Colombia
Río Mendiguaca

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Travelers at this place
  • Day85

    Lost City Track: 4 Tage im Dschungel!

    January 3 in Colombia ⋅ ⛅ 28 °C

    Der Wecker klingelt um 7 Uhr und Paula und ich müssen nach einer kurzen Nacht schon wieder raus. Das Bett im Dorm war bequem und bis auf den Typen der heute in der Nacht im Bett unter uns, nen Wald mit seinem Geschnarche abgesägt hat, haben wir gut geschlafen - mit Ohrenstöpsel wohl gemerkt, weil des hab ich noch nicht erlebt.

    Nochmal warm geduscht und rasiert sind wir dann beim Frühstückstisch im Hostel gesessen und haben uns das Frühstück gegönnt. Es gab Früchte, Müsli, Orangensaft und wir haben sogar Pancakes mit Ei bekommen. Genau das richtige, was man vor einer 4-Tages-Tour durch den Dschungel braucht! Also das Hostel war schon nobel und die Nacht war für uns kostenlos weil wir die Lost-City-Tour über das Hostel gebucht haben. Und da ist eine Nacht for free dabei.

    Muss man nämlich auch mal kurz erwähnen: Die Tour ist wirklich verhältnismäßig teuer für kolumbianische Verhältnisse. Vor 5 Jahren hat die Tour noch die Hälfte gekostet, aber nach Corona usw. zahlen wir jetzt 1.400.000 Pesos, was ungefähr 300€ sind. Vorallem wurden jetzt am 01. Dezember der Preis nochmal um 400.000 Pesos gehoben wegen Hauptsaison und ich hab schon die ganze Zeit als ich bei Fadi in Panama war, nach einem guten Angebot gesucht. Aber die ganzen Agencies haben sich auf einen festen Tarif geeinigt und somit zahlt man überall das Gleiche. Und im Nachhinein ist das sehr sinnvoll und wir haben auch im Laufe der Tour erfahren warum. Wird wirklich alles sehr interessant!

    Zurück zum Preis: Wir wollten die Tour wegen dem Geld zuerst tatsächlich nicht machen, aber wenn man schon in der Nähe von so einem Ort ist, dann muss man die Change nutzen. Die Momo (meine Oma) hat mir zu Weihnachten 180$ in bar geschenkt, die bei ihr Zuhause noch von früheren Reise rumgelegen sind. Das Geld hab ich mir dann mit Paula als kleines Weihnachtsgeschenk geteilt und somit ist die Momo Sponsorin des Trips:)

    Um 8:30 Uhr sollten wir dann vor dem Hostel abgeholt werden. Zuvor haben wir noch einen Beutel beim Hostel abgegeben, mit Sachen die wir für die Tour nicht brauchen und ich habe tatsächlich nochmal einiges aussortiert. Ich war mim Kopf die letzten Tage irgendwie out of order und hab vergessen was ich wirklich brauch und was nicht. Der Hostelmitarbeiter war sehr freundlich und hat uns dann noch den Tipp gegeben, ein Moskitospray bei der Apotheke um die Ecke zu kaufen, weil das das Beste sei. Als wir wieder zurück waren, war es eine Punktlandung mit dem Rangerover, der uns für die Tour abgeholt hat. Paula und ich sind mit unseren beiden Rucksäcken reingehüpft und dann gings los.

    Wir waren zuerst alleine hinten drin gesessen, bis uns dann ein Mädel aus Deutschland gejoined ist. Sie heißt witzigerweise Paulina und wir haben uns direkt mit ihr verstanden. Sie hat in Bogota schon ein halbes Jahr studiert und ist einen Ticken älter als wir. Des ist eh so krass: ich bin normalerweise eh hier in Südamerika schon immer der Jüngste, aber Paula macht ja G9 und ist ja noch in der Schule, und nochmal ein Stückchen jünger. Und jetzt machen wir Jungspunde aus Deutschland vier Tage Dschungeltour in Kolumbien... kaum zu glauben.

