Canada
Fairview Cove

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105 travelers at this place
  • Day212

    Halifax Citadel

    March 30 in Canada ⋅ ☀️ 4 °C

    Ein Ausflug bei besten Wetter auf die Festungsanlage “Halifax Citadel”. Wir waren die einzigen Touristen und wie das Schicksal so spielt, hatten wir Glück, den Mittagskanonenschuss als Einziges mitzuerleben. Danach ging es wieder hinunter ans Wasser. Leider konnte ich wieder den Beavertail (Bieberschwanz) nicht probieren, welcher hier in Halifax besonders lecker sein soll.

    Nach einem langen Spaziergang, setzten Verena und Ich uns an das Meer und genossen die Frühlingssonne. Sonnengerötet ging es zurück in unsere Unterkunft.
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  • Day213

    Reunion

    March 31 in Canada ⋅ ☁️ 8 °C

    Zwischen Frustration und Fröhlichkeit. Alles nimmt Gestalt an. Durch ein paar Tipps sind wir auf eine Website namens “Workaway” gestoßen, welche uns für unsere verbleibende Zeit viele neue Möglichkeiten verschafft. Gegen eine Gebühr von 65 Dollar haben wir Zugang zu einer Art Jobbörse für Freiwilligenarbeit. Als Gegenleistung bekommt man für seine Arbeit Kost und Logie und natürlich viele Erfahrungen, Sprachpraxis und neue Kontakte. Kurz gesagt: Leben und Arbeiten mit Einheimischen. Dank dieser Webseite werden wir nächste Woche nach Cape Breton fahren, um dort auf einer Farm mitzuhelfen. In Hinsicht auf die horrenden Mietpreise, eine tolle Möglichkeit kostengünstig zu reisen.

    Das Problem nun ist das Transportmittel. Wir brauchen ein Auto für geringes Geld. Sehr, sehr schwierig etwas Fahrbares zu finden und definitiv eine große Herausforderung. Heute haben wir viele Autos Probe gefahren, alle samt völlig heruntergekommen. Uns blieb nur eins... Facebook Marketplace. Nach mehreren Stunden vergeblichen und frustrierenden Autoshoppens, haben wir es für heute schließlich sein lassen.

    Abends verabredeten wir uns mit Valerie. Zwei Jahre ist es her, als ich sie kennen gelernt und das letzte Mal gesehen habe. Sie holte uns ab und fuhr mit uns in die Innenstadt, wo wir gemütlich, bei Livemusik, Abendbrot gegessen haben. Wie in alten Zeiten.
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  • Day211

    Ein stürmischer Start...

    March 29 in Canada ⋅ 🌧 9 °C

    Geschafft, mein drittes Mal Quarantäne in diesem Jahr hat endlich sein Ende gefunden. Heute ging es noch vor dem Frühstück zu einem Gebrauchtwagenhandel, welcher direkt in der Nähe unserer Unterkunft lag. Wir brauchen ein Auto und das ziemlich schnell, gut und günstig. Nachdem wir die erste Runde zwischen den Autos umher gelaufen waren, wurde uns klar, dass wird kein leichtes Unterfangen! Durchgerostet, Benziner mit über 300.000 Kilometern auf dem Tacho oder/und Dellen und Unfallschäden wohin man nur sah. Alles halbwegs Ansehnliche war nicht in unserer Preisklasse. Etwas frustriert hielten wir Einzug zum Frühstücken bei McDonalds. Nebenbei bemerkt, sieht man hier ausgesprochen viele ältere Leute bei den Fast-Food-Ketten. Nach ein paar Donuts und einer heißen Schokolade, ging es wieder zurück zu unsere Unterkunft. Wir durchforsteten das Internet nach Autos und kümmerten uns nebenbei um die Organisation unserer nächsten Wochen.

