China
Xinjiang

Here you’ll find travel reports about Xinjiang. Discover travel destinations in China of travelers writing a travel blog on FindPenguins.

11 travelers at this place:

  • Day91

    Kashgar

    August 12 in China

    Today we complete our journey to the far west of China, arriving in Kashgar, once one of the ancient trading posts on the Silk Route! Estimated Drive Time - 7-9 hours. We will spend 4 nights in Kashgar, during which time there will be lots of opportunity to explore the city and its central Id Kah Mosque. We will also have an included visit to the animal market just outside of town, and then the famous Kashgar Sunday Bazaar. In Kashgar we will stay in a hotel with good facilities. Included Activities: Explore Kashgar's Sunday market and Animal market (Included in Kitty). Optional Activities: Visit the Id Kah Mosque, the finest example of Islamic architecture in Kashgar and the centre of religious life in the city (CNY 20). Discover the history of the ancient Silk Road at Kashgar's Silk Road Museum (CNY 15). Visit the mausoleum of the 17th-century religious leader Afaq Khoja, considered the holiest site in Xinjiang Province (CNY 15).

    12.08.2018
    Heute morgen haben wir den “animal market” von Kashgar besucht. Das war ein echtes highligt unserer Reise (siehe separaten Footprint). Danach sind wir zum “Sunday Bazaar” gefahren und sind etwas dadurch geschlendert. In Kashgar sind die Uiguren noch unter sich. Sie stellen ca. 70 Prozent der Bevölkerung und prägen weitestgehend das Stadtbild. In Kashgar hat man nicht mehr das Gefühl noch in China zu sein. Generell sind die Uiguren sehr freundlich zu uns. Das hat man deutlich auf dem “animal markt” gemerkt. Die wenigen Han-Chinesen, die sich als Touristen dort haben sehen lassen wirkten eher wie Fremde.

    Heute habe ich endlich einen Gürtelverkäufer gefunden, der mir 2 weitere Löcher in meinen Gürtel gemacht hat!!!! Ein Loch ist jetzt Reserve. Wenn ich weiter so wenig esse, wird das irgendwann sinnvoll werden.

    Am späten Nachmittag sind wir zur “old town” gewandert. Der restaurierte Teil wirkt wie Disney Land und ist uninteressant. Rund um den “night market”gibt es noch einen alten Teil, der durchaus interessant ist. Aber viel gibt es davon leider nicht mehr. Die Überwachung mit massiver Polizeipräsens und unzähligen Überwachungskameras ist leider auch in dieser eher untypisch chinesischen Stadt allgegenwärtig. Uns Touristen läßt man aber gewähren. Es sei denn man versucht (so wie ich) einen der unzähligen Polizeicheckpoints zu fotografieren. Ich hab das versucht und hatte ruckizucki einen Polizisten neben mir stehen, der mich freundlich aufgefordert hat das Foto zu löschen. Mehr ist zum Glück nicht passiert.

    Text von Wolfgang
    ÖFFENTLICH
    Read more

  • Day90

    Today we complete our journey to the far west of China, arriving in Kashgar, once one of the ancient trading posts on the Silk Route! Estimated Drive Time - 7-9 hours. We will spend 4 nights in Kashgar, during which time there will be lots of opportunity to explore the city and its central Id Kah Mosque. We will also have an included visit to the animal market just outside of town, and then the famous Kashgar Sunday Bazaar. In Kashgar we will stay in a hotel with good facilities ( which has seen better times). Included Activities: Explore Kashgar's Sunday market and Animal market (Included in Kitty). Optional Activities: Visit the Id Kah Mosque, the finest example of Islamic architecture in Kashgar and the centre of religious life in the city (CNY 20). Discover the history of the ancient Silk Road at Kashgar's Silk Road Museum (CNY 15). Visit the mausoleum of the 17th-century religious leader Afaq Khoja, considered the holiest site in Xinjiang Province (CNY 15).

