Bolivia
Cerro Chaquesani

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Travelers at this place
    • Day62

      Caminata Copacabana - Isla del Sol

      May 23 in Bolivia ⋅ ☀️ 6 °C

      Wir entscheiden uns für den Fußweg zur Isla del Sol. Dazu wandern wir von Copacabana an das Ende des Festlandes zu Yampupata. Von dort geht es mit dem Boot zur Isla del Sol. Insgesamt sind wir wieder über 20km unterwegs. Die Insel ragt nochmal fast 250m über dem Titicacasee, also auf bis zu 4075 Höhenmeter. Hier soll einst der Sonnengott Inti seine Kinder, die ersten Inkas, auf die Welt gelassen haben. Die Insel ist sehr ruhig und hat unglaubliche Farbenspiele bei SonnenuntergangRead more

    • Day154

      Copacabana & Isla del Sol

      April 4 in Bolivia ⋅ ⛅ 15 °C

      Von Puno machten wir uns am Morgen auf den Weg in das 5. Land unserer Reise, Bolivien. Die Landesgrenzen Boliviens waren wegen Corona lange Zeit geschlossen und man musste teuer ins Land einfliegen. Zu unserem Glück hat sich das aber vor wenigen Wochen geändert, sodass wir einfach zu Fuß die Grenze überqueren konnten.
      Dafür fuhren wir mit einem Sammeltaxi bis kurz vor die Grenze, erhielten den Ausreisestempel und liefen dann ca. 100 m bis wir bolivianischen Boden unter den Füßen hatten. Nachdem wir dann den Papierkram abgegeben haben und offiziell eingereist sind, ging es mit einem anderen Sammeltaxi weiter. Während der Fahrt fuhren wir die ganze Zeit entlang des Titicacassees und konnten erstmals erkennen wie riesig der ist. Wie Google uns verriet, ist er ca. 8300 km² groß und damit der größte See Südamerikas und 13 mal so groß wie der Bodensee. Er wirkt zwischendurch immer mal wieder eher wie ein Meer, weil man das Ufer auf der anderen Seite gar nicht sehen kann.
      Unser erstes Ziel in Bolivien war Copacabana. Copacabana ist wie unser letzter Stopp eine Stadt am Titicacasee. Im Vergleich zu Puno ist sie aber ein bisschen kleiner und in unseren Augen schöner, wenn auch nichts wirklich Besonderes. Wir waren hauptsächlich dort, um einen Ausflug auf die Isla del Sol zu machen. Diese hat bei den Inka eine besondere Bedeutung. In der Mythologie wurden dort vom Sonnengott die ersten Inka auf die Erde gesendet. Außerdem ist die Insel auch so einfach schön und bietet traumhafte Blicke über den See.
      Nach einer Nacht in Copacabana ging es für uns also mit einem Boot auf die Insel der Sonne. Dort angekommen liefen wir ca. anderthalb Stunden bis zu unserem Hotel und genossen unterwegs die schönen Ausblicke. Immer mal wieder begegneten uns Esel und Schafe. Untergekommen sind wir die Nacht in einem kleinen Hotel auf einem Berg mit einem der schönsten Zimmer, das wir bisher hatten. Vom Bett aus hatten wir durch die drei großen Fenster einen perfekten Blick auf den See. Da uns dort angekommen aber langsam der Hunger packte, verließen wir erstmal wieder unser schönes Zimmer und gingen in ein kleines Restaurant mit Garten. Von dort aus hatten wir einen schönen Blick in die andere Richtung der Insel und genossen die Sonne. Danach erkundeten wir noch etwas die Insel und ruhten uns aus.
      Am Abend mussten wir dann nochmal los, um etwas zu essen. Wir liefen eine ganze Weile durch das Dorf und alle Restaurants, die wir finden konnten, waren geschlossen, an einem Samstag Abend. Da sahen wir leider die Auswirkungen der Pandemie. Nach einer Weile war die Sonne verschwunden und es regnete in Strömen. Zum Glück trafen wir zwei andere Reisende, die gerade aus einem Restaurant kamen. Das lag direkt hinter unserem Hotel, nur 100 m durch einen Wald den Berg hinauf. Also machten wir uns mit unseren Regenponchos auf den Weg und kamen dort gerade rechtzeitig an, als es anfing zu hageln. Letztendlich war das aber alles perfekt so, weil wir einen sehr schönen Abend in dem Restaurant hatten. Es war ein kleines Haus, nur mit Kerzenlicht beleuchtet und eine alte Frau kochte entspannt in der Küche. Nach kurzer Zeit waren wir auch nur noch die einzigen Gäste und genossen das sehr leckere Essen. Nach dem schönen Abendessen, machten wir uns mit Taschenlampe bewaffnet wieder auf den Rückweg durch den Wald.
      Am nächsten Morgen fuhren wir dann mit dem Boot wieder zurück nach Copacabana und blieben da noch eine Nacht bevor es wieder weiter ging.
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      Traveler

