Bolivia
Potosí

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112 travelers at this place:

  • Day106

    Potosi - Der Berg der Menschen frisst

    February 20 in Bolivia ⋅ 🌧 12 °C

    Die Diskussion und Recherche betreffend dem Besuch der aktiven Minen im Cerro Rico (reicher Berg) findet bereits einige Wochen bzw. einige Tage vorher statt. Ist es gefährlich? Wieviel schädliche Stoffe atmen wir ein? Ist es moralisch vertretbar? Platzangst usw.? Anscheinend hat der Berg schon über 8 Millionen Menschen "gefressen". 1545 wurde er entdeckt und Potosi galt lange als die reichste Stadt Südamerikas. Heute ist sie eine der Ärmsten, irgendwie tragisch.
    Als wir in der höchsten Stadt Boliviens (4070m hoch) ankommen, lächelt uns der Berg schon von weitem an.
    Wir können ihm nicht widerstehen und entschliessen uns, die Minen zu besuchen und melden uns für die Morgentour an. Mit dem Bus fahren wir zuerst ins Depot wo wir mit Jacke, Hosen, Gummistiefel, Helm und Lampe entsprechend eingekleidet werden. Anschliessend geht es weiter in einen kleinen Laden, um Geschenke für die Mineure zu besorgen. Über Helme, Lampen, Getränke, Dynamit, Schaufeln und weiteren Arbeitsmaterialien ist hier alles zu finden, was man so braucht um in den Minen zu arbeiten. Unser Guide Oskar erzählt uns bei dieser Gelegenheit, wie das so läuft in den Minen: Der Berg gehört dem Staat und es gibt sogenannte Cooperativas wo man sich einmieten kann und dann quasi eine Mine zum Arbeiten erhält. Keinerlei Erfahrung ist notwendig und wenn wir möchten, können wir uns gleich mit Matetial eindecken (jeder Mineur muss seine eigenen Arbeitsutensilien kaufen) und in den neuen Job einsteigen. Nach reiflicher Überlegung lehnen wir jedoch dankend ab und begnügen uns noch ein bisschen länger mit dem Reiseleben.

    Nun zurück zu den Geschenken, wir erwerben jeweils eine Flasche Süssgetränk, eine Flasche Wasser und eine Stange Dynamit (ja richtiges Dynamit) mit Zündschnur und Zünder für 34 Bolivianos (4.90 Chf) alles zusammen. Zur Stärkung erhalten wir noch ein Schluck 96% Alkohol, welcher in der Mine das wohl beliebteste Getränk ist wie wir später selber noch erfahren. Prost.
    Bei der Mine angekommen, gehen wir noch schnell hinter die Steinhaufen ein Angstbisi machen und schon verabschieden wir uns vom Tageslicht für die nächsten 2 Stunden. Die einzige Lichtquelle sind unsere Stirnlampen. Wir betreten die Minen der 2. grössten Cooperativa am Cerro Rico und müssen schon das erste Mal rennen (auf ca. 4500MüM!), denn uns kommen mit 2 Tonnen Gestein gefüllte Looren entgegen (ja die Mine ist in Betriebszustand!). Im letzten Moment springen wir auf die Seite und die Looren donnern eine nach der anderen an uns vorbei. Die leeren Looren, die noch ca. 400kg. wiegen, werden auf der gleichen Schiene wieder hereingezogen und müssen, bei entgegenkommenden Looren, aus den Schienen gekippt und anschliessend wieder aufgerichtet werden. Immer wieder übergeben wir den vorbeidüsenden Mineuren mit riesigen Hamster-Cocablätter-Backen unsere mitgebrachten Geschenke. Beim Tio angekommen erklärt unser Guide (Oskar war wirklich herrvorragend und er arbeitete 24 Jahre in dieser Mine), dass die Mineure nur ausserhalb der Minen an Gott glauben, jedoch drinnen der Tio und Patchamama (Mutter Erde) verehrt werden. Der Tio ist eine teufelsähnliche Figur, ihm wird unter anderem möglichst purer Alkohol geopfert, damit er den Mineuren möglichst pure Mineralien zurückgibt. Nach einer kurzen Zeremonie geht es weiter einen extrem engen Schacht hinauf. Klettern ist angesagt und für Menschen die nur wenig mehr als wir auf den Rippen haben, wäre diese Kletterpartie nicht möglich. Oben angekommen können wir mit dem hier arbeitenden Mineur sprechen (wir können allgemein mit allen Mineuren sprechen und so viele Fotos machen wie wir möchten). Nach dem schweisstreibenden Abstieg geht es weiter den Korridor entlang. Ich merke nebenbei, dass ich bereits nach 100m die Orientierung verloren habe. Als nächstes steht uns ein Abstieg von ca. 35m bevor. Über kleine Holzbretter überqueren wir Löcher deren Tiefe wir nicht genau sehen können (und wollen). Leitern und Seile suchen wir vergeblich. Auf allen Vieren krakseln wir schweren Atems herunter. Unten angekommen dürfen wir uns an einer Silberader als Mineure versuchen. Mit Feustel und Meissel bearbeiten wir den Fels und sind nach ein paar Sekunden bereits ausser Atem. Als Andenken dürfen wir ein wenig Silbererz mitnehmen. Wir opfern und trinken noch ein 96% Alkoholfläschchen mit den Mineuren (zum Glück mit 50/50 Wasser verdünnt). Nun geht es weiter denken wir. Aber falsch gedacht. Da man von Gott 2 Hände, 2 Augen etc. erhalten hat, soll man auch 2 Alkoholfläschchen trinken. Somit geht die Trinkrunde weiter. Wir bleiben sicher 30 Minuten hier unten, die Mineure scheinen das Alkohol-Chränzli mit uns zu geniessen. Auch erfahren wie noch etwas mehr über das Leben der Mineure. Wenn sie Neulinge im Job sind, verdienen sie 30 Bolivianos (4.50 Chf) pro Tag. Nachdem sie sich schon etwas auskennen (nach 1-2 Wochen) gibt es ein Gehalt von 130 Bolivianos (knapp 20 Chf). Wir sind mittlerweile voller Staub, die Hände sind weiss. Nun ist es nicht besonders lecker, sich mit diesen Händen die Cocablätter ins Mund zu stecken. So wird zuerst über die Hände gebrünzelt, damit diese wieder "sauber" sind und erst dann erfolgt die Einnahme.
    Nachdem wir nun den Alkohol endlich fertig getrunken haben, überreichen wir hier unser Dynamit-Geschenk und widmen uns dem Aufstieg. Oben angekommen geht es in gekrümmter Haltung wieder Richtung Ausgang. Nicht jedoch ohne alle 50m auf die Seite springen zu müssen. Vor dem Ausgang treffen wir noch Mineure die den gleichen Weg wie wir machen, jedoch mit 50kg. Gestein im Rucksack. Diese Mineure sind jedoch nicht langsamer als wir! Nach den 2h in der Mine wissen wir den aufrechten Gang und die frische Luft sehr zu schätzen.
    Ist es gefährlich? Ja sicherlich. Aber unser Guide hat uns super betreut. Wieviel schädliche Stoffe atmen wir ein? Wissen wir nicht genau aber wir hoffen unser Alibi-Mund-Nasen-Tuch hat uns geschützt. Ist es moralisch vertretbar? Ja wir denken schon. Die Mineure freuen sich über die Geschenke und Gespräche. Platzangst usw.? Hatten wir zum Glück nicht und steckengeblieben oder schlimmeres sind wir auch nicht.
    Für 18'000 Menschen (darunter ca 360 Frauen) ist dieses Leben im Cerro Rico Alltag, für uns zum Glück einmalig. Wir sind nach dieser Tour total erledigt aber sind der Meinung, dass sich dieses once-in-a-lifetime Erlebnis mehr als gelohnt hat.
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  • Day31

