Bolivia
Juntacha

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Travelers at this place
  • Day124

    Me gusta Bolovia!🇧🇴 Y las Lagunas!🚩

    February 11 in Bolivia ⋅ ☀️ 9 °C

    Nach acht erholsamen Stunden Schlaf klingelt um 8 Uhr der Wecker. Um 6:30 Uhr gibts Frühstück und um 7 Uhr ist schon Abfahrt. Das Frühstück und generell das Essen auf der Tour ist bisher eher sperrlich. Weißes Weißbrot mit kalten Rührei.

    Unsere Rucksäcke wurden wieder auf den Jeep geschnallt und ab die Post. 3 Stunden brauchen wir zum ersten Spot - Valle de los Rockes. Ein Steinlandschaft mit großen merkwürdig geformten Felsen. Alles in der Farbe braunorange. Mit den Bilder kann man sichs ganz gut vorstellen.

    Weiter ging die Fahrt bis wir die Dornsavanne erreicht haben. Die Berge am Horizont sind einer weißen Puderschicht verziert und im Vordergrund hat den den trockenen Wüstenboden. Auf der Straße haben wir dann paar Bilder mit der Gruppe gemacht. Und einen Handstand. Coole Fotokulisse. Unsere Gruppe ist inzwischen aufgetaut und wir verstehen uns alle gut.

    Immer wieder halten wir mit dem Jeep an, um die Landschaft zu erkunden. Heute lass ich mal wieder dir Bilder sprechen.

    Mittagessen hatten wir dann an der Lagune Edionda, was als die stinkende Lagune übersetzt werden kann. Die Lagune ist an der tiefsten Stelle 80 Zentimeter tief und ist Schwefel und Bornitrin im Wasser gelöst. Auch leben viele Krebse bzw. Bakterien hier im Wasser und das zieht Flamingos an. Zu Tausenden stehen sie im Wasser und suchen nach Nahrung. Ein tolles Naturschauspiel! Die Sonne knallt nämlich schon ordentlich runter, aber warm ist es trotzdem nicht und eine kühle Brise weht durch das Tal.

    Auf einer Bank bei den Flamingos hat dann die Gruppe nach dem Mittagessen die Flamingos beobachtet. Mit dem Jeep ging es danach weiter zur nächsten Lagune. Hier haben wir was besonderes beobachten dürfen: Ein Gruppe von Pequnas haben sich am Wasser versammelt und gemeinsam getrunken. Ein super Fotomotiv mit dem blauen Himmel und den schneebedeckten Bergen.

    Weitere Stopps waren dann noch der Arbol del piedra, die Desierto Siloli, und das Highlight: Laguna de Colores. Bevor wir die Lagune erreicht haben musst wie aber erst in den Nationalpark einfahren und da kostet das Ticket für Extranjeros 20€.. teuere Geschichte aber wir verbringen heute und morgen hier.. Die Lagune war aber beeindruckend. Das Wasser ist teils rot gefärbt, an manchen Stellen blau und an wieder anderen mit Botnitrit bedeckt. Das Rot kommt von roten Planktom, das übrigens dann von den ganzen Flamingos gefressen wird und ihnen so ihre pinke Farbe verleiht. Beeindruckende Landschaften, die man erstmal auf sich wirken lassen muss.

    Übrigens ist es sehr windig und kalt hier in der Wüste. Nur die Sonne lässt dich bisschen Wärme spüren aber ich glaube der Schein der Fotos trügt. Es ist arschkalt und meine Augen sind extrem erschöpft von der Sonne. Bei jeder Gelegenheit setz ich Sonnenbrille auf oder mach die Augen ganz klein. Und sie tränen die ganze Zeit... und meine Lippen sind auch spröde.

    Ein letzter Halt waren dann die Geysire. In einer großen Dampfwolke schießen die heißen Gase aus dem Boden. Überall blubbert eine hellgraue Masse in den Schwefellöchern. Alle Berge, die ihr auf den Bildern seht , sind übrigens vulkanischen Ursprungs. Auch der Sand und die Steine hier in der Wüste kommen von Vulkanausbrüchen. Beeindruckend.

    Kurz nachdem die Sonne untergegangen ist, sind wir an der heutigen Unterkunft angekommen. Gleich daneben gibt es heiße Quellen. Superheiß. Wir hatten unser Abendessen, was paar kalte Nudeln mit einer halbherzig gekochten vegetarischen Tomatensuppe. Wir mussten relativ lang warten auf das Essen und deswegen hat uns Ganzalo dann eine Flasche Rotwein ausgegeben.

