Chile
Coquimbo

Discover travel destinations of travelers writing a travel journal on FindPenguins.

Top 10 Travel Destinations Coquimbo

Show all

110 travelers at this place

  • Day377

    Ausflug mit Erick

    February 17, 2019 in Chile ⋅ ☀️ 16 °C

    Wir stehen auf einer Wiese an der Grenze zwischen Argentinien und Chile auf etwas über 3'000 Meter über Meer, von links kommen zwei Männer im Poncho auf dem Pferd, während die Kamera auf einen als Frau verkleideten Mann gerichtet ist. Wir schauen uns lachend an und fragen uns, wo wir hier wohl wieder gelandet sind.😉

    Eigentlich sind wir nach Illapel gekommen, um den Chinchilla Nationalpark (welcher den letzten freilebenden Langschwanzchinchillas Schutz bietet) zu besuchen. Aber unser Host Erick meinte, der sei langweilig und wir sollen stattdessen mit ihm auf einen Markt in den Bergen kommen, er müsse jemanden dorthin fahren. Bei einem solchen Angebot, überlegten wir natürlich nicht lange.

    Am nächsten Morgen ging es los. Es kam noch ein weiterer Gast des Hostels und Kameramann Nico mit. Von Illapel (300 M.ü.M.) bis zu einem Berg in den Anden an der argentinischen Grenze (3'000 M.ü.M.) hat man etwa zwei Stunden. Mittendrin wird die Strasse einspurig, auf der einen Seite ist der Berg, auf der anderen geht es steil hinab. Zum Glück ist Erick ein erfahrener Fahrer auf solchen Strecken, ist er doch mehrmals bei der berühmten Dakar Rally durch die Wüste mitgefahren.

    Beim Marktplatz angekommen, warteten schon viele Esel, vollbepackt mit Holzkisten. Die argentinischen Bergleute kommen hier her, um ihren Käse gegen andere Lebensmittel wie Mehl, Früchte, Gemüse, usw. zu tauschen. Die Chilenen verkaufen dann den Käse im Tal unten gewinnbringend weiter. Es gibt sogar ein Restaurant, das eigens für den Markt eingerichtet wurde.

    Mit Nico ging es dann auf einen kleine Wanderung, den Berg hinauf (gar nicht so einfach auf 3'000 Meter, aber wir sind ja schon ein bisschen geübt darin😄). Oben angekommen ging dann plötzlich das Schauspiel los und wir waren mittendrin und wussten nicht so recht, ob wir jetzt aus dem Weg müssen oder ob wir die Statisten für den Film sind. Obwohl wir nicht sehr viel verstanden haben, waren ihre schauspielerischen Einlagen sehr lustig.

    Wieder unten, erfuhren wir dann, dass der Kurzfilm fürs Fernsehen gedreht worden ist. Die 700-jährige Tradition des Tauschhandels ist nämlich vom Aussterben bedroht. Die Händler sind auf die Idee gekommen, sie könnten ja ihren Käse auch im Internet verkaufen. Um dies zu verhindern, versucht man jetzt mit kleinen Beiträgen im Fernsehen, die Tradition zu bewahren und auch Touristen anzulocken, die sich den Markt ansehen möchten (wir sind jetzt also Botschafter).

    Das Erlebnis war wirklich einmalig und wir hoffen, dass diese Tradition noch lange aufrecht erhalten bleibt. Darüber wird sicher auch die neue Generation der Händler entscheiden, wie beispielsweise die kleine Carolina. Das Mädchen ist an diesem Tag mit ihrem Vater zum Markt gekommen. 5 Stunden waren die beiden auf dem Pferd unterwegs, bis sie beim Markt angekommen sind und 5 weitere Stunden standen ihnen für den Rückweg bevor.😳
    Read more

