France
Mimizan

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Travelers at this place
    • Day 21

      Mimizan

      April 28, 2023 in France ⋅ ☁️ 24 °C

      Too far today. Partly dictated by weather ( might be raining tomorrow) but also due to accomodation options, I did my longest ride today. Despite being the flatest, it was too far. You know the old joke "why are you riding north to Norway? It's all uphill" that's what it felt like- a slight headwind meant it was a day of uninterrupted effort. After getting through Biarittz- which I thought was pretty cool, Bayonne- lost in an industrial estate, and the oddly named Capbreton( no headland, no hats, not in Brittany) it was then flat endless forests. The velodysee cycle path was easy to follow and nearly all tarmaced and away from traffic- amazing. Though with this came lots of peddling traffic. All very friendly and by the end of the day I was remembering to say "Bonjour"rather than "Hola" to my 2 wheeled friends. An unnecessary detour to Mimizan plage at the end of the day was not what I needed. But the day is done- and a much shorter day tomorrow to look forward toRead more

    • Day 10

      Banane am Atlantik

      August 22, 2022 in France ⋅ ⛅ 22 °C

      Auch unser nächstes Zwischenziel haben wir hiermit erreicht: einmal im Atlantik abkühlen.
      Ein sehr geiler Stand, der heute überhaupt nicht überlaufen ist. Vielleicht weil es zuvor immer Mal wieder leicht regnete? Uns egal, wir genießen es einfach!
      PS: alle Sonnenbrillen sind wohlbehalten zurückgekehrt.
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    • Day 20

      L'Especier

      September 21, 2022 in France ⋅ ☀️ 16 °C

      Es ist ja alles ganz schön da, im Süden, aber überall zwischen Vieux und San Sebastian sind auch immer viele Leute - Surfer, Shopper, Camper - sodass wir unseren Urlaub doch am Liebsten im beschaulicheren Norden zuende bringen wollten.
      Wir stoppten also noch einen Nacht in Capreton, weil ein Surfcontest Live Music versprach; der Weg von der Aire zur Bühne ist das Ziel und der Sunset zwischen den gesprengten Bunkern am Strand war sehr viel schöner als die Musik am Ziel - trottzdem schön, mal einen Cocktail bzw Mocktail zu trinken.

      Wenn auch die Unterhaltung schön war, der Platz in Capbreton gab uns nicht viel Camping Gefühl und wir suchten nochmal etwas naturnahe Abgeschiedenheit. Also fuhren wir wieder zuruck gen Norden bis hinter Mimizan nach L´Especier plage. Hier wird es tatsächlich richtig ruhig und an den fehlenden Handy Empfang gewöhnten wir uns nur schleppend. Dafür aber kein anderer Strand-Ort weit und breit, kein Treiben, keine Geschäfte sondern tatsächlich viel Ruhe auf einem wirklich kostenlosen Parkplatz im Wald. Da es auch keine Dusche gab kamen wir in den Genuss unsere eigenen Womo-Dusche zu versuchen und wir waren hell auf begeistert! Aus unserem eigenen Leitung kam wirklich warmes Duschwasser und wenn unserer Tank voll geladen gewesen wäre, hätte Maren wohl noch lange darunter gestanden, denn inzwischen merkt man den Herbst deutlich. Die Nächte wurden jetzt mit knapp unter 10 Grad richtig kalt und wir verzogen und abends recht schnell in den gut gedämmten Van. Ein Segen wenn man sich dann in eine kleine Sitzecke kuscheln kann!
      Der Surf bliebt auch am zweiten Tag in dieser Einsamkeit aus und wir verbummelten den gesamten Tag am Van und am Strand. Die Ruhe kam genau zum richtigen Zeitpunkt, denn Maren hatte zwei etwas "schwächere Tage". Sie ist nun in der 33 Woche schwanger und rein rechnerisch sind es nur noch 7 Wochen bis die Kleine bei uns ist. Der Bauch wächst, die leichten Beschwerden auch und das gerade hier ein Wachstumsschub Maren etwas mehr Ruhe aufzwang war doch einfach passend.
      Als uns allerdings das Wasser ausging war klar, dass wir weiterziehen müssen. Der Forcast versprach nochmal neuen Swell und damit Surf Chancen für Moritz. Wir suchten einen Platz zum wohlfühlen, unten Kieferbäumen, mit einfachen Strandaufgang für Maren. Dazu nicht zu klein aber auch nciht zu wuselig groß...wir entscheiden uns zurück nach Cap de L´Homy zu fahren. Am besten auf den schönen Platz von der Woche zuvor...
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    • Day 35

      Half way (I think)

      September 15, 2023 in France ⋅ ☁️ 29 °C

      Just to give you some context, I'm writing this while sheltering from a downpour, pressed against a wall of a church in a town called Bias.