    Nach dem Abendessen sind wir durch die Eiseskälte zu den Termalquellen. Der Sternenhimmel ist Wahnsinn hier in der Wüste. Der helle Mond macht die Sicht allerdings ein bisschen lichttrüb. Die anderen haben zwei Estrellas Fuegas 🌠 gesehen, ich keine:/ Eine Stunde haben wir es hier ausgehalten bis wir dann in der ganzen Gruppe gegen 11 Uhr aus dem Wasser sind und den kalten 3 Minuten Rückweg angetreten haben. Ich bin hundemüde und einfach tot ins Bett. Das war ein langer Tag mit vielen Erlebnissen und tollen Naturschauspielen!

    Morgen ist der Plan um 5:15 Uhr auf zu stehen und den Sonnenaufgang in den Agzas Calientes anzuschauen. Die Sonne geht nämlich genau über dem See aus und es soll eine atemberaubende Kukisse sein, hat Ganzalo gesagt. Mal sehen!
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  • Day90

    Salar de Uyuni - Tour / Teil 2

    January 8, 2019 in Bolivia ⋅ ⛅ 14 °C

    Nach unserem Tag in der Salzwüste geht’s es heute mit unserer Tour Richtung Chile weiter.

    Morgens steigen wir bei eisigen Temperaturen in den Jeep. Während es nämlich unter Tags in der Sonne durchaus warm ist, kühlt der Wind nachts die jetzt steinige Wüste richtig aus und es hat um die 0 Grad. ❄️

    Wir fahren heute zunächst zu einigen wunderschönen Lagunen. Die Gegend zwischen der Salar de Uyuni und Chile hat keine natürlichen Abflüsse. Das knappe Regenwasser sammelt sich in der Hochebene und durch verschiedene Mineralien und Arten von Plankton färben sich diese Seen dann in allen möglichen Farben. Das Tolle: die nur ca. 30 cm tiefen Gewässer bilden einen optimalen Lebensraum für Flamingos. Und so stehen wir immer wieder begeistert und fast schon ungläubig vor einer rot, grün oder blau schimmernden Wasserfläche, beobachten pinke Flamingos und dahinter ockerfarbene Berge. Ein Highlight ist definitiv die Laguna Colorada: die größte, farbenfrohste und beeindruckendste ihrer Art. Hier legt sich die Natur mal wieder mächtig ins Zeug! 😍

    Unser Guide erklärt uns, dass wir in dieser Gegend von vielen Vulkanen umgeben sind. Die meisten davon sind schon lange erloschen, aber einige Geysire lassen die hohe Aktivität im Inneren der Erde immer noch erahnen.
    Also halten wir kurz vor der chilenischen Grenze am Sol de Mañana Geysir. Es stinkt nach Schwefel, aber die blubbernden Schlammlöcher und der aufsteigende Dampf geben in der Nachmittagssonne ein fast schon mystisches Bild ab. Ein ganz besonderer Ort.

    Pits Kamera ist eigentlich jetzt schon am Platzen wegen so vielen perfekten Fotomotiven. 😉 Allein die Fahrt durch die Wüste von einer Attraktion zur nächsten bietet unzählige atemberaubende Bilder. Wir genießen, dass wir im Jeep so viel Strecke machen, so viel sehen und - wie es sich für Offroad-Touren gehört - so richtig durchgeschüttelt werden. Unser Fahrer weiß jedenfalls, was er tut.
    Das ändert sich auch nicht, als ein großer Stein dafür sorgt, dass wir fast unseren Auspuff verlieren. Es wird kurz unters Auto gekraxelt, alles mit Keilriemen wieder befestigt und am Abend noch soweit wie möglich repariert. Sagen wir mal so: wir sind ab dem Zeitpunkt der wahrscheinlich lauteste und stinkendste Jeep, aber bis nach San Pedro ist es ja nicht mehr weit. 😂

    Als wir am zweiten Abend der Tour bei unserer Unterkunft ankommen, wartet eine spezielle Attraktion auf uns: natürliche, ca. 37 Grad warme Quellen! Nach dem Tag quer durch die Wüste, ist das die perfekte Entspannung. Wir lehnen uns im warmen Wasser zurück und blicken in den Sternenhimmel. Da wir uns immer noch auf über 4000 Meter befinden, ist die Luft besonders klar. Es gibt keine größere Stadt im Umkreis, es ist Neumond und ab 22 Uhr gibt es in dem kleinen Ort, in dem wir schlafen, auch keine Elektrizität mehr. Perfekte Vorraussetzungen für einen dunklen Nachthimmel, an dem unzählige Sterne leuchten. Kein Wunder, dass in Chile so viele bedeutende Observatorien stehen. Die Lage macht den Unterschied und beschert uns den wahrscheinlich schönsten Sternenhimmel der ganzen Reise. 💫

