Colombia
Departamento de Bolívar

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Top 10 Travel Destinations Departamento de Bolívar
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Travelers at this place
    • Day61

      🇨🇴 Cartagena & Isla Rosario

      December 2, 2021 in Colombia ⋅ ⛅ 31 °C

      Cartagena ist eine wunderschöne, bunte und belebte Kolonialstadt in Kolumbien. Schon beim Verlassen der „Quest“ haben wir jedoch gemerkt, dass der Boden und alles um uns herum noch ziemlich wackelt. Wir wurden also erstmal „seasick“ an Land und haben uns schnellstmöglich ins Hostel begeben. Die erste Nacht war dann immernoch total verrückt und sehr wacklig 😅
      Am nächsten Tag konnten wir dann erst richtig realisieren, dass wir uns jetzt in Kolumbien befinden! In Cartagena haben wir bei einer „Free Walking Tour“ mitgemacht, um mehr über die Geschichte zu erfahren und die schönen historischen Gebäude der Stadt zu sehen. Den nächsten Abend haben wir mit einem Pärchen aus den USA und Dänemark verbracht, die mit uns auf der Quest nach Kolumbien gesegelt sind. Wir vermissen Catherine und Claus jetzt schon 😢 Die beiden bereisen mit ihrem Van die Welt und wir hoffen natürlich sehr, dass Stuttgart eines Tages eines ihrer Ziele ist 🙂
      Zusammen mit einer anderen Deutschen, die wir in unserem Hostel kennengelernt haben (witzigerweise aus Tamm) sind wir dann für 3 Tage auf die Isla Rosario gefahren.
      Allerdings mussten wir uns hier sehr viel mit der Weiterreise, dem noch nicht gebuchten Heimflug und etlichen Corona Regeln (für Ecuador & die Galapagos Inseln) auseinandersetzen. Reisen in Corona Zeiten ist leider wirklich nicht einfach! Unser eigentlicher Plan die letzten Tage unserer Reise auf den Galapagos Inseln zu verbringen, mussten wir traurigerweise über Bord schmeißen und so die letzten beiden Wochen neu planen. Unser Ziel war und ist es natürlich weiterhin pünktlich an Weihnachten endlich unsere Familien und Freunde wieder zu sehen ❤️ Daher gehen wir kein Risiko mehr ein und wählen den einfachsten und sichersten Weg! Wir verreisen ja nicht das letzte Mal 😜
      Weiter gehts jetzt aber erstmal mit dem Flugzeug von Cartagena in die auf 2650 Metern gelegene Hauptstadt Kolumbiens, Bogota!
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      Traveler

      Wunderschöne Nachrichten 😍 freue mich so sehr auf dich ♥️

      12/9/21Reply
      Traveler

      Sehr schöne Motive, tolle Farben. Genießt das noch, zuhause überwiegen seit Wochen unterschiedliche Grautöne 😊

      12/9/21Reply
       
    • Day19

      Cartagena

      December 6, 2021 in Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

      Die Reise nach Cartagena ging schon chaotisch los und hörte noch viel chaotischer auf...
      Am Flughafen in Medellín angekommen durffe ich erstmal eine Stunde lang diskutieren, da die Fluggesellschaft der Meinung war ich hätte kein Ticket gekauft, obwohl ich ihnen den Beleg und die Buchungsbestätigung vorgezeigt habe. Trotzdem durfte ich nochmal 40€ Strafe zahlen da ich angeblich kein Extragepäck dazu gebucht habe, obwohl ich auch dafür einen Nachweis hatte...
      Naja, da haben sie den "Gringo" ganz schön abgezockt und zusätzlich habe ich durch das Diskutieren fast meinen Flug verpasst. Trotzallerdem war der Flug deutlich angenehmer als eine 19 h Busfahrt. In Cartagena angekommen bekam ich bei gefühlten 50 Grad erstmal fast einen Hitzschlag. Wobei ich dieses Wetter echt mega liebe !!!
      Cartagena ist mit ihren wunderschönen bunten Gassen, den Recht ansehnlichen Stadtstrand und das gute Nachtleben echt eine Reise wert gewesen!
      Was im chaotischen Ende passiert erfahrt ihr im nächsten Post 😅
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    • Day20

      Cartagena 2/2

      December 7, 2021 in Colombia ⋅ ⛅ 31 °C

      Typisch Dominik...
      Ich habe eine Bootstour zu den Isletas Rosario gebucht. Nach einer guten Stunde Bootsfahrt machten wir einen kurzen Stopp um das Essen für die Weiterfahrt abzuholen, da ich direkt am Ausgang saß und dachte, das dies der erste Stopp zum Baden war, stieg ich direkt aus und wartete am Strand auf die anderen. Nur leider kamen die nicht sondern fuhren fröhlich weiter zu den Inseln. Ich wurde vergessen...
      Nach dem ich mich kurz ärgerte, saß ich lachend am wunderschönen Strand von Baru und machte mich über mich selbst witzig. Statt traumhafte Inseln und schnorcheln, brutzelte ich den ganzen Tag in der Sonne, las mein Buch und ging am Strand spazieren um zu schauen welcher frischgepresste Saft denn nun wirklich am besten schmeckte. Da ich wusste, das das Boot am Ende des Tages zum Essen wieder an den Strand zurück fährt, wartete ich an den Punkt wo ich ausgestiegen bin um mit der Gruppe zusammen zu essen.
      Kurzfassung in Stichpunkten: ⬇️
      • Ich schlief ein und wachte auf als das Boot wieder losfahren wollte
      • habe mein Essen verschlafen
      • als ich endlich wieder im Boot war ist der Motor kaputt gegangen
      • warteten 3 h auf einen Bus
      • 5 min Busfahrt und ein Reifen ist geplatzt
      • warteten auf den nächsten Bus
      • nächster Bus hatte Probleme mit den Motor
      • warteten auf den nächsten Bus
      Das einzigst gute war an den ganzen Warten, dass ich eine mega nette kolumbianische Familie kennenlernte mit denen ich den ganzen Abend über geschnackt habe...

      Trotz den ganzen Strapazen fand ich den Tag mega, da ich mich endlich Mal schön ausruhen konnte...
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      Traveler

      Ich kann nicht mehr vor lachen 😅🤣

      12/9/21Reply
      Traveler

      😂🤣😂🤣

      12/9/21Reply
      Traveler

      Es wird nicht langweilig...

      12/9/21Reply
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    • Day74

      Cartagena: die Lage mal auschecken

      December 23, 2021 in Colombia ⋅ ☀️ 28 °C

      Ich war sehr froh in Cartagena angekommen zu sein und bin gestern direkt ins Bett gefallen. In der früh wurde ich dann von Odin geweckt. Ein kleiner Boxer und ja.. nicht mein Fall von Hund.. also gar nicht. Schlafen war dann nicht mehr.

      In der Früh hab ich dann Nicolas und die kleine Mar kennengelernt. Sie waren grad auf dem Weg in die Arbeit und in den Kindergarten. Also wirklich alle drei mega nett und Carolina kennt mich ja schon seitdem ich 8 Jahre alt war. Familyfeeling tut sehr gut auf der anderen Seite der Welt.