      So, I think I'm half way through my journey. I passed a "1,000KM to go" sign today. I had a very rough idea that the whole thing is 2,000KM and I know I have less than 100 miles left in France so halfway feels about right.

      The campsite I stayed in last night was a four star one and had a bar so I took advantage and had a few beers with a pizza. The barman drove to get my pizza because the chef didn't turn up. It was stone cold when it arrived but I thought that it was really good of him to do that. The effect of the whole night was that I slept a lot longer than planned so my whole day has had a lazy feel about it. I sat down in Mimizan (where Coco Chanel used to holiday) and had pain aux raisins with orange juice for breakfast whereas it would normally be a banana with what's left of yesterday's baguette whilst walking. Maybe I'm celebrating the half way mark with a chilled day.

      I was let down by tonight's campsite so I'm going to wild camp in the forest. It's going to rain but at least that means I can please myself how far I walk the rest of the day.

      Photos - 1,000KM to go, the Templar church of St Paul en Born, the beautiful lake at Aureilhan, the UNESCO world heritage bell tower in Mimizan (this has links with the pilgrimage route I'm following but I don't know why), the church in Bias that I'm pressed against (photo taken before the rain).
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    • Day 34

      Forest

      September 14, 2023 in France ⋅ ☀️ 24 °C

      So this guy tells me that I started walking in the largest forest in Europe today. I thought I'd been walking in a forest for the past few days but he said they were different forests. This was the biggest! I had to fact check him. And he's wrong. But I am walking in the largest man made woodland in western Europe. A lot of this area used to be marsh until the 18th century. In fact, the shepherds used to get around on stilts when this was marsh. I guess the sheep must've had floats or paddle boards. Anyway, since I left town this morning, I have walked over 20 miles and I have only seen trees until my campsite, which is surrounded by trees!

      By the way, the ringading church I slept next to last night was also illuminated. I only discovered that when I turned my light off to sleep and I could still see clearly.

      Photos - Forest! Tomorrow will be better for photos
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    • Day 4

      Dune du Pilat & Plage de l'Espeécier

      October 1, 2023 in France ⋅ ☀️ 26 °C

      Heute mal entspanntes Reisen. Von Bordeaux bis zur Bucht von Arcachon sind es gerade mal 60km - ein Katzensprung … wäre nicht gerade Sonntag und geniales Wetter (33*C am 1. Oktober 😮). Folglich ist halb Bordeaux auf den Beinen bzw. Pneus und Stau stehen ist angesagt.
      Aber dann sind wir da: Beeindruckend wie diese Düne sich 'gen Himmel schraubt.
      Anschließend ging zum Plage de Lespecier wo wir die Nacht verbringen 🤩
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    • Day 37

      Tag 6 Mimizan

      September 21, 2019 in France ⋅ ☁️ 24 °C

      Ein Winseln weckt mich. Als ich meine Augen halb öffne schaue ich in die blauen Augen von meinem Hund. Hä???? Wie hat er....? Jetzt bin ich hellwach. Kurze Erklärung: wir schlafen in einem Alkoven. Also sehr weit oben. Der Hund ist auf die Bank geklettert und dann auf dem Rucksack der darauf liegt.
      Als er in meine Augen schaut fühlt er sich bestätigt und will springen... er stürzt ab. Ich ziehe ihn nach oben. Das Schlitzohr. Selbst jetzt schafft er es obwohl es ausdrücklich verboten ist zu uns ins Bett zu kommen. Kurz genieß ich es. Bis mir unsere Regel Nr. 1 unserer Hundererziehung wieder einfällt.