    Einen Tag später ist es dann soweit: nach einigen weiteren Stops am Morgen sagen wir Auf Wiedersehen zu Bolivien und passieren die Grenze zu Chile. 👋

    San Pedro de Atacama liegt 30 Minuten entfernt und „nur noch“ auf 2400 Meter. Die Temperaturen sind hier deutlich höher und es kommt wieder Sommerfeeling auf.
    Ab jetzt verabschieden wir uns also von unseren Touren über 4000 Meter und atmen mal wieder in tieferen Gefilden durch.
    Das Städtchen ist geprägt vom Tourismus und wir lassen es uns hier zurück in der Zivilisation (wenn man Restaurants und Souvenirshops so nennen kann 😉) noch einen Tag lang gut gehen.

    Danach geht’s dann weiter Richtung Westen: endlich mal wieder and Meer. 😬
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    Karin Zellner

    Wundervolle Bilder 😍

    1/12/19Reply

    spannend!

    1/13/19Reply

    schön

    1/13/19Reply
    2 more comments
     
  • Day20

    Laguna Colorada

    June 10, 2018 in Bolivia ⋅ 🌙 -6 °C

    Die erste Nacht in der Salzwüste habe ich ganz gut gemeistert. Es war zwar echt kalt, aber mit diversen Decken, Mütze und Handschuhen ging es ganz gut.
    Den heutigen Tag verbrachten wir mit vielen Fahrstunden durch die Wüste, dabei hielten wir bei verschiedenen Sehenswürdigkeiten an. Dazu gehörten einige Lagunen, die zum Teil von Flamingos und anderen Wasservögeln bewohnt wurden, wundervolle Berge, unglaublich durch Erosion verformte Steine und einfach die unendlichen Weiten der Wüste. Dabei war es durch den Wind wieder sehr frostig und nicht selten konnten wir Eis in den Gewässern entdecken. Wenn ich an Bolivien denke, muss ich unweigerlich auch an Kälte denken und war am Ende froh doch meine Skijacke und Skisocken mitgenommen zu haben. Höhepunkt des Tages war die Laguna Colorada, bei der man herrlich viele Flamingos beobachten konnte. Die Lagune war rosa gefärbt und die Berge spiegelten sich wunderschön im See - ein wahnsinniger Anblick!
    Den Rest des Tages mussten wir mit Humor nehmen. Unsere Unterkunft ließ wirklich zu wünschen übrig. Dass es weder Elektrizität, noch warmes Wasser geben würde, war uns klar. Allerdings hatten die Fenster Löcher, es gab keine Feuerstelle und auch Klopapier war fehl am Platz. Gegen Abend schneite es noch hinein, da half dann nur noch Alkohol in Form von Wein. Naja das gehört eben alles zur Erfahrung! Den Abend vertrieben wir uns noch mit Stadt-Land-Fluss. Was konnten wir sonst tun? Dabei fiel mir auf, dass das englische Alphabet offensichtlich kein K beinhaltet. Alles fängt mit C an!
    Die Nacht verbrachten wir gemeinsam in einem Raum mit mehreren Betten. Obwohl es hier noch kälter war, gab es keine weiteren Decken oder ähnliches wie in der Nacht zuvor. Wirklich schlafen konnte bei der Kälte niemand und so starteten wir ganz schön gerädert in den letzten Tag.
    Der begann mit einem wahnsinnigen Sonnenaufgang, der die nun mit Schnee bedeckte Wüste in ein feuriges Orange tauchte! Auf dem Weg zum heutigen Höhepunkt, den heißen Quellen, ist uns noch ein Wüstenfuchs über den Weg gelaufen. Eigentlich freute ich mich nach zwei Tagen ohne Dusche sehr auf die heißen Quellen. Nachdem ich jedoch eine Hand hineinhielt, sie wieder rauszog und mir ebendiese Hand durch den starken, beständigen Wind fast sofort abfiel, entschied ich mich schnell um. Die anderen Memmen warteten schon im Auto auf mich. Wir verbrachten dennoch ein wenig Zeit hier und feuerten die wenigen Mutigen an, die sich ins Wasser trauten.
    Danach brachten wir Alexia und Olli zur chilenischen Grenze, von wo aus sie ihre Reise fortführten. Für den Rest von uns ging es wieder zurück nach Uyuni. Gesellschaft bekamen wir noch von einem Brasilianer und der Chinesin MiauMiau (ohne Witz). Der Rückweg war lang und mit mehreren Pausen verbunden, da das Auto nicht mehr das neuste war. Mal war der Motor überhitzt, mal qualmten die Bremsen und auch die Reifen mussten mehrmals überprüft werden. Am Ende waren wir froh endlich wieder in Uyuni angekommen zu sein und schon ging es mit dem Nachtbus wieder los Richtung La Paz.