      ...ein Traum ! Und ein kleiner Unterschied zu Eurer Unterkunft im Urwald...😉

      4/7/22Reply
      Traveler

      Ist der Süsssssse

      4/7/22Reply
      Traveler

      Mönsch, da weiß man gar nicht, welches Bild man später aufhängen soll. Soooooo viel schöne Bilder

      4/13/22Reply
       
    • Day37

      Copacabana und Isla del Sol

      November 17 in Bolivia ⋅ ⛅ 12 °C

      Vom höchstgelegenen Regierungssitz der Welt ging es weiter zum höchstgelegenen kommerziell beschiffbaren See der Welt - dem Titicacasee. Die Anreise war abwechslungsreich - mitten drin mussten wir aus dem bequemen Bus aussteigen und per Boot über den schmalsten Teil des Sees, da es hier keinen Landweg gibt. Auch der Bus wurde per Holzfähre auf die andere Seite verfrachtet, was sehr amüsant zum Zuschauen war.
      Angekommen in Copacabana (ein kleines bolivianisches Städtchen am Titicacasee nahe der peruanischen Grenze, scheinbar Namensgeber für den berühmten Strand in Rio de Janeiro) assen wir etwas kleines z'Mittag (Thomas darf sich seiner Gattin heute noch nur bis auf einen Meter nähern, da es sein Knoblauchbrot mächtig in sich hatte😂). Den Nachmittag verbrachten wir dann in unserem mässig chicen und mässig sauberen Hobbit-Zimmer und litten an einer Mischung aus Höhenkrankheit (immerhin sind wir auf knapp 4000m) und Darmverstimmungen. Auch an diesem schwierigem Nachmittag zeigte sich aber, wie gut wir uns ergänzen: Einer hat Durchfall, die andere Verstopfung - WC-technisch also top organisiert.😉 Am Abend konnten wir uns doch noch überwinden und besuchten das Städtchen mit seiner schönen Kathedrale und den lebendigen Markständen. Wie überall in Bolivien sind auch hier an den Märkten vor allem die typischen Cholas - die bolivianischen Frauen, mit bis zu 10 übereinandergestapelten Röcken (damit das Becken auf die Männerwelt möglichst breit und gebärfreudig wirkt😉), den farbigen Kleidern und dem typischen Melonen-Hut. Die langen, dunklen Haare werden immer zu Zöpfen geflochten und noch mit einer Kordel zusammengebunden, da sonst die Energie daraus entweichen würde, haben wir gehört.
      Am nächsten Tag steuerten wir die Sonneninsel an. Der Legende nach sollen hier die ersten Inkas zur Welt gekommen sein, von wo aus sie nach Cusco zogen und ihr riesiges Reich gründeten. Die Insel liegt etwa eine 2-stündige Bootsfahrt von Copacabana entfernt (aber auch nur weil die Boote so ultra langsam fahren). Es waren erstaunlich wenig Touristen vor Ort und so wanderten wir fast alleine auf der Insel umher und genossen die wunderbaren Ausblicke auf den dunkelblau glitzernden See, das Festland und die Andenkette!🤩 Teilen mussten wir uns den Wanderweg nur mit Schafen und Eseln. Nach unserer Rückkehr am späten Nachmittag begaben wir uns in ein Restaurant mit Dachterrasse und genossen den Sonnenuntergang über dem See, der über 15-mal (!) so gross ist wie der Bodensee. Einfach magisch.
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      Traveler

      und vo innä?

