• Charline auf Weltreise
  • Charline auf Weltreise

Weltreise 🌍🧭🍀🎒

Hallo ihr Lieben,
am 13. Juni 2024 beginnt meine Weltreise als Solo-Backpackerin. Ich gebe hier einen kleinen Einblick in meine Erlebnisse und hoffe, dem einen oder anderen Herzensmenschen ein wenig die Sorge nehmen zu können.
Eure Charline 🧡
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  • Unser Komodo-Abenteuer beginnt 😍

    18. juli 2025, Indonesien ⋅ 🌙 25 °C

    Heute ist es soweit – unsere Tour zu den Komodo-Inseln startet. Darauf haben wir lange hingefiebert, weil es gar nicht so einfach war freie Plätze dafür zu finden. Nach unzähligen Anfragen fand ich einen Anbieter, der scheinbar noch Kapazitäten hatte für unseren gewünschten Zeitraum, sodass wir sofort buchten. Wenige Tage später kam die Meldung, dass das Schiff überbucht wurde, aber sie uns einen anderen Anbieter empfehlen können, der uns noch aufnehmen kann. Das Zimmer sei nicht ganz so komfortabel, dafür der Preis niedriger und das Programm identisch – wir sagten sofort zu.

    Am heutigen Morgen wurden wir zeitig an unserer Unterkunft abgeholt und zum Hafen gebracht. Dort trafen wir auf die 18 anderen Mitreisenden und einen Teil unserer Crew. Wir wurden auf eines der Beiboote gesetzt, um zum Schiff zu gelangen. Unsere Sachen wurden mit dem zweiten Beiboot hinterher geliefert. Alles ganz schön aufregend irgendwie. An Bord angekommen, bezogen wir unsere Kajüte und kamen zu einem ersten gemeinsamen Briefing zusammen. Unser Chef-Guide Rotus begrüßte uns und stellte uns alle anderen Crew-Mitglieder sowie den Kapitän vor. Alle waren super herzlich und wir hatten sofort ein richtig gutes Gefühl. 🥰 3 Tage werden wir nun hier verbringen und hoffentlich mit vielen schönen Erinnerungen an Land zurückkehren.

    Nach knapp 2 Stunden Fahrt wurden wir samt Schnorchelausrüstung auf eines der Beiboote gesetzt und schnorchelten zwischen verschiedenen kleinen Inseln im Meer. Manchmal wurden hier Manta-Rochen gesichtet – leider haben wir keine gesehen – dafür ganz viele bunte Fische und auch einige schöne Korallenriffe. Zurück auf dem Schiff angekommen, gab es ein leckeres Buffet von unserem Chef-Koch. Von Seafood, Fleischgerichten und vegetarischen Alternativen gab es allerhand Auswahl und alles war köstlich. Verhungern werden wir auf der Tour nicht. 😉

    Den Abend ließen wir bei einem wunderschönen Sonnenuntergang ausklingen und fielen sehr zeitig ins Bett, da am nächsten Morgen bzw. eher in der Nacht um 3:00 Uhr der Wecker klingeln sollte. 🫣 😴
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  • Müde, aber glücklich 🌅

    19. juli 2025, Indonesien ⋅ ⛅ 24 °C

    Um 3:00 Uhr nachts klingelte unser Wecker – so richtig habe ich ehrlich gesagt nicht geschlafen. Das Schaukeln auf dem Meer ist wirklich gewöhnungsbedürftig über Nacht und so schlüpften wir sehr verschlafen in unsere Klamotten und nach einem schnellen Kaffee und einer Banane ging es um 4 Uhr auf das Beiboot. Nach einer 10-minütigen Fahrt durch die Dunkelheit kamen wir auf der Insel Padar an. Dort erwarteten uns ca. 800 Stufen, um auf die Spitze des Hügels zu gelangen und den Sonnenaufgang über dem Meer zu genießen. Die kurze Anstrengung hat sich auf jeden Fall gelohnt und wir ergatterten einen perfekten Platz an dem wir uns niederließen und auf den Sonnenaufgang warteten. 400 Fotos später und einem breiten Grinsen im Gesicht traten wir langsam die Rückkehr zum Boot an. Meine Kamera schleppte ich übrigens umsonst hoch, weil die Speicherkarte noch im Stick auf dem Boot lag, da ich gestern Abend noch Fotos sortiert habe – kurz geärgert, aber von sowas lassen wir uns mal nicht die gute Laune vermiesen. 😉

    Beim Abstieg konnten wir die Aussicht auf die wunderschönen Buchten genießen und staunten immer wieder über diese atemberaubende Natur. Wir haben heute schon so vieles erleben dürfen, dabei hatte der Tag gerade erst angefangen. 😍
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  • Mit den Füßen im rosa Sand 🤩

    19. juli 2025, Indonesien ⋅ ☁️ 27 °C

    Nach unserem morgendlichen Fitnessprogramm hieß es dann nach Ankunft auf dem Schiff direkt Schnorchel-Sachen anziehen, Flossen und Masken in die Hand nehmen und ab zurück auf das Beiboot. Unsere Crew nahm sogar ein Kajak und zwei Stand-up Paddle Boards mit – sodass für jede Menge Wasserspaß und sportliche Aktivitäten gesorgt war. 😬 🛶

    Neben unzähligen Schnorchelspots und der Sichtung einer Vielzahl von Meeresschildkröten in verschiedenen Größen und Arten besuchten wir auch wunderschöne Strände mit feinstem Sand und glasklarem Wasser. Der Besuch am Pink Beach war auf jeden Fall eines unserer Highlights. 😍 Mit einer Drone machten unsere Guides tolle Aufnahmen und als wir uns händchenhaltend mit unserer Gruppe im Kreis drehten, konnten wir uns wohl alle das Lachen nicht verkneifen. 😅
    Danach fuhr ich Xenia mit dem Stand-Up Paddle Board durch die Gegend und schaffte es tatsächlich auf Anhieb nicht einmal ins Wasser zu fallen – obwohl mein kleiner Spaßvogel es sehr darauf anlegte. 🤪🤣

    Die Zeit verging wie im Flug und schon hieß es wieder zurück auf‘s Schiff. Doch kurz zuvor spazierte ganz entspannt ein Timorhirsch mitten durch den Sand in Richtung Dünen. Diese werden hier tatsächlich immer mal wieder gesichtet, manchmal sogar schwimmend im Meer. 😬

    Wusstet ihr eigentlich, warum der Sand an diesem Strand pink/ rosa ist?

    Hier die Antwort:
    Der Sand besteht aus einer Mischung
    aus weißem Korallensand und roter Foraminiferen (winzige einzellige Meerestiere mit Schalen aus Kalk, die im Riff leben). Wenn diese roten Schalen zerfallen und sich mit dem weißen Sand vermischen, entsteht die rosa Färbung. Dieser Strand hier ist übrigens einer von nur etwa 7 Stränden weltweit, die diese besondere Färbung haben. 😮
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  • Bitte nicht zu nah kommen …

    19. juli 2025, Indonesien ⋅ ☁️ 28 °C

    Nachdem wir heute schon einen kleinen Berg bestiegen haben, unsere Füße im rosafarbenen Sand steckten, mit Meeresschildkröten schwammen und ganz grundsätzlich viele wunderschöne Erinnerungen gesammelt haben, ging es nach Rinca Island.

    Diese Insel wird von den berühmten Komodowaranen bewohnt. Sie werden übrigens auch als „Dragons“ (Drachen) bezeichnet. Der Name kommt daher, dass sie die größten lebenden Echsen der Welt sind und mit ihrem beeindruckenden Aussehen, der schuppigen Haut, der gespaltenen Zunge und ihrer Kraft an Fabelwesen wie Drachen erinnern.

