Bolivia
Barrancas

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10 travelers at this place

  • Day40

    Seichte Lagunen & verzweifelte Flamingos

    February 10 in Bolivia ⋅ ☁️ 14 °C

    Der Unterschied ist augenfällig: Bei der chilenischen Grenze müssen wir alle einzeln antraben und unsere Pässe zeigen, während unser Guide unsere Pässe im Kollektiv zur Migrationskontrolle von Bolivien mitnimmt und nach kurzer Zeit abgestempelt wieder zurückbringt. Wir befinden uns an der chilenisch-bolivianischen Grenze in der Nähe des Paso de Jama, es ist kurz vor 8 Uhr und wir sind in unser Abenteuer «Salar de Uyuni» gestartet. Kurz nach 6 Uhr wurden wir in unserer Unterkunft abgeholt und dann zur Grenze gefahren. Dort mussten wir eine halbe Stunde warten, bis der chilenische Grenzposten aufging. Auf der bolivianischen Seite angekommen, wird uns ein feudales Frühstück im Freien aufgetischt, dem wir dankend zusprechen. Anschliessend machen wir Bekanntschaft mit unserem Guide Remy – es ist wie der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Remy ist ein witziger Bolivianer, der uns bestens unterhält. Ein Müsterchen: Zu Beginn fragt er, wer Vegetarier ist und gibt an, selber auch Vegetarier zu sein. Am zweiten Tag der Tour gibt er zu, auch Poulet zu essen. Am dritten Tag isst er dann auch Lamafleisch und sagt, dass er eben ein «Vegetariano plus» sei und demzufolge auch jegliches Fleisch isst.

    Ab der bolivianischen Grenze fahren wir in einem SUV weiter. Unsere grossen Rucksäcke werden aufs Dach des Jeeps gepackt und mit einer Plastikblache geschützt. Mit uns auf der Tour sind vier Franzosen, die etwas jünger sind als wir und mit denen wir uns rasch anfreunden. Der erste Halt ist die Zahlstelle für den Nationalpark auf bolivianischer Seite. Dort fällt uns bereits auf, was wir während unserer Reise in Bolivien häufiger antreffen: Für die Benutzung der WCs muss bezahlt werden und Toilettenpapier ist nicht immer inklusive. Das erklärt auch, weshalb einige Bolivianer mit WC-Rollen in der Hosentasche herumlaufen. Auch der Hygiene-Standard ist tiefer, weshalb wir froh um unser Fläschchen mit Desinfektionsmittel sind. Doch zurück zu unserer Tour: Remy fährt mit uns zu einem herrlichen Bergsee, der Laguna Blanca. Obwohl die Lagune mit 50cm nicht allzu tief ist, bietet sie doch zahlreichen Tieren eine Heimat. Am besten gefallen uns die vielen Flamingos, die sich auf der Lagune tummeln. Während die Laguna Blanca ein wichtiger Lebensraum für Tiere ist, bietet sich bei der fast angrenzenden Laguna Verde eine andere Situation. Diese Lagune weist einen hohen Gehalt an Mineralien auf und enthält viel Arsen und Blei. Als Folge davon ist der See zu toxisch und es leben keine Tiere dort. Erstaunt beobachten wir, dass dennoch ein Flamingo über das Wasser der Lagune fliegt. Wir fragen Remy, was davon zu halten sei und er meint lapidar: «Der Vogel hat Liebeskummer und begeht wahrscheinlich Suizid.» Wir sind nicht ganz sicher, wie ernst er den Satz meint. Fakt ist aber: Flamingos sind höchst monogame Tiere und sterben in der Tat kurz nach dem Verlust des Partners oder der Partnerin.

