Colombia
Cartagena

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383 travelers at this place:

  • Day39

    Cartagena.

    June 24, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

    We flew up from Medellín to Cartagena, a quick flight! We checked into our hostal and headed out for a delish Greek dinner. The people running the hostal were lovely and welcoming and the hostal had a homey vibe.
    We spent the next day exploring the old city of Cartagena. The old city sits within a fortress built by the Spanish when they came to keep the pirates out. A huge stone wall surrounds the city, lined with canons. Inside the ‘compound’ lies old stone buildings and narrow streets. Beautiful and bright with great art work and hanging plants randomly around.
    The weather is warm and very humid. A great change from the below zeros we’ve experienced not too long ago.
    Although this is a ‘beachside’ city the water looks like it would do more harm then good. Icky and grey with rubbish floatin around yicky. Off to Tayrona National Park we go. Hoping to find some clearer waters and even some WAVES. Boy I miss the beach!
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  • Day116

    Cartagena de Indias

    March 25, 2019 in Colombia ⋅ ☀️ 30 °C

    Die 1 Millionen Stadt Cartagena gilt als die schönste Stadt Kolumbiens. Das verdankt sie weniger dem auffallend gepflegten neuen und modernen Stadtteil, als vielmehr der gut erhaltenen Altstadt hinter der bis zu 8 m dicken Stadtmauer aus Korallenstein. Die zahlreichen alten Kolonialbauten der 1533 gegründeten Stadt sind gepflegt. Der Name stammt von der spanischen gleichnamigen Stadt, der Zusatz "de Indias" stellt den Bezug zu Westindien her. Die von den Spanierin gegründete Stadt war damals einer der wichtigsten Häfen. Wo im 16. und 17. Jahrhundert ein Hauptumschlagplatz für den Sklavenhandel war treten sich heute Touristen die Füße platt. Erstere mußten die Stadtbefestigung bauen, letztere sind für die negativen Begleiterscheinungen verantwortlich, die Massentourismus, der hier wie nirgendwo sonst in Kolumbien zu Tage tritt, so mit sich bringt. Die Preise in Restaurants sind mindestens doppelt so hoch wie im Rest des Landes. Bettelnde Kinder und Erwachsene, auch ganze Familien sind allgegenwärtig. Insbesondere abends, wenn die Straßen und Lokale voll sind, überall Musik zu hören ist, wird es doch auch nachts nie kalt. 28 Grad beträgt die Durchschnittstemperatur und die hat es meist auch noch nachts um 0 Uhr. Abgesehen von den regelmäßig ausgespuckten Kreuzfahrern der Neuzeit fallen viele US-Amerikaner auf, ist doch Miami gerade mal 1700 km entfernt.
    Punktabzug gibt es aber mal wieder für die fehlende Kaffeekultur. Gute Cafés muss man auch hier, und das im Kaffeeland Kolumbien suchen wie die Stecknadel im Heuhaufen.
    Cartagena gilt auch als die sicherste Stadt Kolumbiens, was ganz aktuell wieder Gewicht bekommt, hat doch gestern das Auswärtige Amt vor einem Befahren der Panamericana in Kolumbien und der Parallelstrecke gewarnt. Die ELN, eine marxistisch orientierte Guerilla-Truppe hat dort Straßensperren errichtet. Nach einem Anschlag auf eine Polizeischule im Januar wurden Gespräche mit der Regierung abgebrochen und es wird eine neue Gewaltwelle befürchtet. Die Süd - Nord Verbindung, über die wir noch vor einer Woche her gefahren sind ist damit derzeit nicht mehr oder nur mit großem Risiko befahrbar. Bleibt zu hoffen dass das langsam wieder gewonnene Vertrauen in die Stabilität Kolumbiens nicht leidet.