    Potosi - der Silberberg

    December 1, 2018 in Bolivia ⋅ ☀️ 18 °C

    Potosí war die Quelle des spanischen Reichtums im 16. und 17. Jahrhundert. Über 200.000 Tonnen Silber wurden aus dem Silberberg gewonnen (unter ca. 8 Millionen Opfern - überwiegend indegen). Auch heute arbeiten noch ca 15.000 Bergleute unter sehr schwierigen Bedingungen unter Tage. Ich habe sie besucht, und ihnen Fanta und Kokablätter als Gastgeschenk mitgebracht. Nach auf dem Berg, in den Berg...Read more

  • Day37

    Potosí

    December 2, 2018 in Bolivia ⋅ ☁️ 13 °C

    Potosí is the reason that Bolivia was one of the last countries to get independence from Spain, too much silver in those hills to give up. They did leave behind a nicer looking city than we were expecting though as our short time there was spent wandering the streets.

    We decided not to do a mine tour as the ethics of such tours in dangerous working mines is debatable, but once I found out you would walk past a sheer drop, even if it was filled with kittens and rainbows you couldn’t have gotten me in.Read more

  • Day104

    Minas del Cerro Rico - Potosi

    January 28 in Bolivia ⋅ ⛅ 12 °C

    Visite de la mine ‘cerro rico’ a Potosi en exploitation depuis 1545; principlement pour l’argent. Rien a changé, le travail dans cette mine est dangereux et precaire.

    Les mineurs boivent de l’alcool a 96º (gout pas terrible); et se nourissent de coca.
    Pour que le « Tio » ne prennent pas des vies humaines, des lamas sont sacrifies chaque annees a l’entree des mines.
    A potosi, il est aussi facile d’acheter de la dynamite que des biscuits.
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  • Day114

    Potosi

    December 8, 2018 in Bolivia ⋅ ⛅ 19 °C

    Nach dem Salar haben sich die 6 aus unserem Auto (Tonio, Lorenz, Chantal, Livi, Jama und ich) direkt auf den Weg nach Potosi gemacht.

    Dort sind wir gegen 0 Uhr angekommen und haben uns erstmal auf der Suche nach dem Hostel gemacht. Nach einer guten halben Stunde und ein paar Telefonaten sind wir tatsächlich angekommen.
    Eingeschlafen sind wir aber erst gegen 3, es wurde noch ein bisschen geredet.

    Am nächsten Morgen haben wir schon lange geschlafen, allerdings bin ich früher wach geworden und habe mit den anderen, die noch aus Cochabamba kämmen, ein Frühstück gesucht. Gestärkt von diesem sind wir langsam zurück ins Hostel, wo mittlerweile der Rest wach geworden ist.
    Die sind dann frühstücken und wir haben uns nochmal etwas ausgeruht.
    Nachmittags haben wir uns für eine Minentour entschieden. Unser Guide ist sogar noch Minenarbeiter, allerdings nur wenn keine Touristen da sind. Abgeholt wurden wir in der Nähe der Touragentur (Gibt es das Wort überhaupt?) von einem kleinen Offroad Bus.
    Von dort ging es zuerst zu einer Tienda (eine Art winziger Tante Emma Laden). Dort haben wir eine kleine Einführung und Thema bekommen. Zu meiner Überraschung hatte unser Guide einfach eine Stange Dynamit dabei, inklusive Zünder. Zusätzlich noch ein bisschen anderen Sprengstoff.
    Für die Minenarbeiter die wir in der Mine vielleicht treffen sollten, haben wir ein paar Geschenke gekauft. Dabei handelte es sich um Coca, ein paar Getränke und eben auch Dynamit.
    Dieses ist in Potosi frei käuflich. Irgendwie setzt man hier viel Vertrauen in die Leute... Auf jeden Fall sind wir von der Tienda zuerst zu einem Depot gefahren, wo die Klamotten gehen andere getauscht wurden. Auch ein Helm mit Stirnlampe, ersterer sollte sich noch als sehr nützlich herausstellen.

