Bolivia
Labruyo

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112 travelers at this place:

  • Day11

    Rund um den Titicacasee

    June 11, 2019 in Bolivia ⋅ 🌫 8 °C

    Mit dem Bus reisen wir von La Paz nach Copacabana, das in Bolivien versteht sich. Gegen Mittag treffen wir in der kleinen, charmanten Stadt direkt am Titicacasee ein. Wir erkunden die Stadt und machen eine Wanderung auf den Kalvarienberg. Hier soll man einen tollen Blick auf den See und die Stadt haben, dies vorallem beim Sonnenuntergang, das lassen wir uns nicht entgehen. Der Aufstieg lohnt sich auf alle Fälle. Erstens ist die Aussicht wirklich atemberaubend und zweitens können wir hier schon mal trainieren für die kommende Trekking-Zeit in den peruanischen Anden.
    Die Isla del Sol auf dem Titicacasee, eine Pilgerstätte für das gesamte Inkareich, eignet sich super für Tageswanderungen. Früh morgens gehts los mit dem Boot. Unser bolivianischer etwa 75-jährige Kapitän hatte so seine Mühe mit dem 2. Motor an Board. Mit vollem Körpereinsatz sprang dieser doch noch an. Ein kleiner Jubel brach auf dem Boot aus und mit einem breiten, zum Teil zahnlosem Lächeln, fuhr uns der Kapitän sicher auf die Insel. Nach einem steilen Aufstieg zeigt die imposante Weite des Titicacasees. Sähe man die schneebedeckten Gipfel der über 6000 Meter Hohen Cordillera Berge nicht, könnte die Insel auch im Mittelmeer liegen.
    Am nächsten Tag fahren wir mit dem Bus entlang des Titicacasees über die Grenze nach Puno, Peru.
    Trotz der Nähe zu Bolivien ist zu merken, dass wir in einem anderen Land sind. Die Menschen sind grösstenteils nicht mehr traditionell gekleidet und auch die Autos machen den Eindruck, dass diese in Europa im Verkehr bestehen würden.
    Wir besichtigen die Islas de los Uros, 49 schwimmende Inseln auf dem Titicacasee. Diese Inseln werden aus getrocknetem Schilf hergestellt, dieses muss jedoch jede Woche neu bedeckt werden. Die meisten Uros leben mittlerweile jedoch an Festland.
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  • Day23

    Copacabana & Lake Titicaca.

    June 8, 2019 in Bolivia ⋅ ☀️ 7 °C

    We hopped onto the Bolivia Hop bus in La Paz and we made our way to Copacabana. A small, but popular town that sits on Lake Titicaca (the highest navigable body of water at 3,812m, and the birthplace of the Incans). We checked into our eco hostel up on the hill with a great lookout of the lake and lounged around in the hammocks. The sun shining and barely a breath of wind, what a fab day to relax and wander. As the sun set I took a quick dip around the point, the water was chilly and clear and soooo good after not being near any real big body of water in far too long. TripAdvisor recommended Thai for dinner with Ida and Brogan (some girls we met from the hostel) and 2 for $5 Pisco Sours for happy hour. Content and full we headed back for the night!
    Bit of sunshine and water to reenergise the soul after being ocean deprived and we’re off to Cusco, Peru. Yeeha.
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  • Day29

    Bye, bye Copacabana

    August 6, 2019 in Bolivia ⋅ ☀️ 8 °C

    Heute verlasse ich Copacabana wieder und fahre zurück nach La Paz. Da mein Bus erst um 13.30 geht, kann ich den Tag wieder mal gemütlicher angehen. Eigentlich wollte ich ja ausschlafen, aber die Feierlichkeiten sind immer noch nicht zu Ende und so werden die ganze Nacht und auch früh morgens Böller geschossen. Feiern können sie die Bolivianer 😊.

    Obwohl ich bald munter bin, stehe ich erst gegen halb 9 auf, zu verlockend ist das warme Bett. Dann packe ich, checke aus und mache mich nochmal auf ins Zentrum von Copacabana, vorrangig um Geld zu beheben. Ich stürze mich also ein letztes Mal hinein in den Trubel, suche den ersten von 3 Bankomaten in Copacabana auf, bekomme hier aber kein Geld, denn der ist "Out of Order". Gut, 2 Möglichkeiten habe ich ja noch, an Geld zu kommen, denn mit den 30 Bolivianos, die ich noch besitze, hüpft man selbst in Bolivien einen ganzen Tag lang nicht weit 😊. Bankomat 2 spuckt ebenfalls kein Geld aus, denn der funktioniert nur mit Bankomatkarte der Bank. Visa akzeptiert er nicht. Tja, 1 Möglichkeit habe ich noch, so denke ich, aber Bankomat 3 gibt es nicht mehr. Zumindest finde ich ihn nicht und auch die 3 Personen, die ich frage, wissen nichts davon. Gut, dann muss eben Plan B her. Ich habe noch ein paar Dollar übrig und 20 davon wechsle ich dann in einer Wechselstube in Bolivianos um. So habe ich wenigstens etwas Geld in der Tasche und in La Paz gibt es dann ja genügend Bankomaten. Man muss immer auf alles gefasst sein in diesen kleineren Städten 🤣.