    Angekommen auf Rinca Island liefen wir ca. 15 Minuten bis zur Ranger-Station. Dort wurden uns zwei Ranger zugeteilt und sie berichteten Wissenswertes über die Natur und die hier lebenden Tiere. Die Komodowarane leben auf Rinca Island und auf Komodo Island in ihrem natürlichen Lebensraum und nur ein kleiner Bereich neben der Ranger Station ist überhaupt für die Öffentlichkeit zugänglich, damit die Tiere nicht bedrängt und gestört werden. Die Warane werden hier weder gefüttert, noch anderweitig angelockt – entweder man hat Glück und bekommt sie zu Gesicht oder eben nicht. Die Ranger begleiten uns vor allem zu unserem und dem Schutz der Tiere, denn die Komodowarane sind mit Vorsicht zu genießen. Der Biss dieser gewaltigen Tiere ist aufgrund ihrer Giftdrüsen meist tödlich. Das liegt daran, dass sie blutverdünnende und lähmende Substanzen über die Drüsen abgeben. Ganze Büffel erlegen sie mit nur einem Biss – gefundene Schädel kann man sich am Eingang des Parks ansehen.

    Komodowarane gibt es nur in Indonesien (Komodo Island, Rinca Island, Flores und ein paar kleine Inseln). Diese Tiere sind laut Weltnaturschutzunion eine gefährdete Tierart, da ihr Lebensraum stark schrumpft und der Klimawandel den Meeresspiegel ansteigen lässt. Nur noch wenige dieser beeindruckenden Exemplare leben auf den Inseln, weshalb die Ranger vor allem auch zum Schutz der Tiere da sind. Sie bewachen die Inseln, halten Menschen von den Tieren fern und achten darauf, dass der Lebensraum der Tiere nicht gefährdet wird.

    Nachdem wir nun allerhand über die Konodowarane erfahren hatten, ging es für uns nun in den geschützten Bereich, wo man mit etwas Glück auf kleine und große Warane trifft. Nach wenigen Minuten kam tatsächlich der erste Waran aus einem Gebüsch. Ein vergleichsweise kleines Tier mit ca. 1m Länge. Kurze Zeit später kommt ein deutlich größeres Tier aus dem Wald und begutachtet unsere Gruppe. Die Ranger ermahnen uns immer wieder Abstand zu halten – ein Vorgehen das wir sehr begrüßen – nicht die Tiere werden verdrängt, sondern die Besucher zurecht gewiesen, wenn sie sich nicht an die Regeln halten. Niemand darf den Tieren zu nahe kommen – ein gemeinsames Foto ist nur mit Zustimmung der Ranger möglich und auch das wird nur einmal zugelassen – danach gilt sofort wieder ein weitreichender Abstand. Beiden Waranen ist der Trubel schnell zu viel und sie laufen wieder in den Wald zurück – weg von unseren neugierigen Blicken – verständlich. 😉

    Unsere Gruppe wurde nun langsam aufgefordert wieder zum Eingangsbereich zu kommen und genau in diesem Moment kam ein riesiger Komodowaran mit ca. 2,5 - 3m Länge um die Ecke. Nun gingen alle freiwillig einige Schritte zurück. 😳 Ungläubig beobachten wir wie er einmal von links nach rechts an unserer Gruppe vorbei lief – plötzlich blieb er stehen, legte sich hin, streckte seinen Kopf in die Höhe – beinahe als wollte er kurz still halten für ein paar Schnappschüsse. Nach wenigen Minuten drehte er sich um und ging zurück in den Wald, wo er vorhin herkam. Was für ein surreales Erlebnis. 🤩

    Auf dem Rückweg zum Boot schnappte sich unser Chef-Guide Rutus meine Kamera und Xenias Rucksack, um Fotos von uns und den anderen Leuten der Crew zu machen. Unsere Sachen bekamen wir erstmal nicht zurück und Rutus machte fleißig Fotos von der Gruppe. 😅

    Ein einmaliges Erlebnis und richtig schön zu sehen, wie man den Besucherstrom für Tiere regeln kann, um auch Aufklärung zu leisten und die Arbeit der Ranger zu refinanzieren ohne die Tiere hinter Zäunen einzusperren oder anzufüttern. 👍🏻🙏
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  • (K)eine geborene Tänzerin 🤣

    19. juli 2025, Indonesien ⋅ ⛅ 27 °C

    Nachdem wir alle lebendig wieder von den Dragons zurückkamen, fingen einige an munter vom Schiff ins Meer zu springen.
    Ich muss sagen, dass ich bisher nie wirklich Höhenangst hatte, aber umso älter ich werde desto mehr Respekt habe ich wohl vor der Höhe und manchmal auch weiche Knie. 😅 Aber wenn die anderen springen, muss ich natürlich auch. 🤪 Also ging es für mich vom Bug aus direkt ins kühle Nass ohne eine Ahnung zu haben wie tief es tatsächlich dort war. 🥹

    Unsere Crew saß danach wie so oft zusammen mit Gitarre und Cajon – richtige Schiffsromantik. 🥰 Wir durften dann auch mal in das Steuerhaus und ließen uns die ganze Technik zeigen. 😬 👩‍✈️

    Zum Sonnenuntergang gab es dann ein weiteres Highlight. Aus den Mangrovenwäldern von Kalong Island flogen abends zehntausende Flughunde nach Rinca und Komodo Island, um nachts Früchte zu finden und überquerten dafür über uns das Meer. Diese Kulisse war wirklich spektakulär und die Stille auf dem Schiff sprach für sich. Alle starrten fasziniert in den Himmel und genossen dieses Phänomen der Natur. 🥰

    Zum Abendbrot wurde wieder ordentlich aufgetafelt und wir ließen uns das Essen des Chefkochs und seiner Crew schmecken. 🤤Danach wurde eine große Musikbox rausgerollt und die Abschlussparty konnte beginnen. Nach einem seichten Anfang wurde es einfach nur wild. 🤣 Die ganze Crew und alle Gäste feierten mit. Aus Tanzen wurde Hüpfen und Springen, aus Radio-Musik wurden Volksmusik und nationale Volkstänze. Da fast alle Paare und Familien unterschiedliche Nationalitäten hatten, sollte jedes Paar nun ein Volks-/ Partylied seines Landes bestimmen und den dazugehörigen Tanz mit der Gruppe darbieten. Ich entschied mich für den Annemarie-Polka (Grüße an den Fanfarenzug nach Gera – tut mir leid, dass wir den Tanz so verhunzt haben 😬😎). Da nicht nur unterschiedliche Nationalitäten, sondern auch Religionen an Board waren, entschied ich mich für eine abgewandelte Variante mit einfachem Händchenhalten ohne körperliche Berührungen. 😅 Das war ein Spaß sag ich euch. Die indonesischen Tänze waren für die untalentierte Tänzerin in mir ganz schön kompliziert und der Song der Franzosen („Les sardines“) ist nun auch in meiner Playlist auf Spotify. 🤣

    Der Abend war ein grandioser Abschluss und zeigte einmal mehr wie viel Glück wir mit unserer Crew und auch den anderen Gästen hatten. Alle waren super lieb und vor allem mit der französischen Familie verstanden wir uns prächtig. Es war richtig schön so ausgelassen mit allen zu feiern – 7 verschiedene Nationen, 7 Sprachen, verschiedene Religionen und am Ende waren wir alle einfach glücklich und feierten frei und fröhlich miteinander. Danke für diesen wunderschönen Abend. 🥰 🥳
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  • Einmal mit Haien schwimmen 🦈

