Georgia
Akhalts'ikhe

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22 travelers at this place:

  • Day457

    Das anale Ende Georgiens

    April 18, 2019 in Georgia ⋅ 🌫 7 °C

    Kaum haben wir das südwestliche Ende Georgiens erreicht, sind wir auch schon wieder auf dem Weg nach Osten. Wir machen Halt in Khulo, was in einigen Sprachen bekanntlich so viel wie das „anale Ende von lebenden Organismen“ bedeutet. Vergleicht man Georgien mit einem Menschen, würde man Khulo tatsächlich etwa an der Stelle finden. Charme hat es trotzdem reichlich und wir fühlen uns irgendwie ans Wallis erinnert. Und wäre Khulo selber ein Mensch, ja dann würde die Lage „am Arsch“ auch für unser Guesthouse gelten. Die Hütte ist dermassen weit vom Zentrum dieser Tausend-Seelen Gemeinde entfernt, dass der Taxifahrer zehn anstatt der ursprünglich vereinbarten fünf Lari von uns will, als ihm irgendwann das wahre Ausmass dieses Beförderungsauftrags klar wird. Die idyllische Abgeschiedenheit wird mit Pizza sowohl zum Dinner als auch zum Frühstück belohnt. Klingt erst mal total geil und sieht auch irgendwie so aus. Das Weisse ist allerdings weniger Mozzarella und viel mehr Mayonnaise. Trotzdem geil. Findet Sue. Eine Nacht am Arsch of everything reicht aber und wir müssen weiter gen Osten. Nahe der armenischen Grenze haben wir uns wieder was Schönes gebucht. Doch diese eine bauernschlaue Quacksalber-Binsenweisheit stimmt auch in Achalziche. Der April macht was er will. Und für den Moment will er einfach nur regnen. Der Arsch.

    Wir schauen uns trotz Wetterkapriolen das hiesige Castle an und unternehmen den geplanten Tagesausflug zu einer nahe gelegenen Felsenstadt. Deshalb sind wir ja eigentlich hier. Das zwei Autostunden entfernte Vardzia ist eine furchtbar imposante Siedlung, die vor etwas mehr als einer Ewigkeit in eine Felswand geschlagen und über Jahrhunderte erweitert wurde. Sie ist nach dem deftigen Ajaruli Khachapuri eine der grossen Attraktionen Georgiens. Auch bei Regen. Was sollen wir denn auch sonst machen? Den ganzen Tag saufen und fressen? Hm, klingt eigentlich auch ganz gut. Ich glaub das mach ich jetzt. Sue auch.
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  • Day106

    Rabati,Vardzia Kazchi—Säule

    January 6 in Georgia ⋅ ⛅ -5 °C

    Die Tage vergehen auch mit nichts tun viel zu schnell.Silvester war sehr entspannt,saß mit Max bei einem kleinen Strandfeuer,kurz vor 12 hat es auch angefangen zu regnen,aber war schon schön der Blickpunkt Batumi und Kobuleti,es wurde total viel geknallt,hat jetzt gerade
    36Std. am Stück geregnet.Werde morgen früh nochmal zu einem kleinen Ausflug nach Rabati
    und Vardizia aufbrechen,soll 4sonnige Tage geben um dann wieder eine kleine Regenzeit aber zum Glück ist kein Schnee oder Frost in Sicht,werde aber dann doch meine Zelte hier abbrechen und mich Ostwärts in Bewegung setzten.
    So,es kam doch ganz anders,anstatt nach Achalziche ging es in die ganz andere Richtung
    nach Bakhioti,bin bei einem Georgier gelandet der vor 20 Jahren mal für ein paar Jahre in Deutschland war ,gut deutsch sprach,es wurde hart für mich,viel Wein.und ganz lecker gegessen,auch in Georgien ist es wohl genau so Tradition sich an Weihnachten zu treffen und so saßen bald 25Leute am Tisch.Heute morgen ein wenig diese wunderbare Gegend erkundet,unter anderem das wohl kleinste Kloster das ich kenne,erbaut auf einem frühen heiligen Berg,keine Chance hinauf zu kommen ,gibt zwar eine Eisenleiter,aber nicht für normal sterbliche.bin jetzt wieder in Kutaisi und hoffe dass ich morgen früh den Bus nach Achalziche erwische.Musste zwar schon um 7
    aufstehen,es war kalt dunkel,noch kein Mensch unterwegs,dann 4Std,bis hierher von hier weiter nach Vardzia war schon eher schwer und hatte sehr viel Glück und konnte warum auch immer in einem privaten Bus umsonst nach Vardzia fahren.Es waren nochmal 70km in einer traumhaft geilen Gebirgslandschaft,es nennt sich auch kleiner Kaukasus.Vardzia,obwohl Großteil durch Erdbeben zerstört ist Sehenswert,bin echt begeistert und empfehle es jedem der hierher kommt,und hier in Achalziche ist’s auch noch Rabati was ich mir morgen ansehen werde.
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  • Day9

