Australia
Seventeen Seventy

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  • Day33

    Agnes Waters and 1770

    November 13, 2019 in Australia ⋅ ☀️ 24 °C

    Just as we set off we asked another traveller, what is there to see between the lake and Agnes Waters? “Nothing, it’s all scrub” was the response.

    The journey started off well, along Bruce Highway. We then turned off onto a single track road that then widened a bit, then became gravel, then tarmac, then gravel, then tarmac and so forth. We could do little more than 30mph along the road, but that came with its own benefits from the amusement we derived from the house mail containers, I will do a footprint about them later as I believe that we go back along the same road tomorrow and can take pictures of some we missed. We also stopped to take pictures of possums and try to spot koalas - but we didn’t manage that.

    We arrived in Agnes Waters and went straight to the recommended campsite that is situated about a mile from the town. We found a space and decided to walk into town to buy food for the evening. Given the heat, the walk and the hill we’d just come up, we agreed to drive into town to get the food.

    Many towns have a sign saying Welcome to XXXX, we are RV friendly. The grey nomads who have packed their world into caravans or Motorhomes, bring quite good business to the local economy so they are welcomed in most places. Unfortunately, Agnes Waters is not one of them. The car park prohibited our entry.

    We wandered one set of shops, found a cafe for an iced coffee, looked for a place for dinner and asked locals what there was to see around here. The recommendations were to watch the sunset at 1770 and to visit the paper bark forest.

    While drinking the iced coffee we a.so agreed that we (I?) didn’t like the campsite and we’d try on that runs almost onto the beach. They had space so we stopped there. Once parked we went back to another set of shops, bought a few things, back to Bertha and then drove off to watch the sun go down. “Seventeen Seventy, also written as 1770, is a coastal town and locality in Gladstone Region, Queensland, Australia, built on the site of the second landing in Australia by James Cook and the crew of HM Bark Endeavour in May 1770”. We stopped along the beach, pulled a couple of beers from the fridge (you can do that when your house is in the car) and sat to watch the sun go down. It was very busy with maybe 30 people on the beach, rocks and benches.

    We went to a small Thai restaurant for dinner that is run by a husband and wife. The guy is Australian, the wife is Thai. He is a grumpy old git, runs the front of house, helps with food preparation and she does the cooking. It’s not licensed, the menus is limited and they only have four tables. They open at 5 or 5:30 and stop cooking when they’ve had enough, maybe 7:30. Because they also do take always, they may turn customers away despite having empty tables. This obviously causes upset to some who the write a comment on Trip Advisor. The guys responses are brilliant. We really enjoyed the food and the cat wasn’t in the kitchen and the kitchen was cleaner than most we come across in KL
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    Jessica Briggs

    The anxious look of a woman who hasn't been on Instagram in a few days! Teehe x

    11/13/19Reply
    Andy n Bunny Briggs

    More the scowl if someone who doesn’t like their photo being taken - I was not popular. Fortunately she doesn’t read this 😄

    11/13/19Reply
     
  • Day552

    I'll be back... ❤️

    April 5, 2020 in Australia ⋅ ⛅ 28 °C

    Mit acht Stunden Zeitunterschied zu Deutschland geht es im Bundesstaat Queensland weiter mit unserem großen Camper. 😍

    In den Nachrichten sehen wir das die teuren Flüge für 16.000 Euro nach Hause tatsächlich verkauft wurden und manche Menschen Kredite aufgenommen haben. 😮 Da harren wir lieber noch etwas aus.

    Sind nur in der Natur. Ein Meer aus gelben Zitronenfaltern und schwarz-weiß-blauen wunderschönen blue tiger Schmetterlingen fliegt jeden Tag über unserem Camp zwischen den Eukalyptusbäumen umher. Die Atmosphäre wirkt surreal und einfach nur märchenhaft. 🦋🦋 Die witzigen süßen Kookaburras lachen sich jeden Tag schlapp. 🕊️😄

    Riesige schwarze Kakadus mit roten oder orangenen Schwanzfedern mampfen nicht weit vom Camper Früchte vom Baum und schauen uns dabei interessiert an. 🦜🐦