    Über Cartagena ließe sich noch vieles schreiben, auch weil die Stadt eine bewegte Geschichte hat. Piraten und Freibeuter wie Francis Drake bissen sich daran die Zähne aus wie auch Heere von mehreren tausend Mann. Die geniale Festung San Felipe, die größte Festung der Spanier und besterhaltene in der gesamten Karibik schützte die Stadt und galt lange als uneinnehmbar.
    Zweifellos eine faszinierende Stadt.
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  • Day249

    Cartagena

    October 24, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 27 °C

    Cartagena unser letzter Stopp in Kolumbien aber auch in Südamerika. In 2 Tagen geht es dann nach Zentralamerika. Verrückt, dass wir 8 Monate in ganz Südamerika verbracht haben. Aber es war eine ganz tolle Zeit und wir sind ganz gespannt, was Zentralamerika zu bieten hat... eines wissen wir aber schon jetzt 🤣 es wird ziemlich warm die nächsten Monate🌞. Also Daunenjacke und dicke Socken weg.

    In Cartagena hatten wir nur 2 Tage. Wir spazierten durch die mit Regenschirmen geschmückten Straßen und überall waren die Häuser kunterbunt. Die Breakedancer und Salsaqueens stellten ihr können auf kleinen Plätzen zu Show und ein Ausflug zum Miama von Kolumbien durfte auch nicht fehlen.

    Unser Highlight war nochmal einen letzten südamerikanischen Sonnenuntergang auf der Burg San Felipe zu genießen und die letzten 8 Monate Revue passieren zu lassen.

    Jetzt geht es 5 Tage mit einem Segelboot über die San Blas Inseln bis nach Panama. Wir sind gespannt. ⛵
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  • Day287

