Colombia
La Alpujarra

Discover travel destinations of travelers writing a travel journal on FindPenguins.
Add to bucket listRemove from bucket list
Travelers at this place
  • Day73

    Handshake mit Bruder von PABLO ESCOBAR!

    December 22, 2021 in Colombia ⋅ 🌧 23 °C

    Als um 3:40 Uhr der Wecker klingelte, war ich sofort hellwach. Eine schnelle Dusche und danach Guille wecken. Eira ist auch mit aufgestanden und ich konnte mich noch in Ruhe verabschieden. Hier in Panama-City hab ich jetzt auch eine Anlaufstelle, wo ich jederzeit wieder kommen darf. Klasse!

    Um 5 Uhr war ich dann beim Flughafen. Ich hab den Terminal betreten und bin rückwärts fast wieder rausgefallen.. es waren sooo viele Menschen da, die an warscheinlich über 100 Schaltern anstanden. Ich war defenitiv erstmal überfordert aber hab dann rausgefunden, wie wo was. Ein positiver Punkt meines Raubs: ich muss für kein Aufgabegepäck zahlen lol. Heute hat es auf jeden Fall geschmerzt und ich hab meinen beiden Rucksäcken sehr nachgetrauert. Ich weiß dass ich sie und den Inhalt jetzt endgültig in Zentralamerika zurücklasse.. Hab immer wieder mal Ups und Downs. Aber was ich festgestellt hab, was mich sehr freut ist wenn ich positives Feedback bekomme!

    Hab dann zufällig zwei Jungs aus Guatemala wieder getroffen. Der Norweger und der Däne. Kurz haben wir gequatscht und dann musste ich schon weiter. Leider musste ich bei der Sicherheitskontrolle mein Besteck abgeben.. also nur mein Messer, aber das Set ist jetzt nicht mehr komplett:/ Habs versucht durchzubekommen aber die machen nen zu guten Job. Ich hatte auch die Idee jemanden zu finden, der das Besteck in sein Aufgabegepäck steckt, aber dafür waren hier im Terminal zu viele Menschen, zu vielen anderen Reiseorten unterwegs und noch dazu flieg ich ja erst nach Medellin und dann nach Cartagena. Also müsste ich in Medellin nochmal jemanden finden.. Naja.

    Ich war dann früh genug am Gate und musste bis dato noch nicht mein Impfnachweis vorzeigen. Aber bei der Enreise nach Kolumbien brauch ich ihn dann und ich kann nur hoffen, dass sie die Kopie akzeptieren. Falls nicht: grande Problem.

    Flug war super schnell. Man kann die Strecke zwar auch mit dem Auto bewältigen, aber da brauchst einen Guide und paar Tage durch den Dschungel. Es gibt nämlich keine richtige Verbindungsstraße zwischen Panama und Kolumbien.

    Gelandet in Medellin, musste ich erstmal an der Gepäckausgabe vorbei, wo es ganz offensichtlich für mich nichts zu holen gibt..:/ Dann hab ich meine letzten Dollar eingetauscht gegen Kolumbianische Pesos. 1 Euro = 4.000 Pesos. Also ich hab jetzt 260.000 Pesos in der Tasche.

    Ich hatte keinen richtigen Plan was ich jetzt hier in Medellin machen werde. Es ist gerade 9 Uhr und meine Flug nach Cartagena geht um 20:30 Uhr. Also ein halber Tag um Schabernack zu treiben. Ich hab dann den ersten Bus genommen, der Richtung City Center geht. Ich hab den Königsplatz ganz vorne bekommen neben dem Busfahrer. Hatte somit die beste Aussicht auf die Stadt Medellin, als wir von den Bergen ins Tal gefahren sind. Und Medellin ist riesig und der Blick auf die ganzen Häuser und die hellen Gebäude hauen mich um!

    Irgendwann war ich nur noch allein mit dem Busfahrer im Bus und er hat mich durch den vollen Stadtverkehr bis zum Zentrum gefahren. Währenddessen hat er mir Sachen auf dem Weg gezeigt und war fast ne kleine Tour. Er hat mich dann auch vermittelt an einen Freund der ein Taxi hat, der mich dann sicher zum Museum von Pablo Escobar gebracht hat. Ich muss sagen ich hatte ganz ganz kurz richtig Schiss und ich war kurz davor aus dem Taxi zu springen.