      Traveler

      🤠

       
    • Day63

      Isla del Sol

      May 24 in Bolivia ⋅ ☀️ 7 °C

      Heute geht es zu Fuß die Insel besichtigen. Wir machen uns in den Norden auf. Dort gibt es alte archäologische Funde der Inkas, eine alte Siedlung sowie Gebetsstätten. Die Siedlung liegt mitten im Hang und wirkt schon sehr strukturiert. Nach 5 Stunden haben wir die Insel umrundet und wir fahren wieder mit dem Boot nach Copacabana.Read more

    • Day1044

      Isla del Sol - Urlaub vom Urlaub

      July 12 in Bolivia ⋅ ☁️ 8 °C

      Unser erster Stop in Bolivien hat uns auf die Isla del Sol im Titicacasee verschlagen und wir sind von Anfang an hellauf begeistert. Hier gibt es nämlich weder Autos noch Mopeds, denn transportiert wird hier noch traditionell mit dem Esel, wodurch die Stille hier einfach himmlisch ist. Unser Ziel für die nächsten Tage einfach nichts tun und die wundervolle Aussicht auf die Cordillera Real genießen! In den letzten Wochen hatten wir so viel Input, dass diese Mini-Auszeit richtig gut tut und getoppt wird das ganze noch davon dass wir Betten mit Plümos (für die, die kein Kölsch können Plümo=Federbett) haben, in denen wir uns wundervoll warm durch die kalte Nacht kuscheln...Read more

      Traveler

      Das berühmte "Schrumpf-Alpakka" 🤣

      7/12/22Reply
      Janina Lampe

      Auch verbreitet in weiten Teilen Europas und Neuseeland 🤓☝🏼

      7/13/22Reply
       
    • Day63

      Copacabana & Isla del Sol

      March 10, 2020 in Bolivia ⋅ ⛅ 11 °C

      Von La Paz, der Gondeli-Stadt, reisen wir weiter an den Titicacasee. Wir steigen also vom Gondeli um auf den Bus, vom Bus auf das Boot und wieder zurück auf den Bus. Übrigens auch der Bus durfte eine kurze Bootstour geniessen. Nach dieser 4-stündigen Bus- und Boots-Tour stehen wir schliesslich am Titicacasee, sozusagen am Vierwaldstättersee in gross. In seehr gross um genau zu sein. 72 mal so gross und um einiges verschmutzter als unser heimischer See. Die Verschmutzung des Sees kommt zu stande, weil kaum eines der umliegenden Dörfer über eine Kläranlage verfügt und die zuführende Flüsse und Bäche all die Schwermetalle der nahegelegenen Bergminen mitführen. Wir verbringen die nächsten Tage in Copacabana, ein kleines Dorf am Titicacasee. Unsere dortigen Highlights: Der Hausberg mit einer schönen Aussicht über das Dorf und den See. Und unsere Unterkunft: Eine Ecolodge bestehend aus mehreren Lehmhütten in Form von Muscheln, Zipfelmützen und anderen lustigen Formen. Die Aussicht über den See, die Hängematten zum Entspannen und unsere Mitbewohner, die hauseigenen Lamas, die rund um die kleinen Hobbit-Häuschen grasen, sind ein einmaliges Erlebnis.