    Schatztruhe der Spanier

    October 10, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 25 °C

    Die Fahrt nach Cartagena dauert mal wieder, wie alle Busfahrten in Kolumbien, 3 Stunden länger als geplant uns so erreichen wir unser Ziel erst nach Sonnenuntergang. Wir treffen uns mit Felix und Nele auf dem lebendigen „Plaza de Trinidad“. Hier gibt es live-Musik, Shows von Straßenkünstlern, Streetfood der feinsten Art und viele neue Bekanntschaften mit Touristen. Die meisten Einheimischen, die sich hier rumtreiben, versuchen mit Kunst, Sport, Bier oder anderen Drogen Geld zu verdienen (verrückt wie billig 1g Kokain hier ist... kein Wunder!).
    Die Stimmung ist trotzdem super, ein bisschen wirkt es wie ein Backpacker-Treff in „Möchtegern-Authentizität“ aber alle sind aufgeschlossen und freundlich und spenden für gute Kunst während sie günstige Burger oder Arepas (gefüllte Maispfannkuchen) verschlingen.
    Wir freuen uns, Nele und Felix wieder zu sehen und treffen sogar zufällig auch noch Teresa und Julian, die auch in Minca dabei waren. Gemeinsam mischen wir uns unter die „Backpacker-Gemeinde“ und reden über unsere Erlebnisse.
    Nach einem Abschiedskaffee mit Nele und Felix schlendern wir am nächsten Tag durch die Gassen der Altstadt, vorbei an bunten alten Villen inmitten der alten Stadtmauern und nehmen an einer Free-Walking-Tour teil.
    1533 wurde die Stadt gegründet und nach dem spanischen Cartagena benannt. In einer Bucht gelegen, war hier der wichtigste Handelshafen der Spanier. Nach der größten Plünderung von Francis Drake 1568 wurden große Wehranlagen und auch die Stadtmauer erbaut. Die Häuser, die das Stadtbild heute so märchenhaft machen, wurden im 18.Jhd. von Adligen und Kaufleuten gebaut. Noch heute ist an den alten metallenen Türklopfern die Herkunft der Familien erkennbar. Der Löwe steht für Militärmitglieder, Meeresbewohner kennzeichnen Kaufleute, eine klopfende Frauenhand symbolisiert Anhänger der Kirche und bei Adligen bittet man mit Hilfe einer Echse um Eintritt. So viele kleine Details, riesige farbenfrohe Blumenbüsche, die über die bunten Fassaden ragen und afrokaribische Frauen aus umliegenden Dörfern, die Obst verkaufen und für Fotos posieren, prägen die kleinen Gassen der Altstadt.
    Daneben baut sich in riesigen Hochhäusern das so genannte „Miami“ Kolumbiens auf und könnte keinen größeren Kontrast zum kolonialen Viertel in den Stadtmauern darstellen.
    Große Sehenswürdigkeiten bietet die Stadt neben seiner Schönheit kaum. Auf dem Hauptplatz finden wir erneut eine Statue von Botero und die Kirchen sind meist nur zur Messe geöffnet.
    Eine Kirche jedoch hinterlässt einen Eindruck bei uns, weil sie nach einem interessanten Pater „San Pedro Claver“ benannt wurde. Seine Mission war es, das Leben der Sklaven zu verbessern und so half er den kranken und sterbenden Sklaven, peppelte sie gesund und brachte ihnen den katholischen Glauben bei. Als Katholiken durch ein Armband symbolisiert, durften sie somit nicht mehr versklavt werden und konnten ein freies Leben beginnen. Da die meisten trotzdem Angst vor den Spaniern hatten, zogen sie in die umliegenden ländlichen Gebiete.
    Anfang des 17.Jahrhunderts hörte man auf einem der Plätze voller Cafés noch Ketzerschreie. Die Inquisition ließ hier hunderte Jahre lang furchtbare Foltermethoden für Menschen zu, die auf irgendeine Art anders waren.
    Wir besuchen in Cartagena außerdem noch die größte Burg der neuen Welt. Das Castillo de San Felipe de Barajas wurde von Sklaven auf einem strategisch günstig gelegenen Hügel gebaut und 1657 fertig gestellt. Ein ausgeklügeltes unterirdisches Tunnelsystem sollte nicht nur zur Lagerung, sondern auch zur Verwirrung der Angreifer behilflich sein und im Fall der Fälle als Sprengfalle dienen. Heute ist es ein Spaß und auch etwas gruselig und luftraubend die stickigen Tunnel hoch und runter zu laufen.
    Von hier oben haben wir einen tollen Blick auf diese touristische aber doch so interessante und bunte Stadt und den Kontrast zwischen ihren beiden Teilen.
    Morgen fahren wir zurück ins zentrale Kolumbien. Um weiter gen Süden zu kommen, machen wir einen zweiten Zwischenstopp in der Hauptstadt der Herzen, Medellin.
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  • Day95

    14. Kapitel

    March 22, 2019 in Colombia ⋅ 🌬 28 °C

    hola!

    Nach 2.5 Wochen Funkstille kommt mal wieder ein kurzer Statusbericht über mein Leben in Kolumbien. Zurzeit befinde ich mich in Cartagena, geniesse das karibische Ambiente und das heisse Wetter. Die Zeit vergeht aufgrund meines Spanischunterricht ziemlich schnell vorbei.. aber eins nach dem anderen.