    Wir sind nämlich irgendwann einfach von einer großen Verkehrsstraße abgebogen, wo es steil einen Hügel hochging. Der Weg war keine 3 Meter breit und es war kein weiteres Auto auf der Straße zu sehen. Auf einmal geht eine Steilkurve weiter nach oben und es seh nur wie die Straße vor einem großen gesicherten Tor endet. Ich hab gedacht Scheiße ich muss hier sofort raus! Fadi hat mich vor Medellin gewarnt und ich solle niemanden, wirklich niemanden trauen... Ich hab mich bis dahin mit dem Taxifahrer sehr gut unterhalten und wir verstanden uns gut auf Spanisch. Aber da als wir auf dieses Tor zugefahren sind, hab ich mir echt gedacht: shit..

    Ich hab gleich zum ihm gesagt ich steig aus aber da hat er schon die Klingel gedrückt und eine elektrische Stimme kam aus dem Lautsprecher und ich hab ein Schild von Pablo Escobar entdeckt. Der Taxifahrer hat gesagt dass er einen Touristen fürs Museum hat und das Tor hat sich geöffnet. Und dann haben wir ein weiteres Sicherheitstor passiert. Alles ist mit Stacheldraht gesichert und das Gebäude war gut versteckt hinter Bäumen und Sträuchern. Wir kommen oben an und es marschieren Männer rum und auf einmal kommt mir ein riesiger Hund an der Leine entgegen. Er hat einen Maulkorb und wird auf dem doch relativ kleinen Gelände geführt. Ich entdecke zwei weitere große deutsche Schäferhunde, die am Stacheldraht patrouillieren. Ich hab mich gefühlt, als wär ich grad in das Haus von Pablo Escobar eingedrungen..

    Und was soll ich sagen: es ist sein Haus! Und jetzt lebt sein Bruder hier und hat vor 10 Jahren ein Museum daraus gemacht. Roberto Escobar ist der noch leibhaftig lebende Bruder vom berühmtesten Dragonboss der Welt. Und ich hab ihm die Hand geschüttelt und ein Bild mit ihm! Er war grad zufällig dort und ich habs erst gar nicht geschnallt^^

    Ich hab dann eine Privatführung von einer Frau aus Medellin bekommen. Ich hab echt gedacht ich bin im falschen Film🤷🏼‍♂️ Zufälligerweise war nämlich grad als ich im Museum angekommen bin, kein anderer Besucher hier und da bin da halt ich, irgendwelche Südamerikaner, die entweder große Hunde Gassi führen, gärtnern oder anscheinend zum Meseum gehören. Die Tour war aber toll und ich konnte sogar wählen zwischen Englisch oder Spanisch.

    Das Haus und jetzige Museum war eines von 17 Unterschlüpfen von Pablo, als er von der Polizei auf der Flucht war. Er ist nie länger als zwei Nächte einem Haus geblieben und hat seinen Aufenthaltsort permanent gewechselt. In dem Haus sind überall Geheimverstecke für Geld, Diamanten oder für Pablo selbst eingebaut. Die Grundstücke waren alle so gewählt, dass er im Notfall schnell flüchten konnte. Pablo hatte so viel Geld, dass man sich es gar nicht vorstellen kann. Es gab eine Zeit, da musste das Geld vergraben werden, weil Pablo nicht wusste wohin damit. Er war der mächtigste und und auch reichste Mann Kolumbiens und hatte so viel Macht, dass sogar die Politik vor ihm einknickte.

    Es gibt eine sehr empfehlenswerte Serie namens Narcos, die sich voll und ganz auf den Aufstieg Pablo Esscobars, zum größten Dragonbaron der Welt bezieht. Ich hab die Serie gesehen und hab somit schon viel Hintergrundwissen gehabt. Als das alles noch nicht bekannt war von Pablo und seinem Cokainimperium, versuchte er sich in der Politik und sah sich als Robin Hood für die Armen. Er hat tatsächlich viel Geld an den armen Teil der Bevölkerung verteilt, aber als er im Kongress gescheitert ist, hat sich das Blatt gewendet und er war auf der Flucht. Er ist für tausende Auftragsmorde und Anschläge verantwortlich. Es setzte Kopfgeld auf jeden getöteten Polizisten aus und deswegen war Medellin damals, die gefährlichste Staft der Welt. Jährlich sind 6.500 Menschen umgebracht worden.

    Also Narcos anschauen! Alles was ich heute im Museum gesehen habe, ist das original! Ich bin auf der Couch gesessen und auf dem Stuhl, wo er einen Tag vor seinem Tod noch gesessen hatte. Crazy und was der alles hatte.. original Jetskys von Bondfilmen, importierte exotische Tiere aus Südafrika wie Elefanten oder Nilpferde, die modernsten und gepanzersten Wägen zu der Zeit und und und. Meine Führerin hatte viele Bilder von mir vor irgendwelchen Gegenständen von Pablo gemacht und ja des war heute eindrucksvoll. Vorallem als ich dann Roberto getroffen habe. Er ist halb blind, weil er bei einem Bombenanschlag sein Augenlicht verloren hat. Aber er leitet das Museum noch offiziell und spaziert den Tag über herum. Ich bin dann sogar mit ihm an einem Tisch gesessen und ich hab mein Sandwiche gegessen. Hab ihm gesagt, dass das Museum toll ist. Er saß selber 14 Jahre im Knast btw.