      Mit einem möchtegern Speedboot fahren wir nach drei Tagen auf die Insel "Isla del Sol", welche sich auf dem Titicacasee befindet. Der Sonnengott Inti soll hier seine Kinder, den ersten Inka Manco Cápac und seine Frau Mama Ocllo, auf einem Felsen der Isla del Sol zur Erde gelassen haben. Aus diesem Grund spielt die Isla del Sol in der Mythologie der Inka eine sehr große Rolle. Weder vom Sonnengott, noch von Inkas werden wir auf der Insel empfangen. "Diez Bolivianos" sind die begrüssenden Worte einer sympathischen, gutgenährten Dame in traditionellem bolivianischen Gewand. Nachdem wir also 20 Bolivianos ärmer sind und die Insel betreten dürfen, stehen wir, mit unseren gut befüllten Rucksäcken, vor dem nächsten Highlight. Diesmal nur ein Höhepunkt im Sinne einer hoch-hinaufführender Treppe, welche zu unserem Hotel führt. Kein Problem, denken wir uns und bestellen uns auf der Autofreien Insel ein Taxi in Form eines Esels. Pünktlich, wie wir es uns gewohnt sind, "galoppiert" nach 5 min ein Esel und dessen Besitzer vor. Schnell sind unsere Rucksäcke auf dem Rücken des Esels und schon geht es los mit dem "Highlight"... Streng atmend versuchen wir dem Esel hinterher zu kommen und sind froh um jedes Ausbügsen des kleinen Rebellen. So haben wir ein bisschen Zeit um unser Rückstand aufzuholen und unser Sauerstoffgehalt im Blut zu normalisieren. Nur der arme "Eseltreiber" bekommt keine Zeit zum durchatmen. Denn unser Eseltaxibesitzer muss dem ausgebügsten Esel immer wieder und wieder hinterher eilen und ihn auf den richtigen Weg lotsen.

      Auf der Sonnen-Insel kann man gut Wandern. Was wir auch ein bisschen machen. :) Aber hauptsächlich versuchen wir warm zu bleiben. Die kalten Nächte überstehen wir im Gästehaus mit fünf Decken. Eine mobile Heizung gibt es erst nach der ersten Nacht und auf Anfrage. Wir regen uns aber nicht auf, da Diese sowieso nicht viel bewirkt. Wir raffen uns auf, für einen kleinen Spaziergang auf der Insel. Ein kleines, authentisches Dörfchen mit wunderschöner Lage hoch über dem Titicacasee. Aufmuntern und aufwärmen lassen wir uns durch eine leckere, warme Quinoa-Suppe bevors wieder unter die fünf Decken zu Bett geht. Ab dem zweiten Tag auf der Insel, sorgen wir uns allmählich über unsere Weiterreise vom jetzigen Land Bolivien nach Peru. Aufmerksame, virtuelle Reisebegleiter (liäbi Griäss a Peter, Leandra und Manuel) schicken uns immer wieder Infos zu, unter anderem auch, dass wohl die Grenzen Perus bald geschlossen werden. Auch in Südamerika macht das cheibe Coronavirus keinen Halt. Für uns ist es wichtig, dass wir auf alle Fälle nach Peru kommen. Nur so können wir die peruanische Familie, bei der Ramona im 2011 für zwei Monate war, besuchen und dort gegebenenfalls eine Zeit bleiben. Dass der Grenzübertritt nach Peru schliesslich unser kleinstes Problem sein wird, wissen wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht...
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    • Day281