      Ich hab den ganzen Vormittag dann mit der Mama telefoniert und wir haben gemeinsam meinen neuen Backpack gepackt. Da steckt jetzt eine Menge an Arbeit drin, wenn ich überleg wie lange ich damals gebraucht habe die ganzen Sachen zu besorgen (Reiseapotheke, Kleidung und die sonstigen Gadgets, usw.)
      Ich hab mir einen Großteil der gestohlenen Sachen neu beschaffen, bis auf Elektronik und paar Kleidungssachen. Aber ich hab die gleiche Kamera wieder onboard, hab die nämlich für ein guten Preis auf eBay gefunden:)

      Mittags ist dann Nicolas früher von der Arbeit heim und wir sind nach Cartagena gefahren. Heute sehe ich die Stadt das erste Mal bei Tag und sie ist wirklich toll! Sie ist die einzige Stadt auf der Welt, die einen Berg und einen Strand hat. Und auch die Skyline und die Kulisse mit dem Meer ist Wahnsinn. Cartagena hat auch Schattenseiten wegen der hohen Armut aber dazu erzähl ich was die nächsten Tage.

      Nicolas und ich sind auf jeden Fall zum Segelboot gefahren und ich dachte ja des wird halt ein normalgroßes sein.. irgendwann am Steg sind wir dann an wirklich sehr großen und luxuriösen Booten vorbeigegangen und auf einmal sagt Nicolas: "Here we go. Welcome on Board!" und zeigt auf ein wirklich tolles großes Segelboot. 16 Meter lang mit Küche, 3 Schalfzimmern, Wohnzimmer, zwei Bädern, usw.

      Es ist ein Royce Royce unter den Segelbooten und Nicolas meint er hat es erst dieses Jahr günstig gekauft und schon jede Menge Zeit und Geld reingesteckt weil nämlich das komplette Interior ersetzt werden musste. Aber tolles Boot! Da kommen noch mehr Bilder dazu und Neujahr verbringen wir wrsl auf einer Insel, wo wir mim Boot hinfahren ^^

      Danach haben Nicolas und ich Carolina von der Arbeit abgeholt und uns durch den Stadtverkehr gekämpft. Wir haben uns dann aufgeteilt und Carolina und ich sind zu einem Clubhaus auf der anderen Seite der Stadt gefahren, wo wir Mar abgeholt haben. Da hab ich die Eltern und Schwester von Carolina kennengelernt und ihre Kinder.

      Dieses Clubhaus ist nicht öffentlich und ist nur für Leute aus der Navy und deren Familien zugänglich. Der Vater von Carolina war anscheinend einige Zeit bei der Navy und deswegen konnten wir die Schranken passieren. Dort sind wir dann bis spät in den Abend geblieben und es gab eine Kinderweihnachtsvorstellung mit einem Weihnachtsmann auf der Freilichtbühne. Viele kleine Kinder sind zwischen den ganzen Tischen unterwegs gewesen und in Kombination mit diesem schreienden Weihnachtsschreihals auf der Bühne war das auf Dauer echt anstrengend.

      Deswegen sind wir nach 2h auch geflohen und sind Richtung nach Hause. Der Verkehr an der Promenade ist wirklich Wahnsinn und wir haben ewig gebraucht. Ich bin manchmal echt froh um das deutsche Verkehrsnetz, weil egal wie nervig der Stau im Stadtverkehr ist, nach spätestens 20-30 Minuten hast du ihn hinter dir und es geht weiter. Nicht in Zentral- oder Südamerika..

      Wir haben uns dann noch was zum Essen geholt und haben zuhause dann gegessen. Ich bin ins Bett und kann heut im Zimmer von Mar schlafen, weg vom nervigen Odin in der Früh hehe. Und es gibt ne Klimaanlage, die echt wichtig ist. Es geht auch ohne aber mit 36°C am Tag und immer noch 30°C in der Nacht tut das gut.

      Morgen kommt die Paula und ist beim schreiben dieses Footprints schon unterwegs:) freu mich sehr!
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      Traveler

      Dein neuer Freund Odin🐕😂

      12/24/21Reply
       
    • Day75

      Das vermutlich beste Weihnachts🎁jemals!

      December 24, 2021 in Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

      Hier meldet sich mal wieder der Leo und ich darf jetzt drei Footprints nachholen. Es ist richtig viel passiert die letzten Tage und seitdem Paula hier in Cartagena angekommen ist, haben wir schon viel unternommen und gesehen wie Segeln usw. Aber das erzählen wir in den nächsten Tagen. Paula schaut mir nämlich jetzt beim Schreiben ein wenig über die Schultern:)

      Erstmal ging der Tag ja ohne Paula los und es war ja auch der 24. Dezember und man kanns kaum glauben, aber ich war immer noch nicht in Weihnachtsstimmung. Wir haben in der Wohnung eine kleine Plastiktanne und schöne Sachen zum Anziehen fürs Weihnachtsfest hab ich auch noch nicht. Und so sind wir gegen 12 Uhr zum Weihnachtsessen von der Family von Nicolas Großeltern gefahren - ich mit einem billigen weißen T-Shirt und den zerstruppelten Haaren.

      In Kolumbien wird Weihnachten natürlich anders gefeiert als in Deutschland. Man feiert hier nicht abends, sondern trifft sich mittags mit der Familie und isst zusammen. Carolina, Mar und ich sind dort angekommen und vor einem großen Hochhaus gestanden. Nicolas war nämlich erkältet und ist deswegen lieber Zuhause geblieben.

      Die Großeltern von Nicolas wohnen in einem Hochhaus in einer der besten Stadtviertel von Cartagena. Wir sind aus dem Fahrstuhl raus und ich hab mich erstmal gewundert wo die anderen Wohnungstüren sind, aber nein da war nur die Eine. Die Familie vom Nicolas hat ein bisschen viel Geld und deswegen gehört ihnen das komplette Stockwerk! Eine wahnsinnig tolle und große Wohnung! Auf allen Seiten kann man den Ausblick genießen und es gib einen riesigen Balkon. Und die Familie hat ganz nebenbei übrigens noch eine eigene Insel usw. Also Geld ist vorhanden und das ganze Weihnachtsfest war auch schon upperclass.

      Ich wurde herzlichst willkommen geheißen und habe erstmal alle kennengelernt. Die zwei Brüder von Nicolas haben auch alle in den letzten Jahren Kinder bekommen und so war das heute auch ein dementsprechend lebenslustiges und lautes Ambiente zu Weihnachten. Der Opa ist schon 84 Jahre alt und es waren noch Mutter und Tante da und die Frauen von den Brüdern usw. Also insgesamt eine Gruppe von so 12 Leuten. Ich bin mit meinem weißen T-Shirt ein wenig herausgestochen weil alle anderen rote Weihnachtskleidung anhatten, um vermutlich die Stimmung bei strahlenden Sonnenschein und 36°C, wenigestens ein bisschen in Richtung Weihnachten deuten zu lassen.

      An der großen Tafel hatte man dann Ausblick auf die Bucht von Cartagena und dazu gabs zim Essen Arroz Coco (Reis mit Kokusnuss), einen tollen Salat und Fleischfilets. Gekocht wurde von zwei Farbigen Hausmädchen, die sich während des Essens um wirklich alles gekümmert haben wie aufdecken, Essen nachbringen usw.

      Beim Weihnachtsessen hab ich dann versucht in die Gespräche reinzuhorchen, aber (Zitat Schuh des Manitu) "die sprechen hier nen ganz fiesen Dialekt!" Des ist wie in Deutschland mit den verschiedenen regionalen Unterschieden bei der Sprache und so ist es in Cartagena so, dass man sehr schnell spricht und anders stark betont. Paar umgangssprachliche Ausdrücke hat mir dann der eine Bruder beigebracht: Que coolo es und que hobo es^^

      Danach stand die Bescherung an und es gab wirklich viele Geschenke für die ganzen kleinen Kindern. Mit lautem Geschrei wird jedes Kind angefeuert und sobald die letzte Hülle vom Geschenkpapier gefallen ist, schreiht jeder WOOOW! Also wirklich sehr sehr laut aber amüsant! Ich hab mich zu der Zeit kurz verzogen und kurz mit daheim telefoniert und Frohe Weihnachten gewünscht. Ich bin selber noch in Stimmung und das werde ich vermutlich erst sein, sobald ich Paula heute Abend in den Armen habe. Ich hab auf sie gewartet:)

      Überraschend haben Paula und ich dann auch ein Geschenk zum Auspacken bekommen:) Zwar nur Pralinen aber die Geste war sehr schön und Paula darf ihre Schachtel dann heut Abend aufmachen.