    Dann war es endlich soweit und es ging an die Erkundung von Halifax. Es ist Ende März und wir hatten Aprilwetter vom Allerfeinsten. Zwischen Regen, Sonne und Sturm ging es zum Harbourwalk. Dieser führte uns direkt am Wasser entlang. Ein Hauch bzw. eine Sturmböe vom Meeresduft lag in der Luft. Die kurzen sonnigen Momente genoßen wir sehr. Nach einem kurzen Stop in einem ziemlich hippigen Cafe, wo wir uns etwas aufwärmten, liefen wir in die Innenstadt. Wir sahen unzählige schöne kleine Häuschen, welche an die britische Kolonialzeit erinnerten. Mit Holzschindeln verkleidet und in verschieden Farben, eine echte Augenweide. Nach einem kurzen Stop im Superstore, wo wir uns mit Süßigkeiten und weniger lebenswichtigen Dingen eindeckten, ging es wieder zurück in unsere Unterkunft. Der Schrittzähler zeigte heute 27.777 Schritte an. Die Knochen schmerzen, was nach zwei Wochen “Dauersofa” nicht verwunderlich ist. Es fühlt sich großartig an, wieder neue Eindrücke zu sammeln.
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  • Day2

    Wenn der Lebenstraum doch noch wahr wird

    February 23, 2020 in Canada ⋅ ☀️ 4 °C

    Bis Vorgestern saß ich noch auf Arbeit...Hoch konzentriert und fokussiert auf die schriftlichen Abschlussprüfungen die im April auf mich warten und ehe ich mich versehe, liege ich überglücklich ca. 5.500km entfernt von Dresden in einem gemütlichen Bett in Halifax, Kanada. Was genau ich hier gerade mache bzw. erlebe, habe ich selbst jetzt noch nicht so ganz verstanden, aber das alles was gerade geschieht, ist kein Traum. Es ist die Realität und keine Einbildung. Wieso ich das alles hier gerade nicht so ganz glauben kann, liegt einfach daran, dass vor fast genau 11 Jahren mein Leben in Bezug auf Sport ein reinster Scherbenhaufen war. Das böse K hatte mir das genommen, was mich die ganzen 13 Jahre zuvor ausgemacht hatte. Den Sport. Mein ein und alles zur damaligen Zeit. Die Rede ist vom Handball. Meine große Leidenschaft ohne die ein Leben zu diesem Zeitpunkt unvorstellbar gewesen wäre oder es sozusagen sogar war und heute immer noch ist, nur nicht mehr ganz so schlimm, denn genau jetzt im Jahr 2020 ist nicht nur der Wunsch nach sportlicher Bestätigung und Erfüllung wahr geworden, nein sogar mein langersehnter Lebenswunsch, einmal im Nationaltrikot spielen zu können wird wahr. Ich bin gespannt was uns diese Woche alles bringen wird und ob wir alle uns dann zusammen den allergrößten Traum von den Paralympics in diesem Jahr in Tokyo auch noch erfüllen können. Doch ganz egal, wie es letztendlich ausgehen wird, jetzt gerade im Moment bin ich vollkommen glücklich und zufrieden und kann den größten Traum seit meiner Kindheit mit einem großen Häkchen abhaken. Danke Leben!Read more

    Torsten Plantikow

    Wir wünschen euch maximale Erfolge und dir alles Glück dieser ERDE und das alle deine Träume in Erfüllung gehen

    2/24/20Reply
    Martina Plantikow

    Auch wir wünschen euch ganz viel Erfolg und Spaß bei euren Spielen. Wir werden euch die Daumen drücken damit ihr eurer Ziel erreicht und dein großer Traum in Erfüllung geht. LG Martina und Opa Willi 🥰

    2/24/20Reply

    Dein Text bringt mich wieder zum weinen,einseits Freudentränen und auch die traurigen Erinnerungen bringen mich immer zum weinen....vor allem berührt mich der letzte Satz total!!Ich habe dich lieb und bin soo stolz 😉😁

    2/24/20Reply

    😁 Unsere Lotti ist am Ziel, ihr Traum ist wahr geworden!!! Man sollte an seine Träume glauben,auch wenn's mal nicht so gut läuft!! Alles Liebe von deinen Eltern!!!!!!

    2/25/20Reply
     
  • Nov13

    Halifax

    November 13, 2019 in Canada ⋅ ☁️ -2 °C

    Gestern war dieser Tag an dem sie über 50 Liter Regen angesagt hatten. Die Moral ist eigentlich gut aber nach nichtmal 17km versagt das Regenzeug schon völlig. Das Wasser läuft wie in einem Fallrohr bis in meine Schuhe. Das macht keinen Spaß und ich muss das ja nicht machen, ich möchte. Ich entscheide mich der Gesundheit zuliebe für den Bus und finde mich vier Stunden später immer noch im Regen aber in Halifax wieder.