    Als ich dann durch war mit der Tour wollte ich mir ein Uber nehmen aber da kam keins. Und somit hat mich dann eine von den Führerinnen zu einer Mall gefahren, wo Gemeinschafttaxis zum Flughafen fahren. In der Mall hab ich mir dann noch was zum Essen geholt und noch was anderes^^ Seht ihr die nächsten Tage mal auf Bildern.

    Dann gings auf zum Flughafen. Dort musste ich jetzt bei der Sicherheitskontrolle jetzt auch noch meine Gabel abgeben und jetzt hab ich nur noch meinem Löffel.. und den werd garantiert nicht abgeben! lul

    Hab genügend Puffer eingebaut und so hab ich jetzt 4 h Film geschaut und auf meinen Weiterflug gewartet, auf den ich mich schon sehr freue! Auch wenn heut den ganzen Tag das Gefühl von meinem Verlust mitwirkt..

    Jetzt sitz ich grad im Flugzeug und komme in 10 min an. Carolina holt mich ab und ich predicte jetzt mal das ich hundemüde ins Bett fallen werde!

    P.S. bin angekommen bei Carolina!
    Read more

    Andreas Betz

    Was für ein atemberaubender Bericht. Genieße deine nächsten Tage. Wir hören uns. Bleib gesund 💌

    12/23/21Reply
    Helga Tschapka

    Haste Glück gehabt i Kedellin

    12/23/21Reply
    Helga Tschapka

    Medellin, ist nach wie vor gefährlich! Mit Gepäck( Gott sei Dank bist Du i Moment so gut wie ohne!) wäre evt d Raxifahrt anders ausgegangen

    12/23/21Reply
    2 more comments
     
  • Day102

    COMUNIDAD 1️⃣3️⃣❗

    January 20 in Colombia ⋅ ⛅ 27 °C

    Um 6 Uhr geht der Wecker. Leise aus dem Dorm schleichen, fertig machen und auschecken. Mit dem Taxi hab ich dann Can bei seinem Hostel abgeholt und sind so überpünktlich zum Flughafen aufgebrochen. Santa Marta ist echt weitläufig und ich hab soviel von der Küstenstadt noch nicht gesehen gehabt. Was wir auf dem Weg auch gesehen haben war ein Fahrradunfall:/ wir sind nur dran vorbei aber sah echt nicht gut aus. Also mit Blutlarche neben dem Kopf und viele Leute um ihn herum, die sich um ihn gekümmert haben:/ ob er die Nacht überstanden hat weiß ich nicht.. war tatsächlich der allererste Unfall den ich während meiner Reise gesehen habe.

    Beim Flughafen musste ich dann beim Checkin 54.000 Pesos zahlen, zum einchecken... komplett stupid die Viva Airline.. weil ich des nur bis 2h vor dem Flug machen kann. Naja was gelernt aber ärgert einen trotzdem weil es so unnötig ist..

    Flug optimal verlaufen und Can und ich sind dann vormittags in Medellin gelandet. Mit nem Bus gings dann in die Stadt und das letzte Stück dann mim Uber. Ich nächtige im Purple Monkey Hostel. Can paar Ecken weiter.

    Für 2 Uhr habe ich uns eine Free Walking Tour gebucht. Durch die Comunidad 1️⃣3️⃣. Das einst gefährlichste Stadtviertel der Welt! warum? erzähl ich gleich. Weil zuerst mussten wir mit der Metro dahin fahren. Und die ist spitze hier in Medellin. Wirklich lupenrein sauber die Bahnsteige und so viele Leute nutzen sie.. Wirklich toll. Also die ist bestimmt besser als manch andere in Deutschland. Bin echt geflasht.

    Mit einer Chipkarte, die man mit Fahrten aufladen kann, kommt man so von A nach B und eine Fahrt kostet umgerechnet so 70 Cent. Medellin ist nämlich sehr weitläufig und flächenmäßig unglaublich groß. Kurz bevor die Walking Tour gestartet hat, haben wir noch einen Fruchtsaft von einen der Stände probiert und super lecker. Jede Frucht ist super süß hier in Südamerika und ich liebs. Ich kauf mir oft einfach mal so im Vorbeigehen eine vorgeschnittene Mango.