      Gegen 16 Uhr gings dann heim und langsam war ich aufgeregt. In zwei Stunden landet Paula in Cartagena! Wir haben zwischendrin kurz geschrieben gehabt weil ihr Flug anscheinend Verspätung hatte aber es sollte alles klappen. Da war sie grad in Bogota zum Zwischendlanden. Ich hab mich echt auf alles vorbereitet weil bei meinem 11h Flug nach Cancun war ich schon fertig und Paula ist insgesamt 17h unterwegs, mit zwei Backpacks und einem Handgepäck.

      Carolina und ich sind dann ausgerückt und ich bin dann in der Stadt früher aus dem Auto rausgesprungen weil so viel Verkehr war. Und dann steh ich da vor dem Ausgang beim Flughafen und warte darauf dass Paula auftaucht. Und es kam immer wieder eine Scharr an Menschen raus, vollbeladen mit Koffern aber Paula war nicht dabei. Nach sehr sehr langen 30 Minuten hatte ich langsam echt ein komisches Gefühl und hab mir schon gedacht was den schief gelaufen sein kann... falscher Flughafen, Gepäckstück verloren oder was weiß ich.. Ich hatte auch kein Internet um mich zu melden und die einzige Sicherheit die ich hatte war, dass noch andere Leite auf Jemanden aus Bogota gewartet haben und ich sie gefragt habe.

      Nach 45 min Warten, hab ich mir dann wirklich gedacht wo sie steckt und mir einen Hotspot organisiert und genau in dem Moment wo er aktiv war, erscheint ein Anruf von Paula!

      Ein Stück weiter vorne hab ich sie dann plötzlich gesehen und kurz ist der wieder dieser Moment der Surrealität durch den Kopf geschossen aber alles bestens gelaufen und so sind wir dann an diesem Abend des 24. mit Carolina sehr glücklich nach Hause gefahren. Wir haben dann Gastgeschenke übergeben und Plätzchen gegessen. Zicke zacke Hühnerkacke ist bei der Mar und auch bei Carolina und Nicolas sehr gut angekommen und so haben wir gleich eine erste Partie gespielt. Todmüde ging der Abend dann zu Ende. Frohe Weihnachten an alle!
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      Traveler

      Also, wie ich lese, ist alles sowas v super, wie man es nicht besser haben könnte .... tja, wenn’s Geld keine Rolle spielt, ist so Manches Unmögliche machbar....Du bist offensichtlich i d ‚besseren Kreise‘ geraten - und da wird einem der krasse Gegensatz zwischen arm u reich i diesen Ländern mehr als deutlich vor Augen geführt! Genieße diese Zeit!

      12/28/21Reply
      Traveler

      Weinachten mal so ganz anders- aber vom Feinsten u mit Paula kam sicher keine Heimweh auf!? .... Du schreibst, dass ein ganz großer Teil Deines Schadens abgedeckt ist ..... da hast Du unglaubliches Glück gehabt u Du kannst unbekümmert weiterreisen....

      12/28/21Reply
      Traveler

      Jetzt wünsche ich Dir noch nen guten Start ins neue Jahr, Grüße an Paula u Deine Gastfamilie, bleib gesund u weiter vorsichtig!!!

      12/28/21Reply
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    • Day80

      Scary Castle, beauitful view!

      December 29, 2021 in Colombia ⋅ ⛅ 25 °C

      Heute morgen gings für uns früh los. Gleich mit Carolina und Nicolas sind wir aufgestanden und waren pünktlich um 7 Uhr abfahrtbereit. Nicolas wollte uns nämlich heute die Burg San Felipe zeigen, die sich mitten in Cartagena befindet und damals die Stadt vor Eindringlingen verteidigt hat. Carolina musste leider arbeiten, aber die kleine Mar ist mitgekommen:)

      Wir haben dann dort beim Eingang die Nanny von Mar getroffen, die dann den Vormittag mit bei uns dabei war. Bisschen merkwürdig weil sie einfarbige Dienstkleidung getragen hat und was ungefähr wie ein Aushängeschild für: "hallo ich gehör nur halb dazu, denn ich bin ein Dienstmädchen." rumgelaufen ist.

      Wenn man die Burg von unten betrachtet, erinnern die Mauern und die großen Gesteinsaufschichtungen an einen Mix aus Pyramiden und Burgen aus dem Mittelalter, wie wir sie aus Europa kennen. Alles wirkt nicht geometrisch und vogelwild gebaut. Verschiedene Steigungen an der Mauer, kleine und große Plätze und ein verzweigtes Labyrintsystem aus Gängen im Innern der Burg, sollte Angreifer verwirren und immer wieder in eine Falle locken.

      Es sind Stolperfurchen im Boden oder versteckte Aussparungen in den Gängen gebaut worden, wo bei einem Angriff von Feinden und einer drohenen Eroberung der Festung, versteckte Ritter nur darauf gelauert haben, jemanden hinterrücks und überraschend abzustechen.

      Beeindruckend ist es allemal und der Blick auf die Stadt ist toll. Man hat in jede Richtung einen guten Blick. Und auch aufs offene Meer. Falls sich Piratenschiffe oder eine feindliche Flotte näherte, wurde sofort über ein Tunnelsystem in die Altstadt, der Alarm ausgerufen. Leider hab ich heute nicht so gut aufgepasst und kann nicht mehr über die Burg erzählen.

      Im Anschluss sind wir fünf gleich weiter zum großem Berg in Cartagena: der La Popa, wo man wirklich einem hervorragenden Blick auf die Stadt hat. Auf der einen Seite sieht man die Bucht mit den vielen Hochhäusern, auf einer Seite die Altstadt von Cartagena und auf der Rückseite das "Wahre Cartagena", so hat es Nicolas beschrieben. Soweit das Auge reicht arme Stadtviertel mit keinerlei hohen Gebäuden oder einem Ansatz von Wohlstand. Es gibt wirklich viel Armut hier und das war uns selber nicht bewusst, wie Präsenz und groß das Problem trotzdem ist in Cartagena. Diese arme Stadtbild wird in den ganzen Google Bildern und Werbungen von Cartagena normalerweise ausradiert.

      Nach ein paar Bildern und dem kleinen Museum gings für uns wieder in Richtung Stadt und auf die Suche nach Frittos. Frittos sind eine kolumbianische Spezialität und sind gefüllte Teigtaschen mit Käse, Ei, Fleisch, usw. Wir hatten dann zweimal vegetarisch weil ich natürlich mit der Paula wenn möglich mitziehen will mit einer fleischfreien Ernährung. Schmecken super, aber sind fettig und machen schnell satt. Sowas kannst nicht jeden Tag essen.

      Danach waren Paula und ich wieder vogelfrei. Mar ist mit ihrer Nanny abgedüst und Nicolas musste arbeiten. Bei Nicolas ist das etwas einfacher weil er selbstständig ist.