    Insgesamt eine gute Tour. Die atemberaubende Natur spricht einfach für sich. Mit einem etwas engagierterem Guide und einer besseren zweiten Unterkunft hätte es jedoch noch um einiges besser werden können - aber ich kann ja nicht immer das große Los ziehen!
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    Sabrina S

    Fuchs oder Hund? 😊

    6/14/18Reply
    Franzi U

    Wüstenfuchs 😊

    6/16/18Reply
    Sabrina Schulmeister

    Tolles Foto, Natur pur

    6/21/18Reply
     
  • Day12

    Laguna Colorado (Red Lake)

    October 11, 2017 in Bolivia ⋅ ☀️ 14 °C

    Here we go... Our lady luck helping us make the right decision at the right time.
    The lake Colorado that had looked normal in the morning was jet red by now. It was a stunning view nothing like anything either of us had seen before. There were quite many flamingos in the lake.Read more

  • Day12

    Milky Way Laguna Colorado

    October 11, 2017 in Bolivia ⋅ ☀️ 14 °C

    We reached Lake Colorado quite late in the night. There was a place right next to the lake where we could stay.
    The lake lies within the limits of the Reserva Eduardo Avaroa National Park. We had to pay an entry fee of 150 b$ per head. The stay was per bed basis and including the food was 70 b$ per head. The place was very minimal but at least we had a place to stay.
    Laguna Colorado is at a pretty high altitude of 4306 mts above sea level and it was quite cold in the night.
    After having a minimal meal of pasta, Hristo went off to sleep while I went out to try some more pictures of the Milky Way and boy was I rewarded.. Have a look..
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  • Day12

    Stay at Lake Colorado

    October 11, 2017 in Bolivia ⋅ 🌙 12 °C

    Almost every tourist in this area leaves at 4:30 am in the morning to see the geysers at Sol de Mañana about 40 kms away since it is supposed to be more active in the cold of the morning. Since we had arrived late, neither of us wanted to wake up that early. We decided to wake up at our normal time of about 7 am.
    The morning was sunny again. We decided to go back 15 kms in the direction we had come from, the previous night, to see the Arbol de Piedra (a stone tree) we had missed because it had been dark.
    The Laguna Colorado is also called the Red Lake because of its bright red colour due to a red colored micro algae. The red color is more prominent when the sun is overhead so we decided to stop over at the lake on the way back from the Stone Tree.
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  • Day78

    Laguna Colorada

    November 23, 2016 in Bolivia ⋅ ⛅ 9 °C

    Wie gut schläft man in so einem Salzhotel, die Luft könnte ja mit Salz geschwängert und ein Killer für Lunge und Haut sein?
    Also soweit erstaunlich gut, diese Killerhypothese muss ich erst noch überprüfen. Erstmal raus aus dem Hotel, in dem ich Klopapier kaufen musste, und schwups sind wir mitten auf den neuen Bahngleisen, die immer noch, wie seit hunderten Jahren, Erze von Bolivien nach Antofagasta in Chile bringen.

    Der übrige Plan heute war die ganzen Lagunen anzuschauen. Und gibt es ein paar. Welche die nach Schwefel stinken, welche mit Flamingos, und welche mit beidem. Flamingos dürfen da anscheinend auch nicht fliegen, wenn man so manchem Schild glauben darf.
    Einfach nur atemberaubend war die übrige Landschaft mit Vulkanen, die eigenartige Erze ausspucken und so die gesamte Gegend in verschiedenste Farben tauchen.
    Kurz vor der großen, finalen Laguna Colorada fanden wir noch kleine Tierchen, mitten in dieser trostlosen Wüste. Sie sehen aus wie eine Mischung aus Hase und Eichhörnchen. Leben tun diese in Felsformationen, welche hier und da immer wieder auftauchen. Heute werden sie wohl maßgeblich von Touristen gefüttert, wer weiß was die früher gegessen haben.

    Und dann war sie da, die bunte Lagune...mit weißem Borax, roten Krebschen und auch ein bisschen grün sieht es da aus. Diese Gegend hier, dieses gesamte Plateau am Rand der Atacama ist nicht von dieser Welt. Wunderschön, aber leben will und kann hier nichts. Wie auf dem Mond.
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  • Day137

    Desert drive / Flamengo lakes

    December 4, 2017 in Bolivia ⋅ ☀️ 16 °C

    A long drive through the desert today. Our driver likes playing Bolivian pan pipe music and speaks no English. Sun is extra strong even though we are at 4000m above sea level. Surprised to see so many llamas and flamengos.Read more

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