Bolivia
El Beni

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Top 10 Travel Destinations El Beni
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Travelers at this place
    • Day31

      Kaimanreiche Tage in der Pampas

      November 11 in Bolivia ⋅ ⛅ 34 °C

      Nach den anstrengenden Tagen im dichten Dschungel soll uns nun in der Pampas etwas ganz anderes erwarten - offene Landschaften und viel Bootfahren. Und auch "nur" noch 25-30 Grad, und nicht mehr 40 Grad wie im Dschungel. Der Weg dahin muss aber zuerst verdient werden: Knapp 3 Stunden holprige Schotterpiste in der alten Toyota-Familienkutsche liegen vor uns... Auf Schlaglöcher wird wenig Rücksicht genommen, auf Verkehrsschilder und Tempobegrenzungen gar keine. Wo möglich wird auf den erhöhten, neu gebauten Strassenabschnitten gefahren, dann wieder auf der untenliegenden, alten Schotterstrasse. Der Wechsel dazwischen findet ohne gross abzubremsen über die steilen Strassenböschungen statt... Immerhin halten wir mehrmals an und entdecken tatsächlich zwei Faultiere, die es sich in den Bäumen am Strassenrand gemütlich gemacht haben! Thomas' Premiere 🥰
      Am Strassende geht es dann noch rund ein Viertelstunde mit dem Boot bis zur Eco-Lodge. Es erwartet uns ein ähnlich schönes Häuschen wie im Dschungel (leider auch mit denselben Fledermaus- und Ungeziefer-Problemen) in der wunderbaren Anlage über dem Fluss. Schon bei der Ankunft in unserem Bungalow ganz hinten entdecken wir in den Palmen rundherum muntere Kapuzineräffchen - so herzig🤩 Nach dem feinen Mittagessen dann schon das nächsten Highlight: Im Fluss vor der Lodge entdecken wir einen rosa Flussdelfin!😍 Luis erklärt uns, dass die Delfine im Moment in der Trockenzeit schwer zu finden seien - in der Regenzeit sammeln sie sich an bestimmten Orten, sodass man dann sogar mit ihnen schwimmen könne! Allerdings sind sie dann schwarz und nicht mehr rosa, also immerhin ein kleiner Trost😉 (Den Delfin sollten wir noch ein paar Mal sehen, er besuchte die Lodge immer wieder. Leider ist er ziemlich kamerascheu, weshalb wir uns mit einem Foto der halben Schwanzflosse begnügen müssen...😉)
      Was man in der Regenzeit dafür nicht beobachten kann hier sind Kaimane. Ganz anders jetzt zu Ende der Trockenzeit. Auf unserer Bootstour fangen wir in den letzten zwei Stunden an zu zählen: Nach über 600 Kaimanen haben wir es aufgegeben😂 Es war eindrücklich! Neben den "normalen" Kaimanen, die wir auch im Pantanal gesehen haten, fanden wir hier auch vereinzelte Schwarze Kaimane, die mit ihrer Grösse schon eher an richtige Krokodile erinnerten. Als sich einer dieser grossen Brocken dann umdrehte und Richtung Boot abtauchte nahmen wir dann doch mit einem mulmigen Gefühl das ausgestreckte Bein vom Bootsrand ins Bootsinnere...😉
      Weitere Highlights waren die vielen verschiedenen Vögel, die Koatis (Nasenbären), ein Gürteltier und Brüllaffen (zum Anschauen tagsüber sehr herzig, zum Anhören morgens um 5 neben unserem Häuschen eher weniger. Denn wie wir noch von Chantals Aufenthalt in Costa Rica wissen, wurde das Brüllen dieser Affen als Synchronstimme für die Dinosaurier in Jurassic Parc genommen, ihr könnt euch also die Lautstärke ungefähr vorstellen...🫣) auf Spaziergängen umd Bootsfahrten durch die Pampas, die zahlreichen Capybaras🥹 und Chantals nächtliche Entdeckung in der Palme direkt vor unserer Haustüre: ein Stachelschwein🤩!
      So genossen wir die Tage in der Pampas sehr (an das stinken und permanente Schwitzen haben wir uns schon gewöhnt) und freuen uns nun noch auf ein wenig Entspannung in einer Lodge oben in den Bergen, bevor es dann zurück nach La Paz geht.
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      Traveler