    Über Nacht fällt die Temperatur mal eben von +14 auf -6 Grad. Irgendwie bin ich ja froh dass ich hier Eine Unterkunft gefunden habe. Aber entdecken möchte ich die Stadt dennoch ein wenig. Auf dem Rad fühlt sich alles noch kälter an und ich habe das dumpfe Gefühl ein bisschen zu wenig angezogen zu haben. Aber zum Glück kommt die Sonne wieder raus und eine Stadt bietet ja auch genügend Anlaufpunkte um sich aufzuwärmen.

    Ich nutze dazu gleich mal die Fähre. Wer die Skyline von New York kennt, der braucht nicht nach Halifax zu kommen. Aber der verpasst dann die älteste Fährverbindung in Nordamerika. Seit dem 18. Jahrhundert wird hier fleißig zwischen drei Punkten eine Fußgängerfähre aufrecht erhalten. Ich glaube so nah kommt man an Containerschiffe und Marine sonst auch nur bei einer Hamburger Hafenrundfahrt.
    Deshalb bietet es sich gerade in Halifax an dem Atlantischen Seefahrtsmuseum einen Besuch abzustatten. Neben allerlei Schiffsmodellen und Segelbooten gibt es Ausstellungen zu Leuchtürmen, der Marine, Hurrikans, Frauen in der Seefahrt und der großen Explosion die eigentlich niemand kennt.

    Man stelle sich vor: 1 Weltkrieg, die Tragödie um die Titanic ist gerade mal 5 Jahre her - da kollidieren in der engsten Hafenstelle ein Passagierschiff aus Norwegen und ein Versorgungsschiff mit hochexplosiver Munition auf dem Weg nach Frankreich an die Front. Tausende Tote, Trümmerteile bis in dreißig Kilometer Entfernung und die Stadt gleicht einem Trümmerhaufen nach einem Bombenangriff. Schuld war eben bloß zwei Kapitäne die sich missverstanden haben. Und die Leute kamen zusammen weil sie alles für ein morgendliches Feuerwerk hielten.... Bis es explodierte. Wir denken immer unsere Welt ist noch so sicher. Doch so etwas zeigt uns dass es oft der Mensch selbst ist der es erst zu einer Katastrophe werden lässt.

    Hallifax selbst ist sonst allein schon durch seine Zitadelle militärisch geprägt. Wenn sonst auch alles geschlossen hat zu dieser Jahreszeit ist es dennoch wunderschön den Blick von oben schweifen zu lassen und den Eiszapfen im Wind beim Wachsen zu zuschauen.
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    Michael Grimm

    Da war ich auch. Ich fand es in Halifax sehr schön.

    11/15/19Reply
    Robert Fichtner

    Das kommt leider doch sehr auf die gefühlte Temperatur an. Vieles findet bei Minusgraden nur noch drinnen statt und ich bekomme es gar nicht mit. Aber der Tag war dennoch ausgefüllt.

