ ☁️ 23 °C

    Mein letzter Stopp war Queenstown, einer der Orte an denen ich mich am wohlsten gefühlt habe auf all meinen Reisen. Ich hatte hier einige meiner besten Tage. Schöne Begegnungen und freudige Wiedersehen. Was es nicht einfach macht, Abschied zu nehmen. Doch die Freude euch wieder zu sehen ist riesig.

    Die letzten Monate waren unbeschreiblich, ich kehre mit so vielen Eindrücken, Erlebnissen und Erkenntnissen zurück.

    Schön, dass ihr mich hier begleitet habt. Ich kann es kaum erwarten euch in die Arme zu schliessen.

    Meine Reise geht weiter, Vieles wird sich verändern und hat sich verändert aber ich schaue ihr mit Freude entgegen.

    ❤️
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