    Auf dem Weg haben wir noch versucht eine Bank zu finden, wo ich Geld abheben kann. Die Agency verlangt nämlich nochmal 4% Gebühren wenn man mit Kreditkarte zahlt... sehr frech. Vorallem hatte kein ATM mehr so viel Geld, dass wir dann doch mit Karte zahlen mussten... egal. Deswegen waren wir dann bisschen später dran und haben dann noch zwei Dänen in meinen Alter eingesammelt: Fred und ich hab den Namen über die Tage nie herausgefunden... Ferdinand glaub ich. Beim Büro von der Agency haben wir dann noch die anderen unserer Gruppe kennengelernt. Wobei kennengelernt erst später beim Mittagessen. Beim Büro wurden nämlich unsere Rucksäcke aufs Dach geschnallt und wir wurden alle in einen Landrover gesetzt. Wir ganz hinten mit Paulina und Wiel. Wiel war Niederländer und ist auch älter als wir und super super nett. Er war sowas wie der Motor der Gruppe und er spricht super viel und hat schon viel erlebt und ich werde viele interessante Gespräche mit ihm die nächsten Tage haben.

    Mit dem Landrover mussten wir 2 h zum Startpunkt des Lost-City-Tracks fahren und unsere Gruppe wurde schon in der ersten halbe Stunde mit einer Challenge konfrontiert. Die Batterie von unserem Landrover ist beim Passieren eines Checkpoints abgeschmiert und der Motor ist nicht mehr angesprungen. Also alle raus und schieben. Und zack nach 10 Meter lief der Motor wieder und es gab Applaus für uns, als wir wieder in Bord waren.

    Nach einer Stunde gabs einen weiteren Halt und wir haben ein Bändchen für den Arm bekommen. Nochmal eine Stunde weiter über windige Schotterstraßen durch den Dschungel sind wir dann in einem Dorf angekommen, wo es für uns Mittagessen gab. Super lecker, obwohl ich vegetarisch gegessen habe^^ ich hab beschlossen die 4 Tage mit Paula vegetarisch durchzuziehen und hab auf den ein oder anderen lecker gebratenen Fisch verzichtet.

    Beim Essen hat sich dann Pedro vorgestellt, unser offizieller Guide für die Tour. Es ist etwas besonderes, ein Guide für diese Tour zu sein, aber dazu später mehr. Pedro hat uns dann Juan vorgestellt, wer unser Übersetzer sein wird für die nächsten Tage. Tatsächlich sprechen eigentlich alle bei uns in der Gruppe Spanisch bis auf Paula, Wiel und Bryan. Wobei ich manchmal auch sehr froh auf die englische Übersetzung war. Beide waren auf jeden Fall super nett und man hat sich von Anfang an, wohl gefühlt.

    Unserer Gruppe besteht aus Wiel, Paulina, den zwei Dänen, Santiago (ein netter Junge aus Medelin), dem Pärchen Camilla aus Kolumbien und Bryan aus den USA, der Mutter von Camilla, Melissa aus Mexiko und dem Turteltauben Paula und Leo. Perfekte Größe und wir werden die nächsten Tage zu ner richtigen Familie zusammen wachsen hat Pedro gesagt und jeder soll auch aufeinander achten. Und das haben wir wirklich sehr gut hinbekommen und jeder hat sich mit jedem verstanden:)

    Nach einer letzten kurzen Instruktion der Strecke und der Dauer der verschiedenen Etappen, ging es endlich so richtig los. Für den ersten Tag waren 3-4 Stunden angesetzt bis zum ersten Camp. Also gut machbar. Die nächsten Tage werden knackiger. Immer um 5 Uhr aufstehen und schon morgen steht ein 17 km Marsch durch den Dschungel an. Dazu aber in den nächsten Footprints mehr.

    Ich hab am ersten Tag nur mit der Handykamera Bilder gemacht und deswegen könnt ihr euch auf die Bilder mit der Kamera erst morgen darauf freuen^^ Sind trotzdem schon wirklich gute Schnappschüsse dabei!

    Die Tour ging auf einem breiten Feldweg los und mit der Zeit und dem Anstieg ist der Weg immer schmaler geworden. Es schießen immer wieder Motorräder an uns vorbei, die zum ersten Checkpoint fahren oder Waren transportieren. Ist aber nur auf dem ersten Teil der Strecke. Irgendwann ist es unmöglich mit dem Motorrad zu fahren und der Transport geht nur noch mit Mulas voran. Mulas sind eine Mischung aus Esel und Pferd und können schwere Lasten transportieren. Sie sind extrem trittfest und es ist unglaublich was für schwierige Bodengegebenheiten diese Tiere meistern können. Dazu aber auch mehr in den nächsten Footprints.