    De grens over - naar Vardzia grotten

    September 26, 2019 in Georgia ⋅ ⛅ 12 °C

    Uit Armenië vertrokken en de baan die vernieuwd wordt naar de grens gevolgd, gelukkig maar. Als de baan slecht is, is ze heel slecht.
    Onderweg heel veel roofvogels gezien. Telkens we langs de baan wilden stoppen om een foto te nemen vlogen die stomme beesten weg.

    Het was duidelijk dat deze grens minder toeristisch is, er stond bijzonder weinig volk en de gebouwen waren toch iets aftandser. Vlotte oversteek in elk geval, welkom terug in Georgië! Next stop: Vardzia grotten.

    De weg hiernaartoe was spectaculair met bergen, ravijnen en bossen in herfstkleuren. We kwamen nog verschillende andere forten en kloosters tegen. Ik moest op een bepaald moment echt heel nodig, kwamen we ineens in een begrafenisstoet terecht. Er liepen echt honderd mensen in het midden van de baan, de meesten niet meer van de jongste. Hiermee hebben we toch enkele minuten verloren, die voor mij toch niet zo comfortabel waren...

    Vardzia is een grotten klooster dat door verschillende aardbevingen en aanvallen nu deels zichtbaar is. In de hoofddagen woonden hier zo'n 2000 monniken. Nu nog wonen er enkele. In de grotten kerk zijn de fresco's goed bewaard, toch wel een bijzonder zicht. Achteraan de kerk was er nog een mogelijkheid om naar boven te gaan, hierbij kwamen we uit aan een bron waar ze vroeger hun water haalden. Iets verderop kwamen we dan aan een aantal gangen en trappen, wat toch een idee gaf hoe groots en complex dit klooster ineen zit. Monniken bleken vroeger ook echt dwergen te zijn als we de gangen kunnen geloven. En ze dronken graag wijn, op verschillende verdiepen waren er ruimtes te zien waar de qvevri nog in de grond staken.
    Check zeker de foto om een idee te krijgen van de schaal!

    Na deze uitstap wilden we toch graag rusten en zijn we naar ons bed & breakfast gereden. We werden hier direct met zelfgemaakte taart en zelfgemaakte wijn begroet door Svetlana, alles was heel lekker. We konden ook blijven eten, was super vers en lekker voor een appel en een ei.. het was gezellig vertoeven binnen terwijl het buiten was beginnen regenen!

    Als kers op de taart is deze bed & breakfast recht tegenover de grote burcht gelegen in Achaltsiche!
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  • Day70