    Vom Depot aus ging es dann auch endlich zur Mine. Die Fahrt dauerte ein bisschen, da das Auto nicht mehr ganz neu war und auf über 4000m hat so ein Motor auch nicht mehr so viel Luft. Irgendwann angekommen sind wir durch den winzigen Eingang in die Mine reingegangen.
    Gerade mal knapp über einen Meter hoch und super eng. Platzangst darf man hier schon keine haben. Die ersten haben sich auch direkt den Kopf gestoßen. Nachdem wir das Tageslicht hinter uns gelassen und sich unsere Augen nur an die Stirnlampen gewöhnt haben, fingen wir an die Tunnel zu erkunden.
    Für jemanden der noch nie dort drinnen war, ein einziges Labyrinth. Wir sind langsam immer weiter über Leitern und durch schmale Gänge in den Berg vorgedrungen. Zwischendurch gab es immer mal wieder Erklärungen zu verschieden Erzen und anderen Dingen in so einer Mine.
    So ist die Arbeit in so einer Mine zum Teil auch einfach Glücksspiel. Es gibt einige extrem reiche Minenarbeiter, aber auch viele arme.
    Von dem ärmeren haben wir nach gewisser Zeit auch einen getroffen. Er arbeitete wie zu Kolonialzeit mit Hammer und Meißel, um Löcher für das Dynamit in den Berg zu treiben. Wir haben einige Minuten mit ihm geredet und schließlich das Dynamit überlassen. Danach fühlte ich mich auch etwas wohler, denn mit einer Stange Dynamit auf dem Rücken war das etwas seltsam...

    Noch weiter in den Berg ging es nun teilweise über kleine Leitern und durch enge Durchgänge. Immer wieder hieß es: "Achtung Loch". Dann wartete auf einen ein Loch im Boden, teilweise bis zu 20m tief. Absperrung oder Kennzeichnung wie in der ganzen Mine Fehlanzeige. Einfach nur ein schwarzes Loch im Boden.
    Später sind wir noch bei einem anderen Mineur vorbei gekommen. Dieser war etwas besser drauf, hatte aber leider sein Dynamit vergessen. Daher hat er heute nur die Löcher für das Dynamit vorbereitet.
    Interesant war, dass trotz das jeder bei uns mittlerweile Spanisch spricht, keiner irgendwas verstand. Grund ist, dass viele Mineure nur Quechua sprechen.
    Wir durften auch mal probieren ein fast fertiges Loch fertig zu stellen. Gar nicht so einfach, vor allem bei der Dunkelheit. Nach einer Flasche Saft und Coca sind wir dann schon wieder langsam Richtung Ausgang geklettert.
    Auf dem Hinweg haben wir noch einige Altäre gesehen, welche Pachamama und dem Erzgott gewidmet sind.
    Kurz vor Ende haben wir noch einen halt an einem der Tempel gemacht. Dort ist eine teufelsähnliche Figur aufgestellt, diese soll dem Erzgott repräsentieren.
    Geopfert werden ihm vor allem Zigaretten, Cocha Blätter und hochprozentiger Alkohol.
    Mit hochprozentig meine Ich wirklich viel. Konkret hat der Alkohol den die Minenarbeiter Trinken 96%. Eine Menge also...
    Aber es wird getrunken, da man denkt, dass wenn man reisen Alkohol zu sich nimmt, man auch reines Erz zurück bekommt. Daher 96% 😅
    Bei unsrem Stop hatte unser Guide auch eine kleine Flasche dabei, zum Probieren. Und weil ungerade Zahlen Unglück bringen sollen (und Glück eine der wichtigsten Dinge im Bett ist) gab es für jeden 2 Schlucke.
    Zur Info für jeden der sich fragt: es brennt ganz ordentlich... 🙄
    Nach einem kurzen weiteren Weg waren wir auch schon wieder außerhalb der Mine. Aber unsere Tour sollte noch nicht vorbei sein.
    Wir sind mit dem Auto wieder den Berg runter, aber zu einer Fabrik, welche das Erz aufbereitet.
    Hier wurde uns geraten, unsere Atemmaske zu tragen und auch nichts anzufassen. Beim betreten vom Gelände was die erste Pfütze auch schon regenbogenfarben. Spricht eindeutig für die Umweltfreundlichkeit.
    Erst wird das ganze Erz zerkleinert und dann als Schlamm mit Chemikalien (Nicht mehr Quecksilber gemsicht). Dadurch entstehen Blasen, die oben abgefischt werden können. Der Schlamm wird dann getrocknet und an die Erzfabriken außerhalb Boliviens verkauft.