    Am Lagerfeuer am feinen Sandstrand verzaubert uns der Sternenhimmel. Jede Nacht können wir ihn beobachten. Die Milky Way und auch Southern Cross, ein kleines aber markantes Sternenbild, was es sogar auf die Fahne Australiens sowie einige anderer Länder der Südhalbkugel geschafft hat und jedem Australier geläufig ist, ist oft gut zu sehen. Noch magischer war der Sternenhimmel eigentlich nur in Neuseeland, Samoa und Afrika soweit wir uns erinnern. Afrika... was für phänomenaler Sternenhimmel, was für eine Reise mit Bördi! 🐘🦁🦏🦛🐂🐆😍❤️

    Allerdings darf man sich nicht wirklich mehr mit Touris unterhalten. Auch nicht mit einigen Metern Abstand. Jeder soll an seinem eigenen Camper bleiben, sonst drohen sehr hohe Strafen und die Polizei fährt oft Streife. Wir dürfen nur noch zu zweit sein.

    Durch Zuckerrohrplantagen geht es weiter an einen Campingplatz der näher an der Stadt Brisbane ist, also näher am Flughafen ist, für den Fall der Fälle. ✈️

    Auf dem Weg begegnen wir einem großen Emu was gemütlich am Straßenrand mitten im Nirgendwo entspannt. Eine große platte überfahrene Schlange sehen wir direkt vor uns auf der Straße. Ein Echidna, Australiens Ameisenigel der eigentlich total niedlich aussieht hat es leider auch nicht über die Straße geschafft. 🦔

    Unsere holländischen Nachbarn auf dem neuen Campground haben mittlerweile schon den 4. Flug gebucht und wollten schon längst wieder zu Hause sein. ✊🍀Man hört viele solcher Stories. Wir stehen mit vielen Reisenden über WhatsApp in Kontakt. Viele interessante aber auch traurige Geschichten. Die letzten Backpacker und Work and Traveller die wir sehen sind sehr unglücklich und verzweifelt. Das ein oder andere Mal fließen Tränchen bei den Armen. 😪 Ohne self contained Fahrzeuge haben sie hier so gut wie keine Möglichkeiten mehr zu leben, weil die meisten öffentlichen Toiletten etc. dicht sind. Jobs gibt's kaum bzw. wenn dann müssen sie vorher zwei Wochen in Quarantäne.

    Gott sei Dank haben wir uns diesmal für die große Variante mit Bad und Küche entschieden, was allerdings dafür auch extrem teuer war.

    Unser nächster Campground liegt nur ein paar Kilometer vom super schönen Noosa Nationalpark entfernt. 😍 Die schönen Aussichtspunkte der ganzen großen Nationalparks sind allerdings geschlossen, wie wir feststellen mussten, was für uns wirklich eine Einschränkung ist. Jeden Tag werden neue Gesetze erlassen und es gibt mehr Einschränkungen.

    Ein wenig kann man aber reingehen. Die Schönheit der Natur erinnert einen daran, warum man das alles macht. Reisen ist oft sehr anstrengend, auch wenn man das nicht unbedingt vermuten würde. Aber dafür sieht man soviel interessantes und lernt soviel.

    "Boah was ist das" platzt es aus mir heraus. Direkt vor uns schlängelt sich eine große Baumschlange über unseren Weg. 🐍 "Geil" Sven ist ganz aus dem Häuschen. Die erste lebende Schlange in Australien. 😄 Sie schlängelt sich ratz fatz die Palme hoch. 😄

    Als wir in der Sonne vor dem Camper mir Blick auf den Fluss entspannen, erhalten wir eine E-Mail vom Auswärtigen Amt, das wir morgen mit dem Rückholprogramm mitgenommen werden. Wir spielen schon länger mit dem Gedanken und so fällt die Entscheidung nicht schwer. Es geht nach Hauseeee! 😍 Freuen uns sehr auf unsere Lieben! ❤️

    Stehen auch mit einigen Freunden die im Ausland waren in Kontakt. Svens Bruder Timmi wurde vor ein paar Tagen schon aus Afrika nach Deutschland geflogen, Finchen hat drei Tage in Indien zum Flughafen gebraucht (oh man, das kann ich mir aus Erfahrung sehr übel vorstellen) und ist vor ein paar Tagen in Deutschland gelandet, Sarah und Philipp werden gerade aus Thailand geflogen, Sabrina, Andie und Finn die Australien erkunden wollten, sehen wir heute wohl unverhofft im Flieger wieder. ❤️