    20. juli 2025, Indonesien ⋅ 🌙 26 °C

    Nachdem es heute um 7:00 Uhr Frühstück gab, hüpften wir auch schon direkt wieder auf unser Beiboot. Der frühe Vogel und so …
    Auf der Insel Kelor angekommen, erwartete uns wieder ein kleiner Aufstieg – dafür war das heute schon eher Klettern als Wandern und wir waren sehr dankbar für den einen oder anderen helfenden Arm als wir uns an den Klippen hochzogen. 🫣 Am Ende wurden wir mit einer wunderschönen Aussicht belohnt und nach einem kleinen Fotoshooting später, ging es dann auch schon wieder hinab. Nun wartete ein weiteres Highlight auf uns – wenn man hier ins Wasser geht, trifft man zu 99% auf kleine Haie. Zugegeben, sie waren wirklich klein und haben mein Bedürfnis nach „Einmal im Leben mit Haien schwimmen“ noch nicht ganz befriedigt. Trotzdem war es ein total schönes Erlebnis und auch ein bisschen aufregend. 😍 🦈 Nach diesem kleinen Abenteuer ging es für uns nochmal auf dem offenen Meer ins kühle Nass und neben wunderschönen Riffen und bunten Fischen, sah ich die größte Meeresschildkröte bisher auf unserer Reise. Ich habe keine Ahnung wie groß sie war, aber ich hätte sie wohl noch ewig fasziniert beobachten können. 🤩 Da sie in der Tiefe am Meeresboden lag, war es leider zu dunkel für Aufnahmen, aber die Erinnerung zählt. ☺️

    Nun kam dann auch schon das gefürchtete Ende unserer wunderschönen 3-tätigen Komodoreise. Unsere gepackten Sachen wurden wieder auf das kleine Boot geladen und wir auf ein zweites. Es hieß Abschied nehmen. 😢 Ganz ganz fest drückten wir die Crew und bedankten uns mindestens 100x für die unglaubliche Zeit. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verließen wir die „Lamborajo II“ und kamen wieder auf dem Festland an. Mit der französischen Familie verstanden wir uns so gut, dass wir uns gemeinsam noch ein Taxi zu einer Pool-Bar nahmen und uns dort die Wartezeit mit Eis, Mocktails und tollen Gesprächen verschönerten. 🥰
    Am Flughafen trennten sich unsere Wege, da die anderen mit einer anderen Airline nach Bali flogen. Auf Bali angekommen, hieß es nun für uns Sachen abholen an der Gepäckaufbewahrung und auf in unsere Unterkunft. Morgen beginnt ein neues Reisekapitel. ☺️
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  • Gefühlt die einzigen Touris hier 😅

    21. juli 2025, Indonesien ⋅ ☁️ 21 °C

    Zeitig ging es für uns heute in den Waschsalon – nach 3 Tagen Schiffstour und viel Schnorcheln hatten wir einige Sachen die dringend gewaschen werden mussten. 😅 Über die App Maxim organisierte uns Xenia einen Fahrer, der uns von Denpasar bis zum Hafen im Nordwesten Balis brachte. 3 Stunden verbrachten wir mit ihm und auch wenn er wirklich nett war – die Fahrt war zwischenzeitlich sehr anstrengend, da viele der Autofahrer hier recht ungeduldig sind und sich ständig gegenseitig überholen. Das endet oft in abruptem Bremsen oder schlagartiger Beschleunigung. Nichts für unruhige Mägen…. 🫣

    Am Hafen angekommen, ging es dann auch sehr zügig auf die Fähre. Hier waren wir tatsächlich die einzigen Touris umgeben von Einheimischen, die uns von oben bis unten begutachteten, aber meist mit einem freundlichen Lächeln verbunden. Eigentlich hätte die Fahrt nur 30 Minuten gedauert, aber vor dem Hafen stauten sich noch weitere Fähren und Frachter, weshalb wir insgesamt über 1 1/2 Stunden brauchten und unseren Anschlusszug verpassten. Nachdem wir endlich am Bahnhof in Banyuwangi ankamen, half uns eine sehr freundliche Bahnmitarbeiterin und für umgerechnet 0,40€ tauschte sie unser altes Zugticket gegen ein neues. 😬 2 Stunden später standen wir dann auch tatsächlich vor unserer Unterkunft in Jember. Total geschafft, aber freudig darüber diese lange Anreise hinter uns zu haben. Auf jeden Fall haben wir bei unserer Ankunft auf der Insel Java sofort gemerkt, dass es hier eher untypisch ist europäische Touristen zu sehen. Die Zeit wird hier sicher nochmal ganz anders als alles was wir bisher gesehen haben …
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  • Die bevölkerungsreichste Insel der Welt

    22.–23. jul. 2025, Indonesien ⋅ ☁️ 29 °C

    Wir waren schon auf vielen Märkten während unserer Südostasien-Reise, aber was wir hier gesehen haben, hat uns wohl bisher am meisten geschockt. Die Fotos stammen aus einem Lebensmittelmarkt, den wir besucht haben. Ein Teil der hier arbeitenden Menschen lebt auch in dieser, freundlich ausgedrückt, in die Jahre gekommenen Lagerhalle. Hinter den Ständen spielten Kinder im Nachthemd in den dunklen Nischen der Halle. Überall wurde Wäsche getrocknet, was bei dieser hohen Luftfeuchtigkeit beinahe unmöglich ist, der Geruch unbeschreiblich … Kinderspielzeug zwischen toten Ratten, Plastik wohin das Auge reicht und Müll, der sich in allen Ecken, auf dem Boden und einfach überall stapelte – Eindrücke, die wir so schnell nicht vergessen werden. Die Armut auf Java ist erschreckend. Nach dieser bedrückenden Erfahrung recherchierten wir ein wenig zu den Verhältnissen hier vor Ort.
    Hier ein paar interessante, aber auch nachdenklich stimmende Fakten über die Insel auf der wir nun für drei Wochen leben werden:

    Java ist die bevölkerungsreichste Insel der Welt – über 150 Millionen Menschen leben hier auf einer Fläche, die in etwa so groß wie Deutschland ist. Rund 56% aller Indonesier leben auf dieser einen Insel – insgesamt zählen ca. 17.500! Inseln zu Indonesien.
    Was wir hier sehen und spüren: über 15 Mio. Menschen leben hier in Armut.
    Armut bedeutet in Indonesien, dass man nicht genug Geld für lebensnotwendige Dinge wie Essen oder sauberes Wasser hat. Wir sehen hier Zustände, die uns erschüttern und nachdenklich zurücklassen.

    Und dann erleben wir das:
    An einem Stand kauft Xenia Obst. Eine Wassermelone – sie gibt der Verkäuferin das Geld und rundet auf. Mit großen Augen sieht sie uns an, öffnet unsere Obsttüte und packt noch zwei Mangos hinein. Wir versuchen ihr zu verstehen zu geben, dass das Geld für sie ist und sie uns nichts extra dafür geben muss, aber sie lässt es so nicht stehen – zeigt sich sehr dankbar für unseren Einkauf und nickt uns immer wieder freudestrahlend zu.
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  • Der Ameisenbiss … 🐜

    24.–25. jul. 2025, Indonesien ⋅ ☁️ 24 °C

    Ich hatte heute einen wichtigen Videocall und mit viel Mühe habe ich aus der Weltenbummlerin mit wuscheligem Dutt und Schnorchelshirt in kürzester Zeit ein seriöses Erscheinungsbild gezaubert – im Rahmen der Möglichkeiten hier gar nicht so einfach. 😅

    Nach dem Termin wurden die Sachen schnell wieder eingetauscht und wir bummelten weiter durch die Stadt. Denn ja, auch wenn die Armut hier oft sichtbar ist, so bemerkt man auch die vielen geschäftigen Läden, Dienstleistungen und Betriebe. Tatsächlich werden 60% des gesamten Bruttoinlandsproduktes Indonesiens auf Java erwirtschaftet – die Insel wird auch als das wirtschaftliche Herz Indonesiens bezeichnet.