      Die Morgentoilette ruft und ich freue mich auf einen Morgenspaziergang am Strand. Kevin ist dabei. Wir nehmen uns coffee to go mit und setzen uns auf die Dünen. Wie möchte- gern Profis debattieren wir über die Wellen. Keine Ahnung, für mich sind es noch eben einfach Wellen. Und ehrlich gesagt habe ich ziemlich großen Respekt davor. Wenn ich so am Meer stehe und hinaus schaue. Dann fühle mich meist sehr klein. Der Ozean hat so eine unglaubliche Präsenz, strahlt Stärke, Macht und zugleich eine unglaubliche Ruhe aus. Das Rauschen der Wellen ist Musik in meinen Ohren. Die pure Kraft der Natur. Unbezwingbar. Mir vorzustellen, dass ich noch heute auf einem Brett eine Welle reiten oder zumindest es versuchen soll, lässt mich kleinlaut werden. Kevin jedenfalls strahlt. Wasser ist sein Element. Er hat auch den nötigen Respekt aber er ist sich seiner Fähigkeit als guter Schwimmer bewusst.
      Nun ja. Er als Rettungsschwimmer und Skateboardfahrer, ich als Snowboarderin.. wir kriegen das Ding schon geschaukelt. “ Wir brauchen keinen Lehrer” sagt Kevin. Huh. Na dann.
      Das Ergebnis unserer Debatte. Heute noch Nicht.
      Wir schlendern in die Stadt. Besonders idyllisch ist es hier nicht. Eine Ferienhaus neben dem anderen. Manche sind mit Sand ganz zugeschüttet. War wohl länger keiner da. Ansonsten gehen wir an vielen Surferläden vorbei. Viele Restaurants und ein paar Bars passieren wir. Eben ganz auf Tourismus eingestellt. Da wir aber nicht in der HS hier sind, wirkt es hier sehr gemütlich und wir fühlen uns wohl. Schon am Tag 2 in Mimizan treffe ich Leute, die ich am Abend zuvor am Strand gesehen habe.
      Wir entscheiden uns wieder an den Strand zu gehen. Lio rennt wie ein wilder, trifft Hundedamen, die ihn um den Verstand bringen und uns an unsere stimmlichen Grenzen. Dann holt Kevin seine Angel heraus und probiert erneut sein Anglerglück.
      Aber wieder nix. Aber die anderen auch nicht. Das drückt die Stimmung dann nicht ganz so.

      Am Abend entscheiden wir noch was trinken zu gehen. Kevin hat gesehen, dass der Mojito an der einen Bar nur 5 Euro kosten soll. Also los dahin. Als wir dort sitzen, werden wir von einem Flöten- Panflöten- Opa beschallt. Allerdings zu Playback. Manchmal verpasst er seinen Einsatz. Sein einziger und größter Fan sitzt bei ihm. Und er zieht es durch. Mit dem selben Lied erfreut er mehr oder weniger die vorbeilaufenden Menschen.
      Wir wollen zahlen. “ Das macht dann 16 Euro!” “Schnapp!!!” macht die Touristenfalle. Auf den Schild wurde ein kleiner Mojito angepriesen. Als wir einen bestellten, hat der nicht allzu dummer Kellner nicht nach der Größe gefragt.
      Sicher ist er der Anwärter für den “ Mitarbeiter des Monats “. Etwas grummelig machen wir uns auf zu Ulli. Der passende Soundtrack zu dieser Szene liefert uns der Flötenopi.
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    • Day 34