      Paula und ich sind dann mit einem herbeigewunkenen Taxi zur Altstadt und wollten uns diese heute mal am Tag anschauen. Und ja tatsächlich ganz anders! Die Plätze sind viel leerer und die Sonne erleuchtet die Häuserfassaden in schöne bunten Farben. Holzbalkone und schöne Geländer aus Stein zieren jede Gasse!

      Wir waren dann auch noch in ein paar kleinen Läden fündig und sind nach einem leckeren Eis dann, der stehenden Hitze der Stadt entflohen und mit einem Uber Richtung Residenz.

      Gegen Sonnenuntergang gings nochmal in den Pool und ich hab mich jetzt Paulas Schwimmkünsten angenommen. Da wird jetzt Technik gelernt und geübt^^
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    • Day82

      ¡Feliz Año Nuevo aus der Karibik!

      December 31, 2021 in Colombia ⋅ ⛅ 25 °C

      Heute Morgen ging der Wecker um 6 Uhr und die ganze Wohnung war auf Trap. Duschen, frühstücken, fertig packen und zack um 7 Uhr sind wir im vollgeladenen Auto gesessen. Im Auto hab ich dann mal kurz Zeit gehabt und hab den Footprint von gestern geschrieben. Irgendwie hab ich seit Paula da ist noch weniger Zeit, oder es fallen derzeit einfach die Busfahrten oder freien Minuten unterwegs weg, wo ich normalerweise die Footprints schreibe.

      Beim Segelboot angekommen musste erstmal alles aufs Boot gebracht werden und das war eine ganz schöne Menge! Hinzu kamen noch 5 Packungen Eiswürfel und Equipment von Gorgia und und und. Ich durfte natürlich als junger Hüpfer alles an Bord tragen und Paula hat dann mit Carolina alles unter Deck verräumt. Mit der brennenden Sonne war mein T-Shirt dann auch relativ schnell klitschnass und hab mich erstmal ausruhen müssen.

      Leicht verzögert sind wir dann irgendwann losgekommen und aus dem Hafen von Cartagena getuckert. Mit an Board waren jetzt Carolina, Nicolas und Mar mit Odin, Gorgio und wir zwei. Paula und ich haben uns dann auf die Puffs gesetzt und die Fahrt einfach genossen. Nach Boca Chica wurden dann auch die Segel gehisst und mit einem guten Tempo gings los zu den Rosario Islands. Wir haben Gorgio näher kennengelernt und er hat uns von Santa Marta und von seiner Frau in Bogota und vielen weiteren Reisegeschichten von ihm erzählt. Am Anfang hat er einen eher unpassenden Kommentar in Bezug auf Paula gedroppt, aber tatsächlich sollte es der Einzige bleiben auf unserem Trip. Ist ein netter Kerl.

      Nach 2-3 Stunden haben wir dann die Bucht erreicht und wir waren beide einfach nur baff... Wir sind an einer wunderschönen Insel mit einer Grotte und viel Grün vorbeigesegelt und danach durch eine Schneise zwischen dem ganzen Grün hindurch in die Bucht. Das Wasser türkis und das Feeling der Karibik so präsent wie nie... Wir beide haben sowas noch nie zuvor gesehen. Ein Stückchen gings noch weiter und haben schließlich in sicheren Entfernung vor einem großen Haus den Anker geworfen. Badehose und Bikini an und ab ins Wasser!

      Alle sind reingehüpft und gemeinsam sind wir mit einem Coronabier in der Hand im Meer getrieben. Das Wasser ist so salzig und warm, dass man einen noch stärkeren Auftrieb hat als sonst im Meerwasser. Des war im Nachhinein, wo ich jetzt grad schreibe, schon sehr sehr schön. Ohne Sorgen und nix sich treiben lassen. Ich hab mich zwischendrin immer mit dem Hochklettern der Schiffsreeling gechallanged, um einen kürzeren Weg zu haben und schneller wieder am Absprungbrett zu haben. Ich wollte nämlich Backflips weiter üben! Und es wird besser.

      Als Nachmittagssnack gabs dann von Gorgio Kartöffelchen mit Wurst, was wir dann gemeinsam oben auf Deck gegessen haben. Als Sonnenschutz haben wir schon auf der Hinfahrt ein blaues Sonnentuch aufgehängt, weil die Sonne ist echt sehr stark.

      Was wir den ganzen Tag gemacht haben..? - Gar nichts! Wir liegen überall am Boot verteilt umernand und genießen die Sonnenstrahlen. Als bei uns 18 Uhr war, war bei euch in Deutschland gerade Mitternacht und 2022 hat begonnen! Ein ganz kurzes Lebenszeichen an ein zwei Gruppen und das wars auch schon! Generell hab ich Whatsapp die letzte Woche kaum angefasst und ich lebe derzeit wirklich fernab von Online sein.

      Nach dem Sonnenuntergang haben Paula und ich am Deck die Sterne beobachtet und gegen 10 Uhr hat uns dann Gorgio zum feierlichen Essen nach unten gebeten. Vorspeise war ein Schrimpsalatat, der wirklich vorzüglich war. Da kommen die italienische Kochkünste raus. Die Hauptspeise waren dann besondere Nudeln mit Meeresfrüchten und für Paula gabs die Nudeln einfach vegetarisch. Den ganzen Tag über gibt es schon italienischen Prosecco und die 2-3 Gläser beim Essen haben wir dann doch relativ stark gemerkt.

      Die Zeit bis Mitternacht ging schnell vorbei und dann um 12 Uhr haben wir aufs Neue Jahr angestoßen. Paula und ich haben uns zwölf Weintrauben geteilt, weil das Glück bringen soll und dann gings tatsächlich schnell ins Bett. Waren beide fertig und müde von der Sonne und dem Wasser.

      ¡Feliz Año Nuevo!
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    • Day83

      01. Januar 2022

      January 1 in Colombia ⋅ ☀️ 30 °C

      Alle haben lange geschlafen heute Nacht, obwohl es in der Früh schon schnell warm wird. Wir haben erstmal schön gebrunched. Müsli mit Bananen, getoastetes Brot und dem Johannesbeergelee von daheim und davor als Starter Rührei. Natürlich waren alle begeistert von der Marmelade und so auch Gorgio und Carolina. Kompliment an die Köche: @papa und @balthasar!

      Danach sind Paula und ich ins Wasser und haben uns mit Schwimmnudeln treiben lassen.

      Mittag haben wir mit einem 2 Stunden Nap verschlafen und als wir aufgewacht sind, sind wir mit dem ganzen Segelboot zu einem kleinen versteckten Strand gefahren. Die letzten 100m mussten wir Schwimmen und als wir das Ufer erreicht hatten, hat man den 10 Meter breiten Strand überquert und auf der anderen Seite war dann Karibik pur! Also mehr geht warscheinlich nicht. Hier laufen viele Einheimische rum und es ist auch ein beliebter Strand für Insider. Immer wieder fahren Motorboote zu und ab.

      Wir haben uns einfach in die Wellen gelegt und entspannt. Paula und ich spielen mit Mar immer irgendwelche Spielchen im Wasser und so geht der Tag langsam zu Ende.

      Einen kleinen Schrecken hat uns noch ein Kolumbianer mit seinem "Kayak" eingeflößt, weil er zu unserem abgesperrten Segelboot hingepaddelt ist und zuerst aufs Boot steigen wollte. Nicolas und ich waren schon in Schwimmsprintlaune und ich hab die Hälfte der Strecke mit Kraul schnell hinter mir gehabt. Aber: falscher Alarm. Der Typ ist wieder weg gepaddelt und wir auch wieder entspannt zu den anderen zurück.