    Während unseres Ausfluges wurde ich von einer Ameise gebissen. 😫 Nachdem mein Arm etwas anschwoll und wehtat, entschieden wir uns dazu mir erstmal eine kleine Pause zu gönnen. Nach mehreren Runden Fenistil und einer Menge Eis zur Kühlung, verschwand dieses kleine Problem zum Glück dann auch so schnell wieder wie es gekommen war.

    Damit war dann auch schon die Zeit in Jember vorbei und uns erwartete eine kurze Zugfahrt zurück in den Osten Javas. Warum zurück? Weil bald der nächste Geburtstag auf unserer Reise ansteht und ich mir dafür etwas besonderes überlegt habe. ☺️
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  • Happy Birthday 🥰 🥳

    26. juli 2025, Indonesien ⋅ ☁️ 25 °C

    Heute feiern wir Geburtstag! 🥳 Anlässlich des Älterwerdens von Xenia habe ich mir einen Tag voller Überraschungen überlegt. Gestern Abend sind wir bereits in ein sehr schönes Hotel eingezogen, denn so wie es auch an meinem Geburtstag war, gönnten wir uns zu Xenias Ehrentag auch etwas richtig schönes, da wir sonst ja doch bei den Unterkünften sehr auf das Budget achten. 😬

    Morgens starteten wir mit einem leckeren Frühstücksbuffet und das freundliche Personal brachte sogleich ein Stück Geburtstagskuchen mit Kerze. ☺️ Frisch gestärkt stand auch schon ein Jeep vor der Tür, der uns zu unserem ersten Ausflugsziel bringen sollte (die linke Farbe hab ich nicht gebucht 🤣). Mit unserem super lieben Guide erkundeten wir nach einer 20-minütigen Autofahrt die Landschaften Ost-Javas mit dem Fahrrad. Unterwegs hielten wir auf Kaffee- und Gummibaumplantagen. Wir lernten wie Gummi gewonnen wird und wie wir Kaffeepflanzen (Arabica und Robusta) unterscheiden. Auf einer der Plantagen gab es sogleich noch eine Verkostung von sehr interessanten indonesischen Snacks. Das gelbliche auf den Fotos ist „Maniok“ und hat ähnlich wie Kartoffeln geschmeckt. Die „grüne Blume“ ist ein indonesisches Dessert, das vor allem aus Kokos besteht und ähnlich wie ein Pancake ausgebacken wird. Früher hätte ich sowas nie gegessen und heute kosten wir uns durch die fremden Speisen Südostasiens. Ich bin dann immer richtig stolz auf mich. ☺️
    Nach der Verkostung ging es direkt weiter und wir fuhren mit den Rädern weiter zu Wasserfällen und einem traditionellen Dorf, das Kemiren Village. Eine Dorfbewohnerin zeigte uns ihr Haus und kostete mit uns gemeinsam eine Pflanze, die hier als Kautabakersatz genutzt wird – angeblich gesund für die Zähne – es war fürchterlich scharf und ich hatte nicht das Gefühl, dass meine Zähne danach gesünder waren. 🤣 Nach diesem Experiment spülten wir uns fleißig den Mund aus und traten unsere Fahrt zurück Richtung Hotel an. 🚴‍♀️
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  • Happy Birthday Teil 2 🥰

    26. juli 2025, Indonesien ⋅ ☁️ 26 °C

    Nachdem wir wieder im Hotel ankamen, ging es nach einer kurzen Pause dann auch direkt weiter. Das Geburtstagskind ist gerne künstlerisch aktiv – also gab es einen traditionellen indonesischen Batik-Workshop.
    Batik ist weit mehr als nur Stofffärben: Es ist eine uralte Kunstform, bei der mit heißem Wachs feine Muster auf Stoff gezeichnet werden, bevor dieser in Farben getaucht wird. Jede Region in Indonesien hat dabei ihren eigenen Stil – in Ostjava sind die Designs oft eher kräftig, detailreich und erzählen Geschichten aus Natur oder Mythologie. Während wir mit der Wachspfeife vorsichtig Linien zogen – mal mehr mal weniger schön 😅 wurde uns klar, wie viel Geduld und Können hinter jedem Stück Stoff steckt. Diese Techniken sind ein wichtiger Bestandteil der kulturellen Identität Indonesiens. Es war eine total coole Erfahrung, aber auch super anstrengend. Die präzise Arbeit und immer wieder zu merken, dass es niemals so schön wird wie von den Einheimischen hat etwas an unserem Perfektionsmus gekratzt. 😅 Am Ende waren wir dann aber doch ganz zufrieden mit den Ergebnissen. Die Tücher nahmen die beiden dann mit und färbten diese noch für uns ein. Das Endergebnis bekommen wir dann morgen. ☺️

    Nach der Anstrengung durfte natürlich die Entspannung nicht zu kurz kommen. Xenia liebt Massagen – also organisierte ich eine professionelle Massage am Nachmittag bevor wir beim Abendessen am Meer den schönen Tag ausklingen ließen.
    Ein rundum gelungener Tag mit einem glücklichen Geburtstagskind. 🥰😬😘
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  • Zwei Seiten des Rainbow Villages

    29.–30. jul. 2025, Indonesien ⋅ ☁️ 21 °C

    Mit einem Bus, der ganze drei Stunden zu spät war 🙄, fuhren wir von Banyuwangi nach Malang. Der Luxusaufenthalt in unserem Hotel war nun vorbei und wir waren schneller wieder in der Realität als uns lieb war. Die im Boden eingelassenen Toiletten sind immer wieder ein Herausforderung, aber was muss das muss. 🤷🏼‍♀️ Als wir aus dem Bus ausstiegen, wurden nicht nur unsere Taschen ausgeladen, sondern auch zwei Motorbikes – interessant was hier immer so von A nach B transportiert wird mit den Bussen. 🤔

    Nachdem wir noch ein paar Stunden in unserem Hostel schliefen, erkundeten wir die Stadt. Besonders beeindruckend in vielen Hinsichten war für uns das „Rainbow Village“. Dieses 2016 von Studenten der Universität Malangs initiierte soziale Projekt liegt nur wenige Schritte vom Stadtzentrum entfernt und gilt als eines der wohl farbenfrohesten Viertel Indonesiens. Der richtige Name des Viertels ist „Kampung Warna-Warni Jodipan“.
    Über 100 Häuser am Fluss „Brantas“ wurden in kräftigen Farben bemalt, um das sehr verarmte Viertel aufzuwerten und Touristen anzulocken. Die Bewohner verdienen heute mit kleinen Shops, Streetfood-Ständen und Souvenirverkäufen ihren Lebensunterhalt – ein Beispiel für Community-Tourismus mit sozialer Wirkung. Doch die andere Seite ist auch, dass die Armut weiterhin überall zu sehen ist. So nett es ist die teilweise sehr runtergekommenen Häuser bunt anzumalen, so sehr sieht man auch in allen Ecken Müll und Kinder, die daraus Spielzeug basteln. Wir sehen Szenen, die uns nachdenklich stimmen und auch wenn wir in die Kamera lächeln, fühlt es sich auch oft falsch an. Die zwei Seiten eines eigentlich so liebevoll gemeinten Projektes.

    Gegenüber des „Rainbow Villages“ sind alle Häuser ausschließlich blau bemalt. Das Viertel wurde zu Ehren des lokalen Fußballclubs „Arema FC“ gestaltet. Blau ist nämlich dessen Vereinsfarbe und Symbol für Stolz und Zusammenhalt in Malang.