    11/15/19Reply
    Michael Grimm

    Kann ich verstehen. Ich war damals im Mai dort😉

    11/15/19Reply
     
  • Day17

    Von Saint John nach Halifax

    September 11, 2019 in Canada ⋅ ☁️ 16 °C

    Der Tag heute begann wieder etwas früher. Wir haben uns dazu entschieden mit der Fähre von Saint John nach Digby zu fahren um dann von dort die letzte Etappe nach Halifax zu starten. Spart ein paar Kilometer, dauert aber trotzdem knapp 2,5h. Aber wir haben ja Zeit.
    Das Wetter war heute leider nicht so gut. Es hat die Nacht über bis in den morgen geregnet. Die Fähre war zum Glück etwas größer und wir mussten nicht die ganze Zeit draußen stehen, sondern konnten uns drinnen aufhalten.
    Wieder an Land, ging es auf der anderen Seite der Bay of Fundy an der Küste entlang langsam Richtung Halifax. Leider war auch in Nova Scotia das Wetter nicht besser. Nova Scotia ist nach Ontario, Quebec, New Brunswick und Prince Edward Island die fünfte und letzte kanadische Provinz, die wir auf unserer Reise besuchen.
    Der Weg nach Halifax war eher so naja. Es gab ein paar ansehnliche Ecken, aber nichts spektakuläres. Das Motel in Halifax ist ähnlich wie der Weg hierhin. Auch eher so naja. Wir hatten schon bessere. Aber was soll’s, wir sind ja nur zum schlafen hier und dafür sollte es ausreichen.
    Die Stadt an sich hat etwas länger gebraucht um uns zu gefallen. Am Hafen war es ganz nett, hier gab es einen schönen Weg am Wasser entlang. Dort haben wir auch was zum Essen gefunden.
    Danach sind wir noch durch einen Park und zur Zitadelle gelaufen, die aber leider schon geschlossen hatte.
    Und so neigt sich ein mega toller Urlaub dem Ende entgegen. Schön war es. Die Zeit ging extrem schnell vorbei. Auch wenn New York durch die ganzen Eindrücke aus Kanada gefühlt weit weg ist, sind die Wochen doch sehr schnell vorbei gegangen. Wir sind extrem viel gefahren, fast 4.000km in knapp 60h. Wir hätten ein paar Kilometer sparen können wenn der Hurricane nicht gewesen wäre. Wir hätten auch manches weglassen können. Aber am Ende sind wir froh, dass wir alles genauso gemacht haben, wie wir es gemacht haben. Und wir würden es wieder so tun 😃😃
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    Super, toll.

    9/11/19Reply
     
  • Day18

    Goodbye Canada

    September 12, 2019 in Canada ⋅ ☁️ 13 °C

    Nochmal ein letzter Trail! Das war unser Programm am Morgen. Nach einem letzten Frühstück von Plastiktellern mit Plastikbesteck und Plastikbechern sind wir noch einen Wanderweg gelaufen. Direkt in der Nähe von Halifax ist ein Naturpark, der scheinbar einem Verein gehört. Hier sind ganz viele Wanderwege, welche man auf eigene Gefahr wandern kann. Einen davon haben wir uns ausgesucht. Das Wetter war nicht ganz so berauschend, aber es war trotzdem sehr schön. Schöner als nochmal in die Stadt zu fahren.
    Danach ging es dann zum Flughafen bzw. zur Autovermietung und das Auto abgegeben. Wir haben tatsächlich alles an Gepäck verpackt bekommen. Auch die Luftmatratze, welche wir neu gekauft haben. Nur die Luftpumpe und eine Decke lassen wir zurück. Ansonsten hat alles gepasst 😃
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    Careina245

    Kommt gut nach Hause 😊

    9/12/19Reply
    Birgit Reppel

    Gute Reise ☺️

    9/12/19Reply
     
  • Day59

    Tidal Bore unterwegs zurück nach Halifax

    September 28, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 17 °C

    Auf unserem letzten Stück Weg zurück nach Halifax haben wir unfassbarerer Weise genau in dem Augenblick auf einer Brücke über die Bay of Fundy angehalten, als die Tidal Bore dort ankam —nicht ganz so spektakulär wie in Moncton, aber nicht minder faszinierend konnte man das Schauspiel des super schnell anflutenden Wassers über den Mud beobachten. Die Zodiaks standen schon in der Startposition, um den Speed mitzunehmen 🙃😎Read more

  • Day59

    Halifax

    August 28, 2019 in Canada ⋅ ⛅ 20 °C

    Nun sind wir also in der letzten Destination unserer Reise angelangt, Halifax. Die Stadt zählt 430´000 Einwohnende und ist der Hauptort der Provinz Nova Scotia. Der Name geht auf George Dunk, Earl of Halifax, zurück. Er war Chief Lord of Trade and Plantations und plante 1749 die englische Besiedlung des Ortes.