      Isla del Sol

      August 25, 2019 in Bolivia ⋅ ☀️ 8 °C

      Es scheint wie, wenn die Insel zum Entspannen und erholen gemacht wurde. Es ist einfach eine Ruhe. Abgesehen von den Touristischen Dingen, scheint die Zeit vor 100 Jahren steht geblieben zu sein. Das hat es gemeinsam mit der ländlichem in Bolivien. Esel werden morgens auf die Stufen Felder gebracht und abends geholt, andere bleiben den ganzen Tag mit ihren Schafen draußen. Alle Straßen sind dadurch beschießen. 😂
      Die Steine zum Hausbau werden hier immer noch mit Stroh und Lehm gemacht.
      Meine "pago a la tierra" (Dank an die Erde) Opfergabe für Pachamama war genial. Selbst da es im freien war, mit dem Duft-Holz und den Duftstäbchen war es eine berauschende Atmosphäre.
      Später der Sterne Himmel oder sollte ich besser sagen der Kosmos. Ich weiß nicht ob es an der Höhe oder der Zeremonie lag, jedoch machte die Milchstraße den Eindruck als könnte ich sie in 3D wahrnehmen. Ebenso hatte sie einen leicht grünlichen Schimmer. Ich war total überwältigt. Nach der Zeremonie bin ich noch weitere 6h beim Lagerfeuer gesessen. Einfach nur diese Stimmung und das totale allein sein. Überwältigend.
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      Traveler

      Klingt ja sehr Stimmungsvoll was auch deine Bilder rüber bringen.

      8/27/19Reply
      Traveler

      😃👍🏼👍🏼👍🏼

      8/27/19Reply
       
    • Day79

      l'ile flottante

      January 8, 2020 in Bolivia ⋅ ⛅ 14 °C

      Eine Insel mit zwei Bergen auf dem tiefen weiten Meer, Schienenersatzverkehr.. oder so, jedenfalls hatte Annka Jahrestag. Die Wanderstrecke vom Vortag sind wir diesmal mit dem Boot gefahren, nur langsamer als zuvor.
      Doch beim Ertönen der Titanic-Melodie auf Panflöte schmilzt uns das Herz und lässt uns selbst den sanft- einschläfernden Benzingeruch vergessen.
      Namen geben können die bOliven einfach, denn auf der Sonneninsel gibt es doch tatsächlich keinen Schatten, dafür süße Zottelbiester.
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      Traveler

      nun habe ich es endlich geschafft, die Fotos deiner aufregenden Reise anzuschauen, weiterhin noch viele tolle Erlebnisse und nachträglich alles Gute

      1/11/20Reply
      Traveler

      Vielen lieben Dank, Gaby! :) wir laden auch fleißig weitere Fotos und Einträge hoch

      1/11/20Reply
       
    • Day274

      Isla del Sol, Titicacasee, Bolivien

      October 1, 2019 in Bolivia ⋅ ☁️ 10 °C

      Wie gedacht gehen wir heute einfach spontan an den Hafen und besorgen uns ein Ticket für die Insel. In Boot treffen wir Simon ... ein cooler Typ ebenfalls aus Deutschland!
      Die Überfahrt dauert 2 Stunden.
      Angekommen auf der Insel suchen wir uns ein Hostel ... Maps.me empfiehlt das "Hostal palacio del Inka" wo wir auch spontan zwei Zimmer bekommen! Wir legen unsere Sachen ab und ziehen direkt los ... umser Ziel ist ein Aussichtspunkt auf dem höhstem Punkt der Insel!
      Simon hat sich bereits auf dem Festland ein anderes Hostel gebucht (total überteuert). Wir treffen aber Simon auf dem Weg und so ist unsere Reisegruppe jetzt 5 Mann!
      Auf dem Weg am Sportplatz ist eine Misikveranstaltung wo sowohl Männer als auch Frauen in ihrer traditionellen Kleidung Tänze vorführen! Den Anlass haben wir leider nicht ganz verstanden☺️
      Nach ca. 1h gehen wir weiter ... immer Bergauf!
      Nach ca. 1,5 Stunden erreichen wir endlich den höhsten Punkt der Insel! Es ist wunderschön ein 360° Rundumblick ... der Titicacasee ist so riesig das mann denkt das man am Meer ist! (13 x größer als der Bodensee). Oben angekommen chillen wir in der Sonne und machen Blödsinn und Fotos!
      Nach ca. 2 Stunden oben geht es hungrig wieder ins Dorf zurück. Auf dem Weg zurück finden wir ein schönes Restourant mit einem wunderschönem Ausblick!
      Die Menükarte sieht ganz gut aus, und so entscheiden wir zu bleiben!
      Im Endeffekt mussten wir feststellen das heute nur das Tagesmenü gibt! Auch nicht schlecht den da fällt die Auswahl viel einfacher😂 für mich gibt es auf jedenfall Fisch!
      Beim essen wir mega viel gelacht und gequatscht!
      Wir machen gemüdlich "Mittag" um 16 Uhr!
      18 Uhr gehen wir zurück zum Hostel weil es im Dorf wirklich nichts anderes gibt!
      Ja gut ... unterwegs besorgen wir uns Bier!
      Wir haben mit Christoph aus München noch ein freies Bett und viel Platz im Zimmer und so ist unser Zimmer heute der Gemeinschaftsraum😀
      Wir 5 sind ein perfektes Team ... wir quatschen echt über alles möglichen "dreckige Toiletten, Mann & Frau, und und und!
      Ein perfekter Abschluss für den Tag!
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    • Day51

