China
Xinjiang

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11 travelers at this place:

  • Day89

    Today our journey continues wesrwatds through the Taklamakan Desert. Our crossing of the desert usually takes 3 days/2 nights, Please note that occasionally the police insist that we do not camp in times of political tension - in this case we will stay in local hotels in the small towns en route. Estimated Drive Time - 8-10 hours each day.

    09.08.2018
    10:00h:
    Wir setzen Caroline am Flughafen in „Ürümqi“ ab. Sie verläßt die Gruppe für einige Zeit, um eigene Aktivitäten zu starten. In Bishek wird Sie wieder bei uns sein. Warum Sie auf Kashgar verzichtet, bleibt ihr Geheimnis. Für die Gruppe bedeutet alleine die Annäherung an den Flughafen eine besonders verschärfte Polizeikontrolle. Bis auf Dana nehmen alle Gruppenteilnehmer den Aufenthalt mit stoischer Gelassenheit hin. Alles „part of the travel experience“ ist die generelle Einstellung der Gruppe. Leider fühlen die 3 jungen Leute - die wir bisher in der Gruppe hatten - sich irgendwie nicht verstanden. Alle drei waren bisher unabhängig gereist uns sind in Peking zur Gruppe gestoßen. Vermutlich ein Generations- und ein Teamproblem. Der Rest der Gruppe ist 60+ und harmoniert ganz gut miteinander.

    Wir haben es heute gut angetroffen. Bisher NUR 2 Polizeikontrollen mit längerem Aufenthalt. Zur Abwechslung kommt um 14:00 die Polizei jetzt selbst in den truck und überprüft jeden einzeln. Wir haben die Fenster weit offen und ein sehr laues Lüftchen von draußen bringt kaum Erfrischung. Die hübsche Polizistin scannt jeden Pass einzeln, macht ein passendes Foto dazu. Wir tippen unsere Telefonnummer in ihr Smartphone. Irgendwie hat sie mir leid getan. Unter ihrer schußsicheren Veste ist es bestimmt sehr warm. Um 15:00 die nächste Polizeikontrolle. Draußen sind sind gefühlte 45 Grad. Um 15:30 fahren wir durch wunderschöne Berge und im unteren Bereich waren auch riesige riesige Sanddünen. Einige der schwer beladenen chinesischen Trucks tun sich bei dieser Hitze schwer überhaupt hier hoch zu kommen. Unsere „Leyla“ fährt sehr geschmeidigt hier hoch. Ist eben auch ein Mercedes. Die Paßstraße geht bis auf eine Höhe von ca. 1.770 müN und erinnert etwas an die „Rainbow Montains“. Bald darauf fahren wir auf konstanten 930 müN. Um 17:3ü mal wieder eine komplexere Polizeikontrolle. Würde aber auch langsam mal wieder Zeit. Um 18:00 durchfahren wir eine grüne Oase - dann wieder Wüste und mächtige Berge zur Rechten. Dann wieder riesige kultivierte Flächen, die offensichtlich bewässert werden müssen. Die Bauerndörfer, die wir um 19:00 durchfahren wirken nicht mehr das China der Moderne. Sie sind einfach und flach gehalten. Ursprünglich war ein bush camp in der Wüste geplant. Aber die Polizei läßt das leider nicht zu.

    Um 19:30 taucht mitten in der Wüste die Großstadt „Korla“ mit den obligatorischen Hochhäusern aus dem Nichts auf. In dieser gesichtslosen Stadt überachten wir.

    Text von Wolfgang
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  • Day91

    Kashgar

    August 12 in China

    Today we complete our journey to the far west of China, arriving in Kashgar, once one of the ancient trading posts on the Silk Route! Estimated Drive Time - 7-9 hours. We will spend 4 nights in Kashgar, during which time there will be lots of opportunity to explore the city and its central Id Kah Mosque. We will also have an included visit to the animal market just outside of town, and then the famous Kashgar Sunday Bazaar. In Kashgar we will stay in a hotel with good facilities. Included Activities: Explore Kashgar's Sunday market and Animal market (Included in Kitty). Optional Activities: Visit the Id Kah Mosque, the finest example of Islamic architecture in Kashgar and the centre of religious life in the city (CNY 20). Discover the history of the ancient Silk Road at Kashgar's Silk Road Museum (CNY 15). Visit the mausoleum of the 17th-century religious leader Afaq Khoja, considered the holiest site in Xinjiang Province (CNY 15).