    Es gibt kritische Berichte in westlichen Medien über diese westliche Region in China. Wir durchqueren diese Region, weil sie früher eine wichtige Drehscheibe der Seidenstraße war und auf unserem Weg in Richtung Kirgistan liegt. Ich bemühe mich unsere Eindrücke vor Ort in meinen Footprints wertfrei oder ironisch zu beschreiben. Heidi ist in ihren Footprints da deutlich kritischer. Aber sie ist ja auch DDR belastet. Ich habe versucht sie zu überzeugen diese kritischen Footprints erst zu veröffentlichen, wenn wir China in einigen Tagen verlassen haben. Aber wie so oft geht sie auch hier mit dem Kopf durch die Wand. Können wir nur hoffen, daß die Chinesen das mit Humor nehmen. Meine Heidi würde sich nur schwer an die Chinesische Küche gewöhnen können, wenn sie zwangsweise länger bleiben müsste.

    08:40h:
    Wir fahren unsere letzte Wüsten-Etappe in die berühmte Wüstenstadt “Kashgar”im äußersten Westen von China. Von dort ist die Distanz “as the crow flies” nach Damaskus kürzer als nach Peking. Von Peking nach Kashgar wird Leyla 7.900 km zurückgelegt haben. In Kashgar werden wir 4 Nächte bleiben, bevor wir unsere Reise nach Kirgistan fortsetzen. Wir bewegen uns konstant auf ca. 1.000 müN. Uns fällt unterwegs auf, daß die Minderheiten die hier leben deutlich zurückhaltender bis unfreundlicher zu uns sind als die sehr offenen Han-Chinesen. Vermutlich liegt das daran, daß sich die Minderheiten in diesem westlichsten Teil von China von den Han-Chinesen „nicht verstanden fühlen“. Wir sind gespannt, ob das in Kirgistan anders ist. Generell empfinde ich die Chinesischen Buddhisten weltoffener und liberaler als viele Muslime. Aber abschließend beurteilen möchte ich das erst wenn wir in Istanbul angekommen sind.

    12:30h:
    Seit heute morgen haben wir keine Oase mehr gesehen. Nur noch Wüste. Um 14:00 haben wir den französischen Convey von Wohnmobilen die die Strecke „Paris - Moskau - Jekaterienburg - Novosibrsk -Ulaanbaator - Beijing - Xi’an - Kashgar - Istanbul“ in ca. 3 Monaten fahren. Wir haben diesen Convoi von ca. 30 Wohnmobil schon vorher gesehen. Unsere Streckenführung ist definitiv die Bessere. Erstens weil wir mehr Zeit haben. Aber auch weil wir mit dem truck off-road gehen können, wie beispielsweise in der Mongolei und bald in Kirgistan.

    14:30h:
    Lange Zeit hatten wir an der rechten Seite eine tolle Bergformation die in allen erdenklichen Farben zu bestaunen war. Das war ein ähnliches Farbenspiel wie in den „Rainbow Mountains“. Einfach nur schön! Um 15:00 sid wir wieder auf ca. 1.200 müN un bald am Ziel.

    17:00h:
    Wir sind zeitgleich mit 2 anderen Dragoman trucks im Hotel angekommen. Ein truck fährt weiter nach Kathmandu. Der dritte truck hat das Ziel Bangkok. Das Hotel war früher einmal die Russische Botschaft und hat definitiv bessere Zeiten gesehen. Die Hochhäuser der Han-Chinesen sind in bedrohlicher Nähe. In einigen Jahren wird auch diese alte Kulturgut leider der Abrissbirne zum Opfer gefallen sein. Wer das alte Kashgar sehen möchte, sollte sich beeilen. Die Han-Chinesen werden sich mit ihrer Hochhauskultur nicht aufhalten lassen.

    Text von Wolfgang
    ÖFFENTLICH
    Read more

  • Day91

    Animal market in Kashgar

    August 12 in China

    Text ....

    10.30h:
    Wir kalkulieren immer noch in Peking Zeit, obwohl wir bereits die erste offizielle Zeitverschiebung haben. Die lokale Bevölkerung spricht Chinesisch nur als Zweitsprache, was die Kommunikation selbst für LJ schwierig macht. Die Gesichtszüge der Menschen weisen auch nicht mehr darauf hin, das wir immer noch in China sind. Um 10:30 (Peking Zeit) fahren wir im truck zum Markt. Dieser “animal market” soll der größte in ganz Zentralasien sein. Deshalb widme ich dem einen eigenen Footprint.