      Regentag auf der Sonneninsel

      February 21, 2020 in Bolivia ⋅ 🌧 10 °C

      Titicacasee. Ein Wort, das wir schon in der Primarschule kannten und lustig fanden. Und da glitzert er nun in der Ferne. Der Titicacasee ist der höchst gelegene schiffbare See der Welt. Lange waren wir unschlüssig, ob wir einen Abstecher hierhin machen sollen, ist der See doch sehr touristisch. Weil er aber quasi auf unserer Route Richtung Peru liegt, beschliessen wir, zwei Nächte auf der bolivianischen Seite des Sees zu verbringen. Laut den Bolivianern gehört ihnen fast die Hälfte der Fläche, laut den Peruanern soll es bloss ein Drittel sein. Mit dem Bus dauert die Fahrt von La Paz nach Copacabana rund vier Stunden. Natürlich nicht der bekannte Strand in Rio de Janeiro, sondern eine kleine Stadt auf rund 3'800 Metern, eingebettet zwischen zwei Hügeln. Die Fahrt vergeht recht zügig, wenn man davon absieht, dass der Bus gefühlt Minustemperaturen aufweist. Da hilft ein Cocatee, den es beim Stopp in der Hälfte zu kaufen gibt. Spannend wird es, als der Bus das Ufer erreicht und auf eine einfache Fähre aus Holz verschifft wird. Denn Copacabana ist von Bolivien her nur über den Seeweg zu erreichen. Wir Passagiere steigen aus und bekommen für die Überfahrt ein kleines Boot. Dafür können wir das Spektakel auf der anderen Seite beobachten und uns mit Cookies stärken. Immer unter scharfer Beobachtung eines vorwitzigen Hundes. Auch der bekommt ein Cookie.

      Copacabana macht einen sehr verschlafenen Eindruck. In der Regenzeit ist halt Nebensaison, obwohl die Temperaturen jetzt viel angenehmer sind als etwa im Juli oder August, wenn die eigentliche Hauptsaison ist. Dennoch brauchen wir den Ofen in unserem schönen Zimmer. Unser kleines Hostal ist rund einhundert Meter oberhalb des Zentrums in einen Hügel gebaut und bietet einen schönen Blick auf den See. Ziemlich hungrig, weil wir sehr früh aufgestanden sind und entsprechend zeitig gefrühstückt haben, essen wir auch gleich im kleinen Restaurant des Hostals La Cupula. Einmal mehr sind wir verblüfft über die Auswahl an Speisen. Linseneintöpfe, Auberginenauflauf, Gemüselasagne. Für Vegetarier ein wahres Paradies und nie so erwartet. Am Nachmittag besteigen wir noch den Hügel, füttern die frechen Lamas und Alpakas vor dem Hotel und schlendern durch die kleine Stadt.