    Weiter geht es durch die Desierto Salvador Dalí. Ihren Namen verdankt diese Steinwüste tatsächlich dem spanischen Surrealisten, da er einige Bilder gemalt hat, die ihr ähneln. Fun fact: Dalí wusste zu Lebzeiten nichts von der Existenz «seiner» Wüste. Wir sind beeindruckt von der faszinierenden Landschaft und auch der Weite, die sich auf über 4'000 Metern entfaltet. Beeindruckt sind wir auch, wie stilsicher unser Fahrer und Guide Remy den Weg findet. Von Strasse zu sprechen wäre nämlich bereits übertrieben. Das Gerüttel des Jeeps trägt aber zur Experience bei. Beim nächsten Halt können wir uns etwas davon erholen, wir gehen nämlich baden. Die Termas de Polques sind 37° Celsius warm und helfen uns, den Wüstenstaub abzuspülen. Wir dürfen aber nicht länger als 15 Minuten im Pool sitzen, da die Höhe und die Schwefeldämpfe sonst zu Bewusstlosigkeit führen könnten. Hungrig und gespannt auf das erste Mittagessen in Bolivien setzen wir uns danach ins nahe gelegene Restaurant. Und wie sind wir überrascht, als uns ein reichhaltiges und schmackhaftes Essen serviert wird. Es gibt Gemüse, Omelette für die Vegetarier, Fleisch, Früchte – alles in bester Qualität und super lecker zubereitet. So kann es weitergehen!

    Die nächste Station ist das Gebiet der «Morgensonne» oder Sol de Mañana. In diesem riesigen Krater mit über einem Kilometer Durchmesser herrscht rege vulkanische Aktivität: Geysire und Fumarolen spucken Dampf aus und die bolivianische Regierung hat ein grosses Geothermie-Projekt initiiert, um die Energie der Erdwärme zu nutzen. Wir befinden uns auf dem höchsten Punkt unserer Tour und stolz zeigt uns Remy, dass die App auf seinem Handy 4'960 Meter über Meer anzeigt. Irgendwie passt es dann auch, dass es plötzlich zu schneien beginnt. Der Schneefall hält aber nicht lange an und der Spuk ist nach fünf Minuten wieder vorüber. Auf der Weiterfahrt können wir die spannende Fauna der Anden beobachten und erspähen Lamas und Vicuñas oder auch eine äusserst seltene Andenkatze, von denen es nur noch 2'500 Tiere gibt. Als nächstes kommen wir an der Laguna Colorada an – und die hält, was ihr Name verspricht: Durch den aufkommenden Wind verändert sie ihre Farbe und wird von einem Azurblau plötzlich rötlich. Dieses Schauspiel ist auf die Mikroorganismen im Wasser zurückzuführen und wir haben grosses Glück, dass wir alle Farbspektren der Lagune zu sehen bekommen. Soweit das Auge reicht sehen wir Flamingos, darunter viele Jungtiere. Sie suchen im seichten Wasser nach Plankton und geben dabei lustige Geräusche von sich. Mit diesen Eindrücken kommen wir am späteren Nachmittag in Peña Barrosa an, wo wir auch die Nacht verbringen werden. Es ist ein kleines Dorf, bedrohlich nahe liegt der Vulkan xxxxx. Laut Remy hat die Regierung von Evo Morales im kleinen Dorf viel bewirkt. Seit wenigen Jahren gibt es Strom und fliessendes Wasser, eine Schule für jedes Alter und einen überdachten Sportplatz.

    Wir haben etwas Zeit zum Erholen, was auch nötig ist: Roseline spürt die Anstrengung und die Höhe und bekommt heftige Kopfschmerzen. Unser Guide Remy weiss aber Rat und serviert ihr einen stark riechenden Mate de Coca, der auch noch Epazote (mexikanischer Drüsengänsefuß) enthält. Derart gestärkt schlafen wir trotz der Höhe einigermassen gut und stehen anderntags um 7 Uhr bereit für die Weiterfahrt. Auch den Franzosen hat die Höhe zugesetzt, vor allem Anaïs, welche auch noch an Asthma leidet und kaum ein Auge zu tun konnte. Trotz allem freuen wir uns sehr auf die Weiterfahrt. Heute werden wir die Salar de Uyuni erreichen. Zunächst geht es aber über Schotterpisten weiter, im Radio läuft traditionelle Musik der bolivianischen Anden. Wir erreichen imposante Gesteinsformationen, unter anderem die Copa del Mundo. Die Steine sehen aus wie ein Fussballpokal, weshalb die Formation diesen Namen trägt. Auf der Weiterfahrt begegnen wir auch einem steinernen Kamel und zwei sich küssenden Menschen aus Stein. Danach geht es zu einem kleinen Dorf, oder eher einer Ansammlung von wenigen Häusern. Wir spazieren zu einer kleinen Oase mitten in dieser Einöde. Hier hat es saftig grüne Wiesen, auf denen Lamas weiden und einen grossen Weiher mit diversen Wasservögeln. Wir geniessen die Ruhe und die Sonne. Danach gibt es im Dorf wiederum ein leckeres Zmittag bestehend aus einer Art Kartoffelgratin, frittiertem Blumenkohl, Fleisch und Reis. Die Strasse führt weiter abwärts Richtung Salzwüste, vorbei an vielen Quinoafeldern. Remy führt uns zur Schlucht de Anaconda. Zum Glück liegt der Name nicht daran, dass es dort besonders viele Schlangen gibt, sondern am schlangenförmigen Fluss, der durch die Schlucht führt.