    Es sind mit unserer Gruppe noch einige Weitere unterwegs und gemeinsam trifft man andere Gruppen dann später wieder bei anderen Checkpoints. Aber hauptsächlich bleibt man in seiner zusammen und hat nicht viel mit den anderen zu tun.

    Nach 2h waren wir beim "El Mirador" übersetzt der Ausblick, wo das Coverbild für den Footprint entstanden ist: Wiel links, wir beide, Melissa und Paulina. Man sieht auf das Tal, wo du Dschungel siehst, soweit das Auge reicht. Und das sollte erst der Anfang sein. Pedro erzählt immer wieder was zu dem Streckenabschnitten wo wir gerade sind.

    Inzwischen waren mit uns auf der Strecke die Mulas unterwegs und immer wieder wird man von einer Kette von Mulas überholt. Einmal hatte ich kurz Angst, weil ein Mula schnell den Berg runter ist und ich Paula aus dem Weg gezogen hab, weil ich dachte es rennt uns um, aber die haben sich schon ganz gut unter Kontrolle.

    Auf dem Weg gab es zwei Punkte wo man mit Obst versorgt wird. Diese kleinen Vitaminbomben helfen dir bei den steilen Etappen. Bei der ersten haben Paula und ich uns einen frisch gepressten Orangensaft mit Stückchen gegönnt und er war sooo gut. Als wir so da saßen, bemerkten wir auf einmal den Papagei, der sich oberhalb von uns an Dach gehangen hatte. Malerisch! Direkt bei uns!

    Als es ganz langsam anfing zu dämmern, haben wir unser erster Camp erreicht: Auf einmal sieht man viele viele große Hütten, die an einem Fluss gebaut Schutz bieten. Eine Hängebrücke lässt dich auf die andere Seite und so erreichen wir unseren ersten Schalfplatz. Jeder ist verschwitzt und nass weil die Strecke war schon anspruchsvoll und es ist noch dazu ziemlich humid. Pedro und Juan meinten: Sachen aus, Badehosen an und ab zum Flussbecken!

    Dort konnte man nämlich von einem Fels in ein Flussbecken springen, wo rechts ein kleiner Wasserfall mündete. Zack und Köpfer rein! Sehr erfrischend und es hat sehr gut getan! Paula musste ich erst ein bisschen locken, bis sie die Leiter runter geklettert ist, aber she did it!

    Beim Camp gabs dann eine Dusche, eiskalt natürlich.. warm gibts hier natürlich nicht. Es tut mega gut frische und trockene Sachen anzuziehen. Lange Hose und meine Salewajacke sind perfekt. Die Hütten sind zu allen Seiten offen und Fliegennetze an den Betten schützen vor den Moskitos. Die sind nämlich wirklich penetrant und nur mit dem Mückenspray kommst du voran.

    Nachdem alle fertig geduscht und die nassen Sachen zum Trocknen aufgehangen waren, gab es Abendessen. Die anderen haben Fisch bekommen und wir auch was sehr leckeres. Im Prinzip wird einfach das Fleisch durch was anderes vegetarisches ersetzt, aber ich muss sagen, dass das Essen wirklich gut war. Wir haben beim essen dann unseren Koch vorgestellt bekommen, wer einer der sechs Söhne von Pedro ist. Er wird uns die nächsten Tage unser Essen zubereiten.

    Nach dem Essen hat uns dann Pedro die Geschichte zu dem Lost-City-Track erzählt: Obacht jetzt wirds interessant:

    Frühere waren alle Bauern hier in der Gegend arm und haben normale Landwirtschaft betrieben. Die Entfernung zur Stadt durch den Dschungel war aber so groß, dass die Lebensmittel nicht so lange gehalten haben und auf dem Weg dorthin schlecht wurden. Deswegen haben sie zu Zeiten von Pablo Escobar angefangen, Marihuanapflanzen anzubauen. Das war für sie die erste von 4 Bohnenzeiten. Sie haben gut verdient und bis die Regierung davon mitbekommen hat, hat das Geschäft im wahrsten Sinne des Wortes geblüht.