    Nach unserer Stadterkundung ging es in einen großen Supermarkt. Wir haben in unserem Hostel nämlich eine Gemeinschaftsküche und wahnsinnigen Appetit auf Kartoffelbrei. Wie wir zu unserem Glück kamen und warum unser Gepäck immer größer wird, seht ihr in unserer Videodokumentation dazu. 😉
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  • Unter tausend Wasserfällen duschen 🚿

    31. juli 2025, Indonesien ⋅ ☁️ 23 °C

    Heute erwartete uns eine absolute Highlight-Tour. Während die Wackinger gerade das Wacken Open Air 2025 unsicher machen (danke, dass ihr mich so schön aus der Ferne daran teilhaben lasst 😬🤘🏻) ging es für uns früh morgens knapp 2,5 Stunden mit dem Auto in das kleine Dorf Sidomulyo. Nach der Ankunft wurde unserer kleinen Zufalls-Gruppe, bestehend aus 5 Personen (ein südafrikanisches Pärchen, eine Griechin + wir) am Eingang ein Guide zugewiesen. Nun ging es knapp 1 Stunde bergabwärts – über Stock und Stein, Bambusleitern und vielen kleinen Wasserfällen hangelten wir uns am Abstieg entlang. Ein absolutes Abenteuer und nichts für schwache Nerven. 😅 Und dann waren wir endlich angekommen – am Fuß des „Tumpak Sewu“ Waterfall (übersetzt: „tausend Wasserfälle“). Dieser Ort sieht aus, als wäre er aus einem Fantasyfilm entsprungen. Hunderte feine Wasserströme stürzen in einem halbkreisförmigen Kessel rund 120 Meter in die Tiefe – umgeben von dichtem Dschungel und mit dem großen Vulkan „Semeru“ im Hintergrund. Bis dahin fühlte es sich bereits an als hätten wir geduscht. Dank unserer geliebten North Face Regenjacken (unbezahlte Werbung 🤪) alles kein Problem. 😎

    Dieses Naturphänomen raubt einem wirklich den Atem. Wir hätten noch ewig dort stehen können, um dem Rauschen des Wassers zuzuhören. Doch unser Guide fragte wie viel Zeit wir mitgebracht haben, denn er würde uns noch einen Geheimtipp zeigen. Gesagt getan – nach 20 Minuten Fußweg standen wir vor der „Goa Tetes“ – einer Tropfsteinhöhle, durch die ein kleiner Wasserfall fließt. Theoretisch kann man auch in die Höhle hinein und dort im orangefarbenen Wasser baden, jedoch hatte die liebe Xenia einen kleinen Kreislaufzusammenbruch auf dem Weg nach oben. Der Guide erzählte uns, dass das hier häufig vorkommt, aufgrund des hohen Luftdrucks und der Feuchtigkeit. Da kann man schon mal weiche Knie bekommen. Er war jedoch bestens ausgestattet und versorgte sie mit einem besonderen indonesischen Öl und Honig. „Minyak Kayu Putih“ heißt das Wundermittel Indonesiens. Es bedeutet wörtlich „Öl des weißen Holzes“ und wird aus den Blättern des Cajuput-Baumes gewonnen. Man findet es wohl in jedem indonesischen Haushalt, weil es gegen so ziemlich alles helfen soll. 😅 (Zusatz: Nach der Tour habe ich davon direkt eine Flasche für Notfälle gekauft 🤓)
    Da ich Xenia nicht so lange allein lassen wollte, reichte mir ein kleiner Blick in die Höhle hinein und das Badeerlebnis beschränkte sich auf unsere Dusche unter den Wasserfällen – was auch absolut ausreichend war. 😬

    Nach einem sehr anstrengenden Aufstieg ging es mit unserem Fahrer wieder zurück Richtung Malang. Jedoch hielten wir noch für ein klassisches indonesisches Mittagessen: Gebratene Nudeln mit Ei. 🍜

    Diese Tour werden wir so schnell nicht vergessen. Dank unseres super informierten Guides haben wir nicht nur viel gelernt, sondern auch den wohl beeindruckendsten Wasserfall Indonesiens hautnah erleben dürfen. 🙏
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  • Der größte buddhistische Tempel der Welt

    2. august 2025, Indonesien ⋅ ☀️ 30 °C

    Gestern ging es weiter mit dem Zug von Malang nach Yogyakarta – mittlerweile haben wir auf Java in wenigen Tagen bereits über 1.000 km mit Bus und vorwiegend Bahn zurückgelegt. In Malang besuchten wir die tausend Wasserfälle – das war Xenias großer Wunsch und heute wurde mir mein Wunsch erfüllt. Wir besichtigten den größten buddhistischen Tempel der Welt. 🤩

    Mit dem Roller ging es knapp eine Stunde aus Yogyakarta raus, vorbei an grünen Reisfeldern, durch kleine Dörfer und im Hintergrund die Silhouette des Merapi-Vulkans. Wir kamen gegen Mittag an und die Sonne brannte ordentlich. 🥵

    Am Eingang des riesigen Geländes wurden wir mit einem Shuttle in das Zentrum der Parkanlage gefahren. Dort zogen wir eine Wartenummer, die uns gleichzeitig einem Guide zuordnete. Ebenfalls mussten hier Schuhe gegen Stoffschlappen getauscht werden, weil der Tempel aus empfindlichem Vulkangestein besteht und damit Beschädigungen entgegengewirkt werden soll. Doch das Ausziehen der Schuhe hat auch eine spirituelle Bedeutung im Buddhismus – es steht für Demut und Achtung vor einem heiligen Ort. Auch gab es für jeden noch eine Wasserflasche, die wir bei der Hitze gut gebrauchen konnten. ☺️

    Nachdem unser Guide eintraf und unsere Gruppe vollständig war, liefen wir circa 15 Minuten zum Borobudur. Bereits aus der Ferne war ich zutiefst beeindruckt. 🤩
    Der Borobudur ist aufgebaut wie eine riesige Pyramide, die sich spiralförmig nach oben windet. Auf einer Fläche von 2.500 m² erzählen auf jeder Ebene 2.672 Reliefplatten und 504 Buddha-Statuen Szenen aus dem Leben Buddhas. Auf dem Weg durch die einzelnen Ebenen berichtete uns der Guide ganz viel Wissenswertes über den Tempel und den Buddhismus selbst.

    Der Borobudur entstand im 8.–9. Jahrhundert unter der Sailendra-Dynastie. Nach dem Niedergang des Buddhismus auf Java wurde er über Jahrhunderte von Dschungel und Vulkanasche bedeckt und erst im 19. Jahrhundert wiederentdeckt. Unter niederländischer Kolonialherrschaft begann eine erste Restaurierung am Anfang des 20. Jahrhunderts. Richtig umfassend restauriert wurde der Tempel dann erst in den 70er und 80er Jahren unter der Federführung der UNESCO. Mittlerweile ist der Borobudur nämlich auch als UNESCO Weltkulturerbe ausgezeichnet und das aus meiner Sicht absolut zurecht! Selten hat mich ein Bauwerk so beeindruckt wie dieser Tempel.

    Die Tempelanlage ist wie ein dreidimensionales Mandala aufgebaut und symbolisiert den „Weg zur Erleuchtung“ – der Aufstieg von der Welt der Begierden (unten) bis zur Vollendung und Erleuchtung (oben). Insgesamt gibt es 9 Plattformen: 6 quadratische unten + 3 runde weiter oben und an der Spitze eine zentrale Stupa.

    Oben angekommen, bot sich ein unglaublicher Ausblick: Rundherum dichte grüne Hügel, Palmen und Vulkane in der Ferne. Zwischen den Stupas, den glockenförmigen Steinbauten, saßen die Buddha-Statuen.