    Aber unser Durst ist noch nicht gestillt. 😄 Wir möchten immernoch mehr von dieser wunderbaren Welt sehen. ❤️ Jetzt stehen wir das erstmal alle gemeinsam durch... 🍀

    Bleibt gesund ihr Süßen! 🤗😘
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  • Day91

    Surfen in Agnes Bay / 1770

    October 13, 2019 in Australia ⋅ ☀️ 23 °C

    Nachdem wir gestern den schönen Sonnenuntergang hier in Agnes Water angeschaut haben und weil es hier so tolle Strände gibt sind wir am nächsten Tag nach dem Frühstück zu einem Surfshop gefahren und haben uns einen 3-stündigen Surfkurs gebucht. Ich war anfangs davon überhaupt nicht überzeugt, weil ich ja dann in tieferes Wasser muss aber die Neugier hat dann doch gesiegt. Vor allem weil der Surfkurs mit 15 Euro auch unschlagbar günstig war.

    Der Surflehrer war sehr sympathisch und typisch Australier wahnsinnig unterhaltsam.Er hat uns in 30 Minuten die Praxis des Surfen erklärt, wobei bei mir eigentlich nur "Paddel, Paddel, Paddel, rechter Fuß, linker Fuß" hängen geblieben ist. Danach gab es einen Wetsuit, gegen die Kälte und als Schutz gegen Quallen und wir haben ein Surfboard bekommen.

    Nach ein paar Trockenübungen am Strand, nach denen mir schon die Arme wehtaten und wir alle unglaublich lustig aussahen ging es dann ins Meer. Zum Glück war es hier überhaupt nicht tief, wir konnten bei all unseren Planschern noch stehen und sind sogar eher auf dem Hintern gelandet.

    Obwohl unser Surflehrer sich sicher war dass wir danach alle halb oder ganz süchtig nach surfen werden hat es bei mir nicht wirklich gefruchtet. Ich habe zwar einmal auf dem Board gestanden für 1 Sekunde, aber nach der 4 Nasenspülung habe ich mich an den Strand gesetzt und ein paar Bilder von Sebastian gemacht. Mein Sport wird das auf keinen Fall, auch wenn es sehr interessant war es zu probieren.

    Sebastian hat es sichtlich viel mehr Spaß gemacht und er hat wirklich eine gute Figur abgegeben, ob beim Stehen auf dem oder beim Fallen von dem Board. Einmal ist er sogar fast bis an den Strand gesurft. Die 3 Stunden haben auch völlig ausgereicht, um alle richtig müde zu machen.

    Bei diesem Surfkurs haben wir auch die 4 Spanier wiedergesehen, die uns schon die letzten 2 Tage immer wieder begegnet sind. Hier sieht man recht häufig die gleichen Leute, weil man doch die gleichen Ziele hat.

    Danach haben wir uns noch ein wenig gesonnt, um die Abdrücke des Wetsuit wieder auszugleichen und sind danach in Richtung Hervey Bay gefahren. Dort hatten wir zum ersten Mal das Problem, dass ein Campingplatz schon geschlossen hatte trotz angegebener längerer Öffnungszeiten. Also mussten wir uns einen anderen suchen. Zum Glück hatte einer der eigentlich schon geschlossen sein sollte dafür länger auf als die Öffnungszeiten.

    Hier hatten wir noch ein sehr nettes Gespräch mit einem älteren Herrn. Er kommt ursprünglich aus Sri Lanka und seine Frau aus Deutschland. Sie haben sich in England kennengelernt und sind schließlich nach Melbourne, Australien gezogen. Jetzt in Rente haben sie sich ein Wohnmobil gekauft und sind in den letzten 2 Jahren schon einmal komplett um Australien herum gefahren. Schade, dass wir am nächsten Morgen schon früh losmüssen. Er hatte uns eingeladen gerne nochmal vorbei zu schauen.
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    Fabian Klingelschmitt

    Surfer Boy 😂

    10/15/19Reply
    Tina Klingelschmitt

    Bewerbungsfoto für baywatch ?