    Startschuss in Kolumbien war für mich die Ankunft in der Hauptstadt Bogota. Eine riesige Metropole mit rund 8-10 Millionen Einwohnern, je nachdem welche Person man fragt variiert die Zahl doch stark. Ich kam nach einer sehr abenteuerlichen Fast & Furious Taxifahrt in meinem Hostel an. Die Strassen waren wie leergefegt und gaben mir einen ersten Eindruck von der Stadt. Schon im vorhinein war mir bewusst, dass man am Abend jeweils darauf achten sollte wo man sein Bier bestellen möchte. Da meine Anreise rund 26 Stunden dauerte, hiess es für mich direkt ins Bett. Nach meinem wohl verdienten Erholungsschlaf begrüsste mich die Stadt mit erfrierungstod verdächtigen 7 Grad Aussentemperatur. Mein Aufenthalt in Asien und Ozeanien hat mich definitiv verweichlicht. Somit hiess es nach langer Zeit wieder mal eine Jacke anziehen und ab auf die Strassen des bunten Altstadtviertels. Da ich neue Städte und Orte gerne zu Fuss erkundige, schloss ich mich einer “Free” walking tour an, die von ein paar Studenten der Stadt angeboten wird. Rund 3 Stunden ziehen wir durch die Gassen und besuchen jeweils ein paar interessante Cafés. Ich lerne die verschiedenen Früchte und auch die berühmte Coca Pflanze besser kennen. Nicht zu verwechseln mit einem Nebenprodukt das die Geschichte Kolumbiens doch stark geprägt hat oder immer noch prägt. Da mein Aufenthalt in der Hauptstadt auf 3 Nächte begrenzt war, beschloss ich noch den Hausberg, Monserrate zu erklimmen. Dieser liegt auf rund 3150m was mich doch einiges an Kraft gekostet hat. Viele Kolumbianer nutzen den Berg als Trainingsort und rennen die zahlreichen Treppen bis zum Gipfel hoch. Keine Chance für mich da sich meine Trail Kondition mit den gelegentlichen Saufgelagen total verabschiedet hat… 😂 Den letzten Abend verbrachte ich dann noch mit Rum&Cola trinken im Hostel und dem Besuch einiger Bars in der Stadt. Wer ein Liebhaber der Salsa Musik ist, kommt definitiv auf seine Kosten. Ein bisschen zu stark angeheitert gings dann ins Bett um am nächsten Morgen den Flug nach Cartagena nicht zu verpassen. Mit hämmerndem Schädel bestieg ich das Flugzeug und war froh nach der Landung den Kater ein wenig besiegt zu haben.

    Am Flughafen erwartete mich dann auch schon mein Air Bnb Vermieter für die nächsten 3 Wochen. Ein deutscher Auswanderer der sein Haus mit ein paar Zimmern vergrössert hat. Dabei bekam ich die Suite des Anwesens. Mein Zimmer liegt auf den Dächern des “Favela” Anwesen und hat einen coolen Ausblick über das Arbeiterviertel. Ein netter Nebeneffekt des Hauses ist, dass ich dieses mit der Familie und deren Geschwistern teile. Somit sollte sich mein Spanisch doch hoffentlich schnell verbessern. Ach ja, Kolumbien ohne jegliche Spanischkenntnisse zu bereisen würde ich nicht empfehlen… Englisch ist nicht sehr verbreitet was mir aber überhaupt nichts ausmacht. Mein Ankunftstag war dann auch ein Samstag Nachmittag und die Nachbarn rund um unser Anwesen waren dementsprechend auch schon in Wochenendstimmung. Jeder zweite Anwohner hat eine riesige Boxen Anlage aufgestellt und lässt die Strasse mit Salsa Musik beschallen. Da ich Musik liebe stört mich das ständige lärmen nicht… es könnte aber durchaus mal ein anderer DJ aufkreuzen der mal eine andere Musiksparte abspielt. 😂 Ach ja, mittlerweile weiss ich auch, dass es nicht nur am Wochenende so ist… die Musik trällert jeweils von 8:00 - 24:00 Uhr. 😉 Am Sonntag beschloss ich dann dem historischen Zentrum einen Besuch abzustatten. Dieses gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und hat sich diesen Platz auch redlich verdient. Die kleinen verwinkelten Gässchen mit ihren bunt bemalten Reihenhäuser sind ein echter Augenschmaus. Die winzigen Balkone auf den Seiten runden den wundervollen Ausblick dann noch ab. Kaum verwunderlich, dass es darum auch von Touristen wimmelt. Nachdem ich meine Schule gefunden hatte, beschloss ich meinen Abend auf der Hängematte abzuschliessen um ausgeruht in die Woche zu starten. Was ich noch vergessen habe zu erwähnen, mein Wohnort liegt ca. 25min Fussweg von meiner Schule und dem historischen Zentrum entfernt. Ich bin jeweils der einzige Weisse (Gringo) der die Strassen entlangläuft und kriege immer wieder einen erstaunten Blick oder ein lächeln ab. Ich habe mich bis jetzt noch nie unsicher gefühlt… bis auf einen Moment bei dem ich einen Polizeieinsatz mit gezückten Schrotflinten live miterleben durfte. Spätestens nach dem ersten gefallenen Schuss und dem Wink eines Einheimischen begab ich mich dann auf die andere Strassenseite. 😂 Den Rest habe ich dann nicht mehr miterlebt. Die Schule macht echt Spass und ich habe das Gefühl auch schon einige Fortschritte gemacht zu haben. Ich habe jetzt noch eine Woche Unterricht vor mir bevor ich dann aufbreche das Land auf Herz und Nieren zu überprüfen.

