Dominican Republic
Nacional

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50 travelers at this place:

  • Day454

    Was für ein Tag....

    January 24, 2019 in Dominican Republic ⋅ ⛅ 28 °C

    Morgens 06.00 Uhr 🕕 klingelte unser Kabinentelefon☎️📞.
    Die Schwester vom Schiffshospital rief an, dass der Krankenwagen 🚑schon da sei und Marc sofort kommen solle. Waschen, Zähne putzen, Anziehen, Unterlagen und Geld schnappen und losgehen...., war alles eins.😴😵🏃‍♂️🏃‍♀️
    Am Pier der Krankenwagen sah aus wie ein Transporter-Wekstattwagen mit klappbarer Liege und im Werkzeugregal mit Sauerstoffgerät.😲😳🤔
    Noch ein Abschiedskuss😘💑💋 und ab ging die Fahrt🚑,....und ich stand allein da. An Schlaf war für mich nicht mehr zu denken...und so wusch ich erst einmal Wäsche im Waschsalon, ging zum Frühstück, lief etwas über's Schiff, machte Fotos....in der Kunstgalerie...., verabschiedete mich von ein paar Leuten, die heute das Schiff verließen und wartete auf Nachricht von Marc.
    Gegen 10.30 Uhr dann die Nachricht, dass Marc für 4,5 Stunden in die Druckkamner muss.
    Nach dem er mit der Krankenversicherung gesprochen📞☎️ hatte, sollte er noch verschiedene Unterlagen📃👨‍🔬 vom Arzt dort einreichen zur Bearbeitung. Die von Marc gesandte e-mail kam jedoch zurück.😏🙄🤔
    So sandte ich die mail, versuchte über Skype mit der Krankenversicherung Kontakt zu bekommen, ....was mir nach 30 Minuten in der Notfallleitung auch gelang.📞☎️⏳
    Da eine Stunde später immer noch keine Kostenzusage von der Kasse da war,....die Zeit uns langsam wegrannte..., schrieb ich erneut Mails und versuchte noch einmal die Krankenversicherung zu erreichen. Währenddessen sass Marc wie auf Kohlen. Kurz vor 15.30 Uhr kam dann die e-mail mit der Kostenübernahmebestätigung beim Doktor an. Doch diese akzeptierte der Doktor nicht, da er die Bestätigung so verstand, dass der Patient alles zu bezahlen hat. Nach ein paar Mal hin und her entschieden wir uns gezwungenermaßen mit VISA Karten und PayPal die Summe von 8150 USD zu zahlen.😳💶💵 Marc leistete mit VISA eine Anzahlung und kam endlich um 16.15 Uhr in die Druckkamner.🕟 Jetzt begann der Wettlauf gegen die Zeit.⏳🏃‍♂️🏃‍♀️
    Während Marc in der Kammer war, korrespondierte ich mit dem Arzt, um ihm die Kostenübernahmebestätigung zu erklären,....umsonst. 🙄🙄🙄😏🤔 Auch die angedachte PayPal Überweisung funktionierte nicht, da das Mobilnetz zu schwach war, so dass keine dafür notwendige PIN durchkam.
    So checkte ich alle Konten und schrieb Marc, mit welcher VISA Karte er noch wie viel bezahlen konnte.💻📲💳
    Da es zeitlich alles sehr knapp war bis zum Auslaufen 🚢des Schiffes, organisierten wir über den Agenten des Schiffes ein Taxi🚖🚕, welches Marc vom Krankenhaus 🏥 abholen und ständig Kontakt☎️📞 zum Schiff haben sollte. Der Kapitän 👨‍✈️könne nicht wirklich warten mit dem Auslaufen, machte aber das Zugeständnis, dass er, wenn er wüsste, dass das Taxi 🚖nur noch 10 Minuten⏱ bis zum Schiff bräuchte, warten würde.
    Ich hatte in der Zwischenzeit unsere Taschen zu packen und um 22.00 Uhr an der Gangway zu stehen. Natürlich bekam ich auch noch die Rechnungen vom Schiffsarzt in Höhe von knapp 1000 Euro, die aber vom Bordkonto abgebucht werden.
    21.00 Uhr bekam ich die Nachricht, dass Marc im Taxi sitzt. 90 Minuten Zeit war noch für eine Fahrt, die morgens über zwei Stunden gedauert hat.✊🚖🚕 Anspannung pur.😱
    Nach der See-Not-Rettungsübung begab ich mich kurz nach 22.00 Uhr zur Gangway. Im Kopf hatte ich schon Plan B.
    Esther, mit der Marc in Darwin während meines Krankenhaus-Aufenthaltes zusammen gewohnt hat, hat in der Dominikanischen Republik eine Schwester. Diese hat eine Ferienwohnung. Vielleicht hätten wir uns da einmieten können.
    Doch Plan B brauchten wir am Ende nicht, da Marc um 22.29 Uhr die Gangway hochkam.😊 Meine Anspannung wich der Freude😀, Marc gesund, munter und rechtzeitig wieder begrüssen zu können....und die Tränen liefen einfach nur.😂😭
    Nun machte sich nach der Anspannung des Tages der Hunger voll bemerkbar. Gut, dass das Fuego Bufett-Restaurant noch bis 0.00 Uhr aufhatte. Nach dem Essen fielen mir nur noch die Augen zu,...Marc war noch hellwach,... hatte er doch in der Druckkammer genug geschlafen.😴😊😉😎
    Den heutigen Tag hatten wir uns eigentlich anders vorgestellt. Normalerweise wäre Marc heute tauchen gegangen und ich mit dem Catamaran zur Insel Saona gefahren.
    https://www.reiseblitz.com/ein-tag-auf-der-isla-saona/
    Aber.....ab morgen werden wir unsere Kreuzfahrt gemeinsam richtig geniessen.🚢😊😀😊😊😊
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  • Day191