  • Day109

    Green valleys and Stargazing

    November 9, 2019 in Chile ⋅ ☀️ 19 °C

    After all the deserts in Northern Chile , the Equi valley feels especially good . Our campground , surrounded by vinyards and trees , this playground for astronomy students from the local University just feels good . "This is my favorite place in Chile . Enjoying the view of the lush vineyards and surrounding hills dotted with observatories makes my heart leap" says Susanne while watching the sunset. At night we had tours of the nightsky (appearantly one of the best in the world) and looks through the telescopes , and now we are again in awe about our universe....Read more

  • Day18

    Pisco Elqui

    March 14, 2020 in Chile ⋅ ☁️ 22 °C

    Eine entzückende kleine Ortschaft, ruhig und - wie überall - wenige Touristen. In kurzer Zeit haben wir alles gesehen und bald finden wir auch ein kleines, abgelegenes Lokal für unser Abendessen. Den restlichen Abend verbringen wir mit Sternderlschaun und leicht nervösen Versuchen, unseren Heimflug doch früher zu organisieren. Die Mail vom Außenministerium und auch Infos von bekannten Reisenden, die ebenfalls unterwegs sind, lassen uns schweren Herzens für den Reiseabbruch entscheiden.Read more

  • Day16

    La Serena

    March 12, 2020 in Chile ⋅ 🌙 17 °C

    La Serena ist eine geschäftige aber charmante Stadt im nördlichen Chile, Region Elqui. Prächtige Kolonialbauten, verfallene Häuser aber auch sehr viele Baustellen prägen das Stadtbild. Auch hier sieht man Zeichen des Widerstandes, Schmieragen an den Wänden und auch verbarrikadierte Gebäude.
    Der langgestreckte Strand präsentiert sich uns nicht besonders einladend, das Wetter ist trüb, windig ... Dennoch sitzen einige Chilenen im Sand und auch wagemutige Wellenreiter sind im sicher sehr frischen Pazifik unterwegs!

    Unsere Unterkunft - das Hostal El Punto - ist von Deutschen geführt, man merkt es gleich an der tollen Organisation hier. An der Rezeption begrüßt uns gleich mal Katharina aus Wolkersdorf - die Welt ist so klein! Schön ist es hier!
    Read more

  • Day18

    Busfahrt nach Pisco Elqui

    March 14, 2020 in Chile ⋅ ☁️ 18 °C

    Heute steht eine Busfahrt ins berühmte Elqui-Tal am Programm. Eine Nacht in dem "Sternental" und dann wieder retour, um mit dem Flugzeug nach Calama und weiter mit Taxi nach San Pedro de Atacama zu kommen.
    Also trampen wir zum Busbahnhof. Nächstmöglicher Bus um 11 Uhr.... Wir haben fast eine Stunde Zeit. Kaffeetscherl trinken und das Drumherum beobachten. Währenddessen brummen die ganze Zeit die Busmotoren.

    Dann endlich geht es los, die Fahrt ist lässig, sehr heiß zwar im (alten und vollen) Bus, aber die Aussicht ist cool. Und unser Fahrer auch :-)
    Read more

  • Day10

    Pisco Elqui (Chile)

    October 1, 2018 in Chile ⋅ ⛅ 14 °C

    Ich bin zurück in der Zivilisation! 🖐
    Die letzten 2 Tage habe ich mitten in den Anden verbracht! Man sagte mir: steig einfach in den Bus und fahr 2 Stunden Richtung Berge! Gesagt, getan! Mitten im Nirgendwo ist der perfekte Ort für Aussteiger: ein paar Busse am Tag, kein Internet, viel Sonne und der wohl klarste Sternenhimmel, den ich je gesehen habe! Atemberaubend...