    Zu Beginn der Walking Tour hat sich dann Liz vorgestellt, unsere Führerin heute und sie hatte so viel interessante Sachen zu erzählen! Sie lebt nämlich selber in der Comuna 13 und hat alles der letzten 30 Jahre, was hier so passiert ist, mitbekommen. Und das ist eine Menge!

    Mal ein kleiner Rundumblick für Comunidad 13.
    COMUNIDAD 13 ist eines von 16 Stadtviertel in Medellin. Es war in den 70ern 80ern und eig bis 2000 dafür bekannt, dass gefährlichste Stadtviertel der Welt zu sein, weil die Regierung von Kolumbien nach einigen Versuchen das Stadtviertel neu zu strukturieren, mit Rebellionen konfrontiert wurden und das Viertel aufgegeben haben und jeglicher Polizeischutz oder Anbindung an die restliche Stadt ausgesetzt wurde. So konnten sich viele unterschiedliche Gangs ansiedeln, die mit unsichtbaren Grenzen ihr Territorium beschützt haben. Da keiner richtig wusste, wo ein Territorium endet und wo das nächste anfängt, sind viele viele unschuldige Menschen erschossen worden.

    Die Geschäfte in den verschieden Gebieten in Comunidad 13 und auch die Menschen mussten Schutzgeld an ihre jeweilige Gang bezahlen. (Und das müssen sie tatsächlich heute noch.) Erst nach einigen militärischen Großeinsätzen um 2000, wurden die meisten Gangs zerschlagen und viele Gangmitglieder wurden getötet. Bis zu diesem Zeitpunkt haben die Menschen in der Comunidad 13 ihr eigens Leben geführt. Keine Bauvorschriften, kein fließendes Wasser kein polizeilicher Schutz, und und und.

    Die Leichen von den ganzen Opfern wurden auf einem Berg bei Medellin verbuddelt oder entsorgt, wo auch eine Müllkippe ist. Die Regierung wollte ursprünglich diese Mülldeponie auflösen aber die Kosten wären 7 Millionen Dollar gewesen und so ist das Gebiet noch heute unangetastet. Dort müssen die Überresten von noch Tausenden Menschen liegen, hat uns Liz erzählt.

    So und jetzt zum freudigen Teil: Medellin hat ab 2000 begonnen, das Stadtviertel wieder aufzufangen und hat viel Geld und Mühe reingesteckt. Es wurden viele viele innovative Ideen umgesetzt, wie überall kostenloses Wlan oder der Bau der Escaleras electricas. Die Escaleras electricas sind Rolltreppen, die die verschiedenen Ebenen der Comunidad 13 verbinden. Da ein großer Teil ja am Berg gebaut ist, sind die Rolltreppen eine enorme Unterstützung beim hochkommen. Überall bei den Treppen ist es lebendig und viele Leite verkaufen Sachen und laute Musik ist von jeder Ecke zu hören. Es wurde eine nigelnagelneue Universität gebaut, die jetzt in 3 Monaten öffnet und viele farbige Graffitiwände und Kunstwerke erwecken das Stadtviertel zu leben.

    Es sind auch viele Touristen unterwegs, die sich diesen Wandel der COMUNIDAD 13 anschauen wollen. Liz hat uns dann viele Graffitis und ihre Bedeutung dahinter erklärt. Nachdem wir dann 2,5 h unterwegs waren, hat die Tour bei ihr im Haus geendet. Sie wohnt mit in der Comunidad 13, mit einer schönen Dachterrasse mit Blick auf die Stadt. Auf den Bildern werdet ihr es ja erkennen. Soweit das Auge reicht, ist mit den Ziegelnhäsuern alles bedeckt. Kein Stückchen Erde ist unbebaut und teilweise sind 6 solcher Häuserkonstrukte aufeinander gesetzt. Sieht schon toll aus!

    Abgeschlossen hat Liz die Tour damit, dass es 2019 einen kleinen Rückfall in Sachen Sicherheit und Gangkriminalität gab. Viele Jugendliche finden keine Arbeit und werden von den Gangs angelockt für sie zu arbeiten. Vor 2 Jahren ist der Nachbarsjunge von Liz in seiner eigenen Haustür von einem Freund erschossen worden, weil er irgendwas falsch gemacht hat... Also der Dialog und die Aufklärung für junge Menschen gegenüber der Gangs ist sehr wichtig und Liz unterstützt mit ihrer großen Wohnung immer wieder mit Filmabenden oder dem Zusammennommen von Jugendlichen die Aufklärung. Man muss abschließend dazu sagen, dass die anderen Stadtviertel von Medellin schon lange sehr viel sicherer sind, als COMUNIDAD 13.