      Tag 3

      September 18, 2019 in France ⋅ ⛅ 22 °C

      8.00 Uhr Aufstehen! Die vor Freude blinzelnden Augen von einem Propeller- Schwanz Hund ( wir wissen von Loriot dass es das Wort durchaus gibt) schauen mich von unten an. Die Blase drückt und die Morgenluft ruft. Also raus. Gestern habe ich schon einen kleinen Weg direkt am Fluss ausgemacht, den ich Lio zeigen möchte. Auf meinem Weg treffen wir eine ältere Dame, dabei hat sie ihren César, der völlig hypnotisiert auf den Ball in ihrer Hand starrt. Sie brabbelt wie wild auf mich los. “Je ne pas pas francais , english? “ Sie schüttelt den Kopf. Plötzlich holt sie wie ein Zauberer seine Blume aus dem Hut ihre “Hundekackbeutel” und wedelt sie im Wind um meine Ohren. Ich reiße mir eine ab. Sie schüttelt mit dem Kopf und zwingt mich regelrecht noch 8 zu nehmen.
      Sehr gut, auch in Frankreich werden die Hinterlassenschaften weggemacht. So weit die Theorie. In der Praxis läuft man doch manchmal wie auf einem Minenfeld. Naja, lio freut sich. Der Morgenspaziergang ist für ihn das reinste Zeitunglesen. Wenigstens freut sich einer.
      Bei Ulli zurück gibts Frühstück und Kevin berichtet mir von seinem Plan. “ Heute gibts Fisch zum Abendbrot”. Ich nicke! Okidoki. Dein Wort in Gottes Gehörgang.
      Er macht sich also los, Richtung Hafen. Lio und ich wollen noch etwas chillen. Ich schreibe kurz noch Tagebuch. Überlege mein Handy rauszuholen und hier für euch weiter zuschreiben. Aber ich muss gestehen, wenn ich so unterwegs bin, in der Natur, mit meinem Hund und Kevin auf unseren 7 qm... Ich habe fast kaum Lust mein Handy zu nehmen. Facebook bleibt aus, Instagram hab ich auch noch nicht benutzt. Wie einfach und mit wie wenig Mitteln man zufrieden sein kann...

      Nachdem ich alles gepackt habe, machen Lio und ich uns auf den Weg zu Kevin.
      Da steht er und angelt. Wenn die Ohren nicht wären, würde er im Kreis grinsen. Aber... noch nix gefangen. Er überreicht mir einen Lappen, darin ein Fisch. “ Den habe ich von einem Franzosen geschenkt bekommen”
      Oh weh, da hatte wohl einer Mitleid...
      Ich bringe ihn zurück zu Ulli in den Kühlschrank. Als Ich zurück zum Hafen will, begegne ich Hundemenschen.

      Hundemenschen: Menschen mit einem Hund oder mehreren. Sie sind meist unheimlich freundlich und ungemein Kontaktfreudig.

      Nach 43,45 Minuten komme ich zurück zum Hafen. Kevin fragt mich nach dem Schlüssel. Der Griff zur Po- tasche. Ein kalter Schauer. Er ist weg. Das Adrenalien in meinem Körper lässt meine Sinne schärfen und mich zur Höchstform auflaufen. Im Slalom durch die Bäume. Rumpfbeugen. Kniebeugen. Und da im Busch klitzert es. Gott sei dank. Was sonst passiert wäre,... nicht auszumalen.

      So, nun kann glaub ich der (zumindest mein) Tag beginnen.

      Noch schnell zwei Kaffee an der kleinen Hafenbar bestellen. Mit Mini- Bechern komm ich verwirrt zurück. Ich habe doch Kaffee gesagt und nicht Espresso. Mmmh.
      (Weiter dazu später)

      Lio spielt wie ein Verrückter am Hafen mit seinem Ball. Kevin angelt. Immer wieder kommen Touristen, vergeben Komplimente an unseren tres beau chien, und stellen sich neben Kevin und starren mit ihm in den Fluss. Nach 5 Minuten großer Ungeduld werden die Touris hibbelig. Mehr Aktion. Mehr Fisch. Sie gehen. Die Vorstellung ist zu Ende!

      Wir überlegen kurz Geld zu verlangen, entscheiden uns dann aber die Stille des Waldes zu suchen und machen uns auf den Weg am Flussufer entlang. Wir finden einen wunderschönen Ort. Wir sind allein. Der Graureiher am anderen Flussufer schimpft laut als wir kommen und beäugt uns skeptisch eine lange Zeit bis er seine großen Flügel ausbreitet und abzieht. He hates people too.

      Gen Abend machen wir uns auf den Rückweg. Schon wieder fast bei Ulli fragt Kevin stichprobehalber nach dem Schlüssel. Wieder der Griff in die Hosentasche. Wieder ein kalter Schauer. Er ist wieder weg. F****! Kevin’s gesunde Gesichtsfarbe entschwindet . Die noble Blässe tritt hervor.
      “Michi, mannnnnn”
      Ich nehme meine Beine in die Hand und renne zurück. Unterwegs denke ich daran, wie wir Ulli aufbrechen müssen. Wie wir weg kommen?! Gar nicht. Mist Mist Mist.
      Plötzlich ein Ruf aus weiter Ferne. “ Michi, ich habe ihn” Das Herz rutscht in die Hose. Danke lieber Gott. Oder so ähnlich.