      Tags darauf bringt uns die Fähre in rund zwei Stunden auf die Isla del Sol. Die Fahrt zerrt etwas an den Nerven, eine Gruppe von spanischsprechenden Touristinnen, welche im ganzen Boot verteilt sitzt, plaudert ununterbrochen. Miteinander. Über die Sitzreihen hinweg. Laut. Und im Innern des Boots riecht es stark nach Kerosin. Kaum angekommen auf der Isla del Sol, setzt Regen ein. Wir montieren unsere Regenausrüstung, die zuvor noch nie zum Einsatz gekommen ist, und spazieren etwas abseits der anderen Ankömmlinge los. Mit dem Regen und den Wolken, welche um die Hügel ziehen, wirkt die Insel mystisch. Und das passt irgendwie auch, soll es sich bei der Isla del Sol doch um die Geburtsstätte des Inkareichs handeln: Manco Cápac, der erste Inka, wurde der Legende nach vom Sonnengott Inti auf die Welt gesandt und erblickte auf der Isla del Sol das Licht der Welt. Von dort ging er in die Welt hinaus, um das Inkareich zu gründen. Geschichtlich verbürgt ist, dass die Inka fast 350 Jahre über ein Gebiet herrschten, das sich von Kolumbien bis nach Chile erstreckt. Ihre Hegemonie im westlichen Südamerika wurde mit der Ankunft der Spanier im Jahre 1532 rapide beendet.

      Auch wenn es regnet, gefällt uns der Spaziergang. Nach mehreren Städten ist es sehr schön, sich wieder in der Natur zu bewegen. Es riecht nach frischen Kräutern, welche überall wachsen. Zwischendurch treffen wir auf Esel und Maultiere – manchmal mit und manchmal ohne Hirten. Auf einer Anhöhe sehen wir ein australisches Paar, das sich ebenfalls vom Touristenstrom abgesetzt hat. Was wir damals noch nicht wissen, wir werden Tom und Kayla wieder sehen.

      Leider können wir nur den südlichen Teil der Insel erwandern. Weil die Dorfbewohner untereinander einen Streit austragen, ist der nördliche Teil der Insel für Touristen gesperrt. So müssen wir noch etwas die Zeit vertreiben und suchen im kleinen Dorf, von wo die Fähre wieder zurückfährt nach einer Verpflegung. Irgendwo scheint sich ein Restaurant zu befinden und wir fragen die Bewohner, welche vor dem Haus stehen. Sie bejahen und bitten uns, kurz zu warten. Nun wird ein Tisch hergebracht, Stühle und Tischdekoration aufgefahren. Wir haben den Eindruck, dass das Restaurant eigentlich geschlossen ist, für uns nun aber eine Ausnahme gemacht wird. Die Leute sind sehr freundlich, doch es scheint uns nicht sehr sauber zu sein, so dass wir uns dafür entscheiden, nur etwas zu trinken. Mariana, die achtjährige Tochter der Gastgeber und Namensgeberin des Restaurants beobachtet uns dabei genaustens. In der Nähe des Hafens werden wir dann restaurantmässig fündig und bestellen ein Omelett. Leider dauert es sehr lange und noch immer haben wir erst die Getränke erhalten. Irgendwann werden wir nervös, sind doch schon viele Touristen wieder auf dem Boot. Wir beschliessen zu bezahlen und gehen zum Steg, als das Boot gerade ablegen will. Wir können just noch einsteigen, schon geht es los. Obwohl erst 14.50 Uhr ist und auf dem Ticket die Abfahrtszeit von 15 Uhr steht. Und wir dachten immer, Südamerikaner tendieren zur Unpünktlichkeit.

      Tags darauf fahren wir mit dem Bus über die Grenze nach Peru. Die Grenzformalitäten gleichen nun wieder eher jenen von Argentinien als den bolivianischen. Wir verbringen eine Nacht in Puno. Vor dieser Stadt liegen die schwimmenden Inseln der Urus. Uns fehlt aber die Zeit für einen Besuch und es reicht nur noch für ein sehr leckeres Znacht in einem französisch-peruanischen Restaurant. Nicht fehlen darf da unser erster Pisco Sour auf peruanischem Boden.
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    You might also know this place by the following names:

    Cerro Chaquesani

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