    10/15/19Reply
    Boppkorn auf Reise

    Das nimmt man ihm echt direkt ab 🏄‍♂️😎😅

    10/15/19Reply
    5 more comments
     
  • Day203

    1770

    October 24, 2019 in Australia ⋅ ⛅ 23 °C

    The town of 1770 is the next stop for us. It has beautiful beaches, nice lookouts and even a bit of rainforest. Just a perfect spot to spend some time on the beach.

    Unser nächster Stop ist der Ort 1770, benannt nach dem Jahr 1770, an dem Kapitän James Cook hier an Land gegangen ist. Es ist ein kleiner Ort mit netten Stränden, coolen Aussichtspunkten und sogar ein bisschen Regenwald.Read more

  • Day546

    Saftiges Queensland

    March 30, 2020 in Australia ⋅ ☀️ 26 °C

    Auf den letzten Metern erreichen wir Queensland. Hinter uns werden quasi die Staatsgrenzen geschlossen. 🙈

    Die letzten Flüge Richtung Deutschland sind auf 33.000 Dollar pro Person gestiegen und nachdem wir mit dem Auswärtigen Amt telefoniert haben ist unklar, ob die Flüge wirklich fliegen. ✈️ Man kann Glück haben, es kann sich aber auch sofort ändern. Da der Weg nach Hause sehr weit ist, muss man umsteigen und kann zudem in dem Land hängen bleiben. Am nächsten Tag ist der Flughafen in Bali über den der Heimflug gehen würde geschlossen. 😅

    Ergattern einem self contained Camper - also mit Bad und Küche - damit wir in Selbstisolation bzw. unabhängig sein können. 🚐🍀 Die meisten öffentlichen Toiletten, Duschen und Küchen sind mittlerweile geschlossen.

    Die Abwicklung dauert fünf Stunden, weil sich niemand sicher ist, ob man noch einen Camper verleihen darf und wie es weiter geht. Sanitiser gibt es hier noch, im Gegensatz zu Läden, wo es schon seit Wochen ausverkauft ist. Auch der Mindestabstand von 1,5 Metern wird überall eingehalten. Stay healthy! ✌️

    Gerne möchten wir die Natur erkunden solange es geht. Restaurants und Cafés haben meist zu, was uns gar nicht stört. Meinen Meisterkoch habe ich immer dabei und jeder möchte momentan eh so wenig Menschenkontakt wie möglich haben. Nur Einkaufen muss man alle 1-2 Wochen. 

    Inseln, Aussichtspunkte und weitere Attraktionen sind natürlich geschlossen, aber es gibt soviel Natur und Nationalparks in Queensland, wo keiner ist. 😊 Einen kompletten Lockdown gibt es in Queensland im Gegensatz zu anderen Staaten in Australien noch nicht. Bei Daniela in Westaustralien gibt es schon einen Lockdown und sie überlegen auch die Strände zu schließen.

    Die großen Straßen führen rauf und runter und ziehen ihre Wellen durch das Land. Die Natur ist üppig, saftig, tropisch, ändert sich mit jeden Atemzug und überrascht einen immer wieder. ⛰️🌳🏵️

    Straßenschilder weisen darauf hin, das es Kängurus, Koalas oder Wildpferde gibt. 😊

    Auf einmal schreit Sven: "Pferde, Pferde". Ich blicke zur Seite und glaube meinen Augen kaum. Drei Wildpferde schauen uns aus dem Wald an. "Ist das geil!" Mit einem fetten Grinsen schaue ich sie mir vorsichtig genauer an. Ihr wunderschönes hellbraunes Fell glänzt in der Sonne. Sie beobachten uns ganz genau. Die sogenannte Brumbys sind hauptsächlich im noch wenig besiedelten Norden Australiens zu finden. Sie sind Nachkommen von verwilderten Pferden der europäischen Siedler. 😃

    Als in der Nähe ein Laster vorbei fährt rennen sie los. 🐎🐎🐎 Sven schnappt sich die Drohne und bekommt sie tatsächlich mit weitem Abstand, um die majestätischen Tiere nicht zu stören, vor die Linse. ❤️ Dann sind es sogar fünf. 😃👍

    Was für eine tolle Erfahrung. Ich bin hin und weg. Schon lange möchte ich Wildpferde in der Natur sehen. 🐎

    Mittlerweile gibt es wohl allerdings soviele Wildpferde, das schon einige erschossen wurden. Viele Tiere sind in Australien eine Plage erzählt man uns...