    Nun geht es nicht mehr allzu lange bis wir in Uyuni sind. Auf der Ebene kommen wir schnell vorwärts. Nur manchmal muss Remy abrupt bremsen, um einem Lama, einem Alpaka oder gar einem Strauss auszuweichen. In Uyuni lädt uns Remy bei einem kleinen Laden aus, wo wir Kaktus-, Quinoa- und Coca-Bier kaufen können. Danach geht es nach Colchani, wo sich unser Hotel aus Salz befindet. Die Wände sind aus Salz, ebenso wie die Tische, die Stühle und das Bett. Es bleibt aber noch nicht viel Zeit, unser Nachtlager zu bestaunen. Denn nun fahren wir für den Sonnenuntergang in die Salzwüste.
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  • Day13

    Quetana Chico

    October 12, 2017 in Bolivia ⋅ 🌬 21 °C

    Soon we reached Quetena Chico. We had been told that we could find gasoline here, which we did. After filling in another 20L, we set off again.
    A minor stop in one of the streams to clean up the tyres 😉Read more

  • Day19

    Salar de Uyuni Tour - Tag 1

    July 27, 2019 in Bolivia ⋅ 🌙 -3 °C

    Heute muss ich wieder früher aufstehen, denn um 8.00 fahre ich los zu einer 4-tägigen, rund 1000 km langen Tour durch Wüsten, vorbei an verschiedenfarbigen Lagunen, Vulkanen, Geysieren bis zur größten Salzpfanne der Welt, der Salar de Uyuni. Ein bisschen aufgeregt bin ich schon, denn während des ganzen Trips soll es bitterkalt werden. Vorallem in der Nacht fallen die Temperaturen auf bis zu -15 Grad und übernachtet wird in Basicunterkünften ohne Heizung und Dusche. Aber trotz der Widrigkeiten freu ich mich auf einzigartige Landschaften und viele neue Abenteuer!

    Um kurz vor 8.00 bin ich im Büro von Tupiza Tours, natürlich wieder als erste 😊. Da ich einen Tag früher als geplant diese Tour mache (eigentlich hätte ich für Sonntag gebucht, aber außer mir leider keiner, so fahre ich lieber heute mit, als dieses Highlight gar nicht machen zu können), das Zimmer im Hotel Mitru aber für 3 Nächte gebucht habe, finde ich es toll und sehr kulant, dass sie mir die 3. Nacht nicht verrechnen. Ich hab ihnen die Situation mit der für Sonntag bestätigten Tour, die ja jetzt nicht stattfindet, erklärt und da Reiseagentur und Hotel zusammengehören, haben sie ein Auge zugedrückt.

    Um kurz vor halb 9 gehts los. Ich teile mir das Auto mit einer Argentinerin und zwei Bolivianern und unserem Guide Luis. Es fahren auch noch zwei andere Autos mit, in denen sich unsere Köchin Guadelupe und noch 8 weitere Personen aus Spanien, Deutschland und Belgien befinden. Nur einer in meinem Auto, Christian aus Bolivien, spricht Englisch, da kann ich gut mein Spanisch üben und aufbessern. Verstehen geht ja schon ganz gut beim Reden tu ich mir etwas schwerer, aber ich bin sicher, ich werde in diesen 4 Tagen viel dazulernen😊 Nett zu sein scheinen sie alle 😊.

    Der Jeep ist sehr bequem und macht einen guten Eindruck. Die erste halbe Stunde geht es auf Schotterstraßen bergauf. Es rüttelt uns ordentlich durch, ich denke, so wird es die nächsten Tage weitergehen. Auf 3800m legen wir unseren ersten Fotostopp ein, an einem Ort namens El Sillar.
    Der Ausblick von hier ist atemberaubend und ich schieße schon jede Menge Fotos! Wenn das schon so beginnt, bin ich echt gespannt, wie es weitergehen wird, denn landschaftlich war das schon ein absolutes Highlight für mich. Nach ca.15 Minuten Pause setzen wir unsere Fahrt bergauf fort, begleitet von wunderschönen Ausblicken.