    Die Regierung hat das aber irgendwann herausgefunden und deswegen wurde mit Flugzeugen Gift über allen Plantagen ausgesprüht, was alle Marihuanapflanzen abgetötet hat. Den Bauern gings wieder schlecht und jetzt konnten sie nicht einmal mehr Landwirtschaft betreiben, weil das Gift die Umwelt und alles so stark beeinflusst hat, dass nichts mehr wachsen könnte. Bis auf eine Pflanze: die Cokainpflanze. Und so haben sie einige Jahre später mit dem Bau von Cokainpflanzen begonnen, was ihnen noch mehr Ertrag eingebracht hat. Das war die zweite von 4 Bohnnenzeiten. Die Regierung hat das gemerkt und hat ein Programm ins Leben gerufen, wo sie den Bauern helfen wollten.

    1992 Die Bauern haben Kredite bei Banken aufnehmen können und sollten mit Investitionen auf die Landwirtschaft zurückschwenken. Das war die dritte Bohnenzeit. Nach zwei Jahren haben die Banken, die Kredite aber wieder zurück verlangt und die Bauern hatten Schulden und wussten nur einen Ausweg und haben wieder mit Cokainpflanzen angefangen. Die Regierung hat das mitbekommen und wieder Gift versprüht. Aber die Kokainpflanzen sind so resistent, dass sie es überlebten und das Geschäft weiterging. Bis 2002 das Militär in den Dschungel gekommen ist und jede einzelne Cokainpflanze mit der Machete abgeholzt hat. Die Bauern standen wieder mit leeren Händen und verseuchten Boden da.

    Die Regierung hatte aber zu diesem Zeitpunkt schon die Ciudad Perdida auf dem Schirm und haben das Pontential hinter diesem Tourismusmangnet gespürt. Die verlorene Stadt ist nämlich schon 1972 entdeckt worden und es gab bis dato schon von vereinzelten Dschungelguides Touren zu diesem Ort. Die Regierung machte den Bauern das Angebot, sich zu offiziellen Guides für den Lost-City-Track und die Ciudad Perdida auszubilden. Und das machten sie und deswegen gibt es seit 2008, 95 offiziell anerkannte Guides, die Menschen zu der verlorenen Stadt führen. Das ist die vierte Bohnenzeit der Bauern.

    Pedro, unserer Guide war früher einer dieser Bauern und die Geschichte beim Abendessen aus seinem Mund zu hören, war noch viel spannender als von mir.

    Alle waren an diesem Abend fix und foxy und Manchen sind bei der Erzählstunde schon die Augen zugefallen. Deswegen gings dann schnurstracks ins Bett. Unglücklicherweise waren zu 11 in der Gruppe und hatten nur 10 Betten. Aber Paula und ich haben uns bereit erklärt uns das Bett zu teilen, was wir eh machen wollten und so sind wir dann in einem Hochbeet eingeschlafen. Noch schnell ein Selfie, was das letzte Bild vom Footprint war und zack Licht aus.
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    Sonja Betz-Tschapka

    🦜 klasse Bericht, Leo !🦜

    1/9/22Reply
     
  • Day25

    Letzten Tage in Kolumbien

    April 21 in Colombia ⋅ 🌧 27 °C

    Lange überlegt, die letzten 2 Nächte in Kolumbien umzuplanen. Es gibt noch soviel zu sehen von Kolumbien und nach 3 Nächten Entspannung am Meer im Viajero Hostel, wollte ich auch einfach noch was anderes sehen. Den Ausflug in den Tayrona Nationalpark war eigentlich für die Unterkunft im Journey Hostel gedacht, da dieses in der Nähe vom Eingang zum Park liegt.
    Ich wollte daher lieber noch ins Landesinnere zu den Kaffeeplantagen. Es schwärmt jeder von dem kleinen Ort Salento. Der Blick in die Wetterkarte zeigte jedoch, dass es zurzeit in Kolumbien fast überall regnet, bewölkt und kalt ist. Also hab ich die Reise doch wie geplant durchgeführt und die letzten 2 Tage in der Sonne genossen :)
    Es war die richtige Entscheidung, das Journey Hostel war nochmal ein schönes Erlebnis mit tollem Wetter, tollen Leuten und einem Ausblick auf die Berge von Santa Marta.
    Geschlafen hab ich in einer Hütte, die nur Überdacht war in einem Bett mit Moskitonetz. Abends bei Licht sammelten sich alle Käfer und Motten am Moskitonetz, daher lieber noch 1-2 Cocktails und erst ins Bett wenn das Licht aus ist :-)
    Getroffen hab ich da wieder Verena, aus dem Minca-Hostel und Aster aus Cartagena.
    Zusammen haben wir einen Ausflug mit dem Pferd zum Fluss gemacht und dabei den Sonnenuntergang angeschaut. War gar nicht mal so einfach mit dem Pferd, ich wäre fast runter gefallen, Aster stürzte sogar. Bucketlist Horseriding during Sunset abgehakt im Leben 😂🙌