      So cool😍🤩😀

      Traveler

      😱😅😂

      Traveler

      😍👌

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    • Day28

      Die Regenwaldtinktur

      November 8 in Bolivia ⋅ ⛅ 35 °C

      Für Regenwald-Junkies wie uns war klar: eine Reise nach Südamerika ohne den Klassiker wäre nicht möglich. Und da sich der Amazonas über 9 Länder verteilt, haben wir Auswahl genug. Wir entscheiden uns für den bolivianischen Teil des Amazonas: Preiswert(er als z.B. in Brasilien) und nicht von Touristen überfüllt soll es hier sein. Vor allem nicht in der Nebensaison. Klingt perfekt.
      Wir lesen von zu vielen Horrorstories mit tagelangen Pannen mitten im Regenwald und quasi Schleudertraumata wegen den schlechten Strassen, weshalb wir uns diesmal nicht überwinden können, den Bus zu nehmen. Und so steigen wir in ein Kleinflugzeug, starten schon - gefühlt - auf Reiseflughöhe und ziehen auf Augenhöhe an den Riesen der Anden vorbei über den sattgrünen Regenwald, wo wir auch schon mittendrin landen.
      Ab diesem Moment verlässt sie uns nicht mehr so schnell: die Regenwaldtinktur. Man nehme eine gute Portion Schweiss, eine nicht minder dicke Schicht Antibrumm, ein Hauch von Sonnencreme darf natürlich auch nicht fehlen und als Sahnehäubchen gibt's Schlammspritzer oder gerne auch mal ein paar Zecken. Das ganze kann (und wird) bei Bedarf beliebig oft wiederholt werden. 😂
      Wir landen in Rurrenabaque, das Tor zum Madidi Nationalpark, welcher unser erster Stop sein wird mit Mashaquipe, einer Ökotourismus-Agentur, die von 3 Brüdern aus der Region gegründet wurde und mittlerweile rund 40 Arbeitsplätze für die lokale und indigene Bevölkerung schafft. Dank erwähnter Nebensaison haben wir tatsächlich 3 Tage lang einen privaten Guide - was nicht immer einfach ist, denn auch beim romantischen Candlelight-Dinner mit Regenwald-Geräuschkulisse sitzt immer ein schmatzender, älterer Herr nahmens Luis quasi in unserem Schoss 🙈 Aber ja, wir haben ihn dann doch noch lieb gewonnen.
      Zuerst noch hingerissen von unserer Unterkunft entpuppt sie sich schnell als kleine Challenge: Strom gibts abends 2 Stunden, das fliessende Wasser ist leider auch gerade irgendwie nicht zugänglich (von warmem Wasser sprechen wir gar nicht) und da alles irgendwie halb offen ist, sausen nachts die Fledermäuse über uns hinweg und der Weg zum Bad wird neben den unzähligen Fledermaus -💩 auch noch von fetten Kakerlaken präpariert. (Und dank ausgelaufenem Desinfektionsmittel in unserem Neccessaire sind auch unsere Zahnbürsten steril wie noch nie). Willkommen im Dschungel😍
      Und dabei folgte der unluxuriöse Teil erst noch: Für die zweite Nacht gehts zu Fuss noch tiefer in den Regenwald. Wir schlafen auf einer Pfahlkonstruktion mit Blachendach mitten im Nirgendwo. Abends kraxeln wir "kurz" zum Viewpoint, um die atemberaubende Aussicht und den Sonnenuntergang zu geniessen. Unermüdlich laufen wir durch den Wald und über Flüsse, um die gut versteckten Tiere zu suchen. Tatsächlich lassen sich 3 verschiedene Affenarten blicken, viele rote Aras und einiges an Schmetterlingen, Fröschen und was sonst noch so kreucht und fleucht. Und natürlich wieder viele Vögel. Der Tapir hinterlässt zwar frische, gut sichtbare Spuren, jedoch lässt das grüne Dickicht kaum ein paar Meter Sicht zu, sodass es schwieriger als erwartet war, wirklich viele Tiere gut beobachten zu können. Die Tage sind aber gut gefüllt mit einem Besuch in der Kommune des Guides, wo wir selbst frischen Zuckerrohrsaft pressen, dann wird natürlich weiter fleissig gewandert und zum Schluss bauen wir selbst ein traditionelles Floss und schippern den Fluss hinunter. Tolle, (geruchs-)intensive Tage im Amazonas liegen hinter uns! Da wir eine Kombi-Tour gebucht haben gehts für die nächsten Tage in die Pampas, quasi das bolivianische Pendant zum Pantanal. Tiere soll es zwar effektiv weniger geben, jedoch viel einfacher zu sehen. Wir sind gespannt!🤩
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      Traveler