    Istanbulfeeling und Höhlenkloster

    December 4, 2019 in Georgia ⋅ ☁️ 1 °C

    Wir lassen uns etwas früher wecken und Kathi macht sich frühs nochmal auf zum Kloster um die kleinen Kätzchen zu knuddeln. Leider konnte sie sie nirgends finden und ging dafür in die Kirche des Klosters, weil gerade jemand herauskam. Es fand gerade ein Gottesdienst statt und es herrschte eine mystische Stimmung. Sie wollte nicht länger stören und kehrte zum Auto zurück.
    Wir machten uns auf den Weg Richtung Süden Richtung Höhlenkloster Vardzia. Die Fahrt dorthin verlief durch ein schönes Tal am Fluss Mtvkari (oder auch Kura) entlang, gesäumt von mal kleineren mal größeren Berghängen und auch der ein oder anderen Festungsruine.
    Unser Zwischenziel liegt in Achalziche, dort gibt es nicht viele Sachen zu sehen außer die große und prächtige Festungsanlage Rabati, die ist allerdings ein Muss.
    Erstmals erbaut im 9 Jahrhundert, wechselte die Festung mehrmals den Besitzer u.a. zwischen Osmanen und Russen und wurde trotz schwacher Finanzlage der Stadt 2011/12 wieder aufgebaut und vollständig renoviert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
    Man betritt den großen Komplex durch das tiefer gelegene Burgtor, kann sich zunächst im kostenlosen Teil frei bewegen und fast jeden der Wehrtürme besteigen. Ein Hotel hat sich relativ gut ins Bild eingefügt und das Besucherzentrum mit ein paar Restaurants und anderen Touribuden muss halt auch sein.
    Mit Ticket kommt man dann in den höher gelegen Teil. Hier mutet die Mischung aus Säulengängen und kunstvoll angelegten Gärten prächtig und auch orientalisch an. Innerhalb der Mauern wurde auch eine Moschee erbaut, die später in eine christliche Kirche umgewandelt wurde. Über allem thront die Zitadelle und vom höchsten Turm hat man einen tollen Ausblick auf die Anlage und das Umland.
    Nach ca. zwei Stunden setzen wir unsere Fahrt fort, aber nicht ohne uns in der Stadt bei einer kürzlich eröffneten Bude frische Falafel zu holen. Diese gehen stark in die Richtung, wie man sie bei Frida in Würzburg bekommt.
    Weiter geht's immer die Mtvkari entlang und am Nachmittag erreichen wir Vardzia, wo wir erstmal einem wundervollen Platz für die Nacht begutachten und dann noch zum Höhlenkloster fahren, wo wir noch rechtzeitig hineinkommen, um es entspannt vor Ende der Öffnungszeiten anschauen zu können.
    Nach steilem Aufstieg über eine Straße geht es schließlich los über Fels, Stein und Leitern in unzählige Einzelräume, die in den Fels geschlagen wurden, und lange schmale Gänge tief im Gestein, die unter anderem auch eine Quelle und eine Kirche im Fels verbinden.
    Unter Königin Tamara wurde das Kloster erheblich erweitert.
    Bis zu 2.000 Säle und Kammern sollen zur Blütezeit von bis zu 800 Mönchen bewohnt worden sein. In Zeiten gegnerischer Angriffe bot das schwerst einnehmbare Kloster Schutz für bis zu 50.000 Menschen. Wasser gab's von der Quelle, Frischluft durch gebaute Kanäle.
    Leitern wurden hinter sich hochgezogen und sehr gut getarnte Geheimgänge wurden nur durch Verrat zu feindlichen Angriffspunkten.

    Zufrieden kehren wir zum Auto zurück, kaufen noch in einem dunklen Restaurant etwas Wasser und merken, dass Gäste dort speisen - im Dunkeln. Es ist wohl Stromausfall, aber die Gas- oder Holzöfen sind unabhängig.
    Wir fahren auf unseren bereits bekannten Platz zurück und machen es uns gegenüber dem später beleuchteten Kloster gemütlich. Eine tolle Kulisse - öfters gucken wir aus dem Dachfenster auf diesen schönen und seltenen Anblick.
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  • Day5

    Von Kutaisi nach Achalziche

    September 27, 2019 in Georgia ⋅ ⛅ 19 °C

    Unser Tag startet heute früh um 8.00 Uhr.
    Aufstehen - packen - frühstücken - auschecken. Abmarschbereit sind wir um 10.30 Uhr.

    Wir warten direkt vor dem Hostel auf die Marshrutka (Minibus) und lassen uns zur zentralen Bus Station befördern, von wo uns die nächste Marshrutka einmal quer durchs Land fahren soll. Bisher lief alles nach Plan.

    Aber es wäre ja kein typischer Tag, wenn wir nicht etwas vergessen hätten.... leider blieb die faltbare Tupperdose im Kühlschrank im Hostel zurück. Unverzichtbares Equipment: also- schnell einen Taxifahrer organisiert, der uns das Ding hinterher fährt 😂 Katastrophal, wir beide...