    Ich war sehr positiv beeindruckt von Comunidsd 13 und kann ich nur empfehlen. Gefällt mir sehr gut hier, also generell Medellin. Can und ich haben dann bei einem Kunstladen einen Stop gemacht, wo Graffitizeichnungen und Kunstwerke ausgestellt waren. Und da hat der Can dann einen richtig guten Fang gemacht! Ein Graffitibild, was uns beiden gleich zu Beginn sehr gut gefallen hat. Das knallige Pink sieht einfach mega aus. Für 100 Dollar hat Can dann zugegriffen und das wird bei ihm daheim jetzt aufgehängt.

    Ich hab mir ein T-Shirt bedrucken lassen mit einem sehr passendem Motiv: EIN LÖWE am Rücken und vorne links C_13 für COMUNIDAD 13.

    Tatsächlich hat mich diese T-Shirt Aktion ganz schön Zeit gekostet, weil der erste Druck war sooo scheps und schief draufgedruckt, dass ich nach 5 min wieder umgedreht bin und denen das T-Shirt um die Ohren gehaut habe... Es sah wirklich schlimm aus. Also ging gar nicht. Dann hatten sie aber kein weißes T-Shirt in meiner Größe und so bin ich dann in anderen Läden auf die Suche gegangen, nach einem weißen T-Shirt in meiner Größe und mit einer guten Qualität. Nach dem 7. Laden war ich erfolgreich und konnte dann das T-Shirt nochmal kostenlos neu bedrucken lassen! Was ein Akt aber jetzt bin ich zufrieden und kann es tragen.

    Mit der Metro gings dann wieder zurück und am Abend sind wir dann mit Valentina und Kevin, dem kolumbianischen Pärchen aus Cartagena essen gegangen. Mit dabei war noch eine Schweizerin. Wir haben eine riesige Platte serviert bekommen und viel zu voll sind wir dann aus dem Restaurant getorkelt. Mit dem Auto sind wir dann noch auf einem Aussichtspunkt von Medellin gefahren und die Aussicht war wirklich wahnsinn! So viele Lichter. Gruppenfoto und ab nach Hause. Valentina und Kevin müssen morgen arbeiten, aber am Samstag gehen wir feiern!

    Im Hostel bin ich dann ins Bett gefallen und hab noch bisl Bilder von heute durchgeschaut und bin dann irgendwann weggeratzt.
    Read more

    Helga Tschapka

    Medellin ist auch heute noch unsicher trotz all d Bemühungen seitens d Regierung...Vorsicht mit Alleingängen!!!

    1/23/22Reply
    Helga Tschapka

    Erinnert mich sehr an La Paz

    1/23/22Reply
     
  • Day151

    Medellin

    June 22 in Colombia ⋅ 🌧 25 °C

    Medellin is een stad die bij velen gekend staat als enorm gevaarlijk, wat 20 jaar geleden ook absoluut het geval was. In die korte tijd is het echter gelukt om vele regio’s in de gigantische stad bijna te ontdoen van geweld en criminaliteit, waardoor zelfs toeristen nu zonder al te veel zorgen de stad kunnen verkennen. Zeer impressionant vinden wij!
    Een grote bijdrage tot veiligheid werd geleverd door het bouwen van een metrosysteem en meer bepaald kabelbanen die mensen van bovenaan de heuvels veilig tot in het centrum van de stad brachten/brengen zonder dat ze de meest onveilige buurten op de heuvels, ingenomen door drugcartels, door moesten.

    Dat gezegd zijnde vonden we het merendeel van de stad maar niets. Ofwel bevonden we ons in een erg ‘gemaakte’ buurt met het ene grote winkelcentrum na het andere, gevolgd door erg moderne restaurant(ketens), ofwel krioelde het van mensen in drukke volle straten vol licht, geluid, chaos en zonder authenticiteit.
    Bovendien werd ons meermaals verteld dat het centrum van de stad overdag veilig (en de moeite) was en enkel na het vallen van de avond vermeden moest worden, maar 1 straat verwijderd van het centrale plein bevonden we ons plots in ‘the bronx’ van Medellin. We sprongen snel in een taxi die zich een weg baande doorheen de vele junkies die met lege ogen op straat lagen, vuilnis doorzochten of hun volgende ‘hit’ voorbereidden. Er is dan ook maar 1 foto in de footprint van downtown Medellin, getrokken 5 minuten voordat het helemaal mis ging.