      🥰

      Traveler

      Dr Thomas widr am schaffe😃

      Traveler

      öbber muess das jo fotografisch feschthalte 😎

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    • Day50

      Angekommen im Jungle

      July 23 in Bolivia ⋅ ⛅ 22 °C

      Nach einer über 20 stündigen Reise (mit Bus,Taxi,tuc tuc,“Fähre“)von Copacabana über La Paz nach Rurrenabaque sind wir endlich im Jungel angekommen .
      Nach 3 Wochen auf über 3.500m sind wir jetzt das erste mal wieder auf unter 2.000 m .Read more

      Traveler

      Was ihr alles auf euch nimmt ist bewundernswert 👍Aber nach so einer beschwerlichen Fahrt habt ihr ja auch etwas gesundes 😜zu essen verdient 🤣

      7/23/22Reply
      Traveler

      Oh, wenn ihr nicht meine Liebsten wäret würde ich vor Neid platzen 😘

      7/23/22Reply
      Traveler

      Was ein Abebteuer… vergesst dabei ganz pragmatisch das moskitogel und - Netz nicht 😉

      7/23/22Reply
      Traveler

      Das hört sich spannend an ! Toll !

      7/23/22Reply
       
    • Day56

      Wanderung Rurrabaque

      July 29 in Bolivia ⋅ ⛅ 24 °C

      Heute haben wir eine kleine Wanderung mit unserer Hostelbesitzerin gemacht.
      Wir sind einer ihrer ersten Wandergruppen da sie das Projekt grade erst startet .
      Klady (Hostelbesitzerin ) möchte den Touristen zeigen,dass Rurrenabaque mehr zu bieten hat als man denkt /sieht.
      Da das government leider den Tourismus in Rurrenabaque so gut wie unterbunden hat ist die Stadt sehr leer und wenig Touristen verirren sich an diesem wunder schönen Ort im Jungle vom Madidi national Park. Sie unterbinden den Tourismus weil sie lieber die Natur zerstören wollen um Gold und andere Rohstoffe zu gewinnen .Deswegen gab bis März keine Touristischen Flüge nach Rurrenabaque. Die einzige Möglichkeit nach Rurrabaque zu gelangen war eine 13 stündige fahrt mit dem Nachtbus durch die Pampa .
      Nach dem Klady und ihre Freunde sich dafür eingesetzt haben dass der Flughafen für Touristen in Betrieb genommen wird hat das government endlich erlaubt dass die Flugzeuge hier herfliegen dürfen .

      Bis jetzt setzt sich die Gemeinde erfolgreich gegen das Mining ⛏ ein
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      Traveler

      Oh ich fühle mit ihnen.

      7/30/22Reply
      Traveler

      … und toll, dass ihr das unterstützt und etwas in das Leben der Menschen dort eintaucht. Ich finde, das unterscheidet Reisen von Urlaub 🙂 tolle Bilder, auch und vor allem, weil ich aus Erfahrung weiß, dass sie nie ganz das wiederzugeben vermögen, was man live sieht. Liebe Grüße aus dem hohen Norden an alle die ihr Grüßen mögt 👋

      7/30/22Reply
      Traveler

      So geht : schafft euch Erinnerungen !!!! Wow ! Sehr gut 👍

      7/30/22Reply
      2 more comments
       
    • Day62

      Excursion dans la pampa : jour 1

      June 14 in Bolivia ⋅ ☀️ 24 °C

      Aujourd'hui, c'est le départ dans la pampa. Et c'est tout une aventure pour y arriver !

      A l'agence, nous retrouvons nos compagnons de voyage : Juliette et Juliette (les deux filles de notre hostal), et Julien et Alexandre. Un groupe de Français-e-s 🇨🇵, encore !