    Im Jeep ist es angenehm warm, aber als wir bei unserem zweiten Stopp aussteigen, weht uns ein kalter Wind um die Ohren. Hier können wir jede Menge Lamas in ihrer natürlichen Umgebung ganz nah sehen. Im Hintergrund schneebedeckte Berge. Es ist unheimlich beruhigend und schön, die friedlich grasenden Llamas zu beobachten. Ungefähr 20 Minuten verweilen wir, dann sind wir froh, wieder im warmen Jeep zu sein und weiterzufahren. Llamas begleiten uns auf der Strecke immer wieder und auch Vicuñas, deren Wolle die teuerste der Welt ist, konnten wir schon sehen. Für mich das erste Mal in meinem Leben!

    Kurz nach unserem letzten Stopp machen wir wieder eine Fotopause. Die schneebedeckten Berge sehen aus wie gemalt und im Hintergrund kann man den 5500m hohen Gipfel des Cerro Chorolque sehen. Ich bin echt jetzt schon sehr begeistert! Die Stimmung im Jeep ist gut, Luis erklärt uns viel über die tolle Landschaft. Schon jetzt bin ich echt froh, mich für die Tour von Tupiza aus entschieden zu haben, sonst hätte ich diese landschaftlich schöne Seite Boliviens verpasst!

    Mittagspause machen wir in einem kleinen Dorf namens Cerrillos. Guadelupe, unsere Köchin, hat ein vorzügliches, wenn auch einfaches Essen zubereitet. Es gibt Huhn Milanese, Gemüsereis, Kartoffeln und frisches Gemüse wie Gurken, Tomaten und Zwiebel. Als Nachspeise gibt es noch eine Banane, die wir aber alle mitnehmen, weil wir mehr als genug gegessen haben 😊.

    Nachdem wir alle noch das halbwegs saubere Klo aufgesucht haben, setzen wir unsere Fahrt gegen 13.00 fort. Jetzt um die Mittagszeit ist es sogar halbwegs warm. In der Sonne lässt es sich gut aushalten und auch im Jeep läuft die Heizung. Bis jetzt geht es kältetechnisch noch recht gut!

    Wir fahren immer wieder an Vicuñaherden vorbei und entdecken auch ein straußenähnliches Tier, ein sogenanntes Suri (Name in Quechua). Der Mix aus Farben, die die Landschaft hier bietet, ist so beeindruckend, dass wir immer wieder Fotostopps einlegen "müssen", weil wir einfach nicht genug kriegen können 😊.

    Um den Cerro Lipez betrachten zu können, machen wir bei einem Mirador Halt, wo einheimische Frauen Produkte aus Llama-, Alpaka- und Schafswolle verkaufen. Ich genieße erstmal den schönen Ausblick, weil ich eigentlich nichts kaufen will, schließlich lasse ich mich doch zu einer Haube aus Llamawolle für 40 Bolivianos überreden. Laut Verkäuferin ist Llamawolle von diesen 3 Arten, die hier verkauft werden, wohl am wärmsten und obwohl ich viele warme Sachen mithabe, kann es nicht schaden, ein wärmendes Teil mehr zu haben 🤣.

    Gegen 15.30 kommen wir im Pueblo Fantasma an, ein Ort auf 4690 m. Hier ist eine alte Ruinenstadt und eine ehemalige Goldmine. Die Ruinenstadt ist ziemlich groß und wir haben etwa eine halbe Stunde Zeit diese zu erkunden. Man kann den ehemaligen Friedhof und die Kirche besichtigen und einen kurzen Blick in die 70 m tiefe und 3 km lange Mine werfen. Sehr interessant. Ich knipse auch haufenweise Fotos und staune, welch tiefes Blau der Himmel hier hat! Unglaubllich!