    Im kleinen Ort Pisco Elqui, der von meinem Hostel nochmal 30 Minuten entfernt war, gibt es unendliche Weinanbaugebiete und lauter selbst gemachte Dinge! Da ich gelesen habe, dass es nachts sehr kalt wird, hab ich mich hier auch mal mit einer Mütze eingedeckt! Tagsüber strahlender Sonnenschein und um die 35 Grad, nachts tatsächlich minus 4 Grad! Klar, dass ich mir da eine Erkältung mitnehme...aber es war wunderschön und mal was ganz neues für mich, wenn man zum entspannen gezwungen wird 🙈 die Leute im Hostel haben mir gesagt, ich soll nicht so deutsch sein, es gibt hier draußen keinen Plan! 😂
    Read more

  • Day56

    Een rugzak met pootjes

    February 5, 2019 in Chile ⋅ ☁️ 18 °C

    We springen gepakt en gezakt op de bus richting La Serena. De grote rugzakken in de koffer en onze handbagage in het rek boven ons hoofd, zoals gewoonlijk. Wanneer we aankomen, merken we dat de handbagage van Vé verdwenen is. Wacht even, hebben we die ergens anders gelegd? We zijn de laatste die afstappen, zoeken de hele bus af, maar helaas… Godver, iemand heeft die dus gestolen!

    De buschauffeur helpt zoeken, maar vertelt ons dat hij helaas niets kan doen. Moest de bagage uit de koffer gestolen zijn, dan kon hij dat via de busmaatschappij laten aangeven. Maar voor bagage op de bus geldt dat niet. We zullen het zelf moeten gaan aangeven aan de politie.

    Verdomme, hoe en waar kan dat toch gebeurd zijn? Hier aan de eindhalte zijn er maar een paar mensen samen met ons afgestapt… Of zou het iemand geweest zijn die al eerder afstapte? 10 minuten geleden, aan de halte van Liceo de Niñas, lag de zak zeker nog boven ons hoofd. Nadien zijn er wel nog verschillende stops geweest en is er veel volk op en af gestapt…

    Terwijl Vé bij de resterende zakken blijft zitten, loop ik naar het nabijgelegen centrale busstation. Ik scan alle zwarte rugzakken die ik zie en stap meerdere keren langs alle uitgangen… niks te vinden…

    Vé is er natuurlijk het hart van in. In die rugzak zaten 2 portefeuilles met geld, haar paspoort, bankkaarten, iPod, kleren, sloefen, souvenirs,… En nog het ergst van al: haar dagboek. Ze schrijft en tekent en kleeft er al 7 maanden lang alles in over de reis. Verslagen van uitstapjes, nieuwe recepten, tips die we van andere toeristen kregen, bloemetjes die ze onderweg geplukt heeft,…

    Brrrrr. Aangeslagen stappen we richting Hostal Maria’s Casa, waar we sowieso terug 2 nachten wouden blijven. We doen er ons verhaal en worden gelukkig direct geholpen. Pancho, een van de eigenaars, belt direct de politie. Hij vertelt ons dat er zo dadelijk iemand langs komt om een verslag te maken van de diefstal. We zijn niet de eersten die dit meemaken, legt hij nog uit.

    Het is bekend dat er veel bendes vanuit Santiago naar La Serena komen om te “werken”. Vooral in de zomer, wanneer er toeristen zijn. Ze stappen dan met 3 of 4 tegelijk op een bus, verspreiden zich, en bekijken waar ze een slag kunnen slaan. In de drukte van het afstappen grabbelen ze dan een zak mee en weg is je geld.

    We kunnen eventjes niet zo helder nadenken. Wat moeten we nog allemaal doen… Juist ja, de bankkaarten blokkeren. Ik had gelukkig de 2 kredietkaarten op zak, waarmee we altijd geld afhalen. Vé moet dus enkel de 2 kaarten blokkeren die in haar rugzak zaten. Dat kan gelukkig snel via de app van de bank.

    Dan zullen we voor Vé een nieuw paspoort moeten aanvragen. Waar kunnen we dat doen? Hopelijk moeten we niet terug naar Santiago… We ontdekken dat er een Belgisch consulaat in Antofagasta is. Die stad ligt wat meer in het Noorden en we moeten daar toch passeren als we naar San Pedro de Atacama reizen. Dat zou dus kunnen meevallen. We contacteren hen direct via mail.