    13:00h:
    Der “animal market” war wirklich sensationell und eines der großen Highlights unserer ganzen Reise. Hier hört China auf und der Orient beginnt.

    Text von Wolfgang
    ÖFFENTLICH
    Read more

  • Day92

    Shipton's Arch

    August 13 in China

    Text ....

    “Shipton's Arch” ist weltweit der größte Naturbogen. Das komplette “Empire State Building” würde da reinpassen. Die Wanderung auf eine Höhe von etwa 2.900 müN war ein weiteres Highlight auf unserer Reise. Eine unglaublich tolle Bergwelt gibt es zusätzlich zu bestaunen. Am Horizont in Richtung Kirgisistan schneebedeckte Berge, die vermutlich um die 5.000 m hoch sind sorgen für ein gigantisches Hintergrundpanorama. Keine weiteren ausländischen Touristen und nur wenige chinesische Touristen haben erneut gezeigt, daß wir uns weit von den klassischen Reiserouten des Welttourismus entfernt haben. Für mich war das Panorama eines der schönsten, was ich bisher weltweit gesehen habe.

    Text von Wolfgang
    ÖFFENTLICH
    Read more

  • Day93

    Kashgar 2

    August 14 in China

    13.08.2018
    Abends hatten wir ein Abschiedsessen mit unseren chinesischen Tourguides LJ.

    14.08.2018
    Morgens war ich beim Urigurischen Friseur. Für 30 Yuan (4 Euro) geht das hier. Offensichtlich gibt es Friseure nur für Frauen und andere nur für Männer. Eigentlich klar. Wir sind ja im muslimischen Teil der Silk Road angekommen. Wir haben danach “The Apak Hoja Mazar” besichtigt. Das ist das schönste muslimische Mausoleum auf chinesischem Boden.

    Text ....

    Danach sind wir durch das offizielle Tor zur “Old City” gegangen. Leider ist da nichts Altes mehr. Vielmehr ist es eine Tourimeile und hat einen Hauch von Disneyland. Wirklich schade.

    Text von Wolfgang
    ÖFFENTLICH
    Read more

  • Day94

    Gefängnis mit Freigang

    August 15 in China

    Kontrollpunkte:
    Damit man als in- und ausländischer Tourist „nicht verloren geht“ gibt es diese Kontrollpunkte nahezu überall. Da vergehen kaum 2 Stunden, bevor man sein
    Ticket- und/oder seinen Pass nicht erneut zeigen muß. Warteschlangen um irgendwo erneut kontrolliert und registriert zu werden sind in China allgegenwärtig. Das gilt für alle Menschen in China. “Big Brother is watching you” ist in China schon traurige Normalität.

    Man darf aber auch nicht vergessen, daß der durchschnittliche chinesische Tourist nicht im eigenen Auto zu den Sehenswürdigkeiten anreist, sondern im Reisebus mit tour guide. Da gibt es immer Schübe von Menschenmassen, die irgendwie organisiert werden müssen. Die Grenze zwischen Überorganisation und Kontrolle ist in China jedoch ziemlich fließend.

    In der westlichsten Provinz, wo u.a. die Minderheiten der Uriguren leben ist die Überwachung allgegenwärtig. Kein öffentlicher Bereich (Geschäfte, Restaurants, Hotels, usw.) ohne massive Kontrolle. Praktisch alle Gebäude sind mit massiven Gittern und Stacheldraht geschützt. Vielfach sogar mit massiven Eisenblockaden. Die Polizei tritt hier um Westen von China eher wie eine paramilitärische Einheit auf. Für die Minderheiten, die hier leben ist das eine massive Provokation und Einschränkung ihrer Bewegungsfreitag. Eigentlich schade. Denn auf mich machen diese Minderheiten überhaupt keinen bedrohlichen Eindruck.

