Colombia
La Poza

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12 travelers at this place:

  • Day107

    Nachdem unser Lieblingsmensch Lea sich nach zwei Tagen wieder auf den Heimweg gemacht hat - zumindest hat sie das gesagt - machen wir uns auf den Weg nach Mendihuaca - was wie sich herausstellt ein Fluss und gar kein Dorf ist - und lernen dort endlich die überaus entzückende und energiegeladene Monica kennen, ihres Zeichens aktuelle Freundin meines kleinen Bruders Tobi und somit Familie in Spe. Moni betreibt ein Hostel samt Surf-Schule am Ende des Tayrona Nationalparks. Auch wenn ich mit Kahlkopf und Wampe wenig mit einem stereotypischen Surfer-Boy gemein habe, lassen wir uns unter Ausschluss der Öffentlichkeit - wer geht schon um 08:00 zum Strand? - von Moni in die Basics des Surfens einführen. Kurze Materialkunde, das Meer und die Natur lesen, eindehnen, schnelles Paddeln im seichten Wasser ohne vom Brett zu fallen und last but not least blitzschnelles Aufstehen. So weit so gut, das scheint machbar. Wobei, aufstehen ohne Kaffee oder Coca-Tee war noch nie meine Stärke und auf dem Surfboard haben kompaktere Menschen eindeutig einen Vorteil. Dieser entpuppt sich beim „Einwassern“ allerdings als rigoroses Handycap. Hat man aufgrund der vorherrschenden Wellenbrechungslinien und Impact-Zone die richtige Stelle seitlich des White-Waters lokalisiert, wird mit dem Board über Kopf ins Meer und durch die einfallenden Wellen gestampft. Kurz bevor man den Boden unter den Füssen verliert, schwingt man sich aufs Board und paddelt mit aller Kraft und bis zur totalen Erschöpfung. Also etwa zwölf Sekunden. Im besten Fall hat man zu diesem Zeitpunkt die Spülmaschinen-Todeszone bereits hinter sich. Bei Sue war das nicht immer so. Arme Sue. Wobei ich fand, sie sah auch mit sandig-zerzausten Haaren noch zum Anbeissen aus.

    Dem aufmerksamen Leser - und Kurt - ist sicherlich bereits bildlich klar geworden, dass einem teutonischen Brocken wie mir diese erste Phase weit weniger Mühe bereitet, als den kürzeren Menschen unter uns. So bewirkt mein erstes beherztes und äusserst selbstbewusstes Einwassern denn auch eine Mischung aus Gelächter und Staunen. Mein zügiges und zielgerichtetes Marschieren und Wellenbrechen zeichnete eine eindrückliche Schneise ins Meer, wie man dies sonst nur von modernen und unkaputtbaren Containerschiffen kennt. Ich werte die Reaktionen trotz einer gewissen Verunsicherung aufgrund des Lachens - die ich mir natürlich nicht anmerken lasse - schlussendlich als Sieg. Keiner ist schneller im Wasser als ich. Yay! Es sollte aber der letzte Punkt bleiben, den ich an diesem Tag erzielen werde. Zwar erwischt man ab und zu eine der deutlich grösser als erwarteten Wellen und in einem Fall könnte man mit ein wenig Fantasie sogar von „Stehen“ sprechen, aber in den meisten Fällen wird man nach einigen Versuchen dank Strömung und Wellen samt Brett wieder an den Strand gespült. Das Lycra nicht selten bis über die Nippel hochgekrempelt und die zerkratzte und sandige Wampe wenig vorteilhaft entblösst. Trotz einigen spassigen Body- und Knee-Boarding Sequenzen, die allerdings gleich eindrucksvoll wie eben erwähnt enden, packt uns das oft gehörte Surf-Fieber noch nicht so richtig. Nachdem sich Sue dann auch noch schmerzhaft das Knie verdreht und eine neue Art des „Rückwärts-Surfens“ erfindet und ich mir den Fuss an ein paar schroffen Steinen aufschlage, legen wir die Pro-Surfer Karriere nach insgesamt vier kräftezehrenden Stunden vorerst auf Eis. Vorerst. Wir (und mein Ego) sind ja noch ein paar Tage hier.