    Wat later vertelt Pancho ons dat de politie toch niet naar hier komt en dat we zelf naar het kantoor moeten om aangifte te doen. Hij is zo vriendelijk om een taxi te regelen en met ons mee te gaan. Terwijl we wachten vertel ik aan Pancho dat ik mijn best zal doen om alles in het Spaans uit te leggen. Een meisje dat verderop in de wachtzaal zit, hoort mij bezig en zegt direct “I speak English, I can translate for you if you need help”. Er zijn toch veel goede mensen in Chili ook!

    We doen het hele verhaal nog eens aan de agent van dienst, met veel hulp van Pancho. De agent is zo vriendelijk om ons een kopie van het verslag mee te geven. Daarmee kunnen we dan een nieuw paspoort aanvragen.

    Op de weg terug lopen we wat rond in de stad. Wie weet komen we toch ergens de rugzak of het dagboek tegen. Gedumpt in een vuilbak of zo. Die dieven willen wellicht toch alleen maar het cash geld.

    We lopen nog een uur of 2 rond maar komen van een kale reis thuis. Verdorie toch. Hadden we nu voorzichtiger moeten zijn op de bus? Hadden we onze zak constant bij ons moeten houden? Maar dat hebben we in het verleden ook nooit gedaan en toen gebeurde er niets? Soit, het heeft geen zin om er nog veel over na te denken. We moeten het even loslaten en onze hersenen wat rust geven.

    Zo voelde de situatie voor Vé:

    Ik mis mijn reisdagboek, met teksten en tekeningen van familie en vrienden van voor we op reis vertrokken, met allerlei reisverhalen van juli 2018 tot nu. Onze avonturen en belevenissen, zotte Mongoolse tekeningen en mijn naam in het Japans geschreven door Hiroyuki, enkele gedroogde bloemetjes, nieuwe inzichten, wat ik geleerd heb over de landen en over mezelf. Herinneringen om te koesteren de meesten zitten in mijn hoofd, hopelijk nog voor lang. Maar het was mooi geweest om later af en toe nog eens te kunnen bladeren doorheen dit reisdagboek en te zeggen: Oh kijk, das was ik al helemaal vergeten, die middag op een grasplein in La Serena in Chili speelden ze caleidoscoop van de jeugd van tegenwoordig en hadden we een hilarisch miniparty'tje van twee.

    Geld zat er ook in, 4 verschillende valuta, dus wie mijn rugzak heeft kan even verder.. maar het is gek om te beseffen dat dat geld het laatste is wat ik terug zou willen. Ook al betekent dit dat we minder budget overhouden voor de reis, wat erg jammer is.
    Ik wil niet gewoon een nieuw boek, een nieuw latje, nieuwe poezenpantoffels, een nieuwe portemonnee uit Kirgizstan, nieuwe souvenirs uit Nieuw-Zeeland, een nieuwe rugzak,.. neen.. Ik wil míj́n boek, míj́n mooiste bewegend olifantenlatje van de hele wereld,.. ik wil gewoon mijn spullen terug!

    Hoewel ik weet dat ik geen controle heb kan ik precies niet geloven, accepteren dat mijn rugzak met inhoud weg is . Zo boos en verdrietig dat ik zin heb om zelf iets kapot te maken. Het voelt alsof iemand in mijn borstkas heeft zitten frutselen en er een stukje van mij heeft uitgetrokken. It sucks! Big time.

    Het is de derde dag na het voorval en ik voel me wat beter dan de voorbije dagen. La Serena ligt dicht bij de grote oceaan. Gisteren ben ik even gaan zwemmen. Ik amuseerde mij met de grote golven. Ik kon er wat van mijn kwaadheid en verdriet kwijt.