    Nachdem mein eigentliches Vorhaben dann mehr schlecht als recht zu einem Abschluss gebracht wurde, gönne ich mir einen frisch gepressten Karotten-Orangensaft zum Frühstück und gehe wieder zurück ins Hostal Las Olas. Zuerst mache ich noch ein kleines Fotoshooting mit den dort lebenden Alpakas und Llamas und dann mache ich es mir ein letztes Mal auf der herrlichen Sonnenterrasse gemütlich, denn heute ist es ganz schön warm am Titicacasee. Es dauert nicht lange, dann gesellt sich die Babykatze des Hauses zu mir. Zuerst genießt sie meine Streicheleinheiten, dann aber ist sie zum Spielen motiviert und wir blödeln knapp eine 1/2 Stunde rum. So ein süßes Viecherl 😊.

    Da ich meine Rückfahrt wieder mit Turisbus gebucht habe, werde ich wieder vom Hotel abgeholt und zum Hotel in La Paz gebracht. Eigentlich war 13.15 Abholzeit, aber die beiden Herren sind überpünktlich und sind bereits um 12.50 an Ort und Stelle. Da die Hauptstrassen in Copacabana noch immer gesperrt sind, müssen wir zu Fuß zum Hotel Rosario, etwa 1 km entfernt, gehen. Der Busfahrer lässt es sich nicht nehmen, meinen Koffer zu rollen und tragen. Das ist echt ein tolles Service. Turisbus kann ich getrost weiterempfehlen, auch wenn dieser Service teurer ist als eine reguläre Busfahrt von Copa nach La Paz.

    Im Hotel Rosario esse ich noch eine Kleinigkeit zu Mittag, denn ich habe noch knapp eine halbe Stunde Zeit, bevor der Bus abfährt. Eigentlich wollte ich noch im La Capula, das direkt neben dem Las Olas liegt, essen, aber die haben genau Dienstag Mittag geschlossen. Aber auch das Essen im Rosario war sehr lecker!

    Pünktlichst um 13.30 fahren wir in Copacabana weg. Knapp eine Stunde später erreichen wir den Ort Tiquina,wo wir mit der Fähre den Titicacasee überqueren. Die Überfahrt dauert etwa 10 Minuten, dann geht die Fahrt Richtung La Paz auf der Strasse weiter. Heute ist kein so schnelles Vorankommen möglich, denn in jeder Ortschaft findet ein Umzug statt, den wir meist abwarten müssen. Heute ist nämlich Independence Day in Bolivien und es wird noch ein bisschen mehr gefeiert als in den letzten Tagen 😊.

    Als wir in die Nähe von El Alto und La Paz kommen, muss ich wieder feststellen, welch Wahnsinn der Verkehr hier ist. Da ist jede asiatische Großstadt ein Lärcherlschaß dagegen 🤣🤣. Kurz nachdem wir El Alto verlassen und die Straße runter nach La Paz fahren, machen wir noch einen Fotostopp. Ist schon ein faszinierender Ausblick - immer wieder!

    Kurz nach halb 6 komme ich dann im Loki Boutique Hotel im Zentrum La Paz an. In einem alten Kolonialhaus befindet sich das noch recht neue Hotel. Ich hab mir die Suite gebucht, da diese nichtmal 10 Euro pro Nacht mehr kostet als ein normales Zimmer. Hier kann ich mich gut ausbreiten und die nächsten 4 Nächte gut aushalten 😊

    Jetzt muss ich mal einen Bankomaten aufsuchen, denn so ganz ohne Bares lebt es sich auch in Bolivien nicht gut 😊

    So, Mission Bargeld erfüllt, eine herrliche Dusche genommen, Schmutzwäsche abgegeben und jetzt gibt es noch ein leckeres Abendessen im Hotel.

    So witzig. Ich war grad mit dem Abendessen fertig, plötzlich sehe ich bekannte Gesichter das Restaurant betreten. Kai, Michaela und Nils, die deutsche Family, die mit mir auch die Salar de Uyuni Tour gemacht haben. Was für ein Zufall. Ich bitte sie natürlich an meinen Tisch und wir plaudern bis fast 22.00. Morgen treffen wir uns dann nochmal zum Abendessen und anschließend wollen wir noch Seilbahn bei Nacht fahren.
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  • Day131

    Titicaca See, Peru und Bolivien

    December 20, 2018 in Bolivia ⋅ ☁️ 8 °C

    Ein Hallo vom Titicaca See :-)

    Wir sind am Nordzipfel des Titicaca Sees angekommen... Als ich klein war hat mich schon so mancher Ort fasziniert: Panama, Popocatepetl, oder eben auch der Titicaca-See. Sicherlich nur der Namen wegen! Ich wusste ja nicht einmal, wo diese Orte waren. Den Popocatepetl müssen wir auf einer anderen Reise suchen, Panama (liebe Grüße an den kleinen Tiger und den Bären von Janosch☺️) und jetzt auch den Titicaca See haben wir gefunden 🙂