    Santo Domingo - Karibik & Jassen

    May 16, 2019 in Dominican Republic ⋅ ⛅ 30 °C

    Wenn der Flug um 6h15 geht und man um 4h45 am Flughafen ist, das Web Check In bereits erledigt, könnte man eigentlich davon ausgehen, man habe mehr als genügend Zeit inkl. gemütlichem zmörgele. Doch die endlose Schlange bei der Gepäckabgabe und die vielen Leute bei der Passkontrolle provozieren einen Wettlauf gegen die Zeit. Um 6 Uhr wird das Boarding geschlossen. 5h50 haben wir die Security Kontrolle passiert, Zeitangabe zu unserem Gate: 8 Minuten. So joggen wir durch den halben Flughafen und erreichen 4 Minuten später ausser Atem unser Gate. Doch nicht nur wir sind spät dran, auch Wingo Air ist nicht pünktlich. Immerhin haben wir noch genügend Zeit, das WC aufzusuchen und ein Getränk aus dem Automat zu lassen.
    Die Domininanische Republik empfängt uns mit viel Wärme und Sonnenschein. Unser Hostel wird von einem Schweizer Auswanderer betrieben. Überall sind kleine Schweizer Details angebracht, die etwas Heimatfeeling aufkommen lassen.
    Santo Domingo gefällt uns gut. Los Tres Ojos (Die drei Augen) stehen auf dem Pflichtprogramm. 4 Seen schimmern in glitzerndem blau in den offenen Höhlen. Wir sehen Fische, kleine Echsen und sogar ein Marder ähnliches Tierchen. Wir sind froh, dass wir unseren praktisch menschenleeren Durchgang bereits beendet haben, als die grossen Touri Busse aus Punta Cana ankommen.