    Ik hecht me nogal sterk aan dingen, dieren, mensen die me nauw aan het hart liggen. Daarom vind ik momenten van afscheid nemen, ook al is het maar voor even, moeilijk. Laat staan voor altijd. Mijn hart was even in duizend stukjes, door het verlies van de voor mij emotioneel waardevolle spulletjes. Ik heb mijn verdriet toegelaten. Ook al had ik schrik dat dat eigenlijk belachelijk was want het zijn maar spullen. Maar of het nu belachelijk is of niet, ik voel het zo, en dat is ok :).
    Sorry dagboekje, rugzak, latje en alle andere vé-stuff, dat ik dit niet heb kunnen voorkomen. Kon ik de klok maar terugdraaien...

    Wat ik van dit voorval wil onthouden:

    ☆Ik mag van mijzelf dit emotioneel verdriet voor 'maar’ een dagboek, een latje,.. hebben. Ook al zouden anderen dit belachelijk kunnen vinden. En dat vind ik een keimooi kado van mijzelf aan mij. Dankjewel ook Maarten, Bollie, voor het begrip, voor de hulp, om me te laten lachen tijdens deze kak-momenten. Wij zijn ongedeerd en dat is het belangrijkste.

    ☆Naast kakmensen bestaan er ook mooie mensen. Mensen die ons van haar noch pluim kennen, die merken dat er iets aan de hand is en onmiddellijk hun hulp aanbieden.

    ☆Mijn hart staat en blijft open. Even heb ik gedacht: ok, om dit shit-gevoel te vermijden in de toekomst moet ik mij gewoon nooit meer aan iets hechten. Problem solved. Zo zou Homer Simpson denken :). Edoch, "om iets geven" is te mooi om op te geven. Véél te mooi.

    Zaterdag 9 februari staan we klaar om weer verder te gaan, gepakt en gezakt. De volgende bestemming is Charañal, van waaruit we het nationaal park Pan de Azúcar gaan bezoeken.
    Traveling light is fijn, hoewel ik in het vervolg toch liever zelf kies wat er verdwijnt.
    Read more

  • Day123

    On quitte la Patagonie!

    May 7, 2020 in Chile ⋅ ☀️ 20 °C

    Enfin!!
    Après un mois et demi d'attente, on parvient à attraper une place dans un avion qui n'est pas annulé!! On compte traverser le pays, pour rejoindre une des nombreuses tías de la famille Araya, dans le Nord du pays. On se prépare comme pour une expédition, les tracas administratifs en plus!
    Au petit matin, on fait nos adieux à Mary, notre gérante fan de chocolat, et on plonge dans un taxi, masques sur le museau, pour 3h de route. Dès la sortie de la ville, un contrôle sanitaire nous attend, les militaires armés (mais charmants!) nous autorisent à traverser grâce à nos billets d'avion, même le chauffeur du taxi doit avoir son laissez-passer. On traverse des paysages orangés sous un ciel immense et plombé, on dit au revoir à cette région fascinante.
    Arrivés à l'aéroport de Punta Arenas, les choses sérieuses commencent. Au premier guichet, il nous faut justifier la raison de notre voyage et prouver que nous avons de la famille ou un domicile au Chili. On dégaine notre arme secrète : un certificat de baptême vieux de 30 ans émis dans la ville d'Ovalle! La jeune femme du guichet semble un peu surprise par cette "preuve" et nous laisse continuer. Plus loin, d'autres contrôles, et l'obligation d'effectuer 14 jours de quarantaine à l'arrivée. On monte dans l'avion, plein, et il nous est demandé de garder nos masques tout le vol. A Santiago de Chile, l'aéroport est presque vide, mais les taxis se jettent toujours sur nous à la sortie du terminal. On file vers l'hôtel le plus proche, le couvre-feu commence, et on grignote nos provisions dans la chambre.
    Le lendemain, le tío Hugo et sa femme Margott débarquent nous chercher devant l'hôtel, salutations du coude (ça change des embrassades habituelles!) et on file, on fuse vers le Nord, en contournant le centre-ville où plusieurs communes sont en quarantaine stricte. Avec un petit 150km/h de moyenne, il ne nous faut que 3h pour rejoindre le point de contrôle régional de Pichidangui, où l'attente se prolonge durant plus d'une heure. C'est là que tout se joue ; il nous faut convaincre l'employée que nous avons un domicile dans la région, sinon on ne passe pas. Nos chauffeurs-sauveurs sont venus avec des dossiers pleins de documents divers et variés qui mentionnent une maison à Ovalle. La carte d'identité de la mère de Jo achève de persuader. Et on célèbre notre passage avec un burger et une entrecôte à l'emporter!!
    La fin du trajet nous plonge au coeur de la Cuarta Región, avec ses collines pierreuses ocres, ses cactus, ses vallons verdoyants grâce à la rivière qui y coule, et ses vignes interminables. On nous emmène dans une petite maison chaleureuse au milieu de la campagne non loin d'Ovalle, chez la tía Erika et sa fille Carolina, pour une magnifique quarantaine en plein air! Et sans masque!!
    Read more