    Wir sind in der Stadt Puno angekommen. Eine dieser Städte, wie wir sie zu Hauf von Guatemala bis nach Peru gesehen haben. Interessante Städte mit noch so interessanteren Menschen, aber von Hässlichkeit kaum zu übertreffen! Puno ist ehrlich gesagt ein Schandfleck inmitten einer herrlichen Seenlandschaft im Altiplano und gelegen auf 3.900 m über dem Meeresspiegel. Betonklötze und bröckelnde Ziegelhäuser prägen das Stadtbild und von der kolonialen Vergangenheit blieb fast nur der Stadtgrundriss. Auf den Straßen hingegen wimmelt es nur so von geschäftigen Frauen, die die traditionellen mehrschichtigen Kleider und Filzhüte tragen.

    Wir wollen jedoch zu den 'Urus'. Ein Völkchen, welches auf einzigartigen schwimmenden Inseln wohnt – insgesamt etwa 90 Schilfinseln sollen es sein. Diese inzwischen aber total kommerzialisiert. Dennoch: Nirgendwo gibt’s etwas Vergleichbares. Die Inseln werden gebaut, indem immer wieder neue Schichten des schwimmenden Totora-Schilfs, der an den seichten Stellen des Sees zuhauf wächst, aufeinandergelegt werden. Die Urus waren immer ein kleiner Stamm und begannen ihre schwimmende Existenz schon vor Jahrhunderten, als sie vor den kriegerischen Inka und auch Spaniern flüchteten. Heute leben noch einige hundert Menschen auf den Inseln. Das Leben der Uro ist mit dem Schilf regelrecht verwoben. Das Material wird benutzt, nicht nur um die Inseln, sondern auch um Häuser und Boote zu bauen. Auch kunsthandwerkliche Arbeiten werden heute daraus hergestellt. Das Schilf von den Inseln muss regelmäßig von oben ergänzt werden, da es unten im Wasser langsam verrottet. Deshalb ist der Boden auf den Inseln immer weich und federn 🙂

    Wir fahren mit einem Boot zur Isla Suchi Maya und werden dort nach einer kleinen Vorführung über die Bautechnik der Inseln von Maria, der angeblichen 'Inselchefin', in ihr Haus eingeladen. Nach einem kurzen Smalltalk kennt sie unsere Namen, die sie dann später auf ihrem kleinen Kunsthandwerkermarkt dazu missbraucht, uns ständig zu rufen, damit wir einen ihrer Wandteppiche kaufen. Wir kaufen nichts, schließlich haben wir nur einen Rucksack, den wir noch einige Zeit tragen müssen! Später werden wir mit einem aus Schilf gebauten Boot, angetrieben von zwei rudernden Urus, entlang der vielen, vielen Inseln gefahren. Eine schöne und entspannende Fahrt. Sehr interessant zu sehen wie hier seit vielen Jahren und Jahrhunderten gelebt wird, auch wenn es heute auf der ein oder anderen Insel seit neuestem Photovoltaikanlagen gibt. Übrigens: Die Urus zahlen keinerlei Steuern und Abgaben... wären wir nicht alle gerne Urus... 😜

    Wir bleiben für 3 Nächte in Puno, gehen Wandern, oder schlendern durch die Stadt und die Märkte, bevor es uns weiter entlang des riesigen Titicaca auf die bolivianischen Seite des Sees, nach Copacabana verschlägt. Jeden Tag gewöhnen wir uns besser an die Höhe - die Treppen in den 3. Stock sind die ersten Tage eine echte Hürde. Immer wieder müssen wir mal tief Luft holen! Copacabana erinnert uns an ein Ferienort der 60 Jahre am Gardasee :-) zumindest stellen wir es uns so vor. Ein fröhliches Kleinstädtchen und ein Stand mit unzähligen Badegästen, Enten-Tretbooten, älteren Jachten, Touristenbooten und Eisbuden. Ein Gedicht, an der Promenade zu sitzen und dem Strandtreiben auf bolivianisch zuzusehen. Es scheinen viele Einheimische hier Urlaub zu machen. Aber auch die Umgebung des Städtchens ist umwerfend. Kleinbauern arbeiten auf ihren zum Teil winzigen Feldern, mal allein, mal mit der ganzen Familie. Es wird Siesta gehalten und andernorts Fiesta gefeiert. Eine wunderschöne Wanderung von 26 km entlang des Sees mit zwei über 4000 m hohen Berggipfeln (nennen wir sie eher Hügel, waren es ja auch nur 200 Höhenmeter bis zum Gipfel 😁 aber die Höhe macht einem schon zu schaffen!).