    Unzählige Fotos und Eindrücke später, traten wir dann am späten Nachmittag erschöpft, verschwitzt, aber tief beeindruckt den Heimweg an. ☺️ Dafür hat sich die weite Anreise auf jeden Fall gelohnt! 😍
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  • Die letzte Station in Indonesien

    3. august 2025, Indonesien ⋅ 🌙 26 °C

    Unsere letzte Zugreise in Indonesien führte uns von Yogyakarta nach Jakarta – die Hauptstadt Indonesiens. Da uns wirklich jeder, selbst die Einheimischen gesagt haben, dass Jakarta keinen Besuch wert ist, haben wir uns dazu entschieden nur die Nacht hier zu verbringen, um dann morgen früh in das nächste Land auf unserer Liste zu fliegen. Gestern Abend fanden wir eine deutsche Bäckerei, die leider nur auf Vorbestellung produziert. 😫 Dafür weckte das Restaurant direkt daneben unser Interesse und bei einer echt leckeren Pizza und einer Runde Rummikub ließen wir unseren letzten Abend in Indonesien ausklingen. Nachdem unser Tisch zu klein war für das Spiel und unser Essen half uns die Kellnerin freundlicherweise und sammelte mit Xenia geduldig unsere Spiel-Steinchen ein, um an einen anderen Tisch zu ziehen. Die Szene war für alle Beteiligten recht lustig. 😅

    Abends versuchte ich draußen vor dem Hotel zu telefonieren und mit einem Mal war die gesamte Straße und der Eingang unseres Hotels voller stinkendem Nebel. Ich vermute, sie versuchen damit der Moskito-Plage entgegenzuwirken. Ich bezweifle, dass es gesund ist das einzuatmen, weshalb ich sofort geflüchtet bin. 😫

    Indonesien – ein kleines Fazit:

    Ein Land das kaum facettenreicher sein könnte. Wir haben hier wunderschöne Orte gesehen, verschiedene für uns fremde Kulturen kennengelernt, Religionen tiefer verstanden, sind mit Manta-Rochen geschwommen, haben Komodowarane aus nächster Nähe gesehen, unser Verständnis auf ein neues Level gebracht und sind sicher in einigen Situationen jeweils über uns hinaus gewachsen. Ein Kapitel auf dieser Reise für das ich persönlich sehr dankbar bin. Doch trotzdem: Die Armut, die arbeitenden Kinder auf den Reisfeldern ohne Zugang zu Bildung, die ungläubigen Blicke in ländlichen Regionen, das Tierleid an manchen Orten und der viele Plastikmüll in der Natur bleiben aber auch in Erinnerung und gehören zu dieser Reise genauso dazu, wie die einmaligen schönen Erlebnisse. 🫶🏻
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  • Das haben wir uns anders vorgestellt

    6. august 2025, Filippinerne ⋅ 🌧 28 °C

    Gestern sind wir in der Nacht in Manila auf den Philippinen angekommen. Dank Xenias überragenden Künsten Menschen von unseren Wünschen zu überzeugen, konnten wir morgens bereits unser Zimmer beziehen und mussten erstmal das Schlafdefizit nachholen. 😴

    Danach ging es in den größten Ikea der Welt – das haben wir hier ehrlich gesagt nicht erwartet. 😅 Im Restaurant gab es sogar Kartoffelbrei. 😍 Kurzzeitig bin ich in der Kuscheltier-Abteilung verloren gegangen. Ich wurde zwischen Schildkröten und Haien wiedergefunden. 🤪 Am Abend ging es nach einem leckeren Dinner auf den Dächern Manilas dann auch zeitig für uns ins Bett, denn morgen wartet schon das nächste Abenteuer auf uns. 😬
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  • Eine schöne unerwartete Begegnung

    7.–9. aug. 2025, Filippinerne ⋅ ☁️ 25 °C

    Unser Flug von Manila nach Puerto Princessa war auf jeden Fall eine besondere Erfahrung. Ich gebe zu, dass ich etwas nervös war, weil es mein erster Flug mit einer kleinen Propeller-Maschine war. Aber ich muss sagen, dass Start und Landung weniger holprig waren als bei großen Flugzeugen. Die Angst war also völlig unbegründet. 😉 Nach der Ankunft ging es direkt in einen Mini-Van, wo wir Sergej kennenlernten. Sergej stammt aus Kasachstan und lebt aber seit vielen Jahren in Kalifornien, USA. Sergej ist beruflich Fotograf und Kameramann, weshalb er auch sofort mit seiner hoch professionellen Kameraausstattung auffiel. Dank seines fließenden Russisch konnte Xenia zurück in ihre Komfortzone und von Englisch ins Russische wechseln. Ich verstand kein Wort, sodass sie für mich dankenswerter Weise alle Sprachen mixten. 😅 Nach einer 3-stündigen Fahrt kamen wir in Port Barton an. Ein ganz kleiner Ort auf der westlichen Seite der Insel Palawan. Nachdem wir uns von Sergej verabschiedeten und unser kleines, aber sehr charmantes Zimmer bezogen, ging es direkt zur Erkundung an den Strand. Dort probierte ich mein erstes philippinisches Bier, das den Qualitätstest definitiv bestanden hat. 😉

    Am nächsten Tag erkundeten wir ein wenig den Ort und machten es uns am Strand gemütlich. So haben wir uns die Philippinen vorgestellt. ☺️ Das Wetter ist zwar durchaus sehr wechselhaft, aber noch ertragen wir die plötzlichen Regenschauer ganz gut. Am Abend trafen wir zufällig Sergej am Strand wieder und besuchten gemeinsam die Bar „Coco Rico“, die sich in den kommenden Tagen als unser Aufenthaltsort für die Abende herauskristallisieren wird. 😅

    Während wir bei guten Getränken und netten Gesprächen den Abend genossen, wurden wir von einem jungen einheimischen Mann angesprochen, schätzungsweise war er Anfang 20 und wollte uns eine Tour verkaufen. Da wir am nächsten Tag ohnehin noch nichts vorhatten, hörten wir uns sein Angebot an. Nachdem er uns noch auf eine „Party“ von anderen Leuten aus Port Barton einlud, wussten wir nicht, dass dieses Ereignis unseren Aufenthalt hier (positiv) prägen wird. Mit Sergej im Schlepptau fühlten wir uns sicher und stiegen auf seinen Roller, um zu einer Holzhütte nahe der Hauptstraße gebracht zu werden. Dort begrüßten uns 10-15 philippinische Männer und Frauen freudig. Die ganze Situation fühlte sich total surreal an, aber wir ließen uns darauf ein und wurden nicht enttäuscht. 😉 Zuerst brachte man uns bei wie man hier trinkt. 😅 Es wird ein Krug auf den Tisch gestellt, gefüllt mit einer ganzen Flasche Gin und verrührt mit gemahlenem Ananaspulver. Dann kommen da noch ganze Stäbe Eis rein und fertig ist das Gemeinschaftsgetränk. Dann gibt es einen kleinen Becher, der immer wieder befüllt und im Kreis rumgereicht wird. Super gewöhnungsbedürftig, aber tatsächlich auf den Philippinen ein ganz normales Ritual der Gastfreundschaft. Ich konnte gar nicht so schnell gucken, da saßen wir lachend zwischen völlig fremden Menschen, redeten mit Händen und Füßen sowie dem Google Übersetzer und schlussendlich wurde ich in vermeintliche Zaubertricks eingebunden. 🤣 Gegen 1 Uhr konnte Xenia mich dann dazu bewegen den Heimweg anzutreten, da wir vor wenigen Stunden nun eine Tour für morgen früh 8 Uhr gebucht hatten. Unser Tourguide wird Ray sein, der mir soeben weiß machen wollte, dass er eine Münze in meine Stirn stecken kann und sie wieder aus meiner Nase holt. 🤣👍🏻
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  • Wunderschönes Paradies 😍

    9.–13. aug. 2025, Filippinerne ⋅ ☁️ 27 °C

    Puh– heute war es nach dem gestrigen fröhlichen Abend gar nicht so einfach aus dem Bett zu kommen. 🫣 Aber was muss das muss und so standen wir pünktlich um 8 Uhr vor unserer Unterkunft, wartend auf den aufgeschlossenen Philippiner von gestern Abend, der uns zur Bootsanlegestelle bringen wollte. Tatsächlich tauchte er auf und dann bog auch schon Sergej um die Ecke.