      C'est parti pour 3h de route sur un chemin un cabossé. On cherche des paresseux sur la route, mais la chance n'est pas avec nous.

      Nous arrivons ensuite à Santa Rosa, où nous retrouvons Ada, notre guide pour ces 3 jours. Ici, il y a beaucoup de monde !

      Nous partons ensuite pour un trajet de 2h sur une petite barque. Et là, c'est le dépaysement total. Partout autour de nous, des alligators 🐊, des caïmans 🐊, des tortues 🐢, des oiseaux en tout genre 🦜. Par moments, nous croisons également des dauphins roses 🐬 et des singes 🐒.

      Nous arrivons à notre lodge en fin d'après-midi. Nous sommes accueillis comme des reines et rois !

      Après le dîner, nous sortons munis de nos lampes torches pour aller observer les yeux des croco 👀 dans la nuit. Assis dans notre petite barque, c'est impressionnant d'être entourés de dizaines d'entre eux ! Yeux rouges pour les caïmans (plus grands, qui peuvent manger des humains) et yeux jaunes pour les alligators (plus petits et inoffensifs pour nous).
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    • Day61

      Arrivée (enfin) à Rurrenabaque

      June 13 in Bolivia ⋅ ☀️ 23 °C

      Après un long voyage en bus 🚌 nous voici enfin arrivés à Rurrenabaque ! Il est 6h du matin.
      Comme partout en Bolivie, le terminal de bus est excentré. Nous prenons donc le moyen de transport local : un touktouk 🛵.

      Nous terminons notre nuit à l'hostal 🛌🏽. Nous émergeons en fin de matinée. Au programme aujourd'hui : faire le tour des agences pour trouver une excursion en Amazonie 🌴.
      Nous faisons le tour de quelques agences, aucune ne nous inspire vraiment.

      De retour à l'hostal, nous nous profitons de la piscine 🏊. Le climat ici est bien différent de ce qu'on a connu jusque-là : le froid de la montagne a laissé place au soleil et à l'humidité tropicale ☀️.

      A l'hostal, nous rencontrons deux Françaises, elles aussi en quête d'une excursion. Nous faisons le tour d'autres agences avec elles et trouvons notre bonheur. Nous partirons le lendemain pour 3 jours dans la pampa bolivienne 🌴.

      Le soir, nous retrouvons nos deux copines d'Atacama, Lucie et Pénélope, elles aussi à Rurrenabaque 🍛.
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    • Day159

      Chuchini Tag 3

      December 6, 2021 in Bolivia ⋅ 🌧 25 °C

      Wieder Erwarten ist das Wetter heute super und so mache Ibis und ich uns nach dem Frühstück auf zu einem Ausritt im Dschungel. Ich bekomme den Wallach Punto,den ich auf Anhieb gerne mag. Der Ausritt ist genial und ich genieße es total auf dem Pferderücken den Dschungelgeräuschen zu lauschen (und bin überrascht, dass den Pferden auch die Brüllaffen nichts ausmachen, die sich anhören wie ein Jaguar der gleich aus dem Busch springt). Wir entdecken ein kleines Stachelschwein-Baby und wieder viele Vögel u.a. Aras. Wir steigen immer wieder ab um ein Stück zu Fuß tiefer durch das Geäst zu gehen und entdecken dabei viele verschiedene Pflanzen.

      Im Dschungel selbst können wir nur Schritt reiten, weshalb wir auf dem Rückweg einen Umweg machen. Ibis will mir noch seine liebste Galoppstrecke zeigen und da haben wir viel Spaß. Tatsächlich können Punto und ich das kleine Rennen gewinnen.

      Nach dem Mittagessen chille ich in der Hängematte und schaue mir noch ein paar Videos von der Kamerafalle an. Nicht weit von der Lodge spazieren immer wieder Jaguar, Puma, Ozelot, Tapir, Ameisenbär und Co. vorbei. Leider ist es fast unmöglich die Tiere live zu sehen. Selbst Ibis und Miriam, dir ja jeden Tag im Dschungel sind, haben noch nicht jede Spezies selbst gesehen. Die Tiere sind einfach super scheu.