    12.08.2018
    Heute morgen haben wir den “animal market” von Kashgar besucht. Das war ein echtes highligt unserer Reise (siehe separaten Footprint). Danach sind wir zum “Sunday Bazaar” gefahren und sind etwas dadurch geschlendert. In Kashgar sind die Uiguren noch unter sich. Sie stellen ca. 70 Prozent der Bevölkerung und prägen weitestgehend das Stadtbild. In Kashgar hat man nicht mehr das Gefühl noch in China zu sein. Generell sind die Uiguren sehr freundlich zu uns. Das hat man deutlich auf dem “animal markt” gemerkt. Die wenigen Han-Chinesen, die sich als Touristen dort haben sehen lassen wirkten eher wie Fremde.

    Heute habe ich endlich einen Gürtelverkäufer gefunden, der mir 2 weitere Löcher in meinen Gürtel gemacht hat!!!! Ein Loch ist jetzt Reserve. Wenn ich weiter so wenig esse, wird das irgendwann sinnvoll werden.

    Am späten Nachmittag sind wir zur “old town” gewandert. Der restaurierte Teil wirkt wie Disney Land und ist uninteressant. Rund um den “night market”gibt es noch einen alten Teil, der durchaus interessant ist. Aber viel gibt es davon leider nicht mehr. Die Überwachung mit massiver Polizeipräsens und unzähligen Überwachungskameras ist leider auch in dieser eher untypisch chinesischen Stadt allgegenwärtig. Uns Touristen läßt man aber gewähren. Es sei denn man versucht (so wie ich) einen der unzähligen Polizeicheckpoints zu fotografieren. Ich hab das versucht und hatte ruckizucki einen Polizisten neben mir stehen, der mich freundlich aufgefordert hat das Foto zu löschen. Mehr ist zum Glück nicht passiert.

    Text von Wolfgang
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  • Day87

    Heavenly Lake

    August 8 in China

    Es ist mittlerweile Standart daß ich um 06:30 bereits am truck bin um Rob und Prim bei der Vorbereitung für das Frühstück zu helfen. Meine Aufgabe ist dabei die Pfannkuchen mit Äpfeln, Bananen oder pur zu machen.

    08:45h
    Wir sind am Besucherzentrum zum „Heavenly Lake“ angekommen (722müN). Wie alles in China ist auch das riesengroß und extrem gut organisiert. Reisepass und Ticketkauf übernimmt LJ. Oft kommt kommt dabei ein Gruppen- und oder Altersrabatt raus. Dann straff organisiert bis zum Reisebus. Dort wird das Ticket dann noch dreimal gecheckt. Auf der Höhe umsteigen in Elektrofahrzeug. Ticket kaufen. Ticket checken. Dann bis zum Lake. Ticket fürs Boot kaufen,Ticket checken. Rauf zum Kloster mit guter Fernsicht. Ticket kaufen. Ticket checken. Rauf gehen. Da sage noch einmal jemand wir Deutschen wären die Weltmeister im Organisieren. Die Chinesen sind da deutlich organisierter. Kombiniert mit diversen Checkpoints der Polizei oder an Mautstellen verbringt man viel Zeit mit anderen Leuten ordentlich und gesittet in einer Schlange zu stehen. Bisher dachte ich die Engländer sind die Weltmeister im zivilisierten „Schlange stehen“. Die Chinesen sind aber hier die wahren Champions.

    Zum See:
    Man kann die Lage auf ca. 2.000 müN durchaus mit dem Königssee in Berchtesgaden vergleichen. Außer: hier steht am höchsten Punkt eine Pagoda. In Berchtesgaden wäre an gleicher Stelle sicher ein schickes Bergrestaurant. Hier mußt du dich mit einer Büchse Bier von einem Verkaufsstand begnügen und kannst froh sein, wenn du irgendwo im Freien eine ordentliche Sitzgelegenheit findest. Die Chinesen brauchen nur ihre obligatorische Instand-Nudelsuppe aus dem Plastikbecher. Etwa die Hälfte der Gruppe ist einmal rund um den See gelaufen. Sie berichten, daß es bergauf-und up auf hohem Niveau ging und das sie unterwegs keinen einzigen der Tausenden chinesischen Touristen gesehen haben. Chinesen würden diesen beschwerlichen Weg nur gehen, wenn es da einige heilige Pagoden oder Klöster gegeben hätte.