    Es geht durch kleine verschlafene Städtchen, die wir uns aufgrund der Situation nur noch aus dem Camper anschauen. 🏘️ Wenn Läden noch aufhaben, sind sie menschenleer. Auch hier wird es viele kleine Unternehmen treffen, die in dieser Zeit gar keinen Umsatz machen.

    Riesige Kängurus, die gut in der Natur getarnt sind, stehen oft auf einmal neben unserem Camper, schauen uns an und hüpfen weiter. Sie erinnern an zu groß geratene muskulöse Häschen, mümmeln das Gras weg und sind einfach süß. 😄😄

    Als wir in einem Campground im Wald schlafen greift ein Magpie, ein australischer Flötenvogel, unser Auto an. Von Danje wissen wir, das sie das tun um ihre Kleinen zu schützen und entdecken das Nest. Diese Vögel sind im Australien sehr bekannt und attackieren sogar Radfahrer oder Fußgänger heftig am Kopf. Einfach mal googlen - Wahnsinn! 😄

    Ein Campground im Nationalpark am Wasser sieht auf Fotos so toll aus, das wir uns entscheiden den weiten Weg auf uns zu nehmen. Zum leuchtenden Sonnenuntergang erreichen wir das Ziel. Mit dem großen Camper dauern die Wege öfter länger als man denkt. 🚐😄 

    Allerdings kommt direkt ein Australier an und informiert uns, dass die Polizei gerade da war, um Mitternacht wieder kommen und jeder der noch da steht muss hohe Strafen zahlen. Alle Campingplätze in den ganzen Nationalparks sind ab heute geschlossen. Ui shit! Die Website der Nationalparks bestätigt dies. Heute Vormittag stand es noch nicht drin. 😅

    Die Camps in den Nationalparks sind die schönsten in der Natur, dazu günstig und man sieht quasi kaum jemanden. 🤩

    Also heißt es im Dunkeln weiterfahren, was in Australien nicht ungefährlich ist. In der Dunkelheit huschen Dingos über die Straße, Australiens Wildhunde, die schon vor Jahrtausenden verwilderten. 🐕🐕

    Nach stundenlagen intensiven Suchen, finden wir eine Wiese, wo wir übernachten dürfen und schlafen erschossen ein. Am nächsten Tag telefonieren wir einige Campingplätze durch, finden einen einige hundert Kilometer entfernt der noch auf hat und am Fluss liegt. 🏞️ Also los geht's!

    Die Besitzerin ist Deutsche und sehr freundlich, allerdings macht sie auch sehr Panik, das wir nirgendwo mehr einen Platz zum Schlafen finden werden. Im Fluss gibt es Bullenhaie, also die von der ganz dicken Sorte und viele sehr gefährliche Steinfische, daher erfrischen wir uns lieber in unserer Camperdusche. 😄 Man bekommt nur noch einen Campingplatz wenn man self contained ist, da in den noch geöffneten Campingplätzen alle Anlagen geschlossen sind, was uns aber gar nicht stört. Wir sind froh überhaupt was gefunden zu haben, was geöffnet ist. Hier ändert sich alles täglich bzw. stündlich. Auf Wildcampen, also einfach irgendwo in der Natur stehen, gibt es hohe Strafen. 

    Die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der Australier ist unglaublich. 😍 Jeder der großen Stellplätze hat eine Feuerstelle und hier darf man wieder Feuer machen - es hat viel geregnet, somit gibts kein Feuerrisiko. Unsere Nachbarn machen mit vernünftigen Abstand in unserer Schale ein Feuer für uns, bringen uns frisch gefangenen Fisch und Mehrere geben uns ihre Nummer. Falls der Campingplatz dicht macht, dürfen wir den Camper zu ihnen stellen. Einer hat auch noch ein Zimmer frei im Haus meint er für den Fall der Fälle. Das müssen wir hoffentlich nicht in Anspruch nehmen, aber die Geste zählt. 