    Hiermit war die Tour eigentlich beendet. Wir sind wieder zum Auto und zurück zum Depot gefahren und unsere Klamotten wieder gewechselt. Nach der Minentour ging es im Prinzip auch schon zurück zum Hostel...
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  • Day170

    Potosi

    March 10, 2017 in Bolivia ⋅ ⛅ 13 °C

    Daar waar we tijdens de vorige busrit nog netjes werden rondgereden, was nu de busrit totaal anders. De bussen hier zijn wat hoger dan die in Europa vanwege de grotere laadruimtes onder de bus. Dit maakt ook dat als de chauffeur denkt dat hij Max Verstappen is dat je boven alle kanten op wordt geslingerd in je stoel. Voeg daarbij een kronkelige bergweg aan toe en je snapt dat dit geen groot succes was. Liters (angst)zweet later komen we gelukkig veilig aan in Potosi.

    Potosi is de hoogst bewoonbare stad ter wereld op ruim 4100mt hoogte. Gelukkig zijn we inmiddels aan de hoogte gewend en levert het geen hoofdpijn of andere klachten meer op, maar kortademig blijf je helaas wel. Ooit was Potosi zelfs de rijkste stad ter wereld, omdat er in de naastgelegen berg Cerro Rico zilver is gevonden. En niet zo'n klein beetje ook, men zegt dat er een zilveren brug tussen Potosi en Europa gebouwd had kunnen worden van al het zilver uit de berg. Naast zilver blijkt de mijn ook vol te zitten met een hoop andere mineralen en wordt er tot op de dag van vandaag nog steeds gemijnd.

    Het stadje heeft mooie oude gebouwen vanuit de Spaanse overheersing, maar er valt eigenlijk niet zo veel te doen. Wij komen dan ook vooral voor de berg en de mogelijkheid om de mijnen te bezoeken. Vrijdagochtend is het zo ver en we gaan de mijn in. Nadat we zijn opgehaald en omgekleed in ons mijnwerker outfit compleet met helm en lamp, gaan we eerst naar de mijnmarkt. Dat is een keer wat anders dan de wijnmarkt. De mensen die hier in de mijnen werken, kopen hier hun spullen om mee te werken. Elke vertakking in de mijn hoort bij een groepje mijnwerkers en zij kopen dus zelf hun materialen. Je kan op de markt van alles kopen, van water tot hamers en van cocabladeren tot dynamiet. Cocabladeren, inderdaad daar waar je ook cocaïne van kan maken, worden gebruikt om de honger tegen te gaan en voordat men de mijn in gaat stoppen ze wang helemaal vol met bladeren. Al snel krijgen we op de markt allebei een staaf dynamiet in de handen gedrukt. Het is de bedoeling dat je wat cadeaus voor de mijnwerkers meeneemt. Aangezien het vrijdag is en men dan extra veel drinkt nemen we 96% pure alcohol, dynamiet en 2 flessen frisdrank mee voor ze. Voordat men deze alcohol drinkt wordt er een klein beetje over de mineralen heen gegoten om men gezondheid en geluk te wensen in de mijnen. Vervolgens neemt men zelf een slok en proost men hierop.

    Eenmaal boven op de berg zien we al snel de drukte op de berg. Onze gids is een voormalige mijnwerker en kent echt iedereen buiten de mijn. Dan is het moment daar om de mijn in te lopen. Bolivianen zijn niet heel erg groot en dat komt nu wel heel handig uit, want op de meeste stukken in de mijn past er net het karretje waar de brokken steen opgeladen worden. Een gevuld karretje weegt rond de 3 ton en wordt door 2 mensen vooruit geduwd en de ander rent voor kar uit om te kijken of het spoor vrij is. In- en uitgaande karretjes gaan op hetzelfde spoor in volle vaart door de mijn. Ondertussen zijn we na 2 minuten de flessen frisdrank al kwijt, want ze hebben heel erg veel dorst.

    We stoppen bij een laadstation waar het karretje met een schep door twee mijnwerkers wordt gevuld. Robert kan geen nee zeggen op de vraag of hij ook even wilt helpen, maar met de schep groeit het respect voor deze mensen. Wat werken deze mensen in ontzettend zware omstandigheden. Het is er stoffig, donker, gevaarlijk en vooral heel zwaar werk. De oudste van het groepje van 5 mijnwerkers blijft achter om de rails helemaal schoon te maken terwijl de rest het karretje naar boven duwt. De alcohol wordt als cadeau gegeven en al snel gaat de fles rond om samen op te drinken. Dat hadden we niet verwacht om samen een halve liter 96% pure alcohol meester te maken. Na 2 voorzichtige slokjes, en een hoop gesputter, maken we alleen nog maar de lippen nat bij de volgende rondjes.

    We vervolgen onze weg in de mijn en nu snappen we wel waarom men de alcohol drinkt. Misschien wel om de angst wat weg te halen, helemaal als we door openingen moeten kruipen en letterlijk langs de rotsen naar beneden moeten klimmen. Er is duidelijk geen Arbodienst hier en op de vraag of er überhaupt regelgeving is wordt nee geantwoord. Sommige mijnwerkers werken er al vanaf hun 15de jaar en vaak gaat het werk van vader op zoon of schoonzoon. Zo ook bij onze volgende stop. Hier zitten vader en schoonzoon samen stenen kapot te slaan om de goede stukjes eruit te halen. Zakken van 45kg worden vervolgens op de rug naar boven getild door dezelfde openingen en over dezelfde rotsen waar wij zojuist overheen gegaan zijn. Nadat we het dynamiet hier als cadeau geven, komt ook bij deze stop komt de alcohol snel tevoorschijn en moeten we ons water afstaan om het te mixen met de alcohol. Helaas, komen we er hier slechter van af, want een klein bekertje wordt gevuld en schuilen kan nu echt niet meer. Het begin van terugweg is daarom ook wat onstabiel.