    Die Dom.Rep ist bekannt für Bernstein und eines der wenigen Länder, wo sogar Insekten im versteinerten Harz zu finden sind. Grund ist, dass der Wachs, welcher vor Millionen Jahren hier aus dem Bäumen gelaufen ist, so heiss war, dass er alles am Baum gleich mitgerissen hat. Heutzutage wird das in mittlerweile Steine konvertierte Harz in Minen an verschiedenen Orten im Land ausgegraben. Im Museum erhalten wir eine tolle Führung und zu unserer grossen Überraschung von einer Dominikanerin, die praktisch perfekt Deutsch spricht. Sie zeigt uns auch, wie wir echten von falschen Bernstein unterscheiden können. Schwimmt er im Salz- oder Mineralwasser oben auf, ist er echt. Der Test gelingt natürlich nur, wenn kein Metall etc. dran ist. So habe ich am Ende des Tages neue Ohrringe und Dani einen Insektenstein😁.
    Die Altstadt ist sehr schön, geprägt von gepflegten kolonialen Gebäuden und Erinnerungen an Christoph Kolumbus, welcher den Ort 1492 entdeckte. Wir schlendern durch die mit Kopfstein gepflasterten Strassen und entdecken die Aufschrift "Fabrica de Tabaca". Wir betreten den Verkaufsladen und werden informiert, dass die Fabrik zwei Gebäude nebenan im 3. Stock ist. Etwas verloren schleichen wir herum, gucken in die Räume bis irgendwann ein Mitarbeiter mit uns zu schwatzen beginnt und uns die verschiedenen Tätigkeiten der Herstellung der Caoba Zigarren zeigt. Total cool, eine Führung ganz privat und ohne einen Preis bezahlen zu müssen.
    Mein Highlight ist aber ganz etwas anderes und zwar endlich wieder einmal Jassen! Am Dienstag Nachmittag treffen sich die ausgewanderten Schweizer Senioren jeweils in unserer Unterkunft und veranstalten einen Jass Nachmittag. In der ersten Runde muss ich Trumpf ansagen und habe nichts und so sieht auch der Punktestand danach aus. Zum Glück ist mir mein Partner Hans nicht böse, aber ob jetzt alle denken ich kann's nicht wirklich? In den weiteren Runden harmonieren unsere Karten jedoch hervorragend und wir gewinnen ein Spiel nach dem andern und so kann ich das Abendessen ohne Niederlage geniessen. Bei Ghackets&Hörnli mit Öpfelmuess (yammi) hat jeder einige Story's zu erzählen. Die einen sind mit einer viel jüngeren Dominikanerin verheiratet, andere gehen lieber mit Haitianerinen aus, da sie nie eine Domi anlangen würden weil diese danach gleich mit Sack und Pack vor der Haustüre stehen und heiraten möchten. Wir lernen über die korrupte Polizei und wie nervenauftreibend es ist, eine Wohnung inkl. Dachterrasse umzubauen mit unzuverlässigen und nicht mitdenkenden "Domis". Als Beat vernommen hat, dass Dani sich im Metallbau auskennt, fragt er ihn, ob wir am nächsten Tag mal vorbeikommen können, er brauche Rat wegen einem Segeldach. Und so holt er uns am nächsten Tag ab und zeigt uns die ganze Baustelle. Mittlerweile arbeiten Haitianer unter der Leitung eines Peruaners auf der Baustelle, mit den Domis hatte er keine Nerven mehr. Dass ständig Dinge kaputt gehen und verschwinden, sei Alltag. Der Teppich, welcher hinter der Gittertüre lag wurde vom "Hauspenner" entwendet. Als er ihn darauf ansprach, meinte er es tut ihm Leid und wenn er ihm ein bisschen Geld gebe, könne er ihn gerne zurückkaufen.
    Dani und ich sind uns einig, wir hätten definitiv nicht die Nerven, hier zu leben:-). Aber die Stadt als Touristen zu besuchen, hat sich auf jeden Fall gelohnt!
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  • Day165

    Die wuselige Hauptstadt Santo Domingo

    January 17 in Dominican Republic ⋅ ⛅ 25 °C

    Heute ging es zur Abwechslung mal auf eine Städte-Entdeckungstour in der Dominikanischen Republik. Hach da wurden Erinnerungen an die Zeit im Mittelmeer geweckt.
    Die Stadt ist zwar recht dreckig aber dafür sehr belebt und in jeder Gasse gibt es Neues zu entdecken. Sehr schön!

  • Day60

    Quisqueyanos valientes...