    Wel heel plezant en interessant was onze tour door communa 13 (Medellin telt 16 communas) met een erg gepassioneerde gids die ons maar liefst 5 uur mee op schok nam! Communa 13 was vroeger één van de gevaarlijkste buurten in Medellin, maar is tegenwoordig supergezellig en overgoten met kunst. De vele grafitti-werken tonen het verhaal van de wijk en zijn inwoners die dapper strijden tegen drugsgeweld en op elke hoek is er wel een leuk initiatief om de kinderen van de straat te houden en hun creatief talent te voeden. De communa 13 inwoners brouwen tegenwoordig zelfs eigen lokale biertjes die we hebben getest en goedbevonden. Onze gids was er ook op gebrand om Samya koffie te leren drinken, wat ondanks de mildere smaak na het gebruik van ‘de juiste techniek’ geen schot in de roos was. Geef mij dan toch maar een lekker zoete koffie- of rode wijnlimonade met knapperige ‘big ass ants’ als snack!
    Read more

  • Day198

    Journée de la mémoire à Medellin

    August 10 in Colombia ⋅ ⛅ 24 °C

    Après "seulement" 2h de bus car Guatape est "proche" de Medellin, nous voilà enfin dans cette ville dont on a tant entendu parler.

    On pause nos affaires et déjeunons rapidement avant de partir à la découverte de la ville. On commence par visiter le musée de la mémoire, qu'on nous a beaucoup conseillé de voir, pour en apprendre plus sur la période de la guerre civile à Medellin et en Colombie plus généralement. Malheureusement, la salle principale et la plus intéressante est fermée à cause de maintenance... Nous pouvons quand même regarder quelques témoignages de familles de victimes et voir comment la population à utiliser l'art sous toutes ces formes, musiques, dances et peintures, pour sortir de la misère.

    Après la visite nous partons à la recherche de ce pour quoi nous avons tant changé notre itinéraire: la fête des fleurs! Jusqu'à présent on a aperçu quelques statues décorées dans la rue, mais pas grand chose d'autres. On se rend sur une place censée accueillir des évènements, mais rien du tout, le quartier, assez populaire, fourmille comme à son habitude, de tous les colombiens qui sortent de leur journée de travail.
    Un ami rencontré à la Guajira nous indique un lieu avec un concert, alors on prend le métro (woua première fois en 6 mois, c'est très bizarre) pour rejoindre la scène. En chemin on observe la ville et son architecture, tous les styles se rencontrent et du métro très moderne on peut voir un mélange de buildings, centres commerciaux, maisons et petits immeubles, et églises en briques éparpillées dans les rues.
    Au concert, les artistes commémorent les années de guerre civile en rendant hommage aux morts et victimes des guerillos et de l'armée, ils pronnent des messages de paix et de pardon pour tous. Ce n'est pas les meilleurs chanteurs mais le moment est émouvant, on se rend compte à quel point la ville et sa population sont encore très touchés par les atrocités passées et en train de se reconstruire doucement, c'est beau à voir.

    Puis, le groupe laisse la place à d'autres artistes, stars colombiennes et espagnoles. Tout le monde à l'air super enjoué, et on est ravis d'assister aux concerts de ces stars internationales. Après de nombreuses chansons on quitte la scène pour rejoindre nos lits, bien fatiguées d'avoir crapahuté partout.
    Read more

    Agnes Bochet

    Étonnant cette vue nocturne !!

     
  • Day19

    Medellin ... La Comuna 13

    March 17 in Colombia ⋅ ☁️ 21 °C

    Ce matin, on va visiter la Comuna 13 avec un guide (en français ... comme ça les enfants peuvent suivre !).

    La Comuna 13, c'était le quartier le plus violent du monde il y a encore quelques années 😱

    C'était au départ un quartier plutôt modeste sur les hauteurs de Medellín.
    Suite à de très nombreuses guerres civiles, beaucoup de Colombiens ot été contraints de migrer ici pour trouver du travail et fuire l'opression.
    Suite à l'assassinat du candidat libéral qui allait enfin renverser le pouvoir conservateur, des milices se sont créées et ont commencé un combat armé. Une guérilla (les FARCS) s'est formée pour lutter contre ces milices, puis des para militaires sont venus se battre contre cette guerilla ... jusqu'à l'intervention de l'armée 😱.
    On rajoute quelques narco trafiquants dans tout ça ... ca sent pas bon !
    La fin est digne d'un Tarentino ... Bain de sang et beaucoup, beaucoup de morts dans le dernier grand combat dans ce quartier: l'opération Orion le 16 octobre 2002 (c'est pas si loin 😱 !!!!!)