    Copacabana ist für uns das Sprungbrett nach Sucre, unserem geplanten Urlaubsdomizil über Weihnachten und Sylvester. Doch als wir am Morgen den Bus über La Paz nach Sucre nehmen wollen, zeigt sich das streik- und protestfreudige Bolivien von seiner besten Seite. Copacabana ist eingeschlossen von Straßenblockaden. Kein Bus fährt... Und wie lange die Blockaden dauern sollen kann uns niemand wirklich sagen. 24 Stunden, 48 Stunden?..! Wer weiß! Es gibt aber eine Alternative: Zurück zur Grenze, Ausreise aus Bolivien und wieder Einreise nach Peru. Von dort mit dem Bus zu einem anderen Grenzübergang im Süden Perus, dort wieder Einreise nach Bolivien und von dort mit einem Bus nach La Paz. Nun gut... los geht es... Und zwar zu Fuß! Mit allem Gepäck geht es die 8 km zur peruanischen Grenze zurück, an der wir erst vor 3 Tagen eingereist waren. Geld wechseln und Grenzformalitäten erledigen, Busverbindung suchen und und und 🙃 Bis La Paz klappt es perfekt und wir haben sogar noch etwas Zeit uns die Stadt anzusehen, aber wer glaubt, wir würden mit unserer neuen Busverbindung in Sucre ankommen der irrt! 6 Km vor Sucre bremst uns wieder eine Straßenblockade aus. Also Rucksack auf den Rücken und los geht es zu Fuß. Diesmal haben wir jedoch großes Glück, nach 2 km Fussmarsch hinter der Blockade nimmt uns ein alter stinkender und aus Japan importierter Stadtlinienbus mit ins Zentrum von Sucre mit. Zahlen müssen jedoch nur alle anderen Fahrgäste! Wir werden vom Fahrer freundlich in Sucre willkommen geheißen 👍

    Wenn das nicht schon mal ein guter Start in unseren Urlaub vom Reisen ist ;-)

    Viele liebe Grüße aus Sucre, Bolivien

    Marco & Ariane
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  • Day140

    Copacabana am Titicacasee

    August 8, 2019 in Bolivia ⋅ ☀️ 9 °C

    Die Ausreise aus Peru stellte kein Problem dar, die Beamten waren sogar sehr freundlich und so war der Vorgang in wenigen Minuten erledigt. Dann ging es auf die andere Seite nach Bolivien. Die Grenze war die bunteste und chaotischste die wir je gesehen haben, da mussten wir echt schmunzeln. Allerdings hatten wir große Bedenken, da wir immer noch nicht den Patron (Fahrzeugbrief) für Julio von den chilenischen Behörden erhalten hatten und unser Agent meinte, dass eine Einreise ohne Patron unmöglich wäre. Wir wollten es aber trotzdem versuchen, da wir nach über 5 Wochen in Peru endlich weiter wollten. Also rein ins Gebäude und die Einreise für uns als Personen war natürlich kein Problem. Dann kam Julio im nächsten Gebäude dran. Da wurden wir gleich abgefangen und sollten Kopien von allen wichtigen Papieren machen. Das wiederum wurde im Copyshop um die Ecke erledigt. Dann wieder zurück und ein freundlicher Grenzbeamter fing an unseren Fall zu bearbeiten. Die Beamten saßen in einem kleinen Büro an viel zu kleinen Schreibtischen, unter die sie kaum ihre Beine stellen konnten. Überall häuften sich Papierstapel, digital läuft hier nur das Wenigste. Das erhoffte Wunder geschah: nach nur 5 Minuten hatte auch Julio seinen Einreisestempel.😀 Wir konnten es kaum glauben. Und vor allem so schnell. Der Grenzbeamte nahm dann das Kennzeichen und die Chasisnummer noch kurz unter die Lupe und wir fuhren los. In den Van wollte er überraschender Weise gar nicht schauen, da haben wir uns umsonst um unsere Tüte Chilis gesorgt.
    😀

    Unser Ziel war heute noch der Ort Copacabana am Titicacasee. Nach ca. 1 Stunde Fahrt am Ufer des Sees kamen wir dann auch so gegen 16.00 Uhr dort an. Der Ort war voll und wir sollten auch gleich erfahren warum. Wir hatten ein Hostel unten am Strand und etwas abgelegen von der Ortschaft ausgesucht. Dort kann man auch mit Camper bleiben. Der Weg dorthin führte über die Strandstrasse und dort war die Hölle los. Viele Autos, Vans und auch LKWs wie auch bunte Stände und Essbuden. Wir hatten davon gelesen, dass hier im Ort der Brauch ist, die Autos mit Blumen und Girlanden und anderen bunten Sachen zu schmücken und segnen zu lassen, damit Unfälle und andere Katastrophen vermieden werden. Normalerweise findet das immer am Wochenende statt, aber im August an jedem Tag. Also taten wir es den übrigen gleich und stellten Julio mit dazu. Neben uns stand auch zufällig ein Paar aus Holland, das wir noch vom Campingplatz in Cusco kannten. Die Overlandergemeinde ist halt echt überall wieder zu finden. Julio wurde dann von dem Zeremonienmeister geschmückt, gesegnet und das mit einem extra dafür gekauften Bier.😂 Wir hatten jedenfalls unseren Spaß wie alle anderen auch, die zum Teil Lagerfeuer machten und richtig mit der ganzen Familie feierten. Unsere anderen Nachbarn, eine Familie aus Peru, lud uns dann auch spontan auf ein Bier ein und wollte mit uns tanzen. Wahnsinn, müssen wir erst nach Bolivien gehen um mit den Peruanern in Kontakt zu kommen? So freundliche und einfach fröhliche Menschen hatten wir nicht oft getroffen, aber das war die endgültige Versöhnung mit Peru.