    February 17 in Dominican Republic ⋅ ☀️ 28 °C

    Mi llegada a Santo Domingo, República Dominicana desde Colombia, fue un día muy especial. Y no para mi directamente, pero para el país mismo.
    El día 16 de Febrero 2020 estaban programadas elecciones municipales para elegir alcaldes en todas las provincias del país. Las elecciones son el símbolo más democrático que una República puede expresar. Pues las elecciones fueron canceladas por problemas “técnicos”. Que tienen que ver problemas técnicos con las elecciones?
    Mi bella Quisqueya decidió ser uno de los pocos países del mundo en implementar el sistema electrónico de votación. La República Dominicana en el año 2020 aún tiene problemas de energía eléctrica.... o sea durante varias horas al día NO hay electricidad, punto. Las necesidades básicas de la gente no está garantizada. El sistema de transporte y las señalizaciones son precarias, y no voy a seguir. Y no quiero sonar negativa, pero un sistema automático electrónico de votos???? EN SERIO? Ni en Alemania! Ese es un proceso que requiere seriedad, honestidad y transparencia.... o sea no apto para dominicanos.
    Y lo mejor de la situación es que no se pensó en tener un plan alternativo de votos con boletas de papel. Supuestamente se pensó en eso, pero las boletas de papel no eran legibles. Entonces la decisión final de la Junta Central Electoral Dominicana fue de cancelar las elecciones por problemas técnicos. El problema técnico fue que solo salía el partido de gobierno en la boleta electrónica y los demás partidos políticos no cargaban en el sistema. Sin comentarios.
    Yo llegué al aeropuerto con mucha esperanza e ilusión de regresar a mi país. Pero esa ilusión es tal vez demasiado grande. Mi Quisqueya bella, valiente es muy tolerante 🇩🇴. Es muy observadora de la ver la vida pasar. De ver los bolsillos de los políticos llenarse con el dinero del pueblo... y seguir feliz sin hacer mucho para evitar la corrupción. Es como perder la esperanza de que el país no va a cambiar a mejor. De ser resiliente. De vivir el hoy sin mañana. Porque hoy el sol brilla y el viento sopla.
    Para citar a un mensaje de Daniel Habif:
    Cuando el dominicano está triste, hace música alegre.
    Cuando el dominicano baila, los Ángeles danzan.
    Cuando el dominicano celebra, la amargura teme.
    Los dominicanos son una obra de arte de gracia. Un pueblo escogido en una isla bendita.
    (...)
    No se me ha ido la esperanza, pero mejor no tener expectativas.🦋
    A ver como sigue la investigación del problema técnico.
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  • Day66

    La guagua

    February 23 in Dominican Republic ⋅ ☀️ 27 °C

    Decidí hacer un tour en Guagua. La nostalgia ganó.
    Comprobar que a pesar de haber pasado los años las Guaguas siguen siendo las mismas.
    Destartaladas, chuecas, con un pie adentro y otro afuera. Por suerte era domingo y yo tuve asiento VIP.
    El concepto es simple, una guagua, un chofer y un cobrador. Por 25 pesos te enteras de los últimos acontecimientos políticos y de los últimos hits de bachata o dembow.
    El viaje en Guagua me transportó a mi infancia, cuando me dejaban salir sola a la zona colonial para encontrarme con compañeros de colegio en la zona colonial.
    Esta vez disfruté de todas las esquinas y paradas de la guagua. Normalmente l lentitud con que conduce el chofer requiere que uno tenga mucha paciencia. Pero yo ni quería que se acabara el trayecto. Ver las calles de Santo Domingo, con sus hoyos, sus basuras, su música, su no se que y que se yo. Un poco una actitud romántica de mi parte para un viaje que normalmente es una tortura para los pasajeros, sufriendo de un calor infernal y esperando que no se les ensucie la camisa bien planchada para un lunes en el banco.
    El tour fue de mi casa a la zona colonia, por supuesto. El mejor lugar de Santo Domingo.
    La zona colonial no ha cambiado mucho en los últimos 3 años. Aunque comparada con el casco histórico de Cartagena, a la zona colonial Dominicana aún le falta por avanzar unos años. Falta un plan inteligente de cómo mantener el atractivo histórico con las demandas de los visitantes modernos.
    Sin embargo es un zona muy agradable para dar un paseo de Domingo y ver a todas las familias tomando fotos de 15 años o de algún cumpleaños especial. Comerse un helado en la calle el Conde o una cervecita en la plazoleta Cristobal Colon.
    Nunca me cansaré de pasar por las calles de la zona Colonia.
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  • Day1

    Santo Domingo, Dominikanische Republik

    February 17, 2018 in Dominican Republic ⋅ 🌙 22 °C

    Santo Domingo de Guzmán ist die Hauptstadt der Dominikanischen Republik und mit 2.987.013 Einwohnern in der eigentlichen Stadt und 3.813.214 in der Agglomeration(Stand jeweils 2006) zugleich die größte Metropole des Landes. Santo Domingo und das etwa gleich große Havanna, die Hauptstadt Kubas, sind zudem die beiden größten Städte der Westindischen Inseln in der Karibik. Santo Domingo ist die älteste von Europäern errichtete Stadt in der Neuen Welt.Read more

  • Day2

    Santo Domingo

    January 11, 2017 in Dominican Republic ⋅ ⛅ 23 °C

    Wow, einfach nur wow. Für mich (David) ein absoluter Kulturschock. Aber wir sind da. Durch einen glücklichen Zufall würden wir vom Flughafen direkt zum Hostel gebracht. Vielen Dank an Arthur! Jetzt sind wir erst mal platt. Morgen mehr.