    Fazit: Der Aufwand für eine wirklich gute Aussicht von der Pagode war eigentlich zu groß. Ansonsten gab es dort oben in der fantastischen Gebirgslandschaft wenig attraktives oder interessantes zu sehen oder zu tun.

    Text von Wolfgang
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  • Day89

    10.08.2018
    Ich habe immer noch eine lange Warteschlange von Videos, die ich noch nicht nach YouTube hochladen konnte. Generell ist das in China eher Glücksache, ob es klappt oder nicht. Gestern konnte ich immerhin 2 Videos hochladen.

    Um 08:00 verlassen wir „Korla“ wieder und setzen unsere dreitägige Reise durch die Wüste fort. In dieser großen Stadt haben wir nicht viele Sicherheitsmaßnahmen wahrgenommen. Die Stadt hat aber auch keinen nachhaltigen Eindruck bei uns hinterlassen. Chinesische Städte sind einfach nur groß und wirken wie „vor kurzem auf dem Reißbrett entworfen“. Ab 10:00 sehen wir rechts schneebedeckte Berge und später interessante Farbspiele in den Bergen die erneut an die „Rainbow Mountains“ erinnern. Um 11:00 hatten wir unsere erste Polizeikontrolle. Wir müssen wieder raus dem truck. Mittlerweile machen wir ein Gruppenquiz, wie lange es dauert bis „Leyla“ wieder rollt. Ich habe positiv 7 Minuten gewettet und jetzt schon verloren. Aiden (our priest from New Zealand) won the game with his a 15 minutes guess.

    Viel gibt es hier rechts und links der Schnellstraße durch die Wüste nicht zu sehen. Gelegentlich sehen wir ärmliche Behausungen, die offensichtlichen von Minderheiten bewohnt werden. Die Han-Chinesen wohnen bevorzugt in modernen Hochhausstädten. Den letzten Polizeikontrollpunkt haben wir in der. Rekordzeit von 13 Minuten geschafft. Die nächste Kontrolle um 14:30 war auch relativ kurz. Gegen 15:00 erreichen wir die Ausläufer der Oasenstadt „Aksu“. Wir sehen viel Obstanbau. Im Zentrum der Stadt sind wieder die gesichtslosen Hochhäuser dominant.

    20:00h:
    Rob bekommt offensichtlich bald den Städtekoller. Er hat versucht Eier auf dem Fußgängerweg zu kochen, damit wir morgen was zum Mittagessen haben. Er hat wohl gedacht, daß sei hier eine andere Form von „bush Camping“. Die Polizei fand das gar nicht witzig und hat freundlich aber bestimmt eingegriffen. Da die zuschauende Menschenmenge immer größer wurde, wurde das auch der Polizei zuungemütlich. Sie haben sich zu Recht auch an der offenen Propangasflasche gestört. LG war echt gestresst. Und auch Prim wußte nicht so recht was in Rob gefahren ist. Der gesunde Menschenverstand hätte ihm sagen müssen, daß er so was nicht machen kann. Nicht auf einer belebten Straße in einer chinesischen Unruheprovinz. Und erst recht nicht unmittelbar vor einer Polizeistation. Vermutlich braucht er wieder die Natur von Mongolische. Glücklicherweise haben wir das ja bald wieder in Kirgistan. Ich bin dann mit den halbgekochten Eiern schnurstracks in die Hotelküche und habe die Eier fertig kochen lassen.