    Na 2,5 uur staan we weer onder het stof en zweet buiten, maar wel met een hele bijzondere ervaring rijker. Het respect voor deze mensen is echt heel groot en dit doet ons nog maar eens beseffen hoe goed we het in Nederland hebben. Het feit dat dit een echt werkende mijn was en we overal gewoon mochten komen is heel bijzonder. Helemaal vanwege het feit dat de mijnwerkers het ook leuk vinden als toeristen komen en vragen stellen. Uiteraard in ruil voor de cadeaus, maar die geven we dan ook graag. En nu op naar de hoofdstad Sucre!
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  • Day85

    Minenarbeit und höchste Großstadt

    December 23, 2017 in Bolivia ⋅ ☀️ 7 °C

    Am frühen Morgen ging es bereits mit dem Bus nach Potosi, wofür wir uns auch dicker anzogen, da es sich um die höchstgelegene Großstadt der Welt auf 4.000 Meter handelt. Die Höhe bemerkt man recht schnell und die Sauerstoffsättigung im Blut fällt erstmal ab. Der Körper muss sich tatsächlich erst einmal akklimatisieren, sodass wir es heute langsam angehen ließen. Die nächsten Tage soll es aber auch wieder einige Höhenmeter bergab gehen. Potosi ist vor allem bekannt für seine Kupfer-, Zinn- und Silberminen, die bereits im 16 Jhd. die Spanier anlockten und die Bevölkerung zur brutaler Arbeit in den Stollen zwangen. Legenden besagen, dass hier soviel Silber gefördert wurde, dass man daraus eine Brücke zwischen Europa und Südamerika bauen könnte. Diese enormen Mengen an Silber haben Potosi einst zur reichsten Stadt der Welt gemacht, wovon heute allerdings nicht mehr viel zu spüren ist. Die Minenarbeiter sind grösstenteils eigenständig tätig und die Technik zur Förderung stammt noch aus dem vorvorletzten Jahrhundert, was jedoch auch den Hintergrund hat, die Minen so lange wie möglich zu betreiben und die Arbeitsplätze zu erhalten. Die Minenarbeiter selbst sind aber weder Krankenversichert, noch irgendwie anders sozial abgesichert. Die Lebenserwartung liegt daher im Schnitt bei nicht mehr als 45 Jahren. Die arbeitstechnischen und gesundheitlichen Bedingungen könnte man als katastrophal bezeichnen. Hinzu kommt auch ein ziemlich ungesunder Lebensstil. Aber einfach mal der Reihe nach. In Potosi angekommen, hatten wir kurz Zeit einmal durch die Stadt zu laufen, bis uns Pedro abholte. Pedro war von seinem 10. Lebensjahr bis er 18 Jahre alt wurde, in den Minen tätig (offiziell ist das Arbeiten erst ab 18 Jahren erlaubt, aber das schert niemanden), bevor er zur Armee ging und dann anschließend Touren durch die Minen anbot. Pedro ist ein sehr witziger Zeitgenosse, der seine Backen mit Coca-Blättern vollgestopft hat (die Coca-Blätter helfen gegen den niedrigen Sauerstoffgehalt und halten wach). Pedro fuhr mit uns zunächst zum Minenmarkt, wo es alles gibt, was man als Minenarbeiter benötigt. Dazu gehören Pickel, Coca-Blätter (zum wachbleiben), Atemmasken (die aber kein „echter“ Mann benutzen würde), Dynamit (Potosi ist die einzige Stadt der Welt in der man legal Dynamit auf der Strasse kaufen kann), Bier und einen 96-prozentigen Alkohol. Wir wussten von Pedro, dass die Minenarbeiter sehr stolze Menschen und ziemliche Machos sind. Wir wussten auch, dass sie sich über Touristen auch immer freuen, da zum einen ausländische Frauen dabei sind, ein wenig Abwechslung in den Alltag kommt, die Männer stolz auf ihren Beruf sind und die Touristen Geschenke mitbringen. Am liebsten haben die Minenarbeiter Dynamit und den 96-prozentigen Alkohol. Da heute jedoch Samstag ist, sagten sie Pedro bereits im vornherein, dass Samstag ein guter Tag für Bier sei. Als Pedro uns die Sachen aus dem kleinen Laden zeigte, kamen auch immer mehr interessierte Minenarbeiter dazu, die uns dazu brachten den 96-prozentigen Alkohol zu probieren, welcher ziemlich brannte, aber alle Parasiten und Bakterien abtöten sollte. Die Männer fanden unseren Gesichtsausdruck witzig und waren sehr nett zu uns. Aber auch hier konnte man bereits an einigen die ersten Anzeichen der Lungenkrankheit sehen: schmale Körper (trotz der harten Arbeit), lila-Lippen, krächzende Stimmen und eine ungesunde Hautfarbe. Wir deckten uns mit Bier und Coca-Blättern ein (Chris Wunsch Dynamit zu kaufen, wurde von der Gruppe nicht erhört). Dann ging es zu Pedros Haus, wo wir unsere Minenkleidung anzogen und dann ging es erstmal in eine Fabrik, wo die Mineralien aufgearbeitet