    Dann fuhren wir zum Hostel und ließen Julio draußen am Strand zwischen zwei Bäumen mit bestem Blick auf den See für die nächsten zwei Tage stehen. Unser bislang schönster Stellplatz. Abends gingen wir noch auf den offenen Markt, der in den Strassen von Copacabana stattfand. Es wurde endlich wieder Streetfood angeboten, was wir in Peru vermissten. Daneben jede Menge Erdnüsse und riesiges Popcorn. Das Treiben zu beobachten machte mal wieder richtig Spaß und wir sahen endlich mal wieder lachende Menschen. Auch erlebten wir an diesem Abend einen wunderschönen Sonnenuntergang am See, der aufgrund seiner Größe fast wie ein Meer wirkte. Der Titicacasee ist der 18 größte See der Welt und liegt auf 3.840 Metern und ist somit der höchste navigierbare See der Welt. Wir fanden ihn wunderschön.

    Am nächsten Tag genossen wir zunächst die Ruhe und Aussicht unseres Stellplatzes. Wir wurden auch während der Nacht von zwei Strassenhunden bewacht, mit denen wir spielten und Futter gaben. Am Nachmittag stiegen wir auf den Cerro Calvario, der gleich neben der Ortschaft liegt und als heiliger Berg gilt. Er ist der bedeutendste Wallfahrtsort in Bolivien. Auch hier waren wieder sehr viele Einheimische, die eine Wallfahrt zur oben stehenden Marienstatue machten. Der Weg nach oben war als Kreuzweg angelegt. Zum Teil zelteten die Leute auf dem Berg. Wir stiegen dann auch langsam hoch und waren richtig entsetzt von dem Müll, der überall rumlag. Bei all unseren Reisen bislang hatten wir so einen Müll noch nie gesehen: Bierdosen, Plastikflaschen, Papier, Plastiktüten und sogar benutztes Toilettenpapier. Es war widerlich. Wir gingen dann trotzdem bis nach oben. Dort wurden Menschen von irgendwelchen Zeremonienmeistern gesegnet, Leute saßen meist im Familienkreis herum und machten Picknick, andere standen gedulgig für die Marienstatue an. Ein buntes Treiben mit leider extrem viel Dreck, das wir nicht verstehen so ganz konnten, vor allem weil der Berg ja sehr heilig ist für die Einheimischen. Trotzdem werfen sie ihren Müll überall hin und sitzen dann im eigenen Dreck vor Heiligenfiguren.

    Abends hatten wir uns mit Jessi und Daniel verabredet. Die beiden reisen seit 4 Jahren um die Welt und drehen kleine Videos darüber, die sie auf Youtube auf dem Kanal “Life to go“ veröffentlichen. Mittlerweile betreiben die beiden das professionell als Reiseblogger. Wir (ver-)folgen Jessi und Daniel schon seit über 2 Jahren und für uns sind sie der Benchmark im deutschsprachigem Raum. Eigentlich machen wir nie Werbung, aber für die beiden musste das eben sein.😀 Die beiden haben uns letztendlich zu unserer Reise (mit)inspiriert. Auf jeden Fall waren sie zufällig auch in Copacabana und nahmen spontan unseren Vorschlag zum gemeinsamen Abendessen an. Wir verbrachten dann auch einen richtig schönen Abend miteinander und tauschten viele Erlebnisse und auch Privates aus. Danke euch beiden.😁

    Wir fühlten uns in diesem ersten Ort in Bolivien sehr wohl, auch wenn die Situation mit dem Müll wirklich noch schlimmer ist als in Peru. Aber die Menschen wirken endlich wieder fröhlich, sie lächeln, grüßen zurück, und der Kellner im Restaurant sagt auch wieder mehr als nur das Nötigste. Da fühlt man sich wieder Willkommen 😊

    Am nächsten Morgen fuhren wir dann Richtung La Paz, dem Regierungssitz von Bolivien, los.
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  • Day105

    Bolivien Highlights

    June 22, 2019 in Bolivia ⋅ ☀️ 6 °C

    Bolivien war ein super Start in den Südamerika Teil meiner Reise. Spanischunterricht ist hier günstig und man findet ständig Möglichkeiten seine Fähigkeiten bei geduldigen Bolivianern zu testen.