    Text von Wolfgang
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  • Day85

    Jiaohe ruins (Turpan)

    August 6 in China

    12:00h:
    Die „Jiaohe ruins“ sind eine Sensation. Aus meiner Sicht durchaus vergleichbar mit „Macho Pitcho“. Diese wichtige strategische Station an der alten Seidenstraße ist viel älter und auch größer als „Macho Pitcho“. Und es gibt keinen westlichen Touristenhype darum. Die Lage auf einer Insel mit Klippe am Zusammenfluss zweier Flüsse ist einzigartig. Militärisch war diese Stadt kaum einzunehmen. Erstaunlich ist, daß auch unser Reiseführer diese Ruinenstadt nicht intensiver beschreibt. International habe ich von dieser Ruinenstadt vorher noch nie was gehört. Leider gibt es keine Möglichkeit die außergewöhnliche Lage der Ruinenstadt von einer höher gelegenen Position zu betrachten.

    Text ....

    Text von Wolfgang
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  • Day85

    Dunhuang to Turpan

    August 6 in China

    5th Aug 2018 to 6th Aug 2018
    Today we will have an early start and a big drive to the oasis town of Turpan. Estimated Drive Time - 10-12 hours. On the following day we will have a free day to exploring the surrounding sites including the famous Jiaohe ruins. In Turpan we will stay in a local hotel. Included Activities: Exploration of the oasis and the Jiaohe ruins at Turpan (Included in Kitty). Learn about the Karez water system, the ingenious method of irrigating the area that was developed by the Han Dynasty and allowed Turpan to flourish as an oasis town (Included in Kitty). See the striking red sandstone landscape of the Flaming Mountains near Turpan (Included in Kitty). Optional Activities: See the Emin Minaret, a beautiful Uighur mosque built in the 18th century which is the tallest minaret in China (CNY 30). Explore the ancient oasis city of Gaochang, once a bustling trading trading centre along the Silk Road (CNY 40).

    05.08.2018
    06:00h:
    Wir sind bereits um 06:00 gestartet und hatten ein Frühstück im truck. Gegen 08:00
    fahren wir jnur noch durch eine flache Wüstenlandschaft mit gigantischen Windparks, so weit das Auge reicht. Wir fahren auf ca. 1.200 müN. Gegen 09:00
    kommen in die westliche Problemregion von China,wo die ersten ernsthaften Straßenkontrollen durch die Polizei durchgeführt werden. Jeder Aufenthalt unter 2 Stunden ist ein Erfolg. Um 09:18 waren wir jedoch glücklicherweise durch. Höhe: Mittlerweile wieder 1.700 müN. Die nächste Polizeigrenzkontrolle um 10:30 ist stärker bewacht als die Grenze zur Mongolei. Hier ist auch die erste deutliche militärische Präsenz. Die Tankstellen sind mittlerweile umzäunt und militärisch gesichert! Wir müssen aussteigen und unsere Pässe werden gescannt. Um 11:30 geht es weiter durch die mittlerweile hügelige bis bergige Wüste. Die Wüste ist Teil der Gobi.

    14:30h:
    Wir passieren die Wüstenstadt „Kumul“. gegen 15:40 sehen wir zur Rechten ein gewaltiges Gebirge. Dahinter dürfte die Grenze um westlichen Teil der Mongolei liegen. Um 16:20 erreichen wir den nächsten Polizeiposten! Bereits 5 Minuten später kann es weitergehen. Cool! Um 16:50 geht es erstmalig seit geraumer Zeit abwärts und das Wüstengelände nimmt bizarre Hügelformationen an. Auf der rechten Seite ist am Horizont auch wieder ein Gebirge mittlerer Höhe zu sehen. Alle mutet wie eine Mondlandschaft an.