      Der Sonnenuntergang war mega schön und ich bin stolz auf die Paula, dass sie sich getraut hat das alles durchs offene Wasser zu schwimmen. Ist nicht so ihr Ding normalerweise und meins wars früher auch nicht.. Noch dazu hab ich zu den Ufer und dem Grün immer die Lagune in Mexico im Kopf, wo überall Krokodile zwischen den Ästen versteckt waren.. Zurück am Boot hab ich noch paar Backflips geübt und Paula meint man sieht Verbesseung^^

      Zwei rumtreibende Plastikflaschen hab ich dann noch aus dem.Wasser gefischt und wirlich nen cooles Gefühl. Macht Spaß so einen schönen Ort sauber zu halten.

      Abgeduscht von Mar an der Draußendusche gings dann wieder an Board und ein wunderschöner Tag geht zu Ende! Zu Abend hat Nicolas Pasta mit Bolognese gekocht und für Paula gabs dazu grünes Pesto. Mit 2 Grenadinen haben Paula und ich noch auf Deck unter dem Sternenhimmel gelegen und sind dann früh schlafen gegangen.
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      Traveler

      saucool so ein 1.1.🌴🏝⛵freue mich schon auf die weiteren Karibik-Fotos

      1/7/22Reply
      Traveler

      Das klingt ja toll . Karibik Also auch schon abgehakt

      1/11/22Reply
       
    • Day84

      Privatstrand: Paula und Leo mittendrin!

      January 2 in Colombia ⋅ ⛅ 28 °C

      Die Nacht war ein wenig härter - im Wahrsten Sinne des Wortes.. Wir haben kein richtiges Kopfkissen und die Matratze ist auch nicht super premium Also bestimmt paar mal aufgewacht aber egal. Paula und ich haben uns ein Müsli mit Früchten gezaubert und es wieder draußen am Deck gegönnt. Nach einer kurzer Beleidigkeitsphase meinerseits gegenüber Odin, hat sich dann wieder vieles geklärt und wir haben uns fertig gemacht. Nicolas hat uns nämlich spontan gesagt dass wir heute nicht zu dem Strand fahren, wo wir eigentlich ganz in der Füh hin wollten, sondern zu dem Privatstrand von der Family von Nicolas fahren!

      10 Minuten spärer wurden wir von einem Motorboot und dem Bruder von Nicolas abgeholt. Davor wurde noch das Segelboot abgesperrt und ich hab, keine Ahnung nach meinen Einbruchdiebstahl immer ein mulmiges Gefühl. Aber los geht's und so sind wir, nur mit Badesachen und Cappy ausgerüstet, los. Handys haben wir beim Boot gelassen und der Plan war einfach mal vollkommen zu relaxen.

      Die Sonne hat runtergeknallt auf dem offenen Wasser und die Kulisse war natürlich wie im Traum: ihr werdet es ja warscheinlich an den Bildern erkennen. Müsst ihr euch so vorstellen: eine karibische Bucht, überall haben anderen Yachten ihre Anker geworfen und Junge und Alte Menschen machen Party und am Ufer befinden sich malerisch teure und eindrucksvolle Villen. Hier kommst du nur hin wenn du ein eigenes Boot oder jemanden kennst, der eins hat, hin.

      Dann sind wir an der Insel angekommen und zu dem Strandabschnitt, der nur für uns war. Die Wellen klatschen ans Ufer, grüne Palmen und weißer Sand überall und vom Boot aus waren schon die Hängematten und der Rest von Nicolas Familie winkend zu erkennen. Mit dem Boot sind wir dann bis an den Strand gefahren und rausgesprungen und ich habe alle bekannten Gesichter von Weihnachten wieder erkannt. Diesmal kann ich aber Paula vorstellen:) Alle sind super drauf und es waren noch paar Freunde von der Familie dabei - und Gorgio, der unserer Meinung in dem ganzen Getümmel so aussah wie der vergessene Onkel ohne Kinder^^ sah witzig aus.

      Der Privatstrand hat eine Länge von so 200m und befindet sich auf einer komplett eigenen Insel, wo du mim Auto nicht selber hinkommst. Es gibt paar große Zelte, wo die "Köche" oder "Angestellten" bei unserer Ankunft schon fleißig am kochen und braten waren. Daneben stehen noch, von der Sonne geschützte Zelte und es laufen einige Inselhunde rum. Gefundeses Fressen für Paula aber natürlich auch für Odin^^ Odin hat den Tag über Spaß mit seinen Spielkameraden gehabt und Paula und ich haben uns, nachdem der Großteil der Männer noch vor dem Mittagessen mit dem Boot zum Angeln rausgefahren ist, in die Wellen gestürzt.

      Das Wasser ist - sorry für die Ausdrucksweise- pisswarm aber trotzdem eine Erfrischung bei den heißen Temperaturen. Der Boden ist größtenteils mit Seegras bedeckt aber man gewöhnt sich schnell daran und an manchen Stellen ist dann auch mal nur Sand. Ist immer abhängig vom Wetter und Wind der Vortage. Und Paula und ich sind ein wenig weiter raus und wenn wir unseren Blick auf den Strand richten, leben wir hier grad wirklich wie im Traum.

      Mit Mar und Carolina haben wir dann wieder ein paar Spielchen gespielt. Mar ist nämlich inzwischen ein wenig aufgetaut und möchte die ganze Zeit etwas mit uns machen. Sehr süß die Kleine. Paula und ich haben uns dann irgendwann in die große Hängematte gelegt. Wenn man die Beine aus der Matte hängt, kommen die Wellen bis zu den Füßen und so genießen wir es dort mit sehr guten Gesprächsthemen:)

      Irgendwann wurden wir zum Mittagessen gerufen und des kann man sich nicht geben, diesen Luxus den wir an dem Tag hatten. In der Zeltküche war offenes Buffet und es gab ganz traditionell kolombianisches Essen: ein umwerfend leckerer Kokusnussreis, frittierte Platanos (Kochbananen), Zwiebelsalat, und dazu frisch gefangener über dem offenen Feuer gebratener Fisch. Wir haben uns beide eine gute Portion aufgeladen und dann unter den Palmen mit der Family gegessen. Dazu kaltes Bier oder Cola und als dann kurz danach die anderen vom Fischen gekommen sind, hat Gorgio wieder seinen italienischen Prosecco ausgepackt. Kannst eigentlich nicht toppen.

      Mit vollen Bäuchen haben wir den frühen Nachmittag dann in der Hängematte oder im Meer verbracht. Aus dem Wasser sind wir dann irgendwann raus, weil obwohl wir uns mit Sonnencreme eingeschmiert haben, sind wir beide an paar Stellen verdächtig rot. Genauso rot wie warscheinlich der Krebs, die mich irgendwann in den großen Zeh gezwickt hat^^ ja paula es war doch nen Krebs btw;)

      Gegen 15 Uhr haben wir uns dann von allen verabschiedet und wurden zurück zum Segelboot gebracht. Ich bin im Boot ganz vorne gesessen mit Nicolas und jetzt am Nachmittag sind noch viel mehr Menschen hier in der Bucht und haben Spaß - mit viel zu lauter Musik auf ihren Yachten. Als wir an Bord waren, musste das Schiff wieder fahrtauglich gemacht werden und Paula und ich haben uns unter Deck nützlich gemacht und angefangen sauber zu machen und unsere Sachen zu packen. Und nicht zu vergessen eine Dusche zu nehmen.