    Gefängnis mit Freigang:
    Am 14.08.218 habe ich in Kashgar den ultimativen Test gemacht. Ich bin ca. 4 km durch die Stadt bis zum Hotel gelaufen. Wenn ich aussehen würde wie ein Urigure hätte ich 4 x meinen Ausweis zeigen müssen und meine Gesichtszüge biometrisch erfassen lassen müssen. Als Tourist bleibt einem das erspart. Ich habe 6 x eine Polizeikontrolle mit Körperscanner passieren müssen. Auf meiner Laufstrecke habe ich 35 paramilitärische Polizeiposten passiert. Die Videoüberwachungskameras zu zählen ist quasi umöglich - sie sind überall. Im Prinzip leben die Menschen hier in einem „Gefängnis mit Freigang“. Und selbst dieser “Freigang” wird noch massiv eingeschränkt. Es ist eine Menschenverachtende perfide Methode die Minderheiten im eigenen Land zu diskriminieren. Und vermutlich stimmen auch die sonstigen Horrormeldungen derfreien westlichen Presse. All diese Erfahrungen im Westen von China legen einen tiefen Schatten über viele andere positiven Dinge, die wir in China gesehen haben. Im Prinzip müßten wir diese westliche Region aus moralischen Gründen meiden. Aber dann auch wäre die “Silk Road” für uns nicht befahrbar. Die Südroute durch Afghanistan und Pakistan ist aus Sicherheitsgründen keine Option. Die Region weiträumig im Norden durch die Mongolei, Uzbekistan oder Russland zu umfahren ist leider auch keine sinnvolle Option.

    Text von Wolfgang
    VERÖFFENTLICHUNG erst in Kirgistan
    Read more

  • Day94

    Fazit China

    August 15 in China

    Es ist schwierig einzuordnen, ob ich China gut oder weniger gut finde. Das Spektrum reicht von:
    - Fantastischen Pagoden auf schwer zugänglichen Berggipfeln.
    - Superfreundliche Han-Chinesen.
    - Ultramoderne Städte und perfekte Organisation, wie ich mir das für Deutschland NICHT wünsche.
    - Menschenmassen zum Abgewöhnen.
    - Eine Küche zum schnellen Abnehmen!Meine Heidi hatte deshalb erhebliche Magen- und Darmprobleme während des gesamten Aufenthaltes. Ich bin mit 2 Problemtagen noch glimpflich davon gekommen.
    - Ein Überwachungsstaat, den ich mir für Deutschland NICHT wünsche.
    - Diskreminierung der urugurischen Minderheiten in der westlichsten Provinz von China auf schlimmsten Niveau.

    Ob wir China noch einmal besuchen werden ist eher unwahrscheinlich. Dennoch wollen wir diese teilweisen extremem Eindrücke und Erfahrungen nicht missen.

    Leider hatten wir nur zweimal die Gelegenheit für “wild camping”. Die Hotels hatten meistens einen mittleren Standart und waren wie alles in China Megagroß. In den Bädern der Hotels kann man oft kurioses erleben: Beispielsweise die Toilette innerhalb der Duschkabine. Meistens stand nach dem Duschen das ganze Badezimmer unter Wasser.

    Das Internet war meistens schnell, aber oft auch instabil. Ohne VPS gab es jedoch keine Internetverbindung zu Google und Co. Unser Reiseblock war aber problemlos ohne VPN erreichbar. Selbst Spiegel-online war erreichbar ohne VPS.

    Kaffee ist in China faktisch unbekannt und das Frühstück ist für westliche Gaumen eine Zumutung.

    Heidi und ich sind mit einem Tagesbudget von 35 EURO klargekommen, weil China in vielen Dingen sehr preiswert ist.

    Text von Wolfgang
    ÖFFENTLICH
    Read more

  • Day94

    Border Information: Exit China at Torugart, enter Kyrgyzstan at Torugart. Today we will have a full day drive over the 3752m Torugart Pass into the magical mountain kingdom of Kyrgyzstan! We will head just over the border to Tash Rabat, once a key staging post on the Silk Road close to the Kyrgyzstan-China border. During our time here we will visit an ancient caravanserai and have some time to explore the surrounding area. In cold weather (or if simply the group prefers there is availability), we may choose to stay in local nomadic yurts that are set up for guests near the caravanserai, sleeping 8-10 people per yurt. Estimated Drive Time - 5-6 hours. Included Activities: Visit the ancient Silk Road caravanserai at Tash Rabat, close to the Kyrgyzstan-China border (Included in Kitty). Cross into Kyrgyzstan via the stunning and remote Torugart Pass in the Tian Shan Mountains (Included in Kitty).