    Man hört allerdings auch viele Fake News, die bei vielen Angst schnüren. Die News von Australien sind bisher eine verlässliche Quelle, Facebook und Co. sollte man hier ganz lassen.

    Wir denken oft an unsere Familie und Freunde zu Hause und checken die Nachrichten. Bleibt alle gesund und haltet durch. Es wird auch wieder besser. ❤️😍🍀

    Versuchen die Reise weiterhin zu genießen, was nicht immer einfach ist. Oft ist es sehr stressig und man ist sehr eingeschränkt durch die wenigen offenen Campingplätze. Normalerweise schlafen wir im der Natur auf kostenlosen Campingplätzen. 😊 Aber wir machen in jedem Fall das Beste draus und versuchen weit weg in der Natur zu sein.

    So leer sehen wir Australien sicher nie wieder. Die sonst so touristische Ostseite ist bis auf ein paar Autos und Camper komplett leer. Die Touris verziehen sich in Hotels, self contained Camper, so dass man sich komplett selbst versorgen kann und viele versuchen weiterhin nach Hause zu kommen oder sind schon zuhause.

    Tausende Australier leben 365 Tage im Jahr im Camper auf verschiedenen Campgrounds. Sie und wir Touris dürfen bis jetzt auf manchen Campgrounds bleiben, alle anderen die ein Zuhause haben müssen nach Hause. 🏠 Die offenen Campgrounds sind allerdings teuer. Die Reisekasse glüht also momentan. 💸

    Ein Deutscher den wir getroffen haben harrt in seinem Camper vor dem Camperverleih aus, damit er jederzeit abflugbereit ist, falls es eine Rückholaktion gibt. ✈️

    Beim Campingplatz am Fluss gibt es reichlich Fliegen und so ziehen wir nach ein paar Tagen weiter. Wir finden einen atemberaubenden Campingplatz direkt am Meer und bleiben. 🌊🏖️🌅

    Aus dem Camper kann man direkt den Sonnenuntergang beobachten. Umringt von duftenden Eukalyptusbäumen und Palmen hören wir die Wellen und Vögel, dazu haben wir Schatten und Sonne. ❤️ Nicht zu verachten - bei dem anderen wurden wir in der Sonne gebraten. Es gab keinen Schatten und die Sonne brennt hier richtig. 50er Sonnencreme ist immer ein Muss. Viele Australier leiden unter Vitamin D Mangel. Es scheint zwar immer die Sonne, aber man verbrennt innerhalb von Minuten und muss sich eincremen wenn man nicht wie eine Rosine oder schlimmer enden möchte. 😅

    Auch hier gibt Stonefische, die gefährlichsten Fische die es gibt und die für uns ganz easy tödlich enden können.

    Der Platz ist aber perfekt, um endlich mal ein paar Tage zu entspannen. Nicht fahren, planen und organisieren zu müssen. 😊 Genial! Einfach die Seele baumeln lassen und endlich wieder den Zauber Australiens erleben. 😍👍
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  • Day128

    Seventeen Seventy

    February 24, 2020 in Australia ⋅ 🌧 26 °C

    Agnes Water - 1770
     
    Agnes Water ist ein kleiner, ruhiger Ort, den wir ursprünglich zum Surfen nutzen wollten. Hier werden nämlich die günstigsten Surfkurse an der East Coast angeboten. Da wir bis jetzt nur einmal mit Paul in der Nähe von Melbourne Surfen waren, wollten wir hier nochmal unsere Chance nutzen.

    Das Wetter, das nach Surfers Paradise viel besser wurde, machte uns in Agnes Water erneut einen Strich durch die Rechnung. Wir kamen schon im strömenden Regen an.
    Zu unserer großen Erleichterung holte uns ein Shuttle Bus ab und kutschierte uns direkt zum Hostel.

    Zwei Freundinnen (Sophia und Livia), die wir auf Fraser Island kennengelernt haben, waren zufällig im selben Hostel wie wir. Daher beschlossen wir, zusammen Abendessen zu kochen.