    Dann setzen wir unsere Fahrt durch Flußläufe und Schneefelder fort. Die Fahrt über Stock und Stein ist ziemlich ruckelig, aber Luis ist ein guter Fahrer und meistert jedes Hindernis mit Bravour! Nachdem er die Strecke etwa 4-5 im Monat fährt, wird er sie wie seine Westentasche kennen 😊

    Unser letzter Stop ist auf 4850m. Wir können bizzare Felsformationen begutachten und eine schöne Laguna. Während wir fotografieren, sammelt Luis Pupusa, eine typische Pflanze aus dieser Region, die sehr intensiv riecht (aber gut, ein isschen wie Latschenkiefer) und aus der man Tee machen kann.

    Als die Sonne zu untergehen beginnt, wird die Landschaft in ein Licht getaucht, es ist unfassbar, wie toll das aussieht. Obwohl wir viel im Jeep sitzen, ist die Fahrt keineswegs langweilig, denn jedes Mal wenn wir über eine Kuppe fahren, eröffnet sich uns eine neue Landschaft. Und jetzt am Ende des Tages kommt noch dieses unfassbare Lichtspiel aus Sonne und Schatten dazu. Ich glaube, wenn man es nicht selbst gesehen hat, kann man es nicht fassen, wie wunderschön das hier ist!

    Kurz vor unserer Unterkunft müssen wir noch eine Zwangspause einlegen, denn wir haben einen Platten. Also alle raus aus dem Auto in den eisigen Wind. Meine Winterjacke hält hier was sie verspricht, ich bin die einzige der Gruppe, die nicht friert! Ich habe zwar viel Gepäck dabei und manchmal wird das belächelt, aber in solchen Momenten bin ich dann diejenige, die als einzige lächelt 😊.

    Nach gut 20 Minuten ist der Reifen gewechselt und wir können unsere Fahrt im noch halbwegs warmen Jeep fortsetzen. Kurz darauf kommen wir zum Eingang des Nationalparks Eduardo Avaroa. Nochmal raus aus dem Auto zum Registrieren und Bezahlen. Ausländer zahlen 150 Bolivianos, Einheimische nur 30. Zum Glück geht das alles relativ zügig und gegen 19.00 erreichen wir unsere Unterkunft in Chitano Chico. Sie ist sehr einfach, aber besser als erwartet. Es ist wirklich bitterkalt, aber dank meiner warmen Sachen und vorallem dank der Wärmflasche (bestes Mitbringsel ever), ist mir nichtmal wirklich kalt.

    Während wir darauf warten, dass das Abendessen fertig wird, trauen wir uns nochmal raus in die Kälte um den hier einzigartigen Nachthimmel zu betrachten. Man sieht die Milchstraße sehr klar und jeder Stern scheint hier besonders hell zu leuchten!

    Um etwa 20.30 bekommen wir noch Abendessen (eine wirklich leckere Suppe und Fleisch mit Kartoffelpüree) und eine kurze Gesangseinlage der hier wohnenden Kinder. Gut singen können sie nicht, aber süß sind sie allemal. Gegen 22.00 geht das Licht aus, es ist Schlafenszeit. Ich denke, es wird eine erträgliche Nacht werden! Morgen steht ein neuer, aufregender Tag bevor!!!
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  • Day35

    2eme jour de trek

    August 1, 2016 in Bolivia ⋅ 🌙 17 °C

    Je ne ferai pas de description de ce que j'ai vu ce jour car je ne saurais décrire la beauté des paysages, tous différents les uns des autres !
    Je vous laisse apprécier les 6 petites photos avant de pouvoir vous montrer les 200 autres...
    Juste quelques petites explications:

    Kollpa laguna: sel pour faire du shampooing
    Chalviri: borax = pour faire de la céramique
    Laguna verde: cobre, toxique
    Derrière le volcan licancabur, 5950m une petite grimpette de 6h que je ferai quand je reviendrai...
    Geysers sol de mañana, odeur de soufre, lave en ébullition à 120degres
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  • Day307

    Tour Uyuni dag 1

    March 7, 2010 in Bolivia

    Vanmorgen waren we er vroeg uit!
    Vandaag begint de eerste dag van onze vierdaagse tour naar Uyuni met El Grano de Oro. Veel informatie over de kwaliteit van de touroperators in Tupiza is er niet te vinden op internet, vandaar dat ik onze ervaringen over de vier dagen, en over de bevindingen van onze operator en andere operators zal benoemen (we weten dat onze site ook door andere reizigers bekeken word...vandaar!).