    Wir sind jetzt froh China zu verlassen. China ist ein sehr schwieriges Reiseland. An das Essen und die Menschenmassen wird ein Europäer sich wohl nie gewöhnen. Die Eindrücke waren sehr nachhaltig. Es gab Bemerkenswertes, Positives und im Westen des Landes auch vieles, was ein freiheitsliebender Europäer nie akzeptieren würde. Wir konzentrieren uns jetzt auf die Natur von Kirgistan, wo wir viel off-road sein werden und wohl längere Zeit auf Internet verzichten müssen.

    Zur Grenze begleitet uns ein local guide. Um 10:00 erreichen wir den ersten Polizei Checkpoint. Wir müssen aussteigen. Um 10:20 der nächste Polizei Checkpoint und ein Straßenhändler kommt an Bord, um die letzten Yuan gegen US Dollar einzutauschen (20 % Kommission). Um 10:45 checken wir mit unserem gesamten Gepäck durch die chinesische Immigration. Wir sind faktisch die einzigen Einzelpersonen, die durch Immigration gehen. Alles ist hochmodern und noch effektiver. Zusätzlich wird der komplette truck gescannt. Dennoch der ganze Prozess dauert .... Um 13:15 konnten wir dann weiter fahren. Um 13:30 sind wir bereits auf einer Passhöhe von 2.200 müN. Wir folgen einem Fluß, der aber zu dieser Zeit fast ausgetrocknet ist. 13:40 kommt die nächste chinesische Militär - und Polizeikontrolle. Wir müssen alle wieder aus dem truck und werden erneut gescheckt. 13:50 geht es weiter. In den nächsten 2 Stunden darf der truck nicht anhalten. Pinkeln ausgeschlossen. Um 14:30 sind wir auf 2.700 müN Passhöhe. Wir durchqueren ein trostloses Nest, wo das größte Gebäude die Polizeistation ist. Um 15:00 sind wir auf einer Passhöhe von 3.200 müN. Weiterhin ist alles sehr wüßtenhaft. Nur ganz vereinzelt sehe wir einige Yacks und Ziegen. Um 15:30 erreichen wir auf einer Höhe von 3.500 müN den hoffentlich letzten Checkpoint der Polizei und des Militärs. Glücklicherweise dürfen wir eine Schlange von wartenden LKW’s überholen. Der Checkpoint öffnet aber erst irgendwann ... um 16:40 dürfen wir in die gigantische überdachte Kontrollhalle einfahren. Ein unfreundlicher Zöllner kommt in den truck und kontrolliert die Pässe. Danach dürfen wir ins Niemandsland weiterfahren. Die gesamte Straße bis zum Kirgisischen Kontrollpunkt ist meterhoch eingezäunt und mit Stacheldraht gesichert. Unglaublich .... Um 17:00 erreichen wir auf 3.772 müN die nächste Passkontrolle durch das chinesische Militär. Wenigstens sind die Jungs freundlich und wünschen uns eine gute Reise. Wir sind jetzt in Kirgistan. Hier gibt es keinen Stacheldraht mehr. Wir wrsetzen die chinesische Flagge an unserem Board durch eine kirgisische Landkarte.