      Ibis und ich machen noch eine letzte Bootstour, bei der wir Alligatoren, Adler (u.a. meine erste Harpiye) und viele weitere Vögel und Schildkröten entdecken. Ich genieße diese letzte Bootstour sehr, und nutze die Chance mich vom Dschungel zu verabschieden. Wer weiß wann ich mal wieder im Amazonas sein werde.

      Nach der Bootstour muss ich packen und dann auch schon bald Tschüß zur Lodge sagen. Miriam fährt mich nach Trinidad zum Busbahnhof und zeigt mir dabei noch ein wenig die Highlights der Stadt. Trinidad hatte vor Covid ca. 5.500 ausländische Gäste im Jahr, ist also so gar nicht touristisch. Fand ich sehr interessant, da ich ansonsten nur in touristischen bolivianischen Städten unterwegs war. Am Bahnhof schließe ich noch Freundschaft mit einem netten Interpol-Polizisten, der unbedingt ein Selfie mit mir machen will - wahrscheinlich hat ein deutscher Tourist noch gefehlt in seiner Sammlung.

      Mein Nachtbus ist dann überraschend komfortabel und ich hoffe ein paar Stunden zu schlafen.
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    • Day158

      Chuchini Tag 2

      December 5, 2021 in Bolivia ⋅ 🌧 27 °C

      Als ich heute morgen aufwache regnet es in Strömen. Ich glaube solche Wassermassen können nur im Regenwald runter kommen, die ganzen Grünflächen der Lodge stehen unterwasser. Ich befürchte schon, dass es da war mit den heutigen Aktivitäten, habe aber noch ein wenig Hoffnung dass es wieder aufhört. Auf dem Weg zum Frühstück kommt dann mein mitgebrachter Schirm zum ersten mal zum Einsatz. Das Frühstück ist super lecker und tatsächlich wird der Regen mit der Zeit immer weniger.

      Nach dem Essen nieselt es noch leicht, was uns nicht vom Dschungeltrekking abhalten soll. Ich bin sehr froh über meine Gummistiefel, denn natürlich steht alles unterwasser. Ich genieße die Wanderung total und bin begeistert, dass wir doch einige Tiere (verschiedene Brüllaffen, Night Monkey und viele Vögel) entdecken. Ibis erklärt uns super viel, auch wenn ich nur die Hälfte verstehe finde ich es sehr spannend. Wir sind bestimmt 3h unterwegs und von allen. Isherigen Dschungelwanderungen war das meine liebste. Auch wenn ich von Moskitos gefressen wurde - 47 Stiche alleine auf der linken Pobacke,vom Test vom Körper fange ich gar nicht erst an. Achja, trotz 50% Deet Spray und langer Kleidung...

      Nach dem Mittagessen heißt es dann Abschied nehmen, denn die Spabier fahren wieder und ich bin dann der einzige verbleibende Gast. Das finde stellt sich als überhaupt nicht schlimm raus. Ich bekomme eine super interessante Führung im archäologischen Museum und darf anschließend die Zipline über den Fluss ausprobieren, auf die Schaukel geht es dann auch noch sowie auf einen Aussichtsturm um Vögel zu beobachten.

      Ibis führt mich anschließend noch ein wenig herum und ich erfahre, dass es verschiedene Mango-Arten gibt. Alleine 7 davon auf Chuchini - klaro, dass da einige verkostet werden müssen. Ich schließe noch Freundschaft mit einem Straußartigen Vogel (leider habe ich nicht verstanden, was der hier macht bzw. ob es heimisch ist oder nicht). Es bleibt dann auch noch ein wenig Zeit zum Chillen in der Hängematte am Fluss, was ich definitiv auch mal wieder gebraucht habe.

      Abends essen Miriam und ich gemeinsam zu Abend und sie erzählt mir einigesuber das Leben hier. Schon krass, dass sie aus Zürich raus hier in den Dschungel gezogen ist um ihrer Liebe zu folgen. Aber auch super spannend. Wir verstehen uns sehr gut und ich genieße den Abend sehr.
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    • Day157

      Chuchini Dschungel Lodge

      December 4, 2021 in Bolivia ⋅ ☁️ 31 °C

      Morgens um halb 5 erreiche ich Cochabamba und mache mich direkt auf den Weg zum Flughafen, der nur wenige Minuten vom Busterminal entfernt ist. Mein Flieger geht erst um halb 10, ich habe also ewig viel Zeit. Diese nutze ich zum Journaln und telefonieren mit Luki und Mama.