    Ach ja, diejenige die sich fragen ob ich immer noch die nervigste Person des Planeten bin, können gerne meine Spanisch Lehrerin befragen. Sie begrüsst alle Studenten mit einem lächeln… ausser mir. Ich kriege jeweils eine in den Himmel gestreckte Faust über gespickt mit ein paar lustigen Ausdrücken in Spanisch.😂 An was es liegt frage ich mich auch… vielleicht daran, dass ich sie jeweils nachahme (sie hat eine echt lustige Stimme…) und sie versuche aus dem Konzept zu bringen. In meinem Inneren weiss ich aber, dass ich ganz bestimmt ihr lieblings Schüler bin! 😜

    Bis bald! 🤗
    Silvio Rodriguez
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  • Day32

    Cartagena

    April 22, 2019 in Colombia ⋅ 🌧 28 °C

    Nach unserem Segeltrip blieben wir 2 Tage in Cartagena. Unsere Unterkunft war im Viertel Getsemani, in das wir uns sofort verliebten! Überall Straßenkunst, schöne Gebäude, Streetfood, frische Fruchtsäfte, fröhliche Menschen und Musik. Hier war alles wieder viel ungeordneter, was uns gut gefallen hat. Abends haben wir uns nochmal mit ein paar Leuten vom Boot getroffen um ein Bier zu trinken und gemeinsam zu Abend zu essen. Sandra kannte sich in Cartagena schon sehr gut aus und führte uns zu einem vergitterten Fenster, durch das man in das Wohnzimmer eines Mannes schauen konnte. Darin stand eine riesige Kühltruhe, aus der er einige Flaschen Bier holte und diese, umgefüllt in Plastikbecher, durch das vergitterte Fenster günstig auf die Straße verkaufte 😀 Ganz legal ist sein Gewerbe scheinbar nicht, denn auf einem Schild am Gitter stand “Eis“ als Deckname 😀 Alkohol darf wahrscheinlich nicht jeder verkaufen. Dann ließen wir uns als Vorspeise noch Empanadas von einem Straßenstand schmecken, das sind gefüllte Teigtaschen. Danach gab es noch Pizza.

    Am nächsten Tag haben wir einen Büchertausch gefunden, wo wir unseren Costa Rica Reiseführer gegen einen für Südamerika eintauschen konnten. Dann haben wir uns das alte Zentrum von Cartagena angeschaut, das zum Weltkulturerbe gehört. Es gab wirklich schöne Gebäude, und man konnte auf den alten Festungsmauern entlang laufen, die früher vor Piraten und Unwettern schützten.