    Ich wollte immer zurück Kolumbien, weil ich 2019 am Flughafen in Bogotá wegen eines Verbindungsfluges von Kuba zurück nach Deutschland saß. Am Flughafen hatte es damals überall nach Kaffee gerochen, aber wegen meiner gesperrten Kreditkarte, konnte ich damals nichts kaufen.
    Kaffeeplantagen habe ich hier in Kolumbien keine besichtigt, da ich aufgrund der Reisezeit (Regenzeit im April) nur oben im Norden von Kolumbien gereist bin. Guten Kaffee hab ich in Cartagena bekommen, in meinem Lieblingscafe Bozha. Ich muss also wieder her kommen und dann das Land komplett bereisen. Kolumbien hat soviele kleine Orte und Regionen, die wunderschön aussehen. Die Menschen hier sind auch hier sehr hilfsbereit und freundlich, allerdings reden die meisten nur spanisch. Sie versuchen trotzdem irgendwie zu helfen. Oft holen sie den Google Übersetzer zur Hilfe. Nur in der Stadt Santa Marta hab ich mich etwas unwohl gefühlt, aber die ist auch nicht sehenswert.

    Auf dem Weg zum Flughafen Santa Marta fragte mich der Taxi-Fahrer ob ich einen Kaffee möchte. Ich sagte ja, aber auch, dass mein Geld leer ist. Er besorgte trotzdem Kaffee, mitten auf der Landstraße hielt er bei einer Frau an, die Kaffee direkt ins Auto verkauft. Er zahlte mit ein paar Münz-Pesos, als Tourist hätte man niemals einen so günstigen Kaffee bekommen. Hinter uns hat sich ein Stau gebildet, aber das war wohl für die anderen Kolumbianer völlig okay :)

    Adiós Kolumbien, ich komme wieder!
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  • Day23

    Der Eingang zum Nationalpark

    December 10, 2021 in Colombia ⋅ ☀️ 28 °C

    Eigentlich wollte ich in diesem wunderschönen Hostel einfach nur einen Tag entspannen damit ich am nächsten Morgen früh aufstehen kann um in den Dschungel zu wandern. Dann lernte ich die Kolumbianerin Tanja kennen....
    Sie hat die ganze Zeit probiert mich zu überreden mit ihr feiern zu gehen. Nach 2 Runden Bierpong und 2 gewonneneTequila war ich dann soweit, dass ich mitkam. Der Abend war der Hammer und die Party die direkt am Strand war hat sich absolut gelohnt !
    Auf dem Rückweg quetschten wir uns dann zu 3 auf ein Motorradtaxi das uns dann über die Dschungelwege zurück ins Hostel fuhr. War ich froh als ich dort heil angekommen bin 😅

    PS: Das Hostel hat mich wahnsinnige 8 Euro mit Frühstück gekostet 😎
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    Dieter Janthorä

    Moin Dominik, du erlebst doch schöne Zeiten und Tanja hat es bestimmt nicht so schwer gehabt wie es sich liest. Wenn alle Unterkünfte so günstig sind, kann man doch einen relativ preiswerten Urlaub machen. Du hast aber auch manches Erlebnis und Abenteuer mitgemacht. Hauptsache man kommt so ungeschoren wie möglich davon. Wir drücken dir die Daumen, dass du zufrieden bleiben kannst. 🤣😜👍

    12/13/21Reply
    Annelin Schiele

    Wow das sieht alles toll aus! Wie heißt das Hostel?