    17:30h:
    Wir sind jetzt auf 880 müN. Und wenn man die Hand aus dem Fenster hält, fühlt sich das so an als wenn man im Backofen die Ente wenden will. In Turpan erwarten uns mindestens 42 Grad. Um 18:00 kommt die nächste Polizeikontrolle. Wir müssen erneut alle aus dem truck raus. Draußen bläst der Wind mit Föntemperaturen. Die Polizisten haben aber Humor. Wir dürfen uns mit Ihren Helmen fotografieren lassen. Und die Polizisten haben dann erneut unsere Pässe kontrolliert und uns einzeln fotografiert. Um 18:30 konnten wir weiter fahren. Offensichtlich sind ausländische Touristen, die diese Region durchfahren eher selten und stellen kein Problem für die Polizei dar. Wir sind jetzt bereits auf 480 müN. Noch etwas über 1 Stunde bis Turpan und schon tauchen riesige Weinanbaugebiete wie aus dem Nichts auf. Auch hier wieder eine chinesische Superlative. Angeblich hat die Region um Turpan das größte Traubenanbaugebiet für grüne Trauben weltweit. Vermutlich wird hier aber kaum Wein produziert, sondern eher Trauben und Rosinen zum Essen. Wir sehen massenhaft luftdurchlässige Gebäude zum trocknen der Rosinen. Und so ganz nebenbei kommt uns ein Hochgeschwindigkeitszug in der Wüste entgegen. Ach ja: hätte ich fast vergessen. An vielen Stellen wird sich Erdöl gefördert. Absolut unglaublich diese Chinesen. Alles was die anpacken wird really big.

    20:00h:
    Wir fahren an den fantastischen „Flaming Mountains“ vorbei und sind jetzt auf -50 müN. Die trockene Hitze draußen ist unglaublich. Kurz danach sind wir im Hotel angekommen. Zum Essen um 21:30 war es mir zu spät. Glücklicherweise habe ich etwas Gemüse zum Mittagessen gehabt. Heidi kann eh heute nichts essen. Also haben wir uns draußen noch 2 Bier und Wasser geholt. Das haben wir dann auf dem Zimmer und genießen zu zweit das Bier und das Wasser. Abendliche Restaurant Atmosphäre im Freien - wie in Madeira beispielsweise - ist in China undenkbar. Da muß man sich schon mit ner Büchse Bier auf dem Zimmer begnügen. Aber wir sind hier ja hier nicht auf einem Gourmet Trip, sondern auf einer der bedeutendsten Kulturreisen die man auf diesem Planeten machen kann. Beides zusammen gibt’s leider nicht in diesem Teil der Welt.

    06.08.2018
    Wir haben heute die sensationellen „Jiaohe ruins“ (siehe separaten Footprint) und danach noch das Museum über das „Karez water system“. Das antike Bewässerungssystem hat diese Wüsenoase erst möglich gemacht.

    Text von Wolfgang
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  • Day87

    Turpan to Fukang

    August 8 in China

    Today we will continue to an hotel in „Fukang“ near the „Heavenly Lake“, a beautiful lake set in the Tian Shan mountains. Estimated Drive Time - 5-6 hours. We stay in hotel for 2 nights. Tomorrow we will have a shuttle bus to the lake and will have many opportunities to relax in the incredible scenery.

    07.08.2018
    Laut einem aktuellen Artikel aus Deutschland hat das Auswärtige Amt für die Region „Xinjiang“ - wo die Minderheit der Uiguren leben - eine Reisewarnung ausgesprochen. Derzeit sind wir hier im äußersten Nordwesten von China, um der Seidenstraße in Richtung Kirgistan zu folgen. Die Menschen und auch die Polizei sind aber freundlich und hilfsbereit zu uns. Wir nehmen keinerlei Gefahr für uns war, registrieren aber das die Sicherheitsvorkehrungen der chinesischen Behörden hier allgegenwärtig ist. Wir sind hier um die Vielfalt der Kulturen auf der Seidenstraße zu erleben. Die Menschen freuen sich, das wir uns für Ihre Region interessieren.

    Seit 08:00h bewegen wir uns weiter in Nordwestliche Richtung durch die Wüste. Wir sind um 09:00 bereits wieder auf 685 müN. Wir folgen einem Flußverlauf durch ein gebirges Tal. Auch hier sehen wir eines der unendlich vielen Infrastrukturprojekte der Chinesen. Die wühlen sich hier schnurgerade durch die Berge für eine Schnellstraße. Die besteht dann im Wesentlichen aus Brücken und Tunneln. Wie aus dem Nichts taucht eine Oase und eine Hochgeschwindigkeitstrasse der Eisenbahn auf. Die Streckenführung ist auf Pfeilern so weit das Auge reicht. Absolut unglaublich! Um 10:30 durchqueren wir gigantische Windkraftparks. Wir reden hier von Tausenden von Windrädern. Unglaublich! Um 11:30 fahren wir in die Provinzhauptstadt „Ürümqi“ rein. Dort besichtigen wir das interessante „Xinjiang Museum“ (siehe separaten Footprint). Die Stadt sieht wie eine normale und moderne chinesische Großstadt aus. Es gibt hier nur wenige Hinweise, daß ein Anteil der Bevölkerung Muslime sind. Unser erster Gang führt uns in eine französische Bäckerei. Der Geschmack ist westlich - die Preise auch.