    Um 17:12 erreichen wir auf 3.626 müN einen verlassenen Grenzposten in Kirgistan. Ist nur eine Bruchbude. Vermutlich mußte der Zöllner mal aufs Klo. Rob hupt, aber niemand kommt um uns in Empfang zu nehmen. Ein paar Kühe und Ziegen rennen herum. Das war’s. Um 17:19 kommt ein kirgisischer Zöllner in den truck und fragt nach unseren Nationalitäten. Niemand im truck benötigt ein Visa für Kirgistan. Der Zöllner ist locker drauf und schaut sich jeden Pass an und spricht unsere Namen aus und meldet seinem Boss per walki-talki unsere Ankunft. Um 17:28 dürfen wir bis zur Immigration weiter fahren. .. Wir steigen uns und zeigen einem anderen Zöllner unsere Pässe. Der ist auch ganz locker drauf. Rob muss alle Luken des trucks öffnen ... wir werden in das Registrierungsbüro geführt. Dort funktioniert gerade das Internet nicht ... keine Videokamera weit und breit ... außer uns ist sonst keiner der über die Grenze will. Die trucks auf der chinesischen Seite werden wohl noch einige Zeit brauchen, bis sie hier eintreffen ... ab 17:55 beginnt die Passregistrierung ... um 18:05 hatten wir alle unseren Stempel im Pass ... dann hat Rob noch mit seinen Papieren und unseren Pässen durch den Zoll zu gehen ... plötzlich taucht unser Kirgisistan guide auf. Er hat auf der chinesischen Seite auf uns gewartet. Wir haben ihn echt übersehen ... someone gave him a lift ... jetzt tauchen auch die ersten trucks am gate mit der Bretterbude auf ... nach einer erneuten Sichtung unserer Pässe dürfen wir um 18:30 weiter fahren.

    Die Landschaft, durch die wir jetzt auf 3.500 müN durchfahren ist sensationell. Wir sehen die ersten Nomaden mit ihren Herden in dieser sehr kargen Gegend. Das sieht hier wie eine Mischung aus Patagonien und Mongolei aus. Hier kannst du dich noch mitten auf due Straße stellen um die unendliche Weite zu fotografieren. Die schneebedeckten Berge, die wir passieren sind gefühlte 5.000 m hoch. Wir haben auf die Zeitzone Bishkek umgestellt und plötzlich ist es wieder 17:10. Es wäre auch zu schön gewesen: um 17:20 haben wir schon wieder einen Checkpoint mit laxer Passkontrolle. Um 17:50 geht es weiter. Um 18:30 sind wir im ger-camp auf 3.100 müN angekommen und teilen ein ger-tent zu Fünft (Alis, Joe, Path). Das Abendessen hat sich sehr deutlich von der chinesischen Küche entfernt und ist eher arabisch.
    mit vielen Süßspeisen.

    Text von Wolfgang
    ÖFFENTLICH
    Read more

  • Day107

    Flammende Berge

    August 21 in China

    Heute ging es nach Turpan, auf der Fahrt ging es am heißesten Ort Chinas vorbei.

    Wir sind bei 800 höhe gestartet, dann auf 1500m gefahren und nun bei -40m . Die Landschaft war wieder atemberaubend. Wüste, dann Berglandschaften aus Stein und Sand in allen Brauntönen. Zwischen durch grüne Flusstäler.

    Dann sehen wir ein alten moslemischen Friedhof. So einen haben wir noch nicht gesehen. Wenig später kommen wir zum heißesten Punkt Chinas. Die Flammende Berge.

    Wir haben 44 Grad.
    Read more

  • Day107

    Turpan

    August 21 in China

    Weiter geht es, neben der Autobahn wird nach Öl gebohrt. Dann sehen wir Lehmhütten, in denen werden die Trauben getrocknet, die Rosinen sollen sehr lecker sein.

    Nachmittags sind wir in Turpan angekommen, eine Oasenstadt.

    Wir parken hinter einem Hotel und haben für 2 Nächte Zimmer, weil es hier auch Nachts nicht abkühlt.
    Die Hitze macht uns doch zu schaffen.

    Wie schon in Hami sieht man überall Polizei und bewachte Geschäfte, man hat den Eindruck die Hälfte der Einwohner arbeitet als Wachpersonal oder bei der Polizei.

    In der Stadt sieht man überall Auto die beklebt sind, hier wird aufgrund des extremen Klimas wahrscheinlich viel getestet.
    Read more

You might also know this place by the following names:

Xinjiang Uygur Zizhiqu, Xinjiang, Région autonome de Xinjiang, Xinjiang Uyghur Zizhiqu, 新疆

Join us:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

Sign up now