      Zum Abendbrot gibt es also kein Fisch. Diesmal gibts das gute alten Brot mit Butter ins Käse.

      Wir entscheiden danach weiterzufahren in Richtung Bordeaux.

      Um 24.00 kommen wir an einem Stellplatz in Terrasso an. Man kann nicht viel sehen. Es sieht aus wie ein Bauernhof. Bei Sonnenaufgang wissen wir mehr.

      Gute Nacht.
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    • Day 36

      Tag 5 Mimizan

      September 20, 2019 in France ⋅ ☀️ 26 °C

      Als wir gestern von unserem “Dinner by the River” wiederkamen, entschlossen wir direkt noch weiter zu fahren. Wir wollen nach Mimizan. Aber wir finden bei Google Maps noch einen Stellplatz an einem See (Name unbekannt) auf unserem Weg. Wir kommen also mitten in der Nacht an. Ein weiteres Zuhause auf 4 Rädern steht auch da. Es brennt noch Licht. Als wir uns daneben stellen, rennt er wie wild zum Fenster und dunkelt sie ab. Mmh wobei wir ihn wohl gestört haben...
      Wir tun es ihm gleich und legen uns kaputt vom Tag ins Bett.

      Am Morgen des 20. September wache ich auf, Kevin ist bereits am See. Dafür bewundere ich ihn ja. Wenn er was will dann eben auch der frühe Fisch, der den Wurm fängt.
      Mit Proviant im Rucksack mach ich mich auf die Suche nach meinem Freund.
      Lio macht derweil Bekanntschaft mit einem überaus dicken Berner Sennenhund. Und er kommt aus dem Van, der vor uns stand. Sein Herrchen ist der mit dem “ Ich hoffe ihr wisst nicht was ich gestern gemacht habe” - Gesicht und ruft ihn wie wild zurück. Der dicke Hund ist auch noch taub und wackelt uns hinterher.
      Ich treffe einen alten Mann am See, der da sitzt als hätte man ihn da hingesetzt und nicht wieder mitgenommen. Als ich auf ihn zukomme reagiert er erst nicht. Erst nachdem ich mit meinem Scheibenwischer- move ihn aus seinem Traum reiße. “No English” wehrt er mich ab. “ Hast du gesehen , großer langer Mann? “ ( aus irgendeinem Grund erwische ich uns oft, wie wir mit Ausländern, die weder deutsch noch englisch verstehen dann im gebrochenen Deutsch sprechen... völlig bekloppt ;) )
      Er schüttelt mit dem Kopf und ich muss wohl alleine nach dem ( meinem) langen Mann Ausschau halten. Nach einer Weile finde ich Kevin. Lio freut sich als hätte er ihn 10 Jahre nicht gesehen.
      Wir essen am See. Ich darf die Angel auch mal halten. Aber nix. Nun geben wir auf und Lio darf ins Wasser, der sofort wie wild hinein springt. Eine Slow- Motion Aufnahme eines Sprunges meines Hundes macht mich irgendwie unglaublich stolz. Da fliegt der Lio.
      Wir packen zusammen und machen uns auf nach Mimizan. Kevin weiß, dass dort ein surf camp ist. Er wollte da schon immer mal hin. “Mit 36 mach ich’s endlich.”
      17.00 kommen wir in Mimizan an.
      Mich erinnert der Ort irgendwie an Californien. Ein bisschen wie Monterey- ein Fischerort und bekannt für Meeresbiologie am Highway Nr. 1 bloß ohne Ami -schnick Schnack.
      Wir finden einen Traumstellplatz. Direkt am Strand. Und kostenlos.
      Jetzt los zum Strand. Wir gehen einen Holzweg. Aber uns erwartet nichts Schlechtes. Vor uns liegt er, der Atlantik. Da wir auf einer Düne stehen, liegt er uns fast zu Füßen. Atemberaubend. Wir verharren und sind begeistert. Von oben sehe ich ein wenig Menschen. Neben ihnen rennen die Hunde. Frei. Yesss. Ein Paradies auch für Lio. Hier sind wir richtig.
      Lange sitzen wir hier und schauen.
      “Heute für Sie, das Meer” wie Robinson Crueso junior sagen würde.
      Vereinzelt beobachten wir Surfer. Ein Profi aber auch viele Anfänger. Hier wollen wir das erste Mal in unserem Leben also surfen.