    17:00h:
    Kurz bevor wir das Hotel erreichen, haben wir noch einen gepflegten Zwischenstopp an einer Polizeikontrolle. Wir dürfen im Freien bei Föntemperaturen warten. Nach einer Stunde geht es mit freundlicher Eskorte weiter zum Hotel. Die netten Polizisten transportieren auch unsere Pässe. Das ist nett von denen - brauchen wir es nicht tun.

    22:15h:
    Der ganze Hotelkomplex und der angrenzende Night Market sind eine einzige Hochsicherheitszone. Hier fühle ich mich sicherer als in Kabul in der Diplomatenzone. Schon toll wie all die Polizisten nicht nur um unsere Sicherheit bemüht sind. Der Night Market mit Bühne und Abendprogramm war echt interessant. Die Menschen waren sehr freundlich zu uns und haben sich echt gefreut, das westliche Touristen ihre Stadt besuchen. Das hier faktisch keine anderen westlichen Touristen vorbei kommen, hat man auch erstmalig an den Hotelzimmertüren gemerkt. Die haben keine lateinischen Ziffern für die Zimmernummer.

    Text von Wolfgang
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  • Day90

    Today we complete our journey to the far west of China, arriving in Kashgar, once one of the ancient trading posts on the Silk Route! Estimated Drive Time - 7-9 hours. We will spend 4 nights in Kashgar, during which time there will be lots of opportunity to explore the city and its central Id Kah Mosque. We will also have an included visit to the animal market just outside of town, and then the famous Kashgar Sunday Bazaar. In Kashgar we will stay in a hotel with good facilities ( which has seen better times). Included Activities: Explore Kashgar's Sunday market and Animal market (Included in Kitty). Optional Activities: Visit the Id Kah Mosque, the finest example of Islamic architecture in Kashgar and the centre of religious life in the city (CNY 20). Discover the history of the ancient Silk Road at Kashgar's Silk Road Museum (CNY 15). Visit the mausoleum of the 17th-century religious leader Afaq Khoja, considered the holiest site in Xinjiang Province (CNY 15).

    Es gibt kritische Berichte in westlichen Medien über diese westliche Region in China. Wir durchqueren diese Region, weil sie früher eine wichtige Drehscheibe der Seidenstraße war und auf unserem Weg in Richtung Kirgistan liegt. Ich bemühe mich unsere Eindrücke vor Ort in meinen Footprints wertfrei oder ironisch zu beschreiben. Heidi ist in ihren Footprints da deutlich kritischer. Aber sie ist ja auch DDR belastet. Ich habe versucht sie zu überzeugen diese kritischen Footprints erst zu veröffentlichen, wenn wir China in einigen Tagen verlassen haben. Aber wie so oft geht sie auch hier mit dem Kopf durch die Wand. Können wir nur hoffen, daß die Chinesen das mit Humor nehmen. Meine Heidi würde sich nur schwer an die Chinesische Küche gewöhnen können, wenn sie zwangsweise länger bleiben müsste.

    08:40h:
    Wir fahren unsere letzte Wüsten-Etappe in die berühmte Wüstenstadt “Kashgar”im äußersten Westen von China. Von dort ist die Distanz “as the crow flies” nach Damaskus kürzer als nach Peking. Von Peking nach Kashgar wird Leyla 7.900 km zurückgelegt haben. In Kashgar werden wir 4 Nächte bleiben, bevor wir unsere Reise nach Kirgistan fortsetzen. Wir bewegen uns konstant auf ca. 1.000 müN. Uns fällt unterwegs auf, daß die Minderheiten die hier leben deutlich zurückhaltender bis unfreundlicher zu uns sind als die sehr offenen Han-Chinesen. Vermutlich liegt das daran, daß sich die Minderheiten in diesem westlichsten Teil von China von den Han-Chinesen „nicht verstanden fühlen“. Wir sind gespannt, ob das in Kirgistan anders ist. Generell empfinde ich die Chinesischen Buddhisten weltoffener und liberaler als viele Muslime. Aber abschließend beurteilen möchte ich das erst wenn wir in Istanbul angekommen sind.