    C'est à partir de ce moment que la transformation de la ville commence. Des accords de paix sont signés et ... les gens commencent à s'exprimer différemment et ce sont les graffeurs et les rappeurs qui font passer des messages de paix par l'art.
    6 escalators sont installés dans ce quartier hyper hyper pentu et une nouvelle vie s'installe. Le tourisme achève la transformation d'un quartier qui devient très positivement méconnaissable !!!

    Côme tombe des nues ... déjà parcequ'il appréhendait de venir ici (peur) ... mais aussi parcequ'il se rend compte de la rapidité du changement. Il y a 10 ans on n'aurait pas mis les pieds ici.

    La Comuna 13 regorge aujourd'hui de tags qui rappellent l'histoire tragique, de bars hyper vivants, de rappeurs, de street artistes ... C'est juste ouf !

    L'après midi est un peu plus légère, on va retrouver un petit goût de France chez Décathlon 😅
    Read more

    Isabelle Smette

    Waouw complètement ouf cette ville et son histoire! Merci de ce partage.

    3/22/22Reply
    Les LODTrotters

    C'est aussi ce qu'on s'est dit !!!

    3/23/22Reply
    nathalie lauricella

    Magnifique tous ces graph’!

    3/22/22Reply
    2 more comments
     
  • Day239

    Medellín und der Drogenkrieg

    October 14, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 25 °C

    Wer Kolumbien hört, denkt sicher zuerst an Kartelle, Drogen und korrupte Polizisten. Warscheinlich auch nicht ohne Grund, denn in den 80er und 90er Jahren beherrschten mächtige Kartelle mit unglaublich viel Macht die Straßen, Städte und wahrscheinlich das ganze Land.
    Da wir uns nicht alleine nach Medellín trauten haben wir Paul und Lara gleich mitgenommen😆.
    1991 galt die Stadt mit über 6000 Toten als die gefährlichste der Welt. Jede Commune der Stadt hatte ihre eigenen Regeln und wer diese nicht befolgte machte es kein zweites mal.
    Der gefürchtetste Stadtteil war die Commune13 in der täglich mindestens ein Mensch sein Leben ließ. Juliett eine junge Frau, die in der besagten Commune aufwuchs, erzählte uns ihre Geschichte und führte uns durch die Straßen. Nicht gerade das angenehmste Gefühl zu hören wie ihr Vater mit 27 Jahren im Kugelhagel gestorben ist und sie sich täglich unter ihrem Bett versteckte, wenn vor der Tür geschossen wurde.
    Mittlerweile ist es in der 13 tagsüber sicherer, die Wände sind mit künstlerischen Graffitis geschmückt und scheinbar haben die Menschen bemerkt, dass man nicht nur mit Drogen sondern auch mit Touristen Geld verdienen kann ohne das Leben aufs Spiel zu setzen.
    Wer die Serie Narcos auf Netflix gesehen hat, kann wahrscheinlich viel mit dem Namen Pablo Escobar anfangen, denn er war mit 1,5Millionen Dollar Tagesverdienst der reichste und mächtigste Drogenbaron der Welt. Er besaß so viel Geld, dass er es vergrub, in seine Häuser einmäuerte und an die Armen verteilte. Im ganzen Land hatte er Haciendas und Villen. Eine davon ist auf dem Seengebiet bei der wunderschönen Stadt Guatapé und die haben wir uns mal genauer angeschaut, leider blieb uns nicht genügend Zeit, um nach dem Geld zu graben aber auch nur in seinem Haus zu stehen ließ einem Gänsehaut bekommen.

    Aber nicht nur schöne Villen und eine bunte Innenstadt hat Guatapé zu bieten sondern auch die nach 650 Stufen wohl schönste Aussicht in Kolumbien.
    Read more

    Anja Endler

    Die Treppe ist ja cool😀

    10/24/19Reply
    Anja Endler

    Da hat schon länger keiner mehr geputzt.

    10/24/19Reply
    Mu Va

    Die Graffiti Künstler sind schon Hammer, was manche für Talent haben. 👍ein spannender Bericht mit tollen Bilder. Jedes Bild hat eine Geschichte. Danke😘

    10/24/19Reply
     
  • Day37

    Week 5 - MedeIIin

    December 16, 2021 in Colombia ⋅ ⛅ 24 °C

    חזרנו למדג'ין לשבוע. בעיקר עבדנו, עשינו סידורים, התאפסנו על עצמנו והכי חשוב - קיבלנו החלטות להמשך. ההחלטה העיקרית היא שאנחנו מתמקדים עכשיו נטו בטיול והפוקוס על פיתוח העסקים - יבוא בהמשך!
    יאללה ליעד הבא - סלנטו :)
    Read more

    doron sadovsky

    החלטה חכמה...