werden. Pedro erklärte, dass die Minenarbeiter mit den gefundenen Mineralien dorthin gehen und direkt - nach dem internationalen Preisen für die Mineralien (was im Endeffekt aber zum Nachteil der Minenarbeiter ist) verkaufen. Wir gingen durch das Werk und konnten dabei die chemischen Prozesse beobachten. Aber auch hier gilt wohl, dass die arbeitstechnische Sicherheit hier nicht wirklich gewährleistet ist. Während wir Atemmasken trugen, verzichteten die Arbeiter auch hier darauf. Dann ging es auf ziemlich abenteuerlichen Straßen dann zum Cerro Ricco, der über der Stadt thronte und in dem sich die Minen befinden. Es gibt insgesamt mehr als 400 Minen hier, die bis zu 5-6 Km lang sind. Dabei gehr Pedro von ca. 5.000 Minenarbeitern aus, die hier grundsätzlich 5-6 Tage je 8 Stunden arbeiten (da sie aber selbstständig sind, kann dies auch variieren). Auch vor der Mine fanden sich wieder Strassenhunde, in die sich Steffi wieder verliebte. Dann ging es in den Schacht und die ohnehin schon dünne Luft wurde noch dünner. Auch mussten wir uns hier teilweise sehr gebückt und kriechend voranbewegen. Insgesamt führten diese Faktoren (Höhe, dünne Luft usw.) dazu, dass wir (aber besonders Chris) ziemlich schnell k.o. waren. Pedro führte uns zu einer Kammer, in der sich das Abbild des Teufels mit einem riesigen Genital präsentierte. Das riesige Genital steht dabei für die Manneskraft in der Mine (wie gesagt ziemliches Macho-Gehabe). Die Minenarbeiter im Potosi Glauben daran, dass der Teufel unter der Erde das sagen hat und bitten ihn um reichlich Mineralien und darum, dass keine Unfälle geschehen. Hierfür hat sich auch ein Ritual festgesetzt, was jeden Freitag praktiziert wird. Gegen Abend trifft man sich vor dem Götzen und trinkt den 96-prozentigen Alkohol. Dabei wird immer immer mit dem Teufel geteilt und vor jedem Schluck gibt man ihm und Gott etwas ab. Dann opfert man ihm Coca-Blätter und Zigaretten. Die ersten Schlucke des 96-prozentigen Alkohols müssen die Jüngsten nehmen. Danach wird er nach und nach mit Saft aufgefüllt und verdünnt. Insgesamt wird daher jeden Freitag tierisch gebechert und alle sind sturzbetrunken. Das ist übrigens auch der Grund, warum am heutigen Samstag die Mine ziemlich ausgestorben war und die Minenarbeiter Bier als Katertrink wollten. Einer der Minenarbeiter gesellte sich dann auch zu uns und wir teilten uns mit ihm ein Bier und nahmen ein paar Schlucke vom hochprozentigen (Pili warnte uns jedoch davor, dass der Alkohol hier stärker wirkt). Pedro erzählte über den Alltag und was den Minenarbeitern wichtig ist (Frauen, Alkohol und viele Kinder). Wir gingen dann weiter in den Stollen hinein und konnten dann die Minenarbeiter bei der Arbeit beobachten. Dabei kamen wir auch an den Silber- und Zinnvorkommen vorbei, die sich von Nord nach Süd ziehen. Pedro meinte, dass er einmal gefragt habe, warum es so sei und nur die Antwort bekommen habe, dass nur Ingenieure solche Fragen stellen und die in der Mine nichts zu suchen haben. Er solle akzeptieren, dass es so ist. Wie kletterten und krochen durch andere Felsformationen und Pedro erzählte uns auch über die gesundheitlichen Folgen und den Alltag in der Mine, während seine Backen immer weiter mit Coca-Blättern wuchsen. Morgens essen die Minenarbeiter sehr deftig und viel, da während des Tages nichts gegessen wird. Am Abend gibt es dann Suppe, da die Arbeit in der Mine staubig ist und Flüssigkeit benötigt wird. Es handelt sich dabei um einen Beruf der in der Familie weitergegeben wird. Die aktuelle Generation möchte für seine Nachkommen jedoch nicht mehr dieses Leben und möchte die Kinder (auch die Mädchen, was sehr besonders hier ist) zur Uni schicken. Die Minenarbeiter selbst können hier sehr viel Geld machen und verdienen für Bolivianer sicherlich auch überdurchschnittlich. Der Staub und die allgemeinen Lebensbedingungen führen jedoch zu einem frühen Tod (Pedro hat erst seinen 37-Jährigen Cousin und 45-Jährigen Onkel verloren). Und wenn man dann mal auf seine Finger schaut und dort zufällig ein silbernes Schmuckstück findet, dann kennt man jetzt auch die Bedingungen hierfür. Nach der Mine waren wir auch ziemlich platt und haben dann auch nicht mehr soviel gemacht. Während Steffi am Abend wenigstens noch Essen war, kam Chris nicht mehr aus dem Bett. Erst langsam akklimatisierten wir uns an die Höhenluft.Read more