  • Day136

    Cerca de Punitaqui #1

    May 20, 2020 in Chile ⋅ ⛅ 18 °C

    Au programme : quarantaine en pleine campagne!
    Nous logeons chez la tía Erika, qui nous entoure d'affection et de plats typiques excellents. Nous sommes ravis de débarquer dans ce coin magnifique, une oasis de vignes, d'arbres fruitiers et de chaleur humaine au milieu de cette région semi-désertique de rochers et de cactus. On redécouvre des plaisirs interdits, comme se promener dehors sans masque ou marcher sous les étoiles. Et le travail en plein air!
    Avec les conseils avisés de Don Orlando, jardinier en chef, on donne un coup de main pour le potager, pour planter des salades, construire une barrière, déraciner des arbres pour faire de la place (pour chaque arbre arraché, il faudra en planter trois). En désherbant, on se laisse emporter par notre enthousiasme et on arrache (je précise : Jo arrache) dans la foulée la menthe et l'origan, oups... on parviendra à sauver quelques plantes en fouillant de nuit dans le compost à la lampe frontale!!
    Il faut également nourrir les poules, câliner Mono le chat siamois, rassurer la vieille Mili (un petit caniche attachant), chasser les moutons qui s'attaquent aux rosiers et les rapatrier le soir dans leur enclos. Il faut cependant ménager ces grosses boules de laine stressées qui, à la moindre menace, n'hésitent pas à se jeter au bas du muret (2 mètres de haut quand même) ou essaient d'y grimper en wall jump! Magique! Sans oublier le coq, malmené par Arak (bébé berger allemand trop enthousiaste), qu'il faut soigner et à qui on improvise un bandage de toute beauté! Il se remettra bien de sa blessure ; à ce jour, il chante à nouveau trop tôt et ses plumes repoussent.
    Au milieu de tout ça, on propose de construire un banc pour profiter de la vue. On commence par désherber le terrain, étayer le chemin, aménager un escalier puis de discussions en discussions, notre projet de petite banquette se transforme en pergola autour d'un oranger. La construction dure 3 semaines, marquée par la traditionnelle grillade de mi-travaux appelée tijerales. On est trop fiers du résultat! :D
    Erika nous apprend à cuisiner à la chilienne, churrascas (galettes) au feu de bois, pies de limón (gâteaux au citron), on presse des jus de fruits frais presque tous les jours. On savoure des soupes de poisson aux oignons, des avocats du jardin, des crèmes d'orge aux pois chiches, d'énormes morceaux de viande sur le grill. De notre côté, on tente (et réussit) un rösti et des tartes aux pommes, ainsi qu'une soupe de courge qui a un succès immédiat.
    Notre quarantaine touche à sa fin et nous préparons notre déménagement dans une petite maison de la ville d'Ovalle, toute proche. Nous avons un pincement au coeur en partant de ce petit paradis champêtre, mais on n'est pas loin, on y reviendra!
    Read more

You might also know this place by the following names:

Coquimbo

Join us:

FindPenguins for iOSFindPenguins for Android

Sign up now