    In jedem Fall steht uns Moni und ihr Team ja auch noch zur Seite. Sowohl die Tage wie auch die Abende haben einen hohen Unterhaltungsfaktor in diesem ziemlich einfachen aber sehr gemütlichen Hostel. Da hat der Tobi ein wirklich cooles Girl gefunden, die in Wirklichkeit noch viel hübscher und aufgestellter ist, als dies Fotos bereits vermuten liessen. Sue ergänzt, dass Moni der Typ Frau ist, der zwar mega hübsch ist, aber mit dem man (bzw. Frau) auch mega gerne zusammen ist. Keine Ahnung was sie damit meint, ist wohl so ein Mädchen-Ding. Erfreut ob dieser gross-brüderlichen sowie unverständlich-weiblichen Zustimmung, wusste sich dann auch der liebe Tobi nicht mehr mit Komplimenten per WhatsApp zurückzuhalten. Sue sähe einfach fantastisch aus und sei ja wirklich parat, auch mit Kniebinde. Äh, absolut. Finde ich natürlich auch! Und ich wäre ja fit wie noch nie und hätte fast ein Sixpack. Hm, ok, „fast“ lässt natürlich einigen Spielraum und kann durchaus Ausdruck für diese über Facetime scheinbar visuell ansprechend wirkende Anordnung von Fettröllchen sein. Aufgestellt hat uns das Feedback nach der immer noch sicht- und spürbaren Galapagos-Völlerei natürlich schon. Und so gab es zum Lunch neben den geplanten Früchten prompt noch Grilliertes mit Frittiertem am Strand. Danke Tobi. Wir verbringen also einen ganzen Lazaret-Tag am Strand und tun nichts. Gar nichts. Nicht so die mit Moskitos identisch überflüssigen Sand-Fliegen. Die können gar nicht aufhören mit ihrem verdammten Getue. Gut möglich, dass Hämorrhoiden bald auf Platz drei zurückfallen. Aber noch ist das letzte Fläschli Anti-Brumm nicht leer und der Krieg somit noch nicht verloren. Noch.

    Nach einem heissen Hiking- und Beach-Day im Nationalpark - dessen Strände übrigens ganz ohne die primitiven Sand-Fliegen auskommen, was den hohen Eintrittspreis zumindest teilweise rechtfertigt - bleiben uns noch anderthalb Tage in Moni‘s Surf-House. Und natürlich mussten wir nochmal aufs Board. Dieses wie ein Wal an den Strand gespült werden kann es ja nicht gewesen sein. Nach ein paar weiteren lächerlichen Versuchen und etwa zwei Liter Meerwasser in den Lungen war es dann so weit. Wir stehen tatsächlich auf dem Board, im Wasser, getrieben von einer Welle. Was wie surfen aussieht (schau Fotos), fühlt sich auch wie surfen an. Irgendwie schon geil. Jeweils nur für ein paar Sekunden, aber das Gefühl macht durchaus Lust auf mehr. Surf-Mama und Schwägerin in Spe Moni gefiel es auch. Hat sie uns ja auch schön beigebracht. Aber auch mit diesem kleinen Achtungserfolg sind sich die schöne und oft sandig-zerzauste Sue und ich ziemlich sicher, dass wir keine Pro-Surfer werden. Wie damals beim Eisklettern in Adelboden. Irgendwie schon cool aber ein Fieber bricht nicht aus. Bezüglich der äusserst schwachen Aufwand/Ertrags-Bilanz, wurde ich denn auch ständig an „Powder-Gögi“ aus unserer Jugend erinnert. Schon damals konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, wie man mit Snowboard im Tiefschnee neunzig Minuten den Berg hinauf oder einen Grat entlang laufen kann, nur um vier Sekunden und zwei gefahrene Bogen später, wieder auf der Piste neben mir zu stehen. Das „Powder-Feeling“ sei einfach „unbeschreiblich und jeden Aufwand wert“. Die Kaugummi-Buebe aus Medellin würden dem ziemlich sicher zustimmen. Ich für meinen Teil habs früher schon nicht verstanden und ordne Surfen irgendwie an ähnlicher Stelle ein. Trotzdem, eines der Poser-Pics hänge ich mir ziemlich sicher ins neue Büro. Irgendwann.
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  • Day157