    Restlicher Tag verläuft ruhig: 3,5h im Minibus nach Alchalziche, dabei staunen wir über halsbrecherische Überholmanöver, essen Kachapura (Teigfladen mit: Käse, was sonst?!), genießen die Landschaft und studieren die Leute um uns herum.

    Angekommen, wandern wir den Weg zum Hostel, besichtigen die Festung, genießen eine Weinprobe und beenden den Tag mit einem hervorragenden Dinner, gekocht von der Besitzerin unseres Guesthouses!

    Rundum zufrieden geht es nach zwei weiteren Gläschen georgischem Rotwein mit Blick auf die Festung ins Bett.
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  • Day176

    Akhaltsikhe, Burg Rabati

    October 29, 2018 in Georgia ⋅ ⛅ 9 °C

    Unser erster Stop heute ist eine wunderschöne Burg mit einer Moschee im Innenhof.

    Gebaut im 9-10 Jahrhundert und toll Restauriert. Die Moschee ist nach dem Vorbild der Hagia Sofhia in Istanbul gebaut, nur viel kleiner.

  • Day10

    Unterwegs in Georgien

    May 12, 2019 in Georgia ⋅ ⛅ 20 °C

    Wir machen uns auf in Richtung der Höhlenstadt Vardzia. Ein Stück geht's über die Autobahn durch eine Ebene mit Teeanbaugebieten nach Osten Richtung Tiflis, der Hauptstadt Georgiens, dann fahren wir südwärts durchs Gebirge. Wir kommen durch die Dörfer der Georgier. Die Häuser schauen schrecklich aus. Manchmal sind die Dächer so kaputt, dass die Leute das obere Stockwerk gar nicht mehr bewohnen können. Welleternit und Blech scheint die günstigste Art zu sein, Löcher abzudecken. Die Leute haben alle Gärten und sind wahrscheinlich zum Großteil Selbstversorger. In mehreren Orten sehen wir auf jeder Seite der Straße Rohre in etwa 3 Metern Höhe in denen die Stromleitungen verlegt sind.
    Interessant ist, dass die Autos der Georgier, gemessen an ihren desolaten Häusern top sind (mal abgesehen von manchen Bremsleuchten etc.) und irgendwie merkwürdig ist in diesem Zusammenhang die ziemlich auffallende Dichte hochpreisiger Mercedes und BMW's.
    DieTiere laufen hier überall frei herum. Wir sehen eine Stute mit einem lustig herum springenden Fohlen auf einer Kreisverkehrsinsel und grasende Kühe auf dem Mittelstreifen der Autobahn. Vollkommen auf sich gestellt sind Hunde, Schweine und Kühe stets futtersuchend überall am Straßenrand zu sehen.
    Die Straße ist meiste Zeit Flickwerk und deshalb holprig und das klopft uns ganz schön weich. Das Schlimmste auf der Straße sind jedoch die meisten Georgier selbst. Sie scheinen dauernd in Zeitnot zu sein. Sie hupen, überholen unnötig und gefährlich und sind stur wie die Böcke, wenn's ums Ausweichen oder Nachgeben geht. Die zahlreichen 30er und 50er Beschränkungen stehen hier nur als Lollymodelle herum. Niemand kümmert sich drum. Wir auch nicht. Gefahren wird, was die Straße hergibt und das ist manchmal ohnehin sehr wenig.
    Außerhalb ihrer Fahrzeuge sind die Georgier allerdings sehr freundlich , hilfsbereit und irgendwie dauernd am Arbeiten.
    Wir machen Halt in Akalziche. Kaum stellen wir das Motorrad ab, geht ein Donnerwetter nieder. Glück gehabt!
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You might also know this place by the following names:

Akhaltsikhe, Akhalts'ikhe, آخالتسيخه, Горад Ахалцыхэ, Ахалцихе, Akhaltsikhé, Achalciche, Ahıska, Aĥalciĥo, Ajaltsije, Ahhaltsihhe, آخالتسیخه, אחלציחה, Ahalcihe, Ախալցխա, アハルツィヘ, 아할치헤, Achalcichė, آخالت سیکه, Achaltsiche, Ahalțihe, Ахалціхе, آخالتسیخے, ახალციხე, 阿哈爾齊赫

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