    Nachmittags sind wir auf dem Rückweg durch einen Park in unserem Viertel gelaufen, dort haben wir einen riesigen Leguan gesehen. Ein Einheimischer, der uns scheinbar beobachtet hatte, kam zu uns und sagte dass er ein Faultier gesehen hat. Wir sind ihm hinterhergelaufen, obwohl wir schon etwas misstrauisch waren, und Faultiere hätten wir hier auch nicht erwartet! Aber tatsächlich, im Baum hing ein großes Zweifinger-Faultier. Dann ging es weiter, er zeigte uns noch ein Liszt-Äffchen, das seinen Namen der Ähnlichkeit seiner Frisur mit der des Komponisten verdankt. Auch rote Eichhörnchen und ein Babyfaultier konnten wir sehen, und das alles in einem kleinen Park, mitten in der Stadt. Er hat zwar kein Geld verlangt, was schon unsere Befürchtung war, aber wir haben ihm ein kleines Trinkgeld gegeben, ohne ihn hätten wir die meisten Tiere nicht entdeckt! Als er weg war haben wir sogar noch einen grünen Wellensittich rumflattern gesehen, wir waren total begeistert.

    Nach einer Pause in der Unterkunft gingen wir Abends wieder raus, um uns in das bunte Treiben am Plaza de la Trinidad zu stürzen. Überall liefen Händler rum, die irgendwas verkaufen wollten, aber auch viele Einheimische holten sich hier ihr Abendessen. Wir probierten Arepas, gebratene Fladen aus Maismehl mit verschiedenen Füllungen. An einem Stand war die Hölle los, man sah immer wieder Leute mit riesigen Platten weglaufen. Wir wussten nicht was das war, aber wenn so viele anstanden musste es wohl gut sein! Die Platte bestand aus gebackenen Kochbananen, einer Mischung aus Fleisch und Wurst, Gemüse, Salat, Soßen, geschmolzenem Käse und kleinen Chips-Sticks obendrüber. Hat ganz gut geschmeckt, aber war richtig mächtig, wir haben zu zweit nicht mal die kleine Portion geschafft! Über unsere Reste hat sich ein kleiner Junge gefreut, die Armut ist trotzdem überall spürbar.

    Heute fahren wir mit dem Bus nach Santa Marta weiter. Von dort aus starten wir morgen eine viertägige Wanderung, wir laufen den Lost City Trek 😊
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  • Day46

    Von abgelegenen Orten ins Großstadtleben

    November 6, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

    Einen frisch am Straßenrand zubereiteten und mit Käse gefüllten Arepa werden wir auf unserer Reise wohl so schnell nicht wieder bekommen. Daher nutzten wir diese Chance, setzten uns auf Plastikstühlen neben den Einheimischen am Straßenrand, beobachteten das Treiben im Dorf und aßen genüsslich unser Frühstück. Anschließend ließ sich der Abschied von Gjada und ihrem süßen Hostel nicht vermeiden. Wir machten uns mit einem Taxi auf den Weg zur nächsten Haltestelle für den Reisebus. Dort waren wir von den günstigen Bustickets begeistert. Mittlerweile sollte uns eigentlich klar sein, wie der Hase läuft. Möchte man schnell an seinen Zielort gelangen, sollte man etwas mehr in das Ticket investieren und nicht die günstigste Busgesellschaft nutzen. Laut der kolumbianischen Zeit sollten wir 4h mit dem Bus unterwegs sein. Somit rechneten wir bereits mit einer 6h Fahrt, jedoch nicht mit einem Umsteigepunkt, einer Fahrt durch jegliche Dörfer und einer entgültigen Reisezeit von 7,5h. Dementsprechend kamen wir relativ müde und hungrig in Cartagena an. Wobei in den Bus immer wieder Verkäufer zustiegen, welche jegliche Art an Essen verkauften. Auf der langen Fahrt sank unser Zuckerspiegel, sodass wir dem Süßigkeitenverkäufer verfielen. In Cartagena angekommen, kamen die herzhaften Gelüste auf, welche uns in ein Restaurant leiteten. Wir waren zunächst von dem Großstadtgetümmel überrumpelt aber auch von der farbigen Gestaltung der Kolonialhäuser sowie dem positiven Vibe beeindruckt. Überall waren lateinamerikanische Klänge zu vernehmen. Im Gegensatz der Annahme, dass hier viel getanzt wird, saßen die Menschen eher gemütlich in den Straßen und tranken gemeinsam ihren Alkohol. So beendeten wir ebenfalls, wie die Einheimischen unseren ersten Abend, lauschten der Musik und genossen unseren Mojito.