    Urlaub unter Palmen

    April 15 in Colombia

    Allen Widrigkeiten zum Trotz sind wir nun hier an der Karibikküste von Kolumbien angekommen. Der Platz oder sollte ich sagen der Palmen Strand liegt neben einem überteuertem Nationalpark in dem es wohl das gleiche geboten gibt wie hier auch, karibische Küste, Palmen und Strand. Als einziges Manko haben wir an diesem Küstenabschnitt das Problem mit einer sehr gefährlichen Unterströmung gepaart mit Kreuzströmungen was das Baden im Meer nicht zulässt. Als alternative aber werden wir wohl in der kommenden Woche einen Surf Kurs belegen denn mit Brett ist das ganze dann nicht so gefährlich und man kann ins Wasser. Wir sind hier in guter Gesellschaft von einem älterem australischem Ehepaar die auch Südamerika bereisten und nun nach Mexiko verschiffen Anfang der kommenden Woche. Auch ihr Fahrzeug ist etwas neues es ist ein klein Laster mit Koffer und Hubdach( hab ich noch nicht gesehen), die zwei waren auch schon in Afrika und Europa unterwegs, haben sie erzählt aber damals mit einem T2.
    Vielleicht sollte ich auch auf die wohl größte Gefahr hier hinweisen, fallende Kokosnüsse. Wie der ein oder andere vielleicht weiß ist dies hier in Kolumbien gefährlichste was nach dem Fall von Pablo Escobar auf einen zukommen kann. Nein natürlich muss man vorsichtig sein und uns kommt das Land allem Anschein nach sicherer vor als den Kolumbianern selbst.
    Des weitern gibt es zu berichten.
    Nach dem wir nun eine Anzahlung für unsere Stoßdämpfer geleistet haben, werden diese hoffentlich auch Morgen von Seikel verschickt, so das wir dann in zwei Wochen das Auto in einen Container packen und nach Panama Verschiffen können. In der Zwischenzeit werden wir hier ausharren und glücklicherweise ist dieser Ort doch ganz angenehm dafür. ( gäb auch schlechter Orte an dem man fest sitzen würde eine Autobahn Tankstelle zum Beispiel) unsere Tagesaufgaben versuchen wir professionell zu meistern wobei Dolly schon ganz schön gestresst war vom gestrigen Einkauf. Das Angeln am Strand ist noch nicht vollständig ausgereift da ich mit einer gebrochenen Rutenspitze kämpfe und die Brandung doch ziemlich stark ist, auch sollte man festhalten das eine'Karpfen-Rute nicht optimal für das Brandungsangeln ist.
    Für die Koch begeisterten vielleicht noch kurz ein Tutorial für das herstellen von Kokosmilch. Man nehme eine Alte ( auf manchen Polynesischen Inseln auch als Kokosnüsse für die Schweine bekannt) Kokosnuss die frisch von der Palme gewedelt wurde. Diese wird dann geschält mit Hilfe einer Machete oder Axt oder beidem. Wen man dann an der eigentlichen Nuss angekommen ist beginnt die Arbeit erst richtig. Das Kokos Wasser kann man Trinken, was uns interessiert ist das Fleisch welches gerieben werden muss um so feiner um so besser. Das geriebene Fruchtfleisch wird in einem Gefäß mit heißem Wasser übergossen und stetig verrührt bis nach ungefähr 10 Minuten dann das Fett gelöst ist und wir damit beginnen die Raspeln aus der Flüssigkeit zu filtrieren. Nun kann oder sollte je nach verwendeter Wassermenge die Kokosmilch noch etwas eingekocht werden, und fertig ist die selbst gemachte Kokosmilch und neben bei Beschäftigung gehabt und Geld gespart.
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  • Day158

