Colombia
Cartagena

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195 travelers at this place:

  • Day114

    Cartagena - Ende der Fahrt

    March 23 in Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

    Irgendwann mußte es so kommen. Ich stehe vor großen bunten Buchstaben die zu "Cartagena" zusammengesetzt sind. Einer der Eisverkäufer macht einige Bilder von meinem Motorrad und mir. Natürlich mußte ich heute noch einmal alleine fahren. Alleine mit meiner alten GS, die mich schon durch Russland und über den Pamir in die Mongolei getragen hat.
    An einem heißen schönen Tag sind wir durch eine eher trockene Landschaft gestartet und haben noch einmal alle Abstecher ausgekostet. Durch Tiefsand zu einem einsamen Strand oder zu dem Vulkan Totumo, der Schlamm spuckt, in den man eintauchen kann. Ich muss noch einmal unter das Blechdach einer er zahllosen Straßenbuden sitzen und eine eiskalte Cola trinken.
    Mir wird bewusst, was ich wohl alles vermissen werde. Die immer freundlichen Südamerikaner ganz bestimmt.
    15000 km habe ich seit dem südlichsten befahrbaren Ende der Welt, Fin del Mundo, zurückgelegt, fast 20000 km seit Valparaiso.
    Heute ist der letzte Fahrtag gewesen.
    Von Cartagena wird mein Motorrad die Heimreise per Schiff voraussichtlich nächste Woche antreten. Ich werde ab Bogota fliegen.
    Weiterzufahren bis Alaska, wie ich es gerne gemacht hätte ist keine Option. Mein Rücken, der seit vielen Wochen Schmerzen verursacht braucht eine Pause. Aber auch mein Speicher im Kopf ist voll. Aber schließlich brauche ich ja noch Ziele für die Zukunft.
    Die nächsten Tage muss die Verschiffung geregelt werden, dazwischen wird genügend Zeit für Cartagena bleiben.
    Ein bisschen traurig bin ich trotzdem, aber auch ein bisschen stolz, es geschafft zu haben, leicht hat es mir Südamerika nicht immer gemacht. Aber schließlich war das ja auch kein Urlaub.
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  • Day116

    Cartagena de Indias

    March 25 in Colombia ⋅ ☀️ 30 °C

    Die 1 Millionen Stadt Cartagena gilt als die schönste Stadt Kolumbiens. Das verdankt sie weniger dem auffallend gepflegten neuen und modernen Stadtteil, als vielmehr der gut erhaltenen Altstadt hinter der bis zu 8 m dicken Stadtmauer aus Korallenstein. Die zahlreichen alten Kolonialbauten der 1533 gegründeten Stadt sind gepflegt. Der Name stammt von der spanischen gleichnamigen Stadt, der Zusatz "de Indias" stellt den Bezug zu Westindien her. Die von den Spanierin gegründete Stadt war damals einer der wichtigsten Häfen. Wo im 16. und 17. Jahrhundert ein Hauptumschlagplatz für den Sklavenhandel war treten sich heute Touristen die Füße platt. Erstere mußten die Stadtbefestigung bauen, letztere sind für die negativen Begleiterscheinungen verantwortlich, die Massentourismus, der hier wie nirgendwo sonst in Kolumbien zu Tage tritt, so mit sich bringt. Die Preise in Restaurants sind mindestens doppelt so hoch wie im Rest des Landes. Bettelnde Kinder und Erwachsene, auch ganze Familien sind allgegenwärtig. Insbesondere abends, wenn die Straßen und Lokale voll sind, überall Musik zu hören ist, wird es doch auch nachts nie kalt. 28 Grad beträgt die Durchschnittstemperatur und die hat es meist auch noch nachts um 0 Uhr. Abgesehen von den regelmäßig ausgespuckten Kreuzfahrern der Neuzeit fallen viele US-Amerikaner auf, ist doch Miami gerade mal 1700 km entfernt.
    Punktabzug gibt es aber mal wieder für die fehlende Kaffeekultur. Gute Cafés muss man auch hier, und das im Kaffeeland Kolumbien suchen wie die Stecknadel im Heuhaufen.
    Cartagena gilt auch als die sicherste Stadt Kolumbiens, was ganz aktuell wieder Gewicht bekommt, hat doch gestern das Auswärtige Amt vor einem Befahren der Panamericana in Kolumbien und der Parallelstrecke gewarnt. Die ELN, eine marxistisch orientierte Guerilla-Truppe hat dort Straßensperren errichtet. Nach einem Anschlag auf eine Polizeischule im Januar wurden Gespräche mit der Regierung abgebrochen und es wird eine neue Gewaltwelle befürchtet. Die Süd - Nord Verbindung, über die wir noch vor einer Woche her gefahren sind ist damit derzeit nicht mehr oder nur mit großem Risiko befahrbar. Bleibt zu hoffen dass das langsam wieder gewonnene Vertrauen in die Stabilität Kolumbiens nicht leidet.