    12:30h:
    Seit heute morgen haben wir keine Oase mehr gesehen. Nur noch Wüste. Um 14:00 haben wir den französischen Convey von Wohnmobilen die die Strecke „Paris - Moskau - Jekaterienburg - Novosibrsk -Ulaanbaator - Beijing - Xi’an - Kashgar - Istanbul“ in ca. 3 Monaten fahren. Wir haben diesen Convoi von ca. 30 Wohnmobil schon vorher gesehen. Unsere Streckenführung ist definitiv die Bessere. Erstens weil wir mehr Zeit haben. Aber auch weil wir mit dem truck off-road gehen können, wie beispielsweise in der Mongolei und bald in Kirgistan.

    14:30h:
    Lange Zeit hatten wir an der rechten Seite eine tolle Bergformation die in allen erdenklichen Farben zu bestaunen war. Das war ein ähnliches Farbenspiel wie in den „Rainbow Mountains“. Einfach nur schön! Um 15:00 sid wir wieder auf ca. 1.200 müN un bald am Ziel.

    17:00h:
    Wir sind zeitgleich mit 2 anderen Dragoman trucks im Hotel angekommen. Ein truck fährt weiter nach Kathmandu. Der dritte truck hat das Ziel Bangkok. Das Hotel war früher einmal die Russische Botschaft und hat definitiv bessere Zeiten gesehen. Die Hochhäuser der Han-Chinesen sind in bedrohlicher Nähe. In einigen Jahren wird auch diese alte Kulturgut leider der Abrissbirne zum Opfer gefallen sein. Wer das alte Kashgar sehen möchte, sollte sich beeilen. Die Han-Chinesen werden sich mit ihrer Hochhauskultur nicht aufhalten lassen.

    Text von Wolfgang
    ÖFFENTLICH
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  • Day91

    Animal market in Kashgar

    August 12 in China

    Text ....

    10.30h:
    Wir kalkulieren immer noch in Peking Zeit, obwohl wir bereits die erste offizielle Zeitverschiebung haben. Die lokale Bevölkerung spricht Chinesisch nur als Zweitsprache, was die Kommunikation selbst für LJ schwierig macht. Die Gesichtszüge der Menschen weisen auch nicht mehr darauf hin, das wir immer noch in China sind. Um 10:30 (Peking Zeit) fahren wir im truck zum Markt. Dieser “animal market” soll der größte in ganz Zentralasien sein. Deshalb widme ich dem einen eigenen Footprint.

    13:00h:
    Der “animal market” war wirklich sensationell und eines der großen Highlights unserer ganzen Reise. Hier hört China auf und der Orient beginnt.

    Text von Wolfgang
    ÖFFENTLICH
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  • Day92

    Shipton's Arch

    August 13 in China

    Text ....

    “Shipton's Arch” ist weltweit der größte Naturbogen. Das komplette “Empire State Building” würde da reinpassen. Die Wanderung auf eine Höhe von etwa 2.900 müN war ein weiteres Highlight auf unserer Reise. Eine unglaublich tolle Bergwelt gibt es zusätzlich zu bestaunen. Am Horizont in Richtung Kirgisistan schneebedeckte Berge, die vermutlich um die 5.000 m hoch sind sorgen für ein gigantisches Hintergrundpanorama. Keine weiteren ausländischen Touristen und nur wenige chinesische Touristen haben erneut gezeigt, daß wir uns weit von den klassischen Reiserouten des Welttourismus entfernt haben. Für mich war das Panorama eines der schönsten, was ich bisher weltweit gesehen habe.

    Text von Wolfgang
    ÖFFENTLICH
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You might also know this place by the following names:

Xinjiang Uygur Zizhiqu, Xinjiang, Région autonome de Xinjiang, Xinjiang Uyghur Zizhiqu, 新疆

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