    12/29/21Reply
     
  • Day268

    Tayrona National Park

    December 3, 2019 in Colombia ⋅ ☀️ 30 °C

    Vorgestern besuchte ich den Tayrona National Park und fuhr dann mit dem Mototaxi nach Minca, ein kleines Dorf in den Bergen mitten im Dschungel. Kolumbien ist bis jetzt ein ziemlich entspanntes Land, die Leute sind freundlich, keiner spricht englisch und es erinnert mich wieder ein bischen an Indien.Read more

  • Day10

    Sommer Sonne Kaktus

    October 31, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

    Nach unseren Berechnungen haben unsere Körper heute die 67,3. Badewannenfüllung Wasser in Schweiß umgewandelt. Bei 32 Grad und Luftfeuchtigkeit 3000 waren wir zunächst einige Stunden im Tayrona National Park durch den wundersamen Regenwald tingeln. Begleitet wurden wir von vielen süßen und auch nicht so süßen Krabbeltieren, gigantischen KingKongIslandBäumen und drei Großfamilien Moskitos.  Seht für euch selbst, ob sich die Strände gelohnt haben 🤗 (Spoiler: jop).
    Und da man sich ja sonst nichts gönnt, waren wir nun 4 Tage am Costeño Beach in einem fantastischen Hostel, die Natur, Ruhe, das karibische Essen und die Wellen genießen.
    Nun geht's aber auch ab nach Minca, endlich mal entspannen!
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    Marie Kipp

    Ganz schön ekelig!

    10/31/19Reply
    Birgit Lier

    Wie ein Traum! Unfassbar schön! Wunderbare Eindrücke! Weiter so!

    10/31/19Reply
    Regina Klapper

    Sind das Hängematten zum ab hängen?Sieht ja alles super aus

    11/1/19Reply
    7 more comments
     
  • Day140

    Journey Hostel

    September 10, 2021 in Colombia ⋅ ⛅ 31 °C

    This was by far one of the best hostels I’ve been so far. In terms of location 🤩 and the vibe of the hostel. The people are amazing and you feel welcome from the beginning when you enter the hostel. Every evening they also have a family dinner.

    I could only stay there over the weekend though because the internet was not good enough to work from here otherwise I would have spend more time here. The view is just awesome, it’s not so super hot and there are not as many mosquitoes here as on the beach.
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    Simon Kreuzer

    What a view🤩

    9/14/21Reply
     
  • Day33

    Der Umwelt zuliebe

    October 24, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 30 °C

    Zum Glück ging es Lisa heute schon viel besser, sodass das Frühstück wieder schmeckte. Für den Vormittag stand noch einmal Müll sammeln auf unserem Programm. Die Säcke füllten sich im Nu, allerdings sah der Strand hinterher leider nicht viel besser aus als vorher. Unzählige Plastikflaschen, Schuhe, Tuben und andere Plastikteilchen mussten wir am Strand zurücklassen. Glücklicher Weise engagiert sich unser Hostel sehr für einen sauberen Strand und überlegt einige weitere Müllsammelaktionen ins Leben zu rufen. So wurden wir hinterher mit einem Cocktail zur Erfrischung belohnt. Den Nachmittag verbrachten wir mit Lesen und Geburtstagstelefonaten. Zum Abendessen wollten wir im nahegelegenen Fischerdorf Fisch essen gehen. Da sich der Himmel jedoch in dunkle Grautöne färbte und wir Regen befürchteten, blieben wir im Hostel. Bis es dunkel wurde saßen wir am Strand, schwammen nochmal im Meer und warteten anschließend auf den Sternenhimmel. In der Ferne erleuchtete der Himmel immer wieder, aufgrund eines weit entfernten Gewitters. Als uns langsam kalt wurde, aßen wir ein letztes Mal im Hostel zu Abend. Anschließend verbrachten wir den Abend mit einer Kanadierin und einem Venezuelaner bei netten Gesprächen. Nachdem die Bar geschlossen hatte, machten wir uns mit Taschenlampen auf den Weg in den Dschungel. Unser Ziel war es, gemeinsam mit einem Australier, Aligatoren zu finden. Leider hat es an diesem Tag nicht genug geregnet, sodass sie sich im Schilf verkrochen haben und wir keine zu sehen bekamen. Trotzdem war die Nachtwanderung sehr aufregend und interessant. Der Australier ist darauf spezialisiert Aligatoren und andere wilde Tiere von den Hostels fernzuhalten und diese gleichzeitig zu schützen.Read more