      Das Segelboot hat allerdings bei der Ausfahrt aus der Bucht und dann auf hoher See ordentlich geschaukelt und so sind wir beide recht schnell auf Deck geflohen, weil uns beiden verdächtig schlecht geworden ist. Es hat schon ordentlich geschaukelt und als ich endlich fertig war, meine Sachen auch fertig gepackt zu haben, bin ich nach oben und hab mich an die Paula angelehnt. Kreuzchen sind gesetzt wenn wir ohne zu kotzen im Hafen ankommen. Aber so schlimm war es dann doch nicht und nach paar Minuten gings schon wieder besser. Und so saßen wir mit allen im Kreis auf den Bänken und der Trip hat uns an die Familie von Carolina und auch an Gorgio viel näher gebracht und wir verstehen uns alle prächtig!

      So gut dass Nicolas gesagt hat, dass Paula und ich ein Bild am Steuer vom Selboot machen sollen und so ist das Coverbilf von heute entstanden! Nur dass ich das Steuer ab diesem Zeitpunkt nicht mehr los gelassen habe und von Carolina erklärt bekommen hat, wie man navigiert und das große Steuerrad bewegen muss, um auf Kurs zu bleiben. Und es hat mega viel Spaß gemacht und ich wurde von de beiden gleich von Anfang an gelobt, dass ich den Kurs trotz den hohen Wellengang so präzise gehalten habe^^ Die Abendsonne hat von hinten in den Nacken gescheint, Paula saß neben mir und ich am Steuer durch die Karibik von nem 18 Meter Selboot. Ganz besonderer Moment.

      Nach 1-2 Stunden waren wir dann bei Boca Chica, der schmalen Einfahrt in die Bucht von Cartagena. Kurz davor hat man noch den atemberaubenden Übergang vom dunkelblauen Meerwasser und dem grünlichen Wasser von der Bucht von Cartagena erkennen können. In die Bucht fließt nämlich ein großer Fluss und deswegen ist das Wasser bei Cartagena ein weniger trüber, aber diese strikte Trennungslinie der beiden verschiedenfarbigen Wasserfarben ist der Wahnsinn.

      Und ja als wir die erste rote Boje gesehen haben, hat mir Carolina Anweisungen gegeben was ich machen soll, weil ich durfte nämlich das Segelboot in die Bucht navigieren! Man munkelt dass ichs drauf habe und in Deutschland jetzt vielleicht einen Segelschein machen muss ^^ ne aber Carolina und Nicolas habe echt gemeint, dass ich das überraschend gut mache und sie mir das Steuer jetzt zutrauen. Paula hingegen, die die ganze Zeit rechts von mir gesessen ist, war ein bisschen skeptisch... meiner Segelkünste gegenüber und ich meine sie hatte sogar Angst^^

      Auf jeden Falls bin ich mit einem großen Bogen an der ersten Boje vorbei und habe mich dann gleich rechts der grünen Bojen gehalten. Es funktioniert nämlich wie ein Korridor: wenn die Bojen rechts rot und die Bojen links grün sind, dann ist das die Einfahrt in der Bucht. Jedes Schiff teilt sich diese 150m breiten Korridor und da Cartagena ja auch zwei Häfen hat, müssen natürlich auch die richtig großen Verkehrsschiffe durch den gleichen Korridor. Und im Gegensatz zu so einem 300m langen Schiff, vollbeladen mit Containern usw., ist das Segelboot von uns natürlich eine Nusschale. Deswegen stets an den grünen Bojen halten und mit ausreichend Abstand zu den großen Brummern.

      Und so hab ich dann das Segelboot von Boje zu Boje in den Hafen von Cartagena manövriert! Die Stimmung an Bord war fenomenal gut und wir haben viel gelacht. Vorallem wurde sich über mein rotes Gesicht lustig gemacht und Carolina nennt mich jetzt Lobster oder Tomato.. wahnsinnig witzig. Und Paula hingegen hat in den letzten 8 Tagen so einen Tan, dass ich einpacken kann. Aber heute sind wir beide sogar ein bisschen rot. Wird hoffentlich nicht schlimmer, weil wir ab morgen schon im Dschungel mit Rucksäcken unterwegs sein wollen.

      Ich hab dann das Steuer abgegeben, als wir die Segel eingeholt haben. Danach haben Paula und ich uns aufs Deck gelegt und die Einfahrt bei Sonnenuntergang nach Cartagena genossen. Die warme und gelbe Sonnenstralen blitzen immer wieder zwischen den Hochhäusern hindurch und es war wirklich traumhaft. Beim Anlegen haben wir dann wieder geholfen und mussten uns dann zügig von allen verabschieden.. wir hatten heute noch eine 4 Stunden Busfahrt nach Santa Marta vor uns. Wir hatten schon alles für den Lost City Track gepackt gehabt und mussten nicht mehr heim davor. Also auf Wiedersehen Gorgio und auf Wiedersehen Carolina und Nicolas, obwohl wir sie in paar Tagen wieder sehen werden. War auch im Nachhinein ein sehr schönes Neujahr und alle sind auf dem Trip noch ein bisschen mehr aufgetaut.

      So und jetzt geht das Abendteuer für Paula und mich weiter: ab nach Santa Marta. Hostel war gebucht, Bus noch nicht und auch wie wir zum Busbahnhof kommen stand offen. Erstmal Geld abheben und dann mit einem Taxi zum Busbahnhof. Dann dort eine gute Agency finden, Ticket kaufen und warten bis der Bus um 20 Uhr abfährt. In der Wartezeit haben wir uns was zum Essen gesucht und im Terminal was leckeres Vegetarisches gefunden. Die Frijoles (Bohnen) waren so gut, dass wir uns sogar welche nachbestellt haben^^

      Und als wir dann endlich im Bus gessesen sind, konnte ich endlich entspannen und bisschen runterkommen. Es ist anders mit Paula zu reisen, weil ich die "Verantwortung" eben habe, aber auf gar keinen Fall anstrengender aber einfach anders und sehr schön.

      Im Bus wurden erstmal eingerissene Nägel und noch eine Verletzung am Finger verarztet und dann gingen die Lichter aus und Paula ist eingeschlafen. Keine Ahnung wie und auch keine Schlafposition passt, weil die Straßengegebenheiten wirlich besonders beschissen waren. Der Busfahrer hat anscheind das erste mal ein Schaltgetriebe bedient und die Schlaglöcher in der Straße lassen dich keine Minute ruhig schlafen. Ich hab Footprints der letzten Tage nachgeschrieben und nach 5,5 h Fahrt sind wir endlich in Santa Marta angekommen. Dann standen wir um 1:30 Uhr da und haben ein Taxi zum Hostel genommen. Im Hostel wurden wir dann freundlich aufgenommen und uns wurde gleiche unser Dorm gezeigt. Ich wollte nämlich Paula einmal die Erfahrung in einem Schlafssaal ermöglichen.

      Und das Hostel war echt klasse und sehr nobel würd ich mal sagen. Es gab große Betten und wir haben Handtücher bekommen. Paula hat noch eine Nachtdusche gehabt und zusammen sind wir dann eingeschlafen, gespannt auf den Tag morgen.
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    • Day87

      Wir entdecken La Ciudad Perdida!