    12/16/21Reply
    Sigal Shayan

    מהממת .... תהנו

    12/19/21Reply
    Ofek Sadovsky

    ❤️❤️❤️

    12/19/21Reply
    YambaOlam

    נשמע כמו החלטות מעולות!

    12/19/21Reply
     
  • Day65

    Medellín: Graffiti und de pablo

    March 9, 2020 in Colombia ⋅ 🌧 18 °C

    Am morge simmer ane graffiti tour i de comuna 13. Das isch mal eis vo de ärmste und gwalttägiste viertel gsie in medellín. Isch idrücklich gsie, vorallem d gschichte wo de jungi iheimish guid verzellt hed. Er hed de ganz umschwung mit erlebt und eus zu sinere grosmuetter mit hei gno. Sie isch recht am afang, illegal i die siidlig cho.

    Nach de tour simmer bim hotel go zmittag esse und den hemmer en pablo escobar tour gmacht. Hend einigi plätz besichtigt wo im zämehang mit im stönd. Unter anderem sis grab und de ort wo er erschosse worde isch. Mer hend ned so en guete guid gha. Er hed eus einges verzellt, aber es hätti sicher no meh zum verzelle geh.

    Am abig hemmer mal wege lustig uber eat usprobiert und die nächste schritt vo de reis planed.
    Read more

  • Day77

    Colombia, a new destination

    March 18, 2021 in Colombia ⋅ ⛅ 23 °C

    It was a day of planes, trains, and automobiles . . . well, make that trucks, ferries, buses, planes, shuttles, and taxies. We departed Puerto Ayora, Galapagos in the morning, and headed off to Baltra Island to fly out. Stops in Guayaquil and Bogota (with an 11 hour layover) eventually three hopped us to Medellin, Colombia . . . and a new adventure to begin.Read more

    Hazukashii

    Already tried 3 different types of Colombian beer.

    3/19/21Reply
    Hazukashii

    The local shot.

    3/19/21Reply
    Hazukashii

    Medellin is beautiful.

    3/19/21Reply
    3 more comments
     
  • Day59

    Reise in die Vergangenheit

    November 19, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 25 °C

    Die gefüllten Schokocroissants und Cookies waren gestern so lecker, dass wir heute morgen wieder in dem kleinen Café in den Tag starteten. Ein Schweizer hatte den selben Plan und leistete uns dabei Gesellschaft. Nach einem ausgedehnten Start in den Morgen nahmen wir schließlich die Metro zum Startpunkt einer historischen Stadtführung. Wir haben uns nicht über den Beginn der Führung informiert und waren viel zu früh dran. Um auf Nummer sicher zu gehen reservierten wir online zwei Plätze in der Führung und nutzten anschließend die Zeit für einen frisch gepressten Orangensaft und eine Erdbeer-Bananenmilch in einer nahegelegenen Einkaufspassage. Pünktlich startete die Tour mit einem sympathischen Guide, der sich nicht nur alle unsere Namen merkte, sondern auch ein enormes Wissen über die Geschichte Kolumbiens und die Stadt Medellín hatte. Er erklärte alle wichtigen geschichtlichen Ereignisse, während wir die bedeutenden Plätze und Gebäude der Stadt abliefen. Dabei hatte er immer einen witzigen Spruch auf den Lippen und nahm sich die Zeit, alle unsere Fragen zu beantworten. Wir durchliefen in 3 h die beeindruckende Geschichte Kolumbiens, sodass es Seiten bräuchte sie hier aufzuschreiben. Es lohnt sich aber auf jeden Fall sich näher mit ihr zu beschäftigen, um das Land und die Kultur besser verstehen zu können. Mit der Metro fuhren wir wieder zurück in unser Viertel. Zum Abendbrot wurden wir von einer Gruppe von Kanadiern und Holländern zu frischen und super leckeren Rippchen vom Grill eingeladen, die sie nicht mehr schafften. Den Abend ließen wir anschließend auf dem Balkon mit zwei anderen Deutschen ausklingen.Read more

    Ingried Behfeld

    Finde eure Berichte mal wieder richtig gut, lese sie gerade noch vorm einschlafen

    11/22/19Reply
    Anne in the Jungle

    Da sich alle möglichen Gruppierungen zu der Tat bekannt haben, konnte bis heute kein Täter ermittelt werden.

    11/22/19Reply
    Simone Meyer

    Alles Liebe zum Geburtstag liebe Lisa. Genießt die Zeit. 😘😘😘

    11/23/19Reply
     

You might also know this place by the following names:

La Alpujarra

Join us:

FindPenguins for iOSFindPenguins for Android

Sign up now