    Halifax war in beiden Weltkriegen ein wichtiger Hafen für Material- und Truppentransporte zwischen Nordamerika und Europa. In diesen Zusammenhang gehört auch die grösste Katastrophe, die den Ort je heimgesucht hat. Am 6. Dezember 1917 kollidierten zwei Schiffe im Hafen von Halifax. Das eine davon, die französische Mont Blanc, war vollbeladen mit Munition für den Krieg in Europa. Durch den Zusammenstoss explodierte deren Ladung. Das North End der Stadt wurde durch die Explosion und den nachfolgenden Tsunami vollständig zerstört. 2‘000 Menschen starben, 9‘000 wurden verletzt oder erblindeten. 25‘000 Menschen wurde obdachlos. Es sollte die grösste je von Menschen verursachte Detonation vor der Atombombe in Hiroshima sein. Die Gewalt der Explosion war so gross, dass ein Teil des Ankers des Schiffes vier Kilometer weggeschleudert wurde.

    Auch heute noch ist Halifax ein wichtiger eisfreier Handels- und Marinehafen der kanadischen Navy.

    Viel Zeit hatten wir noch nicht, um uns den Ort anzusehen, aber für ein schönes Nachtessen im Freien an der berühmten Waterfront hat es schon mal gereicht.
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  • Nov13

    Der Gouverneur von Sable Island

    November 13, 2019 in Canada ⋅ ☁️ -3 °C

    Es schneit auf überfrorene Straßen als ich mich auf den Heimweg mache und es ist bereits wieder finster. Dieser ungemütliche Wind weht immer noch mit einer eisigen Meeresbriese. Diesmal nehme ich auch nicht die Fähre sondern die Brücke über den Hafen. Wo heute Marineschiffe ankern legten einst die vier aus Halifax entsandten Schiffe nach der Titanic-Bergung wieder an. Ganz spontan ist hier vielleicht noch zu erwähnen - es gab zu dieser Zeit noch keine solch große Katastrophe und entsprechend auch keine Leichenhalle dafür. Man fuhr die Toten daher den Berg hinauf zum örtlichen Curling-Club. Da war es kalt genug und es gab Platz für alle... Not macht erfinderisch. Wohl dem dass Curling in Kanada ein großes Hobby ist.

    Ich bin unterdessen ebenso durchgefroren als ich zu Hause ankomme. Etwas warmes zum Abend bewirkt Wunder. Wie fast jeden Abend nutze ich die dunklen Stunden auch um die nächsten Tage zu planen. Und ich stoße wieder auf eine Insel über die auch im Seefahrtsmuseum eine Ausstellung war. Ich frage meinen Gastvater beiläufig ob er über dieses Sable Island und die dort lebenden Wildpferde etwas weiß. Die Insel ist berühmt berüchtigt für etliche Schiffbrüchige und liegt gut 300km vor der Küste Halifax‘ .
    „Du wirst lachen - meint er - ich war der Gouverneur von Sable Island.“ Und er fing zu erzählen an.

    Der Geschichte nach waren es wohl die Arkadier die wieder einmal von den Briten vertrieben worden und alles zurück lassen mussten. Ein Kaufmann nutzte die Stunde und brachte an die 70 Pferde ohne größeres Aufsehen auf die Sandbank im Meer. Aus denen die das überlebt hatten entstand über die Jahrzehnte die heutige Wildpferd-Population. Er selbst hat für die Küstenwache gearbeitet und Schiffe sonst wo im Nordmeer durch das Eis geleitet bevor er zu einem Leitenden Posten in Halifax kam. Und in irgendeinem Gesetz von damals steht geschrieben dass der Leiter der Küstenwache in den Maritimes gleichzeitig Gouverneur von Sable Island ist und sich um alle Belange dort kümmert.

    Die Insel ist heute in die Verwaltung von Parks Canada übergegangen. Schon zuvor gab es aber stets eine Hand voll Menschen die dort lebte. Meteorologen und Naturforscher die für jedes Tier einen Namen hatten und Verhaltensstudien auf menschliche und technische Einflüsse durchführten. Zum Beispiel ob damals die Concorde-Flugzeuge aus New York gen Osten einen Einfluss auf die Pferde haben. Sie erreichten bei der Insel immer ihren Überschall und nutzten sie zur Richtungsänderung.

    Mein Gastvater meint es sei eigentlich ein Titel ohne Wert und mit vielen Kopfschmerzen gewesen. Das kaufe ich ihm ab. Aber es bleibt eine ganz besondere Erinnerung.
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Fairview Cove