  • Day3

    Wunderschöne Karibik?

    January 12, 2017 in Dominican Republic ⋅ ⛅ 27 °C

    Jede Medaille hat 2 Seiten - das mussten wir hier doch deutlich feststellen! Auf der Suche nach dem Busterminal, von dem aus wir morgen weiter fahren wollen, verirrten wir uns in Gegenden in denen sich seit Ewigkeiten wohl kein Touri hat blicken lassen. Es stank nach Urin, der Müll wird an der Straße entlang gesammelt und vor allem am Strand angespült und das Verkehrschaos lässt einen verzweifeln.. Schön völlig ratlos, wieso hier so viele Menschen Urlaub machen wollen, suchten wir die Tourigebiete auf. Und siehe da: glänzend saubere Straßen, die obligatorische Bimmelbahn fuhr die Sehenswürdigkeiten an und Führungen durch das Haus von Christopher Kolumbus gab es sogar auf Deutsch! Wie es aber nur 2 Straßenecken weiter aussieht werden die meisten Kreuzfahrtgäste wohl nicht sehen...Read more

  • Day183

    DomRep - Santo Domingo

    April 25, 2017 in Dominican Republic ⋅ 🌫 26 °C

    Anders als Jessy noch in Erinnerung hatte, empfängt uns die Dominikanische Republik nicht mit Blumenkettchen und Begrüßungspersonal einer großen Hotelkette am Flughafen in Santo Domingo, der Hauptstadt von DomRep. Wir werden schon seit über einer Stunde von unserem Couchsurfing-Host Ramon erwartet. 🙋🏽‍♂️ Er ist Ende Dreißig, hat zwei Kinder von zwei verschiedenen Frauen, ist Assistent in der Gynäkologiepraxis seines Vaters, kifft sich jeden Tag mehrmals die Birne dicht und will eigentlich nur surfen 🏄🏽. Der Flughafen liegt ziemlich weit außerhalb der Stadt und wir sind Ramon sehr dankbar, dass er uns abholt. Nach dem ganzen Bootfahren müssen wir uns erstmal wieder als vagabundierende Landratten etablieren. Er fährt mit uns schnurstracks zum Strand "Boca Chica", wo wir mit lauter Handy-Musik und Bier am Strand entlang schlendern und komisch von den Einheimischen beäugt werden. 🤦🏼‍♀️🤦🏼‍♂️🎶 Grad prächtig ist der Strand nicht und wir kommen mit Müll und Armut in der DomRep in Kontakt.

    Zu Hause bei Ramon angekommen lernen wir Nick kennen und taufen ihn kurzer Hand Dummschwätzer. 🙋🏻‍♂️ Nick ist ca. 50 und wurde gerade von Frau und Kind verlassen. Daher lebt er nun bei Ramon als Zwischenlösung. Er labert uns in Grund und Boden und wir wissen im Handumdrehen alles über ihn, gewollt oder eben nicht... 🙄 Er erzählt auch alles auf eine Brooklyn-Art (wo er aufgewachsen ist) mit viel Gestikulation, schweren Wörtern und einer sehr beschreibenden Erzählweise: “ich sagte...dann sagte er...dann hab ich so gekuckt...er hat daraufhin die Hand so gemacht…”. Naja nett ist er trotzdem und versucht uns unermüdlich mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. In Ramons ziemlich geräumiger Wohnung gibt es ebenfalls Babykatzen 🤗🐱 Sehr niedlich die drei, auch wenn wir eher eine Abneigung gegenüber Katzen haben, trösten die uns ein paar mal über das Recht beschissene Wetter hinweg. DomRep hat zwar laut Wetteranalysen nur 10 Regentage im April wie auch Mai, aber die nehmen wir dann auch gleich mal mit 👍🏻🌧 Naja somit wird nichts aus einem Tanzabend wie auch einem Straßenfest, was ausfällt. Zwischen den ganzen Gewitter und Schauern huschen wir trotzdem durch die koloniale Altstadt 🏛, sowie durch die älteste Universität Amerikas aus dem 16. Jahrhundert. Wir kaufen mit den beiden Typen 🏫 Obst auf dem Markt in
    "Little Haiti" ein 🍍🍉🍌und schlendern durch Chinatown. 🎎