    Das Land: Die meisten Reisenden denken bei Bolivien direkt an die Salar de Uyuni, meist der Grund warum der Gringo Trail (so wird der typische Weg der Backpacker durch Südamerika genannt) durch dieses Land führt. Die weite Salzwüste ist in der Tat spektakulär mit tollen Fotomöglichkeiten aber Bolivien hat auch noch viele andere tolle Ecken. Zunächst einmal muss man hier aber Luft mitbringen. Viele von Boliviens Sehenswürdigkeiten liegen nämlich im Hochland auf über 3.000m. Hier wird nicht nur die Luft dünn und man muss alles etwas langsamer angehen, Nachts wird es auch sehr kalt. Das Wetter ist sonst allerdings in den trockenen Monaten super zum wandern und erkunden und Regentage waren hier echt selten. Die Berglandschaften sind spektakulär (vor allem die Cordillera Real um La Paz) und laden zum Bergsteigen, Mountainbiken oder einfach nur wandern ein. An der Grenze zu Peru kann man auch noch den riesigen Titicacasee bestaunen und befahren.
    Auch das bolivianische Tiefland ist toll. Das Klima hier ist eine willkommene Abwechslung von den frostigen Nächten und die Artenvielfalt im Amazonasgebiet einfach beeindruckend.
    An Städten habe ich hier vor allem Sucre und La Paz kennengelernt. Sucre ist eine typische Kolonialstadt mit schönen weißen Häusern und super Cafés um seine Spanischhausaufgaben zu machen. La Paz ist chaotischer, unübersichtlicher aber auch voller Leben. Es gibt hier jede Menge zu entdecken und die Seilbahnen durch die Stadt machen das ganze einfacher.

    Die Leute: Mein erster Eindruck der Bolivianer war meine Gastfamilie. Ich habe zwei Wochen in dieser Familie verbracht und mich am Ende richtig zu Hause gefühlt und der Abschied fiel mir schwer. Meine Familie hat keine Chance ausgelassen mir mehr von ihrer Stadt und vor allem Essenskultur zu zeigen. Sie waren immer da, wenn ich mal Hilfe brauchte und vor allem sehr geduldig mit meinen ersten holprigen Spanischversuchen.
    In Bolivien sollte man zumindest ein bisschen Spanisch sprechen. Auch in der Tourismusbranche ist es noch nicht überall üblich englischsprachige Guides anzutreffen und es gibt einem natürlich auch die Möglichkeit sich besser mit der Saftverkäuferin oder dem Taxifahrer zu unterhalten.
    Vor allem in den ländlichen Regionen aber auch auf den Märkten in den Städten trifft man in Bolivien noch häufig auf traditionell gekleidete Menschen, die Quechua oder Aymara sprechen.

    Unterkunft und Verpflegung: Bolivien hat ein sehr gutes und günstiges Hostelnetz. Es gibt Hostelketten (häufig Partyhostels), die man im ganzen Land findet aber auch immer einige lokale Alternativen. Richtig begeistert war ich hier leider von keinem meiner Hostels. Während eines Spanischkurses kann ich einen Aufenthalt bei einer Gastfamilie wärmstens empfehlen. Man wird nicht nur komplett umsorgt, man kommt auch sehr viel besser in den Sprachfluss und lernt das Land noch mal von einer anderen Seite kennen.
    Essen ist hier sehr günstig und auch Selbstverpflegung sehr einfach möglich. Ein paar lokale Spezialitäten wie Api mit Pastel (ein heißes Maisgetränk mit einem warmen Käsegebäck) zum Frühstück oder Sopa de Mani (Erdnusssuppe) zum Mittag werde ich zu Hause vermissen. Das viele frische Obst und frisch gepresste Säfte auf den Märkten auch.

    Infrastruktur: Das Busnetz in Bolivien ist super ausgebaut. Beliebte Strecken werden regelmäßig bedient und die Busse sind gemütlich und günstig. Auch Nachtbusse kann man hier sehr gut nehmen, wenn man ein bisschen mehr zahlt bekommt man sogar einen Sitz, den man fast waagerecht stellen kann.
    Das Straßennetz an sich hat allerdings immer noch seine sehr engen und gefährlichen Straßen auf denen man nur sehr langsam vorankommt. Für meinen Abstecher im Dschungel habe ich deswegen einen 30 minütigen Flug der beschwerlichen 12+ Stunden Busreise vorgezogen.
    In den Städten kommt man sehr günstig mit Taxen und Minibussen von A nach B, lange warten muss man auf diese Busse auch nicht.