      January 5 in Colombia ⋅ ☀️ 30 °C

      Die Nacht heute war frischer als die davor und wir mussten wieder früh raus. Aber wir und auch die ganze Gruppe war hyped und gespannt auf die verlorene Stadt. Also sind wir aus dem warmen Bett gekrochen und haben uns vorbereitet. Paula hatte immer noch ein wenig Bauchschmerzen und ich hab sie ein wenig länger schlafen lassen und das Equipment zusammengepackt, weil wir zur Stadt ja nur einen Jutebeutel mit Wasser, Kamera, Moskitospray und so weiter mitnehmen sollen. Gab sogar eine heiße Schokolade ans Bett:)

      Frühstücken und dann ab geht die Post. Nach 30 min mussten wir einen Flus überqueren und das haben wir mit einem Seilzug! Sehr geil und abenteuerlich! (siehe Video). Danach standen die 1.200 Treppenstufen an. Jede einzelne ist anders und ungleich. Da haben sich alle Squads der letzten Jahre beim Sport ausgezahlt. Nach 30 Minuten waren wir oben und oben gabs dann ein Highfive! We did it!

      Wir haben dann als Souvenir eine Art Reisepass für die Ciudad Perdida bekommen, wo mit einem Stempel unser Achievement festgehalten ist! Pedro und Juan haben uns dann nochmal Backgroundinfo zu der verlorenen Stadt und zu diesem besonderen Ort gegeben: 1972 wurde sie von zwei Familien zufällig entdeckt und über Jahre hinweg fast vollständig ausgeplündert und zerstört. Gold und andere wertvolle Gegenstände wurden gestohlen und dann in Santa Marta auf dem Schwarzmarkt verkauft. Ein riesiges Dilemma!

      Irgendwann haben noch mehr Menschen davon mitbekommen und es kamen sogar noch mehr Plünderer. Damals brauchte man durch den Dschungel zwischen 8-10 Tage bis zur verlorenen Stadt, wozu wir jetzt gerade einmal zwei Tagesmärsche gebraucht haben. Auf jeden Fall hat dann 2002 die Regierung Wind davon bekommen und ist sofort mit Militär und Archäologen angerückt und haben das Desaster entdeckt. 80% der Stadt waren zerstört..

      Die Hütten und Häuser sind eh schon seit Jahrhunderten verfallen und der Dschungel hatte sich die Stadt zurück geholt, aber noch gut zu erkennen sind die Stellen, wo sich die Hütten damals befanden und zwar die großen Steinkreise. Wenn ein Mensch damals gestorben ist, wurde er insgesamt zweimal beerdigt. Beim ersten Mal wurde der Körper mit Essen begraben und nach einiger Zeit hat man den Körper bzw. die Knochen wieder ausgebuddelt und erneuert an dem Platz vergraben, wo sich der tote Indigene am meisten aufgehalten hatte in seinem Leben. Das war meistens das Haus und dieses Haus musste dann von der Familie verlassen werden und sie durften erst wieder auf das Grundstück zurückkehren, sobald das Haus verfallen und eingebrochen ist. Dann wurde wieder neu gebaut und so sind oft mehrere Schichten von Häusern übereinander zu finden.

      Die Indigenen lebten übrigens von 700 n. Chr. bis zur Entdeckung der Küsten Südamerikas in der Stadt, also so ungefähr bis 1600. Danach flohen sie und hatten Angst vor den Eroberern und deren Gier nach Gold. Auch eingeschleppte Krankheiten aus Eruopa ließen sie zittern.

      Die Regierung hat das Potential hinter der Ciudad Perdida erkannt und haben mit einem Team von 100 Männern dann über 6 Jahre die Stadt wieder aufgebaut und repariert.

      Wir haben alle gespannt zugehört, während uns die Mücken nur so aufgefressen haben. Durchgehend versuchen wir mit Mückenspray dagegen anzukommen. Wir waren froh als wir dann losgingen und das 4km lange Stadtbild entdecken konnten. Des coole ist, das es wirklich keinerlei Absperrungen oder Restriktionen gibt und du überall hingehen oder alles anfassen kannst, was du magst. Wir haben den Weg durch die Stadt dann von hinten aufgerollt, weil wir so die ganzen anderen Gruppen aus den Weg gegangen sind und somit den Großteil der Stadt menschenleer gesehen haben. Smarte Guides unser Pedro und Juan!

      Und ja dann wurden wir auf diesem Bergkamm herumgeführt und wurden immer wieder mit Geschichten und Infos gefüttert. Alles wirklich sehr interessant aber ich werde jetzt nicht alles dazu preisgeben! Dafür muss man die Tour selber machen oder mich mal persönlich in Deutschland dazu ausquetschen;) Aber auf jeden Fall eindrucksvoll wie weitläufig das ganze ist!

      Irgendwann haben wir den Mainspot erreicht, wo Paulina uns für das Coverbild fotografiert hat. Da sind wirklich viele tolle Bilder entstanden, weil die Kulisse halt wirklich wahnsinn ist! Du stehst selber auf einer Plattform mit einem Steinkreis, hast dann im Vordergrund den Blick auf den Bergkamm, der ebenfalls mit lauter Steinkreisen bedeckt ist und dann im Hintergrund den Dschungel und das Panorama mit den Bergen. Also wirklich ein Moment zum festhalten.

      Wir haben oben dann ein bisschen freetime bekommen und zwei große Früchteplatten mit Snacks wurden uns vor die Nase gestellt. Die waren nach dem anstrengenden Aufstieg sehr sehr gut und wichtig! Paula und ich haben dann nochmal und nochmal Bilder von der Kulisse bekommen, aber diesmal wirklich ohne Menschen. Und ja dann gings langsam die restliche Strecke durch die Stadt. Früher waren übrigens alle Bäume abgeholzt aber der Dschungel holt sich bekanntlich sein Territorium sehr schnell zurück. Es wär bestimmt sehr interessant gewesen das ganze ohne Bäume und mit den Häusern von damals zu sehen. Aber man muss es sich eben vorstellen können.

      Wir sind dann noch an einer in Stein gemeiselte Karte vorbeigekommen, welches alle Flüsse und Gebirgsbäche im Tal und andere kleine Dörfer in der Gegend zeigt. Die Karte hat aber einen so großen Maßstab, dass 40 cm ungefähr 2 Tage marschieren durch den Dschungel bedeuten. Pedro erzählt und Juan übersetzt.

      Ich hab viel Bilder gemacht von diesen ganzen Eindrücken und auch viele von Paula und den Menschen bei uns aus der Gruppe. Vielleicht werd ich einen größeren Teil der Bilder dann in den Whatsappgruppen teilen. Hier auf Footprint kann ich pro Tag immer nur 12 Bilder auswählen.

      Ein witziges Bild hab ich geschossen, als die ganze Gruppe vollkommen fasziniert eine Ameisenstraße mit riesigen Ameisen beobachtet hat^^ Generell wurde bei uns immer viel nachgefragt und die Stimmung war stets gut und angewitzt. Also wir kamen alle super aus!

      Paula hatte währenddessen immer wieder mit Bauchweh zu kämpfen und mit der großen Anstrengung und der Sonne war das keine gute Kombi:/ Aber ich musste sie irgendwie wieder runter bekommen und auch Pedro und Juan haben gemerkt dass es Paula nicht so gut ging. Langsam haben wir uns dann an den Abstieg gewagt und haben die 1.200 Treppenstufen gut hinter uns gebracht. Danach stand wieder der Seilzug über den Fluss an und 30 min zurück zum Camp, wo unsere Backpacks auf uns warteten. Dort gabs dann auch Mittag und Paula wurde vollgass mit meiner Reiseapotheke versorgt. Globuli und Ibu versteht sich und hat auch für den Teil nach dem Mittagessen gut gehalten.

      3 Stunden mussten wir nämlich noch zum Camp zurücklegen und die Strecke wird happig. Also machbar aber nicht zu unterschätzen, weil wieder eine großer Anstieg dabei ist. Als wir vom Camp losgehen wollten, war ich ziemlich im Stress, weil wir Paula übers Mittagessen in die Hängematte gelegt haben und ich sie mit Cola, Decken und so weiter versorgt habe und nebenbei noch alle unsere Sachen packen musste. Also die ganzen Sachen die draußen getrocknet haben usw. Aber die anderen haben uns alle unterstützt und jeder war besorgt um Paula und hat Hilfe angeboten.