    Die Tour war wirklich wunderschön. Wir hielten an mehreren kleinen traumhaft paradiesischen Inseln und Schnorchelspots. Die Wasserfarbe war unglaublich – so klares und vor allem sauberes Meer haben wir selten auf der bisherigen Reise gesehen. Barfuß am Strand saßen wir zwischen Palmen und aßen gegrilltes Gemüse und soeben von der Crew gefangenen und direkt gegrillten frischen Fisch. Wahrlich ein kleines Paradies, das wir in schöner Erinnerung behalten sollten. 🥰

    Am Nachmittag wurde dann dieses Mal auf dem Boot Rum mit Ananaspulver gemischt – nach einem Becher lehnte ich dankend ab. 😇 Unsere Gruppe bestehend aus einigen Franzosen, Sergej und unserer Wenigkeit verstand sich so gut mit allen Crew-Mitgliedern, dass uns unser Guide Rey für heute Abend alle zu sich nach Hause einlud für ein paar Runden Karaoke. Ihr müsst nämlich wissen, egal wo man sich auf den Philippinen aufhält, überall schallt es aus den Häusern Karaoke-Lieder. Hier und da haben wir das bereits in anderen Ländern Südostasiens festgestellt, aber so sehr wie hier gab es das bisher noch nicht. Also trafen wir uns am Abend, um alle schief ins Mikro zu grölen. Was für ein Spaß. 🤣

    Die folgenden Tage genossen wir einfach das herrlich entspannte Leben in Port Barton, verbrachten schöne Abende und Momente mit den frisch kennengelernten Menschen der letzten Tage und ließen uns die gute Laune nicht durch das immer schlechter werdende Wetter nehmen. 😉
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  • Von der Ruhe in den boomenden Tourismus

    13.–14. aug. 2025, Filippinerne ⋅ 🌧 27 °C

    Heute hieß es Abschied nehmen von Port Barton und den lieb gewonnen Menschen vor Ort. Die unzähligen Gespräche, die lustigen Momente, aber auch die Einblick in die teilweise prekären Lebensbedingungen der Menschen hier, werden wir nicht vergessen. Wieder einmal wurde uns direkt vor der Nase vor Augen geführt, welch‘ privilegiertes Leben wir führen dürfen und dass die Menschen, die ohnehin schon wenig haben, das meiste für ihre Mitmenschen geben.
    Danke, dass wir für ein paar Tage Teil eurer schönen Gemeinschaft sein durften. 🙏

    Für uns ging es heute, gemeinsam mit ein paar anderen Menschen, die sich dazu entschieden haben, sich 3 Stunden lang in einem Minivan durchschütteln lassen zu wollen, nach El Nido. In der Reihe vor uns saß ein deutsches Pärchen, die sichtlich erschrocken waren über den Fahrstil unseres Van-Fahrers. Zurecht. Auch wir mussten bei einigen Überholmanövern auf den kurvigen Straßen schlucken. 3 Kreuze machte ich als wir endlich in El Nido ankamen. 😳 Mit dem deutschen Pärchen, Romy und André, verstanden wir uns so gut, dass wir Nummern austauschten, um vielleicht mal gemeinsam etwas zu unternehmen. Auch diese Bekanntschaft im Minivan wird unsere nächsten Tage unerwartet prägen, das wussten wir zu diesem Zeitpunkt nur noch nicht. 😅

    Nun war es soweit: Wir fuhren das erste Mal mit einem TukTuk mit. So oft hatten wir davon bereits gehört, so oft wurde uns davon abgeraten, aber wir hatten hier keine andere Option und nun hing unsere Sicherheit an einem klapprigen Motorroller, auf dem ein Metallgestellt mit zwei Sitzen gebaut wurde. Die Fahrt war super gewöhnungsbedürftig, aber wir kamen nochmal durchgeschüttelt heil in unserer Unterkunft an. 😅

    El Nido ist deutlich größer und vor allem touristischer als Port Barton. Wir fühlten uns fast erschlagen von den Menschenmassen, die sich durch die schmalen Straßen schoben. Ich wünschte mir sehr schnell die Ruhe der letzten Tage zurück. 🫣
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  • Einmal über das Meer gleiten 🤩

    15. august 2025, Filippinerne ⋅ 🌧 25 °C

    Der gestrige Tag war leider kaum zu gebrauchen, da es dauerhaft in Strömen regnete, sodass wir mit unseren Regenjacken etwas durch die Gassen stapften und uns mit Spielen und Lesen den Tag vertrieben. Heute trafen wir Romy und André wieder. Gemeinsam ging es zu einer Zipline, mit der man von El Nido bis auf eine andere Insel übers Meer an den Drähten gespannt, fahren kann. Nach unserer Ankunft ging es dann auch super schnell los und Zack waren wir die beiden auf der anderen Insel. Genau in diesem Moment fing es plötzlich in Strömen an zu regnen. Sodass die beiden auf der kleinen unbewohnten Insel gefangen waren und wir nicht rüber durften. Über eine Stunde warteten wir unter einer Blechhütte bis wir endlich das Go zum Starten bekamen. Es ist immer wieder ein aufregendes Gefühl in zweistelligen Höhen nur mit einem Gurt an Drahtseilen gespannt, zu gleiten. Aber ein bisschen habe ich mich schon in das Gefühl verliebt, weshalb wir uns immer wieder solche Spots suchen. ☺️

    Nach unserem Ausflug gingen wir gemeinsam Abendessen und stellten fest, dass der Abend so noch nicht vorbei sein kann und so zogen wir weiter durch die Straßen El Nidos und erkundeten zusammen das Nachtleben. Ein wirklich schöner Tag und Abend, trotz des sehr unbeständigen Wetters, an den wir gerne zurückdenken. 🥰
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  • Mit dem Kajak über glasklares Wasser 🛶

    17. august 2025, Filippinerne ⋅ ☁️ 28 °C

    Heute erkundeten wir die nahe El Nido gelegenen kleinen Nachbarinseln per Boot. Mit dabei waren auch Romy und André mit denen wir heute unseren letzten Tag an diesem Ort verbrachten. ☺️ Wir kletterten durch Höhlen in blaue Lagunen, fuhren mit dem Kajak über das kristallklare Wasser, schnorchelten mit bunten Fischen und genossen endlich die Sonne, nachdem es die letzten Tage eher überwiegend geregnet hatte. Zum Abschluss gab es ein super leckeres Essen auf einer kleinen unbewohnten Insel mit weißem Strandsand und eine kalte Cola. 🤩 Mit dieser Tour hat El Nido für uns auf jeden Fall nochmal einiges rausgerissen und doch sind wir ganz froh morgen wieder in ruhigere Gebiete fahren zu können. Da haben wir uns in Port Barton doch deutlich wohler gefühlt. Gefreut haben wir uns auf jeden Fall über die schöne Begegnung mit Romy und André. Wir besuchen euch dann in Stuttgart. 😬 (Die Liste der angekündigten Besuche wird immer länger. 😅)Læs mere