    We begonnen de dag goed en slecht. Goed was het ontbijt wat we kregen bij de touroperator op het terras in afwachting van het Franse stel wat de tour met ons zou gaan maken. Slecht was het nieuws dat er een staking was en dat we wat later zouden vertrekken om gedropt te kunnen worden we de wegopbreking om daarvandaan naar onze 4x4 truck te kunnen lopen die al om vier uur vannacht vertrokken was om onze tour door te kunnen laten gaan.
    De staking was overigens van de bus chauffeurs. Er zijn in januari van dit jaar veel busongelukken geweest met dodelijke afloop waarbij alcohol in het spel was. De regering gaat met spoed een wet instellen dat chauffeurs, en andere weggebruikers, hun rijbewijs kwijt zullen zijn als ze bij een ongeval positief zouden zijn. Daar zijn de buschauffeurs het niet mee eens....en vandaar de staking! Bizar!!! En tevens leuk nieuws voor ons.....afhankelijk van de bus!! We gaan voortaan bij iedere bus welke we instappen eerst drie vingers opsteken om te kijken of de chauffeur wel top is. Overigens hebben wij tot nog toe geen merkbare ervaringen met chauffeurs...wel dat ze aan de coca blaadjes zitten, maar dat doen wij ook!

    Enfin.....Benjamin (25)en Wallis (37) waren op tijd....maar moesten ook wachten. Dat kwam goed uit want Wallis was helemaal niet lekker en moest regelmatig overgeven. Aan de ene kant waren we blij dat ze toch gingen omdat anders onze tour mogelijk gecanceld zou worden....aan de andere kant ook erg dapper, want de tour gaat niet over asfalt!

    We werden door de eigenaar afgezet na de busstaking en werden overgeladen in de Nissan 4x4 met Edgar als onze chauffeur voor de komende trip en Anna onze kok die ons gaat voorzien van drie maaltijden per dag, koekjes, lollie's, en andere snaai voor tussendoor.

    Wat hebben we gedaan de eerste dag...

    Palala bezocht, 2950 m, voornamelijk rode heuvels en mooie uitzichten.
    El-Silar bezocht, 3700 m, omgeving met juist gekleurde rotsen en en leuke lama´s mrt gekleurde pluimen aan de oren. We hebben geluncht bij oude overblijfselen van huizen van de Spanjaarden. Een salade met rijs en kip, water of cola, en een banaantje toe!
    De eerste viscuna´s onderweg gezien onderweg naar Nazerenito, 3200 m, waar een mijn is waar lood gewonnen wordt en andere mineralen.Via Aguanapampa, 3200 m, met een mooie Andean fauna zijn we geklommen naar 3900 m naar Trapiche, waar een kompleet dorp is gebouwd voor mijnwerkers waar voornamelijk zink gewonnen wordt. Af en toe moest er voor Wallis gestopt werden en hadden wij tijd om van het uitzicht te genieten. Doordat we later vertrokken waren had Edgar de gang er aardig in en was het voor Wallis af en toe erg lastig. We bleven echter door klimmen naar 4200 m naar San Pablo de Lipez waar aan de voet van de San Pablo een dorpje was met 220 inwoners....en heel veel Viscuna´s en Lama´s. We moesten regelmatig voor ze stoppen omdat ze de weg blokkeerden. Wel guitige beesten!!
    We zouden nog de Laguna Amarillo bezoeken....echter waren we te laat, en was ie niet geel meer...hahahaha. We zijn rechtstreeks doorgereden naar Quetena, een dorpje op 4250 m voor onze eerste overnachting in een real basic hostal. Een schuurtje met vier bedden....een schuurtje met twee bedden waar de beide kokkinnen konden koken en slapen....ja beide, want de andere truck van Grana de Oro met vijf Franse jongens had dezelfde overnachtingsplaatsen.
    Alles werd uitgeladen...er werd thee gezet voor ons....de bedden werden verdeeld....en de chauffeurs begonnen te sleutelen aan de oude barrels....inmiddels 18 jaar oud maar motorisch nog goed!
    We hebben gezellig zitten kletsen met alle Fransen in afwachting van de maaltijd....stoofvlees met aardappelpuree en fruitsalade toe. Iedereen was brak....we waren later dan gepland....het was koud....en het werd niet laat!
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You might also know this place by the following names:

Barrancas

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