    Das Leben am Strand

    April 16 in Colombia

    Nach dem wir uns entschlossen haben hier am Strand-Campingplatz unsere Wartezeit zu verbringen fahren wir etwas runter. Ja zum Teil soweit das wir nach dem Aufstehen schon wieder so fertig sind das wir den ganzen Tag faulenzen. Doch heute war ein erfolgreicher Tag es galt die Hintern Bremsbeläge zu checken ( hab ich sind in Ordnung).Dolly hatte sich vorgenommen unser Bettzeug zu waschen und auch das wurde erfolgreich noch for 11.30 Uhr erledigt. Gut dann stellte sich die Frage was nun mit dem Rest vom Tag. Die Antwort war schnell gefunden, kurz zur ansässigen Surf Schule geschlendert. Der Plan war für den morgigen Tag mal zwei Unterrichtsstunden aus zumachen was leider nicht klappte. Nein der Unterricht fand dann gleich am Nachmittag statt. Also machten wir uns bereit einfach in eine Badeshort/ Bikini geschlüpft und zur Palm-Hütte gewatschelt. Erst unterhielt sich Dolly mit einer Volontäre aus Deutschland die mit einem weitern Jungen auch aus Deutschland in der Hütte chillten. Die Surf Lehrerin kam und stellte uns dann anfänglich erst einmal Fragen wie könnt ihr schwimmen? Ja , macht ihr regelmäßig Sport? Nein (den Autofahren gehört nicht dazu, auch wenn es Motorsport heißt) die Frage nach denn Krankheiten von denen sie wissen müsste war dann auch mit einem Nein Beantwortet. Ja und dann gings los. Also mit Surfboards in Richtung des Flusses nach anfänglichen Übungen am Strand und dem vorgehenden Dehnen und die Beobachtung des Meeres wo die Großen Wellen brechen und wo der Chanel ist der dich leichter raus bringt. Ab in den Fluss Paddeln, Gleichgewicht halten, auf dem Board aufstehen lernen. Das alles machten wir in diesem Badewannen warmem Fluss um uns aufs Meer vorzubereiten. Neben her stellte ich fest das in dem Fluss auch Krebse Leben ( einer hat mich in den großen Zeh gezwickt ) doch mir wurde mitgeteilt das diese Krebse keine Menschen fressen und sicher auch nicht so große. Gut nach diversen versuchen auf Brett zu kommen hat es dann tatsächlich das ein oder andere mal geklappt. Gut soweit dann ging es ins Meer. Man sollte dazu sagen das heute ein guter Surf Tag ist,denn es sind gut Wellen, vielleicht nicht unbedingt für Anfänger aber gut sind sie alle mal. Den Anfang machte ich denn Dolly wollte noch mal im Ruhigen Fluss üben. Ein weite Stück rein laufen über Wellen springen und das Brett immer über dem Kopf halten war die Aufgabe bis sie dann schrie “ aufs Brett und Paddeln“ zack waren wir in der richtigen Position, dachte ich und wurde vom Brett gespült , im Kampf mit Welle und Brett ist es dann passiert! Die einzige ganz gut sitzende Badehose ist mir dann im Schritt aufgerissen. Tja das ist blöd aber da wir eh schon vor den Wellen waren gings mit denen auch wieder Richtung Land auch wenn es doch Sportlich frisch im Schritt war. Mein Glück nur das Dolly dann auch einen Versuch gestartet hat, so konnte ich mir Überlegen wie ich das Problem etwas unsichtbar mache, (man hat ja eh nur alles gesehen wenn ich nicht auf dem Brett lag) die nächsten zwei Versuche waren ähnlich anstrengen und maximal von dem Erfolg gekrönt das ich die Wellen mehr oder weniger auf dem Brett liegend geritten habe mit dem Versuch aufzustehen. Leider ging mir dann auch beim Dritten Versuch die Kraft aus, so das wir dann Schluss machten. Den Abend mit einem Bier gekrönt ist die Überlegung da wann wir wieder aufs Waser gehen.Read more

  • Day167

    Und wir warten

    April 25 in Colombia

    Die Zeit vergeht die Palmen stehen immer noch da wo sie waren und wir warten. Zeitweilig hatten wir drei Nachbarn Kanadier mit zwei Kindern und ein Berner Ehepaar und ein Japaner. Auch ein Deutscher Backpacker aus Bamberg ist in der Nähe. Wir entspannen soviel das der Tag im Stuhl oder der Hängematte fast kein Ende findet. Unser Highlight ist das Einkaufen fahren in die nächste Stadt. Wir gehen in der nahe gelegenen Flussmündung baden, surfen und entspannen und wir warten. Die Nachbarschaft hat sich auch gewechselt der Japaner, dann die Schweizer dann die Kanadier sind abgereist dafür kam eine belgisch Familie mit zwei kleinen Mädchen. Die Kanadischen Kinder vorallem der kleine Sohn hatte des öfteren vorbeigeschaut ( ab morgens um 6 bis er in Bett musste) zum Schluss hab ich ihm dann noch Bagamon beigebracht (auch weil Dolly jetzt immer öfter mal gewinnt). Die Kleine der Kanadier hat uns dann auch noch biel Spass im Einhornland gewunschen dann waren sie Weg. Mit unseren Belgischen Nachbarn (mit französischem Kennzeichen) haben wir auch schon Handel betrieben es gab Globuli gegen Verbandsmaterial.
    Doch der Silberstreif am Horizont hat verkündet die Teile sollen Morgen ankommen was eine Wucht wäre dann könnten wir sie am Freitag einbauen lassen und mit Glück nächste Woche das Auto in richtung Panama verschiffen.
    Zwischendurch waren wir aber auch in dem kleinen Fischerdorf bei dem Bamberger der mit dem Seitenschiff über die Karibik hier her kam und nun bei Athur wohnt( EIN EINHEIMISCHER DER DEUTSCH LERNT). Es war ein sehr netter Abend am Strand mit spanischer/deutscher Unterhaltung dazu Mango und Bananenchips mit heißer Schokolade (sein Haus ist direkt am Strand nur etwa 5m von der Brandung entfernt wenn überhaupt).
    Aber wir freuen uns auch schon wieder auf neue Abenteuer.
    Ein weiteres Highlight war der Musikvideodreh einer kolumbianischen Geigenspielender Sängerin mit Truppe, was auch sehr nett anzusehen war. Das Surfen macht mehr oder weniger Fortschritte und wir sind immer noch auf den grossen Softboards unterwegs aber mühsam ernährt sich das Cocos Squirl. ( Kokos-Eichhörnchen)
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  • Day263