    Zu zweit machten wir uns schließlich auf den Weg zum Supermarkt. Da es schon dunkel war und noch dazu regnete, haben wir uns erstmals ganz schön erschreckt als uns eine fette Kröte über den Weg lief…😂
    Im Supermarkt angekommen, erschreckten uns dafür dann die überteuerten Preise.
    Es war aber auch der einzige Supermarkt weit und breit. Generell war es im Vergleich zu unseren bisherigen Reisezielen, sehr leer im Ort.
    Es gab nur den Supermarkt, eine Tankstelle, einen Strand und vielleicht zwei Hostels. Zur Abwechslung war das aber auch mal sehr angenehm. Aber eben teuer. 😅
    Da unsere Sonnencreme seit Fraser Island aufgebraucht war, blieb uns nichts anderes übrig, als eine neue für 25 Dollar zu kaufen.

    Das Abendessen war dennoch sehr lecker und wir lernten einen älteren Mann im Rollstuhl kennen, der im Hostel aushalf und uns ein paar Tipps für unsere weitere Reise gab.

    Wir hatten nur eine Nacht in 1770 gebucht. Da unser nächster Bus aber erst in der Nacht ging, hatten wir noch den kompletten restlichen Tag Zeit, um etwas zu unternehmen.
    Ursprünglich war es ja, wie gesagt, geplant an einem Surfkurs teilzunehmen…der fiel dann aber wortwörtlich ins Wasser, weil es am Vormittag noch regnete.
    Als im Laufe des Tages die Sonne wieder rauskam, beschlossen wir mit Sophia und Livia zusammen zum Strand zu gehen.

    Lore und Sophia gingen schonmal ins Wasser, um in den Wellen zu springen. Gerade als Kathi dazukommen wollte, schrien die beiden auf einmal auf und stürmten aus dem Wasser.
    Sophia hatte irgendwas am Bein berührt und war der Meinung, dass es sich um einen Hai gehandelt haben könnte.
    Wir haben ihn (leider) nicht zu Gesicht bekommen.
    Leider, weil es sich wenn dann nur um einen Mini Hai gehandelt haben könnte und diese total harmlos sind.

    Am Abend gönnten wir uns noch den „besten Nachtisch Queenslands” (laut dem Mann im Rollstuhl), welcher von dem Koch des Hostels zubereitet wurde. Es handelte sich um eingerollte Pfannkuchen mit Eis und Obst darin. Es war wirklich sehr lecker 😊

    Bald darauf stiegen wir auch schon in unseren nächsten Nachtbus, welcher uns nach Airlie Beach bringen sollte.
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    Bettina Schöndorfer

    Sehr idyllisch

    5/27/20Reply
    Bettina Schöndorfer

    Wann kann ich zum Probeessen kommen?

    5/27/20Reply

    Sehr schön!! Und was waren das für Tierchen an der Tankstelle? Gruselig 😉 [Michi]

    5/27/20Reply
     
  • Day90

    Rockhampton > 1770 / Agnes Water

    October 12, 2019 in Australia ⋅ ⛅ 21 °C

    Nein, das Wombat aka. Quadratscheißer (seit ich Sebastian erzählt habe, dass Womats quadratische Hinterlassenschaften machen) ist nicht tot. Es sonnt sich nur und sieht total witzig dabei aus. 😄

    Heute morgen sind wir ein bisschen früher aufgestanden und waren schon um 7 Uhr unterwegs, damit wir den Tag voll ausnutzen können. Den der Weg bis zu unserem ersten Stopp Rockhampton war wieder etwas weiter zu fahren. Knapp 200 km und 2,5 Stunden später waren wir am Botanischen Garten mit integriertem Zoo angekommen. Das schöne in Australien sind die vielen kostenfreien Sehenswürdigkeiten, auch der botanische Garten plus Zoo kosten keinen Eintritt.

    Hier können wir alle möglichen Tiere nochmal näher beobachten. Auch den Kängurus kommen wir hier mal etwas näher. Wobei man sagen muss, dass wir heute richtig Glück hatten. Auf dem Weg zum Zoo haben wir schon 2 gesehen und auf dem Weg zum Campingplatz eine ganze Gruppe von 10-15 Tieren. Außerdem sehen wir zum ersten Mal ein Womat, Papageien und einen Flughund (diese sogar außerhalb des Zoos).