  • Day244

    Potosí, Bolivia

    June 18, 2017 in Bolivia ⋅ ⛅ 26 °C

    The world's highest city.

    We're high. Really high. 4060m is higher than Mt Cook and I am really feeling it. My chest feels heavy and at disappointing frequency I am uncontrollably out of breath. Walking up stairs triggers the 'doubled-over' response and the activity of eating and walking is near on impossible...at least for me in my current state of fitness (obviously poor). Postosí claims it's title as the world's highest city but the definition of 'city' is up for debate. Potosí also marks the beginning of our acclimatization period. For the next three weeks or so we won't see much under 2800m (I think).

    Our hostel (Casa Blanca) in Potosí was grand. We had good wifi and friendly staff, a hearty free breakfast, an enormous bedroom with two spare beds, and a private ensuite with a powerful and hot shower (you have no idea how much we value this - Cat is trying to incorporate it as an individual item in hostel ratings. In fact, we've both come to value the morning shower report over the weather report - the worst no doubt being 'cold with a chance of electrocution' which is about as common as a rainy day in London). Take me back already! Also, Lennart (the Belgian from our road trip to Uyuni) is headed the same way and has joined us in our travels.

    After seeing so much llama on our trip, we were all craving a big old Llama steak. That's not true. How can you crave a llama steak if you've never had one? We were more likely curious to taste the furry friend, so we found a nice restaurant, ordered the local beer (unoriginally named Potosina) and tucked into some delicious llama. On the meat scale, I'd say it lies somewhere between beef and venison in flavour and I can't comment on toughness because it was so damn tender it might well not have been llama. Compliments to the chef.

    We occupied day one in Potosí with the usual wandering about. That of course was after a sleep in and finally finding a live stream of the America's Cup (go boys!). We passed the afternoon in the market, sampling creme de limon (similar to raw merengue), pasteles (deep fried batter with cheese), papas rellenas (deep fried mashed potato stuffed with egg and meat), api (hot corn milk) and of course empanadas. I could barely walk home. We also got some fresh veg for dinner before battling back up the steep and busy roads to the hostel. I had my highest non-commericial aircraft beer that night at 4066m (only walked about 66 of those metres but I'll claim the achievement!)

    Potosí really only exists as a product of it's mining industry. Cerro Rico (rich hill) has for hundreds of years offered Potosí wealth in the form of mineral silver, zinc and lead. Miners as young as eight years old take to these hills in search of wealth at the cost of their health or their lives (amoungst other things). Cerro Rico is not only a monstrosity but a monster - it's known locally as the 'mountain that eats men'. Visually, you can't miss it and mentally, well, we couldn't hold back our curiosity.

    So we booked a tour. Of a working mine. In Bolivia - the poorest country in South America. How dumb. (Sorry mums but we're still alive.) Big Deal Tours charged us 150 Bs ($30) for a half day tour. To be fair, we ummed and ahhed about this one for a long time and decided if we booked a reputable company it would be worth the risk (I realise that's a weak argument). But saftey aside, it was the ethical decision which was the hardest. Those who just read about the fiesta in the Altiplano will probably think that by taking this tour I'm a hypocrit for my 'monkey in a cage' comment, but hear me out.

    Mining is life here. It's work, it's friendship, it's religion and it's social structure. And anybody can do it. (Actually, ladies aren't allowed to work inside the mines for superstitious reasons (pachamama gets jealous of other ladies) but that doesn't prevent them working around the mines). It requires no prequalification save for an able body and a willing soul. I won't go into detail of the hierarchy but it's exactly that. Cooperatives own small mines and miners who stay on the job long enough (three years) can buy their own seam to work as they please until it runs dry. Then the process starts over again, more or less every six to ten years, depending on the seam. Hourly wage gradually transitions to commission as they progress up the hierarchy. Once they own a seam, they reap the benefits of their hard work directly with minimal repayment to the cooperative. Overall it's a working structure very much rewards commitment.

    Our tour guide was an ex-miner of fourty odd years and no longer working due to poor health - surprise surprise. He was happy to show off his life, his job and his numerous friends and family (seriously he knew or was related to everyone we passed). Our first stop was a market where we purchased gifts for the miners. Dynamite, fanta and coca leaves were the popular choice. The first two have obvious uses but don't be fooled by the coca leaves; they aren't for cocaine. These leaves are grown too high to be any good as a sniffable powder. Bolivians stuff their cheeks full of them and savour their medicinal properties. If you can call suppressing apetite and the effects of altitude 'medicinal'. That said, miners value them more than water and are known to have a cheek stuffed full of them for most of the day.

    After donning our safety gear, we took a brief tour of the processing plant which was absurdly toxic so we had to put emphasis on brief and get out smartly. Not that the gases troubled Cat. She had blindfolded herself with her helmet and was doing her best not to make a scene whilst falling into unguarded holes and tripping over hoses. All of the raw minerals are sent to Chile for the final phase of processing 'cause Bolivia can't get it's act together and set up a refinery. Oh, and there's that small issue of having no access to the sea and it's ships (thanks to Chile). Apparently this land ownership is under review in the UN supreme court. Although Bolivians doubt they have a chance. Poor old Bolivia.

    Bolivian mines are made for Bolivians, not gringos, who on average are at least a foot taller, if not more. After weaving around the llama skins and dodging the blood stained walls we began our awkward half-squatted waddle into the earth. Every now and again we could relieve our backs in chambers or when climbing up or down ladders to various seams. The miners work hard. All of them were drenched in sweat from carrying enormous quantities of rock to the surface on their backs or in barrows. I'm struggling to imagine tougher work than 8-10 hours of hunched-over uphill barrowing at 4300m above sea level fuelled by nothing but coca leaves, fanta, 96% alcohol and cigarettes (that's right - no lunch)! It's a wonder these guys don't have serious health issues. Well of course they do! But none of them are willing to admit it except our guide. There's no medical compensation and most of them can't afford a doctor so what's the use in complaining? The consider themselves lucky to have to chance to work in the mine (to be fair it's good paying work in Potosí) and none of them are willing to admit it's bad for them. A different world.

    After visiting several miners and giving them our gifts, Wilson offered to set off his dynamite. I nearly shat my pants. Here we were borderline suffering from altitude sickness, battling off claustrophobia deep beneath the earth in the sketchiest mine in the poorest country in South America with not a hope in the world of a rescue and this guy wants to set off a bomb!? I was reluctant at first but with reassurance from the doctor lady who had been accompanying us and with refuge in appeared to be a safe place, Wilson set off the dynamite 200m down the shaft. Four minutes later the boom rocketed past with deafening force. It wasn't as powerful as I had expected (phew!) and we swiftly left the mine to emerge back into glorious daylight and fresh air. Never again.