      Der anschließende Flug geht nur 45min und gefällt mir super, da es zum Großteil über den Dschungel geht. In Trinidad angekommen, werde ich von Miriam abgeholt. Sie kommt ursprünglich aus der Schweiz und leitet seit 8 Jahren mit ihrem Mann gemeinsam die Lodge. Außer mir kommt noch ein Paar aus Sucre an und aktuell befindet sich noch ein Rentenehepaar aus Spanien in der Lodge.

      Als ich ankomme geht es direkt aufs Boot. Wir haben eine 6h Bootstour vor uns, bei der wir insbesondere Pink River Dolphins suchen. Wir entdecken aber auch Faultiere, Red und Black Howler Monkeys, Kapuzineräffchen und einige Vögel (u.a. Adler und Tukane). Delfine entdecken wir auch einige. Diese sind deutlich pinker und verspielter als im Cuyabeno Reserve. Wir machen Mittag auf dem Boot und Baden anschließend im Wasser, nur wenige Meter von den Delfinen entfernt. Richtig nah kommen uns die Tiere leider nicht, ich genieße es trotzdem sehr. Auf dem Rückweg entdecken wir nochmal ein paar Affen und Vögel.

      Zurück in der Lodge wird eingecheckt und gechillt und dann geht es im Dunkeln nochmal aufs Boot um Kaimane und Alligatoren aufzuspüren. Wir werden auch fündig und bekommen viel über die Tiere erklärt. Unser Guide fängt die mit bloßer Hand und ich darf auch mal testen. Ich bin echt überrascht wie weich Krokodile sind, ich hätte einen viel härteren Panzer erwartet. Ich darf den Alligator anschließend freilassen und bin überrascht wie einfach und ruhig das geht. Mein Highlight ist ja, dass man Krokodile etc. Beruhigen kann, wenn man ihnen den Bauch mit etwas Druck krault. Wie bei einem Hund merkt man echt, dass sich die Tiere entspannen. Also wieder was dazu gelernt.
      Außerdem entdecken wir noch Eulen, Frösche und weitere Nachtaktive Vögel.

      Nach dem Abendessen gehe ich gegen halb 10 ins Bett und freue mich total, dass ich 10 lang liegen kann. Mein Körper braucht das - meine Knöchel sind nach der Fahrt im Bus total angeschwollen.
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    • Day159

      Rurrenabaque

      February 8, 2020 in Bolivia ⋅ 🌧 26 °C

      In den Amazonas von Bolivien kommt man entspannt mit dem Flugzeug oder mit dem Bus über eine abenteuerliche und holprige Strecke. Natürlich entscheiden wir uns für die ökonomische Variante und fahren mit dem Bus 🚌 Die Fahrtzeit dabei beträgt 16 Stunde, wobei 11 davon auf einer löchrigen Schotterpiste sind. Der 50 m tiefe Abgrund ist in Spuckweite vom Bus 😳
      Schließlich kommen wir heil an und am nächsten Tag geht die Tour los. In den folgenden drei Tagen haben wir Affen auf de Kopf gehabt, Piranhas gefischt und anschließend gegessen, Anacondas gesucht (leider erfolglos), Alligatoren gestreichelt, mit Delfinen geschwommen und erfolglos Mücken bekämpft 😅 Des Weiteren haben wir diverse Vögel gesehen und Brüllaffen gehört. Ebenfalls eines meiner Highlights hier!
      Aufgrund von schweren Regenfällen entscheiden wir uns dann zurückzufliegen und es geht direkt weiter an den Titicacasee...
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      Aufregende Bilder. Super.

      2/16/20Reply
      Traveler

      Wow, supertolle Eindrücke! Danke fürs Teilen und gute Weiterreise!! 😀😎

      2/18/20Reply

      Toll was Du so alles erlebst. Mach weiter so u. viel Glück. Sigrid Kunze

      2/18/20Reply
       

    You might also know this place by the following names:

    El Beni, Beni

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