    Nach einem Abstecher durch den Botanischen Garten geht's weiter in Richtung Agnes Water bzw. 1770. 1770 ist wirklich der Name einer Stadt, weil in diesem Jahr Captain Cook dort gelandet ist. Das besondere dieser Orte ist die Form des Landeszipfels. Hier kann man sowohl den Sonnenauf- als auch den - untergang sehen. Wir sind zuerst zu dem Stand beim Campingplatz gelaufen, aber die Sonne war schon hinter den Bäumen. Also sind wir schnell in den Camper gehüpft und ein Stück weiter hoch einen Strand auf der anderen Seite suchen gefahren. Dort haben wir uns in Ruhe den Sonnenuntergang angeschaut. Zum Sonnenbaden waren wir heute leider zu spät, aber das müssen wir die nächsten Tage noch öfters machen. Wer weiß wie lange noch so warm ist. Je weiter wir Richtung Süden fahren, desto kälter wird es werden.
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    Sabine Paul

    Bohr hat der schöne grelle Farben

    10/12/19Reply
    Sabine Paul

    Ist der putzig

    10/12/19Reply
    Tina Klingelschmitt

    😂😂 wie geil, richtig süß

    10/13/19Reply
    Tina Klingelschmitt

    So liegt klein Paul auch immer da 😁

    10/13/19Reply
     
  • Day46

    Tag 45: Bye bye Lady Elliot, Hallo 1770

    January 31, 2020 in Australia ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute mussten wir leider Abschied nehmen von dieser wunderschönen Insel.
    Nach dem Frühstück hieß es Sachen packen und auf den Flieger warten, die Zeit haben wir gut rum gebracht, indem wir nochmal halb um die Insel gelaufen sind.
    Der Flieger ist wieder eine Runde gedreht und hat uns so zum Abschied nochmal einen letzten Blick auf die Insel ermöglicht.
    Schade, einen Tag länger hätten wir es schon noch ausgehalten fernab von jeglicher Zivilisation, ohne Handy und umgeben von einer wunderschönen Unterwasserwelt 😊
    Nach der Landung haben wir direkt unseren Mietwagen abgeholt und sind nach „1770“ gefahren - ja der Ort heißt wirklich so und der Name bezieht sich auf die Ankunft von Captain James Cook genau hier an dem Ort in Australien. Offiziell wird der Stadtname aber ausgeschrieben „Seventeen Seventy“, da es eine rechtliche Vorgabe gibt, dass Zahlen von Ortsnamen auszuschreiben sind.
    Abgesehen von Captain Cook scheint der Ort aber ziemlich langweilig zu sein, zumindest haben wir bis jetzt noch nicht viel entdeckt.
    Mal schauen was wir morgen vielleicht noch sehen.
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    Das ist ja Traumhaft.Sehr schön.Da kommen Urlaubsgefühle auf.Lg

    1/31/20Reply

    Armin: wuunderschööön

    1/31/20Reply
     
  • Day14

    Sonnenuntergang in 1770

    August 18, 2019 in Australia ⋅ 🌙 20 °C

    Heute stand auch nicht viel auf dem Plan, ausser bei Anja Waesche machen. So nutzen wir den Vormittag um unsere Rucksaecke zu packen, zu waschen, organisieren der weiteren Reise und am Nachmittag machten wir uns auf den Weg entlang des Strandes zum Lookout von 1770 um uns den Sonnenuntergang anzuschauen. Wieder im Hostel warteten wir auf den Bus um ueber Nacht nach Airlie Beach zu fahren.
    Auch hier war es schwer Abschied zu nehmen, denn das Hostel war wie eine Familie jeder war sofort willkommen und alle sehr freundlich. Genau so hiess es auch fuer uns drei Maedels Abschied zu nehmen, zwar stand noch die Busfahrt an, aber danach werden sich unsere Wege trennen.
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  • Day28

    Town of 1770

    October 18, 2019 in Australia ⋅ ⛅ 25 °C

    Kangaroo Sanctuary, Kängurus gefüttert, am Pool entspannt, abends Aboriginal Traditionen kennengelernt, Känguru Fleisch probiert (am Tag noch Baby Kängurus gesehen und am Abend gab es Spieße mit Känguru, das war nicht so meins)
    Sonnenuntergang angeschaut
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You might also know this place by the following names:

Seventeen Seventy