    Highlights:
    Sprachschule und Aufenthalt in einer Gastfamilie in Sucre
    Ein Besuch der Silberminen in Potosí
    Seilbahnfahren und beim Gran Poder Festival Kostüme bestaunen in La Paz
    Eine Bootstour zwischen Kaimanen und Affen durch die Pampas im Amazonasgebiet
    Ein Sonnenaufgang auf 6.088m auf dem Huayna Potosí
    Am Titicacasee zum Neujahrsfest der Aymara die Sonne empfangen

    Bolivia Highlights in English:
    Language school and living with a host family in Sucre
    Visiting the silver mines in Potosí
    Taking the cable car and watching the massive Gran Poder parade in La Paz
    Sunrise at 6,088m on Huayna Potosí
    Receiving the first rays of the sun at the Aymara new year on the shores of lake Titicaca
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  • Day404

    Hop on nach Copacabana

    March 16, 2019 in Bolivia ⋅ 🌧 10 °C

    Wir sind jetzt Hopster. Bolivien und Peru machen gemeinsame Sache, zumindest was den Transport angeht. Wir haben uns bei Bolivia/Peru Hop ein Busticket gekauft, welches uns von La Paz (Bolivien) über mehrere Stationen nach Lima (Peru) bringt. Toll ist, dass wir für die Strecke ein Jahr Zeit haben, wir können an den jeweiligen Orten also solange verweilen, wie wir möchten. Jeweils einen Tag im Voraus müssen wir online den nächsten Bus reservieren und schon werden wir von A nach B chauffiert.

    Von La Paz ging es nach Copacabana. Nein, nicht zurück nach Rio de Janeiro, auch in Bolivien gibt es ein Copacabana. Es liegt am Ufer des Titicacasees und gilt als wichtigste Pilgerstätte der Bolivianer. Der Titicacasee ist übrigens der höchste schiffbare See der Welt, er liegt auf 3812 Meter über Meer. Wir verbrachten 3 Tage im kleinen Ort und erkundeten die Umgebung. Hauptsächlich Leandra (sie absolvierte ein kleines Höhentraining auf den Hausberg), Manu gönnte sich eine kleine Auszeit und genoss das warme Hotelzimmer (ja, es gab eine Heizung und endlich mussten wir nicht mehr frieren wie in La Paz).
    Ein kleines Boot brachte uns auf die nahegelegene Isla del Sol, wo wir eine Nacht verbrachten. Die Sonneninsel spielt in der Mythologie der Inkas eine grosse Rolle, so soll der Sonnengott Inti seine Kinder (die ersten Inkas) hier zur Erde gelassen haben. Sozusagen der Geburtsort der Inkas. Ein spezieller Ort, mitten im Titicacasee - wir genossen hauptsächlich das einheimische, bunte Treiben und die Aussicht vom höchsten Punkt der Insel.
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  • Day105