    Über Cartagena ließe sich noch vieles schreiben, auch weil die Stadt eine bewegte Geschichte hat. Piraten und Freibeuter wie Francis Drake bissen sich daran die Zähne aus wie auch Heere von mehreren tausend Mann. Die geniale Festung San Felipe, die größte Festung der Spanier und besterhaltene in der gesamten Karibik schützte die Stadt und galt lange als uneinnehmbar.
    Zweifellos eine faszinierende Stadt.
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  • Day95

    14. Kapitel

    March 22 in Colombia ⋅ 🌬 28 °C

    hola!

    Nach 2.5 Wochen Funkstille kommt mal wieder ein kurzer Statusbericht über mein Leben in Kolumbien. Zurzeit befinde ich mich in Cartagena, geniesse das karibische Ambiente und das heisse Wetter. Die Zeit vergeht aufgrund meines Spanischunterricht ziemlich schnell vorbei.. aber eins nach dem anderen.

    Startschuss in Kolumbien war für mich die Ankunft in der Hauptstadt Bogota. Eine riesige Metropole mit rund 8-10 Millionen Einwohnern, je nachdem welche Person man fragt variiert die Zahl doch stark. Ich kam nach einer sehr abenteuerlichen Fast & Furious Taxifahrt in meinem Hostel an. Die Strassen waren wie leergefegt und gaben mir einen ersten Eindruck von der Stadt. Schon im vorhinein war mir bewusst, dass man am Abend jeweils darauf achten sollte wo man sein Bier bestellen möchte. Da meine Anreise rund 26 Stunden dauerte, hiess es für mich direkt ins Bett. Nach meinem wohl verdienten Erholungsschlaf begrüsste mich die Stadt mit erfrierungstod verdächtigen 7 Grad Aussentemperatur. Mein Aufenthalt in Asien und Ozeanien hat mich definitiv verweichlicht. Somit hiess es nach langer Zeit wieder mal eine Jacke anziehen und ab auf die Strassen des bunten Altstadtviertels. Da ich neue Städte und Orte gerne zu Fuss erkundige, schloss ich mich einer “Free” walking tour an, die von ein paar Studenten der Stadt angeboten wird. Rund 3 Stunden ziehen wir durch die Gassen und besuchen jeweils ein paar interessante Cafés. Ich lerne die verschiedenen Früchte und auch die berühmte Coca Pflanze besser kennen. Nicht zu verwechseln mit einem Nebenprodukt das die Geschichte Kolumbiens doch stark geprägt hat oder immer noch prägt. Da mein Aufenthalt in der Hauptstadt auf 3 Nächte begrenzt war, beschloss ich noch den Hausberg, Monserrate zu erklimmen. Dieser liegt auf rund 3150m was mich doch einiges an Kraft gekostet hat. Viele Kolumbianer nutzen den Berg als Trainingsort und rennen die zahlreichen Treppen bis zum Gipfel hoch. Keine Chance für mich da sich meine Trail Kondition mit den gelegentlichen Saufgelagen total verabschiedet hat… 😂 Den letzten Abend verbrachte ich dann noch mit Rum&Cola trinken im Hostel und dem Besuch einiger Bars in der Stadt. Wer ein Liebhaber der Salsa Musik ist, kommt definitiv auf seine Kosten. Ein bisschen zu stark angeheitert gings dann ins Bett um am nächsten Morgen den Flug nach Cartagena nicht zu verpassen. Mit hämmerndem Schädel bestieg ich das Flugzeug und war froh nach der Landung den Kater ein wenig besiegt zu haben.