    I guess the question remains, was all this ethical tourism? Are we creating a 'monkey in a cage' scenario? In my opinion, no. In fact, we're helping them out. We're creating work and income outside of the mine; buying gifts in the market, giving gifts, and more importantly, giving Wilson and his team a source of income when he is physically unfit to work in the mine. Furthermore, me writing this and your reading it is raising awareness and there's no aid like awareness. To seal my opinion, when we were headed back to town our 'safety guide' boarded with her gorgeous two kids, both dressed in private school uniforms. Perhaps change is on it's way?
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  • Day8

    End of Day, Potosi

    October 7, 2017 in Bolivia ⋅ ⛅ 10 °C

    The procession continued for a few minutes while we enjoyed it from our vantage position.
    After that we had a good 2 course vegetarian meal. I had cream of tomato soup and a quinoa burger. Both were very delicious.
    After the food, we decided to walk the 2 kms back to the hotel. On the way we came across a huge local market that had closed by this time but the covered stalls were still there and my guess is it was a good part of 1.5 kms. One of the juice stalls was still open so we had papaya juice. I had it with milk and Hristo with water.Read more

  • Day132

    Hi Ho Hi Ho

    April 8, 2016 in Bolivia ⋅ ⛅ 48 °F

    I woke at 6 this morning and just sat downstairs trying to be really quite catching up on my blog. We have a tour to the mine booked today and the feedback in the hostel is thatits quite dangerous but what would life be without a bit of risk . Antonio collects us from the hostel at 9ish and we all board the bus to collect our safety gear. This consists of wellies, a rain coat and matching trousers and a headlamp. While we are all getting kitted out Antonio has us dancing to YMCA with a fake stick of dynamite and a hammer, we really are a show. We board the bus again and we arrive at the warehouse , which really is a little corner shop. Antonio is a real character and cracks a joke that this is a terrorist shop as its the only place in the world you can buy dynamite. Yes you heard right we have the option of buying a stick of dynamite for 2.50 this idea scares the shit out of me. can you imagine if someone irresponsible got hold of this, it could blow your hand off. We all decide not to buy the dynamite and leave this part to the proffesionals . We are told to buy the miners a gift and we all chip in to a kitty to buy a bag of goodies . The other things you can buy here are cigarettes made with cocoa leaves cinnamon and orange and cocoa leaves , 98% alcohol and bicarb that you can use to help the taste of chewing the cocoa leaves as they really dont taste that great. Once wed all bought our goodies it was time to head to the mine. Antonio constantly cracked jokes and did help the feeling of anticipation that i felt. He was actually a miner from the age of 14 and the average life expectancy of a miner is 35, this is due to the inhalation of dust and the conditions these young kids are expected to work in is really ridiculous. Upto 2500 people work on the mine 500 of them being in the tunnels underground. The average miner earns 120 Bolivianos a day but the further underground you work the more you get paid up to 200 bolivianos per day, but honestly I will never complain about working again.
    As we enter the mine I am shocked at how narrow the passages are. We trek through various tunnels as Antonio explains more about the working conditions in the mine and how they pay 5% to the lawyers 5% to the hospitals 5% to the families who've lost someone and 5% to the government for the gas, oso even in Bolivia they pay 20% in taxes. The tunnels are so narrow and low that at some points we actually have to crawl through . We reach the first god of the mine and they give an offering of cocoa leaves and alcohol and a cigarette , well two of everything actually one for the padga mamma and macho mama, these are the gods of the mine who they are thankful too and give offerings to keep them safe. As we veture through the mine there are several of these figures and we stop on numerous occasions to make our offerings as we climb rickety ladders . We are underground a good 2 an a half hors and already ive had enough. These poor guys who work here day in day out must get up in the morning and think oh god have i really got to do this all over again. Our last offering is to the Diablo , the picture says it all the idea of the huge manhoo is for good fertility , god help anyone that has to endure that. As we make our way back we are given the option to descend a stage further, but i opt out and as we stand at the side of the track a cart comes hurtling through, this is how the minerals are transported through the mine. This place is so dangerous cos as we all follow antonio out i hear another cart coming and we all dive to the side of the track to let it past. Eventually we make our way out and ive never been so glad to see sunlight. There ar two children outside the man and i offer them both one of my wafers they both take them hastily and i dont like making assumptionsbut i would say that they have lost the father to the mine as the mother is also working outside. Its strange how children have a way of communicating even without speaking but the sorrow in that small childs eyes will live with me for a long time. Her brother is around all the rest of the group trying to sell rocks out of his very neatly organised box of minerals and as i try to take a hoto of the young girl she pulls her hat down over her eyes . I leave the mine with a heavy heart and although it has been an experience it has also been a massive eye opener. We return to the yard to get undressd and were dropped of directly at the hostel . After a quick washe we all go out for lunch together to a place that is really popular with the tourists and with there being a group of nine we have to wait to sit down. We order the lunchtime special which consists of soup, steak egg chips and salad and a drink, all for £1.50 . We then head to the market as i will cook chicken satay for us all tonight. The market is huge and sread over several floors with fruit, veg , meat electrical stuff clothes, actually anything you could want including viagra and cocoa leaves. Back to the hostel and a shower is in order i can feel the dust from the mine drying my skin out like leather. Everyone helps out with dinner and we have a feast . I go to bed thinking about the small girl.
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You might also know this place by the following names:

Potosí, Potosi, بوتوسي, Putusi, Потоси, Ποτοσί, پوتوسی, פוטוסי, पोतोसी, Պոտոսի, ポトシ, პოტოსი, 포토시, โปโตซี, Потосі, 波托西

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