    Während der Taxifahrt zum Hostel erfuhren wir, dass Cartagena am Montag dem 11. November seine Unabhängigkeit von Spanien feiert und u. a. die Miss Colombia gewählt wird. Somit ist die ganze Stadt in eine halbwöchige Urlaubs- und Feierstimmung versetzt, welche uns die kommenden Tage begleiten wird.
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  • Day69

    Welcome to the Caribbean

    August 19, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 31 °C

    Cartagena ist die ummauerte Stadt Kolumbiens. Wir sind heute (mit Verspätung, wen wundert's) nach einer relativ angenehmen Busfahrt in der Karibik-Metropole angekommen. Bereits beim Aussteigen aus dem Bus lässt sich ohne Zweifel sagen, dass wir am karibischen Meer angekommen sind, denn es ist extrem schwül und heiß und man fühlt sich, als wolle man alle 5 Minuten unter die Dusche springen. Nach einigen Schwierigkeiten mit dem wunderschönen Hostel (unsere Buchung würde für in zwei Tagen eingetragen- deren Fehler) konnten wir uns doch noch mit ihnen einigen (Discount und kostenloses Frühstück, dafür ein anderes Zimmer). Die Stadt selber ist super schön im Kolonialstil erbaut mit vielen hippen und tollen Cafés, schönen Gassen und kleinen Geschäften. Die Stadt ist allerdings auch das absolute Touristen-Zentrum Kolumbiens, was man auch merkt (z.B. wurde Michi heute von einer Straßenband mit einem Ständchen verfolgt und generell auch alle 2 Meter von einem Verkäufer/Touranbieter/etc. angesprochen). Aber die Touristen sind ja nicht ohne Grund hier, es ist wirklich wunderschön. Leckere Tapas gab es dann am Abend auch noch. Und danach haben wir ein bisschen die schon letzten zwei Wochen der Reise geplant.Read more

  • Day70

    And the winner is...

    August 20, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

    ....La Bendici! Nach fast drei Monaten Südamerika müssen wir heute leider den Gewinner für die am schlechtesten organisierte „Tour“ vergeben. Eigentlich hatten wir einen ganz entspannten halben Tag am Strand verbringen, der ca. 45 Minuten von Cartagena entfernt ist. Dafür solle man einfach einen Bus nehmen, der zwischen 7 und 8 vom Kirchenplatz aus losfährt. Gesagt, getan. Da standen wir dann, halb 10 und Bus, der eigentlich um halb 9 fahren sollte immer noch nicht da. Irgendwann dann um halb 11 ging es endlich los. Angekommen am Strand mussten wir noch ewig warten, bis uns erklärt wurde, wie wir unser Mittagessen bekommen. Dann wurde uns ein junger Mann zugeteilt, der sehr darauf bedacht war, sich um unser Wohl zu kümmern (ohne dass wir danach gefragt hatten oder es wollten). Wie zu erwarten war, wollte er dafür natürlich am Ende des Tages Geld - wir hatten nur nicht damit gerechnet, dass er uns ganz dreist eine Rechnung von 25€ hinlegt. Am Ende haben wir ihm zwar was gegeben, aber deutlich weniger als er wollte. Um 4 sollte es dann wieder zurück gehen - diesmal natürlich auch wieder mit Verspätung. Und dann standen wir auch noch geschlagene 3 Stunden im Stau, klar dafür konnte niemand etwas. Dass wir aber am Ende der Stadt ausgesetzt wurden anstatt in der Altstadt, dafür schon. Auf diesen Stress hin haben wir uns dann wenigstens ein schönes Abendessen gegönnt, wo wir im Restaurant noch von einer traditionellen Musikband überrascht wurden, die uns sogar ein wenig auf das Oktoberfest einstimmte :D