    Costeño Beach

    July 12, 2017 in Colombia

    Für eine Nacht mache ich einen Abstecher zum Costeño Beach. Nachdem mich der Bus an der Straße abwirft erwartet mich meine erste Fahrt mit dem Moto-Taxi. Den Backpack auf den Lenker legen und ab geht die Post. Das Hostel „La Brisa tranquila“ hält was es verspricht und lädt zum Relaxen ein. Am Abend gehe ich mit ein paar Angestellten des Hostels zu einem benachbarten Hostel, an dem eine Jam Session stattfindet. Schöner Abend. Schöne Atmosphäre. Direkt am Strand.

    Herausforderungen: Immer diese Entscheidungen ... Länger bleiben? Weiterziehen? Wiederkommen? Wie und wo will ich meine letzten zwei Wochen hier in Kolumbien eigentlich verbringen?
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  • Day26

    Costeño Beach Surf Camp

    September 6, 2017 in Colombia

    Vom 04.09 bis zum 08.09 war ich am Costeño Beach in einem sehr schönen Surf Camp.

    Das Camp ist gut ausgestattet. Der Strand traumhaft schön und fast leer. 🙈
    Die ersten 2 Tage ging es mir gesundheitlich nicht besonderlich gut, also lag ich die meiste Zeit nur in der Hängematte im Schatten am Strand und las etwa oder schaute den Wellen zu. Diese waren bis Mittwoch sehr klein, legten aber dann beständig (Dank Irma) zu.
    Am Mittwoch konnte ich dann bisschen beach und surfen, aber alles ruhig, da ich immer noch angeschlagen war.
    An meinem letzten vollen Tag, war ich dann viel surfen. Trotz der teilweise sehr heftigen Wellen von fast 2-2,5m 💪 Ehrlich gesagt, hat das mehr oder weniger gut geklappt, aber Spaß hatte ich trotzdem! 😂

    Ab Dienstag war dann zufälligerweise auch Laura im gleiche Surfcamp. 😂

    Freitags ging es früh raus um rechtzeitig meinen Flug von Santa Marta nach Bogota zu bekommen.

    Liebe Grüße vom Costeño Beach!
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  • Day166

    Costeño Beach

    June 11, 2017 in Colombia

    When I stayed at Costeño Beach Surfcamp last year it was still kind of a secret spot. So I didn't really bother to make a reservation (would have been hard anyways as we didn't have WIFI in the desert). But when Jake dropped us of there we had to learn that things have changed. Costeño Beach Surfcamp was fully booked and La Brisa Tranquila had only one beach bungalow left. Luis and I decided to take that bungalow and it turned out to be a really good alternative to Costeño Beach Surfcamp. The bungalow was basically just 3 walls and a roof with a mattress on the floor right on the beach 😍
    After 2 days without a proper shower I enjoyed the one here a lot. Same applies to the fresh food and some nice drinks at the bonfire. The next day we spend chilling at the beach. We also met Antoine here again who had been with us on the tour to Punta Gallinas.
    As Luis left for Santa Marta that day I changed to a hammock instead - sleeping in a hammock is always a good way to safe some money and so far I still enjoy it.
    There is really not much more to tell as I basically didn't do anything else here than chilling at the beach, reading a lot and talking to some nice people...
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  • Day3

    Costeño Beach Surf Camp

    February 21, 2016 in Colombia

    Even though I couldn't really go surfing I enjoyed my stay @costeño a lot. When the bell rings, everybody comes running for food. Some of the best meals I had on my trip.
    The hike to the waterfall was pretty adventurous and amazing.
    Met nice people including Julia who joined me on the trek to ciudad perdida.

  • Day7

    Playa Costeño (Casa Grande)

    September 21, 2017 in Colombia

    Small village on the Carribbean coast. Good for surf after Hurricane Maria (hurricane that bit Puerto Rico and Dominicana).

    Stayed at a great hostel called Breesa Tranquila, hung out and drank good coffee at All good surf shop....was nice to be back by the ocean!

You might also know this place by the following names:

La Poza

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