    Am Flughafen erwartete mich dann auch schon mein Air Bnb Vermieter für die nächsten 3 Wochen. Ein deutscher Auswanderer der sein Haus mit ein paar Zimmern vergrössert hat. Dabei bekam ich die Suite des Anwesens. Mein Zimmer liegt auf den Dächern des “Favela” Anwesen und hat einen coolen Ausblick über das Arbeiterviertel. Ein netter Nebeneffekt des Hauses ist, dass ich dieses mit der Familie und deren Geschwistern teile. Somit sollte sich mein Spanisch doch hoffentlich schnell verbessern. Ach ja, Kolumbien ohne jegliche Spanischkenntnisse zu bereisen würde ich nicht empfehlen… Englisch ist nicht sehr verbreitet was mir aber überhaupt nichts ausmacht. Mein Ankunftstag war dann auch ein Samstag Nachmittag und die Nachbarn rund um unser Anwesen waren dementsprechend auch schon in Wochenendstimmung. Jeder zweite Anwohner hat eine riesige Boxen Anlage aufgestellt und lässt die Strasse mit Salsa Musik beschallen. Da ich Musik liebe stört mich das ständige lärmen nicht… es könnte aber durchaus mal ein anderer DJ aufkreuzen der mal eine andere Musiksparte abspielt. 😂 Ach ja, mittlerweile weiss ich auch, dass es nicht nur am Wochenende so ist… die Musik trällert jeweils von 8:00 - 24:00 Uhr. 😉 Am Sonntag beschloss ich dann dem historischen Zentrum einen Besuch abzustatten. Dieses gehört zum UNESCO Weltkulturerbe und hat sich diesen Platz auch redlich verdient. Die kleinen verwinkelten Gässchen mit ihren bunt bemalten Reihenhäuser sind ein echter Augenschmaus. Die winzigen Balkone auf den Seiten runden den wundervollen Ausblick dann noch ab. Kaum verwunderlich, dass es darum auch von Touristen wimmelt. Nachdem ich meine Schule gefunden hatte, beschloss ich meinen Abend auf der Hängematte abzuschliessen um ausgeruht in die Woche zu starten. Was ich noch vergessen habe zu erwähnen, mein Wohnort liegt ca. 25min Fussweg von meiner Schule und dem historischen Zentrum entfernt. Ich bin jeweils der einzige Weisse (Gringo) der die Strassen entlangläuft und kriege immer wieder einen erstaunten Blick oder ein lächeln ab. Ich habe mich bis jetzt noch nie unsicher gefühlt… bis auf einen Moment bei dem ich einen Polizeieinsatz mit gezückten Schrotflinten live miterleben durfte. Spätestens nach dem ersten gefallenen Schuss und dem Wink eines Einheimischen begab ich mich dann auf die andere Strassenseite. 😂 Den Rest habe ich dann nicht mehr miterlebt. Die Schule macht echt Spass und ich habe das Gefühl auch schon einige Fortschritte gemacht zu haben. Ich habe jetzt noch eine Woche Unterricht vor mir bevor ich dann aufbreche das Land auf Herz und Nieren zu überprüfen.

    Ach ja, diejenige die sich fragen ob ich immer noch die nervigste Person des Planeten bin, können gerne meine Spanisch Lehrerin befragen. Sie begrüsst alle Studenten mit einem lächeln… ausser mir. Ich kriege jeweils eine in den Himmel gestreckte Faust über gespickt mit ein paar lustigen Ausdrücken in Spanisch.😂 An was es liegt frage ich mich auch… vielleicht daran, dass ich sie jeweils nachahme (sie hat eine echt lustige Stimme…) und sie versuche aus dem Konzept zu bringen. In meinem Inneren weiss ich aber, dass ich ganz bestimmt ihr lieblings Schüler bin! 😜

    Bis bald! 🤗
    Silvio Rodriguez
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  • Day143

    Cartagena

    December 24, 2018 in Colombia ⋅ ☀️ 31 °C

    Viel z spot aber immerno pünktlich uf Wiehnachte simmer denn in Cartagena ahcho. Leider hed mis Handy ah dem Tag entschiede nümme wiiter z laufe und ich ha nor öber d Handys vo mine Bootsgspändli chönne Hei schriibe. Das esch au de Grund dass ich scho so lang nüt meh gschriebe han. Inzwösche han ich aber weder eis kauft und ha jetzt ehn neui kolumbianischi Nummere. Falls die öbber brucht chönnd ehr mich ja über Facebook oder bi minere Familie noche froge :).