    PS.: Der Strand war aber eigentlich ganz schön, nur leider sehr voll und hinter den Kulissen lag auch mal wieder Plastikmüll. Das war auch einer der wenigen Strände, an denen man sehen konnte, dass auch viele Einheimische ihre Häuser bzw. eher Hütten stehen hatten.
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  • Day155

    Cartagena de Indias

    February 11, 2019 in Colombia ⋅ ☀️ 29 °C

    Pendant toute la durée du séjour Colombien, ce sont les parents de Marie qui vont écrire ce blog, ici le récit de notre séjour à Carthagene par Francois :

    Dès la sortie de l'avion venant de Medellín, nous avons l'impression d'avoir changé de pays. Nous sommes accueillis par un grand soleil, du vent des caraïbes et une bonne chaleur estivale et pourtant le vol n’a durée qu’à peine une heure.
    Nous profitons d'une journée sur la Playa Blanca, grande plage de sable blanc à 1h de Carthagene, eau turquoise et sable blanc Caro : est ravie !  Nous dormons dans un des bungalows tout colorés sur la plage.
     
    Le lendemain soir nous reprenons la route pour la vieille ville de Carthagene. 
    Carthagene est une très belle ville coloniale dont le quartier de la vieille ville regorge de maisons luxueuses colorées aux jolis balcons en bois auxquels s'accrochent des bougainvilliers flamboyants. 
    L'histoire de Carthagene est intimement liée à celle de l'invasion des espagnols et de leur colonisation. Les premiers colons au début du 16eme siècle avait bien repéré l'abondance d'or dans ce pays notamment par sa présence massive dans les tombes. La ville est aussi fortement marquée par la traite d'esclaves. Les espagnols ne considérant les indigènes pas assez forts ont fait acheminer un nombre important d'esclaves africains qui débarquaient à Carthagene ou ils étaient triés, marqués au fer rouge comme du bétail et vendus selon leurs capacités physiques. 
    Plus tard quand la colonie s'est développée, la ville n'a pas échappé à l'inquisition de l'église espagnole et ses violences. 

    L'ambiance de cette ville est à l'opposé de celle de Medellín. Ici on arpente les ruelles de la vieille ville en allant de place en place toutes aussi mignonnes les unes que les autres. Elle est malheureusement très visitée et la densité de touristes lui font perdre un peu de son authenticité locale. 

    Jouxtant la vieille ville, Getsemani est un autre quartier historique de Carthagene mais un peu plus "populaire". Il est aussi très coloré avec ses maisons peintes de couleurs vives. Un peu moins blindé de touristes que la vieille ville nous sommes tombés sous le charme qui s'en dégage. 

    Ce qu’on a aimé
    - La beauté de la ville et son histoire 
    - Son climat de bord de mer des Caraïbes 
    - Notre très joli hôtel
    - Les délicieux Ceviche
    - Les limonade fraiches dans la rue 
    - Comme partout dans le pays la gentillesse des colombiens toujours souriants et accueillant. 

    Ce qu’on a moins aimé
    - Le trop plein de touristes, (il faut dire qu’il y avait un bateau de croisière rempli de touristes qui avait débarqué le jour de notre arrivée !)
    - La surabondance de petits vendeurs de rues qui vous sollicitent en permanence

    On vous embrasse !
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You might also know this place by the following names:

Cartagena, قرطاجنة, Картахена, Cartagena de Indias, Kartageno, کارتاگنا, Carthagène des Indes, Cartaxena de Indias, קרטחנה, カルタヘナ, კარტახენა, 카르타헤나, Kartachena, Caratagena de Indias, Cartagena i Colombia, کارتاجینا, Cartagena das Índias, Картахена де Индијас, การ์ตาเคนา, Картагена, کارتاخینا، کولمبیا, 卡塔赫纳

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