  • Day32

    Es könnte besser gehen

    October 23, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 28 °C

    Das Abendessen lag Lisa etwas schwer im Magen, weshalb ihre Nacht lang und fast schlaflos endete. Während Anne den Tag schwungvoll mit einem sonnigen Spaziergang am Meer begann, war für Lisa nach dem gemeinsamen Frühstück eine Hängematte zum Auskurrieren am Strand reserviert. Mit Tee und Wasser kümmerte sich Anne um ihren Patienten.
    Zum frühen Nachmittag nahmen wir einen Snack zu uns, bevor wir uns gemeinsam mit dem Hostelhund am Strand die Beine vertraten und anschließend ins Meer sprangen.
    Frisch geduscht zum Abend, genossen wir den letzten Abend der zwei lieben Österreicherinnen und stellten unsere UNO-Künste unter Beweis.
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    Manuela Garlipp

    Gute Besserung 🤗😘

    10/26/19Reply
     
  • Day31

    Faulenzen muss auch mal sein

    October 22, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 29 °C

    Der Tag hätte entspannter gar nicht beginnen können. Gerade aus dem Bett gefallen, gingen wir beide zum Meer, um eine Runde zu schwimmen. Anschließend blieben wir noch eine Weile am Strand sitzen und ließen uns von der Sonne trocknen. Erst später merkten wir, dass unsere Beine übersät von Bissen der Sandflöhe waren - lästige Viecher. Die Bisse jucken schlimmer, als die der Mücken. Nach einem nun späten und leckeren Frühstück verabschiedeten wir unsere neuen Bekanntschaften aus Deutschland und suchten uns anschließend Flüge heraus, um vom 8. bis 12. Dezember zum Amazonas nach Leticia zu fliegen. Mit großer Vorfreude konnten wir schon alles dingfest machen. Der Tag zog sich irgendwie so hin, sodass es schon bald wieder dunkel wurde. Zum Abendessen trafen wir die lieben Östereicherinnen aus dem Tayrona - Nationalpark wieder und tauschten uns über unsere Erlebnisse der letzten Tage aus.Read more

    Manuela Garlipp

    Das hört sich wirklich echt super an..freue mich mit jedem Bericht von euch immer wieder sehr für euch beide glg..passt schön auf euch auf 🤗😘und ganz viel Spaß weiterhin

    10/24/19Reply
    Verena Kranner

    ooooh ♥️

    10/24/19Reply
     
  • Day28

    Ein Bett am Meer

    October 19, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 27 °C

    Noch k.o. von der drei tägigen Wanderung lagen wir glücklich um 6:30 Uhr wach im Bett. Im Gegensatz zu den anderen Reisenden, die den Tayrona Nationalpark an diesem Tag besuchen wollten, konnten wir noch eingekuschelt liegen bleiben. Gemütlich starteten wir mit einem Frühstück im Hostel in den Tag. Bis auf den Hostelwechsel stand an diesem Tag nichts weiter an. So planten wir die nächste Zeit unserer Reise, recherchierten nach Flügen und warteten, dass unsere Wäsche trocken wird. Anschließend packten wir unsere Sachen und nahmen den nächsten Bus, der uns in die Nähe unserer nächsten Unterkunft bringen sollte. Die letzten 3 km wollten wir zunächst laufen, um ein bisschen Bewegung in den Tag zu bringen. Da dieser Weg sehr langweilig und stupide sein sollte, entschieden wir das Mototaxi zu nehmen.
    In der Unterkunft angekommen, zog uns das Meer sofort an. So verbrachten wir die Zeit bis zum Regen ganz lässig in Hängematten mit bester Aussicht auf's Meer.
    Beim Gestalten unseres Blog's wurden wir von einem Hostel Mitarbeiter unterbrochen, der nach Uno-Mitspielern suchte. Dieses Anliegen konnten wir ihm nicht abschlagen. So gestaltete sich unser Abend mit einigen Runden UNO. Nach dem Abendessen lernten wir drei deutsche Reisende im Hostel kennen und verabredeten uns für den nächsten Abend.
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    Alexander Monhof

    Das sieht sooo genial aus

    10/23/19Reply
     

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Río Mendiguaca, Rio Mendiguaca