    Uf jede Fall han ich denn de 24.12 mit mine neue Frönde in Cartagena verbrocht. Ich ha leider ned viel vo de Stadt gseh. Insgesamt eschs es sehr es komischs Wiehnachte gsii aber immerhin bin ich is Meer go bade was ja au zimlich toll esch. Am Obig vom 24.12 bin ich denn ah lääri Flughafe zum no rächtziitig uf Bogota z cho wo mich am 25 mis gröschte Wiehnachtsgschänkli - de Bsuech vom Luca - erwarted hed.
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  • Day155

    Cartagena de Indias

    February 11 in Colombia ⋅ ☀️ 29 °C

    Pendant toute la durée du séjour Colombien, ce sont les parents de Marie qui vont écrire ce blog, ici le récit de notre séjour à Carthagene par Francois :

    Dès la sortie de l'avion venant de Medellín, nous avons l'impression d'avoir changé de pays. Nous sommes accueillis par un grand soleil, du vent des caraïbes et une bonne chaleur estivale et pourtant le vol n’a durée qu’à peine une heure.
    Nous profitons d'une journée sur la Playa Blanca, grande plage de sable blanc à 1h de Carthagene, eau turquoise et sable blanc Caro : est ravie !  Nous dormons dans un des bungalows tout colorés sur la plage.
     
    Le lendemain soir nous reprenons la route pour la vieille ville de Carthagene. 
    Carthagene est une très belle ville coloniale dont le quartier de la vieille ville regorge de maisons luxueuses colorées aux jolis balcons en bois auxquels s'accrochent des bougainvilliers flamboyants. 
    L'histoire de Carthagene est intimement liée à celle de l'invasion des espagnols et de leur colonisation. Les premiers colons au début du 16eme siècle avait bien repéré l'abondance d'or dans ce pays notamment par sa présence massive dans les tombes. La ville est aussi fortement marquée par la traite d'esclaves. Les espagnols ne considérant les indigènes pas assez forts ont fait acheminer un nombre important d'esclaves africains qui débarquaient à Carthagene ou ils étaient triés, marqués au fer rouge comme du bétail et vendus selon leurs capacités physiques. 
    Plus tard quand la colonie s'est développée, la ville n'a pas échappé à l'inquisition de l'église espagnole et ses violences. 

    L'ambiance de cette ville est à l'opposé de celle de Medellín. Ici on arpente les ruelles de la vieille ville en allant de place en place toutes aussi mignonnes les unes que les autres. Elle est malheureusement très visitée et la densité de touristes lui font perdre un peu de son authenticité locale. 

    Jouxtant la vieille ville, Getsemani est un autre quartier historique de Carthagene mais un peu plus "populaire". Il est aussi très coloré avec ses maisons peintes de couleurs vives. Un peu moins blindé de touristes que la vieille ville nous sommes tombés sous le charme qui s'en dégage. 

    Ce qu’on a aimé
    - La beauté de la ville et son histoire 
    - Son climat de bord de mer des Caraïbes 
    - Notre très joli hôtel
    - Les délicieux Ceviche
    - Les limonade fraiches dans la rue 
    - Comme partout dans le pays la gentillesse des colombiens toujours souriants et accueillant. 

    Ce qu’on a moins aimé
    - Le trop plein de touristes, (il faut dire qu’il y avait un bateau de croisière rempli de touristes qui avait débarqué le jour de notre arrivée !)
    - La surabondance de petits vendeurs de rues qui vous sollicitent en permanence

    On vous embrasse !
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  • Day202

    Stadtführung in Cartagena

    March 30 in Colombia ⋅ ⛅ 28 °C

    Ich habe heute eine zweieinhalbstündige Stadtführung auf Spanisch (puhhh...) gemacht. Mein Kopf rauchte (nicht nur aufgrund der Temperaturen) und dann hat der nette Guide ständig so ganz kommunikativ Rückfragen gestellt oder allgemein zur Geschichte was nachgehakt. Mein Motto also: Ja, nicht auffallen und immer schön hinter die großen Leute stellen. :-) Habe aber nochmal einiges über die Geschichte Cartagenas/Kolumbiens gelernt. Da die florierende spanische Kolonie häufig von Piraten geplündert wurde, errichtete man die elf Kilometer lange Stadtmauer bzw. den Schutzwall (aus Korallenstein!) - mit Hilfe Hunderttausender Sklaven. Auch wenn einige Sklaven fliehen konnten und sie in Kolumbien sogar eigene kleine Festungs-Dörfer errichteten (hier entstand sogar eine eigene Kreolsprache), fand die Befreiung erst nach drei Jahrhunderten statt. Krass! Zudem haben wir u.a. den Inquisitionspalast mit dem originalen "ventana de la denuncia" (Fenster zum Anzeigen/Denunzieren von Andersgläubigen) besucht. Davor direkt die Plaza, auf der auch Hexenverbrennungen stattfanden. Schöne Kolonialzeit... Und trotzdem, die Architektur ist wahnsinnig mit riesigen Kirchen, alten Klostern und wunderhübschen mächtigen Kolonialgebäuden mit ihren typischen Patios.
    Besucht wurde auch das Haus des Literaturnobelpreisträgers García Marquez, der u.a. in Cartagena lebte. Seine Buchtitel klingen so toll. Vor Ewigkeiten habe ich es mal mit "100 Jahre Einsamkeit" versucht. Hat jemand eine etwas "einfachere" Buchempfehlung von ihm?
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  • Day119