      Langsam trudeln auch Angler ein, die sich auf einer Mauer platzieren. Und einer direkt neben uns. Kevin ist nun auch vollkommen im Paradies angekommen. Während ich mit Lio in den Wellen spiele, versucht er auch sein Glück und schaut sich einiges ab.

      Dann haben wir einen mega Sonnenuntergang. Unbeschreiblich. Die Sonne so rot und so groß, verlässt sie unseren Teil der Erde. Irgendwo anders geht sie jetzt auf. Wir genießen den Moment.

      Wir entscheiden abends essen zu gehen. Ich möchte Muscheln. Hab ich lange nicht gegessen. Kevin, der eigentlich lieber einen Burger möchte, geht für mich mit in ein Restaurant, wo es mein Wunschessen gibt.
      Kevin bestellt ein Menü. Der Kellner versucht uns irgendwie vor irgendwas zu warnen.
      Aber da wir nicht so zimperlich sind, nicken wir einfach ab. “Nehmen wir .”

      Dann wissen wir was das Gezappel vom Kellner sollte. Kevin bekommt als Vorspeise... ( er dachte er bekommt einen Salat mit Rindfleisch oder so) schwabbelstückchen mit einem in 20 Stücken zerteilten Blattsalat.
      Wir wissen erst nicht was es ist. Dann stellt sich heraus. Das pure Fett. Das pure Schwibbel -Schwabbel- Fett. Würg.
      Vorsichtig.. und in unterwürfiger Haltung kommt der Kellner vorbei. Wir schütteln nur den Kopf. Er lacht. Sehr witzig.

      Meine Muscheln schmecken. Der Rest von Kevins Menü so lala.

      Nun ja, ein Burger wäre in dem Fall wohl die bessere Wahl gewesen. Naja. Hätte, wäre, wenn. War halt nicht so.

      Wir gehen zurück zu Ulli und legen uns schlafen. Vielleicht reiten wir morgen schon unsere erste Welle.
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    • Day 6

      Mimizan

      September 11, 2022 in France ⋅ 🌙 26 °C

      Hallo!

      Tag 6 war geprägt davon, dass wir super fleißige Gauner sind. Nicht nur haben wir fast Lisas Masterarbeit komplett an einem Tag geschrieben, auch hat Alexander 20 Curveballs bei Pokemon Go geworfen. Und das alles vor 16:30.
      Zwischendurch gab es natürlich auch Frühstück, zu sehen unter anderem an der leeren Bühne, auf der wir danach noch den Ententanz performt haben. Leider wurde das nicht bildlich festgehalten.

      Nach dem ganzen Fleiß hatten wir uns eine Auszeit am Pool verdient. Es gibt hier sogar zwei Pools. Und zwei Rutschen. Ich denke niemand kann verneinen, dass es nichts besseres als Wasserrutschen gibt. Nichtmal die Kellner in Südfrankreich, obwohl die allesamt niemals Spaß zu haben scheinen.

      Apropos Kellner, einen davon haben wir dann Abends noch besucht. In seinem Restaurant. Es lebt natürlich von der Aussicht auf Meer und Sonnenuntergang, aber hatte auch Pizzen im oberen Drittel der Geschmackspyramide zu bieten. Und einen neuen Digestif haben wir kennengelernt. Den Izarra aus dem Baskenland. Aber zum Baskenland dann morgen mehr.

      Obwohl Lisa den besten Crèpesmacher der Welt gesehen hat, war es nicht mehr möglich einen in uns rein zu schieben. Und wir haben uns echt Mühe gegeben. Wir haben sogar so lange die Karte studiert, dass in der Zwischenzeit ein Cocktailbarkellner uns alle unsere vergessenen Dinge bringen konnte UND die örtliche Darts- und Pferdewettenkneipe bereit schließen konnte. Leider haben die Mägen sich aber verschlossen.

      Vorteil: Heute können wir schon super früh diesen Eintrag schreiben und vielleicht noch ein bisschen Quatsch reinglotzen, bevor wir uns in die 61 Grad kühle Schlafsauna begeben.

      Bye Byeschlaf und bis Baldrian!
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    You might also know this place by the following names:

    Mimizan

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