    Was kann man noch so bei schlechtem Wetter machen, außer Tatortreiniger im Stream anschauen? Mal wieder bewegen und den Bootsspeck in Wallung bringen. 🏃🏼🏃🏼‍♀️ Wir rennen also die Promenade, sogenannte Malecon, entlang. Promenade ist eigentlich das falsche Wort, da man hier nicht so gern spazieren gehen möchte. Es sieht größtenteils schlimm heruntergekommen aus, Betonbänken liegen kreuz und quer herum, Obdachlose labern einen immer wieder doof von der Seite an und der Gestank des Mülls an jeder Ecke lässt das Gesicht grün werden! 🤢 Es gibt zudem riesige Müllwellen die Tonnen von Plastik und anderem Abfall an den verwahrlosten Strand spülen. Straßenkids durchpflügen ihn nah Brauchbarem am Strand wo sie gleichzeitig auch in Gesteinshöhlen unter Plastikplanen wohnen. Ein Touristenort ist das hier definitiv nicht! 😑

    Sonst wird viel gechilled zu Hause. Wir haben unser eigenes Zimmer, eigentlich das von Nick, der nunmehr in einem reichlich dekoriertem Kleinkinderzimmer übernachtet. Die ganze Wohnungsdecke, nicht ausgenommen unser Zimmer, gibt schnell auf dem durchgängigen Regen standzuhalten und es wird nasser und muffiger in der Bude. 🌧 Die Dachterrasse können wir somit auch nicht zum Wäschetrocknen nutzen und versuchen krampfhaft es krampfhaft mit Ventilatoren. Der Fernseher läuft non-stop mit und wir werden lautstark von dem Geschrei und Geballere in Actionfilmen berieselt. 🤦🏼‍♀️🤦🏼‍♂️ Nach drei Tagen wollen wir nicht weiter warten, dass das Wetter besser wird und machen uns, trotz Unwetterwarnungen auf den Weg in den Norden der Insel, nach Luperon. Denn dort haben wir den Hallenser Marco auf (für uns) Boot Nr. 3 über Findacrew gefunden, der uns beherbergen kann. 😍
    Wir verabschieden uns von Ramon und sein Vater, der ebenfalls perfekt englisch spricht, fährt uns zum Terminal von Caribe Tours. Das ist das größte Busunternehmen in der DomRep, was uns für relativ wenig Geld und hochklimantisiert in den Norden der Insel bringt. 🚌

    Highlights Jessy: Couchsurfing in der Dominikanischen Republik, Entdecken der DomRep ohne Hotelleben, weitere Chance auf einem Boot gefunden, Babykatzen

    Highlights Philipp: Straßenleben in einem einheimischen Viertel von Santo Domingo, krasse Zustände aber auch Entwicklungspotenzial an der Promenade, Situationskomik mit Nick, der das garnicht witzig meinte
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  • Day14

    Die allererste Stadt

    February 15, 2018 in Dominican Republic ⋅ ⛅ 25 °C

    Unser letzter Hafen auf der Reise vor dem Verlassen des Schiffes ist Santo Domingo, auf der Insel Hispaniola = Dominikanische Republik + Haiti und gleichzeitig die Hauptstadt der Domrep.
    Santo Domingo ist das Stückchen Erde, auf das Kolumbus als allererstes seinen Fuß setzte und zusammen mit seinem Bruder diese Stadt "baute" im Jahr 1498. Mit großer Stadtmauer und noch vielem kolonialen Erbe ist auch diese Stadt Weltkulturerbe.
    Heute stürmen keine feindlichen Seefahrer mehr an Land, stattdessen legen Kreuzfahrtschiffe an und stürmen die Mündung des Rio Ozama.
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You might also know this place by the following names:

Distrito Nacional, Nacional, Distrito de Santo Domingo

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