      Also wir dann los sind hat Juan Paulas Rucksack getragen und Pedro, Paula und ich sind als Schlusslicht gegangen und haben immer mal wieder Verschnaufspausen gemacht. Tatsächlich haben wir mehr Pausen gemacht aber einen Teil der Gruppe immer wieder eingeholt, weil obwohl es Paula nicht super ging, hatte sie immer ein gutes Tempo am Start:)

      Und so haben wir nach einer Stunde den Aufstieg gemeistert und waren wieder an dem Spot, wo wir am Tag zuvor die Ananas und Orangen bekommen haben! Hier gabs wieder eine Früchtestärkung und für Paula Cola und salzige Snacks. Es ging nämlich wieder besser aber wir haben an eine Magenverstimmung vllt wegen dem Wasser gedacht. Paula war die einzige, die direkt aus Europa hergekommen war und vielleicht ist der Magen irgendetwas aus dem Wasser einfach nicht gewöhnt. Deswegen gabs ab jetzt nur noch Wasser aus der Flasche und ich hab bei den Checkpoints immer kleine salzige Snacks organsiert, weil Paula kein Hauptmahlzeiten essen konnte. Irgendwie krieg ich sie schon durch!

      Der Restliche Weg war dann größtenteils bergab aber auf lehmigen Untergrund und du musst auf jeden Tritt schauen. Ich hab den Rucksack von Paula übernommen und gemeinsam mit Paulina, Wiel und Pedro haben wir dann die letzten 2 Stunden des Weges angegriffen. Viele gute Gespräche haben uns begleitet und Die Zeit verging wie im Flug!

      Endlich sind wir dann am Camp angekommen! Ich war pitschnass, weil ich Rucksack vorne und hinten hatte und da ich mit Wiel das letzt Stück ein bisschen den Mädels voraus waren, sind wir direkt in den Fluss gehüpft! Es ist das Camp, wo wir das Mittagessen am zweiten Tag hatten. Wir gehen nämlich übrigens die gleiche Strecke wieder zurück, also es ist keine Rundtour oder so. Du gehst den gleichen Weg wieder zurück den du gekommen bist und passierst auch die gleichen Camps. Ah jetzt kann ich auch kurz erzählen, warum der Preis für die Tour angebracht ist.

      Es ist wie gesagt alles was du brauchst included im Preis. Also Mahlzeiten, Unterkunft, Früchtestopps, Wasser, usw. Nur wenn du dir mal ein Bier oder eine Cola gönnst dann zahlst du halt umgerechnet 2€ dafür oder so. Es gibt mehrere verschieden Agencys, die die Tour anbieten aber dadurch, dass alle Guides ehemalige Bauern sind, halten sie über die Agencys über hinaus alle zusammen. Und wenn mal eine Gruppe Hilfe braucht bei irgendwas oder auch in der Küche, arbeiten die einzelnen Köche von allen Agencys zusammen und benutzen die gleiche Infrastruktur und so weiter. Auch das Wasser und die ganzen Sachen, die von den Mulas transportiert werden, werden von allen gleichermaßen genutzt. Und auch bei den Früchtespots bekommt jede Gruppe sofort von den Checkpoints die hergerichteten Früchteplatte für die Gruppen. Alles sehr harmonisch und man könnte meinen, dass es nur ein große Agency gibt, die dahinter steht.

      Auf dem Weg runter zum Wasser bin ich barfuß gewesen, weil ich mir oben schon alles bis auf Badehose ausgezogen habe. Und bei meinem Glück bin ich dann zack in einer Ameisenstraße dringestanden.. Und zack dieser Schmerz! Paar Riesenameisen haben mich in den Fuß gebissen und es hat wirklich ultra weh getan. Santiago hat mein Leiden entdeckt und mir sofort geholfen die festgebissenen Ameisen von mir runter zu schlagen. Erst als ich meinen Fuß unter Wasser gehalten habe, hat der Schmerz nachgelassen und noch Tage später spür ich die Bisse. Passiert mir nicht mehr..

      Mit Wiel und Santiago haben wir dann auf den Stein gechillt, und währenddessen haben wir über Wiel seine 17 Mückenstiche durch seine Socken im Wanderschuh debattiert, ob er jetzt Gelbfieber oder nicht und wie schlimm das jetzt wär. Ist hier aber kein Gelbfiebergebiet, also alles easy.

      Oben bei Camp haben Paula und ich dann eine Dusche gehabt und das Wasser war sehr eiskalt und hat Paula gar nicht gut getan:/ Sie war knockedout und wir haben uns dann bis zum Abendessen ins warme Bett gelegt. Zum Glück hatte ich die Reiseapotheke dabei und konnte wieder so bisschen gegensteuern. In der Zeit wurde jeder Wunsch von den Lippen abgelesen, glaubt mir:)

      Beim Abendessen gabs dann die Info darüber, wie der Tag morgen abläuft und wir stehen natürlich wieder um 5 Uhr auf. Wir haben eine sehr lange Strecke vor uns und die zwei großen Challenges werden ein einstündiger Anstieg und nochmal nach dem letzten Camp ein weiterer 40 min Anstieg sein. Insgesamt ein 14 km Marsch. Das waren keine gute Nachrichten für Paula... Pedro hat dann mit dem Hintergrund, dass es Paula nicht so gut ging uns empfohlen, ein Mula für Paula zu mieten, weil die Strecke echt knackig wird. Vorallem dann an der Sonne.

      Paula hat sofort abgelehnt, weil wir uns schon am Hinweg über jede einzelne faule Person, die auf einem Mula gesessen ist, aufgeregt haben. Meistens saßen halt dicke Amis drauf und wenn man die verlorene Stadt wirklich sehen möchte. dann soll man gefälligst zu Fuß gehen. Noch dazu ist das für die Mulas ja auch nicht geil und anstrengend und happy sahen die nie aus..

      Wir haben uns dann ins Bett verabschiedet und waren noch 1-2 Stunden wach. Paula ging es an diesem Abend mit mehr besser und deswegen haben wir nach Abwägen uns dann doch für ein Mula für morgen entschieden. Ich Nachhinein eine absolut richtige Entscheidung! Weil ohne dem Mula weiß ich nicht ob Paula die Strecke gepackt hätte.

      So hab ich dann noch mit dem letzten Guide der wach war, ein Mula für morgen organisiert und Santiago hat mir dabei geholfen. Jeder hat uns btw unterstützt und Hilfe angeboten. Also auch für morgen dann. Melissa gings inzwischen auch nicht so gut und hatte auch Magenprobleme und in Kombi mit der Anstrengung knockt es einen einfach aus.

      Paula und ich sind dann eingeschlafen und sind gespannt wies Paula morgen geht. Lets hope for the best!
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      Traveler

      Oh die Arme Paula - meine Diagnose: d Wasser - bei dolcg

      1/11/22Reply
      Traveler

      bei solchen Touren sich nur abgekochtes warmes Wasser aus d Lodges i d Thermoskanne mitnehmen!! Gut ist auch Colatraubenzucker, gibts i d APO als Komprimetten(stürzt d Kreislauf

      1/11/22Reply
      Traveler

      stptzt d Kreislauf

      1/11/22Reply
      4 more comments
       

    You might also know this place by the following names:

    Departamento de Bolívar, Departamento de Bolivar

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