  • 151 Seemeilen nach Coron ⛴️

    18. august 2025, Filippinerne ⋅ ⛅ 29 °C

    Am frühen Morgen ging es für uns in den nördlichsten Teil der Insel Palawan. Wenige Stunden später fanden wir uns auf einem kleinen Boot mit anderen Reisenden wieder und unsere Bootstour nach Coron konnte beginnen. Drei Tage sind wir nun auf See und besuchen währenddessen paradiesische Strände auf unbewohnten Inseln, besuchen kleine Dörfer und schnorcheln bis uns Flossen wachsen – so wurde es uns zumindest bei der Buchung der Tour versprochen. 😉

    Der erste Tag ließ einiges davon wahr werden. Zu Beginn ging es direkt mehrfach ins kristallklare Wasser und wir erkundeten das Meer mit unseren Schnorchelmasken. Nach dem hervorragenden Mittagessen an Board wurden wir auf Kajaks gesetzt, die uns an Land brachten und wir schauten uns ein kleines Dorf auf der Insel Linapacan an. Ehrlich gesagt gefiel kaum jemandem von uns dieser Stopp. Als wir eine Schule besichtigten, fühlten wir uns sehr unwohl, weil man das Gefühl hatte ein „Eindringling“ zu sein. Wie Tiere im Zoo wurden die Kinder begafft und sie führten einen einstudierten Tanz auf – um der Touris Willen. Naja, mit gemischten Gefühlen verließen wir das Gelände und wurden auf einen Basketballplatz gebracht. Hier spielten einige Männer unserer Gruppe mit der Crew. Alle anderen saßen drumherum und wussten nicht so richtig, was dieser einstudiert wirkende Stopp tatsächlich sollte. Gern hätten wir mehr von dem Dorf oder dem Leben der Menschen hier gesehen, aber die leeren und eher trostlosen Gassen ließen uns mit vielen Fragen zurück. Eine Stunde später wurden wir wieder mit den Kajaks zum Boot gebracht und fuhren weiter. Eigentlich sollten wir nach jedem Schnorchelstopp auch auf einer kleinen Insel abgeladen werden – leider wurde dies vom Crew-Chef immer wieder zurückgenommen, aufgrund verschiedener Gegebenheiten (Wasser zu flach, Quallen oder manchmal auch einfach ohne Begründung). Insgesamt wussten wir ehrlich gesagt alle nicht so richtig, was am Tag passiert. Keine Erklärung, keine Vorbereitungszeit. Plötzlich stoppten wir und es ging rein ins Wasser und fast so schnell auch wieder raus und weiter – so verlief der gesamte Tag und wir fragten uns, ob wir eine ausschließliche Schnorcheltour gebucht hatten – die „paradiesischen Strände“ haben wir leider nur aus großer Distanz gesehen. Am späten Nachmittag kamen wir dann auf einer kleinen vermeintlich unbewohnten Insel an und bezogen unsere Hütten. Der Sonnenuntergang war unfassbar schön und wir genossen die Zeit am Strand.
    In unserer Gruppe befanden sich einige Italiener, die sich sichtlich an Karaoke erfreuten, jedenfalls beschallte man damit den ganzen Platz. 🫣 Wir zogen uns zu einer Runde UNO mit einem anderen deutschen Pärchen zurück und wurden dabei freudig von einer auf der Insel lebenden Hündin begleitet. 😅

    Frisch geduscht aus einem Wassereimer ging es in unsere kleine Hütte – schnell das Moskitonetz eingerichtet und mit Blick aufs Meer schliefen wir sofort ein. 😴

    PS: Die Drohnenaufnahmen hat einer der Guides gemacht – wir mussten lange kämpfen, um sie überhaupt zu bekommen. 🫣
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  • Unerwartet im Dschungel gelandet …

    19. august 2025, Filippinerne ⋅ 🌧 28 °C

    Der Tag begann heute zeitig um 6:30 Uhr und wir schälten uns aus unserer Hütte. Nachdem die Sachen gepackt waren, wurden wir wieder auf das Boot gebracht. Der Tag bestand ehrlicherweise wieder ausschließlich aus Schnorchelausflügen. An jedem Strand an dem wir halten wollten, gab es irgendwelche Gründe, warum es nicht ging. Langsam glaube ich, dass uns wirklich nach dieser Tour Flossen wachsen. 😅
    Ein Highlight war auf jeden Fall der Aufstieg auf eine ca. 10m hohe Klippe, wo wir mit etwas Überwindung ins Meer sprangen. 😬

    Am Nachmittag sollte es eigentlich wieder für die Nacht auf eine einsame Insel gehen – stattdessen bogen wir in eine Bucht ab und landeten auf einem Fluss, der uns direkt in den Dschungel brachte. Statt weißem Sandstrand und planschen am Ufer gab es unzählige Moskitos, mehr als handgroße Totenkopfspinnen und einen Fluss, der nicht nur dunkelbraun war, sondern in dem auch für Menschen sehr gefährliche Quallen lebten. Das haben wir uns anders vorgestellt – eine Dschungeltour hatten wir eigentlich nicht gebucht. 🫣

    Nachdem unser Chefkoch wieder ein hervorragendes Essen servierte, machte die Crew eine kleine Feuershow und danach ging es dann auch in die Hütten. Xenia musste für mich alles ableuchten – die riesige Totenkopfspinne aus der Dusche brauchte ich wirklich nicht in der Nacht in meinem Bett. 🫣 Nachdem die Luft rein schien, legten wir uns ins Bett – noch nicht ahnend, dass uns die Auswirkungen dieser Nacht noch etwas begleiten werden – dazu aber später mehr. 😅
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  • Endlich am paradiesischen Strand 😍

    20. august 2025, Filippinerne ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute war es endlich soweit! Nachdem wir unsere Hütte und den Dschungel hinter uns ließen, wurden wir tatsächlich an zwei Stränden abgeladen, die uns versprochen wurden. Nicht nur das Schnorcheln vom Boot bis zum Ufer, auch die kleine Sandbank mitten im Meer gefielen uns wahnsinnig gut. So hatten wir es uns eigentlich jeden Tag vorgestellt. 😉

    Eine Stunde bevor wir auf der Zielinsel Coron ankamen, fing es ordentlich an zu regnen. Wir wurden alle in die kleine Kajüte der Crew gebracht und bedeckten uns mit allem was wir hatten, um dem Regen zu entkommen. Das war auf jeden Fall ein abenteuerliches Tourende mit ordentlich Wellengang. 🌊

    Am Hafen angekommen, verabschiedeten wir uns von der Crew und unserer Reisegruppe. Das erste Mal sind wir irgendwie nicht so richtig mit den Leuten warm geworden. Jede Kleingruppe war sehr unter sich und ins Gespräch zu kommen sehr zäh. Nachdem wir so von unserer Komodo-Tour verwöhnt waren, machte sich etwas Enttäuschung breit. Wir haben schöne Orte gesehen und waren fast 24h am Tag schnorcheln, aber nach allem was wir über diese Tour gehört haben, entsprach vieles nicht dem, was verkauft wurde. Ein wenig schade und vielleicht lag es einfach an der Agentur – man kann eben nicht immer Glück haben und trotzdem haben wir viele Momente genossen. Die Bilder sprechen für sich. ☺️

    Zum Abschluss am Hafen gab es noch eine Durchsuchung unseres Gepäcks mit dem kleinste Drogenspürhund, den wir je gesehen haben. Die Szene war ehrlich gesagt wahnsinnig lustig und ich musste sehr aufpassen, nicht laut zu lachen, während die Hafenpolizei unser Gepäck abschnüffeln ließ. 🤣 Wir waren natürlich sauber und durften weiter. 😉
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