    Manana - Südamerika ist anders

    March 28 in Colombia ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach 4 Monaten habe ich mich an das südamerikanische Chaos gewöhnt. Es ist allgegenwärtig, nicht nur im Straßenverkehr. Im Restaurant beispielsweise. Auch in "guten" Restaurants. Man wählt aus der Karte. Der"Ober" kommt, ausser in Kolumbien übrigens fast immer Männer, man bestellt. Danach wird das bestellte nochmals wiederholt, ob es auch stimmt. Nach 2 Minuten kommt der Mann zurück, leider gibt es dieses Bier nicht, nur dieses oder jenes. OK, 3 Minuten später kommt er wieder, nein sie haben keine Tomaten, dieses Gericht gibt es also gerade nicht. Dann kommen zwei Essen, den dritten haben sie vergessen. Alles ganz normal.

    Für Montag hatten wir schon vor 3 Wochen den Abgabetermin für die Motorräder vereinbart. Donnerstag vorher ruft der Agent an, wir müssten schon am nächsten Vormittag um 10.00 Uhr bei ihm sein. Montag sei Feiertag. Das war ihm vorher anscheinend nicht bekannt. Hätten wir aber nicht geschafft, wir scannen alle Dokumente und schicken sie ihm per mail. Neuer Termin Dienstag. Aber nur zum Unterschreiben und zum Notar. Abgabe der Motorräder soll jetzt Freitag sein. Holger hat seinen Rückflug nach Deutschland bereits am Samstag. Wir wollen heute morgen um 8 Uhr gerade wegfahren zum Hafen, Anruf Agent, Termin erst am Nachmittag ... wie es weitergeht werden wir sehen. Holger will morgen fliegen, ich habe gestern meinen Flug nach Bogota auf Samstag gebucht.
    Alexander und Roswitha, die beiden Südtiroler warten seit 2 Wochen hier auf den Zoll- und Verladetermin nach Barcelona. Ihr Motorrad wurde gestern akribisch auf Rauschgift untersucht. Das ist üblich und steht uns auch bevor.
    Die beiden wollten eigentlich bis Kanada weiterfahren. Da sie letztes Jahr im Iran waren können sie nicht durch die USA fahren. Ein Visum könnten sie nur in Mailand persönlich anwesend beantragen, Dauer 3 Monate. Sie reisen jetzt ohne Motorrad bis Mexiko und fliegen von dort nach Kanada.
    Manana werden auch wir wissen, wie lange manana noch dauert.
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  • Day62

    Cartagena

    December 11, 2018 in Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

    Cartagena ist mit seinem kolonialen Centro sicherlich die schönste Stadt Kolumbiens. Kein Wunder, dass hier massenweise Kreuzfahrtschiffe anlegen und es hier dementsprechend touristisch zugeht. Da wir bislang in Kolumbien nur das kühlere Hochland bereist haben, genießen wir hier eine karibische Priese bei sonnigen 30 Grad.Read more

  • Day34

    Cartagena, Colombia

    February 5 in Colombia ⋅ ☀️ 30 °C

    First time in this lovely place. Old town fascinating with with plenty of interesting and colourful buildings. People very friendly. However very hot. Temp to reach 33 later so walking around early with plenty of stops for drinks.

  • Day32

    Ocho Rios, Jamaica

    February 3 in Colombia ⋅ ☀️ 29 °C

    Not able to find good WiFi in Ocho Rios so had to wait until travelled to Colombia. Ocho Rios not what I had expected. It is a lovely place, safe, verdant, very pretty with great beaches and countryside. People friendly and helpful. Took a tour to Konoko Botanical gardens. Cost $20 US admission but worth it.Read more

You might also know this place by the following names:

Cartagena, قرطاجنة، كولومبيا, Картахена, Cartagena de Indias, Kartageno, کارتاگینا, Carthagène, Cartaxena de Indias, קרטחנה, CTG, カルタヘナ, კარტახენა, 카르타헤나, Kartachena, Caratagena de Indias, کارتاجینا, Cartagena das Índias, Картахена де Индијас, 卡塔赫纳

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