    Copocabana und dann nach LaPaz

    February 22, 2018 in Bolivia ⋅ ⛅ 25 °C

    Hier in Copacabana sind die Damen nicht leicht bekleidet und die Herren nicht durch trainiert und braun gebrannt, aber und das ist für die Kollegen von der Insel in Konstanz: Der Kaffee ist hier ja wie drücke ich das nur aus OK so miserabel dass man sich selbst nach fast drei Jahren nicht hätte daran gewöhnen können.
    Doch die Truchas ( die Forellen aus dem Titicacasee) sind spitze und fast Gräten frei. Unser Ausflug zum Titicacasee war leider dann doch verregnet und wir entschlossen uns nochmal nach La Paz zu fahren (es ist ja schließlich die höchst gelegene Hauptstadt der Welt). Allerdings muss man gestehen das es hier in La Paz auch einen Bäcker gibt oder geben soll der Laugen Gebäck offeriert und in näherer Umgebung auch einen Metzger der wohl Weißwürste darbietet. Diese beiden Gründe waren es Wert ein zweites mal durch das nächtliche El Alto zu fahren um Quartier am Flughafen (der höchstgelegene Zivilflughafen 4020m der Welt) zu beziehen. Um einen Eindruck von einer Fahrt in einer Südamerikanischen Großstadt bei Nacht zu geben:
    Klare Rollenverteilung, Dolly navigiert, ich fahre im Fahrstil der Collectivo Fahrer ( Minibus die billig sind und fahren wie die Schweine) .
    Aber weiter es gehört zum guten Ton zu Hupen, Drängeln, schimpfen und Aggressiv zu fahren all diese Attribute beherrsche ich fast zur Vollendung. 😎
    Ich bin nur froh dass ich damals soviel Lehrstunden vom Axer erhalten habe. Wir fahren also von einer Zweispurigen Autobahn auf eine einspurige Strasse die dann auch bald zwischen 2 und 6 Spuren variiert mit immer wieder kehrenden Engpässen weil besagte Busse am Straßenrand Fahrgäste Ein- und Aussteigen lassen, aber damit nicht genug wildes Abbiegen über 2-3 Spuren oder vom Gegenverkehr ohne Ampel oder Kreuzung Abbiegen auf die andere Seite. Ich kann mich langsam ganz gut ein finden in diese Fahrweise und habe über legt den Herren Collectivofahren mal Unterricht zu geben, Dolly allerdings bekommt das nicht so sonderlich denn sie bekommt Herzrasen und Angstzustände wegen meiner Fahrweise und der der Anderen natürlich allem voran.
    Unser Parkplatz ist sicher also starteten wir dann am Morgen mit dem Collectivo nach La Paz, eine günstige Sache für 4 bol. direkt in die Innenstadt. Angekommen an der Iglesia San Francisco ging es in Richtung Hexen Markt hier bieten alte Damen all das an was helfen soll und kann und könnte. Man könnte diesen Markt auch mit einer Mischung aus Souvenir Ständen und kuriositäten Markt beschreiben wobei die getrockneten Baby Alpacas auch an einen Trockenfleisch Markt zu Trapper Zeiten erinnern könnte. Etwas Kultur kam auch zum tragen wir besichtigten das Coca Museum und den Platz an dem der Evo seinen Regierungssitz hat mit anschließender Kirchen Besichtigung und dann noch das Nationale Kunst Museum von Bolivien alles sehr interessant und äusserst zeitraubend. Bevor ich nun zur schon normalen Heimfahrt Odyssee komme, unser haupt Augenmerk lag ja auf besagten Würsten und dem lange vermissten Laugen Gebäck. Ja diese Aufgabe haben wir mit Bravour gemeistert. Die Suche war nicht ganz einfach da die Beschreibung im Reiseführer doch etwas wage war und in so einer Stadt nicht gleich an jedem Laden steht “ Hallo hier ihr Touristen die Brezen gibts bei uns“. Doch zur Entschädigung wartete die Bäckerei dann noch mit Puddingplundern, Schokohörnchen, Berlinern oder verständlicher Krapfen sowie einer Art Nuss Hörnchen auf, ja man kann es ahnen das Sortiment wurde doch gut ausgeschöpft. Selig nach unserm Krapfenstop beendeten wir das Touriprogramm und machten uns auf die Suche nach unserm Collectivo. Eine leichte Sache eigentlich,man stellt sich also an den Straßenrand und wartet bis eins vorbeikommt und hält es an. Soweit die Theorie. Die ersten vier waren voll gestopft mit Menschen, die anderen haben wir dan zum Teil verpasst oder sie waren ebenso voll wie der Rest. Also machten wir uns auf die Suche nach dem Nest die hatten ja eine Endstation irgendwo in La Paz. Nach 10 Blocks und gefühlten 10 Km Strecke kamen wir an eine weiter Station, nicht das Nest aber wohl nahe dran. Hier sahen wir den Grund für die Völle eine Schlange von Fahrgästen die wohl alle auf diese eine Mitfahr Möglichkeit warteten. Hier bot sich dan die Chance ein Taxi zu nehmen was wir taten für Umgerechnet 5,80€ sind wir dann die 14 km zum Flughafen gefahren worden und es hat nur grob 1 Stunde gedauert, inklusive der Befürchtung der Herr versucht uns hinters Licht zu führen und irgendwo im Nirgendwo abzusetzen. Hat er aber nicht.
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  • Day121

    Titicaca See

    June 10, 2019 in Bolivia ⋅ ☀️ 10 °C

    Wer kennt Pipi Langstumpf und den bekannten Titicaca See nicht?! Wir haben ihn gefunden, den tiefblauen und immensgrossen Titicaca See und damit auch unsere Kindheitserinnerungen an Pipi. Der Ausgangsort Copacabana besitzt Ferienfeeling und gute Laune. Der Ort lässt uns sofort wohlfühlen. Am nächsten Morgen wollten wir uns eigentlich den ganzen Tag für die Sonneninsel Zeit nehmen aber leider machte uns die Magendarminfektion, mit welcher wir uns die letzten Tage herumschlugen, einen Strich durch die Rechnung. Also schnappte sich Melanie und Nelia früh ein Boot und nutzen den ganzen Tag zum wandern, während Alois und ich uns im Hotelzimmer auskurierten. Trotz mittlerweile vier Wochen Bolivien, sind unsere Mägen noch nicht an die bolivianischen Kochkünste gewöhnt und wir ermahnen uns erneute an den Spruch : peel it, cook it or leave it, wir sind eben nicht mehr in Argentinien und Chile.Read more

  • Day51

    Copacabana

    October 21, 2017 in Bolivia ⋅ ☀️ 11 °C

    Nein wir sind nicht plötzlich in Rio de Janeiro in Brasilien gelandet, in Bolivien tragen ebenfalls 8 Orte diesen Namen.
    Wir haben uns ein schönes Hostel für 3 Nächte gegönnt mit eigenem Zimmer & Bad und direktem Blick auf den Titicaca-See. 38 Franken kostet das Zimmer pro Nacht, dass ist etwa das Dreifache was wir aktuell für die Unterkunft ausgeben. Es hat sich aber auf alle Fälle gelohnt. Die Alpacas grasen im Garten, wir können uns in den Hängematten unseren E-Readern widmen und sind für einmal alleine im Zimmer. Chips und Netflix tut doch auch wieder einmal gut.
    Das Örtchen ist sehr touristisch, aber bei mir kommt in Südamerika zum ersten Mal Ferienstimmung auf. Cafés und Restaurants zum draussen Sitzen und natürlich der Titicacasee, welcher Strandfeeling versprüht.
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You might also know this place by the following names:

Labruyo

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